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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 14.04.-27.04.18

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 14.04.18 08:00 - 08:30 Uhr auf
SWR: Tschernobyl - Strahlende Natur
Die Gegend um den Reaktor in Tschernobyl ist heute erstaunlich grün. Wo man eine leblose, radioaktiv verseuchte Wüste erwartet, zwitschern die Vögel. Vor 25 Jahren mussten die Menschen das Gebiet verlassen. Seitdem erobert die Natur die Stadt zurück. Doch wie kann es sein, dass hier überhaupt etwas lebt? Die Zuschauer begleiten Forscher bei ihrer Arbeit in der "Todeszone". Manche Pflanzen ein- und derselben Art zeigen starke Mutationen, andere erscheinen völlig normal. Auch in der Tierwelt gibt es erstaunliche Unterschiede: Die Nagetiere scheinen über Generationen geradezu "immun" gegen Radioaktivität geworden zu sein, während in Tschernobyl schlüpfende Schwalbenküken auch heute noch unter Missbildungen leiden. Diese Bestandsaufnahme führt auf eindrückliche Weise vor Augen, welche Auswirkungen Radioaktivität auf die Natur hat, und dass diese extrem unterschiedlich und kaum vorhersehbar sind.

Am 14.04.18 11:25 - 13:00 Uhr auf
arte: Wälder unserer Erde

Wald ist nicht gleich Wald. Die meisten Europäer kennen heute nur noch den menschengemachten Forst. Doch Wald hat vielfältige Erscheinungsformen und meistert die Herausforderungen unterschiedlicher Lebensräume - vom Nordwald in Skandinavien bis zum Mangrovenwald in der Karibik. In einem Wald herrschen viele Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Das Zusammenleben ist eine Symbiose: Der Wald kann nicht ohne Tiere, viele Tiere können nicht ohne den Wald. Für den Menschen hat der Wald eine so große Bedeutung, dass er ihn schon immer mystifiziert hat. Jeder Typ Wald hat seine eigene Strategie, wie er mit den Lebensumständen umgeht. Er reagiert nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Was passiert, wenn ein Wald ertrinkt, wenn er kein Wasser bekommt oder die Temperaturen nur wenige Monate im Jahr über null Grad liegen? "Wälder unserer Erde" legt verblüffende Überlebensstrategien und Phänomene der Wälder weltweit offen und entdeckt die Lebensräume faszinierender Tiere. Die Dokumentation zeigt atemberaubende Aufnahmen von Tieren und großen Landschaften.

Am 14.04.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Yellowstone
Die Winter im Yellowstone-Nationalpark sind hart und bitterkalt - selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Dieses Symbol für Ausdauer und Kraft stand kurz vor der Ausrottung, nur 23 Tiere waren den Kugeln der Jäger entkommen. Heute gibt es im Yellowstone-Nationalpark wieder stabile Bestände. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapiti-Hirsche. Der Frühling erweckt den Park zu neuem Leben. Junge Schwarzbären verlassen zum ersten Mal in ihrem Leben das Winterquartier, in dem sie geboren wurden. Eine junge Pumamutter teilt die Beute mit ihrem Nachwuchs. Der Frühling birgt aber auch Gefahren! Das Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, die für junge Bisonkälber zu einer harten Bewährungsprobe werden. Manchmal werden die Kälber von der Strömung mitgerissen und von ihren Müttern getrennt. Eine der dramatischsten Szenen des Films zeigt den tapferen Kampf eines einsamen Kalbes gegen einen Wolf mit einer unerwarteten Wendung des Schicksals. Wenn der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht, beginnt die Brunftzeit der Bisonbullen. Atemberaubende Zeitlupenaufnahmen zeigen in dramatischen Bildern, wie die Kolosse aufeinanderprallen. Die Ebenen beben dann förmlich unter ihren Hufen. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen wieder fallen, wird es aber langsam auch wieder ruhiger im Yellowstone-Nationalpark. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren.

Am 14.04.18 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Singapur - Im Großstadtdschungel
David Attenborough widmet sich einem faszinierenden Thema: Der Natur im Großstadtdschungel Singapur. Der rasant wachsende Inselstaat gehört zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt. Doch ist die tropische Insel dank ihres erstaunlichen Tier- und Pflanzenreichtums auch im wahrsten Sinne des Wortes ein wilder "Großstadtdschungel". Makaken-Horden haben bereits in den Baumwipfeln zwischen den Hochhäusern ein Zuhause gefunden, die sonnenbeschienenen Teiche sind Heimat von mehr als 120 Libellen, und Wasserjungfernarten dienen nicht nur Ottern als Nahrungsquelle. Doch die Stadtplanung ist Sachzwängen ausgesetzt, die mit dem geringen Naturraum, der den Tieren noch bleibt, in Konflikt geraten. Mit dem Ziel, sich weiterhin als "Gartenstadt" bezeichnen zu können, hat sich die Insel dafür entschieden, einen Teil seines Naturerbes zu schützen, ohne auf eine urbane Entwicklung zu verzichten. Mit einem Maßnahmenpaket zur Wiederherstellung und Bewahrung von Naturflächen wurde die Wende eingeläutet: Zwischen den Wolkenkratzern liegen unzählige Rasen, Parks, Baum- und Freizeitanlagen. Singapur ist wieder eine blühende Stadt.
(Wdh. übermorgen 7.10-8.10 Uhr)

Am 14.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 14.04.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 15.04.18 07:05 - 07:50 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.50-8.35 Uhr)

Am 15.04.18 11:30 - 12:15 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.
(Wdh. übermorgen 5.15-6.00 Uhr)

Am 15.04.18 12:00 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Ameise - das größte Raubtier der Welt
Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem: Indem sie tote Tiere fressen, sind sie die Müllabfuhr der Natur, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - doch diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise. Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen während der vergangenen Jahrzehnte eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler befürchten, dass die Argentinische Ameise das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen.

Am 15.04.18 12:15 - 13:00 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.
(Wdh. übermorgen 6.00-6.45 Uhr)

Am 15.04.18 13:00 - 13:45 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. übermorgen 6.45-7.30 Uhr)

Am 15.04.18 14:05 - 14:50 Uhr auf
rbb: Planet der Spatzen
Von Metropole zu Metropole folgt Tierfilmer Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Film zeigt das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

Am 15.04.18 15:00 - 15:25 Uhr auf
ARD-alpha: Durch die Wildnis - Das Abenteuer deines Lebens (11)
Vivi (15), Mahtab (15), Henri (15), Niklas (15), Julien (14) und David (15) stürzen sich in ein Abenteuer der besonderen Art. Vier Wochen lang werden sie allein in der Wildnis Rumäniens verbringen. Sie werden selbst entscheiden, wo das Zelt aufgebaut wird oder wer Feuer macht. Sie müssen zurechtkommen in der rauen Natur - ohne Eltern, Freunde und Annehmlichkeiten wie Toilette oder Handy. Wildnis-Coach Tobi Ohmann (35) bringt der Gruppe das Handwerkszeug für das Wildnisabenteuer bei. Immer wieder stellt er Aufgaben, begleitet die Sechs bei besonderen Herausforderungen und achtet darauf, ob sie mit den hohen Anforderungen klarkommen. Denn für "Durch die Wildnis" braucht es nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Wildnistauglichkeit und vor allem soziale Kompetenz. Bei "Durch die Wildnis" heißt es: "Einer für alle - alle für einen". Wichtig ist nicht nur das Erreichen des geographischen Ziels, sondern auch der Weg ist das Ziel. Die Sechs müssen sich organisieren, miteinander arrangieren und orientieren. Schaffen sie es, das Gelernte umzusetzen? Wie kommen sie in der Gruppe klar? Und wie bewältigen sie die Herausforderungen der Natur beim Überqueren wilder Flüsse, beim Klettern und Höhlenerforschen?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)

Am 15.04.18 15:20 - 16:00 Uhr auf
WDR: Im Reich des Drachen - Magisches Siebengebirge
In der klar umrissenen Landschaftseinheit heben sich die Siebengebirgsgipfel ab wie die Zipfelmützen von Zwergen. Hier, wo eine äußerst heftige Erdgeschichte mehr als 40 Kuppen und Kegel mit ihrem spezifischen Charme hinterließ, beginnt eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Erbarmungslose Ausbeutung und fürsorgliche Pflege zeichnen sich im Siebengebirge bildhaft in seinem bewegten Relief ab, in seinen Höhen und Tiefen. Dennoch bietet das Siebengebirge auch heute noch einer erstaunlichen Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen und Tieren Zuflucht. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als "Hot spot" der Artenvielfalt in Mitteleuropa. Magische Tiere wie Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch verstecken sich in den "Sieben Bergen".

Am 15.04.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Alpenranger
Die Nationalparks der Alpen bieten einzigartige und wichtige Lebensschutzräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Das ganze Jahr über sorgen Ranger dafür, dass die Natur ihren ganz besonderen Platz in den Bergen behält. Ein besonderer Job, der neben Nervenkitzel eine tiefe Bindung zur Natur mit sich bringt. Der österreichische Nationalpark Hohe Tauern ist der größte mitteleuropäische Nationalpark. Hier überwachen Ranger unter anderem die Entwicklung von Steinadler-Nachwuchs. Im einzigen deutschen Nationalpark in den Alpen setzen die Ranger Bartgeier aus. Im ältesten Nationalpark der Alpen in der Schweiz übernehmen die Nationalparkwächter auch Wildhüter-Aufgaben.
(Wdh. morgen 8.10-9.10 Uhr)

Am 15.04.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Auf die Größe kommt es an (2/2) - Zwerge
Die zweite Folge blickt auf die "Mini-Helden" des Universums. Ameisen können etwa das 500-Fache ihres eigenen Körpergewichts tragen und verkraften Stürze aus mehreren Metern Höhe ohne Blessuren. Wäre es also ein evolutionärer Vorteil für den Menschen, so klein wie Insekten zu sein? Neben vielen anderen Auswirkungen wäre die Lebensspanne dann sehr viel kürzer und die Gehirnleistung geringer. Auch die Sonne wird auf ihr Maß hin untersucht. Wäre Leben auf der Erde mit einer kleineren Sonne überhaupt denkbar? Die zweite Folge verdeutlicht die Konsequenzen, die eine Miniaturisierung der Welt und des Universums nach sich ziehen würde. Anhand spannender Forschung und mit aufwendigen Animationen wird deutlich, warum die Menschen so groß sind, wie sie sind, und warum Planeten ihre spezifische Größe haben. Auf die Größe kommt es am Ende tatsächlich an.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)

Am 15.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Um am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere extremen Bedingungen anpassen - die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde.Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten die Bäuche vollzuschlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 15.04.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken - Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Doch er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo Fluss entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform - eine ganz andere als die der Schimpansen: Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex! Erstmals vergleicht ein Film das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos - mit überraschenden Ergebnissen! Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen - an manchen Stellen misst er mehr als 200 Meter, der Kongo ist tiefer als jeder andere Fluss! Selbst an den tiefsten Stellen gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal, hat sich perfekt an das Leben in Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara National Parks nimmt er Tausende kleiner Lebewesen mit auf seine Reise ins Meer: Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden - und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 15.04.18 22:30 - 23:15 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia

Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

Am 16.04.18 01:00 - 01:45 Uhr auf
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen. Dort, wo nun Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende von Zugvögeln.

Am 16.04.18 01:45 - 02:30 Uhr auf
phoenix: Wildes Skandinavien - Norwegen
In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich bis heute ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde aus dem Fels. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.

Am 16.04.18 02:30 - 03:15 Uhr auf
phoenix: Wildes Skandinavien - Finnland
Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland.

Am 16.04.18 04:40 - 05:25 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In der grünen Hölle
In welche Richtung sollen sie laufen? Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell kämpfen sich am Amazonas mit der Machete durch dichten Regenwald. Wenn die Männer keinen Ausweg aus dem Dschungel finden, sind sie in der grünen Hölle - umgeben von Raubkatzen, Schlangen und Giftspinnen - hoffnungslos verloren. Deshalb klettert Ex-Green-Beret Grady einen 25 Meter hohen Baumriesen hinauf. Von dort oben hat der Überlebensexperte in Südamerika einen wesentlich besseren Ausblick auf die Umgebung.

Am 16.04.18 04:45 - 05:30 Uhr auf
phoenix: Wildes Skandinavien - Schweden
Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.

Am 16.04.18 05:50 - 06:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys - Aloha auf Hawaii
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere 3 Folgen direkt im Anschluss bis 9.00 Uhr, sowie diese Woche bis Freitag und nächste Woche Montag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)

Am 16.04.18 10:15 - 10:30 Uhr auf
ARD-alpha: Holzmechaniker/-in Fachrichtung Möbelbau und Innenausbau
Alle die gerne mit Holz und großen Maschinen arbeiten möchten sind hier schon mal richtig. Holzmechaniker arbeiten in großen Produktionsbetrieben und bedienen High-Tech Maschinen. Vor der Betriebshalle türmen sich große Holzstapel. An großen Toren werden Möbel, Tische oder Spielgeräte in LKW geladen. Und mitten drin: Jan Wichmann. Der 19jährige ist im zweiten Lehrjahr. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre. Beim ersten Gang durch die großen Werkshallen begeisterten Jan die großen Produktionsanlagen. Inzwischen kann er mehrere Maschinen selbst bedienen.

Am 16.04.18 10:40 - 11:30 Uhr auf
arte: Auf der Spur des spanischen Luchses
Der Iberische Pardelluchs droht in Kürze auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet - und das in Europa. Seit der Jahrtausendwende kämpfen Tierschützer im südspanischen Andalusien mit allen Mitteln für den Erhalt der Tiere. Nun tritt die Rettung der seltensten Großkatzenart der Welt in eine entscheidende Phase. Experten des Artenschutzprogramms Life-Lince setzen Luchse in einem neuen Revier aus. Gelingt es ihnen, dort eine neue, stabile Population zu gründen?

Am 16.04.18 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (1/4)
Erzählt vom schottischen Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor, liefert die Serie ein wunderbares Porträt des Lebens in den schottischen Highlands, indem die Doku-Reihe der Natur und den Menschen in Schottlands wildes Herz folgt. Der Frühling ist die unvorhersehbarste Jahreszeit in den schottischen Highlands. Es geht um das Timing. Eichhörnchen, Fischadler, Rehwild und Große Tümmler müssen das Beste aus den flüchtigen Gelegenheiten dieser Jahreszeit machen. In den kaledonischen Pinienwäldern veranstaltet der Auerhahn ein erstaunliches Theater, um ein Weibchen anzulocken, während der Zimmermannsbock, ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer, mit seinen viermal so langen Antennen wie sein gesamter Körper nach einem Partner sucht. Im Moray Firth, der großen Bucht der Nordsee an der Nordküste Schottlands, versammelt sich eine Schule von Großen Tümmlern, um sich an der Frühjahrswanderung der Lachse zu laben. Der Lachsstrom ist eine gute Nahrungsquelle, doch nur, wenn die Großen Tümmler ihre Beute auch verschlingen können.

Am 16.04.18 15:25 - 15:50 Uhr auf
ARD-alpha: Mit dem Biber auf Reisen
Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger stellt eins der größten Nagetiere vor, den Biber. Über 30 kg kann der Biber schwer werden - ein kräftiges Tier und ein höchster geschickter Baumeister. Seine Biberburgen, Staudämme und Untertunnelungen erschafft er sich da, wo er sie braucht. Leider ist der geeignete Lebensraum für die rund 2.000 Biber, die in Bayern heimisch sind, sehr begrenzt. Mehr Tiere kann das Land kaum verkraften. In Rumänien, in den wilden Karpaten, sind "überzählige" bayerische Biber willkommen. Felix Heidinger berichtet von einem Biber-Umsiedlungsprojekt - einer langen Reise von zwei Biberfamilien nach Rumänien. Er zeigt, welche Überraschungen sich ereigneten, als man den Bibern dort Burgen gebaut hatte, in die sie einziehen sollten.

Am 16.04.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Lungau - Wildnis im Herzen der Tauern
Umrahmt von den Bergen der Gurktaler Alpen sowie den mächtigen Gipfeln der Hohen und Niederen Tauern bildet der Lungau Salzburgs südöstlichste Region. Die Dokumentation führt in die faszinierende Welt dieser naturnahen Berg- und Tallandschaften und öffnet den Blick für eine weitgehend unberührte Natur - und für Tiergeschichten, die unseren Augen sonst meist verborgen bleiben. Das Ergebnis ist eine Liebesgeschichte: eine Naturdokumentation, die tief in die geheimnisvolle Welt der fünf großen Täler des Lungaus eintaucht.

Am 16.04.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (2/4)
Im Hochsommer regiert die Sonne tagsüber über 18 Stunden lang über die schottischen Highlands. Otter, Meeresvögel, etwa sogenannte Lummen, Steinadler und Baummarder müssen sich nun sputen, um ihren Nachwuchs großzuziehen, bevor der kurze Sommer ein Ende nimmt. Denn der Herbst bringt Stürme in die Region. Steinadler und Ohrentaucher arbeiten zusammen als Paare. Die Otter und die Baummarder müssen als alleinerziehende Mütter durch den Sommer kommen. Sie jagen unaufhörlich, um den Nachwuchs durchzufüttern. Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, müssen die Lummenjungen von Handa Island von ihren Nestern auf Felsen in 120 Meter Höhe ins Meer abtauchen. Das ist ein gefährliches Unterfangen.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 16.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Raubkatzen (2/2) - Heimliche Jäger
Die zweite Folge des BBC-Zweiteilers "Raubkatzen" gibt einen Einblick in das geheime Leben der faszinierenden Tiere. Das Jagdverhalten und Familienleben der meisten Katzen ist schwer zu beobachten und noch schwerer zu filmen. Besonders geheimnisvoll und bisher wenig erforscht sind die Kleinkatzen, wie etwa die Schwarzfußkatze. Ein Löwe ist 200mal schwerer als sie. Und dennoch ist die Schwarzfußkatze mit 60 Prozent Erfolgsquote der tödlichste Jäger der 38 Arten zählenden Katzenfamilie. Ob Fischkatze, Nebelparder, Pallaskatze oder Serval, Katzen gibt es in so vielen verschiedenen Facetten, dass uns die meisten bisher noch völlig unbekannt sind. Das Leben der Katzen ist viel komplexer als wir bisher dachten und ihre Fähigkeiten übersteigen unsere Vorstellungskraft bei weitem. Es gibt noch zu vieles zu erforschen über die heimlichen Jäger, aber selbst in den entlegensten Winkeln der Erde geht der Einfluss des Menschen nicht spurlos an ihnen vorüber. In faszinierenden Verhaltensaufnahmen und überraschenden Geschichten gibt der Zweiteiler "Raubkatzen" Einblicke in die wahre Natur der eleganten Jäger und zeigt, dass diese so gut erforschte Tiergruppe noch immer viele Überraschungen bereit hält.

Am 16.04.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr der Wildnis
Die Schweiz ist ein übernutztes Land. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis. Tiere, die längst ausgerottet waren, kehren zurück: Bär, Wolf, Bartgeier - und vielleicht sogar bald der Wisent. Der Wald wächst in der Schweiz jährlich um eine Fläche, die 8500 Fußballplätzen entspricht. Der Tessiner Forstingenieur Roberto Buffi hat schon vor Jahrzehnten für einen "wilden Wald" gekämpft, hat mehrere Waldreservate im Tessin mit gegründet, wo das Gehölz sich selbst überlassen bleibt, wo ein langsam heranwachsender Urwald entsteht. Der heutige Mensch, vor allem der urbane, sieht die Wildnis oft als Sehnsuchtsort - und doch weckt die wilde Natur im Menschen auch Unbehagen, ja Furcht. "Es ist die Angst vor dem Irrationalen, dem Unkontrollierbaren", sagt Buffi. Der Film stellt Menschen vor, die sich für eine intakte Natur einsetzen.

Am 17.04.18 05:00 - 05:45 Uhr auf
phoenix: Kieling - Expedition zu den letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen. Als "Bärenmann" hat sich Kieling längst einen Namen auf der internationalen Bühne der Naturfilmer gemacht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)

Am 17.04.18 09:40 - 10:20 Uhr auf
arte: Wilde Inseln - Amazonas

Anavilhanas und Mariuá sind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als tausend Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch große Schönheit.

Am 17.04.18 10:20 - 11:05 Uhr auf
arte: Wilde Inseln - Philippinen
Karge Berge, dichte Regenwälder, Sümpfe und Klippen prägen die mehr als 7.000 großen und kleinen Eilande der Philippinen. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe im westlichen Pazifik leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben.

Am 17.04.18 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.

Am 17.04.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Ein Königreich für Schmetterlinge

Felix Heidinger stellt dieses Mal die bunten Gaukler von Taiwan vor. Die Insel Taiwan galt einst als Königreich der Schmetterlinge. In riesigen Schwärmen und großer Artenvielfalt lebten sie dort. Zu Zeiten, als man sich nicht mit Artenschutz befasste, entdeckten die Menschen auf Taiwan, dass sich mit Schmetterlingen ein gutes Geschäft im Kunsthandwerk machen ließ. Millionen Tiere wurden eingefangen. Mit ihren prächtigen, bunten Flügeln verzierte man Teller, Schüsseln und Vasen, die in viele Länder verkauft wurden. Als binnen weniger Jahrzehnte viele Schmetterlingsarten auf Taiwan vom Aussterben bedroht waren, begann man umzudenken und stellte die freilebenden Tiere per Gesetz unter Schutz. Heute züchtet man auf der Insel Schmetterlinge in großem Stil. In Plantagen mit Futterpflanzen werden sie gehegt und gepflegt. Man beobachtet genau ihren Werdegang: vom Ei zur Raupe, die sich verpuppt, bis aus dem Kokon ein fertiger Schmetterling schlüpft. Im Süden der Insel gibt es inzwischen wieder ein Königreich für Schmetterlinge. Es ist ein von Menschen unbewohntes Schutzgebiet. Darin leben besonders seltene tropische Exemplare, darunter 50 Arten von Faltern, die ausschließlich auf Taiwan vorkommen. Sie werden von einer jungen Frau bewacht, der Insektenforscherin Lan, deren Arbeit u. a. darin besteht, täglich durch den Regenwald zu streifen und ihre Schützlinge zu zählen und zu fotografieren. Frau Lan ist bei ihren Erkundungsgängen selten allein. Oben in den Bäumen bewegen sich Affen und beobachten die Forscherin bei ihrer Tätigkeit. Die neugierigen Affen gehören zu einer Unterart von Makaken, die es, so wie manche Schmetterlinge, nur auf der Insel Taiwan gibt.

Am 17.04.18 15:35 - 16:05 Uhr auf
3sat: Ein Fluss lebt auf
Die Renaturierung der Traisen-Mündung beim Donau-Kraftwerk Altenwörth in Niederösterreich ist eines der größten Revitalisierungsprojekte Mitteleuropas.In den 1980er-Jahren hatte die Traisen ein neues Flussbett erhalten: geradlinig und gleichförmig. Der Film zeigt, wie der begradigte Fluss nun wieder an die Natur zurückgegeben wurde. Das Ergebnis der umfassenden Revitalisierung kann sich sehen lassen.
(Wdh. morgen 5.40-6.20 Uhr)

Am 17.04.18 16:00 - 16:50 Uhr auf
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.

Am 17.04.18 16:50 - 17:40 Uhr auf
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

Am 17.04.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Das Rätsel der Trüffel
Trüffeln gehören zu den kostbarsten Lebensmittel der Welt. Sie wachsen in Niedersachsen, stehen aber unter Naturschutz. Die Pilze wachsen in Symbiose mit Bäumen, es gibt stecknadelkopfkleine und mehrere Hundert Gramm große, manche Trüffeln sind essbar, andere nicht. Viel mehr ist über die Trüffeln jedoch nicht bekannt. Mit Trüffelhund Loki und Pilzforscherin Simone Schmidt geht das Filmteam auf die Suche.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 17.04.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Wildnis am Lago Maggiore
Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Die Reichen und Schönen tummeln sich an Strandpromenaden, besuchen schicke Hotels oder legen mit ihren Jachten in den neu gebauten Häfen an. Nur ein paar Kilometer nördlich vom Seeufer liegt eine andere Welt: das Val Grande mit seinem gleichnamigen Nationalpark. Von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, haben sich dort Wald und Wildnis wieder ungehindert ausbreiten können.

Am 17.04.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (3/4)
Nur die Stärksten überleben in den schottischen Highlands in der dunklen und überwältigenden Jahreszeit. Der Nachwuchs der Kegelrobbe, die Atlantischen Lachse, die Rentiere und Eichhörnchen - sie alle stoßen in dieser Zeit an ihre Grenzen. Nachdem der kurze Sommer in den Highlands vorübergegangen ist, müssen die Tiere sich dem Herbst und Winter stellen. Rentiere, Schneehühner und Schneehasen sind gut an die extremen Wetterbedingungen angepasst, während Eichhörnchen und Haubenmeisen damit zu kämpfen haben. Der Atlantische Lachs kehrt zurück, um sich in den Flüssen zu vermehren, während auf der Orkney Insel Copinsay Kegelrobben ihren Nachwuchs großziehen.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 17.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Big Five Asien - Der Elefant
Elefanten - es ist nicht einfach für Tiere ihrer Größe, die zudem in großen Herden umherstreifen, Raum zu finden im immer dichter besiedelten Asien. Die Situation der asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos. Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangans bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben, wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer - für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als man sich das vielleicht wünscht.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 18.04.18 05:55 - 06:45 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.45-7.25 Uhr)

Am 18.04.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Naturwunder Iguaçu
Filmautor Christian Baumeister berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Nationalparks von Iguaçu verschrieben haben. Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu, die größten der Erde, breiter als die Viktoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe.

Am 18.04.18 15:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Chinas wilder Fluss - An den Ufern des Mekong
Der Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das Südchinesische Meer erreicht. Was kaum jemand weiß: Fast die Hälfte des Mekong verläuft auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er Lancang Jiang - "wilder Fluss". Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. Steile Hänge fallen fast 1.000 Meter in die Tiefe. Das Leben ist hier hart und entbehrungsreich. Im Bezirk Lincang ist die Landschaft lieblicher. Tee, Tabak und Heilkräuter wachsen an den Hängen. Wild und reißend ist der Lancang Jiang hier nicht mehr - Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Tief im Süden wandelt sich die Landschaft abermals: subtropischer Regenwald säumt das Flussufer, im Dickicht leben die letzten wilden Elefanten Chinas, viele Affen und wohl noch der eine oder andere Tiger. Ein Refugium der Natur - und die Heimat der Dai-Minderheit. Nur hier ist Chinas wilder Fluss schiffbar. Binnenschiffer bringen Waren aus Burma, Laos und Thailand nach China. Denn nur wenige Kilometer flussabwärts erreicht der Lancang Jiang das "goldene Dreieck". Hier verliert er seinen chinesischen Namen - von nun an ist er der Mekong, die "Mutter aller Wasser".
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.25 Uhr)

Am 18.04.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge
Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleine Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt, oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.

Am 18.04.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (4/4)
Wilde Tiere und Menschen haben in den schottischen Highlands schon immer Seite an Seite gelebt. Sie haben sich dieselben Landstriche geteilt und die gleichen Jahreszeiten erlebt. Über die Jahrhunderte hinweg ging der Reichtum dieser wilden Plätze jedoch verloren, da die Wälder gerodet und die Tiere bis zum Aussterben gejagt und verdrängt wurden. Mittlerweile scheint das Gleichgewicht wieder hergestellt zu sein. Es gibt sogar Erfolgsgeschichten: Die Fischadler und der Rote Milan gedeihen, nach Jahren der Jagd durch den Menschen. Umweltschützer arbeiten mit den Bewohnern der Highlands zusammen, um die Meeressäuger an den schottischen Küsten zu beobachten. Wenn der Mensch lernen kann, die die Natur zu respektieren und auch Verantwortung für diesen wilden Lebensraum zu übernehmen, dann haben die schottischen Highlands eine große Chance darauf, wild und wunderbar zu bleiben, für Menschen und Tiere gleichermaßen.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 18.04.18 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Jagd auf Vogeljäger
Allein in Europa werden etwa 100 Millionen Vögel pro Jahr gejagt, also ganz legal geschossen und gefangen. Dazu kommen 20 bis 40 Millionen Zugvögel, vor allem Finken und andere Singvögel, die illegal gejagt, und damit gewildert werden. Hot-Spots der Vogeljagd sind die Küsten und Inseln des Mittelmeeres, wie Malta. Dagegen kämpfen Vogelschützer vieler Länder, angeführt vom "Komitee gegen den Vogelmord" aus Bonn. Ein Kamerateam von "Re:" hat die Vogelschützer bei Ihrer "Jagd auf Vogeljäger" auf Malta über mehrere Wochen begleitet.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 18.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.

Am 18.04.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wunderwesen Schmetterling
Schmetterlinge haben vier Lebensphasen: sie entwickeln sich vom Ei über die Raupe und die Puppe bis zum fertigen Falter. Diese Metamorphose ist eines der größten Rätsel der Natur - Forscher kennen noch immer nicht alle Details. Der Film enthüllt viele überraschende Geschichten: so lebt eine Schmetterlingsart im Amazonasgebiet in friedlicher Koexistenz mit normalerweise aggressiven Ameisen. Manche Pflanzen lassen sich nur von ganz bestimmten Schmetterlingsarten bestäuben. Und der Distelfalter vollführt die längste Wanderung aller Schmetterlinge - aus Afrika bis zum Polarkreis und wieder zurück. Das Faszinierende dabei: diese Reise findet über mehrere Generationen hinweg statt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 18.04.18 22:10 - 22:55 Uhr auf
WDR: Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen
Mit Donald Trump hat eine neue, alte Sicht auf den Klimawandel im Weißen Haus Einzug gehalten. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel kleinreden. Unterlagen beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel.

Am 18.04.18 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Der Kongo ist, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias. Je mächtiger der Kongo wird, desto größer sind auch Tiere, die im und am Strom leben. Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Was macht diesen Ort so besonders? Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde.

Am 18.04.18 22:15 - 23:15 Uhr auf
ServusTV: Singapur - Im Großstadtdschungel
Ein Grad nördlich des Äquators liegt ein kleiner Inselstaat. Singapur! Kaum ein anderes Gebiet auf der Erde ist so dicht bevölkert. Aber selbst mit seinen fünfeinhalb Millionen Einwohnern - Singapur besitzt noch immer eine wilde Seite. Der renommierte Naturforscher und -filmer David Attenborough ist der Natur auf der Spur in diesem Großstadtdschungel. Jenseits der Metropole Singapur liegen 60 kleinere Inseln - ein Archipel voller Überraschungen. Einige Inseln hat der Mensch geprägt. Doch viele andere bieten den Spezies weiterhin Überlebenschancen. Sie sind Naturoasen geblieben: Die Heimat erstaunlicher Bewohner, die gelernt haben, ihre Möglichkeiten optimal zu nutzen, die sich an Veränderungen anpassen und kämpfen, um zu überleben.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)

Am 19.04.18 03:55 - 04:40 Uhr auf
ARD: Raubkatzen (2/2) - Heimliche Jäger
Die zweite Folge des BBC-Zweiteilers "Raubkatzen" gibt einen Einblick in das geheime Leben der faszinierenden Tiere. Das Jagdverhalten und Familienleben der meisten Katzen ist schwer zu beobachten und noch schwerer zu filmen. Besonders geheimnisvoll und bisher wenig erforscht sind die Kleinkatzen, wie etwa die Schwarzfußkatze. Ein Löwe ist 200mal schwerer als sie. Und dennoch ist die Schwarzfußkatze mit 60 Prozent Erfolgsquote der tödlichste Jäger der 38 Arten zählenden Katzenfamilie. Ob Fischkatze, Nebelparder, Pallaskatze oder Serval, Katzen gibt es in so vielen verschiedenen Facetten, dass uns die meisten bisher noch völlig unbekannt sind. Das Leben der Katzen ist viel komplexer als wir bisher dachten und ihre Fähigkeiten übersteigen unsere Vorstellungskraft bei weitem. Es gibt noch zu vieles zu erforschen über die heimlichen Jäger, aber selbst in den entlegensten Winkeln der Erde geht der Einfluss des Menschen nicht spurlos an ihnen vorüber. In faszinierenden Verhaltensaufnahmen und überraschenden Geschichten gibt der Zweiteiler "Raubkatzen" Einblicke in die wahre Natur der eleganten Jäger und zeigt, dass diese so gut erforschte Tiergruppe noch immer viele Überraschungen bereit hält.

Am 19.04.18 07:30 - 07:32 Uhr auf
SWR: Frage trifft Antwort - Wie erobern Pflanzen Neuland?



Am 19.04.18 10:35 - 11:10 Uhr auf
BR: Dschungelhunde - Brasiliens scheue Jäger
In den Wäldern Brasiliens lebt eine Tierart, die so scheu ist, dass sogar in ihrer Heimat kaum jemand von ihr weiß - der Waldhund. Einst durchstreiften viele Waldhunde den Atlantischen Regenwald Südamerikas. Und wie andere Hunde gingen sie als Rudel auf Jagd. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für die Waldhunde, und so kommt es, dass im Süden Brasiliens der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers lebt. Etwas fehlt jedoch: eine Partnerin. Denn die geselligen Tiere leben und überleben nur im Rudel. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, das sich von Zentralbrasilien bis über Bolivien und Paraguay erstreckt, macht sich Dr. Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für Charles. Die Biologin dringt schließlich zu einem der Forscher in dem riesigen Naturschutzgebiet vor. Sie hofft, mit dessen Hilfe eines der seltenen Weibchen zu finden. Aber weil die Zeit drängt, entscheidet sich die Biologin für eine gewagte Lösung: Olivia, eine Waldhündin aus dem Zoo in Rio de Janeiro, soll zu Charles in die Wildnis kommen.

Am 19.04.18 10:55 - 11:50 Uhr auf
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Die Katze ist das beliebteste Haustier in Europa. Und doch weiß niemand, wie die Katze lebt, sobald sie das heimische Grundstück verlässt. Der sanfte Stubentiger führt ein Doppelleben. Als Freigänger erlebt die Katze Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen.

Am 19.04.18 14:45 - 15:30 Uhr auf
ZDFinfo: Trumps Klima-Krieg - Amerikas neue Umweltpolitik
Pariser Klimaschutzabkommen? Obamas Clean Power Plan? Für US-Präsident Donald Trump ist all das nicht mehr bindend. Wirtschaftsinteressen haben Vorrang für Amerikas neue Umweltpolitik. Sofort nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 hat Trump mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, Scott Pruitt, einen einstigen Gegner der Umweltschutzbehörde EPA zu deren Leiter gemacht. Pruitt steht für die Öl- und Kohle-Industrie wie kaum ein anderer. Das Ziel: nach dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die Abschaffung des vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama eingeführten nationalen Klimaprogramms Clean Power Plan. Für die Rolle der EPA ein Desaster.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

Am 19.04.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.

Am 19.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Waldbruch in Hessen - das große Aufräumen nach dem Sturm
Das große Aufräumen ist in vollem Gange, nachdem der Winterorkan Friederike im Januar gewütet hat. Allein in Hessen liegen 1,5 Millionen Kubikmeter Holz auf dem Boden. Noch sind ganze Waldstücke unpassierbar, Wege müssen zunächst freigesägt werden, um das ganze Ausmaß der Verheerungen zu erfassen. Die Gefahren sind groß für Waldarbeiter und Spaziergänger. Denn herabstürzende Äste und unter Spannung stehende, umgefallene Baumstämme sind nicht kalkulierbar. Wie kriegen die Forstleute die Wälder wieder in den Griff? Und dann: Wohin mit dem vielen Holz?
(Wdh. morgen 11.25-12.10 Uhr)

Am 20.04.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten
Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Seine endlosen Savannen sind für etliche Wildtiere ein wichtiger Rückzugsraum. Ihrem Schutz hat sich die Naturschutzorganisation Big Life verschrieben. Deren Ranger führen einen erbitterten Kampf gegen Wilderer und ihre Helfershelfer. Nur so können die letzten der großen afrikanischen Wildtiere in freier Wildbahn überleben. "360o Geo Reportage" hat die Ranger und ihre Hundestaffel aus sogenannten Tracker Dogs durch den Amboseli-Nationalpark begleitet.

Am 20.04.18 09:30 - 10:55 Uhr auf
arte: Die Klimagötter
Während des Kalten Krieges haben amerikanische und sowjetische Militärs versucht, das Klima gezielt zu manipulieren. Heute denken ihre Erben darüber nach, die Erde mit einer künstlichen Schutzwolke zu versehen. Klimaklempner oder Retter des Planeten? Dieser Dokumentarfilm ist eine einzigartige Untersuchung des Geoengineering-Aufschwungs, einer Reihe von Techniken, mit denen es möglich sein soll, die weltweite Erwärmung zu beeinflussen.

Am 20.04.18 11:15 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Chile
Chile, das Land im Südwesten Südamerikas, bietet zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen eine Vielfalt an seltenen, atemberaubenden und stellenweise unerschlossenen Naturschutzgebieten. Ziel von José Luis Urrutia ist der Schutz der Vikunjas, einer seltenen Lama-Art im Lauca Nationalpark. Und Miguel Donoso und sein Team versuchen das Geheimnis der grünen Meeresschildkröten in der Region Mellijones Peninsula zu lüften.

Am 20.04.18 11:55 - 13:25 Uhr auf
BR: Erlebnisreise Rhön
Eine Reise durch die Rhön im Wandel der Jahreszeiten: vom Frühling an der Milseburg bis zur winterlichen Hochrhön und der tiefverschneiten Wasserkuppe. Filmautor Rolf Bickel besucht die Städtchen Tann, Gersfeld, Hofbieber, Poppenhausen und viele andere, wandert durch das Rote Moor und schaut hinüber zu den bayerischen Nachbarn im Schwarzen Moor, blickt den Forellenzüchtern über die Schulter, begleitet die Ranger des Biosphärenreservats bei ihren täglichen Streifengängen, trifft Schäfer und die Ziegenhirtin, ist unterwegs zum Trekking mit Lamas und Kamelen. Außerdem feiert er mit der Dorfjugend eine zünftige Rhöner Kirmes.

Am 20.04.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Illwiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried. Die Dokumentation beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer, indem sie Einblick in die spannendsten und schönsten Momente gewährt. Bis zu dem ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.

Am 20.04.18 19:15 - 20:00 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)

Am 21.04.18 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.45-8.30 Uhr)

Am 21.04.18 07:00 - 07:25 Uhr auf
ARD: Wo weidet der Wisent?
Anna kann es kaum glauben: In unseren Wäldern leben riesige Tiere - und fast niemand weiß davon: Es handelt sich um Wisente, wilde Rinder. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch. Muss man sich jetzt fürchten, in den Wald zu gehen? Ganz und gar nicht: Die Riesen verstecken sich, sind menschenscheu und fallen eigentlich gar nicht auf. Sie fressen den ganzen Tag, und wenn sie das mal nicht tun, käuen sie wieder, sie sind eben Wiederkäuer. Ihre amerikanischen Verwandten, die Bisons, sehen den Wisenten sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und werden deshalb auch "Steppenwisent" genannt. Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner, denn der Mensch nahm ihnen mehr und mehr Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Dann jedoch wurde aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen, die heute auch in Deutschland an manchen Stellen wieder wild leben. Tierreporterin Anna macht sich auf die Suche und wird in der Döbritzer Heide fündig. Hier hat der verstorbene Tierfilmer Heinz Sielmann das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um den Wisenten eine neue Heimat zu schaffen - mit Erfolg.

Am 21.04.18 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Brasilien - Ausverkauf im Regenwald
Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um die Nachfrage der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Tierfutter zu befriedigen. Zurück bleiben riesige Soja-, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großgrundbesitzer reich machen, während die Landbevölkerung ums Überleben kämpft. Aktivisten wie Maria Ivete Bastos dos Santos setzen sich für die Rechte der Kleinbauern und Landarbeiter ein und kämpfen für den Schutz des Regenwaldes. Nur eine Stärkung der regionalen Kleinbauern kann auf Dauer für mehr Gerechtigkeit sorgen und die Ernährung der Landbevölkerung sichern. Und langfristig gesehen hat die Abholzung und Brandrodung des Regenwaldes nicht nur Konsequenzen für Brasilien; sie fördert auch die globale Klimaerwärmung.

Am 21.04.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
phoenix: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Der erste Teil der Reihe führt hoch in den Norden. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, zahlreichen seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Den größten Teil des Muddus haben Menschen noch nie betreten. Hier ist ein besonderes Naturschauspiel zu erleben. Im Herbst erstrahlen Bäume und Moose in Goldgelb und Tiefrot - "Indian Summer" am Polarkreis. Gott, so die landläufige Meinung der Menschen am Polarkreis, habe den Wald im Muddus Nationalpark in Schweden nach der Schöpfung einfach vergessen. In dem Urwald, der zur Hälfte voller Bäume steht und zur Hälfte von Sümpfen und Seen gebildet wird, steht die älteste Kiefer Schwedens. Wenn der Herbst die Bäume und Moose in goldgelbe und tiefrote Farben taucht, spricht man hier im hohen Norden vom "Indian Summer".Im größten Teil des Muddus hat noch kein Mensch je seinen Fußabdruck hinterlassen. So soll es auch bleiben, wenn es nach den Wünschen der Samen geht, der Ureinwohner der Region. Sie leben von der unberührten Natur. Ihre Rentiere haben den Muddus schon immer als Weidegrund genutzt. Seit einem halben Jahrhundert folgt auch der Züchter Lars Eriksson seinen frei umherziehenden Rentieren. Er liebt den Urwald und wettert gegen die bedrohlich näherkommenden Holzfäller. Auch die Parkrangerin Eva Oskarsson verteidigt die unberührte Natur. Sie hält Wilderer auf Distanz, die hier Elche jagen wollen. Es gibt keine Straßen im Nationalpark Muddus. Nur im südlichen Teil existiert ein Pfad, der von Touristen benutzt werden darf. Weil nur sehr wenige Besucher die Natur stören, leben im Muddus noch Braunbären, seltene Vögel und Wölfe.
(Wdh. heute 17.15-18.00 Uhr)

Am 21.04.18 08:00 - 08:45 Uhr auf
phoenix: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
"Ja, das ist ein Urwald, ein neuer Urwald, zu dessen Geschichte eben auch 150 Jahre menschlicher Nutzung gehören", sagt Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner. Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. Seit mehr als 40 Jahren wird die Natur hier wieder sich selbst überlassen. Der Mensch greift selbst in extremen Situationen nicht ein, auch dann nicht, als beispielsweise vor 15 Jahren Hunderte Hektar Fichtenwald unter dem Massenangriff des Borkenkäfers starben. Heute ist ein neuer Wald sichtbar: Aus der einstigen Monokultur entstand ein einzigartiger Mischwald, vielfältig, bunt und artenreich.Die Wälder sind auch Lebensraum zahlreicher Käfer. Ihre Welt erforscht der 83jährige Fridolin Apfelbacher. Sein bevorzugter Platz in Bayerns neuer Wildnis ist die mystische Steinklamm am Rand des Nationalparks. Dass die Natur im Bayerischen Wald wieder die Herrschaft übernommen hat, schafft den Tieren nicht nur Freunde: So wird die auf inzwischen 10.000 Exemplare gewachsene Biberpopulation von Fischern, Land- und Forstwirten gehasst. Bayerns Bibermanager Gerhard Schwab versucht, zu besänftigen. Seit drei Jahren gibt es im Nationalpark auch ein Luchsprojekt. Dabei stellt Horst Burghart Europas einziger Großkatze mit Photofallen, GPS-Halsbändern und Direktpeilungen nach. Er weiß inzwischen viel über die wilden Luchse zu erzählen.
(Wdh. heute 18.00-18.45 Uhr)

Am 21.04.18 08:45 - 09:30 Uhr auf
phoenix: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente
Der dritte Teil der Reihe berichtet vom letzten Tiefland-Urwald Europas. Er befindet sich im Nationalpark Bialowieza, südöstlich der Masuren, an der polnischen Grenze zu Weißrussland. Der 1.500 Quadratkilometer große Wald ist auch Heimat des Wisents, einer urzeitlichen Rinderart. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben hier in freier Wildbahn.Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza. Das ausgedehnte Waldgebiet mit seinen jahrhundertealten Baumriesen lässt erahnen, wie Europa vor Tausenden Jahren ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von ausgedehnten Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. In den 20er Jahren waren die "Könige des Urwalds" bis auf wenige Exemplare, die sich in verschiedenen europäischen Zoos befanden, fast ausgestorben. Doch seit der gezielten Auswilderung in den 50er Jahren ist die Wisentpopulation in Bialowieza wieder auf stattliche 450 Tiere angewachsen. Mit viel Glück kann man die mächtigen Tiere in der Morgendämmerung auf Lichtungen beobachten, wenn sie sich zum Grasen aus dem Schutz des Waldes wagen. Im Nationalpark Bialowieza befindet sich auch eine Wisentzuchtstation. Hier kümmert sich Jerzy Dackiewicz um die Aufzucht der mächtigen Tiere. Die junge Försterin Barbara Banka führt die Zuschauer in Naturschutzgebiete, die noch nie von Menschenhand berührt worden sind.
(Wdh. heute 18.45-19.30 Uhr)

Am 21.04.18 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Wölfe in der Toskana
Wölfe waren in Europa nahezu ausgerottet. Der Kreuzzug gegen den Wolf begann im Mittelalter, die Kirche schürte die Angst vor den scheuen Räubern, machte sie zu Hexenkomplizen. Überlebt haben nur wenige Wölfe im Südwesten Europas. Einer der wenigen Zufluchtsorte war die einsame Region des toskanischen Apennin. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation in der Toskana sogar erholen können. Gerade einmal 100 Kilometer entfernt von der Strandhochburg Rimini leben einige Wolfsrudel in den dichten Wäldern des Nationalparks Casentinesi. Die Forschungsstation Casa Stabbi liegt mitten in diesem Gebiet. Dort arbeiten der Wolfsforscher Andrea Gazzola und der Huftierforscher Paolo Bongi von der Universität Sassari Hand in Hand mit einheimischen Jägern. Rehe und Wildschweine werden jedes Jahr mit aufwendigen Treibjagden eingefangen und mit Sendern versehen, um zu erforschen, welche Auswirkungen die zunehmende Anzahl von Wölfen auf ihre Beute hat. Andrea Gazzola ist den Wölfen auf der Spur, untersucht deren Ausbreitungsgebiet und Jagdverhalten. Mithilfe der Sender wissen die Forscher mittlerweile, dass die Wölfe junge Wildschweine und Rehe bevorzugt jagen. Ein wichtiges Argument, um den immer noch gefürchteten Jäger zu schützen, denn Konflikte mit Viehbesitzern, vor allem Schäfern, bleiben nicht aus.

Am 21.04.18 10:00 - 10:20 Uhr auf
3sat: Menschen mit Gespür für Holz
Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, Jahrhunderte alt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen - alles Handarbeit.
(Wdh. übermorgen 5.05-5.25 Uhr)

Am 21.04.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Der Wächter der Paradiesvögel
Seit jeher verehren die Völker Neuguineas ihre Paradiesvögel, 38 verschiedene Arten gibt es von ihnen. Auch für Untu aus den Bergen im Westen sind die Paradiesvögel bis heute Bestandteil eines tiefen Ahnenglaubens. Als er aber sieht, dass Jäger und Wildtierhändler ihnen immer stärker zusetzen, reift sein Entschluss, den nicht alle im Dorf sofort akzeptieren wollen. Genau zu den geheimen Stellen im Wald will Untu andere Menschen bringen, dorthin, wo seit Generationen die Bewohner des Dorfes mit Ehrfurcht Paradiesvögel beobachten. Keine Wilderer oder Händler sollen es sein, sondern Reisende, die in diesen abgelegenen Teil Indonesiens kommen, lediglich um die einzigartigen Vögel betrachten zu können. Untus Überlegung ist einfach: Die Besucher lassen für Unterkunft, Versorgung und Führer klingende Münze hier - bitter nötig für das arme Dorf, das zwangsläufig erkennen wird, welchen Schatz seine Wälder bergen und dass es sich lohnt, diesen tatkräftig zu schützen. Einblicke in das Leben von allein sechs Arten von Paradiesvögeln kann er denen garantieren, die den Weg in sein Dorf finden.

Am 21.04.18 12:30 - 13:15 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.

Am 21.04.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.

Am 21.04.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Amerikas Naturwunder - Die Everglades
Die Everglades, die größte subtropische Wildnis der USA, bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl unterschiedlicher Arten. Die Dokumentation begleitet das Schicksal eines Alligatorweibchens, das ihr Leben und die Aufzucht ihres Nachwuchses in den Everglades meistert. Sie hat sich in einem Alligatorloch inmitten einer Zypressensenke eingerichtet. Seit Generationen wird diese Oase von Alligatoren bewohnt und bietet gerade in der Trockenzeit ein Überangebot an Nahrung. Wenn die Dürre allerdings ihren Höhepunkt erreicht, ist das Weibchen gezwungen die austrocknende Senke zu verlassen, um nach Wasser zu suchen.

Am 21.04.18 14:00 - 14:45 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

Am 21.04.18 19:30 - 20:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Hüter vom Krüger Nationalpark
(Wdh. 23.15-23.45 Uhr)

Am 22.04.18 00:15 - 00:45 Uhr auf
NDR: Wie geht das? Vom Baum zum Brett
Die Firma Holz Ruser ist das größte Sägewerk Schleswig-Holsteins und doch noch ein Familienbetrieb. Der jüngste Bruder ist für die Technik zuständig, der Mittlere für die Produktion und der Älteste für das Kaufmännische. Jeder Baumstamm, der in den Betrieb kommt, wird zunächst eingescannt. Dadurch wird die optimale Nutzung des Holzes vorbestimmt und wenig Verschnitt erzeugt. Selbst die Späne, die übrig bleiben, werden als Energiequelle für die Holztrocknung genutzt. Die Reportage zeigt, dass es trotz der Computeranalyse aber nicht ohne den Menschen geht.

Am 22.04.18 05:35 - 06:20 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.20-7.05 Uhr)

Am 22.04.18 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - der Abholzung entgangen. Ein Beispiel sind die Karpaten. Bis zu 40 Meter hohe und 400 Jahre alte Bäume stehen in dem größten zusammenhängenden Buchenurwald Europas. Und bis heute sind hier Wölfe und Bären zu Hause, wie der vierte Teil der Reihe zeigt. Entlang der rumänischen Karpaten erstreckt sich der größte Buchenurwald Europas. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Seine abgeschiedene Lage an unzugänglichen Berghängen hat den Urwald in Rumänien bis heute überleben lassen. Denn an leichter zugänglichen Stellen werden auch alte Bäume gerodet und als Bau- und Brennholz verkauft.Auf seiner Inspektionstour im Semenic-Nationalpark trifft Mihai Zotta von der nationalen Waldbehörde auf Forstarbeiter und Ranger sowie auf einen Wasserschleuser, der mit seiner Frau seit 15 Jahren im Urwald lebt und für die Wasserzufuhr ins Tal zuständig ist. Das Paar lebt ohne Strom inmitten der Natur der Karpaten - in unmittelbarer Nähe von Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren. In den unberührten Urwäldern der Karpaten finden große und kleine Tiere genügend Futter. Und weil alte umgestürzte Bäume einfach liegenbleiben, bieten sie ausreichend Schutz. Kleinstlebewesen und Pilze zersetzen das Holz zu Humus. Der perfekte natürliche Kreislauf funktioniert im Urwald der Karpaten seit Jahrhunderten. Dem Spurenleser Hermann Kurmes gelingt eine Beobachtung der besonderen Art: In nur 200 Meter Entfernung spielen Jungbären in der Morgensonne - selbst für den erfahrenen Tierbeobachter ein nicht ganz ungefährliches Erlebnis.
(Wdh. heute 18.30-19.15 Uhr)

Am 22.04.18 07:05 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten

Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft: Nördlich des Kongos lebt eine Menschenaffenart im Krieg, südlich des Kongos eine andere in Frieden.
(Wdh. übermorgen 5.20-6.05 Uhr)

Am 22.04.18 07:30 - 08:15 Uhr auf
phoenix: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder, die vor 20 Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum überzogen. Der Passatwind sorgt ganzjährig für genügend Feuchtigkeit und prägt das Bild von La Gomeras mystischem Nebelwald. Dichter Nebel hängt in den Bäumen. Satte Feuchtigkeit perlt aus der Luft und überzieht das Moospolster auf Boden und Stämmen mit schimmerndem Glanz. Im Hintergrund liegt tiefblau der Atlantik. Rund 4.000 Hektar umfasst der immergrüne Wald des Nationalparks Garajonay auf der Kanareninsel La Gomera. Sein üppiges Wachstum verdankt er den feuchten Passatwinden, die sich an den knapp 1.500 Meter hohen Bergen stauen. Der Lorbeerwald von La Gomera ist das kostbare Relikt der subtropischen Urwälder, die vor Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum beherrschten.Doch nur auf La Gomera hat sich ein größeres zusammenhängendes Urwaldgebiet erhalten. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Auf den Kanarischen Inseln kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Das Besondere am "Monteverde", wie der Urwald von La Gomera auch genannt wird, ist sein reicher Wasserhaushalt. Verantwortlich dafür ist der feuchte Passatwind "Alisio", dessen winzige Wassertropfen an den Blättern, im Moos und an den Flechten hängenbleiben. Ohne dieses Phänomen würde es den Lorbeerwald nicht geben. Amparo Herrera Rodríguez und Angel García Hernández arbeiten im Nationalpark, um das kostbare Stück Natur zu schützen, zu pflegen und zu renaturieren, das bis in die 80er Jahre von der Inselbevölkerung genutzt wurde. Auf seinen Höhen sei man dem Himmel am nächsten, sagt Amparo, und man begegne sich selbst.
(Wdh. heute 19.15-20.00 Uhr)

Am 22.04.18 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFneo: Sri Lanka - Geschenk des Himmels
Selbst Biologen finden Sri Lankas Natur erstaunlich: Es gibt 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und etwa dreimal so viel Leoparden wie im größten Nationalpark Südafrikas. Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben.
(Wdh. übermorgen 6.05-6.50 Uhr)

Am 22.04.18 13:00 - 13:45 Uhr auf
arte: Die Loire, der ungezähmte Fluss
Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmäßig vom Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Große Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefräßig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern. Sie haben den Strom vor Wasserbauwerken bewahrt und sich gegen die Errichtung von Staudämmen starkgemacht. Diesen Sieg der Natur verkörpert der Fischadler, ein Raubvogel, der sich nur von Fischen ernährt und über eine ausgeklügelte Fangmethode verfügt: Rüttelflug, Sturzflug, Zupacken. Auch Wasserinsekten wie der Wasserläufer, der Schwimmkäfer und der Taumelkäfer sind in der Loire beheimatet. Im Juni verwandelt sich das Loire-Tal unweit von Orléans in ein wahres Blütenparadies. Unter den Wasserhahnenfuß-Teppichen suchen Stockenten, Schwäne und Blesshühner nach fressbaren Pflanzen und Insekten. Fast wie am Meeresstrand fühlt sich die Fluss-Seeschwalbe am Ufer der Loire. Auf ihren Sandinseln brütet der Vogel seine Eier aus. Auch der Biber ist am Ufer des Stroms heimisch. Sein flacher, ruderartiger Schwanz dient ihm im Wasser zur Fortbewegung. Alle diese Ökosysteme verbindet die Loire wie eine Lebensader zwischen dem Gebirge, aus dem sie entspringt, und dem Ozean, in den sie mündet. Nur dank der Bewahrung ihres natürlichen Gleichgewichts können Biber, Otter, Möwe, Schwarzpappel und viele andere Tiere und Pflanzen hier überleben.

Am 22.04.18 15:00 - 15:40 Uhr auf
3sat: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Um am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere extremen Bedingungen anpassen - die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde.Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten die Bäuche vollzuschlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.

Am 22.04.18 15:00 - 15:25 Uhr auf
ARD-alpha: Durch die Wildnis - Das Abenteuer deines Lebens (13)
Vivi (15), Mahtab (15), Henri (15), Niklas (15), Julien (14) und David (15) stürzen sich in ein Abenteuer der besonderen Art. Vier Wochen lang werden sie allein in der Wildnis Rumäniens verbringen. Sie werden selbst entscheiden, wo das Zelt aufgebaut wird oder wer Feuer macht. Sie müssen zurechtkommen in der rauen Natur - ohne Eltern, Freunde und Annehmlichkeiten wie Toilette oder Handy. Wildnis-Coach Tobi Ohmann (35) bringt der Gruppe das Handwerkszeug für das Wildnisabenteuer bei. Immer wieder stellt er Aufgaben, begleitet die Sechs bei besonderen Herausforderungen und achtet darauf, ob sie mit den hohen Anforderungen klarkommen. Denn für "Durch die Wildnis" braucht es nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Wildnistauglichkeit und vor allem soziale Kompetenz. Bei "Durch die Wildnis" heißt es: "Einer für alle - alle für einen". Wichtig ist nicht nur das Erreichen des geographischen Ziels, sondern auch der Weg ist das Ziel. Die Sechs müssen sich organisieren, miteinander arrangieren und orientieren. Schaffen sie es, das Gelernte umzusetzen? Wie kommen sie in der Gruppe klar? Und wie bewältigen sie die Herausforderungen der Natur beim Überqueren wilder Flüsse, beim Klettern und Höhlenerforschen?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)

Am 22.04.18 15:40 - 16:25 Uhr auf
3sat: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken - Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Doch er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo Fluss entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform - eine ganz andere als die der Schimpansen: Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex! Erstmals vergleicht ein Film das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos - mit überraschenden Ergebnissen! Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen - an manchen Stellen misst er mehr als 200 Meter, der Kongo ist tiefer als jeder andere Fluss! Selbst an den tiefsten Stellen gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal, hat sich perfekt an das Leben in Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara National Parks nimmt er Tausende kleiner Lebewesen mit auf seine Reise ins Meer: Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden - und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.

Am 22.04.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der letzte Wilde - Österreichs einziger Urwald
Seit dem Ende der letzten Eiszeit ist der Rothwald in den niederösterreichischen Kalkalpen nie von Menschen genutzt worden. Er zählt zu den letzten unberührten Urwäldern in der Mitte Europas. Sich selbst überlassen, gilt hier nur das Gesetzt der Natur. Ein grünes Paradies, das Axt und Kettensäge überdauert hat. Heute ist der Rothwald ein ausgewiesenes Schutzgebiet. Nur eine Handvoll Menschen darf diese Welt betreten. Mit ihnen können wir in dieses Reich jetzt vordringen und beobachten, wie riesenhafte Bäume miteinander kommunizieren, wie fast ausgestorbene Tiere und Pflanzen hier überleben und sein eigentliches Geheimnis ergründen.
(Wdh. morgen 8.10-9.10 Uhr)

Am 22.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark
Der Yosemite-Nationalpark lockt jährlich mehr als 4 Millionen Besucher. Er ist nur wenige hundert Kilometer entfernt von amerikanischen Städten wie Sacramento, San Francisco oder Los Angeles, deren Smog bis in den Park zieht. Ein erträgliches Gleichgewicht zwischen Wildnis und den Ansprüchen der Zivilisation zu wahren, ist daher eine der großen Herausforderungen für die Hüter des Yosemite-Nationalparks. Aber auch eine der zentralen Fragen der Wissenschaftler, die hier arbeiten: Wie viel Mensch verträgt die Natur? Um dieses Paradies zu schützen, greifen die Verantwortlichen dabei auch zu ungewöhnlichen Methoden. Sie arbeiten mit der Staatlichen Feuerwehr zusammen, die wiederum Häftlinge in ihre Arbeit einbindet. Dabei geht es nicht immer nur darum, Feuer zu verhindern. Nicht selten müssen sogar geplante Brände gesetzt werden, um die natürliche Entwicklung der Flora zu gewährleisten. Denn Naturschutz bedeutet auch, der Natur innerhalb gewisser Grenzen freien Lauf zu lassen. An anderer Stelle wiederum muss dieser Lebensraum scharf kontrolliert werden. Der staatliche Beauftragte für Wildtiermanagement ist im Jagdgebiet unterwegs und überprüft die Beute und Methoden der Jäger. Hydrologen und Mammutbaum-Forscher sorgen sich indes um die Tausende von Jahren alten Bäume. Denn sie sind bedroht von der Erderwärmung - und der schwankenden Wasserversorgung. Die Wissenschaftler gewähren einen Blick in ihre Arbeit, lassen sich von der Kamera begleiten bis in die Gipfel der Urweltriesen und zu den Gletschern des Parks. Dass dieser Zauber der Wildnis erhalten bleiben kann, trotz einer nicht immer gerade umweltfreundlichen Politik in den USA, davon ist der Naturschützer Pete Devine überzeugt: "Es ist egal, ob man Amerikaner ist oder Europäer. Alle verstehen, dass dies ein Teil von Amerika ist, den wir als wunderschön erkannt haben." Er fordert, ihn so zu erhalten wie er ist, damit diese Region "für die Menschen im Jahr 2117 genauso schön ist wie heute für uns".
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 22.04.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 23.04.18 08:40 - 09:45 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Indien, die Westghats
Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.

Am 23.04.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Das Pantanal (1/3) - Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.

Am 23.04.18 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Das Pantanal (2/3) - Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.

Am 23.04.18 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Das Pantanal (3/3) - Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso. Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.

Am 23.04.18 15:25 - 15:50 Uhr auf
ARD-alpha: Muriqui - die friedlichsten Affen der Welt
Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf. Nicht einmal in Brasilien kennt man die milchkaffeefarbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern, obwohl sie zu den Primaten gehören. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt. Vom ursprünglichen Lebensraum der Muriqui, dem Atlantischen Regenwald Brasiliens, sind auf Grund intensiver Abholzung nur noch kleine, verstreute Waldstücke übriggeblieben. Eins von ihnen ist das Mataotal. Dort hat Karen Strier ihre Forschungsstation. Bald stellte sich heraus, dass die Muriqui ganz besondere Affen sind. Anders, als bei der Mehrheit der Primatenarten, leben die Männchen ohne Anführer in friedlicher Gemeinschaft, und alle haben die gleichen Rechte. Streit um Nahrung oder um die Weibchen gibt es bei ihnen nicht. Zu den Weibchen ihrer Gruppe verhalten sich die Männchen wie echte Kavaliere und überlassen ihnen die saftigsten Früchte des Futterbaums. In der Liebe haben die Weibchen das Sagen. Sie suchen sich den besten Mann als künftigenVater für ihr Junges aus.

Am 23.04.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht - Australien, wie man es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist die Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Welt auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar - ein Riesenvogel wie aus der Urzeit!

Am 23.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Fluß Kinabatangan durchzieht die Landschaften Borneos bis zu seiner Bestimmung, dem Sulusee. Dschungel und ausgedehnte Schwemmebenen säumen seine Ufer, und die Menschen teilen sich diesen einzigartigen Lebensraum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, viele von ihnen der (westlichen) Wissenschaft bislang gar nicht geläufig.Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 23.04.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (2/3)

Nachdem Cede Prudente das Hochland des nördlichsten malayischen Bundesstaates Sabah verlassen hat, folgt er am Ufer des Kinabatangan den Spuren des äußerst scheuen Nebelparders. Die extrem seltene Raubkatze ist ebenso vom Aussterben bedroht wie der Malaienbär. Durch Rodungen und die Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen werden die Lebensräume beider Raubtiere zunehmend verkleinert. Wie wichtig die Natur auch für die Menschen ist, die in dieser Region leben, zeigen die Fledermäuse der nahen Gomantong-Höhlen. Die Tiere, von denen es dort schätzungsweise mehrere Millionen gibt, geben der Wissenschaft wertvolle Aufschlüsse über die Verbreitungswege des HI-Virus und des Ebola-Virus.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 24.04.18 08:40 - 09:30 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant. Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.

Am 24.04.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Magie der Moore - Das Nebelreich
Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa. Überall in Europa gibt es Moore: in den Ebenen und Hügelländern des Nordens, in den Mittelgebirgen, in und vor den Alpen. Lediglich ein Prozent der Moore in Mitteleuropa sind noch intakt, wachsen, bilden Torf. In unseren Mooren sind gewaltige Kohlendioxid-Mengen gebunden, doch während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen seine nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Die gigantischen CO2-Speicher werden weiter trockengelegt - auch in Deutschland. Nirgendwo debattieren Politik und Gesellschaft so leidenschaftlich über die Klimaerwärmung wie in Europa, allen voran die Deutschen. Dabei ist die EU, nach Indonesien, Spitzenreiter bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also renaturiert. Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. Die verbliebenen Moore sind Natur-Juwelen. Kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora.

Am 24.04.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11 000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.

Am 24.04.18 16:00 - 16:55 Uhr auf
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik
Knapp 60 Jahre US-Embargo und politische Isolation sowie das Fehlen von Schwerindustrie und Chemikalien in der Landwirtschaft brachten in Kuba einen Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Den Biologen des kubanischen Umweltamtes bleiben nur wenige Jahre, um sie vor der unweigerlich anrollenden Tourismuslawine zu schützen.

Am 24.04.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Paradies vor der Haustür - Natur im Garten
"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich - abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben - vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro- und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

Am 24.04.18 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Das Jahr des Igels
Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch den Ablauf eines Jahres und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen fordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an. Der Igel zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten. Nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch sehr lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Populationen bisher nicht ernsthaft gefährden konnte.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)

Am 24.04.18 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Schuften im Schlamm
Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.

Am 24.04.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Ein Herz für Waschbären
In Mecklenburg-Vorpommern herrscht Waschbären-Alarm. Die Tiere kommen in Vorgärten, wühlen im Abfall oder wohnen unter Dächern. Hausbesitzer und Anwohner sind verzweifelt. Die eingewanderten Waschbären gelten zudem als gefährliche Räuber für Niederwild, Nestbrüter und seltene Arten. Doch stellen sie wirklich eine so große Gefahr dar? Für den Leiter des Nationalparks Müritz, Ulrich Meßner, liegt der Fall klar: Umfangreiche Forschungen belegen, dass der Waschbär längst nicht so schlimm ist wie sein Ruf. Die Tierschützerin Heike Gronow nimmt in ihrem Landhaus sogar verwaiste Waschbärenjunge auf, um sie großzuziehen. Sechs kleine Waschbären hat sie bereits. Die Muttertiere wurden von Jägern erschossen oder auf der Straße überfahren. Heike Gronows Idee ist, die kleinen Waschbären aufzupäppeln und sie später auszuwildern. Theoretisch kein Problem. Aber die Realität sieht anders aus. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Auswilderung von Waschbären verboten. Zoos und Tiergärten sind überfüllt und lehnen in der Regel die Aufnahme dieser Tiere ab. Doch wohin mit den Waschbären? In jeder freien Minute fährt Heike Gronow durchs Land und führt Gespräche mit Nachbarn, Bauern und Jägern. Sie wirbt um Verständnis für Waschbären. Heike Gronow setzt im Konflikt Mensch gegen Waschbär vor allem auf Prävention, also den Schutz von Haus und Hof. Sie hilft Menschen, wenn sie unfreiwillig "Untermieter" bekommen, wenn Waschbären sich in deren Heim einfach einquartiert haben.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 24.04.18 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Leben im Elefanten-Fußabdruck
Wenn Elefanten ihre großen Fußspuren hinterlassen, freuen sich die Kleinsten: Die wassergefüllten Vertiefungen bieten einer erstaunlichen Vielfalt von wasserlebenden Organismen neuen Lebensraum. Thomas D erklärt, wieso Elefanten nicht nur im Großen wichtige Ökosystem-Ingenieure sind - bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 24.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten. Als einzige Tigerform haben sich Amurtiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über 6 Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. "Tiger-Mensch"-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein BIG FIVE-Team auf die Suche nach den letzten "Schneetigern".
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 24.04.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (3/3)
Auf dem Weg zur Küste erreicht der Wildlife-Fotograf Cede Prudente auf dem Kinabatangan die Feuchtgebiete von Segama. Dort leben Tausende verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Doch auch diese Schatzkammer der Biodiversität ist in ihrer Existenz bedroht. Die dort lebenden Fischerfamilien können das Verschwinden von immer mehr Spezies hautnah beobachten. Am stärksten bedroht sind die dem Menschen genetisch besonders nahe stehenden Orang-Utans. Dabei ist weniger die Jagd die Ursache für ihr drohendes Verschwinden, sondern die Reduzierung ihres Lebensraums durch die Rodung des Urwaldes zugunsten der Palmölgewinnung.Der Kinabatangan entspringt im nebelverhangenen Regenwald der Insel Borneo, dem malaysischen Hochland Sabah. 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat die urtümliche Welt des Kinabatangan bereist, die sich dramatisch verändert.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 25.04.18 03:15 - 04:00 Uhr auf
arte: Peru, in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen.

Am 25.04.18 08:40 - 09:35 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt.

Am 25.04.18 09:35 - 10:20 Uhr auf
arte: Die Loire, der ungezähmte Fluss
Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmäßig vom Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Große Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefräßig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern. Sie haben den Strom vor Wasserbauwerken bewahrt und sich gegen die Errichtung von Staudämmen starkgemacht. Diesen Sieg der Natur verkörpert der Fischadler, ein Raubvogel, der sich nur von Fischen ernährt und über eine ausgeklügelte Fangmethode verfügt: Rüttelflug, Sturzflug, Zupacken. Auch Wasserinsekten wie der Wasserläufer, der Schwimmkäfer und der Taumelkäfer sind in der Loire beheimatet. Im Juni verwandelt sich das Loire-Tal unweit von Orléans in ein wahres Blütenparadies. Unter den Wasserhahnenfuß-Teppichen suchen Stockenten, Schwäne und Blesshühner nach fressbaren Pflanzen und Insekten. Fast wie am Meeresstrand fühlt sich die Fluss-Seeschwalbe am Ufer der Loire. Auf ihren Sandinseln brütet der Vogel seine Eier aus. Auch der Biber ist am Ufer des Stroms heimisch. Sein flacher, ruderartiger Schwanz dient ihm im Wasser zur Fortbewegung. Alle diese Ökosysteme verbindet die Loire wie eine Lebensader zwischen dem Gebirge, aus dem sie entspringt, und dem Ozean, in den sie mündet. Nur dank der Bewahrung ihres natürlichen Gleichgewichts können Biber, Otter, Möwe, Schwarzpappel und viele andere Tiere und Pflanzen hier überleben.

Am 25.04.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies

Überall in Europa gibt es Moore. Wohl jedem ist das Moor ein Begriff, aber kaum jemand weiß Genaueres. In der zweiteiligen Dokumentation wird das faszinierende Leben dieser Natur-Juwelen beleuchtet. In Mooren sind in meterdicken Torfschichten gewaltige Kohlendioxid-Mengen gebunden. In fünf Jahren Drehzeit gelang eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums. Mit neuester Kameratechnik und ausgefeilten Zeitlupen und Zeitraffern wurden einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen eingefangen. Neben bekannten Tieren wie Wölfen, die durch einen Pinselwald weißer Wollgrasbüschel schnüren oder Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen aufziehen, begegnet der Zuschauer auch Kreaturen, die so surreal aussehen als stammten sie von einem anderen Stern. Nahaufnahmen zeigen grotesk wirkende Libellenlarven, die mit spitz bezahnten Schnappkiefern auf Beute lauern oder Sonnentau-Pflanzen, die, im Zeitraffer gefilmt, ihre glitzernden Fallenblätter entrollen. Der Einsatz hochmoderner Zeitlupenkameras macht den Flug des Hochmoorgelblings zum ästhetischen Hochgenuss. Kran-und Schlittenfahrten bringen Bewegung in urwüchsige Latschenkiefern, lassen den Zuschauer eintauchen in teefarbene Schlenkentümpel. Flugaufnahmen zeigen Moore als urwüchsige Inseln inmitten einer gezähmten Kulturlandschaft.

Am 25.04.18 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Harte Zeiten
Holzfäller Bobby Goodson und seine Angestellten erledigen in den Sümpfen North Carolinas einen harten Job. Zu allem Überfluss haben die kantigen Urgesteine an den Ufern des Cape Fear River gerade mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wollen einige Sägewerke bald kein frisches Holz mehr annehmen. Diese Hiobsbotschaft stellt viele Unternehmen in der Branche vor echte Probleme. Bobby und seine Leute müssen nun dafür sorgen, dass sie bereits gerodete Lagerbestände so schnell wie möglich an den Mann bringen. Als hätte sich die Welt gegen den Firmenboss und seine Mitarbeiter verschworen, fallen dann auch noch wichtige Maschinen aus.

Am 25.04.18 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?

Tasmanische Teufel sind die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt. Sie gelten als extrem scheue Einzelgänger über deren Verhalten nur wenig bekannt ist. In den vergangenen Jahren geriet die Spezies in die Schlagzeilen, weil eine tödlich verlaufende Infektion die Tiere auszurotten droht.Nur wenig weiß man über die scheuen Beutelteufel, deren furchterregende Schreie die ersten Siedler Tasmaniens an den leibhaftigen Teufel denken ließen und dem Tier zu seinem Namen verhalf.Mittels Minikameras, die an Halsbändern und in den Höhlen der Tiere befestigt wurden, bietet die Dokumentation erstmalig Einblick in eine Welt, die uns verborgen bleibt: Wir sind Zeuge eines brutalen Paarungsprozesses, sehen die winzigen Jungen im Beutel der Mutter heranwachsen und beobachten den Nachwuchs bei seinen ersten Ausflügen in die Freiheit.Der Lebensraum des Beutelteufels beschränkt sich auf die Insel Tasmanien im Indischen Ozean, vor der Südküste Australiens. Mitte der 90er Jahre brach im Nordosten Tasmaniens eine Krebserkrankung unter den Tieren aus, die bis heute fast Dreiviertel der Population tötete. Wissenschaftler arbeiten seitdem mit Hochdruck an der Rettung der Tasmanischen Teufel. Mittels einer speziellen Impfung gegen den aggressiven Erreger glauben sie nun, die Tiere dauerhaft schützen zu können. Doch erst in einigen Jahren wird man wissen, ob die Tasmanischen Teufel tatsächlich immun gegen den Tumor sind, der durch Bisse übertragen wird.
(Wdh. übermorgen 11.25-12.15 Uhr)

Am 25.04.18 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?
Tasmanische Teufel sind die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt. Sie gelten als extrem scheue Einzelgänger über deren Verhalten nur wenig bekannt ist. In den vergangenen Jahren geriet die Spezies in die Schlagzeilen, weil eine tödlich verlaufende Infektion die Tiere auszurotten droht.Nur wenig weiß man über die scheuen Beutelteufel, deren furchterregende Schreie die ersten Siedler Tasmaniens an den leibhaftigen Teufel denken ließen und dem Tier zu seinem Namen verhalf.Mittels Minikameras, die an Halsbändern und in den Höhlen der Tiere befestigt wurden, bietet die Dokumentation erstmalig Einblick in eine Welt, die uns verborgen bleibt: Wir sind Zeuge eines brutalen Paarungsprozesses, sehen die winzigen Jungen im Beutel der Mutter heranwachsen und beobachten den Nachwuchs bei seinen ersten Ausflügen in die Freiheit.Der Lebensraum des Beutelteufels beschränkt sich auf die Insel Tasmanien im Indischen Ozean, vor der Südküste Australiens. Mitte der 90er Jahre brach im Nordosten Tasmaniens eine Krebserkrankung unter den Tieren aus, die bis heute fast Dreiviertel der Population tötete. Wissenschaftler arbeiten seitdem mit Hochdruck an der Rettung der Tasmanischen Teufel. Mittels einer speziellen Impfung gegen den aggressiven Erreger glauben sie nun, die Tiere dauerhaft schützen zu können. Doch erst in einigen Jahren wird man wissen, ob die Tasmanischen Teufel tatsächlich immun gegen den Tumor sind, der durch Bisse übertragen wird.

Am 25.04.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
ZDFinfo: Drama im Verborgenen - Der Wandel der Meere
In den Ozeanen der Welt vollzieht sich unsichtbar ein dramatischer Wandel. Er verändert die Lebensgrundlagen des gesamten Planeten. Lässt sich die Entwicklung noch stoppen? Die Weltmeere stehen vor dem Kollaps. Doch noch haben wir das „System“ Ozean gar nicht richtig verstanden. Harald Lesch verfolgt einen Wettlauf mit der Zeit, den wir gewinnen müssen, um unser Überleben auf der Erde zu sichern. Das Gleichgewicht der Ozeane ist durch menschliche Einflüsse empfindlich aus der Balance geraten. Die Weltmeere, wichtigste „Kohlendioxid-Puffer“, können diese Aufgabe bald nicht mehr erfüllen. Doch nicht nur die Entwicklung der Kohlendioxidkonzentration in den Meeren und der Atmosphäre ist nun eine ernst zu nehmende Bedrohung. Über der Arktis steigt das als „Klimakiller“ bekannte Methan rasant an. Es ist zwanzigmal klimawirksamer als Kohlendioxid. Die Suche nach den Quellen bringt uns in die Tiefsee des Nordpolarmeers. Unter dem Meeresboden schlummern dort riesige Vorkommen an Methan. Wird die Erwärmung der Ozeane dazu führen, dass das Treibhausgas aus der Tiefsee in die Atmosphäre gelangt und sie vergiftet? Die Hoffnung ruht auf winzigen Organismen, die Methan abbauen können. Das Ökosystem der Weltmeere ist durch Überfischung aus dem Gleichgewicht geraten. Der Bestand des Weißen Hais ist durch den Menschen massiv ausgedünnt. In letzter Zeit wird immer deutlicher, welche katastrophalen Folgen dieser Eingriff in die Nahrungskette der Ozeane hat. Haie erhalten die fragile Balance im Ökosystem der Meere. Ohne sie kollabiert die Nahrungskette – mit fatalen Folgen. Zu keinem Zeitpunkt zuvor haben wir unsere Lebensgrundlage derart verändert und gefährdet. Werden wir es schaffen, dem Wandel der Meere rechtzeitig Einhalt zu gebieten? Harald Lesch navigiert an der Spitze der aktuellen Meeresforschung durch die Weltmeere, um dieser Frage nachzugehen.

Am 25.04.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Amur - Asiens Amazonas
Der Amur ist kein Fluss, sondern ein riesiges Flusssystem von kontinentaler Dimension, eine Wasserlandschaft mit Tausenden Flüssen, Sümpfen und Seen, deren ungeheure Wassermassen ständig von den Wolken des Pazifik erneuert werden. An seinem Mündungsdelta beginnt eine Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik fünftausend Kilometer landeinwärts bis in die Mongolische Steppe.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 25.04.18 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken - Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Doch er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo Fluss entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform - eine ganz andere als die der Schimpansen: Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex! Erstmals vergleicht ein Film das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos - mit überraschenden Ergebnissen! Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen - an manchen Stellen misst er mehr als 200 Meter, der Kongo ist tiefer als jeder andere Fluss! Selbst an den tiefsten Stellen gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal, hat sich perfekt an das Leben in Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara National Parks nimmt er Tausende kleiner Lebewesen mit auf seine Reise ins Meer: Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden - und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans.

Am 26.04.18 03:05 - 03:50 Uhr auf
arte: Wildnis am Lago Maggiore
Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Die Reichen und Schönen tummeln sich an Strandpromenaden, besuchen schicke Hotels oder legen mit ihren Jachten in den neu gebauten Häfen an. Nur ein paar Kilometer nördlich vom Seeufer liegt eine andere Welt: das Val Grande mit seinem gleichnamigen Nationalpark. Von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, haben sich dort Wald und Wildnis wieder ungehindert ausbreiten können.

Am 26.04.18 06:05 - 06:50 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.50-7.30 Uhr)

Am 26.04.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der auf die Tiere wartet - Jan Haft
Das Porträt zeigt Jan Haft, Deutschlands erfolgreichsten Tierfilmer, im Alltag bei seinen verschiedenen Abenteuern und Projekten. Der Bayer Jan Haft ist Deutschlands Vorzeige-Tierfilmer. Sein Erfolgsgeheimnis ist es, dem vermeintlich Vertrauten ganz Neues, noch nicht Gesehenes zu entlocken und dies zu meisterhaften Geschichten zu verdichten. Dabei liegt der Fokus auf seiner deutschen Heimat. Denn er findet: "Die heimische Natur ist genauso spannend wie die ferne Exotische." Filmautor Werner Schuessler taucht in Jan Hafts Lebenswelt ein und begleitet ihn sowohl zu Hause als auch auf seinen Reisen.

Am 26.04.18 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Walnuss - Pflanzen in unserer Umgebung
Die Walnuss ist mehr als nur die allseits bekannte Frucht: Dazu gehört ein Stamm, Zweige, Blätter, Blüten und noch viel mehr. Der Film zeigt alles Wissenswerte rund um diesen prächtigen Baum.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.15 Uhr)

Am 26.04.18 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Tückischer Morast
Rund 20 LKW-Ladungen frisches Holz müssen Urgestein Bobby Goodson und seine Angestellten pro Tag roden, um ihre Unkosten zu decken. Dafür müssen die Männer sehr hart arbeiten, denn die Bedingungen in den Sümpfen North Carolinas sind alles andere als optimal. Gefahren lauern dort überall, vor allem der tückische Morast in den Wäldern macht den Holzfällern extrem zu schaffen. Diesmal ist es Bobbys Sohn Justin, dem eines der Schlammlöcher zum Verhängnis wird. Justin hat nur einen Moment nicht aufgepasst, und jetzt versinkt er mit seinem 300.000 Dollar teuren Arbeitsgerät im Sumpf! Er kann nur hoffen, dass schnell genug Hilfe kommen wird.

Am 26.04.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen Tiere und Natur. Vor allem in der Jagdsaison sind die Alaska Wildlife-Troopers immer wieder Alarmbereitschaft. Dann ist die ungewöhnliche Polizeitruppe ständig auf Patrouille in Wäldern und Meeresbuchten. Filmemacher Christian Pietscher zeigt in seiner Dokumentation einzigartige Landschaften und ungewöhnliche Menschen. Sie alle können sich nicht vorstellen, das Inselarchipel jemals zu verlassen. Alaskas Wildnis und das ungewöhnliche Leben auf Kodiak Island lässt sie nicht mehr los.

Am 26.04.18 22:30 - 00:00 Uhr auf
arte: Safari
In den Weiten der afrikanischen Wildnis, dort, wo Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heimisch sind, gehen Touristen auf die Jagd. Sie fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihrem erlegten Tier. Es ist nicht nur eine dokumentarische Annäherung an die Großwildjagd deutscher und österreichischer Jagdtouristen, sondern ein Film über das Töten, ein Film über die menschliche Natur. "Safari" wurde von der Filmkritik als einer der stärksten Filme von Ulrich Seidel bewertet.

Am 27.04.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Die Wolfsfrau
Ein Porträt der Biologin Gudrun Pflüger, die ihr Leben den Wölfen in den Rocky Mountains widmet. Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahe gekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger. Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch Gudrun hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen.

Am 27.04.18 11:15 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen Hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Die Dokumentation besucht Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team von Naturschützern auf den Spuren einer bisher unbekannten Fischart.
(Wdh. morgen 13.55-14.55 Uhr)

Am 27.04.18 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Magisches Deutschland
Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur.

Am 27.04.18 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Aufbruchstimmung
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson trommelt seine Leute zusammen, denn es gibt endlich wieder gute Nachrichten. Wochenlang hatten seine Arbeiter wegen der Wirtschaftskrise eine Zwangspause einlegen müssen, der Markt war völlig zusammengebrochen und die Sägewerke konnten ihr Holz nicht verkaufen. Doch jetzt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Bobby und seine Leute fahren mit ihren schweren Maschinen endlich wieder in die unzugänglichen Waldgebiete von North Carolina, um Geld zu verdienen. Und das wird auch höchste Zeit, denn die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen bereits 250.000 Dollar gekostet - Bobbys gesamte Ersparnisse. Fast euphorisch macht sich die Crew auf den Weg zu einem circa 60 Hektar großen Gebiet, das lukrative Einnahmen verspricht.

Veranstaltungen


23.04.2018

Waldspaziergang für kleine Entdecker
(97222 Rimpar)
Waldtour für Eltern/Großeltern mit Kindern von 2-4 Jahren.
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23.04.2018

Führung mit dem Ranger durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume"
(53937 Schleiden)
Die Führung gibt Ihnen spannende Einblicke in die Themen Wald, Wasser, Wildnis, Naturkreisläufe und biologische Vielfalt
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23.04.2018

Die Brennnessel - Eine äußerst vielseitige Pflanze
(08428 Langenbernsdorf)
Projekt mit der Johanniter Kindertagesstätte "Sonnenschein" Langenbernsdorf
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24.04.2018

Frühlingskräuter und essbare Baumblätter
(54293 Trier-Quint)
Spaziergang durch den Meulenwald mit Wildkräuterpädagogin und Dipl. Geographin Monika Gramse
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24.04.2018

Rangertour Wahlerscheid
(52156 Monschau-Höfen)
Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Eine leichte Wanderung überwiegend durch flaches Gelände, die für geländegängige Kinderwagen geeignet ist.
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