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Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 18.09 - 02.10.15


Am 18.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen.

Am 18.09.15 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Auf verwehten Spuren (1/4) - Südamerika
Als der Dokumentarfilmer Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Der Vierteiler folgt den Spuren Schliesslers - als erstes nach Südamerika. Manches ist neu, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit. Südamerika ist von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat unterschiedlichster Völker. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös.

Am 18.09.15 15:00 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Schottland
Im Norden Europas erstreckt sich ein Land der Kontraste und der unberührten Natur: Schottland. Auf 80.000 Quadratkilometern, zwischen dem Ozean und den Bergen, bietet die Region eine Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, wo Heideland, Felsgestein und Wasser vorherrschen. In dieser grandiosen Kulisse hat sich eine erstaunlich reiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Der St.-Kilda-Archipel, der als UNESCO-Welterbe gilt, bietet 100 Millionen Meeresvögeln Zuflucht. Der schönste See Schottlands ist Loch Lomond. Er gilt auch als der größte und an Natur reichhaltigste See der Region. Die Schottische Umweltagentur kümmert sich um den Erhalt der Natur im und rund um den See, der von einem Dutzend Flüssen gespeist wird. Die Zwergfledermaus hat in Schottland ein zweites Zuhause gefunden, nachdem sie in Großbritannien als beinahe ausgestorben galt. Auch die riesigen Wälder von Trossachs haben den Ruf einer der schönsten Orte der Region zu sein.

Am 18.09.15 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Auf verwehten Spuren (2/4) - In den Anden
In der Bergwelt der Anden, im "Reich des Kondors", wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters. Die Reise beginnt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Weiter geht es über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Dann zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert. Die Bergwerke begründeten zu einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft.

Am 18.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Auf verwehten Spuren (3/4) - Durch die Wildnis Alaskas
Jochen Schliessler folgt den Spuren seines Vaters in die grenzenlosen Weite Alaskas und begegnet Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas.

Am 18.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Auf verwehten Spuren (4/4) - Durch die Wildnis Alaskas
Jochen Schliessler ergründet auf den Spuren seines Vaters die Geschichte Alaskas, eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Dort begegnet er Glückssuchern von heute: Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt Jochen zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Er folgt dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden. Es ist eine Fahrt durch eine von gewaltigen Waldbränden heimgesuchte Landschaft.

Am 18.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Kamtschatka - Leben im Schatten der Feuerberge
Weit im Osten Russlands liegt die Halbinsel Kamtschatka, die regelmäßig von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird. Knapp 400.000 Menschen leben in dieser deutschlandgroßen Region. Dadurch, dass die Gegend jahrzehntelang abgeschottet war, hat sich auf Kamtschatka eine weitgehend intakte Fauna und Flora erhalten. Nun scheint ein langsam einsetzender Tourismus den Menschen eine neue Perspektive zu bieten. Das Leben erwacht wieder.

Am 18.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Singvögel in Not (2/2)- Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögel-Bestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird.
In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. Der Rückgang der Sumpfschwalbe ist in Kanada ebenfalls zu beobachten. Ursache hierfür ist, dass aufgrund des Rapsanabaus großflächig Insektizide zum Einsatz kommen, so dass die Insektenfresser keine Nahrung mehr finden. In Costa Rica wiederum sind Entwaldung und Kaffeeanbau Ursachen für die Dezimierung der Singvögel. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht.

Am 18.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Unterwegs in Westkanada - Von Goldgräbern und Grizzlybären
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Cariboo in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren die Farben im Westen Kanadas. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse – und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Von deren Geschichten beeindruckt, reist Monika Birk weiter auf den Spuren der Lachse an den Quesnel-See. Im Herbst schwimmen Zigtausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

Am 19.09.15 08:10 - 08:35 Uhr auf
ZDF: 1, 2 oder 3 - Abenteuer Regenwald
Kinder-Quizshow, heute mit dem Thema Regenwald.


Am 19.09.15 13:55 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Rosskastanie

Am 19.09.15 14:55 - 15:40 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3) - Der Ferne Osten
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. In diesem Flussdelta entlang der wilden Küste im äußersten Osten Russlands - auf der gegenüberliegenden Seite der Beringstraße liegt Alaska - beginnt die Reise, die flussaufwärts führt. In ihrem Verlauf begegnet man Seelöwen, Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern. Und dieses einzigartige Ökosystem bietet viele weitere faszinierende Naturschauspiele. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.

Am 19.09.15 15:40 - 16:20 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3) - Der schwarze Drache
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.

Am 19.09.15 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3) - Die heiligen Quellen
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.

Am 19.09.15 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Wildnis zwischen Panzern
Panzer und Naturschutz bilden zwei scheinbar unvereinbare Gegensätze. Doch die Vermutung ist falsch. Gerade dort, wo Tausende Soldaten mit Panzern und scharfer Munition den Ernstfall proben, haben viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein Refugium gefunden. Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt.

Am 19.09.15 18:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: Wilde Wasser, tiefe Wälder
Tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Auenlandschaften: "Land des Überflusses" wurde der äußerste Nordosten Chinas früher genannt. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die tiefen Wälder an der Grenze zu Sibirien - und an den Ufern des Amur-Flusses lebten Fischer vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst einzigartige Kleidung aus Fischhaut. Das ist heute Geschichte, denn Nordostchina ist mittlerweile dank seiner Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft eine der wohlhabendsten Provinzen des Landes.

Am 19.09.15 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz, eine Region voller Gegensätze. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen Truppenübungsplätze.

Am 19.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Schreiadler und Biber - Tiere in Vorpommerns Auen
Vorpommerns Küste zieht jährlich Millionen Besucher in die Region. Bekannt sind die Kreidefelsen von Rügen, die Insel Hiddensee, auch die Landschaft des Darß. Dahinter liegen Vorpommerns Auen. In den unzugänglichen Flusstälern hat der Schreiadler, die seltenste Adlerart in Deutschland, überlebt. Nur 100 Paare davon leben noch in Deutschland, 80 Prozent der Exemplare in Vorpommern. Jedes Jahr ziehen die Letzten ihrer Art aus den Winterquartieren in Afrika zurück nach Vorpommern. Eindrücklich wird im Film gezeigt, mit welchen Problemen er in Deutschland nach seiner Rückkehr aus Afrika zu tun hat.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 20.09.15 06:30 - 07:15 Uhr auf
arte: Die grüne Stadt (1/2) - Ein perfektes Ökohaus
Lassen sich Architektur und Umweltschutz in Einklang bringen? Wie soll in Zukunft gebaut werden? In der zweiteiligen Reihe "Die grüne Stadt" geht ARTE diesen Fragen nach und stellt ökologisch weiterentwickelte Gebäude in Europa vor: Von der "Hauptstadt der Solarenergie" Freiburg im Breisgau über das neue Londoner Rathaus bis ins finnische Espoo, wo in den 70er Jahren die ersten Ökohäuser gebaut wurden. Die Dokumentationen geben einen umfassenden Überblick über Aktiv- und Passivhäuser, ökologische Bauweisen, intelligente Gebäude sowie sich nahtlos in die Landschaft einfügende "unsichtbare" Häuser.

Am 20.09.15 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Die grüne Stadt (2/2) - Vom Altertum zur Avantgarde
Vom griechischen Tempel über gotische Kirchen bis zum Schloss von Versailles - jede Epoche und jede Kultur hat in der Architektur Spuren hinterlassen. Und heute? Was sagen zeitgenössische Bauten über uns selbst aus und über die Gesellschaft, in der wir leben? Wie spiegelt sich das Umweltbewusstsein der Europäer in der Ästhetik der europäischen Architektur wider? Im zweiten Teil der Dokumentation äußern sich Architekten über die Werte, die den Baustil des beginnenden 21. Jahrhunderts prägen.

Am 20.09.15 08:15 - 08:25 Uhr auf
arte: Sumatra - Eine neue Chance für die Orang-Utans
Nur noch etwa 6.000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Schätzungen zufolge stehen die Chancen für die bedrohte Art, die nächsten zehn Jahre zu überleben, schlecht. Palmölplantagen zerstören ihren Lebensraum. Zudem sieht ein Großteil der ein-heimischen Bevölkerung die Tiere eher als Unterhaltungsobjekte und nicht als schützenswertes Nationalerbe. Der Engländer Ian Singleton kämpft seit mehr als 20 Jahren für den Schutz der Orang-Utans. Demnächst wollen er und seine Mitarbeiter zwei junge Orang-Utans aus einer Schutzstation in einem Reservat in der Region Banda Aceh auswildern.

Am 20.09.15 10:15 - 10:45 Uhr auf
EinsPlus: Das Verschwinden der Vögel - Artensterben in Brandenburg
Das in den letzten Tagen der DDR verabschiedete Nationalparkprogramm feiert seinen 25. Geburtstag. Auch in Brandenburg konnten ostdeutsche Naturschützer noch die schönsten Landschaften sichern. Doch außerhalb dieser Gebiete führten Monokulturen, anhaltender Verlust von Feldgehölzen, Ackerrandstreifen und Pestizideinsatz zu einem großen Artenschwund bei Tieren und Pflanzen.
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)

Am 20.09.15 12:05 - 12:45 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
Andreas Kieling präsentiert außergewöhnliche und faszinierende Vertreter der Tierwelt. Im Norden Indiens, in Australien, auf den Falklandinseln und mitten in Europa trifft er auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und ihn an ihrer Arbeit teilhaben lassen.
(Zwei weitere Teile direkt im Anschluss, bis 14.15 Uhr)

Am 20.09.15 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Die Serben sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause – in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 20.09.15 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Luchse im Harz
Das Ansiedlungsprojekt der Luchse im Harz ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt steht das Projekt nach Jahren vor einem entscheidenden Abschnitt. Luchsforscher Ole Anders geht davon aus, dass der Harz mittlerweile komplett von Luchsen besiedelt ist und jeder seinen Teil des Mittelgebirges für sich beansprucht. Die weiteren Nachkommen müssen den Harz verlassen, wenn sie überleben wollen. Die Naturdokumentation begleitet den Luchsforscher und die wilden Raubkatzen insgesamt ein Jahr. Faszinierende Bilder geben Einblick in das Leben der größten Raubkatzen Europas in unseren heimischen Wäldern.

Am 20.09.15 14:45 - 16:15 Uhr auf
EinsPlus: Schwarzwalddörfer im Dschungel
Zé do Rock ist ein in Stuttgart lebender Kabarettist und Schriftsteller mit brasilianischen Wurzeln. Der Film macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach deutschen Abenteurern in Südamerika. Die Entdeckungstour führt in den brasilianischen Regenwald und dort zu zwei Mainzer Urwaldforschern, zu Stuttgartern im Karneval von Salvador do Bahia und einem Bäcker aus Worms in Sao Paulo. Außerdem zu der Schwarzwald-Kolonie Colonia Tovar in Venezuela und zu deutschen Auswanderern die am Fuß eines chilenischen Schneevulkans leben. Die Reise mit Zé do Rock endet in Porto Alegre, dessen Heimatstadt.

Am 20.09.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
ZDF: Das Armutszeugnis - Auf der Spur der UN-Millenniumsziele
Die reichen Nationen haben den armen Menschen ein Versprechen gegeben: die Millenniumsziele. Was ist aus ihnen geworden? Carsten Behrendt und Marcus Niehaves begeben sich auf Spurensuche. Müll, Fledermäuse, Ratten, dreckiges Wasser - und mittendrin Menschen. Ein Slum, ein vergessener Ort mitten in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Dieser Ort steht exemplarisch für die Menschen, die von den Hilfen der vergangenen Jahre nichts bekommen haben. Auf einer persönlichen Spurensuche wollen die zwei ZDF-Reporter herausfinden, ob die Welt tatsächlich besser geworden ist. Vor sechs Jahren waren sie schon einmal in Äthiopien, in Kambodscha und in Ecuador unterwegs. Damals haben sie Menschen getroffen und deren Geschichte in einem preisgekrönten Film erzählt. Aber wie geht es den Menschen heute? Carsten Behrendt und Marcus Niehaves sind dem erneut nachgegangen.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 20.09.15 15:00 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturpark Steiermark
"Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparks Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren, und die Vielfalt kennt hier keine Grenzen: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, weitläufige Almen, Streuobstwiesen inmitten sanfter Hügel, und überall dichte Wälder. Die Steiermark ist weithin als Naturparadies bekannt. Die Naturparks wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Dazu gehört auch, Erholungsräume zu schaffen und die Menschen für die Zusammenhänge von Natur und Kultur zu sensibilisieren. All das soll die Regionen fit für die Zukunft machen.

Am 20.09.15 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern zugleich auch eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Filmemacher Elmar Bartlamae geht auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen.

Am 20.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Iguazu - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben. So wie Marcos Labanca: Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau.

Am 20.09.15 20:15 - 21:25 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Fernsehmoderatorin Olivia Munn begleitet den umweltbewussten Gouverneur von Washington, Jay Inslee. Dabei lernt die berühmte TV-Journalistin kennen, mit welchen Herausforderungen der US-Politiker seit seinem Amtsantritt in Hinblick auf den Klimawandel kämpfen muss. Autor und New York Times-Kolumnist Mark Bittman trifft den Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Gemeinsam besuchen sie New Jersey - der US-Bundesstaat leidet noch immer unter den verheerenden Folgen des Supersturms Sandy. Chris Christie galt einst als Verfechter einer Politik, die dem Klimawandel aktiv entgegenwirken wollte. Doch nachdem er mit den Trümmern von Supersturm Sandy konfrontiert wurde und nun für den Wiederaufbau des Staates verantwortlich ist, weigert sich der Politiker paradoxerweise über dieses Thema zu sprechen.
(Wdh. morgen 8.35-9.45 Uhr)

Am 21.09.15 05:45 - 06:30 Uhr auf
EinsFestival: Die wundersame Welt der Pilze
Wir glauben sie zu kennen und wissen doch kaum etwas über sie. Ohne sie würden wir vermutlich gar nicht existieren. Sie können töten und Leben retten, sind in unzähligen Produkten unseres Alltags enthalten und durchdringen das Erdreich: Pilze sind so etwas wie die heimlichen Herrscher dieser Welt. Sie versorgen unsere Pflanzen mit Nährstoffen, räumen in der Natur auf. Ihre Enzyme werden als Gift, aber auch in Form von Antibiotika und vielleicht bald auch als Antidepressiva eingesetzt. Sie stellen das größte Lebewesen dieser Erde und sie sind eine ganz eigene Lebensform jenseits von Pflanzen und Tieren.

Am 21.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja (1/3) - Auf der Fährte der Tiger
Tiger - Verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Team Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die Großkatzen eine Zukunft.

Am 21.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Paradiese - Urlaub in europäischen Naturparks
Ob in Schwedens flacher Moorlandschaft oder den karstigen Bergen Südosteuropas: Ausflüge in naturbelassene Regionen runden einen abwechslungsreichen Urlaub erst ab. Wo sich die Natur ohne menschliche Eingriffe entfalten darf, zeigt sich Europas wahre Vielfalt, und häufig ist sie auch als Tagestour vom Ferienort aus zu entdecken. Beispiele dafür sind die andalusischen Reservate Doñana und Cabo de Gata, die kroatischen Plitvicer Seen mit ihren smaragdgrünen Wasserfällen oder auch der Lorbeerwald auf La Gomera.

Am 21.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Guayana
Guayana ist zu 90 Prozent bedeckt von tropischem Regenwald. Dieser Teil Amazoniens verfügt über eine immense Artenvielfalt. Bisher wurde jedoch erst von einem Bruchteil des Regenwaldes eine Bestandsaufnahme gemacht. Unter Naturschutz steht aber nur ein Zehntel des Landes, weshalb der Regenwald vielerorts von der Umweltverschmutzung durch die Goldgewinnung und von der Wilderei stark bedroht wird. Die Naturschützer stehen dem jedoch ohnmächtig gegenüber, denn der Großteil der Bevölkerung spricht sich für die Goldgewinnung aus. Von den Kaw-Sümpfen bis zum Nouragues Naturreservat sind aber die Naturschutzmaßnahmen in vollem Aufschwung, um doch noch dieses wertvolle Naturerbe zu wahren, das zugleich reich, aber auch fragil ist.

Am 21.09.15 15:35 - 16:00 Uhr auf
arte: Humanima - Leben im Biodôme
In dieser Episode begleitet ARTE die kanadische Tierärztin Emiko Wong, die sich im Biodôme in Montréal, einem einzigartigen Tierpark, der vier Ökosysteme in sich vereint, unter anderem für den Artenschutz der Goldenen Löwenäffchen starkmacht. Emiko ist dort für das Wohlergehen von etwa 250 Arten aus verschiedenen Lebensräumen und Klimazonen der Erde verantwortlich. ARTE begleitet Emiko Wong außerdem auf einen Einsatz im Freiland, bei dem sie sich um das Wohlergehen einer Waschbärengruppe kümmert.

Am 21.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht.

Am 21.09.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
Die Macher der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" schaffen mit neuester Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten. Eindrucksvollen Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie sich eine Fuchsfamilie durchschlägt und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor empor wächst. Im Herbst beginnt dann das Buhlen um die Weibchen: Krachend stoßen die Geweihkronen der Hirsche aufeinander und auch die Wildschweinkeiler kämpfen aggressiv.

Am 22.09.15 06:40 - 07:30 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sumpfland - Die Okefenokee-Sümpfe
Die Okefenokee-Sümpfe in Georgia, in den USA, stellen eine schwarze, ruhige und weitläufige Wasserfläche dar, soweit das Auge blickt - mit Tausenden von Teichrosen, umzäumt von Zypressen und großen Ansammlungen von Spanischem Moos. Die Wasseroberfläche reflektiert die Landschaft wie ein Spiegelbild. Nur selten wird dieser Anblick vom stromlinienförmigen Körper eines Alligators unterbrochen. Hier haben zahlreiche wilde Tiere einen letzten Zufluchtsort gefunden, etwa Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Raubspinnen und Riesensalamander. Engagierte Wissenschaftler haben sich der Erforschung dieses einzigartigen Biotops verschrieben.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 22.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja (2/3) - Im Dschungel der Raubkatzen
Tiger: verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von der Erde verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Die Regenwälder an der Grenze zu Indien zählen zu den artenreichsten der Erde.

Am 22.09.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Bei Griechen und Römern waren Raben bedeutende Orakelvögel, den nordischen Völkern war der Kolkrabe heilig, und bei einigen Indianerstämmen gilt er als Schöpfer der Welt. Doch im Mittelalter verdüsterte sich die Meinung über die Raben: Galgenvögel nannte man sie fortan und verfolgte sie. Auch heute noch halten sich Vorurteile gegen die Raben hartnäckig. Filmemacher Heribert Schöller hat den Vogel genauer unter die Lupe genommen und ein Tier entdeckt, dass sowohl nützlich als auch intelligent ist.

Am 22.09.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Nationalpark Eifel
Ausgedehnte Eichen- und Buchenwälder, weite Hochflächen, von Flüssen tief eingeschnittene Täler, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten heimisch sind, prägen das Bild des ersten nordrhein-westfälischen Nationalparks. In einer abwechslungsreichen Bilderreise wird der knapp 110 Quadratkilometer große Nationalpark in der Nordeifel durchstreift, der von klaren, großen Stauseen durchzogen ist. Die seltene Schlingnatter, die Wärme liebende Mauereidechse und große Rotwildbestände finden hier mit vielen anderen Tier- und Pflanzenarten ideale Lebensräume.

Am 22.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Griechenland
Griechenland gilt als Land der Begegnung zwischen dem Westen und dem Orient. Die Landschaft ist geprägt vom Gebirge und vom Meer, von Gipfeln und Archipelen. Damit stellt das Land ein Juwel des Mittelmeerraums dar. Mit seinen 10 Nationalparks, 15000 Kilometern Küstenlinie, 400 Inseln und 20 Bergen, deren Gipfel über 2000 Meter hoch sind, verfügt Griechenland über einige besondere Ökosysteme. Doch die Umwelt bleibt stark verwundbar durch die Entwicklung der modernen Gesellschaft, die sich zusehends der Industrialisierung zuwendet. Die Mittelmeer-Kiefer, ein sehr seltene und alte Baumsorte, steht auf der Insel Skiathos unter besonderem Naturschutz. Der Meerespark der Nördlichen Sporaden beherbergt einen äußerst wertvollen Naturschatz. Die Mittelmeer-Mönchsrobbe gilt als Symbol dieses Meeresbiotopes. Auf dem Archipel von Ikaria, im Osten Griechenlands, wird die Pflanzen- und Tierwelt erforscht, um die große Artenvielfalt zu erhalten. Auf der Halbinsel Peloponnes bemühen sich die Naturschützer darum, die Population der Chamäleons zu vergrößern.

Am 22.09.15 20:15 - 21:20 Uhr auf
ServusTV: Yellowstone - Sommerreigen
Der Yellowstone Nationalpark mit seinen heißen Quellen und Geysiren und seiner großartigen Wildnis fordert von seinen Bewohnern ein Leben am Limit. Auf den Spuren amerikanischer Ikonen wie Bison, Grizzly und Wolf zeigt diese Doku den Überlebenskampf der Tiere im Lauf der Jahreszeiten. Der Sommer ist harsche Lehrzeit für Jungtiere von Otter, Biber und Bison - hungrige Raubtiere wie Wolf, Grizzly und Coyote lauern überall und bedeuten Gefahr.
(Wdh. morgen 8.40-9.45 Uhr)

Am 23.09.15 06:40 - 07:40 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sumpfland - Die Atchafalaya-Sümpfe
Die Atchafalaya-Sümpfe im Herzen Louisianas, in den USA, stellen ein immenses Überschwemmungsgebiet dar. Die überfluteten Wälder, die durchzogen sind von sumpfigen Flussarmen, bieten einer erstaunlichen Anzahl von Pflanzen und Tieren einen letzten unberührten Zufluchtsort. Die Atchafalaya-Sümpfe sind die größten Flusssümpfe der Welt. Tausende junge Krabben machen hier jedes Jahr Halt auf ihrer Reise in den Norden. Fischadler ziehen ihren Nachwuchs in den Sümpfen auf. Hier und da erblickt man einen Alligator an der Wasseroberfläche. Und jede Nacht erklingt ein ohrenbetäubender Chor von Fröschen. Naturschützer und Wissenschaftler engagieren sich, um dieses fragile Ökosystem zu studieren und zu erhalten.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 23.09.15 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Die Eifel (1/3) - Sommer und Herbst im Nationalpark
Die Wildkatze ist das Leittier des Nationalparks und vom Aussterben bedroht. Mit einer versteckten Kamera mit Selbstauslöser werden einzelne Exemplare fotografiert und katalogisiert. Der Nationalpark mit seinen Wäldern und Offenflächen könnte ihre Rettung sein. Vor gut 150 Jahren wurden auch hier die schnellwachsenden Fichten angepflanzt, heute sollen sie durch Laubbäume wie Buchen ersetzt werden. Auf der Dreiborner Hochfläche rollten bis vor wenigen Jahren noch Panzer, es war ein Truppenübungsplatz. Heute gehört das riesige Graslandbiotop mit seinem Eifelgold, dem Ginster, zum Nationalpark Eifel.
(Wdh. morgen 7.35-7.50 Uhr im WDR)

Am 23.09.15 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Die Eifel (2/3) - Winter und Frühling im Nationalpark
Im Winter bieten Hagebutten dem Wild einen vitaminreichen Snack, abgestorbenes Totholz dient unzähligen Tieren und Pflanzen als Unterschlupf und Nahrung. Aus dem ehemaligen Wirtschaftswald mit Fichten wird langsam wieder ein Naturwald mit Laubbäumen. Im Frühling sind die leuchtenden Narzissenwiesen eine Besucherattraktion. An den Bachläufen finden sich viele Heilkräuter. Buntspechte können bei ihrem Tagewerk beobachtet werden.
(Wdh. morgen 7.50-8.05 Uhr im WDR)

Am 23.09.15 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weide
Weiden sind ganz besondere Pflanzen: Sie wachsen als Pionierpflanzen auf feuchten Standorten. In Überschwemmungsgebieten haben sie eine wichtige ökologische Funktion. Darüber hinaus sind Weiden einfach faszinierende Bäume!

Am 23.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja (3/3) - Die Spur führt zum Tigerberg
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. In der dritten Folge weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3.000 Meter Höhe Tiger geben.

Am 23.09.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Ein Dorf im Süd-Ural
In dem kleinen Dorf Irgisly im südlichen Teil des Urals scheint die Zeit noch in einem anderen Tempo zu vergehen. Fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg orientiert sich der Rhythmus der Menschen in der von weiten Hügeln, tiefen Wäldern und dunklen Schluchten geprägten Landschaft an den Jahreszeiten und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Drei Wochen haben die Filmemacher Dethlev Cordts und Julia Solovieva die Menschen von Irgisly mit der Kamera begleitet. Ihr Film zeigt, wie erfüllend ein Leben abseits der Überholspur sein kann.

Am 23.09.15 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Jagd auf dem Prüfstand
Die Jagdpraxis in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik: Rückständigkeit, Wahrung traditioneller Besitzansprüche, Magel an Verantwortung und fachlichen Fähigkeiten, sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind die wesentlichen Vorwürfe. Die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft werden nicht zurückgedrängt und während einerseits die Bestände an Wildschweinen und Rehen explodieren, sind Feldhase und Rebhühner fast ausgerottet. Die Frage steht im Raum: Ist unser mit über 360.000 vorwiegend privaten Jägern und Jägerinnen organisiertes Jagdsystem überhaupt noch in der Lage, ein funktionierendes Wildtiermanagement zu betreiben? Im Kanton Genf verzichtet man seit über 40 Jahren auf Privatjäger. Zusammen mit Gottlieb Dandliker, dem dortigen Wildtierinspektor und Prof. Rainer Wagelaar von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg - selbst Jäger, Jagdausbilder und Jagdkritiker - lotet Planet Wissen Missstände, Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Jagd aus.
(Wdh. heute 15.00-16.00 Uhr im WDR)

Am 23.09.15 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr der Seeadler
Vor 50 Jahren waren Seeadler in Deutschland fast ausgestorben, heute gibt es sie wieder am Stettiner Haff. Mit den Greifvögeln kommen auch neue Hoffnungen auf. Der Niedergang der exzessiven Landwirtschaft und der Industrie nach der politischen Wende in Polen hat zu einer Renaturierung der Landschaft und zur Rückkehr der Greifvögel geführt. Die neuen Bedingungen fördern einen sanften Tourismus, inklusive Eagle-Watching.

Am 23.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Kleiner Jäger ganz groß - Die Wasserspitzmaus
Wasserspitzmäuse zu filmen ist kein einfaches Unterfangen. Dem Tierfilmer Joachim Hinz ist während mehrjähriger Dreharbeiten fast Unmögliches gelungen, denn Wasserspitzmäuse sind Jäger im Verborgenen, sehr klein und unglaublich flink. Wasserspitzmäuse lieben Erlenbrüche und unverbaute Ufer entlang natürlicher Gewässer. Die Schwentine im Nordosten Schleswig-Holsteins ist so ein Bachlauf, an dem sich die flinken Spitzmäuse besonders wohlfühlen. Hier folgt der Tierfilmer den kleinen Mäusen bei ihren Jagdausflügen nach Köcherfliegen- und Libellenlarven, Schnecken und Regenwürmern.

Am 23.09.15 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Aga-Kröten - Die Eroberung Australiens
1935 wurden 102 Aga-Kröten zur Bekämpfung des Zuckerrohrkäfers nach Australien eingeführt. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie landesweit zu einer Plage geworden. Ohne natürliche Feinde verdrängen die Kröten inzwischen viele einheimische Arten. Doch die Bevölkerung setzt sich teils mit martialischen, teils mit skurrilen Mitteln gegen die Übermacht zur Wehr.

Am 23.09.15 15:35 - 16:00 Uhr auf
arte: Humanima - Wie der Zug der Vögel
Benjamin Vollot arbeitet als Vogelwart in der südfranzösischen Camargue. Für ihn gibt es keinen schöneren Lohn, als einen verletzten oder verwaisten Vogel in die freie Wildbahn entlassen zu können. Besonders am Herzen liegt ihm auch der Erhalt bedrohter Arten wie Weißstorch oder Rosaflamingo, für die hier im Park ein optimaler Lebensraum geschaffen wurde.

Am 23.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Rund ums Kaspische Meer
Das Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer. An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das weitverzweigte Mündungsdelta der Wolga bietet Wasservögeln, Amphibien und der Rohrkatze ideale Lebensbedingungen. Auf den Sandbänken vor der iranischen Küste tummeln sich Kaspische Robben und in der Steppe leben die urtümlich aussehenden Saigas.

Am 23.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut.

Am 23.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.

Am 23.09.15 21:05 - 22:05 Uhr auf
N24: Das Erbe der Dinosaurier (1/2)
Heute existieren mehr als 5.000 verschiedene Arten von Säugetieren. Wie konnten sie sich so vielfältig entwickeln? Ein Blick in die Evolutionsgeschichte, beginnend mit der Zeit der Dinosaurier bis zum Auftauchen der ersten Menschen, liefert die Antworten. Mit hochwertigen Animationen, neuesten Forschungsergebnissen und weltweiten archäologischen Fossilienfunden zeigt die Doku, wie unser heutiges Ökosystem entstand und wie bemerkenswert es ist, dass wir auf der Erde leben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.05-23.05, Wdh. übermorgen 16.10-17.10 Uhr bzw. 17.10-18.00 Uhr)

Am 24.09.15 06:45 - 07:35 Uhr auf
ServusTV: Palast der Natur - Schloss Chambord
Das Schloss Chambord wurde im 16. Jahrhundert von Franz I. erbaut. Rund um das Schloss liegt der größte und älteste Naturpark Europas. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere. Der Filmemacher Laurent Charbonnier lässt uns den erstaunlichen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten entdecken.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 24.09.15 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weißbirke
Der weiße Stamm verrät schon von Weitem: Hier steht eine Birke. Doch die weiße Rinde ist längst nicht das einzige Besondere an diesen Baum. Das Baum-Porträt verrät spannende Details.

Am 24.09.15 08:05 - 08:20 Uhr auf
WDR: Die Eifel (3/3) - Bedrohte Arten erobern die Eifel zurück
Die nordrhein-westfälische Eifel ist heute Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben. Die größten Flächen werden von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Durch eben diesen praktizierten Vertragsnaturschutz leben auf diesen Flächen heute 100 mal mehr seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere als noch vor wenigen Jahren.

Am 24.09.15 08:30 - 09:30 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry in Kanada
Bruce reist in den hohen Norden Kanadas, um die jährliche Frühjahrsjagd der Einheimischen zu beobachten. Der Stamm der Gwitchin jagt Karibus in der arktischen Wildnis seit Tausenden von Jahren, doch diese Tradition wird nun durch die Öl-Industrie bedroht. Weiter im Süden befindet sich die Heimat der zweitgrößten Ölreserven der Welt. Bruce will herausfinden, wie die dortigen Einwohner mit der Gefahr durch die Öl-Unternehmen klarkommen.

Am 24.09.15 10:25 - 11:10 Uhr auf
arte: Ungarn - Die Fauna der Donauauen
Mit einer Länge von mehr als 2.800 Kilometern ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas nach der Wolga. Sie verbindet zehn mittel- und osteuropäische Länder. Die Dokumentation verfolgt über ein Jahr hinweg den Wechsel der Jahreszeiten in Szigetköz (Kleine Schüttinsel), an der ungarisch-slowakischen Grenze, mit ihrer großen biologischen Vielfalt: Welse, Biber, Otter, Bussarde, Kormorane, Seeschwalben, Tauchenten, Haubentaucher, Adler, Reiher, Hirsche und andere Arten leben in diesem unvergleichlichen Ökosystem zusammen. Mittels Nahaufnahmen und Hochgeschwindigkeitskameras wird ihr Verhalten in eindrucksvollen Szenen festgehalten.

Am 24.09.15 12:55 - 13:55 Uhr auf
ServusTV: Der Regenwald - Der letzte Schatz der Erde
Im Landesinneren Panamas liegt die Barro Colorado Island, die durch ihre große Artenvielfalt beeindruckt. Wir begleiten Forscher des Smithsonian Forschungsinstituts bei der Expedition dieser 15 Quadratkilometer großen Insel inmitten des Panamakanals. Mehr als die Hälfte aller Lebewesen leben dort im Regenwald, der aber nur sechs Prozent der Insel bedeckt. Die Wissenschaftler sammeln nun Daten, um den Erhalt dieses bedrohten Naturraums zu sichern.

Am 24.09.15 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Faszination der Tierwanderungen
Ob bei der täglichen Nahrungssuche oder dem jährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterquartier: Tiere sind immer in Bewegung. Bis heute bergen ihr Verhalten und ihre Zugrouten unzählige Geheimnisse. Um diesen auf die Spur zu kommen, stattet der Verhaltensbiologe Martin Wikelski weltweit Tiere mit modernsten Sendern aus. Dabei geht es dem Visionär um ein völlig neues Verständnis für das Leben auf der Erde. Wie schon Alexander von Humboldt vor 200 Jahren, will er mit Hilfe der Tiere das globale Zusammenspiel des Lebens entschlüsseln.
(Wdh. heute 15.00-16.00 Uhr im WDR und morgen 16.00-17.00 Uhr auf EinsPlus)

Am 24.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt.

Am 24.09.15 15:25 - 15:50 Uhr auf
arte: Humanima - Elefanten-Gedächtnis
In Laos leben rund zehntausend Menschen von der Arbeit gezähmter Elefanten, die vor allem in der Holzwirtschaft eingesetzt werden. Beim Transport der Baumstämme werden die Tiere häufig verletzt. Sébastien Duffillot und sein Tierärzte-Team kommen dann mit ihrer mobilen Elefantenklinik zu Hilfe.

Am 24.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen
"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab.

Am 24.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

Am 24.09.15 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Tierische Dialekte
Ob Schwaben, Hessen oder Bayern - unsere soziale Umgebung prägt unsere Sprache. Auch Tiere besitzen eine soziale Umgebung - folgerichtig müssten sie also Dialekte haben. Ob da was Wahres dran ist, erfährt man in "Wissen vor acht - Natur".

Am 24.09.15 21:15 - 22:20 Uhr auf
ServusTV: Wieviel Natur verträgt der Mensch?
Der Erhalt vom Aussterben bedrohter Tiere, Insekten und Pflanzen wird im gesamten Alpenraum groß geschrieben. Doch der Artenschutz löst bei Landwirten und Anwohnern auch jede Menge Konflikte aus. Ein Bauer kann gegen Krähenplagen oder das geschützte Jakobskreuzkraut, das sein Vieh auf der Weide krank macht, nur wenig ausrichten. Wie können sich Anwohner eines Nationalparks gegen Borkenkäfer wehren? Und Fledermäuse blockieren den Ausbau eines Dachstuhls auf den eine Familie in Kärnten dringend angewiesen ist. Wer unter dem Artenschutz besonders leidet und was für Lösungen der Naturschutz wiederum zur Einigung anbietet und für die Zukunft weiter entwickeln muss, erzählt die Servus Reportage.
(Wdh. morgen 10.50-11.50 Uhr)

Am 24.09.15 22:00 - 22:45 Uhr auf
SWR: Wie wollen wir uns künftig ernähren?
Die konventionelle Landwirtschaft produziert Lebensmittel in riesigen Mengen zu Niedrigstpreisen. Möglich macht das eine industrialisierte Produktion, die auf hohen Ertrag getrimmt ist und gegen Störungen mit Kunstdünger und Pestiziden radikal vorgeht. Doch diese Form der Landwirtschaft hat einen hohen Preis: Artensterben, Erosion der Böden, Nitrat im Grundwasser und hohe Treibhausgas-Emissionen sind die Folgen. Beim Einkauf im Supermarkt sind diese Umweltkosten natürlich nicht eingepreist - der Verbraucher bezahlt sie an anderer Stelle mit höheren Wassergebühren, durch Subventionen und Steuern. Doch wie könnte eine Landwirtschaft aussehen, die die Umwelt nicht massiv schädigt, in der Bauern und Konsumenten eine Verantwortungs- und Risikogemeinschaft eingehen? "odysso" stellt die Idee der Solidarischen Landwirtschaft vor und zeigt, warum man sich in Zukunft entweder ökologisch oder voraussichtlich gar nicht mehr ernähren wird.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

Am 25.09.15 07:35 - 07:50 Uhr auf
SWR: Bialowieza, Polen/Weißrussland - Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen
Bialowieza mit seiner Lebensfülle ist einzigartig in Europa, es ist der letzte, noch existierende Tieflandsurwald. Fast unberührt ragen seine Baumriesen 50 Meter hoch in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt. Im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenfülle ist unermesslich. Auch Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildschweinen, Rehen und Hirschen. Und wie Wesen aus einer anderen Zeit durchstreifen noch heute Wisente den großen Wald.

Am 25.09.15 09:45 - 10:50 Uhr auf
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.

Am 25.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wo die Biber Burgen bauen
Nur in wenigen Gegenden Europas haben Biber die dauernde Verfolgung durch den Menschen überlebt. An der Unteren Havel bauen die größten europäischen Nager wieder ihre Burgen und ihre Bestände nehmen sogar noch zu. In dieser einzigartigen Flusslandschaft finden die Biber ideale Lebensbedingungen. Aber auch anderen seltenen Tieren wie den Fischottern, Seeadlern und nicht zuletzt Kranichen, Störchen, Kormoranen und Rotbauchunken kann man hier noch begegnen. Über zehn Monate beobachteten Thoralf Grospitz und Jens Westphalen die Biber und ihre Nachbarn an der Unteren Havel mit der Filmkamera.

Am 25.09.15 14:30 - 15:15 Uhr auf
EinsFestival: Verbotenes Paradies - Die Tiere von Pripjat
Was wäre, wenn es auf der Welt plötzlich keine Menschen mehr gäbe, wenn sie plötzlich völlig von der Erde verschwänden? Wie und wie schnell würde die Natur darauf reagieren? Die Antwort darauf fand das Filmteam in einem entlegenen Winkel Europas. Dort gibt es ein Dorf, das von den Menschen verlassen und ganz der Natur überlassen wurde. In den Häusern blieben nur Haustiere zurück. Pflanzen überwucherten die Gärten und setzen sich in den Gemäuern fest. Von dem immer dichter werdenden Unterholz, durch das kein Mensch mehr streift, fühlen sich Wildtiere angezogen, selbst solche, die fast ausgestorben waren. Während die Wildtiere in die Häuser eindringen, versuchen die einstigen Haustiere, sich in der Wildnis draußen zurechtzufinden. Doch das Dorf, das auf den ersten Blick so idyllisch wirkt, birgt ein furchtbares Geheimnis.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 25.09.15 15:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Was macht ein Känguru im Baum?
Baumkängurus sind die Affen des Roten Kontinents, doch sie sind und bleiben Kängurus. Ihr Körper hat sich im Laufe der Evolution umgestaltet, gute Kletterer sind sie aber noch immer nicht. Und so passiert es doch immer wieder, dass ein Baumkänguru vom Baum purzelt oder beim Hüpfen von Ast zu Ast sein Baby verliert. Jeffrey und Dorothy sind zwei solche Findlinge, die wohl kaum überlebt hätten, hätte nicht Margit sie gefunden und aufgezogen.

Am 25.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Malaysias Regenwald (1/2) - Garten der Sonne
Nirgendwo sonst als in Malaysias Regenwald gibt es eine größere Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Der Film zeigt die Geheimnisse und die atemberaubende Schönheit des Dschungels. Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, urtümliche Echsen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt. Die tropische Sonne ist der Motor dieses faszinierenden Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa! Tempel-Vipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane, die Vielfalt der Dschungel-Bewohner kennt keine Grenzen.

Am 25.09.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Malaysias Regenwald (2/2) - Ströme des Lebens
Malaysias Regenwald ist ein Wunderwerk aus Wald und Wasser. Hier herrscht die größte Artenvielfalt der Erde, hier wimmelt es von exotischen Tieren und Pflanzen - aber auch Gefahren. So faszinierend der Regenwald ist, er ist auch ebenso gefährlich: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und Nahrung. Spektakulär sind auch die Aufnahmen von Millionen Fledermäusen, die in der Dämmerung aus ihren Höhlen in den futterreichen Dschungel ausschwärmen.

Am 25.09.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Zauberwelt Venezuela
Venezuela hat viel zu bieten: Schneebedeckte Gebirgszüge, heiße Sümpfe, undurchdringlichen Dschungel und beeindruckende Tafelberge. Abertausende bunte Tierarten bevölkern diese Idylle. Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4.000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren - zum Beispiel der Chivíto, eine Kolibri-Art. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden: den Llanos-Sümpfen.

Am 26.09.15 08:50 - 09:45 Uhr auf
arte: Thailands Elefanten, raus aus der Stadt!
Einst arbeiteten 4.000 Elefanten und ihre Mahuts, wie die Elefantenführer in Thailand genannt werden, in der Forstwirtschaft des Landes. Nur sie schafften es, die gefällten riesigen Urwaldbäume zur nächsten Straße zu transportieren. Doch seit die Regierung den Kahlschlag der Wälder Ende der 80er Jahre gestoppt hat, sind die Mahuts und ihre Tiere arbeitslos. Immer mehr Elefantenführer zogen anschließend in die großen Städte. Seit einigen Jahren aber versucht die Regierung, die Elefanten aus den Straßen zu verbannen, da sie ein Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr darstellen. Fast täglich kam es zu Unfällen. Außerdem liefen Tierschützer Sturm gegen die wenig artgerechte Haltung und Nutzung der Elefanten. Doch wohin verschwinden diese Tiere, wenn sie aus den Städten verbannt werden?

Am 26.09.15 12:00 - 12:45 Uhr auf
mdr: Expedition Himalaja (1/3) - Auf der Fährte der Tiger
Tiger - Verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Team Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die Großkatzen eine Zukunft.

Am 26.09.15 12:10 - 12:50 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
Andreas Kieling präsentiert außergewöhnliche und faszinierende Vertreter der Tierwelt. Im Norden Indiens, in Australien, auf den Falklandinseln und mitten in Europa trifft er auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und ihn an ihrer Arbeit teilhaben lassen.
(Zwei weitere Teile direkt im Anschluss, bis 14.20 Uhr)

Am 26.09.15 12:45 - 13:30 Uhr auf
mdr: Expedition Himalaja (2/3) - Im Dschungel der Raubkatzen
Tiger: verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von der Erde verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Die Regenwälder an der Grenze zu Indien zählen zu den artenreichsten der Erde.

Am 26.09.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
SWR: Mit Rentiernomaden über den Ural
Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Im Herbst ziehen sie über den Ural in die Taiga, wo ihre Tiere selbst bei harten Minusgraden noch Futter finden. Im Frühjahr ziehen sie über die Berge wieder zurück in die Tundra. Es ist eine Reise, die sie im Winter von Europa nach Asien führt und im Sommer von Asien nach Europa. Stalin versuchte, die Komi-Wanderhirten sesshaft zu machen; sie wurden Staatsangestellte und bezogen Gehalt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fanden einige von ihnen jedoch bald wieder zurück zur traditionellen Form des Nomadentums. Filmemacher Andreas Voigt hat mit seinem Team eine der letzten nicht-sesshaften Komi-Gruppen besucht. Er begleitete die Familien der beiden Rentierzüchter Alexej und Wassili bei ihrem Aufbruch im September, als in der Tundra über Nacht der Winter einbricht und der Treck ins Winterlager organisiert werden muss.

Am 26.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. Wird es José gelingen, die Tradition seines Volkes in die Moderne zu retten? Trotz Missionierung, Abwanderung der Piaroa in die Städte und der Vereinnahmung des Regenwaldes durch internationale Pharma-Konzerne?
(Wdh. morgen 13.35-14.30 Uhr)

Am 26.09.15 20:15 - 21:40 Uhr auf
arte: Monsun
Für die einen ist es ein gewaltiges Naturschauspiel, für die anderen Symbol des Lebens und der Seele Indiens: der Monsun. Der Filmemacher Sturla Gunnarsson ist dem Monsun-Regen von den Ufern des Indischen Ozeans bis zu den Ausläufern des Himalayas nachgereist. Er lässt unter anderem Meteorologen, Landwirte und Wissenschaftler oder ganz gewöhnliche Menschen zu Wort kommen. Sie sprechen über seine Naturkräfte, die für den Menschen bedrohlich werden können, aber auch über seine Schönheit. Eine spannende Untersuchung der gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Aspekte eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt.
(Wdh. morgen 15.25-16.50 Uhr)

Am 26.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die preisgekrönten Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 26.09.15 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten - bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.

Am 27.09.15 05:30 - 06:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Axmen- Die Holzfäller
Die Saison neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber der Zeitdruck steigt. Bei Papac zwingt ein Notfall in der Familie Mark dazu, aus seinem Bagger zu springen - bei laufendem Motor. Es gibt nur einen, der Erfahrung mit der Monster-Maschine hat und sie bedienen kann ... Für die Jungs von Rygaard läuft es dagegen wie geschmiert, sie bringen viel Holz ein und sind mit dem Ertrag hoch zufrieden.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 8.40 Uhr)

Am 27.09.15 08:25 - 08:50 Uhr auf
arte: Es war einmal ... unsere Erde - Die Folgen der Klimaerwärmung
Ein Wiedersehen mit dem Inuit-Dorf, das unsere Freunde in einer früheren Folge besucht haben: Doch der größte Teil des Dorfes wurde durch das Tauen des Permafrostbodens zerstört. In den wenigen unbeschädigten Häusern leben nur noch ein paar alte Leute. Unsere Freunde setzen ihre Reise durch den Hohen Norden auf einem Frachtschiff fort, dessen Kapitän sie an Bord aufgenommen hat. Auf dem weitgehend eisfreien Meer treiben nur noch vereinzelte Eisschollen. Innerhalb eines Jahres sind hier eine Million Quadratkilometer Eisfläche verschwunden. Glücklicherweise hat dies keinerlei Auswirkungen auf den Meeresspiegel, da es sich nur um gefrorenes Meerwasser handelte. Ganz anders sähe die Sache aus, wenn auf Grönland, wohin die Freunde steuern, das Festlandeis tauen würde - eine Katastrophe! In der Offiziersmesse erzählt der Kapitän die Geschichte der zahllosen Schiffe, die über viele Jahre versucht haben, die Eismassen des Nordpolarmeeres zu durchstoßen, um die Nordwestpassage zum Pazifik zu finden. Mittlerweile ist die Nordwestpassage eisfrei. Dafür musste etwa die Hälfte des gesamten Nordpolareises schmelzen. Der Seeweg von Europa nach Asien verkürzt sich so um 7.000 Kilometer. Viele Tiere, vor allem Eisbären, treiben auf den abbrechenden Eisschollen ab. In der Reihe "Es war einmal ... unsere Erde" geht es um ökologische Herausforderungen. Der zeitlose Gelehrte Maestro will Kinder für die Problematik der nachhaltigen Entwicklung sensibilisieren.

Am 27.09.15 10:15 - 11:00 Uhr auf
mdr: Expedition Himalaja (3/3) - Die Spur führt zum Tigerberg
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. In der dritten Folge weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3.000 Meter Höhe Tiger geben.

Am 27.09.15 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Fei und die Füchse
Kleine Fuchswaisen aufzuziehen und für ein Leben in Freiheit vorzubereiten, ist ein echtes Abenteuer, Fei Stegen aus der Nähe von Hameln hat es erlebt. Wild lebende Füchse werden auch in Südniedersachsen stark bejagt. Das hindert die leidenschaftliche Tierschützerin nicht an ihrer Rettungsaktion. In ihrem Haus leben bereits fünf handzahme Waschbären - bei denen ist die Auswilderung nicht gelungen. Bei der Rettung der jungen Füchse setzt die 36-Jährige auf die Unterstützung ihrer Labradorhündin "Bella". Die Dokumentation zeigt, welche Herausforderungen auf menschliche Ersatzeltern von jungen Wildtieren zukommen, wenn sie diese bei sich aufnehmen. Füchse sind nicht domestizierbar und entwickeln eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Sie mit aller Fürsorge auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, ist darum ein ambitioniertes Projekt.

Am 27.09.15 14:30 - 15:15 Uhr auf
rbb: Big Five Südamerika - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Filmteam von Felix Heidinger auf den Weg zum Manu-Nationalpark, mit dem Boot immer flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Altarme des Rio Manu, wo die Riesenotter-Familien wie und je ihr unberührtes paradiesisches Leben führen. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei zu dokumentieren, neu angefacht und schlimmer denn je durch den aktuellen Goldrausch, der den Preis des Goldes in Schwindel erregende Höhen getrieben hat. Entlang des Rio Madre de Dios werden die Auswirkungen auf das Leben der Riesenotter unmittelbar spürbar: Ein Solitario, ein Riesenotter, der seine Familie verlassen hat, scheint auf der Suche nach einer neuen Heimat auf seinem Weg nicht mehr weiter zu kommen, aufgehalten durch Gifte, Zerstörung, Menschen und ihre Hunde. An dieser Stelle trifft der Film auf eine Frage, die für das Überleben der Riesenotter im Tiefland von Peru entscheidend ist: Kann es den Tieren, die im Alter von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, um als Einzelgänger eine neue Heimat zu suchen, kann es den Solitarios gelingen, diese neuen Barrieren zu überwinden?

Am 27.09.15 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für kantabrische Bären und iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Raubtiere zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen Null - ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.

Am 27.09.15 18:10 - 19:00 Uhr auf
N24: Feuerwirbel
Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.

Am 27.09.15 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Deutschlands wilde Küste - Vorpommerns Naturwunder
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: die Kreidefelsen von Rügen. Sie ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden. Mit ihrem türkisfarbenen Wasser gleichen sie karibischen Lagunen und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. Im Herbst rasten bis zu 60.000 Kraniche in der Region und Seeadler gehen auf die Jagd. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern. Ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.

Am 27.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch die Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Der Film von Jan Haft und seinem Team enthüllt die großen und kleinen Dramen und zeigt Erstaunliches.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 27.09.15 20:15 - 21:25 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Schauspielerin America Ferrera beschäftigt sich mit dem großflächigen Ausbau der Solar- und Windenergie. Sie trifft den Klimaskeptiker James Taylor, der sich gegen saubere Energie ausspricht und skeptisch ist, was die Zukunft erneuerbarer Energien in den USA angeht - mit verblüffenden Argumenten. Autor und New York Times Kolumnist Mark Bittman untersucht die Folgen des "Fracking", der Schiefergas-Förderung. Seit einem Jahr betreibt er investigativen Journalismus zum Thema Erdgas. Immer mehr fragt er sich, ob Erdgas - "Amerikas neue Energiequelle" - tatsächlich den Weg ebnet in eine saubere, grüne Zukunft.
(Wdh. morgen 8.35-9.45 Uhr)

Am 27.09.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Heimliche Herrscher - Die wundersame Welt der Pilze
Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sie können töten und Leben retten. Noch wissen wir viel zu wenig über diese Lebensform – dabei wäre unsere Welt ohne sie nicht dieselbe. Ohne, dass wir es wirklich erahnen, sind Pilze heimliche Herrscher, die im Verborgenen wirken.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 28.09.15 03:25 - 03:55 Uhr auf
arte: Vox Pop - Abholzung in Rumänien
Im Mittelpunkt dieser Sendung steht der Handel mit illegal gefälltem Holz in Rumänien. Der östliche Landesteil Transsylvanien ist dicht bewaldet und dort befindet sich auch der letzte Urwald Europas. Doch sein üppiges Grün ist bedroht: Seit Beginn der 2000er Jahre wurde die Gegend mit dem Segen der rumänischen Regierung, die alles daran setzte, neue Investoren zu finden, von einigen lokalen und ausländischen Gesellschaften massiv ausgebeutet. Der österreichische Holzgigant Schweighofer hat fünf Sägewerke in Rumänien errichtet, beschäftigt fast 3.000 Angestellte und hat seine Gewinne seit 2010 vervierfacht. Umweltschützer werfen der Firma vor, den Anreiz zu illegalem Holzschlag im Land verstärkt und gezielt davon profitiert zu haben. Schweighofer wies dies zurück. Von den 6,6 Millionen Hektar Wald in Rumänien verschwinden nach Schätzung von Greenpeace stündlich drei Hektar. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung der Wälder hat Rumäniens Parlament ein neues Forstwirtschaftsgesetz beschlossen. Das Gesetz wurde von Umweltschützern gutgeheißen, rief aber bei der Holz-Lobby starke Proteste hervor.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)

Am 28.09.15 08:30 - 09:25 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Schneetiger (1/2)
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der auch unter der Bezeichnung „Amurtiger“ bekannte sibirische Tiger – die weltweit größte noch existierende Katzenart. Ihr gegenwärtiger Bestand ist besorgniserregend gering und wird aktuell auf höchstens noch 350 Exemplare geschätzt. Inmitten verschneiter und zugefrorener Wälder wollen Naturschützer und die Mitglieder des Filmteams gemeinsam das geheimnisvolle Leben der sibirischen Tiger verstehen lernen. Auf Grundlage der hierbei gewonnenen Erkenntnisse hoffen sie, geeignete Mittel und Wege zur Rettung der akut bedrohten Tierart zu finden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.25-10.25 Uhr)

Am 28.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Expedition Neuguinea - Pythons und Paradiesvögel
Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde – und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition. Im ersten Teil durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps.

Am 28.09.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen dieser Raubtiere überlebten in Süd- und Osteuropa. Mit ihrer Dokumentation gelang den Autoren Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg ein sensibles Porträt über skandinavische Wälder, das spannende Einblicke in die Welt der Elche, Rentiere, Sterntaucher oder Singschwäne und in das Privatleben der Braunbären gibt. Sie machten sensationelle Bilder von freilebenden Bären Skandinaviens. In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit ihnen. Wagt sich ein Bär über deutsche Grenzen, wird er schnell zum "Problembär" und abgeschossen - wie „Bruno“ in Bayern. In Schweden, im Norden und im Zentrum des Landes, konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlys. Sie sind in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner.

Am 28.09.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Thailand
Thailand fungiert als Scharnier zwischen Nord- und Südostasien. Das Land beherbergt eine Vielzahl an Ökosystemen und Lebewesen, die unabdingbar für das ökologische Gleichgewicht der Region sind, obwohl Thailand in der Vergangenheit von aggressiver Waldrodung und starkem demographischen Wachstum gekennzeichnet war. Im Osten Thailands erstreckt sich der Nationalpark von Khrao Yaiy. Wie viele der thailändischen Wälder fungiert der Nationalpark als letzter Zufluchtsort für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Weiter östlich, auf der Insel Phuket ist die Situation der dort bestehenden Wälder kritisch. Denn der Tourismus setzt der Insel zu und in den Wäldern von Pa Tè Ow sind keine großen Säugetiere mehr anzutreffen. Die letzten Gibbons wurden 1980 gesichtet. Nun bemühen sich die Naturschützer um die Wiedereinführung der Gibbons in diesem Gebiet. Im Süden Thailands stehen die letzten Dugongs unter Naturschutz. Der intensive Fischfang hat den Tieren zugesetzt und ihren Bestand stark dezimiert. Im Nationalpark Thung Yaiy an der Grenze zu Burma hat der Tiger sein Revier. Hier lebt eine große Anzahl von Tieren, jedoch ist auch ihr Fortbestand in Gefahr. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Naturschützer Thailands.

Am 28.09.15 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Abenteuer in Brasilien - Ohne Angst aber mit Respekt
Der Amazonas-Regenwald hat eine Fläche von über sechs Millionen Quadratkilometern und gehört zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Erde. Nirgendwo sonst auf unserem Planeten kann man so viele Tier- und Pflanzenarten entdecken. Zudem leben in dem riesigen Gebiet rund 320 unterschiedliche indigene Bevölkerungsgruppen - häufig noch auf sehr traditionelle Weise. Frank Cuesta bringt den Zuschauern diese faszinierende Welt auf seine ganz persönliche Art nahe.

Am 29.09.15 06:45 - 07:40 Uhr auf
ServusTV: Mein Leben unter Hirschen
Der Wissenschaftler Joe Hutto gewinnt das Vertrauen einer wilden Herde Nordamerikanischer Maultierhirsche. Ein Jahr lang lebt der Forscher in den Berge von Wyoming mit den Tieren zusammen. Dabei gelingt es Hutto nicht nur das Vertrauen der Tiere zu gewinnen, sondern tatsächlich Zutritt zur Welt der wilden Maultierhirsche zu erhalten. Der Dokumentarfilm begleitet den Forscher und gibt einen wertvollen Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen Tiere, die über individuelle, unverwechselbare Persönlichkeiten und komplexe soziale Beziehungen verfügen.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 29.09.15 07:30 - 08:15 Uhr auf
phoenix: Das Grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebensader
Vierzig Jahre teilte eine unmenschliche Grenze Deutschland. Sie war zugleich Symbol für den ideologischen Graben zwischen Ost und West. Nach der Grenzöffnung im Jahr 1989 entdeckten Biologen und Naturschützer, dass sich im ehemaligen Niemandsland, das jahrzehntelang nur von einigen Grenzsoldaten betreten werden durfte, eine außergewöhnliche Natur entwickelt hatte. Viele der hier lebenden Tiere und Pflanzen standen und stehen bis heute auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprach damals sogar von europäischem Tafelsilber. 2007 machte sich Filmautor Heribert Schöller ein Jahr lang auf die Suche nach dem, was vom einstigen Tafelsilber noch übrig ist, und er entdeckte Erstaunliches. Heute werden weite Bereiche des Grünen Bandes geschützt, teilweise in groß angelegten Projekten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). Zahlreiche Naturschutzgebiete sind entstanden, mehrere Biosphärenreservate - Rhön, Elbe, Drömling, Schaalsee - und der Nationalpark Harz. Fast 1.400 Kilometer geht die Reise vom Vogtland bis hinauf zur Ostsee. Der Film erzählt von den typischen Landschaften und Lebensräumen entlang des Grünen Bandes. Es ist in höchstem Maße repräsentativ für Deutschland und Mitteleuropa: die Mittelgebirge von Rhön und Harz mit ihren riesigen Waldgebieten, wo wieder Schwarzstorch und Luchs leben, das große Urstromtal der Elbe mit seinen Störchen, Seeadlern und den legendären Elbebibern, und nicht zuletzt die Ostsee mit dem ungewöhnlichen Ruf eines der seltensten Vögel Deutschlands und mit freiem Blick aufs Meer.
(Wdh. heute 18.30-19.15 Uhr)

Am 29.09.15 10:50 - 11:55 Uhr auf
ServusTV: Auf den Spuren großer Entdecker - John Muir
Im 19. Jahrhundert prägte eine Gruppe schottischer Entdecker die gesamte Welt. Ihre Ideen sind die Grundlage der heutigen modernen Welt. Anhand von Tagebucheintragungen, Fotografien und Briefen wandert der Historiker Neil Oliver auf den Spuren des einflussreichen Forschers und Naturschützers John Muir in Nordamerika. Muir gilt als Begründer der modernen Naturschutzbewegung.

Am 29.09.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Expedition Neuguinea - Flughunde und Urwaldkrokodile
Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde – und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition. Auch im zweiten Teil erlebt das Forscherteam wieder abenteuerliche Überraschungen: im Dschungel, in unerforschten Höhlen und bei Asche speienden Vulkanen.

Am 29.09.15 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Abenteuer in Brasilien - Rituale der Sateré-Mawé
Die Sateré Mawé sind ein indigenes Volk im Amazonasgebiet. Frank Cuesta lernt in Brasilien die Sitten und Gebräuche der Ureinwohner kennen. Das koffeinhaltige Guaraná-Getränk beispielsweise, welches aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt und heute auf der ganzen Welt verkauft wird, ist den Indios schon seit Jahrhunderten bekannt, denn sie haben es erfunden. Um ein echter Sateré-Krieger zu werden, muss „Wild Frank“ aber nicht nur von dem Energie-Drink kosten, sondern sich einem schmerzhaften Initiationsritual unterziehen.

Am 29.09.15 16:00 - 16:45 Uhr auf
phoenix: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten ist die Artenvielfalt der heimischen Singvögel besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie Kiebitz oder Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen. Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Eine der wichtigsten Ursachen dafür ist Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling?

Am 29.09.15 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Runges Revier
Der Arbeitsplatz von Heino Runge umfasst 1.000 Hektar. Er kümmert sich auf der alten Weserinsel Luneplate um die ökologischen Ausgleichsflächen für den Bau des Containerterminals in Bremerhaven. In dem Revier wird in der Natur wiedergutgemacht, was ihr durch den Bau neuer Kai- und Terminalanlagen genommen wurde. Vergleichbare Projekte sind in Europa nur selten zu finden. Inzwischen ist das Gebiet ein gut besuchter Platz für Tier- und Pflanzenarten, die auf der Roten Liste stehen. Damit das so bleibt, wird Heino Runge täglich aufs Neue gefordert. Er muss das Gebiet so pflegen, dass das ökologische System durch nichts gestört wird und sich der Bestand an gefährdeten Arten hält oder bestenfalls wächst. Zum Glück bekommt Heino Runge Unterstützung von den Landwirten der Region. Und von gut zwei Dutzend Asiatischer Wasserbüffel. Doch in diesem Sommer machen ihm nicht nur eine unkontrolliert wachsende Pflanze zu schaffen, auch seine Büffel verlangen plötzlich ganz besondere Pflege. Die Dokumentation begleitet Heino Runge und sein Team einen Sommer lang bei ihrer Arbeit.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 29.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Brauchen wir noch Jäger?
Die Jagd ist ein exklusives Hobby. Sie kostet Zeit, Mühe und vor allem Geld. Zwar sind die feudalen Zeiten, in denen das Jagen dem Adel vorbehalten war, vorbei und schon lange jagen wir nicht mehr, um uns zu ernähren. Doch noch immer sind es eher die finanziell besser Gestellten, die wochenends auf Wild lauern. Wenn es bei der Jagd nicht mehr um Nahrungsbeschaffung geht, worin liegt dann ihr Sinn? "Quarks & Co" fragt: Warum schießen in Deutschland 370.000 Menschen auf Tiere? Die moderne Begründung für die Jagd auf Rehe und Hirsche lautet: Ließe man es zu, dass die Tiere sich ungezügelt vermehren, wäre das Ende des deutschen Waldes gekommen. Und in der Tat, da ist was dran. Aus den einst am helllichten Tag auf grünen Wiesen äsenden Rehen und Hirschen hat der jagende Mensch scheue, nachtaktive Waldbewohner gemacht, die die jungen Bäume radikal abfressen würden, wenn man sie ließe. Doch sind Trophäen suchende Wochenendjäger die richtige Antwort? "Quarks & Co" hat sich bei privaten und kommunalen Jägern und Förstern schlau gemacht.

Am 30.09.15 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Die Eifel (3/3) - Bedrohte Arten erobern die Eifel zurück
Die nordrhein-westfälische Eifel ist heute Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben. Die größten Flächen werden von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Durch eben diesen praktizierten Vertragsnaturschutz leben auf diesen Flächen heute 100 mal mehr seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere als noch vor wenigen Jahren.

Am 30.09.15 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener. Sechzig Jahre dauert es, bis aus einem winzigen Samen ein stattlicher Baum geworden ist. Und da die Samen bei Mäusen, Eichhörnchen und anderen Tieren als Nahrung sehr begehrt sind, wird längst nicht jeder Samen zum Baum.

Am 30.09.15 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Risiko-Regionen - Das Hochgebirge im Sommer
Und trotz der Gefahren wollen Stephan und seine Familie ihre Alm nicht aufgeben. Sie bewirtschaften sie weiter und versuchen, dem Klimawandel zu trotzen. Mit dem von Generation zu Generation weiter gegebenen Wissen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.15-14.30 Uhr, Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr bzw. 6.45-7.00 Uhr)

Am 30.09.15 14:10 - 14:50 Uhr auf
3sat: Bei Anruf Entdeckung (2/4) - Jäger der fliegenden Flüsse
Der gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens. Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über dem Regenwald durch Verdunstung entstehen.

Am 30.09.15 15:35 - 16:20 Uhr auf
3sat: Bei Anruf Entdeckung (4/4) - Im Reich der heiligen Pflanzen
Der deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen. Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine Umweltinitiative gegründet.

Am 30.09.15 16:10 - 17:00 Uhr auf
n-tv: Mega Brands - Stihl
Von der einfachen Kettensäge zum High-Tech-Produkt: Andreas Stihl hat die Waldarbeit revolutioniert. Mit seinen innovativen Entwicklungen hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht. Seine Motorsägen zählen zu den meistverkauften der Welt. Die n-tv Dokumentation blickt hinter die Kulissen und begleitet den kompletten Produktionsprozess der Stihl-Produkte. Sie zeigt, was die Zukunft bringen wird und auf welche Weise die Stihl-Macher noch heute einer Idee des Gründers folgen.

Am 30.09.15 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3) - Die heiligen Quellen
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.
(Wdh. übermorgen 7.45-8.30 Uhr)

Am 30.09.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Am 30.09.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Uckermark
In der Uckermark trifft man auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten: Adler, Fischotter und Biber leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Die von der Eiszeit geprägte Landschaft ist aber vor allem die Metropole der Kraniche Europas. Über die Hälfte der Uckermark steht unter Naturschutz - das macht sie als Lebensraum so attraktiv für viele Tiere. Helikopter-Aufnahmen zeigen die Region aus Perspektiven aus der Luft, extreme HD-Zeitlupen von Kranichen, Fischadlern oder Fledermäusen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Nordosten Brandenburgs.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 uhr)

Am 30.09.15 20:15 - 21:20 Uhr auf
ServusTV: Yellowstone - Winterwildnis
Der Yellowstone Nationalpark mit seinen heißen Quellen und Geysiren und seiner großartigen Wildnis fordert von seinen Bewohnern ein Leben am Limit. Auf den Spuren amerikanischer Ikonen wie Bison, Grizzly und Wolf zeigt diese zweiteilige Doku den Überlebenskampf der Tiere im Lauf der Jahreszeiten in beindruckenden Bildern. Während der Grizzly den Winter verschläft, müssen sich Wolf, Otter und Bison auch in der härtesten Jahreszeit behaupten.
(Wdh. morgen 8.40-9.45 Uhr)

Am 01.10.15 04:45 - 05:30 Uhr auf
3sat: Wüsten im Vormarsch (1/2) - Chinas Kampf gegen den Sand
Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.

Am 01.10.15 05:30 - 06:10 Uhr auf
3sat: Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien zum Beispiel ist massiv betroffen. Die Iberische Halbinsel dient als akutes Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem.

Am 01.10.15 07:35 - 07:50 Uhr auf
WDR: Die Eifel (1/3) - Sommer und Herbst im Nationalpark
Die Wildkatze ist das Leittier des Nationalparks und vom Aussterben bedroht. Mit einer versteckten Kamera mit Selbstauslöser werden einzelne Exemplare fotografiert und katalogisiert. Der Nationalpark mit seinen Wäldern und Offenflächen könnte ihre Rettung sein. Vor gut 150 Jahren wurden auch hier die schnellwachsenden Fichten angepflanzt, heute sollen sie durch Laubbäume wie Buchen ersetzt werden. Auf der Dreiborner Hochfläche rollten bis vor wenigen Jahren noch Panzer, es war ein Truppenübungsplatz. Heute gehört das riesige Graslandbiotop mit seinem Eifelgold, dem Ginster, zum Nationalpark Eifel.

Am 01.10.15 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Die Eifel (2/3) - Winter und Frühling im Nationalpark
Im Winter bieten Hagebutten dem Wild einen vitaminreichen Snack, abgestorbenes Totholz dient unzähligen Tieren und Pflanzen als Unterschlupf und Nahrung. Aus dem ehemaligen Wirtschaftswald mit Fichten wird langsam wieder ein Naturwald mit Laubbäumen. Im Frühling sind die leuchtenden Narzissenwiesen eine Besucherattraktion. An den Bachläufen finden sich viele Heilkräuter. Buntspechte können bei ihrem Tagewerk beobachtet werden.

Am 01.10.15 08:05 - 08:20 Uhr auf
WDR: Die Eifel (3/3) - Bedrohte Arten erobern die Eifel zurück
Die nordrhein-westfälische Eifel ist heute Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben. Die größten Flächen werden von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Durch eben diesen praktizierten Vertragsnaturschutz leben auf diesen Flächen heute 100 mal mehr seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere als noch vor wenigen Jahren.

Am 01.10.15 13:15 - 14:05 Uhr auf
3sat: Am Puls des Planeten (1/2) - Wie Technik das Geheimnis der Tiere entschlüsselt
Martin Wikelski hat eine Mission: Abertausende von Tieren stattet er weltweit mit Sendern aus, um ihre Funksignale von Satelliten aus dem All registrieren zu lassen. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation begleitet den Ornithologen Martin Wikelski und seine Forscherkollegen bei der Entwicklung und dem Einsatz ihrer immer leistungsstärkeren, immer kleineren Sendersysteme auf der ganzen Welt. Mithilfe der Messungen decodiert er Migrations- und Schwarmverhalten der Tiere.

Am 01.10.15 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Wölfe
Der indische Wolf gilt als stark bedroht. Der indische Biologe Joe durchstreift die Ebenen Süd-Zentralindiens auf der Suche nach den letzten Exemplaren dieser scheuen Tierart. Wo einst Leoparden und Antilopen die Graslandschaft durchstreiften, überleben die Wölfe in der heute von Menschen dominierten Landschaft nur dank geschickter Strategien. Der Film zeigt die besondere Beziehung zwischen den indischen Hirtennomaden und dem Wolf. Die Wanderung führt über Ebenen von atemberaubender Schönheit und durch wild zerklüftete Hügellandschaften. So entfaltet sich ein Märchen, das von Gefahr, Überleben und Widerstandskraft erzählt.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)

Am 01.10.15 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: Überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen.

Am 01.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Louisiana
Louisiana erstreckt sich über eine gewaltige, fruchtbare Ebene. Im Süden befinden sich diverse Seen und Sumpfgebiete. Doch das zweifelsohne reiche Ökösystem des Bundesstaates ist extrem verwundbar. Im Angesicht des schwierigen Kampfes zwischen Land und Wasser haben sich einige Bewohner völlig dem Schutz der natürlichen Balance verschrieben.

Am 01.10.15 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Abenteuer in Brasilien - Fußballfieber im Regenwald
Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Fischerei und vom Abenteuertourismus. Die Metropole ist ein Tor zur Wildnis, das spürt man in jedem Winkel und an jeder Ecke. „Wild Frank“ Zwergameisenbären besucht hier ein Zentrum für bedrohte Tierarten, wo unter anderem Wollaffen und Tapire leben. Außerdem hat der Abenteurer eine geniale Idee ausgeheckt: Er will ein Fußball-Turnier organisieren, bei dem zwei Stämme aus dem Regenwald gegeneinander antreten.

Am 01.10.15 15:35 - 16:20 Uhr auf
3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna.

Am 01.10.15 16:20 - 17:00 Uhr auf
3sat: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere.

Am 01.10.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Im Krieg hinterließen Bombenteppiche Kraterlandschaften. Das Entlaubungsmittel Agent Orange schuf blätterlose Baumwüsten. Die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich wieder in den Wäldern. Die Dokumentation zeigt, wie es der Natur gelungen ist, sich von den immensen Schäden des Kriegs zu erholen. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus.

Am 01.10.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Volksrepublik verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya.

Am 01.10.15 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. Hunderte Millionen Singvögel fallen jährlich außerdem den spiegelnden Fensterscheiben großer Glasfassaden zum Opfer. In Kanada sind Hauseigentümer deshalb inzwischen dazu verpflichtet, die Sicherheit der Zugvögel durch Markierungen an Fensterscheiben zu gewährleisten. In Frankreich wird indes weiterhin Jagd auf die dort als Delikatesse geltende Gartenammer gemacht, obwohl diese seit Jahren auf der Roten Liste steht. Ihre Population hatte sich in den letzten 34 Jahren um 86 Prozent verringert. Frankreichs Behörden verschließen davor die Augen. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.
(Wdh. morgen 18.25-19.10 Uhr)

Am 01.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Loire, der ungezähmte Fluss
Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmäßig von dem Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Große Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefräßig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern. Sie haben den Strom vor unnützen Wasserbauwerken bewahrt und sich gegen die Errichtung von Staudämmen stark gemacht. Diesen Sieg der Natur verkörpert der Fischadler, ein Raubvogel, der sich nur von Fischen ernährt und über eine ausgeklügelte Fangmethode verfügt: Rüttelflug, Sturzflug, Zupacken. Auch der Biber ist am Ufer des Stroms heimisch. Sein flacher, ruderartiger Schwanz dient ihm im Wasser zur Fortbewegung. All diese Ökosysteme verbindet die Loire wie eine Lebensader zwischen dem Gebirge, aus dem sie entspringt, und dem Ozean, in den sie mündet. Nur dank der Bewahrung ihres natürlichen Gleichgewichts können Biber, Otter, Möwe, Schwarzpappel und viele andere Tiere und Pflanzen hier überleben.

Am 01.10.15 19:45 - 19:55 Uhr auf
ARD: Mutualismus - Das Faultier, die Motte und die Alge
Das Faultier hängt normalerweise faul im Baum herum. Warum verlässt es ausgerechnet zum Klogang seinen sicheren Aufenthaltsort? Thomas D berichtet über ungewöhnliche Nahrungsquellen und eine symbiotische Dreiecksbeziehung, bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 02.10.15 08:20 - 09:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.

Am 02.10.15 09:45 - 10:50 Uhr auf
ServusTV: Menschen und Tiere (2/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.

Am 02.10.15 13:15 - 14:05 Uhr auf
3sat: Am Puls des Planeten (2/2) - Wie Tiere unsere Erde retten können
Milliarden von Tiere bewegen sich täglich über unseren Planeten. Bis heute bergen ihre Zugrouten und ihr soziales Verhalten unzählige Geheimnisse. Diese Tierbewegungen rund um die Uhr zu beobachten und auszuwerten, ist der Wunsch des Ornithologen Martin Wikelski. Was er und sein Team wagen, hat noch nie jemand versucht: Mit High-Tech-Geräten möchten sie erkunden, wo und wie sich Epidemien ausbreiten, wie sich unser Planet verändert und wo die nächste Naturkatastrophe droht. Können uns Tiere helfen, den Zustand der Erde besser zu verstehen? Wie beeinflussen Flughunde in Afrika die Ausbreitung von Samen und damit die Nahrungskette?

Am 02.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Böhmen - Land der hundert Teiche
Entlang der Moldau, südlich der Goldenen Stadt Prag, liegt ein verborgenes Mosaik aus Seen, Teichen, Wiesen und Wäldern. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine unberührte Wasserwildnis, ist jedoch ein Paradies aus Menschenhand. Die Naturfilmer Jiri Petr und Michael Schlamberger zeichnen ein stimmungsvolles Porträt einer Kulturlandschaft, die zu einem unersetzlichen Rückzugsgebiet für viele Tierarten wurde.

Am 02.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen, die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.

Am 02.10.15 15:25 - 15:50 Uhr auf
arte: Humanima - Der Tierentdecker
Für Steve Goodman gibt es nichts Schöneres als draußen in der Natur unter wilden Tieren zu sein. Als der amerikanische Biologe 1987 nach Madagaskar kam, musste er feststellen, dass nur ein Bruchteil der artenreichen Flora und Fauna der Insel mit mehr als 15.000 endemischen Tier- und Pflanzenarten inventarisiert ist. Er beschloss, sich dieser Herausforderung zu stellen, und gründete die Forschungsgruppe Vahatra - das madagassische Wort für Wurzeln. ARTE begleitet den renommierten Wissenschaftler auf seiner Expedition in einen noch unerforschten Teil des Waldgebiets Sahafina im Nordosten der Insel auf der Suche nach Tenreks, einer igelähnlichen Nager-Spezies, und anderen unentdeckten Tierarten. Steve Goodman und sein Team legen etwa hundert Fallen, in der Hoffnung, dass unter zahlreichen bekannten vielleicht auch eine unbekannte Spezies ins Netz geht. Dabei ist es wichtig, dass die Fangmethoden jedes Mal identisch sind, um die Forschungsdaten von verschiedenen Orten miteinander vergleichen zu können. Unermüdlich neue Arten entdecken, um die Wissenschaft ein Stück voranzubringen, das ist es, was Steve Goodman antreibt. Für den Tierentdecker ist ein Leben im Rhythmus des Dschungels die schönste Form, der Fauna unseres Planeten zu begegnen.

Am 02.10.15 16:10 - 17:10 Uhr auf
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.10-18.00 Uhr, Wdh. übermorgen 10.10-11.10 Uhr bzw. 11.10-12.00 Uhr))

Am 02.10.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens
Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.

Am 02.10.15 23:00 - 23:55 Uhr auf
arte: Zuhause in der Wildnis - Mein indianisches Leben
Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler hierzulande unterscheidet.



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Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
Details


23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
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23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
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23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
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23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
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    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
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    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
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    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
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    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
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