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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 05.-19.08.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 19.08.17 01:15 - 01:40 Uhr auf
ARD-alpha: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
"Faszination Wissen" erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken. So arbeiten Forscher daran, Papier noch vielseitiger einsetzbar zu machen. Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser komplett aus Papier. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?

Am 19.08.17 01:40 - 02:10 Uhr auf
ARD-alpha: Wirtschaft gegen Wildnis - Wie viel Urwald können wir uns leisten
Ein Drittel der Fläche in Deutschland ist bewaldet. Die Wälder bestehen größtenteils aus Nutzwald, in dem die Bäume höchstens 100 Jahre alt sind. Bäume können aber 400 bis 600 Jahre alt werden. Wir brauchen mehr alte Wälder, in denen sich junge, alte und tote Bäume mischen. Tote Bäume sind ein wichtiger Baustein im Kreislauf der Natur, weil im sogenannten Totholz viele bedrohte Arten einen idealen Lebensraum finden. Die Bundesregierung hat sich bis 2020 ein Ziel gesetzt: Bis dahin sollen fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland wieder zum Urwald werden. Derzeit ist es ein Prozent. Fünf Prozent wären ein Anfang. Und schon der wird heftig diskutiert. Naturschützer wollen mehr Urwald in Deutschland. Vertreter des staatlichen Forstbetriebs "Bayerische Staatsforsten" sehen das anders: Man bewirtschafte die Nutzwälder so schonend, dass ein strengerer Schutz überflüssig ist. Es geht im Kern also ums Nutzholz. Allein im Ammergebirge schlagen die "Bayerischen Staatsforsten" jährlich 30.000 Kubikmeter Holz. Das ist erlaubt, weil Bayern einen eigenen Weg, den "Bayerischen Weg", eingeschlagen hat. Statt Wirtschaftswald und Schutzgebiet zu trennen, will die "Bayerische Staatsforsten" den gesamten Staatswald naturschonend bewirtschaften. Ausgenommen sind davon nur Wälder, die bereits unter strengstem Schutz stehen wie zum Beispiel der Nationalpark Bayerischer Wald. Allerdings stören sich an der pauschalen Fünf-Prozent-Regel Urwald in Deutschland nicht nur Forstwirte, sondern auch Wissenschaftler. Sie sagen, wichtiger wäre es, dass man die richtigen Wälder schützt, also die besonders alten und einzigartigen. Und es sollten größere, zusammenhängende Flächen geschützt werden, damit sich Pflanzen und Tiere durch Wanderbewegungen an sich verändernde Klimabedingungen anpassen können. Zusammengefasst heißt das: Ja, wir brauchen mehr Urwald, nur wie viel und wo ist die Frage.

Am 19.08.17 03:40 - 04:10 Uhr auf
ARD-alpha: Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge
Das Schmelzen der Gletscher bringt auch Risiken für Skigebiete, zum Beispiel am Kitzsteinhorn. Gondelbahnen und Lifte können kaum mehr im Eis verankert werden. Und seitdem das Eis des Gletschers die Steilwand unter der Gipfelstation nicht mehr stützt, kommt es dort immer wieder zu Felsstürzen. Forscher der Uni Salzburg wagten sich nun zum ersten Mal in die Randklüfte zwischen Fels und Eis vor. In einer bizarren Kulisse, zwischen meterhohen Eiszapfen und überfrorenen Felswänden installierten sie ihre Sensoren, um zu prüfen, wie lange die Gipfelstation auf dem brüchigen Fels noch sicher ist.

Am 19.08.17 04:10 - 04:35 Uhr auf
ARD-alpha: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Alex Sukhodolov will mit seiner Forschung den Wert der unverbauten Natur wissenschaftlich belegen. Seine Hoffnung: Damit könnten neue Wasserkraftwerke vor allem in Naturschutzgebieten leichter verhindert werden. Aber auch Wissenschaftler der TU München haben Ideen, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind als herkömmliche. Doch die Technik ist umstritten und noch nicht vollständig erforscht. "Faszination Wissen" begleitet Alex Sukhodolov und die Münchner Wissenschaftler auf ihrer Suche nach dem richtigen Weg.

Am 19.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Fremde Arten - Wie gefährlich sind sie?
Seit 1950 hat sich in Europa pro Jahr im Schnitt eine neue Art angesiedelt. Kein Wunder, denn nicht nur Menschen reisen um die Welt, auch Pflanzen und Tiere siedeln um, als gäbe es keine Ländergrenzen und Ozeane. Sie landen so in Gebieten, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. Das ist eine Begleiterscheinung der Globalisierung. "Xenius" ist bei Bekämpfungsmaßnahmen in Bayern dabei: Dort hat sich der Asiatische Laubholzbockkäfer breit gemacht. In Kalifornien packen die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner selbst mit an und helfen im Kampf gegen das eingeschleppte Pfahlrohr, das heimische Pflanzen verdrängt.

Am 19.08.17 07:55 - 08:25 Uhr auf
arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?

Am 19.08.17 08:15 - 08:25 Uhr auf
ARD: Bienensterben - Warum die fleißigen Bestäuber gefährdet sind
Nachrichten für Kinder aufbereitet.

Am 19.08.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Räuberkinder
Wenn tief in den osteuropäischen Waldgebieten der letzte Schnee verschwindet, kommen langsam die Jungen der großen europäischen Räuber aus ihren Verstecken. Während der Sommermonate erlernen sie spielerisch Fähigkeiten für ihr späteres Raubtierleben. Es ist ihr erster Sommer. Unbeschwert und wohlbehütet. Denn Bär, Wolf, Luchs oder Seeadler zeigen sich jetzt von ihrer sanften Seite: als liebevolle Eltern.

Am 19.08.17 09:50 - 10:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 10.45-11.35 Uhr, 23.00-23.50 Uhr und 23.50-0.35 Uhr)

Am 19.08.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Babirusa - Das Schwein, das sich selber killt?
Eigentlich sieht er aus wie ein Fabelwesen - doch den indonesischen Hirscheber gibt es tatsächlich! Ein Schwein mit einer Art "Geweih", das ihm sogar zum tödlichen Verhängnis werden soll. Babirusa - so wird der in Indonesien lebende Hirscheber genannt. Sein Name setzt sich aus den indonesischen Wörtern für "Hirsch" und "Schwein" zusammen. Diese Tierart steht in dem Verdacht, sich selbst zu töten, denn seine Hauer, die größer sind als bei anderen Schweinen, ragen nicht aus dem Maul heraus, sondern bilden beim Wachstum einen Bogen nach hinten. Dabei wachsen die Hauerspitzen mitunter bis zum Kopf und sogar ins Gehirn hinein - und so schneidet sich der Babirusa gelegentlich ins eigene Fleisch.

Am 19.08.17 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Auf der Jagd nach dem kleinen Unterschied - Artenkenner
Der seltene badischen Riesenregenwurm ist bis zum 60 cm lang und kann zehn Jahre alt werden. Ein erstaunlicher, aber fast unbekannter Riesenwurm, der mit weiteren 49, allerdings wesentlich kleineren Regenwurm-Arten, die Böden in Deutschland besiedelt. Nur wenige Experten, die Taxonomen, können diese Tiere auseinanderhalten und bestimmen. Taxonomen sind Spezialisten auf ihrem Gebiet - seien es Käfer, Schmetterlinge, Bienen oder Wildkräuter.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)

Am 19.08.17 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Der Wiedehopf ist ein geheimnisvoller, ja exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen und der Initiative einiger Naturliebhaber gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Das ist einmalig! In keiner anderen europäischen Region konnte eine vergleichbare Steigerung und Dichte erreicht werden. Was also treibt den Wiedehopf an den Wagram?

Am 19.08.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Wasserschweine - die Badenixen vom Pantanal
Mitten im Herzen von Brasilien leben sie - die größten Nager der Welt. In Brasilien werden sie "Capybara - Herr der Gräser" genannt, denn Wasserschweine trifft man hauptsächlich im Grasland vom Pantanal an, dem größten Feuchtschutzgebiet Südamerikas. Zwar sind die geselligen Nager heute vor der Jagd durch Menschen geschützt, aber im wilden Pantanal müssen sie mit anderen Gefahren leben. Riesenschlange, Kaiman und der selten gewordene Jaguar sind dort die Hauptfeinde der Wasserschweine. Auch der Waldfuchs verschmäht den Nachwuchs nicht. Wer Glück hat und einen Angriff überlebt, kann seine Wunden im Familienverband heilen lassen, denn die Capybara leben in festen Gruppen. Die Alttiere der Gruppe schützen die Kleinen mit allen Kräften. Aber was geschieht mit jungen Capybarawaisen? Im Süden Brasiliens hat ein engagierter Artenschützer eine Art Arche Noah finanziert. Findlinge aller Art werden dort von der Umweltbehörde abgeliefert. Zwei kleine Wasserschweine werden dort von ihrer Ersatzmutter, einer jungen Biologin, in allem unterrichtet, was sie zum Leben in der Wildnis brauchen werden. Selbst das Schwimmen muss ihnen beigebracht werden.

Am 19.08.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Magie der Moore (1/2) - Das Nebelreich
Überall in Europa gibt es Moore: in den Ebenen und Hügelländern des Nordens, in den Mittelgebirgen, in und vor den Alpen. Lediglich ein Prozent der Moore in Mitteleuropa sind noch intakt, wachsen, bilden Torf. In unseren Mooren sind gewaltige Kohlendioxid-Mengen gebunden, doch während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen seine nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Die gigantischen CO2-Speicher werden weiter trockengelegt - auch in Deutschland. Nirgendwo debattieren Politik und Gesellschaft so leidenschaftlich über die Klimaerwärmung wie in Europa, allen voran die Deutschen. Dabei ist die EU, nach Indonesien, Spitzenreiter bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. Die verbliebenen Moore sind Natur-Juwelen. Kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora.

Am 19.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Der Luangwa-Fluss, der in Sambia durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt, ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier streiten Löwen und Krokodile um Beute. Eine Horde Steppenpaviane versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen. Angeführt wird sie von einem kräftigen Männchen, das eine ganze Reihe von Weibchen mit ihren Jungen unter sich hat.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)

Am 19.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
David Attenborough kehrt zurück an die Orte, an denen während seiner Laufbahn als Tierfilmer die beeindruckendsten Aufnahmen entstanden. So zeigt das Filmmaterial, wie er sich einem Komodowaran nähert und mit Delphinen schwimmt. In Borneo erinnert er sich an die Herausforderung, in einer Fledermaushöhle zu filmen.

Am 20.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Schlangen
Der Organismus der Schlange erscheint einfach, doch aufgrund eines bemerkenswerten Anpassungsprozesses kann sich das Reptil problemlos mit Säugetieren, Vögeln und Fischen messen. Schlangen bewegen sich mit ihrem beinlosen Körper nicht nur am Boden fort, sondern können auch klettern, schwimmen und sogar fliegen. Bei der Jagd auf Beute bedienen sie sich ihrer feinen Sinnesorgane. Mit ihrem wärmeempfindlichen Grubenorgan orten sie ihre Opfer in der Dunkelheit. Einige Arten ziehen mit ihrer Zunge Fische an. Und das Gift der toxischen Exemplare dient ihnen zum Töten und Vorverdauen der Beute.

Am 20.08.17 06:30 - 07:00 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Fledermäuse
Fledermäuse haben die entferntesten Regionen der Erde besiedelt und gehören zu den weltweit verbreitetsten Säugetieren. Überraschende körperliche Eigenschaften und Sinnesfähigkeiten ermöglichen es ihnen, auch an lebensfeindlichen Orten zu überleben. Durch die Härchen auf ihren Flügeln können sie die umgebenden Luftströme während des Fluges genau wahrnehmen. Und dank der Temperatursensoren auf ihrer Nase erkennen sie die blutreichsten Stellen im Körper ihrer Beute. Außerdem funktionieren Eisenoxidpartikel im Gehirn der Fledermäuse möglicherweise wie ein Kompass, der ihnen den kürzesten Weg zu ihrem Unterschlupf weist.

Am 20.08.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Raubvögel
Raubvögel sind für ihre Kraft, Beweglichkeit und Geschwindigkeit bekannt. Die aktuelle Folge der Dokumentationsreihe ergründet den Mechanismus der mächtigen Fänge des Weißkopfseeadlers, mit denen er beim Zupacken eine enorme Kraft entfalten kann. Weiterhin zeigt der Film, wie der Habicht dank seiner scharfen Sicht und seines beweglichen Kopfes den Blick gleichzeitig auf seine Beute und die Umgebung richtet. Außerdem wird erklärt, wie die Rückenfedern des Wanderfalken den Luftwiderstand verringern und ihm eine Fluggeschwindigkeit von bis zu 450 Kilometern pro Stunde ermöglichen.

Am 20.08.17 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Australien – eine unendliche Geschichte
Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so wie der Koala. Die Beuteltiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Sie können es sich leisten, denn ihr Schlafplatz bietet ihnen zugleich genug zu fressen: Koalas ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. An ihren Nahrungslieferanten, den Eukalyptusbaum, haben sich die Koalas über Millionen von Jahren angepasst. Eine erfolgreiche Koevolution – Eukalyptus gibt es auf dem trockenen Kontinent schon seit mindestens 20 Millionen Jahren. Rund 75 Prozent der australischen Wälder sind Eukalyptuswälder. Dabei hat dieser Baum eine im wahrsten Sinne brandgefährliche Eigenschaft: Seine Blätter enthalten ätherische Öle, die im Falle eines Buschfeuers wie ein Brandbeschleuniger wirken. Die leichte Brennbarkeit des Eukalyptus ist für die Städte, die am Rande der Wälder an den Küsten liegen, eine Bedrohung – für den Eukalyptus selbst jedoch ein Überlebensvorteil. Denn im Vergleich zu anderen Pflanzen nimmt er bei einem Brand wenig Schaden und regeneriert sich sehr schnell. Sobald alle konkurrierenden Bäume durch das Feuer vernichtet sind, kann der Eukalyptus ungestört wachsen – ein schlauer Trick der Evolution.

Am 20.08.17 08:35 - 09:20 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.20-10.05 Uhr)

Am 20.08.17 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.

Am 20.08.17 13:00 - 13:45 Uhr auf
ZDFdoku: Tiere für die Herrenmenschen
Die Nationalsozialisten entwarfen ein wirres Genforschungsprogramm. Ziel: eine "arische" Tierwelt. Um die Prozesse der Natur zu verändern, engagierte Göring namhafte deutsche Wissenschaftler. Auf dem Weg zum "Tausendjährigen Reich" nahm die Idee der "Arisierung" großen Raum ein. Um sie Realität werden zu lassen, ließ die Nazi-Führung absurde Pläne erstellen, die von rein "arischen" Siedlungen bis zu Jagdparks für "arische" Tiere reichten. Dabei spielt der Bialowieza-Urwald im besetzten Polen eine zentrale Rolle.

Am 20.08.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
rbb: Der Herr der Bäume
Jan-Dieter Bruns ist Chef einer der größten Baumschulen Europas. Auf 500 Hektar schlagen in Bad Zwischenahn 4.000 Pflanzenarten Wurzeln, vom Rhododendronsprössling bis zur dicken deutschen Eiche. Immer wieder nimmt der Chef selbst mit Maß: Ein Kunde hat eine alte Fichte bestellt, sechs Meter hoch. Der riesige Baum muss nun aus der Erde raus und vorsichtig verladen werden. Fünf Mitarbeiter müssen mit anpacken. Sollten bei der Aktion Äste abbrechen, ist der Baum wertlos. Der Kunde hat knapp 10.000 Euro dafür bezahlt. Nicht nur bei dieser Aktion ist Jan-Dieter Bruns ein Chef, der selbst mit anfasst und seine Mitarbeiter unterstützt. In seinem Büro hinterm Schreibtisch zu sitzen, war noch nie seine Art. Bodenständig und offen ist der Großunternehmer den ganzen Tag über auf den riesigen Plantagen unterwegs, und zum Feierabend organisiert er manchmal persönlich ein Grillfest. Wir begleiten den Unternehmer zwischen Baumplantagen, Gesprächen mit weit gereisten Kunden und mit Freunden aus der Region.

Am 20.08.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Die ersten Menschen (1/2) - Vom Wald in die Savanne
Wie wurden wir, was wir sind? In aufwändigen Inszenierungen entführt der Zweiteiler "Die ersten Menschen" auf eine Zeitreise zu unseren ältesten Wurzeln vor 25 Millionen Jahren. Die Frage "Wer war der erste Mensch?" ist längst nicht beantwortet. Pierolapithecus heißt beispielsweise ein früher Waldbewohner, der zwar noch kein Mensch, aber trotzdem ein entfernter Vorfahr gewesen sein könnte. Das Wesen lebte als Schwinghangler in den tropischen Regenwäldern auf dem Gebiet des heutigen Spanien. Einige Wissenschaftler trauen dem Pierolapithecus zu, schon ähnlich versiert im Werkzeuggebrauch gewesen zu sein wie heute lebende Menschenaffen.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

Am 20.08.17 20:15 - 22:00 Uhr auf
ServusTV: Das Dorf der wilden Tiere
Dieser verspielte und unterhaltsame Film zeigt die faszinierende Tierwelt auf dem Land und erforscht die Welt aus der Perspektive der Tiere. Die Hauptdarsteller sind dabei Eichhörnchen, eine Hornissenkönigin, eine Maus, ein Maulwurf und andere Tiere, die ihrem alltäglichen Leben im Dorf nachgehen. Der Dokumentarfilm begleitet die Tiere durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und bietet eine neue Perspektive auf das wunderbare und romantische Landleben.
(Wdh. morgen 9.25-11.10 Uhr)

Am 21.08.17 13:15 - 14:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag und nächste Wochen Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 21.08.17 17:35 - 18:20 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Die Karnivoren verwenden unterschiedliche Fangtechniken.

Am 21.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Was uns Elefanten sagen
Elefanten machen immer Eindruck. Das bewahrt sie jedoch nicht davor, dass diese größten Landtiere der Erde in ihren natürlichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht sind. Der Film folgt den Spuren der Asiatischen Elefanten im Zoo Zürich und im Kaeng Krachan-Nationalpark in Thailand. Und eine Schweizer Elefantenspezialistin, die seit vielen Jahren in Sri Lanka Wildelefanten beobachtet, berichtet über ihre Beobachtungen.

Am 21.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten. Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist.

Am 21.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt. Von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern - schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.

Am 22.08.17 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt. Salties, wie Leistenkrokodile auch genannt werden, leben nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Zwar können die bis zu sechs Meter langen Reptilien monatelang hungern, doch wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast; besonders elegant sehen sie dabei allerdings nicht aus. Wie alle Kängurus schleppen auch die Baumkängurus ihren Nachwuchs in ihrem Beutel mit sich herum. Erst nach einigen Monaten wagt sich das Jungtier erstmals ganz aus dem Beutel. Dabei werden seine ersten Schritte gleich zum Klettertraining in luftiger Höhe genutzt.

Am 22.08.17 12:00 - 12:15 Uhr auf
phoenix: Brasilien - Der geflutete Wald
Den Jägern im brasilianischen Regenwald raubt die Aluminiumproduktion ihre Lebensgrundlage. Aufgrund riesiger Bauxitvorkommen werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten.
(Wdh. morgen 17.15-17.30 Uhr)

Am 22.08.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Traumland Kanada (1/2) - An der Indianerküste
Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer. Die Naturlandschaft der kanadischen Küstenregion British Columbia im Westen des Landes ist atemberaubend. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation taucht in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen. Sie stellt Menschen vor, die Hunderte von Kilometer entfernt der Zivilisation leben, und berichtet von der uralten Tradition der Küstenindianer, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.05-14.50 Uhr)

Am 22.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Im Sumpf der Kaimane
Das kleine Boot der Wissenschaftler kämpft sich durch reißende Stromschnellen. Immer tiefer dringen die Biologen in den undurchdringlichen Urwald Guyanas vor. Der größte Teil des kleinen südamerikanischen Landes ist noch von unberührtem Regenwald bedeckt, der überwiegend noch unerforscht ist. Das Ziel der Expedition liegt eine Tagesreise von der letzten Indio-Siedlung flussaufwärts. Ein riesiges Waldgebiet, das die amerikanische Organisation Conservation International pachten und unter Naturschutz stellen möchte. Doch dafür müssen zunächst einmal die Tiere und Pflanzen der Region erkundet werden. Auf ihrem abenteuerlichen Weg begegnen den Forschern Faultiere, Kapuzineraffen und Tapire, sie klettern in die Wipfel der Urwaldriesen und beobachten die Brut der Harpyie, des größten Adlers Südamerikas, und entdecken 30 Meter über dem Waldboden eine Vielzahl erstaunlicher Pflanzen und Insekten. Am Ende erreichen sie den Sumpf der Kaimane, um sich dort auf die Lauer zu legen. Sie sind auf der Suche nach dem sehr seltenen schwarzen Kaiman. Die Tierfilmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz haben actionreiche Aufnahmen aus dem Dschungel Guyanas mitgebracht. In monatelanger Arbeit zeichneten sie so ein faszinierendes Porträt eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Dass die Arbeit als Tierfilmer nicht nur mühsam, sondern auch gefährlich ist, mussten die beiden wieder einmal feststellen, als eines ihrer fernausgelösten Objektive einem Kaiman so sehr gefiel, dass er es samt Kabel verspeiste. Die letzte Aufnahme zeigt den weit aufgerissenen Rachen des Kaimans, dann wird es dunkel.

Am 22.08.17 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.

Am 22.08.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die große Waldinventur
Im Nationalpark Harz wird im Wald gezählt. Zum ersten Mal seit seinem Bestehen soll eine umfassende Inventur Aufschluss darüber geben, wie viele Bäume, Pflanzen und Tiere auf den knapp 24.000 Hektar zu finden sind. Nach der über 1.000-jährigen Bestimmung als Nutzwaldbetrieb soll der Harz jetzt nach und nach der Natur zurückgegeben werden. Die große Waldinventur beleuchtet den Ist-Zustand und wirft dabei auch einen Blick in die Zukunft. Das Mammutprojekt der groß angelegten Waldinventur gibt den Mitarbeitern nach und nach die Naturgeheimnisse des Nationalparks preis, zum Beispiel durch die Brutvogelkartierung oder die Käferzählung. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die Bestandssaufnahme der unterschiedlichen Ökosysteme.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 22.08.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Verkehrsfunk für die Ameisenstraße
Verkehrsfunk für die Ameisenstraße: Es ist die Macht der Vielen, die ein Ameisenvolk unschlagbar macht. Doch wie kommunizieren die Ameisen untereinander? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verkehrsregeln auf der Ameisenstraße bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 22.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Überleben - Die Welt entdecken
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Die Welt entdecken" dreht sich alles um die Abenteuer und Tragödien von Heranwachsenden wie Polarfüchsen, Tigern, Kolibris und Geparden.

Am 22.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
rbb: Bilderbuch - Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den "ganzen Menschen" und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von "ihrer" Schorfheide.

Am 22.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Hessens tropische Schätze
Tropische Regenwälder mit ihren Pflanzen und Tieren, Kakaoplantagen, Palmenhaine - all das gab und gibt es in Hessen. Der Film unternimmt eine Reise zu diesen tropischen Orten mit ihren exotischen Pflanzen, Gewürzen und Tieren, wie Schildkröten, Krokodilen, Tapiren und Riesenschlangen, die vor gut 47 Millionen Jahren hier in Hessen gelebt haben, und den Orten, an denen es auch heute Exotisches aus den heißen Regionen der Welt gibt. Um von Forschern Neues und Spannendes aus tropischer Vergangenheit zu hören, besucht Filmautorin Astrid Dermutz das UNESCO-Weltnaturerbe "Grube Messel".
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)

Am 22.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamane
Edje Doekoe macht sich auf eine Reise durch Suriname, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen und um sich in der Dschungel-Medizin fortzubilden. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern und beschäftigt sich mit den ärmlichen Lebensumständen in den Indio-Dörfern. Edjes Stamm der Saramakaner hat seine Wurzeln in Afrika. Sie wurden vor Jahrhunderten auf Sklavenschiffen nach Suriname verschleppt. Viele flohen von den Zuckerplantagen tief hinein in den Süden des Landes. Dort leben sie heute noch. Doch viele der Saramakaner verlassen ihre Dörfer, denn ein Goldrausch ist ausgebrochen. Für Edje ist das erschreckend, denn dadurch wird der Urwald rasant vernichtet und Flüsse durch Quecksilber vergiftet. Die Hauptstadt Paramaribo ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier treffen die Nachfahren der afrikanischen Sklaven auf Hindus, Javaner, Chinesen und Libanesen. Suriname - das kleinste Land Südamerikas - ist ein schillerndes Mosaik der Kulturen der Welt.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 23.08.17 09:10 - 10:10 Uhr auf
ServusTV: Expedition Indonesien – Steve Backshall und der reißende Fluss (1/2)
Die abgelegene indonesische Provinz Papua beherbergt den Baliem-River, einen äußerst spektakulären Fluss. Bisher traute sich noch niemand, seine gesamte Länge zu befahren. Bis jetzt! Denn der britische Biologe und Abenteurer Steve Backshall nimmt diese Herausforderung auf sich: zum ersten Mal den Baliem-River mit dem Kanu von seiner Quelle bis zu seiner Mündung zu befahren. Auf seiner Reise begegnet Backshall einem kannibalischen Stamm; er versucht, eines der größten Salzwasserkrokodile einzufangen; und untersucht die verschiedenen Vogelarten der Insel. Backshall und sein Team begegnen diesem Abenteuer in authentischem Stil, mit einer Ausstattung, die nur auf das Notwendigste reduziert wurde. Es ist ein außergewöhnliches Abenteuer in der Natur, mit viel Adrenalin, und unbekanntem Ausgang, ohne Hilfe von außen.

Am 23.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Fünf große Kastenfallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits im Mavrovo-Nationalpark aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den mazedonischen Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn "Marko" und legen ihm ein Halsband mit einem Satellitensender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Gjorge Ivanov gelingt es schließlich, ihn zu finden - und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs. Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark, nahe der Grenze zu Albanien, betreiben die mazedonischen Wissenschaftler nun Feldforschung - unterstützt von der deutschen Stiftung "EuroNatur" und "KORA" aus der Schweiz.

Am 23.08.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
NDR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom Miramichi, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, in dem die Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben. Die Dokumentation zeigt Landschaften und Menschen in einer Atlantikprovinz Kanadas, an der bisher die großen Tourismusströme vorbeigegangen sind.

Am 23.08.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Was macht das Känguru im Baum?
In den Bäumen des australischen Regenwalds leben eine Menge seltsamer Tiere. Doch dieses hier scheint nicht in die Baumkronen zu gehören. Seine Vorderbeine sind extrem kurz, seine Hinterbeine sind lang und kräftig, der Schwanz eher dünn und offensichtlich recht elastisch: ein Baumkänguru. Im Film werden nicht nur in einzigartigen Bilder des Lebens der Lumholtz-Baumkängurus in ihrem natürlichen Lebensraum gezeigt, sondern auch Einblicke in die schwierige Aufzucht von Baumkängurus durch Menschen gegeben. Margit Cianelle war die erste, der es gelang nur 200 Gramm schwere Jungtiere aufzuziehen: Dorothy und Jeffry. Ihrer unglaublichen Beobachtungsgabe haben diese Tiere und viele nach ihnen ihr Leben zu verdanken. Sie hat sich damit sogar unter den Wissenschaftlern einen Namen gemacht.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 23.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Kolumbien - Eldorado am Pazifik
Bombi Cordoba, ein 17-jähriger Junge aus den Slums von Medellín, unternimmt eine Reise in die weitgehend unbekannte Urwald-Region Kolumbiens, den Chocó. Bombi ist Musiker und sucht in Chocó nach seinen Wurzeln und denen seiner Musik - mit dem naiven Blick eines jungen Erwachsenen, der das erste Mal den Ozean, den Urwald und die Traditionen seines Volkes entdeckt. Hier gibt es viel unberührte Natur und Traumstrände, aber auch die Drogenmafia. Die Region leidet unter Vertreibung und Landflucht. Tourismusmanagerin Josefina will mit dem Tourismus den Chocó aus den Fängen der Mafia befreien. Bombi hat dafür einen anderen Weg: die Musik.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 23.08.17 22:45 - 00:15 Uhr auf
ARD: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer
"Passion for Planet" schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen unseres Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)

Am 24.08.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: In der Affenschule

Die Tierreporterin Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Bäume rast und sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurück gebildet, so dass nur ein „Stummel“ übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Die beiden sind die ersten Stummelaffen auf der Welt, die ausgewildert werden sollen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 25.08.17 13:05 - 14:00 Uhr auf
N24: Invasion aus dem Tierreich
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
(Wdh. morgen 9.15-10.05 Uhr)

Am 25.08.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
WDR: Überleben - Die Welt entdecken
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Die Welt entdecken" dreht sich alles um die Abenteuer und Tragödien von Heranwachsenden wie Polarfüchsen, Tigern, Kolibris und Geparden.

Am 25.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Das Geheimnis der Vielfalt
Ein grüner Ozean, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich. Gewaltige Baumriesen überragen jedes Lebewesen und, unter den üppigen Kronen verborgen, eine Welt voller Gefahren – so erscheint den ersten Europäern der Regenwald am Amazonas lange Zeit. Sie prägen das Bild von der „Grünen Hölle“, in der giftige Tiere und Pflanzen menschlichem Leben feindlich gegenüberstehen. Heute ist bekannt, dass Amazonien ein Wunderwerk der Natur ist. Sein Regenwald ist der größte der Welt und seine Artenvielfalt an Land unübertroffen. Es ist der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der die paradiesische Seite Amazoniens aufdeckt. Viele Jahre kämpft Wallace sich durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu erfassen. Parallel zu Charles Darwin entwickelt er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er erahnt die Zusammenhänge, doch erklären, was genau Amazonien so speziell und einzigartig macht, kann er nicht. Unter den grünen Kronen des Regenwaldes gibt es zwar unzählige Arten, doch von jeder nur wenige Exemplare, die sich perfekt an eine Nische angepasst haben. Die häufigen Regenfälle waschen alle Nährstoffe aus dem Boden, und was eine Pflanze erst einmal in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. So mussten die Lebewesen des Regenwaldes Strategien entwickeln, diesen Schutz zu umgehen. Das spärliche Nahrungsangebot ist nicht die einzige Herausforderung. Im Sommer überflutet das Schmelzwasser aus den Anden das flache Amazonasbecken und verwandelt das Reich des Jaguars in das Hoheitsgebiet des Schwarzen Kaimans. Glück für die Seekuh: Ihr Lebensraum ist nun um ein Vielfaches größer. Es ist die beste Zeit für sie, ihre Jungen zur Welt zu bringen – dort wo sich sonst Affen durch das Geäst schwingen. Nicht nur die Tiere und Pflanzen haben sich angepasst, bis heute gibt es in unzugänglichen Gebieten Indianerstämme, die von und mit der Natur leben. Die Matis sind einer davon.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 25.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Das Zusammenspiel der Arten
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Sie gehen ungewöhnliche Allianzen ein und sind auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Was spielt sich hinter der grünen Kulisse ab – was ist das Erfolgsgeheimnis des Regenwaldes? Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten. Es ist ein Netzwerk aus komplexen Wechselbeziehungen und Symbiosen, das ein Leben auf den nährstoffärmsten Böden der Welt erst möglich macht.Die Kommunikation zwischen den „Vertragspartnern“ funktioniert in dem grünen Universum häufig über Farben. Sie können Partner anlocken oder Feinde abschrecken. Während Felsenhähne mit ihrem leuchtend roten Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit ihren bunten Farben, dass sie ungenießbar sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels. So bleiben der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Auch die weibliche Blüte der Victoria amazonica, einer riesigen Seerose, lockt Bestäuber an: Sie verströmt einen süßen Duft, der Insekten in ihr Inneres lockt. Dort ist es kuschelig warm, und während sich Blatthornkäfer am Nektar laben, schließt die Seerose ihre Blüte und sie ändert ihr Geschlecht. Wenn der Käfer wieder freigeben wird, trägt er bereits den männlichen Pollen mit sich. Andere Arten setzen auf Unauffälligkeit. Um ihren Feinden zu entgehen, tarnen sie sich als Blatt oder Borke. Doch am raffiniertesten ist es, sich den Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält so Ameisen und Parasiten von ihren Jungen fern. Andere Fressfeinde werden sich hier kaum hineinwagen.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 25.08.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald
Der Regenwald ist wichtig für das Weltklima, seine Existenz jedoch bedroht. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden Tag für Tag gerodet und abgebrannt. Aber nur zwei Prozent der gerodeten Bäume werden überhaupt weiterverarbeitet und genutzt. Auf den gerodeten Flächen weiden schließlich Rinder, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und es wächst kaum Gras für die Tiere. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies aus den Flussbetten. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Das vergiftet Arbeiter und Flüsse. Inzwischen ist dieses Vorgehen eine ernsthafte Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten heimisch sind. Daher bekämpft die brasilianische Regierung seit 2005 den Holzeinschlag: Mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Biologen erforschen die Tierwelt, denn nur wenn sie nähere Details über das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Am Boden herrscht der Jaguar, die größte Raubkatze Südamerikas. Es gibt nur wenige größere Säugetiere im Regenwald, und um genug Beute zu finden, braucht ein Jaguar ein großes Territorium. Bisher leben die schwimmfreudigen Großkatzen eher im Geheimen – doch nun beginnen Forscher von der Umweltorganisation WWF, sie mit Senderhalsbändern auszustatten. Die bisher gesammelten Daten zeigen, welche Gebiete die Tiere bevorzugen, und wie groß ihre Raumansprüche an den intakten Wald sind. Doch Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Doch der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht auf Plantagen, denn er ist bei seiner Verbreitung auf die Hilfe von Regenwaldtieren angewiesen. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist wohl die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen erhalten bleiben.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 25.08.17 22:10 - 23:00 Uhr auf
ARD-alpha: Heinrich Harrer berichtet - Bei den Xingu-Indianern im Mato Grosso
In der brasilianischen Provinz Mato Grosso, im Quellgebiet des etwa 2.000 Kilometer langen Xingu, der in den Amazonas mündet, leben einige Indianerstämme, die erst Ende des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Karl von den Steinen entdeckt wurden. Vor völliger Ausrottung durch Krankheiten und Sklavenjäger wurden sie durch Schaffung eines Indianerschutzgebietes nach der Idee des brasilianischen Generals indianischer Abstammung, Rondon, bewahrt. Um das tägliche Leben der Indianer, ihre Kultur und Religion studieren zu können, besuchte Professor Heinrich Harrer die Stämme der Kalapalos, Jawalapitis und Kamajuras. Diese stammen ihrem Glauben nach von Kwat, der Sonne, ab. Bei der Sendung handelt es sich um eine der ersten farbigen TV-Dokumentationen nach Einführung des Farbfernsehens in Deutschland im Jahre 1967.

Am 26.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Ökodetektive - Wie bekämpft man Umweltkriminalität
Luchs, Wolf, Bär und Greifvögel sind in Europa streng geschützte Arten. Nachdem sie noch bis vor 50 Jahren legal gejagt und verfolgt werden durften, waren sie in manchen Ländern fast ausgerottet. Jetzt bemühen sich Staat und Naturschützer mit kostspieligen Programmen um ihre Wiederansiedlung und den Aufbau neuer Populationen. Doch vielerorts werden diese Tiere weiter gejagt und ermordet, trotz drohender Gefängnisstrafe für die Täter. Die Polizei ist machtlos. Deswegen ermitteln Naturschutzverbände auf oft eigene Faust. Das "Xenius"-Team begibt sich auf die Pirsch und ermittelt zusammen mit einem Ökodetektiv. Die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner spüren mit ihm illegale Fallen auf und dokumentieren, wie Greifvogelmörder überführt und dingfest gemacht werden. Doch Vorsicht: Wurde ein Opfer vergiftet, droht auch Gefahr für den, der es findet.

Am 26.08.17 07:45 - 08:00 Uhr auf
SWR: Vom Leben in der Flussaue
Den Bäumen steht das Wasser bis zum Hals. Watvögel suchen nach der entbehrungsreichen Reise aus Afrika auf überfluteten Wiesen nach Würmern und Insekten. Die Flussaue: ein Lebensraum, der geprägt ist durch ständige Wechsel zwischen Trockenheit und Überflutung. Dieser Film entführt den Zuschauer in die bei uns so selten gewordene Welt der Auwälder. Im Donaudelta oder in Ostpolen ist dieser einzigartige Lebensraum noch intakt. Silberweiden und Erlen tolerieren die Feuchtigkeit und bilden direkt am Wasser die Weichholzaue. Hier nisten Reiher und Kormorane, blühen Sumpfschwertlilie und Schwanenblume. In der Hartholzaue stehen vor allem Eichen und Ulmen, die nur kürzere Überflutungen vertragen. Doppelschnepfe, Rotbauchunke, Schwarz- und Weißstorch, unzählige Insektenarten – ihre Existenz ist eng mit der Flussaue verknüpft. Wollen wir sie erhalten, muss Schluss sein mit Begradigungen und Trockenlegungen.

Am 26.08.17 08:00 - 08:15 Uhr auf
SWR: Zwischen Sonnentau und Torfmoos - Überleben im Hochmoor
Mal eiskalt, mal tropisch heiß, mal überschwemmt, dann wieder trocken und kaum Nahrung irgendwo zu finden – Hochmoore stellen einen extremen Lebensraum dar, in dem das Überleben äußerst schwierig ist. Der Sonnentau ist eines der Lebewesen, denen es durch erstaunliche Anpassungen gelungen ist, hier zu überleben. Da der Boden kaum Nährstoffe enthält, besorgt sich der Sonnentau seinen Dünger aus der Luft: Er fängt und verdaut Insekten. Der Wasserschlauch vollbringt dieses Kunststück sogar unter Wasser, wo ihm winzige Krebschen in die Falle gehen. Wollgras und Torfmoos kommen ohne tierische Zusatznahrung aus. Das Torfmoos gilt auch als „Architekt“ des Hochmoors. Seine absterbenden Pflanzenteile bilden Torf und somit immer neues Substrat für andere Pflanzen und Tiere. An den trockeneren Stellen des Moors sonnen sich Kreuzottern, und Birkhähne kämpfen um die Gunst der Weibchen.

Am 26.08.17 08:15 - 08:30 Uhr auf
SWR: Überleben nach dem Sturm
Der Orkan Lothar – Katastrophe oder Chance? Weite Waldflächen wurden von „Lothar“ im Dezember 1999 völlig zerstört. Ein unwiederbringlicher Verlust an intakter Umwelt? Weit gefehlt. Dort, wo die zerstörten Flächen sich selbst überlassen bleiben, regt sich schon bald neues Leben. Arten, denen von den eintönigen Fichten-Monokulturen vorher keine ökologische Nische geboten wurde, haben nun eine Überlebenschance. Der Film beobachtet die Kolonisierung der Sturmwurfflächen durch Amphibien, Insekten und Licht liebende Pflanzen. Auch der Einfluss der neuen Waldstrukturen auf Wildschweine, Rotwild und Beutegreifer wird untersucht. Ein Umdenken in der Forstwirtschaft ist gefordert – nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Natürliche Mischwälder haben den Sturm nahezu schadlos überstanden, während die künstlichen Monokulturen ihm zum Opfer fielen. Der Vergleich zu älteren Sturmschäden im Schönbuch zeigt, dass die Natur imstande ist, sich sehr gut selbst zu regenerieren.

Am 26.08.17 08:20 - 09:10 Uhr auf
ZDFneo: Australien – eine unendliche Geschichte
Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so wie der Koala. Die Beuteltiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Sie können es sich leisten, denn ihr Schlafplatz bietet ihnen zugleich genug zu fressen: Koalas ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. An ihren Nahrungslieferanten, den Eukalyptusbaum, haben sich die Koalas über Millionen von Jahren angepasst. Eine erfolgreiche Koevolution – Eukalyptus gibt es auf dem trockenen Kontinent schon seit mindestens 20 Millionen Jahren. Rund 75 Prozent der australischen Wälder sind Eukalyptuswälder. Dabei hat dieser Baum eine im wahrsten Sinne brandgefährliche Eigenschaft: Seine Blätter enthalten ätherische Öle, die im Falle eines Buschfeuers wie ein Brandbeschleuniger wirken. Die leichte Brennbarkeit des Eukalyptus ist für die Städte, die am Rande der Wälder an den Küsten liegen, eine Bedrohung – für den Eukalyptus selbst jedoch ein Überlebensvorteil. Denn im Vergleich zu anderen Pflanzen nimmt er bei einem Brand wenig Schaden und regeneriert sich sehr schnell. Sobald alle konkurrierenden Bäume durch das Feuer vernichtet sind, kann der Eukalyptus ungestört wachsen – ein schlauer Trick der Evolution.

Am 26.08.17 09:10 - 09:50 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.50-10.35 Uhr)

Am 26.08.17 09:55 - 10:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 10.45-11.35 Uhr, 23.00-23.55 Uhr und 23.55-0.45 Uhr)

Am 26.08.17 10:00 - 10:15 Uhr auf
3sat: Der Duft der Marille - Die sonnige Frucht der Wachau
Etwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Diese Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif". Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.

Am 26.08.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er - neugierig wie alle Katzen - die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, da er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Plötzlich ändert sich alles.

Am 26.08.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies
Während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen seine nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Auch in Mitteleuropa werden weiterhin Moore, diese gigantischen CO2-Speicher, trockengelegt. Die EU ist, nach Indonesien, Vizeweltmeister bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. In fünf Jahren Drehzeit gelang eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums. Mit neuester Kameratechnik und ausgefeilten Zeitlupen und Zeitraffern wurden einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen eingefangen. Neben bekannten Tieren wie Wölfen, die durch einen Pinselwald weißer Wollgrasbüschel schnüren oder Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen aufziehen, begegnet der Zuschauer auch Kreaturen, die so surreal aussehen als stammten sie von einem anderen Stern. Nahaufnahmen zeigen grotesk wirkende Libellenlarven, die mit spitz bezahnten Schnappkiefern auf Beute lauern oder Sonnentau-Pflanzen, die, im Zeitraffer gefilmt, ihre glitzernden Fallenblätter entrollen. Der Einsatz hochmoderner Zeitlupenkameras macht den Flug des Hochmoorgelblings zum ästhetischen Hochgenuss. Kran-und Schlittenfahrten bringen Bewegung in urwüchsige Latschenkiefern, lassen den Zuschauer eintauchen in teefarbene Schlenkentümpel. Flugaufnahmen zeigen Moore als urwüchsige Inseln inmitten einer gezähmten Kulturlandschaft.

Am 26.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Waschbären - Einwanderer aus Wildwest
Etwa eine halbe Million Waschbären leben heute in Deutschland. Selbst in Großstädten wie Kassel treiben sie ihr Unwesen. Angefangen hat alles mit Pelztierfarmen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Weil die Qualität der Felle aus Gefangenschaft deutlich schlechter war, als die von Tieren in freier Wildbahn, beschloss man, zwei trächtige Pärchen auszuwildern. Die Waschbären fanden ideale Bedingungen vor und vermehrten sich fleißig. Erst recht, als kaum noch einer auf sie schoss, weil niemand mehr an Waschbärpelzen interessiert war. Plötzlich machten sich die Jäger Sorgen um all die anderen Tiere, die der Waschbär nun mutmaßlich auffraß. Stimmen wurden laut, die forderten, den Waschbär in Deutschland auszurotten. Sie sind bis heute nicht verstummt. Umfangreiche Untersuchungen darüber, welchen Einfluss Waschbären auf die heimische Tierwelt haben, ließen lange auf sich warten. Die Biologen Frank Uwe Michler und Berit Köhnemann begannen ab 2006 Licht in das Dunkel zu bringen, mit überraschenden und größtenteils beruhigenden Ergebnissen. Die Doku-Fiktion "Waschbären - Einwanderer aus Wildwest" zeigt die Geschichte der Waschbären in Deutschland, Ausschnitte aus ihrem Leben in Wäldern und Städten und die Arbeit der Wissenschaftler. Verraten sei nur so viel: Sie auszurotten ist so gut wie unmöglich. Deutschland muss sich damit abfinden. Waschbären sind gekommen, um zu bleiben.
(Wdh. morgen 6.10-6.55 Uhr)

Am 26.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
kabel1doku: Mensch und Natur - Lebensraum Wildnis
Unser "Zuhause" verändert sich. Was wir heute als Wildnis bezeichnen, haben wir Menschen tatsächlich über Jahrhunderte mitgestaltet. Dr. Sanjayan Muttulingam zeigt in der heutigen Folge, wie die Zukunft des Zusammenlebens zwischen Mensch und Tier aussehen könnte - und wie beide Seiten davon profitieren können.

Am 26.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Japan (1/2) - Schneeaffen und Vulkane
Japan, ein Inselreich voller Gegensätze: Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, tropische Inseln im Süden. Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Die erste Folge lässt den Großraum Tokio mit seinen mehr als 30 Millionen Einwohnern hinter sich und zeigt ein Japan, das nur wenige Menschen kennen, jenseits von Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszügen und verbauten Landschaften. Ein wildes, natürliches Japan, das immer schwerer zu finden ist. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für die Primaten mit dem dicken Fell mühsam, für eine kleine Schneeballschlacht bleibt aber immer Zeit. Eine Gruppe der Schneeaffen lässt es sich allerdings extrem gut gehen: Wenn ihnen zu kalt wird, gönnen sie sich eine Wellnesspause in heißen Thermalquellen. Diese zeugen von der vulkanischen Aktivität Japans, an allen Ecken und Enden brodelt und zischt es. Das Kaiserreich mit seinen vier Hauptinseln und Tausenden von kleinen Eilanden liegt auf dem pazifischen Feuerring; zahllose Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis suchen das Land immer wieder heim. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido, wilder und kälter kann es in Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)

Am 26.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
David Attenborough blickt zurück auf die spannendsten wissenschaftlichen Entdeckungen unseres Lebens auf der Erde. Wie und wo begann das Leben? Wie bewegen sich Kontinente? Wie kommunizieren Tiere und was steckt hinter ihren Verhaltensweisen?

Am 27.08.17 01:15 - 01:45 Uhr auf
ARD-alpha: Verrückte Natur – warum Artenschutz so kompliziert ist
Warum ist das Erstellen von Wildtierkorridoren so kompliziert? Dass der Schlag eines Schmetterlingsflügels am anderen Ende der Welt einen Sturm auslösen kann, ist ein Klischee. Aber es enthält in seinem Kern eine wichtige Wahrheit: Die Zusammenhänge in der Natur sind sehr viel komplexer als sie auf den ersten Blick scheinen. So sind Lachse schuld daran, wenn Hirsche fast aussterben. Und auf fruchtbaren Böden gedeihen tatsächlich weniger Arten als auf eher kargem Grund.

Am 27.08.17 05:40 - 06:25 Uhr auf
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend, wirken auf den Hinterbeinen stehend sehr menschlich. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Solche Bären wurden zuletzt in den Dreißigern erlegt. Trotzdem halten sich noch Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen, die Buschpiloten oder Indianer gesichtet haben wollen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesen-Grizzlys. Andreas Kieling will den Gerüchten um die Giganten auf den Grund gehen. Mit einem einheimischen Indianer vom Stamm der Athabasken macht er sich auf eine beschwerliche und nicht ungefährliche Expedition durch die abgelegensten Regionen Alaskas.

Am 27.08.17 06:25 - 07:10 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

Am 27.08.17 07:10 - 07:50 Uhr auf
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.

Am 27.08.17 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent.

Am 27.08.17 11:35 - 12:20 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 27.08.17 14:10 - 14:55 Uhr auf
arte: Kanada - In den Wäldern der Westküste
Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.

Am 27.08.17 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Seit Manfred Eckenfellner einen Wiedehopfjungvogel aufgezogen hat, sieht er die Rückkehr des Wiedehopfs in das Gebiet des Wagrams als seine Lebensaufgabe. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen bewirken können.

Am 27.08.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Kastanien - das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.

Am 27.08.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Die ersten Menschen (2/2) - Aus Afrika in die ganze Welt
Wie und warum entwickelten sich vor zweieinhalb Millionen Jahren die ersten Vertreter der Gattung Homo? Und wie schafften sie die erstaunliche Metamorphose zum modernen Menschen? Wissenschaftler geben eine verblüffende Antwort: Vor allem unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterscheidet uns Menschen von unseren haarigen Vettern. Nur durch Teamgeist gelang es, in einer feindlichen Umwelt zu überleben. Als eines der frühesten Anzeichen für ein friedlicheres Miteinander wird nach dem aktuellen Forschungsstand der langsame Verlust der riesigen Eckzähne unserer Primatenvorfahren gedeutet. Diese Entwicklung soll bereits vor sieben Millionen Jahren begonnen haben, also ungefähr zu der Zeit, als sich die Wege des Menschen und des Schimpansen trennten. Eckzähne dienen in Affengesellschaften vor allem dazu, Konkurrenten der eigenen Art zu bekämpfen oder abzuschrecken.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

Am 27.08.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

Am 28.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Big Five Asien - Der Elefant
Entlang des malaysischen Flusses Kinabatangan führt eine alte Elefantenroute, auf der zuweilen 100-köpfige Herden entlangziehen. Dabei stoßen sie mitunter auf unerwartete Hindernisse wie Palmenplantagen oder Neuansiedlungen, die sie zu durchqueren oder zu umgehen lernen müssen. Entlang des Kinabatangan im Nordosten Borneos macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es fündig: Elefanten ziehen in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen, den Fluss entlang. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, doch als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar mitten durch Ortschaften führen. Der Weg der Tiere entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben, wenige Kilometer weiter aber wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer: für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und den grauen Riesen sehr viel näher kommt, als man sich das vielleicht wünscht.

Am 28.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Rehbock, ledig, sucht...
Rehe besitzen eine optimale Ausrüstung, um sich vor ihren natürlichen Feinden zu schützen: ihr Fell. Im Sommer und im Winter tragen sie Farben, die sie in ihrer Umgebung tarnen. Auch ihre Körperform ist bestens angepasst an ein verborgenes Leben im Dickicht. Trotzdem müssen sie immer auf der Hut sein. "NETZ NATUR" hat die geheimnisvollen Waldtiere genauer unter die Lupe genommen und berichtet aus dem gefahrenvollen Leben eines Rehs.

Am 28.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland. Dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er-Jahren noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Hündin Cleo erleben mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."

Am 29.08.17 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (2/2) - Keine Angst vor großen Bären
Der Winter hält Einzug in den tiefen Wäldern des Nordens. Wie hält man es in einer Gegend aus, in der es ab Oktober eisig kalt wird und einem die Hand am Straßenschild fest frieren kann? Was treibt deutsche Auswanderer dazu, sich in einer unendlichen Einsamkeit anzusiedeln, die zwar für eine grandiose Schönheit, aber auch für unbekannte Gefahren steht? Wer anfänglich glaubte, zwischen Yukon und Nordpolarmeer eine ruhige Zeit verbringen zu können, musste schnell umdenken. Statt Auto zu fahren, muss man hier lernen, mit einem Motorflugzeug auf einem Schneefeld zu landen, dass man vor Waldbränden auf der Hut sein muss und wie man Schlittenhunde versorgt. Michael Gregor und Jochen Schliessler begleiten Deutsche, die es aus unterschiedlichen Gründen in die Wildnis verschlagen hat. Gerade dann, wenn sie glaubten, die Zivilisation endlich hinter sich gelassen zu haben, holt sie sie wieder ein. Spätestens dann, wenn eine Minengesellschaft plant, das wildromantische Tal, in dem man sich angesiedelt hat, komplett umzugraben.

Am 29.08.17 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 29.08.17 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 29.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Angelique und die Gorillas
Der undurchdringliche Dschungel des Kongobeckens ist die Heimat der Flachlandgorillas. Die großen Primaten zählen zu den engsten Verwandten der Menschen. Während Schimpansen durch Jane Goodall und Berggorillas durch Dian Fossey bereits intensiv erforscht wurden, war über Flachlandgorillas lange Zeit nur wenig bekannt. Der britischen Biologin Angelique Todd ist es gelungen, einer Gruppe von Flachlandgorillas näher zu kommen. Sieben Jahre dauerte es, bis sich das Gorillamännchen Makumba und seine Familie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnten und ihr alltägliches Verhalten ungestört zeigten. Mit viel Geduld und diversen Rückschlägen hat sich Angelique Todd diese Akzeptanz mühsam erarbeitet. Zu finden sind die Gorillafamilien nur mithilfe einheimischer Fährtenleser. Jeder Handabdruck im Dschungel, jeder abgeknickte Zweig und jede angebissene Frucht kann ein Hinweis auf die scheuen Tiere sein. Obwohl die Menschenaffen in ihrem Familienleben oft ruhig und sanft wirken, sind es doch wilde Tiere, die über gewaltige Kräfte verfügen und zu beeindruckenden Drohgebärden greifen, wenn sie sich gestört fühlen. Unterstützt vom WWF (World Wide Fund For Nature), arbeiten neben Angelique Todd zahlreiche Wissenschaftler und Studenten im Forschungscamp Bai Hokou, um mehr über die Flachlandgorillas zu erfahren. Durch Angelique Todds Beobachtungen konnten viele Fragen über das Verhalten der Flachlandgorillas beantwortet werden. Auch das Verhältnis zwischen Affe und Mensch beschäftigt die Biologin. So haben auch Wilderer und der anhaltende Nahrungsmangel in den Siedlungen Einfluss auf den Fortbestand der Flachlandgorillas.

Am 29.08.17 15:00 - 16:00 Uhr auf
ARD-alpha: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr)

Am 29.08.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Wildblumenretter
Die Farbenvielfalt im Norden wird immer monotoner. Grüne Wiesen dominieren, zur Rapsblüte ein bisschen gelb, nach dem Pfügen bleibt brauner Ackerboden. Für mehr Vielfalt setzt sich der Botaniker Dr. Björn Rickert von der Uni Kiel ein. Gemeinsam mit Gleichgesinnten will er heimischen Wildblumen wieder mehr Fläche geben. Sein Ziel ist es, bis 2020 rund 2.500 Hektar in ein Blütenmeer zu verwandeln. Das ist nicht nur schön für´s Auge, sondern verschafft Hummeln, Wildbienen und Schmetterlingen den dringend benötigten Lebensraum.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 30.08.17 03:00 - 03:45 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. heute 16.45-17.30 Uhr)

Am 30.08.17 09:10 - 10:10 Uhr auf
ServusTV: Expedition Indonesien – Steve Backshall und der reißende Fluss (2/2)
Der britische Biologe und Abenteurer Steve Backshall ist auf einer Mission. Er will den Fluss Baliem in Papua mit einem Kanu erkunden. Bisher hat es noch nie jemand zuvor gewagt, den Fluss von seiner Quelle bis zu seiner Mündung mit einem Kanu zu befahren. In der zweiten Episode befährt Steve Backshall und sein Team einen der weltweit gefährlichsten Abschnitte von Wildwasser. Mit den zerklüfteten Felswänden über seinem Kopf und inmitten der reißenden Strömung, die auf die Kayaks einwirkt, ist die Gefahr zu kentern groß. Das Team muss jedoch auch mit den Wetterbedingungen und dem dichten Dschungel kämpfen. Auch Steve Backshalls Erforschung des Baliem-Tals gestaltet sich schwierig. Er begegnet riesigen Spinnen, Wespennestern und einem Volksstamm, der nur wenig Kontakt zur Außenwelt hat. Schlussendlich muss Backshall seine Einstellung zum Tierschutz mit den Bedürfnissen des im Baliem-Tal ansässigen Volksstammes vereinbaren, denn der Stamm will sich auf Krokodiljagd begeben.

Am 30.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema von rückkehrenden Raubtieren aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Es ist das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfsrudel, das keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide jagt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa. Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück, nachdem ihr Schutz in der EU gesetzlich verankert worden ist. Sie dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere wie Wolf, Luchs und Bär nicht immer willkommen, etwa wenn sie Schafe auf den Weiden töten. Eine Vielzahl der Hobbyjäger sieht in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Dieser Film mit faszinierenden Naturaufnahmen macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem Erlebnis und gibt Antworten auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären leben lässt.

Am 30.08.17 14:05 - 14:50 Uhr auf
3at: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation „Im Zauber der Wildnis – Yellowstone“. Wir begegnen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben, und begleiten ihren Alltag. Mit ihnen zusammen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde von der Schneeschmelze durch den Indianersommer bis hin zum Wintereinbruch.

Am 30.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. In diesem "Making of" berichtet der Tierfilmer von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels.

Am 30.08.17 14:50 - 15:35 Uhr auf
3at: Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (1/5)
Fernab von den Schaubühnen der Politik macht sich der Grenzgänger Andreas Kieling auf eine Wanderschaft quer durch die Bundesrepublik. Entlang des ehemaligen Todesstreifens entdeckt er vergessene Landschaften von atemberaubender Schönheit und faszinierende Menschen, die darin leben. In großen Bildern entsteht eine Momentaufnahme deutscher Natur, die keinen naiven, aber einen frischen und unvoreingenommenen Blick auf das Deutschland von heute wirft. <="" td="">

Am 31.08.17 01:00 - 01:50 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Seit Manfred Eckenfellner einen Wiedehopfjungvogel aufgezogen hat, sieht er die Rückkehr des Wiedehopfs in das Gebiet des Wagrams als seine Lebensaufgabe. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen bewirken können.

Am 31.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause. Die von Rhein und Mosel stammenden Siebenbürger Sachsen wirtschaften noch heute nach bewährter Tradition, viele sind Selbstversorger: Die meiste Feldarbeit wird von Hand erledigt, Pferde- und Ochsengespanne helfen dabei.

Am 31.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Unsere Heimat auf Zeitreise - 300 Millionen Jahre Erdgeschichte (1/2)
Die Entstehungsgeschichte Deutschlands war alles andere als beschaulich. Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg unseres Landes durch Raum und Zeit: Urtiere und Riesenfarne, kosmische Katastrophen, Erdplattenbewegungen mit gewaltigen Vulkanausbrüchen, Eiszeiten und schließlich der Mensch - sie alle prägen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt bis heute.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)

Am 01.09.17 04:30 - 05:15 Uhr auf
phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur.

Am 01.09.17 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer.

Am 01.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Reich des Drachen - Magisches Siebengebirge
Das Siebengebirge fasziniert auf vielfältige Art. Das Filmteam begibt sich auf eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Dem Siebengebirge werden viele Superlative nachgesagt, so etwa gilt es als mythologische Heimat des Siegfried-Drachen, ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands mit dem meistbestiegenen Berg Europas, Treffpunkt der Weltpolitik oder Ursprung der "Rheinromantik". Tatsächlich findet sich hier auf engstem Raum von nur 50 Quadratkilometern eine erstaunliche Ansammlung vulkanischer Kegel und Kuppen. Das Siebengebirge bietet auch heute noch einer erstaunlichen Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen und Tieren Zuflucht. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als Hotspot der Artenvielfalt in Mitteleuropa. In den "Sieben Bergen" verstecken sich u. a. Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch.

Am 01.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Das Beste aus Expeditionen ins Tierreich
Die Redaktion NDR Naturfilm hat für das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2010 aus fünf Jahrzehnten die besten "Expeditionen ins Tierreich"-Sendungen ausgesucht. Herausgekommen ist eine unterhaltsame, dramatische, aber auch überraschende Hitliste von Tierfilmepisoden: die Störche im schleswig-holsteinischen Bergenhusen von 1960, aus dem Geburtsjahr der Reihe, oder der "Hightech-Blick" in den heimischen Wald aus dem Jahr 2009, aufwendige Orchesteraufnahmen für die Reihe "Wilde Heimat", lebensgefährliche Expeditionen in die entlegensten Regionen Russlands, die Tierwelt der Galapagosinseln oder in den Tälern des Harzes. In dieser Hitliste kommentieren Inge Sielmann und zahlreiche Tierfilmer ihre Lieblingssendungen.

Am 01.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Nüsse für die Eichhörnchen
Eichhörnchen sind die beliebtesten Nagetiere überhaupt. Sie begeistern jung und alt und dürfen au keinem Waldspaziergang fehlen. Mit ihrem langen, buschigen Schwänzen und ihren wachen Augen sehen sie nicht nur total niedlich aus, auch ihre neugierige, verspielte Art macht sie zu einer Attraktion. Stundenlang könnte man ihnen bei ihrem Spiel und den akrobatischen Sprüngen zuschauen. Ihr Körperbau und ihre Sinne sind perfekt auf das Leben im Wald abgestimmt. Doch Eichhörnchen werden immer mehr aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt. Das liegt zum einem an der zunehmenden Abholzung der Wälder, zum anderen aber auch an natürlichen Feinden, wie der Krähe, die Jagd auf Jungtiere macht. Um ihren Nachwuchs zu schützen, flüchten die Eichhörnchen aus dem Wald und ziehen immer mehr in die Nähe des Menschen. Aber auch hier drohen Gefahren. Immer mehr junge Eichhörnchen werden verletzt oder verwaist in Wohnsiedlungen gefunden. Ohne die Hilfe von ein paar wenigen Tierliebhabern hätten sie keine Überlebenschancen. Anna geht heute auf Tuchfühlung mit den drolligen Nagern. Im Eichhörnchenwald bei Fischen fressen ihr die die kleinen Nager sogar aus der Hand. In München besucht sie Sabine auf iherer Auffangstation für Eichhörnchen. Über 400 Tiere werden hier jährlich abgegeben und an andere Helfer weitergereicht. Anna hilft bei der Erstversorgung von verletzten Tieren, füttert, streichelt, spielt, und baut Gehege. Bei Sabine und ihren Tieren erfährt die Tierreporterin, wie man aktiv Eichhörnchen schützen kann.

Am 01.09.17 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun. Einerseits mit Zuchtprogrammen, in denen bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert werden; andererseits stellt der Tiergarten selbst für viele Arten bereits einen perfekten Lebensraum dar: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um diese zu entdecken, brauchen sie allerdings fachkundige Beratung - und viel Geschick!

Veranstaltungen


21.08.2017

Ranger-Schiffstour
(52396 Heimbach)
Ranger begleiten die (kostenpflichtige) Schifffahrt über den Rursee
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21.08.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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21.08.2017

Waldferienwoche - So frei wie der Luchs
(70597 Stuttgart)

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22.08.2017

Rangertour Wahlerscheid
(52156 Monschau-Höfen)
Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Eine leichte Wanderung überwiegend durch flaches Gelände, die für geländegängige Kinderwagen geeignet ist.
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22.08.2017

Wanderung mit dem Nationalpark-Förster
(38871 Ilsenburg)
Zwischen Ecker und Ilse auf dem Grünen Band
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