2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 17. - 30.10.15

Am 17.10.15 04:30 - 05:15 Uhr auf n-tv: Menschliche Beute - Killer-Bären
Bei einem Besuch im Naturpark überrascht ein hungriger Schwarzbär eine junge Familie und greift sie an: Dieses Horrorszenario ist in Nordamerika zur Realität geworden. Wenn Bären in freier Wildbahn unterwegs sind, kann das für den Menschen lebensgefährlich sein. Die n-tv Dokumentation berichtet von ungeheuren Bären-Angriffen auf Menschen, die den Raubtieren in ihrem Lebensraum zu nahe gekommen sind.

Am 17.10.15 07:00 - 07:15 Uhr auf SWR: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer
Vor 1100 Jahren war der Schwarzwald ein undurchdringlicher, fast menschenleerer Urwald. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die das Land im Auftrag adliger Grundherren urbar machten. Sie ließen zunächst den Wald roden, der ihnen den wichtigsten Rohstoff lieferte: Holz. Holz wurde für den Hausbau gebraucht, in den Bergwerken und auch als Brennmaterial in Form von Holzkohle. Die Waldarbeit zog viele Menschen in den Schwarzwald. Neue Berufszweige entstanden, wie der der „Flößer“: Sie banden die Baumstämme zum Transport zusammen und „verflößten“ sie auf den Flüssen bis nach Holland. Noch heute ist Holz eine der wichtigsten Einnahmequellen im Schwarzwald. Doch das Leben der Waldarbeiter hat sich grundlegend verändert.

Am 17.10.15 07:15 - 07:30 Uhr auf SWR: Der Schwarzwald - Die Köhler
Mit der Besiedlung des Schwarzwalds und dem Abbau der Bodenschätze wie Eisen, Silber und Kupfer kamen auch die Köhler in den Wald. Denn für die Verarbeitung von Eisenerz und die Verhüttung von Edelmetallen wurden Temperaturen benötigt, die mit der Verbrennung von Holz nicht zu erreichen waren: Das Holz musste zunächst verkohlt werden, um als Brennmaterial dann die nötige Hitze entwickeln zu können. Diese Arbeit erledigten die Köhler; sie führten ein ärmliches und einsames Leben tief in den Wäldern. Heute ist der Beruf des Köhlers fast ausgestorben.

Am 17.10.15 07:20 - 08:05 Uhr auf ZDFneo: Human Planet - Leben im Dschungel
An keinem Ort der Erde herrscht eine höhere Artenvielfalt als im Regenwald. Umso härter ist es für die dort lebenden Menschen, sich jeden Tag aufs Neue am Anfang der Nahrungskette zu behaupten. Diese Folge dokumentiert unter anderem den Stamm der Matis in Brasilien. Seit zwei Wochen haben diese kein Fleisch mehr gesehen, doch die Beute ist flink und lebt in 30 Metern Höhe. Um ihre Sinne für die Jagd zu schärfen, injizieren sich die Matis ihr Pfeilgift zunächst selbst. "Human Planet" zeigt zahlreiche bisher ungezeigte Aufnahmen von der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur, die mehrmals die Grenzen des Fassbaren überschreiten.

Am 17.10.15 08:30 - 08:45 Uhr auf SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten.

Am 17.10.15 10:15 - 10:45 Uhr auf SWR: Wilde Katzen, romantische Wälder - Über den Einrich ins Tal der Loreley
Nur 40 Minuten vom quirligen Rhein-Main Gebiet entfernt liegt der Einrich. Sanfte Hügel, weitläufige Felder und tiefe Wälder machen diese Region zu einem Ruhepol für alle, die Natur pur erleben wollen. Im Frühling zeigt sich dieser Teil des Taunus von seiner schönsten Seite. Dann verzaubern leuchtend gelbe Rapsfelder wie bunte Teppiche die Landschaft rund um das Städtchen Katzenelnbogen. "Fahr mal hin" erkundet das einstige Reich mächtiger Grafen, die ihre trutzigen Burgen bis zum Mittelrheintal bauten. Heute gehört der große Naturpark Nassau zu Rheinland-Pfalz und Hessen, begrenzt von den Flüssen Lahn, Wisper und Rhein. Mit einem Luchsbeobachter geht es durch die Wälder der Frage nach, warum sich die Wildkatzen hier wieder heimisch fühlen. Außerdem steht auf dem Reiseplan ein Waisenhaus für wilde Tiere, das es nur im Einrich gibt. Gewandert wird schließlich durch das wild-romantische "Jammertal" mit seinen vielen Mühlen, in denen sich vor allem Künstler niedergelassen haben.
(Wdh. heute 15.45-16.30 Uhr)

Am 17.10.15 12:30 - 13:15 Uhr auf EinsPlus: Mit Rentiernomaden über den Ural
Ganz im Norden des Urals, dicht am Polarkreis, leben die Komi-Nomaden. Sie gehören zu einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Sibiriens und betreiben seit jeher Rentierzucht. Zweimal im Jahr gehen sie auf Wanderschaft. Es ist eine Reise, die sie im Winter von Europa nach Asien führt und im Sommer von Asien nach Europa. Filmemacher Andreas Voigt hat mit seinem Team eine der letzten nicht-sesshaften Komi-Gruppen besucht. Er begleitete die Familien der beiden Rentierzüchter Alexej und Wassili bei ihrem Aufbruch im September, als in der Tundra über Nacht der Winter einbricht und der Treck ins Winterlager organisiert werden muss.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 17.10.15 12:45 - 13:30 Uhr auf mdr: Die Tricks des Überlebens - Im Dschungel
Wer im Dschungel überleben will, muss Tricks beherrschen, man muss schnell rennen oder klettern können, gut aussehen oder riechen. Am besten, man kann etwas, was sonst keiner kann, so wie das Aguti, die Prachtbiene und der Paranuss-Baum am Amazonas. Einmal im Jahr lösen sich die Früchte des Paranuss-Baums aus der Krone und krachen 50 Meter tief auf den Urwaldboden. Auf diesen Moment hat das Aguti gewartet. Paranüsse sind schließlich die Lieblingsspeise des kleinen Nagetiers. Das ist nur eine von vielen Geschichten über die geniale Symbiose zwischen Tieren und Pflanzen im Regenwald. Warum hilft die Winker-Krabbe dem Mangrovenwald? Warum sind Nektarvögel die "Bienen" des tropischen Regenwalds? Und was hat die Passionsblume mit Blausäure zu tun? Etwa 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. Wie vielfältig die Abhängigkeiten sind und wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigen die Macher der Mini-Serie in spektakulären Bildern.

Am 17.10.15 12:45 - 13:30 Uhr auf SWR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.

Am 17.10.15 12:45 - 13:30 Uhr auf EinsFestival: Indiens Reich der großen Tiere
Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens: Königstiger, asiatische Elefanten, wilde Wasserbüffel und Barasingha-Hirsche. Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben hier seine Schattenseiten. Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Das Leben inmitten der atemberaubenden Schönheit Kazirangas bleibt untrennbar verbunden mit den Risiken und Gefahren der Wildnis.

Am 17.10.15 13:55 - 14:00 Uhr auf ARD-alpha: Die Eiche


Am 17.10.15 19:00 - 19:45 Uhr auf BR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen.

Am 17.10.15 20:15 - 21:40 Uhr auf hr: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas
Ganz im Osten des Landes liegt der Parque Nacional Alejandro de Humboldt mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Reisen durch Kuba angetroffen hat. Bis 1959 wurde der Wald an der Küste vieler seiner Schätze beraubt. Der größte Teil war im Besitz von US-Amerikanern. Schnecken, wie die farbenprächtige Polimita, benutzen die Ruinen ihrer Villen als Schlafplatz. Auch ihretwegen ist das Schutzgebiet 1996 geschaffen worden. Noch vor wenigen Jahren galt die Kuba-Amazone als extrem bedroht, nicht zuletzt durch Wilderei. Unermüdliche Aufklärungsarbeit der Nationalpark-Mitarbeiter brachte den Wandel. Viele Einheimische helfen jetzt durch regelmäßige Kontrollen mit, die seltenen Papageien zu schützen.
(Wdh. morgen 15.20-16.45 Uhr)

Am 17.10.15 20:15 - 21:00 Uhr auf tagesschau24: Ein Preuße in Asien - Adolf Bastian erfindet Indonesien
Er gilt als der Namensgeber Indonesiens und fast 25 Jahre seines Lebens war er auf Reisen. Zu seiner Zeit war er nicht nur in Berlin und Deutschland eine Berühmtheit, manchem galt er gar als zweiter Alexander von Humboldt. In Indonesien ist sein Name ein Begriff. Doch kaum jemand kennt ihn hierzulande heute noch: Adolf Bastian (1826 - 1905), Pionier und Nestor der Indonesienforschung und Begründer des Berliner Völkerkundemuseums. Seiner Zeit voraus, hatte er als einer der ersten begriffen, dass durch die Expansion der Europäer die Naturvölker vom Untergang bedroht sind.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)

Am 17.10.15 22:00 - 22:30 Uhr auf tagesschau24: Tödliches Palmöl - Die letzten Orang-Utans von Sumatra
Große braune Augen schauen Ian Singleton an: Es sind die Augen eines geretteten Affenbabys, eines Orang-Utans in der Quarantäne-Station des Tierschützers. Er und sein Team versuchen auf der indonesischen Insel Sumatra so viele Orang-Utans wie möglich vor dem Tod zu retten. Ihr Feind: die Palmölindustrie. Sie raubt den Tieren durch Brandrodungen ihren Lebensraum. Indonesien ist der weltgrößte Produzent, der Weltmarktanteil liegt bei 44 Prozent, denn fast die Hälfte aller Produkte im Supermarkt enthalten Palmöl. Es befindet sich zum Beispiel in Backwaren, Waschmittel und Süßwaren.
(Wdh. kommende Nacht 3.02-3.30 Uhr)

Am 18.10.15 04:40 - 05:30 Uhr auf PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Im Southwick's Zoo bereitet eine tote Eiche Probleme. Rich und sein Team von American Climbers statten dem Tierpark einen Besuch ab. Was sie nicht ahnen: Der Baum steht im Löwengehege. Brian und seine Mitarbeiter bei All Season Tree Service sollen in einem alten Stadtviertel von Boston einen Ahornbaum beseitigen. Die Wurzeln wachsen bereits unter das Haus der Auftraggeber. Doch auf dem Grundstück ist es eng.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 8.15 Uhr)

Am 18.10.15 05:55 - 06:20 Uhr auf arte: Humanima - Der Natur auf der Spur
Der französische Naturfotograf Philippe Henry hat die halbe Welt bereist. Seit seiner Ankunft in Québec in den 90er Jahren begleitet Philippe Henry verschiedene Biologenteams bei ihren Einsätzen in Kanada und der ganzen Welt. Immer wieder zieht es ihn nach Texas, um die dort lebenden Alligatoren einzufangen - mit der Kamera. Die nächste Reise ist bereits geplant. Doch zuvor erwartet ihn ein anderes Abenteuer, 700 Kilometer von seiner Wahlheimat Montreal entfernt. In der faszinierenden Bergwelt des Parc National de la Gaspésie leben unter anderem die selten gewordenen Waldkaribus. Der Nationalpark bietet eine ausgesprochen artenreiche Fauna in einem einzigen Schutzgebiet. Das macht ihn für den Fotografen so interessant. Auch Elche leben hier, es sind ausgesprochen scheue Tiere, und es ist nicht ganz einfach, sie vor die Kamera zu bekommen.

Am 18.10.15 06:20 - 06:45 Uhr auf arte: Humanima - Hilfe für verletzte Tiere
Inmitten der unberührten Natur von Abitibi im Osten Kanadas leitet Nathalie Pageau eine Pflege- und Aufzuchtstation für verwaiste Tierbabys. Ob Wölfe, Bären, Elche, Luchse, Waschbären oder Raubvögel - verwaiste Tiere finden im Refuge Pageau einen Unterschlupf und bekommen die Pflege, die sie benötigen. "Humanima - Mensch und Tier" gibt in dieser Folge Einblick in das Leben einer jungen Frau, die sich die Aufzucht von Wildtieren und den Schutz von Flora und Fauna in den nördlichen Wäldern zur Lebensaufgabe gemacht hat.

Am 18.10.15 07:10 - 07:35 Uhr auf arte: Humanima - Auf den Spuren von Raubkatzen
In dieser Episode begleitet ARTE den Pumaforscher Kyle Knopff auf eine spannende Reise durch die kanadische Wildnis. Am Fuße der Rocky Mountains verfolgt der Kanadier den Puma und stellt Untersuchungen zu seinem Jagd- und Wanderverhalten an. Seine Freundin Aliah Adams interessiert sich zudem besonders für das Verhältnis zwischen den Pumas und ihren unmittelbaren Nachbarn, den Menschen. Sie untersucht, ob eine Koexistenz möglich ist. Denn seit in Alberta ein Öl- und Bauboom ausgebrochen ist, schrumpfen die natürlichen Lebensräume der Raubkatzen stetig.

Am 18.10.15 10:15 - 11:00 Uhr auf mdr: Die Tricks des Überlebens - Im Wald und in der Savanne
Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es.

Am 18.10.15 10:15 - 10:45 Uhr auf EinsPlus: Käferforscher & Sternegucker - Unentbehrliches Bürgerwissen
Ob Vogel-, Mücken- oder Pflanzenatlas - nur mit freiwilligen Helfern sind flächendeckende Beobachtungen möglich, können Unmengen an Daten gesammelt werden. Doch "Citizen-Science", die Bürgerwissenschaft, beschäftigt sich mit weit mehr als der Natur und soll bald zur Forschungsstrategie in Deutschland gehören. Warum? Stecken die Fachwissenschaften fest? Ist mehr freies oder demokratisches Denken nötig für die großen Menschheitsprobleme wie Klimawandel, Lichtverschmutzung und Artenrückgang?
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)

Am 18.10.15 12:30 - 13:30 Uhr auf EinsPlus: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren: So erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüberstehen. Heute weiß man: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur und einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten, es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Drei Jahre haben Christian Baumeister und sein Team am Amazonas verbracht. Auf einer Fläche, etwa 20-mal so groß wie Deutschland, legten sie Tausende Kilometer zu Fuß, in Booten, in Flugzeugen oder Helikoptern zurück. Sie wagten sich in weit entlegene Regionen, erklommen die Wipfel von Urwaldriesen und tauchten zwischen überfluteten Baumkronen. Das Ergebnis: Aufwendige Zeitlupen, stabilisierte Flugaufnahmen, Unterwasser- und Makroshots sowie Kranfahrten lieferten 400 Stunden Naturfilmmaterial in HD-Qualität, darunter einzigartige Aufnahmen und spektakuläres, nie zuvor gefilmtes Tierverhalten.
(Wdh. morgen 9.30-10.30 Uhr)

Am 18.10.15 14:45 - 15:15 Uhr auf ZDF: Flucht vor dem Klimawandel
Mit bis zu 350 Millionen Klimaflüchtlingen rechnet die UN bis 2050 weltweit. Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage – durch Klimawandel und andere Umwelteinflüsse. Hilfsorganisationen schätzen die aktuelle Zahl der Klimaflüchtlinge weltweit auf mindestens 25 Millionen Menschen. Aufgrund von Naturkatastrophen, Wüstenbildung und Verkarstung fliehen mehr Menschen aus ihrer Heimat als wegen politischer Konflikte. Dass Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, haben auch die westlichen Industriestaaten mit zu verantworten. Der Klimawandel sorgt für Dürren, steigende Meeresspiegel und Sturmfluten. Fruchtbares Land wird zweckentfremdet, Wasser den Bauern entzogen, Fischgründe ausgebeutet. "planet e." hat im Senegal und in Bangladesch nachgeforscht: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Wo gehen sie hin - und welche Perspektiven haben sie? Koko Warner von der UN-Universität Bonn versucht genau das herauszufinden.

Am 18.10.15 15:20 - 16:15 Uhr auf ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.

Am 18.10.15 15:30 - 16:00 Uhr auf BR: Der Biber - Herr der Dämme
Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, kehren Wasser und die Dynamik wieder in unsere Landschaft zurück. Neu entstehende Bedingungen bieten der Natur neue Lebensräume. Der Biber hat eine große ökologische Bedeutung für seine Umwelt. Dort, wo sich der Biber niederlässt, vervielfachen sich die Brutvogelarten, die Fischarten, die Amphibienarten, die Libellenarten und viele andere mehr.

Am 18.10.15 20:15 - 21:00 Uhr auf phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 18.10.15 21:00 - 21:45 Uhr auf phoenix: Wolfsblut - Überleben im Rudel
Auf lautlosen Pfoten prescht ein Trupp Grauwölfe durch die nächtliche Schneelandschaft - im Mondschein schimmert ihr Fell, nahezu melodiös klingen ihre Gesänge. Über Jahrhunderte vom Menschen als Geschöpf der Dunkelheit abgestempelt, wurde der Wolf immer wieder in die Rolle des Höllentiers und bedrohlichen Zivilisationsfeindes gedrängt. Zu Unrecht, denn das Wolfsrudel ist eine der höchstentwickelten sozialen Organisationsformen des Tierreiches; eine fünf- bis zehnköpfige Gemeinschaft. Das eigene Überleben und das der Gruppe in der rauen Wildnis zu sichern, lautet die Parole der Wölfe. Aufgrund massiver Ausrottung gibt es heutzutage nur noch in Alaska, Kanada und der Sowjetunion nennenswerte Wolfsbestände. Jim und Jamie Dutcher, ein bekanntes Forscherpaar, gründeten in den 90er Jahren im nordamerikanischen Staat Idaho das größte Gehege der Welt. Sechs Jahre lang studierten und filmten sie dort das Sozialverhalten und die Gewohnheiten des unter dem Namen Sawtooth bekannt gewordenen wilden Wolfsrudels. Der Film zeigt in atemberaubender Nähe, was passiert, wenn Menschen und Raubtier fernab von jeglicher Zivilisation Seite an Seite leben.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 18.10.15 22:15 - 23:15 Uhr auf D-MAX: Holzfäller extrem - Zu viel ist zu viel
Der riesige Hillburn-Wald hat Bobby und seinen Angestellten von Anfang an nur Ärger eingebracht. Es scheint wie verhext, doch ständig haben die Waldarbeiter mit neuen Problemen zu kämpfen. Diesmal macht dem Holzfäller-Veteran die Marktlage einen dicken Strich durch die Rechnung: Der größte Papierhersteller der Region hat in seinen Depots große Hartholzbestände angehäuft, und aus diesem Grund nehmen die Sägewerke keine neuen Fuhren an. Die Crew verliert schon wieder einen Haufen Geld - was beim Firmen-Boss deutliche Spuren hinterlässt. Bobby Goodson muss nach einer Routineuntersuchung wegen Herzproblemen zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.55 Uhr)

Am 19.10.15 02:30 - 03:15 Uhr auf phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 19.10.15 03:15 - 03:55 Uhr auf phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 19.10.15 03:45 - 04:30 Uhr auf ZDF: Im Visier der Grizzly-Giganten
Der passionierte Tierfilmer Andreas Kieling durchkämmte fern jeder Zivilisation am äußersten Ende Nordamerikas die Aleutenkette nach den fast drei Meter hohen Grizzly-Bären. Tagelange, strapaziöse Fußmärsche, Kälte und Nässe hielten ihn nicht davon ab, sie aufzuspüren. Am Ende gelang es ihm tatsächlich, den Bären gegenüberzustehen. Der Film zeigt nicht nur deren übermächtige, sondern auch deren friedfertige Natur.

Am 19.10.15 04:00 - 04:30 Uhr auf rbb: Die rbb Reporter - Rettet das Apfelparadies!
Unsere Region war einst ein Apfelparadies. Doch die Produktion ist längst rückläufig, auch die alte Sortenvielfalt gibt es nicht mehr. Und doch kann man die alten Sorten wieder häufiger finden: auf Wochenmärkten und in Hofläden zum Beispiel. Die rbb Reporter waren bei den Rettern des Apfelparadieses und haben erfahren, was man aus den Schätzen alles zaubern kann.
Am 19.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, ist ein Biotop verloren gegangen, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. "Mythos Wald" zeigt auf, wie dieses einst verlorene Paradies zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie Füchse im Frühjahr ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen der Füchse ihren Bau verlassen, aber auch Erlebnisse einer Wildschweinrotte. "Mythos Wald" dokumentiert aber nicht nur erstaunliches Tierverhalten, sondern macht durch sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken Phänomene sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben.

Am 19.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf BR: Wildes Russland - Kamtschatka
Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.

Am 19.10.15 17:15 - 18:15 Uhr auf D-MAX: Das Survival-Duo - In den Appalachen
Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.

Am 19.10.15 19:45 - 19:50 Uhr auf ARD: Tierische Photosynthese
Von Licht können nur Pflanzen leben - glaubte man bisher. Eine Schnecke macht den Forschern einen Strich durch die Rechnung: Sie betreibt Photosynthese. Anja Reschke hat sich das Weichtier für "Wissen vor acht - Zukunft" angeschaut.

Am 20.10.15 06:45 - 07:35 Uhr auf ServusTV: Akte "Papagei"
Papageien besitzen eine exotische Schönheit, ungeheure Intelligenz und erstaunliche Sprachkenntnisse. All diese Merkmale haben sie zu einem der beliebtesten Haustiere der Welt gemacht. Doch im Gegensatz zu Katzen und Hunden sind Papageien nie domestiziert worden. Die Dokumentation zeigt, dass die Tiere mit ihrem einzigartigen Geplapper und ihrem unvorhersehbaren Verhalten für ein Leben im Regenwald, und nicht in Gefangenschaft geschaffen sind. Papageien verfügen über ein komplexes emotionales Innenleben, bauen intensive soziale Verbindungen zu ihren Artgenossen auf und können bis zu 80 oder 90 Jahre alt werden. Das Schicksal von in Gefangenschaft lebenden Papageien ist meist traurig, denn oft benötigen sie mehr Aufmerksamkeit als ihr Halter erübrigen kann und enden schließlich im Tierheim. Papageibesitzer und -züchter, aber auch Naturschützer und Biologen erzählen ihre Geschichte und die ihrer Papageien in dieser unvergesslichen Dokumentation über das Schicksal von Papageien.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 20.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Mythos Wald - Der Kampf ums Licht
Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen, gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern. Aber auch die "kleinen Kämpfe" zwischen zwei Hirschkäfern werden genauso erbittert geführt. Damit dieses Verhalten filmisch dokumentiert werden konnte, sind extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet worden. Dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben. Neueste Kameratechnik und traditionelle Tierfilmerarbeit schaffen mit dieser Produktion ein völlig neues Bild des Waldes für den Betrachter und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen Arten.

Am 20.10.15 12:25 - 13:20 Uhr auf arte: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler
Ihr ganzes Leben hat das Adlerweibchen Kahayag in menschlicher Obhut verbracht und den Regenwald der Philippinen als natürliche Heimat nie kennengelernt. Durch stetig zunehmende Abholzung des Waldes und eine wachsende Bevölkerung wird der Lebensraum der Philippinenadler immer stärker eingeschränkt. Die Tiere pflanzen sich seltener fort und der Bestand ist massiv bedroht. 14 Jahre brauchte man im "Philippine Eagle Center" auf der Insel Mindanao, um einen Adler in Gefangenschaft nachzuzüchten. Erst das intensive Werben eines Menschen um die Gunst eines Adlerweibchens sowie dessen künstliche Befruchtung haben es möglich gemacht. Ziel der Nachzucht ist es, die Adler eines Tages wieder in die Wildnis entlassen zu können. Daher engagieren sich die Mitarbeiter des "Philippine Eagle Center" für ausgedehnte Schutzgebiete im Regenwald, denn bereits ein einziges Adlerpaar benötigt ein Territorium von 50 bis 100 Quadratkilometern. So wird ein schwieriger Kampf gegen die Unwissenheit von Kleinbauern und die wirtschaftlichen Interessen von Holzkonzernen geführt. Doch zeigen sich erste, zaghafte Erfolge - eine Chance für Kahayags Nachkommen, eines Tages doch wieder in Freiheit leben zu können.

Am 20.10.15 13:50 - 14:55 Uhr auf ServusTV: Zauberer der Wälder - Zafimaniry, die Holzkunst Madagaskars
"Zafimaniry-Skulpturen entspringen der Kunst unserer Vorfahren. Es ist nichts, was man einfach mit Geld kaufen kann." In den ursprünglichen Wäldern Madagaskars lehrt Jean-Marie seinen Sohn, einen Rosenstock so mit einer Axt zu fällen und zu bearbeiten, dass es wie Magie erscheint. Es gibt keine vergleichbare Holzkunst-Form zu Zafimaniry, bei der das Holz in klaren Linien geschnitzt und mit mystischen Symbolen versehen wird.
(Wdh. morgen 7.40-8.45 Uhr)

Am 20.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Deutschland
Von der wilden Natur an der Ostseeküste bis zu den dichten Waldgebieten Bayerns und den südlichen Alpen: Deutschland besitzt zahlreiche ausgedehnte Naturschutzgebiete. Ihr Erhalt gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Landes und wird äußerst vielfältig umgesetzt. So stehen in der Nordsee 20.000 Seerobben unter der ständigen Beobachtung von Biologen und Tiermedizinern und vor Usedom wird versucht, den europäischen Bison wieder anzusiedeln.

Am 20.10.15 17:15 - 18:15 Uhr auf D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie 'Witwenmacher', weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.

Am 20.10.15 20:15 - 21:00 Uhr auf WDR: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Seit Monaten sind die Britischen Inseln fest im Griff des Winters. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt auch die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz.. Der Film zeigt den Ziegenmelker, einen merkwürdigen Vogel. Tagsüber sitzt er gut getarnt und bewegungslos da. Sein nächtliches Verhalten dagegen ist spektakulär. Neueste Wärmebildkameras zeigen das Balzverhalten des merkwürdigen Vogels. Und im Hochsommer kann man sogar Riesenhaie vor Großbritannien beobachten.

Am 21.10.15 06:45 - 07:40 Uhr auf ServusTV: Kinderstube Wildnis - Bei den Bären
Von den tiefen Wäldern von Minnesota bis nach Afrika reisen wir und beobachten die ersten Lebensschritte der Elefanten-, Schwarzbären- und Gepardenjungen und der Löwenkinder. Die charismatischen Tierjungen meistern die ersten Herausforderungen des Lebens. Ein Team von Naturforschern ist mit dabei und lässt uns teilhaben an den Abenteuern der kleinen Racker. Diesmal sind wir zu Besuch bei den Bären.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 21.10.15 08:55 - 09:40 Uhr auf arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3) - Der Ferne Osten
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. In diesem Flussdelta entlang der wilden Küste im äußersten Osten Russlands - auf der gegenüberliegenden Seite der Beringstraße liegt Alaska - beginnt die Reise, die flussaufwärts führt. In ihrem Verlauf begegnet man Seelöwen, Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern. Und dieses einzigartige Ökosystem bietet viele weitere faszinierende Naturschauspiele. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.

Am 21.10.15 09:40 - 10:25 Uhr auf arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3) - Der schwarze Drache
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.

Am 21.10.15 10:25 - 11:15 Uhr auf arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3) - Die heiligen Quellen
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.

Am 21.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Kornblume, Feldhase oder Ackerlichtnelke: viele Tiere und Pflanzen tummeln sich zwischen den Halmen und Ähren. Der Film zeigt einen wertvollen, aber wenig beachteten Lebensraum und erklärt, warum eine naturnahe Landwirtschaft erhalten werden sollte.

Am 21.10.15 11:40 - 12:25 Uhr auf arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Am 21.10.15 13:45 - 15:20 Uhr auf 3sat: Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe. Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt. Der Film stellt die Nationalparks vor.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-4.30 Uhr)

Am 21.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Madagaskar
Abgespalten vom afrikanischen Kontinent hat sich auf Madagaskar über Millionen von Jahren hinweg eine weltweit einzigartige Fauna und Flora entwickelt. Aber auch das Naturparadies Madagaskar ist in Gefahr, so verkleinert sich etwa der Waldbestand dramatisch. An der Küste von Antongil setzen sich u.a. Augustin Sarovy und sein Team für den gefährdeten Farankaraine-Wald ein.

Am 21.10.15 16:05 - 16:50 Uhr auf 3sat: Wachau - Land am Strome
Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2.800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind Naturdenkmäler. Ebenfalls die typischen Ortschaften, Klöster und Burgen.

Am 21.10.15 16:55 - 17:40 Uhr auf 3sat: Donau - Lebensader Europas (1/2) - Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 19 Länder Europas. Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte - Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt - in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)

Am 21.10.15 17:40 - 18:30 Uhr auf 3sat: Donau - Lebensader Europas (2/2) - Zwischen Flut und Frost
Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist wird. Es ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch im Einklang mit dem Wechselspiel des Wasser: wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.55 Uhr)

Am 21.10.15 20:15 - 21:15 Uhr auf NDR: Wildes Japan - Zwischen Hokkaido und Okinawa
Japan ist ein Inselreich voller Gegensätze. Dort trifft man auf Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, auf tropische Inseln im Süden. Auf der einen Seite Megastädte wie Tokio, auf der anderen abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen. Fast nirgendwo sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Mit opulenten Bildern porträtiert die Naturdokumentation das Kaiserreich mit seinen atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren.

Am 21.10.15 20:15 - 20:40 Uhr auf EinsFestival: Auf den Spuren der Hobbits (1/5) - Tolkiens Welten
Die Geschichten um den kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe kennt heutzutage jedes Kind. Weniger bekannt sind dagegen die Landschaften und Legenden, die den Autor bei der Erschaffung seiner einmaligen Welt inspirierten. John Howe, der als Illustrator der Werke Tolkiens und als Concept Designer bei den Verfilmungen von Peter Jackson bekanntwurde, wollte es genau wissen. Er hat sich auf die Suche nach diesen Orten und Geschichten gemacht. "Auf den Spuren der Hobbits" führt vom sagenumwobenen Wald von Brocéliande in der Bretagne bis in neuseeländische Filmkulissen. Eine Reise zu den Wurzeln unserer Fantasie.
(Teil 2 direkt im Anschluss, 20.40-21.05 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.10-1.35 Uhr bzw. 1.35-2.05 Uhr)

Am 21.10.15 20:15 - 21:00 Uhr auf phoenix: Malaysias Regenwald (1/2) - Garten der Sonne
Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt - nirgendwo sonst gibt es eine größere Vielfalt an Tieren und Pflanzen. "Malaysias Regenwald" zeigt die Geheimnisse und die atemberaubende Schönheit des Dschungels. Die tropische Sonne ist der Motor dieses faszinierenden Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa. Tempel-Vipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane, die Vielfalt der Dschungel-Bewohner kennt keine Grenzen. Und Hunderte Lebewesen sollen noch nicht entdeckt worden sein. Wer überleben will, braucht raffinierte Strategien. Manche Insekten machen sich unsichtbar, indem sie sich als Blätter tarnen. Andere Tiere warnen mit auffälligen Drohgebärden vor ihrem gefährlichen Gift - so die Speikobra. Dramatische Szenen zeigen den tödlichen Angriff einer Grubenotter auf einen Frosch. Und rätselhafte Wesen segeln durch die Nacht: die Riesengleiter.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 21.10.15 20:15 - 21:20 Uhr auf ServusTV: Leben
Ob Bäume, Gräser oder Korallen, durch ihr Wachstum erschaffen sie Lebensräume von unterschiedlichster Gestalt. Die Bewohner der indischen Sundarbans teilen sich Mangroven-Sümpfe mit Tigern und Mongolische Hirten züchten Pferde auf baumlosen Grasweiden. Im Dschungel des Amazonas werden tapfere Jungen bei einem furchteinflößenden Ritual zu Männern, während in Borneos Kalkstein-Höhlen in schwindelerregender Höhe Schwalbennester geerntet werden.
(Wdh. morgen 8.40-9.45 Uhr)

Am 21.10.15 21:00 - 21:45 Uhr auf phoenix: Malaysias Regenwald (2/2) - Ströme des Lebens
Malaysias Regenwald - ein faszinierender Ort, aber auch ein Ort voller Gefahren: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und Nahrung. Spektakulär sind auch die Aufnahmen von Millionen von Fledermäusen, die in der Dämmerung aus ihren Höhlen in den futterreichen Dschungel ausschwärmen. Vor dem regenreichen Tropenwald liegen die schönsten Korallenriffe Malaysias. Fast die Hälfte aller Fischarten der Erde lebt hier. Wie zum Beispiel der Anemonenfisch. Er versteckt sich zwischen den tödlichen Nesselzellen der Anemone und ist als einziger Meeresbewohner immun gegen ihr Gift. Ob zu Lande oder zu Wasser - Malaysia ist eine faszinierende Wunderwelt mit unzähligen Geheimnissen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 22.10.15 04:40 - 05:10 Uhr auf hr: Die Holz-Ernter - Bäume fällen im Sekundentakt
Statt Waldidylle harte Arbeit: mit riesigen Maschinen ernten sie Holz - millimetergenau und blitzschnell als Papier-, Brenn-, Montage- oder Möbelholz klassifiziert. 1,2 Millionen Beschäftigte hat die Holz- und Forstwirtschaft in Deutschland - ein lohnendes Geschäft. Mitten im Odenwald hat sich eine 17-Tonnen-Maschine überschlagen, der Fahrer ist zum Glück nur leicht verletzt. Forstunternehmer Thorsten Sattler und seine Hightech-Holzfäller müssen jetzt sehen, wie sie den Koloss wieder aufstellen. Der junge Unternehmer aus dem Odenwald hat sechs schwere computergesteuerte Maschinen von Südbaden bis Nordhessen im Einsatz. Fahrer wie Christopher Boden schaffen 400 bis 500 Bäume am Tag. Rund 100 Tonnen Holz bewegen sie Tag und Nacht, ob Steilhang oder Sumpfgebiet: In allen Lagen müssen sie ernten können und pünktlich ihre Aufträge für die Waldbesitzer abschließen. „Hessenreporter“ Rütger Haarhaus begleitet die Hightech-Holzfäller bei ihrer Arbeit im tiefen Wald und schaut zu, wie Thorsten Sattler mit den Förstern die Wälder inspiziert, Pannen behebt und den Kunden vor Ort das zentimetergenau geschnittene Holz verkaufen will.

Am 22.10.15 09:45 - 10:10 Uhr auf arte: Humanima - Elefanten-Gedächtnis
Noch vor rund 60 Jahren gab es in Laos keine industrielle Holzwirtschaft. Elefanten wurden nur in den Dörfern eingesetzt, um Feuer- oder Bauholz und in der Erntezeit den Reis zu transportieren. Doch durch die Technisierung der Forstarbeit wird heute auch in schwer zugänglichem Terrain Holz geschlagen und die Stämme werden dann von Elefanten bis zur Straße gezogen. Rund zehntausend Menschen leben von der Arbeit dieser Elefanten. Beim Schleppen schwerer Lasten werden die Vierbeiner oft verletzt. Sébastien Duffillot und Gilles Maurer fahren mit ihrer mobilen Veterinärstation in die ländlichen Gegenden von Laos, um mit den Elefantenführern, den Mahuts, zu sprechen und die Tiere medizinisch zu versorgen. Die Einsätze der Elefantenklinik müssen genau geplant sein, damit die Mahuts wissen, an welchen Tagen die mobile Klinik wohin kommt. Oft laufen die Konsultationen einfach am Straßenrand ab, wo manchmal schon fünf oder zehn Elefanten auf die Tierärzte warten.

Am 22.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Das Geheimnis des Jaguars - Im Dschungel Ecuadors
Schamane oder Pilot? Gegensätzlicher könnten die Berufswünsche eines Jugendlichen kaum sein. Angel, ein junger Kichwa-Indianer im Dschungel Ecuadors, bewundert die Hubschrauberpiloten, die er sieht, und ein Poster eines Flugzeugs hängt bei ihm an der Wand. Aber er ist mit dem uralten Wissen über die Heilpflanzen des Regenwaldes groß geworden, und die mysteriösen Rituale seines Vaters haben ihn schon immer fasziniert. Venancio nimmt seinen Sohn daher auf eine Reise durch den Dschungel Ecuadors mit. Mit vielen neuen Eindrücken kehrt Angel in die Hütte am Rio Napo zurück. Fällt ihm jetzt die Entscheidung über seine Zukunft leichter?

Am 22.10.15 13:00 - 13:25 Uhr auf NDR: Flüsse - Je wilder desto besser?
Rauschendes Wasser und wild bewachsene Ufer - dieses Bild von Flussidylle entspricht leider nur noch selten der Realität. Die sieht meist eher so aus: begradigt und befestigt, vertieft und verdreckt. Flüsse sind in den letzten Jahrzehnten vielerorts zu gut funktionierenden Wasserstraßen ausgebaut worden. Was dabei lange vergessen wurde: Sie sind nicht nur Transportwege für Menschen und Waren, sondern vor allem Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Sie bieten Futter und Schutz für zahlreiche Fisch- und Vogelarten. Und ihre Ufer beherbergen die Wasserbau-Ingenieure der Natur - die Biber. Doch deren Pläne vertragen sich nicht immer mit denen ihrer menschlichen Kollegen. "X:enius" geht heute der Frage nach, wie wir Flüsse nutzen können, ohne den Lebensraum für Tiere zu zerstören.

Am 22.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf BR: In den Urwäldern Vietnams
Wenn nahe den Dörfern zu Füßen der steil aufragenden Berge von Cuc Phuong, in der sogenannten Pufferzone des Nationalparks, die Bauern ihre Wasserbüffel aus der Tagesarbeit entlassen, täuscht das friedliche Bild leicht über die kriegerischen Zeiten hinweg, die diese Landschaft viele Jahre gesehen hat - und immer noch sieht. Auf seinen Patrouillen und Einsätzen, die ihn inzwischen in alle Landesteile Vietnams führen, bestätigt sich immer wieder Tilo Nadlers Überzeugung, dass die Zerstörung der Natur letztlich auch den Menschen eines Tages die Lebensgrundlage nehmen wird. Diese Einsicht erklärt vermutlich auch einen Teil seiner sehr konsequenten Vorgehensweise gegen Wilderer und Holzdiebe. Heute steht Tilo Nadler vor einer Herausforderung, die nur aufgrund seiner bisherigen Erfolge möglich wurde, und die zugleich ein Triumph von über 20 Jahren Artenschutz werden könnte: Er will Hatinh-Languren in ihren ursprünglichen Lebensraum, in die Wälder und Felswände Zentralvietnams, zurückbringen. Hier geht es weniger um einen üblichen Wildtiertransport als um die Anwendung von praktischem Wissen über das Verhalten von Languren sowie die richtige Einschätzung der objektiven Gefahren, die diesen seltenen Affen seitens der vietnamesischen Jäger immer noch drohen.

Am 22.10.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die zweiteilige Dokumentation erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Die sesshaften Bauern der Cahokia am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen.

Am 22.10.15 15:30 - 16:15 Uhr auf 3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Das europäische Hausschwein verändert die Nahrungsgewohnheiten. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum machen sich breit, und die Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich der wilde Kontinent in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest.

Am 22.10.15 18:25 - 19:10 Uhr auf arte: Ile-de-France - Grün im Großstadtdschungel
Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Île-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Île-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden. Die Raubzüge des Fuchses halten die Kaninchenplage in Grenzen. Ob sonnenhungrige Feuerwanzen oder Löwenzahn, der sich über die Windbestäubung hier angesiedelt hat - auch mitten im städtischen Raum wirkt das natürliche Zusammenspiel von vielfältigen Blumen und Insekten. Im Sommer sind Bienen in Paris keine Seltenheit. Ihr Honig genießt einen guten Ruf, denn er ist frei von (auf dem Lande verbreiteten) Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Am 22.10.15 19:45 - 19:50 Uhr auf ARD: Schlauchpilze als Umweltschützer
Der Pilz als Umweltschützer? Na klar! Schlauchpilze können gelöste Schadstoffe aus dem Wasser entfernen. Kann das auch die Lösung für atomar verseuchte Gebiete sein? Heute bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 23.10.15 00:00 - 00:55 Uhr auf N24: Die Welt im Jahr 2025
Wasser ist das kostbarste Gut des blauen Planeten, denn Wasser ist Leben. Doch am Beginn des 21. Jahrhunderts droht uns die oft sorglos verschwendete Ressource auszugehen. Der Klimawandel verschärft die Problematik: Grundwasserspiegel sinken, Regen bleibt aus, Wüsten dehnen sich aus. Gigantische Sandstürme, Feuersbrünste und Insektenplagen sind die Folge. Steht der Menschheit eine gewaltige Dürre bevor? Future Earth nimmt das Szenario in aufrüttelnden Bildern vorweg.
(Wdh. morgen 13.10-14.10 Uhr)

Am 23.10.15 06:10 - 06:35 Uhr auf arte: Humanima - Hilfe für verletzte Tiere
Inmitten der unberührten Natur von Abitibi im Osten Kanadas leitet Nathalie Pageau eine Pflege- und Aufzuchtstation für verwaiste Tierbabys. Ob Wölfe, Bären, Elche, Luchse, Waschbären oder Raubvögel - verwaiste Tiere finden im Refuge Pageau einen Unterschlupf und bekommen die Pflege, die sie benötigen. "Humanima - Mensch und Tier" gibt in dieser Folge Einblick in das Leben einer jungen Frau, die sich die Aufzucht von Wildtieren und den Schutz von Flora und Fauna in den nördlichen Wäldern zur Lebensaufgabe gemacht hat.
(Wdh. morgen 11.05-11.30 Uhr)

Am 23.10.15 06:45 - 07:40 Uhr auf ServusTV: Kinderstube Wildnis - Bei den Affen
Von den tiefen Wäldern von Minnesota bis nach Afrika reisen wir und beobachten die ersten Lebensschritte der Elefanten-, Schwarzbären- und Gepardenjungen und der Löwenkinder. Die charismatischen Tierjungen meistern die ersten Herausforderungen des Lebens. Ein Team von Naturforschern ist mit dabei und lässt uns teilhaben an den Abenteuern der kleinen Racker. Diesmal sind wir zu Besuch bei den Affen.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 23.10.15 08:30 - 08:55 Uhr auf arte: Pflanzen mit Superkräften - Wie sie ihr Überleben sichern
Pflanzen können riechen, Fallen bauen und ausgeklügelte Verteidigungsstrategien entwickeln. Pflanzen sind trickreiche Überlebenskünstler: Fleischfressende Pflanzen sind beispielsweise besonders kreative Nahrungssammler. Der Wasserschlauch saugt mit kleinen Fangbläschen Wasserflöhe ein und verdaut sie. Die Kannenpflanze lockt innerhalb kürzester Zeit Hunderte Termiten in eine tödliche Falle. Der Teufelszwirn hat es zwar auf pflanzliche Nahrung abgesehen - nutzt dabei jedoch nicht minder perfide Tricks: Er überfällt Tomatenpflanzen und saugt sie an. Doch woher weiß er, wohin er wachsen muss? Zeit für ein skurriles wissenschaftliches Experiment. In Schengen, dem symbolträchtigen Ort im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg, machen sich die "X:enius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf eine grenzüberschreitende Entdeckungsreise ins heimische Pflanzenreich. Sie wollen herausfinden, mit welchen Tricks Pflanzen es schaffen, sich über den ganzen Erdball zu verbreiten. Unterstützt werden sie von dem "Extrembotaniker" Jürgen Feder. Der Pflanzenfan kennt wie kaum ein anderer die faszinierenden und schrägen Geschichten unserer grünen Erdenbewohner. Feder zeigt den "X:enius"-Moderatoren, warum gerade an Bahnhöfen oder Supermarkt-Parkplätzen besonders exotische Gewächse zu finden sind.
(Wdh. heute 17.00-17.25 Uhr)

Am 23.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die preisgekrönten Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.

Am 23.10.15 14:15 - 15:00 Uhr auf WDR: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Seit Monaten sind die Britischen Inseln fest im Griff des Winters. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt auch die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz.. Der Film zeigt den Ziegenmelker, einen merkwürdigen Vogel. Tagsüber sitzt er gut getarnt und bewegungslos da. Sein nächtliches Verhalten dagegen ist spektakulär. Neueste Wärmebildkameras zeigen das Balzverhalten des merkwürdigen Vogels. Und im Hochsommer kann man sogar Riesenhaie vor Großbritannien beobachten.

Am 23.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.

Am 23.10.15 18:25 - 19:10 Uhr auf arte: Die Brenne - Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetierarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte, die unter Naturschutz steht. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer, während das auf den Teichwiesen äsende Damwild unwissentlich der Sumpfschildkröte nutzt, denn sie legt in der freigeschürften Erde ihre Eier ab. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören. Im Winter versammeln sich Enten, Blesshühner und Schwäne, im Februar ziehen die Graukraniche von hier aus zur Fortpflanzung nach Deutschland, Schweden und Finnland. Der fragile Artenreichtum, der die Brenne zu einem beliebten Jagdgebiet macht, ist auf den nährstoffarmen Boden zurückzuführen, dank dem die Region von intensiver Landwirtschaft und Pestiziden verschont blieb.

Am 23.10.15 22:15 - 23:15 Uhr auf D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Einmal um die ganze Welt
Kein Bauwerk dieser Erde bringt den Menschen die Natur näher als ein Baumhaus. Denn aus den Wipfeln einer Baumkrone hat man einen ganz anderen Blick auf die Welt. Wer wüsste das besser als Pete Nelson. Der amerikanische Spitzenarchitekt baut seiner Kundschaft seit mehr als 25 Jahren Meisterwerke in den Blätterwald - mit jedem erdenklichen Luxus, vom Kühlschrank über die Multimedia-Ausstattung bis zum Whirlpool. Bei seinen Entwürfen lässt sich der Amerikaner auch von den Ideen der Konkurrenz inspirieren. In dieser Serie reist der Profihandwerker rund um den Globus und stellt die spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 24.10.15 00:30 - 00:55 Uhr auf ARD-alpha: Vom Aussterben bedroht
Mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten stehen auf der roten Liste: Das heißt sie verschwinden wahrscheinlich bald von diesem Planeten. Und schuld ist immer der Mensch. Wir können aber auch etwas tun! Bedrohte Arten vor dem Aussterben bewahren! "X:enius" zeigt wie's gemacht wird: Die Schildkrötenfarm Kelonia auf der Insel La Réunion ist eine Aufzuchtstation mit Vollpension. Hier können sich von Booten und Netzen verletzte Schildkröten erholen, bis sie wieder ins Meer entlassen werden. "X:enius" ist dabei, wenn eine kleine, mit Sender ausgestattete Schildkröte wieder auf die weite Reise geschickt wird. Hat sie ein Wohnzimmer in den Weltmeeren oder schwimmt sie von einem Ort zum anderen? Der Sender wird es den Forscher verraten. Auch auf Indonesien bemüht sich eine deutsche Forscherin Meeresschildkröten-Nester vor Plünderern zu schützen. Ihre Eier gelten weltweit als Delikatesse. Das Eiersammeln ist zwar verboten, aber das schert keinen. Wenn es die Babykröten bis ins Meer schaffen, sind sie noch keineswegs sicher. Dort drohen ihnen viele Gefahren, wie zum Beispiel Fischernetze. Delfine verstricken sich ebenfalls in diese Netze. Kroatische Tierärzte untersuchen Adriadelfine, die vor den Mittelmeerküsten stranden, auf ihre Todesursache. Sie haben herausgefunden, dass vor allem alte Baumwollnetze den Delfinen zum Verhängnis werden. Reißfeste Kunststoffnetze könnten sie retten. "X:enius" ist nicht nur in den Meeren unterwegs, denn auch in unseren heimischen Flüssen gibt es seltene, bedrohte Arten.

Am 24.10.15 02:40 - 03:05 Uhr auf ARD-alpha: Klimawandel - Gibt es auch Gewinner?
Die Erde heizt sich auf. Gletscher schmelzen. Wüsten dehnen sich aus. Alle Welt spricht von einer Katastrophe! Aber gibt auch Gewinner der Erderwärmung? Wärme bedeutet Wachstum: Bayerns Winzer frohlocken über mehr Sonne. Die Landwirte in ganz Europa freuen sich über längere Wachstumsperioden. Auch hübsche exotische Tiere, wie der Bienenfresser, erobern Nordeuropa. Zugvögel, die bis vor nicht allzu langer Zeit im Winter hunderte von Kilometern ziehen mussten, bleiben bei uns. Früher schaffte es gerade einer von zehn Störchen aus Afrika wieder zurück. Seitdem sie nur noch bis Spanien ziehen oder in Frankreich bleiben, hat sich die Zahl der Störche im Elsass etwa vervierfacht. Selbst das verfluchte Treibhausgaus Kohlendioxid hat positive Seiten - zumindest für Pflanzen. CO2 stimuliert das Pflanzenwachstum. Wenn mehr Kohlendioxid vorhanden ist, verlieren sie auch weniger Wasser. Trockene Sommer wären aus Pflanzensicht also kein Problem. Und in den Bergen steigt die Baumgrenze, wenn es wärmer wird. Überall ist die Anpassung in vollem Gange: "X:enius" ist auch auf der Insel La Réunion, um herauszufinden welche Arten dort profitieren. Klimawandel: Eine gute Nachricht oder kommt das dicke Ende der Erderwärmung noch?

Am 24.10.15 03:05 - 03:30 Uhr auf ARD-alpha: Biodiversität
Was haben die Europäische Wildkatze und ein kleiner Baum namens "Bois de Judas" auf der Insel LaRéunion im Indischen Ozean gemeinsam? - Beide sind fast ausgestorben, doch die wenigsten Menschen haben das bemerkt. Wissenschaftler und Naturschützer sind jedoch überzeugt davon, dass für den Erhalt der Biodiversität jede einzelne Tierart und jede Pflanzenart zählt. In mühsamer Kleinarbeit versuchen sie deshalb, auch die Unscheinbarsten wieder anzusiedeln und ihnen ihren ursprünglichen Lebensraum zurück zu geben. Die kleine Insel La Réunion im Indischen Ozean ist ein so genannter Hot Spot der Artenvielfalt: Viele Pflanzen und Tiere, die auf der Insel heimisch sind, gibt es nur hier und nirgendwo anders auf der Welt. Doch seit der Ankunft der Menschen vor etwa 300 Jahren geht es bergab mit der Artenvielfalt. Nun versuchen Wissenschaftler in schweißtreibender Kleinarbeit die ursprüngliche Natur wieder herzustellen. Caro und Gunnar legen tatkräftig Hand an! Denn die Forscher im heißen Dschungelwald auf La Réunion haben sie davon überzeugt, dass für den Erhalt der Biodiversität jede einzelne Art zählt. Daran glauben auch deutsche Forscher: Im kühlen Buchenwald der deutschen Mittelgebirge wollen sie ein kleines Raubtier wieder ansiedeln, das schon fast ausgestorben war: die Europäische Wildkatze.

Am 24.10.15 04:45 - 05:35 Uhr auf ServusTV: Von Wäldern und Menschen (1/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.

Am 24.10.15 08:00 - 08:55 Uhr auf arte: Brasilien - Büffel auf Streife
Die Einwohner der Amazonas-Insel Marajó nutzen außergewöhnliche Reittiere, um die sumpfigen Regen- und Mangrovenwälder ihrer Heimat zu durchdringen: Asiatische Wasserbüffel, eine halbe Tonne schwer, mit stolzen Rundhörnern bestückt und meist friedlich gesinnt. Einer Legende nach stammen die Tiere von einem Schiff, das im Jahr 1920 vor der Küste der Insel untergegangen ist. Einige Büffel, die als Fracht geladen waren, schafften es, an Land zu schwimmen. Heute bevölkern rund eine halbe Million dieser Tiere die Insel. Sie dienen als Haus- und Arbeitstiere. Sogar die Polizei greift auf sie zurück - als einzige berittene Büffelstaffel der Welt.

Am 24.10.15 11:30 - 11:55 Uhr auf arte: Humanima - Mit den Gibbons leben
Aurélien Brulé verbrachte seine Zeit schon als Kind lieber mit Tieren als in der Schule. Mit dreizehn bekam er einen Job in einem Zoo, wo er seine Faszination für Menschenaffen entdeckte. Besonders gut gefielen ihm die Weißhandgibbons, eine kleine Baumaffenart, die heute vom Aussterben bedroht ist. In den späten 90ern flog er dann zum ersten Mal nach Thailand und Indonesien, um die Menschenaffen in der freien Wildbahn aufzuspüren, zu beobachten und zu erforschen und blieb schließlich gänzlich vor Ort, um für das Überleben der Gibbons zu kämpfen. Auf der Insel Borneo leitet der Franzose heute das Gibbon-Schutz- und -Rettungszentrum Kalaweit. Aurélien und sein Team kümmern sich um verletzte Affen und auch um solche, die unter schrecklichen Bedingungen als Haustiere gehalten werden. Allein in Indonesien leben mehr als 6.000 Gibbons in Privathaushalten in Gefangenschaft. Doch auch in der freien Wildbahn ist die Affenart in Gefahr. Sie werden von Raubtieren wie Pythonschlangen in Sumpfgebieten bedroht und auch das Schicksal der indonesischen Wälder gefährdet ihre Zukunft. Die Entwaldung Borneos nimmt den Affen Tag für Tag mehrere Hundert Hektar Land und treibt sie in die Enge.
(Wdh. übermorgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 24.10.15 11:30 - 12:00 Uhr auf mdr: Plothen - Im Land der tausend Teiche
Es sieht ein bisschen aus wie in Finnland. Glitzernde Wasserflächen, umringt von Schilf und Wäldchen. Über 2.000 Teiche, angelegt im 11./12. Jahrhundert von Mönchen, deren Fleischersatz zur Fastenzeit bekanntlich Fisch war. Aber nicht deshalb heißen sie "Himmelsteiche", sondern weil sie ausschließlich durch Regenwasser gespeist werden. 600 davon existieren noch und sie sind durch ein ausgeklügeltes Grabensystem miteinander verbunden. Die Plothener Teiche nahe Schleiz in Thüringen sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft, die es in Europa nicht noch einmal gibt. Fisch wird hier nach wie vor gefangen. Naturschützer und Teichfischer sind einander in jüngsten Jahrzehnten nahegekommen und beide profitieren von der außerordentlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, die Wanderer, Radfahrer, Angler oder Reiter gleichermaßen begeistert. Christianna Serfling ist als Ökologin regelmäßig im Teichgebiet unterwegs. Sie ist froh, wenn sie im Frühjahr die Rufe von Kröten und Fröschen hört, denn sie ist für den Amphibienschutz verantwortlich. Oder wenn sie den zur Paarungszeit blau leuchtenden Moorfrosch zu sehen bekommt. Auch die Vogelwelt mit Haubentaucher, Bleßralle, Bekassine, Fischadler, Schwarzstorch, Kiebitz und Milan sowie die vielen Singvögel entgehen ihr nicht. Das ökologische Gleichgewicht scheint hier noch intakt.

Am 24.10.15 11:55 - 12:20 Uhr auf arte: Humanima - Leben im Biodôme
Schon als Kind hat Emiko Wong wilde Tiere geliebt. Sie beschloss, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen und Tierärztin zu werden. Seit 2003 wacht sie über das Wohlergehen der mehr als 4.500 Bewohner des Biodôme in Montréal, dem weltweit einzigen Tierpark, der unter einer riesigen Glaskuppel vier Ökosysteme in Kleinformat beherbergt. Emiko ist dort für das Wohlergehen von etwa 250 Arten aus verschiedenen Lebensräumen und Klimazonen der Erde verantwortlich. Zusammen mit einem multidisziplinären Team, zu dem auch Tierpfleger und Aquaristen gehören, arbeitet sie daran, vom Aussterben bedrohte Arten wie das Goldene Löwenäffchen, das in Brasilien beheimatet ist, in nachgebildeten Habitaten großzuziehen. Die Zerstörung der Lebensräume ist die Hauptursache für die Bedrohung der Arten und das Artensterben. Immer mehr Tiere werden unwiederbringlich von der Erde verschwinden, sollten ihre natürlichen Ökosysteme nicht erhalten bleiben. Durch die Nachbildung von Habitaten mit optimalen Fortpflanzungsbedingungen leistet der Biodôme einen Beitrag zum Artenschutz, auch wenn dies keine leichte Aufgabe ist, vor allem für Wildtiere mit großem Bewegungsdrang. Die Habitate werden daher möglichst abwechslungsreich gestaltet, um die Wildtiere zu stimulieren. Diese Folge taucht in einen faszinierenden Mikrokosmos ein, in dem jede Tierart ihr ganz eigenes Ökosystem hat. Die Lebenswelt des Goldenen Löwenäffchens kann der Zuschauer dabei aus nächster Nähe beobachten. ARTE begleitet Emiko Wong außerdem auf einen Einsatz im Freiland, bei dem sie sich um das Wohlergehen einer Waschbärengruppe kümmert.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.30 Uhr)

Am 24.10.15 13:25 - 14:50 Uhr auf EinsFestival: Grzimek (1/2)
Spielfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.50-16.20 Uhr)

Am 24.10.15 14:15 - 15:00 Uhr auf phoenix: Amerikas Westküste (1/5) - Washington
Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat. Der erste Teil der Reihe über Amerikas Westküste taucht ein in die unbekannte Welt des Bundesstaates Washington. Mit seinen Protagonisten erzählt der Filmemacher Jörg Daniel Hissen spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Jörg Daniel Hissen trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Der Film begleitet den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Filmteam begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Zuschauer erlebt eine faszinierende Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

Am 24.10.15 15:00 - 15:45 Uhr auf phoenix: Amerikas Westküste (2/5) - Oregon
In der Metropole Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden "Feuermelder" Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 24.10.15 15:45 - 16:30 Uhr auf phoenix: Amerikas Westküste (3/5) - Nordkalifornien
Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens und trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 24.10.15 16:30 - 17:15 Uhr auf phoenix: Amerikas Westküste (4/5) - Zentralkalifornien
Im Mittelpunkt der heutigen Folge von "Amerikas Westküste" steht die eher unbekannte Welt Zentralkaliforniens. Die Dokumentation begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite National Park geht es auf Klettertour und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

Am 25.10.15 04:20 - 05:05 Uhr auf PRO7 MAXX: Timber Kings - Blockhaus-Paläste XXL
Im kanadischen Winter zerstört Joel aus Versehen seinen Neun-Achsen-Truck. Beat und André gelingt es unterdessen, einen 1.000 Jahre alten Baum an einen exzentrischen Millionär aus Arkansas zu verkaufen. Peter liegt Bryan Jr. in den Ohren, weil er unbedingt eine neue Ausrüstung benötigt.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 8.10 Uhr)

Am 25.10.15 07:15 - 08:00 Uhr auf arte: Lachse, Bären, Liebestänze - Bei den Itelmenen auf Kamtschatka
Am äußersten Rand des riesigen russischen Herrschaftsgebietes erstreckt sich von Norden nach Süden über 1.200 Kilometer die Halbinsel Kamtschatka, im Osten vom Pazifik, im Westen vom Ochotskischen Meer begrenzt. Hoch aufragende, teils immer wieder tätige Vulkane, undurchdringliche Wälder, mit Beerensträuchern bedeckte Ebenen und unzählige Flüsse prägen die faszinierende Landschaft. Riesige Lachsschwärme laichen hier und gut 16.000 Braunbären bevölkern Kamtschatka. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Zutritt fast ausschließlich beim Militär beschäftigten Personen vorbehalten, heute ist es zwar mühsam, aber immerhin wieder möglich, die Halbinsel zu erkunden. Georg Wilhelm Steller war im frühen 18. Jahrhundert einer der ersten Forscher, dem es gelang, nach jahrelangen Strapazen Kamtschatka zu erreichen. Neben der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt galt sein Interesse den Itelmenen, den Ureinwohnern des südlichen Teils der Halbinsel. Durch teilnehmende Beobachtung konnte er ein umfassendes Bild der Lebensweise und Kultur dieses Naturvolkes gewinnen. Stellers umfangreiche Aufzeichnungen ermöglichen den indigenen Nachfahren der Itelmenen, Teile ihrer in Vergessenheit geratenen Kultur heute wiederaufleben zu lassen. Der Filmemacher Christoph Boekel hat sich auf die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturforschers begeben.

Am 25.10.15 12:30 - 13:30 Uhr auf EinsPlus: Wildes Japan - Zwischen Hokkaido und Okinawa
Japan ist ein Inselreich voller Gegensätze. Dort trifft man auf Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, auf tropische Inseln im Süden. Auf der einen Seite Megastädte wie Tokio, auf der anderen abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen. Fast nirgendwo sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Mit opulenten Bildern porträtiert die Naturdokumentation das Kaiserreich mit seinen atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren.
(Wdh. morgen 9.30-10.30 Uhr)

Am 25.10.15 13:00 - 13:30 Uhr auf NDR: Fuchswelpen- und Rehkitzalarm - Der Wildtierretter
Vier- bis fünfmal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter- und Vaterrolle übernommen. "Sie sind klüger als Hundewelpen, lernen viel schneller als sie", so Demke. Er muss es wissen, er hat eine Hundeschule. Mit drei Wochen sind seine Füchse bereits stubenrein. Dass kleine Füchse in menschlicher Obhut großgezogen werden, kommt nicht oft vor. Rund 600.000 Tiere sterben jedes Jahr in Deutschland. Etliche im Straßenverkehr, vor allem aber durch die Jagd. Für Füchse gibt es so gut wie keine Schonzeit. Selbst für die kleinsten nicht. Dabei ist Deutschland seit Herbst 2008 tollwutfrei. Weil aber auch rund 100.000 Rehkitze jährlich in Deutschland durch moderne Mähmaschinen qualvoll sterben, ist Frank Demke auch für diese Tierart gerade im Frühsommer fast rund um die Uhr im Einsatz. Mit einem speziellen Fluggerät spüren er und seine Helfer die Rehkitze auf und schützen sie mit Absperrschirmen vor den tödlichen Maschinen. Ein NDR Team hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem unermüdlichen Einsatz begleitet. Längst geht nicht alles so glatt, wie er es sich erhofft hat.

Am 25.10.15 14:20 - 15:05 Uhr auf ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2) - Vom Neandertaler bis zum alten Rom
Um 60 000 vor Christus herrscht auf der Erde Klimachaos, verursacht durch schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen. Die Urzeitmenschen stecken mitten im Überlebenskampf. Dem Neandertaler geht die Beute aus und der Homo Sapiens dringt in sein Revier ein. Er machte ihm die ohnehin schon knappen Ressourcen streitig. Das Duell geht zugunsten von Homo Sapiens aus. In einer viele Jahrtausende dauernden Völkerwanderung erobert er jeden Winkel der Welt. Seine Artgenossen gleiten direkt ins Paradies, als die zunehmende Kraft der Sonne das Ende der Eiszeit besiegelt. Landflächen, Meere und Flüsse tauen auf, die Natur explodiert. In Zentraleuropa, Asien und im Alten Orient entstehen beste Lebensbedingungen, die zu einer einmaligen Revolution in der Menschheitsgeschichte führen: Aus Nomaden werden Sesshafte, aus Jägern und Sammlern Ackerbauer und Viehzüchter. Beinahe zeitgleich entstehen Weizen-, Reis- und Maisanbau. Die Gemeinschaften können plötzlich Überschüsse produzieren, sie entdecken die Arbeitsteilung und erfinden neue Handwerkstechniken. Im anatolischen Göbekli Tepe wird der erste Tempel der Menschheit gebaut und in Jericho die älteste Stadt der Welt, während die Bewohner von Stonehenge etwa zeitgleich ihre Steinkreisanlage planen.

Am 25.10.15 14:45 - 15:30 Uhr auf 3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen" und warum sind sie heilig? Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung.

Am 25.10.15 15:15 - 16:50 Uhr auf arte: Die fantastische Reise der Vögel
Ein 3D-Flug über die Erde zeigt atemberaubende Schauspiele der Tierwelt aus der Vogelperspektive. In Nordamerika erhebt sich eine Million Schneegänse in die Lüfte, schnappen Weißkopf-Seeadler den Bären die Lachse vor der Nase weg, und Pelikane müssen fliegenden Rochen ausweichen. Auf dem afrikanischen Kontinent schießen Kaptölpel wie Pfeile in riesige Sardinenschwärme. In furchterregenden Nahaufnahmen ist zu sehen, wie Haie Seerobben fangen. Und die Flamingos beeindrucken allein durch ihre große Anzahl. In Südamerika schießen Arakangas, die zu den größten Papageien der Welt zählen, durch den Regenwald, und Killerwale fressen Seelöwen direkt vom Strand weg. In Europa führt der Vogelflug über die bekanntesten Städte und Wahrzeichen. Die 3D-Bilder des Dokumentarfilms von John Downey wirken so intensiv, dass der Zuschauer glaubt, die Vögel flögen ihm aus dem Bildschirm heraus entgegen.

Am 25.10.15 15:30 - 16:15 Uhr auf 3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger. Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt. Neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur.

Am 25.10.15 18:00 - 18:30 Uhr auf ZDF: Wilde Tiere vor der Haustür (1)
"Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand – und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt." Derk Ehlert ist der Wildtierexperte des Berliner Senats. Er geht fast täglich auf tierische Tour; um aufzuklären, zu beruhigen, aber auch um Tierfreunde vom Füttern abzuhalten. Denn, es hilft alles nichts - sie sind unter uns: freilebende Tiere, mitten in der Stadt. Wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. Das weiß niemand besser als Derk Ehlert. Zwischen Mensch und Tier zu schlichten – das ist sein Job. Oft verlangen empörte oder verängstigte Bürger von ihm ein "hartes Durchgreifen". Er soll den Fuchs im Garten erschießen, der die niedlichen Kaninchen frisst, oder das Wildschwein, das sich im Sandkasten suhlt.

Am 25.10.15 22:15 - 23:15 Uhr auf D-MAX: Holzfäller extrem - Murphys Gesetz
'Murphys Gesetz' - vereinfacht steht die Kernaussage dieser Lebensweisheit, die auf den amerikanischen Ingenieur Edward E. Murphy zurückgeht, für Folgendes: 'Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!' Für die Holzfäller in den Sümpfen North Carolinas wird diese Theorie zur bitteren Realität. Während Firmenboss Bobby in Kanada weilt, führt sein Schwager Dave für einige Tage das Geschäft. In dieser Zeit wollen die Männer ein Minimum von 100 Fuhren schaffen, doch nach haufenweise Pleiten und Pannen müssen sie ihre hoch gesteckten Ziele deutlich nach unten schrauben.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 26.10.15 01:45 - 02:30 Uhr auf phoenix: Der bedrohte Kontinent - Südamerikas Kampf um Klima und Umwelt
Südamerikas einzigartige Naturparadiese sind in Gefahr. Durch den Klimawandel schmelzen die tropischen Gletscher in den Anden. Brasiliens Flüsse sind verseucht. Der Amazonasregenwald, die grüne Lunge der Welt, wird weiter abgeholzt. Die Probleme sind menschgemacht, doch überall gibt es auch Lösungsansätze, Aktivistengruppen und hoffnungsvolle Umweltprojekte.ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn reist an die Brennpunkte im Kampf gegen die Zerstörung. In den peruanischen Anden begegnet er Kleinbauern, die künftig ohne das Wasser ihres Gletschers auskommen müssen und sich darauf vorbereiten. Im Amazonasgebiet begleitet er die brasilianische Umweltbehörde per Jeep und Helikopter im Kampf gegen illegale Holzfäller. In Patagonien, in Chile, trifft er den berühmten US-amerikanischen Multimillionär und Umweltschützer Douglas Tompkins - er kauft riesige Landstriche auf und transformiert sie zu geschützten Naturparks. Und in Rio de Janeiro, dem Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016 begleitet er Wissenschaftler in der verschmutzten Guanabara-Bucht. Südamerikas Umweltprobleme sind riesig. Die Regierungen sind in der Pflicht. Eine Lösung nicht in Sicht. Und doch haben Aktivisten und Umweltschützer in Südamerika die Hoffnung nicht aufgegeben.

Am 26.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Der Film erzählt von einer Reise vom frischen Haff über Königsberg und flussabwärts entlang der Memel bis zum Kurischen Haff. Menschen, die in und von der Natur leben, führen den Zuschauer in die jeweiligen Regionen mit ihrer typischen Tierwelt. Archivbilder zeigen Landschaften Ostpreußens aus den 30er-Jahren im Vergleich. Die filmische Reise beginnt im Winter am Frischen Haff, zeigt die Überschwemmungen an der Memel im Frühjahr, die Riesendünen auf der kurischen Nehrung in der Sommerhitze und endet an der Vogelwarte Rossitten mit dem Herbstzug der Vögel.

Am 26.10.15 12:50 - 13:50 Uhr auf ServusTV: Naturpark Steiermark - Vom "Schützen durch Nützen" der Natur- und Kulturlandschaften
"Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparks Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren, und die Vielfalt kennt hier keine Grenzen: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, weitläufige Almen, Streuobstwiesen inmitten sanfter Hügel, und überall dichte Wälder. Die Steiermark ist weithin als Naturparadies bekannt. Die Naturparks wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Dazu gehört auch, Erholungsräume zu schaffen und die Menschen für die Zusammenhänge von Natur und Kultur zu sensibilisieren. All das soll die Regionen fit für die Zukunft machen.

Am 26.10.15 14:00 - 14:15 Uhr auf ARD-alpha: Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Blick durch die Lupe zeigt: In einem Apfelbaum wimmelt es nur so von Leben. Ob Larven, Käfer oder Steinkäuze - viele Lebewesen finden hier ihre Heimat. Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 26.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf BR: Die Holsteinische Schweiz - Im Reich des Seeadlers
"Die Holsteinische Schweiz" im Osten Schleswig-Holsteins ist ein landschaftliches Mosaik aus sanften Hügeln, alten Buchenwäldern und fischreichen Seen - die Heimat des Seeadlers. Nirgends im Norden findet man den größten heimischen Greifvogel so häufig wie hier, 25 Brutpaare nisten in der Abgeschiedenheit Ostholsteins. Seeadler stehen unter strengem Naturschutz. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einzelne Vögel eines unnatürlichen Todes sterben. Im Winter entdeckt Bernd Struwe-Juhl, Geschäftsführer der Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig Holstein e.V., am Ufer des Lanker Sees einen toten Seeadler. Äußerlich lässt sich nicht erkennen, woran der Vogel gestorben ist. Es ist die Jahreszeit, in der zahlreiche Tiere verhungern, wahrscheinlich ist auch dieser Adler eines natürlichen Todes gestorben. Doch in den letzten Jahren häufen sich die Todesfälle. Die Autoren begleiten begleiten das Team rund um Bernd Struwe-Juhl und Volker Latendorf, die als Seeadlerexperten oft wie Kommissare agieren, erfahren viele Details über das Leben des deutschen Wappenvogels und erhalten spannende Informationen zum Fall des toten Adlers, die zuletzt in die Forensische Abteilung des Instituts für Zoo- und Wildtierbiologie in Berlin führen. Mithilfe modernster Technik kann die Todesursache genau festgestellt werden - mit einem überraschenden Ergebnis.

Am 26.10.15 17:15 - 18:15 Uhr auf D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.

Am 26.10.15 18:00 - 18:15 Uhr auf ARD-alpha: Ich mach's! Forstwirt/-in
Mehr als 300 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen: Doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig?
(Wdh. morgen 7.30-7.45 Uhr)

Am 26.10.15 18:15 - 19:15 Uhr auf D-MAX: Holzfäller extrem - Festgefahren
Bobby Goodson braucht dringend neues Holz. Per Helikopter fliegen er und seine Männer in ein viel versprechendes Gebiet, um abzuschätzen wie rentabel das Vorkommen dort ist. Die Bäume sind gut, die Holzqualität entsprechend hoch. Doch lohnt es sich wirklich, eine kilometerlange Straße bis in die entlegene Region zu bauen? Unterdessen kämpft ein Baggerfahrer der Firma gegen den matschigen Untergrund. Hoffnungslos im Morast versunken, bleibt ihm keine andere Wahl, als auf die Hilfe seiner Kollegen zu warten. Doch die sollten sich besser beeilen: Wenn die Maschine noch tiefer abrutscht, droht ein Wasserschaden im Motorraum – und das wäre eine Katastrophe für das finanziell angeschlagene Unternehmen.

Am 26.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf arte: Ein Traum von Baum (1/5) - Die Wurzeln im Wasser
Überall in Europa stehen Bäume, die für die Menschen eine ganz besondere Rolle spielen. Sie zeugen von vergangenen Zeiten, tragen Früchte, dienen als Spiritualitätsquelle oder werden einfach für ihre Schönheit bewundert. Von den Wurzeln bis zur Krone - zehn Bäume erzählen ihre Geschichte und enthüllen die verblüffende Beziehung zwischen Natur und Kultur.
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.

Am 27.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf NDR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers wird diese abgelegene Region Osteuropas in diesem Film zu allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften arg verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln. Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte, grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder - eine unfassbare Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört. Eine faszinierende Region im Osten Polens.

Am 27.10.15 11:40 - 12:25 Uhr auf arte: Die Brenne - Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetierarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte, die unter Naturschutz steht. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer, während das auf den Teichwiesen äsende Damwild unwissentlich der Sumpfschildkröte nutzt, denn sie legt in der freigeschürften Erde ihre Eier ab. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören. Im Winter versammeln sich Enten, Blesshühner und Schwäne, im Februar ziehen die Graukraniche von hier aus zur Fortpflanzung nach Deutschland, Schweden und Finnland. Der fragile Artenreichtum, der die Brenne zu einem beliebten Jagdgebiet macht, ist auf den nährstoffarmen Boden zurückzuführen, dank dem die Region von intensiver Landwirtschaft und Pestiziden verschont blieb.

Am 27.10.15 12:25 - 13:20 Uhr auf arte: Die Holzfäller von British Columbia
British Columbia im Westen Kanadas hat den weltgrößten, unberührten "borealen Regenwald" mit mehreren hundert Jahre alten Bäumen und Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat. Unter dem Waldboden lagern Millionen Tonnen von Bodenschätzen wie Gold und Kohle. Das Augenmerk der Wirtschaft liegt jedoch auf dem Waldbau - dem Betätigungsfeld von Cal March. Um 4.30 Uhr beginnt für ihn der Tag, denn während der Erntezeit klettern die Temperaturen in den Rocky Mountains schnell auf über 30 Grad Celsius. Eine Strapaze für die Arbeiter mit ihrer kiloschweren Ausrüstung. Dennoch konnten Cal March und seine Männer lange Zeit gut von der Holzwirtschaft leben, auch nachdem in den letzten Jahren Umweltschützer zusammen mit Regierungs- und Forstvertretern Programme erarbeitet haben, die den Holzfirmen strenge Auflagen erteilen. So müssen die Firmen etwa für die Wiederaufforstung in ihrem Erntegebiet sorgen. Ein Ökomanagementsystem mit Modellcharakter. Die weltweite Wirtschaftskrise erschwert nun jedoch die Arbeit von Cal March immens. Der kanadischen Holzindustrie brechen die Absatzmärkte in den USA weg. Die Folge: Die Firmen bleiben auf ihren geschlagenen Bäumen sitzen, die Maschinen werden nicht mehr ausgelastet. Hinzu kommt, dass auch die Zulieferfirmen der Region unter Druck geraten. Doch noch bleibt Cal March optimistisch.

Am 27.10.15 12:50 - 13:55 Uhr auf ServusTV: Ein Paradies für Tiere - Afrikas wildes Herz
Die Afar-Senke gleicht einer fremdartigen Landschaft von Vulkanen und großen Salzpfannen. Sie ist gekennzeichnet durch starke Temperaturschwankungen. Im benachbarten Hochland haben 30 Millionen Jahre Vulkanaktivität mit einer halben Million Kubikkilometern Lava eine unberechenbare Landschaft erschaffen. Um in dieser Umgebung zu überleben, haben die Tiere erstaunliche Strategien entwickelt. Dscheladas nutzen ihre außergewöhnliche Wendigkeit, um sich an den schwindelerregenden Steilhängen zu bewegen. Die Äthiopischen Wölfe leben - im Gegensatz zu ihren Artgenossen in Europa - als einsame Jäger. Im Westen wandelt sich die Natur vom Grasland zum wahrhaften afrikanischen Dschungel. Das Ruwenzori-Gebirge - eingehüllt in Nebel - bietet den größten Primaten, den Berggorillas, Zuflucht.

Am 27.10.15 13:55 - 14:55 Uhr auf ServusTV: Rote Haut - Der Überlebenskampf der Wajapi
Im Norden des Amazonasverlaufs, inmitten eines der unzugänglichsten Waldgebiete Brasiliens, lebt das Volk der Wajapi. Die brasilianischen Tieflandindianer führen ein Leben fernab jeglicher Zivilisation, frei von den Einflüssen der modernen Welt. Ihre gesamte Geschichte ist eine Geschichte der existenziellen Bedrohung und des Überlebenskampfes. Nur noch wenige Hundert ihres Stammes leben in dem isolierten Sperrgebiet.
(Wdh. morgen 7.40-8.45 Uhr)

Am 27.10.15 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formensprache und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an die helle Weite Kastiliens. Durchbrochen wird diese weiche Landschaft von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.

Am 27.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Romantisches Mecklenburg - Tausend Seen und ein Meer
Zwischen Elbe und Darß liegt ein weites Land mit Rapsfeldern, dunklen Wäldern, alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern, mit tausend Seen und einem Meer: Mecklenburg. Tierfilmer Christoph Hauschild hat atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Schwarzstörchen gemacht. Mit der Kamera blickt er in die Kinderstuben von Rohrweihe, Siebenschläfer und Eisvogel.

Am 27.10.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Eisenwurzen - Geheimnisvolles Land
Mächtige Bergketten prägen den Naturpark Steirische Eisenwurzen. Die archaische Gebirgslandschaft wirkt, als hätte sie sich nie verändert. Ein Film über die Region einst und heute. Vor einigen Millionen Jahren wohnten dort faustgroße Schnecken in küstennahen Sandbänken warmer tropischer Meere. Wo sich heute Wiesen und urtümliche Wälder erstrecken, bedeckten noch vor 20.000 Jahren gigantische Gletscher das Land. In jüngerer Vergangenheit war die Eisenwurzen Zentrum der Eisenverarbeitung. Mit den qualitativ hochwertigen Waffen, Sensen und Werkzeugen, die dort geschmiedet wurden, betrieb man regen Handel bis in den arabischen Raum.

Am 27.10.15 17:10 - 18:00 Uhr auf
N24: Amerika, Wildes Land - Wälder
Vom tropischen Regenwald Amazoniens bis zum borealen Nadelwald im hohen Norden - die riesigen Wälder Amerikas sind immer noch nahezu unerschöpfliche Lebensräume - die ihre Bewohner allerdings immer wieder vor große Herausforderungen stellen: Überschwemmungen, Dauerfrost und Waldbrände sind hier keine seltenen Phänomene. Die Dokumentation zeigt die Überlebensstrategien von Geisterbären im Amazonasgebiet, Wapiti-Bullen in den Rockies und Rotfüchsen in den Wäldern Kaliforniens.

Am 27.10.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Wildes Hawaii
Der Inselstaat Hawaii im Pazifischen Ozean umfasst neben Luxusresorts und Traumstränden auch unbewohnte Eilande, auf denen Horden von Wildschweinen durch den dichten Urwald stromern. Auf so einer Insel müssen sich die Survival-Experten Cody Lundin und Joe Teti den Weg zurück in die Zivilisation bahnen. Da sie weder Vorräte noch Ausrüstung dabeihaben, driften ihre Prioritäten schnell auseinander: Während sich Cody umgehend auf Trinkwasser-Suche machen will, möchte Joe aus einer alten Speerspitze eine Waffe bauen, um sich für drohende Keiler-Angriffe zu rüsten. Wasser oder Waffen - lautet jetzt die Streitfrage. Doch schnell zeigt sich, dass sie beides brauchen: Auf ihrem Weg durch den Dschungel stoßen die zwei auf das Skelett eines wilden Ebers - mit Fangzähnen so lang, dass sie leicht einen Menschen aufspießen könnten.

Am 27.10.15 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Wildes Belgien
Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann: Im kleinen, übervölkerten Belgien findet, wer genau hinschaut, noch Orte, an denen die Natur frei und wild ist wie früher. Doch sie wird von Naturfreunden ständig überwacht. Sie beringen Vögel und versehen Säugetiere mit elektronischen Sendern. Eine für die Tiere ungefährliche Methode, die es erlaubt, mehr über sie zu erfahren und sie besser zu schützen. Die Dokumentation von Eric Heymans führt unter anderem in das Reich der Wildgänse, Biber, Iltisse und Hirsche. Der Film zeigt, wie Wissenschaftler vorgehen, um Tiere einzufangen und zu beobachten.

Am 27.10.15 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Bis an die Schmerzgrenze
Die Sägewerke brauchen dringend frisches Holz und kaufen jeden Baumstamm, den sie auf dem Markt bekommen können. Das spielt Bobby Goodson und seinen Leuten perfekt in die Karten: Der Firmenboss hat gerade ein ergiebiges Waldgebiet voller hochwertiger Hart- und Faserholzstämme erschlossen und kommt mit der Arbeit gut voran. Die Crew muss zwar bis zum Umfallen schuften, doch wenn der Rubel rollt, krempeln die harten Jungs gerne die Ärmel hoch. Mit etwas Glück können sie jetzt viele verregnete Tage, an denen sie keinen Cent verdient haben, wieder wettmachen.

Am 27.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (2/5) - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.

Am 27.10.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildes Großbritannien (2/2) - Herbst und Winter
Herbst in Großbritannien. Ahorne, Eschen, Buchen und Eichen veranstalten ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer. Sie recyceln unzählige Tonnen organischen Abfalls. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken. Mit dem ersten Schnee wird Großbritannien zu einem Winterwunderland. Die Federn der Moorschneehühner und das Fell der Schneehasen verändern jetzt ihre Farbe und werden weiß. Gut getarnt sind sie so für Greifvögel fast unsichtbar. Auch für Eulen bedeutet die weiße Pracht kein Problem. Aus der Luft orten sie selbst feinste Mäusegeräusche unter der Schneedecke.

Am 28.10.15 06:30 - 07:00 Uhr auf
arte: Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen
Wohnsiedlungen, Autobahnen, Ackerland: Der Mensch macht sich zunehmend breit - und die natürlichen Lebensräume vieler Tiere schwinden. Konflikte sind da unausweichlich. "X:enius" fragt: Was tun, wenn Mensch und Tier sich ins Gehege kommen? Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Wildschweine in deutschen und in französischen Wäldern eher selten zu beobachten. Heute machen sich ganze Rotten über Felder und Gärten her. Vor allem in Mais-Monokulturen finden die Tiere Schutz und reichlich Kraftfutter. Ideale Bedingungen, sich weiter kräftig zu vermehren. Jäger schießen schon deutlich mehr Wildschweine als früher - ohne messbare Wirkung. Forscher arbeiten deshalb schon an einer Art Antibabypille für Wildsauen. Auch Möwen gehen vielen Menschen zunehmend auf die Nerven: Sie brüten auf Hausdächern, machen Lärm und attackieren sogar Passanten. Auf Sylt versuchen Behörden und Anwohner deshalb, die Tiere mit Vogelgeschrei aus dem Lautsprecher zu vertreiben. Und es gibt noch schrägere Methoden zur Vertreibung der Störenfriede. Naturschützer fordern stattdessen ein Umdenken: Respekt und Schutz für die natürlichen Lebensräume der Tiere würde die Probleme nachhaltiger lösen. Denn in Wahrheit leiden doch meist die Tiere unter den Menschen. In einer Auffangstation in der Nähe von Arcachon wird das besonders deutlich.

Am 28.10.15 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Felix in Deutschland pflanzt Bäume
Der 13-jährige Felix steht am Rednerpult der Generalversammlung der Vereinten Nationen, rückt seine Brille zurecht, holt tief Luft und sagt: "Es ist höchste Zeit, dass ihr Erwachsenen mit uns Kindern zusammenarbeitet. Wenn wir gemeinsam 1000 Milliarden Bäume pflanzen, können wir den Klimawandel stoppen." Die eben noch gelangweilt aussehenden Delegierten aus aller Welt blicken verwundert von ihren Smartphones auf. Überraschte Gesichter, dann Beifallsstürme. Allmählich gewöhnt sich Felix an den Erfolg: Seine Baumpflanzaktionen sind beliebt und seine Vorträge finden regelmäßig Anklang. Er erhält Einladungen aus aller Welt und hetzt rund um den Globus. Ein Vortrag folgt dem nächsten. Presseanfragen kann er oftmals nur noch im Taxi auf dem Weg zum nächsten Termin beantworten. Ausgerechnet als er mit seinen Kräften am Ende ist, soll er einen Vortrag vor Topmanagern aus der Schokoladenindustrie halten, die ihm helfen könnten, sein weltweites Engagement im großen Stil auszubauen.

Am 28.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Der Film entdeckt in der wunderbaren Natur unter anderem Wisente, Elche und Fischotter. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.

Am 28.10.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Vietnams vermintes Paradies
Der Artenreichtum des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark in Vietnam ist enorm. Im grünen Dickicht der schwer zugänglichen Region leben Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Alleine 150 Arten von Amphibien und Reptilien hat man bisher im Park nachgewiesen. In den letzten zehn Jahren wurden 14 neue Arten entdeckt. Was für die Wissenschaftler einem Garten Eden gleicht, war für die Einheimischen lange Zeit ein Laden mit Selbstbedienung. Dort haben sie gewildert, geplündert und widerrechtlich Bäume gefällt. Seit die UNESCO den Park zum Weltkulturerbe erklärt und die Parkverwaltung gezeigt hat, dass sie mit den Touristen Geld verdienen kann, achtet man hier auf die Natur. Weil niemand den Park so gut kennt wie die Einheimischen, können sie sich jetzt zu Parkrangern ausbilden lassen. Einer von ihnen ist der Bauer Nguyen Van Hoan. Jahrelang hat er gewildert, Affen und seltene Rinder geschossen. Seit er dafür aber bestraft worden ist und zugleich das Angebot bekam, für die Parkverwaltung zu arbeiten, ist er selbst Wilderern auf der Spur und führt Wissenschaftler durch das unwegsame Gelände. Ganze Dörfer werden umgesiedelt, mit Einverständnis und Mitbestimmung der Bewohner. Nachdem die Natur im Vietnam jahrelang ausgebeutet wurde, regeneriert sie sich nun blitzschnell. Die Chancen für den Nationalpark stehen gut, zu einem neuen Paradies zu werden.

Am 28.10.15 13:15 - 14:05 Uhr auf
3sat: Der Schatz der Hohen Tauern
Vor Tausenden von Jahren drangen die ersten Menschen in die Alpen vor und trafen auf ausgedehnte, einförmige Urwälder, den heutigen Nationalpark Hohen Tauern. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und siedelten sich bis in die Hochlagen an. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft einen Lebensraum fanden. Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen.

Am 28.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas
Bevor die Spanier die Insel eroberten, war sie fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Waren vor der kubanischen Revolution nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet, sind es jetzt nach umfangreicher Wiederaufforstung wieder rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus.

Am 28.10.15 14:55 - 15:40 Uhr auf
3sat: Wilder Wald im Land des Eisens - Nationalpark Kalkalpen
Im Herzen Europas, an der steirisch-oberösterreichischen Grenze gelegen, verströmen die Kalkalpen immer noch den Zauber einer menschenleeren Urlandschaft. Der größte Nationalpark Mitteleuropas ist ein Land aus kahlen Gebirgsstöcken, unzugänglichen Schluchten und Wäldern. Das mächtigste Karsthochplateau der Ostalpen, ein Meer aus Fels und Stein, ist der letzte Zufluchtsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. In den Wäldern konnten die alten Könige der Alpen ihre Herrschaft bis heute aufrechterhalten - Auerhahn, Rothirsch, Steinadler und Bär.

Am 28.10.15 15:40 - 16:30 Uhr auf
3sat: Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab
Die Naturerscheinungen der geheimnisvollen Bergwelt des Mariazeller Lande inspirierten uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze. Das Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark bietet malerische Steinwogen, geheimnisvolle Höhlensysteme, eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Schon der Gründung der berühmten Basilika von Mariazell geht eine märchenhafte Geschichte voraus. 1157 wurde ein Benediktinermönch namens Magnus in die Gegend entsandt. Am Abend des 21.12. versperrte ihm eine Felswand den Weg.

Am 28.10.15 17:00 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.

Am 28.10.15 17:25 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Papuas, zwischen Tradition und Fortschritt
Auch wenn es den Papuas teilweise gelungen ist, ihren traditionellen Lebensstil bis ins 21. Jahrhundert zu erhalten, werden auch sie immer mehr in den Strudel der Globalisierung hineingezogen. Die Dokumentation begleitet Benneth, der sein Leben in der Stadt aufgegeben hat, um zu seinem Stamm zurückzukehren und Krokodilmann zu werden. Außerdem wird gezeigt, wie Jethro gegen die Übergriffe in der Goldmine von Porgera kämpft.

Am 28.10.15 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Flucht vor dem Wasser
Die Glückssträhne war leider nur von kurzer Dauer. Nachdem Bobby Goodson und seine Männer für ein paar Tage von Schicksalsschlägen verschont bleiben, droht ihnen nun neuer Ärger: Erst geraten die Jungs in Streit mit einem Landbesitzer, dann macht ihnen schon wieder schlechtes Wetter das Leben schwer. Ein heftiger Sturm, begleitet von sintflutartigen Regenfällen, setzt den ergiebigen Landstrich, in dem die Holzfäller gerade frische Stämme gerodet haben, völlig unter Wasser. Das geschlagene Holz muss so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden, bevor es verfault und nichts mehr wert ist.

Am 28.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (3/5) - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

Am 28.10.15 21:20 - 22:25 Uhr auf
ServusTV: Lautlos über dunkle Wälder
Ludwig Starkl kennt die mythischen Stellen und Legenden des Waldviertels wie kaum ein anderer. Er nimmt uns mit in die Lüfte, auf eine magische Reise, die uns in eine andere Zeit und eine fremde Welt versetzt. Eine weitgehend unbekannte Welt, die direkt vor den Toren Wiens liegt: Das geheimnisvolle Waldviertel.
(Wdh. morgen 9.45-10.50 Uhr)

Am 29.10.15 08:55 - 09:40 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. Hunderte Millionen Singvögel fallen jährlich außerdem den spiegelnden Fensterscheiben großer Glasfassaden zum Opfer. In Kanada sind Hauseigentümer deshalb inzwischen dazu verpflichtet, die Sicherheit der Zugvögel durch Markierungen an Fensterscheiben zu gewährleisten. In Frankreich wird indes weiterhin Jagd auf die dort als Delikatesse geltende Gartenammer gemacht, obwohl diese seit Jahren auf der Roten Liste steht. Ihre Population hatte sich in den letzten 34 Jahren um 86 Prozent verringert. Frankreichs Behörden verschließen davor die Augen. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.

Am 29.10.15 09:40 - 10:25 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögel-Bestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. Der Rückgang der Sumpfschwalbe ist in Kanada ebenfalls zu beobachten. Ursache hierfür ist, dass aufgrund des Rapsanabaus großflächig Insektizide zum Einsatz kommen, so dass die Insektenfresser keine Nahrung mehr finden. In Costa Rica wiederum sind Entwaldung und Kaffeeanbau Ursachen für die Dezimierung der Singvögel. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht.

Am 29.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas (2/2)
Der Toa, der den Nationalpark im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss Kubas. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er-Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären katastrophal gewesen. Fidel Castro persönlich hat das Projekt gestoppt und dafür gesorgt, dass der bereits geplante Parque Nacional Alejandro de Humboldt schnellstens Realität wurde. 40 Kilometer von der Küstenstadt Baracoa entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich das Besucherzentrum des Schutzgebietes Parque Nacional Alejandro de Humboldt.

Am 29.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kenia
Kenia im Osten Afrikas gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit. Und Kenia ist es gelungen, seine ursprüngliche Natur weitestgehend zu erhalten. Allein in den unüberschaubar riesigen Savannen ist die Artenvielfalt überwältigend. Die David Sheldrick Foundation kümmert sich um verwaiste Elefanten, Samuel Mutisiya hat sich ganz dem Schutz der Nashörner im Ol Pejeta Reservat verschrieben.

Am 29.10.15 15:25 - 15:50 Uhr auf
arte: Humanima - Mit den Gibbons leben
Aurélien Brulé verbrachte seine Zeit schon als Kind lieber mit Tieren als in der Schule. Mit dreizehn bekam er einen Job in einem Zoo, wo er seine Faszination für Menschenaffen entdeckte. Besonders gut gefielen ihm die Weißhandgibbons, eine kleine Baumaffenart, die heute vom Aussterben bedroht ist. In den späten 90ern flog er dann zum ersten Mal nach Thailand und Indonesien, um die Menschenaffen in der freien Wildbahn aufzuspüren, zu beobachten und zu erforschen und blieb schließlich gänzlich vor Ort, um für das Überleben der Gibbons zu kämpfen. Auf der Insel Borneo leitet der Franzose heute das Gibbon-Schutz- und -Rettungszentrum Kalaweit. Aurélien und sein Team kümmern sich um verletzte Affen und auch um solche, die unter schrecklichen Bedingungen als Haustiere gehalten werden. Allein in Indonesien leben mehr als 6.000 Gibbons in Privathaushalten in Gefangenschaft. Doch auch in der freien Wildbahn ist die Affenart in Gefahr. Sie werden von Raubtieren wie Pythonschlangen in Sumpfgebieten bedroht und auch das Schicksal der indonesischen Wälder gefährdet ihre Zukunft. Die Entwaldung Borneos nimmt den Affen Tag für Tag mehrere Hundert Hektar Land und treibt sie in die Enge.

Am 29.10.15 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Kein Entkommen
Wird das Wasser steigen oder fallen? Booby Goodson ist zwar ein erfahrener Veteran im Holzgeschäft, hellsehen kann er dennoch nicht. Trotzdem muss das Urgestein in den Sümpfen North Carolinas wichtige Entscheidungen treffen. Die Straßen in dem Waldgebiet, in dem seine Männer gerade ihre Arbeit verrichten, sind komplett überschwemmt. Nun ist die große Frage, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickeln wird. Lohnt es sich zu warten, oder sollten sich die Holzfäller umgehend nach einem anderen Revier mit günstigeren Arbeitsbedingungen umsehen? Bobby Goodson hat die Qual der Wahl.

Am 29.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (4/5) - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.

Am 29.10.15 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Marienkäfer Zombie
Entseelt und ausgehöhlt, wie ein Zombie. Dieses Schicksal ereilt den Marienkäfer, wenn er auf die Brackwespe trifft. Thomas D zeigt, wie dieser reale Horrorfilm weitergeht, bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 29.10.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel -, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen.

Am 30.10.15 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (1/2) - Die Deutschen am Goldfluss
Schon immer haben die grandiosen Weiten Alaskas und Kanadas Abenteurer und Aussteiger angezogen. Sie kommen auf der Suche nach Reichtum, Einsamkeit oder einfach nur, um zu vergessen. Belohnt werden sie mit dem Leben in einer der faszinierendsten Landschaften der Erde. Aber auch das Leben in der Wildnis muss organisiert sein. Alle Romantik endet spätestens dann, wenn der Alltag Einzug hält und man tief in den nordischen Wäldern nur ungern auf Strom, Wasser und Heizung verzichten will. Doch gerade die Deutschen, die es in die Wälder des Nordens verschlagen hat, haben sich als wahre Meister der Alltagsbewältigung erwiesen. Wie ist das mit dem Schulbesuch der Kinder, wenn die nächste Schule hunderte Kilometer entfernt ist? Wie löst man Nachbarschaftsprobleme mit Indianern, die man doch bisher nur aus Karl-May-Filmen kannte? Wer sich bisher in Deutschland schon über Nachbars Katze aufgeregt hat, muss nun akzeptieren, dass Grizzlybären im Vorgarten ihre eigene Vorstellung von Fairness haben. In der Wildnis ist jeder Tag eine besondere Herausforderung - manchmal gefährlich, oft aber auch von unendlicher Schönheit. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben sich in ihrer zweiteiligen Dokumentation auf den Weg von Kanada nach Alaska gemacht und deutsche Auswanderer der etwas anderen Art kennengelernt.

Am 30.10.15 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (2/2) - Keine Angst vor großen Bären
Der Winter hält Einzug in den tiefen Wäldern des Nordens. Wie hält man es in einer Gegend aus, in der es ab Oktober eisig kalt wird und einem die Hand am Straßenschild fest frieren kann? Was treibt deutsche Auswanderer dazu, sich in einer unendlichen Einsamkeit anzusiedeln, die zwar für eine grandiose Schönheit, aber auch für unbekannte Gefahren steht? Wer anfänglich glaubte, zwischen Yukon und Nordpolarmeer eine ruhige Zeit verbringen zu können, musste schnell umdenken. Statt Auto zu fahren, muss man hier lernen, mit einem Motorflugzeug auf einem Schneefeld zu landen, dass man vor Waldbränden auf der Hut sein muss und wie man Schlittenhunde versorgt. Michael Gregor und Jochen Schliessler begleiten Deutsche, die es aus unterschiedlichen Gründen in die Wildnis verschlagen hat. Gerade dann, wenn sie glaubten, die Zivilisation endlich hinter sich gelassen zu haben, holt sie sie wieder ein. Spätestens dann, wenn eine Minengesellschaft plant, das wildromantische Tal, in dem man sich angesiedelt hat, komplett umzugraben.

Am 30.10.15 09:40 - 10:45 Uhr auf
ServusTV: Von Wäldern und Menschen (2/2)
Wälder sind ein wichtiger Bestandteil der Erde: Sie versorgen den Menschen mit Holz. Darüber hinaus regulieren sie den Regen und den Wasserstand der Flüsse. Wälder wirken der globalen Erwärmung entgegen. Darüber hinaus sind sie der größte natürliche Lebensraum für die Pflanzenwelt, die Sauerstoff produziert und die Grundlage für die meisten gängigen Medikamente ist. Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand zeigt Wege auf, wie dieses wertvolle Gut geschützt werden kann.

Am 30.10.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Sündhaft bequem - Das merkwürdige Leben der Faultiere
Faultiere sind Meister der Tarnkunst: in ihren grauen, hohlen Haaren wachsen Algen, die ihnen eine grünliche Farbe verleihen - die macht Faultiere schon in kürzester Entfernung unsichtbar. Außerdem hinterlassen sie keine Fährte, keinen Bau und kein Nest, bewegen sich lautlos und sind meistens stumm. Mithilfe einheimischer Jäger gelang es Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz die Tiere im Blättergewirr der Regenwälder Guayanas im Norden Südamerikas aufzuspüren. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes gelang es, bislang nie gezeigte Einblicke aus dem Leben der Faultiere in ihrem Film festzuhalten.

Am 30.10.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Die Eroberer - Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise erobert die Welt! In weniger als einem Jahrhundert hat sie den Süden der USA besetzt und sich auf den Philippinen ausgebreitet, ist in China und Thailand einmarschiert und hat Australien gestürmt. Überall gefährdet sie die biologische Vielfalt, indem sie Nahrungsquellen beschlagnahmt und einheimische Arten ausrottet. Dabei ist die Feuerameise so effizient, dass sie zu den 100 schädlichsten invasiven Arten weltweit zählt. Wissenschaftler erforschen im Labor die Eroberungsstrategien dieser harmlos wirkenden Tierchen und testen Methoden, die ihrem Vormarsch Einheit gebieten könnten. Professor Walter Tschinkel von der Florida State University gilt weltweit als führender Experte für die Rote Feuerameise. Ihn fasziniert dieses ungewöhnliche Insekt, das vom Menschen geschaffene Gegebenheiten geschickt für seine Zwecke zu nutzen versteht.

Am 30.10.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Indiens Dschungelbuchklinik
Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg. Jedes Wildtier, das sich aus dem Park herauswagt, fällt auf und stört. Elefanten und Nashörner können auf den Äckern große Schäden anrichten, Tiger und Leoparden machen den Menschen Angst. "360o - Geo Reportage" begleitet Phulmoni Gogoi und ihren Mann Prasanta Boro, die für den "Wildlife Trust" arbeiten und die Landbevölkerung sowohl aufklären als auch als Unterstützer gewinnen wollen. Mittlerweile ist der Verlust an wilden Tieren so groß, dass jedes einzelne für den Bestand von Bedeutung ist. Die Ärzte wollen jedes Exemplar retten.

Am 30.10.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Highway der Schmetterlinge - Die Reise der Monarchfalter
Die "Seelen der Verstorbenen" sind wieder zurück! Pünktlich zu Allerheiligen, dem Dia de los Muertos, wie jedes Jahr. Orangefarbene Schmetterlingsschwärme tanzen um die Indianer, die zum Friedhof pilgern. Die Monarchfalter sind nach Mexiko gekommen, um hier zu überwintern. Es sind viele Millionen Stück. Sie haben eine lange, gefährliche Reise hinter sich. 4.000 Kilometer - auf einem Highway der Winde. In Nordamerika hat sich die Schar kleiner Schmetterlinge acht Wochen zuvor auf die Reise gemacht von den großen Seen Nordamerikas über Wüsten und Berge bis ins mexikanische Hochland.

Am 30.10.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bulgarien
In dieser Folge geht es um den Naturschutz in Bulgarien. Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. 1934 wurde der erste Naturpark eröffnet, aber während des kommunistischen Regimes wurde der Naturschutz vernachlässigt. Erst mit Einführung der Demokratie konnten Naturschützer ihre Meinung kundtun. Nach dem EU-Beitritt in 2007 wurden Programme entwickelt, um etwa den Naturschutz von Bären, Geiern und Steinadlern zu gewährleisten.

Am 30.10.15 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Kraftakt mit Hindernissen
Der Markt diktiert die Regeln, und die Sägewerke benötigen dringend frisches Holz. - Gute Nachrichten für Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten, doch die Männer müssen jetzt schnell sein und so bald wie möglich liefern. Gerade in dieser Situation kommen Komplikationen mit den Maschinen natürlich extrem ungelegen: Eines der tonnenschweren Fahrzeuge hat ein defektes Hinterrad, und dieses Problem müssen Bobby und seine Crew schnellstens in den Griff bekommen, sonst platzt das ganze Geschäft. Obendrein haben die hart gesottenen Jungs mit einem weiteren Problem zu kämpfen: In den Sümpfen North Carolinas tummeln sich in diesem Jahr extrem viele Schlangen.

Am 30.10.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (5/5) - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein.
Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersäht, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst sechzig Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


23.05.2017

Rangertour Wahlerscheid
(52156 Monschau-Höfen)
Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Eine leichte Wanderung überwiegend durch flaches Gelände, die für geländegängige Kinderwagen geeignet ist.
Details


23.05.2017

Wandertour „de Luchse“ mit dem Ranger
(38667 Bad Harzburg)
Erlebniswanderung
Details


23.05.2017

Wandertour „de Luchse“ mit dem Ranger
(38667 Bad Harzburg)
Erlebniswanderung
Details


23.05.2017

Fortbildungsveranstaltung "Die Klimakönner"
(49201 Dissen)
Waldpädagogische Praxis für (angehende) Erzieher, Lehrer und Interessierte
Details


23.05.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges