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Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 14.11. - 27.11.15

Am 14.11.15 05:45 - 06:30 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 14.11.15 06:30 - 07:15 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 14.11.15 07:05 - 07:30 Uhr auf
arte: Droht uns eine Phosphat-Krise?
Egal ob Tier, Mensch, oder Pflanze - Phosphat ist ein lebenswichtiger Baustein aller Lebewesen. Für Pflanzen ist Phosphat einer der Hauptnährstoffe, und deshalb ist es wichtiger Bestandteil mineralischen Düngers. In der Landwirtschaft werden weltweit 80 Prozent der Jahresförderung von Phosphat zum Düngen verwendet. Doch wie Erdöl wird Phosphat, das als Rohstoff in Gesteinsform vorkommt, immer knapper. Die Forschung sucht deshalb nach Möglichkeiten, wie Phosphat recycelt werden kann. Wie schafft man es, Phosphat zum Beispiel aus Klärschlamm zu extrahieren, wo es in großen Mengen vorkommt? Wie bringt man Pflanzen dazu, Phosphat besser und sparsamer zu verwerten? Dörthe und Pierre besuchen eine Kläranlage bei Offenburg. Dort besichtigen sie eine europaweit einzigartige Versuchsanlage, in der bereits heute aus den Abwässern Phosphat erfolgreich recycelt wird. Kann diese Technologie die drohende Phosphat-Krise abwenden?

Am 14.11.15 08:00 - 08:55 Uhr auf
arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere
Die Geschichte der Faultiere begann vor rund 40 Millionen Jahren. Damals gingen sie aufrecht und erreichten eine Höhe von stattlichen sechs Metern. Im Laufe der Evolution schrumpften sie auf ihre heutige Größe von rund einem halben Meter. Ihr geruhsames, bewegungsarmes Leben und ihre Physiognomie haben zu Vorurteilen und Fehleinschätzungen durch den Menschen geführt - sie galten als faul, unnütz und als Überträger von Krankheiten. Lange wurden sie deshalb gejagt. Richtig ist nur, dass sie extrem langsam sind in allem, was sie tun. Dadurch sind sie immer wieder in Unfälle mit Autos oder Hunden verwickelt. Die Spanierin Encar García und ihr italienischer Ehemann Sandro Alviani haben nun auf ihrem Privatgrundstück südlich von Puerto Viejo eine kleine Arche Noah geschaffen, das Jaguar Rescue Center. Fast täglich bekommen sie verletzte Tiere: Der neueste Zugang ist ein erst zwei Monate altes Faultierbaby. Es ist vom Baum gefallen, gerade konnte es noch vor angreifenden Hunden in Sicherheit gebracht werden. Wird es gelingen, das Baby zu retten?

Am 14.11.15 10:40 - 11:05 Uhr auf
arte: Humanima - Von Gorillas und Menschen
Die heutige Folge führt nach Gabun, wo sich Nicholas Bachand in einem Projekt für Gorillas engagiert, die Wilderern zum Opfer gefallen sind. Häufig bleiben Gorilla-Babys zurück, die nicht in der Lage sind, alleine im Dschungel zu überleben. Mit viel Feingefühl unterstützen Nicholas und seine Tierpfleger die verwaisten Tiere, mit dem Ziel, sie eines Tages wieder in die Freiheit zu entlassen.

Am 14.11.15 11:30 - 11:55 Uhr auf
arte: Humanima - Hinter der Maske
Dieses Mal entführt "Humanima" den Zuschauer ins Reich der Mandrille ins zentralafrikanische Gabun. Die Tierärztin Delphine Verrier kämpft dort für den Erhalt der Primatenart mit der farbenprächtigen Gesichtspartie und untersucht das SIV-Virus, das Ursprungsvirus für die menschliche Immunschwächekrankheit HIV. Sie möchte herausfinden, wie sich das Virus in einer Mandrill-Population verbreitet, ohne die Tiere krank zu machen. Denn die Mandrille stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Dennoch wird ihr Fleisch nicht selten auf den öffentlichen Märkten oder am Straßenrand angeboten.

Am 14.11.15 11:55 - 12:20 Uhr auf
arte: Humanima - Die Rückkehr des amerikanischen Bisons
Einst zogen Zigtausende Präriebisons ungehindert über das weite Grasland Nordamerikas. Durch die intensive Bejagung jedoch schrumpfte der Bestand Ende des 19. Jahrhunderts auf weniger als ein Dutzend Tiere. Nur dank staatlicher Aufzuchtprogramme und der Einrichtung von Reservaten gelang es, die Wildrinder vor dem Aussterben zu bewahren. ARTE geht gemeinsam mit dem Biologen Daniel Fortin in der kanadischen Prärie auf Spurensuche nach Bisons. Im südkanadischen Prince Albert National Park leben dank einer Aufzuchtmaßnahme aus dem Jahr 1969 etwa 200 der Wildrinder.

Am 14.11.15 12:00 - 12:45 Uhr auf
mdr: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet.

Am 14.11.15 14:25 - 14:55 Uhr auf
arte: China erstickt im Smog
China ist eine Wirtschaftsmacht ersten Ranges, kein anderes Land verzeichnete je ein so schnelles Wachstum. Zwar hat die Entwicklung des Landes einen Teil der Bevölkerung aus der Armut befreit, doch die Umwelt wurde im Zuge dessen massiv geschädigt. "Mit offenen Karten" beleuchtet die ökologischen Auswirkungen des chinesischen Wirtschaftsbooms.

Am 14.11.15 14:55 - 15:40 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (2/5) - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.
(Wdh. übermorgen 17.40-18.25 Uhr)

Am 14.11.15 15:40 - 16:20 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (3/5) - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

Am 14.11.15 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Klimadiskussionen ohne Ende? - Sind wir eigentlich noch zu retten?
Am 30. November treffen sich die Mitgliedsstaaten der Uno in Paris, um Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zu diskutieren. Erneut. Werden sich die Staatschefs diesmal endlich auf verbindliche Vereinbarungen zum Schutz des Klimas einigen? Während Politiker noch um Ziele und Maßnahmen ringen, stellen Landwirte, Kommunen und Industrie sich schon auf die unausweichlichen Folgen der Klimaveränderung ein. Und mancher sieht durch den Wandel sogar gewaltige Profitmöglichkeiten auf sich zukommen - zu Lasten der Allgemeinheit. Motto: Nach uns die Sintflut, wir bringen unsere Schäfchen ins Trockene.
Themen u.a.: Eiskalte Geschäftschancen - wie Energiekonzerne vom Klimawandel profitieren wollen; Sonnenblumen statt Mais - wie Landwirte sich auf neue Klimaverhältnisse einstellen; Wasserflut und Hagelschlag - warum Extremunwetter so schwer vorherzusagen sind.

Am 14.11.15 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (4/5) - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte, der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.

Am 14.11.15 17:00 - 17:25 Uhr auf
BR: Der Letzte seines Standes - Der Holzrücker vom Grödnertal (1/2)
Noch immer gibt es Landstriche, da scheint die Zeit wie angehalten. So wie in Klausen in Südtirol und im Leben der Junggesellen Schmied Sepp (75) und Obexer Luis (63): ihres Zeichens Holzrücker. Über die Jahreszeiten hinweg begleitet das Filmteam die beiden Männer bei ihrer Arbeit und ihrem kargen, doch reichen Leben. Sie wissen um die Kräfte des Mondes, fällen mit Axt und Säge den Baum, rücken ihn mit Schlitten und Ross, kochen und essen wie die Holzknechte dereinst.

Am 14.11.15 17:25 - 18:00 Uhr auf
BR: Der Letzte seines Standes - Der Holzrücker vom Grödnertal (2/2)
Der 75-jährige Sepp, Holzrücker und seit frühester Jugend den Tieren verbunden, wollte nie etwas anderes als mit Pferden zu arbeiten. Modernen Errungenschaften steht er eher skeptisch gegenüber, nicht einmal einen Führerschein hat er. So ist es nur logisch, dass er alle seine Wege zu Fuß erledigt. Sogar zum Schmied ins Tal, hinunter nach Klausen, geht er mit seinem Ross Amanda, auch wenn der Fußmarsch sehr beschwerlich ist. Und Paul Wörnle ist selbst ein Letzter seines Standes, ein sogenannter Grobschmied, der noch die uralte Kunst des Beschlagens beherrscht. Der Sepp lebt sein Leben wie Generationen von Holzrückern vor ihm.

Am 14.11.15 18:00 - 18:45 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (5/5) - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersäht, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst sechzig Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

Am 14.11.15 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildes Skandinavien - Finnland
"Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen seinen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlüpfen lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kameraperspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen.

Am 14.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Leben mit dem Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und seine Furchtlosigkeit haben ihn in weiten Teilen Amerikas verschwinden lassen. Einer der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal, ein riesiges Mosaik aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen - an die 8.000 Jaguare dürfte es dort heute noch geben. Doch in dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Noch immer lassen viele Viehbesitzer die Jaguare auf ihrer Fazenda heimlich vergiften. Noch weiß man zu wenig über die Lebensgewohnheiten der Katzen, deshalb verfolgen die Forscher im dicht besiedelten Süden des Pantanals mithilfe von Senderhalsbändern einige Jaguare. Der Fotograf Douglas Trent dagegen verfolgt seit einigen Jahren im Norden des Pantanals die Jaguare nur mit seiner Kamera. Jedes seiner Bilder hat eine Geschichte - und manchmal liegt zwischen zwei Bildern ein Jaguarleben.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 14.11.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wilde Pyrenäen (3/3) - Berge des Lichts
In der urwüchsigen Pyrenäenlandschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die dreiteilige Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt. Im Cirque de Gavarnie, einem imposanten Felsenkessel auf der französischen Seite, ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf. Bären streifen durch das katalanische Arantal.

Am 15.11.15 00:45 - 01:10 Uhr auf
ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der "echten" Meere und ihrer bedrohten Arten zu Gute kommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.

Am 15.11.15 01:10 - 01:40 Uhr auf
ARD-alpha: Agroforste - Die Landwirtschaft von morgen?
Mittlerweile sind viele Bauern überzeugt, dass Bäume und Sträucher wieder auf die Felder gehören. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich inzwischen mit der Idee. Können Agroforste die Ernährung und die Energieversorgung der Zukunft sicher stellen und gleichzeitig drängende Probleme wie den Verlust der Biodiversität und Bodenerosion bekämpfen?

Am 15.11.15 03:10 - 03:35 Uhr auf
ARD-alpha: Zerstörerische Stürme - Können wir uns schützen?
Im schlimmsten Fall verursachen sie Milliardenschäden. Lothar, Kyrill oder Xynthia haben gezeigt, dass schwere Stürme nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns dramatische Ausmaße erreichen. Wie Streichhölzer knickte vor ein paar Jahren Winterorkan Kyrill 40 Millionen Bäume um. Ganze Berghänge fegte er leer. Erst Generationen später wird der Wald wieder komplett aufgeforstet sein. Im Zuge der Klimaveränderung rechnen viele Wissenschaftler damit, dass solche Katastrophen in Zukunft noch häufiger drohen. Faszination Wissen Moderator Gunnar Mergner möchte deshalb herausfinden, wie man sich bei uns vor schweren Stürmen und dem Schaden, den sie anrichten, schützen kann. Von Wissenschaftlern erfährt er, was bereits getan wird und was man noch tun müsste - für den Wald, die Küste und die Städte. Aufwändige Experimente im Windkanal sollen zeigen, wie Wälder "sturmsicher" umgebaut werden könnten. Im Wellenkanal werden neue Deiche geplant. Sogar einen ganzen Stadtteil haben Forscher im Windkanal nachgebaut. Meteorologen blicken übrigens in die Vergangenheit, um die Zukunft zu modellieren und abzu-schätzen, wie sich Stürme am Ende des 21. Jahrhunderts entwickeln könnten.

Am 15.11.15 03:35 - 04:05 Uhr auf
ARD-alpha: Angriff der Pilze
Wer an Pilze denkt, der hat wahrscheinlich leckere Schwammerl oder lästigen Fußpilz vor Augen. Doch unter den circa 3 Millionen Arten dieser eigenständigen Lebensform gibt es Schädlinge, die Tierarten, Pflanzen und sogar die Gesundheit des Menschen bedrohen. Von wegen "harmlose" Pilze! Die "dritte Lebensform" ist auf dem Vormarsch. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Pilze sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben. Und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten. Es werden mehr Nutzpflanzen durch Pilze vernichtet als durch Viren, Bakterien und Parasiten zusammen. Der Getreiderost etwa zerstört jedes Jahr große Teile der Welternte. Amphibien leiden an einer tödlichen Pilzerkrankung. Pilzgifte im Getreide können auch dem Menschen gefährlich werden. Bisher weiß die Menschheit zu wenig über die vielseitige Lebensform. Das muss sich ändern, sagen viele Forscher. Denn die Bedrohung wächst.

Am 15.11.15 07:35 - 08:00 Uhr auf
arte: Humanima - Im Lemuren-Paradies
Als Leiter eines Krokodilzucht-Projekts lässt sich Olivier Behra mit 25 Jahren auf der größten afrikanischen Insel vor der Ostküste Mosambiks nieder. Madagaskars biologische Vielfalt begeistert ihn, aber vor allem die Lemuren. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt und gleichzeitig die Insel der Artenvielfalt. Von den 13.000 Pflanzenarten, die hier wachsen, sind 10.000 endemisch, das heißt sie kommen ausschließlich in Madagaskar vor. Lemuren gibt es zwar auch in Afrika und Südamerika, aber 90 Prozent leben in Madagaskar. Durch ihre isolierte Lage ist die Insel ein Sonderfall der Evolution. Lemuren sind ausgesprochen scheue Tiere und in freier Wildbahn schwer zu beobachten. Ihr Name leitet sich von den römischen Totengeistern ab. Mehr als 70 verschiedene Lemuren-Arten zählt Madagaskar. Für das Land sind die Tiere das, was der Panda für China ist: ein Wahrzeichen. Ein Wahrzeichen, das durch die massive Brandrodung vom Aussterben bedroht ist. Der Franzose Olivier Behra weiß, um die Artenvielfalt der Insel zu erhalten, muss sich auch die Lebenssituation der Menschen verbessern. Mit diesem Ziel vor Augen, gründete er die Organisation L'Homme et l'Environnement - "Mensch und Umwelt". Durch Olivier Behras Engagement für den Erhalt von Madagaskars Tierwelt und ihrem Lebensraum sind weitere Projekte zum Schutz der Lemuren entstanden.

Am 15.11.15 13:30 - 14:35 Uhr auf
ServusTV: Sumatra - Insel der Tiger
Die indonesische Insel Sumatra ist die einzige Insel, auf der heute noch Tiger leben. Sie sind kleiner und scheuer als ihre Verwandten auf dem Festland und wurden noch nie in der Wildnis gefilmt. Doch ihre wilde Dschungelheimat ist im Verschwinden begriffen und treibt die Großkatzen immer mehr in die Nähe der Menschen.

Am 15.11.15 14:20 - 15:05 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (3/5) - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

Am 15.11.15 14:30 - 15:15 Uhr auf
SWR: Wilder Balkan
Regisseur und Kameramann Michael Schlamberger beginnt seine Reise über die Balkanhalbinsel in Montenegro. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" finden sich einige der letzten Urwälder Europas. Bären, Wölfe und Luchse konnten in den unzugänglichen Wäldern überleben. Die Tara, der längste Fluss Montenegros, hat eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben und den längsten und tiefsten Canyon Europas geschaffen. Die wilde Schlucht stellte eine besondere Herausforderung für das Filmteam dar, denn sie ist kaum zugänglich.

Am 15.11.15 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Bärengeschwister - Findelkinder
Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Als die jungen Bären bei Tierschützer und Naturfotograf Vaclav Chaloupek ankommen, sind sie hungrig und unterkühlt. Er versorgt die Kleinen und ruft sofort den Arzt an. Die beiden Tiere, ein Weibchen und ein Männchen, sind gesund und bekommen Impfungen und einen Wiedererkennungschip. Der Tierschützer hat große Erfahrung in der Aufzucht von Bären und alles scheint nach Plan zu laufen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden dank seiner intensiven Pflege nicht nur unermüdlich im Nachfordern von Milch sind - in einem 4-Stunden-Rhythmus - sondern bald anfangen das Haus zu erobern. Vor allem aber zeichnet sich von vornherein ab, wer der Clevere, und wer der Frechere der beiden ist. Wie in der Natur, so messen die beiden ihre Kräfte in ständigen Spielkämpfen. Vaclav Chaloupek entschließt sich, nach sechs Wochen den ersten Spaziergang ins Freie zu wagen. Der erste Ausflug krempelt das Leben der kleinen Bären um. Vaclav zeigt ihnen, wie man balanciert, und dass man am Seidelbast nicht naschen darf.

Am 15.11.15 15:40 - 15:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Kiefer


Am 15.11.15 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Planet der Spatzen - In einem Spatzenleben um die ganze Welt
In sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen. Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Die Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.

Am 15.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
rbb: Die fantastische Reise der Vögel - Europa
Der aktuelle Teil der Reihe begleitet die Zugvögel, die sich in jedem Frühjahr aufmachen, Europa neu zu besiedeln. Es sind Reisen voller Entbehrungen, in denen Vögel Entfernungen zurücklegen, die um die halbe Erde reichen. Und sie müssen häufig Risiken eingehen, die sie im schlimmsten Falle scheitern lassen. So unterschiedlich die Vögel, so verschieden sind ihre Schicksale und Herausforderungen: Die Kamera folgt den Störchen bei ihrer gefährlichen Passage über das Mittelmeer, begleitet Kraniche und Flamingos bei ihrer Suche nach geeigneten Brutplätzen in der Camargue und fliegt mit Gänsen über Loire-Schlösser und durch Unwetter auf ihrem Weg in die Arktis. Ein Schwarm von 20 Millionen Staren erschafft ein riesenhaftes Wesen am Abendhimmel von Rom, Basstölpel absolvieren vor der schottischen Küste spektakuläre Jagdflüge. Und Aufnahmen in Ultrazeitlupe zeigen Schwalben, die Eintagsfliegen erbeuten. Aber jeder Vogel hat ein Ziel, das ihn alle Anstrengungen ertragen lässt: Nach ihrer Ankunft beflügelt das bevorstehende Brutgeschäft die gefiederten Abenteurer. Die Paare finden zueinander und vor ihnen liegt der europäische Sommer, in dem sie ihre Jungen großziehen. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit, denn im Herbst muss der Nachwuchs stark genug sein, um selbst beim Zug nach Süden dabei sein zu können.

Am 15.11.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
rbb: Die fantastische Reise der Vögel - Südamerika
Der heutige Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die unendlich abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Es ist eine Reise auf den Schwingen des Kondors entlang der Anden, eine Entdeckungsreise vorbei an der legendären Ruinenstadt Machu Picchu hin zu den Paarungsplätzen der Mähnenrobben. Hellrote Aras führen auf ihrer Suche nach natürlichen Arzneien ins Herz des Amazonasbeckens, in dem sie auf Tapire, Klammeraffen und Jaguare treffen und auf den Alptraum jedes Bewohners der Baumkronen: Harpyien, die physisch stärksten Greifvögel der Welt. Die Vögel tragen den Zuschauer durch die Wasserfälle des Iguazú, aber auch zu den Jagdgründen der Schwertwale. Südamerika auf den Schwingen der Vögel ist so bunt und lebendig wie der Karneval von Rio de Janeiro, einer Stadt, über der die Geier, von Aufwinden getragen, ihre Kreise ziehen.

Am 15.11.15 21:30 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Yosemite Nationalpark (USA) - Jahreszeiten eines Naturwunders
"Ahwahnee", ein vor Staunen geöffnete Mund, diesen Namen hatten die Indianer ursprünglich Yosemite gegeben. Und für John Muir, den legendären amerikanischen Pionier, war das Tal in der Sierra Nevada Kaliforniens gar, "das glorreichste Wunder der Natur". "Yosemite" - 1864 vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln als "Public Preserve" dem Staat Kalifornien zugesprochen - 1890 zum Nationalpark erklärt, und 1984 zum Weltnaturerbe - ist heute eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. "Es ist nicht entscheidend, was man sieht, sondern wie man es sieht", hat einer der wichtigsten amerikanischen Landschaftsfotografen, Ansel Adams, festgestellt und es ist ihm gelungen, in seinen einmaligen schwarz-weiß Bildern, weniger die Wirklichkeit, als vielmehr die Gefühle des Betrachters abzubilden. Mit einer Reise durch alle vier Jahreszeiten lässt sich dies auch heute noch in Farbe nachvollziehen und dann entsteht - um noch einmal John Muir zu zitieren - "Ein atemberaubendes Wechselspiel - nicht nur an der einen oder der anderen Stelle - sondern überall wohin man schaut.

Am 15.11.15 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Schleichwege
Diese Abkürzung ist ein echter Glücksfall! Statt acht Kilometer fahren Bobby Goodsons Trucks jetzt nur noch 800 Meter über schlammige Waldwege bis zum nächsten Highway. Unter diesen Bedingungen könnte die Crew schon bald wieder ihr Soll von 18 Fuhren pro Tag schaffen. Und die Männer haben ein Erfolgserlebnis dringend nötig, denn ihre Company rutscht gefährlich in die roten Zahlen. Doch auf die gute Nachricht folgt eine schlechte: Mechaniker Doug hat einen neuen Job angenommen und wird nur schwer zu ersetzen sein.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.50 Uhr)

Am 15.11.15 23:15 - 00:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Wie der Vater, so der Sohn
Der Stress der letzten Jahre hat bei Firmenboss Bobby Goodson Spuren hinterlassen. Ein gesundes Leben sieht anders aus! Der Holzfäller-Veteran hat mindestens 30 Kilo zu viel auf den Rippen und muss allgemein kürzer treten. Deshalb leitet sein Sohn Justin an diesem Morgen das Geschäft. Welche Holzsorten sind wohl heute gefragt? Hochwertige, dicke Stämme werden in der Regel zu Bauholz verarbeitet, die dünneren meistens bei der Papierherstellung gebraucht. Der Youngster hofft beim Handel mit den Sägewerken auf günstige Lieferquoten.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.45 Uhr)

Am 16.11.15 07:40 - 08:25 Uhr auf
arte: Madagaskar - Eine Insel mit vielen Gesichtern
Madagaskar ist nach Indonesien der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Das Land ist bekannt wegen seiner reizvollen Landschaften, leidet unter einer schwachen Infrastruktur. Einheimische und ausländische Reiseveranstalter setzen neuerdings auf einen naturverträglichen, ökologischen Tourismus. Die Dokumentation zeigt die Erfolge verschiedener Projekte und die unberührte, abwechslungsreiche Insellandschaft Madagaskars als ein paradiesisches Fleckchen Erde im Indischen Ozean, das es unbedingt in seiner Schönheit zu erhalten gilt.

Am 16.11.15 08:20 - 09:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Wolf - Rückkehr eines Raubtiers (1/2)
Der Wolf wurde früher gejagt und galt Mitte des letzten Jahrhunderts fast überall in Nordamerika als ausgestorben. Doch seit einigen Jahren haben Wölfe die amerikanischen Wälder zurückerobert. Unlängst wurde ein Rudel an einem wenige Stunden von Seattle entfernten Ort im Bundesstaat Washington gesichtet. Angeblich sollen sich die Wölfe an verschiedenen Orten im „Evergreen State“ aufhalten. Ein Team aus Forschern, Experten und Filmemachern ist in der Wildnis Washingtons unterwegs, um die Neuankömmlinge zu beobachten. Monatelang sind sie den Wolfsrudeln per Flugzeug, Hubschrauber, mit Schlitten, Motorschlitten, Skiern und Schneeschuhen auf der Spur. Eine gefährliche Mission in rauer Gebirgslandschaft, die dem Team Höchstleistungen abverlangt und bei der modernste Kameras und bahnbrechende Kartierungstechniken zum Einsatz kommen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.15-10.15 Uhr)

Am 16.11.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und das Wild wurde fast gänzlich abgeschossen. Ranger lenken die Touristenströme durch die neu entstandenen Nationalparks und erklären, warum der letzte freilebende Luchs 1818 ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wieder angesiedelt hat. Wildnis ist im Harz noch nicht überall. Aber sie entsteht an vielen Orten.

Am 16.11.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Costa Rica - Natur pur
Morgenstimmung an einem einsamen Strand in Costa Rica: Frühnebel hängt in den Kronen riesiger Bäume, Brüllaffen und hellrote Aras scheinen sich zum Morgenkonzert verabredet zu haben, und über dem Ozean schweben anmutige Fregattvögel. Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt. So gibt es sanft abfallende Küsten und menschenleere Strände am Atlantik, eine zerklüftete Küste auf der Pazifikseite sowie Regen- und Mangrovenwälder im Inneren des Landes. Durch den zentralen Teil Costa Ricas ziehen sich Bergketten mit aktiven Vulkanen und wilden Flüssen und im Hochland wird Kaffee angebaut. Grundbedingung für den Schutz der Natur ist ein in Costa Rica bevorzugter verantwortungsvoller Ökotourismus. Mit gezielten politischen Maßnahmen - zum Beispiel der Schaffung von Naturparks - sowie mit Privatinitiativen soll heute die seit mehr als 40 Jahren betriebene Rodung der Wälder gestoppt werden. Und an umweltbewusste Tourismusveranstalter wird sogar ein entsprechendes Siegel vergeben.

Am 16.11.15 12:55 - 13:55 Uhr auf
ServusTV: Naturfacette Stadt
Vom Stadtzentrum zu den äußersten Randgebieten der Ballungszentren: Die Natur wandert in die Städte und mit ihr einige äußerst zähe Tierarten. In einem dermaßen vom Menschen dominierten Lebensraum wie den europäischen Großstädten, können Pflanzen und Tiere hier überleben? Der Dokumentarfilm zeigt uns die anpassungsfähigsten Tierarten, die in unseren Metropolen Zuflucht gefunden haben.

Am 16.11.15 13:45 - 14:15 Uhr auf
BR: Brennholz-Seminar
In Bayern steht fast in jedem zweiten Haushalt mittlerweile ein Kaminofen. Weil Gas und Öl immer teurer werden, aber auch weil immer mehr Menschen in ihrer Freizeit selber Brennholz machen - aus Freude an Feuer und Flamme. Klar kann man sich den Ster Buche direkt vor die Haustür liefern lassen, aber wie viel mehr Freude macht es, im Wald selber Brennholz schlagen. Welcher Baum hat den höchsten Brennwert, warum fängt Eiche an zu stinken, was darf man ohne zu fragen im Wald absägen und wo kauft der Privatkunde wirklich günstig ein? In einem kleinen Brennholz-ABC hat der Schmidt Max das Wichtigste zusammengetragen.

Am 16.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof lebt die größte Eulenart der Welt. Die Anzahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, ist überraschend. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.

Am 16.11.15 14:50 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Senegal
Senegal gehört zu den wenigen Ländern in Ostafrika, die sich sehr für den Naturschutz einsetzen. Im Senegal verfügt über Regionen unterschiedlichsten Klimas. Das führte zu einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Doch in den letzten Jahren sind die Waldbestände geschrumpft. Acht Prozent der Landesfläche sind als Nationalparks ausgewiesen und stehen unter Naturschutz. Im Senegal haben auch viele seltene Vogelarten ihre Heimat gefunden. Wir besuchen die unterschiedlichen Naturschützer im Senegal.

Am 16.11.15 15:20 - 16:05 Uhr auf
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte von dieser Situation. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltis, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich tausende Urzeitkrebse. Das Leben an der March ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Feuchtwiesen.

Am 16.11.15 16:25 - 17:10 Uhr auf
arte: Die Eroberer - Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise erobert die Welt! In weniger als einem Jahrhundert hat sie den Süden der USA besetzt und sich auf den Philippinen ausgebreitet, ist in China und Thailand einmarschiert und hat Australien gestürmt. Überall gefährdet sie die biologische Vielfalt, indem sie Nahrungsquellen beschlagnahmt und einheimische Arten ausrottet. Dabei ist die Feuerameise so effizient, dass sie zu den 100 schädlichsten invasiven Arten weltweit zählt. Wissenschaftler erforschen im Labor die Eroberungsstrategien dieser harmlos wirkenden Tierchen und testen Methoden, die ihrem Vormarsch Einheit gebieten könnten. Professor Walter Tschinkel von der Florida State University gilt weltweit als führender Experte für die Rote Feuerameise. Ihn fasziniert dieses ungewöhnliche Insekt, das vom Menschen geschaffene Gegebenheiten geschickt für seine Zwecke zu nutzen versteht.

Am 16.11.15 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Alfred Brehm - Die Gefühle der Tiere (1/2) - Das afrikanische Abenteuer
Der Naturforscher Alfred Brehm (1829-1884) brachte mit seinem legendären Standardwerk "Brehms Tierleben" die Wildnis in die deutschen Wohnzimmer. Seine anschaulichen Beschreibungen vom Verhalten der Tiere gehen auf Beobachtungen zurück, die er auf zahlreichen ausgedehnten Reisen in alle Welt gewonnen hatte. Roger Willemsen führt als Erzähler kenntnisreich und mit der ihm eigenen rhetorischen Leichtigkeit durch das Doku-Drama. Teil eins des bildstarken Doku-Dramas begleitet Brehm auf seiner Forschungsreise durch Afrika (1847 - 1852).

Am 16.11.15 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Alfred Brehm - Die Gefühle der Tiere (2/2) - Die Wildnis im Wohnzimmer
Er war der bekannteste Naturforscher des 19. Jahrhunderts. Schon im Alter von 19 Jahren bereiste der Thüringer Pastorensohn Alfred Brehm (1829-1884) Afrika und notierte akribisch seine Tierbeobachtungen. Sein zehnbändiges Werk "Brehms Tierleben" mit poetisch-liebevollen Beschreibungen der Tierwelt stand in jedem bürgerlichen Haushalt und gehört auch heute noch zur Standardausrüstung jeder Bibliothek. Alfred Brehm hat die Wildnis in die europäischen Wohnstuben gebracht. Der zweite Teil schildert Alfred Brehms Leben nach seiner fünfjährigen Forschungsreise nach Afrika: als Direktor des neuen Zoologischen Gartens in Hamburg.

Am 16.11.15 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Die biologische Invasion - Wie gefährlich sind fremde Arten?
In vier bayerischen Orten macht sich ein Eindringling aus Asien breit, den dort keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Das Gefährliche an ihm ist, dass er nicht nur schwache, sondern auch kerngesunde Laubbäume befällt und sich durch deren Stamm frisst. Wissenschaftler, Förster und Bewohner sind alarmiert, denn der ALB gilt als einer der gefährlichsten Schädlinge weltweit. Das bisher einzig wirksame Mittel gegen ihn: Bäume fällen! Vermutlich ist der Käfer als blinder Passagier im Verpackungsholz nach Deutschland gekommen. Mit dem weltweiten Austausch von Waren werden Pflanzen und Tiere über weite Strecken in Gebiete gebracht, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. So sind inzwischen auch einige Tausend neue Tier- und Pflanzenarten durch menschliches Zutun nach Deutschland eingewandert. Viele dieser Arten sind für unsere Ökosysteme ungefährlich und reihen sich einfach zwischen die heimischen Arten ein. Unter ihnen gibt es aber auch einige, die heimische Arten verdrängen und eine Gefahr für die Vielfalt in ihrem neuen Siedlungsgebiet darstellen. In Amerika und Kanada wird inzwischen viel Geld in Maßnahmen gegen diese unerwünschten Invasoren gesteckt. In der EU herrscht laut Aussagen von Wissenschaftlern dringender Handlungsbedarf, denn die invasiven Arten könnten auch hier große ökonomische und ökologische Schäden verursachen.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.30 Uhr)

Am 16.11.15 22:15 - 22:45 Uhr auf
rbb: Klimaschutz und Gerechtigkeit
Armut, Flüchtlinge und deutliche Zeichen von Klimaveränderungen machen das Jahr 2015 zu einem Wendepunkt. Zum ersten Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte wendet sich der Vatikan in seiner Enzyklika „Laudato Si“ zum Thema Umweltschutz und Gerechtigkeit an die Welt, schickt der Papst vor einem Klimagipfel klare Signale. Wissenschaftliche Argumente dafür lieferte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und sein Direktor Hans Joachim Schellnhuber.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)

Am 17.11.15 08:25 - 08:55 Uhr auf
arte: Ackerbau anders denken
Monokulturen und Schädlinge, Pestizide und Artenschwund: Es wird Zeit, Ackerbau anders zu denken. Aber wie könnte das gehen? Für Harald Gasser, der auf dem Aspingerhof im Eisacktal als Gemüseflüsterer bekannt ist, heißt Ackerbau anders denken: Handarbeit, Rückbesinnung auf Natur und Erfahrungswissen und Vielfalt. Er pflanzt alte Sorten, die verschmäht oder vergessen waren, um die Artenvielfalt zu erhalten. Er baut auch nach dem Prinzip der Permakultur und kann so auf chemische Dünger und Schädlingsbekämpfung verzichten. Moderne Technologie versucht ebenfalls, Ackerbau anders zu denken als bisher. "X:enius" stellt eines dieser Verfahren vor: das sogenannte Genome Editing. Ist es wirklich so unbedenklich?
(Wdh. heute 17.00-17.25 Uhr)

Am 17.11.15 08:35 - 09:45 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Britannien - New Forest
New Forest ist das Bruchstück eines historischen Waldes, der sich einst über ganz Europa erstreckte. Es ist auch einer der neuesten Nationalparks Großbritanniens. Wildschweine und Ponys laufen in den Eichen- und Buchenwäldern umher. Einige der seltensten Tieren in Britannien sind hier zu finden. Dazu zählen etwa die Waldsänger oder die Sandeidechsen. Die Menschen leben hier in Eintracht mit der Natur und mit einer einzigartigen Lebenseinstellung, die sich seit dem Mittelalter gehalten hat. Die Dokumentation begegnet auch den unterschiedlichen Menschen im Nationalpark New Forest.

Am 17.11.15 11:00 - 11:30 Uhr auf
EinsPlus: Klimadiskussionen ohne Ende? - Sind wir eigentlich noch zu retten?
Am 30. November treffen sich die Mitgliedsstaaten der Uno in Paris, um Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zu diskutieren. Erneut. Werden sich die Staatschefs diesmal endlich auf verbindliche Vereinbarungen zum Schutz des Klimas einigen? Während Politiker noch um Ziele und Maßnahmen ringen, stellen Landwirte, Kommunen und Industrie sich schon auf die unausweichlichen Folgen der Klimaveränderung ein. Und mancher sieht durch den Wandel sogar gewaltige Profitmöglichkeiten auf sich zukommen - zu Lasten der Allgemeinheit. Motto: Nach uns die Sintflut, wir bringen unsere Schäfchen ins Trockene.
Themen u.a.: Eiskalte Geschäftschancen - wie Energiekonzerne vom Klimawandel profitieren wollen; Sonnenblumen statt Mais - wie Landwirte sich auf neue Klimaverhältnisse einstellen; Wasserflut und Hagelschlag - warum Extremunwetter so schwer vorherzusagen sind.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr auf ARD-alpha)

Am 17.11.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Feuerspringer von Sibirien
Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger.

Am 17.11.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5) - Im Delta
Das Delta des Essequibo ist mehr als 60 Kilometer breit und selbst vom Weltall aus noch gut zu erkennen. Hier liegen Inseln, die mehr als 30 mal so groß sind wie Helgoland. Auf ihren Feldern wird Obst und Gemüse für die nahe Hauptstadt Georgetown produziert, und hier liegt das historische Herz der Republik Guyana. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter der Meereslinie und werden durch einen kilometerlangen Deich, die Seawall, geschützt. In Zeiten von Klimaerwärmung und steigender Meeresspiegel aber besinnt man sich auch auf den natürlichen Hochwasserschutz: die Mangroven. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem natürlichen unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas und rund um die Inseln. In kleinen Geschichten werden die unterschiedlichen Lebensräume im Delta und entlang der Küste vorgestellt. Die Filmemacher treffen Bauern, Fischer und Naturschützer, beobachten friedliche Seekühe, jagende Haie, riesige Meeresschildkröten und Schwärme mit Hunderten von Roten Sichlern. In einer abenteuerlichen Expedition erkundet ein deutsch-guyanisches Filmteam den Essequibo: von der Mündung bis hin zu seiner geheimnisvollen Quelle. Mit den Möglichkeiten und auch den Grenzen moderner Satellitentechnik und Fernerkundung durchstreift das Team Savannen und Regenwälder, begibt sich auf Stromschnellen und Wasserfälle, nach dem Motto "Abenteuer ist in unserer technikdominierten Zeit immer noch möglich". Die Expedition führt in eine einmalige Landschaft voller exotischer Pflanzen und wilder Tiere und von einer fantastischen Farbenpracht.

Am 17.11.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Costa Rica
Costa Rica gilt als wahrhaftiger Garten Eden Südamerikas - ein Land mit einer erstaunlich vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Das liegt einerseits am Klima, denn Costa Rica ist den Wettereinflüssen Nord- und Südamerikas sowie denen des Pazifik und der Karibik unterworfen. Mehr als ein Viertel der Landesfläche ist bedeckt von Naturschutzgebieten oder geschützten Reservaten. Damit gilt Costa Rica als eines der weltweit fortschrittlichsten Länder im Hinblick auf den Umweltschutz. Wir besuchen die Naturschützer, die sich in Costa Rica engagieren. Unsere Reise führt uns vom Nationalpark Corcovado im Südwesten Costa Ricas bis zu den Mangrovenwäldern von Guacadillo an der Pazifikküste. An der Küste des Pacuare-Reservats legen jedes Jahr Hunderte von Lederschildkröten ihre Eier.

Am 17.11.15 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (2/5) - Am Kaieteur
Der Kaieteur-Wasserfall im Potaro, einem Nebenfluss des Essequibo, ist einer der größten Wasserfälle der Erde. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfalls so einzigartig. Jede Sekunde fließen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht.

Am 17.11.15 15:55 - 16:55 Uhr auf
ServusTV: Fordlândia - Henry Fords Utopia im Amazonas
Ende der 1920er Jahre erschuf der amerikanische Autokönig Henry Ford mitten im Dschungel Brasiliens eine Musterstadt: Fordlândia. Einfamilienhäuser, ein Krankenhaus und Kleinindustrieanlagen findet man hier. Hauptsächlich wurde in Fordlândia Kautschuk angebaut, der dem Autohersteller für die Reifenproduktion diente. Doch trotz Millioneninvestitionen scheiterte das Projekt. Die Dokumentation besucht diese "Moderne Ruine" im Amazonasgebiet.

Am 17.11.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (3/5) - In der Rupununi
Das Expeditionsteam versucht, über den Nebenfluss Rupununi in die unbewohnte Region am Oberlauf des Essequibo vorzudringen. Guyana ist nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der ebenfalls Rupununi genannten Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf Halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf.

Am 17.11.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (4/5) - Im wilden Süden
In dieser Folge erkundet das Filmteam - nicht ganz freiwillig - den wilden Süden Guyanas und das Niemandsland der Acaraiberge an der Grenze zu Brasilien. Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros - berittene Rinderhirten - traditionell das Vieh hüten. Auf der größten Ranch des Landes findet das legendäre Oster-Rodeo statt. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt.

Am 17.11.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Vietnams
Arbeitsteilung im Regenwald: Während sich Ex-Soldat Joe Teti in Vietnam ums Feuermachen kümmert, sorgt sein Partner Matt Graham dafür, dass die Survival-Profis im Dschungel nicht verdursten. Der Jäger und Sammler hat in der Wildnis einige Bananenstauden entdeckt. Deren Wurzelsaft enthält Mineralien und Elektrolyte. Die nahrhaften Früchte sind obendrein gut gegen den Hunger. Das Duo kämpft sich in Südostasien, umgeben von Leoparden, Vipern und Skorpionen, durch eine wilde, unberührte Naturlandschaft voller heimtückischer Gefahren.

Am 17.11.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (5/5) - In Konashen
Die Suche nach der Quelle des Essequibo gestaltet sich schwieriger als erwartet. Auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu, muss sich das Team durch eine undurchdringliche grüne Hölle kämpfen. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Doch die Strapazen werden belohnt. Verstärkt durch den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp Waiwai-Indianer und einen Spezialisten für Geoinformation aus Dresden, bereist das Expeditionsteam Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war.

Am 17.11.15 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Palmöl - vom Urwald in die Schokocreme
Jedes zweite Supermarkt-Produkt, darunter auch viele Kosmetika, enthält mittlerweile Palmöl: "Es ist fest, geruchlos und lässt sich prima verarbeiten", erklärt Lebensmittel-technologe Stephen Hubbes die Vorzüge des Fetts für die Lebensmittelindustrie. "Es wird nicht ranzig, und es ist günstig deshalb ist zum Beispiel auch in immer mehr Schokoladen Palmöl statt Kakaobutter drin." Die Schattenseiten des Palmöl-Booms sind kaum bekannt: Allein in Indonesien werden jedes Jahr 620 000 Hektar (entspricht der Fläche von rund 868 000 Fußballfeldern) Regenwald abgeholzt, um Ölpalmen anbauen zu können. Durch die Entwässerung der entwaldeten Torfböden entweicht Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dadurch ist Indonesien mittlerweile für knapp zehn Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich und steht hinter China und den USA an dritter Stelle der größten Klimasünder. Es sind auch finanzielle Hilfsprogramme der EU, die den Ausbau der Mega-Plantagen außerhalb Europas fördern. Statt Nahrung für die Regionen anzupflanzen, wird vor allem in Asien für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert einheimische Bauern werden von ihren Feldern vertrieben.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)

Am 17.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Die Bären in den Himmelsbergen
Das Familienleben der Braunbären in den Gebirgen Zentralasiens ist noch nie vorher gefilmt worden. Kein Wunder - die Himmelsberge sind in vielen Teilen noch eine schwer zugänglich Wildnis, zudem steht das Gebiet seit 80 Jahren unter Naturschutz. Trotzdem versuchen Wilderer fast überall Bären zu töten, im nahen China wird viel Geld für Bärenteile bezahlt. Dementsprechend sind die Bären sehr scheu. So hatte Filmemacher Tobias Mennle großes Glück, dass er das Leben einer Bärenmutter mit ihren zwei Söhnen für eine Weile miterleben durfte. Die bedrohten Tien Shan-Braunbären leben in hohen Bergregionen, wandern aber im Sommer herab in die Wälder, um Früchte, Beeren und Blumenzwiebeln zu suchen. Ihre Nahrung besteht fast nur aus Pflanzen. Kalorien und Eiweiß sind Mangelware, da wird Fressen zu Vollzeitbeschäftigung. 20.000 Kilokalorien muss die Bärenmutter zu sich nehmen können, um die Jungen gut zu säugen. Spinnen und Insekten verschmähen sie nicht, sie sind eine wichtige Eiweißquelle. Im Sommer wandern sie bis in die Gipfelzone, hier bieten Schneefelder grandiose Abkühlung zu den 40 Grad Celsius im Tal. Richtige Kuhlen graben die Bären in den Schnee, um sich dann genüsslich in die "Bärenkühlschränke" zu legen.

Am 17.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Flugkünstler der Extreme - Kolibris
Farbenprächtiges Gefieder, faszinierende Flugkünste, extreme Leistungen - Kolibris fallen auf. Sie leben ständig am Limit wegen des enorm hohen Energieverbrauchs und wegen ihrer winzigen Körpergröße. Modernste Kameratechnik mit Extremzeitlupe und Wärmebildern zeigt die Akrobaten der Lüfte bei ihrer Nahrungssuche und nebenbei beim Bestäuben von Pflanzen in ihrer Heimat auf dem amerikanischen Kontinent.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)

Am 18.11.15 02:50 - 03:40 Uhr auf
ServusTV: Brasilien (2/2)
Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.
(Wdh. heute 8.45-9.50 Uhr)

Am 18.11.15 07:45 - 08:25 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (1/5) - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.

Am 18.11.15 12:55 - 13:55 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Thailand (1/2)
Thailand gilt als einzigartiges Naturparadies. Eine erstaunliche Tier- und Pflanzenwelt hat sich hier angesiedelt. Zehn Prozent aller Tierarten weltweit leben in Thailand. Die Dokumentation nimmt mit in dieses Land der Gegensätze. Zu den versteckten Naturschätzen abseits der schillernden Metropole Bangkok zählen u.a. Nashorn- und Nektarvögel, Elefanten, Languren und Makaken.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 18.11.15 13:55 - 14:45 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind. Die Dokumentation "Wiener Wälder - Grüne Juwele" unternimmt einen filmischen Streifzug durch Wiener Wälder im Wandel der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 18.11.15 13:55 - 14:55 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. morgen 7.50-8.45 Uhr)

Am 18.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Das größte Krokodil der Welt
Der Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten und seltensten Krokodile der Welt. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial deshalb auch "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Kaum etwas ist über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Worauf aber gründet sich die Annahme, dass der Gavial das größte Krokodil dieser Welt sein könnte?

Am 18.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Urwald vor der Tür - Unterwegs in bayerischen Naturwaldreservaten
Was würde geschehen, wenn sich der Mensch zurückziehen würde und den Wald für Jahrzehnte sich selbst überließe? Würde der Borkenkäfer ohne die Hand des Menschen zuschlagen und den Wald vernichten? In Bayern werden seit 1978 kleine Schutzgebiete ausgewiesen, in denen jeder Eingriff des Menschen streng untersagt ist. 154 solcher Naturwaldreservate finden sich heute über ganz Bayern verstreut.

Am 18.11.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Bis in die Altsteinzeit zurück reicht die Beeinflussung dieser Naturlandschaft durch den Menschen. In "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" besucht Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)

Am 18.11.15 16:10 - 16:55 Uhr auf
arte: Die Eroberer - Der Pinien-Prozessionsspinner
Die Raupen des Pinien-Prozessionsspinners verschanzen sich tagsüber in Seidenkokons und schwärmen nachts in langen, schlangenförmigen Prozessionen - denen sie ihren Namen verdanken - zur Nahrungssuche aus. Sie fressen die Nadeln der Kiefern, die sie besiedeln, und richten dabei derartige Schäden an, dass sie heute in Frankreich als Hauptverantwortliche für die Zerstörung der Nadelwälder gelten. Im Zuge des Klimawandels sind sie in nordeuropäischer Richtung auf dem Vormarsch. Wissenschaftler befassen sich mit den Eigenschaften dieser Schmetterlingslarven und suchen nach Mitteln und Wegen, der Invasion Einhalt zu gebieten.

Am 18.11.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Ein Märchenwald am Inn
Es gibt noch kleine Naturparadiese, irgendwo in der Landschaft, vom Menschen unbeachtet: etwa dort, wo sich der mächtige Inn durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein kurzes, beeindruckendes Gastspiel, allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Die Pestwurz beschattet die meisten Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Filmautor Jan Haft schildert den tierischen "Alltag" im Märchenwald und zeigt in stimmungsvollen Bildern den Verlauf der Jahreszeiten an einem kleinen Innzufluss. Ein Jahr lang begleitet er die Tiere des Bachtals, von einer Fischhochzeit zur nächsten.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.10 Uhr)

Am 18.11.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wildes Allgäu - tiefe Schluchten, hohe Berge
Zu Füßen der Allgäuer Berge entstanden vor langer Zeit weite Moore mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Wie Juwelen sind behäbige Bauernhöfe und schmucke Dörfer in die Landschaft eingestreut. Berühmte Kirchenbauten und Schlösser machen diesen Landstrich zu einem Besuchermagnet. Es ist eine überbordende Vielfalt, die das Allgäu reizvoll und zugleich so wertvoll macht. Die scheinbar so gezähmte Landschaft im westlichen Bayern hat aber auch noch eine ganz andere, wilde Seite: In tiefen Wäldern liegen riesige, haushohe Steinblöcke, wo einst die Kelten Gericht hielten. Der Film beginnt im tiefen Winter, wenn die eingeschneite Landschaft aussieht wie aus einem Wintermärchen. Filmautor Jan Haft begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr, macht Station an den schönsten Ecken des Landstrichs und zeigt die Jahreszeiten in ihren buntesten Farben.

Am 18.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Auf dem Holzweg - Wie erneuerbar sind unsere Wälder?
Sauber, CO2-neutral, erneuerbar soll unsere Energie sein. Doch der EU-weit propagierte Umstieg auf Biomasse aus Holz hat die Grenzen der Nachhaltigkeit vielerorts überschritten. Um den Klimawandel zu stoppen, fordert die EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Seither hat Holz in Form von Pellets oder Hackschnitzeln einen Siegeszug angetreten - mit unerwarteten Konsequenzen. Für Pellets, die früher aus Holzabfällen gewonnen wurden, werden jetzt ganze Wälder abgeholzt. In der Slowakei beklagen Umweltschützer, dass bis hinein in Nationalparks geschlägert wird. In Europas größtem Kohlekraftwerk - in Nordengland - wurden zwei Blöcke mit staatlichen Förderungen in Millionenhöhe auf Pellet-Betrieb umgestellt.
Der enorme Pellet-Verbrauch in Großbritannien führt zur Abholzung ganzer Wälder im Südosten der USA. Riesige Schiffsladungen mit Pellets überqueren regelmäßig den Atlantik. In Russland beginnt Holz zur Energiegewinnung gerade ein Thema zu werden. Im Pellet-Werk Vyborg werden allein 900.000 Tonnen für den Export in die EU produziert. Burgit Bock geht in ihrer Reportage "Auf dem Holzweg" der Frage nach, ob wir im Namen von CO2-Reduktion und einer grüneren Zukunft gerade dabei sind, unsere Wälder zu verheizen.

Am 19.11.15 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)
Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5000 Seiten starken Bericht geschrieben: über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität und Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammengetragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung oder Energie. Die ersten drei Kapitel beschreiben die Veränderungen in Kreislaufsystemen, von denen wir unmittelbar abhängen: in den Wasserkreisläufen, wo vor allem heftige Ausschläge zwischen zu wenig und zu viel Wasser, zwischen Dürre und Überschwemmungen als Folge veränderter Wettermuster viele Regionen vor große Herausforderungen stellen. Ökologische Kreisläufe, in denen Leben in großer Vielfalt entsteht und vergeht, vor allem in den tropischen Regenwäldern der Erde, drohen durch Austrocknung oder Waldverlust zum Stillstand zu kommen. Und die großen Ozeane versauern durch die Aufnahme von Kohlendioxid in einer Weise, dass die Nahrungskette vieler Lebewesen gestört wird, was Folgen etwa für den Fischreichtum hat. Im vierten Kapitel geht es um die Geschwindigkeit der Veränderungen, die, ausgelöst durch menschliche Einwirkungen, fast zehnmal schneller ablaufen als in den 50 Millionen Jahren der Erdgeschichte zuvor. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf alle Ökosysteme, die dadurch noch mehr Schwierigkeiten mit der Anpassung haben. Abbremsen, so früh wie möglich, wünscht sich Prof. Field, "denn in zehn Jahren müssten wir unsere Wirtschaft schon viel radikaler umbauen, in zwanzig Jahren müssten wir den Notfall ausrufen."

Am 19.11.15 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Sri Lanka - Die smaragdgrüne Insel
Sri Lanka ist unter Europäern ein beliebtes Reiseziel. Abseits des Massentourismus haben sich vor allem im Landesinneren, wo sich die Insel von ihrer schönsten Seite zeigt, Naturschutzinitiativen gebildet, die einen sanften Tourismus fördern. So nimmt etwa im Dschungel ein Elefanten-Waisenhaus verletzte Dickhäuter und von ihren Müttern verstoßene Jungtiere auf. Diese Zufluchtsstätte ist auf der Welt einzigartig. Ein weiteres Beispiel ist ein Öko-Hotel am Rande eines Naturparks. Die Zimmer liegen hoch in den Baumwipfeln und sind ideale Beobachtungsposten, um die Tierwelt der Insel zu entdecken.

Am 19.11.15 09:00 - 09:40 Uhr auf
arte: Südafrika - Im Regenbogenland
In Südafrika gibt es ein Fleckchen Erde, das bis heute vom Tourismusboom verschont geblieben ist. In KwaZulu-Natal, dem traditionellen Siedlungsgebiet der Zulus, findet der Reisende Nationalparks und Naturschutzgebiete, in denen zahlreiche Tierarten in völliger Freiheit leben. Hier, an der Grenze zu Mosambik, lassen sich Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden und Nashörner in freier Wildbahn beobachten. KwaZulu-Natal gilt seit jeher als Modell für den Natur- und Umweltschutz. Die Lodges in den Naturreservaten unterliegen strengsten Auflagen. So dürfen im iSimangaliso Wetland Park, einem Schutzgebiet am Indischen Ozean, zum Bauen nur bestimmte Materialen verwendet werden, und der Stromverbrauch ist limitiert. Gleichzeitig lernen die Kinder in speziellen Ökocamps den bewussten Umgang mit der Natur und den Wasservorräten. Südafrika hofft auf die junge Generation, die zu den ersten gehört, die die Apartheid nie kennengelernt hat.

Am 19.11.15 09:40 - 10:25 Uhr auf
arte: Madagaskar - Eine Insel mit vielen Gesichtern
Madagaskar ist nach Indonesien der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Das Land ist bekannt wegen seiner reizvollen Landschaften, leidet unter einer schwachen Infrastruktur. Einheimische und ausländische Reiseveranstalter setzen neuerdings auf einen naturverträglichen, ökologischen Tourismus. Die Dokumentation zeigt die Erfolge verschiedener Projekte und die unberührte, abwechslungsreiche Insellandschaft Madagaskars als ein paradiesisches Fleckchen Erde im Indischen Ozean, das es unbedingt in seiner Schönheit zu erhalten gilt.

Am 19.11.15 10:25 - 11:15 Uhr auf
arte: Costa Rica - Natur pur
Morgenstimmung an einem einsamen Strand in Costa Rica: Frühnebel hängt in den Kronen riesiger Bäume, Brüllaffen und hellrote Aras scheinen sich zum Morgenkonzert verabredet zu haben, und über dem Ozean schweben anmutige Fregattvögel. Mehr als ein Drittel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Dieser Umstand hat das Land zu einem wahren Paradies für unzählige Tier- und Pflanzenarten gemacht. Die Landschaften sind von unglaublicher Vielfalt. So gibt es sanft abfallende Küsten und menschenleere Strände am Atlantik, eine zerklüftete Küste auf der Pazifikseite sowie Regen- und Mangrovenwälder im Inneren des Landes. Durch den zentralen Teil Costa Ricas ziehen sich Bergketten mit aktiven Vulkanen und wilden Flüssen und im Hochland wird Kaffee angebaut. Grundbedingung für den Schutz der Natur ist ein in Costa Rica bevorzugter verantwortungsvoller Ökotourismus. Mit gezielten politischen Maßnahmen - zum Beispiel der Schaffung von Naturparks - sowie mit Privatinitiativen soll heute die seit mehr als 40 Jahren betriebene Rodung der Wälder gestoppt werden. Und an umweltbewusste Tourismusveranstalter wird sogar ein entsprechendes Siegel vergeben.

Am 19.11.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Brasilien - Wilde Gewässer
Im brasilianischen Nationalpark Iguaçu liegen Südamerikas berühmteste Wasserfälle. Symboltier des Iguaçuist der Jaguar, dessen Schutz sich die örtlichen Gemeinwesen ebenso widmen wie der Förderung des Tourismus. Wildkatzen und andere seltene Tierarten entdeckt man auch in der Region Pantanal im mittleren Südwesten Brasiliens. Die Sumpflandschaft ist eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Hier fließen Flüsse aus allen Regionen Brasiliens zusammen und bilden eines der größten Ökosysteme des Landes. Die einzigartige Schwemmlandschaft umfasst unterschiedliche Vegetationen: von der Savanne über den Amazonas-Regenwald und Küstenregenwald bis hin zur Caatinga, einem Landstrich im Nordosten Brasiliens, dessen semiarides Klima durch sehr heiße, trockene Winter sowie heiße, regnerische Sommer gekennzeichnet ist. Diese Mischung bringt eine besonders reiche Artenvielfalt hervor. Die offene, flache und lichtdurchflutete Pantanal-Landschaft bietet ideale Bedingungen für die Beobachtung von Tieren, vor allem des frei lebenden Jaguars. Auch hier bemüht man sich sehr um den Tierschutz, im Jahr 2000 erklärte die Unesco das Gebiet zum Weltnaturerbe.

Am 19.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Vorpommerns Auen - Schreiadler und Biber
Vorpommerns Küste zieht jährlich Millionen Besucher in die Region. Bekannt sind die Kreidefelsen von Rügen, der Leuchtturm von Hiddensee, auch die faszinierende Landschaft des Darß. Dahinter liegen Vorpommerns Auen, eine verborgene Wasserwelt mit Flüssen, Niedermooren und Wiesen und einer reichen Tierwelt. In den unzugänglichen Flusstälern Vorpommerns hat der Schreiadler, die seltenste Adlerart in Deutschland, überlebt. Nur 100 Paare davon leben noch in Deutschland, 80 Prozent der Exemplare in Vorpommern. Jedes Jahr ziehen die Letzten ihrer Art aus den Winterquartieren in Afrika zurück nach Vorpommern. Mit der Ausweisung des Naturparks Flusslandschaft Peenetal beginnen umfangreiche Renaturierungsvorhaben entlang der Flüsse. Es gilt, die entwässerten Niedermoore wieder zu vernässen und so das Wachstum der Moore anzuregen. Große Flachseen sind dort entstanden, wo der Moorkörper schon fast verschwunden war.

Am 19.11.15 14:55 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kolumbien
Kolumbien ist wenig bekannt für sein Engagement im Bereich Naturschutz - doch die Umwelt und deren Schutz sind wichtige Themen für das Land. Die Naturforscher und -schützer in Kolumbien katalogisieren die große Artenvielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt. Wir besuchen die Naturschützer Kolumbiens. Unsere Reise führt uns von den Bergen der Andenkordilleren, über den Dschungel des Amazonasgebiets. bis zum Flachland des Orinoko. Dabei besuchen wir die Kleinbauern rund um die Lagune von La Cocha, im Südosten des Landes. Im Nationalpark Amacayacu wachen die Ticuna-Indianer über das Naturschutzgebiet, damit es zu keinen illegalen Rodungen kommt.

Am 19.11.15 15:25 - 15:50 Uhr auf
arte: Brasilien - Der Nationalpark Chapada Diamantina
Nicht weit entfernt von Brasiliens tropischen Stränden und rund 400 Kilometer westlich von der Provinzhauptstadt Salvador da Bahia liegt der Nationalpark Chapada Diamantina. Seinen Namen verdankt er dem "Diamond Rush", der hier im 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Glücksritter anzog. Heute sind die Minen geschlossen, doch die Region beeindruckt mit vielen anderen Attraktionen. Ihre geografische Lage zwischen Meer und Gebirge prägen die atemberaubenden Landschaften der Chapada Diamantina. Jenseits der steilen Klippen und Berge, welche die Feuchtigkeit des Atlantiks abfangen, liegt ein tropisches Paradies mit Seen, Flüssen, unterirdischen Wasserfällen und einer üppigen Flora und Fauna. Zusammen mit Einheimischen geht David Yetman auf einen Streifzug durch die Region.

Am 19.11.15 19:30 - 20:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die biologische Invasion - Wie gefährlich sind fremde Arten?
In vier bayerischen Orten macht sich ein Eindringling aus Asien breit, den dort keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Das Gefährliche an ihm ist, dass er nicht nur schwache, sondern auch kerngesunde Laubbäume befällt und sich durch deren Stamm frisst. Wissenschaftler, Förster und Bewohner sind alarmiert, denn der ALB gilt als einer der gefährlichsten Schädlinge weltweit. Das bisher einzig wirksame Mittel gegen ihn: Bäume fällen! Vermutlich ist der Käfer als blinder Passagier im Verpackungsholz nach Deutschland gekommen. Mit dem weltweiten Austausch von Waren werden Pflanzen und Tiere über weite Strecken in Gebiete gebracht, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. So sind inzwischen auch einige Tausend neue Tier- und Pflanzenarten durch menschliches Zutun nach Deutschland eingewandert. Viele dieser Arten sind für unsere Ökosysteme ungefährlich und reihen sich einfach zwischen die heimischen Arten ein. Unter ihnen gibt es aber auch einige, die heimische Arten verdrängen und eine Gefahr für die Vielfalt in ihrem neuen Siedlungsgebiet darstellen. In Amerika und Kanada wird inzwischen viel Geld in Maßnahmen gegen diese unerwünschten Invasoren gesteckt. In der EU herrscht laut Aussagen von Wissenschaftlern dringender Handlungsbedarf, denn die invasiven Arten könnten auch hier große ökonomische und ökologische Schäden verursachen.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)

Am 19.11.15 20:05 - 21:05 Uhr auf
N24: Martin Mars - Feuerwehr der Lüfte
Dieser kanadische Flieger kommt zum Einsatz, wenn ein Brand an einem Ort ausbricht, zu dem gewöhnliche Methoden der Feuerbekämpfung nicht durchdringen können: die "Martin Mars". Bis zu 30 Tonnen Wasser kann das Löschflugzeug direkt aus Gewässern aufnehmen und transportieren. Doch die veraltete Steuerung der ehemaligen Militär-Maschine erfordert neben fliegerischem Können auch starke Nerven. Wird das Flugboot seinen Dauereinsatz in den Wäldern Mexikos erfolgreich bewältigen?

Am 19.11.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Skandinavien - Finnland
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland.In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Spechthöhlen. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen ihren Baum mit Kot markiert hat, treffen 'wie im Flug' die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kamera-Perspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen.

Am 19.11.15 22:00 - 22:45 Uhr auf
SWR: Was der Klimawandel alles verändert
Es ist heiß im Stuttgarter Kessel – 37 Grad im Schatten, kein Wind geht hier. Die Luft ist heiß und schmutzig. Das Land ist mitten drin im Klimawandel und einige Regionen Deutschlands sind davon besonders betroffen - wie z. B. Stuttgart und Karlsruhe. Der Juni 2015 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und bis zum Ende des Jahrhunderts wird es in Stuttgart so warm sein, wie in Rom heute. Das sagen zumindest die Fachleute vom Stadtklimaamt. Im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 starben allein in Baden-Württemberg weit über 1.000 Menschen an der Hitze. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, arbeiten viele Städte an einem Hitzefrühwarnsystem. "odysso" fragt nach, wie sich der Südwesten fit für den Klimawandel macht und zeigt, welche gravierenden Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt jetzt schon stattfinden.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

Am 20.11.15 08:10 - 08:15 Uhr auf
WDR: Exoten in Deutschland - Warum fremde Tiere bei uns leben
Moderator Robert ist heute auf Papageiensafari - und zwar mitten in Deutschland. Papageienforscher Dr. Braun zeigt ihm, wie wilde Halsbandsittiche bei uns in freier Natur leben und erklärt, wo die exotischen Vögel überhaupt herkommen. Aber nicht nur in der Luft gibt es Interessantes zu entdecken. Nach einer rasanten Schlauchbootfahrt über die Nordsee erfährt Robert, was die Halsbandsittiche mit pazifischen Austern gemeinsam haben, wie tierische Einwanderer zu uns kommen und wie sie unsere heimische Tierwelt verändern.

Am 20.11.15 08:55 - 10:25 Uhr auf
arte: Die fantastische Reise der Vögel
Atemberaubende Bilder zeigen unsere Welt aus der Vogelperspektive: Mike Hoover verfolgt in seinem Dokumentarfilm nicht nur die Tausende Kilometer weiten Reisen und erstaunlichen Abenteuer der Vogelschwärme, sondern fliegt selbst mitten unter ihnen und betrachtet Naturphänomene mit ihren Augen. Die spektakulären Bilder zeigen unter anderem Schneegänse und Weißkopf-Seeadler in Nordamerika, Kaptölpel, Haie und Seerobben in Afrika sowie Riesenpapageien in Südamerika.

Am 20.11.15 10:25 - 11:10 Uhr auf
arte: Wildes Belgien
Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann: Im kleinen, übervölkerten Belgien findet, wer genau hinschaut, noch Orte, an denen die Natur frei und wild ist wie früher. Doch sie wird von Naturfreunden ständig überwacht. Sie beringen Vögel und versehen Säugetiere mit elektronischen Sendern. Eine für die Tiere ungefährliche Methode, die es erlaubt, mehr über sie zu erfahren und sie besser zu schützen. Die Dokumentation von Eric Heymans führt unter anderem in das Reich der Wildgänse, Biber, Iltisse und Hirsche. Der Film zeigt, wie Wissenschaftler vorgehen, um Tiere einzufangen und zu beobachten.

Am 20.11.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Fremdenlegion, die Hölle im Regenwald
Die französische Fremdenlegion, 1831 gegründet, war schon immer ein Auffangbecken für Menschen, die ihre Heimat verlassen wollten oder mussten. Zahlreiche Berühmtheiten kämpften in der berüchtigten Legion: darunter der amerikanische Jazzsänger Cole Porter, der umstrittene deutsche Schriftsteller Ernst Jünger oder ein Nachfahre Napoléons, Prinz Louis Bonaparte. Im Ersten Weltkrieg kämpften 44.000 Legionäre aus hundert Nationen gemeinsam, allein im Zweiten Weltkrieg starben mehr als 9.000 Männer dieser Einheit. Ende der 60er Jahre stationierte die französische Regierung zur Sicherung des Weltraumbahnhofs in Kourou die ersten Fremdenlegionäre in Französisch-Guayana. Seit den 80er Jahren unterhält die Legion nahe dem Dorf Régina ein Trainingszentrum, in dem Legionäre zu Regenwaldkämpfern ausgebildet werden.

Am 20.11.15 13:55 - 15:00 Uhr auf
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.

Am 20.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten - bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.

Am 20.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Die Bären in den Himmelsbergen
Das Familienleben der Braunbären in den Gebirgen Zentralasiens ist noch nie vorher gefilmt worden. Kein Wunder - die Himmelsberge sind in vielen Teilen noch eine schwer zugänglich Wildnis, zudem steht das Gebiet seit 80 Jahren unter Naturschutz. Trotzdem versuchen Wilderer fast überall Bären zu töten, im nahen China wird viel Geld für Bärenteile bezahlt. Dementsprechend sind die Bären sehr scheu. So hatte Filmemacher Tobias Mennle großes Glück, dass er das Leben einer Bärenmutter mit ihren zwei Söhnen für eine Weile miterleben durfte. Die bedrohten Tien Shan-Braunbären leben in hohen Bergregionen, wandern aber im Sommer herab in die Wälder, um Früchte, Beeren und Blumenzwiebeln zu suchen. Ihre Nahrung besteht fast nur aus Pflanzen. Kalorien und Eiweiß sind Mangelware, da wird Fressen zu Vollzeitbeschäftigung. 20.000 Kilokalorien muss die Bärenmutter zu sich nehmen können, um die Jungen gut zu säugen. Spinnen und Insekten verschmähen sie nicht, sie sind eine wichtige Eiweißquelle. Im Sommer wandern sie bis in die Gipfelzone, hier bieten Schneefelder grandiose Abkühlung zu den 40 Grad Celsius im Tal. Richtige Kuhlen graben die Bären in den Schnee, um sich dann genüsslich in die "Bärenkühlschränke" zu legen.

Am 20.11.15 15:00 - 15:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Marokko
Marokko liegt im Nordwesten Afrikas. Das Land ist seit jeher bekannt für seine mannigfaltige Natur. Marokko vereint einige Biotope, die sehr unterschiedlich sind. Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, aber auch aus Afrika haben sich hier angesiedelt. Wir besuchen die Naturschützer Marokkos. Unsere Reise führt uns in den Nationalpark Souss-Massa, wo die wenigen Kolonien von Antilopen, Straußen und Gazellen sowie eine sehr seltene Art der Ibisse zu beobachten sind. Danach geht die Reise weiter zu den Zedernwäldern im Mittleren Atlas, den größten der Welt, bis schließlich zur Hafenstadt Essouira. Auch auf der Insel Mogador machen wir Halt, um die Kormorane, Möwen und Falken der Insel zu beobachten.

Am 20.11.15 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Baumhaus-Villa
Eichen, Mardis Gras und Alligatoren: Todd und seine Frau Gwen leben in Baton Rouge, Louisiana, auf einem Grundstück mit Ausblick auf den Bayou. Die beiden wünschen sich ein Cajun-Baumhaus. Pete Nelson und seine Truppe zaubern dem Ehepaar eine dreistöckige Chillout-Location in die Baumkrone, die ihresgleichen sucht. Der Hauptbau besteht aus einem großen Wohnzimmer mit Fenstern, um die grandiosen Sonnenuntergänge mitzuerleben. Im Salon findet sich eine gemütliche Bar, und auf dem Oberdeck sorgt ein behaglicher Schlafbereich für süße Träume.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 21.11.15 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Was macht der Leopard im Baum?
Warum schläft Moderatorin Paula auf einem Baum? Ganz einfach: Sie möchte am eigenen Leib spüren, wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Florian, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Paula und Florian führen die Fernsehzuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Sie lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit stark gejagt wurde, dessen Art aber heute vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.

Am 21.11.15 14:25 - 14:55 Uhr auf
arte: Mit offenen Karten - Die Szenarien der Pariser Klimakonferenz (1/2)
Dass es den Klimawandel gibt und er vom Menschen verursacht wird, steht längst außer Frage. "Mit offenen Karten" nennt die wichtigsten Fakten, von den wissenschaftlichen Mitteln, mit denen der anthropogene Ursprung der Erderwärmung aufgezeigt werden konnte, bis hin zu den allgemein anerkannten Folgen des Klimawandels. Außerdem wird an die Lösungsansätze und internationalen Klimaabkommen der letzten zwanzig Jahre erinnert - also die Vorgeschichte zur UN-Klimakonferenz 2015 in Paris, kurz COP 21.

Am 21.11.15 19:30 - 20:00 Uhr auf
Sport1: Timbersports
Bericht von der Deutschen Holzfällermeisterschaft in Köln.

Am 21.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Sündhaft bequem - Das Leben der Faultiere
Einen Film über Faultiere drehen? Das kann ja nicht so schwierig sein. Man mietet einen Jeep, lädt die Kameraausrüstung ein und macht es sich im Regenwald gemütlich. Doch die Realität sieht völlig anders aus. Allein die Reise ins Reich der Faultiere, die Regenwälder Guayanas im Norden Südamerikas, wurde für die Filmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz zum "Höllentrip". Unzählige Male blieben sie mit ihrem Fahrzeug im Schlamm stecken. Die Straßen verwandelten sich in der Regenzeit in kaum passierbare Flüsse, die Kameraausrüstung versank im Dreck. Endlich war das Team am Ziel. Wie aber findet man so ein Faultier im Blättergewirr? Mithilfe einheimischer Jäger gelang es schließlich, die Tiere aufzuspüren. Um sie zu filmen, folgte ihnen das Team in die Wipfel der Urwaldriesen und installierte ein Seilsystem, das es ihnen ermöglichte, die Faultiere in den luftigen Höhen des Kronendachs zu filmen. Dabei lernten sie eine weitere Lektion: Ein Faultier ist 50 Meter über dem Erdboden viel schneller als ein Mensch mit viel Technik.

Am 22.11.15 13:20 - 14:05 Uhr auf
rbb: Wildes Oldenburger - Land Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt.

Am 22.11.15 13:55 - 15:45 Uhr auf
3sat: Schweizerischer Nationalpark
Am 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks. Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat? Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.

Am 22.11.15 14:30 - 15:15 Uhr auf
SWR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Die Serben sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause – in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.

Am 22.11.15 15:00 - 15:30 Uhr auf
ZDF: Arktis im Wandel
Wenn das Eis schmilzt, dann ist das eine gute Nachricht – fast überall. Aber im hohen Norden unseres Planeten ist das anders. Die Arktis verändert sich. Riesige Gletscher schmelzen. Eisbären, die Symboltiere der Arktis, müssen oft ohne Eis auskommen, und tauender Permafrost bringt die nordische Welt ins Rutschen. Lässt sich dieser Wandel noch aufhalten? Und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen? Für solche Fragen interessiert sich Professor Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Kaum jemand kennt sich im hohen Norden so gut aus wie er. "Der Rückgang des arktischen Meereises lässt sich sehr gut belegen durch Satellitenaufnahmen, die wir hier seit über 35 Jahren täglich bekommen", erklärt Peter Lemke. Seit Beginn der fotografischen Dokumentation ist die Ausdehnung des Eises um mehr als ein Drittel zurückgegangen. "Setzen wir die Tendenz fort, die wir zurzeit bei der Meereis-Reduktion sehen, dann wird um die Mitte des Jahrhunderts das Meereis im Sommer verschwinden.“ Die Auswirkungen sind äußerst vielfältig. Alte Inuit, die ihr ganzes Leben in der Arktis verbracht haben, berichten von einer Eiswüste in ihrer Kindheit, während am selben Ort heute Blumen und Insekten zu finden sind. Über grönländische Gletscher gelangen nachweislich riesige Mengen Eis ins Meer. Moschusochsen sterben an Parasiten, die es in der Arktis früher nicht gab. Eisbären müssen alternative Nahrungsquellen finden, weil sie vielerorts nicht mehr auf dem Eis jagen können. Und wenn der Permafrost im Boden schmilzt, dann rutschen ganze Hänge ab.

Am 22.11.15 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Bärengeschwister - Das neue Zuhause
Im Film werden außergewöhnliche und seltene Bilder gezeigt, wie die jungen Bären ihre Umwelt gemeinsam mit ihrer "Ersatzmutter" Vaclav Chaloupek erkunden, aber auch was an Wissen bereits in ihren Genen steckt. Die witzigen und überraschenden Situationen, in die die drei geraten, machen den Film zu einem unterhaltsamen und spannenden Abenteuer. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, sie auf ihren Streifzügen durch den fast unberührten Böhmer Wald zu bändigen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden.

Am 22.11.15 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Edles Holz aus Bayern
Edelholz kommt keineswegs nur aus exotischen Ländern - man findet es auch hierzulande. Auf Holzversteigerungen erzielen manche einheimischen Baumarten sogar Höchstpreise, wie etwa die Elsbeere, die man vor allem in Unterfranken findet. Dort ist es warm genug für den seltenen Laubbaum, der in vielen Regionen Deutschlands nicht gedeiht - was sich mit dem Klimawandel ändern könnte. Die prächtigsten Exemplare findet man im Universitätsforst Sailershausen nördlich von Haßfurt. Gabriele Mooser stellt in ihrem Film aber nicht nur besondere Hölzer vor, sondern auch interessante Menschen, die einen besonderen Sinn für diese Raritäten haben.

Am 22.11.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Papua-Neuguinea – Das verhexte Paradies
Paradiesvögel und Krokodilmenschen, Kängurus, die auf Bäumen leben, und Vögel, die das Brüten einem Vulkan überlassen. Menschen, die sich in über 800 verschiedenen Sprachen verständigen und bis heute ihre magischen Rituale pflegen: Was hat Papua-Neuguinea so vielfältig und fremdartig gemacht? Auf Dschungelpfaden entdeckt Dirk Steffens den wahren Zauber des verhexten Paradieses.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)

Am 22.11.15 20:15 - 22:05 Uhr auf
arte: Der Smaragdwald
Spielfilm. Der Amerikaner Bill Markham ist Chefingenieur eines gewaltigen Staudammprojekts im Amazonasgebiet. Als er eines Tages mit seiner Familie einen Ausflug zur Baustelle macht, passiert das Tragische: Bills siebenjähriger Sohn Tommy wird von Urwaldindianern entführt. Als ihn sein Vater nach zehn Jahren findet, prallen zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander. Während sich der Vater mit dem endgültigen Verlust seines lebendigen Sohnes abfinden muss, betrauert das Urwaldvolk den Tod der halben Sippschaft: In einem Hinterhalt wurden sie von bewaffneten Fremden attackiert, die ihre Frauen verschleppt und das Dorf verwüstet haben.
(Wdh. morgen 14.00-15.50 Uhr)

Am 22.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
rbb: Die fantastische Reise der Vögel (5) - Asien und Australien
Im fünften Teil ihrer Reise stellen sich die Vögel den Herausforderungen des Himalaja ebenso wie den der australischen Wüsten. Kraniche kämpfen sich durch das Labyrinth aus Schluchten und Tälern quer durch das höchste Gebirge der Welt, während die kühnsten unter den Fliegern bei minus 40 Grad in einer Höhe, in der kein Mensch überleben könnte, einfach darüber hinwegfliegen. Die Vögel führen zu Orten, an denen menschliche Kulturen sie verehren. Aber auch in Asien und Australien führen die Vögel ihren Kampf ums Überleben - sind präzise Jäger oder manövrieren in waghalsigen Flugmanövern ihre Feinde aus.

Am 22.11.15 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Sorge um Bo
Bobbys Truck-Fahrer Bo wurde mit einer Gallenblasen-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der anschließenden Operation kommt es zu Komplikationen. Bo muss auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Die Nachricht vom kritischen Gesundheitszustand des Holzarbeiters verbreitet sich im Sumpf wie ein Lauffeuer. An Tagen wie diesen sind die Männer froh, dass sie im Wald so schwer schuften müssen. Das hindert sie zumindest daran, zu viel über ihren schwer kranken Kumpel nachzudenken.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 22.11.15 23:15 - 00:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Bloß kein Regen!
Die Wetter-Prognose ist günstig. Wenn die Männer in den Sümpfen weiter vom Regen verschont bleiben, steht ihnen eine ertragreiche Woche ins Haus. Außerdem hat Firmenchef Bobby Goodson endlich das Problem mit dem defekten Truck gelöst und ein bezahlbares Ersatzfahrzeug aufgetrieben. Nun muss der Lkw nur noch auf Vierrad-Antrieb umgerüstet werden. Auf der Messe in Las Vegas schaut sich der Boss nach günstigen Angeboten um.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.45 Uhr)

Am 23.11.15 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Die Eroberer - Die Feuerameise
Die Rote Feuerameise erobert die Welt! In weniger als einem Jahrhundert hat sie den Süden der USA besetzt und sich auf den Philippinen ausgebreitet, ist in China und Thailand einmarschiert und hat Australien gestürmt. Überall gefährdet sie die biologische Vielfalt, indem sie Nahrungsquellen beschlagnahmt und einheimische Arten ausrottet. Dabei ist die Feuerameise so effizient, dass sie zu den 100 schädlichsten invasiven Arten weltweit zählt. Wissenschaftler erforschen im Labor die Eroberungsstrategien dieser harmlos wirkenden Tierchen und testen Methoden, die ihrem Vormarsch Einheit gebieten könnten. Professor Walter Tschinkel von der Florida State University gilt weltweit als führender Experte für die Rote Feuerameise. Ihn fasziniert dieses ungewöhnliche Insekt, das vom Menschen geschaffene Gegebenheiten geschickt für seine Zwecke zu nutzen versteht.

Am 23.11.15 10:55 - 11:40 Uhr auf
arte: Sri Lanka - Die smaragdgrüne Insel
Sri Lanka ist unter Europäern ein beliebtes Reiseziel. Abseits des Massentourismus haben sich vor allem im Landesinneren, wo sich die Insel von ihrer schönsten Seite zeigt, Naturschutzinitiativen gebildet, die einen sanften Tourismus fördern. So nimmt etwa im Dschungel ein Elefanten-Waisenhaus verletzte Dickhäuter und von ihren Müttern verstoßene Jungtiere auf. Diese Zufluchtsstätte ist auf der Welt einzigartig. Ein weiteres Beispiel ist ein Öko-Hotel am Rande eines Naturparks. Die Zimmer liegen hoch in den Baumwipfeln und sind ideale Beobachtungsposten, um die Tierwelt der Insel zu entdecken.

Am 23.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Land der Adler - Britisch Kolumbien im Winter
Winter heißt in Britisch Kolumbien Temperaturen von plus 10 bis minus 30 Grad. Warme Küsten, Kaltregenwälder, hochalpine Regionen und Gletscher formen die Westküste Kanadas. Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2010 werden gesäumt von einer einzigartigen Landschaft, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Von und mit dieser Natur leben bis heute Indianer. Der Ansturm der Olympiatouristen löste bei einigen Furcht vor dem Verlust ihres wertvollen Lebensraums aus, bei anderen Hoffnung auf neue Einnahmequellen.

Am 23.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Naturpark Schönbuch
"Die Hirschbrunft ist das Highlight des Jahres", schwärmt Thomas Bumiller. Der Forstwirtschaftsmeister und Jäger nimmt die Zuschauer mit - hinein in den 156 Quadratkilometer großen Naturpark Schönbuch. Im Ballungsraum des Mittleren Neckars ist er das größte zusammenhängende Waldgebiet und Lebensraum von Rotwild. Dessen Brunftgeschrei beeindruckt im Herbst bei einbrechender Nacht nicht nur die Rivalen, sondern auch Menschen, die tagelang ausharren in der Hoffnung, die Duelle der Hirsche in freier Wildbahn zu erleben. Die Sendung führt die Zuschauer zu Besuchern wie Gestaltern des Naturparks: Zu den "Waldläufern", die jeden Hirsch kennen, zu den Jugendlichen der Waldhaus-Jugendhilfe, die im Hochseilgarten wieder Zutrauen fassen, zu kenianischen und anderen Weltklasseläufern, die im Schönbuch trainieren und zur Schulklasse aus der Stadt, die die sinnliche Erfahrung macht, dass Holz ein guter akustischer Leiter ist. Die Zuschauer erleben Waldarbeiter, Holzhändler und die letzte Steinbruchbesitzerin im Schönbuch. Sie sprengt noch immer mit Schwarzpulver, um den berühmten Rhätsandstein zu gewinnen, der früher seinen Weg bis zum Kölner Dom und Ulmer Münster gefunden hat. Am Rande des Naturparks stellt der Film Ritter-Sport mit seinem Kunstmuseum vor, Schloss Hohenentringen, ein Ausflugslokal mit herrlichem Blick ins Gäu sowie Herrenberg mit der Keramikobjektkünstlerin Linde Wallner. In Bebenhausen, dem einzigen Dorf mitten im Schönbuch, steht das Jagdschloss der württembergischen Könige. Die Kronleuchter und Rauchutensilien aus Hirschgeweihen erinnern an eine Zeit, in der es noch mehr Rotwild im Schönbuch gab. Dem Wald zuliebe wird heute das Wild in einigen Treibjagden im Spätherbst bejagt. Und dann sind sie wieder alle zusammen: die Jäger, die Förster, die Waldarbeiter und die Waldläufer.

Am 24.11.15 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Klimawandel in den Alpen - Chance oder Risiko?
Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart dramatisch durch den Klimawandel. Je höher, desto drastischer ist der Kampf der Pflanzen um die besten Flächen und damit ums Überleben. Eine Wanderung auf die Alpengipfel wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Und ganz oben, in den Gipfelregionen, gibt es heute schon einen Verdrängungswettbewerb: Manche Pflanzenarten wandern mit den höheren Temperaturen nach oben, andere, die Kälte liebenden Arten, sterben aus. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner begleiten den Biologen Andreas Gröger in den bayerischen Alpen. Bei einer Wanderung zeigt er ihnen, welche Veränderungen durch den Klimawandel in unterschiedlichen Höhenbereichen schon heute zu sehen sind.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)

Am 24.11.15 10:25 - 11:10 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (1/5) - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.

Am 24.11.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
EinsPlus: Was der Klimawandel alles verändert
Es ist heiß im Stuttgarter Kessel – 37 Grad im Schatten, kein Wind geht hier. Die Luft ist heiß und schmutzig. Das Land ist mitten drin im Klimawandel und einige Regionen Deutschlands sind davon besonders betroffen - wie z. B. Stuttgart und Karlsruhe. Der Juni 2015 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und bis zum Ende des Jahrhunderts wird es in Stuttgart so warm sein, wie in Rom heute. Das sagen zumindest die Fachleute vom Stadtklimaamt. Im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 starben allein in Baden-Württemberg weit über 1.000 Menschen an der Hitze. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, arbeiten viele Städte an einem Hitzefrühwarnsystem. "odysso" fragt nach, wie sich der Südwesten fit für den Klimawandel macht und zeigt, welche gravierenden Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt jetzt schon stattfinden.
(Wdh. morgen 8.30-9.15 Uhr)

Am 24.11.15 12:15 - 12:45 Uhr auf
EinsPlus: Die biologische Invasion: Wie gefährlich sind fremde Arten?
In vier bayerischen Orten macht sich ein Eindringling aus Asien breit, den dort keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Das Gefährliche an ihm ist, dass er nicht nur schwache, sondern auch kerngesunde Laubbäume befällt und sich durch deren Stamm frisst. Wissenschaftler, Förster und Bewohner sind alarmiert, denn der ALB gilt als einer der gefährlichsten Schädlinge weltweit. Das bisher einzig wirksame Mittel gegen ihn: Bäume fällen! Vermutlich ist der Käfer als blinder Passagier im Verpackungsholz nach Deutschland gekommen. Mit dem weltweiten Austausch von Waren werden Pflanzen und Tiere über weite Strecken in Gebiete gebracht, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. So sind inzwischen auch einige Tausend neue Tier- und Pflanzenarten durch menschliches Zutun nach Deutschland eingewandert. Viele dieser Arten sind für unsere Ökosysteme ungefährlich und reihen sich einfach zwischen die heimischen Arten ein. Unter ihnen gibt es aber auch einige, die heimische Arten verdrängen und eine Gefahr für die Vielfalt in ihrem neuen Siedlungsgebiet darstellen. In Amerika und Kanada wird inzwischen viel Geld in Maßnahmen gegen diese unerwünschten Invasoren gesteckt. In der EU herrscht laut Aussagen von Wissenschaftlern dringender Handlungsbedarf, denn die invasiven Arten könnten auch hier große ökonomische und ökologische Schäden verursachen.
(Wdh. morgen 9.15-10.00 Uhr)

Am 24.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Lippenbären - Abenteuer mit dem wahren Balu
Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. In Karnataka, im Süden des Landes, fanden Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern Verhaltensweisen dokumentieren, die selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt waren. Dafür mussten die Filmer aufwendige Tarnverstecke und sogar einen Aussichtsturm bauen. Zudem setzten sie auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: in Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Neben den Lippenbären werden auch andere Tiere gezeigt, die denselben Lebensraum teilen, so z. B. Pfaue, Otter, Hörnchen und eine Horde Tempelaffen. Extreme Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde und Zeitraffer ermöglichen dem Betrachter dieses Filmes ein visuelles Spektakel der besonderen Art.

Am 24.11.15 14:50 - 15:30 Uhr auf
3sat: Australiens Nationalparks (3/5) - Die Insel der Teufel
Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er bedeckt fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel. Tasmanien liegt 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten hier zahlreiche Tierarten überleben, wie zum Beispiel die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. In den Wäldern sind die Tasmanischen Teufel beheimatet, die größten fleischfressenden Beuteltiere.

Am 24.11.15 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Australiens Nationalparks (4/5) - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum Australiens. Früher erstreckte sich der Regenwald über den gesamten Norden Australiens. Durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt, etwa Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie die "Juwelen des Dschungels" genannt. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler.

Am 24.11.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Australien (1/2) - Der giftige Kontinent
In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen. Einige können sogar für die Menschen nützlich sein.

Am 24.11.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Australien (2/2) - Eldorado der Natur
Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist eines der sieben Weltwunder. Es ist aber auch eines der Ökosysteme, die weltweit am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl sie eine Ikone des Landes sind, wird ihr Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere? An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort.

Am 24.11.15 20:15 - 21:50 Uhr auf
arte: Klimapolitik - Wann, wenn nicht jetzt?
Seit dem ersten UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 gab es zahlreiche Folgekonferenzen, leider ohne wirklichen Erfolg. Dabei ist das Ziel dieser Weltgipfel - die Unterzeichnung einer für alle Staaten bindenden Klimaschutzvereinbarung - für die Zukunft der Erde von höchster Bedeutung. Möchte man das Schlimmste verhindern, muss der Anstieg der Durchschnittstemperaturen auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden. Um dies zu erreichen, müssten die heutigen CO2-Emissionen um die Hälfte verringert werden. Aber wer verpflichtet sich wozu? Dies wird sich bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris herausstellen. Die Mitgliedsstaaten stehen vor einer enormen Herausforderung. Zum ersten Mal nehmen auch Wissenschaftler aus der ganzen Welt an den Verhandlungen teil. Ob sie etwas beeinflussen können, bleibt abzuwarten. Chef dieser Gruppe ist der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs. Der angesehene Wirtschaftsexperte, der vom "Time Magazine" zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt erkoren wurde, hat bereits zahlreichen Ländern aus der Wirtschaftskrise geholfen. Sein erklärtes Ziel: Er möchte die großen Entscheidungsträger davon überzeugen, dass die Klimakatastrophe vermieden werden kann, ohne dabei in eine Regression zu geraten. Sachs ist ein Visionär, der ungewöhnliche Wege einschlägt und innovative Ideen verfolgt. Im Vorfeld des Pariser Umweltgipfels versammelte er die besten Wissenschaftler aus den 15 Ländern mit dem höchsten CO2-Ausstoß und stellte sie vor eine Aufgabe: Alle sollten für ihr eigenes Land eine Lösung präsentieren, um die CO2-Emissionen bis 2050 zu verringern, ohne dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu bremsen. Sein ambitioniertes Projekt zur radikalen Dekarbonisierung der Weltwirtschaft trägt den Namen DDPP - Deep Decarbonization Pathways Project.
(Wdh. übermorgen 8.55-10.30 Uhr)

Am 24.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Polarfüchse - Bewährungsprobe in der Arktis
Polarfüchse waren schon immer Anpassungskünstler. Zwei Eiszeiten haben sie überlebt und bevölkern nun schon seit vierhunderttausend Jahren die Tundra - Gebiete, die von der Waldgrenze bis zum arktischen Ozean reichen. Mit ihrem niedrigen Stoffwechsel, winzigen Ohren, der kleinen Schnauze und einem extrem dichten Winterpelz schaffen sie es Temperaturen von minus 80 Grad zu überleben und sind damit für die arktischen Breiten bestens gerüstet. Doch mit dem Klimawandel ist ihre Anpassungsfähigkeit aufs Neue gefragt. Die zunehmende Erwärmung lockt jetzt auch Tiere in die Arktis, die dort früher nicht überleben konnten. Rotfüchse zum Beispiel. Sie sind mehr als doppelt so groß und stark wie ihre kleineren Verwandten, vertreiben sie aus ihren Bauen, fressen ihnen die Beute weg und manchmal sogar ihre Jungen. Hier ist die ganze Anpassungskunst der Polarfüchse gefragt. Aber auch in Gegenden, die der Rotfuchs nicht besiedeln kann, könnte längerfristig das Nahrungsangebot für den Polarfuchs knapp werden. So zum Beispiel auf Island. Hier beeinflusst der Klimawandel den Säuregehalt des Meeres, bestimmte Fischarten verschwinden und damit auch Vögel, die sich davon ernähren. Für den Polarfuchs, der im Wesentlichen von Vögeln lebt, wird das zum Problem werden. Ist der Mensch, der seine Lebensräume zerstört, ein Feind, vor dem der Polarfuchs kapitulieren muss? Oder wird dieser Anpassungskünstler der Arktis wieder Wege finden, um sein Überleben zu sichern?

Am 24.11.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
WDR: DER VERTRAG - Kriegen wir Menschen das hin?
Am 30. November 2015 beginnt die größte und wahrscheinlich wichtigste Konferenz seit Anbeginn der Welt: der 21. UN-Klimagipfel. Viele Staatschefs und zehntausende Klimadiplomaten, Umweltaktivisten und Journalisten treffen sich in Paris um "mal eben schnell die Welt zu retten". Wenn es der Staatengemeinschaft dieses Mal nicht gelingt, einen international verbindlichen Vertrag zum globalen Klimaschutz zu schließen, ist das berühmte "2-Grad-Ziel" mit dem der Anstieg der globalen Erd-Temperatur begrenzt werden soll, nicht mehr zu halten. Doch es gibt Hoffnung. Es kann gelingen. Seit 20 Jahren verhandeln die Staaten nun schon über internationalen Klimaschutz. Jetzt in Paris könnte der Menschheitsvertrag zustande kommen. Quarks & Co berichtet über Chancen und Risiken der Pariser Konferenz und blickt dabei hinter die Kulissen der internationalen Klimadiplomatie.

Am 24.11.15 22:00 - 22:55 Uhr auf
arte: Operation Klima - Die interaktive Umweltdoku
Im Mai 2015 rief ARTE die Europäer im Vorfeld der UN-Klimakonferenz dazu auf, ihr liebstes Stück Natur zu filmen, das sie gern vor den Folgen des Klimawandels schützen würden. Innerhalb von vier Monaten gingen 800 Videos aus 49 verschiedenen Ländern ein. Die eindrucksvollsten Beiträge wurden nun zu einer einmaligen Dokumentation zusammengeschnitten. Eine Hymne auf die Schönheit Europas und ein Appell an die internationalen Entscheidungsträger, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Am 24.11.15 22:00 - 22:30 Uhr auf
WDR: Vancouver - die grünste Stadt der Welt?
Klimaexperte Karsten Schwanke blickt anlässlich der UN-Weltklimakonferenz für WDR WELTWEIT auf den Klimawandel. Die Fakten rund um das Klima sind bekannt, doch die Anstrengungen, den globale CO2-Ausstoß zu stoppen, sind unzureichend. International scheint es kaum möglich, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und danach zu handeln. Während viele Menschen darauf warten, dass endlich "etwas" passiert, handelt die westkanadische Großstadt Vancouver und zeigt wie klimafreundliche Politik auch in größerem Stil möglich ist. Bis zum Jahre 2020 will Vancouver die "grünste Stadt der Welt" werden.

Am 24.11.15 22:45 - 23:15 Uhr auf
ZDF: Der Klima-Lügen-Check
Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre – alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion. Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt - ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand. "Der letzte Winter war doch kalt", "Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen", "Der Klimawandel betrifft uns nicht" - die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren. Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen.
Nicht ohne Grund ist der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz ab Ende November in Paris, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagieren. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem "Point of no Return". Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen. "Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun", ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

Am 24.11.15 22:55 - 00:15 Uhr auf
arte: Energiequelle Methan - Hoffnung oder Alptraum?
Weltweit erforschen Wissenschaftler die Freisetzung des Treibhausgases Methan und seine Auswirkungen auf unser Klima. Auch die mögliche Extraktion von Methanhydraten aus dem Meeresboden wird untersucht: Sie sollen als Energiequelle dienen, ihre Förderung bringt allerdings Gefahren mit sich. Spannender Dokumentarfilm über die großen ökologischen Herausforderungen unseres Jahrhunderts.

Am 25.11.15 07:40 - 08:25 Uhr auf
arte: Die Eroberer - Der Pinien-Prozessionsspinner
Die Raupen des Pinien-Prozessionsspinners verschanzen sich tagsüber in Seidenkokons und schwärmen nachts in langen, schlangenförmigen Prozessionen - denen sie ihren Namen verdanken - zur Nahrungssuche aus. Sie fressen die Nadeln der Kiefern, die sie besiedeln, und richten dabei derartige Schäden an, dass sie heute in Frankreich als Hauptverantwortliche für die Zerstörung der Nadelwälder gelten. Im Zuge des Klimawandels sind sie in nordeuropäischer Richtung auf dem Vormarsch. Wissenschaftler befassen sich mit den Eigenschaften dieser Schmetterlingslarven und suchen nach Mitteln und Wegen, der Invasion Einhalt zu gebieten.

Am 25.11.15 10:25 - 11:10 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (2/5) - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.

Am 25.11.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark im Herzen Alaskas: Hier ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt der Tierfilmer Günter Goldmann, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten sind und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Der Film folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott.

Am 25.11.15 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Der zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1.600 Kilometern erstrecken. Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden. Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)

Am 25.11.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Der letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt. Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)

Am 26.11.15 03:40 - 04:25 Uhr auf
ZDFneo: Bruce Parry bei den Penan auf Borneo
In dieser Folge schließt sich Bruce den Penan an, einem Volk von Nomaden in Borneo. Sie sind Jäger und Sammler, deren heimischer Wald um sie herum abgeholzt wird. Dadurch sind viele der Penan gezwungen, ihren traditionellen Lebensstil aufzugeben und in staatlich gebauten Dörfern zu siedeln. Doch irgendwo, tief im Dschungel, leben immer noch einige Penan so wie vor Tausenden von Jahren. Sie jagen wilde Schweine mit Blasrohren und bewegen sich lautlos durch die Wälder. Bruce versucht während seiner Reise herauszufinden, welche Auswirkungen die Abholzungen auf die Penan haben.

Am 26.11.15 06:50 - 07:45 Uhr auf
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (1/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. In der Vergangenheit wurden in Amerika mehr als eine Million Wölfe von Menschen erschossen, vergiftet oder gefangen genommen. Die Dokumentation begleitet ein Wolfsrudel bei ihrer Rückkehr in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Es ist das erste Wolfsrudel seit 70 Jahren, das in den amerikanischen Nordwesten zurückkehrt.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 26.11.15 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport?
In der Nahrungsmittelproduktion spielen Trockenheit und Überschwemmungen, aber auch höhere Temperaturen eine entscheidende Rolle, weil z. B. Mais oder Reis nur in einem bestimmten Temperaturbereich gedeihen können. Wird dieser überschritten, sinkt der Ertrag erheblich, was durch Erforschung neuer Sorten ausgeglichen werden muss. Auch die Bedingungen für Gesundheit verändern sich, etwa durch Ausbreitung von virentragenden Mücken. Austausch von Wissen und internationale Forschungskooperation können helfen, die Folgen in den Griff zu bekommen. Die Bereitstellung von Energie, z. B. für Transport, Wärme, Licht, ist eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren von Zivilisation. Fossile, aus der Erdgeschichte stammende Brennstoffe wie Kohle und Öl, waren über Jahrzehnte Motor der Zivilisationsentwicklung, doch jetzt stellen sie sich als gefährliche Treiber des Klimawandels heraus. Die gute Nachricht ist, dass ein Umschwenken auf regenerative, klimafreundliche Energie nicht nur möglich ist, sondern etwa beim Strom ohne Auswirkungen auf die Nutzung vonstattengehen kann. In der Energiebereitstellung der Zukunft sieht der schwedische Nachhaltigkeitsforscher Johan Rockström große unternehmerische Chancen für die nachwachsende Generation. Auch der Vorsitzende des Weltklimarates Dr. Pachauri setzt ganz auf die jungen Menschen in einer zusammenrückenden Welt: "Die Jugend hat die Möglichkeit, die Grenzen von Politik oder Rasse oder anderen Faktoren einfach zu überschreiten."

Am 26.11.15 08:25 - 09:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Schneetiger (1/2)
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der auch unter der Bezeichnung „Amurtiger“ bekannte sibirische Tiger – die weltweit größte noch existierende Katzenart. Ihr gegenwärtiger Bestand ist besorgniserregend gering und wird aktuell auf höchstens noch 350 Exemplare geschätzt. Inmitten verschneiter und zugefrorener Wälder wollen Naturschützer und die Mitglieder des Filmteams gemeinsam das geheimnisvolle Leben der sibirischen Tiger verstehen lernen. Auf Grundlage der hierbei gewonnenen Erkenntnisse hoffen sie, geeignete Mittel und Wege zur Rettung der akut bedrohten Tierart zu finden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.20-10.20 Uhr)

Am 26.11.15 10:30 - 11:15 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum (5/5) - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersäht, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst sechzig Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

Am 26.11.15 13:00 - 14:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies China - Das Reich der Pandas
Im Landesinneren Chinas lebt das Volk der Han mit einer über 5000 Jahre alten Kultur und Tradition. Hier findet man auch die Chinesische Mauer, den Himmlischen Tempel und das Olympische Stadion in Beijing. Der Große Panda und der Goldene Takin haben in dieser Region ihr Zuhause. In den letzten 50 Jahren hat sich China stark verändert. Der Umweltschutz steht nun stärker im Vordergrund. Die Dokumentation blickt auch in die Zukunft Chinas.

Am 26.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Der Schwäbisch-Fränkische Wald
Zwischen den Städten Stuttgart und Heilbronn, Schwäbisch Hall und Schwäbisch Gmünd liegt der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Er ist rund 900 Quadratkilometer groß und wurde 1979 gegründet. Über die Hälfte des Gebietes ist bewaldet. Diese Waldregion wurde erst spät erschlossen, sie galt immer als abgelegen. Tiefe Einschnitte - so genannte Klingen - und Grotten machen den Naturpark zu einem wahren Märchen- und Abenteuerwald. Die Ausspülung des Sandsteins hat in Millionen von Jahren bizarre Formen von gewaltigen Ausmaßen entstehen lassen. Märchen, Mythen und Sagen sind hier zu Hause.

Am 26.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
EinsFestival: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren? Über vier Millionen Rinder weiden im Pantanal, es sind die größten Vieherden der Welt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig im Pantanal. Die Pantaneiros, wie sich die Einheimischen nennen, zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu schießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Christian Baumeisters größter Wunsch ist es, einen Jaguar bei der Jagd zu filmen. Unermüdlich folgt er den Spuren eines alten Männchens, bis er tatsächlich den spektakulären Angriff der Raubkatze auf einen Kaiman vor die Kamera bekommt. Er filmt packende Szenen, die so noch nie im Fernsehen zu sehen waren und die enorme Kraft der Großkatze zeigen. Viele Jahre war Tierfilmer Christian Baumeister auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm diese einzigartigen Aufnahmen gelangen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 26.11.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wölfe gegen Bisons - Duell im Hohen Norden
Wölfe sind schnelle und wendige Jäger aber die bis zu 20-mal schwereren Bisonbullen keineswegs eine leichte Beute. Oft genug endet der Angriff eines Wolfsrudels im Tausch der Rollen. Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Wood-Buffalo-Nationalpark in Kanada. Wolfsclans und Bisonherden leben hier neben- und miteinander, als hätte nie der Mensch ihr Reich betreten. Die Bisons durchstreifen das riesige Gebiet wie in uralten Zeiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.40 Uhr)

Am 26.11.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: New Brunswick - Am Lachsfluss: Trucker, Wasser, Wälder
Sonne, Kälte, minus 16 Grad: Typisches Wetter im Nordosten Kanadas. Trucker Delton Curtis wagt sich mit seinem 25 Jahre alten Laster in die Wälder, um Holz zu holen. Micmac-Indianer Howard Augustin macht sich auf den alten Schneeschuhen seines Vaters auf den Weg in den Wald. Marylin und Basil Kryrvin wiederum leben im Wald in einer Siedlerhütte ohne Strom. Ein Jahr im Leben der Menschen von New Brunswick inmitten atemberaubend schöner Natur - ein Leben zwischen Fliegenfischen am Lachsfluss, Wigwam-Bau in der Tradition der Alten und viel Improvisationstalent, wenn mal was kaputt geht.

Am 27.11.15 06:50 - 07:45 Uhr auf
ServusTV: Expedition Wolf - Die Rückkehr eines Raubtiers (2/2)
In einer Zeit, in der viele wilde Tiere vom Aussterben bedroht sind, feiert ein Tier sein Comeback: Der Wolf. Ein Wolfsrudel kehrt in die verschneiten Berge Washingtons, die Cascade Mountains. Nach vier Wochen Camping im Freien entdecken der Naturfilmer Gordon Buchanan und ein Team von Biologen, dass die neu angesiedelten Wölfe fast gänzlich ausgerottet wurden. Überlebten zumindest einige wenige Wölfe den Angriff der Einwohner? Das Team von Wolfexperten hegt Hoffnung.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 27.11.15 07:40 - 07:50 Uhr auf
WDR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?
Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 kg Papier - eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg. Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz - deshalb fragt sich Moderator Robert: Müssen für unseren Papierbedarf allein in Deutschland etwa komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht er eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würden wir eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht.

Am 27.11.15 07:45 - 08:40 Uhr auf
ServusTV: Amazonas - Von Belém nach Tabatinga
Der Amazonas gilt als längster Fluss der Welt und steckt voller Geheimnisse. Während einer Fahrt auf der Cisne Branco kann man die Dschungellandschaft genießen und Faszinierendes entdecken: Fliegende Händler in kleinen Schiffen, die alles erdenklich Mögliche an Vorbeifahrende verkaufen, und Fischerhütten mitten im Wasser. Auf der Insel Marajo wimmelt es von Büffeln. Ein Besuch in Manaus zeigt, warum diese Stadt das "Paris der Tropen" genannt wird.

Am 27.11.15 08:10 - 08:15 Uhr auf
WDR: Exoten in Deutschland - Warum fremde Tiere bei uns leben
Moderator Robert ist heute auf Papageiensafari - und zwar mitten in Deutschland. Papageienforscher Dr. Braun zeigt ihm, wie wilde Halsbandsittiche bei uns in freier Natur leben und erklärt, wo die exotischen Vögel überhaupt herkommen. Aber nicht nur in der Luft gibt es Interessantes zu entdecken. Nach einer rasanten Schlauchbootfahrt über die Nordsee erfährt Robert, was die Halsbandsittiche mit pazifischen Austern gemeinsam haben, wie tierische Einwanderer zu uns kommen und wie sie unsere heimische Tierwelt verändern.

Am 27.11.15 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Klimawandel im Weinberg
Im Weinberg ist der Klimawandel keine Zukunftsmusik, sondern sichtbar und spürbar; vielerorts besorgniserregend, in manchen Regionen dagegen segensreich. Was heißt das für europäische Weine, und wie kann man den Weinberg an den Klimawandel anpassen? Das untersucht "Xenius" im Languedoc in Südfrankreich und im Rheingau in Deutschland. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben bei der Weinlese in den Versuchsweinbergen des französischen Instituts für Agrarforschung (Inra), wie der Klimawandel Einzug hält. Denn die Trauben bekommen mehr Wärme, dadurch werden sie früher reif und entwickeln außerdem mehr natürlichen Zucker; für den Wein heißt das mehr Alkohol. Das größere Problem aber ist die Trockenheit. Zum einen regnet es weniger, zum anderen müssen die Winzer wegen der Hitze immer mehr bewässern. Die Folge ist Wasserknappheit. Aber die Forscher entwickeln bereits Strategien, um Wein und Weinberge an den Klimawandel anzupassen, und sie setzen diese in die Praxis um: von neuen Bewässerungssystemen und Zuschnitten der Weinreben bis hin zu technischen Methoden bei der Weinherstellung.
(Wdh. heute 17.00-17.25 Uhr)

Am 27.11.15 08:55 - 10:20 Uhr auf
arte: Energiequelle Methan - Hoffnung oder Alptraum?
Weltweit erforschen Wissenschaftler die Freisetzung des Treibhausgases Methan und seine Auswirkungen auf unser Klima. Auch die mögliche Extraktion von Methanhydraten aus dem Meeresboden wird untersucht: Sie sollen als Energiequelle dienen, ihre Förderung bringt allerdings Gefahren mit sich. Spannender Dokumentarfilm über die großen ökologischen Herausforderungen unseres Jahrhunderts.

Am 27.11.15 10:20 - 11:15 Uhr auf
arte: Operation Klima - Die interaktive Umweltdoku
Im Mai 2015 rief ARTE die Europäer im Vorfeld der UN-Klimakonferenz dazu auf, ihr liebstes Stück Natur zu filmen, das sie gern vor den Folgen des Klimawandels schützen würden. Innerhalb von vier Monaten gingen 800 Videos aus 49 verschiedenen Ländern ein. Die eindrucksvollsten Beiträge wurden nun zu einer einmaligen Dokumentation zusammengeschnitten. Eine Hymne auf die Schönheit Europas und ein Appell an die internationalen Entscheidungsträger, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Am 27.11.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Eisbären können nicht weinen - Die Arktis im Klimawandel
Mächtige Eisbären, klirrende Kälte und "ewiges Eis" - das ist die Arktis, wie man sie kennt. Doch seit Jahren schmilzt das "ewige Eis". Der Klimawandel bedroht besonders die Polarregionen und wird sie vielleicht schon bald unwiederbringlich zerstören. Naturfilmer Thomas Behrend hat über Jahre das Leben von Eisbären und Ringelrobben in der Arktis dokumentiert und erschüttert miterlebt, wie dramatisch sich die Erderwärmung schon jetzt auf die Tierwelt des Nordens auswirkt. Mit eindrucksvollen Bildern berichtet er über seine Dreharbeiten in Kanada und auf Spitzbergen.

Am 27.11.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Iquitos, Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes.
Am 27.11.15 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Der Wolfspakt
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.

Am 27.11.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Borneos
Borneo gehört zum Indonesischen Archipel und ist die drittgrößte Insel der Welt. Mit einer Fläche von rund 750.000 Quadrat-Kilometern ist sie mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In den zerklüfteten Gebirgszügen und tropischen Regenwäldern des Eilands gibt es einen riesigen Artenreichtum. Einige der Pflanzen- und Tierarten im Dschungel Borneos sind endemisch, also weltweit nur hier zu finden - wie zum Beispiel fleischfressende Kakerlaken. Auf diese besonderen Bedingungen muss sich Überlebens-Experte Bear Grylls bei seiner jüngsten Expedition erst einmal einstellen. Außerdem machen dem Briten in dieser Episode Myriaden von Blutegeln das Leben schwer.

Am 27.11.15 17:25 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Papuas, zwischen Tradition und Fortschritt
Auch wenn es den Papuas teilweise gelungen ist, ihren traditionellen Lebensstil bis ins 21. Jahrhundert zu erhalten, werden auch sie immer mehr in den Strudel der Globalisierung hineingezogen. Die Dokumentation begleitet Benneth, der sein Leben in der Stadt aufgegeben hat, um zu seinem Stamm zurückzukehren und Krokodilmann zu werden. Außerdem wird gezeigt, wie Jethro gegen die Übergriffe in der Goldmine von Porgera kämpft.

Am 27.11.15 20:15 - 21:45 Uhr auf
rbb: Füchse in der Stadt - Das geheime Leben unserer wilden Nachbarn
Er schleicht um das Brandenburger Tor, wohnt am Bundeskanzleramt und springt über S-Bahn-Gleise: der Fuchs hat Berlin erobert. Ob bei Sonnenaufgang in Adlershof, mittags in Mitte oder nachts in Zehlendorf - der moderne Großstadtfuchs ist 24 Stunden unterwegs. Moderator Sascha Hingst stellt den Tag eines Großstadtfuchses vor. Rund 1600 Füchse gibt es in Berlin - Tendenz steigend. Wie der Großstädter ist auch der Großstadtfuchs: neugierig, ständig auf Wohnungssuche, in Patchworkfamilien verwickelt, an Lärm gewöhnt und hektischer als der Landfuchs. Im Frühjahr diesen Jahres hat der rbb mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung das Fuchsbeobachtungsprojekt „Füchse in der Stadt“ gestartet. Mehr als 1400 Menschen aus Berlin und Brandenburg haben ihre Erlebnisse per Foto oder Video eingesandt. Die schönsten Fuchs-Geschichten der Zuschauer und ein erstes Resümee der Wissenschaftler werden in der Sendung „Füchse in der Stadt“ präsentiert.

Am 27.11.15 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Wild-West-Baumhaus
Elektriker Walker mag es abenteuerlich, er wünscht sich für seine Liebsten ein Wild-West-Baumhaus. Die kleine Familie lebt auf einer 1,2 Hektar großen Ranch im US-Bundesstaat Washington. Pete Nelson und seine Handwerker haben beim Besichtigungstermin in North Bend jede Menge Ideen im Gepäck: eine geräumige Terrasse, ein Kuhfell-Schaukelstuhl und ein kuscheliges Queensize-Bett, gemütlicher geht es kaum. Der High-Noon-Saloon mit recycelten Fenstern wird in sechs Metern Höhe im Stamm einer riesigen Eiche verankert.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 27.11.15 21:45 - 22:30 Uhr auf
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (1/2)
Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius - um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent - so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen - dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll. In der zweiteiligen Dokumentation gehen Mathematiker der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund.

Am 27.11.15 22:30 - 23:15 Uhr auf
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (2/2)
Im zweiten Teil der Dokumentation erläutert Norman Fenton, Professor für Risk and Information Management an der Londoner Queen Mary University, woran der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festmacht, dass die Menschheit zu 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit für den jüngsten Temperaturanstieg verantwortlich ist. Dazu bringt er verschiedene Modelle zur Wettervorhersage und Formeln zur Berechnung verschiedener Einflussfaktoren, wie der abgestrahlten Sonnenenergie und der Umweltverschmutzung, in einen Gesamtzusammenhang. Anschließend geht David Spiegelhalter, Professor an der Universität Cambridge, der Frage nach, was mit unserem Klima in Zukunft geschieht. Laut IPCC kann ein Anstieg des Klimas um mehr als zwei Grad Celsius nur verhindert werden, wenn in Zukunft auf der ganzen Welt nicht mehr als eine halbe Billion Tonnen Kohlenstoffdioxid verbrannt wird. Doch wie zuverlässig ist diese Angabe? Die Monte-Carlo-Methode und andere Berechnungen sollen Aufschluss darüber geben.

Am 27.11.15 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Eisbären auf der Flucht
Den 25 000 noch verbliebenen Eisbären schmilzt der polare Lebensraum unter den Tatzen weg. Hat das größte Landraubtier noch eine Zukunft? Das wollen die Wissenschaftler Sybille Klenzendorf und Dirk Notz in der Arktis herausfinden. Für die Dokumentation "Eisbären auf der Flucht" begleiten die Autoren Anja-Brenda Kindler und Tanja Dammertz die Forscher in eine abgelegene, sich verändernde Welt.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

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Veranstaltungen


28.07.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
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28.07.2017

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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28.07.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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29.07.2017

Seeadler, Wolf und Co. auf der Spur
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Safari durch das Reservat mit Oberlausitz- Ranger Gisbert Hiller
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29.07.2017

6. Rangertag im Biosphärenreservat
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Die Ranger des Biosphärenreservates laden alle kleinen und größeren Forscher zum 6. Rangertag ein.
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    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
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    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
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    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
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    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
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    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
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    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
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