2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 27.11. - 11.12.15

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 28.11.15 07:25 - 08:55 Uhr auf
mdr: Das Geheimnis des blauen Schmetterlings
Spielfilm. Der 10-jährige Pete Carlton leidet an einem Gehirntumor und hat laut Prognose höchstens noch ein halbes Jahr zu leben. Um sich seinen letzten großen Wunsch zu erfüllen, überredet er den Insektenforscher Alan Osborn, mit ihm in den Regenwald zu reisen, um den sagenumwobenen Blauen Morphofalter zu fangen. Trotz berechtigter Zweifel stimmt Osborn der riskanten Expedition zu. Vor Ort gestaltet sich die Suche nach dem seltenen Schmetterling schwieriger als gedacht. Als Osborn sich mit Pete alleine aufmacht, um den Blauen Morpho zu finden, müssen die beiden lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und den Gefahren des Dschungels zu trotzen. Nach einer wahren Begebenheit schuf die kanadische Regisseurin Léa Pool eine märchenhafte Abenteuergeschichte, die das Wunder des Lebens feiert.

Am 28.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
phoenix: Machtfaktor Erde (1/2) - Beutezüge im Klimawandel
Millionen Menschen würden zu Umweltflüchtlingen, wenn in Bangladesh die Meeresspiegel stiegen und das Süßwasser aus den Bergen ausbliebe. Durch diese Menschenmassen wären die angrenzenden Länder aber überfordert. Indien baut schon vor. Mit einem 3.000 Kilometer langen, bewachten Grenzzaun, der die Einwohner Bangladeschs aussperren soll. Das hoch gelegene Kaschmir kommt nicht zur Ruhe. Und jetzt auch noch die Sorge um das Wasser. Professor Bighram trifft sich in der Hauptstadt Srinagar mit Studenten in einem Cafe. Bei der Diskussion wird schnell deutlich, wie sehr für diese Geologen zunehmende Fluten, Lawinen und Dürren auch ein politisches Thema geworden sind. Beim Ausflug zu einem der schwindenden Gletscher bestätigt der Forscher, dass Pakistan Indien bereits vorwerfe, Wasser als Waffe einzusetzen.
Auf der anderen Seite der Erde hat Lima aktuelle Sorgen mit dem Abschmelzen der Anden. Die Hauptstadt Perus könnte die erste Millionenmetropole sein, die aufgegeben werden muss, weil das Wasser nicht mehr reicht. Die Polizei bereitet sich auf Unruhen vor. Ein Bürgerkrieg sei nicht auszuschließen, erklärt Guillermo Enrique Alvizuri Valiente, der Direktor des Nationalen Zivilen Verteidigungsinstituts in seiner Einsatzzentrale. Wasser, fruchtbares Land, Bodenschätze bekommen in Zeiten des Klimawandels eine neue strategische Bedeutung. In Afrika und Südamerika sichern sich Staaten wie Japan, Südkorea, Indien und China riesige Ländereien. Sollten daheim die Ernten schlecht ausfallen, können in der Ferne Erträge erwirtschaftet werden, die nicht über den - auch mit knappen Nahrungsmitteln spekulierenden - Weltmarkt gehandelt werden.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

Am 28.11.15 14:30 - 14:45 Uhr auf
arte: Mit offenen Karten - Die 21. UN-Klimakonferenz in Paris (2/2)
Die fossilen Energien haben unsere Wirtschaft, Mobilität, Handelsbeziehungen und Lebensweise geprägt. Welche Auswirkungen würde eine Reduzierung des Öl-, Gas- und Kohleverbrauchs haben? „Mit offenen Karten“ versetzt sich ins Jahr 2037 – und in eine CO2-neutrale, aber nicht weniger turbulente Welt.

Am 28.11.15 15:00 - 15:30 Uhr auf
BR: Wenn es Winter wird im Wald
"Tier-Geschichten von damals" greift die schönsten Episoden aus Zoos und Tierschutz-Initiativen auf. Viele amüsante, spannende oder außergewöhnliche Ereignisse haben sich in Bayern abgespielt, einige lässt die Reihe Revue passieren. Seien es Geschichten über Sprösslinge im Tierpark, über Wildtiere aus nächster Nähe oder Schützlinge unter den Fittichen unermüdlicher Pfleger.
(Wdh. morgen 6.45-7.15 Uhr)

Am 28.11.15 15:00 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Machtfaktor Erde (2/2) - Militärs an der Klimafront
Tonga, das Insel-Königreich in der Südsee, mag als Startpunkt der Reisen zu den Brennpunkten der neuen Machtkämpfe überraschen. Aber hier verläuft tatsächlich eine Frontlinie in der beginnenden Auseinandersetzung zwischen der alten Pazifik-Macht USA und der aufsteigenden regionalen Supermacht China. Klimawandel ist in dieser Auseinandersetzung zu einem Faktor geworden. Vanuatu und Tonga stehen im jüngsten Weltrisikobericht der UNO ganz oben. Ein trauriger erster Rang. Sie werden am ehesten von Naturgewalten bedroht. Die Inselstaaten des Pazifik sind verunsichert - und auf der Suche nach starken Partnern. Das ZDF dreht als erstes westliches Team auch Truppenübungen im verschneiten Petschenga bei Murmansk. Inzwischen hat Vladimir Putin die Errichtung eines "Militärkommando Arktis" verkündet. Kanada verstärkt ebenfalls in seinen riesigen arktischen Gebieten die Militärpräsenz. Ob sich China oder Russland davon beeindrucken lassen? Welche Nationen werden sich im Klimawandel behaupten können? Die skrupellosen, die vorausschauenden, die gierigsten? Die, die bereit sind, ihr Militär einzusetzen?
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 28.11.15 15:30 - 16:15 Uhr auf
SWR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien. Das "kleine Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Diese Naturdokumentation präsentiert atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein - und doch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander.

Am 28.11.15 15:45 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Der bedrohte Kontinent - Südamerikas Kampf um Klima und Umwelt
Südamerikas einzigartige Naturparadiese sind in Gefahr. Durch den Klimawandel schmelzen die tropischen Gletscher in den Anden. Brasiliens Flüsse sind verseucht. Der Amazonasregenwald, die grüne Lunge der Welt, wird weiter abgeholzt. Die Probleme sind menschgemacht, doch überall gibt es auch Lösungsansätze, Aktivistengruppen und hoffnungsvolle Umweltprojekte.ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn reist an die Brennpunkte im Kampf gegen die Zerstörung. In den peruanischen Anden begegnet er Kleinbauern, die künftig ohne das Wasser ihres Gletschers auskommen müssen und sich darauf vorbereiten. Im Amazonasgebiet begleitet er die brasilianische Umweltbehörde per Jeep und Helikopter im Kampf gegen illegale Holzfäller. In Patagonien, in Chile, trifft er den berühmten US-amerikanischen Multimillionär und Umweltschützer Douglas Tompkins - er kauft riesige Landstriche auf und transformiert sie zu geschützten Naturparks. Und in Rio de Janeiro, dem Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016 begleitet er Wissenschaftler in der verschmutzten Guanabara-Bucht. Südamerikas Umweltprobleme sind riesig. Die Regierungen sind in der Pflicht. Eine Lösung nicht in Sicht. Und doch haben Aktivisten und Umweltschützer in Südamerika die Hoffnung nicht aufgegeben.
(Wdh. morge 9.45-10.30 Uhr)

Am 28.11.15 18:00 - 18:45 Uhr auf
arte: Extremwetter in Europa - Wie gut sind wir vorbereitet?
Sommer 2003. Westeuropa erlebt eine der verheerendsten Naturkatastrophen seiner Geschichte - etwa 70.000 Menschen sterben, davon 7.000 in Deutschland und 15.000 in Frankreich. Ursache waren weder Erdbeben noch Vulkanausbruch - sondern eine mörderische Hitzewelle, die die Innenstädte zu Glutöfen machte. Seither folgten noch mehrere solcher "Jahrhundertsommer", die einen Vorgeschmack auf die Zukunft geben: Vor allem im Süden Europas werden extreme Hitze-Sommer durch den Klimawandel wahrscheinlicher. Gleichzeitig deuten die vielen "Jahrhundertfluten", die es in den vergangenen Jahren gab, einen weiteren Trend an, der eher Mitteleuropa betreffen wird: Besondere Wetterlagen werden dazu führen, dass Flüsse häufiger über die Ufer treten.
"Extremwetter in Europa" zeigt, was die Wissenschaft über die durch den Klimawandel verursachten Wetter-Trends weiß - und wie sich Politik, Behörden, Städte und Rettungs- und Hilfsorganisationen auf die zu erwartenden Ereignisse einstellen. In Toulouse wurde nach der Hitze-Katastrophe von 2003 ein Aktionsplan (Plan Canicule) umgesetzt, der künftig viele Leben retten soll. Brandenburger Bauern verbessern ihre trockenen Böden durch spezielle Untersaaten und bauen trockenresistentere Pflanzen an. An Oder, Elbe und an der Nordsee wird an einem verbesserten Hochwasserschutz gearbeitet, und in Toulouse und Karlsruhe arbeiten Forscher an besseren Vorhersagemethoden, die die Auswirkungen von Stürmen und Gewittern mildern sollen.

Am 28.11.15 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildes Bayern (1/2) - Geburt eines Urwaldes
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war.
Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Der aufwendig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.

Am 28.11.15 19:00 - 19:30 Uhr auf
SPORT1: STIHL Timbersports Deutsche Meisterschaft 2015
Die deutsche Meisterschaft im Sportholzfällen findet in diesem Jahr in Köln statt. In der Rheinmetropole lassen Deutschlands zehn beste Sportholzfäller mit Äxten, Hand- und Motorsägen in verschiedenen Disziplinen die Späne fliegen. Hierbei ist nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern vor allem auch die richtige Technik entscheidend. Neben dem Meistertitel geht es in Köln auch um das begehrte Ticket für die Weltmeisterschaft.

Am 28.11.15 19:30 - 20:30 Uhr auf
SPORT1: STIHL Timbersports Champions Trophy 2015
Die STIHL Timbersports Champions Trophy ist in diesem Jahr in Florenz zu Gast. Vor malerischer Kulisse treten die acht besten Teilnehmer der vergangenen Weltmeisterschaft in der Königsklasse des Sportholzfällens gegeneinander an. Auf dem Programm stehen dabei mit dem Stock Saw und dem Single Buck dem Underhand Chop und dem Standing Block Chop jeweils zwei Säge- und Axt-Disziplinen. Unter den acht Startern ist neben dem amtierenden Champion Jason Wynard aus Neuseeland auch der Deutsche Dirk Braun mit dabei. Der Forstwirt aus Winterberg wurde bei der WM Vierter und holte sich in diesem Jahr zudem zum dritten Mal hintereinander die Deutsche Meisterschaft.

Am 29.11.15 02:45 - 03:25 Uhr auf
n-tv: Gnadenlose Wildnis - Alaska
Wenn die raue Küste Alaskas aus dem Winterschlaf erwacht, bleiben der heimischen Tierwelt nur wenige Monate Sonnenschein. Vor dem nächsten Winter gibt es viel zu tun. Die Bären erwachen hungrig aus dem Winterschlaf und müssen sich sofort auf Futtersuche machen. Wenn im Norden das Eis schmilzt, ist das das Zeichen für die Karibu-Herden weiterzuziehen. Denn mit der erwachenden Natur kehren auch Millionen Moskitos zurück. Die Dokumentation reist durch die Wildnis.

Am 29.11.15 05:55 - 06:40 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies China - Das Reich der Pandas
Im Landesinneren Chinas lebt das Volk der Han mit einer über 5000 Jahre alten Kultur und Tradition. Hier findet man auch die Chinesische Mauer, den Himmlischen Tempel und das Olympische Stadion in Beijing. Der Große Panda und der Goldene Takin haben in dieser Region ihr Zuhause. In den letzten 50 Jahren hat sich China stark verändert. Der Umweltschutz steht nun stärker im Vordergrund. Die Dokumentation blickt auch in die Zukunft Chinas.

Am 29.11.15 06:45 - 07:00 Uhr auf
ARD: CheXperiment - Klettern wie ein Affe?!
Tobis Herausforderer ist diesmal Fabian. Und der ist ein echter Kletter-Meister! Fabian klettert in die höchsten Bäume, um tote Äste abzuschneiden, damit sie beim nächsten Sturm keinem auf den Kopf fallen. Und auch Tobis Aufgabe ist es, an einem Baum einen toten Ast abzuschneiden. Das Schwierige daran ist, dass der Ast in zehn Metern Höhe hängt und es darunter keinen einzigen anderen Ast gibt, an dem Tobi nach oben klettern kann! Tobis einziges Hilfsmittel ist ein gerade mal sieben Meter langes Seil. Das reicht ja nie! Soviel findet Tobi schon mal heraus: Die Lösung scheint irgendetwas mit Reibung zu tun zu haben.

Am 29.11.15 08:15 - 08:35 Uhr auf
arte: Es war einmal ... unsere Erde - Die Welt von morgen
Pädagogische Zeichentrickserie. Ein Asteroid in der Größe der Stadt Paris stürzt vom All aus auf die Erde. Ein gigantischer Aufprall, ein riesiger Krater, Flammen lodern auf, Asche und Staub werden bis hoch zu den Wolken aufgewirbelt und senken sich über die Erde. Als man wieder etwas erkennen kann, zeigt Memory die Jahreszahl: Das war 60 Millionen Jahre vor Christus. Die Stimme von Maestro bestätigt, dass dies der Zeitpunkt ist, an dem die Geschichte der Menschheit beginnt: als ein kleines, lemurenartiges Wesen seine ersten Schritte macht. Schnell entwickelt sich daraus der moderne Mensch, der mitunter für viel Unheil auf unserem Planeten verantwortlich ist. Wie wird die Zukunft des Menschen aussehen? Die Antworten der Freunde gehen wild durcheinander: In der Zukunft sind die Menschen weiser geworden. Wälder sind zu weltweiten Naturschutzgebieten erklärt worden. Es werden keine Bäume mehr gefällt. Das Wasser der Flüsse ist sauber geworden und man hat eine erfolgreiche Methode zur Meerwasserentsalzung gefunden. Abfallrecycling findet direkt zuhause statt. Autos fahren von selbst, man braucht keinen Fahrer mehr. Der Güterverkehr wird über lenkbare Ballons abgewickelt. Und es gibt haufenweise Roboter sowie Mondreisen. Maestro bringt sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Am 29.11.15 12:40 - 12:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Hainbuche
Der Laie vermutet, dass die Hainbuche eine Buche ist. Doch der Name täuscht! Richtig ist aber, dass die Hainbuche ein stattlicher Baum ist. Und wer genauer hinsieht, wird so manches Interessante entdecken.

Am 29.11.15 13:25 - 14:10 Uhr auf
rbb: Bärenkinder allein im Wald
Der Film erzählt die Geschichte zweier Bärenkinder, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen, durch endlose Wälder und Sümpfe. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz der Mutter zu überstehen?

Am 29.11.15 13:40 - 14:25 Uhr auf
arte: David und die Komodowarane
Seit über 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo. Keiner kennt die Insel und seine Bewohner - die riesig großen, drachenähnlichen Komodowarane - so gut wie er. David ist der einzige Ranger, der selbst in die entlegensten Winkel des Parks vordringt und auch andere gefährliche Tiere wie die javanische Speikobra aufspürt. Ein Kreuzfahrtschiff verlässt Komodo. In den letzten Jahren ist die indonesische Insel zunehmend beliebter bei Tourismusveranstaltern geworden. Eine Win-Win-Situation: Die Komodowarane garantieren Nervenkitzel bei den Besuchern aus aller Welt. Die dadurch eingenommenen Gelder ermöglichen sowohl dem Nationalpark als auch den Einheimischen, die vom Souvenir-Verkauf leben, ein gutes Auskommen. Bedingung ist, dass weder die Natur noch die Tiere gestört werden. Um das zu gewährleisten, sind die Nationalparkhüter im Einsatz.

Am 29.11.15 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Der geheimnisvolle Nebelparder
Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparderbabys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden. Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.

Am 29.11.15 14:30 - 15:15 Uhr auf
SWR: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: Die Transpantaneira. Aber auch diese auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit zu befahren. Und selbst dann kann ein Regenfall zum schlammigen Abenteuer werden. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabirustörche und die stark bedrohten Hyazintharas ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist natürlich vor allem der Pantanaljaguar. Diese im Vergleich zum Amazonasjaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle dieses Tier für den Ökotourismus spielt.

Am 29.11.15 14:55 - 15:25 Uhr auf
ZDF: Operation Erdklima
Die globale Erwärmung schreitet bislang unaufhaltsam voran. Wissenschaftler erforschen nun großtechnische Eingriffe, um das Klima abzukühlen. Umstrittene Radikalkuren als Not-Rettung. Es ist Geo- oder Climate Engineering, wenn Unmengen Chemikalien in Wolken gesprüht werden, um Sonnenstrahlen abzulenken. Experimente, wie künstlich beschleunigtes Algenwachstum zur Reduzierung von CO2 gibt es bereits. Aber sind die Risiken auch kalkulierbar? Ein spezielles Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft analysiert unterschiedlichste Vorschläge. "Je genauer wir hinschauen, desto mehr Probleme sehen wir", betont Professor Andreas Oschlies.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 29.11.15 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Waschbären-Party
Für ihre Klugheit und die geschickten Pfoten wurden Waschbären schon in ihrer ursprünglichen Heimat, dem amerikanischen Kontinent, bewundert. Zahlreiche indianische Legenden ranken sich um die schwarz-weiße Zorro-Maske der Kleinbären, die für Dunkelheit und Licht, für das Diesseits und Jenseits stand und von verschiedenen Stämmen mit schwarz-weißer Gesichtsbemalung imitiert wurde. Aus dem indianischen Wort "Aroucun" wurde das englische "Racoon" für Waschbären. Da sie Allesfresser sind und bei uns kaum natürliche Feinde haben, sind sie in der deutschen "Waschbärenhauptstadt" Kassel zu einer regelrechten Plage geworden. Die Bürger versuchen sie abzuschrecken, indem sie ihre Öko-Tonnen abschließen und Elektrozäune auf ihre Dächer montieren, damit die immer hungrigen Kleinbären kein Chaos anrichten können. Denn gelangen sie erst einmal in eine Wohnung, wird dort eine zünftige Waschbärenparty gefeiert.

Am 29.11.15 19:10 - 19:40 Uhr auf
3sat: Big Business Bananen
Bananen sind weltweit die meistverkauften Früchte und für 400 Millionen Menschen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Doch der Klimawandel und die Pilzkrankheit TR4 bedrohen die Bestände. Experten suchen fieberhaft nach neuen, resistenten Pflanzen. Eine Genbank in Belgien mit 1.500 Sorten ist dabei äußerst hilfreich. In Panama, wie in allen ehemaligen Bananenrepubliken, wird das Business heute nicht mehr ausschließlich von US-Multis beherrscht. Der Anbau von Fairtrade- und Biobananen ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.

Am 29.11.15 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Entdeckungen in der Rhön - Endlose Weite, bizarre Schönheit, atemberaubende Natur
Die Rhön ist eine der rauesten Gegenden Hessens und doch von unglaublicher Schönheit. Bei Streifzügen durch dunkle Wälder, vorbei an gurgelnden Forellengewässern und über baumfreie Kuppen erhascht man immer wieder einen Blick in die nicht enden wollende Ferne. Die Rhön im Dreiländereck zwischen Hessen, Bayern und Thüringen besticht immer wieder mit ihrer prachtvollen Natur, heiligen Bergen und faszinierenden Mooren. Die Filmautorin Tanja Höschele besucht so sehenswerte Städte wie Fulda oder Hünfeld, entdeckt die Schönheiten der Region, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, faszinierende Naturschauspiele; sie trifft aber auch zahlreiche Menschen, die in der Rhön leben und wirken und ihre Geschichten erzählen.

Am 29.11.15 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff sitzen.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 29.11.15 23:15 - 00:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Jeder gegen Jeden
Unter Bobbys Truckern ist ein hitziger Konkurrenzkampf entbrannt, weil jeder die meisten Fuhren schaffen möchte. Dabei fahren die Männer schwere Geschütze auf, schließlich geht es um bares Geld. Es dauert eine Weile, bis die ehrgeizigen Streithähne merken, dass sie sich damit keinen Gefallen tun, denn im Kampf gegen den Sumpf kann man nur gemeinsam bestehen.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.45 Uhr)

Am 30.11.15 08:50 - 09:35 Uhr auf
SWR: Unsere schönsten Naturparks
Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann.

Am 30.11.15 08:55 - 09:40 Uhr auf
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (1/2)
Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius - um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent - so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen - dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll. In der zweiteiligen Dokumentation gehen Mathematiker der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund.

Am 30.11.15 09:40 - 10:30 Uhr auf
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (2/2)
Im zweiten Teil der Dokumentation erläutert Norman Fenton, Professor für Risk and Information Management an der Londoner Queen Mary University, woran der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festmacht, dass die Menschheit zu 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit für den jüngsten Temperaturanstieg verantwortlich ist. Dazu bringt er verschiedene Modelle zur Wettervorhersage und Formeln zur Berechnung verschiedener Einflussfaktoren, wie der abgestrahlten Sonnenenergie und der Umweltverschmutzung, in einen Gesamtzusammenhang. Anschließend geht David Spiegelhalter, Professor an der Universität Cambridge, der Frage nach, was mit unserem Klima in Zukunft geschieht. Laut IPCC kann ein Anstieg des Klimas um mehr als zwei Grad Celsius nur verhindert werden, wenn in Zukunft auf der ganzen Welt nicht mehr als eine halbe Billion Tonnen Kohlenstoffdioxid verbrannt wird. Doch wie zuverlässig ist diese Angabe? Die Monte-Carlo-Methode und andere Berechnungen sollen Aufschluss darüber geben.

Am 30.11.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Der Bärenmann - Vater und Sohn unter Grizzlys in Alaska
Grizzlys gehören zu den größten und stärksten Landraubtieren der Erde. Abenteurer und Tierfilmer Andreas Kieling ist mit den großen Grizzlys Alaskas so vertraut wie kaum ein anderer. Mit viel Geduld gelang ihm, was nur wenige für möglich hielten: Einige Bären tolerierten seine Nähe, bauten sogar ein Vertrauensverhältnis zu ihrem "Schatten auf zwei Beinen" auf. Im Laufe der letzten Jahre traf er viele "Bärenpersönlichkeiten" immer wieder und dokumentierte ihr Verhalten und sein Leben mit ihnen. Einfühlsam und packend berichtet er in sensationellen Bildern von seiner Reise mit seinem damals zehnjährigen Sohn Erik.

Am 30.11.15 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Nur noch etwa 6.000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Pessimistischen Schätzungen zufolge stehen die Chancen für die bedrohte Art, die nächsten zehn Jahre zu überleben, sehr schlecht. Grund dafür ist, dass ihr natürlicher Lebensraum zunehmend Palmölplantagen weichen muss; etwa 70 Prozent der indonesischen Insel sind heute schon davon bedeckt. Zudem sieht ein Großteil der einheimischen Bevölkerung die Tiere eher als Unterhaltungsobjekte statt als schützenswertes Nationalerbe. Letzteres ändert sich zwar langsam, dieses Umdenken könnte für die Menschenaffen aber zu spät kommen.

Am 30.11.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Grönland
Alle reden vom Klimawandel. Doch was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus dem Gleichgewicht kippt? Grönland - die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer bedeckt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um mehrere Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Schwarze Rußablagerungen aus Industrie- und Dieselmotorenabgasen auf der ganzen Welt lagern sich auf den Gletschern ab und wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Und die Temperaturen in Grönland lagen in den letzten Jahren im Frühjahr wesentlich höher als normal. Beides Faktoren, die den Tauprozess der Gletscher beschleunigen.

Am 30.11.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: New Brunswick - Trucker, Wasser, Wälder
Sonne, Kälte, minus 16 Grad: typisches Wetter im Nordosten Kanadas. Trucker Delton Curtis wagt sich mit seinem 25 Jahre alten Laster trotz Tiefschnee in die Wälder, um Holz zu holen. Micmac-Indianer Howard Augustin macht sich auf den alten Schneeschuhen seines Vaters auf den Weg in den Wald, er sucht Cranberries. Marylin und Basil Kryrvin wiederum leben im Wald: ohne Strom, in einer Siedlerhütte. Ein Jahr im Leben der Menschen von New Brunswick, inmitten atemberaubend schöner Natur, mit viel Trapper-Romantik, aber auch einigen Entbehrungen.

Am 30.11.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen dem Schwarzen Meer und Kaspischen Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die man sonst nur aus sorgfältig kultivierten Gärten kennt, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas am Himmel kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht. Im Laufe der Evolution sind Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet.

Am 30.11.15 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.

Am 30.11.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Auf den Inseln Malaysias
Plankton wird von Licht magisch angezogen, und da wo Plankton ist, tummeln sich die Fische. Diese Survival-Strategie macht sich Bear Grylls auf einer unbewohnten Insel im Archipel von Malaysia zu Nutze, um sein Abendessen zu fangen. Und die Taktik geht auf: Der Brite ködert die Beute auf seinem Floss mit einer brennenden Fackel und erlegt im Handumdrehen einen Stechrochen. Das Tier ist zwar recht klein und voller Gräten, doch für den Anfang besser als nichts. Weitere Nahrung findet der Überlebens-Experte später im Dschungel - in Form eines fetten Bartschweins. Nach Einheimischen-Tradition stellt Bear dem Borstentier mit einer Schlingfalle nach und trocknet das Fleisch anschließend über offenem Feuer, damit es in der schwülen Hitze länger essbar bleibt.

Am 30.11.15 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Palmöl - vom Urwald in die Schokocreme
Jedes zweite Supermarkt-Produkt, darunter auch viele Kosmetika, enthält mittlerweile Palmöl: "Es ist fest, geruchlos und lässt sich prima verarbeiten", erklärt Lebensmittel-technologe Stephen Hubbes die Vorzüge des Fetts für die Lebensmittelindustrie. "Es wird nicht ranzig, und es ist günstig deshalb ist zum Beispiel auch in immer mehr Schokoladen Palmöl statt Kakaobutter drin." Die Schattenseiten des Palmöl-Booms sind kaum bekannt: Allein in Indonesien werden jedes Jahr 620 000 Hektar (entspricht der Fläche von rund 868 000 Fußballfeldern) Regenwald abgeholzt, um Ölpalmen anbauen zu können. Durch die Entwässerung der entwaldeten Torfböden entweicht Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dadurch ist Indonesien mittlerweile für knapp zehn Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich und steht hinter China und den USA an dritter Stelle der größten Klimasünder. Es sind auch finanzielle Hilfsprogramme der EU, die den Ausbau der Mega-Plantagen außerhalb Europas fördern. Statt Nahrung für die Regionen anzupflanzen, wird vor allem in Asien für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert einheimische Bauern werden von ihren Feldern vertrieben.

Am 30.11.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Global Weirding - Warum spielt das Klima verrückt
In den vergangenen zehn Jahren sind Stürme schneller und mächtiger geworden. Professor Kerry Emanuel vom Massachusetts Institut (MIT) glaubt, dass es bald neue Arten von Stürmen gibt. Diese könnten auch an Orten zuschlagen, an denen niemals zuvor ein Hurrikan gewütet hat. Vorhersagen sind in einer Zeit der großen Wetterextreme von zentraler Bedeutung. Doch manchen Experten reichen diese nicht aus. Das Wetter ändere sich so schnell, dass sie die menschliche Zivilisation in Gefahr sehen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 30.11.15 22:00 - 22:45 Uhr auf
WDR: Das Klima machen wir uns selbst
Egal, zu welchen Zielen sich die Politiker bei der Weltklimakonferenz Paris durchringen - der Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen: Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von uns allen verschuldeten Klimawandels. In einer Gemeinschaftsanstrengung der ARD-Studios zeigen wir sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden.
(Wdh. übermorgen 11.00-11.45 Uhr auf EinsPlus)

Am 30.11.15 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Die Alpen - Ein Schaubild für die Folgen des Klimawandels
Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart drastisch durch den Klimawandel. "Eigentlich ist es eine Wanderung von Bayern zum Polarkreis", sagt Andreas Gröger. Er beschreibt damit einen Ausflug auf den Schachen, einen knapp 1900 Meter hohen Berg bei Garmisch. Der Biologe zeigt Faszination Wissen auf dieser Höhenwanderung, wie sich mit jedem Schritt, jedem Höhenmeter das Klima ändert - und damit die Vegetation. Pro hundert Höhenmeter sinkt die Temperatur um ein halbes Grad. Genauso so viel wie bei einer Wanderung nach Norden, hier allerdings alle 100 Kilometer! Die Alpen sind also eine Art Vergrößerungsglas, durch das man den Klimawandel beobachten kann. Der Schachen wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Ganz oben, in den Gipfelregionen, wird es aber eng werden für die ein oder andere Art: Manche Pflanzenarten wandern mit den höheren Temperaturen nach oben, andere, die Kälte liebenden Arten, können nicht mehr höher klettern und sterben aus.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.30 Uhr)

Am 01.12.15 08:25 - 08:55 Uhr auf
arte: Papageien - Bedrohte Exoten
Papageien sind besonders: Die Vögel mit dem bunten Federkleid nutzen ihre Krallen und Schnäbel als Werkzeuge, schließen lebenslange Partnerschaften, und manche von ihnen können sogar sprechen, obwohl sie keine Stimmbänder besitzen. Durch das zunehmende Verschwinden ihrer Lebensräume sind viele Papageienarten in freier Wildbahn bereits ausgestorben. Können Nachzüchtungen die Vielfalt der Papageienarten retten? Um mehr über die Lebensgewohnheiten der Papageien zu erfahren, besuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug eine Zucht in Brandenburg. Um die genetische Vielfalt zu gewährleisten, werden sogar Spix-Aras aus Brasilien eingeflogen. Die Nachkommen dieser Tiere sollen dann in ihrem Heimatland schrittweise ausgewildert werden.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)

Am 01.12.15 09:10 - 10:10 Uhr auf
ServusTV: Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien, ein Land mit einer vielfältigen Landschaft und Natur. Zauberhafte Orte und eine einzigartige Tierwelt präsentiert dieser Film in einer spannenden Reise quer durch das Zentrum der Balkanhalbinsel, wo die Menschen noch in tiefer Verbundenheit mit der Natur leben.

Am 01.12.15 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Anden - Das Ende der Gletscher?
Die Gletscher der Anden, auf über 5000 Metern über dem Meeresspiegel, werden seit Jahrtausenden von den Einheimischen als Götter verehrt. Doch mittlerweile sind diese Götter kurz davor zu verschwinden. In der kollektiven Vorstellung sind die Tropen gleichbedeutend mit türkisfarbenem Meer und weißen Sandstränden. Doch auf diesen Breitengraden gibt es in der Tat auch Gletscher. Die Dokumentation reist in die Anden und zeigt, welche Gefahren das Abschmelzen der Gletscher für die Menschen birgt.

Am 01.12.15 10:20 - 11:15 Uhr auf
arte: Operation Klima - Die interaktive Umweltdoku
Im Mai 2015 rief ARTE die Europäer im Vorfeld der UN-Klimakonferenz dazu auf, ihr liebstes Stück Natur zu filmen, das sie gern vor den Folgen des Klimawandels schützen würden. Innerhalb von vier Monaten gingen 800 Videos aus 49 verschiedenen Ländern ein. Die eindrucksvollsten Beiträge wurden nun zu einer einmaligen Dokumentation zusammengeschnitten. Eine Hymne auf die Schönheit Europas und ein Appell an die internationalen Entscheidungsträger, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Am 01.12.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Grunzende Sieger - Die Wildschweine
Zwei Tage sind die kleinen Wildschweine erst alt, denen der Naturfilmer Günter Goldmann auf der Spur ist. Er hat Glück, sie in freier Wildbahn so nah vor die Kamera zu bekommen. Die Mutter hat sich zur Geburt von der Rotte abgesondert. Schon nach einer Woche sind die Kleinen so fit, dass sie mit der Gruppe der anderen Wildschweine temperamentvolle Lauf- und Kampfspiele veranstalten. Der Film zeigt ein faszinierendes Porträt dieser so erfolgreichen Tiere vor unsere Haustür. Die wilden Kämpfe der Keiler im Winter, wenn sie um die Weibchen streiten, die intensive Werbung, das vielfältige Leben in der Wildschweinrotte. Einst lebten die Tiere in Laub- und Mischwäldern, in Sümpfen und Schilfgebieten. Als der Mensch ihren Lebensraum veränderte, eroberten sie - anpassungsfähig wie sie sind - die Kulturlandschaft.

Am 01.12.15 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten. Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Ameisenigel und Schnabeltier. So setzen sich Flora und Fauna der Insel Tasmanien zusammen. Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist.

Am 01.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Winterzauber in Japan
Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat mit seinem Team zwei Winter lang die zauberhafte Natur im Norden Japans beobachtet. Dabei entstanden außergewöhnliche Bilder von traumhaften Berglandschaften, seltenen Riesenseeadlern, von den Balztänzen der Kraniche und den Badefreuden kurender Schneeaffen. Allein 2.000 Riesenseeadler aus Sibirien und Kamtschatka überwintern auf Hokkaido, Japans nördlichster Insel. An der fischreichen Küste warten die größten Adler der Welt mit ihren leuchtend gelben Schnäbeln auf Beute oder lassen sich über dem Meer bei atemberaubenden Flugspielen beobachten.

Am 01.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert hier eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Die Messgeräte zeigen die höchste Kohlendioxidkonzentration der Neuzeit an. Die Aufheizung der umgebenden Ozeane sorgt paradoxerweise für ein allmähliches Austrocken des Regenwaldgebietes, was zunehmend die Artenvielfalt bedroht. Die Wissenschaftler verschaffen sich mithilfe von Computersimulationen eine Ahnung davon, wie eine solche Welt aussehen könnte und welche Auswirkungen sie auf Lebenssituationen hätte. Später überfliegt Bernice Gebiete, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.

Am 01.12.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
SWR: Mit dem Zug durch Costa Rica
"Tica" wird Costa Rica von seinen Einwohnern liebevoll genannt. Der kleine Staat zwischen Nicaragua und Panama, zwischen Karibik und Pazifik gilt mit seiner üppigen Fauna und Flora als das "grüne Paradies" Mittelamerikas. Mehr als ein Viertel des Landes ist als Nationalpark ausgewiesen, beliebt ist "Tica" deshalb als Reiseziel für Öko-Touristen aus aller Welt. Die Dokumentation nimmt den Zuschauer nicht nur mit in die bunte Welt der costaricanischen Eisenbahn. Wer es etwas ruhiger liebt, findet Entspannung in einem der luxuriösen Thermalbäder mitten im Regenwald oder bei einem Gang durch die üppige Tier- und Pflanzenwelt des Dschungels.

Am 01.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Wunderbare Wasserwege in Masuren
Eine Reise durch Masuren, das Land der dunklen Wälder und über 3.000 Seen. Sie beginnt am südlichsten Punkt der Masurischen Seenplatte und endet an der russischen Grenze, etwa 80 Kilometer von Königsberg/Kaliningrad entfernt. Masuren hat sich bis heute viel Ursprünglichkeit bewahrt, blieb dünn besiedelt und frei von jeder umweltschädlichen Schwerindustrie. So findet man auch heute noch Landschaften, wie Ernst Wiechert sie 1936 in seinem Roman "Wälder und Menschen" beschrieb.

Am 01.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Weidegebiete zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume.

Am 01.12.15 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Flucht vor dem Klimawandel
Mit bis zu 350 Millionen Klimaflüchtlingen rechnet die UN bis 2050 weltweit. Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage - durch Klimawandel und andere Umwelteinflüsse. Hilfsorganisationen schätzen die aktuelle Zahl der Klimaflüchtlinge weltweit auf mindestens 25 Millionen Menschen. Aufgrund von Naturkatastrophen, Wüstenbildung und Verkarstung fliehen mehr Menschen aus ihrer Heimat als wegen politischer Konflikte. Dass Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, haben auch die westlichen Industriestaaten mit zu verantworten. Der Klimawandel sorgt für Dürren, steigende Meeresspiegel und Sturmfluten.

Am 01.12.15 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Hirsche, Laub und Schwanentanz
Hamburg bietet vielen Tieren Lebensraum.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 01.12.15 20:15 - 21:45 Uhr auf
arte: Die Klimagötter
Um eine Lösung für die Klima-Krise zu finden, haben sich Vertreter aus aller Welt bereits 20 Mal unter Federführung der Vereinten Nationen zusammengefunden. 40 Jahrzehnte voller schöner Reden und enttäuschter Hoffnungen. Die Anhänger des Geoengineering nutzen das wiederholte Scheitern und unterbreiten jenen, die die derzeitigen Lebensweisen um jeden Preis beibehalten wollen, einen "Plan B". Die Forschungen, die am weitesten fortgeschritten sind, beschäftigen sich mit der Beeinflussung der Sonneneinstrahlung, dem SRM (Solar Radiation Management). Nach Vorbild der Vulkanausbrüche sollen Partikel in die Stratosphäre eingebracht werden, die die Sonnenstrahlung reflektieren und eine Abkühlung der Erde zur Folge haben. Zahlreiche Wissenschaftler warnen vor den Folgen, die ein solcher künstlicher Schutzschild für die Umwelt hätte. Hinter den Techniken steckt eine militärische Vergangenheit. Anhand außergewöhnlicher Archivaufnahmen enthüllt der Dokumentarfilm frühere Versuche, Wetter und Klima weltweit unter Kontrolle zu bringen und sie als Angriffswaffe einzusetzen - als Teil geheimer Forschungsprogramme während des Kalten Krieges. Aufgrund der damit verbundenen Risiken entschieden sich USA und Sowjetunion in den 70er Jahren für ein Verbot jeglicher lokaler oder globaler Klimamanipulation. Doch mit Blick auf die Klima-Krise steht die Wettermanipulation wieder auf der Forschungsagenda. Unterstützt wird diese Idee vor allem von jenen, die bis vor kurzem die Existenz der Erderwärmung grundsätzlich infrage stellten. Noch dominiert die Furcht vor Nebenwirkungen. Doch wie lange noch?

Am 01.12.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildnis Nordamerika - Schöne Neue Welt
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockenste Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Die Produktion begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent - und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas.

Am 02.12.15 06:15 - 06:30 Uhr auf
ARD-alpha: Die Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647–1717)
Maria Sibylla Merian, Künstlerin und Naturforscherin, ist die heute bekannteste der vier Frauen. Ihre Blumen- und Insektendarstellungen sind unübertroffen geblieben.

Am 02.12.15 07:30 - 08:00 Uhr auf
rbb: China - Ökologie und Wirtschaft
China hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt, dem das Land alles untergeordnet hat. Aber der anhaltende Erfolg hat seinen Preis: Besorgnis erregende Umweltprobleme alarmieren die Politik. China hat sich beim Umweltschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch ihre Umsetzung ist oft schwierig und langwierig. Und so organisieren sich immer mehr Menschen auf lokaler Ebene.

Am 02.12.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
Sie können über 300 Kilo schwer werden. Trotz dieser Masse sind sie schnell wie ein Rennpferd, zumindest auf kurzer Strecke. Braunbären sind selten geworden in den Wäldern Europas. Kaum jemand bekommt die extrem scheuen Tiere in freier Wildbahn zu Gesicht - geschweige denn vor die Kamera. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg bekamen durch monatelange Fleißarbeit und mit viel Geduld sensationelle Bilder der frei lebenden Bären Skandinaviens. Ihr Film gibt spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären mit Aufnahmen von wenige Tage alten Bärenjungen.

Am 02.12.15 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (1/2)
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet.

Am 02.12.15 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (2/2)
Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen.

Am 02.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Alaska
Welche Folgen die Erderwärmung hat, kann man am besten in den Permafrostgebieten Sibiriens und Alaskas beobachten. Seit Jahrmillionen sind die Böden hier tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Doch mittlerweile taut der Boden immer öfter erstaunlich schnell auf. Fassungslos beobachten die einheimischen Inuit, wie sie deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben müssen und das Treibeis rund um den Nordpol, der Lebensraum ihrer Jagdbeute, im Sommer immer schneller verschwindet.

Am 02.12.15 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)

Am 02.12.15 15:00 - 15:30 Uhr auf
phoenix: Klimaschutz und Gerechtigkeit
Armut, Flüchtlinge und deutliche Zeichen von Klimaveränderungen machen das Jahr 2015 zu einem Wendepunkt. Zum ersten Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte wendet sich der Vatikan in seiner Enzyklika "Laudato Si" zum Thema Umweltschutz und Gerechtigkeit an die Welt, schickt der Papst vor einem Klimagipfel klare Signale. Wissenschaftliche Argumente dafür lieferte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und sein Direktor Hans Joachim Schellnhuber.

Am 02.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Sibirien
Die dritte Folge der Serie "Wildes Russland" führt nach Sibirien. Das Land steht für klirrende Kälte und einsame, eisige Weite. Es ist das Reich der Polarfüchse, Eisbären und Walrösser. In diesem Eisschrank der Natur leben seit Jahrtausenden Menschen: die Jakuten mit ihren Rentierten. Jakutien ist Russlands größte Republik und gleichzeitig, mit 70 Grad Celsius unter Null, der Kältepol Sibiriens.

Am 02.12.15 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 02.12.15 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen: Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.20 Uhr)

Am 02.12.15 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Sümpfen Louisianas
Immer locker bleiben! Ex-Soldat Mykel trifft beim ersten Orientierungsversuch in den Sümpfen Louisianas bereits nach fünf Minuten auf einen stattlichen Alligator. Und der Survival-Experte beschließt spontan, seiner Frau diese Begegnung zu verschweigen. Schließlich hat Ruth schon auf die Mokassinschlangen, die dort überall herumkriechen, äußerst unentspannt reagiert. Außerdem hat das Paar genügend andere Probleme zu bewältigen: Einen trockenen, halbwegs sicheren Schlafplatz finden die zwei zur Not hoch oben in den Bäumen. Doch Mykel und Ruth müssen auch schnellstens ein Feuer entfachen, um Trinkwasser abzukochen. In der trüben Brühe, in der die beiden seit Ewigkeiten herum waten, wimmelt es nämlich von Bakterien und Parasiten.

Am 02.12.15 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)

Am 02.12.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Weiten Neuseelands
Fallschirmsprünge aus geringer Höhe können schnell lebensgefährlich werden. Doch bei militärischen Spezialeinheiten wie der „No. 40 Squadron“ gehören solche Übungen zur Tagesordnung. Die Elite-Truppe der neuseeländischen Air Force wurde für riskante Einsätze auf jedem Terrain ausgebildet und übernimmt in dieser Episode netterweise Bears Transport in die atemberaubende Wildnis der Südinsel des Landes. Trotz stark erhöhtem Adrenalinspiegel gelingt dem Briten eine Punktlandung auf freiem Feld. Damit wäre die erste Hürde geschafft, doch das eigentliche Abenteuer fängt jetzt erst an. So herrlich Neuseelands Naturlandschaften aus der Vogelperspektive auch aussehen - so hart ist es, dieses Paradies per pedes zu durchqueren. Reißende Flüsse, undurchdringliche Wälder und halsbrecherische Canyons sind nur einige der zahlreichen Hindernisse, die der Survival-Profi auf seinem langen Weg zur Küste bewältigen muss.

Am 02.12.15 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
In den beiden letzten Monate des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)

Am 02.12.15 21:45 - 22:15 Uhr auf
phoenix: Arktis im Wandel
Wenn das Eis schmilzt, dann ist das eine gute Nachricht - fast überall. Aber im hohen Norden unseres Planeten ist das anders. Die Arktis verändert sich. Riesige Gletscher schmelzen. Eisbären, die Symboltiere der Arktis, müssen oft ohne Eis auskommen, und tauender Permafrost bringt die nordische Welt ins Rutschen. Lässt sich dieser Wandel noch aufhalten? Und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen? Für solche Fragen interessiert sich Professor Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Kaum jemand kennt sich im hohen Norden so gut aus wie er.

Am 03.12.15 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: total phänomenal - Treibhaus Erde
Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein lebensfeindlicher, eiskalter Planet mit frostigen minus 18 Grad Celsius. Für die derzeitige Durchschnittstemperatur von angenehmen 15 Grad sorgen Gase, die nur in winzigen Spuren vorkommen. Doch seit der Industrialisierung erhöht der Mensch die Konzentration dieser Treibhausgase. Das heizt der Erde so richtig ein, und statt behaglich wird es langsam ungemütlich. "total phänomenal" zeigt, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie empfindlich die Umwelt reagiert, wenn wir den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ungebremst fortsetzen.

Am 03.12.15 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge
Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.

Am 03.12.15 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel
Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die größten Gefahren für die Tierwelt, sondern traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen. Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer, aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt. Um das Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was dagegen getan werden kann.

Am 03.12.15 10:35 - 11:40 Uhr auf
arte: Hurrikan - Im Auge des Sturms (3/3): Stürmische Zukunft
Die Menschen, Tiere und die Natur im Osten der Vereinigten Staaten, auf den Inseln in der Karibik sowie in Lateinamerika leiden seit Jahrtausenden schwer unter den alljährlich auftretenden Wirbelstürmen. Könnte der bevorstehende globale Klimawandel zu noch heftigeren und verheerenderen Tornados führen? Experten äußern sich darüber, welche Formen Wirbelstürme in der Zukunft annehmen könnten, wenn der globale Klimawandel weiter voranschreitet.
(Zwei weitere, allgemeine Teile zu Hurrikanen vor dieser Sendung, von 8.55-9.45 Uhr bzw. 9.45-10.35 Uhr)

Am 03.12.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Mosambik -Traumstrände und unberührte Natur
Die nach dem Ende des Bürgerkrieges initiierten Tourismusprojekte zählen zu den innovativsten im südlichen Afrika. Über viele Jahre herrschte ein grausamer und erbittert geführter Bürgerkrieg in Mosambik. Seit dem Friedensschluss entwickelt sich das Land im Südosten des afrikanischen Kontinents zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber aus aller Welt. Im Mittelpunkt zahlreicher nachhaltiger Tourismusprojekte steht die Erkundung der einzigartigen Flora und Fauna. Von den Stränden des Küstenstädtchens Tofo zu den Urwäldern im Norden des Landes ist die Natur Mosambiks noch unberührt.

Am 03.12.15 12:15 - 13:10 Uhr auf
ServusTV: Finnlands wilde Wälder
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Wölfe, Vielfraße und Braunbären. Finnlands wilde Wälder sind aber auch ein Refugium für Gleithörnchen, Auerhähne und den scheuen Luchs.

Am 03.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Zwischen Hirschen und Kanonen
Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. Auch das Rotwild verhält sich im Übungsplatz anders als außerhalb. Hier zeigt sich das ursprüngliche Steppentier tatsächlich noch am Tage, während es im Rest von Bayern zum Nacht- und Waldtier geworden ist. Und es gibt noch weitere Aspekte. So finden sich beispielsweise in den verlassenen Dörfern und Weilern des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, wo die Soldaten den Häuserkampf üben, seltene Obstbaumsorten, die außerhalb des Militärgeländes bereits ausgestorben sind.

Am 03.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe ähnlich wie an Land die Regenwälder die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Bernice zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in eine Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, Tausende von Kilometern entfernt sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmässige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.

Am 03.12.15 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Der Flug der Schlange
Unglaublich! Es gibt Schlangen, die von Baum zu Baum fliegen. Wie diese Tiere sich durch die Lüfte bewegen und hierbei ihr Ziel nicht verfehlen, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 04.12.15 06:40 - 07:05 Uhr auf
arte: Klimawandel in den Alpen - Chance oder Risiko?
Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart dramatisch durch den Klimawandel. Je höher, desto drastischer ist der Kampf der Pflanzen um die besten Flächen und damit ums Überleben. Eine Wanderung auf die Alpengipfel wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Und ganz oben, in den Gipfelregionen, gibt es heute schon einen Verdrängungswettbewerb.

Am 04.12.15 08:55 - 10:25 Uhr auf
arte: Die Klimagötter
Um eine Lösung für die Klima-Krise zu finden, haben sich Vertreter aus aller Welt bereits 20 Mal unter Federführung der Vereinten Nationen zusammengefunden. 40 Jahrzehnte voller schöner Reden und enttäuschter Hoffnungen. Die Anhänger des Geoengineering nutzen das wiederholte Scheitern und unterbreiten jenen, die die derzeitigen Lebensweisen um jeden Preis beibehalten wollen, einen "Plan B". Die Forschungen, die am weitesten fortgeschritten sind, beschäftigen sich mit der Beeinflussung der Sonneneinstrahlung, dem SRM (Solar Radiation Management). Nach Vorbild der Vulkanausbrüche sollen Partikel in die Stratosphäre eingebracht werden, die die Sonnenstrahlung reflektieren und eine Abkühlung der Erde zur Folge haben. Zahlreiche Wissenschaftler warnen vor den Folgen, die ein solcher künstlicher Schutzschild für die Umwelt hätte. Hinter den Techniken steckt eine militärische Vergangenheit. Anhand außergewöhnlicher Archivaufnahmen enthüllt der Dokumentarfilm frühere Versuche, Wetter und Klima weltweit unter Kontrolle zu bringen und sie als Angriffswaffe einzusetzen - als Teil geheimer Forschungsprogramme während des Kalten Krieges. Aufgrund der damit verbundenen Risiken entschieden sich USA und Sowjetunion in den 70er Jahren für ein Verbot jeglicher lokaler oder globaler Klimamanipulation. Doch mit Blick auf die Klima-Krise steht die Wettermanipulation wieder auf der Forschungsagenda. Unterstützt wird diese Idee vor allem von jenen, die bis vor kurzem die Existenz der Erderwärmung grundsätzlich infrage stellten. Noch dominiert die Furcht vor Nebenwirkungen. Doch wie lange noch?

Am 04.12.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Die Dachse von Rügen
Jeder kennt den Dachs aus Fabeln und Märchen, doch kaum jemand weiß, wie er lebt. Auf der Ostseeinsel Rügen folgt der Tierfilmer Günter Goldmann mit der Kamera dem scheuen Meister Grimbart. Er ist dabei, als der Dachs im Frühjahr nach der Winterruhe aus seinem Bau kommt. Er zeigt den Marder mit der schwarz-weißen Gesichtsmaske bei seinen abendlichen Streifzügen, seiner trickreichen Futtersuche oder auch beim Markieren seines Reviers. Einmal im Jahr bekommen die Dachse bis zu sechs Junge. Eine Kamera zeigt, wie liebevoll Dachsmütter ihre Jungen aufziehen.

Am 04.12.15 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Brasilien - Wilde Gewässer
Im brasilianischen Nationalpark Iguaçu liegen Südamerikas berühmteste Wasserfälle. Symboltier des Iguaçu ist der Jaguar, dessen Schutz sich die örtlichen Gemeinwesen ebenso widmen wie der Förderung des Tourismus. Wildkatzen und andere seltene Tierarten entdeckt man auch in der Region Pantanal im mittleren Südwesten Brasiliens. Die Sumpflandschaft ist eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Hier fließen Flüsse aus allen Regionen Brasiliens zusammen und bilden eines der größten Ökosysteme des Landes. Die einzigartige Schwemmlandschaft umfasst unterschiedliche Vegetationen: von der Savanne über den Amazonas-Regenwald und Küstenregenwald bis hin zur Caatinga, einem Landstrich im Nordosten Brasiliens, dessen semiarides Klima durch sehr heiße, trockene Winter sowie heiße, regnerische Sommer gekennzeichnet ist. Diese Mischung bringt eine besonders reiche Artenvielfalt hervor. Die offene, flache und lichtdurchflutete Pantanal-Landschaft bietet ideale Bedingungen für die Beobachtung von Tieren, vor allem des frei lebenden Jaguars. Auch hier bemüht man sich sehr um den Tierschutz, im Jahr 2000 erklärte die Unesco das Gebiet zum Weltnaturerbe.

Am 04.12.15 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Planet Wissen Extra - Klimawandel
Klimaflüchtlinge aus Afrika, Dürreperioden in den Anden und ein bedrohlich steigender Meeresspiegel. Tauwetter in der Arktis, schmelzende Alpengletscher und dramatische Überschwemmungen: Die Folgen des Klimawandels sind auf der ganzen Welt immer deutlicher spürbar. Stoppen lässt sich die vom Menschen verursachte Erwärmung nun nicht mehr. Aber können wir sie noch bremsen? Und wie werden wir mit den Folgen leben? Planet Wissen hat 2015 verschiedene Hotspots des Klimawandels aufgesucht und mit Wissenschaftlern über Ursachen und Auswirkungen der globalen Erwärmung gesprochen.
(Wdh. heute 15.00-16.00 Uhr im WDR)

Am 04.12.15 14:00 - 14:30 Uhr auf
phoenix: phoenix-Klimareporter live unterwegs
Wie tickt die Klima-Uhr in der Bundesrepublik? Zehn Tage lief der phoenix-Aufruf bei Facebook, auch Städte und Gemeinden wurden angeschrieben. Eingegangen sind zahlreiche Zusendungen mit Klimaschutz-Projekten aus ganz Deutschland. Die phoenix-Klimareporter wollen während des UN-Gipfels in Paris genauer hinschauen und stellen nun fünf regionale Projekte vor. Die phoenix Klimareporter Sara Bildau und Martin Richter haben gesichtet, recherchiert und aussortiert. Nun stehen die fünf Orte fest, die die beiden für ihre Live-Berichterstattung besuchen. Ganz Deutschland ist dabei gut abgedeckt - die Alpen, Ostdeutschland und die Nordsee sind dabei.

Am 04.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Afrika
Der Norden Afrikas wird von der Sahara beherrscht, der größten Staubwüste der Welt. Durch höhere Temperaturen gerät mehr Staub in die Atmosphäre und treibt bis in die USA. Welche Folgen hat das für das Weltklima? Auch am Kap der guten Hoffnung stellt sich diese Frage: Vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen, was sich bis zum Golfstrom in Europa auswirkt. Bernice fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Während das Wissen um die Erdsysteme beständig größer wird, wachsen angesichts gewaltiger Flutereignisse in Europa, Wirbelstürmen in der Karibik und Frost in Nordamerika auch die Erkenntnisse, dass wir uns gerade aus einer stabilen Klimasituation, die unsere Zivilisation seit gut 10.000 Jahren so wirksam ermöglichte, rapide entfernen. Die Bewohner und die einzigartige Natur des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.

Am 04.12.15 15:00 - 15:30 Uhr auf
EinsPlus: Warten auf das Wild - Von Hunden und Jägern im Warndt
Gesperrte Waldwege, Warnhinweise an Landstraßen: Es ist Jagdzeit! Die Videoreporter des Saarländischen Rundfunks begeben sich diesmal in die Gesellschaft von Waidmännern. Sie wollen wissen, was jenseits der Absperrungen passiert und warum die Jagdgesellschaft sich trotz miesem Wetter nicht von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Die Jagd gehört seit Jahrhunderten zur deutschen Kultur. Viele Traditionen haben sich herausgebildet. Trotzdem ist sie in der Gesellschaft hochumstritten. Die „direkt dabei“- Reporter sind bei einer saarländischen Jagd dabei. Sie starten gemeinsam mit Hundeführern und Jägern vom Linslerhof bei Überherrn ins Unterholz. Sie sitzen mit auf dem Hochsitz und erfahren, was die Teilnehmer an ihrem Hobby fasziniert. Sie erleben, wie schlechtes Wetter Träume vom Jagdglück zunichtemachen und, dass eine Jagdpremiere für eine Jungjägerin dennoch zum unvergesslichen Erlebnis wird.

Am 04.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Die Winter an der Pazifikküste Russlands sind lang und hart. So wie in vielen anderen Gebieten auch und doch ist es ein bisschen anders als im übrigen Russland. Die Küstenlandschaft gehört zu den artenreichsten Lebensräumen des Landes. Hier sind Amur-Tiger und Amur-Leopard zu Hause, genauso wie Riesenfisch-Uhus, urzeitliche chinesische Weichschildkröten oder die cleveren Dickschnabelkrähen. Es gibt spektakuläre Naturschauspiele wie die riesigen Fliegenschwärme über dem Chankasee, die herbstliche Farbenpracht der Taiga und den einzigen russischen Regenwald. Und hier fließt Russlands zweitgrößter Fluss - der Amur. Allein sein fernöstliches Einzugsgebiet ist fünf Mal so groß wie Deutschland. Der Strom und seine zahlreichen Zuflüsse sind die Lebensadern der Region. Dem enormen Fischreichtum verdankt der Riesenfisch-Uhu sein Überleben. Selbst bei minus 30 Grad kann er an den eisfreien Flüssen auf die Jagd gehen. Wenn die Uhus im kurzen Sommer ihren Nachwuchs aufziehen, fangen sie etwa zehn Groppenfische für ihr Junges pro Nacht. Oft befindet sich das Nest in Ufernähe und die Uhueltern jagen in Sichtweite des Jungtieres. Es soll dadurch die Methoden der Jagd lernen.

Am 04.12.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.

Am 04.12.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 04.12.15 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Garantie auf Lebenszeit
2002 hat Pete Nelson seiner Freundin Lolly ein Atelier in die Baumkrone gezimmert. Dort konnte sie ihrer Berufung als Malerin nachgehen. Doch im Laufe der Jahre wurden die Bilder der Hobby-Künstlerin immer größer, deshalb ist sie mittlerweile in eine Scheune umgezogen. In dieser Folge wird das kleine Studio zu einem schmucken Gästehaus umfunktioniert. Die Profi-Handwerker bauen ein WC ein und erweitern das Aussichtsdeck, damit Lollys Besucher den wunderbaren Blick auf die Berge genießen können.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 04.12.15 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Bernhard Grzimek - Ein Leben für Tiere
Das zebragestreifte Flugzeug dicht über den gewaltigen Tierherden Afrikas oder das im Fernsehstudio herum tollende Gorillababy in Windeln - beide Szenen sind untrennbar mit Bernhard Grzimek verbunden. Die Reihe "Ein Platz für Tiere" ging bereits 1956 auf Sendung und blieb bis in die 80er Jahre ein Publikumserfolg. Grzimek war ein Visionär, der eigenwillig, aber mit viel Witz und Charme seine Ziele verfolgte. Er malte Zoo-Elefanten weiß an, um mehr Zuschauer in den Tierpark zu locken, dressierte gefährliche Tiger im Zirkus, um ihr Verhalten zu studieren, und motivierte Touristen zur Afrikareise, damit mehr Geld in die Nationalparks floss. Er unterstützte die Freiheitsbemühungen afrikanischer Staaten und sorgte dafür, dass die "Frankfurter Zoologische Gesellschaft" zu einer der einflussreichsten Naturschutzorganisationen der Welt wurde. Lange vor Greenpeace oder Brigitte Bardot legte sich Bernhard Grzimek mit der Pelz- und Agrarindustrie an und prägte das Umweltbewusstsein einer ganzen Generation.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

Am 05.12.15 06:10 - 06:35 Uhr auf
ZDF: Alarmstufe Klima
Kindermagazin. Der Meeresspiegel steigt. Das Eis an den Polen schmilzt. Wir Menschen sind dafür mitverantwortlich. Denn jedes Jahr bläst jeder Deutsche zirka elf Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Luft. "pur+"-Moderator Eric Mayer tritt gegen ein Auto an. Wer produziert wie viel CO2? Und warum sind die Autoabgase ein Problem für die Erde - Erics Atem aber nicht? Im "pur+"-Experiment versucht Familie Knecht, eine Woche weniger CO2 zu produzieren.

Am 05.12.15 09:50 - 10:35 Uhr auf
arte: David und die Komodowarane
Seit über 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo. Keiner kennt die Insel und seine Bewohner - die riesig großen, drachenähnlichen Komodowarane - so gut wie er. David ist der einzige Ranger, der selbst in die entlegensten Winkel des Parks vordringt und auch andere gefährliche Tiere wie die javanische Speikobra aufspürt. Ein Kreuzfahrtschiff verlässt Komodo. In den letzten Jahren ist die indonesische Insel zunehmend beliebter bei Tourismusveranstaltern geworden. Eine Win-Win-Situation: Die Komodowarane garantieren Nervenkitzel bei den Besuchern aus aller Welt. Die dadurch eingenommenen Gelder ermöglichen sowohl dem Nationalpark als auch den Einheimischen, die vom Souvenir-Verkauf leben, ein gutes Auskommen. Bedingung ist, dass weder die Natur noch die Tiere gestört werden. Um das zu gewährleisten, sind die Nationalparkhüter im Einsatz.

Am 05.12.15 14:30 - 14:55 Uhr auf
arte: 2037 - eine CO2 neutrale Welt?
Die fossilen Energien haben unsere Wirtschaft, Mobilität, Handelsbeziehungen und Lebensweise geprägt. Welche Auswirkungen würde eine Reduzierung des Öl-, Gas- und Kohleverbrauchs haben? „Mit offenen Karten“ versetzt sich ins Jahr 2037 – und in eine CO2-neutrale, aber nicht weniger turbulente Welt.

Am 05.12.15 15:30 - 16:15 Uhr auf
SWR: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: Die Transpantaneira. Aber auch diese auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit zu befahren. Und selbst dann kann ein Regenfall zum schlammigen Abenteuer werden. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabirustörche und die stark bedrohten Hyazintharas ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist natürlich vor allem der Pantanaljaguar. Diese im Vergleich zum Amazonasjaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle dieses Tier für den Ökotourismus spielt.

Am 05.12.15 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald
Als ab 1990 eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere tausend Hektar alter Fichtenbestände abtötete und die Parkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, begann bald ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Binnen weniger Jahre ist an die Stelle der einstigen Fichtenmonokulturen ein artenreicherer Wald mit Fichten, Eschen, Buchen und Tannen getreten. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Der Film stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. Sein schönstes Kleid trägt der junge Wald wohl im Herbst. Es ist eine Symphonie der Farben, die die Hänge überzieht. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Den Spechten dient das "Totholz" als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck. Im Film wird gezeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist. Die Natur kann sich hier wieder entwickeln, ohne dass der Mensch lenkend eingreift - wie seit Jahrmillionen.

Am 05.12.15 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Das grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Ist er ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, so wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.

Am 05.12.15 20:15 - 21:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Honshu
Dichte Besiedlung und beeindruckende Naturschönheit – auf Honshu ist das kein Widerspruch. Auf der größten Insel Japans leben im Dunstkreis der Hauptstadt Tokio über 100 Millionen Menschen. Trotzdem gibt es zwischen vulkanischem Bergland und rauen Küsten unberührte Wildnis. Doch immer wieder kreuzen sich die Wege von Mensch und Tier – wie an den heißen Quellen, wo die Japanmakaken, eine Affen-Art, genauso gern Baden wie menschliche Touristen.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.15 Uhr)

Am 05.12.15 21:10 - 22:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Der Südwesten
Im äußersten Süden von Japan erstreckt sich eine Inselkette bis an die Grenze der Tropen. Hier regieren Naturgewalten das Leben – der raue Ozean, aktive Vulkane und alljährlich wiederkehrende Taifune. Die abgeschiedenen Inseln beherbergen einzigartige Tierarten und rätselhafte Lebensformen. Auf der Insel Yakushima beispielswiese leben Affen und Hirsche aus noch unerforschten Gründen eng zusammen – so eng, dass die Affenjungen ihre Nachbarn sogar als Reittiere nutzen dürfen.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.05 Uhr)

Am 05.12.15 22:20 - 23:25 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Hokkaido
Die Insel Hokkaido ist ein Lebensraum der Gegensätze: Das Wetter schwankt extrem – von arktisch kalten Wintern bis zu mediterranen Sommern. Eine riesige Herausforderung für das Leben auf der nördlichsten Insel Japans! Dennoch gibt es hier viele besondere Tierarten, z. B. den Braunbären. Wenn die Wanderung der Lachse bevorsteht, sammeln sich die Pelzträger an den besten Fangstellen. Doch dort wartet Konkurrenz: Auch menschliche Lachsfischer haben es auf den fetten Fang abgesehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.55 Uhr)

Am 06.12.15 08:15 - 08:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Die Berge Nordamerikas sind schön, können aber auch schrecklich sein. Wer weiß das besser als Eustace Conway, der seit 33 Jahren in der Wildnis North Carolinas lebt. Auch Tom Oar ist mit seiner Familie praktisch isoliert - in Montana ist die nächste Stadt mehr als 100 Kilometer entfernt. Der Dritte im Bunde ist schließlich Marty Meierotto, der mit Frau und Kind in Alaska lebt. Was alle vereint: Der Winter steht vor der Tür!
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)

Am 06.12.15 12:40 - 12:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Walnuss
Die Walnuss-Frucht kennt jedes Kind - spätestens an Weihnachten ist sie allgegenwärtig. Doch kennen Sie auch den dazugehörigen Baum?

Am 06.12.15 16:00 - 16:45 Uhr auf
hr: Klimawandel - was tun?
Wieder ein Klimagipfel, wieder hochgesteckte Ziele - die Welt trifft sich in Paris, um den Ausstoß der Treibhausgase zu beschränken. Wieder einmal dreht sich alles um das Zwei-Grad-Ziel, den Wert, um den sich die Atmosphäre maximal erwärmen darf. Mit immer absurderen Rechentricks versuchen die Fürsprecher, das Ziel noch zu halten, und erwecken den Anschein, der Klimawandel sei so noch beherrschbar. Aber wird dann wirklich alles gut? „Alles Wissen“ zeigt, wie es wirklich um das Zwei-Grad-Ziel steht.
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr auf EinsPlus)

Am 06.12.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände. Die Gefahr, die von radioaktiven Strahlen ausgeht, kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima im März 2011 rufen in vielen Menschen automatisch bedrohliche Erinnerungen aus vergessenen Tagen hervor. Japan ist fern, denken die meisten. Doch vor 25 Jahren, am 26. April 1986, geschah das Unfassbare in Europa, also direkt nebenan: der Super-GAU in Tschernobyl. Ein westliches Filmteam drehte für diese Dokumentation in der verbotenen Zone und verbrachte dort mehr Zeit, als je ein anderes zuvor.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 06.12.15 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Neue Wälder, neues Glück?
Das Holz ist widerspenstig, und die Verkehrswege sind alle in schlechtem Zustand. Bobbys Männer sind nicht besonders scharf darauf, mit ihren schweren Maschinen ins neue Waldgebiet umzuziehen. Doch auch dieser Trakt muss früher oder später beackert werden - das Holzgeschäft ist schließlich kein Wunschkonzert. Während seine Angestellten mürrisch einlenken, macht sich Firmenboss Bobby zusammen mit Chefmechaniker Justin auf den Weg zu einer Traktormesse in Las Vegas. Doch Justin wird dringend im Wald gebraucht, denn einer der Laster hat Probleme mit der Kupplung.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 06.12.15 23:15 - 00:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - In Treibsand und Sumpf
Um die weltweite Nachfrage zu bedienen, wagen sich Holzfäller-Veteranen wie Bobby Goodson mit schwerem Arbeitsgerät in immer gefährlichere Gebiete vor. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Der Morast ist hier so tief, dass er sogar tonnenschwere Maschinen verschlingt. Urgestein Goddson, der seit 20 Jahren im Geschäft ist, stellt sich in dieser Episode von „Holzfäller extrem“ der Herausforderung seines Lebens. Sage und schreibe 90 volle Truckladungen müssen er und seine Männer pro Woche in Richtung Sägewerk schicken, damit das Unternehmen bei diesem Auftrag Profit macht. Eine Aufgabe, an der bereits fünf Firmen gescheitert sind.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.45 Uhr)

Am 07.12.15 00:05 - 01:45 Uhr auf
ServusTV: Happy People - Ein Jahr in der Taiga
Kultregisseur Werner Herzog präsentiert in der bildgewaltigen Dokumentation das Leben eines indigenen Volkes, das im Herzen der sibirischen Taiga lebt - ohne Telefone, Steuern und andere Fallen des modernen Lebens. Sibirien erstreckt sich vom Ural bis zum Pazifik über ein Gebiet, das eineinhalb Mal die Größe der USA besitzt. 38 Millionen Menschen leben in diesem gewaltigen Gebiet, der Großteil der Einwohner hat den prosperierenden Süden besiedelt. Im Herzen der sibirischen Wildnis - weit weg von jeglicher Zivilisation - liegt das kleine Dorf Bakhtia am Fluss Yenisei. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das Dorf zu erreichen: entweder per Helikopter oder per Boot. In Bakhtia findet man auch keine Telefone, kein fließendes Wasser oder medizinische Infrastruktur. Die Menschen von Bakhtia sind auf sich allein gestellt. Der Alltag der Dorfbewohner hat sich über die Jahrhunderte nicht verändert. Sie leben ihr Leben anhand ihrer eigenen Wertevorstellungen und kultureller Traditionen.

Am 07.12.15 14:10 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Der ökologische Fußabdruck - Mobilität
Wenn alle so lebten wie wir Deutschen, bräuchten wir drei Planeten wie die Erde. Doch wie sieht mein eigener ökologischer Fußabdruck aus? In Sachen Mobilität klären Jugendliche mit Experten ihren persönlichen Öko-Check. Tobias ist ein netter Typ. Der 20-jährige lebt im mittelfränkischen Rosstal, hat das Abi in der Tasche und will Geografie studieren. Aber Tobias hat eine andere Seite. Eine dunkle Seite. Sein furchtbares Geheimnis: Er zerstört die Welt. Dafür braucht Tobias keine Eiskanonen, Atomraketen oder rote Materie wie die Super-Schurken aus den Hollywood-Streifen. Seine Waffen sind legal: Papas Auto, sein Motorroller und ein Flugticket pro Jahr. Denn Tobias verbraucht mehr Ressourcen, als ihm zustehen würden, wenn alles auf der Welt gerecht verteilt wäre. Und er ist nicht allein: Allein in Deutschland unterstützen ihn 80 Millionen Menschen. Sie fahren mit 43 Millionen Autos durchs Land, stehen dabei jährlich 600.000 Kilometer im Stau. Ob Kurz- oder Langstrecke: Rund 96 Millionen Flugreisen treten allein die Deutschen pro Jahr an. Und sie stechen in See. 1,8 Millionen deutsche Kreuzfahrturlauber unterstützen Tobias. Dabei sind die Deutschen nur eine von vielen Zellen eines riesigen Netzwerks. Amerika, Europa, Asien: überall in der Welt arbeiten viele Menschen wie Tobias an der globalen Zerstörung. Klimaerwärmung, Armut in der Dritten Welt, Artenstreben zeigen: der Plan scheint zu glücken.

Am 07.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Indien und Himalaja
Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle großen Flüsse Asiens wie auch der Ganges entspringen den Himalaja-Gletschern, zu denen Bernice hinaufklettert. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die braunen Wolken aus den Küchenöfen und den Fabriken Asiens lagern sich auf den Gletschern ab und lassen sie auftauen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregens ab, sodass der tief abgesunkene Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird und schon ein Viertel weniger geerntet werden kann. Wird es gelingen, mit neuen landwirtschaftlichen Anbaumethoden und effizienteren Kochöfen für die Landbevölkerung die drohende Klimakrise von Asien abzuwenden?

Am 07.12.15 14:45 - 15:30 Uhr auf
SWR: Winterparadies Schweden
Schwedische Winter sind lang und dunkel, heißt es. Aber die Schweden machen das Beste daraus. Sie lieben den Winter und sind Meister darin, die Freuden, die die kalte Jahreszeit bietet, auch zu nutzen. Am liebsten draußen. Claudia Buckenmaier drehte mit ihrem Team vom ARD-Studio Stockholm für diesen Film: Schnee und Eis, Sauna- und Sportbegeisterte und die wunderbare Landschaft in den Wäldern und an den Seen. Hier birgt der Wald noch Überraschungen, z. B. die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet. Gänzlich ungefährlich sind die Tiere, die Bosse, der Holzschnitzer vom Siljansee fertigt: traditionelle Holzpferde. Sie gehören zum schwedischen Winter wie Sauna und Glögg.

Am 07.12.15 17:25 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Papuas, zwischen Tradition und Fortschritt
Auch wenn es den Papuas teilweise gelungen ist, ihren traditionellen Lebensstil bis ins 21. Jahrhundert zu erhalten, werden auch sie immer mehr in den Strudel der Globalisierung hineingezogen. Die Dokumentation begleitet Benneth, der sein Leben in der Stadt aufgegeben hat, um zu seinem Stamm zurückzukehren und Krokodilmann zu werden. Außerdem wird gezeigt, wie Jethro gegen die Übergriffe in der Goldmine von Porgera kämpft.

Am 07.12.15 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Operation Erdklima
Die globale Erwärmung schreitet bislang unaufhaltsam voran. Wissenschaftler erforschen nun großtechnische Eingriffe, um das Klima abzukühlen. Umstrittene Radikalkuren als Not-Rettung. Es ist Geo- oder Climate Engineering, wenn Unmengen Chemikalien in Wolken gesprüht werden, um Sonnenstrahlen abzulenken. Experimente, wie künstlich beschleunigtes Algenwachstum zur Reduzierung von CO2 gibt es bereits. Aber sind die Risiken auch kalkulierbar? Ein spezielles Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft analysiert unterschiedlichste Vorschläge.

Am 07.12.15 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: +/- 5 Meter (1/5) - Mangroven schützen
In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erschließt der Fotograf Joe Bunni auf einem Tauchgang der besonderen Art dem Zuschauer mit seinen Aufnahmen atemberaubende, doch bedrohte Welten fünf Meter über und unter der Meeresoberfläche. Die Reise beginnt an den Meeresküsten mit ihrer beeindruckenden, aber durch menschliches Eingreifen bedrohten Fauna. Im Nationalpark in den Sumpfgebieten der Everglades im US-Bundesstaat Florida folgt Joe Bunni mit seiner Kamera den Alligatoren unter Wasser. Im Senegal forstet der Umweltschützer Haïdar El Ali die dezimierten Mangrovenwälder wieder auf. Dabei wird er von der einheimischen Bevölkerung unterstützt. Gemeinsam konnten sie bereits 1.700 Hektar Mangroven retten. Weltweit wurde in den vergangenen 30 Jahren die Hälfte aller Mangrovenwälder zerstört, um Brennholz oder Bauland zu gewinnen. Im Senegal versucht man nun, dieses Ökosystem zu bewahren.

Am 07.12.15 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Heimische Artenvielfalt - Wie geht's Igel, Hase und Co.?
Wir interessieren uns für die Rettung von Eisbären und Orang-Utans, merken aber kaum, dass unsere heimischen Tiere auch in Gefahr sind. So zählt die Zerschneidung der Landschaft durch große Straßen und Baugebiete zu den bedeutendsten Gefahren für einheimische Tiere. Der Zugang zu Lebensräumen wird abgeschnitten und die genetische Vielfalt schwindet. Auch in der freien Natur werden Rückzugsorte zerstört: Viele Wälder sind „ausgeräumt“ es gibt kaum noch Unterholz oder Hecken. Grün- und Blühstreifen an Waldrändern, Feldern und Wegen verschwinden. Und auch in Dörfern und Städten gehen Lebensräume verloren: Gärten werden immer „sauberer“, englischer Golfrasen hinterm Haus ist beliebter als eine Wiese, Zierbüsche beliebter als wilde Hecken. Wie müssen wir also Siedlungs- und Landschaftsplanung verändern, damit unsere Wildtiere eine dauerhafte Überlebenschance haben? Und was müssen wir erst einmal über diese Tiere erfahren? Zum Beispiel über den Igel: Er ist weder ein besonderes Nutztier noch ein Schädling, deshalb kümmert sich die Forschung kaum um ihn. Ein gemeinsames Bürgerforscher-Projekt des Landesbund für Vogelschutz (LBV) und des Bayerischem Rundfunks wollte das ändern und versuchte herauszufinden, wo der Igel überhaupt noch anzutreffen ist und wo er sich besonders wohl fühlt. Jetzt gibt es erste Ergebnisse.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.35 Uhr)

Am 07.12.15 22:15 - 22:45 Uhr auf
rbb: Das Klimadrama - Beweise aus dem All
Immer genauer wird der Blick auf unsere Erde. Dank moderner Satelliten- und Luftbildkameras werden ständig neue Geheimnisse unseres Planeten gelüftet: Wie breit sind die Gletscherspalten am Mount Everest? Wie viel Eis ist von der Erde verschwunden und wie viel Wald? Wie wuchern Städte aus? Klima- und Geoforscher, gerade auch im Berlin-Brandenburger Raum, ziehen daraus Wissen. Und die Politik? Wie werden die exzellenten Beweise aus der Luft genutzt?
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)

Am 07.12.15 22:25 - 23:10 Uhr auf
3sat: Die Indianer kommen - Indigene Völker im Berliner Humboldtforum
Die Kulturen der Welt auf "völlig neuartige Weise" ausstellen: Das ist das hochgesteckte Ziel des Berliner Humboldtforums, Deutschlands größtem Kulturprojekt. Die Begegnung mit der Welt der Indigenen ist eine große Herausforderung für die Ausstellungsmacher im neuen Berliner Stadtschloss. Wie kann man ihre Vorstellungswelten vermitteln, die den unseren so ganz fremd sind? Wie reagiert man auf Rückgabeforderungen? Die Ethnologen und Museumsleute in Berlin suchen nach neuen Wegen der Präsentation, wollen Indigenen mehr Raum und Gehör verschaffen.

Am 08.12.15 06:00 - 06:55 Uhr auf
ServusTV: Im Land der blühenden Kirschbäume
Wenn man die Blüten der Kirschbäume als Wegweiser nutzt, folgt man einer blühenden Route quer durch Japan von Kyushu nach Hokkaido. Entlang des Weges gibt es über 250 verschiedene Arten von Kirschbäumen zu entdecken, dem Baum, der die Seele des japanischen Volkes symbolisiert. Japan spiegelt wie kaum ein anderes Land die Spanne von Tradition zu moderner Welt: Eine Reise zwischen blühenden Bäumen und visionären Robotern.

Am 08.12.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Das Rätsel der Zwergelefanten
Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Wohl an keinem anderen Ort Afrikas lassen sich die scheuen Bongo-Antilopen so gut beobachten wie hier. Zu Hunderten besuchen Graupapageien die Urwaldlichtung, um von salzhaltigen Sumpfpflanzen zu fressen. Sitatungas und Rotbüffel sind ebenfalls regelmäßige Gäste. Seit 13 Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Was ist der Grund für ihren zwergenhaften Wuchs? Das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor einiger Zeit trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen.

Am 08.12.15 12:15 - 12:45 Uhr auf
EinsPlus: Die Alpen - Ein Schaubild für die Folgen des Klimawandels
Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart drastisch durch den Klimawandel. "Eigentlich ist es eine Wanderung von Bayern zum Polarkreis", sagt Andreas Gröger. Er beschreibt damit einen Ausflug auf den Schachen, einen knapp 1900 Meter hohen Berg bei Garmisch. Der Biologe zeigt Faszination Wissen auf dieser Höhenwanderung, wie sich mit jedem Schritt, jedem Höhenmeter das Klima ändert - und damit die Vegetation. Pro hundert Höhenmeter sinkt die Temperatur um ein halbes Grad. Genauso so viel wie bei einer Wanderung nach Norden, hier allerdings alle 100 Kilometer! Die Alpen sind also eine Art Vergrößerungsglas, durch das man den Klimawandel beobachten kann. Der Schachen wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Schon heute treiben die Bäume früher aus; die Laubbäume verlieren später ihre Blätter. Die Bauern werden künftig auf ihren hoch gelegenen Almen mehr Heu ernten. Ganz oben, in den Gipfelregionen, wird es aber eng werden für die ein oder andere Art: Manche Pflanzenarten wandern mit den höheren Temperaturen nach oben, andere, die Kälte liebenden Arten, können nicht mehr höher klettern und sterben aus.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)

Am 08.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Schladminger Bergwelten (1/2) - Von Gipfeln und Gämsen
Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.

Am 08.12.15 17:00 - 17:30 Uhr auf
BR: Damals... Waldlerleben am Arber
Das Leben im Bayerischen Wald hat sich stark verändert: Historisches Bildmaterial und Interviews mit "Waldlern", die vom früheren Leben im Bayerischen Wald erzählen, belegen das eindrucksvoll. Manch alter Brauch hat sich über die Jahrzehnte erhalten, beispielsweise der des Wolfauslassens. Jedes Jahr am Vorabend von Martini ziehen die Burschen und Männer mit ihren schweren Glocken durch Rinchnach, vertreiben die Wölfe und erinnern damit an einen Beruf, den es hier schon lange nicht mehr gibt; den der Hirten. Wegen des rauen Klimas und der kargen Böden waren gute Weiden immer rar. Früher musste das Vieh oft weit weg getrieben werden, teilweise sogar auf Rodungsinseln mitten im Wald, sogenannte Schachten. Wer wo weiden durfte, das war ganz genau geregelt. Meistens stellten mehrere "Weiderechtler" einen gemeinsamen Hirten an, der das Vieh den Sommer über umhertrieb. Er musste gut aufpassen, denn im Bayerischen Wald gab es früher noch viele Wölfe und Luchse. Um sie abzuschrecken, hängte man dem Vieh laute Glocken um. Heute sind die Glocken zu begehrten Sammelobjekten geworden. Aber auch andere interessante Geschichten hat die Autorin Gabriele Mooser-Seibold ausgegraben: von Holzziehern, Waldarbeitern und Flößern.
(Wdh. morgen 13.45-14.15 Uhr)

Am 08.12.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Karelien - Wo Russland finnisch ist
Ein Leben inmitten unberührter Wälder, von und mit der Natur: Nicht für jeden klingt das paradiesisch. Der junge Sergei etwa bedauert es, dass es nicht mal gleichaltrige Mädchen in seinem Heimatdorf Venehjärvi gibt. Er denkt darüber nach, später als Industriearbeiter in die Stadt zu ziehen. Über fünf Jahre begleitet der Film den Jungen beim Fischen und auf der Jagd, taucht in die mystische Welt der Karelier ein und porträtiert zugleich Sulo, den schlagfertigen Bootsbauer, der immer für einen deftigen Witz zu haben ist.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 09.12.15 03:15 - 04:00 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 4.00-4.45 Uhr)

Am 09.12.15 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Primaten
Primaten sind in der Tierwelt einzigartig intelligent. Sie können Probleme lösen und Liebkosungen austauschen. Primaten kommunizieren untereinander und verwenden Werkzeuge. Im Kongo beobachtet die Dokumentation eine verschworene Gruppe von Westlichen Flachlandgorillas, angeführt von einem Silberrücken. Wenn sich dieses ältere Gorillamännchen auf die Brust schlägt, können das andere Tiere bis zu eineinhalb Kilometer weit durch das Unterholz wahrnehmen. Die Muttertiere der Phayre-Brillenlanguren kämpfen um das Vorrecht, sich um eines der orangefarbenen Neugeborenen zu kümmern. Mantelpaviane können in gewalttätige Auseinandersetzungen geraten, und das, wenn sie sich in einer Anzahl von einem Tausend Tiere ansammeln. Bärenpaviane an der Küste Südafrikas haben wiederum gelernt, wie man Jagd auf Haifischeier macht.

Am 09.12.15 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Die heiligen Affen von Rajasthan
Auf den schneebedeckten Gebirgsmassiven des Himalaja sind die Hanumanlanguren, die zu den schönsten Affen der Welt gehören, ebenso zu Hause wie in den Halbwüsten Indiens oder den Regenwäldern Sri Lankas. Doch eines gilt für sie in allen Lebensräumen: Sie werden von gläubigen Hindus als Götter verehrt – als Reinkarnation des heiligen Hanuman.

Am 09.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Weihnachten in Yellowstone
Tief verschneites Land und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt - Winter im Yellowstone Nationalpark. Wie überall auf der Welt ist Weihnachten auch bei den Rangern und ihren Familien der glanzvolle Höhepunkt des Jahres. Rund 50 von ihnen sind das ganze Jahr über im Hauptquartier von Mammoth Hot Springs. So auch Tim Klukas mit seiner Frau Veronika und den Kindern Brennan und Meteja. Der Film begleitet die Familie durch die Vorweihnachtszeit bis zum Fest. Draußen im Wald wird der Weihnachtsbaum geschlagen und später geschmückt. Während im Haus gebacken und gekocht wird, stehen im Garten Dutzende von Wapiti-Hirschen und suchen Schutz vor ihren Feinden, den Wölfen. Hier in der Nähe der Menschen fühlen sie sich sicher. Im Yellowstone Nationalpark liegen die heile Weihnachtswelt und die harsche Natur eng beieinander. Während die Klukas-Familie Dresdner Christstollen genießt und sich auf den Besuch der Großeltern zum Fest freut, kämpfen ein paar Kilometer weiter Tiere ums Überleben. Wölfe, Bisons, Hirsche und Kojoten müssen den Winter in Amerikas erstem Nationalpark überstehen.

Am 09.12.15 16:00 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Klimaschutz und Gerechtigkeit
Armut, Flüchtlinge und deutliche Zeichen von Klimaveränderungen machen das Jahr 2015 zu einem Wendepunkt. Zum ersten Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte wendet sich der Vatikan in seiner Enzyklika "Laudato Si" zum Thema Umweltschutz und Gerechtigkeit an die Welt, schickt der Papst vor einem Klimagipfel klare Signale. Wissenschaftliche Argumente dafür lieferte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und sein Direktor Hans Joachim Schellnhuber.

Am 09.12.15 16:10 - 17:10 Uhr auf
N24: Was kostet die Welt? (1/2)
Die Rohstoffe der Erde sind ein kostbares Gut. Sie sichern unser Überleben und ermöglichen in Kombination mit menschlichem Einfallsreichtum den Fortschritt. Doch ob Edelmetalle, Holz, fossile Brennstoffe, Seltene Erden oder Wasser - die irdischen Vorräte dieser kosmischen Kostbarkeiten sind begrenzt. Die Dokumentation ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme von fast allem, was unser Heimatplanet an Schätzen bereithält. Der größte Kassensturz aller Zeiten: Was kostet die Welt?
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.10-18.00 Uhr)

Am 09.12.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen. Der Film gewährt überraschende Einblicke in diese Naturvielfalt. Ein Jahr lang waren die Tierfilmer in Masuren, der polnischen Ostseeküste und der Tatra unterwegs und haben Störche, Wisente, Fischotter und Biber durch die Jahreszeiten begleitet.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 09.12.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Niko Paech - Umweltökonom
Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 09.12.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Lena und der Ruf der Taiga
Es ist ein Lebenstraum der beiden Freunde aus der Großstadt, Riho Västrik und Vassili Sarana, einmal zur Quelle der Lena vorzudringen. Sie sehen ihre Reise durch die Wildnis Sibiriens als spirituelle Erfahrung: eins zu werden mit sich selbst und mit der Natur - ein russischer Jakobsweg sozusagen. Und gemeinsam mit Genadi Wassiljowitsch, ihrem ortskundigen Führer, machen sie sich im späten Herbst auf den Weg zur Quelle der Lena. 300 Kilometer sind es bis dorthin. Für die Ewenken, die Ureinwohner Sibiriens und Vorfahren von Genadi, ihrem Führer, ist sie die "große Ernährerin", deshalb wird sie von ihnen auch liebevoll "Großmütterchen" genannt: Sibiriens mächtigster Strom. Rund viereinhalbtausend Kilometer schlängelt sich die Lena durch die Taiga, ehe sie in den Arktischen Ozean mündet. Es wird eine weite und beschwerliche Reise werden, erst in einem Boot flussaufwärts, dann mit Lastpferden und zuletzt zu Fuß. Hautnah werden sie der Natur in vielfältiger Art und Weise begegnen, denn sie beschließen, den Einbruch des Winters in einer alten Jagdhütte zu erleben. Den Herrscher der Taiga, den Braunbären, lernen die beiden Freunde erst kennen, als sie schon gar nicht mehr daran glauben.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 10.12.15 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Klimawandel (1/2) - Wie viel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie CO2 und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten 50 Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.
(Wdh. übermorgen 7.15-7.30 Uhr)

Am 10.12.15 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Klimawandel (2/2) - Ist der Klimawandel noch zu stoppen?
Immer mehr Wissenschaftler und Politiker erkennen die enorme Bedrohung, die der Klimawandel für unseren Heimatplaneten bedeutet. Sie beginnen auch zu begreifen, dass nur gemeinsame Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene die Klimakrise stoppen können. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer kollektiven Strategie gegen die drohende Katastrophe. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes weltweit können die schlimmsten Folgen des Klimawandels - vielleicht - noch aufhalten. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.
(Wdh. übermorgen 7.30-7.45 Uhr)

Am 10.12.15 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge
Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.

Am 10.12.15 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel
Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die größten Gefahren für die Tierwelt, sondern traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen. Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer, aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt. Um das Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was dagegen getan werden kann.

Am 10.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: Die Transpantaneira. Aber auch diese auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit zu befahren. Und selbst dann kann ein Regenfall zum schlammigen Abenteuer werden. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabirustörche und die stark bedrohten Hyazintharas ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist natürlich vor allem der Pantanaljaguar. Diese im Vergleich zum Amazonasjaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle dieses Tier für den Ökotourismus spielt.

Am 10.12.15 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: 300 Worte für Schnee - Die Samen in Nordfinnland
Eine Minderheit, die man nicht suchen muss: Die Saami, wie sie sich selbst nennen, sind in den Ländern Schweden, Norwegen und Finnland selbstbewusst und präsent. Wir wollen es kennenlernen, das moderne Leben der Samen in Finnland. Die privaten Geschichten genauso wie die Politik. Wir treffen Familien, die uns davon berichten, wie ihre Naturverbundenheit ihren Alltag auch heute noch prägt.

Am 10.12.15 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Smoky Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebendaus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.

Am 10.12.15 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Der Elchdetektiv von Öland
In Schweden haben Elche eine große Bedeutung. Sie sind Jagdwild und Touristenmagnet, manchmal aber auch Störenfried oder gar bedroht. Darum leistet sich das Land den Elchdetektiv Fredrik Stenbacka. Mit seinem Team und ausgestattet mit jeder Menge Hightech erforscht er die Lebensgewohnheiten der Elche, um ihren Bestand zu sichern und das Zusammenleben von Elch und Mensch konfliktfrei zu gestalten - vom Polarkreis bis zur südschwedischen Trauminsel Öland.

Am 10.12.15 21:55 - 22:15 Uhr auf
phoenix: Von Rio bis Paris - Eine Chronologie der Klimaziele


Am 11.12.15 08:55 - 10:30 Uhr auf
arte: Klimapolitik - Wann, wenn nicht jetzt?
Seit dem ersten UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 gab es zahlreiche Folgekonferenzen, leider ohne wirklichen Erfolg. Dabei ist das Ziel dieser Weltgipfel - die Unterzeichnung einer für alle Staaten bindenden Klimaschutzvereinbarung - für die Zukunft der Erde von höchster Bedeutung. Möchte man das Schlimmste verhindern, muss der Anstieg der Durchschnittstemperaturen auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden. Um dies zu erreichen, müssten die heutigen CO2-Emissionen um die Hälfte verringert werden. Aber wer verpflichtet sich wozu? Dies wird sich bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris herausstellen. Die Mitgliedsstaaten stehen vor einer enormen Herausforderung. Zum ersten Mal nehmen auch Wissenschaftler aus der ganzen Welt an den Verhandlungen teil. Ob sie etwas beeinflussen können, bleibt abzuwarten. Chef dieser Gruppe ist der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs. Der angesehene Wirtschaftsexperte, der vom "Time Magazine" zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt erkoren wurde, hat bereits zahlreichen Ländern aus der Wirtschaftskrise geholfen. Sein erklärtes Ziel: Er möchte die großen Entscheidungsträger davon überzeugen, dass die Klimakatastrophe vermieden werden kann, ohne dabei in eine Regression zu geraten. Sachs ist ein Visionär, der ungewöhnliche Wege einschlägt und innovative Ideen verfolgt. Im Vorfeld des Pariser Umweltgipfels versammelte er die besten Wissenschaftler aus den 15 Ländern mit dem höchsten CO2-Ausstoß und stellte sie vor eine Aufgabe: Alle sollten für ihr eigenes Land eine Lösung präsentieren, um die CO2-Emissionen bis 2050 zu verringern, ohne dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu bremsen. Sein ambitioniertes Projekt zur radikalen Dekarbonisierung der Weltwirtschaft trägt den Namen DDPP - Deep Decarbonization Pathways Project.

Am 11.12.15 09:25 - 10:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Sundarbans - Die Mangroven-Tiger
Normalerweise sind Tiger sehr scheu, doch einige der etwa 400 Königstiger in den Sundarbans, den Mangroven-Sümpfen zwischen Bangladesch und Indien, scheinen eine Vorliebe für Menschenfleisch entwickelt zu haben.

Am 11.12.15 13:45 - 14:30 Uhr auf
3sat: Die Vogesen - Schroffe Schönheit
Eindrucksvolle Berglandschaften, ausgedehnte Wälder, ursprüngliche Täler und stille Moore - die Vogesen bilden ein Naturidyll im Herzen Europas. Gämse, Hirsche, Igel, Vögel, Schmetterlinge, Käfer und andere Tiere haben ihren Lebensraum in den Wäldern und Bergen der Region gefunden. Und zahlreiche Besucher haben den Landstrich für sich als Erholungsparadies entdeckt. Im Vorfrühling, wenn die Bäume noch kahl sind, jubilieren die Vögel und suchen zu Paarungszwecken nach Partnern. Bald treiben die Blätter aus und tauchen die Wälder in schattiges Grün - Heimat für Igel, Hirsche und Hornissen. Am schönsten ist der Wald jedoch im Herbst, wenn die Bäume im goldgelben Blättergewand erstrahlen. Menschen kommen fast nur im Sommer auf die Berge, um das Vieh auf den üppigen Almwiesen weiden zu lassen. Der Almauftrieb der Vogesenrinder ist in jedem Frühjahr Anlass für stimmungsvolle Feste auf den Berghütten.

Am 11.12.15 14:00 - 15:50 Uhr auf
arte: Der Smaragdwald
Spielfilm. Der Amerikaner Bill Markham ist Chefingenieur eines gewaltigen Staudammprojekts im Amazonasgebiet. Als er eines Tages mit seiner Familie einen Ausflug zur Baustelle macht, passiert das Tragische: Bills siebenjähriger Sohn Tommy wird von Urwaldindianern entführt. Als ihn sein Vater nach zehn Jahren findet, prallen zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander. Während sich der Vater mit dem endgültigen Verlust seines lebendigen Sohnes abfinden muss, betrauert das Urwaldvolk den Tod der halben Sippschaft: In einem Hinterhalt wurden sie von bewaffneten Fremden attackiert, die ihre Frauen verschleppt und das Dorf verwüstet haben. Das feindliche Urwaldvolk ist in Kontakt mit dem westlichen Bauteam getreten, das ihnen Maschinengewehre im Tausch gegen Frauen angeboten hat. Auf der Suche nach seiner Angetrauten Kachiri und im Kampf um die bedrohte Heimat, kann Tommé auf die Hilfe seines Vaters vertrauen, der das millionenschwere Bauprojekt aufgibt.

Am 11.12.15 14:30 - 15:10 Uhr auf
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.

Am 11.12.15 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Winterreise durch Ostpreußen
Ostpreußen - das Land der dunklen Wälder und einsamen Seen unter einem weiten Himmel. Im Winter, der früh kommt und lange dauert, wird das Leben hier noch stiller in den kleinen Städten und Dörfern. Der Winter verzaubert die Landschaft, aber er macht das Leben der Menschen auf dem Land auch härter. Wolfgang Wegner hat die Menschen im heute polnischen Teil Ermlands und Masurens besucht, zugesehen, wie sie im Winter fischen und Eis schneiden für die Kühlkammern und Reet für den Export, den Bauern mit seinem Rückepferd in den Wald begleitet und einen Förster auf der Suche nach Wölfen in seinem Revier.

Am 11.12.15 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.

Am 11.12.15 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Offroad Survivors - Verloren in der grünen Hölle
Der undurchdringliche chilenische Regenwald treibt Gary und Bill an ihre Grenzen. Im knietiefen morastigen Boden ist das Duo mit ihrem Geländewagen kaum einen Meter vorwärts gekommen, doch aufgeben werden die Offroad-Helden auf keinen Fall. Zumindest in diesem Punkt sind sich die beiden Querköpfe einig. Obwohl sie von den Moskitos fast aufgefressen wurden und vom Dauerregen schon völlig durchgeweicht sind, wollen sich die Abenteurer auch am nächsten Tag weiter durchs Unterholz in Richtung Zivilisation kämpfen. Doch vorher gibt es am Lagerfeuer einen heißen Tee zur Stärkung. Und der ist bitternötig, denn im Dschungel ist es nicht nur feucht, sondern auch eiskalt.

Am 11.12.15 17:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: nano spezial - Klimagipfel Paris
Auf der UN-Klimakonferenz vom 30. November bis zum 11. Dezember in Paris stehen das "Zwei-Grad-Ziel" und die Reduzierung der Treibhausgase erneut im Kreuzfeuer der Interessen. Die Staats- und Regierungschefs von 194 Mitgliedsstaaten müssen bei dem Gipfeltreffen den Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll, das bis 2020 gilt, verabschieden und sich auf verbindliche Klimaziele einigen. "nano" berichtet live von den Ergebnissen. In einer 90-minütigen Sendung behalten die Moderatoren Yve Fehring und Gregor Steinbrenner die Entwicklung am Ende des letzten Sitzungstages im Auge und fragen nach: Gibt es endlich das erhoffte Papier? In Live-Interviews und Reportagen rund um den Globus sind sie dem Klima auf der Spur. "nano" begegnet unter anderem Korrespondenten im brasilianischen Regenwald, fragt in chinesischen Kohlekraftwerken nach dem Klimaschutz und spricht mit Forschern auf der Neumayer-Station in der Antarktis über Treibhausgase. Auf dem 3sat-Gelände trifft Yve Fehring Wissenschaftler, die die Klimakonferenz in Paris bewerten und einordnen. Außerdem präsentiert Gregor Steinbrenner die besten Zuschauervideos der "nano"-Aktion "Klettern für das Klima" mit vollem Körpereinsatz: Er muss selbst am 3sat-Gebäude hochklettern.

Am 11.12.15 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Baumhaus for free
Die Fernsehzuschauer haben entschieden: Familie Baines in Jim Thorpe, Pennsylvania, bekommt ein Baumhaus zum Nulltarif. Pete Nelson und sein Team besprechen mit den Gewinnern des gesponserten Wettbewerbs letzte Details. Sohn James war als Kind mit seinen Schwestern und seiner Mom oft in der freien Natur unterwegs. Sie ist alleinerziehend und musste immer viel arbeiten. Mit dem Gratis-Domizil im Geäst wollen sich die Kinder bei ihrer Mutter bedanken. Beim Anblick der chilligen Hütte mit Kamin und Weinbar verschlägt es Carrie den Atem.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 11.12.15 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Grönland
Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 11.12.15 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Alaska
Welche Folgen die Erderwärmung hat, kann man am besten in den Permafrostgebieten Sibiriens und Alaskas beobachten. Seit Jahrmillionen sind die Böden hier tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Doch mittlerweile taut der Boden immer öfter erstaunlich schnell auf. Fassungslos beobachten die einheimischen Inuit, wie sie deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben müssen und das Treibeis rund um den Nordpol, der Lebensraum ihrer Jagdbeute, im Sommer immer schneller verschwindet.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 11.12.15 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Abenteuer Klima - Eine Spurensuche: Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 11.12.15 22:00 - 22:30 Uhr auf
EUROSPORT: Timbersports Weltmeisterschaften 2015 in Poznan(POL)
Poznan ist Gastgeber der elften STIHL TIMBERSPORTS®-Weltmeisterschaft: Am 13. und 14. November 2015 treten in der Messe der westpolnischen Stadt die Top-Sportholzfäller der Welt gegeneinander an. Über 100 Athleten aus mehr als 20 Nationen gehen an den Start, um im Team- und Einzelwettkampf die Weltmeister 2015 zu bestimmen. Wie die WM-Austragungsorte Innsbruck (2014), Stuttgart (2013) und Lillehammer (2012) ist Poznan eine echte Sportstadt. Sie empfängt die Sportholzfällerelite aus ganz Europa sowie Australien, Neuseeland, den USA und Kanada. Am ersten Wettkampftag, dem 13. November, treten die Nationalmannschaften aus mehr als 20 Ländern in der Team-Staffel gegeneinander an. Am zweiten WM-Tag tagsdrauf streiten die zwölf besten internationalen Athleten in der Einzelwertung um Titel und Medaillen.

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
Details


23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
Details


23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
Details


23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
Details


23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges