2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 30.09.-13.10.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 30.09.17 05:30 - 05:55 Uhr auf
ARD: Wo schießen Pilze aus dem Boden?
Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass: Es gibt rund eine Million verschiedene Sorten von Pilzen! Und um genau herauszufinden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzsammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Nochmal kurz die pilzgerechte Ausrüstung wie Pilzmesser, Korb und Bestimmungsbuch überprüft und los geht die Pilzsuche. Am besten setzt man einen Hut auf, um sich vor Spinnweben und Zecken zu schützen.

Am 30.09.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Ökodetektive - Wie bekämpft man Umweltkriminalität
Luchs, Wolf, Bär und Greifvögel sind in Europa streng geschützte Arten. Nachdem sie noch bis vor 50 Jahren legal gejagt und verfolgt werden durften, waren sie in manchen Ländern fast ausgerottet. Jetzt bemühen sich Staat und Naturschützer mit kostspieligen Programmen um ihre Wiederansiedlung und den Aufbau neuer Populationen. Doch vielerorts werden diese Tiere weiter gejagt und ermordet, trotz drohender Gefängnisstrafe für die Täter. Die Polizei ist machtlos. Deswegen ermitteln Naturschutzverbände auf oft eigene Faust. Das "Xenius"-Team begibt sich auf die Pirsch und ermittelt zusammen mit einem Ökodetektiv. Die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner spüren mit ihm illegale Fallen auf und dokumentieren, wie Greifvogelmörder überführt und dingfest gemacht werden. Doch Vorsicht: Wurde ein Opfer vergiftet, droht auch Gefahr für den, der es findet.

Am 30.09.17 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Unterwegs mit der Elefantenpolizei
Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut - also einen Elefantenhüter. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: Drei Meter hoch und drei Tonnen schwer sind immer noch recht stattlich. Die Elefanten haben ein großes Problem: Durch die Abholzung des Waldes wird ihr Lebensraum immer kleiner, die Nahrung knapp und so plündern sie die Felder der Bauern. Tierschützer haben deshalb geschützte Gebiete errichtet. Dort schieben die Mahuts Wache - und diesmal ist Anna mit dabei.

Am 30.09.17 07:35 - 08:05 Uhr auf
arte: Unwetter - Werden sie immer heftiger?
Immer häufiger erreichen uns Meldungen über außergewöhnliche Unwetter mitten in Europa. Die Betroffen reagieren entsetzt, aber auch hilflos; kaum jemand rechnet in unseren Breiten mit solchen Wetterkapriolen. Doch sind Tornados in Frankreich und Deutschland wirklich ein neues Phänomen? Müssen wir angesichts der Klimaerwärmung tatsächlich vermehrt mit extremen Unwetterereignissen rechen? Wie kann eine Wolke überhaupt solch gigantische Wassermengen mit sich führen, sodass Regen kleine Bäche schlagartig in gewaltige Ströme verwandelt? "Xenius" sucht Antworten.

Am 30.09.17 08:55 - 09:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 9.45-10.35 Uhr)

Am 30.09.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Dumme Gans - gescheite Gans
Wissenschaftliche Forschungen zeigen eine erstaunliche Komplexität des sozialen Zusammenlebens bei Gänsen. Das Filmteam begleitet ein frisch geschlüpftes Graugans-Küken auf seinem Lebensweg hin zur ausgewachsenen Gans, die erstaunliche Denkleistungen zustande bringt. Die Gans ist neben dem Hund das älteste Haustier der Welt. Die Mitarbeiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal forschen an einer Gruppe von 140 halbzahmen Graugänsen. Die langjährigen Forschungen ergaben eine erstaunliche, affenähnliche Komplexität des sozialen Zusammenlebens. An den Grünauer Graugänsen werden modellhaft Gesetzmäßigkeiten der Partnerschaft und der Konflikte zwischen Eltern und Nachkommen untersucht, die auch für uns Menschen gelten. Außerdem wurden die geistigen Leistungen der Graugänse erforscht, die für diese soziale Komplexität benötigt werden. Das TV-Team begleitet eine junge Graugans vom Schlupf an.

Am 30.09.17 11:25 - 12:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge kommende Nacht 0.45-1.25 Uhr)

Am 30.09.17 11:30 - 12:00 Uhr auf
ARD: Käfer, Hummeln, Schmetterlinge - Sterben die Insekten aus?
Viele Menschen haben den Eindruck: Früher gab es mehr Insekten! Tatsächlich beobachten Wissenschaftler in vielen Regionen weltweit einen dramatischen Schwund. Was sind die Ursachen?

Am 30.09.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 80er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausende kahle, tote Bäume dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom „größten Waldfriedhof“ Mitteleuropas und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Doch dann geschah das Wunder: Aus dem Vernichtungswerk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt der Erfolg der Nationalpark-Idee „Natur Natur sein lassen“. Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Laufe der Zeit und damit entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der Fichte. Genau die Baumarten kehrten ganz von allein zurück, die seit alters her hier gedeihen können. Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich nun Wälder auf einer so großen Fläche frei entwickeln – ohne Zutun des Menschen – allein nach den Gesetzen der Natur. So profitieren vor allem die nach Licht hungernden und Wärme liebenden Organismen. Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrigbleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Auch bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. Selbst der Wespenbussard kann hier jetzt ungehindert nach Insekten, die ihre Nester in die Erde bauen, Ausschau halten. Und die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration.

Am 30.09.17 14:25 - 15:10 Uhr auf
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 13.20-14.00 Uhr)

Am 30.09.17 16:30 - 17:00 Uhr auf
ARD: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)

Am 30.09.17 18:00 - 18:15 Uhr auf
mdr: Ein Wanderparadies zwischen Urlaub und Umweltschutz

Verträumte Täler, atemberaubende Panoramen, kilometerlange Wanderwege. Der Nationalpark Sächsische Schweiz und sein tschechisches Pendant, der Nationalpark Böhmische Schweiz, gehören zu den eindrucksvollsten und schönsten Naturlandschaften Europas - und arbeiten bei Umweltschutz und Tourismus seit Jahren zusammen. Dennoch blickt man auf tschechischer Seite ein wenig neidisch auf die Touristenzahlen, die Jahr für Jahr auf sächsischer Seite verbucht werden: In Tschechien verhindern dagegen nach Meinung von Kritikern strenge Umweltauflagen, dass touristische Angebote entwickelt werden - oder, dass auch nur eine größere Zahl von Besuchern den Weg aus dem sächsischen in den böhmischen Teil des Gebietes findet. Ein Dilemma - doch es gibt pfiffige Pläne, beide Anliegen zu verbinden.

Am 30.09.17 18:10 - 19:10 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Opportunisten
Füchse haben es geschafft, sich weit auf der Erde zu verbreiten – von der Wüste bis an den Polarkreis. Das Erfolgsgeheimnis des flinken Vierbeiners: Er ist Meister der Anpassung. Dabei helfen ihm seine Intelligenz und seine scharfen Sinne. So ist er sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit ein geschickter Jäger, dem keine Beute entgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, warum das so ist – und was der Fuchs seinen Verwandten wie Hunden oder Wölfen voraus hat.

Am 30.09.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er – neugierig wie alle Katzen – die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, da er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Plötzlich ändert sich alles. Sein Vater erscheint im Revier und macht der paarungsbereiten Leopardin den Hof. Für Dikeledi gibt es jetzt keinen Aufschub mehr: Er muss gehen. Ohne Jagderfahrung und umgeben von Hyänen, Schakalen, Geiern und Pavianen stolpert der junge Leopard zunächst von Misserfolg zu Misserfolg. Beinahe verpasst er die Chance seines Lebens, weil er zu tief schläft. Der erste eigene Riss – ein Wendepunkt. Langsam, aber sicher findet der Leopard mit den kleinen Schwächen seinen Platz in der großen, weiten Welt.

Am 30.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)

Am 30.09.17 21:05 - 22:05 Uhr auf
kabel1doku: Attenboroughs Paradiesvögel
Seit über 500 Jahren staunen die Menschen über die bizarre Vielfalt und das faszinierende Aussehen der Paradiesvögel. Wie und zu welchem Zweck entwickelten diese Wesen ihr extravagantes Federkleid, das sie so außergewöhnlich macht? Und warum lebt diese Gattung ausschließlich auf einer entlegenen Insel im Pazifik? Der berühmte Tierfilmer David Attenborough sieht sich die Paradiesvögel genauer an.

Am 01.10.17 03:30 - 04:15 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die "großen Wälder" Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

Am 01.10.17 05:10 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.

Am 01.10.17 06:00 - 06:50 Uhr auf
ServusTV: Die Tränen des Himalaya
Der Nationalpark Kaziranga gehört zu den feuchtesten Regionen der Erde. Der Park liegt im Bundesstaat Assam in Nordost-Indien am Brahmaputra. Er gilt als UNESCO Weltnaturerbe. In diesem Gebiet teilt der Wasserkreislauf den Rhythmus des Lebens in drei in etwa gleichlange Takte: Überschwemmungen während des Monsuns, Hitzeperioden während der Trockenzeit, und dazwischen eine Atempause, die man Winter nennt. Das Leben in diesen Feuchtgebieten ist eine ständige Herausforderung. Der gewaltige Wasserkreislauf prägt Flora und Fauna - und den Menschen. In Indien kämpfen die Bewohner des Kaziranga-Nationalparks an gegen verheerende Überschwemmungen und entsetzliche Dürreperioden.

Am 01.10.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
mdr: Das vergessliche Eichhörnchen
Eichhörnchen sind zweifellos die Charaktertiere unserer Heimat. Neben Wäldern bewohnen sie auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken.

Am 01.10.17 09:35 - 10:20 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.

Am 01.10.17 10:20 - 11:00 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

Am 01.10.17 11:00 - 11:45 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.

Am 01.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 01.10.17 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Expedition Himalaja - Die Spur führt zum Tigerberg
Tiger werden verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie ausgestorben sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalaja könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Das Team hat mit Hilfe von versteckten Kameras, modernsten Infrarot- und Wärmebildkameras und einem Spurensuchhund zahlreiche Tiger im Gebiet nachweisen können. Also weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3000 Meter Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten daraufhin, dass die Raubkatzen sogar in noch größerer Höhe leben könnte. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung.

Am 01.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Tiere für die Herrenmenschen
Die Nationalsozialisten entwarfen ein wirres Genforschungsprogramm. Ziel: eine "arische" Tierwelt. Um die Prozesse der Natur zu verändern, engagierte Göring namhafte deutsche Wissenschaftler. Auf dem Weg zum "Tausendjährigen Reich" nahm die Idee der "Arisierung" großen Raum ein. Um sie Realität werden zu lassen, ließ die Nazi-Führung absurde Pläne erstellen, die von rein "arischen" Siedlungen bis zu Jagdparks für "arische" Tiere reichten. Dazu wurde u.a. die Bevölkerung aus dem Gebiet des heutigen Nationalparks Bialowieza vertrieben oder erschossen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 01.10.17 21:15 - 22:15 Uhr auf
ServusTV: Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds
Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents.Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

Am 01.10.17 23:15 - 00:15 Uhr auf
D-MAX: Bear Grylls - Stars am Limit
Ein Berg von einem Mann mit großer körperlicher und geistiger Stärke: In der NBA hat Superstar Shaquille O'Neal mit seiner beeindruckenden Physis nicht nur die Minnesota Timberwolves und die Memphis Grizzlies das Fürchten gelehrt. Doch beim Survival-Training in den Adirondack Mountains kämpft der 2,16-Meter-Hüne mit Höhenangst. Und die Verpflegung im Wald ist auch nicht jedermanns Sache. Nach der anstrengenden Klettertour darf der ehemalige Basketball-Profi nämlich als Belohnung die Plazenta einer Elchkuh hinunterwürgen.

Am 02.10.17 06:15 - 07:05 Uhr auf
mdr: Katzen allein unterwegs
Die Katze ist das beliebteste Haustier in Europa. Und doch weiß niemand, wie die Katze lebt, sobald sie das heimische Grundstück verlässt. Der sanfte Stubentiger führt ein Doppelleben. Als Freigänger erlebt die Katze Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Eine Katzenforscherin macht sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in der heimlichen Welt der Katzen. Mit modernster Technik folgt sie den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege der Katzen, entdeckt ihre verborgenen Lieblingsplätze, Reviereroberungen, Gefahren und Gewohnheiten.
(Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr im SWR)

Am 02.10.17 07:20 - 07:30 Uhr auf
WDR: Klimawandel in der Schule (1/2)
Aktiver Unterricht mit dem Smartphone: Im SciencePowerLab können die SchülerInnen ihr Mobiltelefon als Werkzeug für Recherche, Dokumentation und Präsentation nutzen. Sie erfahren an praktischen Beispielen, wie ein komplexes Thema im Team aufbereitet und zu einem Film- und Handlungskonzept umgesetzt werden kann. Die heraufziehende Erderwärmung und Klimakrise verlangen sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden ein tiefgreifendes Verständnis über ökologische, ökonomische und wissenschaftlich erforschte Zusammenhänge. Nur so können die Folgen angemessen beurteilt und Lösungen und Auswege zu entwickelt werden. Dazu gehört ein fachlich übergreifendes, an Zusammenhängen orientiertes Denken und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team, um unterschiedliche Perspektiven einfließen zu lassen. Dabei nutzen die Teilnehmenden ihr Mobiltelefon als Werkzeug.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.30-7.40 Uhr)

Am 02.10.17 07:40 - 07:50 Uhr auf
WDR: youth4planet - Wir alle sind Zukunftsmacher!
Stetig zunehmende, immer größere Müll- und Plastikberge sind mittlerweile eine der größten Herausforderungen in der Geschichte der Menschheit - und das weltweit. Nur unter größten Anstrengungen kann dieses globale Problem gemildert werden. Doch was wäre, wenn alle selbst etwas tun und die Zukunft schon heute verändern könnten, um diese Auswüchse unserer Lebensart in den Griff zu bekommen? Genau das haben sich einige Schüler in Hamburg gedacht und einfach losgelegt: Mit selbst gemachten Filmen und einem eigenem Song wollen sie zeigen, dass jeder einzelne, eine ganze Schule oder auch eine ganze Stadt etwas bewegen kann. Felix hat sie besucht, um ihre Ideen kennen zu lernen und präsentiert diese in "ERDE AN ZUKUNFT".

Am 02.10.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.

Am 02.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Intensive Flugaufnahmen zeigen den Spessart und Steigerwald aus ungewohnten Perspektiven. Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.

Am 02.10.17 11:10 - 12:15 Uhr auf
arte: Die Feuerflieger von Valencia
Jedes Jahr gehen in Spanien mehrere Zehntausend Hektar Wald durch Feuer verloren. Besonders in den heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten unzählige Brände und vernichten ganze Regionen. Gelingt es nicht, die Feuer zu stoppen, wird in 50 Jahren die Hälfte der spanischen Wälder für immer verloren sein. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bekämpft eine Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen Brände aus der Luft. "360o Geo Reportage" hat die Männer dieser Staffel besucht und sie einen Sommer lang bei ihren Einsätzen begleitet.

Am 02.10.17 13:15 - 14:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Ein außergewöhnliches Projekt: Familie Benedetto wünscht sich einen Rückzugsort im eigenen Garten, um nach getaner Arbeit so richtig auszuspannen. Spitzenarchitekt Pete Nelson entwirft zu diesem Zweck gemeinsam mit einem befreundeten Designer ein Baumhaus der Extraklasse. Das Bauwerk wird in sechs Metern Höhe zwischen zwei Douglastannen hängen. Rautenförmige Einzelteile verleihen der Konstruktion eine einzigartige geometrische Form. Das Refugium im Geäst wird mit verstärkten Stahlkabeln zwischen den Bäumen verankert. Ein zehn Meter hoher, massiver Stützbalken sorgt für zusätzliche Stabilität.
(Weitere Folgen Mittwoch bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe zeit)

Am 02.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Ochsenfrosch zum Abendbrot
Ein Blick auf die Wuchsrichtung der Zypressen genügt und schon verfügt Ex-Militärausbilder Dave in den schier unendlichenSumpflandschaften Louisianas über die nötige Orientierung. Außerdem eignet sich die trockene Baumrinde ausgezeichnet zum Feuer machen - was in einer so feuchten Umgebung wahrlich kein Kinderspiel ist. Damit hätten er und sein Kumpel Cody zwei der wichtigsten Aufgaben ihres aktuellen Survival-Trips bestens gelöst. Jetzt stellt sich am ersten Tag der Tour nur noch eine zentrale Frage: Wo findet man zwischen Giftschlangen und Alligatoren etwas Brauchbares zu essen, ohne bei der Jagd einen Arm zu verlieren? Aber auch nahrungstechnisch sind die Überlebens-Experten versiert: Zum Abendbrot gibt's krossen Ochsenfrosch.

Am 02.10.17 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Europas letzte Geier - Aufräumpolizei der Natur
Früher waren Geier in Europa Teil der Natur und hatten eine wichtige Aufgabe: Als Aufräumpolizei beseitigen sie tote Tiere. Jetzt gibt es sie nur noch an wenigen Orten, aber man versucht, sie wieder anzusiedeln. Kann das klappen? "Xenius" begibt sich auf die Spur der Geier: in freier Natur in den spanischen Pyrenäen und in einer Greifvogelwarte. Dort lernen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard - mitten in Deutschland - freilebende Geier kennen.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 02.10.17 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Brasilien - Die Fluten des Amazonas
Der fünfte und letzte Teil der Serie führt in den größten Regenwald der Welt, geprägt durch die Fluten des Amazonas. Die Harpyie jagt im Kronendach nach Faultieren und Affen, um ihre halbwüchsigen, stets hungrigen Küken mit frischem Fleisch zu versorgen. Viele Waldetagen tiefer gehen die Blattschneiderameisen einer ähnlichen Arbeit nach. Sie ernten Blätter, die sie in ihrem Bau an einen Pilz verfüttern, der ihnen als Nahrung dient.

Am 03.10.17 06:20 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.

Am 03.10.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher kaum sein konnte. Vor 25 Jahren teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker - mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Grenzgänger wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.55 Uhr)

Am 03.10.17 14:00 - 14:30 Uhr auf
phoenix: Die Neiße – Grenzenlose Wildnis
Einsame, kilometerweite Strände, stille Altarme und tosende Wildwasserbereiche charakterisieren Deutschlands östlichsten Fluss, die Neiße. Mit seinen 254 Kilometern Länge ist er Teil der deutsch-polnischen Grenze – ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges. Viele Brücken wurden kurz vor Kriegsende von der zurückweichenden Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der Roten Armee zu behindern. Ein Wiederaufbau durch die DDR fand kaum statt. Profitiert hat davon vor allem die Natur. Heute ist die weitläufige Flussaue, die über Jahrhunderte vom Menschen stark beeinflusst wurde, ein Naturparadies von unschätzbarem Wert.

Am 03.10.17 14:00 - 14:55 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.

Am 03.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die "Abholzer" aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.

Am 03.10.17 15:00 - 15:45 Uhr auf
SWR: Unsere schönsten Naturparks
Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der gerade zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, der 2015 Nationalpark wird, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Durch die Sendung führen zwei Naturexperten, die sich tagtäglich mit Herz und Seele für die Wälder und den Naturschutz einsetzen: Ulrike Abel, Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, und Achim Laber, der Feldberg-Ranger, seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.

Am 03.10.17 15:30 - 16:00 Uhr auf
tagesschau24: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.

Am 03.10.17 15:40 - 17:10 Uhr auf
rbb: Die 30 schönsten Naturwunder in Berlin und Brandenburg
Wozu in die Ferne reisen, wenn es atemberaubende Natur und wildes Tierleben gleich um die Ecke gibt? Wer mit wachen Augen durch Berlins Großstadtdschungel und Brandenburgs weite Landschaften streift, kann wahre Wunder erleben. Das Weltnaturerbe "Buchenwald Grumsin" überrascht mit der Urwüchsigkeit seiner Baumriesen. Der Stechlinsee besticht durch sein klares Wasser und seine erstaunliche Unterwasserwelt. Die Wanderdüne in Jüterbog fasziniert mit ihrem weißen Sand. In Berlin besiedeln Fledermäuse und Wanderfalken alte Gemäuer, erobern Mauersegler den Großtstadthimmel, halten Wasserbüffel die Wiesen kurz. Nach Brandenburg sind viele Wildtiere zurückgekehrt. Über die Lieberoser Heide wanderte der Wolf ein, von Polen kommen Elche über die Oder und der Atlantische Stör schwimmt wieder in einigen Flüssen. Auch das heimliche Wappentier Brandenburgs, die Großtrappe, brütet im Westhavelland.

Am 03.10.17 16:30 - 18:00 Uhr auf
hr: Die Rhön - Naturschönheiten im Land der offenen Fernen
Der Film folgt Landschaft und Lebensräumen durch die Jahreszeiten, beobachtet seltene und besondere Tiere und Pflanzen und lässt dabei auch den Menschen nicht außen vor. Die Kamera legt besonderes Augenmerk auf die visuellen Zwischenreiche: die Zeit, wenn der Tag erwacht oder sich abends die Nacht ausbreitet - Zeiten des Zwielichts und der blauen Stunde. Bisweilen folgt sie den Protagonisten sogar bis in die Nacht hinein. Dadurch besitzt der Film eine ganz besondere Ästhetik und Spannung, die durch eine gefühlvolle, den Situationen und Stimmungen folgende Musik verstärkt wird - hergestellt vom Orchester der Kunstuniversität Graz.

Am 03.10.17 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Elche auf dem Weg zu uns
Wie viele Elche es genau sind, die in Deutschland durch die Wälder streifen, weiß man nicht; in Frankreich wurden noch keine Elche gesichtet. Viele der Tiere kommen aus Polen. Dort werden sie seit 2001 nicht mehr gejagt. Seitdem sind die Bestände auf über 25.000 Tiere gestiegen. Deswegen machen sich die Elche auf den Weg zu uns. Nach Deutschland kommen oft Jungbullen. Sie suchen ein ungestörtes Plätzchen mit genügend Futter. Nur der offensichtliche Mangel an weiblichen Tieren verhindert bislang, dass sich bereits kleine Bestände auch dauerhaft in Deutschland angesiedelt haben.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 03.10.17 17:10 - 17:55 Uhr auf
rbb: Berliner Pflanzen - Die wilde Hauptstadt
Berlin ist grün - und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch. Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, die Mall of Berlin. Immer mehr Brachen werden zu noblen Quartieren. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Berliner Pflanzen erzählen die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.

Am 03.10.17 23:00 - 23:45 Uhr auf
phoenix: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: blaue Seen inmitten von Wald, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 dieser Seen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Christoph Hauschild und sein Team setzen Spezialtechnik ein, um die Magie der glasklaren Wasserwelt für die Zuschauer sichtbar zu machen.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

Am 04.10.17 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer
Vor circa 1.100 Jahren war der Schwarzwald ein Urwald, undurchdringlich und fast menschenleer. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die im Auftrag adliger Grundherren das Land urbar machen sollten. Die Knechte, die sie mitgebracht hatten, mussten erst einmal den Wald roden. Der Wald lieferte den wichtigsten Rohstoff: Holz. Den brauchte man für den Häuserbau, in den Bergwerken, als Energielieferant in Form von Holzkohle oder zur Glasherstellung. Viele Menschen zogen in den Schwarzwald, um ihren Lebensunterhalt durch Waldarbeit zu verdienen. Sie fällten Bäume, entrindeten die Stämme, transportierten das Holz mit Pferden oder in sogenannten Riesen - eine Art Holzrutsche - den Berg hinunter. August Pfefferle aus dem Münstertal hat 50 Jahre im Wald gearbeitet. Er kennt noch die harte, teilweise gefährliche Handarbeit mit der Säge und der Axt. Der Reichtum des Schwarzwalds waren die mächtigen Weißtannen, 50 Meter hohe Riesen. Sie bekamen den Spitznamen "Holländertannen", da sie bis nach Amsterdam und Rotterdam verkauft wurden. Dort machte man daraus Masten für Segelschiffe oder sie dienten als Gründungspfähle beim Städtebau. Diese schweren Stämme konnten nur auf dem Wasser transportiert werden. Schiltach und Wolfach waren Zentren der Flößerei. Die Männer um Thomas Kipp halten die Jahrhunderte alte Tradition der Flößerei auf der Kinzig am Leben. Sie bauen ein sogenanntes Gestör, also einen Teil eines Floßes nach. Die Zuschauer begleiten die Flößer auf einer Fahrt die Nagold hinunter. Auch die Murg und die Enz waren wichtige Transportwege für das Holz aus dem Schwarzwald. Ein unvorhergesehener Zwischenfall bei einer Wehrdurchfahrt zeigt eindrücklich die Gefahren dieses Berufes.

Am 04.10.17 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Der Schwarzwald - Die Köhler
Mit der Besiedlung des Schwarzwalds und dem Abbau der Bodenschätze wie Eisen, Silber und Kupfer kommen auch die Köhler in den Wald. Denn für die Verarbeitung von Eisenerz und die Verhüttung von Edelmetallen werden hohe Temperaturen benötigt. Mit der Verbrennung von Holz sind diese Temperaturen nicht zu erreichen: Das Holz muss zuerst verkohlt werden. Diese Arbeit erledigten die Köhler mit ihren Familien tief in den Wäldern, dort wo der Abtransport der gefällten Bäume zu aufwändig war. Sie führen ein einsames und karges Leben und sind im Mittelalter bei der Bevölkerung schlecht angesehen. Davon erzählt zum Beispiel auch "Kohlenmunk-Peter" in Hauffs Märchen "Das kalte Herz". Heute ist der Beruf des Köhlers fast ausgestorben. Förster Philipp Schell aus Freiburg/Horben beschäftigt sich seit Jahren mit der Köhlerei. Im Film baut er einen Kohlemeiler auf. Eindrucksvoll wird deutlich, wie aufwändig es war und ist, in dem zwei - bis drei Wochen dauernden Prozess Holzkohle herzustellen. Tag und Nacht muss er Wache halten und kontrollieren, ob das Holz langsam verschwelt und nicht auf einmal abbrennt. Ein nervenzehrender und dreckiger Job, begleitet von ständigem Schlafmangel. Doch die gute Ausbeute an Holzkohle entschädigt Förster Schell am Ende.

Am 04.10.17 09:15 - 09:45 Uhr auf
hr: Die Giganten der Wälder
Filmautor Werner Czarnecki zeigt in seinem Film typische Verhaltensformen imposanter Rothirsche im Jahresverlauf. Die männlichen Hirsche und die weiblichen leben in der längsten Zeit des Jahres in getrennten Rudeln. Während dieser Zeit wächst den Männchen ein neues Geweih. Die Weibchen sind jetzt mit der Aufzucht ihrer Kälber beschäftigt. Eine Hirschmutter hat ihr neugeborenes Kalb in der Deckung liegen, es wagt schließlich die ersten Schritte. Neben den Spielszenen der Jungtiere in der Gruppe ist ein Säugeakt zu sehen. Im Herbst, wenn die Hirsche ihr nachwachsendes Geweih gefegt haben, wie der Jäger sagt, beginnt die hohe Zeit der Brunft.Jetzt sind die Hirsche ständig auf der Suche nach den Weibchen. Mit lauter Stimme werben sie um ihre Gunst. Gleichzeitig gelten die Rufe auch ihren Brunftrivalen. Zwischen den starken Platzhirschen kommt es zu erbitterten Kämpfen. Mit einem Paarungsakt endet die Dokumation.

Am 04.10.17 11:00 - 11:30 Uhr auf
ZDFinfo: Die alltägliche Papier-Verschwendung

Verpackungen, Taschentücher, Pappbecher: Die Papierflut nimmt weiter zu. 2015 wurden in Deutschland laut Umweltbundesamt rechnerisch pro Einwohner über 250 Kilogramm Papier verbraucht. Jeder fünfte weltweit geschlagene Baum dient auch der Papierherstellung, schätzen Umwelt-Verbände. Doch Papier sparen wird im Alltag oft schwer gemacht: Die Bürger bekommen viel unerwünschte Wurfsendungen in die Briefkästen. Deutschland ist zwar Vorreiter, wenn es um den Einsatz von Altpapier geht: Der liegt bei über 70 Prozent. Doch wir sind weltweit auch im Spitzenbereich, wenn es um den Verbrauch von Papier geht. Doch wo kommt das ganze Papier her? Der Holzbedarf für deutsches Papier wird nur zu geringen Anteilen aus heimischen Wäldern gedeckt. Deutschland importiert viel Zellstoff, etwa aus Skandinavien oder Südamerika. Die Papierindustrie betont, das Holz werde aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen. Anders als bei uns ist es beispielsweise in Skandinavien erlaubt, Holz mit großen Kahlschlägen zu ernten. Umweltschutzverbände beklagen dies seit Jahren und sorgen sich um die letzten sogenannten Primärwälder. Der WWF testet regelmäßig Papierprodukte und entdeckte in der Vergangenheit immer wieder Spuren von verbotenem Tropenholz. Diese Produkte sind auch in Deutschland verbreitet. Denn es herrscht eine große Nachfrage nach Papier. Wie Papierverschwendung verhindert werden kann, zeigt "planet e." am Beispiel einer IT-Firma in den Niederlanden.

Am 04.10.17 12:45 - 13:15 Uhr auf
ZDFinfo: Der Klima-Lügen-Check
Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion. Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt – ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand. „Der letzte Winter war doch kalt“, „Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen“, „Der Klimawandel betrifft uns nicht“ – die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren. Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen. Nicht ohne Grund ist der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz ab Ende November in Paris, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagieren. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem „Point of no Return“. Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen. „Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun“, ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

Am 04.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Was webt der Webervogel?
Im Dschungel Ugandas hat Anna sich in einem Baumhaus eingenistet. In den Bäumen ist immer tierisch was los. Durch das Fernglas entdeckt die Reporterin einen Baum voller Graskugeln. Es sind die Nester der Webervögel. Eine gute Gelegenheit fürt die Tierreporterin, um sich die bunten Vögel und ihre geniale Baukunst ganz genau anzuschauen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 04.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Willkommen im Regenwald
Gestärkt durch eigenhändig erlegten Truthahn und proteinreiche Larven sind Dave und Cody voller Tatendrang und bereit, eine wichtige Entscheidung im nordamerikanischen Regenwald zu treffen: Entweder nehmen die beiden auf der Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington den direkten Weg zur Küste über eine gefährliche Schlucht, oder sie stellen sich einem langen Gewaltmarsch. Völlig aufgeweicht vom Dauerregen wählt das Survival-Duo schließlich die riskantere Passage und überquert den gähnenden Abgrund auf einem glitschigen Baumstamm.

Am 04.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (1/2)
BBC-Reporter Frank Gardner wurde 2004 in Saudi-Arabien von al-Qaida-Sympathisanten angegriffen und schwer verletzt. Nach unzähligen Operationen sitzt er heute im Rollstuhl, kann aber seinen Beruf weiter ausüben und sogar reisen. Zusammen mit dem berühmten britischen Forscher Benedict Allen, der als Mittzwanziger mehrere Monate lang bei den Papua lebte, unternimmt er eine vierwöchige Expedition nach Papua-Neuguinea. Im Dschungel, in den Bergen und in Sümpfen voller Mücken und Krokodile suchen die Männer nach den berühmten Paradiesvögeln, die hier heimisch sind. Von Anfang an läuft nichts wie geplant, denn das feuchtwarme Klima und die logistischen Probleme erschweren das kühne Unterfangen: Wie fährt man mit einen Rollstuhl auf eine Piroge oder durch den Schlamm des tropischen Regenwalds? Abhilfe kommt in Form eines eigens konstruierten Stuhls aus Holz und Rattan. In der ersten Folge des Dokumentar-Zweiteilers begleitet das ARTE-Filmteam die beiden Männer und ihre Papua-Führer erst in die feuchten, übel riechenden Sümpfe an der Küste und dann immer tiefer ins Landesinnere bis zu dem Dorf Kandangi, wo Benedict Allen einst gelebt hat. Der Brite trifft seinen Adoptivvater und einige Mitglieder seiner ehemaligen Familie wieder und erfährt, wer inzwischen verstorben ist. Frank Gardner wird Zeuge rührender Szenen, in denen Benedict Allen wie ein verlorener Sohn empfangen wird. Anschließend geht es an die Vorbereitungen zum schwierigsten Teil der Reise: Die Wanderung in den Nebelwald, wo die Paradiesvögel leben.

Am 04.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Havel
Die Havel zählt sicher nicht zu den großen Strömen Deutschlands, aber sicher zu den abwechslungsreichsten Flüssen unserer Heimat mit einer reichen Tierwelt. Seeadler und Biber leben hier genauso wie Trauerseeschwalben und Wiedehopfe. Die Havel entspringt im Müritz-Nationalpark und mündet in die Elbe. Auf ihrem 334 Kilometer langen Weg mäandert sie in vielen großen Schleifen durch saftige Auen, weite Moore und verwunschene Wälder. Am Ende erreicht sie das größte Binnen-Feuchtgebiet Mitteleuropas. "Die Havel" porträtiert die beeindruckende Schönheit dieser vielfältigen Flusslandschaft.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 04.10.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
SWR: Klimawandel - wie verändert sich der Südwesten?
Alle Welt spricht vom Klimawandel: Schmelzende Polkappen, steigender Meeresspiegel, Dürren und Hunger in der Welt. Aber wie wirkt sich der Klimawandel auf den Südwesten Deutschlands aus? Auf Tiere und Pflanzen, auf die Landschaft - und den Menschen? Wer profitiert und wer wird Verlierer sein? Axel Wagner, SWR Reporter und Biologe, begibt sich auf Klima-Tour durch den Südwesten - an die Orte, wo der Klimawandel schon spürbar ist oder seine Wirkung bald zeigen wird.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-4.25 Uhr)

Am 05.10.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Arktis und Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien gefroren. Auch im Sommer taut das Eis nur an der Oberfläche. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20 mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.

Am 05.10.17 07:35 - 07:40 Uhr auf
WDR: Aha! - Naturräume in Deutschland
"Aha!" gibt Informationen zu Feiertagen und Festen, Landeskunde und auch aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen in einfachem Deutsch. In jeder Sendung werden zwei unterschiedliche Aspekte zu einem Thema aufgegriffen: Kurze Reportagen, erklärende Animationen, historische Aufnahmen oder auch Umfragen vermitteln dabei zentrale Begriffe und Zusammenhänge. Die kurzen Clips sind als Informationsbasis für Deutschlerner geeignet und führen in den Wortschatz des jeweiligen Themenfeldes ein. Sie können im Deutsch- oder thematisch passenden Fachunterricht eingesetzt werden.

Am 05.10.17 08:45 - 09:15 Uhr auf
ZDFinfo: Wettlauf gegen die Flut
Extremwetterlagen und der steigende Meeresspiegel stellen Küstenmetropolen vor massive Probleme. Harald Lesch verfolgt den Wettlauf um die Kontrolle über das Wasser und zeigt neue überraschende Wege, um dem Teufelskreis zu entkommen.

Am 05.10.17 10:10 - 11:05 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Die Macht der Vielen
Klein, schlau, zäh: Ameisen gibt es fast überall. Mit ihren vielen verschiedenen Arten bevölkern die kleinen Krabbler die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie leben in der Wüste oder im Regenwald, als Nomaden oder in echten Hightech-Bauten und haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zu ernähren. Die Dokumentation lüftet das Rätsel ihres Erfolgs - und präsentiert weitere Tiere, die auf ähnlich erstaunliche Art fast alle Winkel der Erde bevölkern.
(Wdh. übermorgen 18.10-19.10 Uhr)

Am 05.10.17 11:30 - 12:00 Uhr auf
NDR: Die Rückkehr der Moorenten
Sie zählt zu den seltensten Tierarten Deutschlands und soll nun in Niedersachsen wieder heimisch werden. Die Moorente war einst in ganz Deutschland verbreitet und wurde vom Menschen fast vollständig ausgerottet. Am Steinhuder Meer brütete sie zuletzt im Jahr 1980. Doch das soll sich nun ändern. Mit Hilfe einiger Naturschützer wurde ein Wiederansiedlungsprojekt ins Leben gerufen, was seinesgleichen sucht. Hunderte Moorenten wurden über Jahre gezüchtet und sollen ausgewildert werden, damit die Art in Niedersachsen wieder eine Zukunft hat.

Am 05.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (2/2)
In der zweiten Folge des Dokumentar-Zweiteilers dringen Frank Gardner und Benedict Allen weiter ins Gebirge vor. Das Gelände wird immer unwegsamer. Frank Gardner machen seine früheren Verletzungen zu schaffen; der kleinste Sturz könnte tödlich sein. Schließlich muss der Reporter per Hubschrauber erst nach Neuseeland und schließlich in ein australisches Krankenhaus gebracht werden. Vier Monate später treffen sich Allen und Gardner wieder, um die Reise zu beenden. Sie werden von einem Vogelexperten der Papua begleitet. Mitten in den Bergen, in der Dämmerung, erblicken sie endlich die langersehnten Tiere.

Am 05.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel
Millionen Verbraucher tanken ohne ihr Wissen schon seit Jahren mit jeder Dieseltankfüllung ein Stück Regenwald. Seit 2007 ist die Industrie staatlich verpflichtet, sieben Prozent Bio in Dieselöl zu mischen, und kaum einer weiß davon. Aber Diesel ist keineswegs so umweltfreundlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Das zeigt nicht nur der augenblickliche Abgasskandal. Auch Biodiesel trägt zu den häufigen Überschreitungen der Stickoxid-Grenzwerte in den Innenstädten bei und wird zu einem ernsten Problem. Stickoxide greifen beim Menschen die Schleimhäute und den Atemapparat an, sie stehen im Verdacht, Herz - und Kreislauferkrankungen zu verursachen. Die Umweltminister von Bund und Ländern haben daher beschlossen, eine gesonderte Umweltzone einzuführen, in der ältere Diesel-Motoren nicht fahren dürfen. Betroffen sind 13 Millionen PKW.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 06.10.17 08:15 - 09:10 Uhr auf
PRO7-MAXX: Aussteiger am Ende der Welt - Washington
Die meisten Menschen haben den Bezug zur Natur und zu den Urgewalten gegen das weiche Kissen der Zivilisation eingetauscht. Viele beschweren sich darüber, wenige ändern es - und genau diese Menschen trifft der Abenteurer Ben Fogle an den entlegensten Orten der Welt. Männer und Frauen, die im modernen Alltag durchaus Erfolg hatten und sich doch dazu entschlossen, ihrem Leben eine vollkommen andere Richtung zu geben. Diesmal ist Ben in den Bergwäldern im Nordwesten der USA unterwegs. Er besucht Lynx Vilden, die den größten Teil ihres Lebens in der Wildnis verbracht hat. Sie versucht sogar, Ben Steinzeit-Tricks beizubringen, um zu überleben.

Am 06.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Das Rätsel der Zwergelefanten
Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Wohl an keinem anderen Ort Afrikas lassen sich die scheuen Bongo-Antilopen so gut beobachten wie hier. Zu Hunderten besuchen Graupapageien die Urwaldlichtung, um von salzhaltigen Sumpfpflanzen zu fressen. Sitatungas und Rotbüffel sind ebenfalls regelmäßige Gäste. Seit 13 Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Was ist der Grund für ihren zwergenhaften Wuchs? Das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor einiger Zeit trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen.

Am 06.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens
Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.

Am 06.10.17 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: 17.000 Kilometer Kanada (1/2)
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes. Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab.

Am 06.10.17 17:05 - 18:00 Uhr auf
N24: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.
(Wdh. übermorgen 11.10-12.00 Uhr)

Am 06.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Yukon - Auf sich allein gestellt
Kim Pasche ist experimenteller Archäologe, Trapper, prähistorischer Handwerker, Experte für ursprüngliche Lebensweisen und Autor diverser Bücher über das Leben und Überleben in der Wildnis. Nach einer Kindheit in der Schweiz zog es ihn mit zwanzig Jahren in den kanadischen Nordwesten, zu den indigenen Völkern des Yukon. Der weitgehend bewaldete Yukon-Nationalpark ist so groß wie Spanien und fast menschenleer. In dieser immensen Wildnis, wo Kim das Leben in völliger Autonomie erlernte, lebt er jedes Jahr für ein paar Monate, manchmal 700 Kilometer von der nächsten menschlichen Siedlung entfernt. Seine Leidenschaft für die Natur und ursprüngliche Überlebensformen ist ansteckend: Neben der Zusammenarbeit mit Archäologiemuseen in der französischsprachigen Schweiz organisiert er regelmäßig Workshops, in denen er den Menschen von heute die Techniken ihrer Vorfahren näherbringt. Dabei lernen die Teilnehmer, wie man Feuer macht, Steine metzt, Seile und Körbe aus Naturfasern flicht oder Alltagsgegenstände aus Holz und Knochen herstellt. "Yukon - Auf sich allein gestellt" ermöglicht eine faszinierende Reise durch Zeit und Raum auf den Spuren der ersten Menschen. Gleichzeitig regt Kim Pasches Leben und Arbeiten zum Nachdenken an über die Zukunftschancen der heutigen Gesellschaftsformen.

Am 06.10.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: 17.000 Kilometer Kanada (2/2)
Der zweite Teil führt das Film-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben - immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm - und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film - und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die Film-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.

Am 06.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier - und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 06.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni

In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 06.10.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 07.10.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume sind Lebensgrundlage für viele, vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Braucht man wirklich neue Wildnisgebiete in Europa und kommt der Urwald zurück?

Am 07.10.17 06:00 - 06:05 Uhr auf
SWR: Die Pappel
Sie ist ein einheimischer Baum und vor allem in den Städten gar nicht so selten: die Pappel. Doch wer kennt schon ihre auffälligen roten Blüten und ihre typischen herzförmigen Blätter?

Am 07.10.17 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.

Am 07.10.17 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (2/2)
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzlylands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs. Es ist ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fischen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter, und die Bedrohung noch größer.

Am 07.10.17 08:55 - 09:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen 9.40-10.30 Uhr sowie 23.55-0.45 Uhr)

Am 07.10.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Der Stachelritter
Der Igel zählt zu den gerne gesehenen Bewohnern in Vorgärten und Wäldern. Sein Leben ist jedoch geheimnisumwittert. Obwohl das Gehirn des "Stachelritters" winzig klein und urtümlich ist, meistert er clever und souverän sein Leben: Er ist ein ausgewiesener Spezialist mit einem phänomenalen Geruchssinn. Ein Filmteam begleitet den Igel in seinem Lebensraum, lernt Freund und Feind kennen und erfährt, wo Igel den Winter verbringen.

Am 07.10.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Einsatz auf Malta
Schon bald werden die beiden jungen Wespenbussarde den Horst verlassen und neben vielen anderen Greifvögeln in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt über Malta geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Naturschützer versuchen, die Abschüsse zu dokumentieren und somit die Polizei zu zwingen, eine Strafverfolgung einzuleiten. Noch umhüllt die beiden jungen Wespenbussarde ein Mantel aus weißem Flaum. Aber schon bald werden sie den Horst verlassen und in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Zusammen mit ihnen starten auch andere Greifvögel zu dem langen und gefährlichen Flug. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt geradewegs über Malta, die Insel im südlichen Mittelmeer. Schreiadler, Wiesenweihen, Rohrweihen und andere bedrohte und streng geschützte Vogelarten fliegen hier auf der Suche nach Rastplätzen jedoch geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Weil weder nationale noch europäische Gesetze dieses Massaker spürbar einschränken konnten, haben sich Naturschützer aus vielen Ländern zu einem mutigen Schritt entschlossen. Mit Fernglas und Videokamera versuchen sie Abschüsse zu dokumentieren und somit Straftaten zu beweisen.

Am 07.10.17 11:25 - 11:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Saw Dogs - Die Kettensägen-Künstler

In dieser Serie geht es um die Kunst des Schnitzens von außergewöhnlichen Holzskulpturen - und das mit Kettensägen. Steve, Pete und Ryan sollen für einen Golfplatz in nur fünf Tagen eine Bank mit Adler-Skulpturen anfertigen. Dafür benötigen sie die Hilfe von zwei erfahrenen Kettensägen-Spezialisten. Derweil unterläuft Lehrling Ryan ein fataler Fehler, der fast das gesamte Projekt gefährdet. Am Ende kommt es ganz anders als erwartet.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 11.50-12.15 Uhr)

Am 07.10.17 16:15 - 16:45 Uhr auf
BR: Die Alpen - Berge im Wandel
Die höheren Temperaturen lassen auch Gletscher schmelzen und setzen dem Permafrost zu, dem dauerhaften Eis, das Fels und Gestein zusammen hält. So erodieren die Alpen immer mehr. Geologen sehen das kritisch, freuen sich aber auch über die Schätze, die jetzt freigegeben werden: Mineralien und Bergkristalle, die von der Geschichte der Alpen erzählen. Zur Geschichte der Alpen gehören auch die Bergbauern. Für sie lohnt es sich kaum mehr, Almweiden zu bewirtschaften. Doch nur so lassen sich die traditionelle Alpenlandschaft und die Artenvielfalt erhalten, wie auch die Forschung zeigt.

Am 07.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 07.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 08.10.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
SWR: Erlebnisreise Odenwald
Die filmische Reise beginnt im Frühling an der Bergstraße mitten im Blütenmeer der Kirsch-, Apfel- und Mandelbäume. Die Römer nannten die Bergstraße „strata montana“, ein Hinweis auf die jahrtausendealte Kulturlandschaft am Fuße des Odenwalds mit seinen malerischen Städtchen. Die Reise führt weiter hinunter zu den hessischen Neckarorten und folgt dem Limesverlauf quer durch das Mittelgebirge. Der Film porträtiert bekannte Städte wie Erbach und Michelstadt, besucht die weithin bekannten Odenwälder Naturschätze und zeigt das heutige bäuerliche und dörfliche Leben.

Am 08.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher kaum sein konnte. Vor 25 Jahren teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker - mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Grenzgänger wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.

Am 08.10.17 18:30 - 19:00 Uhr auf
hr: Der Bauer und die Waldschweine
Bauer Fritz Schäfer braucht mehrere Standbeine, um überleben zu können. Neben seinen 85 Kühen, die wegen des niedrigen Milchpreises wenig einbringen, setzt er auf Tourismus und eben auf die Hutewaldschweine. Es war eine spontane Idee in kleiner Runde bei korsischem Rotwein und korsischer Roter Wurst: Schweine im Wald aufziehen, mit Eicheln füttern und leckere Wurst machen - das können sie auch. Und so haben Fritz Schäfer und der Basdorfer Hutewald-Verein eine alte Tradition wiederbelebt, die seit 1950 ausgestorben war. Wird das Konzept aufgehen?
(Wdh. morgen 10.40-11.10 Uhr)

Am 09.10.17 00:45 - 01:30 Uhr auf
ServusTV: Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger. Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans "Schöner Wald". Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.
(Wdh. heute 10.10-11.10 Uhr)

Am 09.10.17 02:05 - 02:35 Uhr auf
ZDF: Die Lüge vom gerechten Artenschutz
Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Verschiedene Tiere sind schwer vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Eine schwierige Aufgabe, denn Pandaweibchen sind nur einmal im Jahr fruchtbar und dann an höchstens vier Tagen. In Chinas ganz spezieller Reproduktionsklinik werden die Pandababys anschließend im Brutkasten aufgepäppelt. Die chinesische Regierung fördert teure Maßnahmen. Kein Aufwand scheint zu hoch, um die süßen Tiere zu vermehren. Doch dient der Aufwand der Natur oder nur dem Image? In freier Wildbahn ist der Große Panda nur noch selten zu sehen. Ein Grund dafür, ist der ständige Schwund seines Lebensraums. Früher umfasste er einmal weite Teile Südostchinas, inzwischen sind durch Abholzung nur noch vereinzelte Gebiete übrig geblieben. Andere Panda-Hilfsprojekte setzen deshalb auf den Schutz des Lebensraums. Die isolierten Habitate will man durch Korridore zwischen den Waldstücken verbinden. So sollen mehr Tiere in Kontakt kommen und sich natürlich fortpflanzen. Für Pandas gibt es viele Schutzprojekte. Doch lässt sich all der Aufwand wissenschaftlich begründen? Es gibt schließlich viele andere Tiere, die ebenso selten sind. Für etwa 75 Prozent der weltweiten Futterpflanzen, ist die Bestäubung durch Bienen und andere bestäubenden Insekten nötig. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran. Bienen zählen zu den wichtigsten Tieren unseres Planeten. Sie sind das beste Beispiel für eine sogenannte Keystone-Species. Sie bilden den zentralen Schlussstein – den Keystone - von dem viele andere Pflanzen und Tiere abhängen. Auch die im industriellen Maßstab betriebene Landwirtschaft kommt nicht ohne sie aus. Denn ohne Futterpflanzen wie Soja gäbe es auch viele Milch- und Fleischwaren nicht.

Am 09.10.17 02:35 - 03:20 Uhr auf
ZDF: Kielings wilde Welt (1/2) - Die Letzten ihrer Art
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? Wer das schafft, braucht besondere Fähigkeiten. Andreas Kieling zeigt einige dieser ungewöhnlichen Strategien. Der Tierfilmer besucht Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland.

Am 09.10.17 03:15 - 04:00 Uhr auf
arte: Brasiliens grünes Herz am Atlantik
Einst der größte Regenwald der Welt, heute am stärksten gefährdet, aber dennoch eine der artenreichsten Regionen weltweit: der brasilianische Regenwald Mata Atlântica vereint gleich mehrere Superlative. Mit einer ursprünglichen Ausdehnung von 1.300.000 Quadratkilometern erstreckte er sich vormals über weite Teile des östlichen Lateinamerikas. Doch die massive Abholzung während des 20. Jahrhunderts zerstörte über 92 Prozent der Fläche dieses Juwels der Biodiversität. Dennoch zeichnet er sich durch eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus: Viele Tier- und Pflanzenarten kommen nur hier vor, denn der Mata Atlântica bedeckt neben den nebligen Küstenebenen auch die zerklüfteten Abhänge des brasilianischen Hochlandes, wodurch sich auf engstem Raum große Unterschiede in Vegetation und Tierwelt entwickeln konnten. So übertrifft dessen bisher erforschte Pflanzendiversität bei weitem die Artenvielfalt ganz Europas - und Jahr für Jahr werden weitere Spezies entdeckt. "Brasiliens grünes Herz am Atlantik" wurde im Naturreservat Serra do Mar innerhalb des Mata Atlântica gedreht und zeigt beeindruckende Aufnahmen seltener Tierarten. Einer dieser hoch spezialisierten Regenwaldbewohner ist der daumennagelgroße, orangefarbene und hochgiftige Froschlurch Brachycephalus pitanga. Er ist eines der kleinsten Wirbeltiere der Welt und hat sich völlig isoliert auf den Berggipfeln der Serra do Mar entwickelt. Aber auch der Kronentyrann mit seinem beeindruckenden roten Federschmuck, das Goldene Löwenäffchen, zahlreiche Amphibien und mehrere Kolibri-Arten sind hier heimisch. Die bildgewaltige Dokumentation unternimmt eine eindrucksvolle Reise zu den verborgenen Bewohnern dieses einzigartigen und bedrohten Naturraums, der nach wie vor so manches Geheimnis birgt.

Am 09.10.17 07:20 - 07:30 Uhr auf
WDR: Klimawandel in der Schule (1/2)
Aktiver Unterricht mit dem Smartphone: Im SciencePowerLab können die SchülerInnen ihr Mobiltelefon als Werkzeug für Recherche, Dokumentation und Präsentation nutzen. Sie erfahren an praktischen Beispielen, wie ein komplexes Thema im Team aufbereitet und zu einem Film- und Handlungskonzept umgesetzt werden kann. Die heraufziehende Erderwärmung und Klimakrise verlangen sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden ein tiefgreifendes Verständnis über ökologische, ökonomische und wissenschaftlich erforschte Zusammenhänge. Nur so können die Folgen angemessen beurteilt und Lösungen und Auswege zu entwickelt werden. Dazu gehört ein fachlich übergreifendes, an Zusammenhängen orientiertes Denken und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team, um unterschiedliche Perspektiven einfließen zu lassen. Dabei nutzen die Teilnehmenden ihr Mobiltelefon als Werkzeug.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.30-7.40 Uhr)

Am 09.10.17 07:40 - 07:50 Uhr auf
WDR: youth4planet - Wir alle sind Zukunftsmacher!
Stetig zunehmende, immer größere Müll- und Plastikberge sind mittlerweile eine der größten Herausforderungen in der Geschichte der Menschheit - und das weltweit. Nur unter größten Anstrengungen kann dieses globale Problem gemildert werden. Doch was wäre, wenn alle selbst etwas tun und die Zukunft schon heute verändern könnten, um diese Auswüchse unserer Lebensart in den Griff zu bekommen? Genau das haben sich einige Schüler in Hamburg gedacht und einfach losgelegt: Mit selbst gemachten Filmen und einem eigenem Song wollen sie zeigen, dass jeder einzelne, eine ganze Schule oder auch eine ganze Stadt etwas bewegen kann. Felix hat sie besucht, um ihre Ideen kennen zu lernen und präsentiert diese in "ERDE AN ZUKUNFT".

Am 09.10.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.

Am 09.10.17 09:10 - 09:40 Uhr auf
hr: Tiere im Hessischen Ried
Luftaufnahmen zeigen das Hessische Ried mit den weiten Agrarflächen, auf denen sich noch ein letzter Feldhasenbestand erhalten hat. Die Hasen und der Eisvogel sind die Hauptakteure des Films. Gezeigt werden die spektakulären Paarungsrituale der Hasen im zeitigen Frühjahr, Jungtiere in der Sasse sowie der Säugeakt einer Häsin. Der Eisvogel wird in seinem Lebensraum vorgestellt. Der Film zeigt die Nahrungsbeschaffung, die Paarbildung sowie das kuriose Verhalten eines Singvogels im Eisvogelrevier und das Aggressivverhalten der Vögel, wenn Artgenossen die Reviergrenze überschreitet. Neben dem Eisvogel sind einige typische Auwaldbewohner, wie Beutelmeise, Weißstorch, Rebhühner, Graugänse und Graureiher, Schwarzmilan und diverse Singvögel zu sehen. In dem bekannten Auenreservat "Kühkopf" ist der einmalige Kopfweidenbestand zu sehen, daneben die Altarme mit ihren typischen Tieren und Pflanzen wie etwa die seltene Wassernuss.

Am 09.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens.

Am 09.10.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Paradiese - Urlaub in europäischen Naturparks
Ob in Schwedens flacher Moorlandschaft oder den karstigen Bergen Südosteuropas: Ausflüge in naturbelassene Regionen runden einen abwechslungsreichen Urlaub erst ab. Wo sich die Natur ohne menschliche Eingriffe entfalten darf, zeigt sich Europas wahre Vielfalt, und häufig ist sie auch als Tagestour vom Ferienort aus zu entdecken. Beispiele dafür sind die andalusischen Reservate Doñana und Cabo de Gata, die kroatischen Plitvicer Seen mit ihren smaragdgrünen Wasserfällen oder auch der Lorbeerwald auf La Gomera. Italiens Pollino-Park, im Süden bei Kalabrien gelegen, gehört zu den größten Naturschutzgebieten Europas. Naturliebhaber finden hier ausgedehnte Buchenwälder, entlegene Hochweiden und beeindruckende Canyons. Wirklich spannend wird es, wenn kundige Ranger auf die Kostbarkeiten aufmerksam machen.

Am 09.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Überall in Europa stehen Bäume, die für die Menschen eine ganz besondere Rolle spielen. Sie zeugen von vergangenen Zeiten, tragen Früchte, dienen als Spiritualitätsquelle oder werden einfach für ihre Schönheit bewundert. Von den Wurzeln bis zur Krone - zehn Bäume erzählen ihre Geschichte und enthüllen die verblüffende Beziehung zwischen Natur und Kultur. Die Platane auf der Ile de Peilz im Genfer See und der griechische Geroplatanos haben jeweils eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.

Am 10.10.17 00:45 - 03:05 Uhr auf
hr: Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers
Der zivilisationskritische Abenteuerfilm erzählt die wahre Geschichte von Chris McCandless, der 1990 alle Brücken hinter sich abbrach und zwei Jahre lang trampte, bis er in Alaska ankam. Bekannt wurde sein Schicksal durch das Buch "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer, der diese Reise ohne Wiederkehr anhand von Tagebuchnotizen und Interviews packend schilderte. Sean Penns zurückhaltende Inszenierung bewahrt den Zauber dieser Aussteigerfantasie. Dank dem französischen Kameramann Eric Gautier, der schon die unvergessenen Bilder in Walter Salles' Biopic "Die Reise des jungen Che" fotografierte, wird Chris' Trip durch die unterschiedlichen amerikanischen Landschaften zum magischen Kinoerlebnis. Emile Hirsch, der an Leonardo DiCaprio erinnert, verkörpert die Getriebenheit des modernen Trappers mit sanfter Intensität und zieht den Zuschauer bis zum Schluss in seinen Bann. Entstanden ist eine zweifach Oscar-nominierte Hymne an den Aufbruch und die große Freiheit, mit allen Konsequenzen.

Am 10.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Lippenbären - Abenteuer mit dem wahren Balu
Die Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg dokumentieren das Leben der extrem scheuen indischen Lippenbären. Indische Lippenbären wurden durch das "Dschungelbuch" weltberühmt, dienten sie doch als Vorlage für den Bären Balu. Lippenbären sind extrem scheu und meist nachtaktiv und können zudem sehr gefährlich werden. Jedes Jahr kommt es in Indien zu tödlich verlaufenden Zwischenfällen mit Lippenbären. Selbst Biologen wissen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Die beiden Hamburger Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wollten dies ändern und stellten sich der enormen Herausforderung. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. In Karnataka, im Süden des Landes, fanden Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern Verhaltensweisen dokumentieren, die selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt waren. Dafür mussten die Filmer aufwendige Tarnverstecke und sogar einen Aussichtsturm bauen. Zudem setzten sie auch zahlreiche ferngesteuerte Kameras ein: in Höhlen, in der Nähe von Termitennestern und unter Bäumen mit reifen Früchten. Neben den Lippenbären werden auch andere Tiere gezeigt, die denselben Lebensraum teilen, so z. B. Pfaue, Otter, Hörnchen und eine Horde Tempelaffen. Extreme Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde und Zeitraffer ermöglichen dem Betrachter dieses Filmes ein visuelles Spektakel der besonderen Art.

Am 10.10.17 12:05 - 13:00 Uhr auf
3sat: Wie man in den Wald ruft
Jahrtausende lang war der Wald das zentrale Biotop unserer Kultur und Gegenstand vieler Sagen und Legenden. Der Film geht den Emotionen auf den Grund, die der "Mythos Wald" hervorruft. Allgegenwärtig nährte, wärmte und beschützte der Wald die Menschen. Er galt aber auch als unsicher, rätselhaft und gefährlich. Er erschien übermächtig, war Heimat und Fremde zugleich - ein ambivalenter Ort. Ehrfürchtig und schaudernd nahm die Menschheit seine Geschichten in ihr kollektives Gedächtnis auf. Von der Antike bis heute gibt es dazu unzählige künstlerische Zeugnisse aus Literatur, Musik und bildender Kunst. Auch wenn inzwischen bereits mehr Menschen in der Stadt leben als auf dem Land, liefert die "grüne Lunge" unseres Planeten auch in Europa noch überraschende Fakten: So arbeiten etwa in Deutschland mehr Menschen in der Forstwirtschaft als in der Autoindustrie. In Nordost-Europa und auf dem Balkan wird der Wald zum Teil noch so bewirtschaftet, wie es schon in alten Märchen beschrieben wurde. Und weltweit bewohnen noch immer etwa 2.100 indigene Völker die Wälder. Viele Menschen, die Abstand zur Alltagshektik der westlichen Industriegesellschaft gewinnen wollen, sehnen sich nach idyllischen Auszeiten in der Natur und damit auch nach der "uralten Heimat Wald".

Am 10.10.17 13:25 - 14:15 Uhr auf
3sat: Mit Bärenwaisen durchs Tigerland
Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt.Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Die beiden Forscher kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jägern getötet wurden. Ohne sie hätten die Kleinen keine Überlebenschancen.Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende des Herbstes unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Doch Menschen als Ersatzmütter, kann das gut gehen?

Am 10.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Die reiselustigsten Tiere
Die tierischen Nachbarn aus dem Südwesten sind auf der ganzen Welt unterwegs – vom Nordpolarmeer bis in die Savannen Afrikas. Pünktlich zur Rückkehr von Storch & Co begleitet die Dokumentation die tierischen Globetrotter aus dem Südwesten auf ihren Reisen. Die Zuschauer erleben Geschichten von einsamen Wölfen, untreuen Störchen, hungrigen Geiern – und von Tieren, die per Anhalter den halben Globus überquert haben, um sich im Südwesten ein neues Leben aufzubauen.

Am 10.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandig und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Mit seinem Sohn begibt er sich auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat. Biber und Luchse hat der Junior noch nie gesehen. In Estland hat man gute Chancen, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Am 10.10.17 15:50 - 16:40 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
Überall in Europa stehen Bäume, die für die Menschen eine ganz besondere Rolle spielen. Sie zeugen von vergangenen Zeiten, tragen Früchte, dienen als Spiritualitätsquelle oder werden einfach für ihre Schönheit bewundert. Von den Wurzeln bis zur Krone - zehn Bäume erzählen ihre Geschichte und enthüllen die verblüffende Beziehung zwischen Natur und Kultur. In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.

Am 10.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz - vor allem das Tessin - durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 10.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Im Land der wilden Riesen - Wisente in NRW
Ausgedehnte Wälder, große Stauseen: das Sauerland gilt als grüne Lunge des dicht besiedelten Ruhrgebiets. Ob Mensch oder Tier, wer Erholung oder Rückzugsmöglichkeiten sucht, ist hier richtig. Gute Voraussetzungen für ein einzigartiges Projekt: Wisente streifen frei umher, wie zuletzt vor 100 Jahren. Eine kleine Herde wurde im April 2013 ausgewildert und wächst seitdem stetig an. Ein ehrgeiziges Unternehmen, das auch für Probleme sorgt: immer wieder dringen die Tiere in den Lebens- und Arbeitsraum der Menschen vor und richten sogar Schäden an. Das Auswilderungsprojekt droht zu scheitern. Wird die Rückkehr der wilden Riesen gelingen?

Am 10.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl
Die Gefahr, die von radioaktiven Strahlen ausgeht, kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima im März 2011 rufen in vielen Menschen automatisch bedrohliche Erinnerungen aus vergessenen Tagen hervor. Japan ist fern, denken die meisten. Doch vor 25 Jahren, am 26. April 1986, geschah das Unfassbare in Europa, also direkt nebenan: der Super-GAU in Tschernobyl. Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es den Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 10.10.17 23:50 - 00:30 Uhr auf
kabel1doku: Kampf um den Amazonas
Ross Kemp untersucht, wie Öl-Unternehmen Einfluss auf große Teile des Amazonas nehmen, indem sie versuchen, den globalen Wunsch nach Energie zu befriedigen. Außerdem beobachtet er Revierkämpfe auf Soja-Plantagen und bei der Rinderzucht, die zu eskalieren drohen.

Am 11.10.17 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Expedition Alaska (1/2)
Alaska - der nördlichste amerikanische Bundesstaat fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: Beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr. "Expedition Alaska" zeigt gemeinsam mit Umweltwissenschaftlern, Polarökologen und Tierfilmern, welche bereits sichtbaren Veränderungen die globale Erderwärmung in der ansonsten unberührten Wildnis hervorgerufen hat. Die Hauptbedrohung: die Temperaturen steigen hier viermal so schnell wie in anderen Gebieten der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.45-7.30 Uhr)

Am 11.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Der erste Sommer
Der "Start ins Leben" kann für Tierkinder im Südwesten alles sein - behütet und umsorgt, aber auch spannend, aufregend und gefährlich. Die Dokumentation begleitet die Tiere im Südwesten bei ihrem "Start ins Leben". Die Zuschauer erleben die ersten Schritte von Wildkatzen, Waschbären und Wildschweinen, erfahren, warum die Untreue der Eltern Garant einer guten Erziehung sein kann und welche Eltern die besten sind - obwohl man es ihnen eigentlich nicht zutraut.

Am 11.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Lettland - Wildnis zwischen Russland und Riga
Musikprofessor Valdis Muktupavels ist immer auf der Suche nach neuen Melodien. Er wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Beim Brotbacken, beim Heuernten oder beim Fischfang tragen sie ihm ihre Lieder vor. Auf seinem Weg lernt Valdis, den Stimmen der Natur zu lauschen. Dem Gesang des Sprossers im Frühling, dem unheimlichen Heulen der Wölfe im Sommer, dem urtümlichen Röhren der Rothirsche im Herbst oder dem melancholischen Rufen der Singschwäne im Winter. Inspiriert durch die Klänge der Natur komponiert Valdis kleine Melodien, schnitzt sich eine Flöte aus getrockneten Schilfstengeln, lockt Tannenmeisen mit einer Tonpfeife heran und fordert ein Rudel Wölfe mit kraftvoller Stimme zur Antwort heraus.

Am 11.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten

Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

Am 11.10.17 16:45 - 17:15 Uhr auf
arte: Wiese - Bunt statt grün!
Die meisten Wiesen in Deutschland werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das heißt, sie werden immer häufiger abgeerntet und stark gedüngt. Denn Wiesen sind die Basis für die Produkte, die Verbraucher in immer größeren Mengen fordern, beispielsweise Fleisch, Milch und Käse. Das Resultat sind artenarme Grünflächen. Doch was sind die Folgen dieser Entwicklung? Auf der Suche nach Antworten besuchen die "Xenius"-Moderatoren heute ein europaweit einzigartiges Langzeitprojekt in Jena. Denn dort befindet sich auf 100.000 Quadratmeter ein riesiges Freiluftlabor.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 11.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die eindrucksvollste Wasserwildnis Deutschlands liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Müritz ist der größte See auf deutschem Gebiet. Sie bietet einer Vielzahl seltener Tiere eine Zuflucht, wie zum Beispiel Fischadlern und Fischottern, Kranichen und Rohrweihen. Der Nationalpark umfasst nur wenige Dörfer und Städte, dafür aber hunderte von Seen, Moore, Kiefernwälder, den ältesten Buchenwald Deutschlands, Bruchwälder, artenreiche Wiesen und Wacholderflächen. All das prägt das Bild der Müritz und macht diese Region einzigartig in Deutschland.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 11.10.17 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Das Havelland ist eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und durch das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr: Jedes Jahr sammeln sich im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung, und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Im Zentrum des Films steht der Fluss Havel, der diese Landschaft prägt.

Am 12.10.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Ähnlich wie an Land die Regenwälder sind im Meer die Korallenriffe die „Labore des Lebens“ und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Klimajournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken werden. Vergleichbar mit den Regenwaldgebieten, die durch die Abholzung praktisch austrocknen, droht im Meer durch das Absterben der Korallen eine "Steppenbildung". In dem Inselstaat Tuvalu, tausende Kilometer von der Küste Australiens entfernt, sorgt der Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, sodass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.

Am 12.10.17 07:35 - 07:40 Uhr auf
WDR: Aha! - Naturräume in Deutschland
"Aha!" gibt Informationen zu Feiertagen und Festen, Landeskunde und auch aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen in einfachem Deutsch. In jeder Sendung werden zwei unterschiedliche Aspekte zu einem Thema aufgegriffen: Kurze Reportagen, erklärende Animationen, historische Aufnahmen oder auch Umfragen vermitteln dabei zentrale Begriffe und Zusammenhänge. Die kurzen Clips sind als Informationsbasis für Deutschlerner geeignet und führen in den Wortschatz des jeweiligen Themenfeldes ein. Sie können im Deutsch- oder thematisch passenden Fachunterricht eingesetzt werden.

Am 12.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2.000 Meter hoch. Und dennoch dominiert dieser Berg eine ganze Region, eine Landschaft der Superlative: Hier gibt es nicht nur einen der kältesten Orte der Alpenregion, sondern auch den dunkelsten Nachthimmel weit und breit, denn das Land hier ist sehr dünn besiedelt, und die Sterne funkeln wie nirgends sonst in den Bergen. Die Ötschergräben mit ihren wilden Wassern sind der "Grand Canyon" des Landes, und die Wälder an den Hängen des Riesen sind von ursprünglicher Wildheit. Manches dieser Waldstücke ist im Besitz eines streitsüchtigen Vogels, des Auerhahns, der in der Balz energisch sein Revier gegen Rivalen verteidigt.

Am 12.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art "Sicherheitszone" ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.

Am 12.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Frech wie ein Marder
Anna lernt Franzi kennen, einen Baummarder. Sie ist fasziniert von der flinken Franzi, die blitzschnell Bäume hoch- und runterklettern kann und geschickt über Äste balanciert. Das ist so elegant, dagegen wirkt eine Katze langsam und plump. Am meisten beeindruckt die Tierreporterin aber der Moment, als Franzi zwei Meter weit durch die Luft springt. Die Reporterin lernt auch ein Steinmarder-Pärchen kennen, das in einer Scheune wohnt.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 12.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das "First come, first served"-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.

Am 12.10.17 16:00 - 16:45 Uhr auf
phoenix: 1492 - Der Kolumbus-Effekt!
Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wäldern und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind. Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen. Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas. Ihm folgen Unzählige. Über 90 Prozent der indianischen Bevölkerung stirbt nun an eingeschleppten Mikroben. Die Siedler holzen die Wälder ab, fischen die Gewässer leer und bringen ihre Tiere mit in die Neue Welt. Schweine, Pferde, Kühe, Schafe und Bienen erobern den Kontinent. Die Pflanzen aus Europa gedeihen überall in Amerika. Im 18. Jahrhundert hat der "Kolumbus-Effekt" seine volle Wirkung entfaltet. Doch der sogenannte "Columbian Exchange" geht nicht nur in eine Richtung. Zwar schaffen nur wenige Pflanzen den Weg nach Europa, aber Mais und Kartoffeln werden in der Alten Welt die Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. Als die Europäer Segel setzten, waren ihre Motive ökonomischer, politischer und religiöser Art. Aber das wahre Erbe von Kolumbus ist ein biologisches Vermächtnis.

Am 12.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten?

Am 13.10.17 11:15 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien
Auf knapp 7 Millionen Quadratkilometern bietet Australien einen beeindruckenden Artenreichtum in Flora und Fauna. Queensland, auch "Sunshine State" genannt, grenzt im Nordosten an das größte Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef. Hier steht der Kampf der Naturschützer ganz im Zeichen der Bedrohung durch die globale Erwärmung. Forscher untersuchen außerdem die Koalabären auf North Stradbroke Island.

Am 13.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Schottland - Herbe Schönheit am Atlantik
Großbritanniens nördlichste Region hat eine faszinierende Natur und Tierwelt zu bieten. Spektakuläre Flugaufnahmen zeigen die Highlands und einige der mehr als 500 Inseln. Über ein Jahr haben die Naturfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse die schottischen Highlands mit ihren zahlreichen Inseln bereist und zeichnen ein gefühlvolles Porträt der urwüchsigen Landschaft und ihrer eigensinnigen Bewohner.

Am 13.10.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Im Land der wilden Riesen - Wisente in NRW
Ausgedehnte Wälder, große Stauseen: das Sauerland gilt als grüne Lunge des dicht besiedelten Ruhrgebiets. Ob Mensch oder Tier, wer Erholung oder Rückzugsmöglichkeiten sucht, ist hier richtig. Gute Voraussetzungen für ein einzigartiges Projekt: Wisente streifen frei umher, wie zuletzt vor 100 Jahren. Eine kleine Herde wurde im April 2013 ausgewildert und wächst seitdem stetig an. Ein ehrgeiziges Unternehmen, das auch für Probleme sorgt: immer wieder dringen die Tiere in den Lebens- und Arbeitsraum der Menschen vor und richten sogar Schäden an. Das Auswilderungsprojekt droht zu scheitern. Wird die Rückkehr der wilden Riesen gelingen?

Am 13.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Klug wie ein Rabe
Sind Raben wirklich so klug? Und warum gelten sie als Unglücksboten? Um das herauszufinden besucht Anna Marco, einen Filmtiertrainer, der in der Nähe von Hamburg wohnt. Hier lernt Anna Kolkraben Penny kennen und ist auf Anhieb fasziniert von dem aufgeweckten und neugierigen Vogel.

Am 13.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger.

Am 13.10.17 21:00 - 21:30 Uhr auf
3sat: Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, in Treibstoffen und in Tierfutter. Das hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt. Den Preis zahlen vor allem die Bewohner in den Anbaugebieten. Für profitable Nutzflächen in Brasilien werden Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben. Hinzu kommt, dass die meisten Sojabohnen aus den Hauptanbaugebieten gentechnisch verändert sind.
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)

Veranstaltungen


22.11.2017

Rangertour Abtei Mariawald
(52396 Heimbach)
Nationalpark-Ranger begleiten Sie jede Woche auf acht verschiedenen Rundwanderstrecken. Sie bemühen sich dabei, die Natur an ertastbaren, akustisch erlebbaren und duftenden Beispielen erfahrbar zu machen, so dass das Angebot auch für blinde und sehbehinderte Gäste attraktiv ist. Allerdings ist gegebenenfalls eine Begleitperson ratsam, da es teilweise „über Stock und Stein“ geht.
Details


22.11.2017

Motorsägenkurs
(34212 Melsungen)

Details


22.11.2017

"Die Klimakönner" Bildungswerkstatt Wald und Klima
(16225 Eberswalde)
In unserer praxisnahen Bildungswerkstatt lernen die TeilnehmerInnen fachlich-didaktisches Handwerkszeug kennen, um Kindern den Wald näher zu bringen!
Details


22.11.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


22.11.2017

Holzwerkstatt - Meisenknödelhütte
(70597 Stuttgart)

Details

Weitere Termine über die Suche...