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Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 05.03. - 19.03.16

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 05.03.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Mausohr, Abendsegler und andere Fledermäuse
Wo wir uns gruseln, fühlen sich Fledermäuse richtig wohl. Die fliegenden Säugetiere haben auf uns eine faszinierende und gleichzeitig abstoßende Wirkung. In Romanen und Schauermärchen werden Blutsauger, Vampire und Co. seit Jahrhunderten mit Fledermausflügeln und scharfen Eckzähnen dargestellt. Fledermäuse fürchten das Tageslicht und gleiten fast lautlos im Blindflug durch die Nacht. Dank ihrer Echoortung haben sie dabei einen ausgezeichneten Orientierungssinn. Sie bewohnen dunkle und feuchte Orte in alten Gemäuern oder Höhlen.

Am 05.03.16 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Urlaub mit Papageien und Brüllaffen
Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein verschlafenes Faultier.

Am 05.03.16 08:50 - 09:45 Uhr auf
arte: Das schwimmende Krankenhaus vom Amazonas
Das brasilianische Militärschiff "Oswaldo Cruz" transportiert medizinische Ausrüstung, Medikamente, Verbandsstoffe, Zahnarztstühle und sogar einen mobilen Operationssaal über die Wasserstraßen des Amazonasgebietes. Auch drei junge Ärzte sind bei diesem Einsatz mit an Bord des Krankenhausschiffs. Sie haben sich entschlossen, ein Jahr lang dabei zu helfen, die abgelegenen Dörfer am Amazonas medizinisch zu versorgen.

Am 05.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Rutschpartie mit 40-Tonner
Die Waldwege sind nach dem langen Regen extrem rutschig und selbst für versierte Holzfäller nur schwer passierbar. Als einer der 40-Tonnen-Laster im Graben landet, entschließen sich Bobby Goodsons Männer deshalb die Hauptrouten zu sichern, bevor sie ihre Baumstämme ins Sägewerk transportieren. Das kostet zwar Zeit, macht die Beförderung aber weitaus ungefährlicher. Auch rund 120 Kilometer entfernt wird das Holzfällen zur Nervenprobe. In einer Woche läuft auf der Williams-Parzelle der Pachtvertrag aus, und bis dahin sollen die Männer möglichst viel Kapital aus dem Waldgebiet schlagen. Doch dazu benötigen die rauen Burschen dringend zusätzliche Trucks.

Am 05.03.16 10:30 - 11:40 Uhr auf
arte: Waigeo - Insel der Magier
Mit größter Sorge beobachten die eingeborenen Papuas auf der Insel Waigeo, die zum Raja-Ampat-Archipel westlich der Insel Neuguinea gehört, das Eindringen fremder Holzfäller in ihre noch reichen Wälder. Sie sind hilflos. Allerdings besinnen sie sich wieder ihrer magischen Bräuche, um die Fremden zu vertreiben. Der Stammesfürst Bapak Raja Taher Arfan bestätigt das sogenannte Adat-Recht, also ein ungeschriebenes oder Gewohnheitsrecht, nach dem die Orang Hilang als Eigentümer des Waldes gelten und dem nach der Wald nicht angetastet werden darf.

Am 05.03.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
EinsFestival: Das Klima machen wir uns selbst
Der Mensch hat das Klima verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen: Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von uns allen verschuldeten Klimawandels. Der Film zeigt sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden. In Deutschland wird der Klimawandel vor allem mit Wetterkapriolen, Ernteausfällen, aber auch neuen Gesundheitsrisiken begleitet, wie Mückenalarm. Drei exotische Arten haben es bereits in unsere Breiten geschafft - sie könnten Tropenkrankheiten zurück nach Deutschland bringen.

Am 05.03.16 10:35 - 11:20 Uhr auf
ZDFneo: Großbritannien von oben - Landschaft
In der zweiten Folge über Großbritannien geht es um die Natur. Wie konnten Menschen über Jahrhunderte hinweg eine der grünsten und natürlichsten Landschaften formen und gestalten? Gleichzeitig sind die Errichtung von Nationalparks und das organische Wachstum der Städte Eingriffe der Menschen in die Natur. Und sie sind Sinnbild für das postindustrielle Großbritannien. Es wird der Kampf zwischen Stadt und Land gezeigt. Von den Überresten alter Siedlungen bis zur Entstehung moderner, sich ausbreitender Stadtränder oder die Entwicklung von der mittelalterlichen zur postindustriellen Landwirtschaft, welche Satellitentechnik nutzt, wird nahezu alles beleuchtet, was das moderne Großbritannien ausmacht. Wie wird der Gegensatz gelöst, die Dinge zu bewahren, wie sie sind, gegen die Notwendigkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen?

Am 05.03.16 11:30 - 12:00 Uhr auf
mdr: Die Goitzsche
Tom Bernau ist am Wasser zuhause. Von Beruf Binnenfischer bewirtschaftet er den Muldestausee, den Ferropolissee und eben auch den großen Goitzschesee. Er war Zeuge als das Wasser mit bis zu 1.000 Kubikmeter pro Sekunde in das alte Tagebauloch schoss - allerdings ungeplant und vier Jahre bevor die offizielle Flutung beginnen sollte. Heftige Regenfälle und gebrochene Dämme waren für die vorzeitige Flutung verantwortlich, die alles in die Tiefe riss. Tom Bernau erinnert sich noch genau an die Tage als Bitterfeld knapp einer Katastrophe entkam. Jetzt werden hier in der größten Kormorankolonie Sachsen-Anhalts die Jungtiere gerade flügge, eine Rohrdommel gluckst im Schilf, ein Seeadler kreist über der Goitzsche, Biber nagen sich durchs Gehölz. Ein Kleinod, das erst entstanden ist, als der Mensch nichts mehr tat. Nichts, außer dafür zu sorgen, dass sich die Natur wieder ungestört entfalten durfte. So wie damals, als hier noch ein geschützter Auenwald stand. Axel Bulthaupt erzählt die Geschichte des ehemaligen Tagebaulochs bei Bitterfeld und entdeckt das entstandene Naturreservat neu.

Am 05.03.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
mdr: Wildes Russland - Kamtschatka
Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.

Am 05.03.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
SWR: Die frechen Spatzen von Berlin
Die Filmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen verfolgten zwei Jahre lang ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Drama, Liebe und Tod - was in diesem Tierfilm alles passiert, lässt manche Seifenoper blass erscheinen ... Über zwei Jahre lang verfolgten die beiden Filmer im Berliner Zoo ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Die kleinen Vögel sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropole. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten des Großstadtdschungels.

Am 05.03.16 15:35 - 16:20 Uhr auf
arte: Heimliche Helden - Keas in Neuseeland
Neuseeland ist bis heute eine Welt für sich, auch wenn der Mensch und seine Mitbringsel vieles verändert haben. Heute kämpfen die Neuseeländer darum, wenigstens einige der Papageien- und Vogelarten von damals zu retten. Hoffnungslos ist es nicht. Die Keas, die heimlichen Helden Neuseelands, haben aber eine gute Chance. Die Dokumentation zeigt, wie klug diese Bergpapageien wirklich sind. In mehr als vier Jahren Drehzeit wurden die Geheimnisse der Keas gelüftet.

Am 05.03.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
hr: Vielseitiges Papier aus Hessen
Man mag es kaum glauben, aber die deutsche Papierindustrie wird ausschließlich mit heimischen Bäumen versorgt. Buchen aus dem Kaufunger Wald sind begehrte Rohstoffe. Gleich hinter der hessischen Grenze, in der Papierfabrik Sappi im bayerischen Stockstadt, wird aus ihnen in einem aufwändigen Prozess reines, weißes Papier in allen Größen hergestellt. 430.000 Tonnen Papier werden hier jährlich produziert.

Am 05.03.16 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Mäuse oder Wespen? Eine Bussardgeschichte
Mäuse oder Wespen? Eine Justierung der Speisekarte auf solch unterschiedliche Vorlieben hat für zwei Greifvögel weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind - Mäusebussard und Wespenbussard sind zwei sehr ungleiche Brüder. So macht die Spezialisierung auf die Insektenkost den einen zum Zugvogel, sogar zu einem Langstreckenzieher. Wer hat die bessere Karte fürs Überleben gezogen? Wer geht heute die größeren Risiken ein? Dafür, dass sie so allerhand Plagegeister kurzhalten, zeigen wir uns ihnen oft wenig dankbar.

Am 05.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Wilder Balkan
Regisseur und Kameramann Michael Schlamberger beginnt seine Reise über die Balkanhalbinsel in Montenegro. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" finden sich einige der letzten Urwälder Europas. Bären, Wölfe und Luchse konnten in den unzugänglichen Wäldern überleben und Fischotter jagen durch glasklare türkisblaue Gebirgsflüsse.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 06.03.16 06:20 - 07:05 Uhr auf
3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Eine brodelnde Magmakammer unter der Erde, ein fantastischer Tierreichtum - was sind heute die Herausforderungen für diesen ältesten Nationalpark der Erde? Die Dokumentation fragt im Yellowstone nach der Zukunft der großen Parks. Der Yellowstone Nationalpark ist der berühmteste und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Welt.

Am 06.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit vereinten Kräften
Ohne Teamwork geht im Sumpf gar nichts! Rund 60 Truck-Ladungen Holz warten in den Lagern auf den Abtransport, außerdem ziehen Bobby Goodsons Männer mitsamt ihren schweren Maschinen in ein anderes Waldgebiet um. Solche Mammut-Aktionen sind nur mit vereinten Kräften zu bewältigen. Vor allem die Fahrer stehen in diesen Tagen unter großem Druck. Die Waldwege sind extrem rutschig, und die rauen Burschen landen mit ihren riesigen Fuhren regelmäßig im Straßengraben. Wenn die Trucks im knietiefen Morast fest stecken, hilft meist nur noch ein kräftiger Schubs mit dem Bulldozer.

Am 06.03.16 11:55 - 12:35 Uhr auf
ZDFneo: Wildes Deutschland (1/2)
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und seiner Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist.

Am 06.03.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.

Am 06.03.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
ZDFneo: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.

Am 06.03.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Im Reich des Eisvogels
Sein Revier liegt mitten in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat: dem Westerwald. Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population auslöschen. Sobald die kalte Jahreszeit vorbei ist, ziehen die kleinen Vögel drei Bruten groß. Eine solche Staffelbrut ist nahezu einmalig in der Vogelwelt. Der Film dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern.

Am 06.03.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
EinsPlus: Im Dschungel der Waldelefanten
Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten, ihre Ohren sind runder geformt und sie bilden kleinere Familiengruppen. Da sie die meiste Zeit im undurchdringlichen Dschungel Zentralafrikas verbringen, ist nur wenig über sie bekannt. Dennoch sind sie durch Wilderer in ihrer Existenz bedroht. Die Forscherin Andrea Turkalo hat ihr Leben dem Schutz der Waldelefanten in der Zentralafrikanischen Republik gewidmet. In dem einfühlsamen Film wird eine engagierte Frau und ihr bedingungsloser Einsatz für die Waldelefanten in einer der entlegensten Regionen im Herzen Afrikas porträtiert.

Am 06.03.16 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Planet der Spatzen
Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

Am 06.03.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
EinsPlus: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende von Elefanten durch die Weiten Chinas. 2010 gab es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna-Naturreservats im Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegten. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die letzten ihrer Art. Kameramann Richard Kirby beschloss, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden, und will damit auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin, die alles dafür tut, die Haltung der Menschen vor Ort den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.

Am 06.03.16 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Willi, die Wechselkröte
Ihr Leben ist alles andere als beschaulich: Wenn im Frühjahr ein kräftiger Gewitterregen Pfützen füllt und kleine Mulden überschwemmt, beginnt für Wechselkröten ein Wettlauf mit der Zeit: Die Weibchen legen ihre Laichschnüre nur in Tümpel ab, die nach ein paar Wochen wieder ausgetrocknet sein werden. Bis die Pfütze verschwindet, müssen sich die Kaulquappen zu kleinen Wechselkröten entwickelt haben, wenn sie nicht mit dem letzten Wasser vertrocknen und sterben wollen. Der Filmautor zeigt ein Jahr im Leben einer Wechselkröte und nimmt teil an ihrem Schicksal - da ist es kein Wunder, dass er seinen tierischen Star auch mit einem Namen versehen hat: "Willi" wird bei seinen lebensgefährlichen Wanderungen beobachtet, bei der Suche nach einem Weibchen, man begleitet ihn auf Jagdstreifzügen, und schließlich folgt ihm die Kamera auch zu den gefährlichen Weidegründen der anderen Kiesgrubenbewohner.

Am 06.03.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
EinsPlus: Großer Elefant - Kleiner Elefant
Der Große Elefant ist ein mächtiger Bulle, der im nordwestlichen Teil des Ngorongoro-Schutzgebietes in Tansania durch Steppe und Savanne wandert. Er ist nicht nur auf der Suche nach Nahrung, sondern auch nach paarungsbereiten Kühen. Die weiblichen Tiere leben mit ihren Kälbern in Familien-Gruppen, die ein Dutzend oder mehr Elefanten umfassen. Der Kleine Elefant ist eines dieser Kälber. Zusammen mit seiner Mutter, den "Tanten" und anderen Jungtieren zieht er durch die karge Landschaft einer harten Trockenzeit. Längst hat die Sonne Gräser und Kräuter, die Hauptnahrung der Kühe, vertrocknen lassen. Den Tieren fällt es schwer, ihren täglichen Bedarf zu decken. Doch wenn hin und wieder der Große Elefant die Gruppe besucht, verändert sich die Situation zum Vorteil für die gesamte Herde. Der Große Elefant weiß, wo es auch in der Trockenzeit frisches Grün gibt - in den Baumkronen der Schirm-Akazien und anderer Bäume. Und meist begnügt sich der Bulle nicht damit, mit seinem langen Rüssel ein paar Zweige herunterzureißen. Seine Riesenkräfte erlauben ihm, den Baum einfach umzuwerfen. Allein durch seine Anwesenheit schützt er die kleinen Kälber vor Löwen und anderen Raubtieren.

Am 06.03.16 23:40 - 00:25 Uhr auf
arte: Jenny und ihre Flughunde
Die Nordostküste Australiens ist die biologisch artenreichste Region des Kontinents. Sie ist auch die Heimat der Flughunde, die einst zu Hunderttausenden den 400 Kilometer langen Küstenstreifen bevölkerten. Doch die Populationen sind dramatisch gesunken, auch weil Obstfarmer die gefräßigen Fledertiere mit allen Mitteln bekämpft haben. Seit einigen Jahren befällt die Tiere außerdem eine mysteriöse Krankheit: Sie stürzen gelähmt aus den Bäumen zu Boden und verenden qualvoll.

Am 07.03.16 04:00 - 04:45 Uhr auf
phoenix: Auf der Spur der Küstenwölfe
Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzig-artigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin Gudrun Pflüger ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt. Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen heraufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als 10 Kilometer. Gudrun Pflügers Zielgebiet liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Sie will mehr erfahren über die seltenen Wölfe. Vor allem, wie groß ist ihr Verbreitungsgebiet und wie ist ihr ursprüngliches Sozialverhalten?

Am 07.03.16 04:45 - 05:30 Uhr auf
phoenix: Im Visier der Grizzly-Giganten
Die Schlagzeile in der Alaskanischen Anchorage Daily News verschlug mir den Atem: "Giant Grizzly Skeleton found on Aleutian Islands". Goldsucher hatten an einer der entlegensten Küstenregionen Westalaskas ein Bärenskelett von unglaublicher Größe gefunden. Aufgerichtet muss dieses Tier über vier Meter groß gewesen sein. Am Skelett befanden sich noch Fellstücke. Der Bär kann höchstens ein paar Jahre in dem kalten arktischen Klima gelegen haben. Immer wieder gab es Gerüchte über besonders riesige Bären, die in abgelegenen Gebieten Alaskas überlebt haben sollen. Der Gedanke, einen solchen Bären vor die Filmkamera zu bekommen ließ mich nicht mehr los. Existieren sie immer noch?

Am 07.03.16 08:55 - 09:50 Uhr auf
arte: Grünes Erwachen im Reich der Mitte
2004 begab sich eine Gruppe von Journalisten und Aktivisten nach Yunnan, um für den Erhalt einer der letzten noch intakten Flusslandschaften in China zu kämpfen. Schon für Mao hatte die Natur nie Priorität. Unter seiner Herrschaft galt für die zerstörerische Landwirtschaftspolitik und Abholzungen im ganzen Land das Motto: "Der Mensch muss die Natur gefügig machen". Die Provinz Yunnan weist die höchste Biodiversität in ganz China auf. Dort kommen mehr als die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten des Landes vor. Die malerische Landschaft lockt immer mehr Touristen in die Gegend, deren fruchtbare Böden seit Generationen von ethnischen Minderheiten bewirtschaftet werden. Dessen ungeachtet wurde ein Projekt zum Bau von 21 Staudämmen an den Flüssen der Region auf den Weg gebracht. In einem Land, in dem es keine Opposition geben darf, ist es sehr schwierig, Bauprojekte zu verhindern. Doch 2003 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Bürgern das Recht auf Diskussion und Beteiligung an Entscheidungsprozessen einräumt. Darauf gründen die Aktivisten ihre Forderungen. Vor Ort machten sie die Bevölkerung auf Risiken und Langzeitfolgen der Staudämme für ihr Leben und die Umwelt aufmerksam. Nach dieser Aufklärungskampagne schlossen sich die Bauern der Bewegung an und bekämpften das Bauprojekt massiv. Die Dokumentation zeichnet die Ereignisse zwischen 2004 und 2008 nach und veranschaulicht ihre Hintergründe. Interviews mit Aktivisten, Journalisten und Experten zur aktuellen Lage und Treffen mit den Bauern in ihren Dörfern bilden den erzählerischen roten Faden.

Am 07.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Meine Hütte
Bald hundert Jahre alt, ist das oberhalb der Pupplinger Au gelegene Holzhaus fast ein Bestandteil der Natur geworden. Filmautor Markus Frenzel zeichnet ein Bild von Fauna und Flora in der Umgebung dieser Waldhütte und erzählt auch die Geschichte eines Stadtmenschen und Naturfilmers, der zumindest zeitweise mitten in der Natur wohnt. Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte.

Am 07.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Big Five Südamerika - Der Jaguar
Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguaçu hatte man lange nicht mit großen Raubkatzen zu tun, denn die wenigen scheuen Exemplare haben sich in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch in der letzten Zeit kommen sie bedrohlich nahe. Vor allem zwei junge Jaguarbrüder machen den brasilianischen Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Jederzeit könnte es zu einem Konflikt mit Menschen kommen - es wäre das Aus für die Jaguare am Iguaçu. Auch im Pantanal, diesem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland in Zentralbrasilien, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer fürchten um ihr Vieh und lassen die Jaguare immer noch heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte des Farmlandes der Fazenda Barranco Alto im Südpantanal überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug an wilder Beute. Lucas Leuzinger hat so gut wie keinen Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Fast das ganze Land steht unter Wasser, die seit langer Zeit einbestellten Experten haben keinen Erfolg. Denn nichts ist einfacher für einen Jaguar, als vor seinen Jägern davonzuschwimmen. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren mit seiner Kamera die Jaguare in einem abgelegenen Schutzgebiet. Über 39 verschiedene Jaguare konnte er schon ausfindig machen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.

Am 07.03.16 14:25 - 14:30 Uhr auf
ARD-alpha: Die Ulme


Am 07.03.16 18:30 - 19:10 Uhr auf
arte: Heimliche Helden - Keas in Neuseeland
Neuseeland ist bis heute eine Welt für sich, auch wenn der Mensch und seine Mitbringsel vieles verändert haben. Heute kämpfen die Neuseeländer darum, wenigstens einige der Papageien- und Vogelarten von damals zu retten. Hoffnungslos ist es nicht. Die Keas, die heimlichen Helden Neuseelands, haben aber eine gute Chance. Die Dokumentation zeigt, wie klug diese Bergpapageien wirklich sind. In mehr als vier Jahren Drehzeit wurden die Geheimnisse der Keas gelüftet.

Am 07.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Expedition Himalaya - Auf der Fährte der Tiger
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalaja könnten Tiger eine Chance haben auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo.

Am 08.03.16 10:55 - 11:50 Uhr auf
arte: Im Land der Samen - Die letzten Rentiernomaden
Im hohen Norden Schwedens lebt die Minderheit der Samen, deren Kultur und Lebensgrundlage, die Rentierzucht, vom Aussterben bedroht sind. Am äußersten Rand des Laponia-Gebiets versucht der Berufsfischer und Rentierzüchter Kenneth Pittja, die Lebensweise seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Das ist eine große Herausforderung inmitten der kargen Natur mit ihren kurzen Sommern und Wetterextremen. Nun bedroht auch noch der Bau einer Eisenerzmine die letzten Rentiernomaden. Doch immer mehr junge, traditionsbewusste Samen wehren sich gegen den Ausverkauf der Natur und das Verschwinden ihrer traditionellen Lebensweise.

Am 08.03.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Kanada - In den Wäldern der Westküste
Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.

Am 08.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: BIG FIVE Südamerika - Die Anakonda
Die grüne Anakonda: Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm. Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben ihr immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.

Am 08.03.16 14:20 - 14:50 Uhr auf
3sat: Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner
Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr. Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen. Als die beiden Deutschen Daniela Jährig und ihr Mann Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk.

Am 08.03.16 14:50 - 15:30 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit. Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

Am 08.03.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.

Am 08.03.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.

Am 08.03.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.

Am 08.03.16 17:05 - 18:00 Uhr auf
N24: Insekten - Das große Krabbeln
Obwohl viele Menschen Insekten als lästige Geschöpfe abtun, begegnen sie uns im Alltag überall. Dabei vergessen wir oftmals, dass auch wir von Insekten abhängig sind - nicht nur, wenn wir Honig essen wollen. Bereits vor Millionen von Jahren schwirrten die unterschiedlichsten Käfer auf unserer Erde umher. Doch wie haben sich die kleinen Lebewesen im Laufe der Zeit entwickelt und vervielfältigt? Faszinierende Nahaufnahmen bieten einen bunten Einblick in die Welt der Insekten.

Am 08.03.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.45 Uhr)

Am 08.03.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
In den beiden letzten Monate des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.

Am 08.03.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Jenisch-Park - grüne Perle an der Elbe
Er gilt als der schönste Park der an Grünanlagen reichen Stadt Hamburg. Das sanft gewellt abfallende Gelände mit Wald, Bachtal und kleinen Seen liegt direkt an der Elbe, mit schöner Aussicht direkt auf die vorbeifahrenden Kreuzfahrtschiffe und Containerriesen. Die Spaziergänger genießen die wundervollen Blickachsen im Park auf immer wechselnde Landschaftsgemälde, bewundern die jahrhundertealten Eichen und erfreuen sich im Frühling über die seltenen, gelb blühenden Wildtulpen und die bunten Teppiche aus Buschwindröschen. Der Park ist heute Naherholungsgrün für die Anwohner, viele Besucher kommen allein schon wegen des botanisch interessanten alten Baumbestandes in schönster Lage an der Elbe. Das "Parkpflegewerk Jenischpark" von 1993 gibt die Richtlinien vor, nachdem umfangreiche Rettungs- und Pflegemaßnahmen das historische Vorbild wiederherzustellen suchen. Zusätzlich engagiert sich seit 2003 der Verein "Freunde des Jenischparks" für den Erhalt des Parks und konnte dank großzügiger Spenden wichtige Elemente des Parks wiederherstellen lassen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 08.03.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Geo-Engineering
Ob Meeresdüngung, Wüstenaufforstung oder Reflektion von Sonneneinstrahlung - der Mensch versucht, durch Geo-Engineering den Klimawandel aufzuhalten. Ob dies gelingen kann, prüft Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 08.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Im Bann des Reinhardswaldes
Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht, ziehen den Naturkenner Lenhardt in den Bann. Ähnlich geht es Michael Heyer. Als Förster ist er für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes verantwortlich, aber auch ihn nimmt die Historie des Waldes an der nördlichen Peripherie Hessens gefangen. Und was bringt die Zukunft für den Reinhardswald? Was wird sich verändern? Über 100 Windräder plant das Land Hessen in dem Gebiet. Naturschützer und Teile der Bevölkerung laufen Sturm. Die Sababurg gekrönt von drehenden Rotorblättern - ein Unding für die einen, eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten der Energiewende, sagen die anderen.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)

Am 08.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Flugkünstler der Extreme - Kolibris
Farbenprächtiges Gefieder, faszinierende Flugkünste, extreme Leistungen - Kolibris fallen auf. Sie leben ständig am Limit wegen des enorm hohen Energieverbrauchs und wegen ihrer winzigen Körpergröße. Modernste Kameratechnik mit Extremzeitlupe und Wärmebildern zeigt die Akrobaten der Lüfte bei ihrer Nahrungssuche und nebenbei beim Bestäuben von Pflanzen in ihrer Heimat auf dem amerikanischen Kontinent.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 09.03.16 00:35 - 02:15 Uhr auf
ARD: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Marco Bechis' bildgewaltiges Drama erzählt in halbdokumentarischer Nüchternheit eine ebenso eindringliche wie alltägliche Geschichte im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gedreht mit Guarani-Kaiowá als Laiendarstellern. Die Gegensätze sind unverkennbar: hier die umtriebigen Farmer mit ihren mühsam geschaffenen Paradiesgärten, dort die zur Tatenlosigkeit verdammten einstigen Jäger und Sammler. Für sie, für die es mit der Vernichtung des Regenwaldes kein Zurück mehr gibt, bietet das moderne Brasilien wenig Hoffnung - nur Gelegenheitsjobs als Arbeitssklaven und die Verführungen des Konsums, Alkohol und Markenturnschuhe.

Am 09.03.16 05:25 - 06:20 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. 1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley angst und bange.

Am 09.03.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Im größten Museumsbau Deutschlands können Besucher in das Universum "Meer" eintauchen. Doch was die Besucher im Ozeaneum in Stralsund nicht mitbekommen: Hinter den Kulissen wird Hightech betrieben. Die 39 Aquarien sind mit sechs Millionen Liter Wasser gefüllt. Rund 200 Tonnen Salz pro Jahr benötigt das Aquarium, um das zuvor vollkommen entkeimte Wasser entsprechend den Original-Lebensräumen "aufzusalzen". "Xenius" begleitet das Team des Ozeaneums um Aquarienleiterin Nicole Kube rund um die Uhr, denn ein künstliches Ökosystem macht keine Pause.
(Wdh. heute 17.10-17.40 Uhr)

Am 09.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: BIG FIVE Südamerika - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in den ecuadorianischen Hochanden.

Am 09.03.16 16:15 - 16:30 Uhr auf
EinsFestival: Der Wald ist mein Freund
Sechs Städter wollen sich selbst erfahren und wagen ein Experiment in der Wildnis. Im Teutoburger Wald begeben sie sich unter der Leitung von Felix von Schönebeck von der 'Draußenzeit' Münster auf eine Wanderung in Abgeschiedenheit. Sich einzulassen auf die Natur und Teil des Waldes zu werden - das ist das Ziel der Expedition. 'Ein bisschen gegruselt habe ich mich schon während der Nacht', erzählt eine Waldwanderin. Aber am Morgen hat sie dann wieder Freude an den Tierlauten und der glitzernden Sonne durch das Blätterdach. Die Wanderer genießen die Ruhe und Stille des Waldes und zumindest einer von ihnen trifft eine wichtige Entscheidung für sein Leben.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)

Am 10.03.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Umweltökonomie - Was "kostet" eine Art?
Braucht die Welt Schabrackentapire? Müssen wir alles geben, sie zu retten, oder ist das unnötig? Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist schlicht unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollen wir mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um wenigstens die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann. Die seltene Oman-Banane Umq Bir oder der geheimnisvolle Meeresschwamm Suberites zeigen, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere. Die Xenius-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner fahren nach Nürnberg, um Schabrackentapire kennen zu lernen. Der Tiergarten leitet das aufwändige Schutzprogramm der Tiere. Aber: Wie viel wert sind sie?
(Wdh. heute 17.30-18.00 Uhr)

Am 10.03.16 12:15 - 12:30 Uhr auf
hr: Angst vor dem Wolf - Müssen wir wieder lernen, mit den Wölfen zu leben?
Wölfe gehören zu den gefährdeten Rassen und dürfen nicht geschossen werden. Horst Feldkötter findet es richtig, dass die Tiere unter Naturschutz stehen. Der 63-Jährige ist ehrenamtlicher Wolfsberater im Kreis Herford und Minden-Lübbecke. Regelmäßig sucht er im Moor nach Wolfsspuren und kontrolliert seine Fotofallen. "Vor einer Woche habe ich hier einen Wolf gesehen. Er war etwa 40 Meter entfernt. Das war wie ein Sechser im Lotto." Feldkötter geht davon aus, dass der von Polen eingewanderte Wolf sich in Zukunft auch in Nordrhein-Westfalen schnell verbreiten wird. "2010 hatten wir noch zehn Rudel in ganz Deutschland, mittlerweile sind 25 Rudel dazugekommen". In Niedersachsen hat ein Wolf vor kurzem 60 Schafe gerissen. Bei solchen Zahlen wird Schäfer Nils Möller angst und bange. Er wäre froh, wenn die Tiere nie wieder zurückkehren - ganz im Gegensatz zu Wolfsberater Horst Feldkötter: "Wir müssen wieder lernen, mit den Wölfen zu leben."

Am 10.03.16 12:45 - 13:45 Uhr auf
WDR: Faszination der Tierwanderungen
Ob bei der täglichen Nahrungssuche oder dem jährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterquartier: Tiere sind immer in Bewegung. Bis heute bergen ihr Verhalten und ihre Zugrouten unzählige Geheimnisse. Um diesen auf die Spur zu kommen, stattet der Verhaltensbiologe Martin Wikelski weltweit Tiere mit modernsten Sendern aus. Dabei geht es dem Visionär um ein völlig neues Verständnis für das Leben auf der Erde. Wie schon Alexander von Humboldt vor 200 Jahren will er mit Hilfe der Tiere das globale Zusammenspiel des Lebens entschlüsseln. Dazu gehört auch, den "sechsten Sinn" der Tiere zu nutzen, um Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Tsunamis oder Erdbeben besser vorauszusagen. Außerdem erforscht er, wo und wie sich Epidemien durch infizierte Wildtiere global ausbreiten können. Mit seinem Langzeitprojekt "ICARUS" verfolgt Martin Wikelski die Mission demnächst mithilfe der internationalen Raumstation ISS die Funksignale der besenderten Tiere aus dem Weltall zu verfolgen. Wie das funktioniert und was uns Tiere verraten, wenn sie ihr Verhalten ändern, erklärt er in Planet Wissen. Prof. Martin Wikelski ist Verhaltensbiologe und Ornithologe. Er ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell. Der renommierte Experte für (globale) Tierwanderungen ist Professor an der Universität Konstanz in der Abteilung "Tierwanderungen und Immunökologie". Weltweit hat der schon über 1.000 Tiere "besendert", mehr als 80 verschiedene Tierarten.

Am 10.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Big Five Südamerika - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Filmteam von Felix Heidinger auf den Weg zum Manu-Nationalpark, mit dem Boot immer flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Altarme des Rio Manu, wo die Riesenotter-Familien wie und je ihr unberührtes paradiesisches Leben führen. Es gelingt, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen ebenso wie bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen, Kämpfe, die ganz unerwartete Sieger haben. Doch die weltweite Zerstörung der Lebensräume macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei zu dokumentieren, neu angefacht und schlimmer denn je durch den aktuellen Goldrausch, der den Preis des Goldes in Schwindel erregende Höhen getrieben hat.

Am 10.03.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Planet der Spatzen
Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

Am 10.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Unbekanntes Bulgarien - Durch die wilden Gebirge am Rande Europas
Bulgarien - das ist weit mehr als nur das billige Urlaubsziel am Schwarzen Meer. Wer den Balkanstaat bereist, entdeckt ein spannendes Stück Europa zwischen Orient und Okzident, dessen bewegte Geschichte, die bis auf die Thraker zurückgeht, sich allerorts in Architektur, Kunst und Kultur widerspiegelt. Die Natur des Landes ist so beeindruckend wie vielseitig. Knapp 3.000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären bewohnen die Wälder, und selbst die Rosen duften intensiver als woanders.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 10.03.16 23:05 - 00:05 Uhr auf
N24: Martin Mars - Feuerwehr der Lüfte
Dieser kanadische Flieger kommt zum Einsatz, wenn ein Brand an einem Ort ausbricht, zu dem gewöhnliche Methoden der Feuerbekämpfung nicht durchdringen können: die "Martin Mars". Bis zu 30 Tonnen Wasser kann das Löschflugzeug direkt aus Gewässern aufnehmen und transportieren. Doch die veraltete Steuerung der ehemaligen Militär-Maschine erfordert neben fliegerischem Können auch starke Nerven. Wird das Flugboot seinen Dauereinsatz in den Wäldern Mexikos erfolgreich bewältigen?
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 10.03.16 23:05 - 00:05 Uhr auf
n-tv: Gnadenlose Wildnis - Alaska
Wenn die raue Küste Alaskas aus dem Winterschlaf erwacht, bleiben der heimischen Tierwelt nur wenige Monate Sonnenschein. Vor dem nächsten Winter gibt es viel zu tun. Die Bären erwachen hungrig aus dem Winterschlaf und müssen sich sofort auf Futtersuche machen. Wenn im Norden das Eis schmilzt, ist das das Zeichen für die Karibu-Herden weiterzuziehen. Denn mit der erwachenden Natur kehren auch Millionen Moskitos zurück. Die Dokumentation reist durch die Wildnis.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)

Am 11.03.16 08:10 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die große Wanderung der Lachse
Jedes Jahr begibt sich eine halbe Milliarde Lachse vom Pazifischen Ozean an der Westküste der USA auf eine gigantische Wanderung. 5.000 Kilometer weiter, im Landesinneren von Kanada laichen sie - doch der Weg flussaufwärts ist gefährlich. Grizzlybären und Wölfe lauern am Ufer bereits auf sie, und auch Orcas und Seelöwen mögen Lachs ausgesprochen gern.

Am 11.03.16 09:10 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Neuseeland
In dieser Folge lernen Sie die Nationalparks und Schutzgebiete des isolierten Inselstaates Neuseelands kennen. Auf der Nordinsel befindet sich der Großteil der Bevölkerung, während die Südinsel eine natürliche Schatztruhe darstellt, die von Naturliebhabern beschützt wird. Seelöwen beginnen mit einer Rekolonisierung an der Küste. Der seltene Gelbaugenpinguin kann in Ruhe fischen. Und eine Vielzahl gefährdeter Vogelarten wird umgesiedelt.
(Wdh. morgen 5.25-6.05 Uhr)

Am 11.03.16 10:05 - 11:05 Uhr auf
ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (1/2)
Der bekannte Naturschützer und Fotograf Yann Arthus-Bertrand zeigt zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt der Erde bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland: Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.
(Wdh. morgen 4.35-5.25 Uhr)

Am 11.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Im Regenwald der Geisterbären
Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch vielmehr den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher?

Am 11.03.16 12:45 - 13:45 Uhr auf
WDR: Jagd auf dem Prüfstand
Die Jagdpraxis in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik: Rückständigkeit, Wahrung traditioneller Besitzansprüche, Mangel an Verantwortung und fachlichen Fähigkeiten, sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind die wesentlichen Vorwürfe. Die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft werden nicht zurückgedrängt und während einerseits die Bestände an Wildschweinen und Rehen explodieren, sind Feldhase und Rebhühner fast ausgerottet. Die Frage steht im Raum: Ist unser mit über 360.000 vorwiegend privaten Jägern und Jägerinnen organisiertes Jagdsystem überhaupt noch in der Lage, ein funktionierendes Wildtiermanagement zu betreiben? Im Kanton Genf verzichtet man seit über 40 Jahren auf Privatjäger. Zusammen mit Gottlieb Dandliker, dem dortigen Wildtierinspektor und Prof. Rainer Wagelaar von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg - selbst Jäger, Jagdausbilder und Jagdkritiker - lotet Planet Wissen Missstände, Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Jagd aus.

Am 11.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: BIG FIVE Südamerika - Der Ameisenbär
In Brasilien ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff seit einigen Jahren dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche und charismatische Tier ist einer der letzten "Ureinwohner" Südamerikas. Denn nur ein paar Spezialisten der neotropen Fauna überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als sich vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama auftat. Als Fressfeinde und Nahrungskonkurrenten verdrängten die "modernen", weltweit sehr erfolgreichen Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt - wohl wegen seiner ausgefallenen Nahrungsweise. Die deutsche Forscherin scheut keinen Weg, denn sie will mehr über das Verhalten der weitgehend unerforschten "Ameisenfresser" erfahren. Ihre ersten Daten sammelt sie in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt ganz im Norden Brasiliens. Hier in der Nähe des Äquators steigen die Temperaturen oft über 40 Grad im Schatten, doch die Biologin bleibt beharrlich. Denn ausgerechnet in den Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum wegnehmen, findet offensichtlich der Große Ameisenbär eine optimale Umgebung vor. Die ungewöhnliche Dichte dieser Tiere ist Teil der Forschungsarbeit von Lydia Möcklinghoff. Offenbar finden die Tiere hier kaum Fressfeinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blätter der Akazienbäume vor. Doch Lydia Möcklinghoff will mehr wissen. Ihre Forschung führt sie ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde.

Am 11.03.16 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?
Reporter sind neugierig. Das ist auch Willi! Er macht sich auf durch Bayern und den Rest der deutschen Welt, um Berufe, Orte und Abläufe zu erkunden.

Am 11.03.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.

Am 11.03.16 20:05 - 21:05 Uhr auf
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Gibt es Bigfoot wirklich? Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken dieser Frage auf die Spur. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.05-22.05 Uhr)

Am 11.03.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Dogwood-Canyon-Erlebniszentrum
Ein Erlebniszentrum in der freien Natur: Im Dogwood-Canyon-Naturschutzgebiet in Missouri gibt es bezaubernde Aussichtspunkte, kristallklare Flüsse und Wasserfälle - dort ziehen Büffel, Wapitis und Langhornrinder umher. Pete Nelson und sein Team bauen in dem 4000 Hektar großen Park ein Baumhaus, in dem Kids und Erwachsene etwas lernen können und gleichzeitig inspiriert werden. Das rustikale Domizil mit Wendeltreppe und einheimischen Pflanzen ist mit interaktiven Schaukästen, Ferngläsern und Teleskopen ausgestattet.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 11.03.16 23:05 - 23:35 Uhr auf
Eurosport: Timbersports (1/2)
Weltmeisterschaften 2015 in Poznan. Highlights des Einzelwettbewerbes vom 14. November.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 23.35-0.00 Uhr)

Am 12.03.16 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Tiere - Warum sie wandern?
Ob Hai, Schildkröte oder Vögel - viele Tiere legen jedes Jahr Tausende Kilometer zurück. Sie nehmen auf ihren Reisen unvorstellbare Strapazen auf sich und setzen sich dabei großen Gefahren aus. Trotzdem sind Tierwanderungen ein uraltes Erfolgsmodell der Evolution. Meist sind es zyklische Wetterveränderungen, denen die Wanderer ausweichen. Trotz der Gefahren und Anstrengungen zu Lande, zu Wasser oder in der Luft überwiegen die Vorteile für die Wanderer. Doch immer öfter verändert der Mensch die Wege der Tiere so stark, dass es den Wanderern immer schwerer fällt ans Ziel zu kommen.

Am 12.03.16 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Was ist ein Halbaffe?
Felix Heidinger erklärt, was den Halbaffen von einem "ganzen" Affen unterscheidet. Dazu ist er nach Indien gefahren. In einem Nationalpark spürt er Schlankloris auf. Diese Halbaffen haben große, leuchtende Augen und gehen nur im Schutz der Dunkelheit auf Jagd. Auch die Hände, das Greifwerkzeug aller Affen, sind bei Halbaffen anders.

Am 12.03.16 07:45 - 08:15 Uhr auf
SWR: Schweden - Von Linné zur "Bank of Species"
Die Universität von Uppsala ist die älteste Universität Schwedens. Hier lebte und lehrte im 18. Jahrhundert der Naturforscher Carl von Linné. In seinem Werk "Systema Naturae" legte er die Grundlagen der modernen Biologie, indem er Pflanzen und Lebewesen systematisch klassifizierte und eine botanische Fachsprache schuf. Das "Schwedische Informationszentrum für Arten" setzt Linnés Arbeit fort und erstellt eine Bestandsaufnahme aller in Schweden heimischen Lebewesen und Organismen. Der Film erzählt von der Tradition der wissenschaftlichen Klassifizierung in Uppsala - von Linné über das umstrittene Institut für "Rassenbiologie" bis hin zur modernen schwedischen "Datenbank für Arten".

Am 12.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit halber Kraft
Die Holzfäller von North Carolina haben nicht nur permanent mit den widrigen Bedingungen in den Sümpfen zu kämpfen, auch ihre Arbeitsgeräte machen ihnen beim Roden und Abtransport das Leben schwer. Ständig sind die Maschinen defekt. Und es scheint ein wahrer Teufelskreis zu sein: Kaum haben Bobby Goodsons Männer ein Problem behoben, folgt schon der nächste Rückschlag. Die Crew liegt deshalb weit hinter ihrem Soll, alle sind müde und frustriert. Ihre Motivation dürfen die rauen Burschen aber nicht verlieren, schließlich müssen sie ihre Familien ernähren. Im Moment schaffen die Holzfäller nur 50 Prozent des üblichen Pensums, doch der Boss bemüht sich nach Kräften um Ersatzteile, um den Laden endlich wieder zum Laufen zu bringen.

Am 12.03.16 11:30 - 12:00 Uhr auf
mdr: Wildnis in Mitteldeutschland - Das Haselbacher Vogelparadies
Der Film von Frank Koschewski zeigt über ein ganzes Jahr außergewöhnliche Tierstudien und -begegnungen in der "Wildnis" im Altenburger Land. Knapp 20 km von Altenburg entfernt liegen, eingebettet in einer unendlich weiten Feldlandschaft, die Haselbacher Teiche. Es ist ein traumhaft schönes Teichgebiet, ein Eldorado für Rothalstaucher, Eisvogel, Drosselrohrsänger, Reiher und Kormoran - und für Naturliebhaber. Während der sächsische Teil der Gewässer an einen Fischereibetrieb verpachtet ist, der traditionelle Fischwirtschaft betreibt, ist der thüringsche Teil in der Hand des Naturschutzbundes. Projektleiter Maik Jessat vom Altenburger Mauritianum sorgt dafür, dass die Teiche seit Jahren naturnah umgestaltet werden und sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten neu ansiedeln. Und das mit großem Erfolg: Die Fische werden nicht mit künstlichem Futter nachgefüttert, sie ernähren sich von den Wasserpflanzen im See und wachsen trotzdem. Selbst die Fischjäger wie Kormoran, Graureiher, Fisch- und Seeadler oder der seltene Fischotter sind ständige Gäste. Besonders stolz sind die Naturschützer auf die vielen Lurche - Frösche, Kröten und Unken - und auf die exotischen Zugvögel aus dem hohen Norden im Herbst des Jahres.

Am 12.03.16 13:00 - 13:30 Uhr auf
arte: Kulinarische Reise durch Brasilien - Die Schätze Amazoniens
Brasilien - ein Land, das zahlreiche Landschaften, Völker und Kulturen vereint. Die spannende Vielfalt des aufstrebenden, riesigen Staates spiegelt sich in seiner Küche, einem Schmelztiegel aus iberischen, indigenen und afrikanischen Traditionen, europäischen und nordamerikanischen Einflüssen. Die junge Sterneköchin Bel Coelho begibt sich auf eine kulinarische Reise durch ihr Heimatland von Amazonien bis Florianópolis, von den Gauchos bis zu den Urvölkern. In dieser Folge begibt sich Coelho in den brasilianischen Regenwald. Auf der Speisekarte stehen Fisch, Paradiesvogel und Affe.

Am 12.03.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Schräge Vögel
Uwe Westphal ist nicht nur Ornithologe, sondern begnadeter Vogelstimmen-Imitator. Mit diesem Talent und seinen Anekdoten über Vögel prägt er den Begriff Naturetainment und füllt ganze Hallen bei seinen Auftritten. Mit ihm entdecken wir "Schräge Vögel", die ihre Beute aufspießen, wie in einer Arena um ihre Geliebte kämpfen oder nur zur Dämmerung über die Heide fliegen. Der Mann mit grauem Bart und Brille, der die Lippen spitzt und singt, piepst und quakt bezeichnet sich selbst auch gerne als "Bartgeier".

Am 12.03.16 18:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist die Großkatze ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Raubtiere. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Tiger: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden.
(Wdh. übermorgen 5.35-6.20 Uhr)

Am 12.03.16 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguazu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguazu, die größten der Erde, breiter als die Victoria-Fälle und höher als die berühmten Niagara-Fälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu achtzig Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels, ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguazu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben versuchen Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.

Am 13.03.16 06:05 - 06:50 Uhr auf
arte: Kirgisisches Gold - Reichtum aus dem Wald
Im Fergana-Gebirge in Südkirgistan befindet sich das größte natürliche Walnussvorkommen der Welt. Die Wälder erstrecken sich über ein Gebiet, das so groß ist wie der Schwarzwald, und einige der Bäume sind bis zu 400 Jahre alt. Die Walnuss ist bis weit über die kirgisischen Landesgrenzen hinaus begehrt - ebenso das Holz des Walnussbaums. Die Frucht stellt die Lebensgrundlage für die gesamte regionale Bevölkerung dar, doch die Wälder sind von illegaler Abholzung bedroht. Die Dokumentation erzählt die außergewöhnliche Geschichte rund um eine vermeintlich alltägliche Nuss und gibt Einblicke in eine fremde und spannende Kultur.

Am 13.03.16 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Der Flug der Eule
Sie gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als ausgeklügelte Jäger, aber Eulen hatten auch lange Zeit den Ruf, Boten des Todes zu sein. Der Filmemacher Istvan Nadaskay ist auf der Suche nach den letzten Geheimnissen dieses mysteriösen Vogels. Dabei hat er die Suche eines Schleiereulenweibchens nach einem neuen Lebensraum mit der Kamera begleitet, denn das Heim der Eule in einem alten Haus wurde abgerissen. Die Dokumentation bietet einen Überblick über verschiedene Eulenarten in Europa. Immer wieder prallen die Interessen von Menschen und Eulen aufeinander. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Doch Eulen üben als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht aus. Aus diesem Grund gibt es auch mehrere Wiederansiedlungsinitiativen. Mit Hilfe modernster Slow-Motion-Technik lüftet Regisseur Nadaskay das Geheimnis des lautlosen Flugs und die ausgeklügelten Überlebensstrategien der heimischen Eulenarten, von denen einige akut vom Aussterben bedroht sind.

Am 13.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Licht und Schatten
Bobby Goodsons Männer sind mit ihren Maschinen in ein anderes Waldgebiet umgezogen. Das Holz in dem 100 Hektar großen Forst ist von allerbester Qualität, durch die langen Wege verlieren die rauen Burschen jedoch viel Zeit. Aus diesem Grund entschließt sich der Boss einen zweiten Lagerplatz samt Zufahrtsweg anzulegen, der sich wesentlich näher an der nächsten asphaltierten Straße befindet. Durch diese Abkürzung können seine Trucks mindestens eine Fuhre mehr am Tag zu den Sägewerken transportieren. Doch kaum sind die Arbeiten erledigt, meldet sich die Hälfte der Fahrer krank.

Am 13.03.16 10:45 - 11:30 Uhr auf
hr: Wilde Wasser, tiefe Wälder - Die Mandschurei
Der äußerste Nordosten Chinas, Heimat des Amur-Tigers, hieß einst "Land des Überflusses". Hier finden sich tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Ebenen und Auenlandschaften. Dank der Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft ist die Provinz so wohlhabend, dass sie, was für China eher ungewöhnlich ist, großen Wert auf den Schutz bedrohter Tierarten legt. So finden sich im Grenzgebiet zu Russland sogar noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers.

Am 13.03.16 11:15 - 12:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Ecuador
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.

Am 13.03.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
ZDFneo: Wildes Deutschland (2/2)
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten - mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."

Am 13.03.16 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Die Pflanzenjägerin
Was Marita Eichler in ihrem Garten züchtet, pflegt und über alles liebt, gleicht einem Biotop aus einer anderen Welt: ungewöhnliche und teils seltene Pflanzen auf über tausend Quadratmetern. Ihr Spezialgebiet sind panaschierte Gewächse. Mit ihren penibel geführten Bestandslisten aus ihrem eigenen Garten besucht Marita Eichler in Emden zum ersten Mal den Garten einer anderen Pflanzensammlerin. Diese soll über 230 verschiedene Buchsbaumsorten besitzen. Für sie ist der Besuch etwas Besonderes, denn in diesen Garten wird man nur auf Empfehlung eingeladen.

Am 13.03.16 13:20 - 14:05 Uhr auf
rbb: Mythos Amazonas (1/3) - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüberstehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen, in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.

Am 13.03.16 13:35 - 14:20 Uhr auf
arte: Die Rückkehr des Wiedehopfs
In Alten Ägypten galt der Wiedehopf als heilig, in Persien symbolisierte er Mut und die Bibel stufte ihn als nicht essbar ein. Heute gehört die Unterart der Baumhopfe zu den gefährdeten Tierarten Österreichs. Schuld daran ist zum einen der Anfang der 50er Jahre im Zuge intensiver Landwirtschaftsmethoden einsetzende Rückgang von Wallhecken und lichtem Gehölz, dem natürlichen Lebensraum des Vogels. Zum anderen hat der umfangreiche Einsatz von Pestiziden die Mai-, Bock- und Hirschkäfer und damit die Nahrungsgrundlage des Wiedehopfs vernichtet. Der Zimmermann Manfred Eckenfellner, der mit Kameras ausgestattete Nester baut, und der Bioweinbauer Karl Fritsch, der die Artenvielfalt auf seinen Weinbergen erhalten will, kämpfen für den Schutz des seltenen Vogels. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die großen und kleinen Besonderheiten des Wiedehopfs: von seiner besonderen Flügelform über seine Kopfmuskeln bis zu seiner Spannweite, die ihm ein besonderes Verhalten in der Luft und am Boden ermöglicht.

Am 13.03.16 15:15 - 15:45 Uhr auf
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

Am 13.03.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Steffens entdeckt Amazonien
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.

Am 13.03.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Wildes Großbritannien (1/2) - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken. Mitten im Winter bringen Kegelrobben an den Küsten Großbritanniens ihre Jungen zur Welt. Zeitgleich fegen heftige Stürme über das Land. Hohe Wellen sind eine große Gefahr für kleine Kegelrobben. Passen sie nicht auf, werden sie von den Brechern für immer ins Meer gezogen. Sobald der erste Schnee fällt, wird Großbritannien zu einem Winterwunderland. Die Federn der Moorschneehühner und das Fell der Schneehasen verändern jetzt ihre Farbe und werden weiß. Gut getarnt sind sie so für Greifvögel fast unsichtbar. Auch für Eulen bedeutet die weiße Pracht kein Problem. Aus der Luft orten sie selbst feinste Mäusegeräusche unter der Schneedecke.

Am 13.03.16 18:30 - 19:15 Uhr auf
hr: Großputz in der Nidda
Neunzig Kilometer schlängelt sich die Nidda durch Mittelhessen, bis sie in Frankfurt-Höchst in den Main fließt. Die Wasserqualität sei sehr gut, sagen die Fachleute, und sie werde jeden Tag immer besser. An den Ufern sind schon längst seltene Tiere wie etwa Bieber oder der Eisvogel heimisch geworden. Unter der Oberfläche tummeln Hechte, Forellen, Karpfen und Welse. Doch damit das so bleibt, müssen alle zwei Jahre die Angler in die Nidda steigen und einen Großputz veranstalten. 140 Freiwillige sind allein im Frankfurter Abschnitt der Nidda mit schwerem Gerät unterwegs. Was werden sie dieses Mal wohl bergen können? 2012 hatten die Angler fast zwölf LKW-Ladungen Müll aus der Nidda gefischt, darunter allein 48 Tresore aus diversen Einbrüchen, über 140 geklaute und im Fluss entsorgte Fahrräder und sogar Munition. Dieses Mal sind die Bedingungen allerdings extrem schlecht, denn der Wasserspiegel der Nidda ist durch die Regenfälle über Nacht um dreißig Zentimeter angeschwollen. Doch Christian Philipp lässt sich den Elan nicht nehmen, mit seiner Wathose steigt er beherzt in den Fluss. Was wird er dieses Mal alles finden? Und werden seine Klamotten ihn vor Nässe bewahren können? Hat er auch alle Mitstreiter ausreichend gewarnt, dass keiner in der starken Strömung der Nidda vor lauter Sammelbegeisterung den Halt verliert? Die "Hessenreporter" Silke Kujas und Kamil Taylan haben die Sammler beim Großputz begleitet.
(Wdh. morgen 6.25-6.55 Uhr)

Am 14.03.16 11:30 - 12:25 Uhr auf
arte: Die Waldbahn der Karpaten
Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten mit Dampf betriebenen Waldbahnen Europas. Auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller hinauf in die tiefen Wälder der Region Maramureş und etwa 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region.

Am 14.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Krieg der Ameisen
Wie mächtig kann ein zwei Millimeter großer Winzling werden? Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie riesiger Größe erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Organismus der Welt. Sie kooperieren, sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität, sie vernichten alle heimischen Ameisenarten und sie haben das Potential, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Wissenschaftler versuchen verzweifelt, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen. Bislang aber haben sie kein Mittel gegen die Invasoren gefunden.

Am 14.03.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree Nationalparks steht ein Baukran, Made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.

Am 14.03.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Chinas mythische Berge (1/3) - Emei Shan
In China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3.099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten. Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalaya. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel. Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr)

Am 14.03.16 15:46 - 16:10 Uhr auf
arte: Kolumbien - Die heilige Pflanze des Amazonas
In Kolumbien, am Fuße der Anden, begibt sich der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille auf eine Reise durch das Amazonastiefland, um dort mehr über die traditionelle Verwendung von Ayahuasca, das hier Yagé genannt wird, zu erfahren. Das halluzinogene Gebräu wird aus einer Pflanze gewonnen, die den indigenen Völkern der Region heilig ist. 72 verschiedene Stämme im gesamten Amazonasbecken nutzen ihre Kräfte. Parallel hat sich allerdings auch ein neuer, nicht ungefährlicher Tourismus entwickelt, der schamanische Trips verspricht. Aureliano Chindoy ist ein Taita, ein Schamane vom Stamm der Inga. Er gewährt Bernard Fontanille einen Einblick in die ursprüngliche Yagé-Kultur. In den Augen seines Volkes verändert Yagé das Sein und steht daher am Anfang einer jeden Heilkunde.

Am 14.03.16 18:25 - 19:00 Uhr auf
N24: Wie funktioniert ein CO2-Holzpelletofen?
Von der Präzisionsarbeit in einer Messerschmiede bis hin zur hohen Kunst des Pizzabackens: "N24 Cassini" zeigt spannende Wissens-Beiträge und gibt Antworten auf die Fragen des täglichen Lebens. Das N24-Magazin zeigt Hintergründe aus Forschung, Wissenschaft und Technik.

Am 14.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Schritte ins Leben
Kaiserpinguinküken kuscheln sich an ihre Eltern, Löwenjungen tollen durch das hohe Gras der Steppe, und kleine Schimpansen halten vorsichtig Händchen: Am Anfang sind alle Tierbabys süß. Doch die ersten Schritte ins Leben eines jungen Tieres sind nicht nur niedlich anzusehen, sie erzählen auch eine faszinierende Geschichte: Welche unterschiedlichen Strategien hat die Natur entwickelt, um die Kleinen durch die ersten Stunden und Tage zu bringen? Und welche Strapazen nehmen Tiereltern auf sich, um das Überleben ihres Nachwuchses zu sichern?

Am 14.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Verstrahltes Bayern - Wie viel Wahrheit ist uns zumutbar?
Noch heute, 30 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl im April 1986, ist die Strahlenbelastung in bestimmten bayerischen Gegenden höher als in anderen. Es sind die Gegenden um Regen oder Augsburg, in denen Regenwolken wenige Tage nach der Katastrophe radioaktive Stoffe aus der Luft gewaschen hatten. Über 100 Messstellen stehen in Bayern, an denen Jäger des Bayerischen Jagdvereins (BJV) überprüfen, ob und in welchem Ausmaß Wildtiere radioaktiv verstrahlt sind. Einer von ihnen war bis vor Kurzem Helmut Rummel. Er sagt, dass vor allem Wildschweine aus den Landkreisen Augsburg und Regen immer noch enorm radioaktiv belastet sind. Doch weder der BJV noch die Staatsforsten noch das Umweltministerium machen dies publik, also wurde Rummel selbst aktiv und ging vor wenigen Monaten an die Öffentlichkeit - woraufhin ihm der BJV die Verantwortung für die Messstelle entzog. Rainer Maria Jilg fragt nach: Was sind die Gründe? Und warum läuft das im benachbarten Baden-Württemberg anders - dort gibt es eine genaue Übersichtskarte zur aktuellen radioaktiven Belastung. Auch in Bezug auf Krebserkrankungen finden Betroffene und Experten, dass mögliche Zusammenhänge zur Reaktor-Katastrophe nicht ausreichend untersucht, dokumentiert und veröffentlicht werden: Noch immer hat Deutschland kein bundesweites Krebsregister.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)

Am 14.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Kluge Affen
Affen zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten, ein gutes Gedächtnis und die Fähigkeit zu lernen. Was beweist, dass die Beschimpfung "dummer Affe" aus der Luft gegriffen ist. Mark Fletchers Film bietet unterhaltsame und überraschende Einblicke in das hochentwickelte Zusammenleben der verschiedensten Kleinaffen. Ceylon-Hutaffen trauern um tote Artgenossen, und in indischen Großstädten durchsuchen Makaken die Häuser nach Lebensmitteln. Im brasilianischen Regenwald ernten Kapuzineraffen Palmnüsse, um sie gezielt reifen zu lassen, und benutzen Werkzeuge, um sie zu öffnen.

Am 15.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Mäuse oder Wespen - Eine Bussardgeschichte
Mäuse oder Wespen? Eine Justierung auf solch unterschiedliche Beute hat für zwei Greifvogelarten weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind, so sind der Mäusebussard und der Wespenbussard zwei sehr ungleiche Brüder. Die Spezialisierung auf Insektennahrung macht den Wespenbussard zum Langstrecken-Zugvogel. Welcher Bussard hat die besseren Chancen, zu überleben? Welcher muss dafür heute die größeren Risiken eingehen? Der Mensch zeigt sich de Mäuse- bzw. Wespenbussarden gegenüber oft nicht sehr dankbar dafür, dass sie allerhand Plagegeister vertilgen.

Am 15.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Das Moor
In unserer Kulturlandschaft liegen Moore wie Inseln: Letzte Reste einer Natur, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Das Landschaftsbild hat sich in Mitteleuropa nahezu überall extrem verändert, und die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, erlauben einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Die Natur im Moor wartet mit zahllosen Überraschungen auf: Es scheint als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen und quietschbunte Pilze die Pflanzen aussaugen. Flugaufnahmen machen deutlich, wie sehr unsere Moore Inseln gleichen, Oasen in der urbar gemachten Landschaft. Doch auch diese letzten Wildnis-Gebiete sind bedroht, die Trockenlegung geht weiter - auch in Deutschland. Europa ist nach Indonesien Vizeweltmeister in der Freisetzung von klimaschädlichen Treibhausgasen aus der Zerstörung von Mooren. Der Film „Das Moor" zeigt die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums und ist zugleich der Appell „Schützt und erhaltet die letzten Moore".

Am 15.03.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Der Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten wie die letzten eierlegenden Säugetiere überleben. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle Mountain Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu beobachten und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

Am 15.03.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die zweiteilige Dokumentation erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Die sesshaften Bauern der Cahokia am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen.

Am 15.03.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Das europäische Hausschwein verändert die Nahrungsgewohnheiten. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum machen sich breit, und die Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich der wilde Kontinent in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest.

Am 15.03.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (1/2)
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet.

Am 15.03.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (2/2)
Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen.

Am 15.03.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Der Stechlinsee
Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit: Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 von ihnen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. Er ist 69 Meter tief, besonders klar und einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in den See. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder der Region ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Gegend und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

Am 15.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang - bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Kein Wunder also, dass die Vögel vom Ende der Welt auch heute noch für Überraschungen gut sind: Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese "Keas" sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und sie sind - nach den Menschen - wohl die verspieltesten Lebewesen der Erde. Wobei ihre "Spielsucht" auch nicht vor Kameras, Skiausrüstung oder Dachträgern Halt macht. Experimentieren und Erkunden scheint das fröhliche Lebensmotto der Keas zu sein. Doch dahinter steckt auch bittere Notwendigkeit: Das Nahrungsangebot in den kargen Bergen ist unsicher und wechselhaft; die Papageien sind darauf angewiesen, ständig neue Futterquellen ausfindig zu machen und sie auszutesten. Mit Kreativität, Intelligenz und Einfallsreichtum. Selbst die Vorräte einer Restaurantküche wurden von Keas erobert - trotz mehrfach verriegelter Türen. Die Überwachungskamera brachte es an den Tag. 1.000 Meilen entfernt, in den märchenhaften Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Auch dabei geht es um Nahrung: um fette Bockkäfer-Larven im Holz. Die Krähen verstehen es, die Maden aus ihren Löchern zu holen - mit ausgefeilter Angeltechnik. Mehr noch: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her - solche mit Spitzen, mit Widerhaken oder mit Sägezähnen. Erst spezielle Zeitlupenkameras enthüllen, wie virtuos die Vögel damit umgehen - obwohl sie, wie bei Heimwerkern üblich, auch manchmal kräftig daneben langen.

Am 16.03.16 07:05 - 07:35 Uhr auf
arte: Umweltökonomie - Was "kostet" eine Art?
Braucht die Welt Schabrackentapire? Müssen wir alles geben, sie zu retten, oder ist das unnötig? Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist schlicht unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollen wir mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um wenigstens die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann. Die seltene Oman-Banane Umq Bir oder der geheimnisvolle Meeresschwamm Suberites zeigen, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere. Die Xenius-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner fahren nach Nürnberg, um Schabrackentapire kennen zu lernen. Der Tiergarten leitet das aufwändige Schutzprogramm der Tiere. Aber: Wie viel wert sind sie?

Am 16.03.16 09:10 - 10:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Opportunisten
Füchse haben es geschafft, sich weit auf der Erde zu verbreiten - von der Wüste bis an den Polarkreis. Das Erfolgsgeheimnis des flinken Vierbeiners: Er ist Meister der Anpassung. Dabei helfen ihm seine Intelligenz und seine scharfen Sinne. So ist er sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit ein geschickter Jäger, dem keine Beute entgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, warum das so ist - und was der Fuchs seinen Verwandten wie Hunden oder Wölfen voraus hat.

Am 16.03.16 11:30 - 11:55 Uhr auf
arte: Kamerun - Der schmerzlindernde Baum
Am Ende des Jahres 2013 machte ein französisch-kamerunisches Team eine schier unglaubliche Entdeckung. Ein in Laboren entwickelter schmerzlindernder Wirkstoff existiert bereits in der Natur, und zwar in den Wurzeln eines Baumes, des afrikanischen Pfirsichs. Die Völker im Norden Kameruns kennen diese Medizin seit jeher. Eine Tagesreise von Yaoundé entfernt liegt ein Tikari-Dorf. Dort trifft Bernard Fontanille den traditionellen Heiler Gaston Amoa. Dieser weiß sehr gut um die heilende Wirkung des afrikanischen Pfirsichs, den er Ntwo'o nennt. Für die Tikari und die benachbarten Pygmäen ist der Baum von zentraler Bedeutung, da die Heilkräfte der Pflanze sich in ihrem beschwerlichen Alltag als sehr nützlich erweisen.

Am 16.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Der Natur auf der Spur
Andreas Schulze ist Tierfilmer. Seine besondere Leidenschaft gilt den Vögeln. Viele Jahre ist er in verschiedene Länder gereist und hat alles daran gesetzt, um auch die seltensten Vögel dokumentieren zu können. Und tatsächlich gelingt ihm dies aufgrund seiner besonderen Talente. Immer wieder baut er in den Baumwipfeln Tarnzelte in schwindelnder Höhe auf der Jagd nach den seltensten Vögeln. Es gelingt ihm, einen Blick ins Nest von Kaiseradler und Maskenwürger zu werfen. Er filmt Schlangenadler und die skurrilen Löffler. Er klettert in steilen Felshängen und beobachtet Mauerläufer, die kaum jemand sonst zu Gesicht bekommt.

Am 16.03.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
EinsFestival: Hungrig nach Profit - Wem dient die deutsche Entwicklungshilfe?
Flüchtlinge sollen nicht fliehen, sondern ihre Lebensbedingungen vor Ort verbessern - wir helfen dann auch gern. So war es über Jahre immer wieder von führenden deutschen Politikern zu vernehmen. Doch was tut die deutsche Entwicklungshilfe wirklich, um die Lebensbedingungen von Menschen in deren Heimat zu verbessern? story-Autor Christian Jentzsch sah sich auf zwei Kontinenten beispielhafte Projekte an und fragte: Wie helfen wir der armen Landbevölkerung? Was tut Deutschland, um Landflucht einzudämmen, Kleinbauern unabhängig zu beraten oder Kleinbetriebe vor der Übernahme durch Agrokonzerne zu schützen? Die Antwort fällt ernüchternd aus: Entwicklungshilfe-NGO kritisieren, der deutsche Staat sitze inzwischen mit Konzernen, wie Bayer, BASF und Co in einem Boot und laufe Gefahr zum Handlanger von Geschäftemachern zu werden. Statt Entwicklung fördere man so vor allem die Interessen großer Unternehmen und Anleger. Über fragwürdige "Entwicklungs"-Fonds verteile man großzügig Kredite an Investoren. Doch statt dadurch Hunger und Armut zu bekämpfen, seien die Folgen oft das genaue Gegenteil: Kleinbauern würden von ihrem Land vertrieben, von Bildung und medizinischer Versorgung ausgeschlossen. So würden am Ende diejenigen zu Opfern, denen eigentlich geholfen werden sollte: die Ärmsten der Armen. die story hakt nach: Bei den Verantwortlichen, aber auch bei NGOs und einem Fachmann aus dem EU-Entwicklungshilfesystem, der seinen Job nach vielen Jahren frustriert hingeschmissen hat. Und die story lässt nicht zuletzt die zu Wort kommen, um die es geht: die Kleinbauern. Was bräuchten sie wirklich, wie müsste die Hilfe aussehen, die sie sich wirklich wünschen?
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 16.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Energie aus dem Wald - Die Grenzen der Nachhaltigkeit
Fukushima und die Folgen: Seitdem als Reaktion auf die japanische Nuklear-Katastrophe in Deutschland die Energiewende ausgerufen wurde und immer mehr "Nachwachsende Rohstoffe" zum Einsatz kommen, gerät auch und vor allem in Bayern der älteste Energielieferant der Menschheit immer mehr unter Druck: der Wald. Schon vorher war das Heizen mit Holz immer beliebter geworden, je höher die Ölpreise stiegen - mittlerweile wird bereits mehr als die Hälfte des Holzes, das bei uns eingeschlagen wird, in privaten Heizungen und Holzkraftwerken verbrannt, Tendenz: steigend. Der zentrale Begriff, um den sich in diesem Zusammenhang alles dreht, ist "Nachhaltigkeit" - zum ersten Mal verwendet vor genau 300 Jahren von Hans Carl von Carlowitz in seinem berühmten Buch: "Anweisung zur Wilden Baumzucht" - bis heute ein Standardwerk der modernen Forstwirtschaft. "Nachhaltigkeit" bedeutet zunächst, dass man dem Wald nicht mehr Holz entnehmen sollte als die Menge, die jedes Jahr nachwächst. Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, ob es angesichts des stetig wachsenden Bedarfs an Energie-Holz heutzutage überhaupt noch möglich ist, "nachhaltig" mit unserem Wald umzugehen.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.45 Uhr)

Am 16.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchtet das Laub der Bäume in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen von den Hängen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben. Faszinierende Superzeitlupen, bewegte Zeitraffer und Aufnahmen mit versteckter Kamera porträtieren einen der schönsten Abschnitte des Appalachen-Gebirgszuges. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heutzutage wachsen hier wieder gut 100 verschiedene Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 17.03.16 09:10 - 10:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die Macht der Vielen
Klein, schlau, zäh: Ameisen gibt es fast überall. Mit ihren vielen verschiedenen Arten bevölkern die kleinen Krabbler die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie leben in der Wüste oder im Regenwald, als Nomaden oder in echten Hightech-Bauten und haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zu ernähren. "The Wonder of Animals" lüftet das Rätsel ihres Erfolgs - und präsentiert weitere Tiere, die auf ähnlich erstaunliche Art viele Winkel der Erde bevölkern.

Am 17.03.16 10:40 - 11:30 Uhr auf
arte: Auf Schlangenfang in Kambodscha
In der Regenzeit, wenn die Wälder entlang des kambodschanischen Tonle-Sap-Sees im Wasser versinken, fahren die Fischerfamilien in Paddelbooten hinaus, um mit Treibnetzen Wasserschlangen zu fangen. Bis zu sieben Millionen Exemplare werden jährlich erbeutet, um die Nachfrage der lokalen Krokodilzuchtfarmen nach billigem Tierfutter zu stillen. Das hat viele Schlangenarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Doch sie sind neben den ebenfalls immer weiter zurückgehenden Fischbeständen die einzige Einnahmequelle für die Fischer. Deshalb suchen Umwelt- und Artenschutzorganisationen nach Lösungen, um ihnen eine Alternative aufzuzeigen.

Am 17.03.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Das Eichhörnchen
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe. Die Kamera verfolgt das Leben der Eichhörnchen im Verlauf eines Jahres vom Frühjahr bis zum Winter. Etwa ab April erhalten die Eichhörnchen die erste Nahrung, Baumknospen. Einige Wochen später beginnt die Eichhörnchenbalz, die Eichkater dringen in die Reviere der sonst allein lebenden Eichkätzinnen ein und umwerben sie. Fünf Wochen nach der Paarung bringt die Eichhörnchenmutter zwischen 3 bis 8 blinde Junge zur Welt. Erst nach 30 Tagen öffnen sich deren Augen und nach einer weiteren Woche verlassen die Jungen erstmals ihr Nest hoch oben in einer Baumkrone. Im Alter von 2 Monaten werden sie von ihrer Mutter nicht mehr versorgt und bauen sich ihre eigenen Nester. Wie alle Eichhörnchen legen sie im Herbst im Boden Vorräte für den Winter an.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 17.03.16 14:15 - 14:30 Uhr auf
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Der Luchs
Ein Beitrag zum PCB-Unterricht ab der 4. Klasse Grundschule Der Luchs, die größte europäische Katze, war durch die Nachstellungen seines einzigen Feindes, des Menschen, in Deutschland ausgestorben. Versuchsweise wird er z. Zt. in einigen geeigneten Lebensräumen wieder in die freie Wildbahn entlassen. Der Film zeigt Lebensraum und Lebensweise des Luchses, sein Jagdverhalten und die Aufzucht der Jungen. Damit lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den vertrauten Hauskatzen beobachten.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)

Am 17.03.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
arte: Kanada - Die Inseln der Haida
Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.

Am 17.03.16 23:25 - 00:30 Uhr auf
ServusTV: Arnold Schwarzenegger - Das Ende der Wälder
Hollywood-Schauspieler Harrison Ford beschäftigt sich in Indonesien eingehend mit der Zerstörung des Regenwaldes durch die Ausweitung der Palmölplantagen. Er trifft für sein Umweltschutz-Anliegen bei der indonesischen Regierung auf Unverständnis. Der Schauspieler muss erkennen, dass die Korruption in Indonesien weit verbreitet ist. Die Folge ist zunehmende Waldrodung, wodurch das Land zu einem der größten Emitter von Treibhausemissionen geworden ist. Arnold Schwarzenegger kämpft mit einem Elite-Team von Feuerwehrleuten gegen Waldbrände in den USA. Seine Erkenntnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel führt zu häufigeren Waldbränden. Der ehemalige US-Gouverneur und Hollywood-Schauspieler entdeckt zudem, dass die Wälder von einer weiteren gravierenden Gefahr bedroht werden. Erschaffen wurde die Doku-Serie von den beiden US-amerikanischen Produzenten Joel Bach und David Gelber, die gemeinsam mit insgesamt elf Emmy-Awards ausgezeichnet wurden.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.20 Uhr)

Am 18.03.16 05:45 - 06:25 Uhr auf
ZDFneo: Wildes Deutschland (1/2)
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und seiner Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist.

Am 18.03.16 06:25 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Wildes Deutschland (2/2)
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten - mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."

Am 18.03.16 07:35 - 07:50 Uhr auf
SWR: Bialowiecza - Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen
Osteuropa, vor Tausenden von Jahren. Dichte Mischwälder erstrecken sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Langsam wandern die ersten Menschen in die Wildnis ein und beginnen, sie zu verändern. Mit dem Entstehen von Feldern und Dörfern lichten sie die Wälder mehr und mehr, bis nur noch der Urwald von Bialowieza bleibt. Fast unberührt haben seine Baumriesen die kriegerischen Zeiten überstanden. 50 Meter hoch ragen sie in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt. Sie gehören zu den heimlichsten und seltensten Vögeln Europas. Im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenfülle ist unermesslich, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt abgestorbenes Holz am Boden liegen, Lebensraum für zahllose Insekten. Singvögel wissen diese Nahrungsfülle zu schätzen, überall aus den Büschen erklingt lautstark ihr Gesang. Doch der Reichtum an Leben hat noch einen anderen Grund. Bialowieza ist ein stetiger Wechsel zwischen trocken und nass. Versumpfte Stellen wechseln zu höher gelegenen Inseln und werden doch bald schon wieder von undurchdringlichen Kiefernmooren und Bachtälern abgelöst. So ist es nicht verwunderlich, dass die abwechslungsreiche Wildnis sogar zur Heimat besonders scheuer Tiere geworden. Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildschweinen, Rehen und Hirschen. Und wie Wesen aus einer anderen Zeit durchstreifen noch heute Wisente den großen Wald. Bialowieza mit seiner Lebensfülle ist einzigartig in Europa, es ist der letzte, noch existierende Tieflandsurwald.

Am 18.03.16 10:05 - 11:00 Uhr auf
ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (2/2)
In dieser Folge zeigt uns Yann Arthus-Bertrand zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt unseres Planeten bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland. Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierenden Erkenntnissen.

Am 18.03.16 12:50 - 13:20 Uhr auf
arte: Kulinarische Reise durch Brasilien - Die Schätze Amazoniens
Mit der Entdeckung gut gehüteter kulinarischer Geheimnisse der brasilianischen Urvölker erfüllt sich Bel Coelho einen Kindheitstraum. Selbst als Brasilianerin ist es für sie eine seltene Gelegenheit, den Regenwald zu besuchen. Die Reise beginnt in Boa Vista, der Hauptstadt von Roraima - dem einzigen Bundesstaat Brasiliens auf der Nordhalbkugel. Bel Coelho folgt dem Rio Branco, einem Seitenarm des Amazonas. In einem Dorf trifft sie den Fischer Neto und seine Frau Cristiane. Sie zeigen der jungen Köchin die traditionelle Zubereitung der Süßwasserfischarten Mamuri und Dorade. Dazu wird auch Maniokmehl benötigt. Für die Menschen im Norden ist Maniok oder Macaxeira ein Grundnahrungsmittel. Sie haben es in ganz Brasilien bekanntgemacht. Tiefer in den Wäldern trifft sie das Volk der Yanomami. Ihr Territorium liegt zwei Stunden von Netos Dorf entfernt. Ein Flugtaxi ist die einzige Möglichkeit, dorthin zu gelangen. An diesem Tag ist sie nicht die einzige Besucherin des indigenen Volkes: Ein Nachbarstamm hat sich angekündigt und die Yanomami bereiten ein großes Festmahl vor. Bel Coelho darf den Indianern bei der Zubereitung der Gerichte über die Schulter schauen. Auf der Speisekarte stehen die ungewöhnlichen Gerichte Affen- und Arafleisch mit Süßkartoffeln und Saft aus Açaï-Beeren. Bis zum Einbruch der Nacht wird gegessen, getrunken und getanzt - für Bel Coelho sind es spannende Stunden in einer unbekannten Welt, die sie so schnell nicht vergessen wird.

Am 18.03.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang - bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Kein Wunder also, dass die Vögel vom Ende der Welt auch heute noch für Überraschungen gut sind: Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese "Keas" sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und sie sind - nach den Menschen - wohl die verspieltesten Lebewesen der Erde. Wobei ihre "Spielsucht" auch nicht vor Kameras, Skiausrüstung oder Dachträgern Halt macht. Experimentieren und Erkunden scheint das fröhliche Lebensmotto der Keas zu sein. Doch dahinter steckt auch bittere Notwendigkeit: Das Nahrungsangebot in den kargen Bergen ist unsicher und wechselhaft; die Papageien sind darauf angewiesen, ständig neue Futterquellen ausfindig zu machen und sie auszutesten. Mit Kreativität, Intelligenz und Einfallsreichtum. Selbst die Vorräte einer Restaurantküche wurden von Keas erobert - trotz mehrfach verriegelter Türen. Die Überwachungskamera brachte es an den Tag. 1.000 Meilen entfernt, in den märchenhaften Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Auch dabei geht es um Nahrung: um fette Bockkäfer-Larven im Holz. Die Krähen verstehen es, die Maden aus ihren Löchern zu holen - mit ausgefeilter Angeltechnik. Mehr noch: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her - solche mit Spitzen, mit Widerhaken oder mit Sägezähnen. Erst spezielle Zeitlupenkameras enthüllen, wie virtuos die Vögel damit umgehen - obwohl sie, wie bei Heimwerkern üblich, auch manchmal kräftig daneben langen.

Am 18.03.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Der Spessart und der Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Dort finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven stellen die malerischen Landschaften von Spessart und Steigerwald vor und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.

Am 18.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (1/3)
Wie keinem anderem gelingt es ihm immer wieder, die Zuschauer in Atem zu halten, wenn er in Alaska riesigen Grizzlybären Auge in Auge gegenübersteht, einem der gewaltigsten Landraubtiere der Erde. Auch in der aktuellen Dokumentationsreihe sucht Andreas Kieling wieder die Herausforderung und die unmittelbare Nähe zu ganz anderen Tieren. Er will die spektakulärsten und seltensten Tiere der Welt erleben. Das erfordert Mut und Ausdauer: Glühende Hitze, eisige Kälte, enorme Höhen und zahlreiche gefährliche Situationen bringen den Tierfilmer so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Doch der Wunsch, Kontakt zu den großen Persönlichkeiten des Tierreichs aufzunehmen, treibt Andreas Kieling an. Die Belohnung für diese Strapazen: "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art", festgehalten in brillanten Bildern vor der Kulisse beeindruckender Landschaften. Ruanda, Kirgisistan, Indonesien und Australien sind die Stationen des ersten Teils der Reise rund um den Globus. Traurigen Ruhm erlangten die letzten Berggorillas in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet des Kongo, Ruanda und Uganda. Nur noch etwa 700 Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Und noch immer sind sie nicht in Sicherheit. Wilderer machen ihnen das Überleben schwer. Um auf die dramatische Situation dieser Menschenaffen aufmerksam zu machen, wurde 2009 von verschiedenen Naturschutzorganisationen zum "Jahr des Gorillas" ausgerufen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 18.03.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Riesen-Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Wdh. morgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 18.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (2/3)
Als Bärenmann hat sich Andreas Kieling auch in anderen Regionen längst einen Namen gemacht. Er ist einer der wenigen Menschen weltweit, denen es bisher gelungen ist, den Riesengrizzlies im hohen Norden so nahe zu kommen. Auch dieses Mal will der Grizzlymann wieder Auge in Auge den Giganten gegenüber stehen - und sie endlich sogar in den Flüssen unter Wasser filmen: Ein Tauchgang mit dem größten Landraubtier der Erde. Das erfordert vor allem Erfahrung und sehr viel Wissen um die Giganten, das sich Andreas Kieling wie kaum ein anderer im Laufe seines Tierfilmerlebens erworben hat. Doch nicht nur die Bären haben es ihm angetan. Auf einer Expedition ins tiefe Sibirien will er eine der größten Raubkatzen der Welt in freier Wildbahn aufspüren und filmen: den sibirischen Tiger. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts stand der sibirische Tiger oder Amurtiger am Rande der Ausrottung. Nur noch 20 bis 30 dieser einzigartigen Tiere sollen damals noch gelebt haben. Erst durch strenge Schutzbestimmungen stieg ihre Anzahl wieder an. Doch noch immer machen Wilderer das Überleben der letzten sibirischen Tiger fraglich. Das Verbreitungsgebiet der Großkatze umfasst im fernen Osten Russlands mehr als 150 000 Quadratkilometer. In diesem riesigen Gebiet macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach dem charismatischen Tier. Keine leichte Aufgabe, die sich der Tierfilmer gestellt hat. An seine Umgebung perfekt angepasst, ist der sibirische Tiger kaum zu entdecken. In den dichten Wäldern sollen aufgestellte Fotofallen Hilfe bieten. Doch als sich Andreas Kieling die Kamerabilder ansieht, erlebt er eine Überraschung. Statt eines sibirischen Tigers ist eine noch seltenere Katze, von der es nur noch weniger als 40 Tiere in der Welt gibt, fotografiert worden: Der Amurleopard.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 18.03.16 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten Ihrer Art (3/3)
In Australien leben die größten und wohl auch aggressivsten Erben der Saurier, die Salzwasser- oder Leistenkrokodile. Über 6,30 Meter lang war das größte jemals gefangene Tier. Es hatte sich in einem Fischernetz verheddert und war ertrunken. Wissenschafter gehen davon aus, dass die Tiere noch weitaus größer werden. Andreas Kieling begibt sich auf die Suche. Ein Tauchgang mit den Giganten ist der Höhepunkt seiner Begegnung mit den urzeitlichen Monstern. Wenn es um Löwen geht, denkt jeder sofort an Afrika. Doch wild lebende Löwen, wenn auch ohne Mähne, gibt es auch in einem kleinen Gebiet in Indien. Im Gir-Wald, im nordwestlichen Bundesstaat Guajarat, leben die letzten Exemplare des Asiatischen Löwen. Einst über ganz Eurasien und Nordafrika, von Griechenland bis Indien verbreitet, leben heute nur noch rund 200 Tiere in dem rund 1400 Quadratkilometer großen Gir-Wald. Mit einheimischen Führen sucht Andreas Kieling nach "dem kahlen König" Indiens. In Südafrika begegnet Andreas Kieling den am meisten gehassten und gleichzeitig verehrten Tieren Afrikas, den Elefanten. Ihrer Faszination kann sich auch er nicht entziehen. Die Riesen mit dem Riesenhunger vermehren sich im Addo National Park so gut, dass der Nationalpark weltweit die höchste Elefantendichte aufweist.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 19.03.16 01:30 - 02:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Waldgrafen und der Sturm - Familie von Hatzfeldt erfindet ihren Forst neu
Nachdem Orkan Wiebke 1990 große Teile seines Waldbesitzes über Nacht vernichtet hatte, traf Hermann Graf von Hatzfeldt eine schwerwiegende Entscheidung: Umbau auf ökologische Waldwirtschaft. Dieser Waldumbau im größten Privatwald von Rheinland-Pfalz und viertgrößtem Deutschlands ist, 26 Jahre nach der Weichenstellung, in vollem Gange und zeigt deutliche Erfolge. Es beweist, dass ökologische Waldwirtschaft zugleich auch die wirtschaftlichste ist. Das Hatzfeldt'sche Leitbild hat Vorbildwirkung nach außen und wirkt nach innen mit größter Überzeugungskraft auf die Mitarbeiter. Doch das unternehmerische Handeln Graf Herrmanns, seinem Nachfolger in spe Graf Nicolaus und dem Geschäftsführer Franz Straubinger stößt auch an Grenzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im eigenen Betrieb, dem ökologischsten Wald weit und breit, Windräder aufstellen zu wollen.

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Veranstaltungen


27.05.2017

Rangertour Rurberg
(52152 Simmerath-Rurberg)
Kostenfreie und wöchentliche Ranger-tour im Nationalpark Eifel
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27.05.2017

Rangertour Gemünd
(53937 Schleiden-Gemünd)
Kostenfreie und wöchentliche Rangertour im Nationalpark Eifel
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27.05.2017

Ranger Themenführung
(53937 Schleiden-Dreiborn)
Entdeckung des „Eifelgoldes“
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27.05.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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27.05.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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