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Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 19.03. - 01.04.16

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 19.03.16 01:30 - 02:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Waldgrafen und der Sturm - Familie von Hatzfeldt erfindet ihren Forst neu
Nachdem Orkan Wiebke 1990 große Teile seines Waldbesitzes über Nacht vernichtet hatte, traf Hermann Graf von Hatzfeldt eine schwerwiegende Entscheidung: Umbau auf ökologische Waldwirtschaft. Dieser Waldumbau im größten Privatwald von Rheinland-Pfalz und viertgrößtem Deutschlands ist, 26 Jahre nach der Weichenstellung, in vollem Gange und zeigt deutliche Erfolge. Es beweist, dass ökologische Waldwirtschaft zugleich auch die wirtschaftlichste ist. Das Hatzfeldt'sche Leitbild hat Vorbildwirkung nach außen und wirkt nach innen mit größter Überzeugungskraft auf die Mitarbeiter. Doch das unternehmerische Handeln Graf Herrmanns, seinem Nachfolger in spe Graf Nicolaus und dem Geschäftsführer Franz Straubinger stößt auch an Grenzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im eigenen Betrieb, dem ökologischsten Wald weit und breit, Windräder aufstellen zu wollen.

Am 19.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Bewährungsprobe
Dauerregen und technische Pannen machen den Holzfällern das Leben schwer, doch Bobby Goodsons Männer können sich weitere finanzielle Einbußen kaum noch leisten. Die Urgesteine brauchen dringend ein Erfolgserlebnis - für die eigene Moral und für die Haushaltskassen ihrer Familien. Da sich der Boss dringend um andere Angelegenheiten kümmern muss, leitet sein Sohn Justin für einige Tage das Geschäft. Eine echte Herausforderung für den jungen Mann, denn er darf sich in dieser schwierigen Situation keinen Fehler leisten. Als Holzfäller in fünfter Generation soll er Know-how und Führungsqualitäten beweisen und das Unternehmen wieder nach vorne bringen - mit mindestens 100 Fuhren Holz pro Woche.

Am 19.03.16 11:30 - 12:00 Uhr auf
mdr: Wildnis in Mitteldeutschland - Die Thürengeti
Als Landwirt Heinz Bley vor 15 Jahren die Flächen der alten Crawinkler LPG übernahm, pflanzte er hier den traditionell üblichen Weizen an. Nach fünf Jahren dachte er um: Weide statt Acker. Auf 2.500 Hektar ließ er nur noch Gras sprießen und holte sich als Landschaftspfleger robuste Konik-Pferde und Heck-Rinder, dazu Schafe, Ziegen und Esel. Die leben hier das ganze Jahr draußen. Gemeinsam mit Thüringer Evolutions-Biologen entwickelte Bley ein "Wilde-Weiden-Projekt" - mit Heckenstreifen, Feuchtbiotopen und Wasserläufen. Ein Wunder geschah: Binnen von 10 Jahren "wanderten" etwa 2.500 wilde Tier- und Pflanzenarten "ein", darunter der hier lang vermisste Steinkauz oder die seltene Wildkatze, die Kuhschelle oder der Wiesenknopf. In Fachkreisen spricht man schon von einer "Thüringeti". Autor Peter-Hugo Scholz holt die neue, grüne Arche Noah ganz nah an die Kamera. Ein kleiner Natur-Krimi, der lebendig dokumentiert, dass die mutig eingegangene Liaison zwischen Landwirtschaft und Naturschutz schon erstaunliche Früchte trägt: Es wird inzwischen bestes Bio-Fleisch produziert, Europas artenreichste Schmetterlingswiesen sind entstanden, immer mehr Wildtiere entdecken ihr Paradies und Heinz Bley lenkt nunmehr seine Pferdekutschen auch bei touristischen Safaris durch die "Thüringeti".

Am 19.03.16 13:05 - 13:30 Uhr auf
arte: Kolumbien - Die heilige Pflanze des Amazonas
In Kolumbien, am Fuße der Anden, begibt sich der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille auf eine Reise durch das Amazonastiefland, um dort mehr über die traditionelle Verwendung von Ayahuasca, das hier Yagé genannt wird, zu erfahren. Das halluzinogene Gebräu wird aus einer Pflanze gewonnen, die den indigenen Völkern der Region heilig ist. 72 verschiedene Stämme im gesamten Amazonasbecken nutzen ihre Kräfte. Parallel hat sich allerdings auch ein neuer, nicht ungefährlicher Tourismus entwickelt, der schamanische Trips verspricht.

Am 19.03.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Wildes Allgäu - Hohe Berge, tiefe Schluchten
Eine überbordende Vielfalt macht das Allgäu reizvoll und wertvoll: Ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, bunte Blumenwiesen, blühende Alpweiden, Bauerngärten und flaschengrüne Bergseen. Das Filmteam begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr und hält die Jahreszeiten in ihren buntesten Farben fest. Die Dokumentation beginnt im tiefen Winter, wenn die eingeschneite Landschaft einem Wintermärchen gleicht. Die scheinbar so gezähmte Landschaft im westlichen Bayern hat aber auch noch eine ganz andere, wilde Seite: In tiefen Wäldern liegen riesige, haushohe Steinblöcke, wo einst die Kelten Gericht hielten.

Am 19.03.16 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Das "Grüne Band" verbindet von der Ostsee bis zum Vogtland auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten Seltene Tiere wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Vor einem viertel Jahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Am Grünen Band sind tierische Grenzgänger unterwegs wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs groß ziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der ehemaligen DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.

Am 20.03.16 05:15 - 06:10 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Bären im Keller
Wenn der Lebensraum von Tieren immer weiter eingeschränkt wird, dringen sie in Wohngebiete ein. So finden auf dem gepflegten Golfplatz in Australien erbitterte Revierkämpfe zwischen Kängurus statt. In Moskau streifen ganze Rudel von Straßenhunden umher. Und in Amerika kann es passieren, dass ein Schwarzbär im Keller seinen Winterschlaf halten möchte. Die n-tv Doku forscht nach.
(Wdh. heute 11.10-12.10 Uhr)

Am 20.03.16 05:55 - 06:35 Uhr auf
arte: Die Waldbahn der Karpaten
Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten mit Dampf betriebenen Waldbahnen Europas. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller hinauf in die tiefen Wälder der Maramures und etwa 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region.

Am 20.03.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Zu viel ist zu viel
Der riesige Hillburn-Wald hat Bobby und seinen Angestellten von Anfang an nur Ärger eingebracht. Es scheint wie verhext, doch ständig haben die Waldarbeiter mit neuen Problemen zu kämpfen. Diesmal macht dem Holzfäller-Veteran die Marktlage einen dicken Strich durch die Rechnung: Der größte Papierhersteller der Region hat in seinen Depots große Hartholzbestände angehäuft, und aus diesem Grund nehmen die Sägewerke keine neuen Fuhren an. Die Crew verliert schon wieder einen Haufen Geld - was beim Firmen-Boss deutliche Spuren hinterlässt. Bobby Goodson muss nach einer Routineuntersuchung wegen Herzproblemen zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Am 20.03.16 12:20 - 13:10 Uhr auf
N24: Invasion aus dem Tierreich
Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.

Am 20.03.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchtet das Laub der Bäume in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen von den Hängen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben. Faszinierende Superzeitlupen, bewegte Zeitraffer und Aufnahmen mit versteckter Kamera porträtieren einen der schönsten Abschnitte des Appalachen-Gebirgszuges. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heutzutage wachsen hier wieder gut 100 verschiedene Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 20.03.16 13:25 - 14:10 Uhr auf
rbb: Mythos Amazonas (2/3) - Triumph des Lebens
„Mythos Amazonas – Triumph des Lebens“ verwebt Einblicke in die Gesellschaft der Kayapó mit außergewöhnlichem, teils nie gefilmten Tierverhalten. Ob Mensch, Otter, Kolibri oder Ameisenbaum - jeder spielt eine unverzichtbare Rolle in dem gigantischen Zusammenspiel der Arten. Es ist die Vernetzung, die den Regenwald am Leben erhält und gleichzeitig so verwundbar macht. Wir Menschen beginnen gerade erst zu verstehen, welch große Bedeutung der Regenwald am Amazonas für die gesamte Erde hat.

Am 20.03.16 14:25 - 15:20 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Am 20.03.16 19:40 - 20:00 Uhr auf
3sat: Yellowstone - Der erste Nationalpark der Welt
Mit Hunderten von Geysiren, Thermalquellen und einer unvergleichlichen Tier und Pflanzenwelt ist er seit 1872 der vielseitigste Park der USA. Die Dokumentation zeigt, wie sehr sich die Vorstellungen über Naturschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung war der Park ausschließlich zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst zehn Jahre später wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Tiere im Park wieder heimisch.
(Wdh. morgen 12.45-13.00 Uhr)

Am 21.03.16 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

Am 21.03.16 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.

Am 21.03.16 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.

Am 21.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: In den Tiefen des Amazonas - Flussdelphine und Piranhas
Der Amazonas - auf einer Länge von 6.000 Kilometern durchquert er den südamerikanischen Kontinent. Immer noch birgt der längste Strom der Erde viele Geheimnisse. Was lebt in der kaum erforschten Unterwasserwelt - und in den erst vor wenigen Jahren entdeckten, bis zu 120 Meter abfallenden Untiefen des Amazonas? Ein Team der BBC bricht zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Mit dabei ist der deutsche Unterwasserkameramann und Biologe Florian Graner. Ihm gelingt es, Baby-Kaimane im Flachwasser zu filmen und mit Botos, den urtümlich wirkenden Flussdelfinen, zu schwimmen.

Am 21.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga-Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. In seinem "Making Of" zur Dokumentation "Angelique und die Gorillas" berichtet Tierfilmer Thomas Behrend von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels. Seltene Aufnahmen zeigen das Leben der Flachlandgorillafamilie und der Menschen, die sie erforschen. In seiner Zeit im Dschungel filmt Behrend anrührende Szenen: herumtollende Jungen oder den Frust des Silberrückens über den "Ungehorsam" seiner Weibchen. Auch lernt er die Eigenheiten des Dschungellebens kennen: allgegenwärtige Feuchtigkeit, lästige Mücken und Waldelefanten, die in der Nacht ins Camp einbrechen.

Am 21.03.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wenn es wieder Frühling wird
Die Naturdokumentation zeigt das Frühlingserwachen auf der Iberischen Halbinsel in poetischen Bildern. Die Mandelbäume fordern als erste Vertreter der Flora den Winter bereits heraus und recken ihre blühenden Zweige in die von der noch schwachen Sonne kaum erwärmte Luft. Pflanzen und Tiere scheinen auf einen weiteren wichtigen Verbündeten beim Aufbäumen des Lebens gegen den Winter zu warten: auf Wasser. Die Schneeschmelze in den Bergen und der Regen speisen die lebensspendenden Rinnsale und Bäche der Wälder, in denen nun ein neuer Kreislauf des Lebens mit all seinen unterschiedlichsten Facetten beginnt. In den Wäldern, Ebenen, Seen und Salinen leben zahlreiche Tierarten, unter anderem Flamingos, Eulen, Grünspechte, Reiher, Haubentaucher und Störche. Dem Kamerateam gelangen seltene Aufnahmen der Fortpflanzung von Kreuzkröten und Vipernattern. Unter anderem in Makroeinstellungen und Zeitlupenaufnahmen gefilmt, ist der in poetischen Bildern erzählte Film über das Frühlingserwachen eine wahre Ode an die Natur.

Am 21.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Der Böhmerwald
Der Sumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland, wo sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald anschließt. Zusammen bilden sie das großflächigste geschützte mitteleuropäische Waldgebiet, das "Grüne Dach Europas" - eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Der Zauber dieser Landschaft liegt in den endlos scheinenden Fichtenwäldern, die den weitläufigen Gebirgszug wie ein grüner Teppich bedecken. Dazwischen glitzern romantische Gletscherseen, die die Eiszeit schuf. Auf den Hochebenen existieren geheimnisvolle Moore. Viele Flüsse haben hier ihre Quelle, auch der längste des Landes, die Moldau. Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Im Februar, wenn es bitterkalt ist, beginnt für ihn die heißeste Zeit im Leben. Ein paar Tage lang wird der Einzelgänger zu einer regelrechten Schmusekatze. Nur drei Minuten dauert der eigentliche Akt. Dann gehen die Partner wieder getrennte Wege. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und die Birkhühner am Rande des Moores. Hier im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 22.03.16 07:30 - 07:32 Uhr auf
SWR: Frage trifft Antwort - Warum sind Auwälder wichtig?
Natürliche Auwälder sind in Europa selten geworden. Die Auenlandschaften entlang des Rheins verschwanden zum Beispiel, als der Fluss begradigt, vertieft und eingedeicht wurde. Diese Maßnahmen sind zwar praktisch für die Binnenschifffahrt, aber sie bringen auch Gefahren mit sich. Warum die Auwälder so nützlich sind, zeigt der Film.

Am 22.03.16 07:30 - 07:45 Uhr auf
ARD-alpha: Ich mach's - Revierjäger/-in
Mehr als 300 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen: Doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig?

Am 22.03.16 07:32 - 07:35 Uhr auf
SWR: Frage trifft Antwort - Wachsen auf Grönland Erdbeeren?
Der Klimawandel verändert das Leben der Grönländer. Die Jagd wird schwieriger, mit Schnee und Eis verbundene Traditionen sterben aus. Das wärmere Klima bringt aber auch Chancen mit sich. Einige wagen den Schritt vom Jäger zum Bauern und sind inzwischen erfolgreiche Schafzüchter und Kartoffelbauern. Ob noch mehr geht, verrät der Film.

Am 22.03.16 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Abenteuer Sibirien (1/2) - Vorstoß ins Unbekannte
Riesige Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine einzigartige Tierwelt und uralte Kulturen: Sibirien. Es waren Deutsche, die sich im 18. Jahrhundert als erste Siedler dort niederließen. Die zweiteilige Dokumentation "Abenteuer Sibirien" verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart des Landes. Teil eins begleitet deutsche Wissenschaftler auf ihren Entdeckungsreisen. Auf Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik.

Am 22.03.16 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Abenteuer Sibirien (2/2) - Aufbruch der Glücksritter
Der zweite Teil der Dokumentation begleitet deutsche Glücksritter, die es geschafft haben, ihren persönlichen Traum in Sibirien zu verwirklichen. In der westsibirischen Tiefebene hat es Landwirt Stefan Dürr zu einem der wichtigsten Milchbauern Russlands gebracht. Als Praktikant kam er vor 23 Jahren nach Russland, heute beschäftigt er 2.500 Angestellte, bewirtschaftet 150.000 Hektar Land. Ein Glücksritter ganz anderer Art ist Thomas Sand. Mitten in der schier unendlichen Taiga bohrt der deutsche Experte nach Erdöl. Auch im Winter bei minus 40 Grad Celsius. Das Leben zwischen Bohrturm und Containern erfordert viel Disziplin.

Am 22.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder haben eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers, wird diese abgelegene Region Osteuropas in allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln. Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder - eine Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört, eine faszinierende Region im Osten Polens.

Am 22.03.16 14:50 - 15:30 Uhr auf
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist mit rund 1.000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter der Meereslinie und werden durch einen kilometerlangen Deich, die Seawall, geschützt.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

Am 22.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Der Trail beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine und ist natürlich auch umgekehrt zu wandern. Üblicherweise startet man die 3.400 Kilometer im Frühling im Südosten der USA und endet - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen ihn zu gehen.

Am 22.03.16 15:20 - 15:50 Uhr auf
arte: British Columbia - Die Inseln der Haida
Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.

Am 22.03.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - British Columbia
Über 20.000 Fans haben sich landesweit für dieses einmalige Abenteuer beworben. Für zwei von ihnen wird der Traum jetzt Wirklichkeit. Joe Resto und Sean Lacoste brechen zusammen mit Survival-Profi Bear Grylls in die Wildnis von British Columbia auf. Und Ex-Soldat Bear ist fest entschlossen, den beiden Großstädtern in der rauen Natur kräftig auf den Zahn zu fühlen. Schließlich geht es hier nicht um einen entspannten Wochenend-Ausflug. Und das wird den Survival-Debütanten schon nach wenigen Minuten klar: Da ihr Helikopter, der sie mitten im Gebirge absetzen soll, wegen Sturmböen nicht landen kann, müssen die zwei ein riskantes Abseilmanöver wagen. Kaum ist der Angstschweiß getrocknet, dürfen Joe und Sean ihre Kletterkünste beim Abstieg an einer steilen Felswand weiter perfektionieren. Als die ersehnte Baumgrenze endlich erreicht ist, steht eine weitere Herausforderung auf dem Plan: ein gigantischer, spiegelglatter Gletscher, der von den Männern zügig überquert werden muss. Erst dann wird die Gegend etwas vertrauter, doch die Entspannung des Survival-Teams währt nicht lange. Bären-Exkremente lassen die nächste Gefahr schon erahnen.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)

Am 22.03.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Der Stechlinsee
Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit: Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 von ihnen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. Er ist 69 Meter tief, besonders klar und einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in den See. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder der Region ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Gegend und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

Am 22.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Frühlingswelten
Der Frühling ist die Zeit des Neuanfangs und frischen Lebens. Nie ist die Kraft der Natur so greifbar, wie in dieser Jahreszeit. Die Magie des Frühlings in all seiner Pracht, das steht im Fokus dieses Films. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, lassen eine ganz besondere Frühlingsatmosphäre entstehen. Fröhlich, amüsant und spannend zugleich, verdeutlicht der Film auf eindrucksvolle Weise, dass der Frühling in Deutschland die schönste Jahreszeit ist.

Am 22.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Der Thüringer Wald
Über zwei Jahre haben der Tierfilmer Uwe Müller und sein Team damit verbracht die Schönheit Thüringens mit der Kamera einzufangen. Das Ergebnis ist eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und sagenhafter Landschaften. Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 23.03.16 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Vorbild Baum
Von Bäumen können Techniker viel lernen - sie müssen sie nur verstehen. Dabei hilft ihnen Dr. Claus Mattheck. Der Biomechaniker und Physiker hat die "Körpersprache der Bäume" erforscht. Denn Bäume haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie gleichen einseitige Belastungen durch Wind oder andere Krafteinflüsse aus, indem sie Schwachstellen mit Holz verstärken und sich so selbst optimieren. Dieses Wissen überträgt Dr. Claus Mattheck zum Beispiel auf Autos, Waschmaschinen und Rasierapparate. Sie werden stabiler, langlebiger, leichter - und dadurch nachhaltiger.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 23.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Filmautorin Susanne reist von Westen nach Osten, vom Frischen zum Kurischen Haff, von der Weichsel bis zur Memel. Das Augenmerk liegt dabei auf der teilweise noch ursprünglichen Natur an der Küste des ehemaligen Ostpreußens. Erste Station ist Kaliningrad, das einstige Königsberg. Viele Häuser sind verfallen, Löwenzahn und Gänseblume kämpfen um ein wenig Erde und Licht. Während in der Stadt das bisschen Natur ein Zeugnis von Verfall und Armseligkeit ist, führt sie an der Memel eindeutig die Regie. Das Fernsehteam begleitet einen Fischer die Memel herab bis ins Haff hinein. Hier lauern Reiher auf reiche Beute, ziehen Seeadler ihre Kreise, füttern Hunderte von Kormoranen ihre Jungen groß. Schon von der Memelmündung sind die gewaltigen Dünenberge auf der Kurischen Nehrung zu sehen. Die noch heute wandernden Sandberge haben schon mehrfach ganze Dörfer unter sich begraben. Im Wald mit seinen vom Wind bizarr verformten Kiefern leben Wildschweine, Füchse und sogar Elche.

Am 23.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Durch die Wildnis Amerikas (2/2)
Im zweiten Teil der Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die Beiden über 1.500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs und haben doch noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit 3.400 Kilometern ist der Trail einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1.600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern.

Am 23.03.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Am 23.03.16 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Planet der Spatzen
Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

Am 23.03.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Londons wilde Tiere
Ein ganz spezielles London-Porträt: Sie gilt als Hauptstadt des Geldes, als Metropole der stylischen Clubs, als Hotspot für ausgeflipptes Design. Doch London ist auch ein Paradies für Tiere. Nur wenige Schritte neben den High-Tech Stadien der Olympiastadt leben wilde - und auch weniger wilde - Tiere, zum Teil völlig integriert ins hektische Leben einer Zehn-Millionen-Stadt. Nachts sorgt ein Rudel Rehe für Verkehr im Schritttempo, allabendlich bettelt eine Füchsin in den Vorgärten einer Wohnsiedlung um Futter und die Arbeiter einer Fischfabrik vergnügen sich in der Mittagspause mit einer wilden Robbe.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.25 Uhr)

Am 23.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ist ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist nicht weniger faszinierend. Der Film zeigt das Naturwunder mit seinen Tieren im Laufe der Jahreszeiten.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 23.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Ulrich Wotschikowsky - Wildbiologe und Wolfsexperte
Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 23.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Er ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Im besonders milden Klima sind viele mediterrane Tierarten und Pflanzenarten ansässig. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren umher.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 24.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Lange Ohren, flinke Beine - Feldhasen und Kaninchen
Der Feldhase war "Wildtier des Jahres 2001". Das ist er nicht wegen seiner schönen langen Löffel geworden, sondern weil es schlecht um ihn steht: Sein Lebensraum auf Feldern und Wiesen ist bedroht. In landwirtschaftlich genutzter Landschaft gibt es kaum noch Wildkräuter, die für den Hasen unverzichtbarer Bestandteil der Nahrung sind. Die nächsten Verwandten der Hasen, die Kaninchen, kommen dagegen recht gut mit der veränderten Umwelt zurecht. Im Frühjahr toben sie boxend über die Felder. In der Zeitlupe wird deutlich: Die Häsin haut dem Rammler ordentlich was hinter die Löffel.

Am 24.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Im Bann der Jahreszeiten - Frühling - Frühlingserwachen
Der Winter nimmt endgültig Abschied. Mit jedem Tag gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neue Lebensgeister bei Menschen und Tieren. An der Nordseeküste kann der Krabbenfischer Claas Bruhns endlich wieder in See stechen, und er hofft auf ein ertragreiches Jahr. Im polnischen Masuren erwarten Anna und Wladek Andrejew in dem Dorf Zywkowo die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren im Süden. Auf dem Dach ihres Hauses haben die beiden alles für ein Storchennest vorbereitet und hoffen, dass einer der Rückkehrer sich dort niederlassen wird. Währenddessen kann man auf der Schwäbischen Alb mit Norbert Poeplau den ersten Flug der Bienen erleben. Der Imker muss in jedem Frühling den richtigen Zeitpunkt abpassen, um seine Bienen rechtzeitig zur Haselnussblüte ausschwärmen zu lassen. In der Camargue im Süden Frankreichs beginnt für Salzmeister Luc Vernhes das Arbeitsjahr. Er öffnet die Wasserschleusen zu seinen Salinen, in die dann das Meerwasser hineinströmt, aus dem das Salz gewonnen wird. Der Baumkletterer Toni Reinhardt erklimmt die Baumwipfel des Thüringer Waldes und nimmt Astproben von den Bäumen. Diese Proben werden im Labor auf Larven untersucht, die in großer Anzahl den Wäldern gefährlich werden könnten.

Am 24.03.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und im Wasser
Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe. Aber auch sumpfige Senken, die immer wieder von Flüssen überflutet werden, wie das riesige Sumpfgebiet Pantanal, beherbergen außergewöhnliche Lebensgemeinschaften. Faszinierend hier ist die Größe der Tiere, der Pantanal ist eine Lebensraum für Giganten! Gigantisch sind die Bäume im Regenwald, gleichzeitig sind sie auch ungeheuer schnell wachsend. Alleine, dass sie einen Platz zum Überleben finden, ist schon ein Kunststück der Natur, denn in den Tropen lauert eine Armada von Fressfeinden. Hier wird mit allen Tricks gekämpft. Bis heute hält das Wettrüsten der Organismen an, ob mit Gift, verletzenden Waffen oder Versteckspielen. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen sind die größten Probleme. Die Pflanzen haben große und kleine Tiere mobilisiert, damit sie überleben können, und sehr oft brauchen sie dazu eine ganze Kette von Helfern, die gut funktionieren. Die Winkerkrabbe hilft einem anderen Wald zu überleben - dem Mangrovenwald. Ohne dieses Tier könnte das Biotop nicht existieren, ebenso wenig wie ein Korallenriff ohne Schwämme. Während der Paranuss-Baum vom Aguti und den Prachtbienen abhängig ist, kann der Tiger nicht ohne die Krabbe und der Riesenotter nicht ohne die Apfelschnecken überleben. Wie das alles zusammenhängt, zeigt diese Dokumentation in spektakulären Bildern.

Am 24.03.16 17:15 - 18:00 Uhr auf
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (2/2) - Im Wald und in der Savanne
Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es. In der Savanne wiederum leben einige der größten Tierarten der Erde, vom Elefanten bis zum Nashorn. Diesen großen Jägern geht es hier gut. Da Savannengras sehr nährstoffarm ist, haben die wilden Bewohner eine Vielzahl von Tricks auf Lager, um satt zu werden und ihren lebenswichtigen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Dazu gehört das Wiederkäuen ebenso wie das Anlegen von Obstplantagen, wie es z. B. der Mähnenwolf macht. Letztlich wird nur durch das Zusammenwirken aller Lebewesen eine Savanne zu einem fruchtbaren Lebensraum.

Am 24.03.16 22:15 - 01:00 Uhr auf
rbb: Grzimek
Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: Der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscargekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.

Am 25.03.16 05:10 - 05:40 Uhr auf
3sat: Trinidad - Von Vampiren, Blattschneidern und Herkuleskäfern
Mitten im Regenwald von Trinidad liegt die Simla-Forschungsstation mit Naturforschern aus aller Welt. Autor Hans Giffhorn stellt Trinidads Tierwelt und verschiedene Forschungen vor. Die junge Amerikanerin April untersucht die Fressgewohnheiten und den Stoffwechsel von Vampirfledermäusen. Zwei Schotten spüren den Blattschneiderameisen und ihren riesigen Kolonien nach. Ronnie, der Hausmeister der Station, entpuppt sich als begnadeter Erforscher der bizarren und prachtvollen Insektenwelt seiner Heimat. Dank seiner Hilfe gelingt es, den Kampf zweier Herkuleskäfermännchen zu filmen.

Am 25.03.16 09:10 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Peru
Peru verfügt über drei unterschiedliche Klimazonen: Küstenregion, Anden und Regenwald. Zahlreiche Quellflüsse des Amazonas entspringen hier. Der Fluss gehört zu den artenreichsten Gewässern der Welt, denn 70 Prozent aller Spezies sind im Amazonas vertreten. Dadurch zählt Peru im Hinblick auf die Artenvielfalt zu den wichtigsten Naturschutzregionen der Erde. Die Dokumentation zeigt, wie Tiermediziner die Gesundheit der Humboldt-Pinguine kontrollieren und sich Biologen für den Erhalt lokaler Spezies, wie etwa den Brillenbären, einsetzen.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.20 Uhr)

Am 25.03.16 09:35 - 10:20 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Der Stechlinsee
Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit: Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 von ihnen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. Er ist 69 Meter tief, besonders klar und einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in den See. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder der Region ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Gegend und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

Am 25.03.16 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Doch die Natur im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 25.03.16 12:15 - 13:45 Uhr auf
WDR: Die Naturparadiese des Westens
Nordrhein-Westfalen - das sind mehr als 2.000 Seen, 3.000 Naturschutzgebiete und über 50.000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National- und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall des Landes. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Wer bisher beim "Land der 1.000 Seen" nur an Finnland gedacht hat, der bekommt einen neuen Blick auf das für manche Westfalen schönste Bundesland der Welt.

Am 25.03.16 14:10 - 15:10 Uhr auf
n-tv: SOS Erde - Wie man die Welt rettet
Verpackungen, Lebensmittelreste, Plastik: Jedes Jahr produzieren die Deutschen gigantische Müllberge, verbrauchen tausende Liter Trinkwasser. Für die Erde ist das eine enorme Belastung. Experten glauben, dass sich bis zu 30 Prozent klimaschädlicher Treibhausgase problemlos in jedem Haushalt einsparen ließen. Funktioniert das wirklich so einfach? Die n-tv Dokumentation enthüllt, auf welche Dinge die Menschen verzichten müssten und welche Folgen dieser Lebensstil wirklich auf das Klima hat.

Am 25.03.16 15:00 - 15:45 Uhr auf
SWR: Im Bann der Jahreszeiten - Frühling - Im Märzen
Nach der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche werden die Tage allmählich länger als die Nächte. Die langsam wärmer werdende Märzsonne lässt die Natur aus dem Winterschlaf erwachen und bringt sie auf Betriebstemperatur. Zahlreiche Tiere trauen sich nach dem langen Winter wieder ins Freie und genießen die ersten Sonnenstrahlen. In den Wäldern im Harz beobachtet der Biologe Andreas Marten die große Sonnung der Ameisenkolonien nach dem Winter. Dabei bedecken Tausende der Insekten die Nestoberfläche, wärmen sich in der Sonne auf und krabbeln dann tiefer ins Nest, wo sie die Wärme wieder abgeben. Für Offshore-Techniker Mirco Kaiser sind die Bedingungen günstig, um mit seinem Team Wartungsarbeiten auf der Forschungsplattform FINO 2 auf der Ostsee durchzuführen. Derweil wartet der Astronom Rémi Cabanac im Observatorium auf dem Pic du Midi in den französischen Pyrenäen auf freie Sicht auf den im Jahresverlauf einzigartigen März-Himmel. Der Bärenforscher Paolo Molinari sucht zusammen mit der Försterin Francesca Dilena in den Südtiroler Alpen nach Braunbären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind, und auf der Schwäbischen Alb bereitet der Obstbauer Jörg Geiger seine Apfelbäume auf die bevorstehende Blüte vor. Während der immer längeren Tage werden also im März an den Küsten, in den Harzer Wäldern, den Südtiroler Alpen, auf der Schwäbischen Alb und auf den Gipfeln der französischen Pyrenäen neue Kräfte gesammelt, und der Frühling bringt überall beeindruckende Phänomene hervor.

Am 25.03.16 16:50 - 18:20 Uhr auf
NDR: Das grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkonen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Ist er ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, so wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.

Am 26.03.16 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Einwanderer - Marderhund, Känguru, Nandu
Kaum zu glauben, aber wahr. Rund 4.000 fremde, wilde Tierarten haben sich binnen weniger Jahrzehnte in Deutschland niedergelassen. Die meisten Tiere wanderten nicht freiwillig ein. Sie wurden von Menschen mitgebracht und gelangten irgendwie in Freiheit. Felix Heidinger stellt eine ganze Reihe neuer Tierarten vor, die sich in unserer Natur heimisch fühlen. Der bekannte Tierfilmer berichtet, woher die Einwanderer stammen und wie sie es schaffen, bei uns zu überleben.

Am 26.03.16 10:15 - 11:00 Uhr auf
EinsFestival: Fabelhaftes Langohr - Auf der Spur des Osterhasen
Kein anderes Wildtier ist so populär wie der Osterhase. Für einige Frühlingswochen steht er jedes Jahr im Mittelpunkt des Interesses. Langohren zieren als Eierlieferanten Schaufenster, hochpolierte Schokohasen werden millionenfach verspeist. Der Osterhase ist Mythos. Doch trotz aller Beliebtheit: Das lebendige Vorbild, der Feldhase, steht auf der Roten Liste bedrohter Arten! Geht das Licht aus für Meister Lampe? Macht er sich vom Acker?
(Wdh. morgen 12.30-13.15 Uhr)

Am 26.03.16 12:15 - 13:45 Uhr auf
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".
(Wdh. morgen 9.00-10.30 Uhr)

Am 26.03.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Die Harpyie
Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen, und finden sich in sehr ähnlicher Form zum Beispiel auch bei Habicht und Sperber. Die Harpyie stellt hinsichtlich Größe und Gewicht das Extrem dieses Bauplanes dar. Benannt nach mythologischen Figuren, gefürchtet und verehrt bei den Ureinwohnern streifen Harpyien ungreifbar durch das Astgewirr der tropischen Baumkronen Südamerikas. Mit einer Spannweite von mehr als zwei Metern und der Körpergröße eines Kleinkindes gehören sie zu den Superlativen unter den Greifvögeln. Den Ruf des mächtigen Jägers aber verdanken sie ihren besonders kräftigen Füßen mit den riesigen Krallen. Mehr als zwölf Zentimeter können sie lang werden - die längsten aller Greifvögel. Doch jeder noch so große Jäger fängt mal klein an. In dreißig spannenden, witzigen und interessanten Minuten beobachten wir wie ein schwarzäugiges Flaumknäuel zu einem mächtigen Greif wird, der -wie ein Dämon der Lüfte- Affen, Faultiere und andere Beute aus den Baumwipfeln pflückt.

Am 27.03.16 05:15 - 06:10 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Elefanten in der Siedlung
Auf der Suche nach Wohnraum dringen Menschen oftmals stark in den Lebensraum der heimischen Tierwelt ein. Pumas wurden bereits an der kalifornischen Küste gesichtet. In und um Botswana fürchten sich die Menschen vor umherwandernden Elefantenherden. Es gibt sogar eine Stadt auf der Erde, in der man Adler fürchtet, weil sie Menschen angreifen sollen. Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.
(Wdh. heute 11.10-12.10 Uhr)

Am 27.03.16 06:55 - 07:40 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Die verlassenen Inseln Panamas
Rendezvous unter Extrembedingungen: Ex-Soldat Joseph Teti kämpft sich mit spärlicher Ausrüstung durch den dichten Dschungel einer unbewohnten Insel vor der Küste Panamas. Denn dort wird der US-Veteran seinen neuen Survival-Partner treffen. Überlebens-Experte Matt Graham weilt schon seit drei Wochen auf dem verlassenen Eiland und hat die Zeit genutzt: Es gibt sauberes Trinkwasser und im Steinofen gegartes Paka-Fleisch. Das Nagetier hat der Jäger und Sammler kurz zuvor mit einer Speerschleuder erlegt.

Am 27.03.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wo hoppeln Hase und Kaninchen?
Willi besucht die flauschige Verwandtschaft des Osterhasen, die Kaninchen und Feldhasen. Zuerst trifft er sich mit dem Jäger Dieter Pfeilschifter. Keine Sorge: Geschossen wird allenfalls ein Foto. Wer einen Blick auf die flinken Hoppler ergattern will, der braucht ein gutes Fernglas und muss richtig früh aufstehen. Also müht sich Willi noch vor Sonnenaufgang aus dem Bett und steigt mit Dieter auf den Hochsitz. Von dort haben die beiden das Feld gut im Blick, auf dem die Tiere gerne ihr Frühstück mümmeln. Und tatsächlich: Willi hat den ersten Hasen erspäht! Doch ein flinker Haken links, ein Haken rechts - wupps, weg ist er wieder!

Am 27.03.16 09:20 - 10:20 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Vietnams
Arbeitsteilung im Regenwald: Während sich Ex-Soldat Joe Teti in Vietnam ums Feuermachen kümmert, sorgt sein Partner Matt Graham dafür, dass die Survival-Profis im Dschungel nicht verdursten. Der Jäger und Sammler hat in der Wildnis einige Bananenstauden entdeckt. Deren Wurzelsaft enthält Mineralien und Elektrolyte. Die nahrhaften Früchte sind obendrein gut gegen den Hunger. Das Duo kämpft sich in Südostasien, umgeben von Leoparden, Vipern und Skorpionen, durch eine wilde, unberührte Naturlandschaft voller heimtückischer Gefahren.

Am 27.03.16 11:00 - 11:45 Uhr auf
rbb: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang prägen das Bild des Göttinger Lands – Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide: Sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das „Untergeschoss“ naturbelassener Feldränder und unterkellern sogar Göttingens Unigelände. Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.

Am 27.03.16 11:45 - 12:15 Uhr auf
arte: British Columbia - Die Inseln der Haida
Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.

Am 27.03.16 11:45 - 12:30 Uhr auf
EinsFestival: Tierisch genial - Intelligenz mit Fell und Federn
Noch in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten. Folgen Sie uns in die Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren, oder von Schimpansen, die uns Menschen in puncto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen, ist einfach "tierisch genial".

Am 27.03.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Unter Schwarzbären
Steile Berghänge, dichter Wald und 180 Kilo schwere Raubtiere: In dieser Folge kämpfen sich Matt Graham und Joe Teti durch die Allegheny Mountains in Pennsylvania. Nachts sinken die Temperaturen dort unter den Gefrierpunkt. Doch die klimatischen Bedingungen sind nicht das einzige Problem, mit dem sich das Duo in der Wildnis herumschlagen muss, denn in der Region sind zudem viele Braunbären unterwegs. Im Herbst fressen sich die Pelzträger ihren Winterspeck an, da käme ein Mahl auf zwei Beinen gerade recht.

Am 27.03.16 12:20 - 13:05 Uhr auf
mdr: Das Moor
Unsere Moore liegen wie Inseln in unserer Kulturlandschaft. Sie bilden die letzten Reste einer Landschaftsform, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem verändert hat, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgangen sind, einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Die Natur im Moor wartet mit zahllosen Überraschungen auf: Es scheint als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen, und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen. Märchenhaft erscheinen auch die anderen, wenig bekannten Moorbewohner, wie Moosjungfer, Wasserralle oder Federgeistchen. Andere Arten, die hier leben, sind dagegen wohlbekannt, etwa die Kreuzotter, das Reh oder der Kranich. Der Schlupf eines Kranichkükens ist ein emotionaler Höhepunkt des Films.

Am 27.03.16 14:55 - 15:40 Uhr auf
ZDF: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Der Yellowstone Nationalpark ist der berühmteste und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Welt. Die UNESCO erklärte ihn zum Weltnaturerbe, weil er eine einzigartige Tierwelt schützt: Wolfsrudel, Bisons, Elche, Grizzly-Bären, Kojoten, Steinadler und viele andere wilde Parkbewohner. Der Yellowstone Nationalpark ist internationaler Vorreiter für die Idee der Nationalparks und Antrieb für Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Natur widmen - ein wichtiges Ziel angesichts von mittlerweile fast 7,3 Milliarden Weltbevölkerung. Hier begann auch eine ehrgeizige Vision: Die "Yellowstone to Yukon Conservation Initiative" will Ökosysteme in Nordamerika großflächig verbinden, so dass Wildtiere weit in den Norden wandern und ihre Wege dem veränderten Klima der Erde anpassen können. Wir treffen Karsten Heuer und Harvey Locke, die Initiatoren der Y2Y-Initiative. Allerdings erlebt der Park selbst bereits an den eigenen Grenzen Konflikte. Viele Tiere verlassen das Schutzgebiet - auch die Wölfe, die erst 1995 wieder angesiedelt wurden. Die scheuen Raubtiere werden immer wieder gejagt, von Trophäenjägern und von Farmern, die um ihren Viehbestand fürchten.

Am 27.03.16 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Bären in der Nachbarschaft
Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wolf und Bär. Schafherden ziehen durch die Gebirge, bewacht von riesigen Hunden, die bereit sind, sich im Kampf gegen die Räuber zu opfern. Zwischen den Wäldern liegt Brachov - eine Stadt, die mehr oder weniger mit ihren großen Räubern leben muss. Nachts kommen die Bären bis in die Vororte und kümmern sich um den Inhalt der Mülltonnen. Und Wölfe trotten im Schutz der Dunkelheit mitten durch bewohnte Gebiete. Zwar ist man in Brachov seit jeher gewohnt, mit wilden Tieren zusammenzuleben, trotzdem ist die Situation ein Pulverfass. Mitarbeiter der Wildbiologischen Gesellschaft München e. V. versuchen, Konflikten zwischen Mensch und Tier vorzubeugen. Dafür haben sie ein überzeugendes Argument: Man will nicht warten, bis ernsthafte Zwischenfälle das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beeinträchtigen, sondern versucht beiden zu helfen, bevor es für eine gemeinsame Zukunft zu spät ist.

Am 27.03.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefangen am Vulkan (1/2)
Im Regenwald ist die Sonne schwer auszumachen. Einen Kompass haben Joe Teti und Matt Graham auch nicht, deshalb bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, als sich am Gelände zu orientieren. Die beiden Survival-Spezialisten kämpfen sich in dieser Folge durch den Regenwald einer Vulkaninsel vor Südamerika. Dort gibt es viele Stolperfallen wie Lianen und Felsen. Zudem bekommen es die Männer auf dem Eiland mit Vogelspinnen und Hundertfüßern zu tun. Das Gift dieser Krabbeltiere kann üble Schmerzen verursachen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.15-18.15 Uhr)

Am 27.03.16 16:45 - 18:20 Uhr auf
EinsFestival: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Marco Bechis' bildgewaltiges Drama erzählt in halbdokumentarischer Nüchternheit eine ebenso eindringliche wie alltägliche Geschichte im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gedreht mit Guarani-Kaiowá als Laiendarstellern. Die Gegensätze sind unverkennbar: hier die umtriebigen Farmer mit ihren mühsam geschaffenen Paradiesgärten, dort die zur Tatenlosigkeit verdammten einstigen Jäger und Sammler. Für sie, für die es mit der Vernichtung des Regenwaldes kein Zurück mehr gibt, bietet das moderne Brasilien wenig Hoffnung - nur Gelegenheitsjobs als Arbeitssklaven und die Verführungen des Konsums, Alkohol und Markenturnschuhe.
(Wdh. morgen 6.40-8.15 Uhr)

Am 27.03.16 18:00 - 18:45 Uhr auf
hr: Im Bann des Reinhardswaldes
Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht, ziehen den Naturkenner Lenhardt in den Bann. Ähnlich geht es Michael Heyer. Als Förster ist er für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes verantwortlich, aber auch ihn nimmt die Historie des Waldes an der nördlichen Peripherie Hessens gefangen. Und was bringt die Zukunft für den Reinhardswald? Was wird sich verändern? Über 100 Windräder plant das Land Hessen in dem Gebiet. Naturschützer und Teile der Bevölkerung laufen Sturm. Die Sababurg gekrönt von drehenden Rotorblättern - ein Unding für die einen, eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten der Energiewende, sagen die anderen.

Am 27.03.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica
Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.

Am 27.03.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
ServusTV: Das Geheimnis der Bäume
Nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder als die grüne Lunge der Erde bezeichnet. Die Dokumentation nimmt mit auf eine magische Reise zu diesem Ursprung des Lebens. Der Botaniker Francis Hallé zeigt eindrucksvoll, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Denn wer glaubt, Bäume seien reglos, stumm und ungefährlich, wird eines Besseren belehrt. Bäume sind lebensnotwendig für das Ökosystem der Erde und für den Menschen. Mit imposanten Kamerafahrten aus der Vogelperspektive bis zu mikroskopisch winzigen Details und faszinierenden Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald. Von Oscar-Preisträger Luc Jacquet ("Die Reise der Pinguine"). Mit Bruno Ganz, der dem Botaniker Francis Hallé seine Stimme leiht.
(Wdh. morgen 11.05-12.35 Uhr)

Am 28.03.16 08:55 - 09:50 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Am 28.03.16 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Die Wölfe kommen
Wieder einmal ist ein Wolf in Bayern aufgetaucht. Anfang August 2015 hat ein "hundeartiges Tier" im Landkreis Miesbach eine Schafherde angegriffen. Eine genetische Analyse bestätigte den Verdacht: Ein Wolf hat die Schafe in der Nacht vom 6. auf den 7. August gerissen. Die Nachricht sorgte für Furore, denn es ist nicht der erste Fall. Schon 2006 tauchte der erste Wolf in Oberbayern auf - er und seine Nachfolger stammen aus der italienischen Südwestalpenpopulation. Aber auch von den südöstlichen Ländern Europas wie Kroatien und Slowenien breiten sich die Wölfe wieder aus - Schritt für Schritt erobern sie sich die Alpen zurück. Denn dort ist noch Platz für junge Wölfe, die einen neuen Lebensraum suchen müssen. Im Rewilding Europe Projekt in Portugal, dem westlichsten Küstenstaat Europas, sind die Iberischen Wölfe willkommen. Denn für den nachhaltigen Tourismus ist die Rückkehr der großen Räuber wie Wolf und Luchs überaus wertvoll. In Zukunft sollte man nicht mehr nach Nordamerika reisen müssen, um Wölfe beobachten zu können - so die Vision der Organisation. Und wie es die Beispiele in Europa zeigen - die meisten Halter von Nutztieren haben dank ausgebildeter Herdenschutzhunde und elektrischer Zäune kaum mehr Schaden durch die Wölfe. Auch in Deutschland leben wieder etliche Wolfsrudel. Aber ausgerechnet im Wolferwartungsland Bayern wird der Wolf nicht akzeptiert. Doch der Vorfall im August 2015 zeigt, dass es an der Zeit ist, auch dort eine Lösung zu finden.

Am 28.03.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaats liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. Mehr als zwei Jahre war der Tierfilmer Uwe Müller mit seinem Team in seiner Heimat mit der Kamera unterwegs. Das Ergebnis ist eine filmische Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und dessen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und reizvoller Landschaften.

Am 28.03.16 18:00 - 18:45 Uhr auf
hr: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz. Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse - noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa.

Am 28.03.16 18:05 - 18:45 Uhr auf
SWR: Retter der Wildblumen - Ernst Rieger und seine blühenden Landschaften
Am meisten liebt er die Gänseblümchen, denn damit begann er vor 30 Jahren: Der Landwirt Ernst Rieger grub Gänseblümchen aus und pflanzte sie in Reihen auf dem Acker. Die Samen des Liebesorakels brachten ihm Glück und gutes Geld. Ernst Rieger, ein Spinner? Nein, ein Visionär, der einen Trend vorhersah. Heute vermehrt er auf seinem Hof in Blaufelden über 200 Arten von Wildblumen und Wildgräsern. Seine Samenmischungen werden deutschlandweit ausgesät. Denn inzwischen weiß man bis in die hintersten Amtsstuben: uns fehlen Naturwiesen - berauschend schön und wichtig für Wildbiene, Hummel und Co.

Am 28.03.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wenn es wieder Frühling wird
Die Naturdokumentation zeigt das Frühlingserwachen auf der Iberischen Halbinsel in poetischen Bildern. Die Mandelbäume fordern als erste Vertreter der Flora den Winter bereits heraus und recken ihre blühenden Zweige in die von der noch schwachen Sonne kaum erwärmte Luft. Pflanzen und Tiere scheinen auf einen weiteren wichtigen Verbündeten beim Aufbäumen des Lebens gegen den Winter zu warten: auf Wasser. Die Schneeschmelze in den Bergen und der Regen speisen die lebensspendenden Rinnsale und Bäche der Wälder, in denen nun ein neuer Kreislauf des Lebens mit all seinen unterschiedlichsten Facetten beginnt. In den Wäldern, Ebenen, Seen und Salinen leben zahlreiche Tierarten, unter anderem Flamingos, Eulen, Grünspechte, Reiher, Haubentaucher und Störche. Dem Kamerateam gelangen seltene Aufnahmen der Fortpflanzung von Kreuzkröten und Vipernattern. Unter anderem in Makroeinstellungen und Zeitlupenaufnahmen gefilmt, ist der in poetischen Bildern erzählte Film über das Frühlingserwachen eine wahre Ode an die Natur.

Am 28.03.16 18:45 - 19:15 Uhr auf
SWR: Frühling - Streifzüge durch Baden-Württemberg
Frühling im Land, das bedeutet blühende Krokusfelder im Schwarzwald, Mandelblüte an der Weinstraße, frühmorgendliches Vogelgezwitscher, laue Winde und ein würziger Blütenduft in der Nase. Mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es auch die Menschen wieder in die Natur und in die Straßencafés. Im Wollmatinger Ried bei Konstanz kehren die Zugvögel zurück, frisch geschlüpfte Bundspechte in Ludwigsburg warten auf die erste Fütterung und auf den Streuobstwiesen des Landes sind die Bienen fleißig bei der Honigproduktion. Der Film zeigt den Frühling in Baden-Württemberg in all seiner Vielfalt - und im Hochglanzformat.

Am 29.03.16 08:25 - 09:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry im Land der Kokabauern
Bruce Parrys einmaliges Abenteuer beginnt am Amazonas. Er folgt dem Flusslauf von der Quelle bis zur Einmündung ins Meer. Der erste Teil seiner Reise führt den Dokumentarfilmer von den Hochanden in die peruanischen Dörfer, in denen Kokain produziert wird.

Am 29.03.16 10:25 - 11:10 Uhr auf
3sat: Wir machen unser Klima selbst
Der Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen. Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von allen verschuldeten Klimawandels. Die Dokumentation zeigt sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch die Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden.

Am 29.03.16 11:05 - 12:00 Uhr auf
ServusTV: Auenlandschaften in Südtirol
Breite Hecken, dichte Schilfgürtel und Tümpel: Auen sind die Urwälder Europas und auch heute noch die vielfältigsten und artenreichsten Lebensräume. Das Tauferertal in Südtirol gehört zu den unberührtesten Naturlandschaften der Region. Über 260 Vogelarten, mehr als 680 Arten von Schmetterlingen, sogar drei verschiedene Spezies von Flusskrebsen haben sich dort angesiedelt. Die Naturschützer, allen voran Klaus Graber, haben sich dem Schutz der Landschaft und der Tierwelt verschrieben. Die Umsetzung neuartiger Schutzmaßnahmen und gleichzeitig wirksame Hochwasserdämmung sollen den Fluss erneut zum natürlichen Architekten dieses Lebensraumes machen.

Am 29.03.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Das Beste aus Expeditionen ins Tierreich
Eine unterhaltsame, dramatische, aber auch überraschende Hitliste von Tierfilmepisoden aus fünf Jahrzehnten "Expeditionen ins Tierreich": Störche im schleswig-holsteinischen Bergenhusen von 1960, aus dem Geburtsjahr der Reihe, oder der "Hightech-Blick" in den heimischen Wald aus dem Jahr 2009, aufwendige Orchesteraufnahmen für die Reihe "Wilde Heimat", lebensgefährliche Expeditionen in die entlegensten Regionen Russlands, die Tierwelt der Galapagosinseln oder in den Tälern des Harzes. Inge Sielmann und zahlreiche Tierfilmer kommentieren ihre Lieblingssendungen.

Am 29.03.16 13:20 - 14:15 Uhr auf
3sat: Expedition Humboldt (1/2)
Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter. Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Die Reise beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte. Am 16. Juli 1799 beginnt Alexander von Humboldt in Begleitung des französischen Naturforschers Aimé Bonpland in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika.

Am 29.03.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
3sat: Expedition Humboldt (2/2)
Der zweite Teil des Films über Alexander von Humboldts Lateinamerikaexpedition führt auf den Vulkan Chimborazo in Ecuador, den Humboldt-Strom in Peru und nach Mexico. Am 23. Juni 1802 bestiegen Alexander von Humboldt und sein französischer Reisegefährte Aimé Bonpland den Vulkan Chimborazo in Ecuador. Er galt damals mit 6319 Metern als der höchste Berg der Welt. Auf Humboldts Spuren besteigt ihn das Filmteam zwei Mal.

Am 29.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Highway durch die Rocky Mountains - Herbst
Ein Bär frisst sich direkt neben der Straße den Winterspeck an, ein Murmeltier sammelt die Matratze für seinen Winterschlaf. Die Tiere haben viele Gründe, um von ihrem Revier auf oder neben die Straße zu kommen. Ernst Arendt und Hans Schweiger gehen auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen der Hirsche warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere artig über den Zebrastreifen gehen.

Am 29.03.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules
Ein Fürst zu Zeiten des Barocks hatte die Idee, mitten in der Wildnis den spektakulären Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe zu errichten, der größte in Europa. In dem Film gibt ein Gärtner und Landschaftsarchitekt des Parks Geheimnisse der Gestaltung preis, besucht werden die romantische Löwenburg und die berühmte Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe, die von den Fürsten von Hessen-Kassel gegründet wurde. Gekrönt wird der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe vom mächtigen Denkmal des Herkules, dem Wahrzeichen von Kassel. Jenseits des Herkules erstrecken sich in einer Gebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs weitläufige Nadel- und Laubwälder, die zum Wandern einladen. Ein Förster gibt Einblicke in die Eigenart und Probleme des Habichtswalds, der sich dem Schutz der Natur verschrieben hat. Mit ihm geht es auch auf Wildschweinjagd, diese Tiere haben sich in der letzten Zeit rasant vermehrt. Aber die Waldlandschaft bietet noch andere Attraktionen, zum Beispiel einen Besuch von Elmarshausen, dem größten Trakehnergestüt in Hessen.

Am 29.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Duell am Amazonas - Bei den Kalapalo-Indianern
Ein Deutscher ringt mit einem Kalapalo-Indianer - kein Kampf auf Leben und Tod, sondern ein Wettkampf während eines großen Festes. Der deutsche Arzt Roland Garve ist nicht zum ersten Mal dabei. Vor ein paar Jahren unterlag er; jetzt will er Revanche. Der Völkerforscher kennt also den Stamm der südamerikanischen Kalapalos bereits und filmt mit Kollegen das Leben in den Runddörfern am Rio Xingu, einem der vielen Nebenflüsse des Amazonas. Die Kalapalo-Indianer stehen unter dem Schutz der brasilianischen Schutzbehörde (FUNAI) und haben deshalb ihre Traditionen bewahren können. Dazu gehört das Yawari. Es findet regelmäßig unter den Xingu-Stämmen im Amazonas-Regenwald statt. In einem der Runddörfer treffen sich dann alle umliegenden Stämme u. a. zu den Huka-Huka-Ringkämpfen. Diese dienen, wie andere Rituale, zum Abbau von Aggressionen. Roland Garve und sein Team sind mittendrin. Sie filmen das Fest, aber als Gäste des Häuptlings auch den Alltag in diesem Indianerdorf: die Jagd, die Heilmethoden, die speziellen Essgewohnheiten, den besonderen Umgang mit den Mädchen.

Am 29.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguazu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguazu, die größten der Erde, breiter als die Victoria-Fälle und höher als die berühmten Niagara-Fälle. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels, ein scheinbar sicherer Ort, einzig bedroht durch die Hochwasser während der Regenzeit. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbstgebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Der Film zeichnet ein atemberaubendes Porträt einer der schönsten Regionen der Erde und berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Nationalparks von Iguazu verschrieben haben.

Am 29.03.16 17:30 - 18:25 Uhr auf
arte: Alfred Brehm - Die Gefühle der Tiere (1/2)
Er war der bekannteste Naturforscher des 19. Jahrhunderts. Schon im Alter von 19 Jahren bereiste der Thüringer Pastorensohn Alfred Brehm (1829-1884) Afrika und notierte akribisch seine Tierbeobachtungen. Sein zehnbändiges Werk "Brehms Tierleben" mit poetisch-liebevollen Beschreibungen der Tierwelt stand in jedem bürgerlichen Haushalt und gehört auch heute noch zur Standardausrüstung jeder Bibliothek. Alfred Brehm hat die Wildnis in die europäischen Wohnstuben gebracht. Doch sein Leben war gezeichnet von schweren Schicksalsschlägen und Anfeindungen vonseiten der Kirche, der Wissenschaft und der Gesellschaft. Obwohl "Brehms Tierleben" in alle Weltsprachen übersetzt wurde und zu den meist verkauften Büchern überhaupt zählt, verstarb Alfred Brehm 1884 mit 55 Jahren verarmt und mit gebrochenem Herzen. Wer war dieser Alfred Brehm? Wie hat er unsere Sichtweise auf Tiere verändert? War er ein fortschrittlicher Naturwissenschaftler, der die moderne Verhaltenspsychologie vorwegnahm, oder war er nur ein populärer Reiseschriftsteller mit genialer Fabulierkunst? Denn Illustrationen und spannende Dramaturgie waren ihm mindestens so wichtig wie seine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Seine tierischen Helden zeigen Gefühle und Charaktereigenschaften. Das macht Brehms Schilderungen bis heute umstritten. Das Doku-Drama begleitet Alfred Brehm auf seiner fünfjährigen Forschungsreise durch Afrika in den Jahren 1847 bis 1852 und bei seiner Arbeit als Zoodirektor in Hamburg.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 29.03.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Chamäleons - Lasst Farben sprechen!
Ein Rekord im Tierreich: Das Chamäleon besitzt ein einzigartiges Sichtfeld. Wie das möglich ist und warum sein imposantes Farbspiel nicht nur der Tarnung dient, weiß Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 29.03.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
superRTL: Schimpansen
Disney-Tierfilm. Der Schimpansenjunge Oskar führt ein unbeschwertes Leben. Unter der Obhut seiner fürsorglichen Mutter wächst er im tropischen Regenwald der Elfenbeinküste auf. Oskar lernt Werkzeuge zu benutzen und nach Nahrung zu suchen. Neugierig erkundet er seine Umgebung. Doch nach einer Auseinandersetzung mit der konkurrierenden Schimpansengruppe von Alphamännchen Scar wird seine Mutter vermisst. Als alle anderen Affenmütter das verwaiste Junge ablehnen, droht ihm der Tod. Da geschieht das Unglaubliche: Freddy, der Anführer von Oskars Clan, „adoptiert“ den Kleinen.

Am 29.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mit Hilfe des Menschen die Natur allmählich zurück. Ranger lenken die Touristenströme durch den Nationalpark und erklären, warum der Luchs ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wiederangesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden: Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall. Aber sie entsteht an vielen Orten.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 29.03.16 23:30 - 00:00 Uhr auf
NDR: Kein Platz für Schwedens Rentiere - Die Sorgen der Sami
Hoch im Norden Schwedens leben noch 20.000 Samen. Grundlage ihres Lebens und ihrer Kultur sind die Rentiere, die in den Weiten der nordischen Landschaft ganzjährig frei gehalten werden. Auch wenn sich viele Sami notgedrungen an das moderne Leben angepasst haben, finden sie keinen richtigen Platz in der schwedischen Gesellschaft. Vor allem nicht, wenn sie mit den Rentieren zumindest einen kleinen Teil ihrer Traditionen behalten wollen. Auf Unterstützung durch die Regierung im fernen Stockholm können sie kaum hoffen. Arbeitsplätze in der Industrie sind in den strukturschwachen Weiten Nordschwedens wichtiger als die Kultur der Ureinwohner. Die kulturelle Verlorenheit der Sami und ihre wirtschaftlich verzweifelte Lage spiegelt die Selbstmordrate wider, die unter ihnen doppelt so hoch ist wie sonst im Land. "Weltbilder Spezial" zeigt das Leben der Sami zwischen Moderne und Tradition am Beispiel einer Familie in der nordschwedischen Region Västerbottens Län. Margret Fjellström und ihr Mann sind Rentierzüchter. Ihr Mann ist den größten Teil des Jahres mit der Herde unterwegs. Doch die guten Weidegründe werden rar. Immer mehr Windparks entstehen, die Bergbauindustrie zerstört riesige Gebiete, die Tiere finden nicht mehr genügend Nahrung und werden von Wölfen oder Bären gerissen, die unter Schutz stehen. Zuhause hält die Mutter hält die Familie mit mehreren Jobs über Wasser und versucht gleichzeitig, den beiden Töchtern eine Zukunftschance als Rentierzüchterinnen aufzubauen.

Am 30.03.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.

Am 30.03.16 08:15 - 09:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Der Krieg ums Öl
Bruce Parry setzt sein Amazonas-Abenteuer im Dschungel von Peru fort. Dort lebt er eine Zeitlang mit dem Stamm der Achuar, der verzweifelt darum kämpft, sein Land von den Öl-Firmen zu schützen. Bei den Achuar nimmt Bruce auch an einem schamanistischen Ritual teil.

Am 30.03.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Highway durch die Rocky Mountains - Frühling
Der Film führt über die schnurgeraden Highways der Prärie mit rollenden Hügeln, Badlands und üppigem, endlosem Grasland. Indianer-Büffel belagern die Strecken, Stinktiere kreuzen den Highway. Und die Weite der Landschaft lässt einen die Einsamkeit hautnah erleben.

Am 30.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Im Reich der Zwergmenschen - Die Kimyal von Neuguinea
Die Zwergmenschen auf Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal noch kleiner als die afrikanischen Pygmäen. Trotz Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1000 Stammesmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben stets die kleinsten Stammesmitglieder. Dort oben, fernab von Missionseinflüssen, leben die Kimyal noch streng traditionell. Die Dokumentation "Im Reich der Zwergmenschen" begleitet einige Männer bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.

Am 30.03.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Den letzten überleben die Hunde
Nasse Kleidung kühlt den Körper aus, deshalb muss Green Beret Terry Schappert in Rumänien schnell handeln. Seine besten Freunde haben ihn in den Karpaten ausgesetzt - mitten in einem See, in zwei Grad kaltem Wasser. Nachdem sich der Elitesoldat mit letzter Kraft ans Ufer gekämpft hat, entzündet er ein Feuer, um seine Survival-Montur zu trocknen. Danach erwartet ihn ein beschwerlicher Marsch durch die Wildnis, denn das nächste Dorf ist 24 Kilometer entfernt. Der Army-Veteran ist bei der schweren Prüfung in Transsilvanien vollkommen auf sich allein gestellt.

Am 30.03.16 17:00 - 17:40 Uhr auf
3sat: Die Tricks der Tiere - Magie des Waldes
Wälder, die wechselnden Jahreszeiten ausgesetzt sind, sind etwas Besonderes. Ihr Ökosystem muss mit einem drastischen klimatischen Wechsel fertig werden - im Frühling und im Herbst. Die einzelnen Tierarten sowie das gesamte Ökosystem müssen sich an diesen Wandel anpassen. Der Film zeigt, wie das Ökosystem Jahreszeitenwald diese Aufgabe nur meistern kann, wenn auch alle Tiere in perfekter Übereinstimmung "funktionieren". Die Dokumentation beobachtet die Wälder Nordamerikas über ein ganzes Jahr hinweg.

Am 30.03.16 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Die Tricks der Tiere - Zauber des Dschungels
Wieso beherbergen gerade die Regenwälder eine derart atemberaubende Vielfalt an Lebewesen, mehr als jedes andere Habitat der Erde? Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise in die zahlreichen grünen Oasen, die unseren Planeten umspannen. Dabei wird versucht, diesem größten Rätsel der Regenwälder auf die Spur zu kommen. Auf der Suche nach einer Antwort begibt sich die Dokumentation zuerst nach Panama, wo mehr neue Vogelarten pro Tag registriert werden als sonst wo auf der Welt.

Am 30.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Olympic - Berge am Pazifik
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des Olympic Nationalparks. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Ein Geben und Nehmen zwischen zwei Tierarten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wieder. In den kurzen Monaten des Überflusses legen sich Olympische Murmeltiere und Schwarzwedelhirsche Reserven für den Winter an. Im Winter ragen die schneebedeckten Berge aus dem immergrünen Meer des Regenwaldes, der durch das milde Pazifikklima vor Kälte geschützt ist. Erst im März wird der Schneefall in den Bergen nachlassen und im Olympic Nationalpark die Natur zwischen Hochgebirge, Regenwald und Pazifikküste wieder zum Leben erwachen.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 30.03.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Malaysias Regenwald (1/2) - Garten der Sonne
Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt - nirgendwo sonst gibt es eine größere Vielfalt an Tieren und Pflanzen. "Malaysias Regenwald" zeigt die Geheimnisse und die atemberaubende Schönheit des Dschungels. Die tropische Sonne ist der Motor dieses faszinierenden Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa. Tempel-Vipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane, die Vielfalt der Dschungel-Bewohner kennt keine Grenzen. Und Hunderte Lebewesen sollen noch nicht entdeckt worden sein. Wer überleben will, braucht raffinierte Strategien. Manche Insekten machen sich unsichtbar, indem sie sich als Blätter tarnen. Andere Tiere warnen mit auffälligen Drohgebärden vor ihrem gefährlichen Gift - so die Speikobra. Dramatische Szenen zeigen den tödlichen Angriff einer Grubenotter auf einen Frosch. Und rätselhafte Wesen segeln durch die Nacht: die Riesengleiter.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 30.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Malaysias Regenwald (2/2) - Ströme des Lebens
Malaysias Regenwald - ein faszinierender Ort, aber auch ein Ort voller Gefahren: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und Nahrung. Spektakulär sind auch die Aufnahmen von Millionen von Fledermäusen, die in der Dämmerung aus ihren Höhlen in den futterreichen Dschungel ausschwärmen. Vor dem regenreichen Tropenwald liegen die schönsten Korallenriffe Malaysias. Fast die Hälfte aller Fischarten der Erde lebt hier. Wie zum Beispiel der Anemonenfisch. Er versteckt sich zwischen den tödlichen Nesselzellen der Anemone und ist als einziger Meeresbewohner immun gegen ihr Gift. Ob zu Lande oder zu Wasser - Malaysia ist eine faszinierende Wunderwelt mit unzähligen Geheimnissen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 30.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Wind und Wetter ausgesetzt - der Bergwald im Allgäu
In diesem Frühjahr ist im Allgäuer Bergwald alles anders: Ungewöhnlich zeitig hat sich der Winter verflüchtigt und ist nicht wieder zurückgekehrt. Weil nicht viel Schnee lag, sind die Waldbauern schon sehr weit gekommen mit der Holzarbeit. Martin Ritzler, der in einem entlegenen Seitental bei Oberstdorf lebt und noch einen gesunden Mischwald besitzt, ist einer der wenigen Allgäuer Waldbesitzer, die ihn auch noch selbst bewirtschaften. Mit den Veränderungen des Klimawandels kommt der Mischwald besser zurecht als der noch oft vorherrschende Fichtenwald. Trockenheit und steigende Temperaturen setzen der Fichte stark zu. Der alte Wald bricht zusammen und was nachwächst, beißt oft das Wild zusammen. Brigitte Kornberger hat sich bei den Allgäuer Waldbauern umgesehen und sie beobachtet, wie sie mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Wie sie den Wald verändern wollen, damit er überlebt und auch in Zukunft die Dörfer im Tal schützen kann.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 30.03.16 22:55 - 23:55 Uhr auf
kabel1: Blutiger Kongo - Chaos im Herzen Afrikas
Es ist die größte und teuerste UNO-Mission der Welt: die Monusco in der Demokratischen Republik Kongo. kabel eins begleitet den Chef der UN-Mission, den deutschen Diplomaten Martin Kobler, bei seinem Kampf für den Frieden in dem zentralafrikanischen Land. Seit mehr als 20 Jahren herrscht Bürgerkrieg im Kongo. Über sechs Millionen Tote hat der Konflikt bis heute gefordert. Etwa 20.000 Blauhelme der Vereinten Nationen sind dort stationiert und werden von 5.000 zivilen Angestellten und hunderten lokalen Mitarbeitern unterstützt. Seit zwei Jahren wird die Mission von Martin Kobler gleitet. Der 62-Jährige war schon in Afghanistan und dem Irak. Davor war er Leiter des Büros von Joschka Fischer. Der Chef der Mission will den Kongo friedlicher machen. Sein großes Ziel vor Ort: Die Entwaffnung der Rebellen. Doch dafür benötigt Martin Kobler die Unterstützung des Regimes in Kinshasa. Und ausgerechnet die Regierung sabotiert die UN, denn sie profitiert von der instabilen Situation. Ein Grund für den nie enden wollenden Bürgerkrieg: Der Rohstoffreichtum des Landes und die globale Gier nach sogenannten Konflikt-Mineralien wie Tantal, Zinn, Gold und Wolfram. Ohne diese wertvollen Mineralien gäbe es keine digitale Technik. Die Dokumentation zeigt eindrücklich, wie verknüpft unsere globalisierte Welt ist, und welchen Einfluss wir mit einer SMS, die wir in Deutschland schreiben, auf den Kongo haben können.

Am 31.03.16 00:05 - 00:35 Uhr auf
3sat: Sie dürfen nicht sterben - Bienen in Not
Nach Schwein und Rind ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Ohne ihren Flug von Blüte zu Blüte würde es zwei Drittel unserer Nahrungsmittel nicht geben. Doch die Biene ist bedroht. Filmautor Daniel Baumbach geht den Fragen nach: Wie steht es um unsere kleinen Nutztiere? Was setzt ihnen am meisten zu? Wie können wir ihnen helfen? Imker, Wissenschaftler, Bauern, Umweltschützer und Vertreter der Chemieindustrie kommen dazu zu Wort. Stirbt die Biene, stirbt auch der Mensch, lautet ein bekannter Spruch, der Albert Einstein zugeschrieben wird. So weit sollte es niemals kommen.

Am 31.03.16 08:25 - 09:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Holzfäller und Dschungelkrieg
In einer entlegenen Region des Amazonasgebiets testet Bruce Parry, was passiert, wenn ein Westler mit einem von der Außenwelt abgeschotteten Stamm zusammenlebt. Beim Volk der Matis ist Bruce bereits ein alter Bekannter, während ihm die Arbeit tief im Urwald mit einer Gruppe von indianischen Holzfällern vollkommen fremd ist.

Am 31.03.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Britannien - New Forest
New Forest ist das Bruchstück eines historischen Waldes, der sich einst über ganz Europa erstreckte. Es ist auch einer der neuesten Nationalparks Großbritanniens. Wildschweine und Ponys laufen in den Eichen- und Buchenwäldern umher. Einige der seltensten Tieren in Britannien sind hier zu finden. Dazu zählen etwa die Waldsänger oder die Sandeidechsen. Die Menschen leben hier in Eintracht mit der Natur und mit einer einzigartigen Lebenseinstellung, die sich seit dem Mittelalter gehalten hat. Die Dokumentation begegnet auch den unterschiedlichen Menschen im Nationalpark New Forest.

Am 31.03.16 15:10 - 15:55 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Der Spessart und der Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Dort finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven stellen die malerischen Landschaften von Spessart und Steigerwald vor und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sie zeigen seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

Am 31.03.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Das Känguru - Australiens Leidenschaft
50 Millionen Kängurus soll es laut offiziellen Schätzungen in Australien geben. Für einige der Bewohner sind sie eine Plage, andere kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und verwaiste Kängurubabys. Doch wenn die so genannten Joeys irgendwann einmal in die Freiheit entlassen werden, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Jedes Jahr werden von der australischen Regierung etwa sieben Millionen Kängurus zum Abschuss freigegeben. Der weltweite Handel mit dem Fleisch, Fell und Leder der Tiere blüht. Auch in Europa kann man Kängurufleisch kaufen. Tierschützer sind entsetzt. Sie halten das massive Töten der Kängurus für ein Verbrechen an Australiens Natur- und Tierwelt. Farmer hingegen befürworten das Vorgehen der Regierung, denn sie haben Angst um ihr Weideland und die Ernte. Das Känguru, Australiens Symbol und weltweiter Sympathieträger, spaltet die Nation.

Am 31.03.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Eine Reise durch den Frankenwald
Der Frankenwald im Norden Bayerns ist eines der größten und schönsten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Das Köhlerhandwerk hat hier eine lange Tradition. Im Mittelalter rauchten sieben- bis achthundert Meiler im Wald. Die Holzkohle wurde für den Bergbau und die Schmieden genutzt. Harald Tragelehn vom Frankenwaldverein kümmert sich darum, dass das Wissen über die Köhlerei nicht verloren geht. Der Frankenwald hat aber noch mehr zu bieten.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 31.03.16 22:10 - 23:05 Uhr auf
n-tv: Hautnah! Bären greifen an
Grizzlybären haben eine gewaltige Kraft. Mit nur einem einzigen Schlag strecken sie ihre Gegner und jedes Beutetier zu Boden. Auch Menschen können Opfer ihres Angriffs werden. Denn der Geruch von Lebensmitteln lockt die sonst scheuen Waldbewohner zu ihren Camping- und Lagerplätzen. Um mehr über das Leben und Treiben der großen Landräuber zu erfahren, folgt die Dokumentation gemeinsam mit Forschern den Grizzlys in die nordamerikanische Wildnis. Wie nah wird das Team den Tieren kommen?
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.05 Uhr)

Am 01.04.16 08:20 - 09:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Hoffnung für die Flussmenschen
Auf halber Strecke seiner großen Reise erreicht Bruce Parry den Mamiraua-Nationalpark, wo einige der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten des Amazonas-Gebietes angesiedelt sind. Im Reservat lebt er mit dem Stamm der Ribeirinho, den Fluss-Menschen, und jagt mit ihnen den größten Fisch im Amazonas - den Pirarucu.

Am 01.04.16 09:10 - 10:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Südafrika
Südafrika ist ein Land, das ausreichend Raum für die größten Wildtiere der Welt bietet. Doch die außergewöhnliche Artenvielfalt wurde lange bedroht. Heute versucht das Land eine neue natürliche Balance herzustellen. Von der Kalahari bis zu den grünen Ebenen am Südkap wurden riesige Nationalparks errichtet. Sehen Sie, wie man sich um den Erhalt der Spitzmaulnashörner kümmert und der legendäre Weiße Löwe in seine Ursprungsregion reintegriert wird.
(Wdh. kommende Nacht 5.55-6.45 Uhr)

Am 01.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Britannien - Cairngorms
Cairngorms ist Großbritanniens größter und unberührtester Nationalpark. Es ist ein Land von arktischen Extremen im Herzen der schottischen Highlands. Die Granitberge und die altertümlichen Kieferwälder bieten vielen seltenen Tierarten Zuflucht. Dazu zählen etwa die Steinadler, die Schnee- und Auerhühner, sowie das Rotwild und die Haubenmeisen. Wir besuchen auch die Menschen, die sich um diesen Nationalpark kümmern und ihn hegen und pflegen.

Am 01.04.16 12:50 - 13:20 Uhr auf
arte: British Columbia - Die Inseln der Haida
Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.

Am 01.04.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Insel des Todes
Am Ufer entlang oder mitten durch den Dschungel? Survival-Profi Jake Zweig wurde von seinen besten Kumpeln auf der Vulkaninsel Zapatera im Nicaraguasee ausgesetzt, dem größten Binnensee Mittelamerikas. Vor dort aus muss der Ex-Navy-Seal innerhalb von 100 Stunden einen Weg zurück in die Zivilisation finden. Die wenigen Einheimischen, die auf dem Eiland leben, verteilen sich auf eine Handvoll Siedlungen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, welchen Weg der Elitesoldat in der Wildnis wählt.

Am 01.04.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1.000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 01.04.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Berge, Seen und wilder Wald – Traumziele in Bayern
Eingebettet zwischen steilen Berghängen und zu Füßen des sagenumwobenen Watzmanns liegt der Königssee. Er gilt als einer der schönsten Alpenseen. Knapp 200 Kilometer nördlich davon liegt Passau mit seinem südländischen Flair. Schließlich wurde die Stadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz nach einem verheerenden Brand vor 350 Jahren von den besten italienischen Baumeistern ihrer Zeit komplett neu aufgebaut. Von Passau aus ist man rasch im Nationalpark Bayerischer Wald. Er gleicht einer Bilderbuchlandschaft: von Wald gesäumte Täler, idyllische Bauernhöfe und vor allem viel Natur. Fast wie in einem Urwald fühlt man sich im ersten Nationalpark Deutschlands. Denn hier dürfen sich Bäume, Pflanzen, Bäche und Seen seit Jahrhunderten natürlich entwickeln.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 01.04.16 22:15 - 22:45 Uhr auf
ARD-alpha: Wildnis zwischen Panzern
Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zuhause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. So haben dort, wo einst Soldaten mit Panzern und scharfer Munition den Ernstfall probten, viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein Refugium gefunden.

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Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
Details


23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
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23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
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23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
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23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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