2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle Fernsehtipps vom 02.-16.04.16

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 02.04.16 02:50 - 03:30 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Holzfäller und Dschungelkrieg
In einer entlegenen Region des Amazonasgebiets testet Bruce Parry, was passiert, wenn ein Westler mit einem von der Außenwelt abgeschotteten Stamm zusammenlebt. Beim Volk der Matis ist Bruce bereits ein alter Bekannter, während ihm die Arbeit tief im Urwald mit einer Gruppe von indianischen Holzfällern vollkommen fremd ist.

Am 02.04.16 03:30 - 04:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Hoffnung für die Flussmenschen
Auf halber Strecke seiner großen Reise erreicht Bruce Parry den Mamiraua-Nationalpark, wo einige der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten des Amazonas-Gebietes angesiedelt sind. Im Reservat lebt er mit dem Stamm der Ribeirinho, den Fluss-Menschen, und jagt mit ihnen den größten Fisch im Amazonas - den Pirarucu.

Am 02.04.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Abhängen mit den Flughunden
Mitten in Cairns, einer kleinen Stadt in Queensland in Australien, trifft Paula auf hunderte von Flughunden, die gemütlich an einem Baum direkt neben der Bücherei hängen, kopfüber natürlich. Das weckt Paulas Neugier. Warum machen Flughunde alles auf dem Kopf? Wie unsere einheimischen Fledermäuse gehören Flughunde zu den Fledertieren. Nur fressen sie keine Insekten, sondern lieben Früchte, Blütennektar und Pollen. Nachts machen sie sich über die Plantagen von Obstbauern her, deswegen sind sie in Australien nicht sehr beliebt. Doch Paula fasziniert das ungewöhnliche Tier.

Am 02.04.16 07:45 - 08:15 Uhr auf
tagesschau24: Kein Platz für Schwedens Rentiere - Die Sorgen der Sami
Im Norden Schwedens leben noch 20.000 Samen. Grundlage ihres Lebens und ihrer Kultur sind die Rentiere. Auch wenn sich viele Sami notgedrungen an das moderne Leben angepasst haben, finden sie keinen richtigen Platz in der schwedischen Gesellschaft. Vor allem nicht, wenn sie mit den Rentieren einen kleinen Teil ihrer Traditionen behalten wollen. Die kulturelle Verlorenheit der Sami und ihre wirtschaftlich verzweifelte Lage spiegelt die Selbstmordrate wider, die unter ihnen doppelt so hoch ist wie sonst im Land. "Weltbilder Spezial" zeigt das Leben der Sami zwischen Moderne und Tradition.
(Wdh. 16.30-17.00 Uhr)

Am 02.04.16 08:55 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Murphys Gesetz
'Murphys Gesetz' - vereinfacht steht die Kernaussage dieser Lebensweisheit, die auf den amerikanischen Ingenieur Edward E. Murphy zurückgeht, für Folgendes: 'Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!' Für die Holzfäller in den Sümpfen North Carolinas wird diese Theorie zur bitteren Realität. Während Firmenboss Bobby in Kanada weilt, führt sein Schwager Dave für einige Tage das Geschäft. In dieser Zeit wollen die Männer ein Minimum von 100 Fuhren schaffen, doch nach haufenweise Pleiten und Pannen müssen sie ihre hoch gesteckten Ziele deutlich nach unten schrauben.

Am 02.04.16 12:35 - 13:25 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Am 02.04.16 15:05 - 16:00 Uhr auf
n-tv: Hautnah! Bären greifen an
Grizzlybären haben eine gewaltige Kraft. Mit nur einem einzigen Schlag strecken sie ihre Gegner und jedes Beutetier zu Boden. Auch Menschen können Opfer ihres Angriffs werden. Denn der Geruch von Lebensmitteln lockt die sonst scheuen Waldbewohner zu ihren Camping- und Lagerplätzen. Um mehr über das Leben und Treiben der großen Landräuber zu erfahren, folgt die Dokumentation gemeinsam mit Forschern den Grizzlys in die nordamerikanische Wildnis. Wie nah wird das Team den Tieren kommen?

Am 02.04.16 18:00 - 18:45 Uhr auf
arte: Wenn es wieder Frühling wird
Im Lauf der düsteren, kalten Wintermonate scheinen sämtliche Spuren des Lebens vom Antlitz der Erde verschwunden zu sein. Für die Tierwelt herrschen harte Zeiten, die unter den geschwächten Exemplaren ihren Tribut fordern. Bis sich eines Tages wieder eine Änderung abzeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Monaten zeigt die Naturdokumentation das Frühlingserwachen von Flora und vor allem Fauna auf der Iberischen Halbinsel. Eine wahre Ode an die Natur - gefilmt in poetischen Bildern: Faszinierende Makro- und Zeitlupenaufnahmen führen den Zuschauer in eine andere Welt.

Am 02.04.16 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Meisen - Leben im Gegenwind
Den Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - wie etwa Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.

Am 03.04.16 06:10 - 07:05 Uhr auf
arte: Alfred Brehm - Die Gefühle der Tiere (1/2)
Er war der bekannteste Naturforscher des 19. Jahrhunderts. Schon im Alter von 19 Jahren bereiste der Thüringer Pastorensohn Alfred Brehm (1829-1884) Afrika und notierte akribisch seine Tierbeobachtungen. Sein zehnbändiges Werk "Brehms Tierleben" mit poetisch-liebevollen Beschreibungen der Tierwelt stand in jedem bürgerlichen Haushalt und gehört auch heute noch zur Standardausrüstung jeder Bibliothek. Alfred Brehm hat die Wildnis in die europäischen Wohnstuben gebracht. Doch sein Leben war gezeichnet von schweren Schicksalsschlägen und Anfeindungen vonseiten der Kirche, der Wissenschaft und der Gesellschaft. Obwohl "Brehms Tierleben" in alle Weltsprachen übersetzt wurde und zu den meist verkauften Büchern überhaupt zählt, verstarb Alfred Brehm 1884 mit 55 Jahren verarmt und mit gebrochenem Herzen. Wer war dieser Alfred Brehm? Wie hat er unsere Sichtweise auf Tiere verändert? War er ein fortschrittlicher Naturwissenschaftler, der die moderne Verhaltenspsychologie vorwegnahm, oder war er nur ein populärer Reiseschriftsteller mit genialer Fabulierkunst? Denn Illustrationen und spannende Dramaturgie waren ihm mindestens so wichtig wie seine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Seine tierischen Helden zeigen Gefühle und Charaktereigenschaften. Das macht Brehms Schilderungen bis heute umstritten. Das Doku-Drama begleitet Alfred Brehm auf seiner fünfjährigen Forschungsreise durch Afrika in den Jahren 1847 bis 1852 und bei seiner Arbeit als Zoodirektor in Hamburg.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.05-8.00 Uhr, Wdh. als Einteiler heute 11.30-13.00 Uhr im NDR)

Am 03.04.16 08:15 - 09:05 Uhr auf
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Unsere Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Wir brechen auf, um die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste kennenzulernen. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.

Am 03.04.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Wintereinbruch
Im Winter zeigt sich der Sumpf von seiner schlimmsten Seite. Bobby und seine Männer haben gerade eine 40 Hektar große Fläche abgeerntet und ziehen nun mit ihren schweren Maschinen in ein vielversprechendes Gebiet um. Doch die eisigen Temperaturen und ein rabiater Landbesitzer machen den harten Burschen einen Strich durch die Rechnung, der Goodsons Firma mehrere Tausend Dollar kostet.

Am 03.04.16 12:25 - 13:25 Uhr auf
ServusTV: Der Kampf um die Bienen
Aufgrund milder Winter breitet sich die gefürchtete Varroamilbe weiter aus. Trotz EU-Verbot bienenschädigender Pflanzenschutzmittel sind die Verluste bei den Bienenvölkern nach wie vor groß. Die alarmierenden Nachrichten über das globale Bienensterben setzen nicht nur Naturschützer und Imker in Angst und Schrecken. Für die heimische Agrarindustrie ist die Arbeitskraft der Bienen ein essentieller Wirtschaftsfaktor. Obstbauern und Landwirte sind auf die funktionierende Symbiose mit den Fluginsekten angewiesen. Bienen sorgen für stabile Ökosysteme, sind Indikatoren für eine gesunde Umwelt und gelten als Wächter allen Lebens. Auch in der Medizin: Was in Marokko seit Jahrhunderten zur Heilkultur gehört, wird in den modernen Kliniken unserer Großstädte nun wieder entdeckt: Behandlungen mit Honig, Propolis und Gelée Royal führen zu deutlichen Erfolgen, wo teure Medikamente versagen - nachgewiesen durch neueste Erkenntnisse. Doch noch immer konnten viele Geheimnisse um die Bienen nicht aufgeklärt werden. Genau das macht die Suche nach den Ursachen des Bienensterbens so schwierig. Die Reportage stellt die unangenehme Frage nach den Hintergründen des globalen Bienensterbens und zeigt mit überraschenden Ergebnissen, welche Bedeutung die beliebten Fluginsekten für unser aller Leben haben.

Am 03.04.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
rbb: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben.
Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen – allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen erhalten bleiben.

Am 03.04.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Olympic - Berge am Pazifik
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des Olympic Nationalparks. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Ein Geben und Nehmen zwischen zwei Tierarten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen dann die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wieder. In den kurzen Monaten des Überflusses legen sich Olympische Murmeltiere und Schwarzwedelhirsche Reserven für den Winter an. Im Winter ragen die schneebedeckten Berge aus dem immergrünen Meer des Regenwaldes, der durch das milde Pazifikklima vor Kälte geschützt ist. Erst im März wird der Schneefall in den Bergen nachlassen und im Olympic Nationalpark die Natur zwischen Hochgebirge, Regenwald und Pazifikküste wieder zum Leben erwachen.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 03.04.16 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Die grüne Gefahr
Immer mehr fremde Pflanzen verbreiten sich in der norddeutschen Natur und werden zur Gefahr für die Umwelt. Mit unterschiedlichen Methoden bekämpfen Naturschützer in ganz Niedersachen die grünen Einwanderer. Im Harz beobachtet Roland Steffens seit Jahren, wie der Japan-Knöterich Eichen- und Buchenwälder zurückdrängt. Mit konventionellen Pflanzenbekämpfungsmitteln ist er bislang gescheitert. Nun will der Förster den Waldboden mit riesigen Kunststoffplanen schützen. Die Dokumentation begleitet Menschen, die gegen die Einwanderer kämpfen und geht der Frage nach, ob der Vormarsch der eingewanderten Pflanzen überhaupt noch gestoppt werden kann.

Am 03.04.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Big Five Asien (1/5) - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.

Am 03.04.16 16:45 - 17:15 Uhr auf
hr: herkules - Mit einem „Baumläufer“ hoch in die Kronen
Ob Eiche, Apfelbaum oder Quitte - der richtige Baumschnitt sorgt für gesunde Bäume und eine gute Ernte. Wie es richtig geht, zeigt Baumpflege-Profi Sebastian Möller aus dem Knüllwald. Er macht seinen Namen als „Baumläufer“ alle Ehre und nimmt „Herkules“-Moderatorin Rebecca Rühl mit ans Seil. Die Aufgabe: Hoch in die Baumkronen klettern und das Totholz rausschneiden. Ob die Moderatorin da nicht an ihre Grenzen stößt?
(Wdh. morgen 8.35-9.05 Uhr)

Am 03.04.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park
Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Der Grizzlybär ist die Nummer eins der "Big Five" des Parks. Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe tummeln sich zahlreich in dem Gebiet, das mit seinen rund 25 000 Quadratkilometern größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Die hohe Tierdichte, die Mischung aus Wäldern, Tundra und Gletschergebieten locken pro Jahr fast 400 000 Besucher. So auch Frank Stelges aus Essen, der hier den "Big Five" auf der Spur ist. Der Denali, Alaskas Majestät, hat nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft, vor allem für junge Abenteurer. Sie fasziniert die tragische Geschichte von Millionärssohn Christopher McCandless, der 1992 die Wildnis suchte - und dessen Schicksal im Hollywood-Film "Into the Wild" verewigt wurde.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 04.04.16 08:15 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Goldrausch Amazonas
Bruce Parry erlebt die ganze Bandbreite des Amazonas-Gebietes. Er feiert mit den Millionären von Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Außerdem lebt und arbeitet er mit den illegalen Goldschürfern, die im Regenwald ihr Glück suchen, und schlägt sein Feldbett neben Forschern auf, die diesen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen auf revolutionäre Art schützen wollen.

Am 04.04.16 08:30 - 09:30 Uhr auf
WDR: Katzen - geliebt und gejagt
Katzen sind die Lieblingshaustiere der Deutschen. Insgesamt 11,8 Millionen Stubentiger leben in deutschen Haushalten. Sie sind anmutig und eigenwillig. Katzenbesitzer lieben ihre Schmusetiger - Vogelfreunde dagegen hassen die Vogeljäger. Vor allem verwilderte Hauskatzen, die sich in der Natur rasant vermehren, sind ein Problem. Jedes Jahr werden tausende Katzen von Jägern abgeschossen. In NRW ist damit jetzt Schluss. Ein neues Jagdgesetz verbietet den Abschuss von Hauskatzen. Wie sich die ungewollte Flut verwilderter Hauskatzen eindämmen lässt und warum es noch kein bundesweit einheitliches Kastrationsgesetz gibt, will Planet Wissen zusammen den Experten erörtern. Eingeladen sind der Tierarzt Dr. Ralf Unna und der NABU-Vogelkundler Lars Lachmann.
(Wdh. heute 14.15-15.15 im rbb)

Am 04.04.16 10:55 - 11:10 Uhr auf
hr: Treibhaus Erde
Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein lebensfeindlicher, eiskalter Planet mit frostigen minus 18 Grad Celsius. Für die derzeitige Durchschnittstemperatur von angenehmen 15 Grad sorgen Gase, die nur in winzigen Spuren vorkommen. Doch seit der Industrialisierung erhöht der Mensch die Konzentration dieser Treibhausgase. Das heizt der Erde so richtig ein, und statt behaglich wird es langsam ungemütlich. "total phänomenal" zeigt, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie empfindlich die Umwelt reagiert, wenn wir den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ungebremst fortsetzen.

Am 04.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.

Am 04.04.16 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Biberkrieg in Bayern
Im Nationalpark Bayerischer Wald verrotten nach dem Durchzug des Borkenkäfers riesige Fichtenwaldflächen auf natürliche Weise. Die dadurch entstehende Wildnis bildet den Nährboden für eine atemberaubende Artenvielfalt. Seltene Pilze, Vögel und Libellen bevölkern den Wald. Auch der Biber kann sich hier frei entfalten, der in Deutschland gänzlich ausgerottet war. Erst vor 40 Jahren importierten Naturschützer einige Tiere aus Skandinavien und Russland, inzwischen haben sie sich auf über 10.000 vermehrt. Die vierbeinigen Vegetarier fällen ganze Bäume, häufen meterhohe Dämme aus Ästen und Stämmen auf und stauen gern einmal einen Bach zum stattlichen See. Künstliche Uferbegradigungen machen die Pelztiere rigoros rückgängig. Auf diese Weise entstehen rund um die Donau neue Auenlandschaften, die beim Hochwasserschutz äußerst nützlich sind. Doch die Nager sind nicht bei allen Bewohnern der Region beliebt. Zahlreiche Bauern sind überzeugt, dass sich Biber an ihren Nutzpflanzen vergreifen. Der Biber wird zum willkommenen Sündenbock für alle möglichen Probleme. Inzwischen werden "Bibermanager" eingesetzt, die zwischen Bauern und Naturschützern vermitteln. Sie begutachten Schäden und helfen bei der Entscheidungsfindung, ob ein Biber in der betroffenen Region bleiben darf oder samt Familie umgesetzt werden muss. Der Biber erregt die Gemüter. Und an der unterschiedlichen Einstellung zu dem pelzigen Nager lässt sich auch der Stand der Diskussion zu der Frage ablesen, wie viel Wildnis der Mensch verträgt.

Am 04.04.16 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Johann Goldammer kämpft gegen Waldbrände
Jahr für Jahr verwüsten Waldbrände riesige Landschaftsgebiete. Nicht nur die USA, Australien und Asien sind betroffen, sondern auch viele Länder in Europa. Für den Feuerökologen Johann Goldammer ist nicht allein der Klimawandel schuld, auch die Menschen tragen ihren Anteil an diesen Naturkatastrophen - durch falsches Verhalten, durch unzeitgemäßes Waldmanagement und durch Mängel beim Bekämpfen von Waldbränden. Johann Goldammer erzählt in Planet Wissen, wie er Feuer mit Feuer bekämpft, und warum nicht immer nur Hightech-Waffen gegen Waldbrände zum Einsatz kommen sollten.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 im rbb)

Am 04.04.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?

Am 05.04.16 08:10 - 09:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Im Reich der Rinderbarone
Bruce Parrys Abenteuer neigt sich dem Ende entgegen. Im brasilianischen Bundesstaat Pará werden riesige Flächen des Regenwaldes für die Viehzucht abgeholzt. Bruce erfährt am aus nächster Nähe, dass der Kampf um das Amazonas-Gebiet hier erbitterter geführt wird als irgendwo sonst. Beim Zusammenleben mit den Kayapo-Indianern erkennt Bruce, wie überlebenswichtig der Regenwald für die Naturvölker ist - und auch für uns.

Am 05.04.16 11:30 - 11:55 Uhr auf
arte: Medizin in fernen Ländern - Kambodscha
Im Nordosten Kambodschas liegt an der Grenze zu Vietnam die wilde Urwaldregion Mondulkiri (wörtlich ins Deutsche übersetzt: "Begegnung der Hügel"). Vor dieser herrlichen Kulisse lebt seit über 3.000 Jahren die Volksgruppe der Bunongs. Der Alltag in den kleinen Gemeinden, die verstreut auf den Hochebenen liegen, folgt eigenen Gesetzen. Die traditionelle kambodschanische Medizin hat im Laufe der Zeit viele buddhistische, ayurvedische und chinesische Einflüsse in sich vereint und so ein reiches und komplexes System entwickelt, das sich an die Bedürfnisse und Lebensbedingungen jeder Region anpassen lässt. Die Bunongs haben sich die medizinischen Kenntnisse ihrer Vorfahren bewahrt, die von den "Krus" verkörpert werden. Nur diese geheimen, überall respektierten Heiler haben Zugang zu den Weisheiten des Waldes und beherrschen die jahrhundertealte Pflanzenheilkunde der abgelegenen Region. Heute haben sie die zusätzliche Aufgabe, das Erbe ihrer Kultur zu bewahren. Der Nachwuchskru Dim erklärt Bernard Fontanille, was das tausendjährige Wissen der Krus so wertvoll macht.
(Wdh. übermorgen 6.00-6.25 Uhr)

Am 05.04.16 11:55 - 12:25 Uhr auf
arte: Medizin in fernen Ländern - Indonesien
Die mehr als 17.000 indonesischen Inseln tragen so exotische Namen wie Java, Borneo, Sulawesi und Pulau Roti und liegen wie auf einer Perlenkette aufgereiht im Indischen Ozean. Pulau Roti, die südlichste Insel des indonesischen Archipels, befindet sich rund 500 Kilometer nordöstlich der australischen Küste. Da sie vom Massentourismus bislang verschont geblieben ist, haben sich die Bewohner ihre traditionelle Lebensweise bewahren können. Die riesigen Palmyrapalmen, die den Küstenstreifen säumen, machen den Reichtum der Insel aus: Die Menschen ernten ihre Nüsse, verarbeiten ihr Holz zu Möbeln, ihre Blätter zu Säcken und Kleidern und ihren Saft zu Zucker und Wein. Außerdem besitzt die Palmyrapalme auch heilende Kräfte. Die Medizinmänner Joseph und Jonas zeigen Bernard Fontanille die traditionellen Heilmethoden, die auf der Insel Anwendung finden und die auf einer eigenen Beziehung zwischen Arzt und Pflanze beruhen.

Am 05.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.

Am 05.04.16 12:50 - 13:20 Uhr auf
arte: Medizin in fernen Ländern - Die Xingu-Medizin
In Brasilien wurde ein auf die speziellen Bedürfnisse der Ureinwohner zugeschnittenes Projekt ins Leben gerufen, das bei der Ausbildung medizinischen Personals die traditionellen schamanischen Heilmethoden der verschiedenen indigenen Stämme berücksichtigt. In Brasilien leben rund 650.000 indigene Ureinwohner, die 220 ethnischen Gruppen angehören und 180 verschiedene Sprachen sprechen. Jede dieser Sprachen besitzt ein eigenes System zur Bezeichnung und Erklärung der verschiedenen Krankheiten und ihrer Heilmethoden, die oft mit schamanischen Praktiken und Pflanzenheilkunde verbunden sind.

Am 05.04.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Expedition 50 Grad - Kamtschatka
Mitten durch Europa verläuft der 50. Grad nördlicher Breite. Entlang dieses Breitengrades haben sich fünf Expeditionen über die Kontinente hinweg und durch die Ozeane auf eine 30.000 Kilometer lange Reise gemacht. Der zweite Teil der Reise führt auf die Halbinsel Kamtschatka im ostasiatischen Teil Russlands. Vasili Maksimov ist Wildhüter am Kurilensee im Süden Kamtschatkas. Er lebt in einer Blockhütte auf einer kleinen Halbinsel, durchstreift die Wälder an den Ufern des Sees, sucht nach Spuren von Wilderern in der Tundra an den Ausläufern der umliegenden Vulkane. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Bären pro Quadratkilometer wie hier und kein Mensch auf dieser Welt kennt so viele Bären wie Vasili. Er hat jedes Tier gejagt, das in Sibirien zu Hause ist, Wölfe, Nerze, Elche, Rotwild und natürlich Bären. Als er die Chance bekam, auf Kamtschatka als Wildhüter zu arbeiten, hat er sofort zugesagt. Aus seiner jahrzehntelangen Jagdzeit sind ihm fast unbegrenzte Erfahrungen mit Wildtieren auch unter extremsten Bedingungen geblieben, geschärfte Sinne, die ihn Tiere erspüren lassen, bevor ein anderer sie sehen oder hören kann, und eine Gelassenheit, die nur erlangt, wer die Nähe des Todes schon einige Male erfahren hat.

Am 05.04.16 16:15 - 16:45 Uhr auf
arte: Medizin in fernen Ländern - Peru
In Peru begibt sich Bernard Fontanille auf eine Reise in die Dörfer entlang des peruanischen Flusses Marañón, deren medizinische Grundversorgung von einer schwimmenden Arztpraxis gewährleistet wird. Das Schiff "Selva Viva", das Bernard Fontanille in Belen besteigt, könnte gut aus einem Roman des kolumbianischen Schriftstellers García Márquez stammen. Auf der Brücke wird der Arzt schon ungeduldig von vier peruanischen Kollegen erwartet: In weniger als zehn Tagen will das Team 20 Dorfgemeinschaften besuchen und rund Tausend Ureinwohner kostenlos behandeln. Obwohl die Stadt Iquitos nicht weit entfernt liegt, haben die meisten Bewohner des Flusses Marañón noch nie einen modernen Arzt aufgesucht. Während die "Selva Viva" den Fluss hinabfährt, tauchen im Kielwasser des Schiffes die ersten Kanus mit Fischern und Kindern auf. Wenn das Ärzteteam in einem Dorf ankommt, muss es sich zunächst mit dem Ältestenrat und den örtlichen Heilern beraten - für Bernard Fontanille eine willkommene Gelegenheit, sich über die spezifischen Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft zu erkundigen.
(Wdh. übermorgen 6.25-6.55 Uhr)

Am 05.04.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.

Am 05.04.16 19:00 - 19:30 Uhr auf
ARD-alpha: alpha-Campus TALKS
In "Campus Talks" bringen Wissenschaftler ihre Forschung auf den Punkt. Jeder Teilnehmer hat 13 Minuten Zeit. Erlaubt sind weder PowerPoint noch Manuskript. Die freie Rede zählt! Diesmal erläutert der Wirtschaftsinformatiker und Philosoph Christoph Lütge (TU München), warum Wettbewerb der Ethik nutzt. Und der Klimaforscher Dirk Notz (Max-Planck-Institut für Metereologie, Hamburg) blickt in die Zukunft: In eine Welt ohne Eis.
(Wdh. morgen 9.30-10.00 Uhr)

Am 05.04.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Wettrüsten im Vogelnest
Nicht nur der Kuckuck, auch andere Vogelarten bedienen sich sogenannter Wirtseltern bei der Nachwuchspflege. Wer schafft es, seine Eier unbemerkt unterzubringen, wer durchschaut das Versteckspiel und findet das falsche Küken? Diese Fragen beantwortet "Wissen vor acht - Natur".

Am 05.04.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Aus Liebe zum Taunus - Unterwegs in Hessens Wäldern
Auf ihrem Streifzug durch den Hochtaunus begegnet die Filmautorin Dorothea Windolf Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zum Wald haben, Menschen, für die der Taunus Broterwerb und Inspirationsquelle ist. Einer von ihnen ist der Holzkünstler Hendrik Docken. Mit seinem Großvater war er als Kind oft im Taunus spazieren, jetzt lebt er mittendrin und hat ein ehemaliges Ausflugslokal in sein Atelier umfunktioniert. Hier hebt er „den eigentlichen Schatz der Bäume“ – den, so sagt er, haben sie unter ihrer Rinde verborgen. Hendrik Dockens Atelier liegt mitten in einer ehemaligen keltischen Stadt; so kommt es, dass der Künstler viele Geheimnisse dieser längst versunkenen Kultur kennt. Die Revierförsterin von Grävenwiesbach, Birgit Wetzel, kommt aus Schleswig-Holstein. Seit sieben Jahren lebt sie in dem 450-Seelen-Örtchen Maibach. Vor allem in die Vielseitigkeit des Taunus hat sie sich vom ersten Augenblick an verliebt: „Ich habe eine gewisse Demut vor der Natur, und ich fühle mich auch als Teil der Natur“, sagt sie. Deshalb hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Wald für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Sie zeigt, wie ihre Vision des zukünftigen Waldes aussieht.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 05.04.16 22:45 - 23:30 Uhr auf
hr: Die Schorfheide - Das Jagdrevier der Mächtigen
Die Schorfheide, in unmittelbarer Nähe der alten und neuen Regierungsmetropole Berlin - eine einzigartige Landschaft, in der über Jahrhunderte hinweg deutsche Herrschaftsgeschichte geschrieben wurde. An keinem anderen Ort zeigt sich das seltsame, oft im Verborgenen gebliebene Wechselspiel von Jagd und Macht so prägnant wie hier. Wer den Spuren der „mächtigen" Jäger folgt, der stößt unvermittelt auf unbekannte Geschichten und Geheimnisse. Eine historische „Jagdstrecke" aller Couleur tut sich dabei auf: Monarchen, Sozialdemokraten, Nazis, Kommunisten. Wilhelm II., für den die Jagd oft wichtiger war als die Politik. Hermann Göring, der sich in seinem bis heute geheimnisumwitterten pompösen Jagdschloss Carinhall in unvorstellbarem Maße selbst inszenierte. Und auch Walter Ulbricht, Erich Honecker und Erich Mielke drückten der Schorfheide ihr „Siegel" auf. Von hier gab es den Befehl zum Mauerbau, wurden Intrigen mit den Kremlherren geschmiedet und Politik und Privatleben in einem Maße verquickt, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Der Film erzählte eine einzigartige Geschichte von Privilegien und Psychosen, Skrupellosigkeit und Größenwahn, Arroganz und Biederkeit. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte voller Mythen, Wahrheiten und Legenden.

Am 06.04.16 08:15 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Holzfäller und Dschungelkrieg
In einer entlegenen Region des Amazonasgebiets testet Bruce Parry, was passiert, wenn ein Westler mit einem von der Außenwelt abgeschotteten Stamm zusammenlebt. Beim Volk der Matis ist Bruce bereits ein alter Bekannter, während ihm die Arbeit tief im Urwald mit einer Gruppe von indianischen Holzfällern vollkommen fremd ist.

Am 06.04.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Welthunger - Was können wir dagegen tun?
Weltweit müssen immer noch knapp 800 Millionen Menschen hungern. Besonders in Entwicklungsländern leiden vor allem Kinder unter Mangelernährung und deren Begleiterscheinungen. Wie kann die Wissenschaft dazu beitragen, den Hunger weltweit zu lindern? Diese Frage wollen wir heute bei "Xenius" beantworten. Denn theoretisch gibt es genug Lebensmittel für alle auf dieser Welt - obwohl die Weltbevölkerung wächst und Ressourcen immer knapper werden. "Xenius" zeigt, welche Ursachen Hunger hat und wie ein speziell produziertes Nahrungsmittel aus Frankreich unterernährten Kindern helfen kann. Ein weiteres Problem: Immer mehr Böden versalzen weltweit, damit werden sie für die konventionelle Landwirtschaft oft unbrauchbar. Wissenschaftler in den Niederlanden erforschen, ob es einige Sorten Kartoffeln und Möhren gibt, die auch auf salzhaltigen Böden wachsen. Könnten die Forscher langfristig dabei helfen, den Hunger weltweit zu lindern? Ernährung war auch das Thema der Weltausstellung in Mailand. Dort treffen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard Wissenschaftler, die an innovativen Strategien arbeiten, um den Hunger zu bekämpfen. Kann das Ziel "Zero Hunger", also kein Hunger auf der Welt, bis zum Jahr 2030 tatsächlich erreicht werden?
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)

Am 06.04.16 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Das Wunder Leben - Überlebensstrategie
Die Erde besitzt eine unglaubliche Artenvielfalt. Dabei hat die Tier- und Pflanzenwelt spektakuläre Strategien entwickelt, um zu überleben. Spezielle Kameraaufnahmen bilden Tausend Bilder pro Sekunde ab, und zeigen damit einzigartige Aufnahmen der Tier- und Pflanzenwelt. Kapuzineraffen haben gelernt, mit "Stein-Hämmern" die Früchte von Palmen zu öffnen und Chamäleons entwickelten Strategien, wie etwa ihre Beute aus dem Netz einer Spinne zu stehlen. Die Dokumentation zeigt die Jagd der Geparde in Afrika, aber auch die Flucht einer Robbe vor einem Schwertwal in der Antarktis.

Am 06.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.

Am 06.04.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Expedition 50 Grad - Kanada
Zwischen Vancouver Island und dem nordamerikanischen Kontinent liegt Race Rocks. Heringe und Lachse ziehen hier entlang, um zu ihren Paarungs- und Laichplätzen in der Straße von Georgia zu gelangen. In ihrem Gefolge lauern Räuber wie Orcas oder Buckelwale. Die Expedition führt weiter auf die Insel Vancouver Island. Hier findet alljährlich eine der spektakulärsten Tierwanderungen Kanadas statt: Der Zug der Lachse bewegt sich vom Meer zu den Laichplätzen im Süßwasser. Von den tief verschneiten Coast Mountains führt der 50. Breitengrad Richtung Hudsonbay im Osten Kanadas. Hier befindet sich der südlichste Punkt weltweit, an dem Eisbären vorkommen. Sie sitzen in der Tundra fest und können ihren bevorzugten Lebensraum, den eisigen Norden, nicht erreichen, solange der Meeresarm nicht zugefroren ist. An der Hudsonbay geben sie sich mit Gras und Beeren zufrieden, bis sie wieder in ihre Jagdgründe ziehen können. Das Expeditionsteam kann nur unter dem Schutz von bewaffneten Rangern und bis zur Unkenntlichkeit vermummt dieser Natur trotzen. Am Delta des Sankt-Lorenz-Stroms an der Ostküste Kanadas ist es Herbst geworden. Das nur wenig bekannte und unerschlossene Nordufer des Sankt Lorenz ist eine der klassischen kanadischen Landschaften, vor allem, wenn sich im "Indian Summer" die großen Laubwälder mit ihren Ahornen und Roteichen rot und golden verfärben.

Am 06.04.16 16:15 - 16:55 Uhr auf
3sat: 17.000 Kilometer KANADA (1/2) - Kämpfen, Jagen, Überleben
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.55-17.40 Uhr)

Am 07.04.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.

Am 07.04.16 08:15 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Bei den Matis in Brasilien
Bruce Parry reist in den Regenwald, um bei den Matis - einem Stamm, der einst beinahe von westlichen Krankheiten vernichtet wurde - zu leben. Die Matis sind fest entschlossen, ihre Kultur zu bewahren, und so zeigen sie Bruce einige unerträglich schmerzhafte Rituale und bringen ihm bei, wie man ein guter Jäger wird.

Am 07.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Wir treffen auf Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien. Kommen Sie mit an die Ostsee!

Am 07.04.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Warum brauchen wir Bienen?
Kaum ein Tier wird so geschätzt wie die Biene: Arbeit, Ordnungssinn und perfekte Zusammenarbeit kennzeichnen ihr Leben. Sie ist unverzichtbar für unser Ökosystem und sie produziert leckeren Honig. Und doch ist sie in Gefahr. Sterben die Bienen bald aus? Die Meldung ist erschreckend: Schon bald, so befürchten Fachleute, könnten die Bienen ausgestorben sein. Der Grund: Monokulturen, Parasiten und Pestizide. Denn manche Pflanzenschutzmittel wirken wie Nervengifte auf die Bienen, sie verirren sich beim Honigsammeln und finden nicht mehr zurück in ihren Stock. Ein perfektes System fände hier sein Ende. Denn die Bienen stehen bei allen Menschen für positive Eigenschaften wie Ordnung, Klugheit und Zusammenarbeit. Sie produzieren Wachs und Honig, sind unverzichtbar für unser Ökosystem und unsere Landschaft: Mehr als 80 Prozent der Bestäubung erfolgt durch die fleißigen Bienen. Die Sendung stellt den Bienenstaat in seiner beeindruckenden Arbeitsaufteilung vor und zeigt, wie gefährdet das Leben der Bienen heute ist.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 07.04.16 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wer vermöbelt den Wald?
Das will Willi heute wissen und ist dazu in Österreich im Wald unterwegs. Förster Christoph erklärt dem Reporter, welche Bäume gefällt werden: Die, die alt genug oder krank sind oder anderen Licht und Platz zum Wachsen wegnehmen. Diese Bäume darf Willi markieren. So weiß Waldarbeiter Max, an welchen Stämmen er die Motorsäge ansetzen muss. Wo das Gelände zu steil ist, werden die Baumstämme nicht mit einem der riesigen Holzrücker-Laster abtransportiert, sondern mit einem Hubschrauber. Pilot Michel erklärt dem Reporter, wo die Stämme eingehakt werden. Wie das genau funktioniert, kann Willi oben am Berg selbst ausprobieren. Gemeinsam mit Andreas befestigt er die Stahlschlingen an den Stämmen. Ungefähr 400 Stück holen Michel und seine Kollegen pro Tag vom Berg. Wie es weitergeht, erklärt Peter im Sägewerk Binder in Fügen. Die Stämme werden in Form gestutzt, die Rinde abgeschält, nach Größe und Qualität sortiert und schließlich in Bretter zerschnitten. Und dann kann aus einem Baum-Stück ein Möbel-Stück werden. So wird der Wald vermöbelt!
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 07.04.16 18:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: Züchters Traum - Das Geheimnis der Gene
Noch sind Deutschlands Äcker praktisch gentechnikfrei, selbst die Forschung an genverändertem Saatgut ist auf dem Rückzug, aber das könnte sich bald ändern. In den letzten beiden Jahren wurde eine Technologie entwickelt, die alles bisher Dagewesene auf den Kopf stellt: CRISPR/Cas 9. Genetische Manipulationen lassen sich mit diesem "Genome editing" zielgerichtet und sehr einfach durchführen. Während es mit klassischer Gentechnik sehr aufwendig ist, zum Beispiel eine Herbizidresistenz zu erzeugen, lassen sich mit CRISPR neue Sequenzen am Computer designen. Die Wunschliste der Pflanzenzüchter nach neuen Eigenschaften dürfte damit schnell wachsen. Außerdem lassen sich die Ergebnisse nicht von klassischer Züchtung unterscheiden. Die neue Technologie kann großartige Chancen bringen, gleichzeitig wird sie die Auseinandersetzungen um gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere verschärfen: Wie kann garantiert werden, dass sich die Veränderungen nicht in den Wildbestand auskreuzen? Wie transparent bleiben die Verfahren? Welche Eingriffe sollen überhaupt erlaubt sein? Wie kann das Risiko unerwünschter Veränderungen kontrolliert werden? Alles deutet darauf hin, dass das Designen von Pflanzen und Tieren bald einen ganz neuen Status erreichen wird. In "nano spezial: Züchters Traum" begegnet Ingolf Baur Befürwortern und Gegnern des "Genome Editing". Er besucht die Labore der entscheidenden Player beim Design von Nahrungspflanzen und Zuchttieren.
(Wdh. morgen 15.30-16.00 Uhr)

Am 07.04.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Schöne neue Gentechnik (1/2) - Revolution in der Pflanzenzucht
Die aktuellen Entwicklungen in der Gentechnik überschlagen sich, eröffnen Möglichkeiten, bergen Risiken - und zwingen uns zu Entscheidungen, die grundsätzlicher nicht sein könnten. Die biotechnischen Möglichkeiten zur Manipulation von Leben sind bereits in den Laboren rund um den Globus angekommen. CRISPR funktioniert in praktisch jedem Organismus: in Hefen, Fadenwürmern und Zebrafischen, in Mäusen, in Pflanzen und eben in menschlichen Zellen. Genau das macht die Technik so chancen- aber auch risikoreich. Das Ergebnis der Genbearbeitung lässt sich nicht von Spontanmutationen in der Natur unterscheiden. Es bleiben keine Rückstände oder Reste von Genschnipseln im Genom. "Genome editing" trifft in all seinen Anwendungsgebieten mitten in die seit 40 Jahren hitzig geführte Auseinandersetzung mit Gentechnik. Führende Wissenschaftler sprechen von einem Paradigmenwechsel in der Bewertung der Gentechnik und fordern, künftig die Ergebnisse beziehungsweise Produkte zu bewerten und nicht die Verfahren, mit denen beispielsweise Pflanzen erzeugt werden. Die neue Technik steckt voller Möglichkeiten, bringt allerdings auch Risiken mit sich, die man noch längst nicht abschließend beurteilen kann. Auch mit der Gen-Schere lässt sich großer Unsinn treiben.

Am 07.04.16 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: Die neue grüne Genetik - Möglichkeiten und Gefahren
In den letzten zwölf Monate haben Versuche, Zellen bis in die sogenannte Keimbahn hinein genetisch zu verändern, weltweit einen ungeheuren Schub erhalten. Die Ursache ist die erst vor drei Jahren entwickelte CRISPR-Technologie, die leicht anwendbar, äußerst preiswert und präzise ist. "scobel" erklärt das Verfahren und erörtert mit Blick auf die Anwendungen in der Landwirtschaft seine Möglichkeiten und Gefahren. Tatsächlich war CRISPR auf dem Treffen der National Academy of Sciences Anfang 2016, an dem Hunderte von Wissenschaftlern teilnahmen, das dominante Thema. Das Verfahren bietet scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten der genetischen Veränderung von Pflanzen und Tieren, die eingesetzt werden können, um völlig neuartige und optimierte Nahrungsmittel zu "produzieren". Daher sollen in einem ersten Schritt "alte", mit herkömmlichen gentechnischen Mitteln oder durch Zucht veränderte Nahrungsmittel, verglichen werden mit den "neuen", mithilfe von CRISPR erzeugten Pflanzen und Tieren, die als Lebensmittel dienen.
Eine zentrale Frage ist dabei, ob es entweder aus genetischer Sicht oder aus der Perspektive des komplexen Zusammenspiels des gesamten Organismus Unterschiede zwischen natürlichen (etwa durch Zucht erzeugten) und künstlichen CRISPR-Nahrungsmitteln gibt. Anfang Februar 2016 wies James Clapper, der US-amerikanische Direktor der Geheimdienste, in seinem jährlichen Report über die Gefährlichkeit weltweiter technologischer Entwicklungen vor allem auf die CRISPR-Methode hin. Diese sei extrem präzise aber leicht anzuwenden. Deshalb gehe von ihr als einziger neuer Technologie aus geheimdienstlicher und militärischer Sicht das weitaus höchste Risiko aus mindestens vergleichbar den nordkoreanischen Atombomben. "scobel" geht auch dieser Einschätzung nach und fragt, wie gefährlich die neue Technologie wirklich ist, auch wenn sie unter dem Deckmantel der Abschaffung von Nahrungsmittelknappheit scheinbar bestens begründet erscheint. Immerhin erlaubt dieselbe Technik Eingriffe in die Keimbahn. Damit können nicht nur neuartige Bakterien und möglicherweise auch Viren, sondern auch Insekten oder Tiere aus dem Bereich der etablierten Viehzucht verändert werden. Diese Veränderungen können dann unmittelbar auf die nächste Generationen überspringen. Welche positiven Möglichkeiten ergeben sich daraus für Landwirtschaft und Viehzucht und welche Gefahren gehen von derartigen auch als Waffen einsetzbaren "Genprodukten" aus?

Am 08.04.16 09:10 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Malaysia
Malaysia ist ein Paradies für Forscher, doch noch immer sind nicht alle Geheimnisse der Artenvielfalt des Landes aufgedeckt. Sehen Sie die Orang-Utans des Sepilok Schutzgebietes, die fleischfressenden Pflanzen des Kinabalu, dessen Gipfel den höchsten Punkt Südost-Asiens darstellt, und die Nasenaffen, die entlang des Kinabatangan leben und nur in dieser Region zu finden sind.
(Wdh. morgen 5.15-6.00 Uhr)

Am 08.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Wir sind zu Besuch im Schwarzwald. Die Region beeindruckt mit ihren hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier finden wir auch die Großvatertanne, einen 230 Jahre alten und 50 Meter hohen Baumriesen. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald auch für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.

Am 08.04.16 13:15 - 14:45 Uhr auf
3sat: Zauberhaftes Polen - Eine Reise durch die Jahreszeiten
Polen-Korrespondent Ulrich Adrian begibt sich auf eine Reise durch sein Berichtsgebiet: Über ein Jahr lang hat er Eindrücke gesammelt von unserem zauberhaften Nachbarland. Gestartet wird im Winter in den Waldkarpaten. Zum Frühling geht es in den Süden nach Krakau. Im Sommer reist Adrian entlang der Weichsel nach Danzig. Zum Herbst zieht es ihn wieder in die Bergregion, in der er bis zum Schneefall verweilt. Wenn es Winter wird in den polnischen Bergen und der Schnee die Landschaft überzieht, machen sich in den Waldkarpaten Förster auf die Suche nach Wölfen und Bären. Es wird Frühjahr.

Am 08.04.16 14:15 - 15:05 Uhr auf
BR: Expedition 50 Grad - Europa
In der letzten Etappe der Expedition wird Europa vorgestellt. Sie führt entlang des 50. Breitengrades zu den letzten Juwelen im Mosaik der mittel- und osteuropäischen Kulturlandschaften. Durch regelmäßig wiederkehrende Naturereignisse wie Überschwemmungen gedeihen Auwälder, in denen Auerochsen, Fischotter und Schwarzstörche leben; in den Urwäldern entlang des 50. Breitengrads gehen Wölfe und Luchse auf Beutezug. Große Pflanzenfresser wie Auerochsen, Rothirsche, Wisente und Wildpferde lebten und leben heute wieder in Europa. Kommen diese Tiere in ausreichender Zahl vor, entstehen Freiflächen und offene Landschaften, die Raum bieten für andere Bewohner. So finden Abertausende Vögel hier wieder Rastplätze während ihres Zuges, und Kraniche bleiben als Brutvögel. Die großen Pflanzenfresser waren und sind die natürlichen Landschaftsarchitekten Mittel- und Osteuropas, die Baum- und Strauchtriebe rigoros kleinhalten. Neben ihnen sind es die Biber, die die Landschaften verändern, indem sie Seen aufstauen, in denen Fichten und Birken ertrinken, und im Wald freie Flächen entstehen lassen. Der Samenanflug kann nicht jede Lücke schließen, und so entstand im gemäßigten Klima Europas entlang des 50. Breitengrades neben den Laubmischwäldern eine abwechslungsreiche Landschaft mit großem Artenreichtum.

Am 08.04.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
eurosport: Timbersports Weltmeisterschaften 2015 - Mannschaftswettbewerbe (1/2)
Poznan war Gastgeber der elften STIHL TIMBERSPORTS-Weltmeisterschaft: Am 13. und 14. November 2015 traten in der Messe der westpolnischen Stadt die Top-Sportholzfäller der Welt gegeneinander an. Über 100 Athleten aus mehr als 20 Nationen waren Start, um im Team- und Einzelwettkampf die Weltmeister 2015 zu bestimmen. Wie die WM-Austragungsorte Innsbruck (2014), Stuttgart (2013) und Lillehammer (2012) ist Poznan eine echte Sportstadt. Sie empfing die Sportholzfällerelite aus ganz Europa sowie Australien, Neuseeland, den USA und Kanada. Am ersten Wettkampftag traten die Nationalmannschaften aus mehr als 20 Ländern in der Team-Staffel gegeneinander an. Am zweiten WM-Tag kämpften die zwölf besten internationalen Athleten in der Einzelwertung um Titel und Medaillen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.30-23.00 Uhr)

Am 09.04.16 03:10 - 04:00 Uhr auf
ServusTV: Rote Haut - Der Überlebenskampf der Wajapi
Im Norden des Amazonasverlaufs, inmitten eines der unzugänglichsten Waldgebiete Brasiliens, lebt das Volk der Wajapi. Die brasilianischen Tieflandindianer führen ein Leben fernab jeglicher Zivilisation, frei von den Einflüssen der modernen Welt. Ihre gesamte Geschichte ist eine Geschichte der existenziellen Bedrohung und des Überlebenskampfes. Nur noch wenige Hundert ihres Stammes leben in dem isolierten Sperrgebiet.
(Wdh. 11.25-12.30 Uhr)

Am 09.04.16 05:30 - 05:55 Uhr auf
ARD: So viel Papier gibt's hier!
In Deutschland wird viel Papier verbraucht und um es herzustellen, gibt es große Papierfabriken. Bei einer dieser Firmen, in Augsburg, macht Willi einen Streifzug durch die verschiedenen Hallen und nimmt den Produktionsprozess genauer unter die Lupe: Rohstoff Nr. 1 ist Holz, dazu kommen Zellstoff, Altpapier und ein paar Füllstoffe wie Kaolin. Klein gehäckselt und mit viel Wasser vermengt, verarbeitet eine riesige Maschine die fast flüssige Masse zu gigantisch großen Rollen Papier, die dann, zum Beispiel, mit Comics bedruckt werden. Als nächstes macht Willi sich auf den Weg in eine Papiermühle bei Marktheidenfeld, um der Kunst des Papierhandwerks auf den Grund zu gehen. Papiermacher Johannes zeigt Willi Schritt für Schritt, wie man einen Bogen Papier "schöpft", also aus der Grundmasse herstellt. Und zwar nicht irgendeinen Bogen, sondern als kleine Überraschung für den Reporter einen mit Willi-wills-wissen-Wasserzeichen.

Am 09.04.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein Alptraum wird wahr
Im Wald liegt frisch geschlagenes Holz im Wert von 400.000 Dollar bereit, doch Bobby und seine Männer müssen hilflos zusehen, wie der wertvolle Rohstoff vergammelt. Es schüttet nämlich wie aus Kübeln, und die schweren Laster versinken im Schlamm. Die Zufahrt zum Lagerplatz ist praktisch unbefahrbar, doch Bobby und seinen Holzfällern sind die Hände gebunden. Die Eigentümer des Grundstücks verbieten jede bauliche Veränderung, denn es handelt sich hier um ein Jagdgebiet. Mit aufgeschüttetem Sand versuchen die Männer zu retten, was zu retten ist.

Am 09.04.16 09:05 - 09:50 Uhr auf
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten (1/2) - Frühjahr und Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografi¬scher Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe und geben den Takt vor: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Zentrum der ersten Folge stehen Frühling und Sommer. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.

Am 09.04.16 09:50 - 10:35 Uhr auf
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten (2/2) - Herbst und Winter
Während in der ersten Folge Frühling und Sommer vorgestellt wurden, konzentriert sich der zweite Teil auf Herbst und Winter. Wie verändert sich die Landschaft und wie beeinflussen die Jahreszeiten unser Leben auch heute noch?

Am 09.04.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ARD: Wölfe in der Stadt - Russlands Armut
Moskau. Die russische Hauptstadt ist zur glitzernden Fata Morgana geworden. Das Land steht vor dem wirtschaftlichen Absturz. Marode Industrie, Sanktionen, fallenden Energie- und Rohstoffpreise - alles kommt jetzt zusammen. Das Budget wird drastisch zusammengestrichen, vor allem in der russischen Provinz fehlen die Millionen aus Moskau. „Es ist der perfekte Sturm" sagt der Vorsitzende von AvtoVAZ, dem riesigen Automobilwerk in Togliatti, der zehntausende Arbeiter entlassen musste. Es gibt keine anderen Jobs in der Mono-Stadt. Wer Glück hat darf jetzt Schnee räumen, für die Auto-Stadt. Monatslohn: 70 Euro. Oder Karelien. Wo früher die Forstwirtschaft für Jobs sorgte wird jetzt nur noch massiv gerodet und schnell ins nahe Finnland verkauft. Betriebe stehen leer, alles verfällt. Sogar das Wild flieht nach dem Kahlschlag, bestätigt eine Politikerin, die hungrigen Wölfe fressen inzwischen die Wachhunde mitten in der Stadt.

Am 09.04.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Gober - eine Orang-Utangeschichte
Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, deren Augenlicht durch grauen Star zunehmend schwindet, die aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Der Film erzählt eine bewegende Geschichte, in der das Schicksal Weichen stellt, die ganz unvermutet Hoffnung keimen lasst. Im letzten Augenblick versuchen Naturschützer die beiden zu retten - wird es gelingen? Das Schicksal trifft den weiblichen Orang-Utan sehr hart - und das gleich mehrfach: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das eh schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für sie so gut wie unbewohnbar. Naturschützer, die hier nach Auswegen für die Tierwelt suchen, stellen bei der Orang-Utanfrau, die sie bald "Gober" nennen, dann auch noch eine schleichende Erblindung fest. Es ist die Tochter, die der kranken Mutter zunächst das Überleben sichert und sie sogar mit Nahrung versorgt. Schließlich aber wird Gober evakuiert und findet Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben - und auch neues Mutterglück kann Gober erleben. Sogar der Plan für eine Auswilderung wächst heran. Wie es weitergeht mit Gober und ihren beiden Zwillingen, davon berichtet die nächste "Welt der Tiere"-Folge "Gober kommt frei".

Am 09.04.16 19:00 - 19:45 Uhr auf
BR: Wildnis Nordamerika - Die Macht der Berge
Gewaltige Gebirgszüge durchziehen Nordamerika: Allen voran die Rocky Mountains, die sich fast 5.000 Kilometer lang von Nord nach Süd über den Kontinent erstrecken. Sie sind die Kinderstube von Weißwedelhirschkitzen und von kleinen Grizzlys, die in den Schneehöhlen Alaskas in über 2.000 Metern Höhe zur Welt kommen. Beim Abstieg ins Tal werden die Bärenkinder mit der Urgewalt der Natur konfrontiert: Sie müssen darauf achten, keine Lawinen loszutreten. Die Koproduktion mit dem amerikanischen Discovery Channel zeigt erstmals die großen Braunbären beim Tauchen: Mit einem Mini-U-Boot gelangen Aufnahmen des extrem seltenen Verhaltens in einem See auf der Insel Kodiak - Bärinnen beim Lachsfang in sieben Metern Tiefe! Die Heimkehr der Fische aus dem Ozean zu ihrem Geburtsort gehört zu den großen Wanderungen im Tierreich. Beim Streit um die fetten Lachse können sich Weißkopf-Seeadler bei spektakulären Luftkämpfen so ineinander verkrallen, dass sie sich nicht mehr lösen und abstürzen. Der Luftraum über den Bergen kann aber auch zum Schauplatz energischer Auseinandersetzungen winziger Kolibris werden: Mit ihren florettartigen Schnäbeln bestreiten sie engagierte Miniatur-Turniere um Wiesen voller Blüten, angefüllt mit süßem Nektar. Die Berge Nordamerikas bestimmen das Klima des Kontinents und "veranstalten" in jedem Herbst das farbenprächtige Spektakel des "Indian Summer". Zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit durchlöchern Eichelspechte in der Sierra Nevada Kaliforniens ganze Bäume wie einen Schweizer Käse, um sie in Vorratsspeicher umzufunktionieren. Wenn der Winter vorbei ist, kommt es in Kanada zu einem ganz besonderen Massenrendezvous: Dann versammeln sich gut 30.000 Strumpfbandnattern mit "Frühlingsgefühlen" an einem Fleck und jeweils Hunderte der Schlangen verknäueln sich bei der Paarung wie lebende Spaghetti.

Am 09.04.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Deutschland - Von den Alpen bis an die Nordsee
Die Filmautoren Gary Krosnoff und Matthias Kopfmüller zeigen das vielleicht farbenprächtigste Bild von Deutschlands heimischer Natur, mit Sicherheit aber das unbekannteste: die heimischen Wasserwelten. - Die heimischen Gewässer: Vom Harz über die Mecklenburger Seenplatte und die Elbe bis zur Nordsee finden sich die vielleicht geheimnisvollsten Biotope in ganz Deutschland. Zahllose Tier- und Pflanzenarten erschaffen einen faszinierenden, ganz eigenen Kosmos. Die Expedition vermittelt spannende Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt. Sie folgt wieder der Kraft des Wassers, das der "Motor" jener faszinierenden Lebensräume ist. Deutschlands Unterwasserwelt ist der vielleicht geheimnisvollste Lebensraum der Heimat. Mit ihrer Vielfalt an Tier und Pflanzenarten und dem erstaunlichen Zusammenspiel von Myriaden von Mikroorganismen ergeben sich interessante und faszinierende Lebensgemeinschaften. Die unbändige Kraft des Wassers beeinflusst dabei das Leben und formt immer wieder neue Landschaften. In Flüssen wie der Elbe sind die großen Wanderfische Lachs und Stör längst wieder heimisch und beginnen ihre gefährliche Reise zu ihren angestammten Laichplätzen, vorbei an Hindernissen wie Wehren und Staustufen, die ihren Weg einst abschnitten und die heute durch den Einsatz von Naturschützern wieder passierbar gemacht werden.

Am 10.04.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Schleichwege
Diese Abkürzung ist ein echter Glücksfall! Statt acht Kilometer fahren Bobby Goodsons Trucks jetzt nur noch 800 Meter über schlammige Waldwege bis zum nächsten Highway. Unter diesen Bedingungen könnte die Crew schon bald wieder ihr Soll von 18 Fuhren pro Tag schaffen. Und die Männer haben ein Erfolgserlebnis dringend nötig, denn ihre Company rutscht gefährlich in die roten Zahlen. Doch auf die gute Nachricht folgt eine schlechte: Mechaniker Doug hat einen neuen Job angenommen und wird nur schwer zu ersetzen sein.

Am 10.04.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
EinsPlus: Der Artenjäger vom Amazonas
Der Film porträtiert einen der letzten großen Entdecker der Erde, einen Querdenker, der auch immer wieder durch sein kompromissloses Eintreten für die Natur mit der brasilianischen Bürokratie aneinander gerät: Marc van Roosmalen. Ein Filmteam begleitet ihn auf seiner Expedition zum Rio Aripuaná. Wer glaubt, die Zeit der großen Entdeckungen im Tierreich ist vorbei, kennt Marc van Roosmalen noch nicht. Der niederländische Biologe hat im brasilianischen Amazonien eine Terra incognita mit vielen bis dato unbekannten Tierarten aufgetan. In der Vergangenheit hat er über 20 Affenarten entdeckt, so viele, wie kein Mensch zuvor - das ist etwa ein Zehntel aller weltweit bekannten Affenarten. Dazu fünf Vogelarten, das Zwergstachelschwein und etwa 30 Pflanzensorten. Für seine Verdienste wurde er daher vielfach ausgezeichnet, das amerikanische Magazin "Time" kürte ihn gar zum "Hero for the Planet". Doch Marc van Roosmalen ist ständig auf der Suche nach weiteren unbekannten Tierarten: In seinem Haus in Manaus liegen bereits das Fell eines Hirsches und der Schädel einer Zwergseekuh. Die Einheimischen hatten ihm zudem von einem Pekari erzählt. Dem Team gelingt das Unglaubliche: Sie bekommen Exemplare der kaum erforschten Art des größten Nabelschweins Südamerikas vor die Kamera. Es ist die Entdeckung eines landlebenden Großsäugers, der sich bis ins letzte Jahrzehnt vor der Wissenschaft verbergen konnte - eine zoologische Sensation.

Am 10.04.16 14:00 - 15:30 Uhr auf
rbb: Der Fuchs und das Mädchen
Spielfilm. "Der Fuchs und das Mädchen" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine wilde, ungebändigte Natur, wie sie auch in Europa noch zu finden ist. Großartig fotografiert vom Kamerateam Eric Dumage und Gérard Simon, versagt sich die Produktion gleichzeitig die üblichen Verniedlichungen und Klischees, die sich sonst in Familienfilmen mit Tieren finden. Die Handlung konzentriert sich völlig auf Mädchen und Fuchs, Erwachsene und andere Kinder sind nie zu sehen. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt der Film dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt der Regisseur die Magie der wilden Natur ein. In beeindruckenden Bildern von Landschaft und Tier gelingt es dem Film aber auch, Erinnerungen an die eigene Kindheit zu wecken. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt.

Am 10.04.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
EinsPlus: In den Tiefen des Amazonas
Ein Spezialteam der BBC bricht zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Mit dabei ist der deutsche Unterwasserkameramann und Biologe Florian Graner. Das Forschungsziel der Reise: die Tierwelt der weiten Wasserwildnis des Amazonas. Für Florian und die Taucher und Wissenschaftler im Team werden drei Amazonasschiffe für viele Wochen zum Ausgangspunkt ihrer Exkursionen - für Ausflüge mit dem Schnellboot und für Tauchgänge mit unbekanntem Ausgang. Die Bedingungen könnten schwieriger nicht sein.

Am 10.04.16 14:40 - 15:10 Uhr auf
ZDF: Die Ökobestattung
Wir sortieren unseren Müll, kaufen Bio, fahren Fahrrad statt Auto. Der Umweltgedanke erfasst nun auch das letzte große Thema unseres Lebens, das Sterben. Bio liegt auch hier im Trend. Umweltbewusste betten sich in Bio-Särgen zur letzten Ruhe. Auf vielen Friedhöfen ist die biologisch abbaubare Urne bereits Standard. Welche mitunter kurios erscheinenden Trends kennt die Bestattungsbranche? Eva Mittmann will vorsorgen und entscheiden, wo sie einmal bestattet werden möchte – ohne der Umwelt zur Last zu fallen. Auf einem Waldfriedhof, etwa einem "Ruheforst" oder "Friedwald", oder doch auf einem städtischen Friedhof? Die befinden sich vielerorts im Wandel und bieten neue Konzepte, die mit dem Bild des klassischen Friedhofs wenig zu tun haben. In Köln beispielsweise gibt es so genannte Auengärten – Stauden und Blumen, ein Fischteich und mittendrin Gräber. "planet e." begleitet Eva Mittmann bei der Suche nach einem für sie geeigneten Konzept.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 10.04.16 14:45 - 15:30 Uhr auf
EinsPlus: Abenteuer Amazonien (1/2)
Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt. 190.000 Kubikmeter Süßwasser fließen pro Sekunde in den Atlantik, 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt - ganz nebenbei - die größte Flussinsel der Welt. Gern spricht man von der "grünen Lunge" der Welt, wenn man an Amazonien denkt. Doch die Realität sieht anders aus: "Wir kämpfen doch allein gegen alle", sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonasgebiet erschließen wollen. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht.

Am 10.04.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
BR: Europas Vogelzug im Wandel?
Europas Vogelzug hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Manche Arten bleiben plötzlich den Winter über hier, andere kommen viel früher aus ihren Winterquartieren zurück und wieder andere wählen eine vollkommen andere Route oder fliegen gar in die entgegengesetzte Richtung. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut der Vogelwarte Radolfzell beringen und beobachten die heimischen Vögel und ihr Zugverhalten seit Jahrzehnten. Wenn jemand die Antwort kennt, dann müssten sie es sein. Der Filmautor begleitet die Forscher bei ihrem Versuch, mit neuen spektakulären Methoden aus den Vereinigten Staaten selbst den kleinsten Ziehern ihr Geheimnis zu entlocken und versucht eine Antwort zu finden auf all die Fragen, die das Chaos im Zug unserer gefiederten Europäer momentan aufwirft.

Am 10.04.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
hr: Erlebnis Rhön
Die Rhön, das Land der offenen Fernen, hat wegen ihrer einmaligen Landschaftsform und ihrer besonderen Vielfältigkeit eine einzigartige Flora und Fauna zu bieten. Der Film von Werner Czarnecki zeigt die Rhön über die vier Jahreszeiten hinweg in den unterschiedlichsten Nuancen. Die höchsten Berge, wie Wasserkuppe, Milseburg und Kreuzberg, werden vorgestellt. Die geologischen Besonderheiten sind zu sehen sowie die großartige Pflanzenwelt auf den weiten Matten und das seltene Birkwildvorkommen auf der Hohen Rhön. Eines der beiden Hochmoore und die urwaldähnlichen Bergwälder mit einer artenreichen Tierwelt werden gezeigt, darunter einige Neubürger, wie die Wildkatze und der Schwarzstorch. Der Film endet mit dem Hinweis auf die Ernennung zum Biosphärenreservat der UNESCO und dem prächtigen Farbenzauber des Herbstes in der Rhön.

Am 10.04.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
EinsPlus: Abenteuer Amazonien (2/2)
Im zweiten Teil der Reportage reisen ARD-Korrespondent Thomas Aders und sein Team quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man "Zivilisation" nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch mit dem Blasrohr wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflossen. Manaus, 1.500 Kilometer weiter östlich, war ehemals die reichste Stadt der Welt. Hier setzten die Kautschukbarone ihrer Allmacht ein Denkmal: Das Opernhaus. Seu Nonatinho ist seit 35 Jahren die Seele des Kunsttempels.

Am 10.04.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Big Five Asien (2/5) - Der Komodowaran
Der Komodowaran ist die größte lebende Echse unserer Zeit. Grund genug, ihn in die Big Five Asiens aufzunehmen. Er kann über drei Meter lang werden und vollgefressen ein Gewicht von 150 Kilogramm auf die Waage bringen. Der Bestand der Komodowarane wird auf 2.400 Exemplare geschätzt. Auf der Sundainsel Flores gibt es nur noch wenige Tiere. Die meisten leben auf Komodo und Rinca, den beiden Hauptinseln des Komodo-Nationalparks, sowie auf den beiden kleinen Inseln Gili Motang und Gili Dasami. Doch der Bestand des riesigen Reptils ist im Rückgang begriffen.

Am 10.04.16 18:30 - 19:00 Uhr auf
ZDF: Wer jagt auf meinem Land und darf der das?
Manche Grundstückseigentümer wollen nicht länger hinnehmen, dass gegen ihren Willen auf ihrem Land gejagt wird, und sie wehren sich. Auf dem Grundstück eines Rentners muss ein Blindgänger gesprengt werden. Zollfahnder entdecken gefälschte Briefmarken. Kaum ein Grundstückseigentümer weiß, dass auch ohne sein Einverständnis auf seinem Land gejagt werden darf, wenn dieses unter 75 Hektar groß ist. Einige Eigentümer wollen das nicht länger hinnehmen. Sie berufen sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der entschieden hat, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft von einem Grundeigentümer aus ethischen Gründen abgelehnt werden kann. "Terra Xpress" zeigt, wie Grundeigentümer die Jagd auf ihrem Grundstück verhindern wollen.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.05 Uhr)

Am 10.04.16 19:00 - 19:30 Uhr auf
hr: Wilderern auf der Spur - Ein Hund für Afrika
Shaya ist jung und ganz schön vorwitzig - da hat Hundetrainerin Perdita Lübbe noch viel zu tun bis zum Abflug nach Afrika. Eigentlich wollte der Leiter der hessischen Polizeihundestaffel Gerold Günther den belgischen Schäferhund als Bombenspürhund ausbilden, aber in Hessen war keine Stelle frei. So kamen die beiden Hundefreunde auf die Idee, Shaya ehrenamtlich für einen Job im Krüger-Nationalpark fit zu machen. Vor seinem Einsatz in Afrika trainieren sie den Malinois-Rüden Shaya drei Monate lang im Rhein-Main-Gebiet. In einem einzigartigen Projekt lernt er das Finden von Nashornhorn, Elfenbein, Waffen und Munition. Dann kommt der große Tag, zusammen fliegen sie nach Südafrika, wo Ranger Craig Spencer auf sie wartet. Mit ihm soll Shaya in der Anti-Wilderer-Einheit arbeiten. Werden die beiden sich verstehen? Wird Shaya sich in dem fremden Land mit den vielen fremden Tieren und Gerüchen zurechtfinden? Zu hoffen wäre es, denn jedes Jahr werden in Afrika mehr als 600 Nashörner gewildert, Tendenz steigend. Das Horn ist wertvoller als Gold, gilt in Asien als homöopathisches Allheilmittel. Obwohl es Nashörner seit 50 Millionen Jahren gibt, könnten sie von Wilderern in den nächsten zehn Jahren ausgerottet werden. Shaya soll den Wilderern auf die Spur kommen und mithelfen, ihnen das Handwerk zu legen.

Am 10.04.16 19:10 - 19:40 Uhr auf
3sat: Tasmanien - am Rand der Welt
In Tasmanien erwartet den Besucher eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in unberührter Wildnis. Ausgangsort für Expeditionen in die Antarktis ist Tasmaniens Hauptstadt Hobart. Nur die Weiten des sturmgepeitschten südlichen Ozeans trennen die Insel von der Antarktis und machen Tasmaniens Hauptstadt Hobart zum wichtigsten Ausgangsort für Expeditionen ins ewige Eis. Die junge Geschichte des kleinsten Bundesstaates von Australien ist wechselvoll: Einst als Sträflingskolonie gegründet, kam die Insel durch den Walfang im 19. Jahrhundert zu großem Reichtum.

Am 11.04.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.

Am 11.04.16 08:15 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Auf der Salomoneninsel Anuta
Bruce Parry segelt zur Insel Anuta, einem abgelegenen tropischen Außenposten der Salomon-Inseln im Südpazifik. Aufgrund der extremen Isolation ist Anuta eine der am besten erhaltenen polynesischen Kulturen. Bruce ist vom Lebensgrundsatz der Bewohner tief beeindruckt: Sie teilen alles, was sie haben - als Ausdruck von Liebe und Mitgefühl für den anderen.

Am 11.04.16 08:55 - 10:40 Uhr auf
arte: Das Geschäft mit dem Artenschutz
Mit immer bedrohlicher anmutenden Szenarien wird die weltweite Zerstörung der Umwelt in Medien und Diskussionen geschildert. Doch je häufiger und je lauter das Thema diskutiert wird, desto mehr Menschen werden dieser katastrophalen Prognosen über die Zukunft des Planeten Erde überdrüssig. Und nur selten wird geprüft, was tatsächlich konkret unternommen wird, um die Umwelt zu schützen und die Artenvielfalt zu bewahren. Gemeinhin werden Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität als Umwelt- und Naturschutz bezeichnet. Doch was steht hinter dem vielbeschworenen Konzept? Welche Personen und Institutionen schützen die Natur, und welche Mittel werden in der Praxis für dieses Ziel mobilisiert? Mit welchen wissenschaftlichen Modellen, welchen wirtschaftlichen und politischen Strategien arbeitet der Naturschutz und welchen Stellenwert hat der Mensch in den verschiedenen Theorien? Diesen Fragen gehen Regisseur Bernard Guerrini und Autor Mathias Schmitt in ihrem Dokumentarfilm nach. Sie berichten über wichtige Vorstöße und manchmal widersprüchliche Erfahrungen mit dem Konzept. Die Aussagen von Naturschützern der ersten Stunde und heute aktiven Umweltpionieren verdeutlichen, wie mit ganz konkreten Projekten ein neues Miteinander zwischen Mensch und Natur geschaffen werden soll.

Am 11.04.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wölfe - Zurück in Deutschland
Wolfsexpertin Gesa Kluth, von Filmemacher Holger Vogt einfühlsam porträtiert, wirbt unermüdlich bei Förstern und Jägern, Anwohnern und Kindern für die Zuwanderer aus Polen. Nur noch etwa 550 Wölfe leben in Polen, viel weniger als geschätzt. Und ihre Zahl nimmt weiter ab. Sabina Nowak, Gesa Kluths polnische Mitstreiterin, hat daher alle Hände voll zu tun, um die Wölfe zu schützen. Der Film erzählt die Geschichte der beiden jungen Frauen, die so engagiert für den Schutz der Wölfe diesseits und jenseits der Oder und Neiße kämpfen - eingerahmt von beeindruckenden Bildern aus dem Familienleben der Urväter unserer Hunde.

Am 11.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken. Danach steigen wir auf mit dem Heißluftballon, um den Lebensraum Spreewald in seiner Gesamtheit zu erleben. Entdecken Sie mit uns das Naturparadies Deutschland!

Am 11.04.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.

Am 11.04.16 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2) - Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.

Am 11.04.16 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Vom Ursprung des Lernens
Nicht nur Kinder, auch manche Tiere gehen in die Schule: etwa bei Heini Gugelmann, der für seinen "Circus Maus" Enten, Raben, Schweine, Hunde, Katzen und Ratten für eine Show trainiert. Ausgehend von diesem Tiertraining macht sich "NETZ NATUR" auf eine spannende Entdeckungsreise und beobachtet, wie Tiere in der Natur lernen. So wird deutlich, wie zentral Lernprozesse sind, nicht nur beim Menschen, sondern auch bei den meisten anderen Lebewesen. Von der Hirschkuh mit ihrem Bambi-Kalb über Flamingos bis hin zu den Rabenkrähen, von Wölfen über Dschelada-Paviane bis zu den Gänsegeiern, verblüffen viele Tiere mit ihrem Lernvermögen und besonderen Fähigkeiten.

Am 11.04.16 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht. Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.

Am 12.04.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wölfe in Deutschland - Tot oder lebendig?
Ende April 2002: In der Oberlausitz werden 15 Schafe getötet - von Wölfen. Sie sind wieder da, nach mehr als 150 Jahren. Die meisten Bürger diesseits der Neiße haben die Einwanderer aus Polen toleriert. Droht nun die Stimmung zu kippen? Zuerst mochten die beiden Biologinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt die Nachricht von Wölfen in Sachsen kaum glauben. Doch dann sahen sie ihre Spuren mit eigenen Augen. Ein Rudel hat sich auf einem Truppenübungsplatz etabliert - und später sogar ein zweites. Beide Paare bekommen Junge. Tierfilmer Uwe Anders gelingen sensationelle Nahaufnahmen der Kleinen - die ersten Fernsehbilder von wilden Wolfswelpen in Deutschland.

Am 12.04.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Die Feuerflieger von Valencia
Jedes Jahr verliert Spanien mehrere zehntausend Hektar Wald durch Feuer. Besonders in den heißen Sommermonaten verwüsten unzählige Feuer das ausgetrocknete Land und vernichten ganze Regionen. Gelingt es nicht, die Feuer zu stoppen, wird in 50 Jahren die Hälfte der spanischen Wälder für immer verloren sein. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bekämpft eine Feuerpatrouille aus Hubschraubern und Löschflugzeugen die Brände bereits aus der Luft. Ein Filmteam hat die Männer dieser Staffel besucht und sie einen Sommer lang bei ihren Einsätzen begleitet. Seit den 1960er-Jahren hat sich die Zahl der Waldbrände in Spanien verzehnfacht, heute brennt es bis zu 25.000 Mal pro Jahr. Hauptgrund dafür sind die durch Bewirtschaftung immer stärker austrocknenden Böden. Dennoch haben die Löschmannschaften Erfolge aufzuweisen - durch schnelle Ortung der Brandherde können viele Feuer frühzeitig bekämpft werden. Moderne Technik ermöglicht außerdem ein effizienteres Vorgehen. Dennoch bleibt der Job einer der gefährlichsten Berufe überhaupt - jedes Jahr verunglücken Piloten bei ihrer Arbeit.

Am 12.04.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Survival-Trip ins Ungewisse - In den Sümpfen Neuguineas
Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.

Am 12.04.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz. Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse - noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa. Außerdem treffen wir den Maler Michael Apitz, der vor fast zwanzig Jahren gemeinsam mit einem Freund die Comicfigur „Karl, der Spätlesereiter“ erfand. Inzwischen lebt Michael Apitz mit seiner Familie am Rande des Rheingaus, in Hausen vor der Höhe. Drei Männer, für die der Rheingauer Wald Lebensmittelpunkt, Inspirationsquelle und grünes Paradies ist.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 13.04.16 08:55 - 09:50 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Am 13.04.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wölfe auf dem Vormarsch - Zwischen Ostsee und Alpen
In den meisten Gebieten wurden frei lebende Wölfe bereits vor 150 Jahren ausgerottet, doch nun gibt es sie wieder in Deutschland. In Sachsen leben etwa 25 Wölfe und auch in anderen Bundesländern wurden einige gesichtet. Das ist eine Erfolgsgeschichte, wie man sie vom Artenschutz selten hört. Der Biologe Sebastian Koerner beobachtet die Tiere seit mehr als zehn Jahren. Dabei sind einzigartige Aufnahmen entstanden, die selbst Wolfsexperten so noch nie gesehen haben. Zusammen mit zwei Wolfsforscherinnen spürt er den "deutschen" Wölfen nach, dokumentiert und erforscht Vorkommen und Lebensweise.

Am 13.04.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Europas Bambis - Damhirsche
Spät im Frühjahr, die Jungfüchse sind schon halb erwachsen und junge Baummarder und Spechte verlassen bereits ihre Höhlen, kommt Diana auf die Welt, ein wunderschön geflecktes Damkitz. Seine Mutter lässt es bald nach der Geburt in einem Versteck zurück, um Nahrung zu suchen. Dort liegt es völlig allein, als der Fuchs nur wenige Meter entfernt vorbeischnürt. Das Kitz bleibt unentdeckt, sein geflecktes Fell ist eine gute Tarnung im Wechselspiel von Licht und Schatten im Wald. Das gefleckte Fell tragen Damhirsche im Gegensatz zu anderen Hirschen ihr Leben lang. Diana ist wie Bambi ein Hirschkitz, das so manches Abenteuer zu bestehen hat. Es begegnet anderen Waldbewohnern wie dem bulligen Wildschwein, und im Herbst muss das Kitz lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Am 13.04.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Costa Rica
Costa Rica - mehr als ein Fünftel seiner Landesoberfläche steht unter Naturschutz. Dampfende Regenwälder, aktive Vulkane, weite Savannen und kilometerlange Strände - ein Naturparadies. Auf der Reise durch das Land zeigt der Film Naturreservate, brodelnde Vulkane und seltene Tierarten. Gezeigt wird auch das Leben der Malekus, die ihre indianischen Wurzeln und Traditionen noch immer pflegen und das der Arbeiter im Hochland bei der Kaffeeernte. Umweltschutz war in Costa Rica schon in den frühen 1970ern ein Thema. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben.

Am 13.04.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Traumhaus Baumhaus - In der Höhe eine Hütte
Wer träumte als Kind nicht schon einmal davon, ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Viele erfüllen sich diesen Traum als Erwachsene: mit einem Aufenthalt in einem Baumhaus-Hotel. Aber zur Philosophie von Baumhäusern gehört es inzwischen auch, dass sie als nachhaltige, alternative Wohnformen verstanden werden. Die Originalität von Baumhäusern beruht auf dem Zusammenspiel von intensivem Naturerleben und ausgeklügelter Architektur. Die Dokumentation hat sich in Frankreich, Deutschland und Schweden umgesehen und stellt ausgefallene Baumhaus-Projekte vor.

Am 13.04.16 22:10 - 23:00 Uhr auf
n-tv: Extrem-Schmuggler - Wildtiere
Der illegale Schmuggel von exotischen und wildlebenden Tieren ist ein brutales Milliardengeschäft. Ohne Skrupel erlegen die Wilderer die zum Teil vom Aussterben bedrohten Tiere. Die n-tv Dokumentation zeigt mit Hilfe von versteckten Kameras und Interviews mit Insidern, mit welchen grausamen Methoden Schmuggler die Wildtiere auf dem Schwarzmarkt verkaufen und wie Tierschützer gegen den illegalen Handel der Tiere kämpfen.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.05 Uhr)

Am 14.04.16 08:10 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Bruce Parry - Bei den Penan auf Borneo
Auf der Suche nach den letzten nomadischen Penan wandert Bruce Parry durch den Dschungel von Sarawak, Borneo. Dieser außergewöhnliche Stamm von Jägern und Sammlern hat damit zu kämpfen, dass seine Heimat durch die Rodung des Waldes langsam zerstört wird und somit ihre traditionelle Lebensweise in Gefahr gerät.

Am 14.04.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
ServusTV: Finnland - von Lappland bis Karelien
Mittelfinnland ist eine nahezu ursprüngliche Wildnis geblieben. Über Hunderte von Kilometern erstrecken sich dunkle Kiefernwälder über das Land, unterbrochen durch unzählige Seen. Die Reise beginnt auf dem See Saimaa, der größte See Finnlands, der viertgrößte Europas. Hier findet man, was es in Europa sonst kaum mehr gibt, die Flößerei. Baumstämme, in Bündeln über mehrere Hundert Meter zusammengeschnürt, werden von einem Schlepper langsam durchs Wasser gezogen. Taisto ist seit fast 30 Jahren Flößer, jetzt ist er mit 200.000 Baumstämmen durch seichte Gewässer und starke Strömungen unterwegs. In Karelien besucht das Filmteam ein Ehepaar, das einen alten Reisebus zu einer rollenden Backstube umgebaut hat. Tuula backt hier Piroggen, die sie und ihr Mann auf den Wochenmärkten verkaufen. Tausende von Kilometern sind sie im Jahr unterwegs. Östlich der Ålandinseln liegt der finnische Schärengarten. Große Fährschiffe pendeln zwischen Stockholm und den finnischen Hafenstädten Turku und Helsinki. In Turku werden die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gebaut.

Am 14.04.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.

Am 14.04.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Der Nationalpark Lagodechi in Georgien
Der Nationalpark Lagodechi wurde bereits zur Zeit der russischen Zaren zum Schutzgebiet erklärt. Hier leben der Ostkaukasische Steinbock und zahlreiche andere Tiere, die sich dem Leben im Hochgebirge angepasst haben. In den weiten Laubwäldern gibt es fast doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, viele von ihnen sind nur hier anzutreffen. Seit Wochen schon hört man im Hall der Berghänge das Aufeinanderprallen der Ture, der Ostkaukaukasischen Steinböcke. 3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen. Die Paarungszeit dauert nur von November bis Januar, und nur wer die Rivalen besiegt, kann sich fortpflanzen. Die Rundhornsteinböcke leben im Osten des 1.300 Kilometer langen Kaukasus-Gebirges, das Europa und Asien trennt. Als Grenzgänger zwischen Georgien, der russischen Teilrepublik Dagestan und Aserbaidschan werden die letzten Steinböcke ihrer Art im georgischen Nationalpark Lagodechi besonders behütet. In den Urwäldern von Lagodechi - eine fast 220 Quadratkilometer große reine Laubwaldfläche - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa. Viele von ihnen sind nur hier beheimatet. Es handelt sich dabei zum Teil um Relikte aus dem Tertiär, denn die Gletscher der letzten Eiszeit gelangten nicht über den Kaukasuskamm rüber.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 14.04.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
3sat: Kenia - Handeln statt entwickeln
500 Milliarden US-Dollar wurden seit 1960 als sogenannte Entwicklungshilfe in den afrikanischen Kontinent gepumpt, doch der Erfolg ist äußerst fragwürdig. Solange es nicht gelingt, eine stabile Wirtschaft aufzubauen und den Menschen eine Perspektive zu bieten, könnte die Migration Richtung Europa - auch verschärft durch den Klimawandel - weiter zunehmen. Reporterin Julieta Rudich hat sich in Kenia umgesehen. Sie hat afrikanische Denker besucht, die in der traditionellen Entwicklungshilfe die Wurzel von Abhängigkeit, Lethargie und Korruption sehen und stattdessen Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe fordern.

Am 14.04.16 22:10 - 23:00 Uhr auf
n-tv: David Beckham - Abenteuer Amazonas (1/2)
Nach 22 Jahren steiler Profi-Karriere bricht David Beckham nun auf zu einem ultimativen Abenteuer: mit drei Freunden durchquert er Brasilien auf dem Motorrad. Ein Gefühl von ultimativer Freiheit. Von Rio über die berühmten Traumstrände bis in den Dschungel des Amazonasgebiets. Die Dokumentation zeigt einen der bekanntesten Fußballer der Welt, wie man ihn noch nie gesehen hat, auf seiner ganz persönlichen Reise ins Unbekannte.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.05 Uhr)

Am 14.04.16 23:05 - 00:00 Uhr auf
n-tv: David Beckham - Abenteuer Amazonas (2/2)
David Beckham bricht auf in ein unvergleichliches Abenteuer. Der Ex-Fußballer und seine Freunde sind mit ihren Motorrädern auf unbefestigten Regenwaldpisten im brasilianischen Amazonasgebiet unterwegs. Zusammen mit einem Überlebensexperten verbringt er im dichten Regenwald eine Nacht im Freien. Eine Propellermaschine bringt die Abenteurer in eine abgelegene Siedlung der Yanomami-Ureinwohner.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)

Am 15.04.16 04:15 - 05:00 Uhr auf
phoenix: Auf verwehten Spuren (1/2) - In Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent". Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.

Am 15.04.16 05:00 - 05:45 Uhr auf
phoenix: Auf verwehten Spuren (2/2) - In den Anden
Der zweite Teil der Südamerika - Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im "Reich des Kondors", begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt.

Am 15.04.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis – Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben zwölf Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet – Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.

Am 15.04.16 12:45 - 13:45 Uhr auf
WDR: Hat der Zoo eine Zukunft?
Die Zeiten, in denen Zootiere in engen Käfigen oder Betongehegen gehalten wurden, sind vorbei. Stattdessen streifen Giraffen, Löwen oder Zebras in vielen Tierparks durch künstlich angelegte Savannen. Schimpansen oder Flusspferde leben in tropischen Regenwäldern. Zoos werden zu Erlebniswelten. Kritiker wollen sie dennoch abschaffen. Denn eine artgerechte Haltung von Wildtieren sei grundsätzlich nicht möglich. Sabine Merz sieht das anders: "Zoos haben Zukunft, wenn sie richtig geführt werden". Die Tierärztin und Verhaltensbiologin hat jahrelang in verschiedenen Zoos in Europa geforscht und bei der Bundestierärztekammer Leitlinien für die Haltung von Wildtieren erarbeitet. Jetzt ist sie Direktorin des Zooparks Erfurt - ihr Lebenstraum hat sich damit erfüllt. Sie will einen Lebensraum schaffen, in dem sich Tiere und Menschen wohlfühlen.

Am 15.04.16 12:50 - 13:20 Uhr auf
arte: Medizin in fernen Ländern - Die Xingu-Medizin
In Brasilien wurde ein auf die speziellen Bedürfnisse der Ureinwohner zugeschnittenes Projekt ins Leben gerufen, das bei der Ausbildung medizinischen Personals die traditionellen schamanischen Heilmethoden der verschiedenen indigenen Stämme berücksichtigt. In Brasilien leben rund 650.000 indigene Ureinwohner, die 220 ethnischen Gruppen angehören und 180 verschiedene Sprachen sprechen. Jede dieser Sprachen besitzt ein eigenes System zur Bezeichnung und Erklärung der verschiedenen Krankheiten und ihrer Heilmethoden, die oft mit schamanischen Praktiken und Pflanzenheilkunde verbunden sind.

Am 15.04.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Die frechen Spatzen von Berlin
Die Filmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen verfolgten zwei Jahre lang ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Drama, Liebe und Tod - was in diesem Tierfilm alles passiert, lässt manche Seifenoper blass erscheinen ... Über zwei Jahre lang verfolgten Thoralf Grospitz und Jens Westphalen im Berliner Zoo ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Die kleinen Vögel sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropole. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten des Großstadtdschungels.

Am 15.04.16 18:25 - 19:00 Uhr auf
N24: Sägewerk in Westaustralien - Wie Eukalyptusbäume verarbeitet werden
Australien gilt als der trockenste Kontinent der Welt und dennoch ist das Land einer der größten Holzexporteure. Eukalyptusbäume liefern im Südwesten Australiens den gewinnbringenden Rohstoff.

Am 15.04.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
eurosport: Timbersports Weltmeisterschaften 2015 - Einzelwettbewerbe (1/2)
Poznan war Gastgeber der elften STIHL TIMBERSPORTS-Weltmeisterschaft: Am 13. und 14. November 2015 traten in der Messe der westpolnischen Stadt die Top-Sportholzfäller der Welt gegeneinander an. Über 100 Athleten aus mehr als 20 Nationen waren Start, um im Team- und Einzelwettkampf die Weltmeister 2015 zu bestimmen. Wie die WM-Austragungsorte Innsbruck (2014), Stuttgart (2013) und Lillehammer (2012) ist Poznan eine echte Sportstadt. Sie empfing die Sportholzfällerelite aus ganz Europa sowie Australien, Neuseeland, den USA und Kanada. Am ersten Wettkampftag traten die Nationalmannschaften aus mehr als 20 Ländern in der Team-Staffel gegeneinander an. Am zweiten WM-Tag kämpften die zwölf besten internationalen Athleten in der Einzelwertung um Titel und Medaillen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.30-23.00 Uhr)

Am 16.04.16 04:20 - 04:55 Uhr auf
ARD: Wölfe in der Stadt - Russlands Armut
Moskau. Die russische Hauptstadt ist zur glitzernden Fata Morgana geworden. Das Land steht vor dem wirtschaftlichen Absturz. Marode Industrie, Sanktionen, fallenden Energie- und Rohstoffpreise - alles kommt jetzt zusammen. Das Budget wird drastisch zusammengestrichen, vor allem in der russischen Provinz fehlen die Millionen aus Moskau. „Es ist der perfekte Sturm" sagt der Vorsitzende von AvtoVAZ, dem riesigen Automobilwerk in Togliatti, der zehntausende Arbeiter entlassen musste. Es gibt keine anderen Jobs in der Mono-Stadt. Wer Glück hat darf jetzt Schnee räumen, für die Auto-Stadt. Monatslohn: 70 Euro. Oder Karelien. Wo früher die Forstwirtschaft für Jobs sorgte wird jetzt nur noch massiv gerodet und schnell ins nahe Finnland verkauft. Betriebe stehen leer, alles verfällt. Sogar das Wild flieht nach dem Kahlschlag, bestätigt eine Politikerin, die hungrigen Wölfe fressen inzwischen die Wachhunde mitten in der Stadt.

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


23.03.2017

16. Fachkolloquium des FFK Gotha
(99867 Gotha)
16. Fachkolloquium des FFK Gotha: Baumart Eiche und Forsteinrichtungsverfahren für den Thüringer Landeswald
Details


23.03.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


23.03.2017

El clima cambia – Klima verändert
(97222 Rimpar)
Mitmach-Ausstellung "El clima cambia - Klima verändert"
Details


23.03.2017

Klimapfad
(56075 Koblenz)
Geführte Wanderung
Details


24.03.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges