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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 14.05.-27.05.

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 14.05.16 05:05 - 05:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Animal Rescue Borneo - Wie fängt man einen Nasenbären?
In dieser Folge holt sich Chanee Hilfe von seiner Frau und seinem fünfjährigen Sohn. Gemeinsam versuchen die drei, einem Lori zu helfen. Im Ort macht ein Nasenaffe solche Probleme, dass die Dorfbewohner Jäger auf ihn ansetzen. Chanee will den Affen unbedingt als Erster finden und ihn vor dem wütenden Mob in Sicherheit bringen.

Am 14.05.16 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wettlauf der Hörnchen
Tierfilmer Felix Heidinger geht es diesmal um die flinken Kletterer mit dem roten, buschigen Schwanz: die europäischen Eichhörnchen. Den kleinen Europäern droht Gefahr, und zwar von der eigenen Verwandtschaft. Nordamerikanischen Grauhörnchen und asiatischen Schönhörnchen, vor rund 100 Jahren in wenigen Exemplaren nach Norditalien und auf die Britischen Inseln eingeschleppt, haben sich rasant vermehrt. Die Nachfahren der fremden Hörnchenarten, die kräftiger und fortpflanzungsfreudiger sind als unsere heimischen Eichhörnchen, richten wegen ihrer Futtervorlieben nicht nur enorme Schäden in den Wäldern an, sondern verdrängen auch dieeuropäischen Vettern aus ihren angestammten Lebensräumen. Auf den Britischen Inseln sind die Grauhörnchen eindeutig die Sieger. Zwei Millionen amerikanische Grauhörnchen haben sich inzwischen in Wäldern, Parks und Gärten des Inselreichs breitgemacht. Eichhörnchen gibt es nur noch in einigen höher gelegenen Waldregionen des Inselreichs. Biologen schätzen, dass die Schönhörnchen und Grauhörnchen, die jenseits der Alpen in Norditalien in großen Scharen ansässig sind, noch etwa 40 Jahre brauchen, bis sie einen Weg nach Mitteleuropa gefunden haben. Und wenn es nicht gelingt, den Vormarsch der Fremdlinge aufzuhalten, dann wird es unseren Eichhörnchen genauso ergehen wie denen auf den Britischen Inseln. Ihre Zahl wird immer kleiner werden, weil ihnen die überlegenen Hörnchen-Vettern die Reviere und das Futter wegnehmen.

Am 14.05.16 08:00 - 08:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat. Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann und Rolf Sziringer zeigen die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte.
(Wdh. morgen 5.15-6.00 Uhr)

Am 14.05.16 08:55 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Zuwachs im Lazarett
Normalerweise sind es defekte Trucks oder minderwertige Hölzer, die Bobby Goodson zu schaffen machen. Diesmal hat er ganz andere Probleme: Sein 26. Hochzeitstag steht vor der Tür, und den hat er im Trubel um das schlechte Rodungsgebiet total verschwitzt. Jetzt ist Improvisation gefordert - Bobby lässt alles stehen und liegen, um abends rechtzeitig bei seiner Frau zu sein. Während sein Sohn auf die Schnelle einen elektrischen Schokobrunnen besorgt, versucht der Holzfäller-Boss einen Blumenstrauß aufzutreiben. Und beim romantischen Abendessen zeigt Bobby, das er auch das Süßholzraspeln beherrscht.

Am 14.05.16 09:15 - 10:00 Uhr auf
tagesschau24: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel so kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie der Kiebitz oder die Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen. Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch zahllose Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Zudem verschwindet der Lebensraum der Vögel: Täglich wird in Deutschland offener Boden in der Größenordnung von mehr als 110 Fußballfeldern zubetoniert. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling? Autorin Friederike Lorenz forscht auf dem Acker und in den Städten nach den Gründen des Artenschwundes. Sie begleitet Landwirte beim Spritzen auf dem Feld, begegnet Eigenheimbesitzern, die keine Vogelnester am Haus haben wollen, und geht mit Tierschutzaktivisten in den italienischen Alpen auf die Suche nach Vogelfallen.

Am 14.05.16 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Was macht ein Känguru im Baum?
Baumkängurus sind die Affen des Roten Kontinents. Allerdings sind und bleiben sie Kängurus und obwohl die Evolution ihren Körper umgestaltet hat, sind sie keine perfekten Kletterer. Und so passiert es schon mal, dass ein Baumkänguru herunterfällt oder beim Hüpfen im Baum sein Baby verliert. Jeffry und Dorothy sind zwei solche Findlinge, die einer ungewissen Zukunft entgegensahen, bis sie gerettet wurden.

Am 14.05.16 11:00 - 11:30 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.

Am 14.05.16 12:00 - 12:45 Uhr auf
arte: Korsika, wilde Schönheit
Die Pflanzenwelt Korsikas bildet den Ursprung zahlreicher Mythen, auf die sich möglicherweise auch der noch immer geheimnisumwobene Name der Insel zurückführen lässt. Wahrzeichen von Korsikas Natur ist der Maquis, eine undurchdringliche, wild wuchernde Gebüschformation, die durch ihren Geruch und ihre üppige Frühlingsblüte betört und bis zu zwei Drittel der Insel bedeckt. Ohne das Eingreifen von Mensch und Tier würde der Maquis schon bald von allem Besitz ergreifen, Ackerland überwuchern und Fußwege unkenntlich machen. Das Gegenstück zu dieser rustikalen und wohlriechenden Wildnis bilden von Menschenhand angelegte Olivenhaine. Aus den Früchten der symbolträchtigen Ölbäume wird das gelbe Gold Korsikas gewonnen. Die Bauern der Insel bewirtschaften zum Teil Bäume, die bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt wurden, sie sammeln Kastanien und betreiben schon seit der frühen Antike Weinbau. Ein guter Tropfen aus Korsika wird mittlerweile in der ganzen Welt geschätzt.

Am 14.05.16 14:55 - 15:40 Uhr auf
arte: Planet Deutschland: 300 Millionen Jahre (1/3)
Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Planet Deutschland" erzählt die dramatische Ursprungsgeschichte dieses Landes - vom Karbon bis in die Gegenwart. Bis Deutschland so aussah wie heute, sind viele Jahre vergangen. Das Land ist durch die verschiedensten Klimazonen "gereist", wurde von Elementen geformt und vom Zusammenprall mit anderen Kontinenten gefaltet. Gleichermaßen hat sich die Tierwelt des Landes gewandelt. Wildschweine, Hasen, Füchse und eine artenreiche Vogelwelt sind heute Teil der Natur. Doch einst galt Deutschland als der natürliche Lebensraum von Flamingos und Seekühen; und auch Dinosaurier hatten hier ihr Zuhause. Alles beginnt mit einem glühenden Feuerball. Vor vier Milliarden Jahren ist die junge Erde vom sogenannten Blauen Planeten noch weit entfernt. Als sich die ersten Gesteine in der heute Deutschland genannten Region aus dem Meer erheben, liegt sie noch Tausende Kilometer weiter südlich - am Äquator. Das tropische Klima lässt Farnwälder in die Höhe schießen und Riesentausendfüßler bis zu zwei Meter lang werden.

Am 14.05.16 15:00 - 15:45 Uhr auf
ZDFneo: 17.000 Kilometer Kanada (2/2)
Der zweite Teil von "17.000 Kilometer Kanada" führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, und es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Von den Vuntut Gwitchin und Cree Indianern über die Ölfelder Albertas zu den Einwanderern aus China in Vancouver und der grandiosen Natur der Pazifikküste British Columbias bis in das kulturelle Zentrum Montreal. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.

Am 14.05.16 15:40 - 16:20 Uhr auf
arte: Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre (2/3)
Mit der Entstehung der Alpen entspringt auch der längste Fluss Deutschlands, der Rhein. Die Reise führt vom Bodensee zum Niederrhein. Auf der Strecke liegt der Rheingraben, wo sich auf erloschenen Vulkanen das Leben entfaltet. Im Fluss weiden Seekühe, und Haie begeben sich auf ihre Laichwanderungen in der Mainzer Bucht. Plötzlich verändern sich die Lebensbedingungen. Vor 2,6 Millionen Jahren beginnt eine neue Ära. Über große Teile von Deutschland legt sich eine Schicht aus Eis. Im Norden aus Skandinavien kommend, schieben sich die Gletscher bis nach Berlin, im Süden von den Alpen bis an den Chiemsee. In den kurzen Warmzeiten, wenn sich die Gletscher zurückziehen, breitet sich wieder Wald aus. Dann leben hier Hirsche und Flusspferde. Aber die Tiere sind nicht mehr allein. Vor 600.000 Jahren geht der Homo heidelbergensis zum ersten Mal auf die Jagd. Mit ihm ist das Zeitalter des Menschen in Deutschland angebrochen. Ihm folgt der Neandertaler. Er war handwerklich geschickt und trug Kleidung aus Häuten und Fellen. Doch im Wechsel von Kalt- und Warmzeiten war das Überleben nicht leicht, und die Neandertaler verschwanden wieder.

Am 14.05.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
ZDFneo: Kanada - Ruf der Wildnis
Grandiose Natur und das, was sie versteckt, lockte schon immer Abenteurer und Entdecker nach Kanada. Dirk Steffens sucht nach Gründen für die Anziehungskraft dieses Landes. Uralte Wälder, wilde Flüsse, versteckte Seen. Das Land erstreckt sich über mehr als 5000 Kilometer von der Pazifik- bis zur Atlantikküste. Viele Gebiete hat bis heute noch kein Mensch betreten, Bären und Elche regieren die Wildnis. Den geheimnisvollen Geisterbär gibt es nur in einem abgeschiedenen Regenwald an der Pazifikküste. Das weiße Fell des Schwarzbären ist ein Relikt aus früheren Zeiten: entstanden, als noch gigantische Eismassen das Land bedeckten. Für die Indianer in Kanadas Westen ist der weiße Bär heilig, und so haben sie sein Geheimnis über lange Zeit vor den europäischen Felljägern bewahrt. In Kanadas Geschichte hat der Fellhandel eine prägende Rolle gespielt. Die ersten europäischen Auswanderer hat nicht der Traum von Weite und Wildnis nach Kanada gezogen. Es waren die Biber. Ihre Felle waren als Stoff für Hüte im Europa des 16. Jahrhunderts derart begehrt, dass sie im großen Stil aus Kanada importiert wurden. Wie sehr der Biber die Landschaft Kanadas gestaltet, offenbart ein Blick aus dem All. Satellitenaufnahmen zeigen einen gigantischen Wall mitten in der Wildnis: den größten Biberdamm der Welt. Nur per Helikopter ist der von ganzen Bibergenerationen errichtete Bau zu erreichen. Dirk Steffens lässt es sich dennoch nicht nehmen, die Konstruktion zu erkunden und meint: "Unglaublich, dass so ein kleines Tier so gewaltige Bauwerke errichten kann."

Am 14.05.16 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre (3/3)
Die vorerst letzte Eiszeit ist die Zeit der großen Weidetiere. Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in die Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land von heute. Ein völlig neues Ökosystem entsteht: das Wattenmeer. Aus der einstigen Eiswüste ist ein reicher Lebensraum geworden. Haarquallen, Seehasen und das giftige Petermännchen tummeln sich hier. Über der Wasseroberfläche leben bis zu zwölf Millionen Vögel im Laufe eines Jahres. Das Wattenmeer gilt als das vogelreichste Gebiet Europas. Die Menschen, die bisher nur als Jäger und Sammler unterwegs waren, lassen sich nieder und passen den Lebensraum zum ersten Mal gezielt ihren Bedürfnissen an. 5.500 vor Christus beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, beginnen sie, ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts der geologischen Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast ganz von Wald bedeckt.

Am 14.05.16 18:35 - 19:00 Uhr auf
N24: Planet Erde 2.0
Ist es möglich, Planeten in eine zweite Erde zu verwandeln? Könnten wir, wie in "Total Recall", eine künstliche Atmosphäre unter einer Glocke erschaffen? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg im Terraforming? Michio Kaku glaubt, dass es auf dem Mars in kurzer Zeit ein lebensfreundliches, erdähnliches Klima geben könnte, wenn man den Treibhauseffekt in Gang bringt. Dafür müsste man den Mars nur um 10 Grad Celsius erwärmen - aber wie?

Am 14.05.16 21:40 - 23:05 Uhr auf
hr:Grzimek (1/2)
Spielfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 23.05-00.30 Uhr)

Am 14.05.16 21:40 - 22:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Eine riesige Kiefer wird heute zur Herausforderung für Jay und seine Mitarbeiter von Specialized Rigging & Tree Care. Bislang konnte nichts dem Baum etwas anhaben, die Hausbesitzerin hält ihn sogar für verflucht. Der abergläubische Kletterer Mike ist davon sehr beunruhigt - zumal ein Gewitter aufzieht. Eine mächtige Eiche beeindruckt indes die Kollegen von Tree Tech. Gleich zwei Kletterer rücken der üppigen Krone zu Leibe.

Am 14.05.16 22:30 - 00:00 Uhr auf
phoenix: More than Honey - Bitterer Honig
Seit den frühen 2000er-Jahren kommt es weltweit zu einem massiven Bienensterben. Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "More Than Honey – Bitterer Honig" auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur. Für seinen bildgewaltigen Dokumentarfilm "More Than Honey – Bitterer Honig" drehten der Filmemacher Markus Imhoof und sein Team nicht nur an zahlreichen Schauplätzen in Europa und den USA, sondern auch in Australien und China. Dem Physiker Albert Einstein wurde immer wieder das Zitat zugeschrieben: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr."

Am 15.05.16 00:30 - 01:00 Uhr auf
hr: Grzimek
Die Dokumentation zeigt den echten Grzimek in Aktion. Mit eindrucksvollen Originalaufnahmen knüpft sie an den Spielfilm „Grzimek" an. Was erzählen Freunde, Weggefährten und Familienmitglieder? Was ist verbürgt über diesen Mann, der schon zu Lebzeiten zu einer Legende wurde? Waren Grzimek alle Mittel recht, um seine Ziele zu erreichen? Wie widersprüchlich sein Leben als Artenschützer, Zoodirektor, TV-Star, als Familienvater und Ehemann auch war - in einem sind sich alle einig, die in der Dokumentation zu Wort kommen: Ihm ist es zu verdanken, dass die Serengeti lebt, dass der Artenschutz ins Bewusstsein so vieler Menschen rückte.

Am 15.05.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Rookie
Alles steht für den nächsten Umzug bereit. Der undankbare „Church Tract“ ist fast abgeholzt. Doch es wären nicht die Holzfäller, wenn es kurz vor Schluss nicht irgendwelche Probleme gäbe: Mitten auf der Strecke, auf der die Trucks ihr Holz zu den Fabriken fahren, bleibt Juniors Lastwagen liegen. Das Problem ist schnell erkannt: Der unerfahrene Jungspund hat im Stress um die vielen Lieferungen die Benzinanzeige vergessen und steht jetzt mit leerem Tank mitten auf der einspurigen Straße. Da heißt es auch für die Fahrer hinter ihm: erst einmal abwarten und Tee trinken. Zum Glück ist Bobby Goodsons Sohn Justin schnell zur Stelle. Doch wer denkt, mit einem Ersatzkanister Diesel ist das Problem gelöst, irrt sich gewaltig.

Am 15.05.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Wildschweine im Teutoburger Wald
Die Merkmale eines der reizvollsten Naturparks im norddeutschen Raum sind ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, mit Orchideen übersäte Kalktrockenoasen, verwunschene Moore und die leicht geschwungenen Hügel einer Altmoränenlandschaft. Das Hermannsdenkmal um die Externsteine im Lipperland machen den Teutoburger Wald endgültig zu einem Besuchermagneten ersten Ranges. In der Dokumentation wird eine Wildschweinrotte über ein Jahr lang auf ihren Streifzügen begleitet.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 15.05.16 13:25 - 14:10 Uhr auf
arte: Wilde Slowakei
Die Slowakei, eingerahmt von Österreich, Ungarn, der Ukraine, Polen und Tschechien, liegt im Herzen Europas doch wissen wir wenig von diesem Staat. Welche Naturschätze das kleine Land birgt, welch spektakuläre Natur und was für Besonderheiten aus Tier- und Pflanzenwelt, davon erzählt die Dokumentation "Wilde Slowakei". Luftaufnahmen, die das ganze Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei.

Am 15.05.16 15:15 - 16:45 Uhr auf
SWR: Schwarzwalddörfer im Dschungel
Zé do Rock ist ein in Stuttgart lebender Kabarettist und Schriftsteller mit brasilianischen Wurzeln. Der Film macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach deutschen Abenteurern in Südamerika. Die Entdeckungstour führt in den brasilianischen Regenwald und dort zu zwei Mainzer Urwaldforschern, zu Stuttgartern im Karneval von Salvador do Bahia und einem Bäcker aus Worms in Sao Paulo. Außerdem zu der Schwarzwald-Kolonie Colonia Tovar in Venezuela und zu deutschen Auswanderern die am Fuß eines chilenischen Schneevulkans leben. Die Reise mit Zé do Rock endet in Porto Alegre, dessen Heimatstadt.

Am 15.05.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Der Kult um heilige Tiere
Weltweit gehen die Bestände von Wildtieren zurück. Das Ausmaß des Artensterbens ist aber regional verschieden und scheint auch vom Kulturkreis abhängig zu sein. Können Religionen helfen, die Schöpfung zu bewahren? "planet e." zeigt Beispiele dafür, wie Wildtiere von religiöser Verehrung profitieren. Die Dokumentation macht deutlich, wie die spirituelle Haltung vieler Menschen einen ganz konkreten Naturschutzzweck erfüllt – so können einige Tiere auch in unserer immer dichter besiedelten Welt überleben.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 15.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten „Wipfelregion“. Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Eine abenteuerliche „Achterbahnfahrt“, ein visueller Rausch dank High-Definition-Qualität, aufwendiger Spezialoptiken und Computeranimationen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 15.05.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wölfe und Luchse in Norddeutschland - Rückkehr der Raubtiere
Seit 2015 laufen in der Lüneburger Heide Wölfe eines bestimmten Rudels durch Dörfer, folgen Spaziergängern, betteln an Autofenstern und verängstigen die Menschen in der Heide. Diese Tiere zeigen ungewöhnlich wenig Scheu. Offenbar haben sie sich an Menschen gewöhnt. Vielleicht wurden sie von ihnen angefüttert. Die Aufregung und Empörung steigt bis zur Panik in der Bevölkerung, als ein Wolf unweit eines Kindergartens gesehen wird. Im Niedersächsischen Parlament nutzt die Opposition die Diskussionen um den Wolf zum Angriff gegen den Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz von Bündnis 90/Die Grünen. Verunsicherung herrscht. Es wird beschlossen, auffällige Wölfe zu betäuben und zu besendern, um sie unter Kontrolle zu haben. Und im Zweifelsfall sollen sie getötet werden.
Aus dem Harz heraus verbreiten sich die Luchse im Land und fallen dadurch auf, dass sie auch schon mal Rehe am Dorfrand oder in Vorgärten reißen. In Bayern werden immer wieder Luchse abgeschossen oder vergiftet. Vereinzelt auftauchende Wölfe verschwinden im Alpenland fast immer nach kurzer Zeit spurlos. Und dann war da die Sache mit dem Problembär Bruno. Seine Tötung verschaffte der bayrischen Regierung 2006 weltweite Kritik. Die von Bruno traumatisierten Bayern fürchten sich vor dem nächsten Braunbären, der aus Italien einwandern könnte. Eines Tages wird er kommen. Vom Nordseedeich bis ins Hochgebirge der Alpen und der Hohen Tatra recherchieren der Fernsehjournalist Tim Berendonk und die Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller. Sie wollen erfahren, wie sich das Lebensgefühl ändert, wenn man plötzlich neben Raubtieren lebt. Muss man vor ihnen Angst haben? Wie verhält man sich, wenn man ihnen begegnet? Wie schützt man Weidetiere? Wie gehen die Menschen in Nachbarländern mit den Tieren um, dort, wo sie nie ganz ausgerottet wurden?

Am 15.05.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
SWR: Die Retter der Koalas
Australien ist eines der wenigen Länder, das Frank Elstner bisher noch nicht bereist hat. Für die Dokumentation war er zusammen mit seinem Freund, dem Biologen Matthias Reinschmidt, drei Wochen an der Ostküste des fünften Kontinents unterwegs. Sein besonderes Interesse galt dabei den Koalas in Queensland, denn sie könnten, laut Schätzungen von Experten, in zehn bis 20 Jahren ausgestorben sein. Die holländische Auswanderin Anika Lehmann ist seit vielen Jahren im Koala-Schutz tätig und nimmt den berühmten Gast aus Deutschland mit zu ihren Rettungsaktionen. Weitere Stationen der Reise sind der älteste Regenwald der Welt und Tasmanien.
(Wdh. morgen 8.00-9.30 Uhr)

Am 15.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten „Wipfelregion“. Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Eine abenteuerliche „Achterbahnfahrt“, ein visueller Rausch dank High-Definition-Qualität, aufwendiger Spezialoptiken und Computeranimationen.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)

Am 15.05.16 20:15 - 22:00 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka
Sri Lanka erlebt ZWEI Monsune pro Jahr. Doch zwischen den Regenzeiten herrscht Dürre - deshalb legten Menschen vor mehr als 1500 Jahren große Wasserreservoirs an. Die künstlichen Seen sind bis heute lebenswichtig für Sri Lankas Tierwelt und Treffpunkt für die größte Ansammlung wilder Elefanten weltweit. In Sri Lankas Wäldern herrschen Languren in den Baumkronen, und Blaukittas ziehen in Familien-Gruppen ihren Nachwuchs auf. Hier lebt auch der Tigerpython, eine der größten Schlangen der Welt. Im Meer vor Sri Lanka lebt eine spezielle Gruppe von Blauwalen, sie sind die einzigen Blauwale, die "singen". Meeresschildkröten kehren an Sri Lankas Strände zurück, um am Ort ihrer Geburt selbst Eier abzulegen und über Land und Meer kreisen Weißbauchseeadler.
(Wdh. morgen 13.45-15.35 Uhr)

Am 15.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Der Volkspark Friedrichshain - Mont Klamott
Über hundert Jahre später sollte unter der Diktatur des Proletariats den Revolutionskämpfern gehuldigt werden, doch das Volk hat seine Picknickdecken ausgepackt. Bis heute kann das Volk hier seine politische wie seine unpolitische Seite ausleben. Das geschah immer gleichzeitig. Und so bleibt der Park immer ein Stück Freiheit in der Enge der Stadt.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

Am 16.05.16 10:00 - 11:30 Uhr auf
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".

Am 16.05.16 17:30 - 18:15 Uhr auf
phoenix: Der Kriegsruf der Indianer
Ein unendlich weites, kulturloses Land, in dem nur vereinzelt ein paar Wilde wohnen - so das Bild Nordamerikas bevor Kolumbus kam. Doch auch hier sieht die Realität ganz anders aus: 500 verschiedene Stämme mit 175 unterschied-lichen Sprachen und ganz individuellen Traditionen bevölkern den Kontinent. Sie leben als Fischer, treiben Landwirtschaft oder ziehen als Nomaden über das Land. Im Mittelalter gab es Indianerstädte, die größer waren als die meisten europäischen Metropolen ihrer Zeit. In keinem anderen Reich der Weltgeschichte vollzog sich der Wandel so fundamental und so rasant wie in Amerika. Und nirgendwo sonst war der Aufstieg einer neuen Kultur so erfolgreich: Mit den Europäern wurde das "Indianerland" über Nacht zum "Wilden Westen" und entwickelte sich innerhalb weniger Menschenalter zur "Weltmacht USA". Maximilian Schell begibt sich auf die Spur dieses gewaltigen "Clash of Civilization", mit dem in atemberaubendem Tempo ein ganzer Kontinent seine Identität verändert. Maximilian Schell sucht nach Ursache, Wirkung und Mechanismen des massiven Kulturwandels. "Aufstieg und Fall" - wie bei keinem anderen Reich in unserer Reihe vermischt sich in dieser Folge beides zu einer unauf-löslichen Einheit: Was der USA zu weltpolitischer Größe verhalf, bedeutete für die Kultur der Ureinwohner zugleich den Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

Am 16.05.16 19:10 - 20:00 Uhr auf
N24: Auf Rettungsmission - Was können wir gegen das Bienensterben tun?
Weltweit gehen ganze Bienenvölker zu Grunde - allein in Deutschland stirbt jedes dritte. Mit den fleißigen Insekten gehen auch die Pflanzen ein, wovon wiederum der Mensch direkt betroffen ist. Welche Ursachen können für das große Bienensterben ausgemacht und wie könnte es beendet werden?

Am 16.05.16 19:15 - 20:00 Uhr auf
3sat: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird der große Schiffskapitän Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche zahlreiche Naturforschungen. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts, der sich vor allem durch seine Persönlichkeit auszeichnet. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

Am 17.05.16 00:15 - 02:10 Uhr auf
BR: Mission
Spielfilm. Südamerika, im 18. Jahrhundert: Der Jesuitenpater Gabriel bricht in den Urwald auf, um die dort lebenden Indios zum Christentum zu bekehren. Zusammen mit dem ehemaligen Söldner Rodrigo errichtet er weitab von den Siedlungen der spanischen und portugiesischen Kolonisatoren eine Missionsstation. Tatsächlich gelingt es den Männern, die dort lebenden Guaraní an den christlichen Glauben heranzuführen. Doch dann soll die Mission aus kirchenpolitischen Gründen aufgegeben werden. Roland Joffés elegisches Geschichtsdrama thematisiert das historisch verbürgte Massaker an den Guaraní-Indios, die 1756 in der Schlacht von Caibale massakriert wurden. Kameramann Chris Menges findet für die zwischen Spiritualität und historischer Tragödie wechselnde Geschichte imposante Landschafts- und Naturimpressionen von geradezu hyperrealer Intensität und wurde für seine Leistung 1987 mit einem Oscar ausgezeichnet. Ennio Morricones leitmotivische Filmmusik ergänzt die eindrucksvollen Bilder kongenial.

Am 17.05.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Im Land der blühenden Kirschbäume
Wenn man die Blüten der Kirschbäume als Wegweiser nutzt, folgt man einer blühenden Route quer durch Japan von Kyushu nach Hokkaido. Entlang des Weges gibt es über 250 verschiedene Arten von Kirschbäumen zu entdecken, dem Baum, der die Seele des japanischen Volkes symbolisiert. Japan spiegelt wie kaum ein anderes Land die Spanne von Tradition zu moderner Welt: Eine Reise zwischen blühenden Bäumen und visionären Robotern.

Am 17.05.16 07:25 - 07:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Animal Rescue Borneo - Freiheit für den Rhinozerosvogel
Eigentlich ein Grund zur Freude für Chanee: Durch den Erfolg seines Radiosenders, den die Einheimischen "Radio Gibbon" nennen, füllt sich die Auffangstation mit verletzten oder verwaisten Tieren. Doch es sind längst nicht nur Gibbons, die bei Chanee und seinem Team landen - und der Platz wird langsam knapp.
(Weiter Folge direkt im Anschluss, von 7.55-8.30 Uhr, weitere Doppelfolgen morgen und übermorgen um etwa dieselbe Zeit)

Am 17.05.16 13:20 - 14:00 Uhr auf
3sat: Darwins neue Welt (1/5) - Der Entdecker
Die fünfteilige Reihe "Darwins neue Welt" erzählt, wie Charles Darwin die Theorie von der Entstehung der Arten entwickelte und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöste. Am 27. Dezember 1831 sticht das britische Vermessungsschiff "HMS Beagle" von Devonport aus in See mit dem Ziel südlicher Pazifik. Mit an Bord ist der 26-jährige Naturforscher Charles Darwin, für den das Leben auf See eine unbekannte, fremde Welt ist.

Am 17.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende von Elefanten durch die Weiten Chinas. 2010 gab es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna-Naturreservats im Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegten. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die letzten ihrer Art. Kameramann Richard Kirby beschloss, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden, und will damit auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin, die alles dafür tut, die Haltung der Menschen vor Ort den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.

Am 17.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Do it yourself!
Ein Baumhaus-Workshop für Highschool-Absolventen: Pete Nelson und sein Team haben eine großartige Idee ausgeheckt. Sie geben ihr Know-how an wissbegierige Studenten weiter. Die Gruppe wird normalerweise von erfahrenen Schreinern und Baumeistern unterrichtet und konstruiert Häuser für Obdachlosensiedlungen in Seattle. Nun lernen die Jugendlichen obendrein, wie man Unterkünfte ins Geäst von riesigen Bäumen zimmert. Vom ersten Entwurf bis zur letzten Schraube: Einen besseren Lehrer als Pete könnten die Schüler für das wohltätige Projekt kaum finden.

Am 17.05.16 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Dschungel unter Wasser - Das geheimnisvolle Leben im Baggersee
Baggerseen gelten selten als Biotope. Oft dienen sie zum Baden oder zum Angeln, im schlimmsten Fall als Mülldeponie. Doch der Straßburger Biologieprofessor und Unterwasser-Kameramann Serge Dumont hat einen besonderen Baggersee entdeckt, eine Welt voller Geheimnisse und Überraschungen, wo Hechte, Aale, ja sogar Quallen und Garnelen leben. Mehr als eineinhalb Jahre drehte Dumont an dieser Naturdokumentation. Entstanden sind spektakuläre Aufnahmen, wie man sie an einem Ort wie einem Baggersee nicht erwartet.

Am 17.05.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Im Stadtwald von Lübeck
Knut Sturm verwaltet und pflegt ein edles Erbe. Der studierte Forstwirt ist Chef des vor 600 Jahren angelegten Stadtwaldes von Lübeck. Dieser wurde damals angepflanzt, um edle Materialien wie Holz für die Hanseschifffahrt vor Ort zu haben. Noch heute sind die Lübecker Holzauktionen ein Treffen von Experten aus ganz Deutschland und besonders bei der Möbelindustrie gefragt. Knut Sturm legt nicht nur Wert auf die den Waldboden schonende Arbeit mit Rückepferden, sondern geht auch privat mit gutem Beispiel voran: seine neue Terrasse soll natürlich aus heimischen Hölzern gebaut werden. Der Stadtwald von Lübeck gilt als Modellwald für naturnahe Waldbewirtschaftung im Sinne der Umweltverbände.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 17.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Im Dschungel der Rheinauen
Im Grenzgebiet von Deutschland und Frankreich entpuppen sich die Altrheinarme als Wunderland - eine Zauberwelt über und unter Wasser, wie sie vor 300 Jahren noch überall am Ufer des großen Stroms zu finden war. Computeranimationen bringen den "Urrhein" voller Stromschnellen, Kiesbänke und Inseln zurück. Fast drei Kilometer schlängelte er sich durch die Ebene zwischen Basel und Karlsruhe hin und her. Bis im neunzehnten Jahrhundert Bauingenieur Tulla beginnt, das Labyrinth aus Schlingen und Seitenarmen zu begradigen. Nur zwei Prozent naturnaher Auwälder sind übrig geblieben. Bei Taubergießen und Rhinau stehen sie unter Naturschutz: Im Laufe des Jahres leben über 200 Vogelarten in diesem Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Dank moderner Oktokoptertechnik schwebt die Kamera geradezu durch die dschungelartig zugewucherten Auen, in denen Füchse ihre Jungen großziehen.

Am 18.05.16 06:30 - 07:00 Uhr auf
arte: Tierische Gefühle - Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Verhaltensforscher weltweit arbeiten an der Beantwortung dieser Frage, der sich auch "Xenius" in dieser Folge widmet. Eine Untersuchungsmethode ist das sogenannte Schnurexperiment: Zwei Tiere können nur dann an Futter oder an eine Belohnung gelangen, wenn beide gemeinsam an der Schnur ziehen. Erstaunlich ist, dass nicht nur Menschenaffen, sondern auch Elefanten, Raben oder Wölfe diesen Test meistern. Kooperation macht natürlich Abstimmung erforderlich. Bei Schimpansen kann man das gut beobachten: Wenn einer der beiden Affen keine Lust mehr hat, an der Schnur zu ziehen, macht ihm der andere schnell klar, dass er weiterziehen soll. Bei Raben oder Wölfen sind die "Absprachen" jedoch schwieriger zu beobachten.

Am 18.05.16 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Von Schnäppern, Bären und Bilchen - Lebensraum Garten
Der Fliegenschnäpper brütet in einer Nisthöhle, der Russische Bär, ein Nachtfalter, saugt Nektar am Schmetterlingsstrauch, der Siebenschläfer, ein Vertreter der Bilche, findet Unterschlupf und genügend zu fressen - und das nicht in der freien Natur, sondern in einem Garten am Waldrand. Kein Nutzgarten, sondern ein naturbelassener Garten, der Vögeln, Insekten und Säugern Lebensmöglichkeit bietet.

Am 18.05.16 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Raubtiere des Waldes
Wolfsgeheul im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere unserer Wälder systematisch verfolgt - Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört, und der Mensch muss regulierend eingreifen - Jäger als Wolf-Ersatz. Der Film stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor - Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Er erzählt auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird - auch außerhalb von Wildparks.

Am 18.05.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Korsika, wilde Schönheit
Die Pflanzenwelt Korsikas bildet den Ursprung zahlreicher Mythen, auf die sich möglicherweise auch der noch immer geheimnisumwobene Name der Insel zurückführen lässt. Wahrzeichen von Korsikas Natur ist der Maquis, eine undurchdringliche, wild wuchernde Gebüschformation, die durch ihren Geruch und ihre üppige Frühlingsblüte betört und bis zu zwei Drittel der Insel bedeckt. Ohne das Eingreifen von Mensch und Tier würde der Maquis schon bald von allem Besitz ergreifen, Ackerland überwuchern und Fußwege unkenntlich machen. Das Gegenstück zu dieser rustikalen und wohlriechenden Wildnis bilden von Menschenhand angelegte Olivenhaine. Aus den Früchten der symbolträchtigen Ölbäume wird das gelbe Gold Korsikas gewonnen. Die Bauern der Insel bewirtschaften zum Teil Bäume, die bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt wurden, sie sammeln Kastanien und betreiben schon seit der frühen Antike Weinbau. Ein guter Tropfen aus Korsika wird mittlerweile in der ganzen Welt geschätzt.

Am 18.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Warum sterben unsere Singvögel?
Vogelgezwitscher gehört zum Frühling - doch es wird allmählich leiser: Bei 86 Prozent aller Singvogelarten schrumpfen die Bestände, zum Teil dramatisch. Laut NABU sind in Deutschland aktuell mehr als 50 Vogelarten vom Aussterben bedroht beziehungsweise stark gefährdet. Auf dem Land raubt ihnen die Agrarindustrie mit ihren Monokulturen immer mehr naturnahen Lebensraum und zerstört mit Pflanzengiften und Insektiziden ihre Nahrungsquellen. Ausgerechnet in Städten ist die Lage weniger dramatisch, doch zunehmend verdichtende Bebauung und eine hohe Katzendichte machen den Singvögeln das Leben auch hier schwer. Und die Zugvögel unter ihnen werden in Südeuropa und Afrika zusätzlich illegal bejagt. Wie groß ist die Gefahr und wie können wir dabei helfen, heimische Singvögel zu schützen? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Ökogarten der PH Heidelberg den Ornithologen Sebastian Olschewski und lernen, worauf es bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens ankommt. Und für Stadtmenschen ohne eigene Grünflächen gibt es Tipps, wie man dennoch Schutzräume für die immer häufiger auch in der Großstadt anzutreffenden Tiere schaffen kann.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)

Am 18.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Der Siegeszug der Wölfe
Im Nordwesten Kanadas ziehen alljährlich im Frühling hunderttausend Karibus in die Tundra, um dort ihre Jungen zu gebären. Immer in ihrer Nähe: Wölfe. Der Biologe Dave Jones folgt ihnen mit dem Kanu den Porcupine hinab, einem Nebenfluss des Yukon, und hat dabei ein ganz besonderes Erlebnis: Über mehrere Stunden hinweg "unterhält" er sich - Auge in Auge über den Yukon hinweg - mit einem wilden schwarzen Wolf. Indem er dessen Heulen imitiert, fordert er das Tier immer wieder zur Antwort heraus und lockt ihn immer weiter den Hang hinab. Ein solches Verhalten wurde wohl noch nie gefilmt, und selbst erfahrene Wolfsbiologen bestätigen, so etwas so gut wie nie erlebt zu haben. Später erfährt Dave, warum es den Wolf so hartnäckig an diesem Uferabschnitt hielt: Er beobachtete eine weiße Wölfin mit ihren Jungen - in freier Wildnis trotz modernster Technik noch immer ein ausgesprochen seltenes Erlebnis. Nur noch in wenigen Regionen lebt der Wolf so ursprünglich wie im Norden Kanadas. Jahrhundertelang verfolgte man ihn fast überall gnadenlos. In Deutschland ist er seit 150 Jahren ausgestorben. Doch dann entdecken Förster Spuren auf einem Truppenübungsplatz in Sachsen. Die Biologin Gesa Kluth bestätigt: Es sind eindeutig Wolfsspuren. Einige Wochen später sieht sie ihn dann zum ersten Mal: den ersten deutschen Wolf, den Spuren nach Mitglied eines mindestens sechs Köpfe starken Rudels. Verquickt mit diesen beiden Erfolgsstorys zeigt der Film Wölfe weltweit, von der Wüste Israels über die Savanne Indiens bis zur Arktis. Weitere Hauptdarsteller sind jene Menschen, die mit vollem Einsatz um den Schutz und das Comeback der Wölfe kämpfen, unter anderem im US-amerikanischen Yellowstone National Park, in den rumänischen Karpaten und in den Sümpfen Russlands.

Am 18.05.16 13:25 - 14:05 Uhr auf
3sat: Darwins neue Welt (2/5) - Der Zweifler
Im Januar 1836 verlässt das britische Vermessungsschiff "HMS Beagle" Australien. Für Charles Darwin beginnt die letzte Etappe seiner fünfjährigen Reise rund um den Erdball. Seine Erlebnisse auf der Inselwelt der südlichen Hemisphäre inspirieren ihn zu neuen revolutionären Ideen. Langsam beginnt er, an der christlichen Schöpfungsgeschichte zu zweifeln. Er arbeitet abgeschieden von der Außenwelt wie besessen an seiner Evolutionstheorie.

Am 18.05.16 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Darwins neue Welt (3/5) - Die Tragödie des Lebens
Trotz seiner Krankheit, die er sich auf seiner langen Seereise zum südlichen Pazifik zugezogen hat, arbeitet Charles Darwin weiter an der vielleicht erstaunlichsten Theorie aller Zeiten, nämlich der über das Prinzip der natürlichen Auslese. Die fünfteilige Reihe "Darwins neue Welt" erzählt, wie der Naturforscher Charles Darwin während und nach seiner Reise in den südlichen Pazifik die Theorie von der Entstehung der Arten entwickelte und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöste.

Am 18.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Housewarming-Baumhaus
Ein Baumhaus für die eigene Familie: In dieser Folge zaubert Spitzenarchitekt Pete Nelson seiner Tochter Emily und ihrem Boyfriend Patrick als Housewarming-Geschenk einen Unterschlupf mit marokkanischem Ambiente in den Blätterwald. Jede Menge Kissen, orientalische Lampen und eine Wasserpfeife: In der gemütlichen Chillout-Lounge kann das junge Paar nach Herzenslust entspannen. Und weil Emily ein geselliger Mensch ist und gerne feiert, lässt sich die Terrasse des Domizils im Handumdrehen zum geräumigen Party-Deck umfunktionieren. Denn dort haben die Profi-Handwerker eine Bar installiert.

Am 18.05.16 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (2/10) - Karibik
Zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent liegt ein tropisches Paradies: die Karibik. Über 7.000 Inseln und Riffe ankern im kristallklaren Wasser des Karibischen Meers. Einige Inseln sind nur wenige Quadratmeter groß, andere sind Hunderte von Kilometern lang. Doch sie alle verfügen über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)

Am 18.05.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (4/10) - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)

Am 18.05.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre (2/3)
Mit der Entstehung der Alpen entspringt auch der längste Fluss Deutschlands, der Rhein. Die Reise führt vom Bodensee zum Niederrhein. Auf der Strecke liegt der Rheingraben, wo sich auf erloschenen Vulkanen das Leben entfaltet. Im Fluss weiden Seekühe, und Haie begeben sich auf ihre Laichwanderungen in der Mainzer Bucht. Plötzlich verändern sich die Lebensbedingungen. Vor 2,6 Millionen Jahren beginnt eine neue Ära. Über große Teile von Deutschland legt sich eine Schicht aus Eis. Im Norden aus Skandinavien kommend, schieben sich die Gletscher bis nach Berlin, im Süden von den Alpen bis an den Chiemsee. In den kurzen Warmzeiten, wenn sich die Gletscher zurückziehen, breitet sich wieder Wald aus. Dann leben hier Hirsche und Flusspferde. Aber die Tiere sind nicht mehr allein. Vor 600.000 Jahren geht der Homo heidelbergensis zum ersten Mal auf die Jagd. Mit ihm ist das Zeitalter des Menschen in Deutschland angebrochen. Ihm folgt der Neandertaler. Er war handwerklich geschickt und trug Kleidung aus Häuten und Fellen. Doch im Wechsel von Kalt- und Warmzeiten war das Überleben nicht leicht, und die Neandertaler verschwanden wieder.

Am 18.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen, die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 18.05.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Tierisch Wohnen - Die Lage
Zuflucht, Wetterschutz, ein sicheres Heim für den Nachwuchs: viele Tiere schaffen sich ihr eigenes Zuhause. Die zweite Folge zeigt, dass dabei die richtige Lage eine wichtige Rolle spielt. Biber errichten ihre Baue an fließenden Gewässern. Kappensäger - eine Entenart - nutzen Baumhöhlen, um darin zu brüten. Der Gila-Specht hackt seine Nisthöhle in Kakteen. Und Schwarzbären suchen sich einen Unterschlupf für den Winterschlaf.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 19.05.16 02:55 - 03:40 Uhr auf
ZDFneo: 17.000 Kilometer Kanada (2/2)
Der zweite Teil von "17.000 Kilometer Kanada" führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, und es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Von den Vuntut Gwitchin und Cree Indianern über die Ölfelder Albertas zu den Einwanderern aus China in Vancouver und der grandiosen Natur der Pazifikküste British Columbias bis in das kulturelle Zentrum Montreal. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.

Am 19.05.16 13:25 - 14:05 Uhr auf
3sat: Darwins neue Welt (4/5) - Der Wendepunkt
Im Juni 1858 erhält Charles Darwin einen Brief von einem bis dato unbekannten Naturforscher, Alfred Russel Wallace. Dieser beschäftigt sich mit denselben Fragen wie Darwin. Wallace ist ein Idealist, ein Autodidakt ohne wissenschaftliches Fundament. Dieser Brief ist für Darwin Alarmzeichen und Weckruf zugleich. Seine Freunde und Unterstützer sind davon überzeugt, dass nur eine sofortige Veröffentlichung der Evolutionstheorie Darwins Urheberschaft sichern kann.

Am 19.05.16 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Darwins neue Welt (5/5) - Der Triumph
Nach langen Jahren der Forschung, vielen Krisen und Zweifeln hat Charles Darwin das Manuskript "Entstehung der Arten" veröffentlicht. 1860 diskutiert ganz England über das Werk. Die Kernaussage ist eine ungeheure Provokation für die christliche Lehre und löst eine Kontroverse um Charles Darwin und sein Werk aus. Im Juni 1860 kommt es an der Universität Cambridge zum triumphalen Durchbruch gegen das wissenschaftliche Establishment.

Am 19.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Der Soonwald im Hunsrück
Ein Wald wie aus alten Märchen: jahrhundertealte Eichen, romantische Burgruinen, verwunschene Lichtungen, blühende Wiesen, kristallklare Bäche. "Silva sana", gesunder Wald, nannten ihn die Römer. Einst versteckte sich hier der Räuberhauptmann Schinderhannes mit seiner Bande. Heute pflegen engagierte Forstleute den Wald und hüten seine versteckten Kleinode, kleine, lichtdurchflutete Urwälder, von saftigen Moospolstern überwachsen, zu denen oft nur geheime Pfade führen. Der Soonwald ist weitgehend unzersiedelt und ca. 20.000 Hektar groß. Nur wenige Straßen führen durch den Wald, die nächsten Ortschaften liegen alle am Waldrand. Für viele Menschen im östlichen Hunsrück ist der Wald Arbeitsplatz: Waldarbeiter ist hier ein Traditionsberuf. Und bei einigen Bauern weiden noch wie in alten Zeiten die Kühe auf den Waldwiesen. Andere wiederum bauen Wildfrüchte wie Eberesche und Holunder an und machen Saft daraus. Eine Bürgerinitiative möchte der strukturschwachen Region mit einem sanften Tourismus auf die Beine helfen, der auf Gesundheit, Genuss und Natur setzt. Der Soonwald ist eine Naturoase mit sehr guter Verkehrsanbindung: Die Autobahn liegt in der Nähe, ebenso der Flugplatz Frankfurt-Hahn, der vielen Menschen in der Region Arbeit gibt.

Am 19.05.16 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (6/10) - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.

Am 19.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Wildes Japan (2/2) - Tropenstrand und Bärenland
Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.

Am 19.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald
In den Wäldern gibt es zwar einiges zu sehen, doch es reißt uns nicht immer vom Hocker. Aber immerhin, die Luft ist gut, die Vögel zwitschern und ab und zu rennt ein Hase vorbei. Doch es gibt auch Wälder der gemäßigten Zonen, die mit spektakulären Tricks des Überlebens aufwarten. So kann der Kaltregenwald an der Küste Kanadas nur existieren, weil die Bären und Wölfe Fisch auf seinen Moospolstern ablegen. Was das soll und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es. Auch dass der Nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe eingegangen und die Pilze nicht ohne die Arbeit von Gleithörnchen überleben können ist schon höchst sonderbar, oder?

Am 19.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Sommercamp-Baumhaus
Spitzahorne und Eichen: Die Wälder in Pearl River kennt Pete Nelson wie seine Westentasche, denn der Spitzenarchitekt ist im US-Bundesstaat New York aufgewachsen. Dort hat er auch seine ersten Baumhäuser gebaut. In dieser Folge konstruieren Pete und sein Team ein ovales Ferien-Camp-Häuschen für krebskranke Kinder - mit Spielen, Büchern und Instrumenten. Dort können die Kids einen Sommer lang ihre Sorgen vergessen und gemeinsam mit ihren Angehörigen spannende Abenteuer in der Natur erleben.

Am 19.05.16 15:45 - 16:35 Uhr auf
EinsFestival: Im Reich der Bären und Wölfe
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für kantabrische Bären und iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Raubtiere zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen Null - ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 19.05.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (8/10) - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, hier Sakura genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.

Am 19.05.16 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Monsun - Die Regenzeit
Der Monsun gilt als die "Seele Indiens". Seit Jahrtausenden bestimmt der Regen das Leben von Millionen Menschen auf dem Subkontinent. In Kalkutta werden Anfang Juni Wetten darüber abgeschlossen, wann die ersten Regenfälle einsetzen. Im Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, treibt der steigende Wasserspiegel des Stromes Brahmaputra Tiger und Nashörner bis an die Grenzen des Parks, wo sie leichte Beute für Wilderer sind. Die Wildhüter sind Tag und Nacht in Alarmbereitschaft. Im Süden des Bundesstaates Maharashtra, hinter den Westghats, erleben die Menschen dagegen eine dramatische Situation, denn bereits im vierten Jahr in Folge bringt der Monsun keinen Regen. Die Trockenheit vertreibt auch dieses Mal wieder die Bauern von ihrem Land. Auch im Bundesstaat Kerala müssen die Reisbauern ihre Häuser verlassen. Allerdings sind es hier Überschwemmungen, die die Menschen zur Flucht zwingen - vielleicht für immer.

Am 19.05.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (9/10) - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.
Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.

Am 19.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Unter Schwarzbären
Steile Berghänge, dichter Wald und 180 Kilo schwere Raubtiere: In dieser Folge kämpfen sich Matt Graham und Joe Teti durch die Allegheny Mountains in Pennsylvania. Nachts sinken die Temperaturen dort unter den Gefrierpunkt. Doch die klimatischen Bedingungen sind nicht das einzige Problem, mit dem sich das Duo in der Wildnis herumschlagen muss, denn in der Region sind zudem viele Braunbären unterwegs. Im Herbst fressen sich die Pelzträger ihren Winterspeck an, da käme ein Mahl auf zwei Beinen gerade recht.

Am 19.05.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln (10/10) - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 19.05.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre (3/3)
Die vorerst letzte Eiszeit ist die Zeit der großen Weidetiere. Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in die Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land von heute. Ein völlig neues Ökosystem entsteht: das Wattenmeer. Aus der einstigen Eiswüste ist ein reicher Lebensraum geworden. Haarquallen, Seehasen und das giftige Petermännchen tummeln sich hier. Über der Wasseroberfläche leben bis zu zwölf Millionen Vögel im Laufe eines Jahres. Das Wattenmeer gilt als das vogelreichste Gebiet Europas. Die Menschen, die bisher nur als Jäger und Sammler unterwegs waren, lassen sich nieder und passen den Lebensraum zum ersten Mal gezielt ihren Bedürfnissen an. 5.500 vor Christus beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, beginnen sie, ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts der geologischen Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast ganz von Wald bedeckt.

Am 20.05.16 09:10 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Chile
Chile, das Land im Südwesten Südamerikas, bietet zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen eine Vielfalt an seltenen, atemberaubenden und stellenweise unerschlossenen Naturschutzgebieten. Ziel von José Luis Urrutia ist der Schutz der Vikunjas, einer seltenen Lama-Art im Lauca Nationalpark. Und Miguel Donoso und sein Team versuchen das Geheimnis der grünen Meeresschildkröten in der Region Mellijones Peninsula zu lüften.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)

Am 20.05.16 10:05 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Menschen und Tiere (1/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.25 Uhr)

Am 20.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: 50 Jahre Wildnis im Wohnzimmer
Vor 50 Jahren ging das NDR Fernsehen auf Sendung. Von Anfang an mit dabei: die "Expeditionen ins Tierreich". Bis heute gehören die Tierfilme zu den erfolgreichsten Sendungen im Hauptabend des NDR. Aus der von Heinz Sielmann begründeten Reihe ist längst ein weltweit begehrtes Format geworden. Die Dokumentation zum Jubiläum des NDR Fernsehens liefert einen spannenden und unterhaltsamen Blick auf die Highlights und technischen Entwicklungen aus fünf Jahrzehnten - abenteuerliche Dreharbeiten, kleine Katastrophen und große Momente der Expeditionen ins Tierreich.

Am 20.05.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Im Dschungel der Rheinauen
Im Grenzgebiet von Deutschland und Frankreich entpuppen sich die Altrheinarme als Wunderland - eine Zauberwelt über und unter Wasser, wie sie vor 300 Jahren noch überall am Ufer des großen Stroms zu finden war. Computeranimationen bringen den "Urrhein" voller Stromschnellen, Kiesbänke und Inseln zurück. Fast drei Kilometer schlängelte er sich durch die Ebene zwischen Basel und Karlsruhe hin und her. Bis im neunzehnten Jahrhundert Bauingenieur Tulla beginnt, das Labyrinth aus Schlingen und Seitenarmen zu begradigen. Nur zwei Prozent naturnaher Auwälder sind übrig geblieben. Bei Taubergießen und Rhinau stehen sie unter Naturschutz: Im Laufe des Jahres leben über 200 Vogelarten in diesem Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Fliegende Juwelen wie die Eisvögel sind darunter und Wärmeliebhaber wie der farbenprächtige Bienenfresser: Der bunte Vogel war einst in Deutschland ausgestorben und hat sich hier nun wieder angesiedelt.

Am 20.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Wenn ein Kornfeld nachhaltig bewirtschaftet wird, ohne Gift, dann sind hier die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen heimisch. Der Film entführt die Zuschauer in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustür. Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Im Film wird die Vielfalt der Feldbewohner vor gestellt und gezeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Spannende und amüsante Geschichten zeigen unterschiedliche Strategien einiger Pionierarten und eine Auswahl der aufregendsten Dramen, die sich auf dieser vom Menschen geschaffenen Bühne des Lebens abspielen. Begleitet wird auch eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld.

Am 20.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Fantasy-Baumhaus
Rick und Debbie Elhers leben am Lake Chelan, einem der größten Seen im US-Bundesstaat Washington. Die beiden wünschen sich ein Baumhaus, in dem sie mit ihren Enkeln spielen können. Pete Nelson und seine Crew zimmern dem Ehepaar in 3,70 Metern Höhe ein spektakuläres Fantasy-Domizil in die gewundenen Äste eines Silberahorns. Tolkien hätte an dem ovalen, zweistöckigen Bau sicher seine Freude gehabt. Denn in dem idyllischen Häuschen mit Terrasse und Panoramablick fühlt man sich wie in einer Märchenwelt.

Am 20.05.16 21:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Die Bienenretter
Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Mit seinem Kompagnon Hartmut H. hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern beide für den Ökoverband Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Ihre Imkerei ist umgeben von Rapsmonokulturen, die nach der Blüte im Mai keine Nahrung mehr für Insekten liefern. Im Sommer 2014 wären ihre Bienen beinahe verhungert. Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und ihrem Kampf für die Honigbiene.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)

Am 21.05.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Ein Tapir geht baden
Tierreporterin Anna ist tief im Regenwald von Ecuador unterwegs. Weitab von jeglicher Zivilisation befindet sich die Wildtierauffangstation AmaZoonico. Hier leben mit vielen anderen Tieren die beiden Tapir-Waisen Navi und Carneval. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie eine Mischung aus Mini-Nilpferd und Schwein mit einem Rüssel! Anna findet heraus, dass die Tapire trotz ihrer praktischen Riechröhre überhaupt nicht mit Elefanten oder Schweinen verwandt sind, sondern tatsächlich mit Nashorn und Pferd.

Am 21.05.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Heli-Loggers - Alles oder nichts
Gord Closson und sein Team haben auf Vancouver Island einen lukrativen Auftrag an Land gezogen. Die Truppe soll auf einem Bergrücken in 1500 Metern Höhe wertvolles Zedernholz schlagen. Doch das Vorhaben bringt erhebliche finanzielle Risiken mit sich. Denn das unzugängliche Waldgebiet, in dem die Männer ihre Arbeit verrichten, liegt viele Kilometer von der Verladestelle entfernt. Jede Flugstunde mit dem Hubschrauber kostet die Holzfäller zudem 10 000 Euro. Sprich: Das Projekt wird für die Heli-Loggers nur dann zum Erfolg, wenn der Boss richtig kalkuliert hat.

Am 21.05.16 11:00 - 11:30 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.

Am 21.05.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark in Estland in einen riesigen See. Es ist die sogenannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Das Baltikum hält viele Superlative bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Mehr als 1.000 Wölfe leben in Lettlands Wäldern. Litauen ist auch ein Land der Störche - mit rund 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation "Wildes Baltikum - Wälder und Moore" führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah sind.

Am 21.05.16 19:30 - 20:00 Uhr auf
phoenix: Big Data
Wie kann man Umweltsünder auf hoher See überführen? Lässt sich erfassen, wieviel Menschen in einem Flüchtlingslager leben und wie es sich ständig vergrößert? "Big Data" macht es möglich. Tag für Tag liefern Satellitensysteme und Wissenschaftler weltweit Daten über die Erde. Enorme Datenmengen über Wetter, Hochwasser, Dürren oder schmelzendes Eis werden aufbereitet, damit die Behörden vorausschauend handeln können. "planet e." zeigt Wissenschaftler der European Maritim Safety Agency (EMSA), die mit Hilfe der Satellitenbeobachtung die Meere überwachen.

Am 21.05.16 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Wildes Russland(1/6) - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 21.05.16 22:10 - 23:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Brian und sein Team von All Season Tree Service müssen eine Blautanne fällen, die sich in Richtung eines Hauses neigt. Der Besitzer des Grundstücks besteht darauf, dass nichts beschädigt wird - und beobachtet die Arbeiten mit Argusaugen. Die American Climbers um Boss Rich haben es mit einer großen Fichte zu tun. Doch sie ist nicht der Baum auf dem Grundstück, von dem die größte Gefahr ausgeht.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 23.10-00.10 Uhr)

Am 22.05.16 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Heli-Loggers -Aller Anfang ist schwer
Wes Fowler ist als Holzfäller ein absoluter Anfänger, das macht die Arbeit im Team nicht immer einfach. Trotzdem wissen seine Kollegen sehr genau, was sie an ihm haben. Denn der 24-Jährige ist ausgebildeter Sanitäter und kann bei Notfällen im Wald Erste Hilfe leisten. Eine Trage für den Abtransport, ausreichend Verbandsmaterial und Schienen für gebrochene Arme und Beine: Wenn es hart auf hart kommt, hat Wes den verantwortungsvollsten Job in der Truppe, deshalb checkt der Heli-Logger vor jedem Einsatz gewissenhaft seine Ausrüstung.

Am 22.05.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen, die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 22.05.16 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Der fliegende Artenschützer
Wolfgang Herkt hat sich fast sein ganzes Leben um verletzte und hilflos aufgefundene Wildvögel gekümmert. Auf seinem Gelände am westlichen Stadtrand von Osnabrück leitet der 73-jährige Naturfreund die erste und damit älteste Artenschutz-Betreuungsstation Deutschlands. Etwa 500 Wildtiere werden hier seit 1963 jedes Jahr auf einer Fläche von sieben Hektar betreut. Die Auswilderungsquote liegt bei rund 85 Prozent. 365 Tage und beinahe rund um die Uhr ist Wolfgang Herkt ansprechbar. An seiner Seite agiert Tochter Birge, die als promovierte Tierärztin auf dem Gelände eine eigene Praxis betreibt. Wolfgang Herkt, der schon in den 1960er-Jahren Uhus gesund pflegte und wieder auswilderte, gilt bundesweit als einer der wirklichen Experten für diese Greifvogelart.

Am 22.05.16 13:35 - 14:20 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.

Am 22.05.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Doch die Natur im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 22.05.16 14:20 - 15:05 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (2/2) - Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzly-Lands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs: ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fangen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter und die Bedrohungen noch größer.

Am 22.05.16 15:15 - 16:10 Uhr auf
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen.

Am 22.05.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Wildes Brasilien (1/2) - Gefährliches Paradies
Brasilien ist ein Land der Superlative. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem anderen Land gibt es so viele Tiere. Und das, obwohl das Leben hier für viele Tiere alles andere als einfach ist. In manchen Teilen des Landes sind in der Regenzeit ganze Landstriche überflutet. Unter solchen Bedingungen ist es wichtig, genau zu planen. Junge sollten dann zur Welt kommen, wenn genügend Nahrung vorhanden ist. Die erste Folge begleitet drei Tierfamilien mit ihren Jungtieren in den ersten, wichtigen, vom Lernen geprägten Wochen im Wettlauf gegen die Zeit.

Am 22.05.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Die Hüter des Nebelschatzes - Wie eine Flusslandschaft überleben kann
Riesige Ackerflächen, Monokulturen aus Mais, durchsetzt mit Gülle und Kunstdünger: Hier fließt die Nebel, einer der artenreichsten Flüsse Deutschlands. Kann das gut gehen? Die Nebel entspringt südöstlich des Krakower Sees, ist ein echter Naturschatz und kaum bekannt. Am internationalen Tag der Biodiversität zeigt "planet e.", welche Herausforderungen gemeistert werden müssen, um den faszinierenden Artenreichtum zu erhalten. Es sind Menschen wie Sebastian Lorenz, die mit ihrem Engagement für Natur und Umwelt helfen, diesen wertvollen Flusslebensraum zu sichern. Glücklicherweise steht er dabei nicht allein. Ob der Fischwissenschaftler Arno Waterstraat oder der Biologe Volker Thiele, sie alle unterstützen ihn aktiv im gemeinsamen Ziel. "Wir sind die Hüter des Nebelschatzes", sagt Sebastian Lorenz schmunzelnd. Auf dem Wasser und in der Luft belegen Fisch- und Seeadler, Silberreiher, Entenvögel und der schillernde Eisvogel die Erfolge der Flussschützer. Seltene Arten wie die Flussmuschel, das Flussneunauge und die Krustenrotalge Hildebrandia sind zudem Beweise für allerbeste Wasserqualität. Mit Gülle, Kunstdünger, Insektiziden und Pestiziden ist die hoch subventionierte Landwirtschaft Gefahrenquelle Nummer eins für die Qualität des Flusswassers. Die meisten Bauern setzen nach wie vor auf riesige Agrarflächen. Dabei gefährden gerade Maismonokulturen die Artenvielfalt. Mais, der hauptsächlich für die Energiegewinnung in Biogasanlagen angebaut wird. Auf Feldern, die in trockenen Sommern mit Flusswasser beregnet werden müssen. Sebastian Lorenz ist ständig unterwegs, spricht mit den Landwirten, um auf die Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Sein Ziel: Verständnis für das sensible Fluss-Ökosystem wecken und dabei erreichen, dass der Fluss so wenig wie möglich belastet wird. Einer seiner wichtigsten Verbündeten ist die Stadt Rostock. Denn die Nebel mündet in die Warnow – und aus ihr gewinnt Rostock das Trinkwasser für die Stadtbewohner. Eine verseuchte Nebel wäre eine Katastrophe für die Hansestadt.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 22.05.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Ol' Man River - Mächtiger Mississippi
Von seiner Mündung in den Golf von Mexiko bis zu seinem Quellgebiet im Itascasee in Minnesota, von der einst reichen Natur an den Ufern des Mississippi bis zu den übervölkerten Millionenstädten der Gegenwart spannt sich der Bogen dieser Zeitreise, die die wahre Natur des berühmtesten Stroms Amerikas aus dem Blickwinkel seiner Entdecker erzählt.Der "Ol' Man River" verkörpert wie kein anderer den Mythos der Vereinigten Staaten: den Kampf vom Werden einer neuen Nation, die Eroberung der Wildnis, die Erschließung des Wilden Westens, den Untergang der Indianer, das Leid der schwarzen Sklaven. Der Film zeigt die großen Momente in der Entdeckungsgeschichte des Mississippi und seines größten Zubringers, des Missouri, ebenso wie die bemerkenswertesten Tiere der USA - Bisons, Präriehunde, Rotwölfe oder mächtige Wapitihirsche. Unter Wasser trifft man im Mississippi auf Seekühe und riesige Alligatoren und prähistorische Fischgiganten wie Knochenhecht und Löffelstör.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

Am 23.05.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Dschungel unter Wasser - Das geheimnisvolle Leben im Baggersee
Baggerseen gelten selten als Biotope. Oft dienen sie zum Baden oder zum Angeln, im schlimmsten Fall als Mülldeponie. Doch der Straßburger Biologieprofessor und Unterwasser-Kameramann Serge Dumont hat einen besonderen Baggersee entdeckt, eine Welt voller Geheimnisse und Überraschungen, wo Hechte, Aale, ja sogar Quallen und Garnelen leben. Mehr als eineinhalb Jahre drehte Dumont an dieser Naturdokumentation. Entstanden sind spektakuläre Aufnahmen, wie man sie an einem Ort wie einem Baggersee nicht erwartet.

Am 23.05.16 13:00 - 14:00 Uhr auf
SWR: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Tessa hatte ein Baby. Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald wussten immer genau, wo sie ist, denn Tessa trug ein Senderhalsband. Tessa ist ein Luchs. Doch plötzlich war klar: Tessa ist tot. Sie bewegte sich nicht mehr. Sie wurde vergiftet. Das Schicksal ihres Luchs-Babys ist unklar. Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Containerschiffe und Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder verdächtigen Ölteppichen. Und täglich werden sie fündig.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 23.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Wildes Berlin
Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden menschlichen Einwohner Berlins kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Bienenschwärme ernten den Honig von fast einer halben Million Stadtbäume, ein Dachs streift durch einen Hinterhof, und in Gleisbrachen lauern Gottesanbeterinnen auf Beute. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür. Wenn die über 400.000 Bäume Berlins endlich wieder Laub tragen, wird die Stadt zum Großstadtdschungel.

Am 23.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Rückzug in die Taiga
Leontij lebt mit seiner Familie versteckt in der Taiga. Wie alle priesterlosen Altgläubigen in seinem Dorf, lehnt er aus Überzeugung jedweden Fortschritt ab. So wie vor 100 Jahren sind und bleiben Pferde für ihn das einzige Transportmittel. Leontij hat sechs Kinder. Viel zu wenig für eine altgläubige Familie, wie er meint. Eine Schule kennen seine Kinder nicht. Sie werden, wie alle Kinder hier, nach alter russischer Tradition erzogen. Lesen und Schreiben bringt traditionell die Mutter zu Hause aus der Bibel bei. Und was man zum Überleben in der Taiga braucht, lernen die Kinder vom Vater. Jahrhundertlange Verfolgungen zwangen sie, sich immer tiefer in die Abgeschiedenheit zurückzuziehen, in der Wildnis zu überleben, von niemandem abhängig zu sein. Während die Gruppe der priesterlichen Altgläubigen ein Minimum an Zivilisation zum Überleben in der Wildnis der Sibirischen Taiga bejaht, lehnen viele Priesterlose jede Art von Fortschritt ab.

Am 23.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Elfen-Baumhaus
Als die ersten Siedler nach Nebraska kamen, fanden sie dort eine baumarme Landschaft vor. Deshalb kam J. Sterling Morton auf die Idee im „Cornhusker State“ einen besonderen Feiertag einzuführen. Die Regierung stimmte seinem Antrag zu und schon am ersten „Arbor Day“ im Jahr 1872 wurden mehr als eine Million Bäume gepflanzt. Deshalb hat Pete Nelson im Mittleren Westen keine Mühe, einen geeigneten Platz für sein neuestes Bauwerk zu finden. Der Profi-Handwerker konstruiert in dieser Folge ein Elfenhaus mit Martini-Bar.

Am 23.05.16 19:10 - 20:00 Uhr auf
N24: Clevere Vögel - Was haben Raben alles drauf?
Sie lösen die kniffligsten Aufgaben und gelten sogar schon als die Computer-Cracks unter den Tieren: Raben sind äußerst clevere Vögel und überraschen Verhaltensforscher weltweit mit ihrem Scharfsinn. So benutzen sie beispielsweise Werkzeuge, um an ihr Futter zu gelangen. "Welt der Wunder" zeigt, was Raben alles können.

Am 23.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Afrika - Von Bäumen und Tieren (1/3)
Die drei bekanntesten Raubkatzen der afrikanischen Steppe - Löwe, Gepard und Leopard - teilen sich ihren Lebensraum mit dem Marulabaum, dem Kigelia (Leberwurstbaum) und dem Kameldornbaum, einer Akazien-Unterart. Die Dokumentationsreihe enthüllt das ungewöhnliche Zusammenleben der Wildkatzen mit diesen legendären Baumarten. Im Schatten des Leberwurstbaums kämpfen in der Trockenzeit Nilpferde gegeneinander um einen Platz in den letzten Wasserpfützen. Die Löwen warten gierig auf die unterlegenen Tiere, die für sie eine begehrte Beute sind.

Am 23.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Planet der Spatzen
In sechs Episoden aus unterschiedlichen Metropolen der Welt erzählt Regisseur Kurt Mayer in großen Bildern kleine Geschichten von Spatzen und Menschen. Obwohl uns die Haussperlinge seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Die Hausspatzen sind so selbstverständlich in unserer Nähe, dass wir ihr drohendes Verschwinden um ein Haar gar nicht bemerkt hätten. Inzwischen stehen sie auf der Vorwarnstufe der roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)

Am 23.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Wiener Gstettn
Umgeben von Stadtwüste, sterilem Beton oder ödem, überpflegtem Einheitsgrün verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, sprießt und krabbelt es, die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)

Am 23.05.16 21:45 - 22:00 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin - die Tierwelt im Lainzer Tiergarten
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. - Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.

Am 24.05.16 06:40 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Ein Camp für Elefanten
Im Süden von Sumatra brechen häufig Elefanten aus ihrem Reservat aus – für die Bewohner ist das ein großes Problem, da die Dickhäuter lebensnotwendige Pflanzen auffressen oder zertrampeln. Eine „Dschungelpolizei“ soll Abhilfe schaffen: Sie fängt die ausgerissenen Elefanten mit Hilfe von speziell ausgebildeten Artgenossen wieder ein und bringt sie in einen Nationalpark. Dort sind sie eine willkommene Attraktion für Touristen.

Am 24.05.16 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange. Die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Die Wissenschaftlerin Alison Blunt ist fasziniert von dieser Vorkämpferin der Gleichberechtigung. Mary Kingsley war bereits emanzipiert, lange bevor die Engländerinnen als erste Europäerinnen das Wahlrecht erstritten. Ihr gelang es, sich als Frau in den Jahrhunderten der Entdecker einen Namen zu machen: Mit einer Art Mary Poppins-Charme, aber auch mit außerordentlichem Mut und einer erfrischenden Neugier.

Am 24.05.16 11:55 - 12:50 Uhr auf
arte: Verlust der Nacht - Die globale Lichtverschmutzung
Satellitenbilder der Erde bei Nacht zeigen ein strahlendes Lichtermeer, das sich fast durchgehend über den Globus erstreckt. Seit der Erfindung der Glühbirne steht Licht für Wohlstand und Fortschritt - doch zu viel Licht hat negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere. Wissenschaftler sprechen bereits von einer massiven Lichtverschmutzung. An grellen Straßenlaternen, die Licht in alle Richtungen abstrahlen, verenden jede Nacht Milliarden von Insekten, Zugvögel verlieren die Orientierung, und selbst der Mensch wird durch das Kunstlicht um einen gesunden Schlaf gebracht. Denn in Millionen von Jahren haben wir uns auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt. Tag beziehungsweise Helligkeit bedeutet Aktivität, in der Nacht beziehungsweise bei Dunkelheit schaltet der Organismus auf Erholung um. Doch in Metropolen und Megacitys wird es immer heller, in den Geschäftsvierteln buhlen Videoleinwände und Reklametafeln bis Mitternacht um die Gunst der Kunden und aktivieren den menschlichen Körper dann, wenn er sich eigentlich erholen sollte. Weltweit gehen Forscher jetzt der Frage nach, wie sich die Lichtflut auf ein gesundes Maß reduzieren lässt. Dabei arbeiten Physiker, Biologen, Mediziner und Ingenieure an der Beleuchtung der Zukunft - an einem Licht, das weder Energie verschwendet noch unnötig den Nachthimmel erhellt, keine Insekten verenden und durch besondere Farbspektren auch den Menschen unbehelligt schlafen lässt. Denn es geht nicht darum, die Städte völlig dunkel zu machen. Es geht darum, sie nachhaltiger und intelligenter zu beleuchten.

Am 24.05.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
3sat: Der große Horizont
Satelliten haben das Bild der Erde von Grund auf verändert. Die Späher im Orbit liefern eine neue Perspektive unseres Planeten - zahllose Fotos und eine unübersehbare Datenflut zeigen die Erde erstmals in ihrer Gesamtheit. Die fliegenden Aufklärer enthüllen zuvor oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über Afrika, die faszinierende Planktonblüte in den Ozeanen oder riesige Buschfeuer in entlegenen Regionen. Von außen betrachtet, erinnert die Erde an einen Organismus. Der Planet scheint förmlich zu "leben": Er verändert sich unaufhörlich, ja er "atmet" geradezu im Rhythmus der Jahreszeiten. Der Panoramablick aus dem All eröffnet aber nicht nur ungeahnte Einblicke in das Wesen unseres Planeten - Satelliten sind inzwischen auch unverzichtbare Helfer bei Naturkatastrophen und anderen Krisensituationen.

Am 24.05.16 12:15 - 12:45 Uhr auf
EinsPlus: Krähen - Unheimlich, ungeliebt, unterschätzt
Seit einigen Jahren machen immer mehr Menschen in Bayern direkt vor ihrer Haustür Bekanntschaft mit den mythenbehafteten Rabenvögeln. Denn ein Mitglied der Rabenvogelfamilie, die Saatkrähe, zieht verstärkt vom Land in menschliche Siedlungen. Die Tiere lösen nach wie vor oft Ablehnung aus. Denn Saatkrähen sammeln sich in großen Gruppen, ihr Krächzen und Kot macht sie mitunter zur Plage. Doch Saatkrähen sind geschützte Tiere. Und so versuchen Stadtverwaltungen die Vögel gewaltlos mit vielerlei Tricks aus den Siedlungen zu "vergrämen". Meist vergeblich, denn die Krähen durchschauen die Strategien der Menschen. Diese Auffassungsgabe macht Rabenvögel für Forscher interessant. Mittlerweile gilt es als wissenschaftlich gesichert, dass sie die Vögel mit der größten Intelligenz sind. Auch was die Verständigung, die Freude am Spiel und die Gefühlstreue angeht, sind Krähen dem Menschen überraschend nah.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)

Am 24.05.16 13:20 - 14:00 Uhr auf
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die mit dem Wienerwald über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald, das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau. Die Dokumentation "Geschichten aus dem Wienerwald" begibt sich auf die Spuren von Wildschweinen, Hirschen, Ameisen und Spechten und porträtiert den Wienerwald im Lauf der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.00 Uhr)

Am 24.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Urwald vor der Tür - Unterwegs in bayerischen Naturwaldreservaten
Was würde geschehen, wenn sich der Mensch zurückziehen würde und den Wald für Jahrzehnte sich selbst überließe? Würde der Borkenkäfer ohne die Hand des Menschen zuschlagen und den Wald vernichten? In Bayern werden seit 1978 kleine Schutzgebiete ausgewiesen, in denen jeder Eingriff des Menschen streng untersagt ist. 154 solcher Naturwaldreservate finden sich heute über ganz Bayern verstreut.

Am 24.05.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Iguazu - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe – ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben - so wie Marcos Labanca. Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden – so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.

Am 24.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Schöner Wohnen in Oregon
Wie im Designkatalog: Susan muss in ihrem neuen Baumhaus in Neskowin, Oregon, nicht auf Wohnkomfort verzichten. Denn das Luxus-Domizil mit Küche, Wohnzimmer, Bad und Queensize-Bett im Schlafgemach ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Ihr neuer Palast im Geäst einer Sitka-Fichte - diese Bäume werden bis zu 700 Jahre alt und erreichen einen Stammdurchmesser von fünf Metern - ist der perfekte Ort, um sich zu entspannen. Von dort aus hat die Naturliebhaberin einen fantastischen Ausblick auf den Pazifik.

Am 24.05.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Frühmorgens in den Korkwäldern von Los Alcornocales
Es ist fünf Uhr morgens in dem kleinen Dorf Los Barrios in Andalusien. Die meisten Bewohner schlafen noch, nur Korkbauern wie Miguel Roman sind zu dieser frühen Stunde bereits unterwegs. Ihr Ziel sind die Korkwälder von Los Alcornocales. In dem Naturpark gibt es so viele urwüchsige Korkeichen wie nirgendwo sonst im Mittelmeerraum. Jetzt im Sommer lässt sich ihre Rinde abschälen. Wegen der extremen Hitze können die Männer nur bis zum Mittag arbeiten. Mit dem ersten Tageslicht beginnen die Korkschäler, die Corcheros, den Kork von den Bäumen zu schälen. Miguel ist Arriero, ein Maultiertreiber, der mit seinen Tieren den geschälten Kork aus dem unwegsamen Gelände abtransportiert. Kein Traktor kann die Tiere hier ersetzen. Doch bevor die eigentliche Arbeit im Wald beginnen kann, müssen Miguel und seine Kollegen die Tiere im Morgengrauen fertigmachen. Der Beruf des Korkbauern ist in Andalusien traditionell geprägt, alles was Miguel über die Korkernte weiß, hat er von seinem Vater gelernt. Heute ist sein eigener Sohn Juanmi dabei. Er erfährt, wie die Maultiere sicher geführt werden und dass die Korkeichen von Los Alcornocales nur alle neun bis zehn Jahre geschält werden dürfen; erst dann hat die Rinde wieder die nötige Stärke erreicht.

Am 24.05.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
arte: Wanderlust - In Andalusien
In Andalusien, im Süden Spaniens, führt der Wanderweg von Tarifa rund 200 Kilometer durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, einer spektakulär auf Felsen thronenden Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da. Die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, beginnen. Zuvor verläuft die Wanderung durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die die letzte Eiszeit überstanden haben.

Am 24.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Georgias
Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.

Am 24.05.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Ein Wolf am Sender - Arnos Wege durch Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen zwei Rudel Wölfe und etliche Einzeltiere. Kaum eine andere Art erhitzt so sehr die Gemüter wie der Wolf. Jetzt soll ein neues Forschungsprojekt das Geheimnis um den Wolf lüften, vor allem, ob er wirklich viele Nutztiere frisst. Wolfsexperte Norman Stier versucht, einem oder zwei Wölfen einen Sender umzulegen. Er weiß genau, dieses Unterfangen ist sehr schwierig und kann vielleicht sogar Jahre dauern. Denn Wölfe sind sehr, sehr schlau und vorsichtig. Stier hofft, dass vor allem die noch unerfahrenen Jungtiere in die Falle gehen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 25.05.16 06:30 - 07:00 Uhr auf
arte: Warum sterben unsere Singvögel?
Vogelgezwitscher gehört zum Frühling - doch es wird allmählich leiser: Bei 86 Prozent aller Singvogelarten schrumpfen die Bestände, zum Teil dramatisch. Laut NABU sind in Deutschland aktuell mehr als 50 Vogelarten vom Aussterben bedroht beziehungsweise stark gefährdet. Auf dem Land raubt ihnen die Agrarindustrie mit ihren Monokulturen immer mehr naturnahen Lebensraum und zerstört mit Pflanzengiften und Insektiziden ihre Nahrungsquellen. Ausgerechnet in Städten ist die Lage weniger dramatisch, doch zunehmend verdichtende Bebauung und eine hohe Katzendichte machen den Singvögeln das Leben auch hier schwer. Und die Zugvögel unter ihnen werden in Südeuropa und Afrika zusätzlich illegal bejagt. Wie groß ist die Gefahr und wie können wir dabei helfen, heimische Singvögel zu schützen? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Ökogarten der PH Heidelberg den Ornithologen Sebastian Olschewski und lernen, worauf es bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens ankommt. Und für Stadtmenschen ohne eigene Grünflächen gibt es Tipps, wie man dennoch Schutzräume für die immer häufiger auch in der Großstadt anzutreffenden Tiere schaffen kann.

Am 25.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Frösche - Wie können wir sie schützen?
Ohrenbetäubendes Quaken, Trillern und Unken - es ist ein seltenes Spektakel geworden auf unserer Erde. Wo sich Frösche früher dicht an dicht drängten, herrscht heute vielerorts nur noch Schweigen. Weltweit sind viele Froscharten ausgestorben oder bereits stark dezimiert. "Xenius" geht der Frage nach: Aus welchen Gründen sterben unsere Frösche und wie können wir sie in Zukunft schützen? Auf der Suche nach Antworten reisen Gunnar Mergner und Carolin Matzko nach Zürich in den Zoo. Dort wurde ein ganzer Hektar des madagassischen Regenwaldes nachgebaut, um den seltenen Tomatenfröschen einen neuen Lebensraum zu bieten, in dem sie erforscht und gezüchtet werden. Immer mehr Wälder, Flüsse und Wiesen beansprucht der Mensch für sich. Und auch unser Hunger auf Frösche wächst. Doch nicht allein der Mensch ist schuld daran, dass Frösche vom Aussterben bedroht sind. Auch ein sich weltweit ausbreitender Pilz ist eine Gefahr. Je weniger Frösche es gibt, umso mehr gerät unser Ökosystem in Gefahr. Welche Konsequenzen das hat - "Xenius" findet es heraus.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)

Am 25.05.16 09:25 - 10:25 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die Rückkehr des Tigers
Der Sariska-Nationalpark in Indien hatte einst einen beachtlichen Tiger-Bestand und war das Aushängeschild des indischen Tierschutzes. Doch im Jahr 2004 töteten Wilderer jede einzelne der Großkatzen. Nun soll der Bestand sich wieder erholen, indem Tiger aus benachbarten Reservaten umgesiedelt werden. Die BBC-Doku folgt einem Tiger-Weibchen und einem -Männchen 18 Monate lang und macht deutlich, wie schwer es für die Tiere geworden ist, zu überleben.

Am 25.05.16 13:20 - 14:00 Uhr auf
3sat: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Sambia im Herzen Afrikas: Durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt der Luangwa-Fluss. Er ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen, Bühne für die kleinen und großen Dramen der afrikanischen Tierwelt. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute.

Am 25.05.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Löwen gegen Krokodile - Jagdszenen am Luangwafluss
Sambia im Herzen Afrikas - durch weite Savannen und Ebenholzwälder fließt der Fluss Luangwa. Nur an wenigen Stellen des schwarzen Kontinents ist die Tierwelt so reich wie hier. Sein Tal ist Heimat und Kinderstube vieler Großtiere. In der Regenzeit von November bis Ende April führt der Fluss Hochwasser - ein Garten Eden. Doch einmal im Jahr wird in dem grünen Paradies das Wasser knapp: Wenn im August die Trockenzeit beginnt und von nun an der Regen für viele Wochen ausbleibt, verwandelt sich der gewaltige Strom in ein Rinnsal. Im Luangwa wird es eng, Konflikte sind unvermeidbar. Hunderte Flusspferde kommen von weit her, um an den letzten Wasserlöchern die Trockenzeit zu überstehen. Die Ankunft der großen Bullen bringt Unruhe, Streit und Aggressionen. Mit ihren scharfen Hauern bekämpfen sich die gewaltigen Männchen bis aufs Äußerste. Mit fortschreitender Dürre treibt der Durst immer mehr Tiere ans Ufer des Flusses, die einzige Wasserquelle in der gesamten Region.

Am 25.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Dogwood-Canyon-Erlebniszentrum
Ein Erlebniszentrum in der freien Natur: Im Dogwood-Canyon-Naturschutzgebiet in Missouri gibt es bezaubernde Aussichtspunkte, kristallklare Flüsse und Wasserfälle - dort ziehen Büffel, Wapitis und Langhornrinder umher. Pete Nelson und sein Team bauen in dem 4000 Hektar großen Park ein Baumhaus, in dem Kids und Erwachsene etwas lernen können und gleichzeitig inspiriert werden. Das rustikale Domizil mit Wendeltreppe und einheimischen Pflanzen ist mit interaktiven Schaukästen, Ferngläsern und Teleskopen ausgestattet.

Am 25.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefangen am Vulkan (1/2)
Im Regenwald ist die Sonne schwer auszumachen. Einen Kompass haben Joe Teti und Matt Graham auch nicht, deshalb bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, als sich am Gelände zu orientieren. Die beiden Survival-Spezialisten kämpfen sich in dieser Folge durch den Regenwald einer Vulkaninsel vor Südamerika. Dort gibt es viele Stolperfallen wie Lianen und Felsen. Zudem bekommen es die Männer auf dem Eiland mit Vogelspinnen und Hundertfüßern zu tun. Das Gift dieser Krabbeltiere kann üble Schmerzen verursachen.

Am 25.05.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Afrika - Von Bäumen und Tieren (3/3)
Die drei bekanntesten Raubkatzen der afrikanischen Steppe - Löwe, Gepard und Leopard - teilen sich ihren Lebensraum mit dem Marulaabaum, dem Kigelia (Leberwurstbaum) und dem Kameldornbaum, einer Akazien-Unterart. Die Dokumentationsreihe enthüllt das ungewöhnliche Zusammenleben der Wildkatzen mit diesen legendären Baumarten. Der Marulabaum gehört zu den Symbolen des afrikanischen Kontinents. Um ihn herum lebt ein ganzes Ökosystem mit Vögeln, Insekten, Leoparden und Elefanten.

Am 25.05.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Tierisch Wohnen - Die Nachbarschaft
Zuflucht, Wetterschutz, ein sicheres Heim für den Nachwuchs: viele Tiere schaffen sich ihr eigenes Zuhause - und manche sind dabei nicht allein. Die dritte Folge präsentiert ganze Kolonien von Tieren: der Papageientaucher - ein Meeresvogel - brütet zu Zehntausenden in Erdhöhlen. Die Gopher-Schildkröte gräbt Baue, die bei Bedarf auch anderen Tieren Schutz bieten. Und eine Spinnenart lebt in Gemeinschaften von bis zu 10.000 Individuen.
(Wdh. morgen 12.45-15.35 Uhr)

Am 25.05.16 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: Der Troublemaker - Karl Ammann rettet die Tiere in Afrika
Täglich landet das Fleisch vieler bedrohter Tierarten in den Kochtöpfen Zentralafrikas, trotz der Artenschutzgesetze. - Tierschützer Karl Ammann hat sich mit seinen erschütternden Dokumentationen über das illegale Abschlachten der Urwaldtiere weltweite Anerkennung verschafft. Seine Waffe ist die Kamera. Doch damit ist Karl Ammann vielen ein Dorn im Auge. Er gilt als Troublemaker. - Die Dokumentation "Der Troublemaker" begleitet Karl Ammann auf einer ganz besonderen Reise. Sie bringt ihn dorthin zurück, wo sein Abenteuer vor gut 30 Jahren begonnen hat: an die Ufer des Kongo-Flusses in Afrika.

Am 26.05.16 06:40 - 07:25 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Was treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor circa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben, bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopfjungvogels annahm und wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte.

Am 26.05.16 08:15 - 09:00 Uhr auf
3sat: Das Schwarzbubenland
Charakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras. Imposante Kalksteinfelsen ragen aus den dichten Wäldern, und idyllische Täler durchschneiden diese einmalige Landschaft im Schweizer Kanton Solothurn. - "Wunderland: Das Schwarzbubenland" zeigt die Schweiz von ihrer unbekannten und schönsten Seite. Moderator Nik Hartmann geht mit dem Revierjäger Ueli Hänggi auf die Pirsch nach Wildschweinen, die sich tief im Gehölz verstecken.

Am 26.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Pilze - Sind sie eine Gefahr?
Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf Pilzjagd: Sie wollen in einer Pilzzucht herausfinden, wie und wo die leckeren Speisepilze am besten wachsen. Doch die Speisepilze sind nur ein kleiner Teil dieser vielfältigen Lebensform. Unter den drei Millionen Pilzarten gibt es viele Schädlinge, die Pflanzen, Tiere und auch den Menschen gefährden. Weltweit nehmen Pilzkrankheiten von Tieren und Pflanzen zu. Die Fadenwesen sind Anpassungskünstler - ein Schlüssel zu ihrem Erfolg. Sie können jahrelang als Sporen überleben und sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten.
(Wdh. heute 17.00-17.30 Uhr)

Am 26.05.16 09:00 - 09:45 Uhr auf
3sat: Der Hohgant
Der Hohgant im hinteren Emmental gilt als Krone des Emmentals. Der Schweizer Radio- und Fernsehmoderator Nik Hartmann besucht die Gegend rund um den Gebirgsstock im Kanton Bern. Er trifft dort Bauern, die wie ihre Vorfahren mit Pferdeschlitten in den Wald fahren, um Holz zu schlagen. Im Hochmoor im Eriz erlebt Nik Hartmann die geheimnisvolle Landschaft mit einer Moorhexe von ihrer schönsten Seite. Den krönenden Abschluss bildet der Hohgant selbst mit seiner wunderschönen Aussicht ins Emmental, ins Mittelland und ins Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

Am 26.05.16 09:00 - 09:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

Am 26.05.16 09:45 - 10:25 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.

Am 26.05.16 09:45 - 10:30 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.

Am 26.05.16 10:25 - 11:10 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel - die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, der "Venus von Willendorf". In "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" besucht Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.

Am 26.05.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.

Am 26.05.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht.Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.

Am 26.05.16 11:10 - 11:55 Uhr auf
3sat: Die Alleenstraße
Eichen, Kastanien, Buchen und Linden schaffen ein besonderes Reiseerlebnis entlang der Deutschen Alleenstraße. Die Dokumentation folgt der Route vom Ostseestrand Rügens über die Müritz-Region bis in die brandenburgische Lutherstadt Wittenberg. Es ist eine Reise durch die Bundesländer mit dem höchsten Alleen-Bestand: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Entlang der Strecke arbeitet ein Baumkundler an einer der ältesten Alleen Deutschlands. Der Forstwirt Oliver Thassler bringt den Menschen hoch oben auf einem Baumwipfelpfad die Natur näher - mit fantastischer Perspektive auf Bäume und Landschaft.

Am 26.05.16 11:55 - 12:40 Uhr auf
3sat: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Die Wiese ist jedoch bei genauerer Betrachtung alles andere als ein friedlicher Ort: Ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue, die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu. Sie landen auf fruchtbarem Boden und beginnen zu keimen.

Am 26.05.16 12:00 - 12:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.

Am 26.05.16 12:40 - 13:30 Uhr auf
3sat: Unser Wald (1/2) - Frühling und Sommer
Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner hat ein besonderes Verhältnis zum Wald: Er spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Sein Buch "Baumriesen der Schweiz" ist ein Bestseller. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat und Zoom-Objektiv an Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Wochenweise hält er sich in Schweizer Wäldern auf, bei jedem Wetter. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei, ohne Hilfe im Wald zurecht zu kommen, indem sie ihre Wahrnehmung der Natur schärfen. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen. Den Wald sich selbst zu überlassen, das ist für Luigi eine Todsünde. Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.

Am 26.05.16 13:15 - 14:45 Uhr auf
WDR: Zauberhaftes Polen - Eine Reise durch die Jahreszeiten
ARD-Korrespondent Ulrich Adrian hat über ein Jahr Eindrücke von Polen gesammelt. Wenn es Winter wird in den polnischen Bergen, machen sich in den Waldkarpaten Förster auf die Suche nach Wölfen und Bären. Im Frühjahr, wenn der Schnee taut, ist auch der Weg zur Quelle der Weichsel wieder frei. Hoch oben in den schlesischen Beskiden entspringt der über 1.000 Kilometer lange Strom. Ulrich Adrian folgt dem Flusslauf von der Quelle bis zur Mündung. Es wird Sommer. Ulrich Adrian reist entlang der Weichsel. Und im Herbst treiben die Weichselbauern ihre Kühe von der satten Wiese der Weichselinsel aufs Festland.

Am 26.05.16 13:30 - 14:20 Uhr auf
3sat: Unser Wald (2/2) - Herbst und Winter
Der Wald ist die grüne Lunge der Schweiz. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.

Am 26.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Die hochintelligenten Säuger sind auch für Igor Simoes ein zentraler Teil seiner Arbeit. Seine Delfintherapie soll kranken Kindern helfen, Mut zu schöpfen und besser ihren Alltag zu meistern. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt.

Am 26.05.16 14:20 - 15:10 Uhr auf
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindeblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren.

Am 26.05.16 15:00 - 15:45 Uhr auf
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und im Wasser
Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe. Aber auch sumpfige Senken, die immer wieder von Flüssen überflutet werden, wie das riesige Sumpfgebiet Pantanal, beherbergen außergewöhnliche Lebensgemeinschaften. Faszinierend hier ist die Größe der Tiere, der Pantanal ist eine Lebensraum für Giganten! Gigantisch sind die Bäume im Regenwald, gleichzeitig sind sie auch ungeheuer schnell wachsend. Alleine, dass sie einen Platz zum Überleben finden, ist schon ein Kunststück der Natur, denn in den Tropen lauert eine Armada von Fressfeinden. Hier wird mit allen Tricks gekämpft. Bis heute hält das Wettrüsten der Organismen an, ob mit Gift, verletzenden Waffen oder Versteckspielen. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen sind die größten Probleme. Die Pflanzen haben große und kleine Tiere mobilisiert, damit sie überleben können, und sehr oft brauchen sie dazu eine ganze Kette von Helfern, die gut funktionieren. Die Winkerkrabbe hilft einem anderen Wald zu überleben - dem Mangrovenwald. Ohne dieses Tier könnte das Biotop nicht existieren, ebenso wenig wie ein Korallenriff ohne Schwämme. Während der Paranuss-Baum vom Aguti und den Prachtbienen abhängig ist, kann der Tiger nicht ohne die Krabbe und der Riesenotter nicht ohne die Apfelschnecken überleben. Wie das alles zusammenhängt, zeigt diese Dokumentation in spektakulären Bildern.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 26.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Riesen-Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.

Am 26.05.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. Den Tierfilmern Tobias Mennle, Rolf Sziringer und Klaus Weißmann ist ein besonderes Naturporträt mit faszinierenden Verhaltensaufnahmen gelungen.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)

Am 26.05.16 15:45 - 16:35 Uhr auf
EinsFestival: Die Tricks des Überlebens (2/2) - Im Wald und in der Savanne
Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es. In der Savanne wiederum leben einige der größten Tierarten der Erde, vom Elefanten bis zum Nashorn. Diesen großen Jägern geht es hier gut. Da Savannengras sehr nährstoffarm ist, haben die wilden Bewohner eine Vielzahl von Tricks auf Lager, um satt zu werden und ihren lebenswichtigen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Dazu gehört das Wiederkäuen ebenso wie das Anlegen von Obstplantagen, wie es z. B. der Mähnenwolf macht. Letztlich wird nur durch das Zusammenwirken aller Lebewesen eine Savanne zu einem fruchtbaren Lebensraum.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 26.05.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Oberrhein und Kaiserstuhl
Wildkatzen, Waschbären, Bienenfresser, Störche, Lachse - an Oberrhein und Kaiserstuhl leben unzählige Tierarten in einer einzigartigen Landschaft. Die Natur-Dokumentation von Jürgen Vogt und Andreas Kölmel führt die Zuschauer in eines der größten Schutzgebiete Europas. Die Vielfalt der Landschaften und ihrer tierischen Bewohner ist riesengroß. Sie reicht von lichtscheuen "Gewitterfurzern", die am liebsten im trüben Wasser leben über sonnenhungrige Eidechsen am Kaiserstuhl bis hin zu Wildkatzen und Weißstörchen oder auch Sumpfschildkröten, die ihre Eier in die warmen Strände am Rhein legen.

Am 26.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefangen am Vulkan (2/2)
Das Survival-Duo ist auf einer Vulkaninsel vor der Küste von Südamerika gestrandet, wo es nahezu ununterbrochen regnet. Ein Feuer zu entzünden ist unter diesen Umständen sehr kompliziert. Im dichten Nebel fällt zudem die Orientierung schwer. Deshalb folgen die Männer einem Bachlauf, der sie an die Küste führt. Doch bis dahin ist es noch ein langer, beschwerlicher Weg. Da die Strecke ohne Proviant kaum zu schaffen ist, machen die Überlebens-Experten unterwegs Jagd auf verwilderte Hausschweine.

Am 26.05.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Brasilien in Not
Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus – und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen? "makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.

Am 26.05.16 18:50 - 19:35 Uhr auf
3sat: Deutschlands älteste Bäume (1/2)
Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt und gefällt. Besonders die ganz alten und großen Bäume faszinierten Menschen aller Epochen und Kulturen. Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Stamm Fledermäuse und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Preziosen aus der Insektenwelt oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier. Filmautor Jan Haft zeigt in ruhigen, ästhetisch hochwertigen Bildern Deutschlands älteste Bäume im schönsten Sonnenschein, mit Raureif oder nach Neuschnee, wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr.

Am 26.05.16 19:35 - 20:15 Uhr auf
3sat: Deutschlands älteste Bäume (2/2)
Zum Club der Superalten gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume. Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart. Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel - das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen. Doch es gibt in Deutschland weit ältere Bäume als die Eiche: Den zweiten Platz unserer Hitliste belegt die Eibe. Eiben sind heute nur noch selten in den Wäldern zu finden. Der Grund dafür ist die jahrhundertelange Ausbeutung der Eibenwälder zur Waffenherstellung. So verschwand der urwüchsige Baum allmählich. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen verlor die Eibe rasch an Bedeutung. Eiben wachsen extrem langsam. Viele Jahrhunderte müssen vergehen, bis aus dem winzigen Sämling ein so großer Baum geworden ist wie die Eibe von Balderschwang, deren Alter von Baumforschern, den Dendrologen, auf mindestens 900 Jahre geschätzt wird. Sie keimte schon, bevor Kaiser Friedrich Barbarossa oder Dschingis Khan geboren wurden. Die Linde gilt als älteste Baumart unserer Heimat. Und sie ist vielleicht unser schönster Baum, besonders wenn sie sich im goldenen Herbstkleid zeigt. Die Linde wird in unserem Kulturkreis bis heute verehrt. Einst war der Baum der Göttin Freya geweiht. Im Verlauf der Christianisierung nahm nach und nach die Mutter Gottes den Platz der Liebesgöttin ein. So wurden Freya-Linden zu Marien-Linden. Und das "Lignum Sacrum", das heilige Holz, aus dem man noch heute Madonnenfiguren schnitzt, ist Lindenholz. Die Riesenlinde zu Heede ist Deutschlands dickster Baum, Deutschlands ältester Baum aber steht in Hessen, sein Standort und sein Aussehen sind überraschend.

Am 26.05.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden. Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem National Park fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschweinrotte werden dokumentiert.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)

Am 26.05.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
Der Wald als Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Wie wächst ein Hirschkalb auf, wie lebt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie regeneriert sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder und wächst artenreicher als je zuvor empor? "Mythos Wald" zeigt den Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die kleinen Kämpfe, die genauso erbittert geführt werden wie etwa zwischen zwei Hirschkäfern.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)

Am 26.05.16 23:55 - 00:15 Uhr auf
phoenix: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und "Siedlern" - das sind zentrale Themen des Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland und erleben Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und sehen die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich treffen wir einen Medizinmann der Ojibwe, der über das Verhältnis seines Volks zur Natur spricht.
(Wdh. morgen 6.55-7.15 Uhr)

Am 27.05.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Artenschutz grenzübergreifend - Ein Erfolgsmodell?
Tiere halten sich nicht unbedingt an menschgemachte Grenzen. Der Wildkatze ist es relativ egal, ob sie in Frankreich oder Deutschland jagt, Hauptsache sie findet Beute. Der Luchs lässt sich auf der Suche nach einem passenden Revier nicht davon abhalten, vom Böhmerwald in Tschechien hinüber in den Bayerischen Wald zu wandern. Das Auerhuhn sollte allerdings lieber in den bayerischen Alpen bleiben. Dort ist es geschützt. Auf der österreichischen Seite droht ihm das Aus, denn die Tiroler Jäger dürfen es abschießen. "X:enius" besucht das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Es ist geschaffen worden, um genau solche Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Die Tiere genießen auf beiden Seiten den gleichen Schutz. Sie breiten sich von Frankreich nach Deutschland aus und umgekehrt. Das Reservat ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas, in dem sich Wildkatze und Wanderfalke wohlfühlen, um nur zwei seltene Arten zu nennen. Aber die deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert nicht immer reibungslos. Der Luchs soll in den nächsten Jahren wieder im Pfälzerwald und in den Nordvogesen ausgewildert werden. Es gibt Widerstände, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Der Lebensraum im Biosphärenreservat ist außerdem noch stark fragmentiert, Straßen, Züge und Kanäle durchkreuzen ihn. Die "X:enius"-Moderatoren schauen sich an, wie solch ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zusammenwächst und wo es noch Widerstände gibt.
(Wdh. heute 17.05-17.30 Uhr)

Am 27.05.16 08:40 - 09:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Der lange Marsch der Elefanten
Elefanten sind Nomaden. Es liegt in ihrer Natur, auf der Suche nach Wasser und Nahrung weite Strecken zurückzulegen. Doch der Mensch durchkreuzt ihre uralten Wanderrouten, schafft künstliche Hindernisse und drängt die Tiere immer weiter zurück. Der Ökologe Dr. Mike Chase untersucht in Botswana, welchen Einfluss die fortschreitende Zerstörung der Natur auf das Leben der Elefanten hat und versucht, Lösungswege zu finden.

Am 27.05.16 09:10 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Sehen Sie u.a. Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team auf der Suche nach einer bisher unbekannten Fischart.

Am 27.05.16 09:35 - 10:30 Uhr auf
PRO7 MAXX: Der Jaguar - Phantom des Dschungels
Der Jaguar ist die geheimnisvollste Großkatze der Welt. Und er ist der König der Raubtiere im Südamerika. Doch das meiste, was wir von ihnen wissen, stammt aus Beobachtungen von Jaguaren in Gefangenschaft. Amanda Barrett und Owen Newman wollen das ändern und filmen einige der etwa 15.000 Exemplare, die noch in freier Wildbahn leben und jagen.

Am 27.05.16 10:05 - 12:15 Uhr auf
ServusTV: Menschen und Tiere (2/2)
Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere zusammen auf der Erde. Doch wieviel Lebensraum lässt der Mensch den Tieren? Um dieser Frage nachzugehen reist der berühmte Fotograf und Umwekltschützer Yann Arthus-Bertrand nach Südafrika. Dort gehen die Menschen mit den Lebensräumen und der Artenvielfalt vorbildlich um. Die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in freier Wildbahn wirkt dabei nicht nur harmonisch auf die Natur - auch die Menschlichkeit wird dabei nachhaltig gestärkt.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.25 Uhr)

Am 27.05.16 11:05 - 11:20 Uhr auf
hr: Bauberufe im Mittelalter - Berufe im Wald
In der Folge "Berufe im Wald" stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank die Berufe rund um das Holz vor, einen der wichtigsten Werkstoffe im Mittelalter: Die Waldarbeiter fällen Bäume und schlagen die Stämme zu Balken zu; die Zimmermänner verarbeiten das Holz dann weiter zu Gerüsten, Tischen, Dachstühlen oder Laufrädern und der Korbflechter stellt die zum Transport von Baumaterial notwendigen Körbe her.

Am 27.05.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien. Das "kleine Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Diese Naturdokumentation präsentiert atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedelung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.

Am 27.05.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Meine Hütte
Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte. Rührende, spannende und lustige Tiergeschichten sind zu sehen. Doch die Vergangenheit der alten Hütte bleibt dabei allgegenwärtig: Im Zweiten Weltkrieg hat ein junges Mädchen hier mit seiner Mutter Zuflucht gesucht. Die Erinnerungen der 82-Jährigen an die letzten Kriegstage im Wald sind noch sehr lebendig.

Am 27.05.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Cottage-Baumhaus
Alan und Gwen Gardner leben mit ihrer 12-jährigen Tochter auf einer 12 Hektar großen Farm in Waxhaw, North Carolina. In ferne Länder fliegen die Eheleute nur selten, schließlich müssen sie rund 50 Tiere versorgen - darunter Esel, Pferde und Gänse. Doch in Zukunft kann das Paar auch daheim Urlaub machen, denn Spitzenarchitekt Pete Nelson und seine Truppe zimmern ihren Kunden ein supercooles Baumhaus ins Geäst. Das Freizeit-Domizil mit Wohnzimmer, Küche und Queenzise-Bett ist wie ein englisches Cottage eingerichtet.

Am 27.05.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica
Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.

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Veranstaltungen


28.07.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details


28.07.2017

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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28.07.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


29.07.2017

Seeadler, Wolf und Co. auf der Spur
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Safari durch das Reservat mit Oberlausitz- Ranger Gisbert Hiller
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29.07.2017

6. Rangertag im Biosphärenreservat
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Die Ranger des Biosphärenreservates laden alle kleinen und größeren Forscher zum 6. Rangertag ein.
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