2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 06.-19.08.16

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 06.08.16 06:15 - 06:45 Uhr auf
ZDFneo: Terra Xpress - Können Tiere doch mehr als gedacht?
Was Forscher nach und nach über Tiere herausfinden, lässt einen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Wie kann es sein, dass unscheinbare Krähen zu den klügsten Tieren der Welt gehören? Durch welche verborgenen Fähigkeiten können Haie sozusagen in unser Innerstes blicken, und wie versuchen Forscher, sie auszutricksen? Dies sowie weitere unglaubliche Entdeckungen aus der Welt der Delfine und Elefanten zeigt "Terra Xpress".

Am 06.08.16 06:45 - 07:30 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane.

Am 06.08.16 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Warum Chamäleons die Farbe wechseln
Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zum 70 cm lang werden. Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie hier.

Am 06.08.16 07:30 - 08:10 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (2/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der zweiten Folge stellt er die Nashörner, Wasserbüffel, Hirsche und Vögel des indischen Kaziranga Nationalparks vor, den vom Aussterben bedrohten Auerhahn im Schwarzwald, Delfine vor der Westküste Australiens, Steinböcke an einer Staumauer in Italien und Albatrosse auf den Falklandinseln.

Am 06.08.16 08:10 - 08:55 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (3/3)
In der dritten Folge des Dreiteilers "Kielings wilde Welt" stellt er die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe vor, Wisente im Rothaargebirge, Bartgeier in den Alpen sowie Königspinguine und Seeelefanten in Südgeorgien.

Am 06.08.16 08:50 - 09:45 Uhr auf
arte: Sumatras letzte Orang-Utans
Nur noch etwa 6.000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Pessimistischen Schätzungen zufolge stehen die Chancen für die bedrohte Art, die nächsten zehn Jahre zu überleben, sehr schlecht. Grund dafür ist, dass ihr natürlicher Lebensraum zunehmend Palmölplantagen weichen muss; etwa 70 Prozent der indonesischen Insel sind heute schon davon bedeckt. Zudem sieht ein Großteil der einheimischen Bevölkerung die Tiere eher als Unterhaltungsobjekte statt als schützenswertes Nationalerbe. Letzteres ändert sich zwar langsam, dieses Umdenken könnte für die Menschenaffen aber zu spät kommen. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho-Naturreservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 besonders verheerend, durch die abgeholzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land vordringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwischen wurde die Region wieder aufgebaut, die Abholzung geht jedoch ungehindert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitarbeiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.

Am 06.08.16 11:30 - 12:00 Uhr auf
EinsPlus: Wölfe in der Stadt - Russlands Armut
Moskau. Die russische Hauptstadt ist zur glitzernden Fata Morgana geworden. Das Land steht vor dem wirtschaftlichen Absturz. Marode Industrie, Sanktionen, fallenden Energie- und Rohstoffpreise - alles kommt jetzt zusammen. Das Budget wird drastisch zusammengestrichen, vor allem in der russischen Provinz fehlen die Millionen aus Moskau. „Es ist der perfekte Sturm" sagt der Vorsitzende von AvtoVAZ, dem riesigen Automobilwerk in Togliatti, der zehntausende Arbeiter entlassen musste. Es gibt keine anderen Jobs in der Mono-Stadt. Wer Glück hat darf jetzt Schnee räumen, für die Auto-Stadt. Monatslohn: 70 Euro. Oder Karelien. Wo früher die Forstwirtschaft für Jobs sorgte wird jetzt nur noch massiv gerodet und schnell ins nahe Finnland verkauft. Betriebe stehen leer, alles verfällt. Sogar das Wild flieht nach dem Kahlschlag, bestätigt eine Politikerin, die hungrigen Wölfe fressen inzwischen die Wachhunde mitten in der Stadt.
(Wdh. morgen 8.35-9.05 Uhr)

Am 06.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
mdr: Mythos Amazonas (1/2) - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren - so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüber stehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es ist der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher bringt. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelt er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er ahnt eine Verbindung zu den Herausforderungen, vor die der Regenwald seine Bewohner stellt, doch erklären, was das Gebiet am Amazonas so einzigartig macht, kann er nicht.
Unter dem üppigen Blätterdach regiert der Mangel: Häufige Regenfälle waschen Nährstoffe aus dem Boden. Was eine Pflanze in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften, Dornen und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. Mit raffinierten Strategien umgehen viele Regenwaldbewohner diesen Schutz. Farbenprächtige Aras etwa neutralisieren Pflanzengifte, indem sie mineralhaltige Erde fressen. Der Flachlandtapir dagegen ignoriert ungenießbare Gewächse. Seine feine Spürnase warnt ihn rechtzeitig. Blattschneiderameisen gehen das Problem wieder anders an: Sie zerkauen giftige Blattstücke und nutzen sie als Nährboden für ihren unterirdischen Pilzgarten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.
(Teil 2 morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 06.08.16 16:10 - 17:00 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Kojoten in der City
Wilde Tiere in der Großstadt? Was wie eine urbane Legende klingt, ist in einigen Städten wahr: In Chicagos Straßen tummeln sich Kojoten und in Austin, Texas, dient eine Brücke als Behausung für eine Fledermauskolonie. Die n-tv Doku macht sich gemeinsam mit einem der bekanntesten Fährtenleser auf die Spur der Tiere im Großstadtdschungel.
(Wdh. morgen 6.10-7.00 Uhr)

Am 06.08.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Die Tricks des Überlebens - Im Dschungel
Etwa zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten gibt es auf der Erde. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Der tropische Regenwald ist einer der artenreichsten Biotope auf unserem Planeten. Hier muss jeder ums Überleben kämpfen und das Leben ist in einem ständigen Fluss. Bis heute hält das Wettrüsten der Organismen an, ob mit Gift, verletzenden Waffen oder Versteckspielen. Die Verbreitung von Samen und die Fortpflanzung der Regenwaldpflanzen bereiten die größten Probleme. Die Pflanzen können nur durch eine gut funktionierende Kette von Helfern überleben.

Am 06.08.16 20:55 - 21:40 Uhr auf
hr: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden. Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem National Park fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschweinrotte werden dokumentiert.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 07.08.16 03:15 - 03:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Die Küstenwälder Kanadas
Die Wälder entlang der Küste Kanadas gehören zu einem Waldgebiet, das seinen Anfang in Nordkalifornien hat und sich über Alaska bis in den hohen Norden erstreckt. Die Bäume sind außergewöhnlich groß, was eine intensive Forstwirtschaft ermöglicht. In den Wäldern leben Nordamerikas gefährlichste Raubtiere: Bären, Wölfe und Adler.

Am 07.08.16 05:50 - 06:35 Uhr auf
ServusTV: Brasilien mit Michael Palin - Durch den Amazonas
Der Monty-Python-Darsteller Michael Palin bereist Brasilien zum ersten Mal im Leben. Seine Reise führt ihn vom Amazonas, über die Metropole Rio de Janeiro, durch das ganze Land. Palin trifft Menschen und besichtigt Orte, die die Nation geprägt haben. Michael Palin reist auf mehreren Flüssen durch das Herz von Amazonien. Er trifft den Stamm der Yanomami und spricht mit ihren Stammesführern über die Bedrohungen, dem ihr traditionelles Leben gegenübersteht. Michael Palin besucht auch das Teatro Amazonas, ein großartiges Opernhaus in Manaus. In Belem verkostet er exotisches Essen. Nachdem Michael Palin den Stamm der Wauja trifft, endet seine Reise in der Hauptstadt Brasilia, wo er den Rockstar und Aktivisten Dinho Ouro Preto trifft.

Am 07.08.16 06:15 - 06:45 Uhr auf
3sat: Brasilien in Not
Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen? "makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.

Am 07.08.16 06:40 - 07:25 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.

Am 07.08.16 07:25 - 08:10 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (2/2) - Drama in der Wildnis
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah porträtiert wie in dieser Dokumentation. In der zweiten Folge wird das Team Zeuge eines alljährlichen Hauens und Stechens um die delikatesten Lachse an den Stromschnellen und Wasserfällen in Alaska.

Am 07.08.16 08:45 - 09:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Inside the Tribe - Könige des Regenwalds
Der Überlebenstrainer und Abenteurer Hazen Audel macht sich auf in die entlegensten Winkel der Erde: Dort, wo die Natur am gefährlichsten ist, haben die Ureinwohner trotz aller Schwierigkeiten über Jahrtausende überlebt. Hazen will ihre raffinierten Überlebenstricks lernen, und nach zehn Tagen Training mit den Stammesmitgliedern auf die Jagd gehen. Im Regenwald Ecuadors besucht der Biologe und Survival-Experte Hazen Audel den legendären Stamm der Waorani. Die Eingeborenen gehen seit jeher mit Blasrohren auf Affenjagd. Sie zeigen ihm unabdingbare Überlebenstricks für den Dschungel, bevor sie ihn nach zehn Tagen mit auf die Jagd nehmen.
(Wdh. morgen 10.40-11.30 Uhr)

Am 07.08.16 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Mythos Amazonas (2/2) - Triumph des Lebens
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Doch warum ist das so? Was ist das Geheimnis dieser Vielfalt? Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten – es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation etwa funktioniert in dem grünen Universum häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Unser Wissen über den größten Regenwald der Erde und seine Bewohner wird immer detaillierter. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.

Am 07.08.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Aufbruchstimmung
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson trommelt seine Leute zusammen, denn es gibt endlich wieder gute Nachrichten. Wochenlang hatten seine Arbeiter wegen der Wirtschaftskrise eine Zwangspause einlegen müssen, der Markt war völlig zusammengebrochen und die Sägewerke konnten ihr Holz nicht verkaufen. Doch jetzt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Bobby und seine Leute fahren mit ihren schweren Maschinen endlich wieder in die unzugänglichen Waldgebiete von North Carolina, um Geld zu verdienen. Und das wird auch höchste Zeit, denn die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen bereits 250.000 Dollar gekostet - Bobbys gesamte Ersparnisse. Fast euphorisch macht sich die Crew auf den Weg zu einem circa 60 Hektar großen Gebiet, das lukrative Einnahmen verspricht.
(Im Anschluss 14 weitere Folgen, bis 2.50 Uhr)

Am 07.08.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Siberian Cut - Holzfäller am Limit
Sean Vann setzt in der Taiga alles auf eine Karte. Der Holzfäller will sich in Russland einen Lebenstraum erfüllen und dort einen eigenen Betrieb auf die Beine stellen. Deshalb hat er zwei hochmoderne Forstmaschinen gemietet, die jeweils eine halbe Million Dollar kosten und doppelt so schnell Bäume fällen, wie die meisten anderen Maschinen, die in Sibirien im Einsatz sind. Außerdem hat er vier Amerikaner mit in die Wildnis gebracht, die ihn dort tatkräftig unterstützen. Bei der Ankunft in Krasnojarsk erleben die Männer, was sie in Zukunft erwartet: Dunkelheit und eisige Temperaturen von nahezu minus 40 Grad.
(Im Anschluss 8 weitere Folgen, bis 21.15 Uhr)

Am 07.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Das Osnabrücker Land
Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt, einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen. Die Bienen eines Bioimkers sammeln den Nektar während der üppigen Hagener Kirschblüte, ungespritzt, versteht sich. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke drehten zwei Jahre lang zwischen Bad Iburg und Badbergen, um Tiere, Menschen und Landschaften zu porträtieren. Sie arbeiteten mit Zeitraffern, Kameras auf Schienen und Kränen und hochauflösenden Superzeitlupen. Der Film zeigt die Jagdflüge von Fledermäusen und Uhus, außerdem Schmetterlinge, Schwalben und Eisvögel bei fantastischen Flugmanövern. Mit der Unterwasserkamera wird die Geburt von Feuersalamandern und die Jagd von Wasseramseln aufgenommen. Außerdem schauten die Naturfilmer, mit Teleobjektiv und Tarnzelt, Waschbären, Wildschweinen und Eulenfamilien zu. An einem Heißluftballon angebrachte Kameras zeigen Aufnahmen vom Osnabrücker Land aus der Vogelperspektive.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 07.08.16 13:05 - 13:30 Uhr auf
3sat: Der Duft der Marille - Die sonnige Frucht der Wachau
Etwa 100.000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Diese Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif". Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.

Am 07.08.16 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Kastanien, das Brot der Korsen

Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.

Am 07.08.16 13:45 - 14:45 Uhr auf
ServusTV: Wildes Brasilien - Die Fluten des Amazonas
Der letzten Teil der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien" führt in den größten Regenwald der Welt, geprägt durch die Fluten des Amazoans. Die Harpyie jagt im Kronendach nach Faultieren und Affen, um ihre halbwüchsigen, stets hungrigen Küken mit frischem Fleisch zu versorgen. Viele Waldetagen tiefer gehen die Blattschneiderameisen einer ähnlichen Arbeit nach. Sie ernten Blätter, die sie in ihrem Bau an einen Pilz verfüttern, der ihnen als Nahrung dient.

Am 07.08.16 14:45 - 15:50 Uhr auf
ServusTV: Der mit den Gänsen fliegt
Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Christian Moullec. Der Filmemacher und Vogelfreund zieht eine Gruppe von Junggänsen auf. Bald folgen ihm die Wildgänse auf Schritt und Tritt. Christian plant, die Tiere auf ihrer Migration in den Süden zu begleiten und ihre Reise filmisch festzuhalten. Hunderte von Kilometern fliegen Christian in seinem Ultraleichtflieger und die Wildgänse über Europa gen Süden. Dabei begegnen sie zahlreichen Gefahren - von angreifenden Adlern bis zu hochragenden Windturbinen. Nachdem Christian mit seinen Wildgänsen das Winterquartier im Süden erreicht hat, entschließt er sich, die Gänse in die freie Natur zu entlassen.

Am 07.08.16 15:35 - 16:20 Uhr auf
mdr: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
"Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" entführt die Zuschauer in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustür. Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Im Film wird die Vielfalt der Feldbewohner vorgestellt und gezeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Begleitet wird eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld. Was einen Acker zu einem wertvollen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen werden lässt, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Gift. Dann gedeihen u. a. Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen, Feldsperling, Ackerschwarzkümmel. Alles Arten, aus deren Namen hervorgeht, dass sie auf unseren Feldern heimisch sind, seitdem der Mensch Ackerbau betreibt. Heute hat die moderne, industrielle Landwirtschaft fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, und warum uns eine naturnahe Landwirtschaft am Herzen liegen sollte.

Am 07.08.16 18:45 - 19:15 Uhr auf
SWR: 38. Internationale Schwarzwälder Holzfällermeisterschaften
Wir nehmen Sie mit zu den aktuellen Festen und Brauchtumsveranstaltungen in Baden-Württemberg. Unsere Moderatoren entführen Sie mitten rein ins Geschehen und werfen mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen.

Am 07.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.

Am 07.08.16 20:15 - 22:00 Uhr auf
ServusTV: Planet Erde - Alles, was Sie wissen sollten
"Planet Erde" rekonstruiert die Geschichte der Menschheit: Von Anbeginn der Zeit, der Entstehung des Universums und der Erde, bis zur Entwicklung des ersten Lebens; vom Aussterben der Dinosaurier bis zur Eroberung der Erde durch den Menschen; von der Steinzeit bis zum heutigen Silicon Valley. Die zweistündige Dokumentation "Planet Erde" lässt uns an den Schlüsselmomenten unserer Geschichte teilhaben - und es ist erstaunlich, wie diese Vorgänge und Entwicklungen unsere Welt bis heute prägen.
(Wdh. morgen 9.10-11.05 Uhr)

Am 07.08.16 21:15 - 22:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit halber Kraft
Die Holzfäller von North Carolina haben nicht nur permanent mit den widrigen Bedingungen in den Sümpfen zu kämpfen, auch ihre Arbeitsgeräte machen ihnen beim Roden und Abtransport das Leben schwer. Ständig sind die Maschinen defekt. Und es scheint ein wahrer Teufelskreis zu sein: Kaum haben Bobby Goodsons Männer ein Problem behoben, folgt schon der nächste Rückschlag. Die Crew liegt deshalb weit hinter ihrem Soll, alle sind müde und frustriert. Ihre Motivation dürfen die rauen Burschen aber nicht verlieren, schließlich müssen sie ihre Familien ernähren. Im Moment schaffen die Holzfäller nur 50 Prozent des üblichen Pensums, doch der Boss bemüht sich nach Kräften um Ersatzteile, um den Laden endlich wieder zum Laufen zu bringen.
(Im Anschluss 8 weitere Folgen, bis 5.25 Uhr)

Am 07.08.16 23:15 - 23:45 Uhr auf
ARD-alpha: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. Hauptursache: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern.

Am 08.08.16 05:50 - 06:30 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Der Amazonas-Regenwald
Im Amazonas-Regenwald zu überleben ist eine Kunst, denn nährstoffreiches Futter ist rar. Trotzdem ist es Kolibris, Riesenottern, Zwergseidenäffchen, Flussschildkröten und diversen Pilzarten gelungen, sich in diesem Ökosystem zu etablieren. Selbst die Bäume sind auf Kleinstlebewesen angewiesen, um existieren zu können: Sie leben in Symbiose mit Mykorrhizen, einer Pilzart, die im Boden beherbergt ist und die Wurzeln der Urwald-Riesen mit Nährstoffen versorgt.

Am 08.08.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Karma, Baby!
Tom Nevell ist Modedesigner und seine Frau praktiziert Reiki. Laura arbeitet in ihrer Praxis mit Menschen und Tieren. Die beiden wünschen sich auf ihrem Grundstück am Stadtrand von Seattle ein Baumhaus, in dem sie die Seele baumeln lassen und meditieren können. Pete Nelson und seine Helfer zaubern dem Ehepaar einen idyllischen Rückzugsort ins Geäst, mit zwei großen Panoramafenstern, einer Sitzgelegenheit für gemütliche Teestunden und einer Massageliege, auf der Laura zukünftig ihre Patienten behandeln kann.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 08.08.16 17:00 - 17:30 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Holz macht Musik
Andreas Pahler aus Mittenwald durchwandert die Wälder auf der Suche nach dem richtigen Ton: Aus dem Holz der Bäume, die er auswählt und verarbeitet, werden die weltweit besten Geigen gebaut. Sein Beruf hätte sich ihn ausgesucht, nicht umgekehrt, meint der gelernte Geigenbauer und Forstwissenschaftler. Der Tonholzsäger aus Leidenschaft nimmt das BR-Team mit in seine Werkstatt und zeigt, auf was es ankommt beim richtigen Ton. Das Holz, das Andreas Pahler auswählt und zu Tonhölzern verarbeitet, wird anschließend an die weltweit besten Geigenbauer verkauft. Seine Kunden reisen aus Australien, Nordamerika und Asien an, um von ihm persönlich das passende Resonanzholz in die Hände gelegt zu bekommen. Andreas Pahler weiß, was eine Geige braucht, um gut zu klingen. Aufgewachsen ist der gelernte Geigenbauer und Forstwissenschaftler in Westerholzhausen, einem kleinen Dorf im Hinterland Dachaus. Früh schon lernt er Geige und später Bratsche spielen. Doch seine Berufung entdeckt er erst nach seinen beiden Ausbildungen: das Gefühl und den Blick für gutes Tonholz. Im Sommer wählt Andreas Pahler die Bäume aus, die er in den Wintermonaten fällen wird. Nach der Schneeschmelze werden dann die Stämme aus den Hochlagen herunter transportiert und in einem angrenzenden Weiher, seinem Nassholzlager, gelagert. Mit Kindergartenfreund Johann wird im Frühjahr die "Ernte" aus dem Wasser gezogen und zur Säge gebracht. Getrocknet wird das Holz ausschließlich durch Sonne und Wind ohne technische Hilfsmittel. Der Alpentonholzsäger steht beispielhaft für einen innovativen und umweltbewussten Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Ökosystem Wald.

Am 08.08.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gnadenlose Rocky Mountains
Schroffe Felsgipfel, tiefe Schluchten, ausgedehnte Wälder und endlose Weiten: Montana ist einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA und ein Gebiet der geographischen Gegensätze - genau der richtige "Abenteuerspielplatz" für Survival-Experte Bear Grylls. Im Westen Montanas ragt das beeindruckende Gebirgsmassiv der Rocky Mountains in den Himmel, während der Osten von flachen Tiefebenen, den so genannten Great Plains, dominiert wird. Bei seiner Marschroute durch unübersichtliche Waldgebiete und über tosende Wasserfälle muss der Ex-Soldat sein gesamtes Know-how einsetzen, um zurück in die Zivilisation zu finden.

Am 08.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (1/5)
Er ist unser aller Sehnsuchtsort, mit all seinen Tieren und Pflanzen, seiner Stille und seinem Licht. Der Wald. Er ist auch ein Wirtschaftsraum, der uns mit Holz für Bau, Möbel und Heizung versorgt. Mitunter ist der Wald ein Sorgenkind, weil der Klimawandel ihm zusetzt, Stürme ihn umwehen oder Schädlinge trostlose Baum-Gerippe zurücklassen. Das ist in den zurückliegenden Jahrtausenden immer wieder passiert. Er kann solche Wunden wieder heilen, wenn man ihm nur Zeit lässt. Und wenn Generationen von Förstern die richtigen Entscheidungen treffen. Dann hat der Wald diese Pracht und Mächtigkeit, von der wir träumen und schwärmen. Fünf Wald-Profis - Förster, die sich prächtig miteinander verstehen, nehmen uns Zuschauer mit in ihren Alltag und zu den Highlights ihrer Wälder. Jennifer, Sonja, Uta, Ronny und Lars sind Revierförster und Forstamtsleiter, zwischen Ende zwanzig und Ende vierzig. Ihre Reviere liegen in den schönsten Gegenden Thüringens und unterscheiden sich markant: Fichten-Hochlage, Naherholungswald, von Kyrill geschädigter Eichenbestand, intensiv genutztes Hallen-Buchen-Revier. Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als eine Förster-Saga.
(Wdh. morgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 08.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (1/5)
Er ist unser aller Sehnsuchtsort, mit all seinen Tieren und Pflanzen, seiner Stille und seinem Licht. Der Wald. Er ist auch ein Wirtschaftsraum, der uns mit Holz für Bau, Möbel und Heizung versorgt. Mitunter ist der Wald ein Sorgenkind, weil der Klimawandel ihm zusetzt, Stürme ihn umwehen oder Schädlinge trostlose Baum-Gerippe zurücklassen. Das ist in den zurückliegenden Jahrtausenden immer wieder passiert. Er kann solche Wunden wieder heilen, wenn man ihm nur Zeit lässt. Und wenn Generationen von Förstern die richtigen Entscheidungen treffen. Dann hat der Wald diese Pracht und Mächtigkeit, von der wir träumen und schwärmen. Fünf Wald-Profis - Förster, die sich prächtig miteinander verstehen, nehmen uns Zuschauer mit in ihren Alltag und zu den Highlights ihrer Wälder. Jennifer, Sonja, Uta, Ronny und Lars sind Revierförster und Forstamtsleiter, zwischen Ende zwanzig und Ende vierzig. Ihre Reviere liegen in den schönsten Gegenden Thüringens und unterscheiden sich markant: Fichten-Hochlage, Naherholungswald, von Kyrill geschädigter Eichenbestand, intensiv genutztes Hallen-Buchen-Revier. Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als eine Förster-Saga.
(Wdh. morgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 08.08.16 20:15 - 21:30 Uhr auf
3sat: Abenteuer Yukon - Leben in der Wildnis Kanadas
Yukon, ein fast menschenleeres Gebiet so groß wie Spanien. Der Schweizer Kim Pasche lebt hier wie ein Jäger und Sammler, ernährt sich von Beeren und Kräutern und jagt mit Pfeil und Bogen. Seit seiner Kindheit strebt er danach, den Ursprung der Dinge zu ergründen. Zuerst hat der wissbegierige Jugendliche aus dem Schweizerischen Moudon die Gegenstände und Handlungen des täglichen Lebens untersucht, um hinter ihr Geheimnis zu kommen. Später hat er dann ganze Sommer damit verbracht ein Feuer mit zwei Hölzern zu entfachen, Feuersteine zuzuhauen und Werkzeuge und Waffen herzustellen aus dem, was die Natur ihm bot. Eine Leidenschaft, die erst so richtig zur Blüte kam, als Experten für primitives Leben seinen Weg kreuzten. So öffnete sich ein neuer Horizont für Kim Pasche: die Experimental-Archäologie. Seither betreibt er diese praxisbezogene Archäologie für Westschweizer Museen. Doch Kim Pasche wollte mehr. Um sich einem steinzeitlichen Jäger und Sammler so nah wie möglich zu fühlen, suchte er die unberührte Wildnis. Im hohen Norden Kanadas, nahe der Grenze zu Alaska, wurde er fündig.
(Wdh. morgen 13.15-14.30 Uhr)

Am 08.08.16 21:50 - 23:15 Uhr auf
arte: Lautlos im Weltraum

Mit beeindruckendem technischen Aufwand überzeugend inszenierter Debütfilm des Spezialeffekte-Fachmanns Douglas Trumbull: Im Weltraum unternimmt ein Astronaut alles, um die letzten Naturreserven der Erde zu retten. Ein Mahnmal für den Erhalt der Natur, ein kluger Science-Fiction-Film ohne großen Krawall, dafür mit zeitloser ökologischer Botschaft.

Am 09.08.16 05:00 - 05:45 Uhr auf
ZDFneo: Kanada - Ruf der Wildnis
Grandiose Natur und das, was sie versteckt, lockte schon immer Abenteurer und Entdecker nach Kanada. Dirk Steffens sucht nach Gründen für die Anziehungskraft dieses Landes. Uralte Wälder, wilde Flüsse, versteckte Seen. Das Land erstreckt sich über mehr als 5000 Kilometer von der Pazifik- bis zur Atlantikküste. Viele Gebiete hat bis heute noch kein Mensch betreten, Bären und Elche regieren die Wildnis. Den geheimnisvollen Geisterbär gibt es nur in einem abgeschiedenen Regenwald an der Pazifikküste. Das weiße Fell des Schwarzbären ist ein Relikt aus früheren Zeiten: entstanden, als noch gigantische Eismassen das Land bedeckten. Für die Indianer in Kanadas Westen ist der weiße Bär heilig, und so haben sie sein Geheimnis über lange Zeit vor den europäischen Felljägern bewahrt. In Kanadas Geschichte hat der Fellhandel eine prägende Rolle gespielt. Die ersten europäischen Auswanderer hat nicht der Traum von Weite und Wildnis nach Kanada gezogen. Es waren die Biber. Ihre Felle waren als Stoff für Hüte im Europa des 16. Jahrhunderts derart begehrt, dass sie im großen Stil aus Kanada importiert wurden. Wie sehr der Biber die Landschaft Kanadas gestaltet, offenbart ein Blick aus dem All. Satellitenaufnahmen zeigen einen gigantischen Wall mitten in der Wildnis: den größten Biberdamm der Welt. Nur per Helikopter ist der von ganzen Bibergenerationen errichtete Bau zu erreichen. Dirk Steffens lässt es sich dennoch nicht nehmen, die Konstruktion zu erkunden und meint: "Unglaublich, dass so ein kleines Tier so gewaltige Bauwerke errichten kann."

Am 09.08.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Rettung für den bedrohten Ackerboden
Schlecht steht es um unseren Ackerboden: auf Fertilität getrimmt, ausgelaugt und von Erosion bedroht. Hoher Ertrag scheint wichtiger als Nachhaltigkeit. Dabei ist fruchtbarer Humusboden eine unserer wichtigsten Ressourcen. Ohne ihn können wir keine Nahrungsmittel produzieren. Das natürliche und empfindliche Gleichgewicht zwischen Boden, Kleinstlebewesen und Atmosphäre ist gestört. Experten sprechen bereits von Steppenlandschaften. Und nach der Steppe kommt die Wüste. Sandstürme sind in Europa zwar noch eine Seltenheit, es gibt sie aber bereits. Haben wir auf unseren Äckern also bald Zustände wie in der Sahara? Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug machen sich auf die Suche nach Lösungswegen, wie man die fruchtbare Ackerkrume schützen und verbessern kann. Dabei stoßen sie auf verblüffend einfache Methoden.
(Wdh. heute 17.05-17.35 Uhr)

Am 09.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Das Weserbergland
Der Frühling verwandelt die Wälder im Weserbergland in eine Welt voller Licht und Schatten: Wo die Sonne durch die jungen Blätter der Eichen und Buchen auf den Waldboden fällt, genießen Exmoor-Ponys ein Sonnenbad. Die wilden Ponys sind die "Landschaftspfleger" im Wald und schützen die Natur, indem sie das zarte, junge Grün der Bäume abknabbern. Dadurch wird auf Dauer ein offener Wald geschaffen, wie er vor Jahrtausenden einmal weite Teile Europas bedeckte. Diese Wälder inspirierten schon die Gebrüder Grimm: Sie waren im Weserbergland zu Hause und so manches ihrer Märchen hat hier seinen Ursprung. Im Bachlauf eines Wiesentals hat Jürgen Borris seine Kamera in Position gebracht. Er beobachtet eine Wasseramsel, die ihre Jungen füttert. Mit viel Geduld und etwas Glück gelingen ihm auch Fotos vom Eisvogel und Feuersalamander. Um Dachse und Füchse zu beobachten, muss Borris sein Tarnzelt aufbauen. Am Rand eines Feldes, im Schutz von Büschen und Sträuchern, versorgt die Fuchsmutter ihre Jungtiere. Die Fuchskinder trauen sich schon allein aus dem Bau, wenn die Mutter auf Beutezug geht. Im Sonnenlicht spielen sie unermüdlich, bis ihre Mutter wiederkommt, um sie zu säugen.
Eine besondere Verbindung hat der Naturfotograf zu einer Rotte Wildschweinen. Die wehrhaften Tiere haben sich inzwischen so sehr an ihren regelmäßigen Besucher gewöhnt, dass Borris die Bachen und ihre Frischlinge aus geringer Entfernung fotografieren kann. Nicht einmal die mächtigen Keiler scheinen sich noch an seiner Gegenwart zu stören - unbeeindruckt beginnen sie im Herbst heftige Kämpfe um die Gunst der Weibchen. Nach einem Sommer, der Kirschen und Bienenhonig gebracht hat, beginnt die Apfelernte in den Wiesentälern des Weserberglandes. Im Wald ist jetzt die Zeit der Hirsche: Mit erbitterten Kämpfen buhlen Dam- und Rothirsche um ihren Harem. Erst wenn der erste Schnee fällt, kehrt in den Märchenwäldern und Wiesentälern wieder Stille ein. Auch die hat Fotograf und Naturliebhaber Borris unterwegs in "seinem" Weserbergland lieben gelernt.

Am 09.08.16 12:15 - 12:45 Uhr auf
EinsPlus: Die biologische Invasion - Wie gefährlich sind fremde Arten?
In vier bayerischen Orten macht sich ein Eindringling aus Asien breit, den dort keiner haben will: der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB). Das Gefährliche an ihm ist, dass er nicht nur schwache, sondern auch kerngesunde Laubbäume befällt und sich durch deren Stamm frisst. Wissenschaftler, Förster und Bewohner sind alarmiert, denn der ALB gilt als einer der gefährlichsten Schädlinge weltweit. Das bisher einzig wirksame Mittel gegen ihn: Bäume fällen! Vermutlich ist der Käfer als blinder Passagier im Verpackungsholz nach Deutschland gekommen. Mit dem weltweiten Austausch von Waren werden Pflanzen und Tiere über weite Strecken in Gebiete gebracht, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. So sind inzwischen auch einige Tausend neue Tier- und Pflanzenarten durch menschliches Zutun nach Deutschland eingewandert. Viele dieser Arten sind für unsere Ökosysteme ungefährlich und reihen sich einfach zwischen die heimischen Arten ein. Unter ihnen gibt es aber auch einige, die heimische Arten verdrängen und eine Gefahr für die Vielfalt in ihrem neuen Siedlungsgebiet darstellen. In Amerika und Kanada wird inzwischen viel Geld in Maßnahmen gegen diese unerwünschten Invasoren gesteckt. In der EU herrscht laut Aussagen von Wissenschaftlern dringender Handlungsbedarf, denn die invasiven Arten könnten auch hier große ökonomische und ökologische Schäden verursachen.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)

Am 09.08.16 12:45 - 13:30 Uhr auf
phoenix: Das Armutszeugnis - Auf der Spur der UN Milleniumsziele
Die reichen Nationen haben den armen Menschen ein Versprechen gegeben: die Millenniumsziele. Was ist aus ihnen geworden? Carsten Behrendt und Marcus Niehaves begeben sich auf Spurensuche. Müll, Fledermäuse, Ratten, dreckiges Wasser - und mittendrin Menschen. Ein Slum, ein vergessener Ort mitten in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Dieser Ort steht exemplarisch für die Menschen, die von den Hilfen der vergangenen Jahre nichts bekommen haben. Auf einer persönlichen Spurensuche wollen die zwei ZDF-Reporter herausfinden, ob die Welt tatsächlich besser geworden ist.

Am 09.08.16 14:00 - 14:30 Uhr auf
EinsFestival: Das Paris-Protokoll - Wie Weltpolitik gemacht wird
Ist es der Weltgemeinschaft auf dem Gipfel in Paris gelungen, den Klimawandel zu verlangsamen? Das ist eine der spannendsten Fragen unserer Zeit. Es ist die wichtigste Frage für die Zukunft unserer Kinder. Doch der politische Prozess, der diese Frage lösen soll, ist abstrakt und schwer nachvollziehbar. Mit dem trimedialen Projekt "Das Paris-Protokoll" kann man das Ringen um einen Kompromiss miterleben. Erzählt wird das Geschehen auf der UN-Klimakonferenz in Paris (30. November bis 11. Dezember 2015) aus der Sicht von Teilnehmern aus verschiedenen Ländern. Ihr Dilemma: Sie alle müssen für zwei Ziele gleichzeitig kämpfen. Einerseits für die Interessen ihres jeweiligen Landes und andererseits für die Zukunft des Planeten. "Das Paris-Protokoll" dokumentiert die Arbeit der Insider.
(Wdh. morgen 8.45-9.15 Uhr)

Am 09.08.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
EinsFestival: Das Klima machen wir uns selbst
Egal, zu welchen Zielen sich die Politiker bei der Weltklimakonferenz Paris durchgerungen haben - der Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen: Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von uns allen verschuldeten Klimawandels. In einer Gemeinschaftsanstrengung der ARD-Studios zeigen wir sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden. Yeb Sano saß beim UN-Klimagipfel in Warschau noch selbst mit am Verhandlungstisch. Damals brach der Filipino - so gar nicht diplomatisch - in Tränen aus, als er über den Taifun sprach, der nur zwei Wochen zuvor seine Heimat verwüstet hatte. Die Bilder des weinenden Diplomaten gingen um die Welt. Sano ist mittlerweile als Aktivist unterwegs und will die Menschen mit einem Marsch gegen den Klimawandel aufrütteln. In Ghana treibt der Klimawandel die Menschen in die Landflucht. Tausende Bäuerinnen aus dem von Bränden und Überflutungen geplagten Norden ziehen in den grünen Süden, um dort als Lastträgerinnen zu arbeiten. In Kalifornien hat es seit vier Jahren kaum geregnet, die Böden sind ausgedörrt, das Trinkwasser wird immer knapper. Die Regierung hat Wassersparen verordnet, und so haben Gärtner Hochkonjunktur, die aus braunen Wiesen Wüstengärten kreieren - Kaktus statt Grashalm. In Deutschland wird der Klimawandel vor allem mit Wetterkapriolen, Ernteausfällen, aber auch neuen Gesundheitsrisiken begleitet. Eine Invasion bedroht uns aus der Luft: Mückenalarm. Drei exotische Arten haben es bereits in unsere Breiten geschafft. Früher hätten sie die kalten Winter hier nicht überlebt, jetzt könnten sie Tropenkrankheiten zurück nach Deutschland bringen.
(Wdh. morgen 9.15-10.00 Uhr)

Am 09.08.16 17:00 - 17:30 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Schwebende Bäume
Die Holzernte mit dem Helikopter, kurz Heli-Logging genannt, zählt zu den gefährlichsten Waldeinsätzen, die es gibt. Doch in schwer zugänglichen Hochgebirgsgegenden ist die Kombination aus Waldarbeit und Flugeinsatz die einzige Chance, Baumstämme abzutransportieren. Bei den riskanten und spektakulären Missionen dreht es sich meistens um schädlingsbefallene Bäume, die entsorgt werden müssen, weil sie angrenzende Waldbestände gefährden. Flugleiter Bernd Schulze ist Profi in der Navigation tonnenschwerer Hölzer durch die Luft. Er plant und koordiniert Flugeinsätze im gesamten Alpenraum. Seine Aufträge bekommt er von den Bayerischen Staatsforstbetrieben. Grund dafür ist meistens der Borkenkäfer, der vor allem Fichtenbestände gefährdet. Denn werden die von Borkenkäfern befallenen Bäume nicht innerhalb von sechs Wochen beseitigt, droht Gefahr, dass ganze Baumbestände absterben können. Während des Flugeinsatzes koordiniert Bernd Schulze die Crew des Lasten-Hubschraubers, Piloten, Mechaniker und Waldarbeiter - via Funkgerät. Bis zu 2,7 Tonnen schwer und etwa 50 Meter lang sind die Stämme, die der Hubschrauber pro Flug hebt. Und nur 30 bis 40 Sekunden haben Bernd Schulze und seinen Kollegen Zeit, um sich vor dem eingehängten Stamm in Sicherheit zu bringen. Das ist der riskanteste Moment der Aktion, denn nicht selten fällt ein Stamm aus halber Höhe herunter und kann jeden, der nicht weit genug weg ist, erschlagen.

Am 09.08.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - China Dschungel
Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht. Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In dieser Dokumentar-Serie verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Überlebens-Strategien.

Am 09.08.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Vorrang Natur!
Fledermaus und Feldhamster kontra Bagger und Baumaschinen: Immer öfter kommt es in Niedersachsen dazu, dass seltene Tiere wichtige Baumaßnahmen behindern. Werden vom Aussterben bedrohte Tierarten auf Baugrundstücken gefunden, verzögert sich das Projekt. Manchmal platzt das Vorhaben sogar, die Natur hat meistens Vorrang. Der Film dokumentiert die Lösungsversuche der Fachleute: aufwändige Bestandsaufnahmen machen, Ausgleichsmaßnahmen planen und Umsiedlungen vornehmen.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 09.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (2/5)
Er ist unser aller Sehnsuchtsort, mit all seinen Tieren und Pflanzen, seiner Stille und seinem Licht. Der Wald. Er ist auch ein Wirtschaftsraum, der uns mit Holz für Bau, Möbel und Heizung versorgt. Mitunter ist der Wald ein Sorgenkind, weil der Klimawandel ihm zusetzt, Stürme ihn umwehen oder Schädlinge trostlose Baum-Gerippe zurücklassen. Das ist in den zurückliegenden Jahrtausenden immer wieder passiert. Er kann solche Wunden wieder heilen, wenn man ihm nur Zeit lässt. Und wenn Generationen von Förstern die richtigen Entscheidungen treffen. Dann hat der Wald diese Pracht und Mächtigkeit, von der wir träumen und schwärmen. Fünf Wald-Profis - Förster, die sich prächtig miteinander verstehen, nehmen uns Zuschauer mit in ihren Alltag und zu den Highlights ihrer Wälder. Jennifer, Sonja, Uta, Ronny und Lars sind Revierförster und Forstamtsleiter, zwischen Ende zwanzig und Ende vierzig. Ihre Reviere liegen in den schönsten Gegenden Thüringens und unterscheiden sich markant: Fichten-Hochlage, Naherholungswald, von Kyrill geschädigter Eichenbestand, intensiv genutztes Hallen-Buchen-Revier. Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als eine Förster-Saga.
(Wdh. morgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 09.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster (2/2)
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexico belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir, sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren. Keine Frage, Pflanzen sind sensibel und aktiv. Mögen sie vielleicht auch Musik? Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer als wir ahnen.

Am 09.08.16 22:00 - 22:45 Uhr auf
BR: Krieg der Ameisen
Wie mächtig kann ein zwei Millimeter großer Winzling werden? Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie riesiger Größe erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Organismus der Welt. Sie kooperieren, sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität, sie vernichten alle heimischen Ameisenarten und sie haben das Potential, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Wissenschaftler versuchen verzweifelt, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen. Bislang aber haben sie kein Mittel gegen die Invasoren gefunden. Die Dokumentation zeigt die lange unentdeckte Mikrowelt der argentinischen Ameisen. Wie sie leben, wie sie kämpfen, wie sie ihre Macht erweitern und mit welchen Strategien sie es geschafft haben, das größte Raubtier der Welt zu werden. Krieg der Ameisen - eine Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.

Am 10.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf
ServusTV: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
Der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough war über 50 Jahre lang stets an vorderster Front. In diesem Zeitraum wurde er Zeuge der Veränderung unseres Planeten. Attenborough präsentiert die wichtigsten und aufregendsten wissenschaftlichen Entdeckungen: Wie begann das Leben? Wieso bewegen sich die Kontinente? Und können sich Tiere miteinander unterhalten? Die Dokumentation zeigt die Welt aus dem Blickwinkel des berühmten Naturfilmers.

Am 10.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Wilder Iran - In den grünen Norden
Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, macht sich im zweiten Teil von "Wilder Iran" auf den Weg in den Norden des Landes. Auch auf dieser Reise gelingen dem Naturfotografen wieder überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. Aus seinen Verstecken beobachtet er Antilopen und stattliche Wildschafe in den Gebirgen. Leoparden und Braunbären kreuzen seinen Weg im märchenhaften Laubwald. Und am größten See der Welt, dem Kaspischen Meer, sammeln sich rosafarbene Flamingos zur Nahrungssuche. Auf seiner Foto- und Filmreise dokumentiert Benny Rebel die Naturschätze des Irans, auch um sich bei der Regierung seines Heimatlandes für deren Schutz einzusetzen.

Am 10.08.16 15:00 - 15:30 Uhr auf
3sat: Krötenalarm - Liebestoll am Straßenrand
Jedes Frühjahr kommt es zur Massenwanderung rund um unsere Seen. Zehntausende Kröten, Frösche, Lurche und Salamander graben sich aus und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Für viele Amphibien wäre der von Straßen durchkreuzte Weg tödlich, wenn nicht hingebungsvolle Tierschützer in den frühen Morgenstunden und nachts für sie im Einsatz wären.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.20 Uhr)

Am 10.08.16 16:00 - 16:30 Uhr auf
3sat: Invasion der Tiere
Die glänzend-feuchte Spürnase schnüffelt und zuckt. Die feinfühligen Barthaare zittern und orten Gerüche: Ein Fuchs auf Beutezug - mitten in der Stadt. Es ist so etwas wie eine Rückeroberung: Viele Wildtiere haben Parks und Gärten, Friedhöfe oder die Plätze an Supermärkten für sich entdeckt - die Stadt als Lebensraum für Fuchs und Waschbär, Biber, Wild- und Greifvogel und Ratten. Maik Jessat, Direktor des Naturkundemuseums Altenburg, ist zugleich Stadtökologe und Kenner der wilden Tiere in Thüringens Städten. Er weiß: Aus tierischer Sicht ist der Umzug in die Stadt die beste Alternative. Es schießt kein Jäger und es gibt weit mehr zu fressen als im Wald. Es ist wärmer und es gibt viele Schlupfwinkel, wie leerstehende Altbauten, weitläufige Plattenbausiedlungen und Parkanlagen. Die Dokumentation "Invasion der Tiere" berichtet von der Rückkehr wilder Tiere, die das Stadtgebiet als Lebensraum nutzen.

Am 10.08.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Meisen - Leben im Gegenwind
Den Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - wie etwa Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.

Am 10.08.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!

Am 10.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (3/5)
Fünf Wald-Profis - Förster, die sich prächtig miteinander verstehen, nehmen uns Zuschauer mit in ihren Alltag und zu den Highlights ihrer Wälder. Jennifer, Sonja, Uta, Ronny und Lars sind Revierförster und Forstamtsleiter, zwischen Ende zwanzig und Ende vierzig. Ihre Reviere liegen in den schönsten Gegenden Thüringens und unterscheiden sich markant - Fichten-Hochlage, Naherholungswald, von Kyrill geschädigter Eichenbestand, intensiv genutztes Hallen-Buchen-Revier. Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als - eine Förster-Saga.
(Wdh. morgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 10.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Südafrika - Das Abenteuer
Wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind, liegt Südafrika! Brennpunkt der Artenvielfalt und Ziel eines Naturfilmteams: Gemeinsam mit seinem internationalen Team macht sich der Hamburger Thomas Behrend auf die Suche: nach spektakulären Tiergeschichten, Naturwundern und Gründen für die atemberaubende Vielfalt im Land. Diese Dokumentation berichtet von den Abenteuern der Tierfilmer hinter der Kamera, am südlichsten Zipfel Afrikas.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 10.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Richard Mergner - Landesbeauftragter BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. Richard Mergner ist seit 2002 Landesbeauftragter des Bundes Naturschutz in Bayern. Der Bund Naturschutz wurde 1913 gegründet und ist der älteste und mit mehr als 210.000 Mitgliedern und Förderern der größte Umweltschutzverband Bayerns. "Wir erfahren als Verbraucher zwar, ob in pflanzlichen Produkten gentechnisch veränderte Organismen enthalten sind. Aber wenn wir einen bayerischen Leberkäse essen, dann wissen wir nicht, ob die Sau mit Gensoja aus Brasilien gefüttert worden ist, weil das nämlich bisher in der Europäischen Union nicht gekennzeichnet werden muss. Es steht zwar im aktuellen Koalitionsvertrag drin, d. h. die schwarz-rote Regierung hat beschlossen, dass auch solche Produkte gekennzeichnet werden müssen, aber - scheinbar im Vorgriff auf die TTIP-Verhandlungen - hat sich die Bundesregierung von diesem Ziel klammheimlich verabschiedet. Daran sieht man: Wenn es ernst wird, sind die Interessen, hinter denen Milliardenbeträge stehen, anscheinend erheblich wichtiger als Umweltschutz, Naturschutz und die Gesundheit der Menschen."
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 10.08.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Bienen - Eine Welt im Wandel
Das Bienensterben beunruhigt Wissenschaftler und Landwirte auf der ganzen Welt. Mancherorts verlieren Imker jedes Jahr bis zu einem Drittel ihrer Bienenbestände - eine Gefahr für unsere Ernten. Doch es gibt Hoffnung: Wildbienen könnten die Bestäuber der Zukunft sein. Wissenschaftler nehmen diese alternativen Bestäuber unserer Nutzpflanzen unter die Lupe, die die Honigbiene wenn nicht ersetzen so doch unterstützen können.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 10.08.16 20:45 - 21:15 Uhr auf
mdr: Das Hitze-Dilemma - Deutschland im Schwitzkasten
Draußen über 30 Grad, drinnen kaum kälter - so sind die Sommer inzwischen in Deutschland. 2015 brach alle Rekorde. Und die Temperaturen steigen weiter, das zeigen aktuelle Studien. Vorbereitet sind wir darauf nicht. Stadtplaner bauen zu dicht und zu hoch für kühle Luft, Politiker blenden den Sommer in der Energiedebatte weitgehend aus, moderne Architekten entwerfen transparente Schwitzkästen. "Exakt - Die Story" klärt auf: Bauen wir falsch? Welchen Preis zahlen wir für den Klimatisierungs-Wahn? Und wie lösen wir das Dilemma zwischen Hitzestress und Überklimatisierung?
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.00 Uhr)

Am 10.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Eine einzige Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: Die Transpantaneira. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Und Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 11.08.16 06:05 - 06:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Die Küstenwälder Kanadas
Die Wälder entlang der Küste Kanadas gehören zu einem Waldgebiet, das seinen Anfang in Nordkalifornien hat und sich über Alaska bis in den hohen Norden erstreckt. Die Bäume sind außergewöhnlich groß, was eine intensive Forstwirtschaft ermöglicht. In den Wäldern leben Nordamerikas gefährlichste Raubtiere: Bären, Wölfe und Adler.

Am 11.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen haben es im Winter schwer: Es ist so gut wie unmöglich, Mäuse unter der Schneedecke zu erjagen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen sie auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen zieht nur die Mutter auf. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier - falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen. Nicht nur der Straßenverkehr setzt den Wildkatzen zu. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren - und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen. Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern - gut versteckt in Deutschlands Wäldern.

Am 11.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (4/5)
Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als eine Förster-Saga.
(Wdh. morgen 9.40-10.05 Uhr)

Am 11.08.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.

Am 11.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
mdr: Schüsse in der Wolfsheide
Ein toter Wolfsrüde wird im Juli 2015 in der Nähe von Görlitz entdeckt. Erschossen. Und sichtbar an einem Wegesrand platziert. Der fünfte gezielt getötete Wolf in eineinhalb Jahren. Zwei davon wurden geköpft und provokativ abgelegt. Einmal an einem Naturschutzschild in der Lausitz. Es ist eine Machtdemonstration. Obwohl Wölfe in Deutschland streng geschützt sind, werden sie zu Gejagten. Wie kann das sein? Der "Tatort"-Schauspieler und engagierte Naturschützer Andreas Hoppe begibt sich in einem realen Krimi zusammen mit einem Artenschutzexperten auf Spurensuche.
(Wdh. kommende Nacht 0.40-1.25 Uhr)

Am 11.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
mdr: Die Rückkehr der Raubtiere - Leben mit Wolf, Fuchs und Bär
Wolf, Luchs und Bär - in Europa breiten sich die Raubtiere wieder aus. Die Reaktionen der Menschen sind unterschiedlich: Einige haben Angst, den Raubtieren zu begegnen, Viehhalter fürchten um ihre Herden, Jäger haben nun natürliche Konkurrenten. Auf der anderen Seite freuen sich die Naturschützer und Artenschshützer. Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt?
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.10 Uhr)

Am 11.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Erntezeit im Ural
In dem kleinen Dorf Irgisly, im südlichen Teil des Ural, hat die Zeit noch ein anderes Tempo. Fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, orientiert sich der Rhythmus der Menschen an den Jahreszeit und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Irgisly liegt in der Russischen autonomen Republik Baschkirien, in einer wunderschönen, weiten und hügeligen Landschaft, die von tiefen Wäldern, dunklen Schluchten und vereinzelten kleinen Dörfern geprägt wird. Die Mehrzahl der knapp 1.000 Einwohner Irgislys lebt noch immer in sehr einfachen und oft auch ärmlichen Verhältnissen. Im Dorf kennt jeder jeden. Der Alltag der Menschen dreht sich um die elementaren Dinge, wie das tägliche Brot, die Kuh, die Kartoffeln, Fisch, die Familie, Geburt und Tod. Das Leben, hier in der russischen Provinz, ist einfach, sinnlich, beseelt und ruhig. Stress und Burnout sind unbekannt. Der Film zeigt die Menschen von Irgisly in ihrem Alltag, bei der Gartenarbeit, beim Einkochen, beim Melken. Dazu erzählen sie, wie sie die Welt sehen, was sie beschäftigt, was sie erhoffen, woran sie leiden. So wird Irgisly auch zum Spiegelbild der krassen Gegensätze innerhalb der russischen Gesellschaft, den Metropolen einerseits, in denen der Reichtum des Landes verprasst wird und den ländlichen Regionen andererseits, in denen der Wohlstand noch lange nicht angekommen ist.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 11.08.16 21:05 - 22:00 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Bären im Keller
Wenn der Lebensraum von Tieren immer weiter eingeschränkt wird, dringen sie in Wohngebiete ein. So finden auf dem gepflegten Golfplatz in Australien erbitterte Revierkämpfe zwischen Kängurus statt. In Moskau streifen ganze Rudel von Straßenhunden umher. Und in Amerika kann es passieren, dass ein Schwarzbär im Keller seinen Winterschlaf halten möchte. Die n-tv Doku forscht nach.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.50 Uhr)

Am 12.08.16 06:35 - 07:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Der Yellowstone Nationalpark
Rund 70 Jahre lebten im Yellowstone Nationalpark in den USA keine Wölfe. 1995 wurde ein Rudel ausgewildert, was erheblichen Einfluss auf das Ökosystem hatte: Die Biber-Population stieg an, die Zahl der Kojoten schrumpfte erheblich, und der Nordamerikanische Gabelbock konnte sich wieder ungestört ausbreiten. Außerdem änderten die Elche mit der Ankunft der Wölfe ihre Fressgewohnheiten.

Am 12.08.16 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Eine Reise für die Erde (1/2)
Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand reist um die Welt und beschäftigt sich mit dem Programm der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. In dieser Episode von "Die Erde von oben" geht es um den Klimawandel und seine Folgen: die Erderwärmung, das Schmelzen der Polkappen und den steigenden Wasserspiegel, aber auch das Aussterben gefährdeter Tierarten und die Eskalation von Wirbelstürmen. <br<="" td=""></br

Am 12.08.16 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.

Am 12.08.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
NDR: Hauptstadt der Wildschweine Berlin
Das Wildtiertelefon des Berliner Senats klingelt rund 35 Mal am Tag, Berliner Bürger melden immer wieder Wildschweine im Garten, in der U-Bahn oder auf dem Friedhof. "Viele Wildtiere haben sich so an das Leben in der Großstadt gewöhnt, dass sie sich gar nicht mehr in den Wald zurückziehen", sagt Derk Ehlert, Wildtierbeauftragter des Berliner Senats. Während den Tieren ihr natürlicher Lebensraum genommen wird, finden sie in der Großstadt alles, was sie brauchen: Brachflächen und viel Futter. Die Reportage geht der Frage nach, woher die Tiere kommen und wie sie in der Stadt leben.

Am 12.08.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.

Am 12.08.16 13:15 - 14:15 Uhr auf
SWR: Das Herz von Borneo
Geräuschvoll geht es zu, wenn Borneos Zwergelefanten im dichten Urwald unterwegs sind. Es knackt und schmatzt und grummelt. Das hält die Gruppe zusammen, auch wenn nicht alle Blickkontakt haben oder sich in Reichweite zueinander befinden. Die meiste Zeit des Tages verbringen die Dickhäuter im Wald. Sie suchen Schutz vor der heißen Tropensonne. Außerdem gibt es unter dem grünen Dach das abwechslungsreichste Nahrungsangebot. Die große Pranke in den Ästen verrät: Ein stattlicher Orang-Utan-Mann hat sich's da oben gemütlich gemacht. Abend für Abend bauen sich die Menschenaffen ein neues Nest. Heimstatt bis zum nächsten Morgen. Dann ziehen sie weiter - auf der Suche nach Früchten, Pflanzen, Rinden oder Samen. Bis zu fünf Quadratkilometer Wald benötigt ein ausgewachsenes Tier. So viel wird derzeit auf Borneo innerhalb weniger Stunden vernichtet. Rasant wie der Wald schrumpft auch der Bestand der Borneo-Orang-Utans. Es gibt nur noch ungefähr 50.000 Tiere, und Jahr für Jahr sterben etwa 1.000 an den Folgen der Lebensraumvernichtung. In den letzen 50 Jahren hat die Insel die Hälfte ihres Waldes eingebüßt. Lange Zeit war der Export wertvollen Tropenholzes nach Europa und Nord-Amerika der Hauptgrund für die systematische Vernichtung der Regenwälder Borneos. Heute müssen die Urwaldriesen häufig für Ölpalmen Platz machen. Deren Monokulturen bedecken bereits 40.000 Quadratkilometer - eine Fläche, so groß wie die Schweiz. Noch gibt es auf der drittgrößten Insel der Welt, die sich Indonesien, Malaysia und das Sultanat Brunei teilen, größere Gebiete primären Regenwaldes - Lebensraum für Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. Mit dem vom WWF initiierten Projekt "Heart of Borneo" wollen nun die Verantwortlichen auf der Insel selbst ihr grünes Herz vor dem endgültigen Kollaps bewahren. Das gemeinsame Dreiländer-Schutzgebiet, 220.000 Quadratkilometer groß, soll Borneos Tierwelt eine Zukunft geben.

Am 12.08.16 13:15 - 14:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Vietnams

Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?

Am 12.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: Ein Jahr lang durchstreift er die vier Regionen Litauens. Im Frühling wird Kazimieras Zeuge des Vogelzugs an der Ostseeküste, im Sommer trifft er auf Wildschweine in den sanften Hügellandschaften Oberlitauens, im Herbst beobachtet er Elche im Südosten.

Am 12.08.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Borneos
Borneo gehört zum Indonesischen Archipel und ist die drittgrößte Insel der Welt. Mit einer Fläche von rund 750.000 Quadrat-Kilometern ist sie mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In den zerklüfteten Gebirgszügen und tropischen Regenwäldern des Eilands gibt es einen riesigen Artenreichtum. Einige der Pflanzen- und Tierarten im Dschungel Borneos sind endemisch, also weltweit nur hier zu finden - wie zum Beispiel fleischfressendeKakerlaken. Auf diese besonderen Bedingungen muss sich Überlebens-Experte Bear Grylls bei seiner jüngsten Expedition erst einmal einstellen. Außerdem machen dem Briten in dieser Episode Myriaden von Blutegeln das Leben schwer.

Am 12.08.16 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Rocky Mountains
In dieser Episode stellt sich Bear Grylls in British Columbia dem Kampf mit der Natur, hoch in den Rocky Mountains. Dort sorgt das Team des Überlebens-Experten mit einigen Extra-Prüfungen für denkbar schwierige "Survival"-Bedingungen. Unter anderem muss der britische Ex-Soldat in Kanada in einen bitterkalten See springen, unter einer dicken Eisdecke durchtauchen und wird anschließend von einer künstlich ausgelösten Lawine lebendig begraben. Außerdem kämpft Bear in der Eislandschaft gegen einen von Menschenhand simulierten Schneesturm.

Am 12.08.16 22:15 - 22:45 Uhr auf
ARD-alpha: Maximilian Prinz zu Wied - Naturforscher und Freund der Indianer
Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied (1782-1867) war ein begeisterter Forschungsreisender, Naturforscher und Jäger in der Tradition Alexander von Humboldts. Im Jahre 1815 Jahren reiste der Adlige aus Neuwied bei Koblenz nach Brasilien und 1832 auch in die USA. Er beobachtete und erforschte in seinen mehrjährigen Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt Amerikas und beschrieb einfühlsam die Lebensweise der Indianer. Seine Bücher zur Naturgeschichte Brasiliens und über die Indianer Nordamerikas haben bis heute einen hohen wissenschaftlichen Wert. Der Film porträtiert den außergewöhnlichen Naturforscher und Völkerkundler und begleitet eine Expedition des Baden-Württembergischen Brasilien-Zentrums der Universität Tübingen in den brasilianischen Küstenurwald.

Am 13.08.16 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2) - Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.

Am 13.08.16 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (2/2) - Drama in der Wildnis
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah porträtiert wie in dieser Dokumentation. In der zweiten Folge wird das Team Zeuge eines alljährlichen Hauens und Stechens um die delikatesten Lachse an den Stromschnellen und Wasserfällen in Alaska.

Am 13.08.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Ein Kasuar für den Regenwald
Paula ist in Australien, sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, sondern einen Laufvogel, noch dazu einen der größten der Erde. Der menschenscheue Kasuar sieht aus, als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen. Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als "Gärtner" bezeichnet? Das möchte Paula unbedingt herausfinden.

Am 13.08.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
mdr: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. Die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.

Am 13.08.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
3sat: Costa Rica - Naturparadies im Schatten der Vulkane
Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen. Daneben ist Costa Rica eine der ältesten und friedlichsten Demokratien auf dem Kontinent. Das Hochland gilt als Schatzkammer des Landes und ist von Bergen und Vulkanen umgeben. Auf einer typischen Farm zeigt der Film den Alltag der Sabaneros, und er begleitet sie auch beim Rodeo.

Am 13.08.16 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Wie geht's unserem Freund, dem Baum?
Bäume und Wälder brauchen Hilfe - Schadstoffe und Klimawandel machen ihnen zu schaffen. Wagemutige Kletterer wollen helfen: In schwindelerregender Höhe pflücken sie Baumsamen. Damit sollen unsere Wälder hochgepäppelt werden. Ein Viertel aller Waldbäume wird inzwischen von Menschen gepflanzt - und dafür braucht es reichlich Saatgut. Möglichst von Arten, die mit dem Klimawandel gut klar kommen. "W wie Wissen" zeigt, welche Unterstützung Bäume und Wälder noch gebrauchen können.

Am 13.08.16 19:50 - 20:15 Uhr auf
mdr: Die Förster-Saga (5/5)
Fünf sympathische, tatkräftige, kluge Menschen machen das ewige und sehr aktuelle Thema Wald lebendig. Wir folgen ihnen vom frühen Winter bis in den Hochsommer. Wir erfahren, warum sie unbedingt Förster werden wollten, was den Beruf gerade heute so spannend, so schwierig und doch so beglückend macht. Und sie zeigen uns, dass die allgemeinen Klischees nichts anderes sind als - eine Förster-Saga.

Am 13.08.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
BR: Grzimek (1/2)
Spielfilm. Bernard Grzimek gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes. Er kämpft für den Erhalt bedrohter Arten und wird durch seine Fernsehsendung berühmt. Privat ist er voller Widersprüche: Er liebt seine Frau, hat jedoch Affären. Obwohl er kein einfacher Vater ist, entwickelt sich zu seinem Sohn Michael eine vertrauensvolle Beziehung. Gemeinsam wollen sie einen Dokumentarfilm über die bedrohte Serengeti drehen. Doch dann kommt es zu einem tragischen Schicksalsschlag.
(Teil 2 heute von 22.00-23.25 Uhr)

Am 13.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Wildkatzen haben es im Winter schwer: Es ist so gut wie unmöglich, Mäuse unter der Schneedecke zu erjagen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen sie auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen zieht nur die Mutter auf. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier - falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen. Nicht nur der Straßenverkehr setzt den Wildkatzen zu. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren - und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen. Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern - gut versteckt in Deutschlands Wäldern.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)

Am 13.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Serbien
Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Die Serben sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause – in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.

Am 13.08.16 23:25 - 00:45 Uhr auf
BR: Serengeti darf nicht sterben
Mit zwei Flugzeugen verfolgten der Tierforscher Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael 1959 die Wanderungen der großen afrikanischen Tierherden durch die Serengeti, eine Savannenlandschaft, die vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias reicht. Dabei entstand eine ebenso lehrreiche wie eindrucksvolle Mischung aus Reisebericht und Naturdokumentarfilm. Der Dokumentarfilm-Klassiker wurde 1960 mit dem Oscar ausgezeichnet und gewann ein Jahr später beim Deutschen Filmpreis ein "Filmband in Silber".
(Wdh. morgen 13.20-14.45 Uhr)

Am 14.08.16 00:45 - 02:00 Uhr auf
BR: Kein Platz für wilde Tiere
1956 drehte der damalige Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek zusammen mit seinem Sohn Michael die erste seiner beiden berühmten Tierdokumentationen über den afrikanischen Kontinent. Die eindrucksvollen Bilder vom Leben afrikanischer Tiere und der Einblick in die Zivilisation der Pygmäen haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Den Kommentar sprach der Schauspieler Viktor de Kowa. Auf der Berlinale 1956 wurde der Dokumentarfilm mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnet.

Am 14.08.16 07:05 - 07:50 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Begegnungen der besonderen Art: Sie zeichnen die abenteuerlichen Dokumentationen des bekannten deutschen Tierfilmers Andreas Kieling aus. Er reist in die entlegensten Regionen der Erde auf der Suche nach besonders interessanten Tieren. In dieser Folge berichtet Andreas Kieling aus dem Amazonasbecken, Sibirien, Südafrika, dem gebirgigen Westen Chinas und der heimischen Eifel.

Am 14.08.16 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)
Der Jaguar war einst der uneingeschränkte Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die große Raubkatze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, einem ausgedehnten Feuchtgebiet im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines spektakulären Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann.
Der Yellowstone Nationalpark im Grenzgebiet von Montana, Idaho und Wyoming ist der älteste Nationalpark der Erde. Hier liegt nicht nur ein Supervulkan, der Park beherbergt auch mehr als die Hälfte aller aktiven Geysire der Erde. Große Herden von Steppenbisons, Wapitis, Pronghornantilopen, Maultierhirschen und Bighornschafen leben in der "Serengeti des Nordens". Sie stehen auf dem Speiseplan von Schwarz- und Grizzlybären, Wölfen, Pumas und Kojoten, welche Jagd auf die Pflanzenfresser machen. Die Artenvielfalt des Yellowstone ist heute im Gleichgewicht. Das war nicht immer so. Am Beispiel des Steppenbisons zeigt Andreas Kieling, wozu der Mensch in der Lage ist. Von dem schwersten Landsäugetier Nordamerikas lebten einst geschätzte 40 bis 50 Millionen Tiere in den großen Prärien. Nach dem Vernichtungsfeldzug der weißen Siedler blieben ganze 800 Tiere übrig. Der Yellowstone war das einzige Wildnisgebiet in den Kernstaaten der USA, wo diese Art überlebt hat. Heute gilt der Bestand an wilden Bison wieder als gesichert.

Am 14.08.16 14:45 - 15:15 Uhr auf
ZDF: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse
Es ist ein teurer Umzug: 2,75 Millionen Euro vorwiegend aus Steuergeldern für die Umsiedlung von insgesamt 20 Luchsen in den Pfälzerwald. Dabei ist die Wiederansiedlung durchaus umstritten. Zwar bietet der Pfälzerwald gute Revierbedingungen für Luchse. Ohnehin waren die großen Katzen einst in dieser Region heimisch. Ob die Wiederansiedlung klappt, ist allerdings fraglich, wie schlechte Erfahrungen mit einem Luchsprojekt in Bayern zeigen. Die ersten Luchse, die jetzt in das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands verbracht wurden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere auch aus der Schweiz folgen. Wenn alles klappt und sich die anmutigen Tiere fortpflanzen, werde sich das auch auf das ökologische Gleichgewicht auswirken, so die Hoffnung der federführenden Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Vor allem Schalenwild wie zum Beispiel Rehe stehen auf dem Speiseplan der Katzen, die so groß wie ein Schäferhund werden können. Die Luchse sorgen dafür, dass sich schwache Tiere nicht weiter vermehrten. Ob sich die hohe Investition von rund 2,75 Millionen Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren tatsächlich lohnt, muss sich noch zeigen. Einfangen, Transport und Quarantäne der Tiere kosten rund 10 000 Euro pro Luchs. Die weiteren Gelder fließen unter anderem in ein projektbegleitendes Monitoring, Öffentlichkeits- und Akzeptanzarbeit.

Am 14.08.16 16:40 - 17:00 Uhr auf
phoenix: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und "Siedlern" - das sind zentrale Themen des Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland und erleben Tänze und Gesänge verschiedener Stämme. Wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park und sehen die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich treffen wir einen Medizinmann der Ojibwe, der über das Verhältnis seines Volks zur Natur spricht.

Am 15.08.16 08:05 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
Es ist eine unbekannte Welt im Herzen Borneos. 45 Meter Hohe Bäume, 3000 Meter hohe Berge und ein Höhlensystem, das sich kilometerlang erstreckt. Ein Team von Biologen, Anthropologen und Kletterern macht sich auf den Weg, um dieses Gebiet zu erforschen. Ihr Ziel ist es nicht nur, bislang unbekannte Tierarten zu entdecken. Sie wollen außerdem ihr gefilmtes Material dazu benutzen, um das gesamte Gebiet zu einem Naturreservat machen zu lassen. 40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start verläuft vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher - und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr.

Am 15.08.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ahoi!
Beim Klabautermann! Kelly und Stephanie wohnen mit ihren drei Kindern in Edmonds, im Norden von Seattle. Pete Nelson und seine Profi-Handwerker zimmern der unternehmungslustigen Familie in dieser Folge einen supercoolen Piratenunterschlupf ins Geäst. An Bord gelangt man über eine 50 Meter lange, mit Stahlseilen verankerte Fußbrücke, und vom Aussichtsdeck hat man einen fantastischen Rundumblick auf die Umgebung. Ein Queensize-Bett und eine gemütliche Bar gehören im Seeräubernest selbstverständlich zur Grundausstattung.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 15.08.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Erntezeit im Ural
In dem kleinen Dorf Irgisly, im südlichen Teil des Ural, hat die Zeit noch ein anderes Tempo. Fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, orientiert sich der Rhythmus der Menschen an den Jahreszeit und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Irgisly liegt in der Russischen autonomen Republik Baschkirien, in einer wunderschönen, weiten und hügeligen Landschaft, die von tiefen Wäldern, dunklen Schluchten und vereinzelten kleinen Dörfern geprägt wird. Die Mehrzahl der knapp 1.000 Einwohner Irgislys lebt noch immer in sehr einfachen und oft auch ärmlichen Verhältnissen. Im Dorf kennt jeder jeden. Der Alltag der Menschen dreht sich um die elementaren Dinge, wie das tägliche Brot, die Kuh, die Kartoffeln, Fisch, die Familie, Geburt und Tod. Das Leben, hier in der russischen Provinz, ist einfach, sinnlich, beseelt und ruhig. Stress und Burnout sind unbekannt. Der Film zeigt die Menschen von Irgisly in ihrem Alltag, bei der Gartenarbeit, beim Einkochen, beim Melken. Dazu erzählen sie, wie sie die Welt sehen, was sie beschäftigt, was sie erhoffen, woran sie leiden. So wird Irgisly auch zum Spiegelbild der krassen Gegensätze innerhalb der russischen Gesellschaft, den Metropolen einerseits, in denen der Reichtum des Landes verprasst wird und den ländlichen Regionen andererseits, in denen der Wohlstand noch lange nicht angekommen ist.

Am 16.08.16 00:00 - 01:00 Uhr auf
tagesschau24: Leben mit dem Wolf
Kein Tier polarisiert die Bevölkerung in Niedersachsen so sehr wie der Wolf. Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land ein Tier gesichtet wird. Während die einen die Rückkehr des stark geschützten Wildtieres begrüßen, fürchten andere den Kontakt. Die nordstory begleitet über ein Jahr lang die Wolfsbeauftragte des Landes Niedersachsen, ehrenamtliche Wolfsberater und Nutztierhalter auf dem schwierigen Weg der gemeinsamen Koexistenz von Mensch und Canis lupus, dem Urahn der Haushunde. Die Wiederansiedlung des Wolfes ist eine der größten Herausforderungen im Artenschutz. Besonders wichtig ist deshalb das sogenannte Monitoring des Landes Niedersachsen. Für das Team um die promovierte Biologin Dr. Britta Habbe geht es bei dieser wissenschaftlichen Datenerfassung darum, Bewegungs- und Verhaltensmuster der Tiere zu analysieren und Erkenntnisse über die räumliche Ausbreitung und Lebensweise der Wölfe zu generieren. Je mehr Informationen gesammelt werden, desto besser können auch Nutztiere in diesen Gebieten geschützt werden. Theo Grüntjens ist ein Wolfsberater der ersten Stunde. Seit 2009 engagiert sich der Forstingenieur und sammelt dabei fast täglich Informationen auf einem 60 Quadratkilometer großen Waldgebiet 80 Kilometer nördlich von Hannover. Um wissenschaftlich validere Daten zu bekommen, will er in Zusammenarbeit mit Dr. Britta Habbe einen Wolf besendern. Dafür baut er eine Falle, die einmalig in Europa ist. Grüntjens versteht die Konflikte zwischen Mensch und Tier und wirbt immer wieder in der Bevölkerung für mehr Verständnis für den Wolf.

Am 16.08.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Im Bann der Bahamas - Im Reich der Mangroven
Die ersten Mangroven auf den Bahamas entstanden vor 50 Millionen Jahren. Die Sumpfgebiete in tropischen Küstenregionen galten schon immer als wild und gefährlich. Vor kurzem wurde die wichtige Rolle der im Salzwasser gedeihenden Mangrovenbäume für zahlreiche Arten auf den Bahamas nachgewiesen. Sie bilden eine Art Puffer zwischen Land und Meer, schützen die Küste vor Abtragung und können sogar Orkanschäden mindern, denn ihr tief ins Wasser getauchtes bizarres Wurzelgeflecht dient als Wellenbrecher. Die Mangrovenwälder bilden einen idealen Lebensraum für über 100 Arten. Dort tummeln sich Zackenbarsche, Langusten, Barrakudas, Flamingos, Krebse, Reiher, Haie und viele andere für das Ökosystem unentbehrliche Tierarten, die die kulturelle Identität der Bahamas prägen. Die Mangroven verfügen über eine zwanzigmal größere Artenvielfalt als die Seegrasflächen in der Umgebung, da unter den Baumwurzeln auch kleinere Tiere überleben können, die hier Schutz vor den größeren und ihnen überlegenen Räubern finden.

Am 16.08.16 08:05 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.

Am 16.08.16 09:05 - 09:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.

Am 16.08.16 11:00 - 11:30 Uhr auf
EinsPlus: Wie geht's unserem Freund, dem Baum?
Bäume und Wälder brauchen Hilfe - Schadstoffe und Klimawandel machen ihnen zu schaffen. Wagemutige Kletterer wollen helfen: In schwindelerregender Höhe pflücken sie Baumsamen. Damit sollen unsere Wälder hochgepäppelt werden. Ein Viertel aller Waldbäume wird inzwischen von Menschen gepflanzt - und dafür braucht es reichlich Saatgut. Möglichst von Arten, die mit dem Klimawandel gut klar kommen. "W wie Wissen" zeigt, welche Unterstützung Bäume und Wälder noch gebrauchen können.
(Wdh. morgen 8.00-8.30 Uhr)

Am 16.08.16 16:05 - 17:00 Uhr auf
N24: Insekten - Das große Krabbeln
Obwohl viele Menschen Insekten als lästige Geschöpfe abtun, begegnen sie uns im Alltag überall. Dabei vergessen wir oftmals, dass auch wir von Insekten abhängig sind - nicht nur, wenn wir Honig essen wollen. Bereits vor Millionen von Jahren schwirrten die unterschiedlichsten Käfer auf unserer Erde umher. Doch wie haben sich die kleinen Lebewesen im Laufe der Zeit entwickelt und vervielfältigt? Faszinierende Nahaufnahmen bieten einen bunten Einblick in die Welt der Insekten.

Am 16.08.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der heimliche Mitbewohner, die Fledermaus
Seit 110 Jahren überquert die Levensauer Hochbrücke bei Kiel den Nordostsee-Kanal. Doch der nördliche Pfeiler der Brücke soll abgerissen werden, weil der Kanal wegen des erhöhten Schiffsaufkommens verbreitert werden soll. Doch ausgerechnet darin befindet sich ein einzigartiges Winterquartier für Fledermäuse, deswegen planen Naturschützer den Umzug der seltenen Säugetiere. Ulrich Lensinger überwacht den Umzug und hilft auch Privatleuten in deren Eigenheim ein Fledermaus-Umzug nötig ist.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

Am 16.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Seenparadies Mecklenburg
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt.

Am 17.08.16 06:50 - 07:35 Uhr auf
arte: Wildes München
In München ist das Motto der Einheimischen meistens „Leben und leben lassen“. In diesem „Millionendorf“ am Fuße der Alpen, wie München auch bezeichnet wird, hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt des Films steht ein Tier, das den Münchnern recht ähnlich scheint: gemütlich, stur, dickschädelig, aber auch sehr sozial. Es ist der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar. Der Film erzählt vom Leben der städtischen Wildtiere mitten unter ihren zweibeinigen menschlichen Mitgeschöpfen und transportiert das Münchner Lebensgefühl.

Am 17.08.16 08:05 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.

Am 17.08.16 10:10 - 11:15 Uhr auf
ServusTV: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
Der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough war über 50 Jahre lang stets an vorderster Front. In diesem Zeitraum wurde er Zeuge der Veränderung der Erde. In diesem Porträt zeigt Attenborough nun, welch starken Einfluss der Mensch auf seine Umwelt nahm. Attenborough nimmt mit in den Londoner Zoo, aber auch in den Urwald Borneos und erinnert sich an seine bewegenden Begegnungen mit Berggorillas, Blauwalen und der Riesenschildkröte Lonesome George.

Am 17.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt Polens. Ein Jahr lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse an der hochwertigen HD-Dokumentation. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen. Die Wisente im Osten Polens gehören zu den Letzten ihrer Art. Die frostklirrenden Winter Polens scheinen Fischotter und Biber nicht zu stören, ihr Fell ist extrem dicht und schützt sie perfekt vor Eiseskälte. Im Frühling wird es an der der Biebrza laut: Abertausende lärmender Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet, um zu rasten und zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihr Nest und die Balz der Kampfläufer beginnt. In den ländlichen Regionen Polens leben Menschen noch im Einklang mit der Natur. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben - wo sie das Gras kurz halten, herrschen für Uferschnepfen ideale Bedingungen. Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa - über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. 500 Kilometer lang ist die polnische Ostseeküste. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wahre Wüstenlandschaft - Jahr für Jahr bewegen die Sandmassen sich weiter: Wo eine Düne den Wald erreicht, haben Bäume keine Chance.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr im NDR)

Am 17.08.16 14:25 - 14:45 Uhr auf
arte: Kurioses aus der Tierwelt - Der Gorilla und die Fledermaus
Um einige Tiere rankten sich schon bald nach ihrer Entdeckung wahre Schauermärchen. In der heutigen Folge betrachtet David Attenborough zwei Spezies, die dieses Schicksal miteinander teilen: den Gorilla und die Vampirfledermaus! Wie kamen diese Tiere zu ihrem schlechten Ruf und hatten sie ihn zu Recht? Gorillas und Vampirfledermäuse gelten als unheimlich und sind durch Horrorgeschichten völlig in Verruf gekommen. Doch nach heutigem Wissensstand sind diese beiden Tierarten sehr viel sanfter und freundlicher als allgemein angenommen.

Am 17.08.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Planet der Papageien
Farbenprächtig, intelligent, sozial - Papageien haben ihren eigenen Charme. Weil ihre natürlichen Lebensräume schrumpfen, siedeln sich weltweit immer mehr der bunten Vögel in Städten an. Zugleich werden besonders gefährdete Arten extra gezüchtet und ausgewildert - um die farbenprächtige Vielfalt der Papageien zu sichern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 18.08.16 09:05 - 09:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.

Am 18.08.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
BR: Wenn die Bagger fort sind - Vom Kohlerevier zum Naturparadies
Die Zeit nach dem Kohleabbau in den ostdeutschen Braunkohlerevieren der Lausitz und bei Leipzig: Große Braunkohlereviere mit gigantischen Baggern und tief klaffenden Landschaftswunden sind weithin bekannt, durch den Abbau entstanden völlig neue Landschaftstypen, die durch ein eigenes und charakteristisches Relief, teilweise bizarr anmutende Oberflächenformen und das Fehlen menschlicher Nutzungen geprägt sind. Ökologisch sind viele von ihnen einzigartig: Der Abbau hinterließ einmalige Lebensräume mit einem hohen Naturschutzwert und immensen Entwicklungspotenzialen. Riesige, von keinen Straßen oder Siedlungen zerschnittene Flächen mit nährstoffarmen Offenflächen, Inseln, Flachwasserzonen und weiteren wertvollen Sekundärlebensräumen bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum - Leben in der Nachkohlelandschaft.

Am 18.08.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka liegt nahe des Äquators im Indischen Ozean. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist. Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Aus den Ebenen am Meer steigt das Land steil bis auf 2.000 Meter an. Hier oben, im Gebirge der Insel, gibt es immer ausreichend Wasser, und eine tropische Atmosphäre begünstigt die Artenvielfalt. Beeindruckende Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, leben in diesem Regenwald über den Wolken. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.

Am 18.08.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
mdr: Tod im Luchswald - Tier im Visier
Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden, obwohl Verbände und Privatleute insgesamt ein Kopfgeld von 15.000 Euro ausgesetzt haben. Auch die Luchsbeauftragte Bayerns vermisst weitere der streng geschützten Tiere. Auch sie sind vermutlich illegal getötet worden. Ein Naturkrimi wie er leider bittere Realität ist und den Naturschützer und ARD-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Ob beim Jägerball, beim traditionellen Wolfsaustreiben, tief im Wald oder am Stand der Sportschützen.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)

Am 18.08.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
mdr: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Könnte die Bevölkerung in Deutschland damit umgehen, dass wieder große Raubtiere in den Wäldern leben? Natur und Wildnis ja, aber was ist, wenn Wolf, Luchs und Bär in den Gebieten leben, in denen wir spazieren gehen, Pilze sammeln oder joggen? Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa: Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück und dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere nicht immer willkommen. Zudem sieht eine Vielzahl der über 300.000 Hobbyjäger in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Dieser Film versucht, Antworten zu finden auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen - und vielleicht auch bald wieder Bären - leben lässt.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)

Am 18.08.16 21:05 - 22:00 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Elefanten in der Siedlung
Auf der Suche nach Wohnraum dringen Menschen oftmals stark in den Lebensraum der heimischen Tierwelt ein. Pumas wurden bereits an der kalifornischen Küste gesichtet. In und um Botswana fürchten sich die Menschen vor umherwandernden Elefantenherden. Es gibt sogar eine Stadt auf der Erde, in der man Adler fürchtet, weil sie Menschen angreifen sollen. Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.50 Uhr)

Am 19.08.16 09:10 - 10:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Washington
Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans. Wasser ist hier allgegenwärtig, denn von der Olympic-Halbinsel her mit ihrem Gebirgszug erhält der Bundesstaat viel Regen und Schnee. Für die Entwicklung der Regenwälder ist das Wasser sehr bedeutend. Doch die Regenfälle transportieren unsichtbare Giftstoffe mit sich, die sich zerstörerisch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirken.

Am 19.08.16 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Eine Reise für die Erde (2/2)
Der bekannte Fotograf und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand reist um die Welt und beschäftigt sich mit dem Programm der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. In dieser Episode von "Die Erde von oben" geht es um den Klimawandel und seine Folgen: die Erderwärmung, das Schmelzen der Polkappen und den steigenden Wasserspiegel, aber auch das Aussterben gefährdeter Tierarten und die Eskalation von Wirbelstürmen.

Am 19.08.16 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Im Land der Samen - Die letzten Rentiernomaden
Im hohen Norden Schwedens lebt die Minderheit der Samen, deren Kultur und Lebensgrundlage, die Rentierzucht, vom Aussterben bedroht sind. Am äußersten Rand des Laponia-Gebiets versucht der Berufsfischer und Rentierzüchter Kenneth Pittja, die Lebensweise seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Das ist eine große Herausforderung inmitten der kargen Natur mit ihren kurzen Sommern und Wetterextremen. Nun bedroht auch noch der Bau einer Eisenerzmine die letzten Rentiernomaden. Doch immer mehr junge, traditionsbewusste Samen wehren sich gegen den Ausverkauf der Natur und das Verschwinden ihrer traditionellen Lebensweise.

Am 19.08.16 22:00 - 22:50 Uhr auf
arte: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre
Die Bekämpfung von Wüstenbildung und drohenden Hungersnöten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Schon jetzt sind rund 40 Prozent der weltweiten Landoberfläche Trockengebiete. Forscher gehen davon aus, dass durch den Klimawandel in vielen Weltregionen Hitzeextreme weiter zunehmen. Bis 2020 werden laut UN allein in Afrika bis zu 220 Millionen Menschen unter extremer Wasserknappheit leiden. Hungersnöte und Flüchtlingsströme werden die Folge sein. Weltweit sind dann mehr als 1,5 Milliarden Menschen von Wassermangel bedroht. Die Dokumentation "Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre" zeigt die Bemühungen von Forschern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die knapper werdende Ressource Wasser effektiver zu nutzen und die Ernährung der Menschen zu sichern. Dafür waren die Autoren Eberhard Rühle und Peter Podjavorsek auf drei Kontinenten unterwegs.

Am 19.08.16 22:50 - 23:45 Uhr auf
arte: Die Phosphor-Krise
Die Verknappung von Phosphor wird nach den großen globalen Ökologie-Themen wie saurer Regen, Ozonschicht und Klimawandel zu einem weltweit bedeutenden Thema der Menschheit werden. Denn Phosphor ist ein zentraler Baustoff allen Lebens, ohne den weder Mensch noch Tier und Natur existieren können. Deshalb ist es alarmierend, wenn internationale Experten warnen, dass die Phosphat-Reserven der Welt zu Ende gehen. Die Dokumentation zeigt neben dem Ernst der Lage auch auf, mit welchen Möglichkeiten eine Phosphor-Krise verhindert werden könnte.

Am 19.08.16 22:50 - 23:45 Uhr auf
arte: Die Phosphor-Krise
Die Verknappung von Phosphor wird nach den großen globalen Ökologie-Themen wie saurer Regen, Ozonschicht und Klimawandel zu einem weltweit bedeutenden Thema der Menschheit werden. Denn Phosphor ist ein zentraler Baustoff allen Lebens, ohne den weder Mensch noch Tier und Natur existieren können. Deshalb ist es alarmierend, wenn internationale Experten warnen, dass die Phosphat-Reserven der Welt zu Ende gehen. Die Dokumentation zeigt neben dem Ernst der Lage auch auf, mit welchen Möglichkeiten eine Phosphor-Krise verhindert werden könnte.

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


23.03.2017

16. Fachkolloquium des FFK Gotha
(99867 Gotha)
16. Fachkolloquium des FFK Gotha: Baumart Eiche und Forsteinrichtungsverfahren für den Thüringer Landeswald
Details


23.03.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


23.03.2017

El clima cambia – Klima verändert
(97222 Rimpar)
Mitmach-Ausstellung "El clima cambia - Klima verändert"
Details


23.03.2017

Klimapfad
(56075 Koblenz)
Geführte Wanderung
Details


24.03.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges