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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 03.09.-16.09.

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 03.09.16 06:20 - 06:45 Uhr auf
ZDF: Böser Wolf? Das Entdeckermagazin mit Eric Mayer
Blutrünstige Bestie oder scheues Wildtier - wie ist der Wolf wirklich? Das erforscht Wissenschaftlerin Friederike Range. Eric Mayer besucht sie und die Baby-Wölfe, die sie per Hand aufzieht. Eric assistiert auch bei Friederikes wissenschaftlichen Tests: Wie intelligent sind Wölfe? Lernen sie? In Deutschland leben immer mehr wilde Wölfe - die meisten in der Lausitz. Wie gefährlich sind sie? Zusammen mit Experten versucht Eric, sie aufzuspüren.

Am 03.09.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wie böse ist der Wolf?
Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: Als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind. Als Paula anschließend die Hunde besucht, fällt ihr auf, wie anders diese reagieren. Im Gegensatz zu den Wölfen freuen sich die Hunde über Paulas Besuch und zeigen das auch ganz deutlich. Bislang wissen Forscher nur wenig über Wölfe. Das will Friederike ändern. Sie hat sich dafür Versuche ausgedacht, mit denen sie herausfinden kann, wie Wölfe reagieren und wie schlau sie sind. Paula hilft Friederike bei den Tests und ist beeindruckt, wie schnell Wölfe lernen und wie intelligent sie sind. Friederike will mit ihren Versuchen dazu beitragen, dass wir Menschen den Wolf besser verstehen und kennenlernen. Je mehr wir über diese Tiere wissen, desto weniger unheimlich sind sie uns und desto besser können wir ihnen helfen, in der Natur zu überleben. In Deutschland gibt es in der Lausitz und in Niedersachsen wieder Wölfe. Sie sind keine Gefahr für den Menschen, da sie Angst vor uns haben. Wer also einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, hat richtig viel Glück.

Am 03.09.16 09:45 - 10:30 Uhr auf
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. Zu den Jägern gehört auch José, dessen Vater einer der letzten Schamanen der Piaroa ist. Etwa 15.000 dieser indigenen Einheimischen gibt es noch. Christianisierung und alternative Lebensentwürfe drängen die Bräuche der Piaroa zunehmend zurück. José ist einer der letzten jungen Männer, die den Beruf des Schamanen erlernen wollen. Neben einem geschulten Körper und Geist gehört die genaue Kenntnis der einheimischen Natur zu seinen Aufgaben. Seit Jahren bereitet sein Vater ihn darauf vor. Wird es José gelingen, die Tradition seines Volkes in die Moderne zu retten? Trotz Missionierung, Abwanderung der Piaroa in die Städte und der Vereinnahmung des Regenwaldes durch internationale Pharma-Konzerne?

Am 03.09.16 12:25 - 12:55 Uhr auf
WDR: Unbekannte Natur in NRW
Ranga Yogeshwar geht auf Zeitreise in die ganz frühen Tage unseres Landes und erzählt, wie schon vor mehr als 500 Millionen Jahren der Grundstein für diese Naturräume gelegt wurde. Plattentektonik, Urmeere und Gletscher haben die Landschaften in NRW geformt, wie den flachen Niederrhein, die erzreiche Eifel oder die Sanddünen der Wahner Heide. Wie kann diese sandige Dünenlandschaft zu den artenreichsten der Region zählen? Warum gibt es ein kleines gelbes Veilchen weltweit nur an einem Standort, nämlich im Aachener Revier? Und wie kommt es, dass Gänse besonders am Niederrhein Badegäste terrorisieren?

Am 03.09.16 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Natur in Not - Das leise Artensterben
„Schmetterlinge gibt's nicht mehr“ beklagte in den 1980er Jahren ein Schlager. Jetzt, 30 Jahre später, scheint diese Horrorvision durchaus nicht mehr abwegig. Nicht nur die Falter, auch andere Insektenarten zeigen merkliche Populationsrückgänge. Ebenso Amphibien, Nager oder Vögel. Hauptverursacher der Misere: der Mensch, der bewusst oder unbewusst Lebensräume der Tiere verkleinert und zerstört. "W wie Wissen" macht sich auf die Suche nach Ursachen und möglichen Auswegen. Weitere Themen: Bedrohung von Kröten und Fröschen durch Landwirtschaft sowie Bedrohung von Vogelarten durch Windkraftwerke.

Am 03.09.16 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Papua-Neuguinea
In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Weg zur Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabeten-Rate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im "Land der tausend Flüsse" zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.

Am 03.09.16 19:05 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.

Am 03.09.16 20:00 - 20:30 Uhr auf
Sport1: STIHL Timbersports - Deutsche Meisterschaft 2016
Die deutsche Meisterschaft im Sportholzfällen findet in diesem Jahr in Winterberg statt. Im Sauerland lassen die zehn beste Sportholzfäller der Nation mit Äxten, Hand- und Motorsägen in verschiedenen Disziplinen die Späne fliegen. Dabei ist nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern vor allem auch die richtige Technik entscheidend. Einer der Topfavoriten ist Lokalmatador Dirk Braun, der vor heimischer Kulisse bereits seinen achten Meistertitel einfahren könnte. Neben der begehrten Trophäe geht es für Braun und seine Konkurrenten auch um das begehrte Ticket für die Weltmeisterschaft.

Am 03.09.16 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Expedition 50 Grad - Europa
Die letzte Etappe der Expedition stellt Europa vor. Sie führt entlang des 50. Breitengrades zu den letzten Juwelen im Mosaik der mittel- und osteuropäischen Kulturlandschaften. Durch regelmäßig wiederkehrende Naturereignisse wie Überschwemmungen gedeihen Auwälder, in denen Auerochsen, Fischotter und Schwarzstörche leben; in den Urwäldern entlang des 50. Breitengrads gehen Wölfe und Luchse auf Beutezug. Große Pflanzenfresser, wie Auerochsen, Rothirsche, Wisente und Wildpferde, lebten und leben heute wieder in Europa. Kommen diese Tiere in ausreichender Zahl vor, entstehen Freiflächen und offene Landschaften, die Raum bieten für andere Bewohner. So finden Abertausende Vögel hier wieder Rastplätze während ihres Zuges, und Kraniche bleiben als Brutvögel. Die großen Pflanzenfresser waren und sind die natürlichen Landschaftsarchitekten Mittel- und Osteuropas, die Baum- und Strauchtriebe rigoros kleinhalten. Neben ihnen sind es die Biber, die die Landschaften verändern, indem sie Seen aufstauen, in denen Fichten und Birken ertrinken, und im Wald freie Flächen entstehen lassen. Der Samenanflug kann nicht jede Lücke schließen, und so entstand im gemäßigten Klima Europas entlang des 50. Breitengrades neben den Laubmischwäldern eine abwechslungsreiche Landschaft mit großem Artenreichtum.

Am 04.09.16 09:45 - 10:25 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Zum Saisonauftakt kehren die Jungs von Papac mit stolz geschwellter Brust zurück. Schließlich waren sie zuletzt die erfolgreichste Crew und damit die unangefochtenen Könige der Berge. Aber einem im Team steigt der Ruhm zu Kopf: Coatsy. Auch mit Shelby Stanga gehen die Pferde durch. Ein schwerer Unfall ist die Quittung. Ist die Saison für ihn nun beendet, bevor sie richtig angefangen hat?
(Im Anschluss vier weitere Folgen, bis 13.40 Uhr, außerdem nächste Woche jeweils von 10.45-11.30 Uhr)

Am 04.09.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
rbb: Madagaskar (2/2) - Im Reich der kleinen Drachen
Eine Insel, ein Mythos - Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, so dass sich - abseits der Kontinente - eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC-Naturdokumentation "Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt".

Am 04.09.16 14:45 - 15:15 Uhr auf
BR: Bärengeschwister - Findelkinder
Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Als zwei junge, verwaiste Bären bei Tierschützer und Naturfotograf Vaclav Chaloupek ankommen, sind sie hungrig und unterkühlt. Er versorgt die Kleinen und ruft sofort den Arzt an. Die beiden Tiere, ein Weibchen und ein Männchen, sind gesund und bekommen Impfungen und einen Wiedererkennungschip. Der Tierschützer hat große Erfahrung in der Aufzucht von Bären und alles scheint nach Plan zu laufen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden dank seiner intensiven Pflege nicht nur unermüdlich im Nachfordern von Milch sind - in einem 4-Stunden-Rhythmus - sondern bald anfangen das Haus zu erobern. Vor allem aber zeichnet sich von vornherein ab, wer der Clevere, und wer der Frechere der beiden ist. Wie in der Natur, so messen die beiden ihre Kräfte in ständigen Spielkämpfen. Vaclav Chaloupek entschließt sich, nach sechs Wochen den ersten Spaziergang ins Freie zu wagen. Der erste Ausflug krempelt das Leben der kleinen Bären um. Vaclav zeigt ihnen, wie man balanciert, und dass man am Seidelbast nicht naschen darf.

Am 04.09.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Entdeckungen in der Rhön
Die Rhön ist eine der rauesten Gegenden Hessens und doch von unglaublicher Schönheit. Bei Streifzügen durch dunkle Wälder, vorbei an gurgelnden Forellengewässern und über baumfreie Kuppen erhascht man immer wieder einen Blick in die nicht enden wollende Ferne. Die Rhön im Dreiländereck zwischen Hessen, Bayern und Thüringen besticht immer wieder mit ihrer prachtvollen Natur, heiligen Bergen und faszinierenden Mooren.

Am 05.09.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Sommercamp-Baumhaus
Spitzahorne und Eichen: Die Wälder in Pearl River kennt Pete Nelson wie seine Westentasche, denn der Spitzenarchitekt ist im US-Bundesstaat New York aufgewachsen. Dort hat er auch seine ersten Baumhäuser gebaut. In dieser Folge konstruieren Pete und sein Team ein ovales Ferien-Camp-Häuschen für krebskranke Kinder - mit Spielen, Büchern und Instrumenten. Dort können die Kids einen Sommer lang ihre Sorgen vergessen und gemeinsam mit ihren Angehörigen spannende Abenteuer in der Natur erleben.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 05.09.16 14:50 - 15:20 Uhr auf
3sat: Traumziel Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Costa Rica, ein viel umschwärmtes Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, vereinigt auf kleiner Fläche (51.000 Quadratkilometer / Bayern: 71.000 Quadratkilometer) eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten bzw. "paradiesische" Zustände wieder herzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem beispielhaft und unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln. Costa Rica gilt zu Recht als Naturparadies; aber es muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden.

Am 05.09.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen bis Mittwoch um dieselbe Zeit)

Am 05.09.16 15:20 - 16:05 Uhr auf
3sat: Almendro - Baum des Lebens
Costa Rica ist ein Bindeglied zwischen Nord- und Südamerika auf einer schmalen Landzunge, die den Pazifischen Ozean von der Karibischen See trennt. Das Land steht auf der Liste der an Biodiversität reichsten Länder ganz oben. Seine Landschaften sind ein Hort genetischer Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Der sogenannte Almendro-Baum beispielsweise bietet unzähligen Wesen Lebensraum, Schutz und Nahrung. Fällt man einen Almendro, gehen die meisten seiner "Untermieter" mit ihm zugrunde. Die Dokumentation macht anhand des Almendro-Baumes das ausgetüftelte Nischenprogramm der Fauna eines Tieflandregenwaldes deutlich.

Am 05.09.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Die Frösche von Französisch-Guayana
Diesmal sind Marie Schneider und Guillaume Mazille in Französisch-Guayana, dem größten und zugleich dem am wenigsten dicht besiedelten Département Frankreichs. Im Norden Südamerikas ist praktisch die ganze Region mit tropischen Regenwäldern bedeckt. Es ist eines der artenreichsten Biotope der Welt! Über 60 verschiedene Amphibienarten wurden in dem grünen Paradies bereits gezählt - die größte Artenvielfalt in ganz Südamerika. Jedes Jahr werden neue Arten entdeckt. Die meisten Frösche leben hier nicht auf dem Boden, sondern auf Bäumen. Manche verlassen sie nur, um sich fortzupflanzen. Und das auch nur einmal im Jahr, in einer einzigen Nacht im Dezember. Dann nämlich, wenn die Regenzeit beginnt und die heftigen Niederschläge den Regenwald in eine Tümpellandschaft verwandeln. Die Biologen sprechen von "explosive breeding", einer Art explosionsartiger Massenhochzeit, bei der sich Tausende Frösche binnen weniger Stunden gleichzeitig paaren. Dieses Phänomen wollen Marie und Guillaume fotografieren.

Am 05.09.16 17:00 - 17:30 Uhr auf
arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?
(Wdh. morgen 8.30-8.55 Uhr)

Am 05.09.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen. Am Ufer des Petit-Saut, dem größten künstlichen See von ganz Frankreich, widmen sich Vincent und Christophe dem Studium von Insekten. Christophe erforscht den biomedizinischen Nutzen von Ameisen, und Vincent will Spinnen als natürliche Insektizide in der Landwirtschaft einsetzen.

Am 06.09.16 07:50 - 08:55 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.

Am 06.09.16 15:10 - 16:00 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten. Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Ameisenigel und Schnabeltier. So setzen sich Flora und Fauna der Insel Tasmanien zusammen. Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist. Der Kärntner Gustav Weindorfer, der am Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held. Ein Held, dessen Bemühungen um die Naturschönheiten Tasmaniens noch immer deutliche Auswirkungen zeigen. Heute gibt es über das ganze Land verstreut viele moderne "Weindorfer", Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben: An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden.
Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Und sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere. Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen - Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.
(Wdh. kommende nacht 4.45-5.35 Uhr)

Am 06.09.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Die Insekten von Französisch-Guayana
Guillaume und Marie befinden sich in einem der schönsten Urwälder Französisch-Guayanas. Er hat sein Überleben der Existenz von Milliarden winziger und beinahe unsichtbarer Lebewesen zu verdanken: den Insekten. Dass hier eine solch außergewöhnlich große Artenvielfalt zu finden ist, beruht auf zwei positiven Gegebenheiten: Der Urwald ist die erste Station für die vom Atlantik kommenden Regenfälle - und er verfügt über sehr gute Lichtverhältnisse, da er nahe am Äquator liegt. Die Insekten sind so etwas wie die Miniatur-Schutzengel der grünen Baumriesen. Ohne sie gäbe es dort weder einen Wald noch Tiere. Ihre Formen und Farben inspirieren und faszinieren Guillaume und Marie. Diese außergewöhnlichen Schöpfungen der Natur einzufangen ist für sie ein Traum, der mittels der Makrofotografie wahr werden kann. Guillaume und Marie treffen sich dazu mit dem Insektenforscher Jérôme Orivel, der eine neue Art entdeckt hat. Der Allomerus ist eine mit bloßem Auge kaum sichtbare Ameisenart - sie lebt in einem Pflanzenstängel verborgen. Um einen Blick auf sie zu erhaschen, nutzen die Fotografen eine Stackshot genannte Vorrichtung, die normalerweise in der Medizin zum Einsatz kommt. Sie erzeugt Bilder mit extrem hoher Feldtiefe, so dass der gesamte Insektenkörper deutlich zu erkennen ist.

Am 06.09.16 16:55 - 17:45 Uhr auf
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Auf einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean kann man erkennen, wie sich Biotope und Populationen entwickeln, und Lebenskünstler in ihrer Entwicklung beobachten. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel - und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedlung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Zuerst kommen die Beutetiere, dann folgen die Räuber - denn auch der kräftigste Jäger kann nicht überleben, wenn die geeignete Nahrung fehlt. Das Spannende dabei ist aber die ständige Anpassung an die neue Lebenssituation - bei Echsen, Vögeln, Schmetterlingen oder Käfern ist es oft die einzige Möglichkeit, um als Art zu bestehen. Bei kleinen Populationen ist der Evolutionsdruck bereits nach wenigen Generationen nachweisbar: Eine gelungene Anpassung wird durch farbliche oder andere körperliche Merkmale sichtbar - das Motto "tarnen und täuschen" ist zum Erfolgsprinzip geworden.
(Wdh. kommende nacht 3.55-4.45 Uhr)

Am 06.09.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Hase - Kaninchen
So ähnlich sich Hase und Kaninchen sind - Thomas D weiß, wie der Hase läuft, und erklärt, wie man die beiden Klopfer unterscheiden kann.

Am 06.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang prägen das Bild des Göttinger Lands – Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide: Sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das „Untergeschoss“ naturbelassener Feldränder und unterkellern sogar Göttingens Unigelände. Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.

Am 06.09.16 22:40 - 23:35 Uhr auf
arte: Der letzte Raubzug - Das Geschäft mit der Ausrottung
Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Die Preisbildung folgt einem einfachen Prinzip: Je größer die Gefahr, dass eine Art ausstirbt, desto höher die Gewinnaussichten. Diese erschreckende Logik hat dramatische Folgen für den Bestand der Lebewesen. Mittlerweile ist der illegale Handel mit Wildtieren nach dem Drogen- und Waffenhandel zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Geschätzter Jahresumsatz: 20 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach seltenen Tieren ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Grund dafür sind vor allem die wachsenden Einkommen im boomenden China und Südostasien, wo Tierteile in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie werden jedoch auch zunehmend als Luxusgüter und lukrative Anlageobjekte erworben. Besonders Elfenbein ist in China ein traditionelles Symbol für Reichtum und soziales Ansehen. Die Dokumentation "Der letzte Raubzug" führt von den Hotspots der Wilderei in Kenia oder Südafrika über Vietnam nach China, wo sich Prominente wie Jackie Chan in groß angelegten Aufklärungskampagnen dem Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere verschrieben haben. Filmemacher Jakob Kneser deckt die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage in den wirtschaftlich boomenden Metropolen Asiens auf und sucht nach den Strippenziehern in diesem schmutzigen, von Kartellen organisierten Geschäft.

Am 07.09.16 10:00 - 11:05 Uhr auf
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Wir entdecken Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Wir erleben aber auch, wie Pflanzen in eisiger Kälte im Kampf gegen Feinde und Schädlinge überleben. Zuletzt zeigt uns Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.

Am 07.09.16 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2) - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Chocó wird das Gebiet genannte, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Fische, Krebstiere und Millionen von Vögeln.

Am 07.09.16 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2) - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Andengipfel, Tafelberge und Savannenlandschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften unserer Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder und buntschillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzenbestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.

Am 07.09.16 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit. Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)

Am 07.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Die fantastische Reise der Vögel - Europa
Dieser Teil der Reihe begleitet die Zugvögel, die sich in jedem Frühjahr aufmachen, Europa neu zu besiedeln. Es sind Reisen voller Entbehrungen, in denen Vögel Entfernungen zurücklegen, die um die halbe Erde reichen. Und sie müssen häufig Risiken eingehen, die sie im schlimmsten Falle scheitern lassen. So unterschiedlich die Vögel, so verschieden sind ihre Herausforderungen: Die Kamera folgt den Störchen bei ihrer gefährlichen Passage über das Mittelmeer, begleitet Kraniche und Flamingos bei ihrer Suche nach Brutplätzen in der Camargue und fliegt mit Gänsen über Loire-Schlösser und durch Unwetter auf ihrem Weg in die Arktis.

Am 07.09.16 15:35 - 16:20 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)

Am 07.09.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Der Grizzlybär in Kanada
Auf der Suche nach dem berühmten Grizzlybär treffen Guillaume und Marie in den kanadischen Feuchtwäldern von British Columbia den Bärenliebhaber Keith Scott. Der 78-Jährige lebt förmlich in seinem Auto und reist auf den Spuren seiner Grizzlybär-Freunde von Motel zu Motel. Er vermittelt Guillaume und Marie den Kontakt zum Ureinwohner James Heinz vom Stamm der Nuxalk. James besitzt eine Hütte im Herzen eines Indianerreservats, zu dem Touristen keinen Zutritt haben. James ist quasi der Passierschein für den Zugang zu dieser streng reglementierten Zone, die für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist. Am Bella Coola River gehen die Tierfotografen auf Motivsuche. Bella Coola heißt auch das 600-Seelen-Dorf an der Mündung des Flusses. Der kanadische Forscher Alexander MacKenzie entdeckte dieses Gebiet im Juli 1792 - auf der Suche nach der berühmten Nordwestpassage, der Brücke zum Pazifik. Und dann ist es endlich soweit: Eine Bärenmutter durchquert mit ihren drei Jungen direkt vor James und Guillaume den Fluss. In nur wenigen Metern Entfernung von dem beeindruckenden Tier verlangt es großes Geschick, das Boot ruhig durch die Strömung zu steuern - eine sehr aufregende Begegnung.

Am 07.09.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
arte: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald, durchzogen von dem längsten Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit und begeben sich auf eine Reise, die in der Großstadt Manaus beginnt und in den Weiten der Amazonaslandschaft endet.

Am 07.09.16 16:20 - 17:00 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

Am 07.09.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.55 Uhr)

Am 07.09.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
In den beiden letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)

Am 07.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Jakob von Uexküll - Gründer des alternativen Nobelpreises und des Weltzukunftsrates
Jakob von Uexküll fand, dass zentrale Themen wie Ökologie und die Bekämpfung der Armut vom Nobelkomitee unberücksichtigt bleiben. Er fragte nach, man winkte ab. Und Uexküll gründete den alternativen Nobelpreis, um publik zu machen, "was der Menschheit den größten Nutzen bringt" (A. Nobel). Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 07.09.16 23:55 - 02:15 Uhr auf
BR: Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers
Der zivilisationskritische Abenteuerfilm erzählt die wahre Geschichte von Chris McCandless, der 1990 alle Brücken hinter sich abbrach und zwei Jahre lang trampte, bis er in Alaska ankam. Bekannt wurde sein Schicksal durch das Buch "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer, der diese Reise ohne Wiederkehr anhand von Tagebuchnotizen und Interviews packend schilderte. Sean Penns zurückhaltende Inszenierung bewahrt den Zauber dieser Aussteigerfantasie. Dank dem französischen Kameramann Eric Gautier, der schon die unvergessenen Bilder in Walter Salles' Biopic "Die Reise des jungen Che" fotografierte, wird Chris' Trip durch die unterschiedlichen amerikanischen Landschaften zum magischen Kinoerlebnis. Emile Hirsch, der an Leonardo DiCaprio erinnert, verkörpert die Getriebenheit des modernen Trappers mit sanfter Intensität und zieht den Zuschauer bis zum Schluss in seinen Bann. Entstanden ist eine zweifach Oscar-nominierte Hymne an den Aufbruch und die große Freiheit, mit allen Konsequenzen.

Am 08.09.16 06:25 - 06:50 Uhr auf
arte: Wassermangel - Geht der Welt das Wasser aus?
Ohne Wasser ist kein Leben denkbar. Doch obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, steuert unser Planet einer Wasserkrise entgegen. Denn sauberes Süßwasser zum Trinken, Waschen und zum Anbau unserer Nahrungsmittel ist sehr ungleich auf der Erde verteilt. Und die Ressource wird immer knapper - auf allen Kontinenten. "Xenius" geht deshalb der Frage auf den Grund, was man gegen den Wassermangel tun kann. Die Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen im niederländischen Delft das Unesco-IHE Institute for Water Education und lernen, was man der globalen Wasserkrise ganz konkret entgegensetzen kann.

Am 08.09.16 07:50 - 08:55 Uhr auf
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.

Am 08.09.16 08:05 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Tierfilme nehmen uns Fernsehzuschauer mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten Arbeit. Der Film zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation herzustellen. Die Männer gehen auf die Pirsch um seltene oder weniger bekannte Arten zu filmen. Modernste Kameratechniken helfen, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.

Am 08.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Im Herzen des Balkans liegt Serbien. Das "kleine Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Diese Naturdokumentation präsentiert atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein, dennoch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedelung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder gern gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient. Die Donau ist Serbiens markanter Strom. Auf ihrem Weg durch Rumäniens Karpaten bildet sie einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas: das Eiserne Tor. Weitere landschaftliche Höhepunkte sind die archaischen Erdtürme der Teufelsstadt, die in kräftigen roten Farben empor ragen oder die wohl trockenste Gegend Serbiens, die Deliblatska Pescara, auch europäische Sahara genannt. Dieser Film gibt einen wild-romantischen Einblick in das Land Serbien.

Am 08.09.16 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Kanada - Indianer schreiben Geschichte
Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischen wieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Xeni Gwet'in vom Stamm der Chilcotin im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. "360o Geo Reportage" hat die Chilcotin in dieser entscheidenden Stunde besucht. Das spektakuläre Bergrennen gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Leben der Chilcotin. Wagemutige Reiter sammeln sich auf einer Bergspitze, um dann in atemberaubendem Tempo den Hang hinunterzujagen. Schon mehrfach gab es Schwerverletzte - aber es ist ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Kultur. Ebenso wie das traditionelle Lachsfangen oder das Elder's Gathering, bei dem die Jüngeren in die Kunst des Ledergerbens oder Fischräucherns eingeweiht werden. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Chilcotin arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Chilcotin überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Chilcotin sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.

Am 08.09.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
EinsFestival: Kampf um Amazonien - Razzia im Regenwald
Mit 800.000 Hektar Größe ist der Campos Amazonicos einer der kleineren Nationalparks Brasiliens und dennoch unüberschaubar groß. In ihm vereinen sich alle Probleme Amazoniens wie in einer Nussschale: illegaler Holzschlag, Rinderzucht, Goldminen - und eine Drogenstraße, die mitten durch den Park führt. Ana Rafaela hat vor ein paar Jahren die Leitung des Parks übernommen und kämpft seitdem mit brennender Motivation für die Erhaltung der Natur. Vieles hat sie schon erreicht, doch die Widerstände gegen sie sind und bleiben groß. Der Film zeigt, dass es in Amazonien keine einfachen Lösungen gibt.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)

Am 08.09.16 14:45 - 15:30 Uhr auf
EinsFestival: Kampf um Amazonien - Die Internet-Indianer
"Das Internet ist unsere Waffe. Mit Pfeil und Bogen kämpfen wir längst nicht mehr", sagt Benki Piyako, Häuptlingssohn der Ashaninka im brasilianischen Amazonasregenwald. Als vor einigen Jahren die brasilianische Regierung begann, isoliert lebende indigene Völker mit Internet-Stationen auszustatten, änderte dies vieles. Plötzlich hatten die Regenwald-Bewohner die Möglichkeit, die Behörden gezielt um Hilfe zu bitten. Illegale Holzfäller konnten gefasst werden, weil innerhalb kürzester Zeit Militär und Polizei per Helikopter im Indianergebiet eintrafen und Rohstoffpiraten auf frischer Tat ertappten.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 08.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Die fantastische Reise der Vögel - Südamerika
Der vierte Teil der Reihe führt von den bizarren Landschaften Patagoniens nach Norden, quer durch die abwechslungsreiche Schönheit des südamerikanischen Kontinents. Es ist eine Reise auf den Schwingen des Kondors entlang der Anden, eine Entdeckungsreise vorbei an Machu Picchu, hin zu den Paarungsplätzen der Mähnenrobben. Hellrote Aras führen auf ihrer Suche nach natürlichen Arzneien ins Herz des Amazonasbeckens, wo sie auf Tapire, Klammeraffen und Jaguare treffen und auf den Alptraum jedes Bewohners der Baumkronen: Harpyien, die stärksten Greifvögel dieser Welt. Die Vögel tragen den Zuschauer durch die Wasserfälle des Iguazú, aber auch zu den Jagdgründen der Schwertwale. Südamerika auf den Schwingen der Vögel ist so bunt und lebendig wie der Karneval von Rio de Janeiro, einer Stadt, über der von Aufwinden getragene Geier ihre Kreise ziehen.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.00 Uhr)

Am 08.09.16 15:50 - 16:20 Uhr auf
arte: Die Biber der Ardèche
Oft fahren Marie Schneider und Guillaume Mazille in ferne Länder, um seltene Tiere zu fotografieren, dabei gibt es sie auch direkt vor ihrer Haustür. Sie wohnen in einem kleinen Steinhaus mitten im Wald, nicht weit vom südfranzösischen Dorf Montclus. Seit Jahren beobachten sie schon Biberspuren an den Ufern der dortigen Wasserläufe, doch bis auf einige Schnappschüsse aus großer Entfernung sind ihnen noch keine guten Aufnahmen gelungen. Und das hat einen Grund: Biber sind nachtaktiv und vor allem ziemlich scheu. Nun haben sie beschlossen, den Nagern eine Fotoreportage zu widmen und ihnen ein bisschen näher auf den Pelz zu rücken. Die Biber, die größten Nagetiere Europas, spielen eine wichtige Rolle für unsere Landschaften und Ökosysteme. Das Cèze-Tal mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen bietet den Tieren einen idealen Lebensraum: seichtes Wasser mit schwacher Strömung, dicht bewachsene Böschungen für ihre Wohnhöhlen und Nahrung in Hülle und Fülle. Lionel Jacob ist ein Naturkenner und begeistert sich ganz besonders für die Wassernager. Er gibt Guillaume und Marie wertvolle Tipps, damit sie die Biber beim Dammbau aus der Nähe beobachten können.

Am 08.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Das Erdzeitalter des Menschen
Ein Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse. Die Wissenschaftsdokumentation "Das Erdzeitalter des Menschen" zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern. Die von Menschenhand gemachte Emission von Treibhausgasen, die Übersäuerung der Ozeane, die Ausbeutung von Ressourcen sowie die Versiegelung von Flächen verändern das Aussehen der Erde für immer. Geologen mit dem Fachgebiet der Stratigraphie - Schichtenkunde - beobachten, dass die Kombination von Artensterben, weltweiter Artenwanderung und der verbreiteten Verdrängung natürlicher Vegetation durch landwirtschaftliche Monokulturen ein auch in der Zukunft unmissverständliches Merkmal unserer Zeit darstellt. Eine von der Internationalen Stratigraphischen Kommission (ICS) eingesetzte Expertengruppe hat sich die klimatischen, biologischen und geochemischen Fußabdrücke des Menschen in Sediment- und Eis-Bohrkernen angesehen. Darin lässt sich das Anthropozän, das irgendwann Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen hat, eindeutig unterscheiden von vorangegangenen Erdzeitaltern. Und die geologischen Spuren des Menschen werden noch in Jahrmillionen zu finden sein. Die führenden Geologen kommen Ende August 2016 in Südafrika zum 35. Internationalen Geologischen Kongress (IGC) zusammen, um das Anthropozän offiziell auszurufen. Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen. Schon früher mussten sich menschliche Gesellschaften mit Klimawandel auseinandersetzen. Den hatten sie zwar nicht selbst verursacht, aber dennoch mussten sie darauf reagieren, sich anpassen oder untergehen. Wie sind die Mayas oder die Wikinger mit den sich verändernden Bedingungen umgegangen, und was können wir heute daraus lernen?

Am 08.09.16 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: Rasante Veränderungen - Der Mensch und die Erde
Die fundamentalen Eingriffe des Menschen in die Natur und seine Folgen bilden sich auf der Oberfläche der Erde ab und sind geologisch nachweisbar. Aus diesem Grund schlug der Chemie-Nobelpreispräger Paul Crutzen vor, diese Entwicklungen als ein neues geologisches Erdzeitalter zu betrachten, das er "Anthropozän" nannte. Gert Scobel und seine Gäste begeben sich auf Spurensuche und hinterfragen Wert und Nutzen eines geologischen Theorieansatzes. Ist "Anthropozän" nur ein Deckmantel für das ökologische Denken und die Grenzen des Wachstums, oder schließt das Phänomen auch Wirtschafts- und Sozialkritik mit ein?

Am 09.09.16 08:55 - 09:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Senegal
Senegal gehört zu den wenigen Ländern in Ostafrika, die sich sehr für den Naturschutz einsetzen. Im Senegal verfügt über Regionen unterschiedlichsten Klimas. Das führte zu einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Doch in den letzten Jahren sind die Waldbestände geschrumpft. Acht Prozent der Landesfläche sind als Nationalparks ausgewiesen und stehen unter Naturschutz. Im Senegal haben auch viele seltene Vogelarten ihre Heimat gefunden. Wir besuchen die unterschiedlichen Naturschützer im Senegal.
(Wdh. heute Nacht 4.40-5.40 Uhr)

Am 09.09.16 09:55 - 10:55 Uhr auf
ServusTV: Leben mit der Natur - Leben für die Natur (1/2)
Yann Arthus-Bertrand, bekannter Fotograf und Umweltschützer, begegnet Menschen, die ihr Leben dem Umweltschutz widmen. Im Senegal ist Umweltschützer Haidar El Ali ein Star. Er kämpft für den Schutz von Meeresgebieten und konnte Tausende Senegalesen überzeugen, mit ihm gemeinsam zehn Millionen Mangrovenbäume zu pflanzen. In Großbritannien lebt ein weiterer bemerkenswerter Naturschützer. Der Wissenschaftler Shaun Ellis lebt wie ein Wolf in einem Wolfsrudel.

Am 09.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Zen-Haus
Ein Ort der Meditation und der inneren Einkehr: Pete Nelson und sein Team erfüllen ihrer Kundschaft in dieser Folge einen lang gehegten Kindheitstraum. Charlie und Stella sind sehr naturverbunden und leben mit ihrer Hündin Riga auf einem achteinhalb Hektar großen Grundstück in North Carolina. Mit den wunderschönen Blue Ridge Mountains im Hintergrund fügt sich ihr 19-Quadratmeter großes Zen-Baumhaus, gestützt auf drei Tulpenbäume, harmonisch in die Umgebung ein. Die Verkleidung des Domizils wird aus 150 Jahre altem Kiefernholz gefertigt.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)

Am 09.09.16 21:10 - 22:10 Uhr auf
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2)
Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid verquasselt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?
(Wdh. morgen 19.05-20.10 Uhr)

Am 10.09.16 03:10 - 03:40 Uhr auf
ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Das Ozeaneum in Stralsund ist der größte Museumsbau Deutschlands. Hier können die Besucher virtuell ins Meer "eintauchen". Doch eines bleibt ihnen verborgen: der gigantische Aufwand hinter den Kulissen. Mehr als 1.000 Meeresbewohner haben in den 39 Aquarien ein fragiles Zuhause. Algenwälder, Korallenriffe und eine "Mini-Nordsee" müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur - schon kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährdet sein. Rund um die Uhr werden Proben genommen. Es werden Algen "gesät", es wird geputzt, dokumentiert und Nachwuchs gezüchtet. Die Wissenschaftler im Ozeaneum sind ständig im Einsatz. Ein Ökosystem "nachzubauen", noch dazu ein so komplexes wie das Meer, ist eine gewaltige Aufgabe. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der "echten" Meere und ihrer bedrohten Arten zu Gute kommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.

Am 10.09.16 07:05 - 07:30 Uhr auf
arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?

Am 10.09.16 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Bärengeschwister - Findelkinder
Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Als zwei junge, verwaiste Bären bei Tierschützer und Naturfotograf Vaclav Chaloupek ankommen, sind sie hungrig und unterkühlt. Er versorgt die Kleinen und ruft sofort den Arzt an. Die beiden Tiere, ein Weibchen und ein Männchen, sind gesund und bekommen Impfungen und einen Wiedererkennungschip. Der Tierschützer hat große Erfahrung in der Aufzucht von Bären und alles scheint nach Plan zu laufen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden dank seiner intensiven Pflege nicht nur unermüdlich im Nachfordern von Milch sind - in einem 4-Stunden-Rhythmus - sondern bald anfangen das Haus zu erobern. Vor allem aber zeichnet sich von vornherein ab, wer der Clevere, und wer der Frechere der beiden ist. Wie in der Natur, so messen die beiden ihre Kräfte in ständigen Spielkämpfen. Vaclav Chaloupek entschließt sich, nach sechs Wochen den ersten Spaziergang ins Freie zu wagen. Der erste Ausflug krempelt das Leben der kleinen Bären um. Vaclav zeigt ihnen, wie man balanciert, und dass man am Seidelbast nicht naschen darf.
(Wdh. morgen 14.45-15.15 Uhr)

Am 10.09.16 09:30 - 10:15 Uhr auf
EinsFestival: Nepal - Die Dschungelapotheke der Chepang
Die Chepang gelten als die Ureinwohner Nepals. Sie leben im Südwesten des Landes in den Tälern des Mahabharat-Gebirges auf einer Höhe zwischen 800 und 1.900 Metern Höhe. Die Chepang sind bekannt für ihr Wissen über die Früchte des Waldes, insbesondere über die pharmazeutisch wirksamen. Der Film führt in ein weitgehend unbekanntes Nepal. Im Mittelpunkt steht der Alltag einer nur rund 35.000 Menschen umfassenden Ethnie im Urwald des Mahabharat. Auch wenn ihnen die Errungenschaften der Zivilisation bislang weitgehend verwehrt geblieben sind, konnten sie sich einen großen Schatz bewahren: Das Wissen um die Heilkräfte aus der Natur.

Am 10.09.16 16:25 - 17:05 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.

Am 10.09.16 18:00 - 18:45 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.

Am 10.09.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Der wilde Wald der Kaiserin
Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. die Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen in den Park. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte der hier lebenden Tiere. Dazu zählen Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Doch viele Tiere sind für die Besucher nicht zu sehen, ebenso wenig, wie sie einst unsichtbar für Elisabeth waren. So wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse.

Am 10.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Mythos Amazonas (1/3) - Grüne Hölle oder Paradies?
Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, so erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange Zeit galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüberstehen. Heute wissen wir: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Es ist der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näherbringt. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelt er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er ahnt eine Verbindung zu den Herausforderungen, vor die der Regenwald seine Bewohner stellt, doch erklären, was das Gebiet am Amazonas so einzigartig macht, kann er nicht.
Unter dem üppigen Blätterdach regiert der Mangel: Häufige Regenfälle waschen Nährstoffe aus dem Boden. Was eine Pflanze in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften, Dornen und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. Mit raffinierten Strategien umgehen viele Regenwaldbewohner diesen Schutz. Farbenprächtige Aras etwa neutralisieren Pflanzengifte, indem sie mineralhaltige Erde fressen. Der Flachlandtapir dagegen ignoriert ungenießbare Gewächse. Seine feine Spürnase warnt ihn rechtzeitig. Blattschneiderameisen gehen das Problem wieder anders an: Sie zerkauen giftige Blattstücke und nutzen sie als Nährboden für ihren unterirdischen Pilzgarten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen, in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte und wie die Angst vor der "Grünen Hölle" der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)

Am 11.09.16 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Anaconda Wanted - Auf der Suche nach der Riesenschlange
Kaum ein Bewohner Südamerikas wird mehr gefürchtet als die Anakonda. Wenn die gewaltigste Schlange der Welt ihren kräftigen Körper um ihr Opfer schlingt, gibt es selten Rettung. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Horrorgeschichten um das Riesen-Reptil ranken. Doch wie groß werden die Tiere wirklich? Ausgestattet mit modernster Technik versucht ein Team aus Biologen und Tierfilmern, diese Frage zu beantworten. "Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen" - Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Längenrekorde: Von Dreißig-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. Tatsache ist, dass die gewaltigen Schlangen enorme Ausmaße erreichen. Es stimmt aber ebenso, dass nur wenige wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vorliegen. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus - er wurde niemals eingelöst. Ein Team aus deutschen Biologen und Tierfilmern wagt nun in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Unterstützt von Einheimischen und ausgestattet mit modernster Technik, wollen sie eine möglichst große Riesenschlange aufspüren. Doch es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Anakondas lieben das Wasser und halten sich oft im Verborgenen auf.

Am 11.09.16 10:00 - 10:45 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 11.09.16 10:45 - 11:25 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
Mary Kingsley gelang es, sich als Frau in den Jahrhunderten der Entdecker einen Namen zu machen: mit einer Art Mary Poppins-Charme, aber auch mit außerordentlichem Mut und Neugier. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. 1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley angst und bange.

Am 11.09.16 13:00 - 13:30 Uhr auf
NDR: Der Seeadler-Mann
Ein junger Seeadler, halb verhungert aufgefunden - Fred Bollmann muss schauen, wie er das Jungtier wieder zu Kräften bringt. Denn kaum jemand kennt sich mit Adlern und der Natur im Sternberger Seenland so gut aus wie Fred. Der "Seeadler-Mann" ist das Porträt eines umtriebigen und kundigen Naturburschens, mit großem Unterhaltungswert. Der Film begleitet ihn vom Auffinden und der Rettung eines verlorenen Jungvogels, zeigt hautnah das Leben der Seeadler mit allen ihren Gefahren bis hin zum Schlüpfen der Geschwister im kommenden Jahr.

Am 11.09.16 13:20 - 14:05 Uhr auf
rbb: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär
Jeder kennt ihn aus dem Film „Dschungelbuch“, den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Bären Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte der Junge Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie gar nichts. Kein Wunder, denn die zotteligen Tiere wurden doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heutzutage leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmautoren einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz.

Am 11.09.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger, bekannt auch unter dem Namen „Sibirische Tiger", sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine eigene Tiger-Unterart. Ihr Lebensraum heute umfasst das Stromsystem der Flüsse Amur und Ussuri und einen Küstenstreifen am Japanischen Meer im Grenzgebiet zwischen Nordkorea, China und Russland. Als einzige Tigerform haben sich Amurtiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr friert es und dichte Schneefälle sind dann an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Im kurzen Sommer dagegen steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt und „Tiger-Mensch-Kontaktzonen" sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer u. Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges: Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren „Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger.

Am 11.09.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast ausschließlich von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht, während sich im Süden, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, afrikanisch anmutende Steppen ausbreiten. All diese Landschaften bieten Lebensraum für bekannte und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, Vögel, Wildkatzen, Landschildkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Natur, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

Am 12.09.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen. Am Ufer des Petit-Saut, dem größten künstlichen See von ganz Frankreich, widmen sich Vincent und Christophe dem Studium von Insekten. Christophe erforscht den biomedizinischen Nutzen von Ameisen, und Vincent will Spinnen als natürliche Insektizide in der Landwirtschaft einsetzen.

Am 12.09.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Riesen-Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 12.09.16 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 12.09.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Der Bergpapagei in Neuseeland
Der Kea ist der einzige Bergpapagei der Welt. Lange wurde er von Schäfern gejagt, da man ihm nachsagte, die Herden anzugreifen. Deshalb zog er sich in die höheren Bergregionen zurück und schaffte es, sich an das harsche alpine Klima anzupassen. Mat Goodman, der sich mit Guillaume in Christchurch an der Universität trifft, hat sich mit den kognitiven Fähigkeiten der Papageien in einer wissenschaftlichen Arbeit befasst. Indem er die Tiere über längere Zeit mit mehreren Kameras filmte, konnte er nachweisen, dass die Keas Werkzeuge gebrauchen. Der Kea zählt heute zu den bedrohten Arten, und seine Population wird auf maximal 5.000 Papageien geschätzt. Mat Goodman fährt mit Guillaume hundert Kilometer weiter nördlich in die Berge von Arthur's Pass. Dort möchten die beiden die Papageien in Interaktion mit ihren Artgenossen und in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Auf über tausend Meter Höhe entdeckt Guillaume die ersten Nester von Keas, doch diese sind leer. Guillaume muss sich noch ein bisschen gedulden. Mat kennt aber eine Methode, wie er die neugierigen Papageien anlocken kann. Berührungsängste haben die intelligenten Tiere dann keine.

Am 12.09.16 20:15 - 20:55 Uhr auf
3sat: Wildes Japan (1/2)
Japan, ein Land der Gegensätze: im Norden Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen, im Süden tropische Insellandschaften. Megastädte wie Tokio auf der einen Seite und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3 000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Jenseits der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das nur wenige kennen. Ein wildes, natürliches Land ohne Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für sie mühsam - für kleine Schneeballschlachten bleibt aber immer Zeit. Zum Aufwärmen wird dann ein heißes Bad genommen: Mehrere Stunden pro Tag entspannen sich die Affen in heißen Thermalquellen. Von denen gibt es in der Region etliche, denn tief unter der Erde brodelt es gewaltig. An der Oberfläche zischt und dampft es deshalb überall in Japan. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. In dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, und Riesenseeadler gehen zwischen den Eisschollen auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert schließlich die Kirschblüte. Halb Japan ist auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Jetzt ist auch die Zeit des traditionellen Stierkampfes gekommen, einer Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen.

Am 12.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Expedition Himalaja (1/3) - Auf der Fährte der Tiger
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Wie bei einem Puzzle setzt es Stück für Stück Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die Großkatzen eine Zukunft. Die Regen- und Nebelwälder Bhutans zählen zu den artenreichsten der Erde. Doch nicht nur in den tieferen Lagen soll es Tiger geben. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass die Großkatzen auch im Hochgebirge leben. Doch gibt es das wirklich?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 12.09.16 20:55 - 21:40 Uhr auf
3sat: Wildes Japan (2/2)
Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.

Am 12.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Expedition Himalaja (2/3) - Im Dschungel der Raubkatzen
Nun wird die Suche ausgeweitet. Modernste Kameras kommen zum Einsatz, darunter Nachtsichtgeräte, Infrarot- und Wärmebildkameras. Mithilfe dieser Technik wird die Nacht zum Tag, und das Team kann auch in kompletter Finsternis im Dschungel auf die Suche nach den Raubkatzen gehen. Tierfilmer Henry Mix und die englische Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform aus ihr Glück. Aus 30 Meter Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Werden sie von dort endlich Tiger vor die Kamera bekommen? Fährtenleser Steve Backshell will ein Flusstal erkunden. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mithilfe von Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist. Wie die Teile eines Puzzles tragen die Mitglieder der Expedition Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 12.09.16 21:40 - 22:00 Uhr auf
3sat: Yellowstone, USA - Der erste Nationalpark der Welt
Yellowstone der erste Nationalpark der Welt. Mit hunderten von Geysiren, tausenden von Thermalquellen und einer nahezu unvergleichlichen Tier und Pflanzenwelt ist er seit 1872 sicher das vielseitigste Weltnaturerbe der USA. Der Park dokumentiert wie sehr sich die Vorstellungen über Natur- oder Landschaftsschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung hieß es: Der Park ist ausschließlich zur Wohltat und zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst 1883 - also zehn Jahre später wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Tiere im Park wieder heimisch. Die Wiederaufzucht von Bisonherden und Wölfen gilt als einer der größten Erfolge der amerikanischen Naturschutzbewegung. Das Ziel der Parkverwaltung ist es heute der Natur und allen Tieren im Park ihren freien Lauf zu lassen - auch den Bären, die jahrelang fast wie Haustiere gehalten wurden. Im Jahr 1976 verlieh die UNESCO dem Park den Status eines Internationalen Biosphären-Reservates und 1978 wurde er zum Weltnaturerbe erhoben. Der Yellowstone gilt als der wildeste unter den amerikanischen Parks und wenn es so etwas, wie ein perfektes - ein komplettes Wunderwerk der Natur gibt - dann könnte er dieser Idealvorstellung sehr nahe kommen.

Am 12.09.16 22:15 - 22:45 Uhr auf
rbb: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen in diesem April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst, wie die Autorinnen Maren Schibilsky und Iduna Wünschmann herausfanden.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.00 Uhr)

Am 13.09.16 09:00 - 09:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Afrika - Zentralafrikanische Republik
Afrika - der Kontinent wilder Tiere, der größten Wüste der Erde und Wiege der Menschheit. Doch es gibt Teile Afrikas, die von Naturdokumentationen und Touristengruppen unentdeckt sind. Die kenianische Dokumentarfilmerin Saba Douglas-Hamilton macht sich auf eine aufregende Reise. Das dunkle Herz Afrikas: Die Dschungel des Kontinents sind die am wenigsten erforschten des Planeten. Mithilfe des Baaka-Stammes dringt Saba Douglas-Hamilton in den geheimnisvollen Urwald vor und begegnet Elefanten, Antilopen und dem seltenen Pinselohrschwein.

Am 13.09.16 11:00 - 11:30 Uhr auf
EinsPlus: Ausgezwitschert - Das Sterben der Singvögel
Unsere Singvögel sind bedroht. Bisher kaum beachtet, tragen Pestizide aus der Landwirtschaft dazu bei. 40.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel versprühen deutsche Bauern jedes Jahr. Die schädigen die Vögel zwar nicht direkt - sie töten aber Insekten, vergiften Wildkräuter und entziehen Vögeln damit ihre Nahrungsgrundlage. Sie finden nicht mehr genug zu fressen, und Vogelkundler befürchten, dass wir die Tiere bald durchfüttern müssen. Nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr! "W wie Wissen" zeigt, wie wir unseren gefiederten Freunden helfen können.
(Wdh. morgen 8.00-8.30 Uhr)

Am 13.09.16 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Papua-Neuguinea
In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Weg zur Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabeten-Rate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im "Land der tausend Flüsse" zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.

Am 13.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Expedition Himalaja (3/3) - Die Spur führt zum Tigerberg
In der dritten Folge geht die Expedition ins Hochgebirge des Himalajas. Gerüchte besagen, dass es auch dort auf über 3.000 Metern Höhe Tiger geben soll. Einige Hinweise deuten daraufhin, dass die Raubkatzen sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Zum Beginn der Expedition hat der englische Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind in den letzten sechs Wochen Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen oder leben sie ständig dort oben?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 13.09.16 22:05 - 23:05 Uhr auf
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Gibt es Bigfoot wirklich? Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken dieser Frage auf die Spur. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 23.05-0.05 Uhr, Wdh. morgen 16.10-17.10 Uhr bzw 17.10-18.00 Uhr)

Am 14.09.16 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Leben mit dem Hochwasser - Rheinauen
Natürliche Auwälder sind rar geworden. Um den Rhein zu einer der größten Wasserstraßen Europas zu machen, wurde er begradigt, vertieft und eingedeicht. So haben nicht nur viele Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum verloren, auch die Hochwassergefahr für die Anwohner ist gestiegen. Polder, ökologische Flutungen und Renaturierungsmaßnahmen können beidem entgegenwirken. Wo der Wald regelmäßig überschwemmt wird, entsteht ein ganz besonderes Ökosystem, in dem sich seltene Arten wie Kammmolch und Eisvogel wohlfühlen. Bei Hochwasser können sich die Fluten hier verteilen, ohne menschliche Siedlungen in Mitleidenschaft zu ziehen. Ein aufwändiges Netz von Schleusen und Kanälen ist erforderlich, um die Nachteile der Flussbegradigung wieder auszugleichen.

Am 14.09.16 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Artenvielfalt in NRW
In dieser Sendung reisen wir in die ganz frühen Tage von Nordrhein-Westfalen und erzählen, wie schon vor mehr als 500 Millionen Jahren der Grundstein für die Naturräume gelegt wurde, die wir heute dort sehen. Plattentektonik, Urmeere und Gletscher haben die Landschaft in NRW geformt. So entstanden der flache Niederrhein, die erzreiche Eifel und die Sanddünen in der Wahner Heide. Aber wie kann diese sandige Dünenlandschaft zu den artenreichsten der Region zählen? Und wo kommt das Erz in der Eifel eigentlich her? Seltene Arten bekommen hier eine Bühne: zum Beispiel das Gelbe Galmeiveilchen, das es nur in NRW gibt. Es hat sich hochspezialisiert auf die Böden bei Stolberg in der Nähe von Aachen, aus denen schon in der Römerzeit Zink gefördert wurde. Heute reisen Botaniker aus aller Welt an, um das einzigartige Veilchen während seiner Blütezeit im Mai zu sehen. Auch der Elfrather See in Krefeld ist etwas Besonderes, denn seit einigen Jahren verderben Grau- und Nilgänse den Badegästen hier den Freizeitspaß. Die Gänse haben den See für sich entdeckt, wie auch viele andere Baggerseen entlang des Niederrheins, die es aus geologischen Gründen dort reichlich gibt. Hier finden die Tiere einen reich gedeckten Tisch: viel Wasser und Landwirtschaft. Ein weiterer Schauplatz der Sendung ist Soest: Das Städtchen war im Mittelalter eine der bedeutendsten Hansestädte Europas. Seine Ursprünge verdankt es der fruchtbaren Börde, die schon früh Menschen anlockte. Der Lössboden entstand aus Material, das Gletscher vor Jahrmillionen in der letzten Eiszeit aus dem Norden brachten. Noch heute ist das Gebiet geprägt von der Landwirtschaft. Aber je intensiver diese wurde, desto höher wurde auch der Preis, den die Natur zu zahlen hatte. Mittlerweile ist der fruchtbarste Landstrich NRW's zugleich auch der mit dem größten Artenschwund. Doch es gibt Landwirte, die daran etwas ändern wollen.

Am 14.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Kiefer


Am 14.09.16 08:45 - 09:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
Es ist eine unbekannte Welt im Herzen Borneos. 45 Meter Hohe Bäume, 3000 Meter hohe Berge und ein Höhlensystem, das sich kilometerlang erstreckt. Ein Team von Biologen, Anthropologen und Kletterern macht sich auf den Weg, um dieses Gebiet zu erforschen. Ihr Ziel ist es nicht nur, bislang unbekannte Tierarten zu entdecken. Sie wollen außerdem ihr gefilmtes Material dazu benutzen, um das gesamte Gebiet zu einem Naturreservat machen zu lassen. 40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start verläuft vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher - und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr

Am 14.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Niedersachsens schlaue Füchse
Das Osnabrücker Land im Südwesten Niedersachsens ist bekannt für den geschichtsträchtigen Teutoburger Wald, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und liebevoll restaurierte Wasser- und Windmühlen. Der Landkreis ist aber auch ein wichtiger Naturraum Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Dachse streifen durch die Felder auf der Suche nach Fressbarem, Rehe und Hasen äsen auf den Wiesen, Schleiereulen jagen lautlos in der Dämmerung und Fledermäuse suchen in alten Kirchtürmen Unterschlupf. Ein weiterer Bewohner der Region ist der Fuchs. Die landwirtschaftlich genutzten Felder, die dichten Wälder und artenreichen Wiesen sind ein Eldorado für den Rotschopf. Tierfilmer Günter Goldmann beobachtet eine Fuchsfähe bei der Aufzucht ihres Nachwuchses und zeigt seltene Einblicke in einen Fuchsbau. Er folgt den Welpen im Frühling bei ihren ersten Ausflügen und Spielen außerhalb der Höhle bis hin zu den Raufereien der heranwachsenden Halbstarken im Spätsommer. Auch in der Stadt und auf den Gehöften findet man Tiere. Seit mehreren Jahren bringen Siebenschläfer die Bewohner Osnabrücks um den Schlaf. Zwischen Mai und Juni verrät das nächtliche Tippeln, Scharren und Kratzen auf den Dachböden und Dielen ihre Anwesenheit. Die flinken Tiere sind äußerst gefräßig und deshalb nicht bei allen Bewohnern willkommen. Konrad Brockmann, Deutschlands einziger Siebenschläfer-Jäger, hat sich den unter Naturschutz stehenden "Untermietern" angenommen und lockt sie geschickt in die Falle. Filmaufnahmen geben Einblicke in die Aufzucht des Siebenschläfernachwuchses und zeigen sie bei ihren nächtlichen Streifzügen. Mit "Niedersachsens schlaue Füchse" ist dem Tierfilmer Günter Goldmann ein liebevolles Porträt der Region rund um Osnabrück und seiner Tierwelt gelungen.

Am 14.09.16 10:50 - 11:50 Uhr auf
arte: Der letzte Raubzug - Das Geschäft mit der Ausrottung
Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Die Preisbildung folgt einem einfachen Prinzip: Je größer die Gefahr, dass eine Art ausstirbt, desto höher die Gewinnaussichten. Diese erschreckende Logik hat dramatische Folgen für den Bestand der Lebewesen. Mittlerweile ist der illegale Handel mit Wildtieren nach dem Drogen- und Waffenhandel zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Geschätzter Jahresumsatz: 20 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach seltenen Tieren ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Grund dafür sind vor allem die wachsenden Einkommen im boomenden China und Südostasien, wo Tierteile in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie werden jedoch auch zunehmend als Luxusgüter und lukrative Anlageobjekte erworben. Besonders Elfenbein ist in China ein traditionelles Symbol für Reichtum und soziales Ansehen. Die Dokumentation "Der letzte Raubzug" führt von den Hotspots der Wilderei in Kenia oder Südafrika über Vietnam nach China, wo sich Prominente wie Jackie Chan in groß angelegten Aufklärungskampagnen dem Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere verschrieben haben. Filmemacher Jakob Kneser deckt die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage in den wirtschaftlich boomenden Metropolen Asiens auf und sucht nach den Strippenziehern in diesem schmutzigen, von Kartellen organisierten Geschäft.

Am 14.09.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.

Am 14.09.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.

Am 14.09.16 14:00 - 15:30 Uhr auf
EinsFestival: Song from the Forest
Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen - und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern. Mit einer Bayaka-Frau hat Louis einen Sohn, den 13-jährigen Pygmäenjungen Samedi. Als Baby war Samedi schwer krank und lag im Sterben. Louis versprach ihm: "Wenn du überlebst, zeige ich dir eines Tages die Welt, aus der ich gekommen bin." Nun ist die Zeit gekommen, sein Versprechen einzulösen, und er reist mit seinem Sohn aus dem afrikanischen Regenwald in jenen anderen Dschungel aus Beton, Glas und Asphalt - nach New York City. Hier treffen sie auf Familienangehörige und alte Weggefährten wie Louis' Studienfreund Jim Jarmusch, in dessen Filmen DEAD MAN (1995) und GHOST DOG (1999) sich Anklänge an Sarnos Lebensgeschichte finden. Schon bald nach ihrer Ankunft die Überraschung: Samedi, der den Regenwald bis dahin nie verlassen hat und kein Wort Englisch spricht, findet sich in Amerika sehr viel besser zurecht als Louis. Die Annäherung an eine Welt, die der Vater vergessen wollte und die der Sohn nun erobern will, verläuft langsam, leise und mit Rückschlägen. Getragen vom Kontrast zwischen dem Regenwald und dem urbanen Amerika, wächst das ungleiche Paar von Vater und Sohn unterwegs immer schicksalhafter zusammen.
(Wdh. morgen 8.45-10.15 Uhr)

Am 14.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Die fantastische Reise der Vögel - Asien und Australien
Im fünften Teil ihrer Reise stellen sich die Vögel den Herausforderungen des Himalaja ebenso wie den der australischen Wüsten. Kraniche kämpfen sich durch das Labyrinth aus Schluchten und Tälern quer durch das höchste Gebirge der Welt, während die kühnsten unter den Fliegern bei minus 40 Grad in einer Höhe, in der kein Mensch überleben könnte, einfach darüber hinwegfliegen. Die Vögel führen zu Orten, an denen menschliche Kulturen sie verehren. Aber auch in Asien und Australien führen die Vögel ihren Kampf ums Überleben - sind präzise Jäger oder manövrieren in waghalsigen Flugmanövern ihre Feinde aus. In den australischen Outbacks schließt sich eine Vogelart zu Schwärmen zusammen, die sie wie ein riesiges geisterhaftes Wesen den Himmel erfüllen lässt: Wellensittiche in unvorstellbar großer Zahl.

Am 14.09.16 15:50 - 16:20 Uhr auf
arte: Das Chamäleon von Madagaskar
Diesmal erkundet Guillaume Madagaskar, wo fast die Hälfte aller bekannten Chamäleonarten lebt. Mit dem Jeep geht es zunächst 30 Stunden über holprige Pisten Richtung Norden, wo im bewaldeten Kalksteinmassiv unzählige Chamäleonarten zu finden sind. Mehr als 150 bekannte Chamäleonarten leben hier. Rund 60 der Arten kommen nur auf Madagaskar vor. Elisoa Hantalalaina, die mit der Universität von Antananarivo zusammenarbeitet, ist Chamäleon-Expertin und hilft Guillaume bei der Suche. Die Tiere sind zwischen zwei bis zu 55 Zentimeter groß. Das kleinste Chamäleon wurde 2007 auf der nahe gelegenen Insel Nosy Hara entdeckt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass noch kleinere Wirbeltiere eigentlich gar nicht existieren können. Über Verhalten und Lebensweise des Brookesia micra ist kaum etwas bekannt. Fast niemand bekam die Tiere bisher zu Gesicht, geschweige denn vor die Kamera. Guillaume Mazille setzt per Boot auf die einsame Insel über, auf der das kleine Reptil lebt. Guillaume muss sehr geduldig sein und sehr lange warten, denn er will das kleine Wesen, das auf eine Euro-Münze passt, dabei fotografieren, wie es mit seiner Zunge ein Insekt fängt.

Am 15.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt. Dem Nadelabwurf geht eine prächtige Herbstfärbung voraus, die mit Ahorn, Buche und Co. absolut mithalten kann. Deshalb werden Lärchen gerne in Parks und Gärten angepflanzt - im goldenen Herbst bieten sie einen attraktiven, großartigen Anblick. Hinzu kommt, dass die Stämme fest verwurzelt sind und ihnen kaum ein Sturm etwas anhaben kann.

Am 15.09.16 08:40 - 09:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.

Am 15.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Das Alte Land - Niedersachsens Obstgarten
Das Alte Land, Niedersachsens Obstgarten vor den Toren der Millionenstadt Hamburg, ist untrennbar mit dem Apfel verbunden. Der Film erzählt Geschichten rund um die "Frucht der Erkenntnis", von der Landschaft, die der Obstanbau prägt, von den Tieren, die von den Früchten leben, und von einem Mann, dem der Erhalt alter Apfelsorten zum Lebensinhalt geworden ist. Seit 20 Jahren züchtet Apfelbauer Eckart Brandt alte Apfelsorten. Man kann ihn als echten Kenner bezeichnen, einen wahren "Pomologen". Er versucht, seine Besucher nicht durch kalte Argumente zu überzeugen, sondern über ihre Sinne. Wie schmeckt eigentlich ein Finkenwerder Herbstprinz, wie riecht die Ananasrenette und was macht einen Kuchen aus Gravensteinern unvergesslich? Doch nicht nur die Äpfel sind außergewöhnlich. Die Streuobstwiesen von Eckart Brandt bieten einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Hier finden noch Steinkauze Nisthöhlen. Honigbienen, Erdhummeln und Admiral besuchen unbeschadet die Blüten im Frühjahr. Das ungespritzte Fallobst ernährt Amsel und Pirol, Fuchs und Dachs, Feldhase und Reh. Ein kleines Paradies, das in Zeiten von Globalisierung und EU-genormten Standardfrüchten selten geworden ist.

Am 15.09.16 11:05 - 11:30 Uhr auf
arte: Der Gelbschwanz-Wollaffe in Peru
Peru ist ein ideales Reiseziel für Tierfotografen. Mit fast 6.000 Arten zählt das Land zu einem der vielfältigsten Biotope der Welt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind die einzigen Primaten, die auf 1.500 bis 2.000 Meter Höhe zurechtkommen. Aufgrund der massiven Abholzung sind sie mit einer Population von nur wenigen Hundert Tieren akut vom Aussterben bedroht. Die einzige Vereinigung zur Bewahrung der Art wurde vom Primatologenpaar Sam und Noga Shanee gegründet, das im Dorf La Esperanza wohnt. In diesem kleinen Dorf haben sie die bislang einzige Schutzorganisation für Wollaffen gegründet. Seit das Forscherpaar vor zehn Jahren die Organisation Neotropical Primate Conservation gegründet hat, kämpfen die beiden tagtäglich gegen die Wilderei, der in Peru vor allem Affen zum Opfer fallen. Trotz scharfer Kontrollen gibt es hier nach wie vor illegalen Handel mit geschützten Arten; weltweit werden damit jährlich mehrere zehn Milliarden Euro umgesetzt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind für die Erhaltung des empfindlichen Ökosystems unverzichtbar: Die Existenz viele Tier- und Pflanzenarten hängt von der Präsenz der Primaten ab. Doch das große Problem ist die Entwaldung: Mit jedem Tag schrumpft ihr Lebensraum durch das Vordringen der Bergbau- und Holzindustrie. Die Affen werden in immer höhere Regionen vertrieben. In Esperanza beginnen Marie Schneider und Guillaume Mazille ihre abenteuerliche und oft unwegsame Expedition auf der Suche nach den seltenen Tieren - dazu müssen sie die steilen Berghänge der Nebelwälder erklimmen, überwiegend auf matschigen Wegen, doch die körperliche Anstrengung lohnt sich.

Am 15.09.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Jäger in der Nacht - Der Igel
Der Igel ist ein nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Nahrung zu suchen. Igel sind nachtaktive Insektenfresser, die lichte Wälder und Hecken, aber auch Stadtparks und Wohnsiedlungen schätzen. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Schlaf. Wenn die warme Märzsonne scheint, verlassen die "Stachelritter" ihr Versteck und widmen sich Nahrungssuche und Paarung.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 15.09.16 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Der zweite Teil der fünfteiligen Reihe führt in die Bergkette der Westghats, die sich entlang der indischen Westküste auf einer Länge von über 1.600 Kilometern erstrecken. Hier bietet der tropische Regenwald besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Unterbrochen wird der Dschungel von Plantagen, die in der regenreichen Gegend perfekte Anbaubedingungen für Tee und Gewürze vorfinden. Der Gebirgszug der Westghats bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Urwalds leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 15.09.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Der letzte Teil der fünfteiligen Reihe über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga. Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele ethnische Gruppen und eine so große sprachlich-kulturelle Vielfalt. Es gibt kaum Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)

Am 15.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Peru, in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in großer Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstraßen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.

Am 16.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Linde
Kein anderer Baum ist in Deutschland so mit dem Begriff "Heimat" verbunden wie die Linde. Viele deutsche Ortsnamen, beispielsweise Lindau, aber auch Leipzig, wurden von dem Namen des symbolträchtigen Baumes abgeleitet. Dass die Linde ein prächtiger Baum ist, ist vielen bekannt. Aber wussten Sie auch, dass die Linde bei genauerem Hinsehen ein wahres Farben- und Formenspektakel zu bieten hat? Schon vor der Christianisierung wurde die Sommerlinde als Symbol des Lebens gesehen. In der Dorfmitte, oft in der Nähe der Kirche oder des Dorfbrunnens, waren Linden wichtige Treffpunkte. Auch in der deutschen Literatur wurde die Linde oft erwähnt. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Nibelungen-Sage: Es war ein Lindenblatt, das an Siegfrieds Schulter klebte und beim Bad im Drachenblut eine verwundbare Stelle frei ließ. Auch Franz Schubert widmet sich dem Laubbaum in dem alten Volkslied "Am Brunnen vor dem Tore".

Am 16.09.16 08:35 - 09:35 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.

Am 16.09.16 08:55 - 09:55 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Costa Rica
Costa Rica gilt als wahrhaftiger Garten Eden Südamerikas - ein Land mit einer erstaunlich vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Das liegt einerseits am Klima, denn Costa Rica ist den Wettereinflüssen Nord- und Südamerikas sowie denen des Pazifik und der Karibik unterworfen. Mehr als ein Viertel der Landesfläche ist bedeckt von Naturschutzgebieten oder geschützten Reservaten. Damit gilt Costa Rica als eines der weltweit fortschrittlichsten Länder im Hinblick auf den Umweltschutz. Wir besuchen die Naturschützer, die sich in Costa Rica engagieren. Unsere Reise führt uns vom Nationalpark Corcovado im Südwesten Costa Ricas bis zu den Mangrovenwäldern von Guacadillo an der Pazifikküste. An der Küste des Pacuare-Reservats legen jedes Jahr Hunderte von Lederschildkröten ihre Eier.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)

Am 16.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Im Wald der Kobolde - Siebenschläfer im Spessart
Wer könnte ihn nicht gut verstehen? Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und regnerischen Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht - der Siebenschläfer. Dann kriecht er grantig und verschlafen aus seinem Erbbau, Baumloch oder Nistkasten und will nur noch fressen, fressen, fressen... Obwohl das Tier des Jahres 2004 sicher zu den größten Schlafmützen im Tierreich zählt, verwandelt es sich im Sommer in einen munteren Kobold, mit seinen riesigen Augen und dem weichen Pelzchen ein ist es ein extrem putziges Tier. Bei uns ist der Siebenschläfer selten - aber obwohl nur wenige ihn mit eigenen Augen gesehen haben, ist sein Name allen bekannt - wegen der "Siebenschäfer-Wetterregel" die für den 27. Juni gilt. Klar der kleine Kobold mag den Winter und die Kälte nicht und reagiert dann entsprechend. Aber was macht den Siebenschläfer zu einer Art Wetterfrosch? Gibt es etwas an seinem Verhalten, das die Bauernregel begründet?

Am 16.09.16 15:50 - 16:15 Uhr auf
arte: Die Bisons von Polen
Fasziniert von der imposanten Natur des Wisents, eines mit dem Bison eng verwandten Rindes, begibt sich Guillaume mit seiner Ausrüstung in die Wildnis des Bialowieza-Nationalparks in Polen. Eine kleine Gruppe von Tierschützern ermöglichte der bedrohten Tierart nach dem Zweiten Weltkrieg hier eine der letzten sicheren ökologischen Nischen in Europa. Die polnischen Wisente waren nach dem Zweiten Weltkrieg vom Aussterben bedroht. Ein kleine Gruppe Tierschützer hat sie gerettet und im Bialowieza-Nationalpark wieder angesiedelt. Das Schutzgebiet gilt als letzter Urwald Europas. Guillaume Mazille und der Wildhüter Wieslaw Zejmo gehen den imposanten Riesen gemeinsam auf die Spur. Wieslaw kümmert sich seit Jahren um die Wisente in dem riesigen Wald, seine Geduld und sein Fachwissen sind nötig, um sich den Tieren auch nur zu nähern. Guillaume nutzt die einzigartige Gelegenheit, um das Verhalten der Muttertiere und ihrer Jungen zu beobachten.

Am 16.09.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Im Land der Samen - Die letzten Rentiernomaden
Im hohen Norden Schwedens lebt die Minderheit der Samen, deren Kultur und Lebensgrundlage, die Rentierzucht, vom Aussterben bedroht sind. Am äußersten Rand des Laponia-Gebiets versucht der Berufsfischer und Rentierzüchter Kenneth Pittja, die Lebensweise seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Das ist eine große Herausforderung inmitten der kargen Natur mit ihren kurzen Sommern und Wetterextremen. Nun bedroht auch noch der Bau einer Eisenerzmine die letzten Rentiernomaden. Doch immer mehr junge, traditionsbewusste Samen wehren sich gegen den Ausverkauf der Natur und das Verschwinden ihrer traditionellen Lebensweise.

Am 16.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Unterwegs in Westkanada - Von Goldgräbern und Grizzlybären
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Cariboo in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren die Farben im Westen Kanadas. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Von deren Geschichten beeindruckt, reist Monika Birk weiter auf den Spuren der Lachse an den Quesnel-See. Im Herbst schwimmen zigtausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)

Am 16.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Hütten-Baumhaus
Wendy und James leben im Pazifischen Nordwesten an den Ausläufern des Kaskadengebirges. Die begeisterten Wintersportler wünschen sich ein Après-Ski-Baumhaus, in dem sie mit ihren zwei Kindern in heimeliger Atmosphäre so richtig entspannen können. Der perfekte Ort für das luxuriöse Freizeit-Domizil ist schnell gefunden: Die Konstruktion wird an einer uralten Douglasie und zwei Riesenthujen verankert. Zuvor entwerfen Pete Nelson und sein Team jedoch einen detaillierten Bauplan für das Mini-Chalet.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)

Am 16.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Sagenhafter Südwesten - Schwarzwald
Schauspieler und Kabarettist Martin Wangler ist Schwarzwälder mit Leib und Seele. Als Geschichtensammler ist er in der mystischen Welt der Sagen und Legenden seiner Heimat unterwegs. Als die ersten Menschen die Schwarzwaldgipfel bestiegen und die mächtige Alpenkette erblickten, muss ihnen das wie ein Zauber erschienen sein: Wälder so dicht, dass sie aus der Ferne fast schwarz erscheinen. Flüsse, Schluchten, Wasserfälle, Hochweiden, Moore - das alles gehört zum Schwarzwald. Hier misst der Kuckuck die Zeit, die nebelumwobenen Wälder bergen ihre ganz eigene Kraft. Manches ist längst vergessen, andere Sagen und Mythen, die nur in dieser Landschaft entstehen konnten, sind im Bewusstsein der Schwarzwälder geblieben. Historische Darstellungsgruppen, begeisterte Laien und Schauspieler aus der Region inszenieren die Bilder der alten Geschichten neu. Es werden Menschen vorgestellt, die auch heute noch vom Mythos fasziniert sind oder sogar davon leben. Eine originale Kandelhexe erschreckt am Filmset die Darsteller, die Schiltacher Flößer zeigen ihr wagemutiges Handwerk im Kinzigtal und ein Keltenfürst hat sich bis heute am Leben gehalten.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

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Veranstaltungen


28.07.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details


28.07.2017

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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28.07.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


29.07.2017

Seeadler, Wolf und Co. auf der Spur
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Safari durch das Reservat mit Oberlausitz- Ranger Gisbert Hiller
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29.07.2017

6. Rangertag im Biosphärenreservat
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Die Ranger des Biosphärenreservates laden alle kleinen und größeren Forscher zum 6. Rangertag ein.
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    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
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  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges