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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 17.09.-01.10.

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 17.09.16 06:50 - 07:35 Uhr auf
ZDFneo: Anaconda Wanted - Auf der Suche nach der Riesenschlange
Kaum ein Bewohner Südamerikas wird mehr gefürchtet als die Anakonda. Wenn die gewaltigste Schlange der Welt ihren kräftigen Körper um ihr Opfer schlingt, gibt es selten Rettung. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Horrorgeschichten um das Riesen-Reptil ranken. Doch wie groß werden die Tiere wirklich? Ausgestattet mit modernster Technik versucht ein Team aus Biologen und Tierfilmern, diese Frage zu beantworten. "Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen" - Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Längenrekorde: Von Dreißig-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. Tatsache ist, dass die gewaltigen Schlangen enorme Ausmaße erreichen. Es stimmt aber ebenso, dass nur wenige wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vorliegen. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus - er wurde niemals eingelöst. Ein Team aus deutschen Biologen und Tierfilmern wagt nun in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Unterstützt von Einheimischen und ausgestattet mit modernster Technik, wollen sie eine möglichst große Riesenschlange aufspüren. Doch es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Anakondas lieben das Wasser und halten sich oft im Verborgenen auf.

Am 17.09.16 09:15 - 09:45 Uhr auf
BR: Bärengeschwister - Findelkinder
Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Als zwei junge, verwaiste Bären bei Tierschützer und Naturfotograf Vaclav Chaloupek ankommen, sind sie hungrig und unterkühlt. Er versorgt die Kleinen und ruft sofort den Arzt an. Die beiden Tiere, ein Weibchen und ein Männchen, sind gesund und bekommen Impfungen und einen Wiedererkennungschip. Der Tierschützer hat große Erfahrung in der Aufzucht von Bären und alles scheint nach Plan zu laufen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden dank seiner intensiven Pflege nicht nur unermüdlich im Nachfordern von Milch sind - in einem 4-Stunden-Rhythmus - sondern bald anfangen das Haus zu erobern. Vor allem aber zeichnet sich von vornherein ab, wer der Clevere, und wer der Frechere der beiden ist. Wie in der Natur, so messen die beiden ihre Kräfte in ständigen Spielkämpfen. Vaclav Chaloupek entschließt sich, nach sechs Wochen den ersten Spaziergang ins Freie zu wagen. Der erste Ausflug krempelt das Leben der kleinen Bären um. Vaclav zeigt ihnen, wie man balanciert, und dass man am Seidelbast nicht naschen darf.

Am 17.09.16 09:30 - 10:00 Uhr auf
phoenix: El Niño - wenn das Klima verrückt spielt

Fluten, Dürren und Brände: Das aktuelle "El Niño-Phänomen" soll eines der extremsten des Jahrhunderts werden. "planet e." geht dem weltweiten Wetterphänomen auf den Grund. Wissenschaftler befürchten viele Opfer und Schäden in Milliardenhöhe. Steigt die Wassertemperatur des östlichen Pazifiks in Äquatornähe besonders stark, dann kündigt sich "El Niño" an. Starke Regenfälle in Kalifornien, Zyklone im Jemen und Dürreperioden in Südostasien – das Wetter spielt weltweit verrückt. Die Folgen sind unabsehbar.

Am 17.09.16 09:45 - 10:15 Uhr auf
BR: 13 Hügel für die Orang Utans
13 Hügel - Bukit Tiga Puluh heißt der Nationalpark Indonesiens, in dem intensiv für das Überleben der seltenen Sumatra Orang Utans gekämpft wird. Das hochgesteckte Ziel ist es, die Menschenaffen auf den 13 Hügeln wieder anzusiedeln. Die Tiere, die hier eine Chance bekommen sind z. B. Daisy, Rimba, Wahkiki oder Roberta, und schon die Namen geben ihr Geheimnis preis, denn diese Tiere haben alle bei Menschen gelebt. In Bukit Tiga Puluh lernten bislang fast 40 junge Orang Utans eine Welt kennen, die eigentlich ihre Welt ist - die Wildnis. Doch diese Welt ist ihnen fremd, manchen von ihnen macht sie sogar Angst. Fürsorglich werden sie von Menschen auf ihr neues Leben vorbereitet, bis der Tag der Auswilderung kommt. Manche von ihnen schaffen den Sprung in die Freiheit, andere scheitern, müssen zurück in die Obhut der Menschen. Von einigen Tieren fehlt jede Spur - doch nicht immer muss das den Tod bedeuten: Auch Santi, ein junges Weibchen, war acht Monate lang spurlos verschwunden, dann kam sie zurück - mit ihrem Neugeborenen, dem ersten in Freiheit geborenen Orang-Utan Baby von Bukit Tiga Puluh.

Am 17.09.16 09:50 - 10:35 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 17.09.16 14:55 - 15:40 Uhr auf
arte: Mythos Kongo (1/2) - Fluss der Extreme
Seine Größe und Kraft ist dem Kongo noch nicht anzusehen, wenn er dem Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr bietet die Quellregion des Kongos eines der größten Tierschauspiele der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich mit reifen Früchten vollzufressen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lebt der Schuhschnabel, der größte Schreitvogel der Erde. Aufrecht stehend ist der Schuhschnabel nahezu so groß wie ein Mensch. Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen, bilden sie eigene Lebensräume. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Mit den Elefanten kommen unzählige andere Waldbewohner hierher. Was macht diesen Ort so besonders? Die Dokumentation "Mythos Kongo" spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.

Am 17.09.16 15:40 - 16:20 Uhr auf
arte: Mythos Kongo (2/2) - Im Reich der Menschenaffen
Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt auch die zweite Folge "Mythos Kongo – Im Reich der Menschenaffen" spannende Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.

Am 17.09.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra
Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen.Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch "das kleinste Gebirge der Welt". Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2.500 Meter hoch, die höchste - die Gerlachspitze - misst 2.655 Meter.Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben.

Am 17.09.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Die grüne Meile
Im "immergrünen Staat" Washington gibt es nicht nur Wälder, Berge und Meer: Die Kleinstadt Moses Lake beispielsweise liegt mitten in einer ausgedörrten Halbwüste. Sergeant Mike Jewell fährt hier täglich Streife. Dabei gehen dem Beamten der Naturschutzpolizei nicht nur wilde Tiere, sondern immer wieder auch per Haftbefehl gesuchte Kriminelle ins Netz - so wie in dieser Folge bei einer Autokontrolle! Im King County werden die Kollegen der Bären-Spezialeinheit zu einem anderen Einsatz gerufen: Drei Bärenjunge haben sich auf einem Baum verkrochen und ihre Mutter versucht den Nachwuchs mit allen Mitteln zu verteidigen. Hier ist absolute Vorsicht geboten, damit weder Mensch noch Tier zu Schaden kommen.

Am 17.09.16 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald, durchzogen von dem längsten Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit und begeben sich auf eine Reise, die in der Großstadt Manaus beginnt und in den Weiten der Amazonaslandschaft endet.
(Wdh. morgen 9.35-10.20 Uhr im hr)

Am 17.09.16 17:30 - 18:00 Uhr auf
ARD-alpha: Wohin mit dem dritten Nationalpark?

Ausgabe des bayerischen Umweltmagazins.

Am 17.09.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald
Es gibt Wälder der gemäßigten Zonen, die mit spektakulären Tricks des Überlebens aufwarten. So kann der Kaltregenwald an der Küste Kanadas nur existieren, weil die Bären und Wölfe Fisch auf seinen Moospolstern ablegen. Was das soll, und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können, zeigt diese Dokumentation. Auch dass der Nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe eingegangen und die Pilze nicht ohne die Arbeit von Gleithörnchen überleben können, ist schon höchst sonderbar.

Am 17.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Big Five Südamerika - Der Jaguar
Der Jaguar, die drittgrößte Katze der Welt, hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um sein Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien ging es erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 wieder langsam aufwärts für die Großkatze. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguaçu hatte man lange nicht mit großen Raubkatzen zu tun, denn die wenigen scheuen Exemplare haben sich in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch in der letzten Zeit kommen sie bedrohlich nahe. Vor allem zwei junge Jaguarbrüder machen den brasilianischen Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Jederzeit könnte es zu einem Konflikt mit Menschen kommen - es wäre das Aus für die Jaguare am Iguaçu. Auch im Pantanal, dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland in Zentralbrasilien, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer fürchten um ihr Vieh und lassen die Jaguare immer noch heimlich vergiften. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren mit seiner Kamera die Jaguare in einem abgelegenen Schutzgebiet. Über 39 verschiedene Jaguare konnte er schon ausfindig machen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.
(Wdh. morgen 6.20-7.05 Uhr)

Am 17.09.16 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Mythos Amazonas - Triumph des Lebens
Der Amazona-Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist jedoch weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Der Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)

Am 18.09.16 06:20 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Es halten sich Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesengrizzlys.

Am 18.09.16 07:05 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel. In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.

Am 18.09.16 09:35 - 10:20 Uhr auf
hr: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald, durchzogen von dem längsten Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit und begeben sich auf eine Reise, die in der Großstadt Manaus beginnt und in den Weiten der Amazonaslandschaft endet.

Am 18.09.16 11:20 - 11:45 Uhr auf
arte: Die Stadtfüchse von London
Mit 10.000 Füchsen weist London den höchsten Fuchsbestand Europas auf. Meister Reineke hat sich an das neue Ökosystem angepasst: Er bettelt hinter den Fastfood-Restaurants, macht in den Parks Jagd auf Eichhörnchen und läuft zwischen den Stoßstangen der Autos Slalom. Wildtiere, die durch die Stadt streifen, das gibt tolle Fotos! Guillaume, Marie und ihre kleine Tochter Muse fahren in einem alten VW-Campingbus durch London, um die Menschen zu treffen, die das Verhalten der Stadtfüchse erforschen. Sie fotografieren mit Fernauslöser, damit der Fuchs möglichst nah an die Kamera herankommt. Um die Großstadtkulisse und den Müll, den die Füchse fressen, einzufangen, fotografieren sie mit einem 20mm-Superweitwinkelobjektiv. Terry Woods, der sich für den Schutz der Tiere einsetzt, hilft den beiden Tierfotografen bei der Motivsuche: Er liebt Tiere und kümmert sich seit über 20 Jahren um die Füchse in der Stadt. Mit den riesigen Parks, den vielen Vorgärten und Bergen von Müllsäcken auf den Gehwegen ist London ein wahres Paradies für Füchse. Seit den frühen 30er Jahren hat sich die Hauptstadt immer mehr auf angestammtem Fuchsgebiet breit gemacht. Der Mensch ist in den Lebensraum der Füchse eingedrungen, nicht umgekehrt.

Am 18.09.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
rbb: Lippenbären - Abenteuer mit dem wahren Balu
Indische Lippenbären wurden durch das "Dschungelbuch" weltberühmt, dienten sie doch als Vorlage für den Bären Balu. Lippenbären sind extrem scheu und meist nachtaktiv und können zudem sehr gefährlich werden. Jedes Jahr kommt es in Indien zu tödlich verlaufenden Zwischenfällen mit Lippenbären. Selbst Biologen wissen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Die beiden Hamburger Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wollen dies ändern und stellen sich der enormen Herausforderung. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. In Karnataka, im Süden des Landes, fanden Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern Verhaltensweisen dokumentieren, die selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt waren.

Am 18.09.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Fledermäuse oder Autobahn - - Wie viel Naturschutz verträgt Deutschland?
Naturschutz ist wichtig – doch um welchen Preis? Was ist, wenn der Naturschutz den Bau dringend benötigter Autobahnen, Bahntrassen oder Flüchtlingsheime verhindert? Fledermäuse, die den Bau einer Autobahn verzögern, Eidechsen, die neue Bahngleise blockieren, Bäume, die dem Bau einer Flüchtlingsunterkunft im Weg stehen. Solche Konflikte gibt es im ganzen Land. Übertreibt es der Naturschutz manchmal mit seinen Forderungen? In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen tobt seit mehr als 50 Jahren ein Streit: Soll die Autobahn A33 von Bielefeld aus in Richtung Osnabrück verlängert werden oder nicht? Seit Jahrzehnten quälen sich Autofahrer täglich durch Staus, Anwohner leiden unter Luftverpestung und Lärm. Immer neue Klagen, unter anderem für den Erhalt einer Fledermaus-Kolonie, haben die Autobahn um Jahrzehnte verzögert. Jetzt wird endlich gebaut. Aber die Umweltauflagen sind hoch und teuer. Über 30 Millionen Euro werden für Grünbrücken, Fledermausabweiser und Ausgleichsmaßnahmen ausgegeben.
Im Steigerwald in Franken gibt es kaum eine Straßenkreuzung, an der keine Plakate stehen: Pro und Kontra Nationalpark Steigerwald. Der Konflikt hier: Sollen Teile der Region in einen Nationalpark umgewandelt werden? Die Naturschützer wollen ein totales Nutzungsverbot, und das ruft die Holzwirtschaft auf den Plan. Befürworter und Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Sie beschimpfen sich gegenseitig als "profitorientierte Holzunternehmer" oder "verblendete Naturschützer". Die eine Seite beklagt die sterbenden Sägewerke, die andere Seite die sterbenden Buchen. Claudia Bosse, Dozentin am Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung an der TU München ist Vermittlerin bei vielen Konflikten. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie man den Naturschutz und den Lebensraum des Menschen unter einen Hut bekommt. Die ZDF-Umweltdokumentation "planet e." begleitet Claudia Bosse bei ihrer Recherchereise durch Deutschland und zeigt, wo der Naturschutz wichtigen Kompromissen manchmal im Weg stehen kann.

Am 18.09.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
ARD: Big Five Asien - Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich ein Team auf die Suche nach den Löwen.

Am 18.09.16 18:40 - 19:20 Uhr auf
ServusTV: Wildes Land - Natur vor der Haustüre
Von zarten Schmetterlingen bis zum mächtigen Hirsch, von der Hausmaus bis zum Bartgeier - "Wildes Land", das Tiermagazin bei ServusTV, öffnet die Augen für die kleinen und großen Wunder der Natur. Es zeigt außergewöhnliche Verhaltensweisen und Überlebensstrategien im Laufe der Jahreszeiten. Der Wildtier-Experte Univ.Prof. Walter Arnold gibt Einblicke in die Welt der Wildtierforschung und Zoologin Gudrun Kaufmann ist den Tieren in freier Wildbahn auf der Spur. Die beiden erklären etwa, wie sich Wildkatzen in der Finsternis zurechtfinden und warum Singvögel in der Stadt lauter singen.

Am 19.09.16 08:40 - 09:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Im Reich der Brüllaffen
Guyana ist eines der am wenigsten erforschten Länder der Erde. Es grenzt an Brasilien, Venezuela und Surinam sowie an den Atlantik. Dort findet man dichte Wälder, weitläufige Steppenlandschaften und mystisch anmutende Berge. Auf der Suche nach unbekannten Tierarten macht sich ein Expertenteam um Tierfilmer Gordon Buchanan auf, die unberührte Natur dieses faszinierenden Landes zu entdecken. Die Dschungel-Expertin Justine Evans und ihr Team haben ihre Plattform in den Baumwipfeln gebaut. Von dort aus wollen sie die Tierwelt in den Bäumen erforschen. Endlich, nach einer langen Woche des Wartens, bekommen sie eine Familie roter Brüllaffen vor die Kamera.

Am 19.09.16 09:35 - 10:20 Uhr auf
SWR: Sagenhafter Südwesten - Schwarzwald
Als die ersten Menschen die Schwarzwaldgipfel bestiegen und die mächtige Alpenkette erblickten, muss ihnen das wie ein Zauber erschienen sein: Wälder so dicht, dass sie aus der Ferne fast schwarz erscheinen. Flüsse, Schluchten, Wasserfälle, Hochweiden, Moore - das alles gehört zum Schwarzwald. Hier misst der Kuckuck die Zeit, die nebelumwobenen Wälder bergen ihre ganz eigene Kraft. Manches ist längst vergessen, andere Sagen und Mythen, die nur in dieser Landschaft entstehen konnten, sind im Bewusstsein der Schwarzwälder geblieben.

Am 19.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Wenn die Felder grün werden, finden auch die Hasen wieder reichlich zu fressen. Am Feldrand im Gras verborgen sind die Hasenjungen zur Welt gekommen. Regungslos hocken die Winzlinge tagsüber in ihrem Versteck. In der Nacht kommt die Mutter, um ihren Nachwuchs zu säugen - so kann kaum ein Räuber die Jungtiere entdecken. Wildtierbiologen spüren die Jungtiere mit Infrarotlicht auf, um ihnen einen kleinen Funksender anzuheften. Auf diese Weise wollen die Forscher herausfinden, wie sie die Feldhasen auch in Niedersachsen zukünftig besser schützen können. Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.

Am 19.09.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. 1993 gründete Claudine André 50 Kilometer von Kinshasa entfernt die Schutzstation Lola ya Bonobo, das Paradies der Bonobos. Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen". Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur. Trotzdem gibt es für Claudine André auch Grund zur Freude, denn nach zwölf Jahren Arbeit kündigt sich ein großes Ereignis an: Das Bonobo-Weibchen Etumbé ist trächtig. Sie stammt allerdings aus einem medizinischen Versuchslabor und niemand weiß, ob sie ihr Junges nach der Geburt annehmen wird. Wenn es gelingt, dass Etumbé ihr Baby selbstständig versorgt, wenn in der zusammengewürfelten Gruppe von Bonobo-Waisen Verwandtschaftsbeziehungen entstehen, ist Claudine André ein weiterer großer Schritt gelungen. Ein Schritt auf dem Weg, ihren Bonobos wieder ein selbstständiges Leben in freier Natur und ohne Menschen ermöglichen zu können.

Am 19.09.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Fort McMurray - Kanada im Ölfieber
In den letzten Jahrzehnten hat sich Kanada zu einem der größten Förderer von Ölsand entwickelt. Besonders in der Stadt Fort McMurray ist der Boom zu spüren. Nirgendwo im Land ist das Einkommen der Menschen höher. Doch die Ölsandförderung hat extreme Auswirkungen: Gigantische Waldflächen werden abgeholzt, Ölsand ausgebaggert, Teer in einem energieintensiven Prozess aus dem Erdreich geätzt, um schließlich zu synthetischem Rohöl raffiniert zu werden. Zurück bleiben Klärbecken und zerstörtes Land. Bislang sind gerade einmal drei Prozent der kanadischen Ölsandreserven gewonnen. Die Ökobilanz ist schon jetzt miserabel, die humanitäre nicht minder. Doch die Entscheidung über die Zukunft der kanadischen Ölsande liegt nicht allein in Alberta. Die Menschheit muss sich entscheiden: zwischen zeitlich begrenztem Wohlstand und endgültiger Zerstörung des Planeten. Alternativen sind - noch - möglich.

Am 19.09.16 13:20 - 14:10 Uhr auf
3sat: Rehbock, ledig, sucht ...
Rehe besitzen eine optimale Ausrüstung, um sich vor ihren natürlichen Feinden zu schützen: ihr Fell. Im Sommer und im Winter tragen sie Farben, die sie in ihrer Umgebung tarnen. Auch ihre Körperform ist bestens angepasst an ein unscheinbares Leben im Dickicht. "NETZ NATUR" hat die geheimnisvollen Waldtiere genauer unter die Lupe genommen und berichtet aus dem gefahrenvollen Leben eines Rehs. Zusammengerollt und geduckt im hohen Gras liegt es da, ganz alleine. Seine Augen wenden den Blick ab. Das ist die Überlebensstrategie des neugeborenen Rehkitzes. Noch kann es vor Feinden nicht fliehen. Aber sein getüpfeltes Kleid tarnt es perfekt. Deswegen ist es auch für Bauern beim Wiesenmähen praktisch unsichtbar. Um einige Rehe vor dem Tod zu retten, werden mittlerweile Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt. Diese spüren die hilflosen Rehkitze in der Wiese auf, damit sie vor dem Mähtod gerettet werden können. Weiter schützen Warnanlagen mit Bewegungsmeldern Rehe davor, mit Verkehrsmitteln zusammenzustoßen. Ganz andere Probleme hat ein Rehbock: Getrieben von seinem Instinkt rennt er seiner Herzdame nach. Diese lässt ihn jedoch geschickt zappeln. Ob er sie herumkriegt? Solche Aufnahmen sind Tierfilmer Felix Labhardt gelungen. Er filmte Rehe über drei Jahre hinweg und weiß genau, wie man sich in die Privatsphäre dieser Tiere begibt.

Am 19.09.16 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Global, genial, phänomenal!
Eine Oase mitten im Regenwald: Die Baumhäuser des Vythiri Resorts im indischen Wyanad sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert. Das Wasser in den komfortablen Gästezimmern stammt aus einer nahen Quelle, und die Stromversorgung wird mit Solarenergie betrieben. Dort kann man in den Baumwipfeln einen Aufenthalt der besonderen Art erleben. Und wer gerne mal in einem Vogelnest schlafen würde, für den lohnt sich eine Reise nach Schweden. Hier hat sich der Architekt Bertil Harström bei der Konstruktion der "Bird Nest Suite" im "Tree Hotel" ebenfalls von der Natur inspirieren lassen. Pete Nelson stellt in dieser Folge einige der spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.

Am 19.09.16 14:45 - 15:45 Uhr auf
NDR: Der Hirschrufer
Frettchen, Hühner und ein zahmer Rothirsch: Immo Ortlepp lebt inmitten seiner Tiere. Und er liebt die Natur, sie ist sein Zuhause. Am Rande eines kleinen Dorfes in der Wedemark bei Hannover hat sich der passionierte Jäger und Naturfreund seinen Traum vom Leben verwirklicht. Er führt Jagdscheinanwärter zum "Grünen Abitur", gibt Seminare, präpariert Trophäen und bringt Kindern und Jugendlichen die heimische Natur nahe. Sein "Biologieunterricht zum Anfassen" ist legendär. Kerstin Patzschke-Schulz begleitet den außergewöhnlichen Niedersachsen durch das Jahr und feiert Immo Ortlepps Sieg bei der Deutschen Meisterschaft im Hirschrufen.

Am 19.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.

Am 19.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
Erstmals erzählt eine aufwendig gedrehte Tierdokumentation die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa. Es ist die erstaunliche Geschichte der drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko. Auf der Suche nach einer Partnerin überwinden sie atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und aufbrechen zu Wanderungen über mehr als tausend Kilometer. Diese Frage bewegt auch die europäischen Wolfsforscher, als sie die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Senderhalsbändern ausstatten. Und dann passiert das, was die Biologen schon immer vermutet hatten. Der erste Teil begibt sich zusammen mit der Wolfsbiologin Francesca Marucco auf die Spuren des italienischen Wanderwolfs Ligabue. Er wandert durchs nördliche Italien. Überall lauern die Gefahren des Menschen, täglich muss er seinen Hunger stillen. In den französischen Seealpen findet er schließlich die passende Partnerin. Doch da nimmt sein Schicksal eine tragische Wendung.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 19.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Dem Ruf der Natur bedingungslos folgen! Legendär, der Claim des kalifornischen Naturschützers John Muir, der als Vater der amerikanischen Nationalparks gilt. Dass die Wildnis unwiderstehlich lockt, hat für viele heute wie damals unbedingte Gültigkeit. Und dabei geht es nicht nur um das Glück, draußen zu sein. Es geht um die immer verletzlichere Balance der Natur. Als Muir und andere begeisterte Pioniere gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks im Westen Nordamerikas gründeten, lebten gerade mal eine Milliarde Menschen: sie sollten in die Parks kommen und die Schönheit der Erde sehen. Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen unseren Planeten und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie in Zeiten von Öl und Fracking, schnellem Wachstum, knappen Kassen, Klimawandel? Und wie erleben sie diejenigen, die tagtäglich dort leben und arbeiten - Ranger, Wissenschaftler, Abenteurer - von denen viele aus Deutschland kommen, wo sie alles für ihren Park zurückließen?
(Wdh. übermorgen 17.45-18.30 Uhr)

Am 20.09.16 02:25 - 03:10 Uhr auf
arte: Kanada - Indianer schreiben Geschichte
Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischen wieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Xeni Gwet'in vom Stamm der Chilcotin im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. Das spektakuläre Bergrennen gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Leben der Chilcotin. Wagemutige Reiter sammeln sich auf einer Bergspitze, um dann in atemberaubendem Tempo den Hang hinunterzujagen. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Chilcotin arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Chilcotin überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Chilcotin sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.

Am 20.09.16 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 20.09.16 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 20.09.16 06:10 - 06:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Afrika - Zentralafrikanische Republik
Das dunkle Herz Afrikas: Die Dschungel des Kontinents sind die am wenigsten erforschten des Planeten. Mithilfe des Baaka-Stammes dringt Saba Douglas-Hamilton in den geheimnisvollen Urwald vor und begegnet Elefanten, Antilopen und dem seltenen Pinselohrschwein.

Am 20.09.16 08:20 - 08:35 Uhr auf
WDR: Leben im Kornfeld
Aus einem kahlen Acker wird innerhalb weniger Monate ein Schlaraffenland für eine Vielzahl von Tierarten. In einem naturnah bewirtschafteten Weizenfeld zieht ein Hamsterweibchen ihre Jungen auf. Das Korn ist eigentlich für menschliche Mägen bestimmt, aber die Feldhamster zweigen einen kleinen Teil für sich ab und legen eine unterirdische Vorratskammer an. Nebenan ist der Maulwurf auf der Pirsch nach Regenwürmern. Sie und andere Zersetzer machen den Ackerboden fruchtbar. Zwischen den Getreidepflanzen sprießen Feldblumen wie Kornblume, Frauenspiegel oder Klatschmohn. Die Mohnblüten wiederum spielen eine wichtige Rolle im Leben der Mohnbiene - und das nicht als Pollenlieferant. So profitieren viele Arten vom Ackerbau, solange sie an den raschen Wachstumszyklus angepasst sind. Denn im Herbst ist alles vorbei. Nach der Ernte liegt der Acker wieder brach - bis zum nächsten Frühjahr.

Am 20.09.16 08:50 - 09:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Von Piranhas und Säbelzahnfischen
Das Team um Tierfilmer Gordon Buchanan dringt immer weiter in den Dschungel vor. Doch nicht alle Tiere sind über den Besuch der Menschen erfreut: Ein giftiger Tausendfüßler verirrt sich in die Hängematten der Damen, Dr. George McGavin wird von einem Skorpion gestochen und schließlich macht es sich eine Riesenvogelspinne im Camp gemütlich.

Am 20.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Krieg der Ameisen
Wie mächtig kann ein zwei Millimeter großer Winzling werden? Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie riesiger Größe erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Organismus der Welt. Sie kooperieren, sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität, sie vernichten alle heimischen Ameisenarten und sie haben das Potential, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Wissenschaftler versuchen verzweifelt, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen. Bislang aber haben sie kein Mittel gegen die Invasoren gefunden. Die Dokumentation zeigt die lange unentdeckte Mikrowelt der argentinischen Ameisen.

Am 20.09.16 10:50 - 11:25 Uhr auf
hr: China - Ökologie und Wirtschaft
China hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt, dem das Land alles untergeordnet hat. Aber der anhaltende Erfolg hat seinen Preis: Besorgnis erregende Umweltprobleme alarmieren die Politik. China hat sich beim Umweltschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch ihre Umsetzung ist oft schwierig und langwierig. Und so organisieren sich immer mehr Menschen auf lokaler Ebene.

Am 20.09.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Zum Kuckuck nochmal
Kuckuck! Kuckuck: So schallt es aus dem Wald. Aber Vorsicht! Der Kuckuck ist auch ein kleiner Teufel, weswegen es Redensarten wie "Scher dich zum Kuckuck!" gibt. Der wunderliche Vogel wirft einfach die Eier anderer Vögel aus dem Nest und legt sein eigenes hinein. Kaum jemand hat ihn je dabei beobachtet oder gar fotografiert und gefilmt. Wie macht er das nur? Und vor allem: Aus welchem Grund macht er das? Warum akzeptieren die Singvögel das fremde Ei in ihrem Nest? Und wie schaffen es die deutlich kleineren Eltern einiger Vogelarten, das Kuckucksküken großzuziehen? Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten ist der pensionierte Bergedorfer Biologielehrer Karsten Gärtner dem Kuckuck und seinem "Unwesen" auf der Spur. Kaum jemand hat den sonderbaren Vogel so intensiv beobachtet wie er. Zusammen mit Schülern folgt "NaturNah" dem Kuckucksforscher ins Schilf und zeigt sensationelle Filmaufnahmen aus dem Leben des geheimnisvollen Vogels.

Am 20.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.

Am 20.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe (2/2)
Auch der zweite Teil der Odyssee der einsamen Wölfe erzählt die Rückkehr des Wolfes in seine alten, angestammten Territorien in Mitteleuropa. Der Wanderwolf Ligabue bricht in Norditalien auf und begibt sich auf diesem Weg auf die Suche nach einer passenden Partnerin. Doch in den französischen Seealpen nimmt sein Schicksal eine tragische Wendung. Alan, ein Wanderwolf aus Ostdeutschland, erreicht nach 1.500 Kilometern die weißrussische Grenze. Auch er hat mehrspurige Autobahnen unverletzt überwunden und reißende Flüsse durchschwommen. An der weißrussischen Grenze wartet jedoch eine ganz neue Bedrohung auf ihn: Hier gehört der Wolf noch zum jagdbaren Wild. Slavko, der dritte Wanderwolf, bricht in Slowenien auf. Seine Reise führt ihn durch die frostklirrenden Gebirge Österreichs und Italiens. Er ist es, der der europäischen Wolfsforschung ganz neue Erkenntnisse liefern wird.

Am 20.09.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still
"Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson. So weit ist es noch nicht, aber weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild- und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Die Folgen des Insektensterbens sind schon heute zu spüren. Ein europäisches Forschungsprojekt zeigt, dass viele Wildblumenarten vom Aussterben bedroht sind. Denn fast 90 Prozent der Wildblumen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen ohne Bestäubung durch Insekten nicht fortpflanzen. Ohne Insekten fehlt zudem ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Der Vogelforscher Hans Günther Bauer hat in Gegenden rund um den Bodensee festgestellt, dass Vogelarten, die sich von Großinsekten ernähren, stark abnehmen. In "Faszination Wissen" wird gezeigt, wie wichtig Insekten für den Menschen und das gesamte Ökosystem sind, und es wird gefragt, wo die Ursachen für das Insektensterben liegen, und was dagegen getan werden kann.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.15 Uhr)

Am 21.09.16 06:00 - 06:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (1/3)
Es ist eine unbekannte Welt im Herzen Borneos. 45 Meter Hohe Bäume, 3000 Meter hohe Berge und ein Höhlensystem, das sich kilometerlang erstreckt. Ein Team von Biologen, Anthropologen und Kletterern macht sich auf den Weg, um dieses Gebiet zu erforschen. Ihr Ziel ist es nicht nur, bislang unbekannte Tierarten zu entdecken. Sie wollen außerdem ihr gefilmtes Material dazu benutzen, um das gesamte Gebiet zu einem Naturreservat machen zu lassen. 40 Tage lang will das Team im Imbak Canyon bleiben, zwei Tonnen an Kameraausrüstung, Nahrung und Medizin haben sie im Gepäck. Der Start verläuft vielversprechend: Nur 500 Meter vom Camp entfernt entdecken die Forscher Spuren des äußerst seltenen Nebelparders, eine Leopardenart. Ein Skorpion kommt dem Team noch näher - und nistet sich in der Toilette des Camps ein. Doch nicht nur von den wilden Tieren droht Gefahr.

Am 21.09.16 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Artenvielfalt in NRW
In dieser Sendung reisen wir in die ganz frühen Tage von Nordrhein-Westfalen und erzählen, wie schon vor mehr als 500 Millionen Jahren der Grundstein für die Naturräume gelegt wurde, die wir heute dort sehen. Plattentektonik, Urmeere und Gletscher haben die Landschaft in NRW geformt. So entstanden der flache Niederrhein, die erzreiche Eifel und die Sanddünen in der Wahner Heide. Aber wie kann diese sandige Dünenlandschaft zu den artenreichsten der Region zählen? Und wo kommt das Erz in der Eifel eigentlich her? Seltene Arten bekommen hier eine Bühne: zum Beispiel das Gelbe Galmeiveilchen, das es nur in NRW gibt. Es hat sich hochspezialisiert auf die Böden bei Stolberg in der Nähe von Aachen, aus denen schon in der Römerzeit Zink gefördert wurde. Heute reisen Botaniker aus aller Welt an, um das einzigartige Veilchen während seiner Blütezeit im Mai zu sehen. Auch der Elfrather See in Krefeld ist etwas Besonderes, denn seit einigen Jahren verderben Grau- und Nilgänse den Badegästen hier den Freizeitspaß. Die Gänse haben den See für sich entdeckt, wie auch viele andere Baggerseen entlang des Niederrheins, die es aus geologischen Gründen dort reichlich gibt. Hier finden die Tiere einen reich gedeckten Tisch: viel Wasser und Landwirtschaft.

Am 21.09.16 08:55 - 09:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Auf den Spuren der Riesenotter
Dem Team um Tierfilmer Gordon Buchanan ist es aufgrund der unpassierbaren Stromschnellen des Rewa Rivers unmöglich, zum Flussoberlauf zu kommen. Kurzerhand tragen sie ihre Boote und die komplette Ausrüstung durch den Dschungel. Doch all die Mühen werden belohnt, denn sie bekommen eine Familie von Riesenottern sowie ein Wasserschwein, das größte lebende Nagetier der Erde, vor die Linse.

Am 21.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Seenparadies Mecklenburg Unter - Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten, wie Fischadler und Eisvögel, spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Scharen von Kranichen, die über Mecklenburg ziehen, verheißen den nahen Frühling. Jetzt ziehen auch die Schausteller los. Ihnen begegnen Tiere einer längst vergessenen Zeit - Wisente. Der Müritz-Nationalpark ist ein Paradies der Adler. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen die saubersten Seen Norddeutschlands. Die "Perle" unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt.

Am 21.09.16 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Brasilien - Von Piranhas und Kaimanen
Jeder kennt die Schauergeschichten rund um Piranhas - aber stimmen sie auch wirklich? Können sie tatsächlich Menschen fressen? Um das zu erfahren, fliegt Reporterin Karen Markwardt in die Heimat der Piranhas nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort trifft sie Eije Pabst, ihren Guide, der schon seit über 30 Jahren im Amazonasgebiet lebt. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele spannende Tiere wie hier im tropischen Regenwald. Schon auf einem Quadratkilometer findet man ungefähr 500 verschiedene Ameisenarten. Zwei davon lernt Karen kennen. Beeindruckend ist die Tucandera Ameise, denn sie wird bis zu zwei Zentimeter groß und ein Biss von ihr ist schmerzhafter als der einer Hornisse. Deswegen müssen Karen und Eije sehr vorsichtig mit ihr umgehen. Das Faultier, das ein paar Bäume weiter in den Ästen hängt, ist dagegen harmlos. Um sich zu schützen lebt es fast nur auf Bäumen und bewegt sich nur im Zeitlupentempo, damit es nicht wahrgenommen wird.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 21.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm
Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im "Pine Tree State" Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird. Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!

Am 21.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind die "Australiens Teddys" eher als gemütliche Tiere bekannt, doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Kilometerweit erschallen die grunzenden Rufe der Männchen. Wer hätte gedacht, dass die scheinbar sanftmütigen Koalamännchen jetzt regelrecht zu Wüstlingen werden, die sich gegenseitig rabiat bekämpfen und versuchen, über die Weibchen herzufallen. Doch die wissen sich zu wehren: mit scharfen Krallen und anderen Tricks. Im Koalawald leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ihre ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu! Vor der gut getarnten Giftschlange sollte man aber sich nicht nur als Vogel oder Echse in Acht nehmen: Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Der Leierschwanz ist der Meistersänger im Eukalyptuswald. Mit langem Federschmuck und komplexen Melodien versucht er, Weibchen in seine Balzarena zu locken. Der Leierschwanz imitiert die Gesänge der anderen Vögel im Wald perfekt, und nicht nur die: Auch Umgebungsgeräusche kann er nachahmen. Mit seinem skurrilen Gesang und wildem Tanz will er der Damenwelt imponieren. Der ordnungsliebende Seidenlaubenvogel hingegen bezirzt die Weibchen mit einer Sammlung aus gelben und blauen Gegenständen, die er sorgsam um seine kunstvoll errichtete Liebeslaube drapiert. Ob glänzende Federn, leere Schneckenhäuschen oder Plastiklöffel, alles, was die richtige Farbe hat, kommt ihm gerade recht, um die Auserwählte von sich zu überzeugen.

Am 21.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: NaturTalente - Smart & Smarter
Wer denkt, dass nur wir Menschen Außerordentliches vollbringen, sollte sich im Tierreich umsehen: Dort wimmelt es vor Erfindergeist! Winzige Wanderameisen errichten Trutzburgen aus eigenen Körpern mit bis 15 Zentimeter dicken Wänden. Webervögel bauen nur mit Hilfe ihres Schnabels kunstvoll geflochtene Hängenester aus Gras. Elefanten haben ein riesiges Navigationssystem im Kopf, um verborgene Wasserstellen in der Wüste zu finden. Kapuzineraffen und Bergpapageien haben gelernt, geschickt mit Werkzeugen umzugehen. Schnell wird klar - es sind nicht nur die großen Säugetiere, die klug agieren - viele Vögel verhalten sich intelligent. Und auch Fische sind smart: Die kleinen Schützenfische in den Mangroven Sri Lankas beschießen ihre Beute mit Wasserpistolen. Und wenn Winzlinge wie Termiten oder Ameisen kooperieren, vollbringen sie wahre Wunderleistungen. Cleverness zahlt sich eben aus - und Staunen ist erlaubt! Sind doch alle Tiere und jedes auf seine Art: Smart & Smarter!
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 22.09.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 22.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (2/3)
Schreck zur Halbzeit der Expedition! Der Wissenschaftler Cede Prudente wurde von einer hochgiftigen Otter gebissen. Wenn das Gift schon im Blutkreislauf ist, kann nur noch der Not-Helikopter helfen. Unterdessen erforscht Gordon Buchanan einen extrem kuriosen Lebensraum: Einer der riesigen Bäume des Regenwalds wurde komplett von Termiten ausgehöhlt und dient nun als Heimat für eine ganze Reihe von Tieren.

Am 22.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Rosskastanie
Die rotbraune Frucht kennt jedes Kind, den stattlichen Baum kennt jeder Biergartengänger. Doch die Kastanie birgt noch so manches Geheimnis. So ändern z.B. ihre Blüten die Farbe, um mit Bienen zu kommunizieren.

Am 22.09.16 08:50 - 09:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (1/3)
Vor drei Millionen Jahren stiegen unsere Vorfahren von den Bäumen herab, um ihr Glück auf ebener Erde zu suchen. Jetzt geht eine kleine Gruppe von drei Menschen - ein Zoologe, ein Tierfilmer und ein Abenteurer - den umgekehrten Weg. Ein großes Baumhaus mitten im Regenwald wird die Basis ihrer sechswöchigen Expedition. Dabei geht es ebenso um die Erforschung einer bis heute weitgehend unbekannten Affenart wie um die Bewältigung des außergewöhnlichen Alltags. Mitten im unberührten Regenwald inspiziert die dreiköpfige Expeditionsgruppe ihr neues Domizil für die kommenden sechs Wochen: das große Baumhaus. Doch schon bald sind alle gespannt auf die ersten Arbeitsausflüge. Julie will eine weitgehend unbekannte Affenart unbedingt bei Nacht beobachten, während sich Gavin sogar in Krokodilsnähe begibt, um sie zu filmen.

Am 22.09.16 09:45 - 10:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (2/3)
Die scheuen Affen scheinen sich langsam an die Anwesenheit des Teams in den Höhen des Regenwalds zu gewöhnen. Einige kommen sogar direkt ins Baumhaus zu Besuch. Julie revanchiert sich, indem sie eine Nacht in der Schlafzone der Affen verbringt. Guy begibt sich dagegen auf die Spuren der Elefanten und bekommt dabei Hilfe von einem Experten.

Am 22.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Starenliebe am Ammersee
Mit dem Vogelforscher Herbert Biebach begibt sich der Filmautor Jens-Uwe Heins auf eine Ammerseereise in eine faszinierende Natur vor den Toren Münchens mit seltenen Greifvögeln, Bibern, den letzten Brachvögeln Südbayerns, Blaukehlchen und Drosselrohrsängern und auch Staren. Das Filmteam beobachtet mit Andechser Vogelforschern ein Starenjahr am Ammersee. Ob zu den Klöstern Andechs und Dießen, in das weltberühmte Naturschutzgebiet "Ammersee-Südufer", zum Dampferhafen Stegen oder in die Herrschinger Bucht - an 43 Uferkilometern geht es zu Fuß, mit dem Schiff und per Ballon auf eine Expedition in die heimische Natur.

Am 22.09.16 12:30 - 13:20 Uhr auf
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten
Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer. Der Chef der Hundestaffel ist Mutinda, der selbst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um als Ranger seinen Dienst zu tun. Mutinda kennt viele Tricks und Fluchtwege der Wilderer. Doch das Einsatzgebiet ist riesig und umfasst Gebiete in Kenia und in Tansania. So ist es schlicht nicht möglich, überall Ranger zu postieren. Die Ursache aller Wilderei ist die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Elfenbein durch die neue chinesische Mittelschicht. Big Life hat eine klare Botschaft an alle Wilderer: "Es lohnt sich nicht. Wir fassen jeden, der den Wildtieren schadet!" Nur das kann Wilderer abschrecken. Mutinda ist so oft es geht mit seiner erfahrenen Hündin Dede im Einsatz. Die Treffergenauigkeit der Spürhunde ist bei Wilderern gefürchtet. Viele von ihnen verstehen nicht, wie sie bereits innerhalb von 72 Stunden nach der unbeobachteten Tat gestellt werden können. Doch der Spürnase von Mutindas Hündin Dede entgeht nichts.

Am 22.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall
Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.

Am 23.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Borneo (3/3)
Zum Abschluss der Expedition will das Team in zwei Gruppen noch tiefer in den Dschungel vordringen. Die Herausforderungen werden dabei noch größer.

Am 23.09.16 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Rotbuche
Sie ist ein häufiger Baum hierzulande: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von 100 Laubbäumen 14 Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig.

Am 23.09.16 08:50 - 09:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (3/3)
Die sechswöchige Expedition in den Höhen des Regenwalds geht zu Ende. Die Affen haben sich mittlerweile an Julie gewöhnt. Julie hofft, dass ihnen diese Gewöhnung an den Menschen beim Überleben helfen wird. Außerdem glaubt sie, dass ein sanfter Ökotourismus der ganzen Region helfen könnte. Guy versucht sich unterdessen als Tarzan - mit wechselhaftem Erfolg.

Am 23.09.16 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?

Am 23.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Weißes Gold
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.

Am 23.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Versteckt in der Baumkrone

Tedd und Janet lieben Geländespiele wie "Paintball" und "Capture the flag". Deshalb bauen Pete Nelson und seine Handwerker für das Ehepaar in Celeste, Texas, eine Wohlfühloase im Camouflage-Look. Von außen sieht das Baumhaus wie ein gut getarnter Survival-Unterschlupf aus. Die Inneneinrichtung bietet jedoch den Komfort einer Hotelsuite. Von den Möbeln über die Teppiche bis zu den gerahmten Familienschnappschüssen an der Wand: Das Interieur des Freizeit-Domizils wird von Designerin Tory mit viel Liebe zusammengestellt.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)

Am 24.09.16 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Es halten sich Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesengrizzlys.

Am 24.09.16 07:00 - 07:40 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel. In den endlosen Gebirgsketten der Coastalmountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.

Am 24.09.16 07:55 - 08:35 Uhr auf
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. 1993 gründete Claudine André 50 Kilometer von Kinshasa entfernt die Schutzstation Lola ya Bonobo, das Paradies der Bonobos. Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen". Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur. Trotzdem gibt es für Claudine André auch Grund zur Freude, denn nach zwölf Jahren Arbeit kündigt sich ein großes Ereignis an: Das Bonobo-Weibchen Etumbé ist trächtig. Sie stammt allerdings aus einem medizinischen Versuchslabor und niemand weiß, ob sie ihr Junges nach der Geburt annehmen wird. Wenn es gelingt, dass Etumbé ihr Baby selbstständig versorgt, wenn in der zusammengewürfelten Gruppe von Bonobo-Waisen Verwandtschaftsbeziehungen entstehen, ist Claudine André ein weiterer großer Schritt gelungen. Ein Schritt auf dem Weg, ihren Bonobos wieder ein selbstständiges Leben in freier Natur und ohne Menschen ermöglichen zu können.

Am 24.09.16 08:25 - 08:35 Uhr auf
ARD: Der Superbaum - Johannes erforscht das Holz der Zukunft
In neuneinhalb Minuten bringen deine neuneinhalb Reporter Themen aus Gesellschaft und Politik, die dich wirklich interessieren, auf den Punkt und suchen Antworten auf deine Fragen. Das gilt natürlich auch bei aktuellen Ereignissen. Wenn dir etwas komisch vorkommt oder du etwas nicht verstehst, finden wir für dich heraus was falsch läuft und was du selbst tun kannst um aktiv etwas zu ändern.

Am 24.09.16 09:35 - 09:50 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. - Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.

Am 24.09.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
mdr: Wildschweine im Teutoburger Wald
Im Teutoburger Wald demonstrierte Hermann der Cherusker einst den Römern den Kampfesmut der Germanen. Bei Detmold steht sein Denkmal, obwohl die Schlacht hier gar nicht stattfand. Trotzdem lockt die imposante Statue alljährlich tausende Besucher an, ebenso wie die von Wind und Wetter gemeißelten Externsteine bei Horn-Bad Meinberg und die malerischen Fachwerkdörfer in der Region. Verborgen bleibt vielen Besuchern ein anderer Schatz des 120 Kilometer langen Mittelgebirgszuges zwischen Bielefeld und Osnabrück: seine reichhaltige Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf, Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer häufiger Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt und durch ihre Wühlerei verschaffen sie auch anderen Tieren leichteren Zugang zu Wurm und Wurzel. Der Film begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen "Frischlingen" im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern in der herbstlichen "Rauschzeit". Daneben zeichnet er ein liebevolles Portrait einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands - des Teutoburger Waldes. Die Merkmale eines der reizvollsten Naturparks im norddeutschen Raum sind ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, mit Orchideen übersäte Kalktrockenoasen, verwunschene Moore und die leicht geschwungenen Hügel einer Altmoränenlandschaft.

Am 24.09.16 14:55 - 15:40 Uhr auf
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana, dem flächenmäßig größten Département, schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.

Am 24.09.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstreckt sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist mit mehr als 11.000 Hektar der drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont, dessen Mönche Anfang des 19. Jahrhunderts begannen, die Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen.

Am 24.09.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Unter Beschuss
Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt - und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen? 270 Kilometer weiter im Norden kontrolliert Sergeant Erik Olson mit seinem Boot die Gewässer vor Seattle: Der Küstenabschnitt ist stark befahren und leider auch bei Wilderern beliebt. Mitten in der Nacht gehen dem erfahrenen Beamten der Naturschutzpolizei drei illegale Krabbenfischer ins Netz!

Am 24.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näher kommen.

Am 24.09.16 20:15 - 21:10 Uhr auf
arte: Mythos Wolfskind - Mogli und die wilden Kinder
Viele Völker kennen Erzählungen von Kindern, die über einige Jahre hinweg von Tieren großgezogen worden sind. Gut dokumentierte Fälle von diesen sogenannten Wolfskindern sind jedoch selten. Die Jungen und Mädchen wachsen ohne Kontakt zu Menschen auf und bekommen so keine Gelegenheit, das Sprechen oder menschliches Sozialverhalten zu erlernen. Stattdessen eignen sie sich angeblich verschiedene tierische Laute und Verhaltensweisen an. Doch entsprechen diese Geschichten tatsächlich realen Erlebnissen?
(Wdh. morgen 19.30-20.15 Uhr im ZDF)

Am 24.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Die grüne Anakonda: Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm. Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben ihr immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)

Am 24.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie das Leben von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll ihren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú, der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen – allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)

Am 24.09.16 21:10 - 22:05 Uhr auf
arte: Als Kind allein unter Affen - Marina Chapman
Marina Chapman behauptet von sich selbst, als Kind im kolumbianischen Dschungel ausgesetzt und von einer Gruppe Affen aufgezogen worden zu sein. Wissenschaftler überprüfen nun zum ersten Mal nach 50 Jahren den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichte. Handelt es sich um trügerische Erinnerungen? Oder erzählt Marina Chapman tatsächlich die Wahrheit?

Am 25.09.16 03:55 - 04:20 Uhr auf
arte: Die Stadtfüchse von London
Mit 10.000 Füchsen weist London den höchsten Fuchsbestand Europas auf. Meister Reineke hat sich an das neue Ökosystem angepasst: Er bettelt hinter den Fastfood-Restaurants, macht in den Parks Jagd auf Eichhörnchen und läuft zwischen den Stoßstangen der Autos Slalom. Wildtiere, die durch die Stadt streifen, das gibt tolle Fotos! Guillaume, Marie und ihre kleine Tochter Muse fahren in einem alten VW-Campingbus durch London, um die Menschen zu treffen, die das Verhalten der Stadtfüchse erforschen. Sie fotografieren mit Fernauslöser, damit der Fuchs möglichst nah an die Kamera herankommt. Um die Großstadtkulisse und den Müll, den die Füchse fressen, einzufangen, fotografieren sie mit einem 20mm-Superweitwinkelobjektiv. Terry Woods, der sich für den Schutz der Tiere einsetzt, hilft den beiden Tierfotografen bei der Motivsuche: Er liebt Tiere und kümmert sich seit über 20 Jahren um die Füchse in der Stadt. Mit den riesigen Parks, den vielen Vorgärten und Bergen von Müllsäcken auf den Gehwegen ist London ein wahres Paradies für Füchse. Seit den frühen 30er Jahren hat sich die Hauptstadt immer mehr auf angestammtem Fuchsgebiet breit gemacht. Der Mensch ist in den Lebensraum der Füchse eingedrungen, nicht umgekehrt.

Am 25.09.16 06:10 - 07:10 Uhr auf
hr: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 25.09.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.

Am 25.09.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
EinsPlus: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Im Koalawald leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ihr ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu. Vor der gut getarnten Giftschlange sollte man sich aber nicht nur als Vogel oder Echse in Acht nehmen: Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Der Leierschwanz ist der Meistersänger im Eukalyptuswald. Mit langem Federschmuck und komplexen Melodien versucht er, Weibchen in seine Balzarena zu locken. Der Leierschwanz imitiert die Gesänge der anderen Vögel im Wald perfekt - und nicht nur die: Auch Umgebungsgeräusche kann er nachahmen. Mit seinem skurrilen Gesang und wildem Tanz will er der Damenwelt imponieren.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 25.09.16 13:40 - 14:10 Uhr auf
arte: Der Grizzlybär in Kanada
Auf der Suche nach dem berühmten Grizzlybär treffen Guillaume und Marie in den kanadischen Feuchtwäldern von British Columbia den Bärenliebhaber Keith Scott. Der 78-Jährige lebt förmlich in seinem Auto und reist auf den Spuren seiner Grizzlybär-Freunde von Motel zu Motel. Er vermittelt Guillaume und Marie den Kontakt zum Ureinwohner James Heinz vom Stamm der Nuxalk. James besitzt eine Hütte im Herzen eines Indianerreservats, zu dem Touristen keinen Zutritt haben. James ist quasi der Passierschein für den Zugang zu dieser streng reglementierten Zone, die für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist. Am Bella Coola River gehen die Tierfotografen auf Motivsuche. Bella Coola heißt auch das 600-Seelen-Dorf an der Mündung des Flusses. Der kanadische Forscher Alexander MacKenzie entdeckte dieses Gebiet im Juli 1792 - auf der Suche nach der berühmten Nordwestpassage, der Brücke zum Pazifik. Und dann ist es endlich soweit: Eine Bärenmutter durchquert mit ihren drei Jungen direkt vor James und Guillaume den Fluss. In nur wenigen Metern Entfernung von dem beeindruckenden Tier verlangt es großes Geschick, das Boot ruhig durch die Strömung zu steuern - eine sehr aufregende Begegnung.

Am 25.09.16 14:10 - 14:35 Uhr auf
arte: Das Chamäleon von Madagaskar
Diesmal ist Guillaume im Norden Madagaskars unterwegs, wo fast die Hälfte aller bekannten Chamäleonarten lebt. Guillaume ist fasziniert von dem Farbenspiel, das ihm die Reptilien bieten. Erst im Jahr 2007 ist das kleinste Chamäleon der Welt auf der Insel Nosy Hara mit einer Größe von zwei Zentimetern entdeckt worden. Das noch selten fotografierte Tier namens Brookesia micra will Guillaume dort vor die Kamera bekommen.

Am 25.09.16 14:15 - 14:45 Uhr auf
3sat: Bienen - nicht nur süßer Honig
Seit etwa 6.000 Jahren werden Honigbienen von Menschen gehalten und dienen als Honiglieferanten. In den letzten Jahren macht das Bienensterben den Imkern weltweit Sorgen. Der Honigertrag geht zurück, und die Ursachen müssen bekämpft werden - Milben und schädliche Spritzmittel. Da die Bestäubung der Blüten nicht mehr garantiert ist, wird sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen vorgenommen.

Am 25.09.16 14:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können: die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen und die Auenlandschaften der Donau. Außerdem die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt, die eines verbindet: Sie alle werden von Nationalparks behütet. Der Film stellt dieses Naturerbe vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.

Am 25.09.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Wildes Deutschland - Die Havel
Eine Entdeckungsreise entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung, die mit aufwendiger Technik spektakuläre Naturschauspiele zwischen Müritz, Potsdam und Elbe zeigt - von kämpfenden Seeadlern, über junge Biber in der Burg bis hin zu dem vielleicht sichersten Nistplatz der Welt: ein Wiedehopf, der in einem alten Panzer brütet. Die Havel im Nordosten Deutschlands ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Fluss. Sie schlängelt sich auf 334 Kilometern durch zahlreiche, naturbelassene Seen und eine in großen Teilen fast unbewohnte Gegend. Umso größer ist der Kontrast, wenn der Fluss Großstädte wie Berlin und Potsdam streift.

Am 25.09.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Wahnsinn Wasserkraft - Flusszerstörung auf dem Balkan
Grandiose Canyons, wilde Flussläufe - so unberührt sind noch viele Flusslandschaften auf dem westlichen Balkan. Doch dieses Paradies muss weichen, ausgerechnet "sauberen" Wasserkraftwerken. Nach Recherchen der Nichtregierungsorganisationen RiverWatch und EuroNatur sind zwischen Slowenien und Albanien mehr als 2700 Wasserkraftwerke geplant, einige sind im Bau. Mit diesen Wasserkraftwerken gehen die Flusslandschaften unwiederbringlich verloren. Zwar gilt Wasserkraft weithin als "grüne" Energiequelle, tatsächlich trägt sie aber massiv zum Verlust wertvoller Naturlandschaften bei. Meist sind kleine Wasserkraftwerke geplant, der jeweiligen Flussbreite angepasst. Jedes Kraftwerk aber beeinflusst die Flussökologie, vor allem an den unberührten Oberläufen. Sind gar nacheinander mehrere Kraftwerke im Flussverlauf geplant, summieren sich die negativen Auswirkungen. Jede Staumauer verhindert die freie Durchlässigkeit für die im Fluss lebenden Tiere. Davon sind nicht nur Fische betroffen, sondern auch Krebse, Muscheln oder Insektenlarven. Naturschutzverbände schlagen Alarm. Die Flüsse des Balkans gelten als das blaue Herz Europas. Knapp 70 Fischarten kommen nur hier vor – sonst nirgendwo auf der Erde. Dennoch setzen die Balkanländer fast ausschließlich auf die vielen kleinen Wasserkraftwerke, um den steigenden Strombedarf zu decken. Alternativen wie Windkraft oder Photovoltaik werden so gut wie gar nicht diskutiert, weil es keinen Masterplan für das künftige Energiemanagement gibt. Slowenien als EU-Mitgliedsland hofft zudem, über CO2-neutrale Wasserkraftwerke den erforderlichen Klimaschutzbeitrag leisten zu können. Die anderen Länder müssen sich nicht an EU-Vorgaben halten, können also zum Beispiel Umweltverträglichkeitsprüfungen nach eigenen Richtlinien durchführen oder ganz darauf verzichten. Dennoch stehen die Finanzgeber parat: Geld kommt unter anderem von der European Bank for Reconstruction and Development und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau: Staatlich subventionierte Naturzerstörung zugunsten der Profite der Bauunternehmen und Stromversorger, so lautet der Vorwurf der Umweltschützer.

Am 25.09.16 19:10 - 20:00 Uhr auf
N24: Kann man ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben erwecken?
Was in dem Hollywood-Film "Jurassic Park" noch belächelt wurde, könnte in Australien bald Realität werden: Forscher versuchen den vor ca. 100 Jahren ausgerotteten Tasmanischen Beutelwolf wiederzubeleben. Was ist heutzutage mit Stammzellenforschung möglich?

Am 25.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
SWR: Schatzkammer Wald - Die Geschichte der Holznutzung im Südwesten
Der Wald ist für die meisten heutzutage gleichbedeutend mit Erholung und Freizeit. Doch der Wald ist auch Vorratskammer und Einnahmequelle. Für vorherige Generationen noch mehr als für die heutige. Der Film erzählt in vielen Geschichten, wie vielfältig man den Wald nutzt und wie wichtig er schon immer für Arbeit, Brot und manchmal sogar für Reichtum war. Die Fotos in der Zeitschrift aus dem Jahr 1949 treiben Walter Trefz fast die Tränen in die Augen: Baumstümpfe soweit das Auge reicht, der Wald rund um Freudenstadt ein einziges Chaos, kahlgeschlagen über viele hundert Hektar. Walter Trefz, Förster im Ruhestand, hat die sogenannten "Franzosenhiebe" als Junge miterlebt. Im Stadtarchiv Freudenstadt sieht er zum ersten Mal die Bilddokumente. Nach dem zweiten Weltkrieg forderte die französische Besatzungsmacht Reparationszahlungen. Und Holz war eine wichtige Währung. Also rodeten sie weite Flächen. Damit trafen sie die Menschen im Schwarzwald mitten ins Herz. Als es wenig später galt, hunderte von Fichtenschößlinge neu zu setzen, bewarben sich viele Frauen aus der Umgebung für diese Arbeit. Viele von ihnen verdienten damit zum ersten Mal ihr eigenes Geld. Es entstand eine eigene Tradition von Waldarbeiterinnen, die sich bis heute in der Region fortsetzt. Eine ganz besondere Art der Waldnutzung gibt es bis heute auf der Schwäbischen Alb. Schäfer Dieter Hertler treibt seine Schafe und Ziegen zum Grasen in den Wald. Im Mittelalter war das Alltag. Weil Nutztiere im Wald viel Schaden anrichten können, ist die Waldweide heute laut Gesetz eigentlich verboten. Nur hier auf der Nordalb gibt es diese Ausnahme, mit der eine ganz eigene, alte Kulturlandschaft erhalten wird. Nirgendwo sonst gibt es mehr den "Hutewald". Wegen der knabbernden Tiere ist er licht, bestanden mit Buchen und ihren ausladenden Kronen - einzigartig und wunderschön!

Am 26.09.16 05:45 - 06:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Im Reich der Brüllaffen
Guyana ist eines der am wenigsten erforschten Länder der Erde. Es grenzt an Brasilien, Venezuela und Surinam sowie an den Atlantik. Dort findet man dichte Wälder, weitläufige Steppenlandschaften und mystisch anmutende Berge. Auf der Suche nach unbekannten Tierarten macht sich ein Expertenteam um Tierfilmer Gordon Buchanan auf, die unberührte Natur dieses faszinierenden Landes zu entdecken. Die Dschungel-Expertin Justine Evans und ihr Team haben ihre Plattform in den Baumwipfeln gebaut. Von dort aus wollen sie die Tierwelt in den Bäumen erforschen. Endlich, nach einer langen Woche des Wartens, bekommen sie eine Familie roter Brüllaffen vor die Kamera.

Am 26.09.16 07:00 - 07:25 Uhr auf
ARD-alpha: Mitten im Regenwald
Was genau ist eigentlich „der Regenwald"? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort ist sie mit dem Urwald-Guide Eije Pabst verabredet, mit dem sie ein nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Vor dem Aufbruch ins Dickicht des Regenwaldes muss Karen ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht gerade besonders gut. Noch ist der tropische Regenwald eines der größten Naturreservate der Welt, doch durch Rodung und Abholzung wird er in riesigen Schritten immer kleiner. Jedes Jahr verschwinden etwa 17.000 Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht einmal mehr die Hälfte des so unerschöpflich wirkenden Regenwaldes übrig ist.
Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Hintergründe der Brandrodungen erklären. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Die Folge ist, dass viele Tier- und Pflanzenarten aussterben. Markus erklärt auch, wie jeder mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe erfährt Karen, wie der Regenwald das gesamte Erd-Klima beeinflusst und weshalb seine Zerstörung den Klimawandel befördert. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und pflegen und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Das lässt sich Karen zeigen und probiert es sofort aus - doch so einfach ist das gar nicht.

Am 26.09.16 09:30 - 10:20 Uhr auf
arte: Der letzte Raubzug - Das Geschäft mit der Ausrottung
Weltweit eskaliert der illegale Handel mit bedrohten Tieren wie Elefanten, Nashörnern oder Tigern. Die Preisbildung folgt einem einfachen Prinzip: Je größer die Gefahr, dass eine Art ausstirbt, desto höher die Gewinnaussichten. Diese erschreckende Logik hat dramatische Folgen für den Bestand der Lebewesen. Mittlerweile ist der illegale Handel mit Wildtieren nach dem Drogen- und Waffenhandel zu einem der lukrativsten illegalen Wirtschaftszweige geworden. Geschätzter Jahresumsatz: 20 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage nach seltenen Tieren ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Grund dafür sind vor allem die wachsenden Einkommen im boomenden China und Südostasien, wo Tierteile in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie werden jedoch auch zunehmend als Luxusgüter und lukrative Anlageobjekte erworben. Besonders Elfenbein ist in China ein traditionelles Symbol für Reichtum und soziales Ansehen. Die Dokumentation "Der letzte Raubzug" führt von den Hotspots der Wilderei in Kenia oder Südafrika über Vietnam nach China, wo sich Prominente wie Jackie Chan in groß angelegten Aufklärungskampagnen dem Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere verschrieben haben. Filmemacher Jakob Kneser deckt die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage in den wirtschaftlich boomenden Metropolen Asiens auf und sucht nach den Strippenziehern in diesem schmutzigen, von Kartellen organisierten Geschäft.

Am 26.09.16 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Mitten im Regenwald
Was genau ist eigentlich „der Regenwald"? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort ist sie mit dem Urwald-Guide Eije Pabst verabredet, mit dem sie ein nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Vor dem Aufbruch ins Dickicht des Regenwaldes muss Karen ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht gerade besonders gut. Noch ist der tropische Regenwald eines der größten Naturreservate der Welt, doch durch Rodung und Abholzung wird er in riesigen Schritten immer kleiner. Jedes Jahr verschwinden etwa 17.000 Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht einmal mehr die Hälfte des so unerschöpflich wirkenden Regenwaldes übrig ist.
Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Hintergründe der Brandrodungen erklären. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Die Folge ist, dass viele Tier- und Pflanzenarten aussterben. Markus erklärt auch, wie jeder mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe erfährt Karen, wie der Regenwald das gesamte Erd-Klima beeinflusst und weshalb seine Zerstörung den Klimawandel befördert. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und pflegen und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Das lässt sich Karen zeigen und probiert es sofort aus - doch so einfach ist das gar nicht.

Am 26.09.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Karpaten - Leben in Draculas Wäldern
Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch die politischen Umstände blieben weite Teile lange unbereist. Der Schäfer Vasile aus Budesti begibt sich auf Wanderschaft durch die einstigen Wälder des Grafen Dracula. Er reist von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht der Hirtenhund seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist Weidewirtschaft unmöglich. Im internationalen Vergleich werden dort wenige Schafe gerissen, denn die Schafherden werden durchgehend von Schäfern und gut abgerichteten Hunden bewacht. Die Dokumentation "Karpaten - Leben in Draculas Wäldern" zeigt die Karpaten, eine Welt im Umbruch.

Am 26.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die große Kälte
Der Winter ist mit voller Härte über den Nordosten der USA hereingebrochen, aber nur unter diesen unwirtlichen Bedingungen läuft das Holzgeschäft auf Hochtouren. Auf dem steinhart gefrorenen Boden kommen die Pelletier-Brüder mit ihren schweren Maschinen bestens voran und fräsen sich durch den Wald. Je mehr Holz gefällt wird, desto schneller muss es auch weiter verarbeitet werden. Die Männer an den Entastern und Forstschleppern, den so genannten "Skiddern", arbeiten unter Volldampf, damit das wertvolle Gut zum Sägewerk transportiert werden kann.

Am 26.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Kielings wilde Welt (1/2) - Die Letzten ihrer Art
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? In zwei neuen Filmen zeigt Andreas Kieling die ungewöhnlichen Strategien seltener Tiere. Im ersten Teil besucht der Tierfilmer Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland. Internationale Wissenschaftler lassen ihn an ihren Projekten teilhaben und ermöglichen ihm exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten. In Neuseeland sucht Andreas Kieling den seltensten Vogel der Welt: den Kakapo. Weniger als 150 Exemplare leben noch, verteilt auf drei abgeschottete Inseln im Fjordland der Südinsel. Pro Jahr darf nur ein einziges Filmteam auf eine der Inseln reisen. In Deutschland unterstützt Kieling Vogelforscher dabei, Rotmilane mit Sendern zu versehen. 60 Prozent der Weltpopulation leben hier, doch die schönen Greife benötigen weitaus mehr Raum, als die Betreiber von Windkraftanlagen ihnen zugestehen wollen.

Am 26.09.16 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Der Ruf des Falken
Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da. Doch noch ist ihre Zukunft nicht gesichert. "NETZ NATUR" nähert sich dem stolzen Vogel behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus?

Am 26.09.16 21:05 - 21:50 Uhr auf
3sat: Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln. Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

Am 27.09.16 06:00 - 07:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Von Piranhas und Säbelzahnfischen
Das Team um Tierfilmer Gordon Buchanan dringt immer weiter in den Dschungel vor. Doch nicht alle Tiere sind über den Besuch der Menschen erfreut: Ein giftiger Tausendfüßler verirrt sich in die Hängematten der Damen, Dr. George McGavin wird von einem Skorpion gestochen und schließlich macht es sich eine Riesenvogelspinne im Camp gemütlich.

Am 27.09.16 06:10 - 06:40 Uhr auf
3sat: Der Gelbschwanz-Wollaffe in Peru
Peru ist ein ideales Reiseziel für Tierfotografen. Mit fast 6.000 Arten zählt das Land zu einem der vielfältigsten Biotope der Welt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind die einzigen Primaten, die auf 1.500 bis 2.000 Meter Höhe zurechtkommen. Aufgrund der massiven Abholzung sind sie mit einer Population von nur wenigen Hundert Tieren akut vom Aussterben bedroht. Die einzige Vereinigung zur Bewahrung der Art wurde vom Primatologenpaar Sam und Noga Shanee gegründet, das im Dorf La Esperanza wohnt. In diesem kleinen Dorf haben sie die bislang einzige Schutzorganisation für Wollaffen gegründet. Seit das Forscherpaar vor zehn Jahren die Organisation Neotropical Primate Conservation gegründet hat, kämpfen die beiden tagtäglich gegen die Wilderei, der in Peru vor allem Affen zum Opfer fallen. Trotz scharfer Kontrollen gibt es hier nach wie vor illegalen Handel mit geschützten Arten; weltweit werden damit jährlich mehrere zehn Milliarden Euro umgesetzt. Die Gelbschwanz-Wollaffen sind für die Erhaltung des empfindlichen Ökosystems unverzichtbar: Die Existenz viele Tier- und Pflanzenarten hängt von der Präsenz der Primaten ab. Doch das große Problem ist die Entwaldung: Mit jedem Tag schrumpft ihr Lebensraum durch das Vordringen der Bergbau- und Holzindustrie. Die Affen werden in immer höhere Regionen vertrieben. In Esperanza beginnen Marie Schneider und Guillaume Mazille ihre abenteuerliche und oft unwegsame Expedition auf der Suche nach den seltenen Tieren - dazu müssen sie die steilen Berghänge der Nebelwälder erklimmen, überwiegend auf matschigen Wegen, doch die körperliche Anstrengung lohnt sich.

Am 27.09.16 09:50 - 10:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Dschungelwelten
Nur drei Prozent der Erde bestehen aus Dschungel - und doch lebt die Hälfte aller Spezies in diesen Zonen! Eine Medaille mit zwei Seiten, denn einerseits sind die Rahmenbedingungen nirgendwo besser, andererseits ist das Überleben inmitten von Jagdtieren auch sehr schwierig. "Planet Erde" zeigt, wie 150 Schimpansen gemeinsam ihr Revier verteidigen oder wie ein ganz besonderer Pilz mit Insekten umgeht.

Am 27.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan
In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens, mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Am 27.09.16 12:15 - 12:45 Uhr auf
EinsPlus: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still
"Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson. So weit ist es noch nicht, aber weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild- und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Die Folgen des Insektensterbens sind schon heute zu spüren. Ein europäisches Forschungsprojekt zeigt, dass viele Wildblumenarten vom Aussterben bedroht sind. Denn fast 90 Prozent der Wildblumen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen ohne Bestäubung durch Insekten nicht fortpflanzen. Ohne Insekten fehlt zudem ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Der Vogelforscher Hans Günther Bauer hat in Gegenden rund um den Bodensee festgestellt, dass Vogelarten, die sich von Großinsekten ernähren, stark abnehmen. In "Faszination Wissen" wird gezeigt, wie wichtig Insekten für den Menschen und das gesamte Ökosystem sind, und es wird gefragt, wo die Ursachen für das Insektensterben liegen, und was dagegen getan werden kann.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)

Am 27.09.16 15:20 - 15:50 Uhr auf
arte: Wie das Land, so der Mensch - Schwarzwald
Der Schwarzwald erstreckt sich im Südwesten Deutschlands auf einer Fläche von fast 600 Quadratkilometern. Im frühen Mittelalter pflanzte man dort Fichten und Tannen, die anfangs nur eine kleine Fläche des Gebiets zwischen Rhein und Donau bedeckten und sich im Laufe der Zeit zu einem grünen Meer ausbreiteten. Im 19. Jahrhundert begann man, immer mehr Bäume zu fällen, um Ackerfläche zu gewinnen. Das Holz verwandte man zum Bau von Häusern und als Rohstoff für die wachsende Industrie. Die Entdeckung von Silbervorkommen trieb die Rodung noch weiter voran, bis die zuständige Regierung das unkontrollierte Abholzen untersagte und die Bestände aufzuforsten begann. In dem Schwarzwaldort Staufen lebte und arbeitete übrigens der legendäre Professor Heinrich Faust, den Goethe in seinem Drama unsterblich machte.

Am 27.09.16 17:30 - 18:20 Uhr auf
arte: Als Kind allein unter Affen - Marina Chapman
Marina Chapman behauptet von sich selbst, als Kind im kolumbianischen Dschungel ausgesetzt und von einer Gruppe Affen aufgezogen worden zu sein. Wissenschaftler überprüfen nun zum ersten Mal nach 50 Jahren den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichte. Handelt es sich um trügerische Erinnerungen? Oder erzählt Marina Chapman tatsächlich die Wahrheit?

Am 27.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag
Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.

Am 27.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Kielings wilde Welt (2/2) - Die Überlebenskünstler
In der Dokumentation widmet sich Andreas Kieling Arten, die sehr gut an ihre extreme Umwelt angepasst sind. In Japan besucht Andreas Schneeaffen: Bei minus 25 Grad Celsius ist das Baden in heißen Quellen die liebste Freizeitbeschäftigung der Tiere. Transkarpatien im westlichsten Zipfel der Ukraine ist weitgehend unbekannt. In der geheimnisvollen Region am Rand der Karpaten hat ein uraltes Naturerbe überlebt: die letzten Fichten- und Buchenurwälder des europäischen Kontinents.

Am 27.09.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Die Goldgräber im Pflanzenreich
Eukalyptusblätter sind goldwert. Tatsächlich haben Wissenschaftler Goldpartikel in ihnen entdeckt. Doch wie kommt das Gold dorthin? Thomas D kennt die Antwort bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 27.09.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
rbb: Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO–Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den „ganzen Menschen“ und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von „ihrer“ Schorfheide.

Am 28.09.16 06:00 - 07:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Guyana - Auf den Spuren der Riesenotter
Dem Team um Tierfilmer Gordon Buchanan ist es aufgrund der unpassierbaren Stromschnellen des Rewa Rivers unmöglich, zum Flussoberlauf zu kommen. Kurzerhand tragen sie ihre Boote und die komplette Ausrüstung durch den Dschungel. Doch all die Mühen werden belohnt, denn sie bekommen eine Familie von Riesenottern sowie ein Wasserschwein, das größte lebende Nagetier der Erde, vor die Linse.

Am 28.09.16 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Risiko-Regionen - Wald unter Beobachtung
Cannet des Maures in Südfrankreich: Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht, auch Unachtsamkeit wie das Wegwerfen von Zigaretten führt häufig zu Katastrophen. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden im Fôret des Maures Wachtürme errichtet, Brandwächter halten Ausschau und unternehmen Patrouillenfahrten.

Am 28.09.16 09:50 - 10:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Waldwelten
Die Taiga ist ein stiller Meister des Understatements. Dabei stehen hier ein Drittel aller Bäume der Erde. Im kurzen Sommer produzieren sie so viel Sauerstoff, dass sich die Atmosphäre dadurch verändert. Einige Bäume werden über 100 Meter groß, andere sind mehr als 4.000 Jahre alt und waren damit schon da, als die Pyramiden noch nicht standen. "Planet Erde" gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen - und vergisst dabei nicht die Tiere, die in den Wäldern leben.

Am 28.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahegekommen wie Gudrun Pflüger. Die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen.

Am 28.09.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Elefanten im Hotel
Nathan Pilcher studiert und filmt seit 20 Jahren das Leben von Wildtieren in Afrika, insbesondere das von Elefanten. Doch in einer luxuriösen Lodge in Sambia geschieht etwas merkwürdiges. Fünf wilde Elefanten steigen die Treppen zur Logde empor und betreten die Eingangshalle, um im Innenhof einen Mangobaum als Futterstelle zu benutzen. Hier sind die Manieren der Elefanten tadellos. Doch auf der anderen Seite des naheliegenden Flusses verursachen dieselben Tiere Chaos, zerstören Ernten, reißen Zäune um und trampeln Häuser nieder. Nathan möchte dieses Verhalten verstehen und folgt der kleinen Herde über einen Zeitraum von vier Jahren.

Am 28.09.16 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens.

Am 28.09.16 17:25 - 18:15 Uhr auf
3sat: Mehr Wildnis - weniger Bauern - Wie weiter im Alpenraum?
Die Alpen verwildern, der Wald kommt zurück. Denn trotz Subventionen werden die Gebiete im Alpenraum immer menschenleerer, aus Kultur - entstehen Naturlandschaften. Befürworter argumentieren, dadurch entstünden Naturlandschaften, die den Alpenbewohnern durch mehr Tourismus neue Einkommensquellen bieten könnten. Andere meinen, mit der Rückkehr des Waldes würden ökologisch wertvolle Flächen verschwinden - und die Artenvielfalt. Der typisch schweizerische Weg, dieses Dilemma zu lösen, sieht vor, sowohl Kulturlandschaften zu unterstützen als auch Naturlandschaften entstehen zu lassen. In sogenannten Natur - oder Landschaftsparks sollen beide Landschaftstypen bestehen und den "Parkbewohnern" eine Zukunft bescheren.

Am 28.09.16 17:30 - 18:20 Uhr auf
arte: Die Glücklichen des Amazonas
Im Herzen des Amazonas-Regenwalds lebt ein Volk, dessen Sprache bis heute kein Fremder je erlernt hat. Nachdem der Forscher Daniel Everetts 30 Jahre lang mit dem indigenen Volksstamm Pirahã zusammengelebt hat, ist es ihm schließlich gelungen, ihren Sprachcode zu entschlüsseln. Seine ursprüngliche Mission bestand darin, die Pirahã zum Christentum zu bekehren. Statt dessen hat der Missionar jedoch ein außergewöhnliches Volk entdeckt, das weder Wörter für Zahlen und Farben, noch Vergangenheits- oder Zukunftsformen und selbst Gott nicht kennt. Die Entdeckung dieser Sprache stellt anerkannte linguistische Theorien über die menschliche Sprache - wie die Annahme einer Universalgrammatik - infrage. Die steigenden Bevölkerungszahlen in der Dritten Welt, der immer mehr Regionen der Erde erreichende technische Fortschritt, ein hemmungsloser Raubbau an natürlichen Ressourcen und die Veränderung des Klimahaushalts bedrohen die Ökosysteme auf der ganzen Welt. Diese Gefährdung des gemeinsamen Lebensraums wirkt bis weit in unzählige Kulturen hinein. Zusätzlich lösen in vielen Ländern politischer und wirtschaftlicher Druck Migrationsbewegungen aus, die zum Verlust zahlreicher Traditionen und Kulturen führen. Und auch eine mit den Versuchungen der modernen Zivilisation einhergehende Nivellierung aller Unterschiede zwischen den Menschen bewirkt langsam aber sicher ein Aussterben sowohl von Urvölkern als auch von Minderheitensprachen. So soll von den zurzeit weltweit 6.000 gesprochenen Sprachen inzwischen die Hälfte in ihrer Existenz bedroht sein. Doch zahlreiche Völker und Volksgruppen sehen sich so tief in ihrer sprachlichen und kulturellen Identität verwurzelt, dass sie sich aktiv für ihren Erhalt einsetzen.

Am 28.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denndie ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein,um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!

Am 28.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Die Rhön
Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Die Rhön hat ihren besonderen Charakter durch die bäuerliche Nutzung erhalten. Maßgeblich daran beteiligt sind die Rhönschafe. Bis heute ziehen große Herden über die Wiesen und Hänge und pflegen diese traditionell und nachhaltig. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand das Rhönschaf kurz vor dem Aussterben. Doch mit der Anerkennung der Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat setzten Schutz- und Vermarktungsprogramme ein, die diese alte Haustierrasse gerettet haben. Das Biosphärenreservat beheimatet zudem Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, deren Bestand ebenfalls bedroht war. Tief in den Wäldern findet man steinerne Zeugnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit: entstanden vor 20 Millionen Jahren, als in Deutschland heftige Vulkanausbrüche tobten. Am Schafstein befindet sich das größte dieser Basaltblockmeere, geschaffen von einem Gletscher der letzten Eiszeit. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

Am 28.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht, so glaubt man, Australien zu kennen. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Erde auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar, ein Riesenvogel wie aus der Urzeit! Down Under ist ein Kontinent voller Naturwunder!

Am 28.09.16 22:55 - 23:25 Uhr auf
WDR: Die Klimaretter der Arktis
Mit Elchen, Bisons, jakutischen Pferden den Klimawandel stoppen? Wie bitte? Eine verrückte Idee der Familie Zimow - aber sie ist eben auch eine besondere Familie. In Russlands Fernem Osten, in Tscherskij am Kolyma-Fluss, hat sie eine Polarstation aufgebaut - und will das Ökosystem der Eiszeit wiederherstellen. Wissenschaftler Sergej zog noch in der Sowjetunion hierher, um Russlands Permafrost zu erforschen. Jetzt studieren deutsche und amerikanische Wissenschaftler bei den Zimows den Klimawandel. - Wir begleiten die Zimows, die Menschen aus Tscherskij und die Veränderungen der Landschaft über ein halbes Jahr.
(Wdh. übermorgen 20.45-21.15 Uhr auf tagesschau24)

Am 29.09.16 06:00 - 06:55 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (1/3)
Vor drei Millionen Jahren stiegen unsere Vorfahren von den Bäumen herab, um ihr Glück auf ebener Erde zu suchen. Jetzt geht eine kleine Gruppe von drei Menschen - ein Zoologe, ein Tierfilmer und ein Abenteurer - den umgekehrten Weg. Ein großes Baumhaus mitten im Regenwald wird die Basis ihrer sechswöchigen Expedition. Dabei geht es ebenso um die Erforschung einer bis heute weitgehend unbekannten Affenart wie um die Bewältigung des außergewöhnlichen Alltags. Mitten im unberührten Regenwald inspiziert die dreiköpfige Expeditionsgruppe ihr neues Domizil für die kommenden sechs Wochen: das große Baumhaus. Doch schon bald sind alle gespannt auf die ersten Arbeitsausflüge. Julie will eine weitgehend unbekannte Affenart unbedingt bei Nacht beobachten, während sich Gavin sogar in Krokodilsnähe begibt, um sie zu filmen.

Am 29.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Vom Harz zur Nordsee - Die Rückkehr der Lachse
Einst war der Lachs in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, war aber bis 1949 in den meisten Flüssen Deutschlands ausgestorben. Zu hohe Wehre und die Zerstörung naturnaher Bäche und Flüsse verhinderten endgültig die Rückkehr der Lachse in ihre angestammten Laichgebiete. Mehrere Tausend Lachse wurden in den letzten Jahren in Bächen ausgesetzt. Klaus Weißmann folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. Doch ihre Reise ist gefährlich: Wehre, Turbinen, Fischernetze und natürliche Feinde wie Fischotter und Kormoran machen den kleinen Lachsen das Leben schwer. In eindrucksvollen Bildern porträtiert der Filmemacher nebenbei die wunderbare Tier- und Naturwelt Niedersachsens, die entlang der Flüsse zu entdecken ist. Hier leben noch Wildkatze, Fischotter oder Waschbär.

Am 29.09.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Leuchtendes Land

Leuchtende Wälder, sandige Strände, zerklüftete Küste - im Herbst ist es in Neuengland an Amerikas Ostküste am schönsten. Dann ist "Indian Summer" und die ausgedehnten Wälder mit ihrer vielfältigen Mischung an Laubbäumen glühen in allen Farben. Zwischen Maine und Massachusetts liegt eine der landschaftlich reizvollsten Regionen Amerikas, sehr europäisch und doch ganz eigen mit ihren prächtigen Kolonialbauten. Historie ist hier allgegenwärtig - die Bewohner lieben ihr Land und pflegen ihre Tradition. Schließlich landete hier die "Mayflower", hier steht die berühmte Harvard Universität, und auf Martha`s Vineyard verbringen seit Jahrzehnten die Reichen und Mächtigen ihre Ferien. Für USA-Korrespondent Klaus Scherer und das Filmteam sind diejenigen interessant, die nicht nur den Sommer in Neuengland verbringen, sondern ihr ganzes Leben: Sie treffen die Krebsfischer und Farmer, reisen im Dampfschiff und im Doppeldecker-Flugzeug. So entdecken sie ungewöhnliche Orte der begehrten Ferienregion: in den Wäldern des einsamen Hinterlands oder auf einer der vielen Inseln der Ostküste.

Am 29.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.

Am 29.09.16 18:20 - 19:05 Uhr auf
arte: Peru, in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in großer Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstraßen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.
(Wdh. morgen 7.40-8.25 Uhr)

Am 29.09.16 20:05 - 21:05 Uhr auf
N24: Feuerwehr der Lüfte
Dieser kanadische Flieger kommt zum Einsatz, wenn ein Brand an einem Ort ausbricht, zu dem gewöhnliche Methoden der Feuerbekämpfung nicht durchdringen können: die "Martin Mars". Bis zu 30 Tonnen Wasser kann das Löschflugzeug direkt aus Gewässern aufnehmen und transportieren. Doch die veraltete Steuerung der ehemaligen Militär-Maschine erfordert neben fliegerischem Können auch starke Nerven. Wird das Flugboot seinen Dauereinsatz in den Wäldern Mexikos erfolgreich bewältigen?
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.25 Uhr)

Am 29.09.16 21:05 - 22:05 Uhr auf
N24: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)

Am 30.09.16 05:55 - 06:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Regenwald (3/3)
Die sechswöchige Expedition in den Höhen des Regenwalds geht zu Ende. Die Affen haben sich mittlerweile an Julie gewöhnt. Julie hofft, dass ihnen diese Gewöhnung an den Menschen beim Überleben helfen wird. Außerdem glaubt sie, dass ein sanfter Ökotourismus der ganzen Region helfen könnte. Guy versucht sich unterdessen als Tarzan - mit wechselhaftem Erfolg.

Am 30.09.16 06:05 - 06:35 Uhr auf
arte: Die Lemuren von Madagaskar
Die biologische Vielfalt Madagaskars ist eine der höchsten der Erde. Von rund 200.000 bekannten Arten sind mehr als 150.000 endemisch - das heißt, sie existieren nirgendwo anders. Auf der Insel Madagaskar gibt es mehr als 50 Lemurenarten. Ihr angestammter Lebensraum, der Wald, wird durch Abholzung allmählich zerstört. Jedes Jahr steht rund ein Drittel von Madagaskar in Flammen. Brände, die für Landrodung- und Weidelanderzeugung gelegt wurden, greifen auf angrenzende ursprüngliche Landschaften über und schädigen das einzigartige Ökosystem der Insel. Zwar sind die meisten Lemuren durch den Verlust ihres natürlichen Habitats gefährdet, aber die Primatenart Katta - unverwechselbar durch ihren geringelten Schwanz - konnte sich anpassen und für ihre Spezies untypisch trockene Lebensräume besiedeln. Um die Kattas zu finden, folgt Guillaume Mazille den Ratschlägen des Primatologen und Lemuren-Spezialisten Roger Ramarokoto. Er begleitet Guillaume in den Anja-Park im Süden der Insel, wo majestätische Granitberge das Hochland Madagaskars prägen. Mit seiner Fotoreportage will Guillaume die Anpassungsfähigkeit der Katta-Lemuren an die Umweltveränderungen zeigen.

Am 30.09.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguaçu
Der Filmautor Christian Baumeister berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Nationalparks von Iguaçu verschrieben haben. Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu, die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Die Katarakte sind mehr als ein beeindruckendes Naturschauspiel: Das "große Wasser", wie sie die Guarani-Indianer nennen, ist eindrucksvolle Kulisse für eine Vielzahl von Tieren. Hinter dem Vorhang aus Wasser brüten elegante Rußsegler im Fels. Wo sich der Dunst der Wasserfälle über den Urwald legt, bringen Nasenbären in selbst gebauten Baumnestern ihren Nachwuchs zur Welt. Auch ihnen folgt Christian Baumeister und berichtet von ihren ersten, tollpatschigen Kletterversuchen, Begegnungen mit giftigen Schlangen oder Spielen in den Baumkronen. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Und Biologen setzen alles daran, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.

Am 30.09.16 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Matsch
Die letzte Woche der Holzfäller-Saison ist für die Männer des Familien-Clans Pelletier zugleich auch die härteste. Wenn die Schneeschmelze naht, geben die sieben Brüder und ihre Angestellten in Wäldern von Maine noch einmal alles. Schon bald werden die Temperaturen so weit ansteigen, dass der Boden auch nachts nicht mehr gefriert, und die schweren Maschinen der Holzfäller versinken sprichwörtlich im Morast. Auch die Forst- und Waldwege verwandeln sich zu dieser Zeit Jahr für Jahr in riesige Schlammlöcher - an Holzernte ist daher während der Frühlings- und Sommermonate absolut nicht zu denken. Normalerweise wird die "Golden Road" etwa Mitte März für die LKWs unpassierbar, in diesem Jahr beginnt die große "Schlammschlacht" allerdings schon wesentlich früher.

Am 30.09.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Frappierende Frösche
Frösche können sich erstaunlich gut an ihre Umwelt anpassen und besitzen teilweise spektakuläre Fähigkeiten: Manche von ihnen verschlingen lebendige Tiere, die um vieles größer sind als sie selbst; andere produzieren körpereigenes Frostschutzmittel, um auch bei extremen Temperaturen zu überleben. Die Dokumentation zeigt die ungewöhnlichsten Verhaltensweisen der unterschätzten Amphibien in verschiedenen Ökosystemen – vom südamerikanischen Urwald bis in die afrikanischen Sumpfgebiete.

Am 30.09.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Alaska – Mit dem Zug durch die Wildnis
„The last frontier“ – die letzte Wildnis - wird Alaska auch genannt, und in der Tat beginnt die Wildnis hier unmittelbar hinter dem Stadtrand, wobei auch eine Stadt in Alaska immer eine ganz besondere Atmosphäre hat, oft spürt man noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge in die faszinierende Natur Alaskas unternehmen. Eine besonders angenehme Reise geht mit dem Zug. An Bord der Alaska Railroad kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 30.09.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Baumhaus der Zukunft
Sich selber zu übertreffen, ist mitunter nicht leicht. Doch Spitzenarchitekt Pete Nelson und seine Profi-Handwerker ziehen in dieser Folge alle Register. Das Team zimmert seiner Kundschaft eine halbe Autostunde von Atlanta entfernt ein Freizeit-Domizil der Superlative in die Baumkrone. Die Luxusherberge ist mit supercoolen Designermöbeln ausgestattet und bietet jeden erdenklichen Komfort - vom riesigen Sonnendeck über den Kamin bis hin zum Queensize-Bett mit Panoramablick. So sieht das Baumhaus der Zukunft aus.
(Wdh. morgen 18.15-19.15 Uhr)

Am 01.10.16 01:45 - 02:00 Uhr auf
tagesschau24: Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen - Bialowieza, Polen / Weißrussland
Osteuropa, vor Tausenden von Jahren. Dichte Mischwälder erstrecken sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Langsam wandern die ersten Menschen in die Wildnis ein und beginnen, sie zu verändern. Mit dem Entstehen von Feldern und Dörfern lichten sie die Wälder mehr und mehr, bis nur noch der Urwald von Bialowieza bleibt. Fast unberührt haben seine Baumriesen die kriegerischen Zeiten überstanden. Die Artenfülle ist unermesslich, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt abgestorbenes Holz am Boden liegen, Lebensraum für zahllose Insekten. Bialowieza mit seiner Lebensfülle ist der letzte, noch existierende Tieflandsurwald.

Am 01.10.16 05:20 - 06:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kolumbien
Kolumbien ist wenig bekannt für sein Engagement im Bereich Naturschutz - doch die Umwelt und deren Schutz sind wichtige Themen für das Land. Die Naturforscher und -schützer in Kolumbien katalogisieren die große Artenvielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt. Wir besuchen die Naturschützer Kolumbiens. Unsere Reise führt uns von den Bergen der Andenkordilleren, über den Dschungel des Amazonasgebiets. bis zum Flachland des Orinoko. Dabei besuchen wir die Kleinbauern rund um die Lagune von La Cocha, im Südosten des Landes. Im Nationalpark Amacayacu wachen die Ticuna-Indianer über das Naturschutzgebiet, damit es zu keinen illegalen Rodungen kommt.

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Veranstaltungen


28.07.2017

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
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28.07.2017

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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28.07.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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29.07.2017

Seeadler, Wolf und Co. auf der Spur
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Safari durch das Reservat mit Oberlausitz- Ranger Gisbert Hiller
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29.07.2017

6. Rangertag im Biosphärenreservat
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Die Ranger des Biosphärenreservates laden alle kleinen und größeren Forscher zum 6. Rangertag ein.
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