2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 12.11.- 25.11.

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 12.11.16 06:00 - 06:25 Uhr auf
ZDF: Die Klimaretter - Wer spart, gewinnt!

Immer mehr neue Klamotten kaufen. Jeden Tag ein neues Shirt anziehen. Muss man das wirklich? Drei Familien versuchen, sich klimaschonender anzuziehen, um CO2 einzusparen.

Am 12.11.16 07:05 - 07:30 Uhr auf
arte: Klimawandel in den Alpen - Chance oder Risiko?
Die Alpen: Kaum eine Region verändert sich derart dramatisch durch den Klimawandel. Je höher, desto drastischer ist der Kampf der Pflanzen um die besten Flächen und damit ums Überleben. Eine Wanderung auf die Alpengipfel wird sich in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verändern: Der Bergwald, heute von Fichten dominiert, wird in Zukunft immer mehr zum Mischwald. Die „Xenius“-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner begleiten den Biologen Andreas Gröger in den bayerischen Alpen. Bei einer Wanderung zeigt er ihnen, welche Veränderungen durch den Klimawandel in unterschiedlichen Höhenbereichen schon heute zu sehen sind.

Am 12.11.16 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wie kommt der Igel durch den Winter?
Igel in Not! Im Herbst sind so einige dieser Stacheltiere krank und schwach, sie würden den Winter nicht überleben. Aber Bettina hilft ihnen. Die engagierte Igelexpertin päppelt die Tiere in der SOS-Igelstation Donauwörth auf. Hier packt Anna mit an, denn gerade im Herbst ist in dem Igelkrankenhaus Hochbetrieb. Zur Zeit sind 25 Igel auf der Pflegestation, alles Jungtiere, die nur einige Wochen alt sind. Anna lernt von Bettina eine wichtige Faustregel: Jeder Igel sollte Anfang November mindestens 500 Gramm wiegen - ansonsten braucht er Hilfe, um gut durch den Winter zu kommen.

Am 12.11.16 07:15 - 07:45 Uhr auf
SWR: Im Land der Störche - Polen
Nicht nur auf Weiden und Feldern, auch auf den Höfen im Osten Polens lässt das Wirtschaften der Bauern der Natur noch Raum. So verwundert es nicht, dass von vielen Dächern lautes Klappern ertönt. Weißstörche sind Kulturfolger und suchen die Nähe des Menschen. Ihre scheuen Verwandten, die Schwarzstörche, brüten hingegen in einsamen Wäldern. Ihre Nester bauen sie in die Kronen hoher Bäume. Wie Wesen aus einer anderen Zeit durchstreifen Wisente ihren Lebensraum. Immer wieder wird im Film die Perspektive gewechselt, tief im Sumpf auf Augenhöhe mit Rotbauchunken und Doppelschnepfen, oder hoch in der Luft, wie Adebar über seinem Paradies.

Am 12.11.16 07:45 - 08:15 Uhr auf
SWR: Mystisches Moor
Nebelschwaden und tiefschwarzes Wasser. Ein falscher Schritt und man sinkt auf Nimmerwiedersehen ein: Bis heute verbindet man mit dem Moor mystische Vorstellungen. Die Sendung bringt Licht in das Dunkel und stellt die Tier- und Pflanzenwelt von Hoch- und Niedermooren vor.

Am 12.11.16 08:15 - 08:45 Uhr auf
SWR: Im Reich der Mäuse
Viele Menschen sehen Mäuse am liebsten im Maul der Katze oder in der Falle. Denn auf dem Acker fressen sie das Korn, und wenn die Ernte eingebracht ist, ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Ob im Dachboden oder in der Speisekammer: Überall nisten sich Mäuse oder Ratten ein. Aber diese unbeliebten Untermieter bilden nur eine Minderheit. Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, auf Wiesen und in Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere der Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Sie sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Obwohl von vielen größeren Tieren gejagt, gelingt es den Mäusen, erfolgreich zu bestehen; mit Vorsicht und Pfiffigkeit und mit ihrer sprichwörtlichen Vermehrungsfreude.

Am 12.11.16 12:30 - 13:15 Uhr auf
mdr: Wilde Pyrenäen (3/3) - Berge des Lichts
In der urwüchsigen Pyrenäenlandschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die dreiteilige Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.

Am 12.11.16 12:55 - 13:25 Uhr auf
WDR: Wie viel Jagd brauchen wir?
Die Jagd wird in Deutschland immer beliebter. Über 350.000 Jäger gibt es, darunter immer mehr Frauen. Ein Hobby an der frischen Luft, mit hohem Erholungswert und biologisch erzeugtem Wildbret als "Nebeneffekt" - aber auch mit zahlreichen Pflichten. Gleichzeitig wird über die Zukunft der Jagd heftiger debattiert denn je. Kritiker werfen Jägern vor, dass sie die Wildbestände bewusst hoch halten, um leichter zum Abschuss zu kommen. Das führe zu zerstörerischem Verbiss an jungen Bäumen. Doch auch Touristen wünschen sich eher mehr als weniger Wild, um es in freier Natur beobachten zu können. Dabei sind gerade Rehe natürlicherweise gar nicht im Wald, sondern am Waldrand und den angrenzenden Feldern zuhause. Dort wollen sie wiederum die Bauern aus Sorge um ihre Ernte nicht sehen. Wo ist dann eigentlich noch Platz für das Wild, wenn es überall stört? Kann es überhaupt einen Ausgleich der Interessen geben, und wie lassen sich Tier- und Naturschutz in Einklang bringen? "W wie Wissen" hat bei Beteiligen nachgefragt und Lösungsmöglichkeiten gefunden.

Am 12.11.16 14:30 - 15:20 Uhr auf
PRO7 MAXX: Building Wild - Wohnen in der Wildnis
Hoch oben in einem uralten Ahornbaum im malerischen US-Bundesstaat Vermont will John Perrone Jr. sich seinen Kindertraum erfüllen. Der Frischverlobte bestellt bei Paulie und Tuffy ein Baumhaus für sich und seine Braut - in viereinhalb Metern Höhe! Der erste Schritt: Zwölf massive Telefonmasten müssen in die Erde gerammt werden. Der waghalsige Auftrag bereitet den Hausbauern Magenschmerzen.

Am 12.11.16 14:50 - 15:50 Uhr auf
ServusTV: Wildes Land - Urhahn und Spielhahn
Vor hundert Jahren hat man sie noch in großen Zahlen erlegt und verspeist. Ihre Federn zieren bis heute die Hüte der Tiroler Schützen. Seitdem sind die großen Hahnen der Alpen jedoch sehr selten geworden. Der Auerhahn und das Birkhuhn bekommt heute kaum noch jemand zu Gesicht, außer Jägern. Ihre Hochzeit ist ein archaisches Schauspiel, das die Erschließung und Zersiedelung der Berge beinahe vergessen lässt. Der Mythos um diese großen, bemerkenswerten Vögel hat auch in der Kulturgeschichte Spuren hinterlassen. Die Hahnenfedern sind bis heute ein Symbol für Tapferkeit, Kampfgeist und Erdverbundenheit.

Am 12.11.16 15:20 - 16:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Auf halber Strecke durch die Saison muss jeder der Holzfäller alles geben, um im Geschäft zu bleiben. Die Männer bei Papac werden von einem schlimmen Arbeitsunfall heimgesucht, während ein Neuling bei Siderius etwas wiedergutzumachen hat. Shelby hat in der Zwischenzeit eine handfeste Auseinandersetzung mit einem anderen Holzfäller, der dem Swamp Man sein Territorium streitig machen will.

Am 12.11.16 18:00 - 18:45 Uhr auf
arte: Frappierende Frösche
Frösche können sich erstaunlich gut an ihre Umwelt anpassen und besitzen teilweise spektakuläre Fähigkeiten: Manche von ihnen verschlingen lebendige Tiere, die um vieles größer sind als sie selbst; andere produzieren körpereigenes Frostschutzmittel, um auch bei extremen Temperaturen zu überleben. Die Dokumentation zeigt die ungewöhnlichsten Verhaltensweisen der unterschätzten Amphibien in verschiedenen Ökosystemen – vom südamerikanischen Urwald bis in die afrikanischen Sumpfgebiete.

Am 12.11.16 23:05 - 00:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Shelby Swamp Man und sein Erzfeind Richard stehen sich in den Sümpfen Georgias gegenüber. Wird die alte Fehde zwischen den beiden böse enden oder können sie sich einigen? Nach einem fatalen Fehler verlieren Buck und Swilley ihr Boot auf dem Fluss. Bei Papac kommt es dagegen zu einer Einigung: Joe und Coatsy begraben das Kriegsbeil.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.50 Uhr)

Am 13.11.16 04:20 - 05:05 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die zweiteilige Dokumentation erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Die sesshaften Bauern der Cahokia am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp - Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern.

Am 13.11.16 05:05 - 06:00 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt.

Am 13.11.16 05:25 - 06:10 Uhr auf
hr: Im Land der Adler - Wildes Albanien
Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler.

Am 13.11.16 05:30 - 06:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Eigentlich hatte sich Rich vorgenommen, einen Berglöwen zu fangen. Stattdessen hat er ein unerwartetes Aufeinandertreffen mit einem Bären. Am Snake River sucht George noch immer nach Nahrung und wird schon wieder enttäuscht. Nach seiner Schulterverletzung ist Charlie Tucker wieder voll im Einsatz, aber auf dem zugefrorenen Rowe Lake setzt er seine Genesung fahrlässig aufs Spiel.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 8.40 Uhr)

Am 13.11.16 09:40 - 10:25 Uhr auf
kabel1 doku: Gefährliche Kaffe-Jagd auf Borneo
In den Tiefen des Urwalds von Borneo will Todd Carmichael die seltene und exotische Kaffeepflanze "Liberica" finden. Auf seiner Reise überquert er antike Brücken, verspeist Maden und übernachtet in der Wildnis.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen zu Bolivien, Madagaskar und Äthiopien, bis 12.45 Uhr)

Am 13.11.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Tückische Wälder in Nordkalifornien
Survival-Experte Cody Lundin und sein Partner Joe Teti sind zwar selten einer Meinung, doch erfrieren möchte keiner von beiden. Deshalb kommt das Duo in den Klamath Mountains, im Norden Kaliforniens, ausnahmsweise schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Ein wärmendes Feuer muss her, sonst wird's extrem ungemütlich. Doch das ist in dieser Wildnis leichter gesagt, als getan, denn das Holz, das sie finden, ist zu feucht zum Anfachen. Glücklicherweise hat Öko-Freak Cody unterwegs ein paar trockene Bartflechten aufgetan - die könnten als Zunder herhalten. Auch die Orientierung wird in den Klamath Mountains zum Problem. Um in der nebeligen Gebirgslandschaft seinen Standort zu bestimmen, braucht man viel Erfahrung. Und hier kommt Joe zum Einsatz: Der Ex-Soldat hat in verschiedenen Spezialeinheiten gedient und muss genau wissen, was in solchen Situationen zu tun ist. Oder etwa nicht?

Am 13.11.16 13:45 - 14:30 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua, ein kleiner Ameisenbär, und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weißbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra.

Am 13.11.16 14:45 - 15:15 Uhr auf
BR: Der Wolfsmann
"Welt der Tiere - Der Wolfsmann" erzählt die Geschichte des Wolfs in Norwegen aus der Perspektive eines charismatischen Mannes, der sein Leben ganz dem Wolf gewidmet hat. Obwohl der Norden Europas so viel dünner besiedelt ist als Mitteleuropa, scheint es selbst hier nicht genügend Platz zu geben für das wohl faszinierendste heimische Raubtier: den Wolf. Bis in die entlegensten Winkel wurde er auch hier verfolgt und ohne Menschen wie Frank André Soma, wäre der Wolf vielleicht schon ganz aus Norwegen verschwunden. Der charismatische Mann hat sein Leben ganz dem Wolf gewidmet.

Am 13.11.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Tier im Visier - Wilderei am Horst
Gefangen, vergiftet, abgeschossen - und nur in den wenigsten Fällen wird ermittelt. Denn die Opfer verschwinden bei skrupellosen Händlern oder verenden unbemerkt in der deutschen Landschaft. Zeugen gibt es nicht - und niemand kennt die Täter. Obwohl alle Raubvogelarten in Deutschland unter strengem Schutz stehen, nimmt die illegale Verfolgung zu. Nur ein kleiner Bruchteil der meist illegal gefangenen oder getöteten Tiere wird gefunden. Was sich wie ein düsteres Szenario anhört, ist traurige Wirklichkeit. Häufiges Opfer ist der Habicht. Er hat einen verhängnisvollen Speiseplan und jagt gerne Hühner, Fasane und Tauben. Dementsprechend verhasst ist er bei Landwirten, Jägern und Taubenzüchtern. Doch auch Wanderfalken und Adler sind im Visier. Greifvögel gelten als Symbol für Kraft und Schnelligkeit. Das Geschäft mit Präparaten, Federn oder Krallen blüht. Ganz zu schweigen vom Handel mit lebenden Raubvögeln. Vor allem im arabischen Raum können Züchter mit ihnen ein Vermögen erzielen. Auch wenn sie dabei mit illegalen Mitteln arbeiten, wie Aushorstung oder Hybridzüchtungen. Der Film taucht ein in die Raubvogelszene, fragt nach, deckt auf und stellt Erschreckendes fest.

Am 13.11.16 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Auf leisen Pfoten – Die Rückkehr der Luchse
Sollen wieder mehr Luchse in Deutschland leben? Darüber gibt es aktuell heftigen Streit. Denn die Tiere machen den Jägern Konkurrenz, töten auch mal Nutztiere zum Ärger der Viehhalter. In diesem Sommer ist die Ansiedlung von Luchsen im Pfälzer Wald geplant. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands bietet Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten für die Großkatze, die in dieser Region ursprünglich heimisch war. Die ersten Luchse, die jetzt in ihr neues Revier verbracht werden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei verwaiste Jungtiere, die in den Karpaten aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere folgen. Sie werden eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen und dabei helfen, den Wildbestand auf natürliche Weise zu regulieren. Eine teure Investition, unter anderem für Einfangen, Transport und Quarantäne. Fast 140 000 Euro kostet die Wiederansiedlung eines einzelnen Luchses. Nicht nur die hohen Kosten, auch schlechte Erfahrungen aus Bayern lassen das rheinland-pfälzische Wiederansiedlungsteam sehr behutsam vorgehen. Im Bayerischen Wald beklagen Naturschützer regelmäßig erschossene und vergiftete Tiere, darunter auch trächtige Weibchen. Die Großkatzen sind geschützt, das Töten ist eine Straftat. Doch von den Tätern fehlt meist jede Spur. Damit es erst gar nicht zu solchen Luchstötungen kommt, hat das Pfälzer Team monatelang für die Akzeptanz in der Bevölkerung geworben. Eine umfangreiche Bestandsanalyse von Reh-, Rot- und Schwarzwild wurde durchgeführt, zwei Hunde wurden auf den Duft des Luchses trainiert, und natürlich mussten Förster, Jäger und Viehhalter über das Vorhaben informiert zum Teil auch davon überzeugt werden. „planet e.“ hat das Pfälzer Luchsprojekt von Anfang an beobachtet und ist dabei, wenn die slowakischen Luchse erstmals den Pfälzer Wald erkunden.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.40 Uhr)

Am 13.11.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Zugvögel - Der Kampf ums Überleben
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

Am 13.11.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Wahre Naturschätze weit weg vom Großstadtlärm sind die Tropfsteinhöhle von Steinau mit ihren 255.000 Jahre alten Stalagmiten und Stalagtiten und die mitten in der Rhön gelegene Milseburg mit ihrer beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.

Am 13.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.
(Wdh. heute 23.55-0.55 Uhr)

Am 14.11.16 05:50 - 06:15 Uhr auf
hr: Durch die Wildnis - Norwegen (2/20)
Der erste Morgen im Vorbereitungscamp - Frühstück unter freiem Himmel und die drängende Frage: Wo waschen wir uns eigentlich? Unter Anleitung von Wildniscoach Tobi bauen sich Leonie, Kimberly, Antonia, Caspar, Freddie und Philip die eigene Wildnisdusche. Unberührte Natur erleben - ohne Eltern, ohne Internet und Fernsehen? „Durch die Wildnis“ gibt sechs Jugendlichen die Chance, in der rauen, aber wunderschönen Landschaft Norwegens ein ganz besonderes Ferienabenteuer zu erleben - spannende Wildnisaktionen inklusive. In der zweiten Folge müssen die Wildnishelden gleich eine besonders spannende Herausforderung bewältigen: die Überwindung einer Schlucht auf einem Seil. Der Tag endet dann natürlich ganz entspannt mit der ersten Lagerfeuer-Runde.
(Weitere Folgen werktags um etwa dieselbe Zeit)

Am 14.11.16 07:05 - 08:00 Uhr auf
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (2)
Katzen. Es gibt sie in einer überwältigenden Vielfalt von Farben, Größen und Arten. Trotz aller Unterschiede haben sie eines gemeinsam. Jede Katze, ob Löwe, Leopard oder die einfache Hauskatze, gehören zur gleichen faszinierenden Familie. Es existieren 37 unterschiedliche Arten von Katzen. Sie durchstreifen verschneite Ebenen, dicht bewachsene Dschungel, drückend heiße Wüsten und weitläufige Savannen. Sie gehören zu den erfolgreichsten Jägern im Königreich der Tiere. Der zweite Teil der Doku-Reihe widmet sich der Frage, wie die Katzen, nach ihrer Wanderung von Asien nach Afrika, sich in der Neuen Welt ausbreiteten: in Nord- und Südamerika.
(Wdh. heute 18.15-19.10 Uhr)

Am 14.11.16 08:30 - 08:55 Uhr auf
arte: Ökologische Forstwirtschaft - Ein Modell für die Zukunft?
Der Bedarf an Holz wächst. Und damit ist unser Wald heute vor allem eines: Wirtschaftsfaktor. Es gilt, in kürzester Zeit möglichst viel Holz zu ernten und damit möglichst viel Geld zu verdienen. Es geht aber auch anders. Der Vorschlag lautet: ökologische Forstwirtschaft. Eine Forstwirtschaft, die mehr auf die Umwelt und weniger auf den Geldbeutel schaut. Wie kann das funktionieren? Und kann sie in Zukunft tatsächlich eine Alternative zur konventionellen Forstwirtschaft sein? Auf der Suche nach Antworten lassen sich die „Xenius”-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner durch den Lübecker Stadtwald führen, der in Sachen ökologische Forstwirtschaft ein Modellprojekt ist. Hier wird das gefällte Holz fast ausschließlich mit Pferden aus dem Wald transportiert – anstelle von tonnenschweren Holzerntemaschinen, die über den Waldboden rollen und ihn damit verdichten, so dass er anschließend nahezu unbrauchbar ist. Wieso dürfen sich Bäume hier selbst fortpflanzen und werden nicht, wie in konventionellen Forstbetrieben in Deutschland und Frankreich, massenhaft angepflanzt? Warum setzt man hier auf wenige dicke aber wertvolle Laubbäume anstelle vieler dünner und minderwertiger Nadelbäume? „Xenius” findet es heraus.

Am 14.11.16 08:55 - 09:25 Uhr auf
arte: Peru - Die Flussstadt Iquitos
Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Der Grund, warum sich die Ureinwohner hier ansiedeln und entlang des Wasserlaufs Beziehungen und Handel aufbauen konnten, ist der Fluss. Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss.

Am 14.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Auf seiner filmischen Reise in der Rominter Heide hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können wie Elche, Wölfe, Fischotter und Luchse. Berühmt wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Im Nordosten Polens liegt die Rominter Heide. In der filmischen Reise werden Tiere vorgestellt, die andernorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar ein Luchs. Berühmt wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens "Zauberwald" zum bevorzugten Jagdrevier preußischer Monarchen.

Am 14.11.16 12:00 - 12:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Bei Eustace waren schon lange Reparaturen überfällig, die er nun endlich anpackt. Rich nimmt die Fährte eines großen Bocks auf und muss unwegsames Gelände durchqueren, um dem Tier auf den Fersen zu bleiben. Und auch George kämpft mit Unwegsamkeiten und muss seine Route über die Teton-Berge gezwungenermaßen zu Fuß fortsetzen.
(Weitere Folgen bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)

Am 14.11.16 14:15 - 14:30 Uhr auf
ARD-alpha: Lebensgemeinschaft Wald - Nahrungsbeziehungen und Stoffkreisläufe im Wald
Drei Jugendliche begleiten den Förster Michael Bartl bei seinem Pirschgang am Morgen durch den Wald. Sie erfahren allerhand Wissenswertes über die Nahrungsbeziehungen im Ökosystem Wald. Real- und Trickfilmaufnahmen zeigen Beispiele von Nahrungsketten und erläutern die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Das Ökosystem reguliert sich selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung aber ist der Wald schutzlos ausgesetzt.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)

Am 14.11.16 16:25 - 17:55 Uhr auf
arte: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast ausschließlich von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht, während sich im Süden, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, afrikanisch anmutende Steppen ausbreiten. Im Gebirge finden sich hochalpine Schneelandschaften und um Korsika glitzert das Türkisgrün des Mittelmeers. All diese Landschaften bieten Lebensraum für bekannte und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, Vögel, Wildkatzen, Landschildkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Natur, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind.

Am 14.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Der Große Arber - König des Bayerischen Waldes
Der Große Arber gilt mit seinen 1.456 Metern Höhe als "König des Bayerischen Waldes". Kein anderer Berg im Bayerischen Wald ist durch Skitrassen, Seil- und Sesselbahnen, Forstwege und Versorgungsstraßen, durch Radaranlagen und andere technische Einrichtungen und vor allem durch einen massiven Besucherandrang derart belastet. Doch abseits des Touristentrubels gibt es auch einen anderen - einsamen und stillen - Arber, der trotz aller Gefährdungen und menschlichen Einflüsse ein äußerst wertvoller, unersetzlicher Lebensraum ist.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 15.11.16 09:40 - 10:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Der Yellowstone Nationalpark
Rund 70 Jahre lebten im Yellowstone Nationalpark in den USA keine Wölfe. 1995 wurde ein Rudel ausgewildert, was erheblichen Einfluss auf das Ökosystem hatte: Die Biber-Population stieg an, die Zahl der Kojoten schrumpfte erheblich, und der Nordamerikanische Gabelbock konnte sich wieder ungestört ausbreiten. Außerdem änderten die Elche mit der Ankunft der Wölfe ihre Fressgewohnheiten.

Am 15.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.

Am 15.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Karelien - Wo Russland finnisch ist
Über fünf Jahre begleitet Petteri Saario den Jugendlichen Sergei, der im russischen Teil von Karelien in einem Dorf aufwächst, beim Fischen und auf der Jagd, und erhält Einblick in das Leben und die Traditionen der Karelier. Sergei wächst in dem winzigen Sieben-Seelen-Dorf Venehjärvi in Russisch-Karelien auf. Karelien gilt als die Wiege der finnischen Kultur und die Karelier leben dort noch heute inmitten unberührter Wälder als Selbstversorger. Für den alten Bootsbauer Sulo und seine Frau Valentina ist das Leben dort angenehm, doch für einen jungen Mann wie Sergei hat die Idylle auch seine Schattenseiten: Es gibt noch nicht einmal gleichaltrige Mädchen in Venehjärvi. Die sieht er nur in dem 25 Kilometer entfernten Vuokkiniemi, wo er zur Schule geht. Sergei muss sich entscheiden, ob er das genügsame Leben seiner Vorfahren führen will oder einmal Industriearbeiter in der Eisenerzmine von Kostomuksha wird. Die Filmautoren begleiten den Jungen über fünf Jahre hinweg beim Fischen und auf der Jagd, tauchen in die mystische Welt der Karelier ein und porträtieren zugleich Sulo, den schlagfertigen Bootsbauer, der immer für einen deftigen Witz zu haben ist.

Am 15.11.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Kobold und der Förstersmann - Auf der Suche nach dem Siebenschläfer
Martin Schmid macht Inventur im Wald. Sein Ziel: diesen Lebensraum wieder möglichst naturnah zu gestalten. Im Sternberger Seenland stößt er auf Spuren eines geheimnisvollen Tieres. Schnell wird klar - es kann sich dabei nur um die scheuen Siebenschläfer handeln. Doch die gelten in Mecklenburg als extrem selten. Martin begibt sich auf Spurensuche. In einem uralten Wald auf der Insel Oie stößt er auf eine Kolonie von über 400 Tieren. Es entstehen faszinierende Fotos und Dokumentationen der nachtaktiven Tiere. Zurück auf dem Festland setzt Martin seine Erfahrungen bei der Beobachtung der "nächtlichen Kobolde" nun auch in den heimischen Wäldern fort. Seine Hoffnung sind die Waldbesitzer. Ihnen will er klar machen, dass nur die naturnahen Wälder genügend Schutz für viele Tierarten - darunter auch dem Siebenschläfer - bieten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Am 15.11.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Der Vielfraß
Der Wildlife-Journalist Kimmo Ohtonen nimmt die Zuschauer mit in die Natur des hohen Nordens, die, so einsam und unberührt sie auch scheint, vom Menschen gezeichnet ist. Anhand wichtiger Spezies zeigt er auf, wie das fragile Gleichgewicht in dieser Naturlandschaft bewahrt werden kann und warum dies letztlich allen Menschen zugute kommt. Heute reist Kimmo ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten, aber ungeliebten Vielfraß herauszufinden. Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Züchter nach Abschussberechtigungen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten.

Am 15.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur
"Wie Tiere wohnen - Baumeister der Natur" stellt einige der außergewöhnlichsten Häuslebauer vor: von den Präriehunden Nordamerikas, die untertage ganze Städte bauen, bis zu den Wanderameisen, deren komplexer Bau selbst aus lebendigen Ameisen besteht. Eine spannende Homestory aus dem Reich der Tiere. Zeig mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist!

Am 16.11.16 09:25 - 11:05 Uhr auf
arte: Vorsicht Gentechnik?
Seit zwanzig Jahren werden gentechnisch veränderte Organismen weltweit angebaut. Durch Manipulationen am Erbgut lässt sich insbesondere der Ertrag von Pflanzen steigern. Ob Soja, Mais, Baumwolle oder Raps - der Anbau von transgenen Pflanzen soll inzwischen zehn Prozent der Nutzflächen betreffen. Doch die öffentliche Meinung ist skeptisch, was die Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt betrifft. Das Thema Gentechnik sorgt immer wieder für hitzige, oft aber auch verworrene Debatten, in denen Fakten und pseudowissenschaftliche Argumente nur schwer zu unterscheiden sind. Was stimmt, was ist erfunden?

Am 16.11.16 10:00 - 11:00 Uhr auf
ServusTV: Das Wunder Leben - Säugetiere
Anhand neuartiger Filmtechniken zeigt die Dokumentation das Verhalten von Säugetieren in freier Wildbahn - und das in extremen Lebensbedingungen. Noch nie zuvor wurde dieses Verhalten auf so faszinierende Art und Weise auf Film gebannt. Eine der größten Migrationen findet statt, wenn zehn Millionen Fledermäuse das Kongobecken verlassen und nach Sambia ziehen, um dort ausreichend Futter zu finden. Die Dokumentation zeigt aber auch, wie ein kleines, außergewöhnlich wirkendes Rüsselhündchen einer räuberischen Eidechse entkommt.

Am 16.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Abenteuer Yukon (1/3) - Durchs wilde Herz Kanadas
Durch das nördliche Kanada und ganz Alaska windet sich ein Fluss, der zur Legende geworden ist: der Yukon. 15 Jahre Alaska-Erfahrung liegen hinter Andreas Kieling. Schon viele Geschichten haben ihm indianische Freunde über den Yukon erzählt. Anknüpfend an den Erfolg seiner ersten Alaskareise im Jahr 2004 befährt der Tierfilmer und Abenteurer dieses Mal den legendären Goldfluss. Über viele Monate erkundet er den Yukon von den Quellen in Kanada bis zum Flussdelta an der Beringsee. Als ständigen Begleiter hat er seine Hündin Cita dabei. Sein Sohn Erik stößt während der Schulferien zu ihm. Es kommt zu hautnahen Begegnungen mit Bären, Büffeln, Elchen und Wölfen. In der Tundra trifft der Abenteurer auf urtümliche Moschusochsen und Karibuherden. Einer der Höhepunkte der Reise: An einem Seitenfluss kann sich Andreas einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern. Ihm gelingt es sogar, mit einem Grizzly nach Lachsen zu tauchen - einmalige Unterwasseraufnahmen entstehen.

Am 16.11.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Afrika, der Albert-Graben
Auf nur einem Prozent der Fläche Afrikas zählt der Albert-Graben mehr Wirbeltierarten als jedes andere Gebiet des Kontinents. Mächtige tektonische und vulkanische Aktivitäten haben hier eine landschaftliche Vielfalt mit verschneiten Gipfeln, trockenen Savannen, dichtem Dschungel und Sümpfen hervorgebracht und das Gebiet in zwei grundverschiedene Klimazonen unterteilt. An diese radikalen Veränderungen mussten sich Flora und Fauna anpassen, um zu überleben. In den Dschungeln im Westen des Albert-Grabens lebt das scheue Okapi. Es hat einen kurzen Hals und ist an einigen Körperteilen gestreift. In den Trockensavannen östlich des Grabens haben als einzige Nachfahren des Okapis Giraffen überlebt. Der Fluss Kongo verdankt seine Entstehung ebenfalls geologischen Urkräften. Er bildete einst eine unüberwindbare Grenze, sodass sich dies- und jenseits des Stroms zwei unterschiedliche Schimpansenarten entwickelten. Die Schimpansen im Norden sind angriffslustig und kriegerisch, während die Bonobos südlich des Flusses friedlich miteinander leben.

Am 16.11.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica
Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor über drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmaß funktioniert. Aber auch der Tamandua, ein kleiner Ameisenbär, und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Große Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füßen Fische fängt.

Am 16.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Mythos Amur (1/2) - Zwischen Russland und China
Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Dabei ist sein Einzugsgebiet viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation "Mythos Amur" erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellenherden durch die mongolische Steppe. Die ungewöhnliche Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik 5.000 Kilometer landeinwärts bis zu den Quellflüssen in der Mongolei, beginnt am Mündungsdelta, dort, wo die Küsten des Japanischen und des Ochotskischen Meeres in der Tatarenstraße aufeinander treffen. Wenn hier die Lachse auf ihren alljährlichen Wanderungen vorüberziehen, werden sie bereits von Braunbären, Robben und Seevögeln erwartet. Die Fische, die das große Fressen überleben, ziehen weiter den großen Strom aufwärts in die Zuflüsse des Amur zu den Laichplätzen im Sichote-Alin-Gebirge. Der bedeutendste Nebenfluss des Flusses Amur auf chinesischer Seite ist der Songhua. Er entspringt in den Bergen an der Grenze zu Nordkorea. Durch die abgeschiedenen Wälder streifen nicht nur Amurtiger, sondern auch die vom Aussterben bedrohten, letzten Amurleoparden. Seit einiger Zeit geht China konsequent gegen Wilderer vor, die Tiger und Leoparden stark dezimiert haben. Chinesische Ranger patrouillieren im Rahmen eines Schutzprogramms regelmäßig in der fast menschenleeren Gegend. Mithilfe von Kamerafallen versuchen sie vor allem den Bestand der Amurleoparden zu dokumentieren. Manche Aufnahmen sind eine wahre Sensation.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)

Am 16.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Planet der Primaten
Wie sonst könnten etwa die Blutbrust-Paviane im äthiopischen Hochland Gruppen bilden, die bis zu 400 Individuen umfassen? Außerdem benutzen Primaten eine Vielzahl von raffinierten Werkzeugen: Brasilianischen Spinnenaffen benutzen Blätter als Schwamm, um an verborgene Wasservorräte zu kommen, Schimpansen halten ein ganzes Arsenal an Hämmern, Sticheln und Mörsern bereit, um jede mechanische Herausforderung meistern zu können. Bei soviel Ähnlichkeit zu uns Menschen ist es kaum verwunderlich, dass sich manche Primaten in unserer Nähe besonders wohlfühlen. Tausende Javaneraffen haben sich etwa in der thailändischen Stadt Lopburi breitgemacht: Sie bestehlen Passanten, bringen den Verkehr zum Erliegen und machen Faxen auf altehrwürdigen Khmer-Tempeln. Doch die menschlichen Bewohner von Lopburi schätzen ihre Mit-Primaten über alles: Einmal im Jahr bauen sie den Affen sogar ein riesiges Büffet auf, um sich bei ihnen zu bedanken.
(Wdh. morgen 8.55-10.00 Uhr)

Am 17.11.16 09:40 - 10:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Die fabelhafte Welt der Insekten (1/3)
In einem dreiteiligen Abschluss-Special widmet sich die BBC-Doku den Insekten mit ihren zahlreichen Untergruppen. 80 Prozent der gesamten Fauna der Erde gehören zu den Insekten - eine faszinierende Bandbreite verschiedenster Tiere. Insofern ist es kein Wunder, dass nicht nur andere Tiere, sondern auch wir Menschen auf Insekten angewiesen sind. Manche Wissenschaftler sind gar davon überzeugt, dass der Fortbestand der Menschheit von Insekten abhängt.

Am 17.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Abenteuer Yukon (2/3) - Auf den Spuren der Goldsucher
Der Yukon ist für Indianer und Eskimos noch immer die Lebensader. Das Gebiet ist bis heute eine riesige Wildnis, in der der Mensch nur eine Nebenrolle spielt. Andreas Kieling hat sich viel vorgenommen: Er will den Fluss, der sich über 3.000 Kilometer durch das nördliche Kanada und ganz Alaska windet, zu Fuß und mit dem Boot erkunden. Auf der mittleren Etappe seiner Reise begleitet ihn seine Familie. Endlich kann Andreas seiner Frau Birgit und den beiden Söhnen Erik und Thore die unberührte Schönheit und Weite Alaskas zeigen. Mit ihrem Segelboot, der "Tardis", folgen sie den Spuren der Goldsucher, filmen Elche mit ihren Kälbern, erkunden verlassene Glücksrittercamps und das Wrack eines halb verrotteten Flussdampfers. Der elfjährige Erik und sein neun Jahre alter Bruder Thore lernen schnell, die größten Lachse aus dem Yukon zu fischen und Feuerholz zu organisieren.

Am 17.11.16 16:25 - 17:10 Uhr auf
kabel1 doku: Der Kaffee-Jäger - Kambodscha
Im Dschungel von Kambodscha sucht Todd Carmichael nach seltenen Kaffeepflanzen. Eine gefährliche Reise liegt vor ihm. Der Boden ist mit Landminen verseucht und einige Streckenabschnitte legt er mit dem Motorrad zurück.
(Weitere Folgen montags bis freitags von 16.25-17.10 bzw 17.10-18.00 Uhr)

Am 17.11.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Unter Grizzlys (1/2) Das Abenteuer beginnt
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen.Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz.Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen.

Am 17.11.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Unter Grizzlys (2/2) - Drama in der Wildnis
Grizzlys hautnah. Ein 25 Mann starkes Team schlägt in Alaskas Wildnis seine Zelte auf und dokumentiert das Leben der riesigen Raubtiere so nah wie nie zuvor.Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung die Flüsse Alaskas bevölkern, drängeln sich Hunderte von Grizzlys an den Stromschnellen, um tonnenweise Fisch zu verschlingen. Ein Hauen und Stechen beginnt.35 Kameras über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren einen ganzen Sommer lang das atemberaubende Spektakel.

Am 17.11.16 19:10 - 20:00 Uhr auf
N24: Wie können Hirsch und Mensch voreinander geschützt werden?
Oft wird der Lebensraum stattlicher Hirsche durch Straßen getrennt. Hier kann das Tier zu einer echten Gefahr werden, denn beim Zusammenstoß mit einem Auto wirkt ein Hirsch wie ein Kleinwagen. "Welt der Wunder" begibt sich auf die Spur der scheuen Tiere.

Am 17.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: British Columbia - Unterwegs durch Kanadas Inselwelt
7.000 Kilometer wild zerklüftete Küstenlinie an der kanadischen Pazifikküste. Riesige Fjorde, zahllose Inseln und ein Regenwald hoch im Norden: Die Provinz British Columbia bietet viel Wildnis und wenig Zivilisation. Gerade mal vier Millionen Menschen wohnen hier auf einer Fläche dreimal so groß wie Deutschland. Es gibt praktisch keine Straßen, alles wird per Fähre oder wenn es eilt im Wasserflugzeug transportiert. Vom Postpaket bis zum kompletten Fang von Shrimp-Kuttern. Das Leben in der abgeschiedenen Wildnis ist hart und es macht erfinderisch. Einen ganz besonderen Schatz will eine Gruppe von First Nations im "Great Bear Rainforest" heben. In dem Küstenregenwald haben sie einer geheimen Stelle Lehm gefunden, dem wahre Wunderkräfte nachgesagt werden. Er soll gut gegen Akne und Antibiotika-resistente Keime sein. Der Deutsche Simon Aufderheide hilft bei der Suche nach dem Lehm, denn er konnte damit sein Sodbrennen heilen. Die Schatzsucher müssen ihre schwere Arbeit ganz ohne Maschinen verrichten: Der Boden um die Fundstellen ist den First Nations heilig, er darf durch nichts Unnatürliches nicht verschmutzt werden. Dan Stewart ist Holzhändler, er sorgt dafür, dass die Papierfabriken in der Gegend immer Nachschub haben. Der Frachter mit der neuesten Lieferung Baumstämme liegt schon in der Bucht. Und hat ordentlich Schlagseite. Das ist gut fürs Entladen: Je schräger das Schiff, desto schneller kommt Dan an die Holzstämme - und damit an sein Geld.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)

Am 18.11.16 07:55 - 08:55 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 18.11.16 08:55 - 10:00 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Bolivien
Bolivien liegt im Herzen Lateinamerikas. Zusammen mit Paraguay ist es das einzige Land Südamerikas ohne Kontakt zum Meer. Die Bevölkerung setzt sich aus mehreren ethnischen Gruppen zusammen. Für die meisten Volksgruppen Boliviens ist die Erde heilig. Die "Pachamama", die "Mutter Erde", besitzt in Bolivien eine zentrale Rolle. In diesem Zusammenhang verabschiedete die Regierung 2012 ein weltweit einzigartiges Gesetz - das Gesetz der Mutter Erde. Dieses Gesetz stellt die Rechte der Natur mit denen von Menschen und Tieren gleich. Und schafft so perfekte Bedingungen für Boliviens Naturschützer, die ihre „Mutter Erde“ behüten. Die Dokumentation begegnet den Naturschützern, die sich für den Erhalt der vielfältigen Natur- und Pflanzenwelt einsetzen.

Am 18.11.16 09:40 - 10:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die letzten Paradiese - Die fabelhafte Welt der Insekten (3/3)
In einem dreiteiligen Abschluss-Special widmet sich die BBC-Doku den Insekten mit ihren zahlreichen Untergruppen. 80 Prozent der gesamten Fauna der Erde gehören zu den Insekten - eine faszinierende Bandbreite verschiedenster Tiere. Insofern ist es kein Wunder, dass nicht nur andere Tiere, sondern auch wir Menschen auf Insekten angewiesen sind. Manche Wissenschaftler sind gar davon überzeugt, dass der Fortbestand der Menschheit von Insekten abhängt.

Am 18.11.16 10:15 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Die Rückkehr des Tigers
Der Sariska-Nationalpark in Indien hatte einst einen beachtlichen Tiger-Bestand und war das Aushängeschild des indischen Tierschutzes. Doch im Jahr 2004 töteten Wilderer jede einzelne der Großkatzen. Nun soll der Bestand sich wieder erholen, indem Tiger aus benachbarten Reservaten umgesiedelt werden. Die BBC-Doku folgt einem Tiger-Weibchen und einem -Männchen 18 Monate lang und macht deutlich, wie schwer es für die Tiere geworden ist, zu überleben.
(Wdh. am 20.11. von 3.40-4.40 Uhr)

Am 18.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Abenteuer Yukon (3/3) - Der lange Weg zum Eismeer
Seit fast einem halben Jahr folgt der populäre Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling dem Lauf des Yukon. Abseits der Zivilisation durchqueren er und seine treue Hündin Cita die Wildnis entlang des legendären Goldflusses. Es ist Herbst. Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach einem Grizzly, von dem ihm seine indianischen Freunde schon viel erzählt haben: "Geisterbär" nennen sie ihn. Am Flussufer stößt der erfahrene Tierfilmer auf eine Fährte, die ihn zu einem überraschend kleinen Bären führt. Auffallend ist sein extrem helles Fell, ungewöhnlich für einen Grizzly. In den Wäldern am Yukon entdeckt Andreas noch exotischere Tiere - Kolibris. Über mehrere Tausend Kilometer ziehen die zarten Nektarvögel mit dem flirrenden Flügelschlag jedes Jahr aus Mexiko hinauf, um in den Sommerwäldern Alaskas zu brüten und ihre Jungen groß zu ziehen. Der Indian Summer taucht die Weiten Alaskas in Rot- und Goldtöne. Den Tierfilmer zieht es ins Tal der Elche. Die Bullen sind angespannt - es ist Brunftzeit. Andreas gelingt es, mit der Kamera so nah an die liebestollen Tiere heran zu kommen wie noch nie zuvor in seinem Leben. Es entstehen faszinierende und spannungsgeladene Bilder.

Am 18.11.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Kunst der Anpassung - Borneo
Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wuchs 130 Millionen Jahre lang in aller Abgeschiedenheit ein bis heute fast intakter Regenwald. Trotz der Verschiebung der Kontinente blieb der Archipel immer in Äquatornähe, so überlebten die Wälder selbst während der Eiszeiten. Flora und Fauna konnten sich in einer stabilen Umgebung entwickeln. In den Eiszeiten waren die Inseln Borneo und Sumatra mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Orang-Utan, Elefant, Rhinozeros und verschiedene Katzenarten gelangten auf die Inseln. Am Ende der letzten Eiszeit brach der Austausch mit dem Festland ab. Isoliert vom Rest der Welt, entwickelten sich auf Borneo verschiedene Zwergarten: das Sumatra-Nashorn, der Malaien-Bär und der Borneo-Zwergelefant. Der Orang-Utan hingegen - Asiens einziger großer Affe - hat seine beeindruckende Statur behalten. Während die Fauna Miniaturen hervorbrachte, entwickelte sich die Flora entgegengesetzt. Auf Borneo werden die Bäume mit bis zu 60 Metern höher als in jedem anderen Regenwald. Flügelfruchtgewächse haben hier fliegende Tierarten entstehen lassen. Zwischen den hohen Wipfeln dieser Laubbaumgattung, die kein Astdickicht aufweist, haben die 30 Arten von Flugtieren freie Bahn, um von einem Baum zum nächsten zu segeln. Doch Borneo ist kein Paradies. Die Regenwälder wachsen auf einem nährstoffarmen Boden, der von starken Regenfällen und hohen Temperaturen ausgelaugt wird. Doch eine Pflanze trotzt diesen Böden: Die fleischfressende Kannenpflanze profitiert von einer engen Symbiose mit einer Spitzhörnchenart, dessen Exkremente sie als Dünger nutzt.
(Wdh. übermorgen 14.20-15.05 Uhr)

Am 18.11.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
rbb: Füchse & Co. - Wildtiere in der Stadt
Wildnis direkt vor der Haustür: Ein Waschbär inspiziert Dächer in Kreuzberg, Eichhörnchen spielen Spiderman an Hochhausfassaden in Prenzlauer Berg und eine Wildschweinfamilie entdeckt die Heerstraße in Charlottenburg für ihren Stadtbummel. Alles gleich nebenan: Fuchs und Igel, Fischreiher und Biber, Waschbär und Waldkauz. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin. Moderator Sascha Hingst ist den wilden Nachbarn in Berlin und Brandenburg auf der Spur. Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und des Umweltamtes Lichtenberg beantworten die Fragen von ihm.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.55 Uhr)

Am 18.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
In dieser Folge stellt Pete Nelson einen Künstler aus Manhattan vor. Roderick Romero hat schon Baumhäuser für Sting, Val Kilmer und Julianne Moore gebaut. Der Visionär ist ein Meister seiner Zunft und verwendet bei der Arbeit gerne Altmaterialien. Für seine Kunden John und Deirdre entwirft Roderick in Mystic, Connecticut, einen sechseckigen Familienunterschlupf mit Bibliothek und Panoramablick. Das zweigeschossige Domizil in den Baumwipfeln ist über eine Treppe zugänglich, die wie bei einem Biberdamm mit Treibholzgeäst verwoben ist.
(Wdh. übermorgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 18.11.16 20:15 - 21:25 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Diese Episode beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Kosten, die durch die Klimaerwärmung entstehen. Dabei könnten Gegenmaßnahmen sich auch als profitabel erweisen. Hollywood-Schauspielerin Jessica Alba trifft drei Mitglieder des "Climate Corps", eines innovativen, universitären Ausbildungsprogramms. Zweck dieses neuen Studiengangs ist es, amerikanische Großunternehmen davon zu überzeugen, dass Nachhaltigkeit ihre Gewinne erhöhen kann. Für seine Nachforschungen reist Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman nach Ägypten. Friedman will herausfinden, inwieweit der Anstieg des Getreidepreises in Kansas sich auf die politische Situation in Kairo auswirkt und welche Zusammenhänge bestehen. TV-Moderator Chris Hayes trifft US-Bürger, die bis heute unter den Folgen des Supersturms Sandy leiden. Das katastrophale Naturphänomen hat ihre Existenz für immer verändert.

Am 19.11.16 06:00 - 06:25 Uhr auf
ZDF: Die Klimaretter - Wer spart, gewinnt!
Drei Familien haben sich sechs Wochen lang einer Herausforderung gestellt. Sie haben ihren kompletten Alltag verändert, um möglichst viel CO2 einzusparen. Doch ob das zum Sieg gereicht.

Am 19.11.16 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Der Wolfsmann
"Welt der Tiere - Der Wolfsmann" erzählt die Geschichte des Wolfs in Norwegen aus der Perspektive eines charismatischen Mannes, der sein Leben ganz dem Wolf gewidmet hat. Obwohl der Norden Europas so viel dünner besiedelt ist als Mitteleuropa, scheint es selbst hier nicht genügend Platz zu geben für das wohl faszinierendste heimische Raubtier: den Wolf. Bis in die entlegensten Winkel wurde er auch hier verfolgt und ohne Menschen wie Frank André Soma, wäre der Wolf vielleicht schon ganz aus Norwegen verschwunden. Der charismatische Mann hat sein Leben ganz dem Wolf gewidmet.

Am 19.11.16 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Der Verführer von Papua
In den Bergen von West-Papua hat die Saison des "Laubenbauens" begonnen. Laubenvögel errichten zur Balz die verschiedensten Bauten. Frühe Besucher von Papua-Neuguinea hielten die hüttenähnlichen Gebilde, die oft weit über einen Meter im Durchmesser und in der Höhe sind, für Spielhäuschen von Kindern aus nahe gelegenen Dörfern. Erst Naturforscher konnten schließlich erklären, dass es sich um zentrale Orte des Balzspiels von Vögeln handelt. Sie bekamen den Namen "Laubenvögel". Das unterschiedliche Vorgehen beim Bau der Balzstätte führte zu Einteilungen wie "Tennenbauer", "Allee-" oder "Maibaumbauer". Das Gegenteil wissenschaftlicher Herangehensweise verkörpern Beschreibungen der Lauben als "sekundäre Geschlechtsmerkmale". Dahinter steht die Annahme, dass - anders als bei den verwandten Paradiesvögeln - weniger die extremen Formen und Farben des Gefieders im Laufe der Entwicklungsgeschichte zum Zuge gekommen sind, sondern eben externe Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten, wie sie in der Tierwelt beispiellos sind.

Am 19.11.16 11:30 - 12:00 Uhr auf
mdr: Die Neiße - Grenzenlose Wildnis
Obwohl im offiziellen Sprachjargon der DDR als Oder-Neiße-Friedensgrenze tituliert, wurde die östliche Staatsgrenze scharf bewacht und die Armeen des Warschauer Paktes nutzten den Fluss jahrzehntelang für geheime Militärmanöver. Durch diese besondere, abgeschiedene Lage konnte sich das Gebiet in weiten Teilen nahezu ungestört entwickeln und ist heute eine der letzten noch unverbauten, mäandrierenden Wildwasserbereiche Sachsens. Ausgedehnte Auenwälder mit jahrhundertealten Buchen-, Eichen- und Eschenbeständen säumen die Ufer des Flusses, der sich bei Hochwasser ungezügelt ausbreiten kann. Das schafft neuen Lebensraum, zum Beispiel für die Eisvögel, die hier ihre stärksten Bestände aufweisen. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit ist die Grenzregion zwischen Deutschland und Polen heute ein Refugium zahlreicher seltener und teils vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Ein Jahr lang folgen die Tierfilmer Peter und Stefan Simank dem Flusslauf - mit atemberaubenden Aufnahmen von jagenden Fischadlern und balzenden Reihern, sie blicken in die Kinderstube von Eisvögeln und Bibern.

Am 19.11.16 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Tier im Visier - Wilderei am Horst
Die Filmautorin geht der Frage nach, warum es seltene Greifvögel trotz Schutzstatus in Deutschland so schwer haben. Die Trophäenjagd mit anschließendem Verkauf der ausgestopften Tiere ist ein großes Problem. Diesen Markt gibt es, und dann finden sich auch Präparatoren, die die gewünschten Produkte liefern. Hier zeichnet sich erneut ein Hotspot illegalen Tuns im Bayerischen Wald ab.

Am 19.11.16 23:00 - 00:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Gabe muss eine herbe Enttäuschung hinnehmen, als einer seiner Männer ins Team der Konkurrenz wechselt. Die Männer von Big Gun Logging in Oregon müssen sich an einen knappen Zeitplan halten, während Shelbys Assistent Willy im Sumpf verlorengeht.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.55 Uhr)

Am 20.11.16 06:20 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Affenwelten (1/3) - Planet der Primaten
Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten - und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Metern Höhe überleben? Gehören sie nicht in den tropischen Regenwald? Hocken nicht alle auf den Bäumen? In der ersten Folge entführt "Terra X" den Zuschauer in eine Affenwelt, die sich jenseits aller gängigen Vorstellungen bewegt. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extremste Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas Äthiopiens dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen. Wir entdecken evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Dschungelwäldern und Küstenregionen, in Savannen und Gebirgen, in Höhlen - und Schneewelten. Auch vor Siedlungen und Städten machen Affen nicht halt. Eine kleine Orang-Utan-Gruppe auf Borneo lebt in der Nähe von Menschen und entwickelt verblüffende Ähnlichkeiten. Seit Jahren imitieren die Orang-Utans ihre Nachbarn und betreiben Körperpflege in der gleichen Art und Weise. Sie steigen in Boote, öffnen Türen und interessieren sich für Werkzeuge. Nur wenige Geschöpfe auf diesem Planeten sind klug genug, andere Arten zu imitieren. Zum Erfolg aller Primaten trägt vor allem die einzigartige Kombination aus Gehirn, Gesicht und Händen bei. Doch gerade die Unterschiede innerhalb des gemeinsamen Bauplans führen zu ungewöhnlichen Überlebensstrategien. Der Koboldmaki, 400-mal kleiner als der Orang-Utan und so groß wie ein Tennisball, ist ein Jäger der Nacht, hat Augen, die größer sind als sein Magen, und macht Sprünge, die 40-mal länger sind als er selbst. "Terra X" erkundet, wie unsere engsten Verwandten ihre Körper und ihr Verhalten an ungewöhnliche Lebensräume angepasst haben.

Am 20.11.16 07:05 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Affenwelten (2/3) - Familienangelegenheiten
Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität entdecken wir auch bei den Affen. Sie zeigen Emotionen und besitzen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien - und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas natürlich den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.

Am 20.11.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Südamerika, Yellowstone Nationalpark, China und Namibia sind die Ziele, die Andreas Kieling im zweiten Teil seiner Reise rund um den Globus besucht. Der Jaguar war einst der Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die charismatische Katze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, eines ausgedehnten Feuchtgebietes im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann.

Am 20.11.16 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)
Immer wieder verblüfft Andreas Kieling die Zuschauer, wenn er es schafft, die Tiere unsere Erde in der Natur zu beobachten und seine Erlebnisse in beeindruckenden Bildern festzuhalten. Oft sind es Tiere, die einer bedrückenden Tatsache ihre Aufmerksamkeit verdanken: Sie gehören zu den Letzten ihrer Art, sie sind akut vom Aussterben bedroht. Traurigen Ruhm erlangten die letzten Berggorillas in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda. Nur noch etwa 700 Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Und noch immer sind sie nicht in Sicherheit. Um sie zu treffen, muss Andreas Kieling viele Höhenmeter überwinden: Eine beschwerliche Dschungeltour für den Tierfilmer, unter dem Schutz von Soldaten als Bewachern. Als Kieling die Berggorillas endlich auf 4000 Metern Höhe gefunden hat, ist er von ihrer Toleranz und Sanftmut fasziniert.

Am 20.11.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)
Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.

Am 20.11.16 13:25 - 14:10 Uhr auf
rbb: Die Tricks des Überlebens (1/4) - Im Dschungel
Wer im Dschungel überleben will, muss Tricks beherrschen, man muss schnell rennen oder klettern können, gut aussehen oder riechen. Am besten, man kann etwas, was sonst keiner kann, so wie das Aguti, die Prachtbiene und der Paranuss-Baum am Amazonas. Einmal im Jahr lösen sich die Früchte des Paranuss-Baums aus der Krone und krachen 50 Meter tief auf den Urwaldboden. Auf diesen Moment hat das Aguti gewartet. Paranüsse sind schließlich die Lieblingsspeise des kleinen Nagetiers. Zwar ist die Schale steinhart, aber genau daran hat sich das Aguti angepasst: Niemand außer ihm besitzt so ein scharfes Gebiss, um die Frucht zu öffnen. Die Samen im Innern knackt das Aguti mühelos, ein paar verspeist es sofort, den Rest vergräbt der Nager einzeln im ganzen Revier. Dies wiederum ist die Überlebensstrategie des Paranuss-Baumes: Seine Samen werden im Regenwald verteilt und können weit weg vom Mutterbaum neue Standorte erobern. Denn je weiter die jungen Sämlinge von ihren Elternbäumen entfernt aufwachsen, desto sicherer sind sie vor ihren Fressfeinden. Auch zum Bestäuben braucht der Baum einen tierischen Helfer, die Prachtbiene. Nur sie ist groß und stark genug, den Deckel der Paranuss-Blüte anzuheben, um hinein zu tauchen. Der Nektar nährt ihre Brut und sie selbst und beim Besuch der nächsten Blüte trägt sie den Pollen weiter. Sind die Kelche bestäubt, dauert es 15 Monate, bis die neuen Früchte reif werden und dem Aguti vor die Nase fallen. So tragen zwei kleine Tiere dazu bei, dass der riesige Amazonas-Baum nicht ausstirbt. Dafür versorgt er sie mit Nüssen und Nektar. Das ist nur eine von vielen Geschichten über die geniale Symbiose zwischen Tieren und Pflanzen im Regenwald. Warum hilft die Winker-Krabbe dem Mangrovenwald? Warum sind Nektarvögel die "Bienen" des tropischen Regenwalds? Und was hat die Passionsblume mit Blausäure zu tun? Etwa 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. Wie vielfältig die Abhängigkeiten sind und wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigen die Macher der Mini-Serie in spektakulären Bildern.

Am 20.11.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.

Am 20.11.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Tier im Visier - Hinterhalt im Luchsrevier
In immer mehr Bundesländern wird der Luchs wieder heimisch. Doch ist er auch wirklich gewollt? Immer wieder verschwinden die Pinselohren aus ihren Revieren, immer wieder tauchen tote Tiere auf. Aufsehenerregend war ein Fund im Bayerischen Wald: vier abgetrennte Luchsbeine fast unmittelbar neben einer der Fotofallen-Kameras der Luchsbeauftragten. Eine Warnung? In Thüringen werden die Überreste einer Luchsmutter entdeckt. Die Umstände ihres Todes sind mysteriös. Und sind wirklich alle tot aufgefundenen Luchse auf Bayerns Straßen Verkehrsopfer? Wildtier-Forensiker sollen die Wahrheit ans Licht bringen. Die Reportage begleitet ihre Arbeit und begibt sich auf eine kriminologische Suche nach in Frage kommenden Tätern und Motiven und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe der Umweltkriminalität.

Am 20.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-1.55 Uhr)

Am 21.11.16 10:00 - 10:45 Uhr auf
ZDFinfo: Der Ameisenplanet
Die Dokumentation wirft einen Blick in das Innere einer Ameisenkolonie und lässt den Zuschauer Strukturen und Arbeitsabläufe einer höchst mysteriösen "Gesellschaft" entdecken und verstehen.

Am 21.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildschweine im Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald, der 120 Kilometer lange Mittelgebirgszug zwischen Bielefeld und Osnabrück, bietet eine abwechslungsreiche Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf. Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer häufiger Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein - mit seiner langen Schnauze pflügt es Quadratmeter um Quadratmeter um. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt und verschaffen auch anderen Waldbewohnern durch ihre Wühlerei leichten Zugang zu Wurm und Wurzel. Tierfilmer Günter Goldmann begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen Frischlingen im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern in der herbstlichen Rauschzeit. Daneben zeichnet er ein liebevolles Porträt einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.

Am 21.11.16 10:40 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Expedition Afrika - Zentralafrikanische Republik
Das dunkle Herz Afrikas: Die Dschungel des Kontinents sind die am wenigsten erforschten des Planeten. Mithilfe des Baaka-Stammes dringt Saba Douglas-Hamilton in den geheimnisvollen Urwald vor und begegnet Elefanten, Antilopen und dem seltenen Pinselohrschwein.

Am 21.11.16 10:45 - 11:30 Uhr auf
ZDFinfo: Anakonda - Tödliche Riesenschlange
Nur wenige Schlangen werden mehr gefürchtet und weniger verstanden als die Anakonda. Wir reisen in den amazonischen Regenwald, um die Wahrheit über die mythische Bestie zu erkunden. Üppige Wälder voll von farbenfrohen Tukanen, ohrenbetäubenden Brüllaffen und lebhaften Stämmen der Amazonasindianer. Doch in der dichten Vegetation und den trüben Sumpfgebieten versteckt sich auch die größte und kräftigste Schlange der Welt: die Anakonda.

Am 21.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Kampf um Amazonien (1/3) - Razzia im Regenwald
Mit 800.000 Hektar Größe ist der Campos Amazonicos einer der kleineren Nationalparks Brasiliens. In ihm vereinen sich alle Probleme Amazoniens wie in einer Nussschale: Illegaler Holzschlag, Rinderzucht, Goldminen - und eine Drogenstraße, die mitten durch den zweigeteilten Park führt. Ana Rafaela hat vor ein paar Jahren die Leitung des Parks übernommen und kämpft seitdem für die Erhaltung der Natur. Vieles hat sie schon erreicht, doch die Widerstände gegen die junge blonde Frau aus der Großstadt sind und bleiben groß. Bei ihren Einsätzen wird Ana Rafaela immer von einem großen Team begleitet, bestehend aus Geologen, Biologen und Umweltpolizisten. Als sie das Dorf Guata am Rande des Parks besucht, ist zur Sicherheit auch die Bundespolizei dabei: In dem Ort mit der höchsten Dichte an Auftragskillern in ganz Brasilien zeigt die Bevölkerung keinerlei Verständnis für die Umweltschützer. Seit Ana Rafaela den Park leitet, ist die illegale Fischerei zurückgegangen und es wurden keine neuen Minen eröffnet. Sie glaubt, dass es möglich ist, Amazonien zu retten. Thomas Wartmann, der Ana Rafaela D'Amico auf einem ihrer Einsatze begleitet hat, zeigt in seinem Film, dass es in Amazonien keine einfachen Lösungen gibt: Von der Regierung angelockt zogen vor zwei Jahrzehnten Menschen ohne Land in ein Land ohne Menschen, sie schufen Häuser, Straßen, Städte. Heute sollen sie akzeptieren, dass das meiste, was sie tun, gegen den Naturschutz verstößt. Einen erfolgreichen Umweltschutz kann es jedoch nur geben, wenn man die Bedürfnisse der Bevölkerung einbezieht.

Am 21.11.16 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Igel, Spatz und Feldgrille - der Wert der heimischen Artenvielfalt
Die Rettung von Eisbären und Orang-Utans weckt mehr Interesse als die Gefährdung heimischer Tierarten, wie Igel oder Spatz. Dabei zählt die Zerschneidung der Landschaft durch große Straßen und Baugebiete zu den bedeutendsten Gefahren, der Zugang zu Lebensräumen wird abgeschnitten, die genetische Vielfalt schwindet. Unaufhaltsam werden Rückzugsorte zerstört. Es gibt kaum noch Unterholz oder Hecken, Grün- und Blühstreifen an Waldrändern, Feldern und Wegen verschwinden. Und auch in den Städten gehen Lebensräume verloren: Englischer Golfrasen hinterm Haus ist beliebter als eine Wiese, Zierbüsche verdrängen wilde Hecken.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rrb)

Am 21.11.16 13:45 - 14:30 Uhr auf
3sat: Spuren im Sand
In aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hoch komplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können. In Steinbruchwänden brüten Uhus und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen. Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung.

Am 21.11.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Arbeiten wie ein Naturwissenschaftler
Von Galilei bis zum Klimabericht der Vereinten Nationen - schon immer haben Naturwissenschaftler großen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist ihre Glaubwürdigkeit, die auf ihren seit der Renaissance entwickelten Arbeitsmethoden beruht. Vom Nobelpreisträger bis zum Erstklässler - wer sich mit Biologie, Physik oder Chemie beschäftigt, wendet im Prinzip die gleichen Methoden an. Diese Folge der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks zeigt das im kleinen an praktischen Beispielen und im großen durch einen historischen Überblick.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 21.11.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Arbeiten wie ein Naturwissenschaftler
Von Galilei bis zum Klimabericht der Vereinten Nationen - schon immer haben Naturwissenschaftler großen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist ihre Glaubwürdigkeit, die auf ihren seit der Renaissance entwickelten Arbeitsmethoden beruht. Vom Nobelpreisträger bis zum Erstklässler - wer sich mit Biologie, Physik oder Chemie beschäftigt, wendet im Prinzip die gleichen Methoden an. Diese Folge der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks zeigt das im kleinen an praktischen Beispielen und im großen durch einen historischen Überblick.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 21.11.16 14:15 - 14:30 Uhr auf
ARD-alpha: Lebensgemeinschaft Wald - Funktion des Waldes
Welche Funktionen hat der Wald? Für Waldbauern und Förster ist der Wald ein Wirtschaftsfaktor. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und für vieles zu gebrauchen. Doch der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Und so zeigt der Film zeigt die vielfältigen Funktionen des Waldes. Viele Menschen kommen in den Wald, um sich dort zu erholen. Die Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Der Waldboden ist ein Wasserspeicher, durch Verdunstung kann er die Luft im Sommer kühlen. In den Bergen schützt der Wald vor Lawinen, er ist lebenswichtig für die Menschen in den Tälern.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)

Am 21.11.16 14:30 - 15:10 Uhr auf
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen
16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die fallenden Seen von Plitvice, Kroatien, der erste Nationalpark Europas. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen. Hier scheinen die Grenzen zwischen den Elementen aufgehoben.

Am 22.11.16 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Auf den Spuren der Hobbits - Im Zauberwald der Bretagne
Die Geschichten um den kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe kennt heutzutage jedes Kind. Weniger bekannt sind dagegen die Landschaften und Legenden, die den Autor bei der Erschaffung seiner einmaligen Welt inspirierten. John Howe, der als Illustrator der Werke Tolkiens und als Concept Designer bei den Verfilmungen von Peter Jackson bekanntwurde, wollte es genau wissen. Er hat sich auf die Suche nach diesen Orten und Geschichten gemacht. "Auf den Spuren der Hobbits" führt vom sagenumwobenen Wald von Brocéliande in der Bretagne bis in neuseeländische Filmkulissen. Eine Reise zu den Wurzeln unserer Fantasie. Nach der ersten Reise durch die neuseeländischen Kulissen sucht John Howe nun die tieferen Ursprünge der Sagen in Europa. Begleitet wird er dabei wieder von Professor Leo Carruthers, einem Spezialisten für die englische Sprache, Literatur und Kultur des Mittelalters. Im sagenumwobenen Wald Brocéliande in der Bretagne trifft John Howe zudem auf den Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, der ihn auf eine Reise durch Merlins Vergangenheit mitnimmt. Als Sohn des Teufels geboren, hat sich der Magier Merlin dazu entschieden, seine allmächtigen Fähigkeiten nur in den Dienst des Guten zu stellen. Im Wald von Brocéliande, in dem Merlin den keltischen Legenden nach gelebt haben soll, zauberte er für seine geliebte Fee Viviane ein mystisches Kristallschloss im See. Dieser See existiert heute noch - genauso wie ein Brunnen im Wald, der schon im Mittelalter als Inspirationsquelle galt. Dort greift John Howe spontan zu Bleistift und Papier und zeichnet eine bekannte Gestalt. Aber ist es Merlin oder der Magier Gandalf? Es bestehen zahlreiche Parallelen zwischen den beiden: Sie sind geheimnisvolle, gewiefte Gestalten, deren Fähigkeiten die menschliche Wahrnehmung weit übersteigen. Tolkien kreiert mit seinen Figuren ein episches Meisterwerk des 21. Jahrhunderts, das zwischen Saga und Fantasie schwebt, aber gleichzeitig auch etwas Modernes in sich trägt. Doch auch im Zauberwald keine Spur von einem Hobbit - John Howes abenteuerliche Reise geht weiter!

Am 22.11.16 08:20 - 08:35 Uhr auf
WDR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.

Am 22.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine geheimnisvolle Flusslandschaft - mehr Wasser als Land - eine Region wie aus einem Märchen. Hier beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln: Den Spreewald. Bis heute gibt es im Spreewald verborgene Winkel, die bisher kaum ein Mensch betreten hat. Hier haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Fließe bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen und im Herbst sind die geheimnisvoll röhrenden Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören.

Am 22.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Kampf um Amazonien (2/3) - Das Justizschiff
Seit 13 Jahren reist Richterin Sueli Pini mit einem Justizschiff alle zwei Monate von der Provinzhauptstadt Macapá in die entlegenen Dörfer am Amazonas-Delta. Viele Menschen dort haben weder Pass noch Geburtsurkunde und sind bei keiner staatlichen Stelle registriert. Sie leben in unzugänglichen Weilern und Dörfern, haben keinen Zugang zu Sozialleistungen, nicht zum Gesundheitssystem, nicht zur Justiz. Mit dem Justizschiff bringt Sueli Pini ein ganzes Bündel staatlicher Dienstleistungen.

Am 22.11.16 12:10 - 13:00 Uhr auf
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis.150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt, und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Insgesamt gibt es zirka 2500 verschiedene Termiten-Arten.Lange Zeit galten Termiten bloß als Schädlinge und unsympathische Vettern der Ameisen - doch mit denen sind sie nicht einmal verwandt.

Am 22.11.16 12:50 - 13:20 Uhr auf
arte: Indien - Im Tal des Bambus
Im äußersten Nordosten Indiens, zwischen Tibet, Bhutan und Myanmar, liegt das Dorf Ponging inmitten eines riesigen Waldgebietes. Noch heute lebt dort ein Teil der Volksgruppe der Adi, auch „Bergmenschen” genannt, ganz autark inmitten der Bambushaine. Philippe Simay entdeckt eine Kultur, deren Wohn- und Lebensform von einem häufig unterschätzten lokalen Baumaterial geprägt ist: dem Bambus. Der indische Architekt Ghani Zaman möchte die lokale Tradition mit moderner Bautechnik verbinden. Denn die flexible tropische Nutzpflanze ist nicht nur biologisch wertvoll, sondern bietet auch im Hinblick auf eine nachhaltige Architektur Vorteile.

Am 22.11.16 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
Wir haben es täglich in der Hand: Papier - die Zeitung am Morgen, die Brötchentüte, die Unterlagen im Büro, Toiletten-Papier, die Bettlektüre. In Deutschland beträgt der Prokopfverbrauch pro Jahr rund 250 kg Papier - so viel wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen. Doch Digitalisierung und Internet machen dem Werkstoff Konkurrenz. Brauchen wir in Zeiten von e-paper und virtueller Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Dabei hat es fast wundersame Eigenschaften: Papier kann das Hundertfache seines Gewichtes tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich die Stabilität um ein Vielfaches erhöhen - Papier kann so hart sein wie Stahl. Planet Wissen erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken: Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?
(Wdh. morgen 14.15-15.15 auf rbb)

Am 22.11.16 17:10 - 18:00 Uhr auf
kabel1 doku: Der Kaffee-Jäger - Römischer Erpresso
Eine Begegnung mit Mario Batali in Rom führt Todd geradewegs in den Amazonas, wo er einem Kugelhagel entfliehen muss und die Hilfe der Einheimischen braucht, um die Espressobohnen zu bekommen, die Mario beeindrucken werden.
(Weitere Folgen montags bis freitags von 16.25-17.10 bzw 17.10-18.00 Uhr)

Am 22.11.16 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Der geheimnisvolle Nebelparder
Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparderbabys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden. Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.

Am 22.11.16 17:55 - 18:25 Uhr auf
arte: Ratten - Müssen wir uns wirklich vor ihnen schützen?
Ratten können klettern, schwimmen, sich durch winzige Öffnungen quetschen. Sie kommen überall hin, wo sie mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn Fressen wittern. In Keller und Wohnungen, in Abwasserkanäle und Grünanlagen. Zum Leidwesen der Menschen, die keine Ratten mögen. Sie sollen viele Krankheiten übertragen und sind angeblich eine Plage: Millionen sollen bereits unter uns leben. Also geht man mit Gift gegen sie vor. „Xenius” fragt nach, ob die Behauptungen über Ratten eigentlich der Wahrheit entsprechen. Und ob Ratten nicht auch etwas anderes sind als Tiere, vor denen man sich ekelt. Die „Xenius”-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen Verhaltensforscher in Bern, die in Ratten keine Schädlinge sehen, sondern sehr soziale Tiere, die kooperativ miteinander umgehen.
(Wdh. morgen 8.30-8.55 Uhr)

Am 22.11.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl ist mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.

Am 22.11.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Grünes Licht für Pilze
Einige Pilze haben eine gelungene Alternative zur Glühbirne erfunden: Sie schaffen sich ihr eigenes Licht und glühen nur dann, wenn es nötig ist. Thomas D stellt die intelligenten Schwammerl bei "Wissen vor acht - Natur" vor.

Am 23.11.16 00:00 - 00:45 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.

Am 23.11.16 01:20 - 01:50 Uhr auf
tagesschau24: Wildunfall!
Im Landkreis Rotenburg (Wümme) meldet die Leitstelle der Polizei fast jeden Tag: Wildunfall! Die Polizisten Ariella Tolle und Michael Holsten müssen dann sofort los zur Unfallstelle. Über 1.500 Wildunfälle passieren jährlich im Landkreis. Jeder dritte Unfall, der passiert, ist ein Wildunfall. Besonders im Oktober und November gibt es Kollisionen mit Wild. Dann sind die Wildtierherden auf der Suche nach Futter und einem Winterquartier. Die Autofahrer hingegen müssen oft in der Dämmerung bei schlechter Sicht fahren. Eine gefährliche Kombination, die bei einem Zusammenstoß für die Tiere meist tödlich endet. Die Polizei in Rotenburg/Wümme hat schon viel versucht: Es wurden Warnschilder und Dreibeine aufgestellt, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Doch das Ergebnis ist ernüchternd. Auch Kreisjägermeister Hermann Gerken sucht nach einer Lösung, um Wildunfälle zu reduzieren. Er möchte vor allem die Tiere schützen. Dazu gehört auch eine gezielte Jagd an den Unfallschwerpunkten. So wollen die Jäger den Bestand dort zumindest kontrollieren und zudem die Tiere von der Fahrbahn abschrecken. Außerdem sollen neue akustische Reflektoren die Tiere von der Straße fernhalten. Ob das gelingt? Die nordreportage begleitet Polizisten und Jäger bei ihrem täglichen Kampf gegen die Wildunfälle und zeigt, welche Maßnahmen helfen, um die hohe Unfallzahl zu mindern.

Am 23.11.16 10:00 - 11:00 Uhr auf
ServusTV: Das Wunder Leben - Jäger und Gejagte
Im Dschungel, in Wüsten und gefrorenem Ödland: Jeden Tag werden zwischen Raubtieren und ihrer Beute Kämpfe ausgetragen, und schließlich auch gewonnen oder verloren. Die Dokumentation folgt den Geparden bei der Jagd auf einen Strauß. Ein kleiner Hermelin nimmt es mit einem Hasen auf, der zehnmal so groß ist. Schwertwale jagen die Jungtiere von See-Elefanten. Einem Eichhörnchen gelingt es durch List und Täuschungsmanöver einer gierigen Klapperschlange zu entkommen. Und die Hasenmaulfledermaus zeigt eindrucksvoll, dass sie auch bei einer Fluggeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde noch immer auf Jagd gehen kann.

Am 23.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: Kampf um Amazonien (1/3) - Die Internet-Indianer
Die Ashaninka leben im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet. Ihre Region ist reich an wertvollem Tropenholz und lockt regelmäßig Invasionen illegaler Holzfällertrupps an, die mit Maschinen und Waffen anrücken, rücksichtslos jahrhundertealte Urwaldriesen fällen, brandroden und Schneisen in den Regenwald schlagen. Wo die Indianer sich der Holzmafia in den Weg stellen, werden ihre Dörfer überfallen und die Menschen getötet oder verjagt. Als vor einigen Jahren die brasilianische Regierung begann, isoliert lebende indigene Völker mit Internetstationen auszustatten, änderte dies vieles. Plötzlich hatten die Regenwaldbewohner die Möglichkeit, die Behörden gezielt um Hilfe zu bitten. Illegale Holzfäller konnten gefasst werden, weil innerhalb kürzester Zeit Militär und Polizei per Helikopter im Indianergebiet eintrafen und Rohstoffpiraten auf frischer Tat ertappten. Der Kampf um die Rechte der indigenen Völker bekam dadurch entscheidenden Auftrieb, und vor allem die Ashaninka machten Schlagzeilen, weil sie vorlebten, wie sich Indianertraditionen mit modernem Bewusstsein und der Verantwortung für die Umwelt vereinen lassen. Sie wurden zu Vorreitern in Sachen Umweltschutz, gründeten eine Umweltschule, in der sie Methoden nachhaltiger Landwirtschaft lehren, machten ihre Dörfer wieder autark, begannen mithilfe von Spenden Flächen wieder aufzuforsten und fanden Verbündete in den Organisationen, die sich seit dem Umweltgipfel von Rio verstärkt in Brasiliens Großstädten gründeten.

Am 23.11.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
NDR: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark im Herzen Alaskas: Hier ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt der Tierfilmer Günter Goldmann, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten sind und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Der Film folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott, für die der Nationalpark etwas ganz Besonderes ist, viel mehr als nur ein Arbeitsplatz. Sie sind dem Zauber dieser wilden Region im äußersten Norden des amerikanischen Kontinents erlegen und können sich inzwischen keinen besseren Ort zum Leben vorstellen. Den zahllosen Touristen, die jedes Jahr nach Denali kommen, versuchen Karen und Scott ein Gefühl für die Natur und ihre einzigartigen Bewohner zu vermitteln. Es gibt eben nicht nur die großen "Stars" wie die zahlreichen Wolfsrudel und die Bären, sondern auch eine ganze Anzahl anderer spannender Tiere wie Dallschafe, Schneehühner und Steinadler. So ist für Karen und Scott der Denali Nationalpark nicht nur eine Welt der Giganten, sondern eine der aufregendsten Landschaften der Erde, eine ursprüngliche Wildnis zu Füßen des Mount McKinley.

Am 23.11.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Erfolgreich ohne abzuheben - Wenn Vögel zu Fuß gehen
Ob Hindernisse, Nester oder Futterplätze – Fliegen ist sozusagen die „Lebensversicherung” von Vögeln. Doch mehr als 40 Arten sind zum Laufen zurückgekehrt. Sind sie zu schwer geworden, um abzuheben? Die krähengroßen Kiwis beispielsweise haben mit Sicherheit kein Gewichtsproblem. Was bringt also Vögel dazu, die Lizenz zum Fliegen zurückzugeben?

Am 23.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Auf sanften Pfoten
Aussehen, Lebensweise, Verhalten, Aufzucht des Nachwuchses, Jagdtaktiken – jede der großen Katzen hat spezielle Methoden, die sie im Wettstreit mit ihren Verwandten zu einem Superhelden macht. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit und ein auf ihr Umfeld perfekt abgestimmtes Verhalten hat es ihnen ermöglicht, sich in einer Vielzahl von Lebensräumen zu behaupten. Ob dichter Dschungel, weite Savanne, Wüste oder Gebirgsregion, abgeschiedene Inselwelt oder ausgedehnte Wasserlabyrinthe – Katzen sind Allrounder, die gelernt haben, ihre individuellen Stärken zu ihrem Vorteil einzusetzen.
(Wdh. morgen 8.55-10.00 Uhr)

Am 23.11.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Schorfheide - Das Jagdrevier der Mächtigen
Die Schorfheide, in unmittelbarer Nähe der alten und neuen Regierungsmetropole Berlin - eine einzigartige Landschaft, in der über Jahrhunderte hinweg deutsche Herrschaftsgeschichte geschrieben wurde. An keinem anderen Ort zeigt sich das seltsame, oft im Verborgenen gebliebene Wechselspiel von Jagd und Macht so prägnant wie hier. Wer den Spuren der "mächtigen" Jäger folgt, der stößt unvermittelt auf unbekannte Geschichten und Geheimnisse. Eine historische "Jagdstrecke" aller Couleur tut sich dabei auf: Monarchen, Sozialdemokraten, Nazis, Kommunisten. Wilhelm II., für den die Jagd oft wichtiger war als die Politik. Hermann Göring, der sich in seinem bis heute geheimnisumwitterten pompösen Jagdschloss Carinhall in unvorstellbarem Maße selbst inszenierte. Und auch Walter Ulbricht, Erich Honecker und Erich Mielke drückten der Schorfheide ihr "Siegel" auf. Von hier gab es den Befehl zum Mauerbau, wurden Intrigen mit den Kremlherren geschmiedet und Politik und Privatleben in einem Maße verquickt, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Der Film erzählte eine einzigartige Geschichte von Privilegien und Psychosen, Skrupellosigkeit und Größenwahn, Arroganz und Biederkeit. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte voller Mythen, Wahrheiten und Legenden.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 24.11.16 00:30 - 02:15 Uhr auf
SWR: Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall
"Jane's Journey" ist die faszinierende Geschichte einer der außergewöhnlichsten und vielleicht einflussreichsten Frauen unserer Zeit, der Gründerin des "Institute for Wildlife Research, Education and Conservation" und UN-Friedensbotschafterin: Jane Goodall. Mehr als 20 Jahre, bevor der im Frühjahr 2007 veröffentlichte UN-Report die letzten Zweifel ausräumte, dass die Menschheit für die rapide Beschleunigung des verheerenden Klimawandels selbst verantwortlich ist, hatte Jane Goodall bereits damit begonnen, ihr Leben der Rettung unseres bedrohten Planeten zu widmen. Sie wurde deshalb mit Mahatma Gandhi verglichen. Weltweit bekannt geworden ist sie bereits in den 60er Jahren. In den Wäldern Tansanias lebte sie unter Schimpansen. Ihre Beobachtung, dass die Tiere Instrumente und Werkzeuge bei der Nahrungssuche benutzen, war eine Sensation in der Primatenforschung. Die wissenschaftlichen Arbeiten der Affenforscherin zählen deshalb zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation "Jane's Journey" gewährt Einblicke in das bewegte private Leben von Jane Goodall. Der Zuschauer sieht die Welt aus "Dr. Janes" Perspektive - teilt ihre Erfolge, Freuden, Hoffnungen und Lieben, aber auch ihre Rückschläge und Sorgen. Prominente Zeitgenossen wie Angelina Jolie und Pierce Brosnan erzählen von ihren Begegnungen mit Jane Goodall und ihrem Einfluss auf sie. Seit 1986 reist sie jedes Jahr mehr als 300 Tage um die Welt, initiiert und begleitet Hilfsprojekte, seit 2002 ist sie zusätzlich in der Rolle einer UN-Friedensbotschafterin auf Achse. Dabei ist es nicht nur ihr Ziel, den Menschen klarzumachen, dass wir absolut keine Zeit mehr zu verlieren haben, sondern - und das ist wahrscheinlich noch wichtiger - auch zu erklären, wie genau wir hier und jetzt positive Veränderungen bewirken können: "Wir müssen lernen, in Frieden und Harmonie zu leben, nicht nur miteinander, sondern auch mit der Natur."

Am 24.11.16 09:25 - 10:20 Uhr auf
arte: Insekten - die besseren Schädlingsbekämpfer?
Es ist ein jahrtausendelanger Kampf: Seit der Mensch Pflanzen als Nahrungsmittel anbaut, muss er sich gegen Schädlinge zur Wehr setzen, die Felder und Plantagen verwüsten. Mit chemischen Pestiziden glaubte er sie besiegt zu haben, doch damit schadete er nicht nur der Umwelt, sondern auch seiner eigenen Gesundheit. Die biologische Schädlingsbekämpfung lässt nun Hoffnung aufkeimen - denn wer könnte Schädlinge effizienter bekämpfen als ihre eigenen natürlichen Gegner? Doch die vielversprechenden Methoden sind noch nicht ausgereift und bei weitem nicht unfehlbar.

Am 24.11.16 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Feuerflieger von Valencia
Vor wenigen Minuten hat Joaquim Miniana - genannt Chimo - einen Einsatzbefehl erhalten. Er gehört zu jenen Feuerpatrouillen, die jeden Sommer in Spaniens Wäldern riesige Feuersbrünste aus der Luft zu löschen versuchen. Die Feuerleitstelle hat Luftunterstützung angefordert. Chimo soll eine breite Feuerfront in einem Bergwald bekämpfen. Mit drei Tonnen Löschmittel beladen hebt sein Löschflugzeug ab. Beim Start kennt der Pilot selten mehr Details als seinen Einsatzort. Starke Winde treiben die Feuerwalze durch das ausgetrocknete Nadelholz, in Sekunden brennen ganze Bäume nieder. Chimo fliegt mit über 200 Stundenkilometern in wenigen Metern Höhe direkt auf die Spitze des Feuers zu. Durch den Abwurf des Löschwassers verliert das Flugzeug fast die Hälfte seines Gewichts. Der Pilot nutzt den plötzlichen Auftrieb, um die Gefahrenzone so schnell wie möglich zu verlassen. An manchen Einsatztagen während der Feuersaison starten und landen die Flugzeuge bis zu 20 Mal. Seit den 60er Jahren hat sich die Zahl der Waldbrände in Spanien verzehnfacht. Heute brennt es bis zu 25.000 Mal pro Jahr. Hauptursache ist die durch extreme Bewirtschaftung immer stärkere Austrocknung der Böden. Dennoch haben die Löschmannschaften Erfolge aufzuweisen: Durch eine schnelle Ortung der Brandherde können viele Feuer frühzeitig bekämpft werden. Moderne Technik ermöglicht außerdem ein effizientes Vorgehen. Dennoch bleibt der Job einer der gefährlichsten Berufe überhaupt. Jedes Jahr verunglücken Piloten bei ihrer Arbeit. Auch Chimo hatte bereits einen schweren Unfall. Ein Ereignis, das ihn vorsichtiger gemacht hat.

Am 24.11.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom Miramichi River, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi River ist ein sauberer Fluss, in dem die Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.

Am 24.11.16 15:25 - 15:50 Uhr auf
arte: Afrika - Madagaskar
Vor 80 Millionen Jahren löste sich Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die widerstandsfähigen oder vom Schicksal privilegierten Arten, die bis an die Küsten vordringen konnten, überlebten in diesem neuen Lebensraum. Auf der viertgrößten Insel der Welt konnten sich aufgrund der geografisch abgeschiedenen Lage mehr als 200.000 verschiedene Arten entwickeln; 80 Prozent dieser Arten sind nur in Madagaskar heimisch. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung vieler Gebiete sind einige Regionen der Insel unberührt und ökologisch intakt geblieben. Art Wolfe lädt dazu ein, die unterschiedlichen Inselbewohner Madagaskars zu entdecken, darunter „tanzende“ Sifakas – eine Gattung aus der Familie der Lemuren – sowie schillernde Chamäleons. Landschaftlich beeindrucken ihn die bizarren Felsformationen im Nationalpark Tsingy de Bemaraha, dem einzigartigen Lebensraum des tropischen Regenwalds und der Dornensavanne.

Am 24.11.16 16:05 - 17:00 Uhr auf
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen.

Am 24.11.16 17:00 - 17:30 Uhr auf
arte: Insektensterben - Was sind die Folgen?
Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten, wie Bienen und Schmetterlinge. Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von Bestäubung durch Insekten abhängig. Und weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse nicht ohne Bestäubung durch Insekten fortpflanzen. Wo liegen die Ursachen und was können wir tun? Carolin Matzko und Gunnar Mergner fragen den Imker Albrecht Pausch und den Schmetterlingsforscher Jan Christian Habel von der TU München. Beide fordern einen Umbau der Landwirtschaft, um Insekten wieder Lebensraum und Futter bieten zu können.
(Wdh. morgen 8.30-8.55 Uhr)

Am 25.11.16 14:15 - 14:45 Uhr auf
3sat: Faszination Kanada (2/4) - Die Nordwest-Territorien
Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland bei gerade einmal 41 000 Einwohnern. Im Süden wachsen endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6000 Waldbisons leben - Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys.

Am 25.11.16 14:45 - 15:15 Uhr auf
3sat: Faszination Kanada (3/4) - Ontario

Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an.

Am 25.11.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Goldgräber und Grizzlybären
Filmautorin Monika Birk reist nach West-Kanada, ins Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen, rauschender Flüsse und der Goldgräber.Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Region Cariboo in British Columbia - 80 000 Quadratkilometer Natur. Während des Indian Summer explodieren die Farben dort. In dieser Kulisse besucht Monika Birk die Städte des einstigen Cariboo-Godrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Von deren Geschichten beeindruckt, reist Monika Birk weiter auf den Spuren der Lachse an den Quesnel-See.

Am 25.11.16 20:15 - 21:25 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Hollywood-Schauspieler Matt Damon zeigt, wie sich extreme Hitzewellen auf die Gesundheit auswirken können. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse legt Damon dar, wie der Klimawandel und die steigenden Temperaturen zu einem nationalen, aber auch internationalen Problem der Gesundheitsfürsorge werden. Schauspieler Michael C. Hall reist nach Bangladesch, um aufzuzeigen, inwieweit der Klimawandel die Menschen in den kommenden Jahrzehnten betreffen kann. Prognosen besagen, dass Bangladesch schon bald zu 17 Prozent unter Wasser stehen könnte. Durch den Klimawandel soll zudem die Anzahl der Flüchtlinge im Jahr 2050 weltweit auf 150 Millionen Menschen steigen. Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman besucht nach Syrien und Ägypten den Jemen, um herauszufinden, wie sich der Klimawandel auf die instabile politische Situation im Nahen Osten auswirkt.

Am 25.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Best of Season 5
Schöner wohnen in der Baumkrone: Spitzenarchitekt Pete Nelson und sein Team zimmern ihren Kunden mit Hammer, Kreissäge und Akku-Bohrer luxuriöse Traumpaläste in den Blätterwald. Vom Kaminofen über die gemütliche Sitzecke bis hin zur Sonnenterrasse mit Panoramablick: Jedes Domizil ist perfekt auf die Wünsche der künftigen Eigentümer zugeschnitten. In diesem Best-of-Special versammeln sich die Baumhaus-Profis am Lagerfeuer und lassen dort noch einmal ihre spannendsten Projekte Revue passieren.
(Wdh. übermorgen 19.15-20.15 Uhr)

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


27.05.2017

Rangertour Rurberg
(52152 Simmerath-Rurberg)
Kostenfreie und wöchentliche Ranger-tour im Nationalpark Eifel
Details


27.05.2017

Rangertour Gemünd
(53937 Schleiden-Gemünd)
Kostenfreie und wöchentliche Rangertour im Nationalpark Eifel
Details


27.05.2017

Ranger Themenführung
(53937 Schleiden-Dreiborn)
Entdeckung des „Eifelgoldes“
Details


27.05.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


27.05.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges