2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 05.-19.08.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 31.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Unsere Heimat auf Zeitreise - 300 Millionen Jahre Erdgeschichte (1/2)
Die Entstehungsgeschichte Deutschlands war alles andere als beschaulich. Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg unseres Landes durch Raum und Zeit: Urtiere und Riesenfarne, kosmische Katastrophen, Erdplattenbewegungen mit gewaltigen Vulkanausbrüchen, Eiszeiten und schließlich der Mensch - sie alle prägen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt bis heute.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)

Am 01.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Reich des Drachen - Magisches Siebengebirge
Das Siebengebirge fasziniert auf vielfältige Art. Das Filmteam begibt sich auf eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Dem Siebengebirge werden viele Superlative nachgesagt, so etwa gilt es als mythologische Heimat des Siegfried-Drachen, ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands mit dem meistbestiegenen Berg Europas, Treffpunkt der Weltpolitik oder Ursprung der "Rheinromantik". Tatsächlich findet sich hier auf engstem Raum von nur 50 Quadratkilometern eine erstaunliche Ansammlung vulkanischer Kegel und Kuppen. Das Siebengebirge bietet auch heute noch einer erstaunlichen Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen und Tieren Zuflucht. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als Hotspot der Artenvielfalt in Mitteleuropa. In den "Sieben Bergen" verstecken sich u. a. Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch.

Am 01.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Das Beste aus Expeditionen ins Tierreich
Die Redaktion NDR Naturfilm hat für das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2010 aus fünf Jahrzehnten die besten "Expeditionen ins Tierreich"-Sendungen ausgesucht. Herausgekommen ist eine unterhaltsame, dramatische, aber auch überraschende Hitliste von Tierfilmepisoden: die Störche im schleswig-holsteinischen Bergenhusen von 1960, aus dem Geburtsjahr der Reihe, oder der "Hightech-Blick" in den heimischen Wald aus dem Jahr 2009, aufwendige Orchesteraufnahmen für die Reihe "Wilde Heimat", lebensgefährliche Expeditionen in die entlegensten Regionen Russlands, die Tierwelt der Galapagosinseln oder in den Tälern des Harzes. In dieser Hitliste kommentieren Inge Sielmann und zahlreiche Tierfilmer ihre Lieblingssendungen.

Am 01.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Nüsse für die Eichhörnchen
Eichhörnchen sind die beliebtesten Nagetiere überhaupt. Sie begeistern jung und alt und dürfen au keinem Waldspaziergang fehlen. Anna hilft bei der Erstversorgung von verletzten Tieren, füttert, streichelt, spielt, und baut Gehege. Bei Sabine und ihren Tieren erfährt die Tierreporterin, wie man aktiv Eichhörnchen schützen kann.

Am 01.09.17 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun. Einerseits mit Zuchtprogrammen, in denen bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert werden; andererseits stellt der Tiergarten selbst für viele Arten bereits einen perfekten Lebensraum dar: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um diese zu entdecken, brauchen sie allerdings fachkundige Beratung - und viel Geschick!

Am 02.09.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume sind Lebensgrundlage für viele, vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Braucht man wirklich neue Wildnisgebiete in Europa und kommt der Urwald zurück?

Am 02.09.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
ZDFneo: Terra Xpress
U.a. folgendes Thema: Die Wölfe kommen zurück. An sich kaum beunruhigend, aber einzelne Wölfe suchen die Nähe von Menschen, verhalten sich seltsam. "Terra Xpress" forscht nach.

Am 02.09.17 06:30 - 07:15 Uhr auf
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend, wirken auf den Hinterbeinen stehend sehr menschlich. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Solche Bären wurden zuletzt in den Dreißigern erlegt. Trotzdem halten sich noch Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen, die Buschpiloten oder Indianer gesichtet haben wollen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesen-Grizzlys. Andreas Kieling will den Gerüchten um die Giganten auf den Grund gehen. Mit einem einheimischen Indianer vom Stamm der Athabasken macht er sich auf eine beschwerliche und nicht ungefährliche Expedition durch die abgelegensten Regionen Alaskas.

Am 02.09.17 07:15 - 08:00 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

Am 02.09.17 08:00 - 08:15 Uhr auf
SWR: Von der Raupe zum Falter - Der Schwalbenschwanz
Die Verwandlung einer unscheinbaren, wurmförmigen Raupe in einen prachtvollen Schmetterling ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Anhand der Entwicklung eines Schwalbenschwanzes, vom Ei über verschiedene Raupenstadien zum geschlechtsreifen Falter, erleben die Zuschauer exemplarisch das Phänomen der Metamorphose. Extreme Makro-Aufnahmen gewähren Einblicke in den Bauplan der Insekten und in ihre Ökologie.

Am 02.09.17 08:00 - 08:40 Uhr auf
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.

Am 02.09.17 08:15 - 08:40 Uhr auf
arte: Pflanzen mit Superkräften - Wie sie ihr Überleben sichern
In Schengen, dem symbolträchtigen Ort im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg, machen sich die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf eine grenzüberschreitende Entdeckungsreise ins heimische Pflanzenreich. Sie wollen herausfinden, mit welchen Tricks Pflanzen es schaffen, sich über den ganzen Erdball zu verbreiten. Unterstützt werden sie von dem "Extrembotaniker" Jürgen Feder. Der Pflanzenfan kennt wie kaum ein anderer die faszinierenden und schrägen Geschichten unserer grünen Erdenbewohner.

Am 02.09.17 08:15 - 08:30 Uhr auf
SWR: Ganz schön behämmert - Spechten auf der Spur
In über 30 Jahren Specht-Forschung ist es dem Ornithologen Klaus Ruge noch nie gelungen, das Rätsel zu lösen, was sich im Inneren eines Specht-Nests abspielt. Doch dank Tierfilmer Markus Zeugin und dessen Spezialkameras erhalten die beiden Forscher völlig neue Einblicke ins Specht-Leben: vom Ei bis zum Flüggewerden.

Am 02.09.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent.

Am 02.09.17 09:00 - 09:50 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys

Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 9.50-10.40 Uhr, 23.00-23.55 Uhr und 23.55-0.45 Uhr)

Am 02.09.17 09:35 - 10:30 Uhr auf
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Ohne die Kastanienbäume wäre Korsika nicht das, was es ist: eine Insel voller Traditionen, Stolz und Würde. Hunderte Bauern haben hier einst die legendären Kastanienwälder bewirtschaftet. Heute ist davon noch eine Handvoll übriggeblieben, die gegen das Aussterben der Kastanienproduktion kämpft. Und das erst recht, seit die Gallwespe die Bäume zu vernichten droht. "360o Geo Reportage" hat die wenigen verbliebenen Kastanienproduzenten eine Saison lang begleitet und ihr faszinierendes Handwerk kennengelernt.

Am 02.09.17 09:55 - 10:40 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt in verbautem Gebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch erstaunlicherweise hundertfünfzig Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. Von hier aus wird die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgt. Auch das ist Wien: Mehr als 2.000 Meter hoch ragen die Gipfel in den Himmel, überschauen im Winter eisige Plateaus und im Sommer blühende Almen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern. Sie alle stehen im Dienste der Stadt Wien und schützen ihre grünen Juwele vor Freund und Feind, schlagen sich mit den kleinen Kümmernissen des Alltags herum, sehen Dinge, die den meisten Städtern entgehen und staunen über die Wunder der Tier- und Pflanzenwelt, die sich Tag für Tag im wahrsten Sinne des Wortes "vor der Haustür" ereignen. Das Wiener Forstamt steht von der Aufgabenstellung her im EU-Vergleich ziemlich einmalig da. Während viele andere Stadtforstverwaltungen sich nur auf die reine Waldbewirtschaftung beschränken, arbeiten die Wiener Förster auch als Landschaftspfleger. Die Hüter der Wiener Wälder wirtschaften im Dienst der Lebensqualität. Es geht ihnen nicht in erster Linie um Ertrag, sondern um Beständigkeit. Die Wälder dienen nicht als Holzfabriken, sondern zur Befriedigung der Sehnsucht der Wiener nach Wildnis, Einkehr und Erholung und dem Schutz des Trinkwassers.

Am 02.09.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Sumatra - wer rettet die Orang-Utans?
Ein Porträt über ein Rettungszentrum für Orang Utans in der Nähe der Stadt Medan auf Sumatra Zunächst ist es Gober, der Orang-Utan-Mutter, gar nicht anzusehen, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Vorsichtig hebt sie das Junge zur Seite, um dann ein zweites, gleichgroßes Baby an die Brust zu lassen. Zwillinge sind äußerst selten bei den "Menschen des Waldes", wie diese Menschenaffen bei den Indonesiern heißen. Gober aber leidet unter grauem Star und ist so gut wie blind. Orientierungslos wurde sie in einer Plantage aufgefunden und in die Orang-Utan-Rettungsstation auf Sumatra gebracht. Dort wurde sie schwanger. Hatten die Betreuer zunächst geplant, die Zwillinge irgendwann von der Mutter zu trennen und in den Regenwald auszuwildern, so sieht mit einem Mal alles ganz anders aus. Schon bald wird ein Augenspezialist Gober operieren. Wird sie dann zum ersten Mal ihre Kinder sehen können? Und zusammen mit ihnen in die angestammte Heimat zurückkehren können? Wie es dort aber inzwischen aussieht, erfahren die Zuschauer genauso wie den Ausgang der Operation.

Am 02.09.17 10:00 - 10:45 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. morgen 5.15-6.00 Uhr)

Am 02.09.17 11:25 - 12:10 Uhr auf
arte: Brasilien, der Tag bricht an am Amazonas
Mehr als 500 Kilometer von Manaus entfernt erstreckt sich im Herzen des Amazonasgebietes das artenreiche Naturreservat Mamirauá auf einer Fläche von 11.000 Quadratkilometern. Es bildet ein riesiges Mosaik aus zahlreichen Inseln mit der für Tropenwälder charakteristischen üppigen Vegetation. Bei Tagesanbruch erklingt ein Chor aus Tierlauten und Naturgeräuschen, der einer vielstimmigen Symphonie gleicht. Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, geht es für jedes Tier darum, sich bemerkbar zu machen, um sein Revier zu verteidigen, Konkurrenten zu vertreiben oder Paarungspartner anzulocken.

Am 02.09.17 11:35 - 12:30 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge kommende Nacht 0.45-1.25 Uhr)

Am 02.09.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: Die Kreidefelsen von Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden. Mit ihrem türkisfarbenen Wasser gleichen sie karibischen Lagunen und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, und Seeadler gehen auf die Jagd. Im Darßer Urwald kommen die Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände, wo sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe liefern. Ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.

Am 02.09.17 13:50 - 14:35 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 02.09.17 14:00 - 14:30 Uhr auf
NDR: Ein Wolf am Sender - Arnos Wege durch Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen zwei Rudel Wölfe und etliche Einzeltiere. Kaum eine andere Art erhitzt so sehr die Gemüter wie der Wolf. Jetzt soll ein neues Forschungsprojekt das Geheimnis um den Wolf lüften, vor allem, ob er wirklich viele Nutztiere frisst. Wolfsexperte Norman Stier versucht, einem oder zwei Wölfen einen Sender umzulegen. Er weiß genau, dieses Unterfangen ist sehr schwierig und kann vielleicht sogar Jahre dauern. Denn Wölfe sind sehr, sehr schlau und vorsichtig. Stier hofft, dass vor allem die noch unerfahrenen Jungtiere in die Falle gehen.

Am 02.09.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Mahale - Im Dickicht der Schimpansen
Um nach Mahale zu kommen, muss man eine Expedition aufstellen. Mahale hat keinen Straßenanschluss, keinen Flughafen und keine menschliche Ansiedelung. Um in diesen entlegenen Nationalpark Tansanias zu kommen, ist man mit dem Flugzeug und danach auf kleinen Booten einen ganzen Tag lang unterwegs. Aber der mühsame Weg lohnt sich: Im Mahale Mountains National Park lebt die größte habituierte Schimpansengruppe der Welt. Dem Besucher tut sich ein schier undurchdringlicher Bergwald auf, in dem diese Affen leben. Seit Jahrzehnten sind Forscher hier stationiert, um das Verhalten der rund 800 Affen zu studieren. Das Aufspüren der Mahale-Schimpansen ist ein magisches Erlebnis. Die Führer erspähen die Behausungen der vergangenen Nacht: schattige Klumpen hoch oben in einer Galerie himmelwärts drängender Bäume. Herumliegende halbgefressene Früchte und frischer Kot werden zu wertvollen Hinweisen und führen tiefer in den Wald. Schmetterlinge huschen durch das fleckige Licht der Sonne. Und plötzlich findet man sich mitten unter den Schimpansen: in Gruppen eng zusammenhockend, säubern sich die Tiere gegenseitig das glänzende Fell, andere streiten sich laut, während wieder andere mühelos in die Bäume klettern, wo sie sich lässig von Liane zu Liane schwingen. Ein Team des BR hat den Forscher Dr. Markus Börner bei einem seiner Besuche nach Mahale begleitet.

Am 02.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.
(Wdh. morgen 5.45-6.30 Uhr)

Am 02.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Japan (2/2) - Tropenstrand und Bärenland
Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Auf ihr herrscht ein subtropisches Klima. Im Schatten des Sakurajima, einem der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen sind dafür bekannt, dass sie bei Ebbe Muscheln und andere Meeresfrüchte von den Felsen sammeln, um sich davon zu ernähren. Noch weiter im Süden Japans liegt das tropische Eiland Okinawa. Es gibt Tierarten, die nur hier leben, beispielsweise der Okinawa-Specht und die Okinawaralle, ein Laufvogel. Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

Am 02.09.17 21:05 - 22:05 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
Die rasanten Entwicklungen der Menschheit haben immense Auswirkungen auf die Natur. David Attenborough erzählt aus einer sehr persönlichen Sicht, welche Veränderungen er während seiner 60-jährigen Laufbahn als Tierfilmer und Naturforscher beobachten konnte.

Am 02.09.17 22:35 - 23:20 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen.
(Wdh. morgen 13.35-14.20 Uhr)

Am 03.09.17 05:15 - 06:00 Uhr auf
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang.Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

Am 03.09.17 06:10 - 06:50 Uhr auf
DMAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.

Am 03.09.17 06:45 - 07:00 Uhr auf
NDR: Buchenurwälder in Deutschland
Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte. Die gewaltigen Buchenurwälder, die unseren Vorfahren vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik, von Sizilien bis nach Südschweden seit der letzten Eiszeit Schutz und Nahrung boten, sind nahezu verschwunden. Buchen, unverwüstlich und nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel, dominierten einst weite Teile des europäischen Kontinents. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Spätestens mit den Römern war die Zeit der ursprünglichen Wälder vorbei. Sie wurden abgeholzt, das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen hat Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz verschlungen. Heutzutage sind Waldplantagen mit schnell wachsenden Nadelhölzern die Regel. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände Grumsiner Forst in Brandenburg, den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Serrahner Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie den Nationalpark Hainich in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der Bezeichnung Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland als gemeinsames Weltnaturerbe.

Am 03.09.17 14:20 - 15:05 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.

Am 03.09.17 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Die Rückkehr des Eisvogels
Glück und Geduld braucht, wer einen Eisvogel beobachten will. Das Tier ist scheu und selten. Einst wurde es wegen seiner Federn stark bejagt und durch schmutziges Wasser und begradigte Flussläufe seines natürlichen Lebensraumes beraubt. Heute profitiert der kleine, streng geschützte Vogel von den vielfältigen Umweltschutzbemühungen in ganz Europa: Der Eisvogel kehrt zurück! An naturnahen Fluss- und Bachlandschaften mit klaren Gewässern, ausreichend Nahrung und vielen Gehölzen am Ufer fühlt sich der schillernde Vogel wohl. Doch manchmal suchen sich die Tiere auch Orte, an denen man sie nicht unbedingt vermuten würde - wie die Dokumentation des niederländischen Filmemachers Cees van Kempen zeigt. Mit diversen Spezialkameras und jeder Menge Ausdauer beobachtet er die Eisvogelfamilie in ihrer ungewöhnlichen Umgebung und sogar in der Bruthöhle.

Am 03.09.17 18:30 - 19:00 Uhr auf
ZDF: Terra Xpress - Hetzende Hunde und Löcher in Bäumen
Wenn Hunde in der Natur von der Leine gelassen werden, kann ihr Jagdinstinkt böse Folgen haben. Die Fälle, in denen Hunde Wild zu Tode hetzen, häufen sich. Darüber und über andere aufsehenerregende Fälle berichtet "Terra Xpress" in dieser Folge. Auf einmal sieht die Baumkrone einer alten Eiche krank aus. In ihrem Stamm werden mehrere Löcher entdeckt. Kein Einzelfall. "Terra Xpress" zeigt, was Baumschänder anstellen, um unliebsame Bäume loszuwerden und wie mutige Bürger versuchen, die Bäume zu retten.

Am 03.09.17 21:15 - 22:15 Uhr auf
ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

Am 04.09.17 07:15 - 07:45 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun. Einerseits mit Zuchtprogrammen, in denen bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert werden; andererseits stellt der Tiergarten selbst für viele Arten bereits einen perfekten Lebensraum dar: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um diese zu entdecken, brauchen sie allerdings fachkundige Beratung - und viel Geschick!

Am 04.09.17 08:25 - 10:10 Uhr auf
PRO7: Zoorangers in South America
Holländische Komödie. Mit dem Gedanken, die Natur und alle Lebewesen zu schützen, macht sich eine Gruppe von Rangern auf den Weg nach Südamerika. Sie versuchen mit allen Mitteln die Ausrottung einer äußerst seltenen Schmetterlingsart zu verhindern. Nebenbei kommen sie einer korrupten Organisation auf die Spur. Die hat nichts anderes vor, als den gesamten Regenwald Südamerikas dem Erdboden gleich zu machen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Am 04.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger. Sie haben sich diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr sind dichte Schneefälle an der Tagesordnung, nicht selten sinken die Temperaturen auf minus 40 Grad. Mehr als sechs Monate im Jahr friert es und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Im kurzen ussurischen Sommer steigt das Thermometer regelmäßig bis auf über 30 Grad. Diesen extremen Lebensraum haben sich die Amurtiger erschlossen - keine Tigerart ist weiter nördlich anzutreffen. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. Kontakte von Tigern mit Menschen sind hier keine Seltenheit. Denn Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein Big-Five-Team auf die Suche nach den letzten "Schneetigern", um Antworten zu finden auf die Frage: "Wird es in 20 Jahren noch wilde Tiger auf unserer Erde geben?"

Am 04.09.17 11:10 - 11:55 Uhr auf
BR: Suriname - Dschungeldoktor trifft Schamane
Edje Doekoe macht sich auf eine Reise durch Suriname, um ganz im Süden einen Indio-Schamanen zu treffen, und um sich in der Dschungel-Medizin fortzubilden. Unterwegs diskutiert er mit illegalen Goldsuchern und beschäftigt sich mit den ärmlichen Lebensumständen in den Indio-Dörfern. Edjes Stamm der Saramakaner hat seine Wurzeln in Afrika. Sie wurden vor Jahrhunderten auf Sklavenschiffen nach Suriname verschleppt. Viele flohen von den Zuckerplantagen tief hinein in den Süden des Landes. Doch viele der Saramakaner verlassen ihre Dörfer, denn ein Goldrausch ist ausgebrochen. Für Edje ist das erschreckend, denn dadurch wird der Urwald rasant vernichtet und Flüsse durch Quecksilber vergiftet.

Am 04.09.17 12:25 - 13:15 Uhr auf
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)

Am 04.09.17 14:15 - 15:15 Uhr auf
rbb: Der Spinnen-Jäger
Bei vielen Menschen ruft der Anblick von Spinnen Ekel und Abscheu hervor, doch für Peter Jäger sind Spinnen die beeindruckendsten Tiere der Welt. Der Biologe betreut eine der größten Spinnensammlungen. Über 300 neue Arten hat er bereits entdeckt und jedes Jahr geht er erneut auf Exkursion, um die Spinnen zu finden, die vorher noch kein Mensch beschrieben hat. In rund 400 Millionen Jahren haben sie jeden Lebensraum der Erde besiedelt - vom Meer bis zu den Gipfeln des Himalaja. Sie fangen ihre Beute mit raffinierten Methoden und Mediziner setzen große Hoffnung in Spinnenseide als Haut- und Nervenmaterial der Zukunft.

Am 04.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wo weidet der Wisent?
Anna kann es kaum glauben, aber bei uns in den Wäldern leben riesige Tiere und fast keiner weiß davon. Es handelt sich um wilde Rinder, Wisente. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch der Welt. Muss man sich jetzt fürchten in den Wald zugehen? Ganz und gar nicht. Denn die Riesen verstecken sich und sind menschenscheu.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 04.09.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
DMAX: Holzfäller extrem
Maine, der wilde und weitgehend unberührte "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie "Holzfäller extrem" begleitet DMAX den Pelletier-Klan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 04.09.17 18:25 - 19:00 Uhr auf
N24: Planet Erde 2.0
Ist es möglich, Planeten in eine zweite Erde zu verwandeln? Könnten wir, wie in "Total Recall", eine künstliche Atmosphäre unter einer Glocke erschaffen? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg im Terraforming? Michio Kaku glaubt, dass es auf dem Mars in kurzer Zeit ein lebensfreundliches, erdähnliches Klima geben könnte, wenn man den Treibhauseffekt in Gang bringt. Dafür müsste der Mars nur um zehn Grad Celsius erwärmt werden - aber wie?

Am 04.09.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Brasiliens grünes Herz am Atlantik
Einst der größte Regenwald der Welt, heute am stärksten gefährdet, aber dennoch eine der artenreichsten Regionen weltweit: der brasilianische Regenwald Mata Atlântica vereint gleich mehrere Superlative. Mit einer ursprünglichen Ausdehnung von 1.300.000 Quadratkilometern erstreckte er sich vormals über weite Teile des östlichen Lateinamerikas. Doch die massive Abholzung während des 20. Jahrhunderts zerstörte über 92 Prozent der Fläche dieses Juwels der Biodiversität. Dennoch zeichnet er sich durch eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus: Viele Tier- und Pflanzenarten kommen nur hier vor, denn der Mata Atlântica bedeckt neben den nebligen Küstenebenen auch die zerklüfteten Abhänge des brasilianischen Hochlandes, wodurch sich auf engstem Raum große Unterschiede in Vegetation und Tierwelt entwickeln konnten. So übertrifft dessen bisher erforschte Pflanzendiversität bei weitem die Artenvielfalt ganz Europas - und Jahr für Jahr werden weitere Spezies entdeckt. "Brasiliens grünes Herz am Atlantik" wurde im Naturreservat Serra do Mar innerhalb des Mata Atlântica gedreht und zeigt beeindruckende Aufnahmen seltener Tierarten. Einer dieser hoch spezialisierten Regenwaldbewohner ist der daumennagelgroße, orangefarbene und hochgiftige Froschlurch Brachycephalus pitanga. Er ist eines der kleinsten Wirbeltiere der Welt und hat sich völlig isoliert auf den Berggipfeln der Serra do Mar entwickelt. Aber auch der Kronentyrann mit seinem beeindruckenden roten Federschmuck, das Goldene Löwenäffchen, zahlreiche Amphibien und mehrere Kolibri-Arten sind hier heimisch. Die bildgewaltige Dokumentation unternimmt eine eindrucksvolle Reise zu den verborgenen Bewohnern dieses einzigartigen und bedrohten Naturraums, der nach wie vor so manches Geheimnis birgt.

Am 04.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Abenteurer der Lüfte - Asien und Australien
Eine sehr ungewöhnliche Reise: Die Reihe lässt die Zuschauer die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Teil eins führt nach Asien und Australien. Vom schneebedeckten Gebirgsmassiv des Himalaja, das die Kraniche auf dem Weg in den Süden bezwingen müssen, führt die Reiseroute nach Indien in bewohntes Gebiet. Die Kraniche müssen eine Rast einlegen, um ihre Energiereserven aufzufüllen. Den Luftraum bevölkern neben den Zugvögeln auch einheimische Arten. Raubvögel gleiten scheinbar mühelos auf dem Aufwind und überblicken das Treiben am Boden unter ihnen. Aus luftiger Höhe, mit den Augen des Geiers betrachtet, ist der Tiger nicht weniger gefährlich, aber vor allem ein Garant für Nahrung. Er erlegt die Beute, die Geier sind die Nutznießer.
(Wdh. morgen 15.20-16.10 Uhr)

Am 04.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Bayern - Im Osten
Das Filmteam ist unterwegs im Bayerischen Wald, in Waldsassen in der Oberpfalz und in Regensburg. Der Wildbiologe Marco Heurich hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Verhalten der Luchse im Nationalpark Bayerischer Wald zu erforschen. Er möchte nicht nur die Luchse schützen, sondern auch die Bevölkerung aufklären, denn immer noch werden Luchse illegal gejagt. Marco Heurich setzt sich für einen Luchskorridor ein, der weit über den Bayerischen Wald und den Böhmerwald hinausgeht.

Am 04.09.17 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Brasilien - Der zerbrechliche Wald
Diese fünfteilige Serie gibt einen umfassenden Überblick über die Natur des fünftgrößten Landes der Welt - die Reise führt durch Grasebenen, den Regenwald, das Pantanal, zu Küstenstränden und den Wasserfällen von Iguazú - und somit durch die Heimat von so bemerkenswerten Tieren wie Jaguar, Kaiman, Blaubrustpipra, Wasserschwein, Ameisenbär, Riesenotter und Delfin. Die erste Folge führt in die Mata Atlantica - den atlantischen Regenwald.

Am 04.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Abenteurer der Lüfte - Südamerika
Steile Felswände im Hochland der Anden, dichter Urwald in den Niederungen des Amazonas: Südamerika ist ein Kontinent der Extreme. Das hält die "Abenteurer der Lüfte" aber nicht ab. Im Hochland lebt der Kondor, der König unter den Aasfressern. Im dichten Wald der Niederungen sind es bunte Papageien. Sogar in den Iguazú-Fällen zwischen Brasilien und Argentinien hat ein Vogel den idealen Lebensraum gefunden: der Rußsegler.
(Wdh. morgen 16.10-16.55 Uhr)

Am 04.09.17 21:45 - 22:35 Uhr auf
3sat: Tierische Genies - Echte Intelligenzbestien
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage: Brieftauben besispielsweise haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen. So waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet und den gefiederten Postboten sogar Orden eingebracht. Heute belegt die Auswertung moderner GPS-Daten bei der Ausbildung renntauglicher Brieftauben, wie die Vögel lernen, sich in Landschaften zurechtzufinden. Anstelle von Orden streichen die besten unter ihnen nun für ihre Besitzer fette Siegesprämien ein. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler. Das Erstaunliche: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den Gebrauch von Werkzeugen geht.
(Wdh. morgen 16.55-17.40 Uhr)

Am 04.09.17 22:35 - 23:20 Uhr auf
3sat: Tierische Genies - Soziale Superhirne
Der Pferdeflüsterer Monty Roberts wurde weltberühmt, als es ihm gelang, die Sprache der Pferde zu erlernen und mit wilden Mustangs zu kommunizieren. Die überraschende Erkenntnis: Tiere sind wahre Kommunikationstalente, die sich wahlweise über Laute, Farben und Körpersprache mitteilen. Präzise können sie vor Feinden und Gefahren warnen und so den Fortbestand ganzer Tierkolonien sichern. Wer überleben will, muss auch einschätzen können, was sein Gegenüber denkt und fühlt. So sind Affen nur in der Lage, Menschen zu bestehlen, weil sie wissen, wann sie unbeobachtet zur Tat schreiten können. Ganz anders die Eichelhäher: Sie verstecken ihre knappe Winternahrung demonstrativ vor den Augen ihrer Artgenossen, um sie dann in einem unbemerkten Moment wieder auszugraben und woanders zu deponieren. Auch Gefühle sind in der Tierwelt weiter verbreitet, als bisher angenommen - sogar "menschliche" Regungen wie Liebe, Schuld und Mitgefühl.
(Wdh. morgen 17.40-18.30 Uhr)

Am 05.09.17 13:15 - 13:45 Uhr auf
3sat: Tierkinder - Nesthocker und Frühaufsteher
Das Kindchenschema funktioniert - Tierkinder begeistern alle. Doch die einen sind Nesthocker wie die Kängurus, die anderen stehen schon früh auf den eigenen Beinen, wie Fohlen oder Ziegen. Anhand verschiedener Tierarten zeigt der Film, wie unterschiedlich Tierkinder in Österreich aufgezogen werden. Der Bogen spannt sich von jungen Füchsen und Hundewelpen bis zu Erdmännchen und Greifvögeln, die gerade flügge werden.

Am 05.09.17 13:45 - 14:35 Uhr auf
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Das Motto "Täuschen und Tarnen" als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder erstaunliche Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Täuschen und Tarnen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen - und meist durch Zufall - folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst.

Am 05.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Wildes Rio
Rio de Janeiro - weltberühmt für farbenprächtigen Karneval, heiße Sambarhythmen und kilometerweite Sandstrände. Was nur wenige wissen: Die Zehn-Millionen-Metropole ist auch die Heimat exotischer Wildtiere. Der Tropenwald reicht fast bis ins Stadtzentrum. Begegnungen mit Kaimanen im Swimmingpool und plündernden Affenbanden in Hochhausappartements sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet die Künstler einer Sambaschule bei ihren Vorbereitungen auf den Höhepunkt des Jahres. Majestätische Flugaufnahmen rund um den Zuckerhut zeigen den fließenden Übergang zwischen Natur und Stadt.

Am 05.09.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amazonas - Fische unter Strom
Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom. "Amazonas - Fische unter Strom" folgt dem Biologen und Abenteurer Will Crampton in die Tiefen des Regenwaldes, wo er diese geheimnisvollen Superfische bereits seit 20 Jahren erforscht.

Am 05.09.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Warum ist die Banane krumm?
Warum ist die Banane krumm? Weiß jedes Kind! Oder doch nicht? Thomas D erklärt, warum die Banane eine Beere ist und nicht an Bäumen wächst!

Am 05.09.17 21:45 - 22:00 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Am 06.09.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Der Atem der Erde
Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten, wie wir ihn kennen, erst bewohnbar gemacht. Der Film erzählt die Geschichte der Erde aus der Perspektive jenes Elements, das hinter (fast) allen Lebensformen steckt. Eine faszinierende, Millionen Jahre dauernde Reise eines Sauerstoff-Atoms und seine Reise durch Zeit und Raum.

Am 06.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguacu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Daneben versuchen Biologen alles, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.

Am 06.09.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
In der Dokumentation "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" porträtiert der international vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben hier Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen mystischen Zauber verliehen - endlos scheinende Wälder, wilde Flüsse, sumpfige Teiche und romantische Hochmoore prägen die Landschaft.

Am 06.09.17 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilder Balkan
Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder: der Südosten Europas ist noch ganz ursprünglich. In der Wildnis der "Schwarzen Berge" in Montenegro sind die letzten Urwälder Europas. Der Film präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.

Am 06.09.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen

16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die fallenden Seen von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Katarakte.

Am 06.09.17 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug. Nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum.

Am 07.09.17 04:50 - 05:40 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 07.09.17 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Fremde Arten als Retter
Im Zuge der Globalisierung wandern immer mehr Tiere. Ständig hört man Geschichten von unbekannten Arten, die als blinde Passagiere oder vom Menschen in einen neuen Lebensraum eingeführt wurden und nun unsere heimische Wildnis bedrohen. Dazu zählen beispielsweise Schädlinge im deutschen Wald und auch Waschbären. Fremde Arten gelten grundsätzlich als Katastrophe. Aber bringen sie nicht auch häufig neue positive Eigenschaften mit sich? Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lernen im Nürnberger Tiergarten Tiere kennen, die in ihrer neuen Heimat keinerlei Schaden anrichten. Viele Einwanderer können ihren neuen Lebensraum sogar bereichern und stabilisieren. Wie die Flamingos, die sich bereits in Süddeutschland und Holland angesiedelt haben. Sie erkennen, dass sich die Natur immer weiter verändert und entwickelt und wir sie nie in einen angenommenen "Urzustand" zurückversetzen können. In einer sich ständig verändernden Natur können Einwanderer ihre neue Heimat auch stärken.

Am 07.09.17 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: total phänomenal - Treibhaus Erde
Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein lebensfeindlicher, eiskalter Planet mit frostigen minus 18 Grad Celsius. Für die derzeitige Durchschnittstemperatur von angenehmen 15 Grad sorgen Gase, die nur in winzigen Spuren vorkommen. Doch seit der Industrialisierung erhöht der Mensch die Konzentration dieser Treibhausgase. Das heizt der Erde so richtig ein, und statt behaglich wird es langsam ungemütlich. "total phänomenal" zeigt, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie empfindlich die Umwelt reagiert, wenn man den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ungebremst fortsetzt.

Am 07.09.17 07:45 - 08:35 Uhr auf
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Ohne die Kastanienbäume wäre Korsika nicht das, was es ist: eine Insel voller Traditionen, Stolz und Würde. Hunderte Bauern haben hier einst die legendären Kastanienwälder bewirtschaftet. Heute ist davon noch eine Handvoll übriggeblieben, die gegen das Aussterben der Kastanienproduktion kämpft. Und das erst recht, seit die Gallwespe die Bäume zu vernichten droht. "360o Geo Reportage" hat die wenigen verbliebenen Kastanienproduzenten eine Saison lang begleitet und ihr faszinierendes Handwerk kennengelernt.

Am 07.09.17 08:35 - 09:20 Uhr auf
arte: Kanada - In den Wäldern der Westküste
Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.

Am 07.09.17 11:55 - 12:40 Uhr auf
BR: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West Kanada
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist das Cariboo-Gebiet in British Columbia – 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren hier im Westen Kanadas die Farben. Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse – und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo-Region, um dort zu laichen und zu sterben – ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.

Am 07.09.17 22:10 - 23:00 Uhr auf
n-tv: Wildnis extrem - Auf den Spuren der Maori
Die Wildnis Neuseelands ist hart und unbarmherzig. Das merkt auch Phil Breslin. Der Australier will sich den Respekt der Maori verdienen. Doch er hat keine Ausrüstung und keine Hilfsmittel. Um zu überleben, muss er sich ganz auf sich selbst verlassen. Die n-tv Doku zeigt seinen harten Weg durch die Natur.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

Am 07.09.17 23:55 - 01:05 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Was bedeutet der Klimawandel für unseren Planeten Erde? Welche Auswirkungen hat der bisherige Umgang der Menschen mit der Erderwärmung? Das ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die beeindruckende Doku-Reihe setzt sich direkt an den Orten des Geschehens mit dieser Problematik auseinander. Hollywood-Schauspieler Don Cheadle besucht den unter extremer Dürre leidenden Südwesten der USA. Harrison Ford reist nach Indonesien zu den weitgehend zerstörten Torfwäldern und den Palmölplantagen. Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman untersucht eine "Megadürre" in Syrien.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.55 Uhr)

Am 08.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Waschbären - Einwanderer aus Wildwest
Einst hat man Waschbären nach Deutschland geholt, weil man sie brauchte. Heute wäre so mancher die Tiere gerne wieder los, Schauergeschichten kursieren. Was an ihnen wirklich dran ist, zeigt Heiko de Groot in seinem Film "Waschbären - Einwanderer aus Wildwest". Angeblich fressen sie alles und jeden. Tatsächlich sind Waschbären Allesfresser. Dennoch gehören die meisten Geschichten über ihre Fressgier ins Reich der Legenden. Etwa eine halbe Million Waschbären leben heute in Deutschland. Selbst in Großstädten treiben sie ihr Unwesen. Angefangen hat alles mit Pelztierfarmen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weil die Qualität der Felle aus Gefangenschaft deutlich schlechter war als die von Tieren in freier Wildbahn, beschloss man, zwei trächtige Pärchen auszuwildern. Die Waschbären fanden ideale Bedingungen vor und vermehrten sich fleißig. Erst recht, als kaum noch einer auf sie schoss, weil niemand mehr an Waschbärpelzen interessiert war. Plötzlich machten sich die Jäger Sorgen um all die anderen Tiere, die der Waschbär mutmaßlich auffraß. Stimmen wurden laut, die forderten, den Waschbär in Deutschland auszurotten. Sie sind bis heute nicht verstummt. Umfangreiche Untersuchungen darüber, welchen Einfluss Waschbären auf die heimische Tierwelt haben, ließen lange auf sich warten. Die Biologen Frank Uwe Michler und Berit Köhnemann begannen ab 2006 Licht in das Dunkel zu bringen, mit überraschenden und größtenteils beruhigenden Ergebnissen. Der Filmautor zeigt die Geschichte der Waschbären in Deutschland, gibt Einblick in ihr Leben in Wäldern und Städten und die Arbeit der Wissenschaftler.

Am 08.09.17 11:00 - 12:00 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Deutschland
Von der wilden Natur an der Ostseeküste bis zu den dichten Waldgebieten Bayerns und den südlichen Alpen: Deutschland besitzt zahlreiche ausgedehnte Naturschutzgebiete. Ihr Erhalt gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Landes und wird äußerst vielfältig umgesetzt. So stehen in der Nordsee 20.000 Seerobben unter der ständigen Beobachtung von Biologen und Tiermedizinern und vor Usedom wird versucht, den europäischen Bison wieder anzusiedeln.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)

Am 08.09.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich sowohl in Frankreich als auch in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig greift die uralte Angst vor den Raubtieren um sich. Die Aufnahmen des Tierfilmers Sebastian Koerner und eine Vielzahl versteckter, automatisch filmender Videofallen bieten erstmalig einen hautnahen Einblick in das Leben einer Wolfsfamilie im Herzen Deutschlands. Alle Bilder stammen aus der freien Natur, keines wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht. Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Nachdem einige der Tiere Autos und Spaziergängern ungewöhnlich nah gekommen waren, wurden sie zu Problemwölfen erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland. Aber woher kamen diese Wölfe? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt der Film eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Er zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.

Am 08.09.17 22:15 - 00:00 Uhr auf
ServusTV: Der Bär
Spielfilm. Sechs Jahre Vorbereitungszeit benötigte der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud („Der Name der Rose“, „Sieben Jahre in Tibet“), um sein ungewöhnlich realistisches Tierdrama „Der Bär“ verwirklichen zu können. Allein vier Jahre für die Dressur der Bären, bei denen es sich um einen jungen Grizzly und einen ausgewachsenen Kodiakbären handelt. Am Ende konnte Annauds Mischung aus Tier- und Abenteuerfilm, Western und Drama sowohl Publikum als auch Kritiker überzeugen, und spielte weltweit über 100 Millionen US-Dollar ein. Gedreht wurde der Film in der Gebirgskette der Dolomiten bei Lienz. Aufsehen erregten nicht nur die atemberaubenden Naturaufnahmen von Kameramann Philippe Rousselot („Phantastische Tierwesen“), sondern auch die mit Hilfe von witzig-ironischen Trickfilmsequenzen realisierten Albträume und Halluzinationen des kleinen Bären.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-3.10 Uhr)

Am 09.09.17 06:45 - 07:00 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Der Bach lebt
Ein Bach ist oberflächlich betrachtet nur fließendes Wasser. Doch unter der Oberfläche verbirgt sich jede Menge Leben. Dieser Film begibt sich auf die Spur von Flusskrebs, Stichling, Fischotter und Co. und zeigt die Besonderheiten des aquatischen Lebensraums auf. Auch die durch Menschen verursachten Probleme wie Verschmutzung und Begradigung werden angesprochen. Ein möglicher Ausweg: Renaturierung. Sie schafft neuen Lebensraum und kann gleichzeitig Hochwasserkatastrophen vorbeugen. Der Schutz der Gewässer liegt in unserem eigenen Interesse.

Am 09.09.17 07:00 - 07:15 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum für Lurche
Am 12. April 1983 werden bei Mössingen, am Rande der Schwäbischen Alb, 50 Hektar Wald bei einem Erdrutsch zerstört. Scheinbar bleibt eine leblose Steinwüste und zerstörter Lebensraum zurück. Doch durch den Erdrutsch sind neue ökologische Nischen entstanden, neuer Lebensraum für eine Vielzahl von pionierfreudigen Pflanzen und Tieren - auch für Lurche. Seltene Froschlurche wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke finden hier gute Verstecke. Neu entstandene Weiher laden Erdkröten und Grasfrösche zum Laichen ein. Auch verschiedene Schwanzlurche sorgen hier für Nachwuchs.

Am 09.09.17 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Im Staat aus Wachs und Honig
In einem Bienenstaat leben zwischen 40.000 und 80.000 Bienen. Jedes Einzelwesen hat ganz bestimmte Aufgaben zu erfüllen und kann allein nicht überleben. Der Film beschreibt die Aufgabenteilung im Staat, die unterschiedlichen Tätigkeiten der Arbeiterinnen (98 Prozent sind Arbeiterinnen), die Aufgabe der Königin und der Drohnen sowie die Entwicklungsstadien der Biene vom Ei bis zum erwachsenen Insekt.

Am 09.09.17 07:30 - 07:45 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Keine Angst vor großen Brummern
"Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen" - dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil und keineswegs eine Tatsache. Doch wo Hornissen auftauchen, bricht noch immer Panik aus. So verwundert es kaum, dass die großen Brummer von der Ausrottung bedroht sind. 1987 wurden die größten einheimischen Faltenwespen als besonders geschützte Tierart in die Bundesartenschutzverordnung aufgenommen. Der Film räumt mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber Hornissen auf, informiert über ihre Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt.

Am 09.09.17 07:45 - 08:00 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Regenmännchen im Laubwald
Feuersalamander sind dämmerungs- und nachtaktiv. Nur wenn es nach langen Trockenperioden im Sommer regnet, verlassen sie auch tagsüber ihre Verstecke, um auf Nahrungssuche zu gehen. Daher nennt man den Feuersalamander im Volksmund auch "Regenmännchen". Der Film beschreibt das Leben des Feuersalamanders, seinen Lebensraum, seine Ernährung und Fortpflanzung. Eine kurze Sequenz ist dem Alpensalamander gewidmet, der voll entwickelte Junge zur Welt bringt und somit vom Wasser unabhängig ist. Normalerweise sind Lurche an Wasser und Land, an zwei Lebensräume gebunden, wie schon ihr Name sagt: Amphibien.

Am 09.09.17 08:00 - 08:15 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum Hecke
Feldhecken inmitten der Kulturlandschaft sind Standorte für eine Vielzahl von Pflanzen und bieten auf kleinster Fläche die unterschiedlichsten Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Ihren Schwerpunkt legt diese Sendung auf das Rebhuhn. Es wird deutlich, dass diese Hühnervögel auf vernetzte Heckenlandschaften angewiesen sind.

Am 09.09.17 08:10 - 08:40 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun. Einerseits mit Zuchtprogrammen, in denen bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert werden; andererseits stellt der Tiergarten selbst für viele Arten bereits einen perfekten Lebensraum dar: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um diese zu entdecken, brauchen sie allerdings fachkundige Beratung - und viel Geschick!

Am 09.09.17 08:15 - 08:30 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum Feuchtwiese
Vögel wie Weißstorch, Kiebitz und Brachvogel brüten nur dort, wo sie Nistmöglichkeiten und ausreichend Nahrung für die Jungen finden. Sie sind vom Lebensraum Feuchtwiese abhängig.

Am 09.09.17 08:55 - 09:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 9.45-10.40 Uhr, 23.00-0.00 Uhr und 0.00-0.50 Uhr)

Am 09.09.17 10:00 - 10:45 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
In der Dokumentation "Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes" porträtiert der international vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Kurt Mündl über vier Jahreszeiten die raue Schönheit des Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben hier Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen mystischen Zauber verliehen - endlos scheinende Wälder, wilde Flüsse, sumpfige Teiche und romantische Hochmoore prägen die Landschaft.

Am 09.09.17 11:35 - 12:30 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge kommende Nacht 0.50-1.35 Uhr)

Am 09.09.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Doch die Natur im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 09.09.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
SWR: Urlaubsparadiese - Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba. Aber auch der Joshua Tree National Park in Kalifornien und der Mulu Nationalpark in Malaysia haben viel zu bieten.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)

Am 09.09.17 20:15 - 21:55 Uhr auf
kabel1doku: Eine unbequeme Wahrheit
Der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore reist seit einigen Jahren durch die Welt, um auf die Folgen und Ursachen der weltweiten Umweltzerstörung hinzuweisen. Er versucht, die Menschen und die Wirtschaft aufzurütteln. Die unbequeme Wahrheit, der sich niemand entziehen kann, ist, dass der Mensch für die Klimaerwärmung verantwortlich ist und der Menschheit eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes bevorsteht.

Am 09.09.17 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Big Five Asien - Der Elefant
Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)

Am 09.09.17 21:55 - 23:40 Uhr auf
kabel1doku: Before the Flood mit Leonardo DiCaprio
Leonardo DiCaprio bereist als Friedensbotschafter der Vereinten Nationen fünf Kontinente, um vor Ort die Folgen des Klimawandels zu dokumentieren. An der Seite renommierter Wissenschaftler begibt sich der Oscar-Gewinner und Aktivist auf unterschiedliche Expeditionen und trifft sich mit politischen Größen, die dazu aufrufen, die Augen vor der Realität des Klimawandels und seinen Folgen nicht zu verschließen.

Am 09.09.17 22:40 - 23:25 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.

Am 09.09.17 23:40 - 01:05 Uhr auf
kabel1doku: Das Ende der Artenvielfalt - Racing Extinction
Die Dokumentation begleitet eine Gruppe Künstler und Aktivisten, die in noch nie zuvor gesehenen Bildern das Ende der Artenvielfalt darstellen und damit unsere Sicht auf Mutter Erde verändern. Durch den Handel mit Produkten vom Aussterben bedrohter Tiere und dem Einfluss von Öl- und Gasunternehmen verliert unser Planet seine Artenvielfalt. Was können wir tun, um die Natur, wie wir sie kennen und lieben, zu retten?

Am 10.09.17 07:25 - 08:10 Uhr auf
ZDFneo: Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Der Jaguar war einst der Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die charismatische Katze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, eines ausgedehnten Feuchtgebietes im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 8.10-8.55 Uhr)

Am 10.09.17 11:00 - 11:30 Uhr auf
arte: Der Dschungelgarten Inhotim in Brasilien
In den Hügeln der Stadt Brumadinho, unweit der brasilianischen Metropole Belo Horizonte, erstreckt sich ein gigantischer Skulpturenpark: der Dschungelgarten Inhotim. Das Maßlose der Kunstwerke wird nur noch von der atemberaubenden Schönheit des umgebenden Regenwalds übertroffen. Der portugiesische Name Brumadinho bedeutet wörtlich "kleiner Nebel". Doch in den Jahrzehnten der Eisenerzförderung waren die legendären Nebelschwaden, die der Stadt einst diesen Namen verliehen, längst dem Staub riesiger Minen gewichen. Erst in den 80er Jahren setzte sich der Minenbesitzer Bernardo Paz für die Rettung der zerstörten Natur ein. 2007 eröffnete der Kunst- und Pflanzenliebhaber das größte Freilichtmuseum Lateinamerikas. Seitdem kamen immer mehr Werke hinzu. Manche gucken diskret zwischen den Büschen hervor, andere verblüffen durch ihre Extravaganz. In die Gestaltung des Gartens gingen Anregungen des Landschaftsarchitekten, Pflanzensammlers und Malers Roberto Burle Marx ein, der dem Architekten Oscar Niemeyer nahestand und als Begründer der modernen brasilianischen Gartenarchitektur gilt. Seine Interpretation des Zusammenwirkens von Mensch und Kunst veränderte das Verhältnis der Brasilianer zur heimischen Natur nachhaltig. Das zugrundeliegende Konzept des Inhotim versteht sich als Gegenentwurf zur klassischen Gepflogenheit, Parks lediglich mit Statuen zu dekorieren. Vielmehr knüpft es an das Credo der sogenannten Land Art der 70er Jahre an: ein leidenschaftlicher Aufruf an die Künstler, die Museen hinter sich zu lassen und stattdessen hinauszugehen in die Natur und im Einklang mit ihr Neues zu erschaffen.

Am 10.09.17 13:30 - 14:15 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug. Nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum.

Am 10.09.17 15:05 - 16:00 Uhr auf
n-TV: Hitlers Jurassic Park
Die Ausweitung des Deutschen Reiches war nur eine wahnwitzige Vision der Nazis. Mit Hilfe von namhaften Wissenschaftlern erstellten sie Entwürfe für Jagdparks im Gebiet des heutigen Bialowieza Nationalparks, in denen längst ausgestorbene Tiere zu Leben erweckt werden sollten. Die Idee der 'Arisierung' nahm ein absurdes Ausmaß an: Mittels genetischer Manipulationen versuchte man die Evolution zu kontrollieren. Die n-tv Dokumentation zeigt ein neue Dimensionen des nationalsozialistischen Größenwahns.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)

Am 10.09.17 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Die Rückkehr der Biber
Bei der Verteidigung seines Reviers hat sich ein Bibermännchen verletzt. Aber seine Familie braucht frische Zweige zum Fressen. Und der Bau muss nach dem Winter dringend mit Astwerk ausgebessert werden. Also macht sich das Tier mit dick geschwollener Pfote ans nächtliche Werk. Es dauert nur wenige Minuten bis ein Baum fällt. Dieses tierische Drama ereignet sich im direkten Schatten der niederländischen Metropole Rotterdam. Dabei waren Biber schon im 19. Jahrhundert hier und in weiten Teilen Westeuropas durch die Jagd auf ihre Pelze ausgerottet. Vor 25 Jahren erst wieder angesiedelt, wächst die Zahl der nun geschützten Baumeister konstant. Inzwischen haben Biber mit ihren Dammbauten sogar neue Feuchtgebiete gestaltet und damit einen sichtbaren Beweis geliefert für die gelungene Rückkehr.

Am 11.09.17 06:10 - 06:50 Uhr auf
DMAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Am 11.09.17 11:55 - 12:40 Uhr auf
BR: Unterwegs im Schwarzwald

Dicht stehen die hohen Tannen, dazwischen schlängeln sich kurvige Straßen, oft parallel zu den Flussläufen von Nagold, Enz oder Murg – der Nordschwarzwald wirkt immer noch verwunschen, dabei liegt er nur rund zwei Autostunden vom Rhein-Main-Gebiet entfernt. Sein Holzreichtum hat jahrhundertelang für Baumaterial und für Arbeitsplätze gesorgt – von hier aus schoben sich die Flöße mit den kostbaren Baumstämmen bis hoch an die Nordseeküste. In dem mittelalterlichen Städtchen Altensteig hält noch heute eine Flößerzunft die Erinnerung an die alten Handwerksberufe lebendig.

Am 11.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Wildes Skandinavien - Dänemark
Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind. In Lille Vildmose scheint die Zeit still zu stehen. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen.

Am 11.09.17 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Radioaktive Wölfe
Mehrfach ausgezeichnet u.a. mit dem Naturfilm-Oscar in Jackson Hole: Nach mehr als 25 Jahren nach dem Super-GAU sind die 3.000 Quadratkilometer rund um Tschernobyl immer noch verbotene Zone, allerdings nur für Menschen. Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von riesigen Wäldern bedeckt, mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Regisseur Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe.
(Wdh. morgen 12.10-13.00 Uhr)

Am 11.09.17 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Waldbrände in Portugal - Die Wahrheit hinter der Katastrophe
Die Bilder von ausgebrannten Autowracks in Portugal vom Juni 2017 sind traurige Zeugen einer der größten Waldbrandkatastrophen in Europa. Vierundsechzig Menschen fielen den Flammen zum Opfer - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Landes. Der Umweltschützer Domingos Patachos mahnt seit Jahren, dass die eigentliche Ursache für die Waldbrände nicht die Hitze ist, sondern der blaue Eukalyptus. Die Pflanze stammt eigentlich aus Australien und ist wegen der ätherischen Öle, die sie enthält, leicht entzündlich. Außerdem entzieht sie dem Boden besonders viel Wasser. Da der Eukalyptus aber schnell wächst, ist er bei den Waldbauern äußerst beliebt und verdrängt immer mehr die einheimischen Bäume, vor allem die Kiefern. Ganze Plantagen mit Monokulturen sind entstanden - gefördert auch mit EU-Geldern. Sie liefern den Rohstoff für eine der wichtigsten Industrien Portugals: die Papierproduktion. "Re:" begleitet den Umweltschützer Domingos Patacho von der Nichtregierungsorganisation Quercus bei seinem Kampf für eine bessere Forstwirtschaft, besucht Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe, spricht mit Kleinbauern, die sich neu orientieren müssen, beobachtet Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten und konfrontiert die Papierindustrie.
(Wdh. morgen 12.20-12.50 Uhr)

Am 11.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Abenteurer der Lüfte - Afrika
Der dritte Teil der vierteiligen "Universum"-Dokumentation "Abenteurer der Lüfte" von John Downer zeigt die wilde Natur Afrikas aus einem neuen, spektakulären Blickwinkel. Beliebte Sommergäste in Europa, die Störche, haben den europäischen Winter in Afrika verbracht und machen sich jetzt wieder auf den Weg zu ihren Brutplätzen. Ihre Flügelspannweite erlaubt ihnen, die thermischen Aufwinde zu nutzen. Am Tag, wenn die Sonne den afrikanischen Boden aufheizt, können die großen schwarz-weißen Wanderer hunderte Kilometer fast mühelos gleitend auf dem Aufwind zurücklegen. Doch ihre Rastpausen bergen Gefahren: Wenn die Störche im Grasland der Savanne landen, um Kleintiere und Insekten zu suchen, sind dort auch hungrige Löwen auf Nahrungssuche. Den scheinbar schwerelosen Flug auf den Aufwinden haben die Adler perfektioniert. Wenn die gewaltigen Wassermassen des Sambesi über die Viktoriafälle in die Tiefe stürzen, gleitet der Fischadler mühelos dahin, um dann plötzlich aus schwindelnden Höhen herabzustürzen - einen ahnungslosen Fisch zielsicher im Visier. Zu den bevorzugten Beutetieren des Adlers zählt der kleine Flamingo. Diese bizarren rosa Vögel streifen in großen Schwärmen im ostafrikanischen Rift-Valley von Sodasee zu Sodasee. Sie ernähren sich hauptsächlich von den besonderen Algen und Kleinstlebewesen, die in dem alkalischen Wasser gedeihen. Diese spezielle Nahrung verleiht den Flamingos nicht nur ihre einzigartige rosa Färbung, sie zwingt die Vögel auch, ganz bestimmte Orte aufzusuchen, wie den Nakuru-See oder den Bogorria-See in Kenia. Die Brut ist ihnen nur in manchen Jahren möglich, wenn das Nahrungsangebot ausreicht, doch dann bieten die anmutigen Bewegungen ihres synchronisierten Paartanzes ein einzigartiges Schauspiel.
(Wdh. morgen 16.55-17.40 Uhr)

Am 11.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Wildes Bayern - Geburt eines Urwaldes
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigte sich bereits der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Der aufwendig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.

Am 11.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Abenteurer der Lüfte - Europa
Wenn es warm genug wird für thermische Aufwinde, können die Kraniche auf ihrem Flug nach Norden mit wenig Mühe auf der Luft dahingleiten. Diesen Zweck erfüllen auch von Menschenhand geschaffene Hitzespeicher wie Großstädte oder Autobahnen. Diese Aufwind-Korridore bringen die Wanderer aus dem Süden zu ihrem Ziel, den Moorgebieten in Nord- und Osteuropa. Wenn das Brutgebiet erreicht ist, beginnt die Balz. Kraftvolle Sprünge und anmutige Bewegungen sind die Kriterien der Partnerwahl, und der Tanz der Kraniche ist jedes Jahr ein atemberaubendes Schauspiel. Stare begnügen sich mit kleineren Wanderungen innerhalb Europas. Am Abendhimmel über den Dächern von Rom ziehen sie auch im Winter in Schwärmen von Tausenden Individuen als märchenhaft schillernde Wolke hin und her. Trotz des dichten Gedränges sind ihre Manöver so schnell und perfekt koordiniert, dass sogar ein überlegener Jäger wie der Falke das Nachsehen hat.
(Wdh. morgen 17.40-18.30 Uhr)

Am 12.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Big Five Asien - Die Nashörner
Ein Filmteam macht sich auf Spurensuche nach den drei asiatischen Nashornarten, die fast ausgerottet wurden: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen Hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine zehnwöchige Expedition in den Ujung Kulon Nationalpark auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen. Das Sumatra-Nashorn ist stammesgeschichtlich die älteste Nashornart. In vier kleinen Populationen, die weit voneinander entfernt und genetisch isoliert sind, leben höchstens noch 100 Sumatra-Nashörner. Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzehnten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten. Das Filmteam hat sich im Way Kambas Nationalpark gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben. Im Nordosten Indiens im Kaziranga Nationalpark lebt das Panzernashorn. Es ist nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten Nepals anzutreffen. Es ist die einzige Nashornart, deren Bestand wächst. Aktuell schätzt man ihre Zahl auf insgesamt etwa 3.800 Tiere. Das Panzernashorn ist im Gegensatz zum Java- und Sumatra-Nashorn äußerst angriffslustig und wenig scheu. Das bekam auch das Filmteam zu spüren.

Am 12.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt. Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, Fjorde und die Wälder der Küsten legt.

Am 12.09.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Kräuterwelten auf dem Balkan
Im Südosten Europas wächst in unberührter Natur und mildem Klima eine einzigartige Vielfalt von Wildpflanzen. Fernab von Großindustrie und verschmutzten Böden haben sich die Länder des Balkans zum größten Kräuterexporteur Europas entwickelt. Allein in Bulgarien arbeiten mehr als 300.000 Menschen mit heimischen Pflanzen.

Am 12.09.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Die rätselhafte Pechlibelle
Fortpflanzung ohne Männer - geht das? Bei der Pechlibelle schon, sie braucht nur Weibchen, um ihren Bestand zu vermehren. Thomas D hat sich das rätselhafte Insekt für "Wissen vor acht - Natur" näher angeschaut.

Am 12.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Die Tricks des Überlebens - Im Dschungel
Wer im Dschungel überleben will, muss einen raffinierten Trick beherrschen, schnell rennen oder klettern können, gut aussehen oder riechen. Am besten, man kann etwas, was sonst keiner kann - so wie Aguti, Prachtbiene und Paranuss-Baum am Amazonas. Der Film erzählt Geschichten über die geniale Symbiose zwischen Tieren und Pflanzen im Regenwald. Etwa 10 Millionen Tier und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. Wie vielfältig die Abhängigkeiten sind und wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigen die Macher der Mini-Serie in spektakulären Bildern.

Am 13.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Wildes Skandinavien - Schweden
Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezielle Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Spannende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie die große Eule jagt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen, Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.

Am 13.09.17 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Jagd auf Vogeljäger - Kampf gegen den Vogelmord auf Malta
Etwa 100 Millionen Vögel werden in Europa pro Jahr gejagt, also ganz legal geschossen und gefangen. Dazu kommen 20 bis 40 Millionen Zugvögel, vor allem Finken und andere Singvögel, die illegal gejagt, und damit gewildert werden. Hot-Spots der Vogeljagd sind die Küsten und Inseln des Mittelmeeres, wie Malta. Dagegen kämpfen Vogelschützer vieler Länder, angeführt vom "Komitee gegen den Vogelmord" aus Bonn. Mehrmals jährlich - vor allem während des Herbst- und Frühjahrszuges der gefiederten Migranten - werden in Italien, auf Zypern und Malta sogenannte Vogelschutzcamps veranstaltet, um den Wilderern mit Ferngläsern, Spektiven, Foto- und Videokameras auf die Spur zu kommen. Mit Erfolg! Ein Kamerateam von "Re:" hat die Vogelschützer bei Ihrer "Jagd auf Vogeljäger" auf Malta über mehrere Wochen begleitet.
(Wdh, übermorgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 13.09.17 21:15 - 22:15 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Raubtiere
Warum können Löwen Büffel jagen, die siebenmal schwerer sind als sie selbst? Und wie schafft es der Habicht, pfeilschnell durchs Unterholz zu fliegen – und dabei weder seine Beute aus den Augen zu verlieren noch irgendwo anzustoßen? Raubtiere sind perfekt ausgebildete Jäger. Ihr an den Beutefang angepasster Körperbau, ihre hochsensiblen Sinnesorgane und ihre ausgefeilten Jagdmethoden machen sie zu mächtigen Herrschern der Tierwelt.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

Am 13.09.17 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Die Dokumentation erzählt von diesem ungewöhnlichen Lebensraum, der vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah ist. Als wohl reizvollstes Spreewaldidyll gilt das Dorf Lehde, das von zahlreichen Gräben durchzogen, unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel ist. In diesem Wasserlabyrinth liegen einige Höfe, viele von ihnen sind auch heute nur mit dem Kahn zu erreichen. Zieht der Winter ein, verbindet Eis die Inseln im Spreewald. Die Kanäle und Wasserstraßen werden für Tage oder Wochen zu komfortablen Geh- und Fahrwegen - wer einmal mühsam einen Kahn be- oder entladen hat, weiß die Hilfe des Winters zu schätzen. Und es ist ein unvergessliches Erlebnis, die außergewöhnlichen Flusslandschaften des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu erleben. Gefühlvoll setzt Christoph Hauschild die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds in Szene. Aufnahmen aus dem Heißluftballon schaffen einen Überblick über die Region. Extreme HD-Zeitlupenaufnahmen von Prachtlibellen, Eisvögeln und Fischottern sowie Zeitrafferaufnahmen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner des Wasserlabyrinthes und verleihen dem Film seinen besonderen Glanz.

Am 14.09.17 06:25 - 06:40 Uhr auf
hr: Wie viel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten fünfzig Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

Am 14.09.17 06:40 - 06:55 Uhr auf
hr: Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für den Planeten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des Kohlendioxid-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.

Am 14.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wie der Seeadler fliegt
Seeadler sind die Könige der Lüfte. Wegen ihrer Größe, den berühmten Adleraugen und der Kraft ihrer Fänge gehören sie zu den beeindruckendsten Greifvögeln der Erde. Tierreporterin Anna will Seeadler aus nächster Nähe sehen. Erster Halt: Ostseeinsel Usedom. Hier nisten an die 80 Seeadlerpärchen. In Nordamerika lebt der Weißkopf-Seeadler. Im Adlerzentrum von Tennessee besucht Anna Chief Al und seine wunderschönen Adler.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 14.09.17 16:45 - 17:15 Uhr auf
arte: So gesund ist unser Wald
Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille - der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm guttut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die "Xenius"-Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg? Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)

Am 14.09.17 23:05 - 00:00 Uhr auf
n-tv: Hautnah - Bären greifen an
Grizzlybären haben eine gewaltige Kraft. Mit nur einem einzigen Schlag strecken sie ihre Gegner und jedes Beutetier zu Boden. Auch Menschen können Opfer ihres Angriffs werden. Denn der Geruch von Lebensmitteln lockt die sonst scheuen Waldbewohner zu ihren Camping- und Lagerplätzen. Um mehr über das Leben und Treiben der großen Landräuber zu erfahren, folgt die Dokumentation gemeinsam mit Forschern den Grizzlys in die nordamerikanische Wildnis. Wie nah wird das Team den Tieren kommen?
(Wdh. kommende Nacht 3.15-3.55 Uhr)

Am 14.09.17 23:55 - 00:55 Uhr auf
ServusTV: Stars schlagen Alarm - Das Ende der Wälder
Hollywood-Schauspieler Harrison Ford beschäftigt sich in Indonesien eingehend mit der Zerstörung des Regenwaldes durch die Ausweitung der Palmölplantagen. Er trifft für sein Umweltschutz-Anliegen bei der indonesischen Regierung auf Unverständnis. Der Schauspieler muss erkennen, dass die Korruption in Indonesien weit verbreitet ist. Die Folge ist zunehmende Waldrodung, wodurch das Land zu einem der größten Emitter von Treibhausemissionen geworden ist. Arnold Schwarzenegger kämpft mit einem Elite-Team von Feuerwehrleuten gegen Waldbrände in den USA. Seine Erkenntnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel führt zu häufigeren Waldbränden. Der ehemalige US-Gouverneur und Hollywood-Schauspieler entdeckt zudem, dass die Wälder von einer weiteren gravierenden Gefahr bedroht werden.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)

Am 15.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der Punkvogel kehrt zurück
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Wildbahn ziehen die Ibisvögel im Winter nach Italien, doch die Vögel aus dem Zoo kennen den Weg nicht. Deswegen wurde ein Experiment gestartet, in dem Vogelküken auf Menschen geprägt wurden und diesen über die Alpen folgen sollten. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel. Bis ins 17. Jahrhundert war der Waldrapp in Europa verbreitet, doch weil das Fleisch als Delikatesse galt, wurde er in Europa gejagt und letztlich ausgerottet. Es gibt ihn bei uns nur noch im Zoo. Der Biologe Johannes Fritz hat es sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht, den Waldrapp in Bayern wieder auszuwildern.

Am 15.09.17 11:00 - 12:00 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Madagaskar
Abgespalten vom afrikanischen Kontinent hat sich auf Madagaskar über Millionen von Jahren hinweg eine weltweit einzigartige Fauna und Flora entwickelt. Aber auch das Naturparadies Madagaskar ist in Gefahr, so verkleinert sich etwa der Waldbestand dramatisch. An der Küste von Antongil setzen sich u.a. Augustin Sarovy und sein Team für den gefährdeten Farankaraine-Wald ein.

Am 15.09.17 14:30 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Die Affen mit den breiten Nasen
Während sich Tierreporterin Anna durch den Regenwald von Equador in Südamerika kämpft, turnt ihr oben in den Baumwipfeln ein Wollaffe etwas vor. Es ist Annas erste Begegnung mit Neuweltaffen. Die Affen heißen so, weil Amerika, die "Neue Welt", erst vor gut 500 Jahren entdeckt worden ist. In der Auffangstation ammaZOONnico lernt Anna noch mehr Neuweltaffen kennen. Besonders mag sie die Totenkopfäffchen.

Veranstaltungen


26.09.2017

Rangertour Wahlerscheid
(52156 Monschau-Höfen)
Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Eine leichte Wanderung überwiegend durch flaches Gelände, die für geländegängige Kinderwagen geeignet ist.
Details


26.09.2017

Wandertour „de Luchse“ mit dem Ranger
(38667 Bad Harzburg)
Erlebniswanderung
Details


26.09.2017

Das höchste Leben
(83471 Berchtesgaden)
Geführte Wanderung, Dauer ca. 1 Stunde
Details


26.09.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details


27.09.2017

Rangertour Abtei Mariawald
(52396 Heimbach)
Nationalpark-Ranger begleiten Sie jede Woche auf acht verschiedenen Rundwanderstrecken. Sie bemühen sich dabei, die Natur an ertastbaren, akustisch erlebbaren und duftenden Beispielen erfahrbar zu machen, so dass das Angebot auch für blinde und sehbehinderte Gäste attraktiv ist. Allerdings ist gegebenenfalls eine Begleitperson ratsam, da es teilweise „über Stock und Stein“ geht.
Details

Weitere Termine über die Suche...