2

Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 25.11.- 09.12.

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 26.11.16 06:20 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Affenwelten (1/3) - Planet der Primaten
Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten - und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Metern Höhe überleben? Gehören sie nicht in den tropischen Regenwald? Hocken nicht alle auf den Bäumen? In der ersten Folge entführt "Terra X" den Zuschauer in eine Affenwelt, die sich jenseits aller gängigen Vorstellungen bewegt. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extremste Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas Äthiopiens dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen. Wir entdecken evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Dschungelwäldern und Küstenregionen, in Savannen und Gebirgen, in Höhlen - und Schneewelten. Auch vor Siedlungen und Städten machen Affen nicht halt. Eine kleine Orang-Utan-Gruppe auf Borneo lebt in der Nähe von Menschen und entwickelt verblüffende Ähnlichkeiten. Seit Jahren imitieren die Orang-Utans ihre Nachbarn und betreiben Körperpflege in der gleichen Art und Weise. Sie steigen in Boote, öffnen Türen und interessieren sich für Werkzeuge. Nur wenige Geschöpfe auf diesem Planeten sind klug genug, andere Arten zu imitieren. Zum Erfolg aller Primaten trägt vor allem die einzigartige Kombination aus Gehirn, Gesicht und Händen bei. Doch gerade die Unterschiede innerhalb des gemeinsamen Bauplans führen zu ungewöhnlichen Überlebensstrategien. Der Koboldmaki, 400-mal kleiner als der Orang-Utan und so groß wie ein Tennisball, ist ein Jäger der Nacht, hat Augen, die größer sind als sein Magen, und macht Sprünge, die 40-mal länger sind als er selbst. "Terra X" erkundet, wie unsere engsten Verwandten ihre Körper und ihr Verhalten an ungewöhnliche Lebensräume angepasst haben.

Am 26.11.16 07:05 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Affenwelten (2/3) - Familienangelegenheiten
Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität entdecken wir auch bei den Affen. Sie zeigen Emotionen und besitzen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien - und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas natürlich den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.

Am 26.11.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)
Südamerika, Yellowstone Nationalpark, China und Namibia sind die Ziele, die Andreas Kieling im zweiten Teil seiner Reise rund um den Globus besucht. Der Jaguar war einst der Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die charismatische Katze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, eines ausgedehnten Feuchtgebietes im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann.

Am 26.11.16 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFneo: Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)
Immer wieder verblüfft Andreas Kieling die Zuschauer, wenn er es schafft, die Tiere unsere Erde in der Natur zu beobachten und seine Erlebnisse in beeindruckenden Bildern festzuhalten. Oft sind es Tiere, die einer bedrückenden Tatsache ihre Aufmerksamkeit verdanken: Sie gehören zu den Letzten ihrer Art, sie sind akut vom Aussterben bedroht. Traurigen Ruhm erlangten die letzten Berggorillas in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda. Nur noch etwa 700 Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Und noch immer sind sie nicht in Sicherheit. Um sie zu treffen, muss Andreas Kieling viele Höhenmeter überwinden: Eine beschwerliche Dschungeltour für den Tierfilmer, unter dem Schutz von Soldaten als Bewachern. Als Kieling die Berggorillas endlich auf 4000 Metern Höhe gefunden hat, ist er von ihrer Toleranz und Sanftmut fasziniert.

Am 26.11.16 12:55 - 13:25 Uhr auf
WDR: Wie geht's unserem Freund, dem Baum?
Wie geht's unserem Freund, dem Baum? Bäume und Wälder brauchen unsere Hilfe - Schadstoffe und Klimawandel machen ihnen zu schaffen. Wagemutige Kletterer wollen helfen: in schwindelerregender Höhe pflücken sie Baumsamen. Damit sollen unsere Wälder hochgepäppelt werden. Ein Viertel aller Waldbäume werden inzwischen von Menschen gepflanzt - und dafür braucht es reichlich Saatgut. Möglichst von Arten, die mit dem Klimawandel gut klar kommen. [W] wie Wissen zeigt, wie man an die begehrten Früchte kommt, und welche Unterstützung Bäume und Wälder noch gebrauchen können. Außerdem in [W] wie Wissen: Ökologische Forstwirtschaft - Träumerei oder die Lösung?

Am 26.11.16 14:25 - 14:45 Uhr auf
arte: 2037 - Eine CO2-neutrale Welt?
Die fossilen Energien haben unsere Wirtschaft, Mobilität, Handelsbeziehungen und Lebensweise geprägt. Welche Auswirkungen würde eine Reduzierung des Öl-, Gas- und Kohleverbrauchs haben? „Mit offenen Karten“ versetzt sich ins Jahr 2037 – und in eine CO2-neutrale, aber nicht weniger turbulente Welt.

Am 26.11.16 15:35 - 16:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Gabe muss eine herbe Enttäuschung hinnehmen, als einer seiner Männer ins Team der Konkurrenz wechselt. Die Männer von Big Gun Logging in Oregon müssen sich an einen knappen Zeitplan halten, während Shelbys Assistent Willy im Sumpf verlorengeht.
(Weitere Folge heute 23.10-0.05 Uhr)

Am 26.11.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. In dem riesigen Naturschutzgebiet finden die Vögel alles, was sie zum Leben benötigen. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Ursprünglich war der Seeadler fast überall in Europa verbreitet. Doch durch Verfolgung, den erhöhten Einsatz von Pestiziden und durch die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert beinahe ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft mit vielen Tieren und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.

Am 26.11.16 15:55 - 16:55 Uhr auf
ServusTV: König der Wälder
Was Rothirsche sind, braucht man niemandem zu erklären. Wie sie in unseren Bergen tatsächlich ihr Leben verbringen, darüber wissen nur wenige Menschen Bescheid. Dabei zählen sie zu den größten Wildtieren Mitteleuropas: bis eineinhalb Meter Schulterhöhe, bis zu dreihundert Kilogramm schwer. Und es ist keine Rede davon, dass sie selten geworden sind. Im Gegenteil, in manchen Gegenden ist das Rotwild so zahlreich, dass es Waldschäden verursacht. Kein anderes großes Wildtier steht aus diesem und anderen Gründen so im Kreuzfeuer der Diskussionen. Wer jemals eine Hirschbrunft mit eigenen Augen und Ohren erlebt hat, begreift, was freie Natur und wildes Land wirklich zu bedeuten haben.

Am 26.11.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
Sport1: Timbersports - Team WM 2016 in Stuttgart (1/2)
Bei der STIHL Timbersports Series messen sich Sportholzfäller in einem Mehrkampf aus insgesamt sechs Disziplinen. In diesem Jahr wird der Wettbewerb aus Stuttgart übertragen, auch das deutsche Team möchte sich in starker Form präsentieren. Mit einem neuen deutschen Rekord erkämpfte sich die Mannschaft um den Deutschen Meister Dirk Braun bei der WM 2015 den fünften Platz.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 18.30-19.00 Uhr)

Am 27.11.16 06:25 - 07:20 Uhr auf
arte: Die Rhône - Zurück zur Natur
Kann man einen Fluss restaurieren wie ein Kunstwerk oder ein Schloss? Anfang Dezember 2003 entwickeln sich die rasant ansteigenden Winterhochwasser der Rhône zu einer Tragödie. Dämme brechen, Menschen sterben und Tausende müssen ihre Häuser verlassen. Der Schock sitzt tief. Man glaubte, den Fluss unter Kontrolle zu haben. Doch nun muss man feststellen, dass die radikalen Flussbegradigungen der letzten 150 Jahre, welche die Rhône bändigen und für Wirtschaft und Energie nutzbar machen sollten, für diese Katastrophe teils mitverantwortlich sind. Zu viele Deiche und Staudämme, zu viel Beton, zu viele Straßen und Gleisabschnitte, die eng an der Rhône entlangführen, den Fluss säumen und ihn bedrängen. Die Landschaft ist verunstaltet, die Biodiversität verkümmert und macht den Fluss sogar zur Gefahr für den Menschen. Deshalb hat man nun beschlossen, ihn zu "restaurieren". Am Beispiel dieses aufregenden Umwelt-Abenteuers beleuchtet der Film eine Idee, die auf der ganzen Welt an Boden gewinnt: den begradigten Flüssen ein wenig Raum und die dringend benötigte Freiheit wiederzugeben. Außergewöhnliche Bilder führen direkt ins Herz der Forschungsarbeiten und bieten die einmalige Möglichkeit, die Rhône als Labor unter freiem Himmel zu entdecken. Seite an Seite mit den Forschern taucht der Film so wörtlich wie im übertragenen Sinn in die stürmischen Gewässer dieses Flusses ein und zeigt, dass er ein eigener Organismus von großer Schönheit ist: lebendig, ständig in Bewegung und äußerst komplex.

Am 27.11.16 12:15 - 13:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (2/2)
Krokodile, Blutegel und wild gewordene Elefanten: Die Liste der Gefahren in Sri Lanka ist lang. Deshalb müssen Ex-Marine Joseph Teti und sein Partner Cody Lundin beim Survival-Trip im unwegsamen Gelände permanent auf der Hut sein. Das Duo hat im Mangrovenwald eine verlassene Edelsteinmine entdeckt. So schnell es geht, packen die beiden Überlebensexperten ein, was ihnen auf der Tour nützlich sein könnte, und machen sich anschließend wieder aus dem Staub. Schließlich herrschte im Inselstaat kürzlich noch Bürgerkrieg, und man weiß nie, wem man dort begegnet. Auf einem Floß kämpfen sich die Abenteurer schließlich bis in sichere Gefilde vor.

Am 27.11.16 13:05 - 13:30 Uhr auf
3sat: Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen - Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke
Naturparks sind in Österreich zahlreich vorhanden: allein in Niederösterreich befinden sich 22 derartig geschützter Landschaften. Die Dokumentation stellt sechs von ihnen vor. Im Naturpark Hohe Wand mischen sich alpine und pannonische Vegetation. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.

Am 27.11.16 13:30 - 14:15 Uhr auf
3sat: Donau - Lebensader Europas (1/2)
Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 19 Länder Europas. Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte - Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt - in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.

Am 27.11.16 13:40 - 14:05 Uhr auf
arte: Peru - Nationalpark Manú
Manú im südlichen Peru gehört zu den größten geschützten Regenwald-Reservaten im gesamten Amazonasgebiet. Dank seiner Höhendifferenz von 4.000 Metern finden sich im Nationalpark unterschiedlichste ökologische Zonen, vom Hochgebirge der Anden bis zum tropischen Regenwald im Amazonas-Tiefland. Daraus resultiert eine einzigartige Biodiversität: 13 Affenarten, verschiedene Katzenarten wie Jaguare, Pumas und Ozelots sowie 550 Vogelarten sind im Nationalpark heimisch. Außerdem leben nicht nur seltene Vögel und Raubtiere in Manú, sondern auch die letzten Ureinwohner der Region. Auf seiner Reise flussabwärts überquert Art Wolfe in abenteuerlichen Seilbahnen den wilden Amazonas, hoch in den Kronen der Bäume fotografiert er bunte Vögel, im feuchten Unterholz bekommt er Baumfrösche vor die Linse. Das humide Gebiet ist auch der Lebensraum zahlreicher Schlangenarten und Tapire. Schließlich ist der Fotograf zu Gast bei den Machiguenga, einem traditionell lebenden Indianervolk - und einem der letzten im Amazonas-Gebiet. Dem unerschrockenen Abenteurer gelingen spektakuläre Bilder vom Überlebenskampf in einer faszinierenden Gegend.

Am 27.11.16 14:10 - 15:10 Uhr auf
ServusTV: Auf sanften Pfoten Natur
Aussehen, Lebensweise, Verhalten, Aufzucht des Nachwuchses, Jagdtaktiken – jede der großen Katzen hat spezielle Methoden, die sie im Wettstreit mit ihren Verwandten zu einem Superhelden macht. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit und ein auf ihr Umfeld perfekt abgestimmtes Verhalten hat es ihnen ermöglicht, sich in einer Vielzahl von Lebensräumen zu behaupten. Ob dichter Dschungel, weite Savanne, Wüste oder Gebirgsregion, abgeschiedene Inselwelt oder ausgedehnte Wasserlabyrinthe – Katzen sind Allrounder, die gelernt haben, ihre individuellen Stärken zu ihrem Vorteil einzusetzen.

Am 27.11.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
3sat: Donau - Lebensader Europas (2/2)
Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds.

Am 27.11.16 14:30 - 15:25 Uhr auf
arte: Traumhaus Baumhaus
Wer träumte als Kind nicht schon einmal davon, ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Viele erfüllen sich diesen Traum als Erwachsene: mit einem Aufenthalt in einem Baumhaus-Hotel. Aber zur Philosophie von Baumhäusern gehört es inzwischen auch, dass sie als nachhaltige, alternative Wohnformen verstanden werden. Die Originalität von Baumhäusern beruht auf dem Zusammenspiel von intensivem Naturerleben und ausgeklügelter Architektur. Die Dokumentation hat sich in Frankreich, Deutschland und Schweden umgesehen und stellt ausgefallene Baumhaus-Projekte vor.

Am 27.11.16 15:00 - 15:45 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten (1/2) - Durch Eis und Schnee
Die Dokumentation taucht ein in den tierischen Winter im Südwesten - vom ersten Frost im Spätherbst bis zur Schneeschmelze im Frühjahr. Wie überleben die Tiere im Südwesten den Winter? Welche Strategien haben Luchs, Wolf, Biber & Co entwickelt, um nicht zu erfrieren? Wie erleben junge Wildkatzen den ersten Schnee ihres Lebens? Was macht Mücken frostsicher? Und wieso kommen einige Zugvögel im Winter zu uns, während andere das Weite suchen? Wie geht es unseren Störchen an Weihnachten im Senegal? Und warum kommen sie immer wieder zurück, obwohl manchmal noch Schnee liegt?

Am 27.11.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne
Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Helligkeit, Wärme und Energie wecken die Natur aus der Winterstarre. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maserbirken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. Licht hat in Karelien eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero Sees. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf. Die Russlandkenner Henry M. Mix und Axel Gebauer führen durch einen kurzen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.

Am 28.11.16 05:50 - 06:15 Uhr auf
hr: Durch die Wildnis - Norwegen (12/20)
Es ist der ultimative Kick - sechs Jugendliche allein in der Wildnis Norwegens. Selbst entscheiden, wo es lang geht, wo das Zelt aufgebaut wird und wer Feuer macht. Drei Wochen lang klar kommen in der rauen Natur. Ohne Mami, Papi, Freunde. Klingt super, aber das heißt auch: Keine Toilette, kein weiches Bett, kein Handy. Und keine Tür zum Zumachen. Dafür jede Menge Action und Spaß. Für Kimberly, Leonie, Antonia, Philip, Freddy und Caspar kann dieser Traum wahr werden. Fünf Tage lang werden sie von "Wildniscoach" Tobi in einem Camp auf das Abenteuer vorbereitet und getestet, ob sie mit den hohen Anforderungen klarkommen. Denn für "Durch die Wildnis" braucht es nicht nur körperliche Fitness sondern auch "Wildnistauglichkeit" und vor allem soziale Kompetenz.
(Weitere Folgen wochentags um etwa dieselbe Zeit)

Am 28.11.16 10:20 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Honshu
Dichte Besiedlung und beeindruckende Naturschönheit - auf Honshu ist das kein Widerspruch. Auf der größten Insel Japans leben im Dunstkreis der Hauptstadt Tokio über 100 Millionen Menschen. Trotzdem gibt es zwischen vulkanischem Bergland und rauen Küsten unberührte Wildnis. Doch immer wieder kreuzen sich die Wege von Mensch und Tier - wie an den heißen Quellen, wo die Japanmakaken, eine Affen-Art, genauso gern Baden wie menschliche Touristen.

Am 28.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark im Herzen Alaskas: Hier ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt der Tierfilmer Günter Goldmann, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten sind und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Der Film folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott.

Am 28.11.16 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Wildes Halle
Die Fauna in und rund um die Saale ist äußerst vielfältig. Dort sind Biber, Wanderfalken, angesiedelte Welse, Rehe, Fledermäuse und Krähen heimisch. Anfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Sie gedeihen gut. Manche Exemplare bringen es auf stattliche zwei Meter. Viele Tiere haben die grünen Inseln der Saalestadt für sich entdeckt: Rehe ein Wäldchen an einer Schnellstraße, Mopsfledermäuse die Dölauer Heide und tausende Saatkrähen aus Europas Nordosten finden ihre Schlafbäume im Winter auf Ziegelwiese und Peißnitz.
(Wdh. übermorgen 3.10-3.55 Uhr)

Am 28.11.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Wildes Dresden
Dresden ist eine grüne Stadt: in ihren Gärten und Parks tummelt sich eine Vielzahl wilder Tiere. Auch in der umliegenden Elbregion gibt es viele zu entdecken. Dass sich hier sogar die Kleine Hufeisennase und der Große Abendsegler, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Italienische Mauereidechse, der Turmfalke und der Waldkauz im Naturraum der Elbauen und -hänge von Dresden wohlfühlen, wundert deshalb nicht. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg.
(Wdh. übermorgen 3.55-4.40 Uhr)

Am 28.11.16 17:00 - 17:30 Uhr auf
phoenix: Klimawandel im Supermarkt - Wie sich unser Essen verändert
Der Agrarökonom erforscht im Auftrag des CIAT (International Center for Tropical Agriculture) die Auswirkungen des Klimawandels auf Kaffee-Pflanzen. Experten vermuten, dass bis zum Jahr 2080 die besten Anbaugebiete für die Edelsorte Arabica stark geschrumpft oder sogar ganz verschwunden sind. Die Kaffee-Preise wird das voraussichtlich in ungekannte Höhen treiben – der morgendliche Muntermacher würde so zum Luxusgut. Thilo Pommerening, Klimaschutz-Experte vom WWF Deutschland, hat sich die Szenarien für andere Produkte wie Bananen, Orangen und Haselnüsse angeschaut. Sein Fazit: "Dürre, Starkregen und die damit einhergehende Zunahme von Schädlingen führen schon heute zu Ernteausfällen in aller Welt. Das ist aber erst ein Vorgeschmack auf die Zukunft, wenn die Folgen des Klimawandels noch stärker spürbar werden." Der Klimawandel verändert aber auch in Deutschland nach und nach die Landwirtschaft. "planet e." trifft Prof. Andreas Fangmeier auf den Versuchsfeldern der Uni Hohenheim. Hier bauen die Forscher Weizensorten an, die sonst für die Herstellung von Brot und Nudeln verwendet werden. Die Pflanzen werden mit CO2 begast, um so die Außenluft der Zukunft zu simulieren. Das Ergebnis: schlechtere Backeigenschaften, weniger Nährstoffe, Gefahr der Fehlernährung. Der Klimawandel sorgt bei uns also nicht "nur" für steigende Temperaturen; er beeinflusst auch ganz konkret das, was bei uns auf den Teller kommt.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)

Am 28.11.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Der Elchdetektiv von Öland
In Schweden haben Elche eine große Bedeutung. Sie sind Jagdwild und Touristenmagnet, manchmal aber auch Störenfried oder gar bedroht. Immer wieder stoßen Mensch und Elch aneinander. Darum leistet sich das Land den Elchdetektiv Frederik Stenbacka. Mit seinem Team und ausgestattet mit jeder Menge High Tech erforscht er die Lebensgewohnheiten der Elche, um ihren Bestand zu sichern und das Zusammenleben von Elch und Mensch konfliktfrei zu gestalten - vom Polarkreis bis zur südschwedischen Trauminsel Öland. Fredrik hat einen neuen Fall: Ihn beschäftigt ein rätselhaftes Sterben von Elch-Kälbern auf Öland, dem Sommersitz der schwedischen Königsfamilie. Klar, dass hier der Elchdetektiv ran muss, denn der schwedische König ist ein begeisterter Elchjäger, und das Wohl der Tiere ist ihm gerade auf seiner Sommerinsel besonders wichtig. In ganz Schweden hat Fredrik bereits Elche mit Sendehalsbändern ausgestattet, um ihr Verhalten zu analysieren. Nun startet er auf Öland mit dem Hubschrauber. Aus der Luft will er Elche betäuben um ihnen GPS-Sender anlegen. Ihr Verhalten soll ihn auf die Lösung des Rätsels bringen. Liegt das Sterben der Kälber an einer unbekannten Krankheit, besonders aggressiven Zecken, der Nahrung oder dem Klima? Es könnte viele Gründe geben. Fredrik muss sie abklopfen. Seine Ermittlungserfolge sind wichtig für Schweden. Deshalb investiert der Staat viel Geld in seine Arbeit. Die Tiere sind wichtiger Wirtschaftsfaktor.
(Wdh. übermorgen 5.10-5.50 Uhr)

Am 28.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Wildes Regensburg
UNESCO-Weltkulturerbe und eine Stadt, in der Schöpfung Platz findet. Regensburg, die "mittelalterliche Großstadt" Deutschlands, besitzt heute den größten zusammenhängenden Bestand an romanischer und gotischer Architektur nördlich der Alpen. Ihre Lage am Kreuzungspunkt der Flüsse Donau, Naab und Regen beschert ihr ein mildes Klima und eine vielfältige Natur. Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Filmautorin zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 29.11.16 02:35 - 03:20 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.

Am 29.11.16 07:33 - 07:35 Uhr auf
SWR: Frage trifft Antwort - Was ist der Treibhauseffekt?


Am 29.11.16 10:15 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Der Südwesten
Im äußersten Süden von Japan erstreckt sich eine Inselkette bis an die Grenze der Tropen. Hier regieren Naturgewalten das Leben - der raue Ozean, aktive Vulkane und alljährlich wiederkehrende Taifune. Die abgeschiedenen Inseln beherbergen einzigartige Tierarten und rätselhafte Lebensformen. Auf der Insel Yakushima beispielswiese leben Affen und Hirsche aus noch unerforschten Gründen eng zusammen - so eng, dass die Affenjungen ihre Nachbarn sogar als Reittiere nutzen dürfen.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.50 Uhr)

Am 29.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat - und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt. Die Großvatertanne, ein beeindruckender Baumriese, steht im Nordschwarzwald und überragt im Alter von 230 Jahren und mit einer Höhe von 45 Metern Höhe fast alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs - sie ist die Königin des Schwarzwalds. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück. Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann und Rolf Sziringer zeigen mit neuesten HD-Kameras, Filmflügen, Zeitlupen und Zeitraffern die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte. Und mehr noch, der Film zeigt, wie wichtig die Wildnis ist, wenn die Schönheit des Schwarzwalds auf Dauer erhalten bleiben soll.

Am 29.11.16 11:45 - 12:35 Uhr auf
arte: Kirgisisches Gold - Reichtum aus dem Wald
Im Fergana-Gebirge in Südkirgistan befindet sich das größte natürliche Walnussvorkommen der Welt. Die Wälder erstrecken sich über ein Gebiet, das so groß ist wie der Schwarzwald, und einige der Bäume sind bis zu 400 Jahre alt. Die Walnuss ist bis weit über die kirgisischen Landesgrenzen hinaus begehrt - ebenso das Holz des Walnussbaums. Die Frucht stellt die Lebensgrundlage für die gesamte regionale Bevölkerung dar, doch die Wälder sind von illegaler Abholzung bedroht. Die Dokumentation erzählt die außergewöhnliche Geschichte rund um eine vermeintlich alltägliche Nuss und gibt Einblicke in eine fremde und spannende Kultur.

Am 29.11.16 15:20 - 16:05 Uhr auf
3sat: Im Bann der Berge
Es wäre nicht Otmar Penker - Kameramann und Regisseur der UNIVERSUM-Produktion "Der Prinz der Alpen" - wenn es ihm nicht gelänge, immer wieder sensationelle Geschehnisse mit höchster Qualität ins Bild zu bringen: Der Film zeigt uns die Schönheit des Tiroler Hochgebirges ebenso wie dessen Gefahren, die unvermutet und ungehemmt losbrechen können: Schneelawinen donnern ins Tal, Gewitterstürme fällen Bäume und fordern nur allzu oft auch Menschenleben. Er präsentiert auch die faszinierende Tiroler Hochgebirgslandschaft mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna, die Unterschiede in Landschaft und Lebensraum für Tier und Pflanzen nördlich und südlich des Inntales, die Lebensbedingungen im Jahreskreislauf, in erster Linie aber eine Begegnung der besonderen Art: Mensch und Tier, Jäger und Wild begegnen sich in jenem Lebensraum, der eigentlich dem Tier zukommt, aber auch von Menschen betreten, genutzt und nur zu oft auch zerstört wird. So wird der Film zu einer Naturdokumentation, die uns die Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur vor Augen führt und uns erleben lässt, was wir Menschen dazu beitragen können, dieses sensible Gleichgewicht im Lot zu halten.

Am 29.11.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In der grünen Hölle
Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.

Am 29.11.16 16:50 - 18:30 Uhr auf
3sat: Österreich - Land der grünen Grenzen
Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3.000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten - von Tieren wie Menschen, deren Alltag die Grenze ist. Eine Elchkuh verlässt vorsichtig den schützenden Schatten des Waldes und trabt auf das Moor zu; ein Braunbär trottet über eine Almwiese, und eine kleine, bunte Echse huscht über sandigen Boden - allesamt Tiere, die bei uns "Exoten" sind, doch an Österreichs Grenzen immer wieder auftauchen und sich gerne auch ein bisschen tiefer nach Österreich vorwagen. Glücklich, wer eines dieser Tiere je beobachten konnte. Die Dokumentation führt durch Nationalparks, Europareservate und Naturschutzgebiete wie der Neusiedlersee, das Thayatal, die Marchauen, der Bodensee sowie Mur und Inn. Das alles 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, durch den Österreichs Grenzen im heutigen Verlauf entstanden sind.

Am 29.11.16 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die Natur braucht Dich!
Die Natur braucht Dich! Hinter diesem Satz steckt die Aufforderung der Loki Schmidt Stiftung an Hamburger Schüler und Lehrer, den Biologieunterricht einmal nach draußen in die vielen Naturschutzgebiete der Großstadt zu verlegen. Man kann nur schützen was man kennt, war ein Motto Loki Schmidts. Sie selbst hatte ein ganz kleines Moor hinter ihrem Haus in Hamburg Langenhorn. Moore waren für sie Naturschätze. Ihre Stiftung setzt sich darum für den Schutz dieser, aber auch anderer bedrohter Lebensräume ein. Würden die kleinflächigen Reste feuchter Wiesen, Moore und Heiden sich selbst überlassen, würden sie schnell von Bäumen und Büschen überwuchert. Die müssen also heraus. Das gilt ebenso für eingewanderte Exoten, die heimische Arten verdrängen. Und das "heraus" bedeutet harte Arbeit. Paula und Frederik sind aktive und kundige Naturschützer der Stiftung. Sie führen zu allen Jahreszeiten Schulklassen zu Arbeitseinsätzen in die geschützten Gebiete, die man sonst nicht betreten darf. Eine einmalige Gelegenheit, die großen und kleinen Naturschätze ganz nah zu erleben, die Großstadtkinder sonst nie zu sehen bekommen würden: Kraniche und Seeadler, Goldammer und Eisvogel, Zauneidechsen und Kreuzkröten, Becherflechten und Glockenheide, Weinbergschnecken und Teichmolche, Biber und Rothirsche.

Am 29.11.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
kabel1 doku: Holz
Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.
(Wdh. morgen 11.00-11.50 Uhr)

Am 29.11.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Wildkatze oder Hauskatze? Who´s who?
Kaum einer hat sie je zu Gesicht bekommen, doch es gibt sie noch - echte Wildkatzen - in unseren Wäldern. Bei "Wissen vor acht - Natur" erzählt Thomas D, warum sie mit unserer Hauskatze nicht viel gemein haben.

Am 29.11.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Schätze zwischen Rhön und Habichtswald
Moderator Kurt Lotz bereist die Welterbestätten in Nordhessen, ein Archiv, das ein Weltdokumentenerbe birgt, und einen Ort, der hofft, einmal zum Welterbe zu werden. Im jüngst zum Welterbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe ist zu erfahren, wie schwierig es ist, den begehrten Titel zu bekommen, und welcher Aufwand betrieben werden musste. Was einen Buchenwald so besonders macht, dass er der Welt erhalten bleiben muss, wird im Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet.

Am 29.11.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Das leise Artensterben - Wie Tierarten unbemerkt verschwinden
Zwei Drittel aller Amphibienarten in Deutschland gelten als gefährdet. Trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern gehen die Populationen weiter zurück. Besonders drastisch war der Rückgang in den letzten zwanzig Jahren, in denen sich die Landwirtschaft intensivierte: Amphibien durchqueren permanent Äcker und Felder, sind also ständig Pestiziden ausgesetzt. Erste Untersuchungen zeigen, dass die sieben meist eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel für Frösche absolut tödlich sind. Bei der Zulassung wird das bisher nicht berücksichtigt. Windkraftanlagen stehen im Verdacht, Vögel und Fledermäuse zu töten. Eine Studie in Norddeutschland hat erstmals versucht, Fakten zu schaffen: Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass etwa 200.000 Fledermäuse und 12.000 Mäusebussarde jährlich durch Windräder sterben. Auf Dauer werden die Populationen das nicht überleben. Eine Erfolgsgeschichte hingegen ist die Rettung der Störe. Seit fast 50 Jahren gilt der Stör als ausgestorben in Deutschland. Intensive Fischerei, Wehre und Flussbegradigungen waren daran schuld. Die Bedingungen sind jetzt etwas besser geworden und Biologen aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern versuchen, die riesigen Knochenfische bei uns wieder heimisch zu machen. Sie haben dieses Jahr 650.000 Störe in der Oder ausgesetzt und rechnen damit, dass etwa 650 überleben.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.00 Uhr)

Am 30.11.16 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Vögel
Vögel sind extrem anpassungsfähig. Sie sind nicht nur fähig, im Flug große Distanzen zurückzulegen - und das mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit, sondern können auch beim Balzen über Wasser laufen, eine mörderische Natur an den Tag legen und in komplexen sozialen Strukturen leben. Die Dokumentation zeigt, anhand neuester Kameratechnik die erstaunliche Vogelwelt: die räuberischen Fregattvögel, die majestätischen Bartgeier, die tausenden Flamingos an den Seen Afrikas, die äußerst seltene Kolibriart der Wundersylphen, sowie Renntaucher und Laubenvögel.

Am 30.11.16 10:15 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Wild Japan - Hokkaido
Die Insel Hokkaido ist ein Lebensraum der Gegensätze: Das Wetter schwankt extrem - von arktisch kalten Wintern bis zu mediterranen Sommern. Eine riesige Herausforderung für das Leben auf der nördlichsten Insel Japans! Dennoch gibt es hier viele besondere Tierarten, z. B. den Braunbären. Wenn die Wanderung der Lachse bevorsteht, sammeln sich die Pelzträger an den besten Fangstellen. Doch dort wartet Konkurrenz: Auch menschliche Lachsfischer haben es auf den fetten Fang abgesehen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.55 Uhr)

Am 30.11.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Amerikas Fjorde - Unter Schwertwalen und Schwarzbären
Das Fjordland um die Salish Sea mit seinem Artenreichtum und vielfältigen Landschaften ist ein Paradies für jeden Natur-Fan und natürlich für Tierfilmer Florian Graner. Im Nordwesten des amerikanischen Kontinents ziehen sich gewaltige Gebirgsketten von Kalifornien bis hinauf in den Bundesstaat Washington und nach Kanada. In ihrer Mitte erstreckt sich, von zerklüfteten Klippen umgeben, eine riesige Meeresbucht. Hier liegt das amerikanische Fjordland, eine traumhafte Landschaft, in der Schwertwale, Grizzlys und Kolibris an Fjorden, Gletschern und in Regenwäldern einen Lebensraum finden. Im Olympic Mountains National Park findet man gemäßigten Regenwald mit mächtig gewachsenen Urwaldriesen, Moosen, Flechten und Farnen. Das Schmelzwasser der Gletscher speist die Wasserfälle, auf den Hängen und Gipfeln grasen Schwarzwedelhirsche und Schneeziegen. Im Park gilt Jagdverbot. Die Tiere haben kaum Scheu vorm Menschen, eine wunderbare Gelegenheit für den Tierfilmer.

Am 30.11.16 11:15 - 12:00 Uhr auf
BR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom Miramichi River, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi River ist ein sauberer Fluss, in dem die Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.

Am 30.11.16 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Der Vielfraß
Rentierzüchter in Finnland, Schweden und Norwegen halten den Vielfraß für eine Bedrohung ihrer Existenzgrundlage: Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Züchter nach Abschussberechtigungen, um seine Ausbreitung zu begrenzen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten. Kimmo reist ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten Bergbewohner herausfinden, der den Rentierzüchtern das Leben schwermacht. Er sieht zu, wie die riesigen Rentierherden zusammengetrieben werden, und besucht eine große Veranstaltung rund um das Eisfischen. Kimmo lernt die Natur und das Leben in Lappland kennen und erfährt, dass nicht nur der Vielfraß, sondern auch die einzigartigen Fjälllandschaften bedroht sind.

Am 30.11.16 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten
Eine zweiteilige Naturdokumentation zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Jede von ihnen gleicht einem Kontinent im Kleinen. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten und ausgedehnten Wüsten. Warum aber trägt der Archipel nahe der nordwestafrikanischen Küste den Beinamen "Inseln des Frühlings"? Wo doch auf derselben geografischen Breite kaum mehr als 100 Kilometer weiter östlich die trockene, heiße Wüste Sahara liegt? Warum gibt es gerade auf den Kanaren dichte, subtropische Urwälder und schneebedeckte Gipfel? Eine Antwort heißt "vientos alisios". So nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt. Auf den flacheren Inseln bietet sich ein anderes Bild. Hier gibt es keine hohen Berge, an denen sich die Wolken stauen und ihre feuchte Last abladen. Hier herrscht Trockenheit.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)

Am 30.11.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Paris - Stadt der Tiere
Seit den 1980er Jahren haben sich die Grünflächen in Paris kontinuierlich erweitert. Dadurch konnten viele neue Arten Fuß fassen, aber auch ehemalige wilde Bewohner zurückkehren. Als vor 10 Jahren der Einsatz von Pestiziden dramatisch verringert wurde, sorgte das für ein beschleunigtes Ausbreitung vieler wilder Arten. Die Auswirkungen auf die Nahrungskette waren unmittelbar: Viele bestäubende Insekten kehrten zurück ebenso viele Vogelarten und all jene, denen diese als Beutetiere dienen. Wildgänse etwa machen überall in der Stadt Zwischenlandung - ob an der Pferderennbahn von Longchamp oder einem der zahlreichen Teiche im Bois de Boulogne. Wo sie auf Schwäne, Stockenten und Pfaue treffen. In Summe leben 150 verschiedenen Vogelarten in Paris. Im Bois de Vincennes lässt sich in letzter Zeit vermehrt ein schlecht beleumundeter Geselle blicken, der Rotfuchs. Sogar Wölfe kommen mitunter in innerstädtische Gebiete, um die vielen Nahrungsquellen zu nutzen. Am Hügel von Montmartre hat sich sogar eine besonders weit gereiste Tierart angesiedelt. Der Götterbaum-Spinner stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zur Seidenraupenzucht in alle Welt gebracht. Im Canal Saint Martin schwimmen die Biberratten und haben gelernt, mit den heimtückischen Fluten der Schleusenanlagen umzugehen. Und das größte Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, hat ein Wanderfalke zu seinen Jagdgründen gemacht.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 01.12.16 07:20 - 08:05 Uhr auf
WDR: Klimaschützer gegen Stromriesen - Vom Widerstand im rheinischen Revier
"Ich werde hier nicht weggehen, solange dieses Loch weitergebaggert wird", sagt Clumsy, einer der Besetzer im Hambacher Forst. Seit vier Jahren lebt er im heißest umkämpften Wald Deutschlands in einem Baumhaus, im rheinischen Revier. Große Teile des Waldes sind bereits gerodet. 30 Aktivisten haben hier Zelte und Bauwagen aufgebaut, mit Blockaden und Sabotageakten versuchen sie den Betrieb des Tagebaus zu stören. Denn trotz des internationalen Beschlusses aus fossilen Brennstoffen auszusteigen, wird hier weiter Kohle für Strom aus der Erde geholt. RWE, der Energiekonzern, hat das Gesetz auf seiner Seite und alle rechtlichen Grundlagen dafür, bis 2045 Braunkohle abzubauen. Dafür trägt er zur Energieversorgung des Landes bei und sichert Arbeitsplätze. Gleichzeitig ist das rheinische Braunkohlrevier mittlerweile zur größten CO2-Quelle Europas geworden und steht damit als Klimakiller am Pranger. Vielen geht es dabei nicht nur um die Natur, den Hambacher Forst, sondern auch um die Heimat. Wie Lars Zimmer, einem der letzten Bewohner von Immerath, einem Dorf, das bald in der Grube verschwindet: "Ich will so lange wie möglich bleiben, auch wenn niemand mehr hier ist", sagt er, "wenn es mehr Widerstand gäbe, dann würde es RWE nicht ganz so leicht fallen, diese Dörfer hier dem Erdboden gleich zumachen". Im Widerstand werden neue Bündnisse geschlossen, zum Beispiel auch in Buir, wo Antje Grothus in der Bürgerinitiative aktiv nach Lösungen sucht. Karin de Miguel begleitete für Tag7 ein Jahr lang Waldbesetzer, Bürgerinitiativen und engagierte Kirchenmitglieder im rheinischen Revier - ein Sittengemälde des regionalen Kampfes gegen die Klimaerwärmung.

Am 01.12.16 10:20 - 11:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Der Jaguar - Phantom des Dschungels
Der Jaguar ist die geheimnisvollste Großkatze der Welt. Und er ist der König der Raubtiere im Südamerika. Doch das meiste, was wir von ihnen wissen, stammt aus Beobachtungen von Jaguaren in Gefangenschaft. Amanda Barrett und Owen Newman wollen das ändern und filmen einige der etwa 15.000 Exemplare, die noch in freier Wildbahn leben und jagen.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.00 Uhr)

Am 01.12.16 10:30 - 10:55 Uhr auf
BR: Auf der Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana - das kleine Land im Norden Südamerikas ist die Heimat exotischer Kreaturen. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde, denn im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Das Filmteam folgt seiner Fährte und entdeckt dabei große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.

Am 01.12.16 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik
Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig: Sie ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.

Am 01.12.16 17:00 - 18:30 Uhr auf
3sat: Frankreich - Wild und schön
Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge, von wilden Flüssen bis zum Atlantik - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast einzig von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht. Im Süden dagegen, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, breiten sich afrikanisch anmutende Steppen aus. Im Gebirge finden sich hochalpine Schneelandschaften und um Korsika glitzert das Türkisgrün des Mittelmeers. All diese Landschaften bieten Lebensraum für vertraute und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, bunte Vögel, Wildkatzen, Landschildkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Die filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten der Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger kommentierte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur, die uns umgibt und deren Teil wir sind, doch ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-4.20 Uhr)

Am 01.12.16 23:25 - 00:10 Uhr auf
WDR: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.

Am 02.12.16 05:45 - 06:20 Uhr auf
3sat: Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen - Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke
Naturparks sind in Österreich zahlreich vorhanden: allein in Niederösterreich befinden sich 22 derartig geschützter Landschaften. Die Dokumentation stellt sechs von ihnen vor. Im Naturpark Hohe Wand mischen sich alpine und pannonische Vegetation. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.

Am 02.12.16 12:05 - 12:50 Uhr auf
ZDFinfo: Das Armutszeugnis
Die reichen Nationen haben den armen Menschen ein Versprechen gegeben: die Millenniumsziele. Was ist aus ihnen geworden? Carsten Behrendt und Marcus Niehaves begeben sich auf Spurensuche.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 02.12.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 02.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 02.12.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Baumhaus 2.0
Baumhaushotels liegen voll im Trend, denn viele Gäste erfüllen sich mit der Übernachtung im Geäst einen Kindheitstraum. Doch Pete Nelsons "TreeHouse Point" im US-Bundesstaat Washington hat noch mehr zu bieten. Dort gibt es sogar eine "Honeymoon Suite" für frisch vermählte Hochzeitspaare. Die sechs Domizile im Blätterwald sind seit Monaten ausgebucht, deshalb legen Pete und sein Sohn Charlie in diesem Special auf einem 90 000 Quadratmeter großen Areal in Woodinville den Grundstein für ein zweites Bed & Breakfast-Resort.
(Wdh. übermorgen 19.15-20.15 Uhr)

Am 03.12.16 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Die Affen mit den Mandelaugen
Gelassen und anmutig schaut Richard hinüber in den dichten Urwald des Cuc Phuong Nationalparks im Norden Vietnams. Auch wenn vieles an ihm fast menschlich wirkt - er ist ein sogenannter Kleideraffe. Das mehrfarbige Fell, die Blicke und die Bewegungen machen Kleideraffen zu einem faszinierenden Sonderfall unter den Primaten. Die schönen Tiere bekommt ein Mensch allerdings nicht oft zu sehen, denn sie sind extrem selten. Verständlich, dass sich der Artenschützer Tilo Nadler sofort auf die Reise macht, als er den Hinweis bekommt, im Süden des Landes seien unerwartet Kleideraffen aufgetaucht.

Am 03.12.16 14:15 - 15:00 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat (1/4) - Der Frühling
Im Frühling strecken sich die ersten zarten Blüten durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden und die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein. Im Norden wird ein besonderes Schauspiel lebendig: Helgoland, Deutschlands einzige Hochseeinsel, wird von Tausenden geschäftiger Vogelpaare bevölkert. Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen zu dieser Jahreszeit Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau. Die Nachkommen der Tierwelt bei Pferden, Füchsen, Hirschen und Feldhasen werden hauptsächlich im Frühling geboren. Die Symbolik des Aufbruchs und der Wiedergeburt spiegelt sich auch in vielen traditionellen Frühlingsfesten wider: Am Ostersonntag findet bei den Sorben in der Lausitz seit Jahrhunderten das Osterreiten statt, in Bayern tanzt man unter dem Maibaum und im Salzkammergut wird das Narzissenfest mit prächtigen Umzügen begangen. Nur in den österreichischen Hochalpen hält sich der Winter bis weit ins Frühjahr hinein, hier regt sich kaum Leben. Wenn endlich auch das Eis in den Bergen schmilzt, stürzen gewaltige Ströme und Wasserfälle zu Tal.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

Am 03.12.16 15:00 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat (2/4) - Der Sommer
Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen höher klettern, die Tage werden länger und der Sommer, die wärmste und bunteste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge. Andere Tierarten gebären erst jetzt ihren Nachwuchs. Im äußersten Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale, um inmitten des sommerlichen Trubels ihre Jungen zur Welt zu bringen.Sommerzeit ist traditionell Ferienzeit und Zeit der Festivals. Hunderttausende zieht es nun zum Baden an die Küsten von Nord- und Ostsee, an die Seen im Binnenland oder zum Wandern ins Gebirge. Jede Region hat dabei ihre Besonderheit: heidnische Feste wie die Sommersonnenwendfeiern in der Wachau, das Duhner Wattrennen an der Nordsee oder die Kaltenberger Ritterspiele in Bayern.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 03.12.16 15:05 - 16:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge heute 23.05-0.00 Uhr)

Am 03.12.16 15:45 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat (3/4) - Der Herbst
Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gemsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern. Viele Bräuche und große Volksfeste liegen im Herbst: Erntedank, die Redefiner Hengstparade, Martinsumzüge oder das Münchner Oktoberfest.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 03.12.16 16:30 - 17:15 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat (4/4) - Der Winter
Der Winter ist für die Tierwelt ohne Frage die härteste Zeit des Jahres. Die Tage sind kurz und dunkel, Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer. Für Adler, Luchs und Fuchs wird es immer schwerer, Beute zu machen. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen: Kreuzschnäbel ziehen ihre Brut bevorzugt im Winter groß, und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt. Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben, und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance.Die Menschen feiern gerade im Winter einige ihrer farbenprächtigsten Feste: Lichtfeste wie Weihnachten, das traditionelle, nordfriesische Biikebrennen und der Hexensabbat haben ihren Ursprung in uralten vorchristlichen Winterritualen – eine Antwort auf die Dunkelheit der Jahreszeit.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

Am 03.12.16 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Der Marderhund vom Böhmerwald
Sie sind noch nicht lange in Bayern - vielleicht ein bis zwei Jahre. Zähe, äußerst genügsame Überlebenskünstler - und im Gegensatz zu vielen anderen wilden Säugetieren unserer Breiten können sie bereits mit vier Wochen auf sich selbst aufpassen: Marderhunde. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden. Doch gefangen geriet ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus - um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz. Marderhunde haben keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an. Der Film begleitet so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Wie steht er dieser fremden Natur gegenüber? Was kann er nutzen, was kann ihm aber auch leicht zum Verhängnis werden? Eine kleine "Eroberungsgeschichte" eines drollig aussehenden Tieres in einem "fremden Land", amüsant und kritisch zugleich.

Am 03.12.16 20:15 - 20:55 Uhr auf
hr: Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da haben sie die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzen die größten und schnellsten Skijets und rasen damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.25 Uhr)

Am 04.12.16 06:35 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Flattern, krabbeln, Ärger machen
Gefräßige Papageien, heimtückische Ameisen oder räuberische Nachteulen: Eigentlich alle eher unauffällig, doch plötzlich werden sie zu Schurken, weil sie sich anders verhalten als sonst. Da sind die grünen Halsbandsittiche, die mittlerweile in Kolonien am Rhein leben, doch Hobbygärtnern und Hausbesitzern schon länger ein Dorn im Auge sind. Woanders steht der Uhu unter Verdacht, kleine Hirschkälber zu schlagen. Und das, gerade weil er der König der Nacht ist und als lautloser Jäger die Dunkelheit beherrscht. Und im Süden der Republik herrscht Ameisenalarm. Eine Superkolonie macht sich breit und stellt Forscher vor ein Rätsel. "Terra Xpress" zeigt, was es mit alledem auf sich hat.

Am 04.12.16 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Bear Grylls -Albtraum im Dschungel
Ein Archäologenteam wird im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko von Banditen überfallen. Schwer verletzt gelingt den Forschern die Flucht. Im Anschluss beginnt für Armando Anaya und seine Gefährten im Dschungel ein knallharter Überlebenskampf. Wie sollen die Männer dort ohne Wasser, Nahrung und Navigationsgerät überleben? Bear Grylls veranschaulicht in dieser Episode an den Originalschauplätzen dieses Falles die lebensbedrohlichen Gefahren des Regenwaldes.

Am 04.12.16 13:35 - 14:20 Uhr auf
rbb: Die Tricks des Überlebens im Wald
Nur auf der Nordhalbkugel gibt es Wälder, deren Leben durch große Veränderungen geprägt wird. Jedes Jahr lässt sich hier ein wundersamer Wechsel beobachten: im Winter sinken die Temperaturen dramatisch und die Wälder werden völlig kahl. Im Frühjahr kehren mit steigenden Temperaturen die grünen Blätter und damit das Leben zurück. Bei diesen Extremen helfen oft nur Tricks beim Überleben - und häufig auch Verbündete. So kann ein Pilz beispielsweise ohne Gleithörnchen nicht überleben. Diese grauen Nager können bis zu 30 Meter durch die Luft segeln, sie leben auf Bäumen, bevorzugt in alten Spechthöhlen. Doch ihre Lieblingsspeise wächst unter der Erde: Pilze. Pilzsporen gehen daher im Magen-Darm-Trakt der Gleithörnchen auf Reisen und können sich so bestens verbreiten. Pilze wiederum gehen im Boden eine Symbiose mit Bäumen ein, beide profitieren von mehr Nährstoffen. Ein einzelner Pilz ist in der Lage sich über 10 Quadratkilometer ausbreiten und kann tausende von Bäumen miteinander verbinden. Im Endeffekt bilden Pilze ein intelligentes Netzwerk, ein echtes "wood-wide-web", jeder Wald ist daran angeschlossen. Das ist nur eine von vielen Überlebensgeschichten in den Wäldern der Nordhalbkugel. Und auch hier heißt es: Beziehungen sind alles ... Warum geht der nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe ein? Welche Rolle spielen Schneehasen dabei? Warum sind Lachse für die Küstenwälder Kanadas lebenswichtig? Wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigt der Dreiteiler in spektakulären Bildern. Etwa 10 Millionen Tier und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben.

Am 04.12.16 14:25 - 15:10 Uhr auf
arte: Erfolgreich ohne abzuheben - Wenn Vögel zu Fuß gehen
Ob Hindernisse, Nester oder Futterplätze – Fliegen ist sozusagen die „Lebensversicherung” von Vögeln. Doch mehr als 40 Arten sind zum Laufen zurückgekehrt. Sind sie zu schwer geworden, um abzuheben? Die krähengroßen Kiwis beispielsweise haben mit Sicherheit kein Gewichtsproblem. Was bringt also Vögel dazu, die Lizenz zum Fliegen zurückzugeben?

Am 04.12.16 14:45 - 15:15 Uhr auf
BR: Bärenträume
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: graben, polstern und vor allem dick werden. Das ist für die großen schweren Männchen relativ leicht. Ernähren sich Bären unter dem Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse z. B. einen Elch nieder. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann - und nur dann - bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen. Ein Verhalten, das zur Paarungszeit undenkbar wäre. Während sich die Großen keine Sorgen machen müssen, über eine lange friedliche Winterpause zu kommen, haben die Kleinen ernsthafte Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn sie den ersten Winter ohne Mutter verbringen müssen. Putzig sind sie, tapsig - richtige kleine Strolche. Und bei ihrem fröhlichen Treiben könnte man glatt den Eindruck gewinnen, sie vergessen so manches Mal, was vor ihnen liegt. Und dann beginnen sie wieder wie wild - Mähmaschinen gleich - durch die niedrigen Bärensträucher der großen Sumpfwälder der Tundra zu fegen und ernten im Rekordtempo die bunten Beeren ab. Erst beim ersten Schnee ziehen sie sich zurück und beginnen ihre Winterruhe.

Am 04.12.16 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Die schönsten Wälder im Norden
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Er steht für Stille und unberührte Natur. Unzählige Geschichten und Märchen ranken sich um ihn. In den Wäldern zwischen Nord- und Ostsee bis in den Harz gibt es unbeschreiblich viel zu entdecken. Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas, allein im Norden sind 18.000 Quadratkilometer von Wald bedeckt. Eine Fläche, die größer ist als das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein. Jo Hiller hat sich auf die Suche nach den schönsten Wäldern im Norden gemacht. Dabei entdeckt er einen atemberaubenden Lebensraum, der Heimat von Tausenden Tier- und Pflanzenarten ist. Der Film gibt Einblicke in das Leben einiger Tiere, wie zum Beispiel dem Rotfuchs, und führt an spannende Orte. Er zeigt zum Beispiel die Nationalparks Harz und Jasmund auf Rügen. In Bad Harzburg wird der neue Baumwipfelpfad erkundet. In schwindelerregender Höhe kann man dort den Kronenbereich der Bäume erobern. Jo Hiller verrät, wo man tausendjährige Eichen sehen und atemberaubende Naturschauspiele selbst in der Nähe der Großstädte hautnah erleben kann. Auf seiner Reise durch die schönsten Wälder trifft Jo Hiller Experten, die erstaunliche Fakten über den Wald zu berichten haben. Was der Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben sagt, klingt unglaublich: Bäume hätten ein Gedächtnis und würden miteinander sprechen. Sie kommunizieren über Duftstoffe und unterirdisch über das "wood wide web", das sogenannte Internet des Waldes. Das ist keine Fantasie, sondern Ergebnis knallharter wissenschaftlicher Forschung.

Am 05.12.16 04:30 - 05:00 Uhr auf
hr: Die Giganten der Wälder
Filmautor Werner Czarnecki zeigt in seinem Film typische Verhaltensformen imposanter Rothirsche im Jahresverlauf. Die männlichen Hirsche und die weiblichen leben in der längsten Zeit des Jahres in getrennten Rudeln. Während dieser Zeit wächst den Männchen ein neues Geweih. Die Weibchen sind jetzt mit der Aufzucht ihrer Kälber beschäftigt. Eine Hirschmutter hat ihr neugeborenes Kalb in der Deckung liegen, es wagt schließlich die ersten Schritte. Neben den Spielszenen der Jungtiere in der Gruppe ist ein Säugeakt zu sehen. Im Herbst, wenn die Hirsche ihr nachwachsendes Geweih gefegt haben, wie der Jäger sagt, beginnt die hohe Zeit der Brunft. Jetzt sind die Hirsche ständig auf der Suche nach den Weibchen. Mit lauter Stimme werben sie um ihre Gunst. Gleichzeitig gelten die Rufe auch ihren Brunftrivalen. Zwischen den starken Platzhirschen kommt es zu erbitterten Kämpfen.

Am 05.12.16 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)
Die ersten drei Kapitel beschreiben die Veränderungen in Kreislaufsystemen, von denen wir unmittelbar abhängen: in den Wasserkreisläufen, wo vor allem heftige Ausschläge zwischen zu wenig und zu viel Wasser, zwischen Dürre und Überschwemmungen als Folge veränderter Wettermuster viele Regionen vor große Herausforderungen stellen. Ökologische Kreisläufe, in denen Leben in großer Vielfalt entsteht und vergeht, vor allem in den tropischen Regenwäldern der Erde, drohen durch Austrocknung oder Waldverlust zum Stillstand zu kommen. Und die großen Ozeane versauern durch die Aufnahme von Kohlendioxid in einer Weise, dass die Nahrungskette vieler Lebewesen gestört wird, was Folgen etwa für den Fischreichtum hat. Im vierten Kapitel geht es um die Geschwindigkeit der Veränderungen, die, ausgelöst durch menschliche Einwirkungen, fast zehnmal schneller ablaufen als in den 50 Millionen Jahren der Erdgeschichte zuvor. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf alle Ökosysteme, die dadurch noch mehr Schwierigkeiten mit der Anpassung haben. Abbremsen, so früh wie möglich, wünscht sich Prof. Field, "denn in zehn Jahren müssten wir unsere Wirtschaft schon viel radikaler umbauen, in zwanzig Jahren müssten wir den Notfall ausrufen."

Am 05.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Auf Expeditionsreise durch Tansania - Die Klimawelt des Kilimandscharo
Mit seinen knapp 5.900 Metern Höhe und sieben Klimazonen ist das Kilimandscharo-Gebirge einzigartig. Von der afrikanischen Savanne bis hinauf zu den Gletschern beherbergt es unzählige Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Dokumentation begleitet Zoologen, Geologen, Botaniker und Klimatologen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: Welche Folgen haben Klimawandel und Überbevölkerung auf das Ökosystem Kilimandscharo? Denn der Klimawandel hat längst seine Spuren hinterlassen. Gletscher schmelzen, fehlende Niederschläge machen dem gesamten Ökosystem zu schaffen. Auch die intensive Landnutzung durch die Übervölkerung zu seinen Füßen schadet dem Bergriesen gewaltig. Die zunehmende Trockenheit in der Savanne treibt immer mehr Menschen hinauf in den fruchtbaren Waldgürtel. Dabei zerstören sie unbewusst und unabsichtlich ihre eigene Lebensgrundlage. Denn vor allem der Waldgürtel ist es, der über eine Million Menschen mit Wasser versorgt.

Am 05.12.16 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (2/2)
Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5.000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammen getragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung, oder Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.

Am 05.12.16 09:30 - 10:15 Uhr auf
WDR: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.

Am 05.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mit Hilfe des Menschen die Natur allmählich zurück. Ranger lenken die Touristenströme durch den Nationalpark und erklären, warum der Luchs ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wiederangesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden: Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall. Aber sie entsteht an vielen Orten.

Am 05.12.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
hr: Schätze zwischen Rhön und Habichtswald
Moderator Kurt Lotz bereist die Welterbestätten in Nordhessen, ein Archiv, das ein Weltdokumentenerbe birgt, und einen Ort, der hofft, einmal zum Welterbe zu werden. Im jüngst zum Welterbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe ist zu erfahren, wie schwierig es ist, den begehrten Titel zu bekommen, und welcher Aufwand betrieben werden musste. Was einen Buchenwald so besonders macht, dass er der Welt erhalten bleiben muss, wird im Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet.

Am 05.12.16 11:30 - 12:15 Uhr auf
ZDFinfo: Unter Bären - Leben mit dem Grizzly
Der Bär - eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt. Er ist wild und unberechenbar. Wenn Mensch und Bär in der Wildnis aufeinandertreffen, endet das nicht selten tödlich. In Alaska lebt ein Mann, der beweist: Mensch und Bär können friedlich zusammenleben. Seit zwanzig Jahren lebt Charlie Vandergaw Seite an Seite mit Braun- und Schwarzbären und hat eine innige Beziehung zu den Tieren aufgebaut.

Am 05.12.16 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Wo wächst Papier?
Papier wird zum großen Teil aus Pflanzenfasern hergestellt. Die Sendung "Natur und Technik" gibt einen Überblick über die Papierproduktion vom Papyrus der Ägypter bis zur modernen Papierfabrik. Neben einem kurzen Abriss der biologischen Grundlagen werden noch andere Faserpflanzen und Produkte aus Pflanzenfasern vorgestellt, die zeigen, dass Werkstoffe aus Fasern zu den wichtigsten historischen und modernen Materialien gehören.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)

Am 05.12.16 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Mongolei - Bei den Rentiernomaden
Vor etwa 3000 Jahren zähmten die Samoyeden das Rentier im hohen Norden der Mongolei. Ihre Nachfahren, die Tsaatan-Nomaden, leben noch heute vom Rentier. Sie halten es als Reit- und Packtier, trinken seine Milch, verwenden seine Haut zum Bau ihrer Zelte und erhalten durch den Verkauf von Geweihen das wenige Geld, das sie zum Leben brauchen. In ihrer Lebensweise richten sie sich ganz nach dem Instinkt des Herdentieres. Es bestimmt ihre Jahreszeiten, es bestimmt, wo sie ihre Zelte aufschlagen; es stellt ihre alleinige Lebensgrundlage dar. Umso härter trifft es den Stamm, wenn einige ihrer Tiere sich losreißen, um sich wild lebenden Herden anzuschließen. Diese Ausreißer wieder einzufangen, ist eine sehr schwierige, zeit- und kräftezehrende Aufgabe, die die Tsaatan nur mit Hilfe von Lasso und Skiern, mit denen sie sich in der tief verschneiten Waldlandschaft besser fortbewegen können, bewältigen müssen.

Am 05.12.16 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.

Am 05.12.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Am Krater des Mount Kilauea
Wie überlebt man in unmittelbarer Nähe eines der aktivsten Vulkane der Welt. Survival-Profi Bear Grylls lässt sich in dieser Episode per Hubschrauber am Kraterrand des Mount Kilauea auf Hawaii absetzen. Von dort aus bahnt sich der Ex-Soldat einen Weg zurück in die Zivilisation. Anhand des Sonnenstandes kämpft sich Grylls abwechselnd durch bizarre Mondlandschaften aus erstarrter Lava und kaum durchdringbaren Dschungel. Auf der Tour muss er nach essbaren Wurzeln, Früchten oder Beeren Ausschau halten, um sein gefährliches Abenteuer zu überstehen. Aufgeben kommt für den Lebenskünstler selbst unter schwierigsten Bedingungen nicht in Frage.

Am 05.12.16 16:20 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe.

Am 05.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.
Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.

Am 05.12.16 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 05.12.16 17:55 - 18:25 Uhr auf
arte: Klima im Wandel - Wie beeinflusst es die Menschheitsgeschichte?
Das Klima hat einen großen Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung der Menschheit. Von der Steinzeit bis in die Gegenwart waren wechselnde Klimabedingungen die Ursache für Erfolg oder Untergang zahlreicher Kulturen und Königreiche. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade gehen der Frage nach, aus welchen Komponenten das Klima besteht und wovon es beeinflusst wird.
(Wdh. morgen 8.30-9.25 Uhr)

Am 05.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Mäuse oder Wespen - Eine Bussardgeschichte
Mäuse oder Wespen? Eine Justierung der Speisekarte auf solch unterschiedliche Vorlieben hat für zwei Greifvögel weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind - Mäusebussard und Wespenbussard sind zwei sehr ungleiche Brüder. So macht die Spezialisierung auf die Insektenkost den einen zum Zugvogel, sogar zu einem Langstreckenzieher. Wer hat die bessere Karte fürs Überleben gezogen? Wer geht heute die größeren Risiken ein? Dafür, dass sie so allerhand Plagegeister kurzhalten, zeigen wir uns ihnen oft wenig dankbar.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 06.12.16 05:20 - 06:05 Uhr auf
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 06.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 06.12.16 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur

Tessa hatte ein Baby. Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald wussten immer genau, wo sie ist, denn Tessa trug ein Senderhalsband. Tessa ist ein Luchs. Doch plötzlich war klar: Tessa ist tot. Sie bewegte sich nicht mehr. Sie wurde vergiftet. Das Schicksal ihres Luchs-Babys ist unklar. Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Containerschiffe und Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder verdächtigen Ölteppichen. Und täglich werden sie fündig. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)

Am 06.12.16 13:15 - 14:00 Uhr auf
3sat: Grüne Ameisen - Freund oder Feind?
"Erst beißen - dann fragen", lautet die Überlebensstrategie der Grünen Ameise, die trotz oder gerade wegen ihrer Aggressivität derzeit nicht nur in Australien viele neue Freunde gewinnt. So wird sie nicht nur dort, sondern auch in Südostasien und Teilen Afrikas vermehrt zur ökologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Darüber hinaus liefern ihre Larven der traditionellen Küche Thailands Proteine, und sie selbst schmeckt köstlich nach Limette.

Am 06.12.16 14:00 - 14:45 Uhr auf
NDR: Wildes Japan - Tropenstrand und Bärenland
Die zweite Folge beginnt auf der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln: Kyushu. Klimatisch hat Japan dort bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, einer der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen erlangten Berühmtheit, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Die Affenhorde ernährt sich aber nicht nur vegetarisch, sondern auch von Meeresfrüchten, die bei Ebbe an den Strand gespült werden. Ganz im Süden Japans liegt Okinawa, ein tropisches Eiland näher an Taiwan als an Tokio gelegen. Hier leben viele Tiere, die es nur dort gibt: der Okinawaspecht oder die Okinawaralle etwa. Die besondere Inselfauna ist allerdings bedroht. Grund dafür ist die Habu-Viper. Die Giftschlange sollte mithilfe von ausgesetzten Mungos bekämpft werden. Doch die Mungos fraßen leider nicht die Schlangen, sondern stellten den am Boden lebenden Rallen nach. Das hatte fatale Folgen: Die Vogelart ist inzwischen kurz davor, auszusterben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht, wann man eine Chance hat, einen Sikahirsch zu erbeuten und in welchen Situationen es aussichtslos ist, und vor allem, wo es im Herbst die besten Lachse gibt. Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lassen die ersten Fröste Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen dann noch über das Land. Ein Land, das man zu Recht als "Wildes Japan" bezeichnen kann.

Am 06.12.16 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Hummeln - Bienen im Pelz
Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl ist mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.

Am 06.12.16 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.

Am 06.12.16 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Wie Pflanzen der winterlichen Kälte trotzen
Im Winter müssen Pflanzen Eis und Schnee trotzen, da sie ihren Platz nicht verlassen können. Was Pflanzen machen, um gut zu überwintern, berichtet Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 06.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Meisen - Leben im Gegenwind
Diesen Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Vogelfamilien durchstehen. Neben Unbilden des Wetters setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind sie auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - so z.B. Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 06.12.16 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Holz - Alter Baustoff, neu gedacht
Hermann Kaufmann liebt Häuser aus Holz. Der Architekt und Professor für Holzarchitektur an der TU München ist in einer Zimmermannsfamilie im Bregenzer Wald aufgewachsen - eine Gegend, die berühmt ist für ihre traditionellen Holzhäuser. Nicht zuletzt dank Hermann Kaufmann hat dort auch die moderne Holzarchitektur ihren Anfang genommen. Aus seiner Sicht bietet das Bauen mit Holz enorme Chancen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der - wenn er verbaut statt verbrannt wird - für viele Jahrzehnte CO2 speichert und so zum Klimaschutz beiträgt.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.05 Uhr)

Am 07.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Auf Expeditionsreise nach Madagaskar - Ökosystem in Not
Isoliert vom Festland konnte die Natur auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean über Jahrmillionen eigene Wege gehen. So entwickelten sich einzigartige Schätze wie dichte Regenwälder, seltene Lemuren und Reptilien. Doch kein anderes Naturparadies ist so bedroht. Besonders im Südwesten des Landes fällt oft monatelang kein Regen. Dürren und Überbevölkerung zwingen die Menschen von dem zu leben, was sie in der Natur finden. Die Dokumentation zeigt, wie das Forscherteam den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Strahlenschildkröte sowie seltene Schlangenarten erkundet und dem Dorfschamanen spirituelle Geheimnisse entlockt.

Am 07.12.16 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Insekten
Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.

Am 07.12.16 12:55 - 13:20 Uhr auf
arte: Japan - Hokkaido und Honshu
Für viele ist Japan ein Land, das niemals stillsteht und dessen Großstädte Prototypen der modernen Mega-Citys sind. Aber Japan hat eine ebenso beeindruckende andere Seite: Gerade im Winter bietet sich abseits der Metropolen eine faszinierende, durch Stille und Schlichtheit geprägte Landschaft. Art Wolfe fängt diese Atmosphäre an verschiedenen Orten ein, so auf der abgeschiedenen nördlichen Insel Hokkaido, der Heimat vieler Kraniche, und im bergigen Süden auf der Hauptinsel Honshu. In Nagano sieht er den Schneeaffen dabei zu, wie sie in den berühmten heißen Quellen baden. Die Tempelbezirke der Berge Fuji und Koya-san bieten weitere wunderbare Motive auf dieser unvergesslichen fotografischen Pilgerreise.

Am 07.12.16 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair hat zwei Gesichter. Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur sogenannten Devil Task Force, die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

Am 07.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.

Am 07.12.16 17:30 - 18:25 Uhr auf
arte: Die geheime Welt der Termiten
Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt; und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Die "Universum"-Dokumentation "Die geheime Welt der Termiten" von Wolfgang Thaler zeigt welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter.

Am 07.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Vögel auf Wohnungssuche
Leben in die Welt setzen kann lebensgefährlich sein. Wieso brütet der Flussregenpfeifer seine Eier einfach zwischen den Steinen einer Kiesbank aus? Sind die Risiken auf dieser Art Präsentierteller spätestens für die Jungvögel nicht viel zu groß? Offenbar geht es auch anders. Am Beispiel von Specht, Wiedehopf, Star und anderen Höhlenbrütern werden Strategien aus der Tierwelt gezeigt, die den Nachwuchs mehr oder weniger von der Umwelt abschotten. Aber sind z.B. die Nester von Beutelmeise und Bienenfresser wirklich das Nonplusultra? Trotzen sie den Naturgewalten und den Fressfeinden besser?
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 08.12.16 00:25 - 01:00 Uhr auf
WDR: Abenteuer Klima - Alaska
Welche Folgen die Erderwärmung hat, kann man am besten in den Permafrostgebieten Sibiriens und Alaskas beobachten. Seit Jahrmillionen sind die Böden hier tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Doch mittlerweile taut der Boden immer öfter erstaunlich schnell auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu einhundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu zwanzig Mal stärker als CO2. Fassungslos beobachten die einheimischen Inuit, wie sie deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben müssen und das Treibeis rund um den Nordpol, der Lebensraum ihrer Jagdbeute, im Sommer immer schneller verschwindet.

Am 08.12.16 02:20 - 03:05 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.

Am 08.12.16 03:45 - 04:30 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe.

Am 08.12.16 04:30 - 05:15 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.
Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.

Am 08.12.16 05:15 - 06:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 08.12.16 07:20 - 07:30 Uhr auf
SWR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?
Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 Kilogramm Papier, eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg. Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz. Doch müssen deshalb komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht der Moderator eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würde man eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht.

Am 08.12.16 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: 300 Millionen Jahre - Das Ende der Wildnis
Ein vorerst letztes Mal hat die Kälte der Eiszeit das Land im Griff. Es ist die Zeit der großen Weidetiere: Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in die Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land, das wir heute kennen. 5500 v. Chr. beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Die ersten Bauern finden in der Rheinebene und nördlich der Mittelgebirge besonders fruchtbaren Lössboden. Von nun an frisst sich die Zivilisation immer weiter in die Natur. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, fangen sie gleich damit an ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts der geologischen Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet. Flüsse wurden begradigt, Wälder gerodet und Straßen durchziehen heute nahezu jeden natürlichen Lebensraum von Tieren. Der Mensch verändert und verbraucht, was über Millionen Jahre entstanden ist. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast ganz von Wald bedeckt.

Am 08.12.16 07:45 - 08:30 Uhr auf
arte: Die bedrohten Affen Vietnams
Vietnam, das kleine Land am Südchinesischen Meer, zählt zu den artenreichsten Gebieten Asiens. Noch ist es ein bäuerliches Land mit traditioneller Lebensweise. Doch diese Idylle trügt: Vietnam gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Die Natur ist von diesem Boom extrem bedroht. Wälder werden gerodet, die Tierwelt zurückgedrängt - allen voran die seltenen Affenarten. Dazu kommt, dass Wilderei und illegaler Tierhandel die Populationen dramatisch dezimieren. In der "Rettungsstation für bedrohte Primaten" in Vietnam leben Affen, die aus den Fängen der vielen Wilderer in den vietnamesischen Wäldern gerettet wurden. Sie sollten zu Arzneien im Rahmen der "Traditionellen Chinesischen Medizin" verarbeitet werden. Oder sie wären im Kochtopf gelandet. Denn Affenfleisch zu essen, gilt als schick im modernen Vietnam. Der illegale Handel mit diesen seltenen Tieren bringt viel Geld ein. Die Dokumentation begleitet den Deutschen Tilo Nadler und seine vietnamesische Frau Hien bei ihrer Arbeit auf der Rettungsstation. Sie liegt im Cuc Phuong National Park im Norden Vietnams. Tilo Nadler und seine Frau Hien haben sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Ausrottung ganzer Arten zu stoppen. Die Kamera beobachtet hautnah die Pflege und Aufzucht dieser wunderschönen Affen. Der Höhepunkt des Films ist die erfolgreiche Auswilderung eines Langurenpaares - in noch unberührter, überwältigend schöner Natur.

Am 08.12.16 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Natur unter Vertrag - Bedrohte Arten erobern die Eifel zurück
Die nordrhein-westfälische Eifel ist heute Vorbild in Sachen Naturschutz - für ganz Deutschland. Und das gilt nicht nur für den Nationalpark, sondern auch außerhalb desselben und das obwohl es vielfältige Nutzungen der Flächen gibt, die zunächst wenig mit Naturschutz zu tun haben: Siedlungen mit Industriegebieten, vielbefahrene Straßen, Forstwirtschaft mit Sägewerken, Tongruben u.v.m. Die größten Flächen werden jedoch von Land- und Forstwirtschaft geprägt - mit einer Besonderheit: viele Bauern nehmen aktiv am Naturschutz teil. Sie düngen einige ihrer Wiesen nicht, spritzen nicht gegen Schädlinge und mähen später nach der Blüte. Eben praktizierter Vertragsnaturschutz und auf diesen Flächen leben heute 100mal mehr seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere als noch vor wenigen Jahren. Eine besonders bedrohte Tierart der roten Liste lebt im Perlbach - die Perlbachmuschel. Früher lebten Millionen von ihnen dort, aber die hemmungslose Plünderung wegen ihrer kostbaren Perlen und die Verschmutzung des Wassers rotteten sie fast gänzlich aus. Um sie dort wiederanzusiedeln werden sie mühsam im Labor nachgezüchtet und aufgepäppelt. Ihr komplizierter Lebenszyklus macht das Projekt "Perlbachmuschel" zu einem echten Abenteuer.

Am 08.12.16 10:15 - 10:25 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.

Am 08.12.16 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Der Wolfspakt
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe, egal, wie verzweifelt das fliehende Tier mit dem hohen Schnee kämpft - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.

Am 08.12.16 11:00 - 11:30 Uhr auf
arte: Brasilien - Das Pantanal
Das Pantanal - portugiesisch für "Sumpf" - im Herzen Südamerikas ist außergewöhnlich artenreich und gilt als eines der weltweit größten Feuchtbiotope. Es erstreckt sich vom südlichen Amazonasbecken und den östlichen Anden über Ostbolivien und Paraguay bis nach Brasilien. Zusammen mit dem US-Wissenschaftler und Umweltaktivisten Russ Mittermeier erkundet Art Wolfe das riesige Binnenland-Feuchtgebiet, das zum UNESCO-Welterbe gehört.

Am 08.12.16 14:45 - 15:45 Uhr auf
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. "die nordstory" zeigt in diesem Film die Lebendigkeit dieser Großstadtoase. Die Hamburger nennen ihren Hauptfriedhof kurz "Ohlsdorf". Er ist eine Welt für sich, ein Kosmos. Vor dem schmiedeeisernen Tor bleibt Hektik, Lärm und Stress zurück. Eben noch in der pulsierenden Stadt, steht der Besucher auf dem Friedhof Ohlsdorf wenige Sekunden und Schritte später in einem paradiesisch anmutenden Wald. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Vielen Menschen ist es schon passiert, dass sie sich in diesem Wald aus 35.000 Bäumen verlaufen haben. Der Central Park in New York ist kleiner.

Am 08.12.16 15:25 - 16:10 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, der Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.

Am 08.12.16 16:10 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wiener Gstettn
"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt. In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.

Am 08.12.16 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Ein Märchenwald am Inn
Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen, bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat. Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein ebenso kurzes Gastspiel. Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen - oder zumindest zu hören.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

Am 08.12.16 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten Singvögel in Deutschland stark geschrumpft. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Durch den massiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gibt es in den Monokulturen der konventionellen Landwirtschaft immer weniger Insekten und Wildkräuter. Nur wenige private Gärten sind naturnah und damit vogelgerecht. Eine weitere Bedrohung für Singvögel sind Katzen. Der Lebensraum der Vögel wird zunehmend kleiner, weil immer mehr Flächen asphaltiert werden und immer mehr Gewerbeflächen entstehen. In der EU sind das Fangen und der Verzehr von Singvögeln mittlerweile verboten. In Norditalien kämpfen das Komitee gegen den Vogelmord e.V. und die Forstpolizei gegen die Wilderei.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 09.12.16 10:45 - 11:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Abenteuer Amazonas - Im Land der Kokabauern
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, wo die Artenvielfalt so groß ist wie im Amazonasdelta. Die Region ist ein faszinierender, aber auch komplexer und bedrohter Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der britische Filmemacher Bruce Parry erforscht das Amazonasdelta und legt dabei, indem er mit den dortigen Urvölkern lebt und insgesamt eine Strecke von mehr als 10.000 Kilometern zu Fuß, im Boot und mit dem Leichtflugzeug zurücklegt. Bruce Parrys einmaliges Abenteuer beginnt am Amazonas. Er folgt dem Flusslauf von der Quelle bis zur Einmündung ins Meer. Der erste Teil seiner Reise führt den Dokumentarfilmer von den Hochanden in die peruanischen Dörfer, in denen Kokain produziert wird.

Am 09.12.16 13:20 - 15:00 Uhr auf
3sat: Schweizerischer Nationalpark - 100 Jahre Einsamkeit
Am 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks. Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat? Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.

Am 09.12.16 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein im Dschungel
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.

Am 09.12.16 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - In der Ruhe liegt die Kraft
Ein Baumhaus bietet Schutz vor wilden Tieren. Deshalb bauen indigene Völker ihre Behausungen in manchen Regionen der Erde ins Geäst hoher Bäume. In Südafrika nutzt man diese Tradition als Tourismusmagnet. Dort kann man im "Tinyeleti Treehouse" einen Luxusaufenthalt der Extraklasse genießen - umgeben von Löwen, Zebras und Elefanten. Im "Wollemi Treehouse" in Australien wohnt man ebenfalls mit den Vögeln auf Augenhöhe und die Aussicht ist schlichtweg grandios. In diesem Special stellt Pete Nelson einige der spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.
(Wdh. übermorgen 19.15-20.15 Uhr)

Zur Übersicht...

Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
Details


23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
Details


23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
Details


23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
Details


23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Kleine Waldweihnacht im ErlebnisWald Trappenkamp
    Die kleine Waldweihnacht begeistert die Kinder!
    Details
    Neue Waldpädagogen für Niedersachsen
    Niedersächsische Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal erfolgreich beendet.
    Details
    „Waldpädagogik mit Klauen und Zähnen“
    30 Jahre Gehegeschule im Niedersächsischen Forstamt Saupark
    Details
    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
    Details
    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges