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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 07.-21.01.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 07.01.17 06:30 - 07:15 Uhr auf
tagesschau24: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.

Am 07.01.17 07:05 - 07:30 Uhr auf
arte: Mammuts - Warum sind sie ausgestorben?
Während der Eiszeit grasten unzählige Mammuts im nördlichen Europa, Nordamerika und Sibirien. Heute finden Experten Mammut-Relikte sogar am Grund der Nordsee oder im Alpenvorland. Zusammen mit dem Mammutexperten Bernard von Bredow macht sich "Xenius" auf die Suche nach der Herkunft der Mammuts. Dank Zähnen, Knochen und Haaren lässt sich nicht nur Entwicklung und Wanderbewegung der Dickhäuter rekonstruieren, sondern auch ihre Lebensweise in Europa. Die Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug rekonstruieren die Rüsselspitze eines Mammuts und untersuchen ein mehrere Tausend Jahre altes Stück Mammutfleisch.

Am 07.01.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Gorongosa - Das Paradies kehrt zurück (1/2)
Der Gorongosa-Nationalpark ist über 4000 km2 groß und liegt am südlichen Ende des Afrikanischen Grabenbruches. Sein Gebiet umfasst sowohl die Flussebenen um den Lake Urema, die Hochplateaus als auch den über 1800 Meter hohen Mount Gorongosa. Gorongosa war bekannt für seine mächtigen Elefanten, deren Stoßzähne bis zu zwei Meter maßen und mehrere 100 Pfund schwer waren. Das alles war vor dem 25. Juni 1975. Zu diesem Zeitpunkt wurde Mozambique unabhängig, und das Land verfiel in einen langen Bürgerkrieg. Gorongosa war der Mittelpunkt des Krieges, Soldaten schlachteten die Tiere ab und bemächtigten sich des Elfenbeins. Gorongosa wurde auch zum Zentrum der Aktivisten der RENAMO, der Resistencia Nacional Mozambiçana. Ihre Rebellen gehören einer Partei des Landes an, die aus Südafrika finanziert wurde. Gorongosa war bald ohne Tiere. Alles, was den Soldaten zur Nahrung oder zum Verkauf diente, wurde gnadenlos abgeschlachtet. Auch durch die berüchtigten Landminen wurden Wildtiere zerfetzt. Erst 2004 begann man, den Park wieder aufzubauen. Mit der finanziellen Unterstützung einer amerikanischen Stiftung kehrte das Wildleben in den Park zurück. Seit 2006 wurden viele Tierarten aus Südafrika nach Gorongosa umgesiedelt. Der Park wurde wieder zum Paradies für Fauna und Flora, nach Jahrzehnten der Zerstörung und Verwüstung.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 10.00-10.30 Uhr)

Am 07.01.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
phoenix: Das leise Sterben der Löwen
Der deutsche Zoologe arbeitet für die Organisation "Panthera", die sich ganz dem Schutz von Wildkatzen verschrieben hat. Er ist dort für Löwen zuständig. "Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Anzahl der Löwen um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Heute gehen wir davon aus, dass es nur noch rund 20.000 wildlebende Löwen gibt", sagt Henschel.Experten schätzen, dass die Tiere nur noch in rund acht Prozent ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes vorkommen. Eine dramatische Entwicklung, die bisher weitgehend unbemerkt geblieben ist. "In großen Nationalparks, wie etwa der Serengeti, lassen sich Löwen bis heute leicht beobachten. Das mag darüber hinwegtäuschen, dass die Großkatzen außerhalb von Schutzgebieten einen massiven Bestandseinbruch erleben", erläutert Henschel. Die Gründe dafür sind vielfältig. Um die Bedürfnisse der stetig wachsenden Bevölkerung zu stillen, werden große Wildnisflächen in Acker- und Nutzland umgewandelt. Viele Löwenbestände werden dadurch voneinander getrennt und sind inzwischen durch Inzucht bedroht. Selbst wo der Lebensraum noch vorhanden ist, finden Löwen oft keine Nahrung mehr. Einerseits jagen Menschen die natürlichen Beutetiere der Löwen für den eigenen Kochtopf, andererseits konkurrieren ihre Rinder- und Ziegenherden mit den wildlebenden Huftieren. Den Löwen bleibt also häufig keine andere Wahl, als Nutztiere zu reißen. Das wiederum führt dazu, dass Dorfbewohner aus Vergeltung oder präventiv Löwen töten. Dagegen möchte die schwedische Löwenforscherin Ingela Jansson etwas tun. Sie untersucht im Ngorongoro-Schutzgebiet in Tansania, wie Löwen in der Nachbarschaft von Menschen und ihrem Vieh zurechtkommen. Ein Rudel macht ihr besonders Sorgen, denn das Löwenmännchen wurde von Menschen getötet. Ob die Jungtiere noch am Leben sind? Ingela und Philipp machen sich auf die Suche nach dem Löwenrudel, dessen Schicksal stellvertretend für viele wildlebende Löwen steht. Die ZDF-Dokumentationsreihe "planet e." beleuchtet, wie die Zukunft des Königs der Tiere aussieht.

Am 07.01.17 11:15 - 12:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Zum Saisonauftakt kehren die Jungs von Papac mit stolz geschwellter Brust zurück. Schließlich waren sie zuletzt die erfolgreichste Crew und damit die unangefochtenen Könige der Berge. Aber einem im Team steigt der Ruhm zu Kopf: Coatsy. Auch mit Shelby Stanga gehen die Pferde durch. Ein schwerer Unfall ist die Quittung. Ist die Saison für ihn nun beendet, bevor sie richtig angefangen hat?
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 15.05 Uhr)

Am 07.01.17 13:45 - 14:30 Uhr auf
SWR: Der Trapper aus dem Münsterland
Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline - also das Jagdgebiet - umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln. Die Reporter Karin und Peter Wejdling haben den Abenteurer in Kanada besucht und seinen Trapperalltag kennengelernt.

Am 07.01.17 14:20 - 15:05 Uhr auf
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 15.05-15.45 Uhr)

Am 07.01.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
SWR: Der Natur auf der Spur - Abenteuer wilder Südwesten
Die Dokumentation begibt sich auf die Spur der der Natur in Baden-Württemberg. Vorgestellt werden die "wildesten" Gegenden Baden-Württembergs. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf bedrohten Tierarten wie Auerhahn, Sumpfschildkröte, Schwarzstorch, Luchs und anderen. Die Kamera begleitet die beiden Wildnis-Experten Sebastian Olschewski (NABU Heidelberg) und Michael Eick (NABU Fellbach) bei ihren Expeditionen in den Nationalpark Schwarzwald, ins Donautal, in oberschwäbische Moore und Bannwälder.

Am 07.01.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
SWR: Elstners Reisen - Die Retter der Elefanten
Sri Lanka, die Inselrepublik am südlichen Zipfel von Indien, hat die höchste Elefantendichte der Welt. 6.000 wilde „graue Riesen“ leben auf der Insel, hinzu kommen noch über 150 gezähmte Elefanten, die für schwere Forstarbeiten, als Touristenattraktion oder für buddhistische Prozessionen eingesetzt werden. Wie gehen die Menschen mit den Elefanten um? Welche Probleme gibt es und wie versuchen sie diese zu lösen? Über 2.000 Kilometer fuhr das Kamerateam um Frank Elstner in Geländewagen, typischen einheimischen Bussen, Booten und sogar einem Tuktuk quer über die Insel. Das Team hat Menschen getroffen, die ihr Leben der Rettung von Elefanten widmen, aber auch solche, die durch Angriffe von Elefanten ein Familienmitglied verloren haben. Frank Elstner wirft einen Blick hinter die Kulissen der oft kritisierten touristischen Elefantenangebote und entdeckt in einem Nationalpark ein neugeborenes Elefantenbaby in freier Natur. Außerdem besucht er die Auffangstation Udawalawe. Hier leben über 50 Elefantenkälber, die liebevoll aufgezogen werden. Viele sind Unfallopfer oder haben Schusswunden, weil Bauern sie von ihren Feldern vertreiben wollten. Vier davon können jetzt wieder ausgewildert werden.

Am 07.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht.Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 07.01.17 20:15 - 21:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
In dieser Folge entscheidet es sich: Wer wird die Saison am erfolgreichsten zu Ende bringen? Die Papac-Männer haben alle Hände voll damit zu tun, ihren Kranführer zu retten. In Florida ist Jimmy überhaupt nicht zufrieden mit dem Ertrag zum Saisonende und nimmt die Sache selbst in die Hand, um das Ruder doch noch herumzureißen.
(Im Anschluss eine weitere Folge, von 21.10-22.10 Uhr)

Am 07.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 08.01.17 04:00 - 04:40 Uhr auf
kabel1doku: Ross Kemp - Kampf um den Amazonas
Ross Kemp zeigt, wie die globale Nachfrage nach Kokain zur Abholzung des Regenwaldes führt und dass der Anstieg des Goldpreises zur Folge hat, dass die Menschen den Regenwald zerstören, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Am 08.01.17 07:15 - 07:55 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.

Am 08.01.17 07:55 - 08:40 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dorthin zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von beeindruckenden Ausmaßen. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute alarmierend auf nur noch wenige tausend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge – Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: „Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen.

Am 08.01.17 08:05 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Holzfäller Rich und seine Mitarbeiter bei American Climbers machen die Jobs, die kein anderer machen will. Heute rücken sie einem 100 Jahre alten Ahorn zu Leibe. Die Hurrikan-Saison hat ihm schwer zugesetzt. Dummerweise steht direkt unter dem Baum ein Auto - und niemand weiß, wem es gehört. Auch auf die Jungs von Tree Tech, die Kletterer von Specialized Rigging & Tree Care und dem All Season Tree Service-Team kommt harte Arbeit zu.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 13.20 Uhr)

Am 08.01.17 09:25 - 10:10 Uhr auf
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird der große Schiffskapitän Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche zahlreiche Naturforschungen. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts, der sich vor allem durch seine Persönlichkeit auszeichnet. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

Am 08.01.17 11:40 - 12:25 Uhr auf
3sat: Winter in Ostpreußens Zauberwald
In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche.

Am 08.01.17 12:00 - 13:25 Uhr auf
superRTL: Konferenz der Tiere
Zeichentrickfilm. In der afrikanischen Savanne wird das Wasser knapp. Da der unstillbare Durst der Tiere zu Streitigkeiten führt, machen sich Löwe Sokarates und Erdmännchen Billy auf den Weg, um die Ursache der plötzlichen Dürre zu erforschen. Unterwegs machen sie Bekanntschaft mit anderen Tieren, die aus ihrer Heimat in Richtung Okavangodelta fliehen, weil sie sich dort ein besseres Leben erhoffen. Als sich herausstellt, dass in der Gegend Hotelbesitzer Smith einen riesigen Staudamm hat bauen lassen, um sein neustes Hotel mit Wasser zu versorgen, berufen die Tiere eine Konferenz ein. Sie beschließen, sich Smith zur Wehr zu setzen - immerhin ist er für die Zerstörung der Umwelt und die Wasserknappheit in der Savanne verantwortlich.

Am 08.01.17 13:05 - 13:45 Uhr auf
arte: Die Waldheimat - Ein Jahr im Zauberwald
Von ihrem Hof auf fast 1.200 Meter Seehöhe wandert die Familie des "Waldbauernbuben" Peter Rosegger am Weihnachtsabend zur Christmette ins Tal nach St. Kathrein. Der Waldbauernbub wird später ein gefeierter Schriftsteller, der dieser Region ihren Namen geben sollte: Waldheimat. Roseggers Geschichte erzählt, wie er als kleiner Junge durch den hohen Schnee stapfte und sich dabei im tiefen Wald verirrte: "Außer dem Rauschen des Windes in den Wäldern hörte ich nichts. Ich wusste nicht, wo ich war. Wenn jetzt ein Reh käme, ich würde es fragen nach dem Weg, vielleicht könnte es ihn mir weisen. In der Christnacht reden ja Tiere die menschliche Sprache." Was also, wenn Tiere reden könnten? Welche faszinierenden Geschichten würden sie uns erzählen? Welche Überraschungen hätten sie für uns parat? In welche Welten würden sie uns entführen? Ausgehend von dieser Idee filmt Regisseur Klaus T. Steindl die Tiere der Region und stößt dabei auf "Exoten" wie den Marderhund, "Alteingesessene" wie das Reh, "Wasserratten" wie Fischotter und Steinkrebs oder "Bergfexen" wie Gams und Steinbock. Den Rahmen für diese spannenden Tiergeschichten bildet die faszinierende Landschaft zwischen Semmering und Hochschwab, die bis heute weitgehend unberührt blieb - und da gibt es im Besonderen einen verborgenen Urwald, bis heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist ein geheimnisvoller Ort, wo die Natur gänzlich sich selbst überlassen ist. Ein Ort, der außerhalb jedes Zeitbegriffs zu stehen scheint - ein wahrer Zauberwald. Regisseur Klaus T. Steindl führt in einzigartigen Bildern durch das Jahr der Waldheimat. Vieles davon hat auch Peter Rosegger in seinen Büchern beschrieben. Hundert Jahre sind seitdem vergangen, doch der besondere Zauber der Waldheimat hält immer noch an.

Am 08.01.17 13:10 - 14:00 Uhr auf
rbb: Big Five Südamerika - Die Anakonda
Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.

Am 08.01.17 13:45 - 14:30 Uhr auf
arte: Die Elbe - Dunkle Wälder, tiefe Schluchten (1/2)
Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt - an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind. Von der Quelle im Riesengebirge bis Dresden, in das berühmte "Elbflorenz", führt diese Folge des aufwendigen Elbe-Porträts, für das die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke zwei Jahre lang dem Lauf der Elbe gefolgt sind.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.30-15.15 Uhr, Wdh. morgen bzw. übermorgen 8.40-9.25 Uhr)

Am 08.01.17 13:45 - 15:15 Uhr auf
NDR: Die schönsten Wälder im Norden
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Er steht für Stille und unberührte Natur. Unzählige Geschichten und Märchen ranken sich um ihn. In den Wäldern zwischen Nord- und Ostsee bis in den Harz gibt es unbeschreiblich viel zu entdecken. Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas, allein im Norden sind 18.000 Quadratkilometer von Wald bedeckt. Eine Fläche, die größer ist als das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein. Jo Hiller hat sich auf die Suche nach den schönsten Wäldern im Norden gemacht. Dabei entdeckt er einen atemberaubenden Lebensraum, der Heimat von Tausenden Tier- und Pflanzenarten ist. Der Film gibt Einblicke in das Leben einiger Tiere, wie zum Beispiel dem Rotfuchs, und führt an spannende Orte. Er zeigt zum Beispiel die Nationalparks Harz und Jasmund auf Rügen. In Bad Harzburg wird der neue Baumwipfelpfad erkundet. In schwindelerregender Höhe kann man dort den Kronenbereich der Bäume erobern. Jo Hiller verrät, wo man tausendjährige Eichen sehen und atemberaubende Naturschauspiele selbst in der Nähe der Großstädte hautnah erleben kann. Auf seiner Reise durch die schönsten Wälder trifft Jo Hiller Experten, die erstaunliche Fakten über den Wald zu berichten haben. Was der Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben sagt, klingt unglaublich: Bäume hätten ein Gedächtnis und würden miteinander sprechen. Sie kommunizieren über Duftstoffe und unterirdisch über das "wood wide web", das sogenannte Internet des Waldes. Das ist keine Fantasie, sondern Ergebnis knallharter wissenschaftlicher Forschung.

Am 08.01.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
1200 Drehtage, mehr als 100.000 Reisekilometer und über 600 Stunden Rohmaterial. Russland bietet nicht nur Superlative, sondern verlangt auch dasselbe von den Filmemachern und Kameramännern, die sich ihm nähern möchten. Bei den Dreharbeiten zu "Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane" ging das Team bis ans Limit. Das Riesenreich ist größtenteils nur schwer zugänglich. Viele Landstriche waren bis vor kurzem noch Sperrgebiet und daher tabu für Kameras. Wer dieses facettenreiche Land begreifen will, muss in die Luft gehen. Und das taten die Kameraleute mit allem, was mit einer Kamera bestückt werden konnte. Sogar mit einem recht betagten Militärhubschrauber oder einem 40 Jahre alten Doppeldecker erhoben sich die Wagemutigsten in den Himmel - und wurden mit einmaligen Aufnahmen belohnt. Mit der ebenso sinnlichen wie faszinierenden Dokumentation entführen die Filmemacher das Publikum in die geheimnisvollen, noch weitgehend unerforschten Weiten eines Landes mit all seiner prachtvollen Fauna und Flora.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

Am 09.01.17 01:45 - 02:15 Uhr auf
ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus

Immer mehr Tiere wandern nach Deutschland ein. Einige gefährden die Gesundheit, bedrohen Wälder oder Lebensgemeinschaften in der Nordsee. Harald Lesch zeigt Bekämpfungsstrategien.

Am 09.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. In sechs aufregenden Folgen erleben wir eine Welt in Schönheit und Wandel, Wissenschaftler bei ihrer Feldforschung und Betroffene, die ihr Leben zwangsläufig an neue Gegebenheiten anpassen. Und wir folgen den Spuren einer engagierten Abenteurerin, die Nord- und Südpol schon genauso unerschrocken erwandert hat wie trockene Wüsten oder den Mount Everest. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.

Am 09.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.

Am 09.01.17 09:25 - 10:55 Uhr auf
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe
Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko überwinden bei ihrer Suche nach einer Partnerin atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1.000 Kilometer aufbrechen. Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte. Und um eine Antwort zu finden, wurden die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Sendern ausgestattet. Gemeinsam mit den Wolfsforschern Luigi Boitani, Francesca Marucco, Ilka Reinhardt und Hubert Potocnik hat man dann vier Jahre lang die Reisen der drei Wanderwölfe nachvollzogen. Für die Dokumentation wurden die spektakulären Abenteuer von Ligabue, Alan und Slavko mit dressierten Wölfen des ungarischen Tiertrainers Zoltan Horkai nachgedreht. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation entstanden, die die faszinierenden Lebensräume der europäischen Wölfe zeigt - gleichzeitig in Italien und Frankreich, in Deutschland, Polen und Litauen, in Slowenien und Österreich. Erstmals und hautnah wird die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa nachvollziehbar.

Am 09.01.17 09:40 - 10:40 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Holzfäller Rich und seine Mitarbeiter bei American Climbers machen die Jobs, die kein anderer machen will. Heute rücken sie einem 100 Jahre alten Ahorn zu Leibe. Die Hurrikan-Saison hat ihm schwer zugesetzt. Dummerweise steht direkt unter dem Baum ein Auto - und niemand weiß, wem es gehört. Auch auf die Jungs von Tree Tech, die Kletterer von Specialized Rigging & Tree Care und dem All Season Tree Service-Team kommt harte Arbeit zu.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 09.01.17 12:45 - 13:45 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Leuchtturm-Baum
An der Nordwestküste Washingtons träumt ein junges Paar von einem Baumhaus in Form eines Leuchtturms. Mit Blick über das Meer, inmitten von Pappeln haben die beiden einen scheinbar perfekten Standort gefunden, doch das abschüssige Gelände stellt Pete vor architektonische und logistische Probleme. Damit nicht genug: Das Paar möchte künftig abgekoppelt vom üblichen Versorgungsnetz leben und bittet den Architekten um die Installation eines Trinkwassersystems, das durch Regenwasser generiert wird, sowie einer Kompostieranlage für die sanitären Einrichtungen.
(Weitere Folgen morgen um dieselbe Zeit sowie Mittwoch bis Freitag 13.15-14.15 Uhr)

Am 09.01.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Faszination der Tierwanderungen
Ob bei der täglichen Nahrungssuche oder dem jährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterquartier: Tiere sind immer in Bewegung. Bis heute bergen ihr Verhalten und ihre Zugrouten unzählige Geheimnisse. Um diesen auf die Spur zu kommen, stattet der Verhaltensbiologe Martin Wikelski weltweit Tiere mit modernsten Sendern aus. Dabei geht es dem Visionär um ein völlig neues Verständnis für das Leben auf der Erde. Wie schon Alexander von Humboldt vor 200 Jahren, will er mit Hilfe der Tiere das globale Zusammenspiel des Lebens entschlüsseln. Dazu gehört auch, den "sechsten Sinn" der Tiere zu nutzen, um Naturkatastrophen, wie Vulkanausbrüche, Tsunamis oder Erdbeben besser vorauszusagen. Außerdem erforscht er, wo und wie sich Epidemien durch infizierte Wildtiere global ausbreiten können. Mit seinem Langzeitprojekt "ICARUS" verfolgt Martin Wikelski die Mission demnächst mithilfe der internationalen Raumstation ISS die Funksignale der besenderten Tiere aus dem Weltall zu verfolgen. Wie das funktioniert, und was uns Tiere verraten, wenn sie ihr Verhalten ändern, erklärt er uns in Planet Wissen.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)

Am 09.01.17 13:20 - 13:35 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel. Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.

Am 09.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Transoceânica - Die längste Busreise der Welt (1/5)
Über 6.300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die Verbindung wurde erst vor sechs Jahren möglich, nachdem 2010 das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertig geworden war. Die sechstägige Fahrt führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Die Reise beginnt am Atlantik an der Copacabana und führt durch das Feuchtgebiet Pantanal bis ins landwirtschaftliche Herz Brasiliens, den Sojastaat Mato Grosso.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 09.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Auf Leben und Tod (1/3) - Die große Jagd
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ aus der Serie "Auf Leben und Tod" vom Produzenten Alastair Fothergill ("Planet Erde") enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Tiere auf die Pirsch gehen. Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heran zu kommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde haben ganz andere Probleme zu meistern: Wie bringen sie ihre Beute in der offenen Savanne Afrikas zur Strecke, die kaum Möglichkeiten bietet, sich zu verstecken? Ihre Methode heißt Ausdauer. Die Wildhunde hetzen ihre Beute bis zur totalen Erschöpfung. Orcas wiederum verlassen sich auf Teamwork und Intelligenz. Gemeinsam nehmen sie es sogar mit 40 Tonnen schweren Buckelwalen auf. Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind - die geduldigsten Raubtiere der Erde - die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können, oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung mehr als 22.000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger, ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen, und oft setzen sie dabei ihr Leben aufs Spiel.

Am 10.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska

Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.

Am 10.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Bernice zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, tausende von Kilometern entfernt sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.

Am 10.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wilde Pyrenäen - Sinfonie der Farben
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Wenn hier im Herbst der Indian Summer einzieht, strahlen die Berge in einem ganz besonderen Farbenzauber. Die Aussicht vom Pic du Midi in Frankreich reicht weit über den Pyrenäenhauptkamm bis nach Spanien. Rothirsche buhlen in herbstlicher Brunft um möglichst viele Weibchen. Bären durchstreifen die farbenprächtigen Täler und suchen letzte Bissen, bevor sie sich zur Winterruhe in eine Höhle zurückziehen. Die seltenen Bartgeier kommen in Balzstimmung und suchen ihre Horste für die nächste Brutsaison. Am Irati-Berg treffen sich Ornithologen aus ganz Frankreich, um ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten: den Vogelzug über die Pyrenäen. Wenn der letzte Rote Milan segelnd den Irati-Bergpass durchquert hat und die letzten Kraniche gen Süden fliegen, wird es plötzlich still in den Bergen - der Winter zieht ein.

Am 10.01.17 11:40 - 12:25 Uhr auf
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Diese Folge führt ins Vogesenmassiv im Osten Frankreichs. Es beherbergt uralte Wälder, in der eine vielfältige Fauna und Flora gedeiht. Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Am 10.01.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Jagd auf dem Prüfstand
Die Jagdpraxis in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik: Rückständigkeit, Wahrung traditioneller Besitzansprüche, mangelnde Verantwortung und fachliche Fähigkeiten, sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind die wesentlichen Vorwürfe. Die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft werden nicht zurückgedrängt und während einerseits die Bestände an Wildschweinen und Rehen explodieren, sind Feldhase und Rebhühner fast ausgerottet. Die Frage steht im Raum: Ist unser mit über 360.000 vorwiegend privaten Jägern und Jägerinnen organisiertes Jagdsystem überhaupt noch in der Lage, ein funktionierendes Wildtiermanagement zu betreiben? Im Kanton Genf verzichtet man seit über 40 Jahren auf Privatjäger. Zusammen mit Gottlieb Dandliker, dem dortigen Wildtierinspektor und Prof. Rainer Wagelaar von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg - selbst Jäger, Jagdausbilder und Jagdkritiker - lotet Planet Wissen Missstände, Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Jagd aus.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)

Am 10.01.17 13:45 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Ich mach's - Papiertechnologe/-in
Ob Zeitungen, Getränkekartons oder Geldscheine - Papier und Pappe sind äußerst vielseitige Materialien. Hergestellt werden sie von Papiertechnologen. Die bedienen riesige Maschinen, die Tag und Nacht laufen, kennen sich mit Rohstoffen und Chemikalien aus und wissen, welche Mischung welche Papiereigenschaften ergibt.

Am 10.01.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Stille Berge, wilder Fluss - die Elbhöhen
Die Elbhöhen im Nordosten Niedersachsens sind eine Landschaft der Gegensätze. Abseits der Elbe erstreckt sich das größte Mischwaldgebiet Norddeutschlands mit Naturwaldreservaten, uralten Eichen und Buchen. Seit Jahrtausenden wird die Region zudem vom Ackerbau geprägt. Im Wechsel von Wäldern, Wiesen und Feldern sind Lebensräume für seltene und bedrohte Arten erhalten geblieben. Auf dem Hof der Familie Bergmann gibt es eine botanische Rarität: wilde Feuerlilien. Es ist eines der größten Vorkommen dieser seltenen Art europaweit. In der uralten Kulturlandschaft der Elbhöhen konnten sich auch noch andere naturnahe Lebensräume und artenreiche Biotope erhalten, die anderswo längst verschwunden sind. Hutewälder, in denen Sattelschweine nach Eicheln graben, feuchte Erlenbrüche und trockene Magerrasenflächen sind Zufluchtsorte für Pflanzen und Tiere, die in überdüngten Ackerlandschaften nicht mehr zu finden sind. Wo in Urzeiten Eiszeit und Elbe eine hügelige Landschaft direkt am Fluss schufen, leben seltene Mufflonschafe im Wald, aber auch ein Wolfsrudel, das Jagd auf sie macht.

Am 10.01.17 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.

Am 10.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Im Bann des Reinhardswaldes
Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht, ziehen den Naturkenner Lenhardt in den Bann. Ähnlich geht es Michael Heyer. Als Förster ist er für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes verantwortlich, aber auch ihn nimmt die Historie des Waldes an der nördlichen Peripherie Hessens gefangen. Und was bringt die Zukunft für den Reinhardswald? Was wird sich verändern? Über 100 Windräder plant das Land Hessen in dem Gebiet. Naturschützer und Teile der Bevölkerung laufen Sturm. Die Sababurg gekrönt von drehenden Rotorblättern - ein Unding für die einen, eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten der Energiewende, sagen die anderen.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.55 Uhr)

Am 10.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada (1/4)
Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Die erste Folge dieser vierteiligen Serie beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses "neu gefundene Land" heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Die aber war damals schon lange gestaltet und verändert worden - von Ureinwohnern, die von den Europäern aus einem ganz bestimmten Grund Rothäute genannt wurden. Einer der gewaltigsten Eingriffe der Ureinwohner war es ganze Landstriche abzubrennen. So schufen sie lichte Wälder mit freien Ebenen, die ideal für den Anbau und die Jagd waren. Allerdings vernichteten sie dadurch immer wieder einen besonderen Baum, der inzwischen zu den wichtigsten des Landes zählt - den Ahorn. Und als das Abrennen schließlich aufhörte, begann man wenig später in Kanada ein Produkt herzustellen, das inzwischen auf der ganzen Welt gefragt ist: den Ahorn-Sirup. Doch trotz all dieser durch Menschen hervorgerufenen Veränderungen ist Kanada immer noch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele. Im Norden, am Rand der arktischen Tundra, sieht man das Symboltier der Arktis in einer völlig ungewohnten Umgebung: Eisbärenjunge spielen unter Bäumen. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde dagegen zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: die weltweit größte Ansammlung an Schlangen - tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe - wie die geheimnisvollen Geisterbären. Sei es die Landschaft oder die Tierwelt. Durchschnittlich ist hier nichts. Kanada ist ein Land der Extreme.

Am 11.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Die holländische Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom fährt in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.

Am 11.01.17 07:30 - 07:33 Uhr auf
SWR: Warum sind Auwälder wichtig?
Natürliche Auwälder sind in Europa selten geworden. Die Auenlandschaften entlang des Rheins verschwanden zum Beispiel, als der Fluss begradigt, vertieft und eingedeicht wurde. Diese Maßnahmen sind zwar praktisch für die Binnenschifffahrt, aber sie bringen auch Gefahren mit sich. Warum die Auwälder so nützlich sind, zeigt der Film.

Am 11.01.17 07:33 - 07:35 Uhr auf
SWR: Wachsen auf Grönland Erdbeeren?
Der Klimawandel verändert das Leben der Grönländer. Die Jagd wird schwieriger, mit Schnee und Eis verbundene Traditionen sterben aus. Das wärmere Klima bringt aber auch Chancen mit sich. Einige wagen den Schritt vom Jäger zum Bauern und sind inzwischen erfolgreiche Schafzüchter und Kartoffelbauern. Ob noch mehr geht, verrät der Film.

Am 11.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Indien und Himalaja
Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen aus den Himalaja-Gletschern. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die Staubfahnen aus der zentralindischen Landwirtschaftszone, die unter zunehmender Trockenheit leidet, färben die Gletscher braun, sie tauen schneller ab als sie im Winter wieder zunehmen. Wissenschaftler forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Menschen trotz allem zu ernähren.

Am 11.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wilde Pyrenäen - Winterzauber und Frühjahr
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. Der Winter in den Pyrenäen ist hart, Nahrung ist jetzt für alle knapp, die meisten Tiere der Berge kämpfen um ihr Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen weite Wanderungen und suchen nach Beute. Auch die Bartgeier finden kaum Nahrung. Spanische Vogelschützer haben deshalb in den Pyrenäen Futterplätze für die Bartgeier eingerichtet. Sie liegen in eisigen Höhen und dorthin muss das Futter zu Fuß hinaufgebracht werden. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen jetzt aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren müssen. In den Wäldern balzen Auerhühner und die ersten Wiedehopfe lassen sich in den romantischen Bergdörfern beobachten. Bei den Bartgeiern ist der Nachwuchs geschlüpft. Aber nur, wenn genug Nahrung da ist, werden die Jungen die nächsten vier Monate bis zum Ausfliegen überleben.

Am 11.01.17 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Die Tonkabohne Venezuelas
Das vanilleähnliche, warmwürzige Aroma der Tonkabohne macht sie zu einem begehrten Duftbaustein edler Parfüms. Die Tonkafrucht mit dem mandelförmigen Samen wächst auf dem Kumaru, einem im Amazonasgebiet beheimateten Tropenbaum. Da der Kumaru in schlecht zugänglichem Gebiet wächst, müssen die herabgefallenen Früchte von Einheimischen per Hand aufgelesen werden. In Venezuela erledigen diese Arbeit die Aripaenos, Nachkommen aufständischer Sklaven. Die erschwerten Erntebedingungen und der geringe Ertrag sind Gründe für den hohen Preis des begehrten Gewürzes. Hinzu kommt, dass das Ökosystem Venezuelas in Gefahr ist. Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen ist der Regenwald akut bedroht. Illegale Abholzung, Brandrodung, Wilderei und illegale Goldschürfer setzen ihm immer mehr zu. Die Region ist zu riesig, als dass sie lückenlos überwacht werden könnte. Vor etwa einem Jahrzehnt gaben die Aripaenos die traditionelle Tonka-Ernte auf. Ihr jahrhundertealtes Wissen drohte in Vergessenheit zu geraten. Die Nachfrage der Hersteller edler Duftwässer nach dem Gewürz konnte das Schlimmste verhindern. Sie versprachen den einheimischen Arbeitern einen auskömmlichen Lohn und sorgten so für die Wiederaufnahme der traditionellen Handernte, die keine Gefahr für den Bestand des Regenwaldes bedeutet.

Am 12.01.17 01:55 - 03:25 Uhr auf
ARD: Verloren auf Borneo
Auf Stöckelschuhen durch den Urwald: In dieser Abenteuer-Komödie wandelt Mirjam Weichselbraun sich von der distinguierten Gräfin zur mutigen Öko-Aktivistin. Neben Hannes Jaenicke als raubeinigem Aussteiger mit Herz überzeugen Patrick Heyn als gewissenloser Investor und Michael Fitz als unkonventioneller Tierschützer. Borneo ist nicht nur atemberaubende Kulisse des kurzweiligen Fernsehfilms: Mit dem Kahlschlag des Regenwaldes, dem dramatischen Rückgang der Orang-Utan-Population sowie dem Export von Palmöl greift der Film brisante Umweltthemen auf.

Am 12.01.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.

Am 12.01.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2)
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 12.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wilde Pyrenäen - Berge des Lichts
Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisen Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen. In der französischen Cirque de Gavarnie ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf und Bären wandern durch die Schlucht von Aran. Die Bartgeier kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis - im Segelflug suchen sie nach Beute.

Am 12.01.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
NDR: Bärenkinder allein im Wald
Das ist die Geschichte von zwei Bärenkindern, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha – gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz der Mutter zu überstehen?

Am 12.01.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
ONE: Alaska – Mit dem Zug durch die Wildnis
„The last frontier“ – die letzte Wildnis - wird Alaska auch genannt, und in der Tat beginnt die Wildnis hier unmittelbar hinter dem Stadtrand, wobei auch eine Stadt in Alaska immer eine ganz besondere Atmosphäre hat, oft spürt man noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge in die faszinierende Natur Alaskas unternehmen. Eine besonders angenehme Reise geht mit dem Zug. An Bord der Alaska Railroad kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten. Eindrucksvoll ist es auch, mit dem Schiff die eindrucksvollen Buchten der wilden Küste Alaskas zu erkunden, in die mächtige Gletscher kalben. Filmautor Peter Weinert war mit seinem Team in allen Verkehrsmitteln unterwegs und hat faszinierende Bilder eines Landes eingefangen, in dem die Wildnis immer nur ein paar Schritte entfernt ist.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)

Am 12.01.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten
In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.

Am 12.01.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Kojoten in der City
Wilde Tiere in der Großstadt? Was wie eine urbane Legende klingt, ist in einigen Städten wahr: In Chicagos Straßen tummeln sich Kojoten und in Austin, Texas, dient eine Brücke als Behausung für eine Fledermauskolonie. Die n-tv Doku macht sich gemeinsam mit einem der bekanntesten Fährtenleser auf die Spur der Tiere im Großstadtdschungel.
(Wdh. übermorgen 3.10-3.50 Uhr)

Am 12.01.17 20:15 - 23:35 Uhr auf
vox: Avatar - Aufbruch nach Pandora
SciFi-Film um einen Waldplaneten, der von Menschen für ein seltenes Erz abgeholzt werden soll. Die indigenen Aliens wehren sich dagegen. Bildgewaltiges, Oscar-prämiertes Epos, das zum erfolgreichsten Spielfilm wurde und mit seiner 3D-Technik Maßstäbe setzte.
(Wdh. 23.55-2.40 Uhr)

Am 12.01.17 23:55 - 01:05 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Was bedeutet der Klimawandel für unseren Planeten Erde? Welche Auswirkungen hat der bisherige Umgang der Menschen mit der Erderwärmung? Das ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die beeindruckende Doku-Reihe setzt sich direkt an den Orten des Geschehens mit dieser Problematik auseinander. Hollywood-Schauspieler Don Cheadle besucht den unter extremer Dürre leidenden Südwesten der USA. Harrison Ford reist nach Indonesien zu den weitgehend zerstörten Torfwäldern und den Palmölplantagen. Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman untersucht eine "Megadürre" in Syrien.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)

Am 13.01.17 05:35 - 06:20 Uhr auf
3sat: Affenalltag am Amazonas
Im Westen des Amazonasgebietes werden die mächtigen Baumkronen beherrscht von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen. Für ihre Dokumentation "Affenalltag am Amazonas" gelangen Hans Giffhorn und seinem Team einzigartige Aufnahmen von bisher unbekannten Verhaltensweisen der Primaten.

Am 13.01.17 07:20 - 07:35 Uhr auf
WDR: Grönlands Gier - Reichtum durch Klimawandel

In Grönland bringt der Treibhauseffekt das Eis auf der Insel massiv zum Schmelzen. Hier will die autonome Regierung nun aber das Problem zur Lösung machen und dem Eis kräftig einheizen. Der grönländische Rohstoffminister sieht darin die positiven Seiten des Klimawandels für Grönland: Man will sich massiv industriell entwickeln. So soll zum Beispiel das Schmelzwasser der grönländischen Gletscher künftig große Wasserkraftwerke antreiben, um Unmengen Strom zu erzeugen - Strom für eine gigantische Aluminiumschmelze. Die bisherigen CO2-Emissionen will die grönländische Regierung um ein Vielfaches steigern. Die Rede ist von einem CO2-Ausstoss pro Person, der achteinhalb Mal so hoch sein soll wie der in den USA. Das Aluminium wird u.a. bei uns in Deutschland gebraucht, um zum Beispiel CO2-sparende Autos zu bauen.

Am 13.01.17 07:35 - 07:50 Uhr auf
WDR: Brasilien - Der geflutete Wald
Zerstörung von Regenwäldern, klimaschädliche Stromproduktion - der Preis für leichtere, Sprit sparende Autos ist hoch. Die CO2-Diskussion veranlasst die Autobauer, sich nach leichteren Alternativen zum Stahl umzuschauen. Die gängige Rechnung lautet: "Durch die Gewichtsersparnis sparen wir Treibstoff und durch die Treibstoffersparnis CO2." Eine schöne Rechnung - nur nicht für jeden. Der Film zeigt, wie für unser Aluminium, z.B. in Brasilien, Menschen aus ihrem Wald vertrieben wurden. Und dass Wasserkraft in Brasilien oft nicht klimafreundlich ist. Im Gegenteil: die im Wasser verrottenden Wälder erzeugen so große Mengen schädlicher Klimagase, dass die plakative Umweltrechnung "Leichte Aluminiumautos - viel CO2 gespart" nicht aufgeht.

Am 13.01.17 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Klimawandel - Wie viel Hitze erträgt die Erde
Der Klimawandel droht zu einer der größten globalen Umweltbedrohungen zu werden. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt Wege, wie er möglicherweise noch zu verhindern ist. Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie CO2 und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten 50 Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

Am 13.01.17 08:05 - 08:20 Uhr auf
WDR: Klimawandel - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Der Klimawandel droht zu einer der größten globalen Umweltbedrohungen zu werden. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt Wege, wie er möglicherweise noch zu verhindern ist. Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für unseren Heimatplaneten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.

Am 13.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Geheimnisvolle Welten - Nachts in Dschungel und Pampa

Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern, darunter die deutsche Biologin Susanne Seltmann und der Max-Planck-Wissenschaftler Bryson Voirin, will die Geheimnisse nachtaktiver Tiere lüften. Ihr Ziel ist es herauszufinden, warum Tiere nachts aktiv sind, und wie sie sich in der Dunkelheit orientieren. Mithilfe von neuartigen Nachtsichtgeräten und Spezialkameras spüren die Forscher den Tieren nach. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens. Die erfahrene Kamerafrau und Großkatzenexpertin Justine Evans will Pumas bei ihrer nächtlichen Jagd in den Bergen des Nationalparks Torres del Paine im Süden Chiles oder Jaguare am Strand von Costa Rica filmen. Ein Teil der Gruppe um den Insektenspezialisten George McGavin will herausfinden, wie man bei der Beobachtung der Tiere ganz ohne Tageslicht zurechtkommt. Bei der Durchquerung kilometerlanger Höhlen in den Tafelbergen Venezuelas begegnen ihnen bizarre Kreaturen, die sich perfekt an ein Leben in absoluter Dunkelheit angepasst haben. In den überfluteten Waldgebieten am Amazonas trifft das Team im Dunkeln nicht nur auf Mohrenkaimane, auch hoch oben im Blätterdach des Regenwaldes macht es eine interessante Entdeckung.

Am 13.01.17 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Wildes Neuseeland - Inseln am Rande der Welt
Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs, und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die Berge, Gletscher und weiten Ebenen Neuseelands mögen vielerorts an Landschaften in Nordamerika oder Europa erinnern, beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelte sich hier in über 80 Millionen Jahren die Tierwelt auf besondere Art und Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Dieser Luxus führte dazu, dass einige Vogelarten ihre Fähigkeit zu fliegen ablegten; der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer von ihnen. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden, etwa die Kämpfe der Seelöwen oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik Hunderter Schwarzdelfine. Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen, gemeinsam mit einem stimmungsvollen Soundtrack, die Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.
(Wdh. morgen 14.30-15.15 Uhr)

Am 13.01.17 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Wildes Neuseeland - Im Reich der Extreme
Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, ist der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb – doch sie sind auch findige Jäger, die dank ihrer Neugier mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihren Nachwuchs im Schutz einsamer Dünenwälder, um ihr Junges vor aggressiven Robbenbullen zu schützen. Folgt man kleinen Bachläufen zu ihrem Ursprung, entdeckt man tief in verborgenen Felsgrotten ein zauberhaftes Feenreich unter einem Firmament verhängnisvoller Irrlichter. Verursacht werden sie von kleinen Mückenlarven, die mit langen Fangfäden und selbst erzeugtem Licht nach Insekten angeln. Der Meister der Anpassung aber ist die Weta, eine Heuschrecke, die so groß ist wie eine Maus; ihre Überlebensstrategie lässt sie selbst von den Toten wieder auferstehen.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 13.01.17 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies
Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in ein Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere, ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben und wer wird den Kampf gewinnen? Das Neuseeland von heute ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen und Tieren aus aller Welt, von Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen auf die eine oder andere Art die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. So hat ein Kampf ums Paradies begonnen. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen, sowie neue und Hoffnung gebende Allianzen, und sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 13.01.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada (1/4)
Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Die erste Folge dieser vierteiligen Serie beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses "neu gefundene Land" heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Die aber war damals schon lange gestaltet und verändert worden - von Ureinwohnern, die von den Europäern aus einem ganz bestimmten Grund Rothäute genannt wurden. Einer der gewaltigsten Eingriffe der Ureinwohner war es ganze Landstriche abzubrennen. So schufen sie lichte Wälder mit freien Ebenen, die ideal für den Anbau und die Jagd waren. Allerdings vernichteten sie dadurch immer wieder einen besonderen Baum, der inzwischen zu den wichtigsten des Landes zählt - den Ahorn. Und als das Abrennen schließlich aufhörte, begann man wenig später in Kanada ein Produkt herzustellen, das inzwischen auf der ganzen Welt gefragt ist: den Ahorn-Sirup. Doch trotz all dieser durch Menschen hervorgerufenen Veränderungen ist Kanada immer noch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele. Im Norden, am Rand der arktischen Tundra, sieht man das Symboltier der Arktis in einer völlig ungewohnten Umgebung: Eisbärenjunge spielen unter Bäumen. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde dagegen zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: die weltweit größte Ansammlung an Schlangen - tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe - wie die geheimnisvollen Geisterbären. Sei es die Landschaft oder die Tierwelt. Durchschnittlich ist hier nichts. Kanada ist ein Land der Extreme.

Am 13.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Kyrill - ein Orkan fegt durchs Land
Meteorologen warnten schon Tage zuvor - Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Alle waren gewarnt und doch kam es zur Katastrophe. Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen, 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, vernichtete gewohnte Silhouetten, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. In der Dokumentation von Lothar Schröder erzählen Augenzeugen und Betroffene wie sie den Tag erlebt haben. Dazu erklärt Meteorologe und Moderator Sven Plöger, warum Kyrill so katastrophale Auswirkungen hatte.
(Wdh. übermorgen 14.30-15.15 Uhr)

Am 13.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kanadas Nationalparks (1/5) - Gwaii Haanas
Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann.Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 13.01.17 21:00 - 21:30 Uhr auf
3sat: Risiko Armut
Das historisch gewachsene Ungleichgewicht zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden der Erde hat sich bis heute fortgesetzt. Leben die Reichen auf Kosten der Armen? Internationale Organisationen wie die OECD und der IWF halten die Schere für das größte Risiko der Weltwirtschaft. Die Industrieländer erhalten billige Rohstoffe und Nahrungsmittel aus ärmeren Regionen und lagern schmutzige Produktion und harte Arbeit dorthin aus. Beruht unser Wohlstand auf der Not anderer? Die weltweite Flüchtlingswelle scheint ein klares Zeichen dafür zu sein. 60 Millionen Menschen haben ihre Heimat vor Krieg, Armut und Chancenlosigkeit verlassen. Die Entwicklungshilfe der wohlhabenden Staaten konnte daran bisher wenig ändern. Das UN-Ziel, den weltweiten Hunger bis 2030 zu beenden, ist in weitere Ferne gerückt. Immer noch haben fast 800 Millionen Menschen nicht genug zu essen, auch wenn es 1990 noch eine Milliarde waren. Leben die reichen Staaten dieser Welt auf Kosten der ärmeren Länder? Müssen wir unseren Lebensstil ändern und starre Wirtschaftsstrukturen aufbrechen, damit die Schere zwischen Arm und Reich auf dieser Welt kleiner wird? Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" begibt sich auf die Suche nach Antworten und Lösungen.
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)

Am 13.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Kanadas Nationalparks (2/5) - Banff und die Rocky Mountains
Der Banff National Park liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas. Er ist geprägt von funkelnden Gletschern, donnernden Wasserfällen, tiefen Schluchten und Seen so blau, dass man es kaum glauben kann. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel. Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff National Park von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden. Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff National Park und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 13.01.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Kanadas Nationalparks (3/5) - Riding Mountain
Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 14.01.17 06:45 - 07:15 Uhr auf
SWR: Auf den Spuren der Hobbits - Im Zauberwald der Bretagne
Im sagenumwobenen Wald Brocéliande in der Bretagne trifft John Howe auf den Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, der ihn auf eine Reise durch Merlins Vergangenheit mitnimmt. Als Sohn des Teufels geboren, hat sich der Magier Merlin dazu entschieden, seine allmächtigen Fähigkeiten nur in den Dienst des Guten zu stellen. Im Wald von Brocéliande, in dem Merlin den keltischen Legenden nach gelebt haben soll, zauberte er für seine geliebte Fee Viviane ein mystisches Kristallschloss im See. Dieser See existiert heute noch - genauso wie ein Brunnen im Wald, der schon im Mittelalter als Inspirationsquelle galt. Dort greift John Howe spontan zu Bleistift und Papier und zeichnet eine bekannte Gestalt. Aber ist es Merlin oder der Magier Gandalf?

Am 14.01.17 06:55 - 07:40 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.

Am 14.01.17 07:40 - 08:25 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dorthin zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von beeindruckenden Ausmaßen. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute alarmierend auf nur noch wenige tausend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge – Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: „Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen.

Am 14.01.17 09:55 - 10:40 Uhr auf
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird der große Schiffskapitän Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche zahlreiche Naturforschungen. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts, der sich vor allem durch seine Persönlichkeit auszeichnet. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

Am 14.01.17 11:15 - 12:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
In dieser Folge entscheidet es sich: Wer wird die Saison am erfolgreichsten zu Ende bringen? Die Papac-Männer haben alle Hände voll damit zu tun, ihren Kranführer zu retten. In Florida ist Jimmy überhaupt nicht zufrieden mit dem Ertrag zum Saisonende und nimmt die Sache selbst in die Hand, um das Ruder doch noch herumzureißen.
(Im Anschluss eine weitere Folge, von 12.15-13.10 Uhr)

Am 14.01.17 11:30 - 12:35 Uhr auf
ServusTV: Erwachsenwerden bei den Kayapo
Im Norden von Brasilien leben im Amazonasbecken Beptoy und Baka. Die zwei jungen Männer im Alter von 20 Jahren gehören dem Stamm der Kayapo an. Um als erwachsene Kayapo-Krieger anerkannt zu werden, müssen sie einen bestimmten Initiationsritus durchleben. Ihre Aufgabe ist es, das Nest der Amyu, der gefährlichsten Wespe des Waldes, auch "Killerwespe" genannt, anzugreifen.

Am 14.01.17 13:00 - 13:30 Uhr auf
rbb: Bärengeschwister - Das neue Zuhause
Im Film werden außergewöhnliche und seltene Bilder gezeigt, wie die jungen Bären ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer „Ersatzmutter“ lernen, aber auch was an Wissen bereits in ihren Genen steckt. Die witzigen und überraschenden Situationen, in die die drei geraten, machen den Film zu einem unterhaltsamen und spannenden Abenteuer. Die jungen Bären sind nun schon richtig groß. Immer mehr entfernen sie sich von Vaclav Chaloupek, der die Bärenwaisen aufgezogen hat. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmer Wald zu bändigen. Vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden. Weil Bären so unglaublich klug sind, gelingt es ihnen schnell, sich in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurechtzufinden. Aber mehr noch, sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich anscheinend auch noch sehr wohl. Ein Zeichen dafür, wie anpassungsfähig Bären sind.

Am 14.01.17 18:32 - 19:00 Uhr auf
rbb: Die Rückkehr der Elche - Spurensuche in der Mark
Aus Polen kommen immer wieder Elche nach Brandenburg herübergewandert oder -geschwommen. Einige kehren nach einer Stippvisite wieder zurück, andere bleiben. Denn es gibt durchaus Ecken in Brandenburg, in denen Elche ideale Bedingungen vorfinden. Die Gegend um Lieberose am Rande des Spreewaldes scheint mit ihren großen Waldgebieten, Seen, Tümpeln und Sümpfen so ein elchfreundlicher Ort zu sein, denn hier werden seit Jahren regelmäßig Tiere gesichtet. Das war schon zu DDR-Zeiten so. In den vergangenen Jahren nehmen die Begegnungen wieder zu. Im Mittelalter waren Elche zwischen Elbe und Oder zu Hause, ab Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden sie aber zunehmend. In Polen ist die Elchpopulation in den vergangenen Jahren stark gestiegen, deshalb suchen vor allem jüngere Tiere immer wieder nach neuem Lebensraum. Dabei scheint sie eine Art inneres Navigationssystem nach Westen zu führen. Seiner Größe ist sich der "König der Moore" durchaus bewusst, denn bei den meisten Begegnungen beeindrucken die Tiere mit ihrer großen Gelassenheit. Weder von Straßenverkehr, Pilzsammlern oder Hunden lassen sich die Tiere aus der Ruhe bringen, sonnen sich, fressen und ziehen dann wieder ihres Weges. Wohin, wissen nur sie, denn sie sind zu schnell unterwegs, als dass ihnen jemand zu Fuß durch den Wald folgen könnte. Auch wenn ein ausgewachsenes Tier bis zu 50 Kilogramm Zweige oder Getreide täglich frisst, scheinen doch diejenigen eindeutig in der Mehrheit, die sich darüber freuen, den exotischen Koloss mit Glück vielleicht einmal im heimischen Wald erspähen zu können.
(Wdh. morgen 7.30-8.00 Uhr)

Am 14.01.17 20:15 - 21:15 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Joe Lindeborg ist in Alaska zurück und die gesamte Crew muss den Preis dafür zahlen. Indessen treffen DJ und Craig nach zwei Jahren wieder aufeinander und in den Sümpfen im Süden des Landes geraten Shelby und Stephanie in ein Wespennest.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 0.05 Uhr)

Am 14.01.17 20:15 - 21:10 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
David Attenborough blickt zurück auf die spannendsten wissenschaftlichen Entdeckungen unseres Lebens auf der Erde. Wie und wo begann das Leben? Wie bewegen sich Kontinente? Wie kommunizieren Tiere und was steckt hinter ihren Verhaltensweisen?

Am 14.01.17 22:00 - 22:30 Uhr auf
sport1: STIHL Timbersports Team-WM 2016
Bei der STIHL Timbersports Series messen sich Sportholzfäller in einem Mehrkampf aus insgesamt sechs Disziplinen. In diesem Jahr wird der Wettbewerb aus Stuttgart übertragen, auch das deutsche Team möchte sich in starker Form präsentieren. Mit einem neuen deutschen Rekord erkämpfte sich die Mannschaft um den Deutschen Meister Dirk Braun bei der WM 2015 den fünften Platz.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.30-23.00 Uhr)

Am 15.01.17 06:30 - 07:10 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, von 7.10-7.55 Uhr bzw. 7.55-8.40 Uhr)

Am 15.01.17 08:05 - 09:05 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Im Southwick's Zoo bereitet eine tote Eiche Probleme. Rich und sein Team von American Climbers statten dem Tierpark einen Besuch ab. Was sie nicht ahnen: Der Baum steht im Löwengehege. Brian und seine Mitarbeiter bei All Season Tree Service sollen in einem alten Stadtviertel von Boston einen Ahornbaum beseitigen. Die Wurzeln wachsen bereits unter das Haus der Auftraggeber. Doch auf dem Grundstück ist es eng.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 13.20 Uhr)

Am 15.01.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2)
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz.

Am 15.01.17 19:35 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Die renommierten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen bereisten Australien viele Monate lang, um eindrucksvolle Aufnahmen und packende Tiergeschichten einzufangen. Bei ihren Dreharbeiten sind die Tierfilmer bis in den schwer zugänglichen, vielleicht geheimnisvollsten Teil des fünften Kontinents vorgedrungen: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes, den nur wenige kennen. Er ist Heimat von seltsamen Kängurus und Riesenvögeln vor denen man sich besser in Acht nehmen sollte. Der kräftige Schnabel des Kasuar und die krallenbewehrten Dinosaurierfüße sind tödliche Waffen. Der Nordosten Australiens ist auch das Revier der größten Krokodile der Welt: Leistenkrokodile. Wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell und es gibt kein Entkommen. Erst die Superzeitlupen-Kamera enthüllt, welche Kraft und Energie bei so einem Überraschungsangriff freigesetzt werden. Die wahrscheinlich skurrilsten Bewohner der Region sind die Baumkängurus. Anstatt zu hüpfen, springen sie im Regenwald von Ast zu Ast. Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Anblick.

Am 15.01.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
hr: Die Rhön - Naturschönheiten im Land der offenen Fernen
Der Film folgt Landschaft und Lebensräumen durch die Jahreszeiten, beobachtet seltene und besondere Tiere und Pflanzen und lässt dabei auch den Menschen nicht außen vor. Die Kamera legt besonderes Augenmerk auf die visuellen Zwischenreiche: die Zeit, wenn der Tag erwacht oder sich abends die Nacht ausbreitet – Zeiten des Zwielichts und der blauen Stunde. Bisweilen folgt sie den Protagonisten sogar bis in die Nacht hinein. Dadurch besitzt der Film eine ganz besondere Ästhetik und Spannung, die durch eine gefühlvolle, den Situationen und Stimmungen folgende Musik verstärkt wird - hergestellt vom Orchester der Kunstuniversität Graz.
(Wdh. am 17.1. von 0.35-2.05 Uhr)

Am 15.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wilde Inseln - Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka liegt nahe des Äquators im Indischen Ozean. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist. Das Leben auf Sri Lanka hängt vor allem von einer Ressource ab: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 15.01.17 21:15 - 22:15 Uhr auf
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

Am 16.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. In sechs aufregenden Folgen erleben wir eine Welt in Schönheit und Wandel, Wissenschaftler bei ihrer Feldforschung und Betroffene, die ihr Leben zwangsläufig an neue Gegebenheiten anpassen. Und wir folgen den Spuren einer engagierten Abenteurerin, die Nord- und Südpol schon genauso unerschrocken erwandert hat wie trockene Wüsten oder den Mount Everest. Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. In Form von Wasser würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Bernice paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den letzten zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Rußablagerungen aus Industrie und Dieselmotoren wandeln immer mehr Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Temperaturen in Grönland lagen in diesem Frühjahr bis zu 16 Grad höher als normal, der Tauprozess beschleunigt sich.

Am 16.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Bernice erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, wo nach Abholzung und kurzer landwirtschaftlicher Nutzung eine trockene Savanne entsteht. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, das mit Soja aus Regenwaldgebieten erzeugt wird? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen "Klimapumpe" im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.

Am 16.01.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - August bis Februar
Kein anderer Baum ist derart charakteristisch für die britische Landschaft wie die Eiche. Der immergrüne Laubbaum dient als natürliches Habitat für eine Vielzahl von Lebewesen, und sein robustes Holz gilt als begehrtes Baumaterial. Doch wie schafft es die Eiche, sich den wechselhaften Umweltbedingungen im Verlauf eines Jahres anzupassen? Dieser Frage geht der Biologe George McGavin in einer zweiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund. Mit Hilfe neuester Technologien und der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler untersucht er ein Jahr lang den überraschend komplexen Organismus einer Eiche.

Am 16.01.17 09:45 - 10:45 Uhr auf
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Im Southwick's Zoo bereitet eine tote Eiche Probleme. Rich und sein Team von American Climbers statten dem Tierpark einen Besuch ab. Was sie nicht ahnen: Der Baum steht im Löwengehege. Brian und seine Mitarbeiter bei All Season Tree Service sollen in einem alten Stadtviertel von Boston einen Ahornbaum beseitigen. Die Wurzeln wachsen bereits unter das Haus der Auftraggeber. Doch auf dem Grundstück ist es eng.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)

Am 16.01.17 13:15 - 14:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Vogelnest
Da wird jeder Vogel neidisch! Pete Nelson errichtet mit seiner Truppe an einem See in Arkansas ein überdimensionales Baumhaus, das den Nistplätzen der Silberreiher nachempfunden ist. Das Domizil dient als Beobachtungsposten für passionierte Ornithologen. Die zweistöckige Konstruktion im Südstaatenstil verfügt über eine 360- Grad-Veranda und eine komfortable Aussichtsplattform im Baumwipfel, inklusive Speiseaufzug.
(Weitere Folgen Dienstag bis Donnerstag um dieselbe Zeit sowie Freitag 12.45-13.45 Uhr)

Am 16.01.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
NDR: Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Eine Reportage über die sagenhafte Tierwelt Kubas.

Am 16.01.17 15:25 - 16:10 Uhr auf
3sat: Assam - Im Land der Bienenbäume
Eins der faszinierendsten Naturschauspiele des indischen Bundesstaats Assam bietet die Riesenhonigbiene, die gewaltige, von Zweigen hängende Nester baut. Sie zählt zu den aggressivsten Tieren der Welt. Wenn sie sich bedroht fühlt, verfolgt sie ihre Opfer bis zu einem Kilometer weit. Hat sie einmal zugestochen, lockt ein Duftstoff noch mehr Bienen an. Ihr Stich ist weit schmerzhafter als der Stich der Honigbiene, und 100 Stiche reichen aus, um einen Menschen zu töten. Eines der größten Rätsel gibt Forschern ihre jährliche Wanderung auf: Jedes Jahr verlassen Tausende Schwärme ihre Heimat an den Hängen des Himalajas und ziehen südwärts. Erreichen die Bienen ihr Ziel in den Ebenen am Ufer des Flusses Brahmaputra, lassen sie sich Jahr für Jahr auf den selben Bäumen nieder. Die Dokumentation "Assam - Im Land der Bienenbäume" bgeleitet die Riesenhonigbienen auf einer ihrer jährlichen Wanderungen.

Am 16.01.17 16:10 - 16:55 Uhr auf
3sat: Laos Wunderland
Manche Länder bewahren Schätze, die anderswo längst verschwunden sind. Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker. All das findet sich im Binnenstaat Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.

Am 16.01.17 16:55 - 17:40 Uhr auf
3sat: Sri Lanka - Die Insel der Elefanten
Sri Lanka ist ein pulsierender Inselstaat mit einer langen Tradition und einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Land mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern ist Heimat einer Subspezies des Asiatischen Elefanten. Die Elefanten Sri Lankas unterscheiden sich sowohl äußerlich, etwa durch die Größe ihrer Ohren oder die meist fehlenden Stoßzähne, aber auch in Bezug auf ihr Sozialverhalten von ihren Artgenossen in Afrika. Sri Lankas graue Riesen sind weitgehend unerforscht - das liegt nicht zuletzt am lange anhaltenden Bürgerkrieg, der das Land zwischen 1983 und 2009 in Atem hielt. Dank dieser BBC-Dokumentation wird den Rüsseltieren der Insel erstmals eine größere Aufmerksamkeit zuteil.Im Süden der Insel, im Uda Walawe National Park, begleitet Martyn Colbeck mit seiner Kamera eine Gruppe von 28 halbwüchsigen Elefanten in einem eigens errichteten Schutzzentrum. Alle Tiere, die hier im abgezäunten Areal leben, haben eine dramatische Vergangenheit hinter sich: Fast zur Gänze sind sie Waisen, ihre Eltern-Tiere wurden von Menschenhand getötet beziehungsweise gewaltsam von ihnen getrennt. Einer von ihnen, der kleinste und schwächste der Gruppe, ist Namal: Er wurde von den Tierpflegern des Schutzzentrums aus einer Elefanten-Falle befreit. Sein Leben konnte zwar gerettet werden - einer seiner Hinterläufe aber nicht, weshalb er sich nur mit Hilfe einer Prothese fortbewegen kann. Namal und die anderen Elefanten sollen im Zentrum fit für ihre Rückkehr in die Wildnis gemacht werden. Irgendwann sollen sie wieder jenseits der Zäune in Freiheit leben können. Der Film zeigt ein emotionales Porträt der hochintelligenten und sensiblen Rüsseltiere. Gemeinsam mit der Biologin Shermin de Silva hat Martyn Colbeck das bisher selten dokumentierte Verhalten der Elefanten Sri Lankas auf eindrucksvolle Weise eingefangen. Er zeigt die sanften Riesen als liebevolle und empathische Tiere, für deren Wohlbefinden vor allen Dingen eines wichtig ist: die Gemeinschaft mit anderen ihrer Gattung.

Am 16.01.17 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Radioaktive Wölfe
Mehr als 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl am 26. April 1986 regieren Wölfe das radioaktiv verseuchte Niemandsland, die Sperrzone um Tschernobyl in der Dreiländerecke zwischen der Ukraine, Russland und Weißrussland. Es gibt abenteuerliche Gerüchte über diese Tiere, aber Fakten sind immer noch rar. Die Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger besuchten das Gebiet 2009, um sich ein Bild zu machen - und staunten über die große Anzahl der Wölfe, die dort ideale Lebensbedingungen haben. Ebenso erstaunt waren sie darüber, dass bislang niemand die vielen Fragen gestellt hat, die sich ihnen sofort aufdrängten: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Sind es Zuwanderer, die früher oder später in der Zone sterben, oder gibt es mittlerweile eine bodenständige Population? Wenn ja: Ist sie gesund und stabil? Wandern die Wölfe aus Tschernobyl in andere Gebiete aus? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Die Prombergers erhielten von den weißrussischen und ukrainischen Behörden die Erlaubnis, ein Forschungsprojekt in Gang zu setzen, das diese Fragen beantworten soll.

Am 16.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Im Regenwald der Geisterbären
Ein Wald, der von Fisch lebt; ein weißer Bär, der kein Eisbär ist; Wölfe die sich aus dem Meer ernähren: Es ist eine seltsame, vollkommen vergessene Welt an der Nordwestküste Kanadas, in die dieser Film den Zuschauer mitnimmt. Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Sie ist Heimat von ganz besonderen Lebewesen, von denen bisher nur wenige wissen. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch vielmehr den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres vor den Blicken der Menschen fast ein ganzes Jahr verbergen, können die Zuschauer mit diesem Film ganz nah erleben. Die ungewöhnlichen Bilder des Films voller Überraschungen über einen ganz besonderen Ort unseres Planeten wurden mit aufwendiger Technik gedreht.
(Wdh. morgen 15.45-16.30 Uhr)

Am 16.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.
(Wdh. morgen 15.00-15.45 Uhr)

Am 16.01.17 21:45 - 22:00 Uhr auf
3sat: Kaya, Kenia - Die heiligen Berge der Mijikenda
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Ehemals erstreckte sich der Dschungel von der Küste Kenias bis zum Indischen Ozean.In diesem Dschungel lagen die "Kayas", das bedeutet "Platz" oder "Ort". Bis vor etwa 50 Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, gegründet hatten.Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den "Kayas" sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen, dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Der Film begleitet Barak und Ngua, zwei Mitglieder des Ältestenrats. Sie kommen aus "Kaya Kauma". Die Menschen hier haben noch eine enge Verbindung zu den Traditionen und zum Ahnenkult. Ein Schamane hatte vor seinem Tod noch all sein Wissen an die nächste Generation weitergegeben. Bei anderen Stämmen, wie in "Kaya Kambe" hat man die Bräuche und Rituale inzwischen vergessen. Dorthin wollen die beiden, um ihre Stammesbrüder von der existenziellen Bedeutung des traditionellen Wissens für das Überleben der eigenen Kultur und der heiligen Plätze zu überzeugen.Nur wenn die junge Generation wieder für die Tradition gewonnen werden kann, haben die Kayas, die Waldreservate der Mijikenda, eine Chance. Zu groß ist sonst die Gefahr, dass Unwissende der Verlockung des Geldes erliegen, das Erzabbaukonzerne und andere boomende Industrien für die letzten Waldhügel bieten, trotz Welterbe-Status. Der überregionalen kenianischen Tageszeitung "Daily Nation" war der Protest der Küstenbevölkerung gegen die Bedrohung ihrer heiligen Wälder durch Erzabbau und Zementindustrie in den Wochen, als das Film-Team vor Ort war, zweimal das Titelfoto wert.

Am 16.01.17 22:25 - 23:55 Uhr auf
3sat: Song from the Forest
Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen - und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern. Mit einer Bayaka-Frau hat Louis einen Sohn, den 13-jährigen Pygmäenjungen Samedi. Mit seinem Sohn reist er aus dem afrikanischen Regenwald in jenen anderen Dschungel aus Beton, Glas und Asphalt - nach New York City. Hier treffen sie auf Familienangehörige und alte Weggefährten.

Am 17.01.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Ecuador - Auf den Spuren der Quechua-Indianer

Das südamerikanische Land Ecuador hat eine chaotische Geschichte hinter sich, gekennzeichnet von Staatsstreichen und Diktaturen. 2007 haben die Ecuadorianer mit der Wahl von Präsident Rafael Correa eine neue Richtung eingeschlagen, die sich auf der Philosophie des “Guten Lebens” der Quechua-Indianer gründet. Vor ihrer Wiederentdeckung wurde die Philosophie der Quechua-Indianer über Jahrhunderte ignoriert, verachtet und unterdrückt. Der Filmemacher Yves Legrain-Crist macht sich auf die Reise ins heutige Ecuador, auf der Suche nach den Spuren des historischen Volkes.

Am 17.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Alaska
Seit Jahrmillionen sind die Böden in Alaska und Sibirien tiefgefroren und tauen im Sommer höchstens oberflächlich auf. Bernice fährt mit dem Kajak bis zu einer Stelle, wo abgelagerte Pflanzenteile in bis zu hundert Meter dicken Permafrostschichten konserviert sind. Mittels Bohrproben verfolgen die Wissenschaftler, wie durch die Temperaturerhöhung ein Gärungsprozess einsetzt. Überall in den Seen steigen Methangasblasen auf, wie eine Feuerprobe eindrucksvoll zeigt. Dieses Gas verstärkt die Aufheizung der Atmosphäre bis zu 20mal stärker als CO2. Die Inuit müssen deshalb ihre traditionellen Kühlräume im Permafrost aufgeben.

Am 17.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Im Meer sind Korallenriffe, ähnlich wie an Land die Regenwälder, die "Labore des Lebens" und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Bernice zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken. Ähnlich wie im Regenwald droht ein Absterben der Korallen, eine Art Steppenbildung im Meer. In Tuvalu, tausende von Kilometern entfernt sorgt ein Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, so dass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.

Am 17.01.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten - März bis August
Der Insektenkundler George McGavin, Forscher an der Universität in Oxford, untersucht im Rahmen eines einzigartigen Experiments über ein Jahr hinweg den Organismus einer 400 Jahre alten Eiche. 19 Meter hoch, 30 Meter breit und 10 Tonnen schwer ist das Exemplar, dessen Funktionsweise McGavin zu ergründen versucht. Aneinandergelegt ergeben die rund 700.000 Blätter des Baums eine Blattfläche, die der Größe von drei Tennisplätzen entspricht. Wie schafft es diese massive Eiche, sich den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen und so ihr Überleben zu gewährleisten? Welche Rolle spielt dabei die Interaktion der Eiche mit ihrer Umwelt? Und welchen Nutzen können die Menschen aus dem mächtigen Laubbaum ziehen? Im Frühling beginnt der reproduktive Zyklus der Eiche aufs Neue. Dies ist an der Produktion der Kätzchen – also der männlichen Blüten – erkennbar. Durch die Blätter- und Blütenproduktion steigt der Wasserverbrauch der Eiche. Bis zu 60 Liter Wasser pro Stunde transportiert die Eiche von den Wurzeln bis in die Blätter. Im Sommer lassen sich unzählige Insekten in der Baumkrone der Eiche finden, denn zur warmen Jahreszeit sind diese am aktivsten. Zu den Insekten, die sich besonders an die Eiche angepasst haben, gehören unter anderem der Eichelbohrer, die Florfliege und Sichelwanze. Doch nicht alle Bewohner der Eiche sind nützlich. McGavin zeigt, wie die Eiche sich gegen die Schädlinge erfolgreich zur Wehr setzt.

Am 17.01.17 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.

Am 17.01.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
3sat: Kleiner Langschläfer hellwach - Die Haselmaus
Sie ist selten, scheu und verschläft nicht nur sieben Monate, sondern in ihrer kurzen aktiven Zeit sogar noch die ganzen langen Sommertage. Kein Wunder, dass sie kaum jemand zu Gesicht, geschweige denn vor die Kamera bekommt: Die Haselmaus. Jetzt gelang es dem Naturfilmer Joachim Hinz, das Leben des gerade mal daumengroßen Tiers über ein Jahr hinweg in faszinierenden Bildern zu dokumentieren. Erst Anfang Mai verlässt die Haselmaus - die übrigens keine Maus ist, sondern mit dem Siebenschläfer verwandt - ihr Winternest am Boden.

Am 17.01.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Land der Adler - Britisch Kolumbien im Winter
Winter heißt in Britisch Kolumbien Temperaturen von plus 10 bis minus 30 Grad. Warme Küsten, Kaltregenwälder, hochalpine Regionen und Gletscher formen die Westküste Kanadas. Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2010 werden gesäumt von einer einzigartigen Landschaft, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Von und mit dieser Natur leben bis heute Indianer. Der Ansturm der Olympiatouristen löste bei einigen Furcht vor dem Verlust ihres wertvollen Lebensraums aus, bei anderen Hoffnung auf neue Einnahmequellen.

Am 17.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Ausflugsziele für die ganze Familie sind verschiedene Gasthäuser, die sich meist schon vor vielen Jahren oben am Berg ansiedelten, darunter die älteste Gaststätte "Elfbuchen". Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf. Der Habichtswald nahe der Großstadt war schon immer gezeichnet vom Spannungsfeld zwischen vielen unterschiedlichen Ansprüchen. Steine, Kohle und Holz wurden gebraucht und dem Berg entrissen. Holz wächst nach, doch der Bergbau hinterließ tiefe Wunden, die noch heute sichtbar sind. Die Bauern brauchten Weidegründe für das Vieh, so dass große Weiden angelegt wurden, der Wald wurde dafür gerodet, ebenso für Truppenübungsplätze des Militärs. Geliebt, geschunden und verziert: Die Kasseler schmückten den Hohen Habichtswald vor 300 Jahren mit einem Kunstwerk, das seinesgleichen vergeblich sucht. Der Herkules und die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe sind seit 2013 Weltkulturerbe der UNESCO. Der Film porträtiert den Hohen Habichtswald vom Frühlingserwachen bis zum Weihnachtsbaumverkauf im Winter, von den Veränderungen in landgräflicher Zeit bis zur Adelung durch den Welterbetitel.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)

Am 17.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen - dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod - und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten - aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur - und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären.

Am 17.01.17 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet in dieser Ausgabe drei Teams in schwieriges Gelände: Die "Abholzer" aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an einem steilen Abhang unterwegs, und in der Verenaschlucht bei Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.

Am 18.01.17 06:45 - 07:10 Uhr auf
arte: Mammuts - Warum sind sie ausgestorben?
Während der Eiszeit grasten unzählige Mammuts im nördlichen Europa, Nordamerika und Sibirien. Heute finden Experten Mammut-Relikte sogar am Grund der Nordsee oder im Alpenvorland. Zusammen mit dem Mammutexperten Bernard von Bredow macht sich "Xenius" auf die Suche nach der Herkunft der Mammuts. Dank Zähnen, Knochen und Haaren lässt sich nicht nur Entwicklung und Wanderbewegung der Dickhäuter rekonstruieren, sondern auch ihre Lebensweise in Europa. Die Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug rekonstruieren die Rüsselspitze eines Mammuts und untersuchen ein mehrere Tausend Jahre altes Stück Mammutfleisch.

Am 18.01.17 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Am Kap der guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Die holländische Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom fährt in die tosende See, um genauere Daten zu erheben. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgefangen werden können.

Am 18.01.17 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Indien und Himalaja

Das gewaltige Himalaja-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen aus den Himalaja-Gletschern. Von ihren Wassern sind praktisch eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die Staubfahnen aus der zentralindischen Landwirtschaftszone, die unter zunehmender Trockenheit leidet, färben die Gletscher braun, sie tauen schneller ab als sie im Winter wieder zunehmen. Wissenschaftler forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Menschen trotz allem zu ernähren.

Am 18.01.17 10:50 - 11:30 Uhr auf
arte: Die Donau - Lebensader Europas (1/2)
Die Donau beherrscht die Natur, die sie durchfließt, und sie bestimmt das Leben der Menschen, die in diesen Regionen leben. Auf ihrem fast 3.000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald durch halb Europa bis zum riesigen Mündungsdelta an der Küste des Schwarzen Meeres durchströmt sie ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter. Noch nie zuvor wurde die Natur des prächtigen Stromes, der einen so großen Teil Europas prägt, so umfassend porträtiert. Diese Dokumentation präsentiert nicht nur die Natur entlang des Donaustroms, sondern zeigt auch seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 11.30-12.35 Uhr)

Am 18.01.17 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Die Tonkabohne Venezuelas
Das vanilleähnliche, warmwürzige Aroma der Tonkabohne macht sie zu einem begehrten Duftbaustein edler Parfüms. Die Tonkafrucht mit dem mandelförmigen Samen wächst auf dem Kumaru, einem im Amazonasgebiet beheimateten Tropenbaum. Da der Kumaru in schlecht zugänglichem Gebiet wächst, müssen die herabgefallenen Früchte von Einheimischen per Hand aufgelesen werden. In Venezuela erledigen diese Arbeit die Aripaenos, Nachkommen aufständischer Sklaven. Die erschwerten Erntebedingungen und der geringe Ertrag sind Gründe für den hohen Preis des begehrten Gewürzes. Hinzu kommt, dass das Ökosystem Venezuelas in Gefahr ist. Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen ist der Regenwald akut bedroht. Illegale Abholzung, Brandrodung, Wilderei und illegale Goldschürfer setzen ihm immer mehr zu. Die Region ist zu riesig, als dass sie lückenlos überwacht werden könnte. Vor etwa einem Jahrzehnt gaben die Aripaenos die traditionelle Tonka-Ernte auf. Ihr jahrhundertealtes Wissen drohte in Vergessenheit zu geraten. Die Nachfrage der Hersteller edler Duftwässer nach dem Gewürz konnte das Schlimmste verhindern. Sie versprachen den einheimischen Arbeitern einen auskömmlichen Lohn und sorgten so für die Wiederaufnahme der traditionellen Handernte, die keine Gefahr für den Bestand des Regenwaldes bedeutet.

Am 18.01.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
NDR: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana - das kleine Land im Norden Südamerikas ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache dafür: Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich auf einander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der mächtige Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt dabei viele Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.

Am 18.01.17 15:20 - 15:50 Uhr auf
arte: Die Mata Atlântica in Brasilien - Der andere Regenwald
Einst war die gesamte Ostküste Brasiliens von dichtem Dschungel bedeckt, den Biologen als den vielfältigsten tropischen Regenwald ganz Amerikas einstufen: die Mata Atlântica. Auch Rio de Janeiros smaragdgrüne Kulisse ist Teil von ihr. Doch der Waldbestand ging um über 90 Prozent zurück. Vielen Brasilianern ist klargeworden, dass sie die verbleibenden zehn Prozent wie einen Schatz hüten müssen. Als die ersten Europäer hier ankamen, erstreckte sich die Mata Atlântica über tausend Meilen entlang der Küste. Der Atlantische Regenwald spielt in Brasilien eine wichtige Rolle. Rund 70 Prozent der Bevölkerung leben in ehemaligen Waldgebieten. Sämtliche Flüsse, die den Wasserbedarf der Großstädte wie São Paulo und Rio decken, kommen aus dem Regenwald. Die meisten Pflanzen im tropischen Regenwald breiten sich mit Hilfe von Säugetieren und Vögeln aus. Der Erhalt der noch vorhandenen Gebiete der Mata Atlântica ist inzwischen gesetzlich geregelt. Brasiliens Atlantischer Regenwald ist das vielleicht vielfältigste Ökosystem der Welt. Brasilianische Naturschützer und internationale Organisationen bemühen sich verzweifelt, die restlichen acht bis neun Prozent des Waldbestands zu erhalten. Aber das rapide Bevölkerungswachstum macht es der Regierung schwer, die Mata Atlântica zu schützen.
(Wdh. übermorgen 8.10-8.45 Uhr)

Am 18.01.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Kräuterwelten in Südamerika
Wirkstoff, Duft und intensiver Geschmack: was in den Kräutern steckt, haben die indigenen Stämme Südamerikas entdeckt, lange bevor die spanischen Conquistadores den Kontinent in Besitz nahmen. In den abgelegenen Regionen Südamerikas ist ein Leben ohne Kräuter auch heute nicht denkbar. Sie sind für viele die einzige Medizin. Die Kenntnisse über die Heilkräfte der Natur werden seit über 2.000 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. Der Film folgt der Spur der Kräuter quer durch den Kontinent und entdeckt neben den Pflanzen auch die Bewohner Südamerikas.

Am 18.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Neuschnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich bis heute ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde aus dem Fels. In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über die Trolle und andere Fabelwesen entstanden sein. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt. Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, Fjorde und die Wälder der Küsten legt.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)

Am 18.01.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Rückkehr der Sintflut (1/2) - Wenn das Ewige Eis schmilzt
Das Gesicht unseres Planeten wird sich in den kommenden 50 Jahren dramatisch verändern. Als Folge des Treibhauseffektes. Schon heute spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels. Doch unsere Kinder und Enkel wird die Katastrophe mit voller Wucht treffen. Wie wird sich ihr Leben verändern? Drei Szenarien, drei Familienschicksale geben darüber Aufschluss und erlauben einen Blick in die Zukunft, über die seriöse Klimaforscher schon heute erstaunlich präzise Aussagen machen können. Der weltbekannte Klimaforscher von der Universität Colorado macht sich keine Illusionen mehr: Innerhalb von nur 15 Jahren ist die Temperatur während der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen. Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Und nie zuvor waren die Klüfte im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel in Richtung Meer abrutschen. Eine Tatsache, die bisher in keinem Klimamodell berechnet ist und deshalb ganz neue, vor allem erschreckende Erkenntnisse in sich birgt. Faszinierende Bilder beweisen, wie eng auf unserem Planeten alle Klimaphänomene zusammenhängen: Dieselbe Erwärmung, die Grönland zum Schmelzen bringt, wird in Köln am Rhein schon in naher Zukunft für extreme Niederschläge sorgen, auf die niemand vorbereitet ist. In 30 Jahren wird sich die Hochwassergefahr mehr als verdreifachen.Es ist die Welt einer nicht mehr fernen Zukunft, in der Christopher lebt. Der 13Jährige kennt die Gefahren der gefürchteten Rheinhochwasser, bei denen sich Schmelzwasser aus den Alpen und mehrere Hochwasserwellen auf dem Fluss überlagern, bereits aus eigener Anschauung. Doch als dieses Mal die Dämme überflutet werden, kommt es schlimmer als je zuvor. Seuchen brechen aus, die Trinkwasserversorgung bricht zusammen. Christopher steht jäh vor der größten Herausforderung seines Lebens: Auf sich allein gestellt, muss er seine Familie mit Trinkwasser versorgen und schließlich sogar seine schwerkranke Schwester ins Krankenhaus bringen - eine lebensgefährliches Unterfangen in der Meter hoch überschwemmten Altstadt. Was in Köln wie eine Horrorvision wirkt, ist in Bangladesch schon heute fast jährlich wiederkehrende Realität. Die Zeitabstände zwischen den großen Sturmfluten haben sich deutlich verkürzt. Das Filmteam sammelte beklemmende Aufnahmen vom Hochwasser des vergangenen Spätsommers. Doch wie sieht die Zukunft aus für dieses Land, das in weiten Teilen nur Zentimeter über dem Meeresspiegel liegt?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 18.01.17 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht – Australien, wie man es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist die Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Welt auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar – ein Riesenvogel wie aus der Urzeit!
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 18.01.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Rückkehr der Sintflut (2/2) - Wie unsere Kinder leben werden
Der zweite Teil führt ans andere Ende der Welt: in die Hoch-Anden Perus. Dort forscht der weltweit anerkannte Klimatologe Lonnie Thompson. Auf seiner jüngsten Expedition im vergangenen Jahr hat sich erneut bestätigt, was der US-Amerikaner seit Jahren beobachtet: Auch die tropischen Gletscher schmelzen in einem fast atemberaubenden Ausmaß. Seit mehr als dreißig Jahren steigt der Paläoklimatologe Jahr für Jahr hier hinauf, um mit Hilfe von Eisbohrkernen Klimadaten vergangener Jahrtausende zu sammeln. Doch noch nie hat sein Gletscher ein so kümmerliches Bild abgegeben. Die Eismasse hat sich um 60 Meter zurückgezogen. Binnen eines Jahres hat sich ein riesiger See aus Schmelzwasser gebildet. Thompson findet Reste von Pflanzen, die 5.000 Jahre lang unter der Eismasse verborgen waren und nun freigegeben werden. Das bedeutet: Seit 5.000 Jahren war der Gletscher nicht mehr so klein wie heute.Doch Quelccaya ist nur ein Beispiel. Bei allen Gebirgsgletschern weltweit beobachtet Thompson das gleiche Phänomen. Sein Ausblick in die Zukunft ist düster. Wenn wir nur acht Prozent der weltweiten Eismasse verlieren, errechnet sich ein um sechs bis sieben Meter höherer Meeresspiegel. Steigt die Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um drei Grad, dann ist es auf der Erde so warm wie zuletzt im Pliozän vor drei Millionen Jahren. Damals lag der Meeresspiegel um rund 25 Meter höher als heute. Die fiktionale Geschichte der Kinder in Köln und New York zeigt nur die Anfänge einer Entwicklung, die in vielen Teilen der Erde schon heute eingesetzt hat. Lassen sich die Folgen des Klimawandels mildern, können wir uns gar bis zu einem gewissen Grad anpassen? Der Film gibt auch zu diesen Fragen einen Ausblick: In den Niederlanden, dem Bangladesch des Nordens, dessen Bewohner schon seit mehr als tausend Jahren mit dem Kampf gegen die Fluten leben, rüstet man sich mit innovativen Konzepten gegen die Rückkehr der Sintflut. Schwimmende Häuser, ganze Städte auf dem Meer sollen dort entstehen. Stiegt der Meeresspiegel, so werden sie einfach mit nach oben gehoben, ohne Schaden zu nehmen. Doch solch aufwändige Lösungen werden nur einem Bruchteil der Bevölkerung an den Küsten helfen können. Der Rest muss den geordneten Rückzug antreten - aus den Küstengebieten und von den Flussufern.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 19.01.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 19.01.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Bruno, der Bär ohne Pass

Jederzeit kann ein Bär über die Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Er wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wie geht man in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von Slowenien über Italien bis in die bayerischen Alpen. Hannes Jaenicke trifft dabei Jäger und Wildhüter, Bärenmanager und Tierparkleiter. Sie alle kannten Bruno und seine ungewöhnliche Vorgeschichte. Stück für Stück enträtselt Hannes Jaenicke, warum der Bär sich so anders verhielt, als die Behörden es von ihm erwarteten. Hannes Jaenickes abenteuerliche Reise offenbart das zwiespältiges Verhältnis zu einem ganz normalen Wildtier, das man gerne als Teddybär verhätschelt oder als Bestie verurteilet. Ruhig und sachlich versucht er die Frage zu klären: Ist man in Deutschland schon bereit, wieder mit Braunbären zu leben?

Am 19.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Meisen - Leben im Gegenwind
Den Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - wie etwa Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.

Am 19.01.17 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Die Baumkletterer von Kalifornien
Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.

Am 19.01.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März.In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit.Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)

Am 19.01.17 14:05 - 14:55 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter.Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne.In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)

Am 19.01.17 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt.Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean.In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.25 Uhr)

Am 19.01.17 14:45 - 15:30 Uhr auf
ONE: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. "Wildes London" erzählt verblüffende Geschichten - bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 19.01.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 19.01.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober

Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 19.01.17 16:55 - 17:40 Uhr auf
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten "Grauen Riesen" und warum sind sie heilig?Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten - und genau diesen widmet sich die Reihe "Wildes Indien". Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten.In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung.

Am 19.01.17 17:05 - 17:30 Uhr auf
arte: Invasion der Pflanzen: Droht die grüne Gefahr?
Gibt es gute und böse Pflanzen? Wenn gebietsfremde Pflanzen sich unkontrolliert verbreiten, können sie zum Problem werden. Mit massiven Folgen für das Ökosystem, für die Wirtschaft und für unsere Gesundheit. Ein Beispiel für solche invasive Arten ist die Ambrosia, eine Pflanze, deren Pollen heftige Allergien auslösen kann. Auch der Riesen-Bärenklau, den Stalin einst als Viehfutter in der Sowjetunion einführte, kann bei Berührung zu Verbrennungen zweiten oder dritten Grades führen und wird deswegen heute zynisch „Stalins Rache“ genannt. Viele der invasiven Pflanzen verbreiten sich rasant und überwuchern ganze Gebiete. Ein Wettlauf gegen die Zeit, den die Wissenschaftler mit trickreichen Methoden gewinnen wollen, auch wenn der Kampf vielerorts fast aussichtslos erscheint. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen in der Camargue den Biologen Guillaume Fried und bekämpfen mit ihm die sich immer mehr ausbreitende Baccharis. Ursprünglich an der Atlantikküste Amerikas beheimatet, bedroht sie nun die Existenz heimischer Pflanzen der Camargue, einer Region, die besonders für ihre Artenvielfalt bekannt ist.
(Wdh. morgen 7.45-8.10 Uhr)

Am 19.01.17 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger.Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt.Neben "Rund um die Uhr"-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur.

Am 19.01.17 19:30 - 20:00 Uhr auf
ARD-alpha: Wirtschaft gegen Wildnis - Wie viel Urwald können wir uns leisten
Holz als Brennstoff wird immer beliebter: Jährlich verfeuern die Deutschen etwa 70 Millionen Kubikmeter Holz in Kamin- und Pelletöfen, in Hackschnitzel-Heizkesseln oder in Biomassekraftwerken - mehr als doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. Naturschützer schlagen Alarm: Sie fürchten, dass bald die letzten naturbelassenen Wälder in Deutschland abgeholzt werden. Doch nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland zu unberührter Wildnis werden. Das wären über 700.000 Hektar Wald, in denen die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt erhalten werden könnte. Doch die Waldbesitzer sperren sich: Solche Stilllegungen würden nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen. Doch die Zahlen der Bundeswaldinventur besagen, dass es in deutschen Wäldern an Holz nicht mangelt. Im Gegenteil: Der Holzvorrat wächst sogar. Es sollte also eigentlich genügend Raum sein für Forstwirtschaft und Klimaschutz auf der einen Seite und Naturschutz und unberührte Wildnis auf der anderen. Wie können diese Ziele in Deutschland vereinbart werden? Das Team von "Faszination Wissen" macht sich auf die Suche nach Lösungen.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)

Am 19.01.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
n-tv: Wildnis Großstadt - Bären im Keller
Wenn der Lebensraum von Tieren immer weiter eingeschränkt wird, dringen sie in Wohngebiete ein. So finden auf dem gepflegten Golfplatz in Australien erbitterte Revierkämpfe zwischen Kängurus statt. In Moskau streifen ganze Rudel von Straßenhunden umher. Und in Amerika kann es passieren, dass ein Schwarzbär im Keller seinen Winterschlaf halten möchte. Die n-tv Doku forscht nach.
(Wdh. kommende Nacht 0.10-1.10 Uhr)

Am 19.01.17 23:55 - 01:05 Uhr auf
ServusTV: Stars schlagen Alarm - Das Ende der Wälder
Hollywood-Schauspieler Harrison Ford beschäftigt sich in Indonesien eingehend mit der Zerstörung des Regenwaldes durch die Ausweitung der Palmölplantagen. Er trifft für sein Umweltschutz-Anliegen bei der indonesischen Regierung auf Unverständnis. Der Schauspieler muss erkennen, dass die Korruption in Indonesien weit verbreitet ist. Die Folge ist zunehmende Waldrodung, wodurch das Land zu einem der größten Emitter von Treibhausemissionen geworden ist. Arnold Schwarzenegger kämpft mit einem Elite-Team von Feuerwehrleuten gegen Waldbrände in den USA. Seine Erkenntnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel führt zu häufigeren Waldbränden. Der ehemalige US-Gouverneur und Hollywood-Schauspieler entdeckt zudem, dass die Wälder von einer weiteren gravierenden Gefahr bedroht werden.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.55 Uhr)

Am 20.01.17 07:20 - 07:35 Uhr auf
WDR: Grönlands Gier - Reichtum durch Klimawandel
In Grönland bringt der Treibhauseffekt das Eis auf der Insel massiv zum Schmelzen. Hier will die autonome Regierung nun aber das Problem zur Lösung machen und dem Eis kräftig einheizen. Der grönländische Rohstoffminister sieht darin die positiven Seiten des Klimawandels für Grönland: Man will sich massiv industriell entwickeln. So soll zum Beispiel das Schmelzwasser der grönländischen Gletscher künftig große Wasserkraftwerke antreiben, um Unmengen Strom zu erzeugen - Strom für eine gigantische Aluminiumschmelze. Die bisherigen CO2-Emissionen will die grönländische Regierung um ein Vielfaches steigern. Die Rede ist von einem CO2-Ausstoss pro Person, der achteinhalb Mal so hoch sein soll wie der in den USA. Das Aluminium wird u.a. bei uns in Deutschland gebraucht, um zum Beispiel CO2-sparende Autos zu bauen.

Am 20.01.17 07:35 - 07:50 Uhr auf
WDR: Brasilien - Der geflutete Wald
Zerstörung von Regenwäldern, klimaschädliche Stromproduktion - der Preis für leichtere, Sprit sparende Autos ist hoch. Die CO2-Diskussion veranlasst die Autobauer, sich nach leichteren Alternativen zum Stahl umzuschauen. Die gängige Rechnung lautet: "Durch die Gewichtsersparnis sparen wir Treibstoff und durch die Treibstoffersparnis CO2." Eine schöne Rechnung - nur nicht für jeden. Der Film zeigt, wie für unser Aluminium, z.B. in Brasilien, Menschen aus ihrem Wald vertrieben wurden. Und dass Wasserkraft in Brasilien oft nicht klimafreundlich ist. Im Gegenteil: die im Wasser verrottenden Wälder erzeugen so große Mengen schädlicher Klimagase, dass die plakative Umweltrechnung "Leichte Aluminiumautos - viel CO2 gespart" nicht aufgeht.

Am 20.01.17 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Klimawandel - Wie viel Hitze erträgt die Erde
Der Klimawandel droht zu einer der größten globalen Umweltbedrohungen zu werden. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt Wege, wie er möglicherweise noch zu verhindern ist. Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie CO2 und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten 50 Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

Am 20.01.17 08:05 - 08:20 Uhr auf
WDR: Klimawandel - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Der Klimawandel droht zu einer der größten globalen Umweltbedrohungen zu werden. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt Wege, wie er möglicherweise noch zu verhindern ist. Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für unseren Heimatplaneten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.

Am 20.01.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Großer Elefant - Kleiner Elefant
Dokumentation über eine Elefantenherde in Tansania - ein heftiger Bullenkampf sowie eine Elefantenhochzeit gehören zu den Höhepunkten des Films. Der Große Elefant ist ein mächtiger Bulle, der im nordwestlichen Teil des Ngorongoro-Schutzgebietes in Tansania durch Steppe und Savanne wandert. Er ist nicht nur auf der Suche nach Nahrung, sondern auch nach paarungsbereiten Kühen. Die weiblichen Tiere leben mit ihren Kälbern in Familien-Gruppen, die ein Dutzend oder mehr Elefanten umfassen. Der Kleine Elefant ist eines dieser Kälber. Zusammen mit seiner Mutter, den "Tanten" und anderen Jungtieren zieht er durch die karge Landschaft einer harten Trockenzeit. Längst hat die Sonne Gräser und Kräuter, die Hauptnahrung der Kühe, vertrocknen lassen. Den Tieren fällt es schwer, ihren täglichen Bedarf zu decken. Doch wenn hin und wieder der Große Elefant die Gruppe besucht, verändert sich die Situation zum Vorteil für die gesamte Herde. Der Große Elefant weiß, wo es auch in der Trockenzeit frisches Grün gibt - in den Baumkronen der Schirm-Akazien und anderer Bäume. Und meist begnügt sich der Bulle nicht damit, mit seinem langen Rüssel ein paar Zweige herunterzureißen. Seine Riesenkräfte erlauben ihm, den Baum einfach umzuwerfen. Allein durch seine Anwesenheit schützt er die kleinen Kälber vor Löwen und anderen Raubtieren.

Am 20.01.17 11:10 - 12:15 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kambodscha
Kambodscha besitzt eine äußerst mannigfaltige Flora und Fauna. Dazu gehören feuchttropische Urwälder und Dschungel, welche ein Zufluchtsort sind für den am besten erhaltenen Artenreichtum in Südostasien. Die schnelle ökonomische Entwicklung und das starke demographische Wachstum bedrohen diesen natürlichen Naturraum. Projekte zum Bau von Dämmen und landwirtschaftliche Konzessionen zerstören unwiderbringlich die letzten Naturschätze Kambodschas.

Am 20.01.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Die Rache der Schöpfung (1/3) - Invasion der Exoten
Exotische Tiere und Pflanzen, unerwünschte Eindringlinge, sogenannte Bioinvasoren, reisen als blinde Passagiere nach Europa ein. Welche Folgen hat die Einreise der Exoten?Sie kommen auf Schiffen, in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln. Beschleunigt durch weltweiten Handel und Tourismus, rollt eine Welle invasiver Spezies auch über Deutschland. Im Rostocker Institut für Biodiversitätsforschung wird dies genau beobachtet.Wer reist wann und wie ein und welche Folgen hat das für die Umwelt? Eine lückenlose Kontrolle ist unmöglich.

Am 20.01.17 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Die Rache der Schöpfung (2/3) - Untergang der Bienen
Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben?Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Nach der aus Asien importierten Varroamilbe und der amerikanischen Faulbrut droht nun durch den Kleinen Beutenkäfer neue Gefahr. Er kam in einer Schiffsladung von Südafrika.Bienenexperte Dr. Peter Neumann von der Universität Halle forscht nach Bekämpfungsmethoden.

Am 20.01.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen - dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod - und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten - aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur - und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären.

Am 20.01.17 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Die Rache der Schöpfung (3/3) - Angriff der Parasiten
In Aachen erkrankt ein Junge an der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Leishmaniose. Wie kann er sich angesteckt haben? Parasiten können rätselhafte Erkrankungen auf Menschen übertragen.In Soest kommen binnen weniger Tage knapp 300 Menschen mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch dort stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Dann wird die Dermacentor-Zecke, eine Zecke aus den Tropen, als Überträger ausgemacht.Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe und Tiermediziner. Er beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden.

Am 21.01.17 01:05 - 01:30 Uhr auf
ARD-alpha: Natur im Würgegriff
Trotz gestiegenen Umweltbewusstseins: Wir drängen die Natur immer weiter an den Rand. Artenreiche Brachflächen kommen für Monokulturen von "Energiepflanzen" wie Raps und Mais unter den Pflug, werden mit Düngern und Pestiziden traktiert oder für Häuser und Straßen zubetoniert. Flüsse werden begradigt oder vertieft. Es wird allmählich eng für die wilde Natur, der dramatische Artenschwund oder das Bienensterben zeigen das deutlich. Es wird Zeit für neue Prioritäten. Schmetterlinge, Feldlerchen oder auch den Feldhasen erspäht man nur noch selten beim Spaziergang durch die Natur. Denn in Deutschland hat ein beispielloses Artensterben eingesetzt. Einer der Gründe: die Intensivierung der Landwirtschaft. Brachen und Feuchtwiesen werden umgepflügt, Wiesen und Grünland werden dicht am Boden gemäht, die Rückzugsgebiete für viele Arten gehen so verloren. Wie muss eine Landwirtschaft aussehen, die Flächen nutzt und dabei Arten schützt? Unberührte Natur, seltene Tier- und Vogelarten, die sich wieder angesiedelt haben - die Idealvorstellung eines Nationalparks. In Baden-Württemberg im Nordschwarzwald laufen gerade die Planungen für einen 10.000 Hektar großen Nationalpark. Doch Forstwirtschaft, Holzindustrie und einige Lokalpolitiker laufen gegen die Pläne Sturm, befürchten den Verlust von Arbeitsplätzen, Ertragseinbußen und den Rückgang des Tourismus. Welche Interessen wiegen schwerer?

Am 21.01.17 03:25 - 03:55 Uhr auf
ARD-alpha: Ab in die Pilze
Sie sind weder Pflanzen noch Tiere, die einen sind stark gesuchte Delikatesse, andere gefürchtete Krankheitserreger. Pilze sind jedenfalls viel mehr als nur ein Belag auf Pizza. Brot würde ohne Hefepilze nicht aufgehen, Wein bekommt durch einen Pilz das richtige Aroma und ohne Schimmelpilz würde es kein Penicillin geben. Sie gehören zu den ältesten Lebensformen auf der Erde und sind trotzdem noch lange nicht vollständig erforscht. Welche Fähigkeiten schlummern noch in Pilzen? "W wie Wissen" mit Neuigkeiten für Pilzsammler und über Trüffel aus Deutschland sowie Pilze als Weltretter oder Amphibienkiller.

Am 21.01.17 03:55 - 04:25 Uhr auf
ARD-alpha: Mein Freund der Baum - Eine tief verwurzelte Beziehung
Rund sieben Milliarden Bäume wachsen in Deutschland. Das sind etwa 85 für jeden Bürger - fast ein kleiner Wald. Bäume spenden Schatten, liefern Obst und produzieren Sauerstoff. Und sie prägen das Bild Deutschlands seit Jahrhunderten. Heute werden mehr Bäume gepflanzt als abgeholzt - naturnahe Wälder gibt es jedoch kaum. Fast alle Flächen werden intensiv bewirtschaftet. Pellet-Heizungen, Kamine und Öfen brauchen Futter - unsere Bäume. Als mit dem Bau des Kölner Doms begonnen wurde, war sie schon 350 Jahre alt, die Tanzlinde in Schenklengsfeld in Hessen. Heute ist sie rund 1120 Jahre alt und damit der älteste Baum Deutschlands. Auch unter Eichen, Ahornen und Kiefern gibt es echte Baumveteranen, um die sich viele Legenden ranken. "W wie Wissen" besucht die ältesten Bäume Deutschland. Versiegelte Flächen, trockene Böden, kaum Platz für die Wurzeln - Bäume haben es schwer in der Stadt und sind deshalb besonders anfällig für Schädlinge. Eschenbaumschwamm, der tückische Massaria-Pilz oder die Miniermotte bedrohen die Bäume. Müssen wir uns von Platanenalleen und Schatten spendenden Linden verabschieden? Werden dafür robustere asiatische Baumarten gepflanzt?

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Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
Details


23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
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23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
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23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
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23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
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