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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 04.-18.03.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 04.03.17 05:45 - 06:00 Uhr auf
SWR: Lebensraum Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.

Am 04.03.17 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: In der Affenschule
Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Bäume rast und sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Doch als Paula sich die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, begreift sie, woher der Name kommt: Diese Affen haben nur vier Finger! Der Daumen hat sich so zurück gebildet, dass nur noch ein "Stummel" übriggeblieben ist.

Am 04.03.17 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin Gudrun Pflüger ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen.

Am 04.03.17 08:35 - 09:20 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange.

Am 04.03.17 09:20 - 10:00 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte.

Am 04.03.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Das vergessliche Eichhörnchen
Die scheuen Eichhörnchen leben in den Wäldern, doch wenn sie Zutrauen zu den Menschen gewonnen haben, trifft man sie auch in Stadtparks an. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen, ihnen ständig etwas abzuluchsen. Doch die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und Verstecken. Aber Eichhörnchen sind mitunter vergesslich und finden eine Vielzahl ihrer Verstecke nie mehr wieder. So werden sie zum Pflanzer der Parks und Wälder.

Am 04.03.17 14:20 - 15:05 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Florida stehen die Dreadknots einer der gefürchtetsten Kreaturen des Flusses gegenüber. Shelby und Donna nehmen im Sumpf ihr neues Ruderboot in Betrieb. In Washington kehrt DJ zur Arbeit zurück, doch sofort entbrennt ein neuer Streit mit Craig. In Wisconsin hingegen geben die Woodchucks alles, um den Zeitplan einzuhalten - doch gefährliche Abkürzungen bringen den Erfolg ernsthaft in Gefahr.

Am 04.03.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Der Igel mit dem Entenschnabel
Die ersten Säugetiere vor über 100 Millionen Jahren legten zwar noch Eier wie die Reptilien, trugen das Ei aber bis zum Schlüpfen des Jungen mit sich herum. Auch das Junge leckte dann die Milch aus einer Hautfalte am Bauch des Muttertieres. Eines der Tiere aus dieser Zeit hat bis heute überlebt. Es ist der Schnabeligel, auch Ameisenigel genannt. Er kommt in ganz Australien in den Wäldern und Savannen bis hoch ins Gebirge, ja sogar im Schnee vor. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn auch heute noch zum Überlebenskünstler. An einem besonderen Ort, der Insel Kangaroo Island, hat er nicht nur einen sicheren Ort zum Überleben gefunden, sondern auch eine Forscherin, die das Tier zu ihrem Lebenswerk gemacht hat, Peggy Rismiller. Während die ursprüngliche Tierwelt Australiens extrem bedroht und vielfach bereits ausgerottet wurde, konnte sie sich auf Kangaroo Island weitgehend erhalten. Erst vor etwa 9500 Jahren löste sich die Insel vom Festland. Seitdem ist die Tier- und Pflanzenwelt dort relativ isoliert geblieben. Selbst die Besiedelung vor 200 Jahren hat an dieser Tatsache nur wenig geändert. Frei von Seuchen und anderen Belastungen hat sich hier eine Arche Noah erhalten, die das ursprüngliche Leben auf dem australischen Kontinent spiegelt. In dieser idealen Umgebung hat Peggy Rismiller als erster Mensch die Geheimnisse um das Urzeittier Echidna, den Igel mit dem Entenschnabel, gelüftet. Wir erfahren über seine Fortpflanzung, seine Ernährung, welche anderen Tiere mit ihm die Insel teilen und über seinen einzigen Feind, den Waran.

Am 04.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Die Fährte des Jaguars - Im Dschungel Guyanas
Guyana, das kleine Land im Norden Südamerikas, ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache dafür: Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen als in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt dabei große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)

Am 04.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Skandinavien - Dänemark
Lange Strände, mildes Klima und "Die kleine Meerjungfrau" von Kopenhagen: Dänemark, wie viele es kennen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Jütlands Urwälder und Feuchtwiesen, in denen Rothirsche, Wildschweine und andere Tiere leben, wie die Kampfläufer mit ihren sehenswerten Balzkämpfen. Bevor der Mensch Dänemark besiedelte, war das Land von üppigen Mischwäldern bedeckt. Der Urwald von Lille Vildmose in nördlichen Jütland ist ein letzter Rest dieser Waldgebiete. Mit seinen 4770 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten gehört dieses Schutzgebiet zu den artenreichsten Nordeuropas. Wildschweine wurden im 18. und 19. Jahrhundert in Dänemark völlig ausgerottet. 1926 wurden sie in den Wäldern von Lille Vildmose wieder angesiedelt. Heute wimmelt es wieder vor lauter schweinischen Waldbewohnern. Ein Glück für den urigen Forst, denn die Tiere pflügen effizient den Boden um und sorgen so für bessere Keimbedingungen vieler seltener Pflanzen. Für die Rothirsche bedeutet das, einen abwechslungsreichen Speiseplan zu haben. Mit ein Grund, warum sie sich schon seit der letzten Eiszeit in den Urwäldern Dänemarks wohl fühlen und bis heute ihr urspünglicher dänischer Stamm Lille Vildmose erhalten geblieben ist. Aber unter ihnen gibt es Wanderer zwischen den Welten. Einige Rotwildrudel lassen sich immer wieder an einsamen Dünen- und Strandgebieten Jütlands sehen.
(Wdh. morgen 5.15-6.00 Uhr)

Am 04.03.17 23:10 - 00:05 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Im Sumpf bringt Shelby seine neuen Arbeitsgeräte zum Einsatz und entdeckt ganz in seiner Nähe eine riesige Geldquelle. Bei Rygaard bringen unkontrollierbare Baumstämme Craig zum Verzweifeln und in Wisconsin kämpfen unterdessen die Woodchucks mit einer instabilen Befestigung. In Florida nimmt Jimmy Smith Abschied.
(Im Anschluss zwei weitere Folgen, bis 1.40 Uhr)

Am 05.03.17 01:30 - 02:00 Uhr auf
ARD-alpha: Radioaktive Rowdys - Die Wildschwein-Plage
Wildschweine haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland explosionsartig vermehrt. Die Folgen sind verheerend: Zerstörte Gärten und Parkanlagen, verwüstete Felder und schwere Verkehrsunfälle. Nicht nur auf dem Land sorgen sie für Unmut. Auch in Großstädten treiben Wildschweine immer öfter ihr Unwesen. Vor allem der durch den Biogasboom stark angestiegene Anbau von Raps und Mais bietet dem Schwarzwild immer neue Nahrung. In vielen Regionen scheint man der Wildschweinplage trotz höherer Abschusszahlen nicht mehr Herr zu werden. Allein in Bayern werden derzeit pro Jahr rund 45.000 Wildschweine erlegt, seit den 70er Jahren hat sich die Zahl verfünffacht. Häufig können die Jäger aber das Wildschweinfleisch nicht weiter verkaufen, da es durch die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer radioaktiv belastet ist. "Faszination Wissen" ist im nordschwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg unterwegs, einer Region, in der die Wildschweine besonders wüten. Wie gehen die Menschen vor Ort damit um? Und welche Möglichkeiten gibt es, den Bestand gezielt einzudämmen?

Am 05.03.17 02:00 - 02:30 Uhr auf
ARD-alpha: Das größte Raubtier der Welt - Die Invasion der Ameisen
In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Sie sind die Müllabfuhr der Natur, weil sie tote Tiere fressen, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. Doch die heimische Ameisenvielfalt ist bedroht - von einem der mächtigsten Organismen auf unserem Planeten. Denn entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie mit biblischen Ausmaßen erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler befürchten, dass sie das Potential haben, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Invasion der argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringt.

Am 05.03.17 02:30 - 03:00 Uhr auf
ARD-alpha: Nashorn oder Meeresschwamm - Was "kostet" eine Art?
Vom Aussterben schöner Arten hört und liest man ständig. Und davon, dass wir sie alle unbedingt retten müssen: Panda, Wal und Nashorn. Aber warum eigentlich? Die meisten Menschen würden vermutlich gar nicht bemerken, wenn es sie nicht mehr gäbe. Tatsache ist: Momentan verschwinden jeden Tag bis zu 130 Arten von unserer Erde. Jede Art vor dem Aussterben zu retten, ist unmöglich. Welche Tiere und Pflanzen sollen wir also mit allen Mitteln retten und welche überlassen wir ihrem Schicksal? Nach welchen Kriterien sollten wir sie bewerten, um die wichtigsten von ihnen zu erhalten? Über diese unbequeme Frage machen sich nicht nur Artenschützer, sondern auch Umweltökonomen Gedanken. Sie glauben, dass eine "wirtschaftliche" Bewertung von Arten eine Lösung sein kann: In welchen Tieren und Pflanzen stecken Wirkstoffe, die wir brauchen? Welche erhalten ihren ganzen Lebensraum und damit hunderte weitere Arten? Und welche Arten bewahren in ihren Genen mögliche Resistenzen gegen Krankheiten? "Faszination Wissen" begibt sich auf die Suche nach ganz besonderen Spezies, wie der Oman-Banane Umq Bir oder dem geheimnisvollen Meeresschwamm Suberites und zeigt, warum eine Art tatsächlich wertvoller sein kann als die andere.

Am 05.03.17 03:00 - 03:30 Uhr auf
ARD-alpha: Sag' mir wo die Blumen sind - Bayerns Wiesen in Gefahr?
Stärker als noch vor 20 Jahren nutzen Landwirte ihre Wiesen inzwischen für den Anbau von Mais oder Raps zur Gewinnung von Bioenergie. In manchem Jahr wurden mehr als 70.000 Hektar Wiesen zu Ackerland umgebrochen - ein großes Problem! Denn dieses Grünland hat nicht nur einen ästhetischen Naturwert. Es schützt den Boden, das Wasser und das Klima, und es ist Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Faszination Wissen begleitet die Schmidts bei der täglichen Arbeit auf ihrem Hof im Steinwald und will herausfinden, wie sich Wiesen selbst in einer intensiven Landwirtschaft nutzen lassen. Und zwar ohne dass sie für den Landwirt zum finanziellen Fiasko werden.

Am 05.03.17 03:30 - 04:00 Uhr auf
ARD-alpha: Auwald statt Ausbau - Neues Leben an der Donau
Einst war die Donau ein lebendiger Strom, der sich sein Bett selber suchte. Er floss mal hier, mal da, und schuf einen ganz besonderen Lebensraum: den Auwald. Heute ist der zweitlängste Strom Europas über weite Strecken in ein Betonkorsett gezwängt. Staustufen zur Stromgewinnung machten dies nötig. Die Folge: Die meisten Auwälder sind verschwunden. Um den Auwald bei Neuburg an der Donau zu retten, soll endlich wieder Wasser durch den Wald strömen. Ein neu gebauter Umgehungsbach, gespeist von Donauwasser, fließt jetzt um eine Staustufe herum und bewässert ihn. Zusätzlich finden ökologische Flutungen statt, bei denen große Mengen Wasser durch den Wald fließen. Seit vier Jahren verfolgt "Faszination Wissen" dieses größte Renaturierungs-Projekt Bayerns und begleitet die beteiligten Wissenschaftler. Wie schnell siedeln sich neue Tiere im Bach an? Wie reagieren Pflanzen und Tiere auf die schwankende Feuchtigkeit? Über allem aber steht die Frage: Ist es möglich, einen zerstörten Auwald wieder zum Leben zu erwecken?

Am 05.03.17 04:00 - 04:25 Uhr auf
ARD-alpha: Glühende Landschaften - verwüsten unsere Urlaubsländer?
Wer liebt nicht Griechenland mit seinen Olivenhainen, Spanien mit seinen weißen Stränden oder Italien mit seinen duftenden Kräutern? Die meisten von uns haben diese Länder schon besucht, auf der Suche nach Erholung, Entspannung und Sonne. Doch nur wenige haben bemerkt, was dort geschieht. Unsere Urlaubsländer drohen zu versteppen, sich von blühenden in glühende Landschaften zu verwandeln. Das liegt nicht nur am Klimawandel, er wird die Situation nur noch mehr verschärfen. Überweidung, zu hoher Wasserverbrauch durch eine Konzentration von Industrie, Landwirtschaft und Tourismus in den Küstengebieten. Der Anbau von wasserintensiven Exporttomaten und Paprika in der ohnehin trockensten Region Europas führt zu Problemen, deren Folgen weit in die Zukunft reichen könnten. Forscher warnen sogar davor, dass sich diese Länder in Landschaften ähnlich der Wüstennation Marokko mit ausgetrockneten Flusstälern verwandeln werden. Noch ist es nicht zu spät - eine Umorientierung ist nötig und möglich. Was dazu passieren muss, ist längst bekannt, aber die Zeit läuft.

Am 05.03.17 08:20 - 09:05 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane.

Am 05.03.17 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, viele Ortschaften, in denen Geschichte bis heute lebendig ist, hunderte Inseln in tiefblauem Wasser - das ist Kroatien. Dalmatien, der Süden, ist ein schmaler, von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem UNESCO-Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. Die üppigen Wälder Kroatiens sind Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild und bilden den Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau. Diese einmaligen Auenlandschaften ertrinken Jahr für Jahr im Wasser. See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher sind dort zu Hause. Und in urigen Dörfern mit 200-jährigen Holzhäusern wohnen mehr Störche als Menschen.

Am 05.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm
Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im "Pine Tree State" Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird. Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!

Am 05.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall

Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.

Am 05.03.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
rbb: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Auf den Inseln Neuseelands und Neukaledonien waren Vögel Millionen Jahre lang die alles beherrschende Tierart. Die ersten Säugetiere kamen erst als Begleiter der Menschen in die Region. So ist es vielleicht keine Überraschung, das einige der hier lebenden Vogelarten, wie schwarze Krähen und Keas, über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügen. In ungewöhnlichen Zeitlupenaufnahmen dokumentiert der Film die Kreativität, Intelligenz und den Einfallsreichtum dieser Vogelarten.

Am 05.03.17 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck
Der Innsbrucker Alpenzoo stellt in seinen Gehegeanlagen und Vogelvolieren, im Aquarium und den Freilandterrarien eine vollständige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraums vor. Das ist weltweit einzigartig. Zudem ist er der höchstgelegene Zoo Europas und beheimatet mehr als 150 Arten der Alpentiere. Neben der Erforschung der Lebensweise alpiner Tierarten zählt der Natur- und Artenschutz zu den zentralen Aufgaben des Zoos.

Am 05.03.17 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Die Macht der Moore - Wie die Natur unser Klima schützt
Intakte Moore speichern in ihrem Torfkörper mehr vom klimaschädlichen CO2 als Wälder. Doch der Hunger nach Agrarflächen nimmt darauf keine Rücksicht. Immer mehr Moore werden trockengelegt. Auch in Deutschland liegt die Zukunft der Moore in erster Linie in den Händen der Landwirtschaft. Im Lauf der Jahrhunderte wurden 95 Prozent der Moore entwässert, haben dabei ihren natürlichen Charakter verloren und wurden zu Agrarland. Dabei bekommen Moore in der Klimadiskussion der vergangenen Jahre einen ständig wachsenden Stellenwert. Lebensthema für den Biologen und weltweit anerkannten Moor-Experten Prof. Michael Succow. Mit seinem ganzheitlichen Denkansatz gehört er zu den prägenden Figuren der Landschaftsökologie. Seinen Schülern und Absolventen will er so viel Moorwissen wie möglich beibringen. "Aus degradierten Mooren entweichen in Deutschland rund 45 Millionen Tonnen Treibhausgase, rund fünf Prozent der gesamtdeutschen Emissionen", so Succow. "planet e." hat Michael Succow bei seinen Moorschutzprojekten und nach Aserbaidschan begleitet. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, das Verständnis über die Zusammenhänge vom natürlichen Klimaschutzpotenzial der Moore an junge Wissenschaftler weiterzugeben. Damit die Renaturierung der Moorgebiete eine Chance hat.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 06.03.17 05:45 - 06:20 Uhr auf
3sat: Ontario - Land des schönen Wassers
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden. Die Dokumentation führt in den "wilden Osten" Kanadas und erzählt von der Kultur der First Nations früher und heute. Dazu zählen die Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe, deren Geschichte von dem Konflikt mit den frühen europäischen Siedlern bis heute geprägt ist. Auf einem Pow-Wow, einem Indianertreffen in Midland, werden Tänze und Gesänge verschiedener Stämme aufgeführt. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" geht es an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, in ein Dorf der Cree. Über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert ist in der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte Marie among the Hurons" einiges zu erfahren: Französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum Christentum zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich äußert sich ein Medizinmann der Ojibwe über das Verhältnis seines Volks zur Natur.
(Wdh. übermorgen 4.30-5.15 Uhr)

Am 06.03.17 06:15 - 06:45 Uhr auf
ZDFinfo: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster – und Bestseller-Autor. Der Förster schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben" der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Die Auflage seiner Bücher: fast eine halbe Million, Übersetzungen in 26 Sprachen. Wie viele Bäume für die Bücher gefällt werden mussten - gar nicht auszudenken. Dabei sind es gerade die Bäume, um die es in seinen Büchern immer wieder geht. Für ihn sind Bäume weit mehr als gewachsenes Holz - Bäume haben ein ausgeklügeltes Kommunikationssystem, er redet sogar vom "Wood Wide Web". Er schreibt von Bäumen, die ihren Nachwuchs stillen, die andere Bäume vor Schädlingen warnen und die alte, längst abgestorbene Kameraden versorgen. Wohlleben leitet einen umweltfreundlichen Forstbetrieb mit dem erklärten Ziel, die "Massenhaltung" von Bäumen in Schnellwachs-Plantagen zu beenden. Der "deutsche Rebell des Waldes", der "Robin Wood aus der Eifel" - Wohlleben lächelt über derartige Helden-Titulierungen. Er ist alles andere als ein romantischer Spinner und auch kein Esoteriker: Er entwickelt Konzepte artgerechter Baumhaltung, mit denen sein Betrieb Geld verdient. Auch er schlägt und verkauft Holz; dazu kommt als weitere Einnahmequelle das Projekt "RuheForst", in dem sich Menschen eine Grabstelle unter einer Buche kaufen können. Die "ZDF.reportage" zeichnet ein Porträt des "Bestseller-Försters", begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt.

Am 06.03.17 06:45 - 07:30 Uhr auf
ZDFinfo: Die geheime Welt der Pflanzen (1/3)
Die biologischen Besonderheiten der Pflanzen ermöglichen es ihnen, alle natürlichen Umgebungen auf der Erde zu erobern - ob Wüste oder Eis, in den Städten oder in den Moorgebieten.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, von 7.30-8.15 Uhr bzw. 8.15-9.00 Uhr)

Am 06.03.17 09:20 - 10:15 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Joe Lindeborg ist in Alaska zurück und die gesamte Crew muss den Preis dafür zahlen. Indessen treffen DJ und Craig nach zwei Jahren wieder aufeinander und in den Sümpfen im Süden des Landes geraten Shelby und Stephanie in ein Wespennest.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag und nächste Woche um dieselbe Zeit)

Am 06.03.17 12:25 - 13:20 Uhr auf
arte: Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Und Feuer ist nicht die einzige Gefahr für die niedlichen Baumbewohner. Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor.

Am 06.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Der Balkanluchs ist die größte, aber auch seltenste Katze Europas. Mazedonischen Wissenschaftlern ist es gelungen, im Mavrovo-Nationalpark nahe der Grenze zu Albanien einen Balkanluchs mit einem Satelliten-Sender auszurüsten. Dieser erlaubt den Wissenschaftlern, die Streifzüge des Luchses nachzuvollziehen. Schließlich gelingt dem Kameramann sogar die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs.

Am 06.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Mit den Wölfen heulen
Nur wenige Tiere haben einen so schlechten Ruf wie der Wolf. In Märchen und Legenden wird er seit Alters her als blutrünstiges, gefräßiges Ungeheuer dargestellt. Auch in Russland, dem einzigen Land in Europa, in dem nach wie vor viele Wolfsrudel in den weiten Wäldern leben, hassen und verfolgen die Menschen den Wolf, weil er gelegentlich Vieh reißt. Der Wolfsforscher Vladimir Bologov ist wohl der einzige Freund, den die Wölfe in Russland haben. Er hat eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, mit der die nächtlichen Räuber wirksam von Rindern, Schafen und Pferden ferngehalten werden - nämlich mit bunten Luftballons! Dabei macht er sich das Misstrauen des vorsichtigen Wolfs zunutze. Noch muss Vladimir für die unblutige Wolfsabwehr viel Überzeugungsarbeit in den meist staatlichen Viehhaltungsbetrieben leisten. Von der traditionellen Wolfsjagd sind russische Jäger und Hirten nämlich nicht so leicht abzubringen, auch wegen des Kopfgelds, das sie von der Regierung für jeden erlegten Wolf bekommen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 06.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1.000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt. Die erste Folge der Reihe stellt das Delta des Essequibo, das selbst vom Weltall aus gut zu erkennen ist, in den Mittelpunkt.

Am 07.03.17 15:15 - 16:10 Uhr auf
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr.Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.

Am 07.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Ozeanien
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel ist Ozeanien.

Am 07.03.17 16:10 - 16:50 Uhr auf
3sat: Göttervögel - Galgenvögel
Faszinierend ist schon die Naturgeschichte des Kolkraben: Raben paaren sich erst mit fünf Jahren und leben in Zweiergemeinschaften. Ihre Balz gehört zu den beeindruckendsten Schauspielen in der europäischen Vogelwelt: senkrechte und steile Sturzflüge, begleitet von knarrenden und glockentönenden Rufen. Einst hemmungslos verfolgt sind die Kolkraben in weiten Teilen Deutschlands verschwunden. Die Alpen waren ihr wichtigstes Rückzugsgebiet. Vor fantastischer Kulisse lassen sich hier damals wie heute die Flugspiele eines Rabenpaares mit seinen Jungvögeln beobachten. Mancherorts, etwa in Brandenburg, feiert der Götter- und Galgenvogel heute ein Comeback. In der heimischen Natur gibt es aber noch eine ganze Reihe andere, interessante Rabenverwandte. Raben- und Saatkrähen etwa, die von vielen Menschen als Plage empfunden werden. Der Eichelhäher, der sich seinen eigenen Wald pflanzt, die "diebische" Elster und ihre kaum bekannte Verwandte, die Blauelster. Rabenvögel gelten gemeinhin als intelligent. Die rotschnabelige Alpenkrähe konnte sich nicht anpassen und ist bei uns ausgestorben, während ihre Schwester mit dem gelben Schnabel, die Alpendohle, Bergwanderer anbettelt oder die Schulhöfe nach weggeworfenen Pausenbroten absucht. Selbst der wohl schlaueste Rabenvogel, der Kolkrabe, tut sich schwer, unser Land wieder zu besiedeln. Was ist also dran am schlauen Raben?

Am 07.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Zu den Quellen des Essequibo (2/5)
Der Kaieteur-Wasserfall des Potaro, eines Nebenflusses des Essequibo, ist einer der mächtigsten und größten Wasserfälle der Erde. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle und das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfälle so einzigartig. Jede Sekunde fließen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht. Der feuchte Nebel schafft einen einmaligen Lebensraum mit baumhohen Bromelien, fleischfressenden Pflanzen und zahlreichen endemischen Tierarten, die nur hier vorkommen.

Am 07.03.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Der wunderbare Waldboden
In einer Handvoll Waldboden tobt ein grandioses Leben. Ohne das Leben unter der Erde gäbe es auch kein Leben darüber. Was sich alles in unserem Boden tummelt, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 08.03.17 04:40 - 05:25 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Zunächst geht es in "Bigfoot – Mythos auf dem Prüfstand" um eine Legende, die immer wieder neue "Nahrung" erhält: Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.
(Wdh. heute 10.45-11.30 Uhr)

Am 08.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Die Tiere der Nacht
Fast zwei Drittel aller Säugetierarten schläft am Tag und geht nur nachts auf Nahrungssuche. Die meisten dieser Nachtgeschöpfe kennen wir nicht, weil wir sie nie zu Gesicht bekommen. Felix ist zum Zoo von Singapur gereist, um die unbekannten Tiere vor die Kamera zu bekommen. Besucher lässt man erst bei Einbruch der Dunkelheit in den Nachtsafari-Park ein. Im Park sind verschiedene Lebensräume angelegt: Wüste, afrikanisches Buschland, tropischer Regenwald, zerklüftetes Hochgebirge und ein nepalesisches Flusstal. Darin tummelt sich eine große Vielfalt von Nachttieren. Eine ausgeklügelte Lichttechnik weist den Besuchern die Wege durch das dunkle Gelände zu den geheimnisvollen Tieren, die nur bei Nacht aktiv sind.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 08.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Grönland
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel ist Grönland.

Am 08.03.17 19:10 - 20:00 Uhr auf
N24: Animalische Schwindler - Können auch Tiere bluffen?
Tarnung und Täuschung sind im Tierreich gang und gäbe. Doch schon lange rätseln Forscher, ob Tiere eine Intelligenz haben, die sie zu bewussten Schwindeleien befähigt. Können Tiere tatsächlich ebenso lügen, wie wir Menschen es tun?

Am 08.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Zu den Quellen des Essequibo (3/5)
Die Region am Oberlauf des Essequibo ist so gut wie unbewohnt. Überhaupt ist Guyana nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. In den Savannen und Wäldern liegen verstreut wenige kleine Indianerdörfer. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der Rupununi-Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf. Über einen Nebenarm, den ebenfalls Rupununi genannten Fluss, versucht das Filmteam per Boot in den Oberlauf des Essequibo und weiter bis in sein Quellgebiet vorzudringen.

Am 09.03.17 10:55 - 11:40 Uhr auf
arte: Wildes Berlin
Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden menschlichen Einwohner Berlins kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Bienenschwärme ernten den Honig von fast einer halben Million Stadtbäume, ein Dachs streift durch einen Hinterhof, und in Gleisbrachen lauern Gottesanbeterinnen auf Beute. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür.

Am 09.03.17 11:40 - 12:35 Uhr auf
arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere
Die urzeitlich anmutenden Tiere bewegen sich unendlich langsam und scheinbar unbeholfen. Tagelang hängen Faultiere regungslos in den Wipfeln der Bäume und sind für den Menschen kaum sichtbar. Doch als eine Art natürliche Gärtner sind sie für den Regenwald von essenzieller Bedeutung. In den letzten Jahren hat die Zahl der weitgehend unerforschten Tiere auch in Costa Rica abgenommen, wo sie seit Urzeiten zu Hause sind. Doch nun nimmt sich das Jaguar Rescue Center, eine Rettungsstation, der bedrohten Tiere an.
(Wdh. übermorgen 8.45-9.35 Uhr)

Am 09.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Amazonien
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel ist Amazonien.

Am 09.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Bei den Gorillas
Diesmal berichtet Felix vom Bwindi-Nationalpark im Norden Ugandas. In dem großen Dschungelgebiet leben verstreut einige Gorilla-Familien. Die sanften Riesen, so werden Gorillas wegen ihrer Friedfertigkeit auch genannt, zählen zu den bedrohten Tierarten. Ihr Bestand wird täglich von Rangern des Nationalparks kontrolliert, dennoch gelingt es Wilderern immer wieder, Gorilla-Mütter zu töten, um sich der Babys zu bemächtigen. Lebende Gorilla-Babys sind auf dem Schwarzmarkt eine heiß begehrte "Ware". Auch die Bauern, die rund um den Nationalpark Felder angelegt haben, versuchen weiter in den Dschungel, den Lebensraum der Gorillas, vorzudringen und ihn für den Teeanbau zu roden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 09.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Ausgesetzt im Bärenland
Als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter hat Chris Swanda schon oft unter Beweis gestellt, dass er über starke Nerven verfügt und auch in brenzligen Situationen die Übersicht behält. In seiner Freizeit läuft der Survival-Trainer aus South Carolina gerne barfuß im Wald herum. Außerdem hat er die Überlebens-Experten der Doku-Serie per Email wissen lassen, dass er jede Prüfung, die man ihm stellt, genauso souverän meistern werde, wie die Profis. Gesagt, getan: In der Wildnis Ontarios darf der selbstbewusste Naturbursche seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Am 09.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Zu den Quellen des Essequibo (4/5)
Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die kleine Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros traditionell Rinder hüten. Unterwegs wird bei der größten Ranch des Landes haltgemacht - und das legendäre Osterrodeo besucht. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt. Wissenschaftliche Verstärkung kommt durch Professor Martin Oczipka, einen Spezialisten für Geoinformation und Vermessungswesen. So bricht das Team auf ins Niemandsland der Acaraiberge direkt an der Grenze zu Brasilien - in der Regenzeit eine große Herausforderung für Mensch und Material. Auf der Route treffen sie unter anderem auf majestätische Storchenvögel, sogenannte Jabirus, Gürteltiere, Jaguare und Königsgeier.

Am 09.03.17 23:55 - 01:00 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Diese Episode beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Kosten, die durch die Klimaerwärmung entstehen. Dabei könnten Gegenmaßnahmen sich auch als profitabel erweisen. Hollywood-Schauspielerin Jessica Alba trifft drei Mitglieder des "Climate Corps", eines innovativen, universitären Ausbildungsprogramms. Zweck dieses neuen Studiengangs ist es, amerikanische Großunternehmen davon zu überzeugen, dass Nachhaltigkeit ihre Gewinne erhöhen kann. Für seine Nachforschungen reist Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman nach Ägypten. Friedman will herausfinden, inwieweit der Anstieg des Getreidepreises in Kansas sich auf die politische Situation in Kairo auswirkt und welche Zusammenhänge bestehen. TV-Moderator Chris Hayes trifft US-Bürger, die bis heute unter den Folgen des Supersturms Sandy leiden. Das katastrophale Naturphänomen hat ihre Existenz für immer verändert.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)

Am 10.03.17 07:15 - 07:30 Uhr auf
SWR: Wie entsteht ein Naturfilm?
"Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt, wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier-und Naturdokumentation von einer Stunde Länge herzustellen. Getreu ihrem Motto "das Unbekannte im Bekannten zeigen" gehen die Männer auf die Pirsch, um Moschusochsen, Walrosse und Krokodile oder Gams, Steinbock und Adler zu filmen und suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten. Modernste Kameratechniken helfen dabei, auch die Kleinen groß in Szene zu setzen oder die oft unzugänglichen Naturlandschaften darzustellen. Dabei kommen Hubschrauberflüge, Kamerakräne und -schlitten, Zeitlupen- und Zeitrafferkameras und vieles mehr zum Einsatz. Neben all der Technik brauchen die Tierfilmer aber vor allem eines: unendlich viel Geduld.

Am 10.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Der Main
Der Main zieht sich in vielen Windungen über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland, vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. In den 1960er- und 70er-Jahren glich der Main mehr einer Kloake als einem Fluss. In den letzten Jahrzehnten korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten wie Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchse und Fischadler. Auf seinem langen Weg fließt er an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbei, Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge säumen seinen Weg. Der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur, gezügelt und doch unbändig.

Am 10.03.17 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3)
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.
(Wdh. übermorgen 14.30-15.15 Uhr)

Am 10.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Washington
Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans. Wasser ist hier allgegenwärtig, denn von der Olympic-Halbinsel her mit ihrem Gebirgszug erhält der Bundesstaat viel Regen und Schnee. Für die Entwicklung der Regenwälder ist das Wasser sehr bedeutend. Doch die Regenfälle transportieren unsichtbare Giftstoffe mit sich, die sich zerstörerisch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirken.

Am 10.03.17 11:50 - 12:35 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3)
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.
(Wdh. übermorgen 15.15-16.00 Uhr)

Am 10.03.17 12:35 - 13:20 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3)
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.
(Wdh. übermorgen 16.00-16.45 Uhr)

Am 10.03.17 14:05 - 15:00 Uhr auf
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass von einem "Superorganismus" die Rede ist. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.

Am 10.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wenn die Bären kommen
Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. Im Nachbarland Österreich sind inzwischen etwa 30 an der Zahl in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt vor rund zehn Jahren angefangen. Es gefiel den zottigen Gesellen gut in der Steiermark und sie vermehrten sich. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genau so verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Haupstadt Trento sofort für Wirbel! Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreif-Truppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.

Am 10.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Alaska
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel ist Alaska.

Am 10.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Zu den Quellen des Essequibo (5/5)
Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai-Indianer und einen Spezialisten für Geoinformation aus Dresden ist das Expeditionsteam auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu, unterwegs. Hier betreten die Filmemacher Marion Pöllmann, Rainer Bergomaz und ihr Team zum ersten Mal Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Bis zur Quelle müssen sich die Filmemacher durch eine undurchdringliche grüne Hölle schlagen.

Am 10.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel
Für die Politik gelten Biokraftstoffe als die Wunderwaffe gegen den Klimawandel. Denn sie sollen gegenüber fossilem Diesel Treibhausgase einsparen - eine umstrittene Theorie. Im Namen des Klimaschutzes landen pro Jahr Millionen Tonnen Raps, Soja und Palmöl im Tank. Um den Bedarf zu decken, sind riesige Mengen Rohstoffe nötig. Rund um Biokraftstoffe hat sich daher eine milliardenschwere und mächtige Industrie entwickelt. Für Biodiesel stirbt der Regenwald und mit dem Wald stirbt die biologische Vielfalt. Die Filmemacher fragen nach bei EU-Politikern, Grünen und Lobbyisten. Wie steht es wirklich um die Ökobilanz von Biosprit?

Am 10.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Kanadas wilder Westen
Die Reisemöglichkeiten in der westlichen Provinz Kanadas sind fast so unendlich wie die Weite ihrer Wälder und die Anzahl der schneebedeckten Berggipfel. Naturfreunde kommen in British Colombia voll auf ihre Kosten. Filmautor Gerhard Amm erlebt Vancouver Island mit seiner wilden Westküste: Von Telegraph Cove geht es hinaus in die Johnstone Strait zum Whale Watching. In Campbell River startet Amm anschließend mit dem Buschflieger zur Knight Inlet Lodge. In dem Bärencamp hat er beste Voraussetzungen zur Beobachtung der mächtigen Grizzlys. Von Port Hardy geht es nach Bella Coola, einer Siedlung an dem gleichnamigen Fluss. Hier besucht Gerhard Amm Silyas Sounders vom Stamm der Nuxalk-Indianer. Er ist einer der berühmtesten Totemschnitzer. Mit dem Schlauchboot treibt Amm dann auf dem Atnarko River und beobachtet die Bären beim Lachsfang. Dann geht es über den Heckman Pass in die Chilcotin-Cariboo-Region. Hier kann man in der historischen Hat Creek Ranch die Zeit des Goldrauschs nacherleben. Über die wunderbare Duffey Lake Road geht es zum Abschluss der Reise nach Vancouver.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

Am 10.03.17 20:45 - 21:15 Uhr auf
tagesschau24: Die Klimaretter der Arktis
Eine verrückte Idee? Mit Elchen, Bisons und jakutischen Pferden will Familie Zimow den Klimawandel verlangsamen - ein besonderes Vorhaben und eine besondere Familie. In Russlands fernem Osten, in Tscherski am Kolyma-Fluss, haben Vater und Sohn Zimow eine Polarstation aufgebaut, wo ausländische Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung studieren. Noch zu Zeiten der Sowjetunion zog der Wissenschaftler Sergej nach Tscherski. Seitdem erforscht er Russlands Permafrost, die dauerhaft tiefgefrorene Erde der Arktis. Er war einer der ersten, der feststellte, dass aus den Seen der Arktis Methan entweicht - ein Klimakillergas. Russland erwärmt sich mehr als doppelt so schnell im Vergleich zum Rest der Welt, und der letzte Winter war der ungewöhnlichste arktische Winter überhaupt. Wenn die Eisadern in der Erde schmelzen, bleiben trockene Erdhügel zurück, zerklüftete Landschaften entstehen. Auf der Yamal-Halbinsel bläht sich der Tundra-Boden wie ein Luftballon auf und platzt. Manchmal entstehen so riesige Erdlöcher. Sergej und Nikita Zimow haben eine kühne These: Sie wollen das Ökosystem der Eiszeit wiederherstellen, um den Permafrost in die Arktis zurückzubringen. Und dafür brauchen sie Tiere - viele Millionen Tiere.
(Wdh. übermorgen 7.45-8.15 Uhr)

Am 11.03.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Schmetterlinge - Wie leben sie und warum sterben sie aus?
Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Erde. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie - und sterben aus: 80 Prozent stehen auf der "Roten Liste gefährdeter Tiere". Wie funktionieren die Falter, welche Metamorphose machen sie durch, und wie kann man sie retten? Die "X:enius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner sammeln Raupen und Puppen im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau und sprechen mit Experten.

Am 11.03.17 08:20 - 09:05 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane.

Am 11.03.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Die Wölfe kommen
Wieder einmal ist ein Wolf in Bayern aufgetaucht. Anfang August 2015 hat ein "hundeartiges Tier" im Landkreis Miesbach eine Schafherde angegriffen. Eine genetische Analyse bestätigte den Verdacht: Ein Wolf hat die Schafe in der Nacht vom 6. auf den 7. August gerissen. Die Nachricht sorgte für Furore, denn es ist nicht der erste Fall. Schon 2006 tauchte der erste Wolf in Oberbayern auf - er und seine Nachfolger stammen aus der italienischen Südwestalpenpopulation. Aber auch von den südöstlichen Ländern Europas wie Kroatien und Slowenien breiten sich die Wölfe wieder aus - Schritt für Schritt erobern sie sich die Alpen zurück. Denn dort ist noch Platz für junge Wölfe, die einen neuen Lebensraum suchen müssen. Im Rewilding Europe Projekt in Portugal, dem westlichsten Küstenstaat Europas, sind die Iberischen Wölfe willkommen. Denn für den nachhaltigen Tourismus ist die Rückkehr der großen Räuber wie Wolf und Luchs überaus wertvoll. In Zukunft sollte man nicht mehr nach Nordamerika reisen müssen, um Wölfe beobachten zu können – so die Vision der Organisation. Und wie es die Beispiele in Europa zeigen – die meisten Halter von Nutztieren haben dank ausgebildeter Herdenschutzhunde und elektrischer Zäune kaum mehr Schaden durch die Wölfe.

Am 11.03.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Cachique - Der schwarze Kaiman
Tief in den Wäldern Südamerikas, in Guyana, verfolgt das Kamerateam die Abenteuer des kleinen Mohren-Kaimans Cachique und erfährt dabei viel über das Leben der größten und mächtigsten Süßwasserechsen der Erde. Zu sehen ist, wie seine Mutter den Nesthügel gegen eine Herde Nabelschweine verteidigt. Fast gleichzeitig schlüpfen die jungen Kaimane aus den Eiern und wie auf Kommando laufen sie gemeinsam zum Fluss. Cachique ist noch einer von vielen. Sein Name bedeutet zwar Häuptling, aber erst nach und nach wird der kleine Kaiman seinem großen Namen gerecht. Er entwickelt sich über die Jahre hin zu einem stattlichen Tier, das sogar über ein eigenes Revier herrscht. Seine Selbstsicherheit aber bringt ihm schließlich auch Probleme. Als er sich wieder einmal an den Haustieren vergreift, wird er gefangen, gefesselt und kurzerhand umgesiedelt. Er landet schließlich flussaufwärts in einem fremden Gebiet, weitab von den Dörfern der Menschen, in Nachbarschaft von vielen anderen, viel größeren Kaimanen.

Am 11.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Unglücksrabe, Galgenvogel, Vogelmörder oder Lämmerkiller - kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film taucht ein in die Welt der heimischen Rabenvögel und begibt sich auf eine Reise vom Hochgebirge bis zur Nordsee. Raben sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen, sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel von der Alpendohle bis zum Kolkraben.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)

Am 11.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Skandinavien - Norwegen
In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich bis heute ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde aus dem Fels. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)

Am 11.03.17 23:40 - 02:30 Uhr auf
ARD: Grzimek
Spielfilm. Als Tierschützer eine Legende, für seine Mitmenschen ein Rätsel - das hervorragend besetzte Biopic schildert Bernhard Grzimeks Kampf für Tier- und Naturschutz, zeigt Grzimek aber auch als widersprüchlichen, moralisch ambivalenten Charakter. Mit seiner Sendung "Ein Platz für Tiere" erreichte er Millionen und veränderte den Blick ungezählter Zuschauer auf Tier- und Umwelt.
(Wdh. übermorgen 12.35-14.00 Uhr im mdr)

Am 12.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Weißes Gold
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.

Am 12.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die große Kälte
Der Winter ist mit voller Härte über den Nordosten der USA hereingebrochen, aber nur unter diesen unwirtlichen Bedingungen läuft das Holzgeschäft auf Hochtouren. Auf dem steinhart gefrorenen Boden kommen die Pelletier-Brüder mit ihren schweren Maschinen bestens voran und fräsen sich durch den Wald. Je mehr Holz gefällt wird, desto schneller muss es auch weiter verarbeitet werden. Die Männer an den Entastern und Forstschleppern, den so genannten "Skiddern", arbeiten unter Volldampf, damit das wertvolle Gut zum Sägewerk transportiert werden kann.

Am 12.03.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
ARD-alpha: Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr
Weltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivilgesellschaftliche Aktivisten vor. Die Maßnahmen reichen von einschränkenden Gesetzen und bürokratischen Auflagen über Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung durch Geheimdienste oder Polizei. In mehr als 60 Ländern sind in den letzten Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden und ihnen den ausländischen Geldhahn abzudrehen. Barbara Unmüßig beschreibt in diesem Vortrag, wie politische und ökonomische Eliten die Repression von Protest und unerwünschtem Engagement rechtfertigen, und wie zivilgesellschaftlichen Akteuren immer mehr die demokratische Teilhabe und die Verteidigung fundamentaler Rechte verwehrt wird. Barbara Unmüßig ist Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

Am 12.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Ein Prinz unter Indianern
Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Sein Bericht über die Brasilienreise macht ihn zu einer allseits geachteten Koryphäe der Naturwissenschaften. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. 1832 beginnt er mit dem Maler Karl Bodmer eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest. Prinz zu Wied war eine glückliche Synthese zwischen Forscher und Weltmann. Er begeisterte sich in enzyklopädischer Weise für alles, was ihm begegnete. Ihm verdanken wir das Wissen um eine Welt, die es längst nicht mehr gibt.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)

Am 12.03.17 19:35 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Im Dschungel Südostasiens
Fliegende Schlangen, Eidechsen und Frösche. Im Regenwald zwischen Sumatra und Neuguinea gibt es mehr fliegende Wirbeltiere als an irgendeinem anderen Ort auf der Erde. Der Grund ist eine faszinierende Riesen-Baumart. Erstmals ist es Naturfilmern gelungen, die Heimat dieser Giganten in den undurchdringlichen Wäldern Südostasiens zu dokumentieren. Dabei sind ihnen auch seltene Eindrücke in das Sozialleben der Orang Utans gelungen: Die Naturfilmer konnten bislang unbekannte allzu menschliche Verhaltensweisen festhalten. Dafür brauchten sie nicht nur versteckte Kameras, sondern auch einen Spezialkameramann mit Kletterausbildung und fanden ihn in dem unerschrockenen James Aldred, der Höhenangst nur aus dem Duden kennt. Im Gespräch mit Markus Mooslechner sprechen die beiden Naturfilmer James Aldred und Matt Hamilton ganz ungeschminkt über alle Faszinationen und Schwierigkeiten, bei der Entstehung dieses einzigartigen Film aus den Wäldern Südostasiens.
(Wdh. kommende Nacht 0.25-0.50 Uhr)

Am 12.03.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wölfe und Luchse in Norddeutschland - Rückkehr der Raubtiere
Seit 2015 laufen in der Lüneburger Heide Wölfe eines bestimmten Rudels durch Dörfer, folgen Spaziergängern, betteln an Autofenstern und verängstigen die Menschen in der Heide. Diese Tiere zeigen ungewöhnlich wenig Scheu. Offenbar haben sie sich an Menschen gewöhnt. Vielleicht wurden sie von ihnen angefüttert. Die Aufregung und Empörung steigt bis zur Panik in der Bevölkerung, als ein Wolf unweit eines Kindergartens gesehen wird. Im Niedersächsischen Parlament nutzt die Opposition die Diskussionen um den Wolf zum Angriff gegen den Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz von Bündnis 90/Die Grünen. Verunsicherung herrscht. Es wird beschlossen, auffällige Wölfe zu betäuben und zu besendern, um sie unter Kontrolle zu haben. Und im Zweifelsfall sollen sie getötet werden. Aus dem Harz heraus verbreiten sich die Luchse im Land und fallen dadurch auf, dass sie auch schon mal Rehe am Dorfrand oder in Vorgärten reißen. In Bayern werden immer wieder Luchse abgeschossen oder vergiftet. Vereinzelt auftauchende Wölfe verschwinden im Alpenland fast immer nach kurzer Zeit spurlos. Und dann war da die Sache mit dem Problembär Bruno. Seine Tötung verschaffte der bayrischen Regierung 2006 weltweite Kritik. Die von Bruno traumatisierten Bayern fürchten sich vor dem nächsten Braunbären, der aus Italien einwandern könnte. Eines Tages wird er kommen.

Am 12.03.17 22:15 - 23:00 Uhr auf
ARD-alpha: Grzimeks Erbe in Afrika
Bernhard Grzimek war Tierarzt, Verhaltensforscher, langjähriger Direktor des Frankfurter Zoos, erfolgreicher Tierfilmer, Moderator und Autor. Jahrzehntelang hat er für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Der Schweizer Biologe Dr. Markus Borner ist einer der Naturschützer, der mit Prof. Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er den Kinofilm "Serengeti darf nicht sterben". Genau dort, in der Serengeti, arbeitet Dr. Borner. Einst führte er hier mit Grzimek die Tierzählungen aus der Luft durch - im "Fliegenden Zebra", einem in Zebrastreifen lackierten einmotorigen Flugzeug. Gemeinsam reisten sie auch in den Kongo zu den Berggorillas und in andere afrikanische Staaten. Wir haben Dr. Borner auf einer Rundreise begleitet und nachgeschaut, was aus dem Erbe des Tierschützers Grzimek geworden ist.

Am 13.03.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 13.03.17 07:15 - 08:00 Uhr auf
ZDFinfo: Unter Bären - Leben mit dem Grizzly
Der Bär - eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt. Er ist wild und unberechenbar. Wenn Mensch und Bär in der Wildnis aufeinandertreffen, endet das nicht selten tödlich. In Alaska lebt ein Mann, der beweist: Mensch und Bär können friedlich zusammenleben. Seit zwanzig Jahren lebt Charlie Vandergaw Seite an Seite mit Braun- und Schwarzbären und hat eine innige Beziehung zu den Tieren aufgebaut.

Am 13.03.17 08:00 - 08:45 Uhr auf
ZDFinfo: Killerbienen - Ein Leben für die Königin
Die Doku zeigt das faszinierende Leben der Afrikanischen Killerbienen, die alles daran setzen, um das Überleben ihrer Königin zu sichern und vor deren Schwärmen selbst Elefanten in Panik geraten.

Am 13.03.17 08:45 - 09:30 Uhr auf
ZDFinfo: Anakonda - Tödliche Riesenschlange
Nur wenige Schlangen werden mehr gefürchtet und weniger verstanden als die Anakonda. Wir reisen in den amazonischen Regenwald, um die Wahrheit über die mythische Bestie zu erkunden.

Am 13.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band

Das "Grüne Band" verbindet von der Ostsee bis zum Vogtland auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten Seltene Tiere wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Vor einem viertel Jahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Am Grünen Band sind tierische Grenzgänger unterwegs wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs groß ziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der ehemaligen DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der ehemaligen Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.

Am 13.03.17 12:00 - 12:30 Uhr auf
ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus

Eindringlinge sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Königskrabbe, Rotfeuerfisch und Feuerameise zählen zu den erfolgreichsten Eroberern. Wenn sie sich erst einmal eingenistet haben, wird man sie nur schwer wieder los. So auch der Pinienprozessionsspinner, ein unscheinbarer Falter. Er stößt gerade immer weiter Richtung Deutschland vor. Seine Raupen fressen Kiefernnadeln. Im Winter 2010 haben sie die schlimmsten Fraßschäden seit 20 Jahren in Frankreichs größtem Forst angerichtet. Forscher versuchen die Ausbreitung der Prozessionsspinner zu stoppen, nicht zuletzt, weil ihre Brennhaare Asthmaanfälle und Allergien auslösen. Ein Wettlauf mit der Zeit.

Am 13.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Ostpreußens Küste - Elche, Sand und Seeadler
Der Film erzählt von einer Reise vom frischen Haff über Königsberg und flussabwärts entlang der Memel bis zum Kurischen Haff. Menschen, die in und von der Natur leben, führen den Zuschauer in die jeweiligen Regionen mit ihrer typischen Tierwelt. Archivbilder zeigen Landschaften Ostpreußens aus den 1930er-Jahren im Vergleich. Die filmische Reise beginnt im Winter am Frischen Haff, zeigt die Überschwemmungen an der Memel im Frühjahr, die Riesendünen auf der kurischen Nehrung in der Sommerhitze und endet an der Vogelwarte Rossitten mit dem Herbstzug der Vögel. Im Wald mit seinen vom Wind bizarr verformten Kiefern leben Wildschweine, Füchse und sogar Elche.

Am 13.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Afrika
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel ist Afrika.

Am 13.03.17 20:15 - 22:00 Uhr auf
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz - vor allem das Tessin - durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs.

Am 14.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wälder, Bären, goldene Kuppeln
Der Dnjepr ist der wichtigste Fluss der Ukraine und der drittlängste nach Wolga und Donau in Europa. Er entspringt in den waldreichen russischen Waldaihöhen und fließt auf seinem 2.285 Kilometer langen Weg durch Russland, Weißrussland und die Ukraine. Bis zur ukrainischen Grenze ist der Dnjepr kaum verbaut. Er fließt durch naturbelassene Landschaften, die im Vergleich zu Deutschland dünn besiedelt sind. In den russischen Wäldern leben noch Bären, in Weißrussland begegnet man Wölfen und Elchen. Sein Weg führt durch das Sperrgebiet von Tschernobyl, vorbei an der Stadt Kiew mit ihren goldenen Kuppeln, bevor der Dnjepr durch die weiten Ebenen des ukrainischen Südens fließt. Hinter Kiew wird der Fluss immer wieder aufgestaut. Über eine Kaskade riesiger Stauseen fließt er ruhig und gemächlich zum Schwarzen Meer. Auf den Inseln in den Stauseen leben Wildschweine. Schildkröten und Wasservögel nutzen die riesigen Wasserflächen. Unter Wasser wachsen Muscheln an den Resten der gefluteten Bäume. Sie bieten Krebsen und Fischen Schutz.

Am 14.03.17 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Jäger der fliegenden Flüsse
Der gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens. Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über dem Regenwald durch Verdunstung entstehen.

Am 14.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Wildpferde und Störche

Ostpreußen - ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet. Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers wird diese abgelegene Region Osteuropas in diesem Film zu allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften arg verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln.

Am 14.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Der Dachs mit der Glatze
Felix Heidinger hat sich bei den Dachsen umgesehen und dabei eine seit Jahrhunderten an einem bewaldeten Hang gelegene, unterirdische Dachsburg entdeckt. Die alteingesessenen Dachs-Clans haben im Laufe der Zeit ein weitverzweigtes Höhlensystem mit vielen Nebenkammern und Gängen in den Berg gegraben. Aufgefallen ist Felix ein Clan-Chef, der krank war und von einem jüngeren Rivalen aus dem Revier vertrieben wurde. Doch Tassilo, der Dachs mit der Glatze, gibt nicht auf. Er geht auf Wanderschaft, um sich ein neues Revier und auch ein neues Weibchen zu erobern.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 14.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Abenteuer Klima - Indien und Himalaya
Klimawandel - gibt es den wirklich? Und was passiert vor Ort, wenn ein natürliches System plötzlich aus der Balance kippt? Diese und noch viel mehr Fragen nahm die holländische Abenteurerin und Wissenschaftsjournalistin Bernice Notenboom mit auf ihre Forschungsreise rund um den Globus. Sie traf besorgte Wissenschaftler, viele verunsicherte Menschen, aber auch solche, die entstehende Probleme kompetent und beherzt anpacken. Das heutige Ziel sind Indien und der Himalaya.

Am 14.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Den letzten überleben die Hunde
Nasse Kleidung kühlt den Körper aus, deshalb muss Green Beret Terry Schappert in Rumänien schnell handeln. Seine besten Freunde haben ihn in den Karpaten ausgesetzt - mitten in einem See, in zwei Grad kaltem Wasser. Nachdem sich der Elitesoldat mit letzter Kraft ans Ufer gekämpft hat, entzündet er ein Feuer, um seine Survival-Montur zu trocknen. Danach erwartet ihn ein beschwerlicher Marsch durch die Wildnis, denn das nächste Dorf ist 24 Kilometer entfernt. Der Army-Veteran ist bei der schweren Prüfung in Transsilvanien vollkommen auf sich allein gestellt.

Am 14.03.17 23:15 - 00:00 Uhr auf
PRO7 MAXX: Ware Tiger
Der Tiger verliert seinen natürlichen Lebensraum, Klimaveränderungen und rücksichtslose Jäger gefährden den Fortbestand der prächtigen Raubkatzen auf unserer Erde. In China gibt es immer mehr "Tigerfarmen", um die stetig wachsende Nachfrage nach Tigerprodukten zu bedienen. Reporter Adam Yamaguchi begibt sich auf eine Undercover-Mission in die schmutzige Welt des Tigerhandels.

Am 15.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.

Am 15.03.17 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Im Reich der heiligen Pflanzen
Der deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen.Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine Umweltinitiative gegründet.

Am 15.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Der König des Regenwaldes
Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundestaat Queensland, verehrten Jahrtausende lang einen Riesenvogel und lebten mit ihm im Einklang. Der weiße Mann aber hat es in nur 200 Jahren geschafft, diesen Vogel, den Kasuar, fast auszurotten. Felix zeigt das jetzige Leben des Kasuars und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben. Der Kasuar ist wirklich ungewöhnlich. Er wird 1.90 Meter groß und wiegt dann über 80 Kilogramm. Er kann, obwohl er ein Vogel ist, nicht fliegen. Dafür läuft er umso schneller. Im Ernstfall verteidigt er sich mit kräftigen Tritten und zwei "Killer-Krallen", die zwölf Zentimer lang sind. Eigentlich ist der Riesenvogel ein harmloser Vegetarier. Er ernährt sich von den Früchten im Regenwald. Doch weil breite Straßen und Städte immer weiter in seinen Lebensraum hineingedrungen sind, hat sich der Kasuar, der Not gehorchend, an veränderte Lebensbedingungen gewöhnt und frisst ganz gern die Abfälle der Menschen. Die Nähe zu menschlichen Behausungen ist für ihn höchst gefährlich. Immer wieder werden Kasuare von Autos angefahren und dabei getötet oder verletzt. Manchmal gelingt es, ein Tier wieder gesund zu pflegen oder verwaiste Jungvögel aufzupäppeln und auszuwildern.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 15.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Großbritannien - Herbst und Winter
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 15.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Kurz mal die Welt retten? - Klimaschutz im Selbstexperiment
Elf Tonnen Treibhausgase pro Kopf und Jahr: Das ist die statistische Bilanz für den modernen Lebensstil. Der oft sorglose Umgang mit den Ressourcen hat großen Einfluss auf das Klima. Lässt sich diese Bilanz verbessern und trotzdem gut leben? Reporterin Nina Schmidt macht den Selbstversuch: Was kann jeder im Alltag ändern, um Klima und Umwelt zu schützen?

Am 16.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf
BR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark im Westen Estlands in einen riesigen See. So ist die Region kurz nach der Schneeschmelze nur noch mit dem Boot zu erreichen.

Am 16.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Mit dem Biber auf Reisen

Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger stellt eins der größten Nagetiere vor, den Biber. Über 30 kg kann der Biber schwer werden - ein kräftiges Tier und ein höchster geschickter Baumeister. Seine Biberburgen, Staudämme und Untertunnelungen erschafft er sich da, wo er sie braucht. Leider ist der geeignete Lebensraum für die rund 2000 Biber, die in Bayern heimisch sind, sehr begrenzt. Mehr Tiere kann das Land kaum verkraften. In Rumänien, in den wilden Karpaten, sind "überzählige" bayerische Biber willkommen. Felix Heidinger berichtet von einem Biber-Umsiedlungsprojekt - einer langen Reise von zwei Biberfamilien nach Rumänien. Er zeigt, welche Überraschungen sich ereigneten, als man den Bibern dort Burgen gebaut hatte, in die sie einziehen sollten.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 16.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Insel des Todes
Am Ufer entlang oder mitten durch den Dschungel? Survival-Profi Jake Zweig wurde von seinen besten Kumpeln auf der Vulkaninsel Zapatera im Nicaraguasee ausgesetzt, dem größten Binnensee Mittelamerikas. Vor dort aus muss der Ex-Navy-Seal innerhalb von 100 Stunden einen Weg zurück in die Zivilisation finden. Die wenigen Einheimischen, die auf dem Eiland leben, verteilen sich auf eine Handvoll Siedlungen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, welchen Weg der Elitesoldat in der Wildnis wählt.

Am 16.03.17 23:55 - 01:05 Uhr auf
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Hollywood-Schauspieler Matt Damon zeigt, wie sich extreme Hitzewellen auf die Gesundheit auswirken können. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse legt Damon dar, wie der Klimawandel und die steigenden Temperaturen zu einem nationalen, aber auch internationalen Problem der Gesundheitsfürsorge werden. Schauspieler Michael C. Hall reist nach Bangladesch, um aufzuzeigen, inwieweit der Klimawandel die Menschen in den kommenden Jahrzehnten betreffen kann. Prognosen besagen, dass Bangladesch schon bald zu 17 Prozent unter Wasser stehen könnte. Durch den Klimawandel soll zudem die Anzahl der Flüchtlinge im Jahr 2050 weltweit auf 150 Millionen Menschen steigen. Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman besucht nach Syrien und Ägypten den Jemen, um herauszufinden, wie sich der Klimawandel auf die instabile politische Situation im Nahen Osten auswirkt.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.55 Uhr)

Am 17.03.17 03:50 - 04:45 Uhr auf
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr.Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.

Am 17.03.17 15:00 - 16:00 Uhr auf
NDR: Das Jahr der Auerochsen
Mitten im Naturpark Solling-Vogler im Weserbergland liegt ein ganz besonderer Wald. Seit zehn Jahren lässt man hier die Tradition der im Mittelalter weit verbreiteten Hutewälder wieder aufleben. Damals schickte man Schweine, Pferde und Auerochsen zur Fütterung in den Wald. Nachdem die Auerochsen ausgestorben waren, wurden in Deutschland Rückzüchtungen vorgenommen. Herausgekommen ist dabei das Heckrind, das zusammen mit den aus England stammenden Exmoorponys in Herden im Hutewald Solling-Vogler lebt. Neuanpflanzungen durch den Menschen und die Mitarbeit der Tiere, die mit ihren Hufen und Mäulern das Gestrüpp niedrig halten und den Graswuchs fördern, führen zu lichten, manchmal fast parkähnlichen Waldabschnitten. Eingerahmt von baumbestandenen Weiden ergibt sich so eine zauberhafte Landschaft mit einer eigenen Wachstumsdynamik, die auch seltenen Insekten, Vögeln und Fledermäusen eine neue Heimat gibt.

Am 17.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Der Wald der Schlangen
Eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten: Zum Auftakt der neuen Staffel kämpfen sich Jeff Zausch und sein Survival-Kompagnon "EJ" Snyder durch Brasiliens Araukarienwälder. Dort ist es permanent feucht und nachts droht Gefahr durch Unterkühlung. Deshalb braucht man zum Überleben ein Lagerfeuer und einen trockenen Unterschlupf. Im dichten Unterholz streifen zudem wilde Tiere umher. Hier müssen sich die Männer in der lebensfeindlichen Umgebung besonders vor den gefährlichen Giftschlangen in Acht nehmen.

Am 18.03.17 03:00 - 03:25 Uhr auf
phoenix: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse
Zwar bietet der Pfälzerwald gute Revierbedingungen für Luchse. Ohnehin waren die großen Katzen einst in dieser Region heimisch. Ob die Wiederansiedlung klappt, ist allerdings fraglich, wie schlechte Erfahrungen mit einem Luchsprojekt in Bayern zeigen. Die ersten Luchse, die jetzt in das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands verbracht wurden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere auch aus der Schweiz folgen. Wenn alles klappt und sich die anmutigen Tiere fortpflanzen, werde sich das auch auf das ökologische Gleichgewicht auswirken, so die Hoffnung der federführenden Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Vor allem Schalenwild wie zum Beispiel Rehe stehen auf dem Speiseplan der Katzen, die so groß wie ein Schäferhund werden können. Die Luchse sorgen dafür, dass sich schwache Tiere nicht weiter vermehrten. Ob sich die hohe Investition von rund 2,75 Millionen Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren tatsächlich lohnt, muss sich noch zeigen. Einfangen, Transport und Quarantäne der Tiere kosten rund 10 000 Euro pro Luchs. Die weiteren Gelder fließen unter anderem in ein projektbegleitendes Monitoring, Öffentlichkeits- und Akzeptanzarbeit. Nicht nur die hohen Kosten, auch schlechte Erfahrungen aus Bayern lassen das rheinland-pfälzische Wiederansiedlungsteam sehr behutsam vorgehen. Im Bayerischen Wald beklagen Naturschützer regelmäßig erschossene und vergiftete Tiere, darunter auch trächtige Weibchen. Luchse sind geschützt, das Töten ist eine Straftat. Doch von den Tätern fehlt meist jede Spur. Damit es erst gar nicht zu solchen Luchstötungen kommt, hat das Pfälzer Team der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz monatelang für die Akzeptanz in der Bevölkerung geworben.Zwei Hunde wurden auf den Duft des Luchses trainiert, und natürlich mussten Förster, Jäger und Viehhalter über das Vorhaben informiert - zum Teil auch davon überzeugt - werden. "planet e." hat das Pfälzer Luchsprojekt von Anfang an beobachtet und ist dabei, wenn die slowakischen Luchse erstmals den Pfälzerwald erkunden.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)

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Veranstaltungen


23.04.2017

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Gemünd)
Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen.
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23.04.2017

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden, Vogelsang IP)
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für gelände
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23.04.2017

Frühlingswanderung durch den Meulenwald
(54293 Trier-Quint)
Walderlebnisnachmittag für Familien
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23.04.2017

20. Forstlehrgartenfest
(16845 Neustadt (Dosse))
Zum 20. Mal findet auf dem Gelände der Oberförsterei Neustadt das zur Tradition gewordene Forstlehrgartenfest statt.
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23.04.2017

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung Wildnis(t)räume
(53937 Schleiden)
Erlebnisausstellung
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