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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 13.-26.05.17

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 13.05.17 01:40 - 02:10 Uhr auf 

ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?

Das Meeresmuseum in Stralsund ist kein normales Museum: Die meisten "Ausstellungsstücke" leben noch. Mehr als 10.000 Meeresbewohner tummeln sich in 45 Becken. Mit großem Aufwand wird ihr Lebensraum nachgebaut. Lohnt sich das? Mit großem Aufwand und viel Technik gelingt es zwar in künstlichen Ökosystemen die Natur nachzubauen, doch diese werden niemals so gut funktionieren wie das Original. Künstliche Ökosystem werden das Artensterben nicht aufhalten können. Sie helfen lediglich dabei zu verstehen, was Tiere zum Leben brauchen - und damit wie man sie schützen kann. Doch nur wenn der Mensch aufhört Tiere auszurotten, hat das echte Ökosystem Meer und seine Bewohner noch eine Chance.



Am 13.05.17 02:10 - 02:40 Uhr auf 

ARD-alpha: Agroforste - Die Landwirtschaft von morgen?

Fünfzehn Mal mehr Energiemais wird heute in Deutschland angebaut wie noch vor acht Jahren. Produziert wird Rohstoff für die Energiewende. Eigentlich gut. Doch solche Monokulturen bieten keinen Lebensraum mehr für Wildtiere und -pflanzen. Durch Erosion verschwindet wertvoller Ackerboden. Große Flächen, auf denen Bioenergiepflanzen wie Mais und Raps wachsen, sind sowohl für den Naturschutz als auch für die Produktion von Lebensmitteln verloren. Findige Landwirte haben nach Alternativen gesucht und eine gefunden: Ihre Lösung heißt Agroforst, Bäume, die auf dem Acker wachsen. Schnellwachsendes Holz wurde schon früher von Bauern angebaut und genutzt, zum Beispiel in Form von Hecken. Doch die Felder selbst wurden immer kahler, um genug Platz für große landwirtschaftliche Maschinen zu haben. Mittlerweile sind viele Bauern überzeugt, dass Bäume und Sträucher wieder auf die Felder gehören. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich inzwischen mit der Idee. Können Agroforste die Ernährung und die Energieversorgung der Zukunft sicher stellen und gleichzeitig drängende Probleme wie den Verlust der Biodiversität und Bodenerosion bekämpfen?



Am 13.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Wassereinbruch

Statt Holz zu fällen, entfernen Bobby Goodsons Männer unten am Fluss alte Biberdämme. Diese Arbeit bringt dem Unternehmen zwar vorerst keinen Cent ein, ist aber trotzdem notwendig. Es gießt wie aus Eimern in North Carolina, und das angestaute Wasser hat mittlerweile ein großes Waldgebiet überschwemmt. Eigentlich wollten die Holzfäller dort Baumstämme roden, doch nun hat das Biber-Problem absolute Priorität. Sollte das Wasser den Nadelwald erreichen, wäre es um die Bäume schlecht bestellt. Da Kiefern keine Feuchtigkeit mögen, würden die Nadelhölzer in kürzester Zeit absterben.



Am 13.05.17 07:00 - 07:40 Uhr auf 

ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange

Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen“ – Meldungen dieser Art gibt es immer wieder in Südamerika. Von 30-Meter-Tieren ist die Rede, die ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen. In Wirklichkeit liegen aber nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vor. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus – er wurde niemals eingelöst. Dann wagt ein Team aus deutschen Biologen in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Das Team legt Hunderte von Kilometern zu Fuß, im Geländewagen oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Dabei wird zumindest klar: Die ganz großen Tiere sind Weibchen.



Am 13.05.17 09:35 - 10:10 Uhr auf 

3sat: Geschichten aus dem Wienerwald

Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven.



Am 13.05.17 10:30 - 11:25 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Washington muss Gabe seinen Titel als "König der Berge" an eine Anfänger-Crew abtreten. In den Sümpfen bekommt Shelby überraschend Besuch und bei der Chapman-Crew muss das neueste Mitglied um sein Leben kämpfen.
(Weitere Folge heute 23.00-23.55 Uhr)



Am 13.05.17 12:55 - 13:25 Uhr auf 

WDR: Sommersummer - Insekten und wir

Die Themen:
- Gelb und schwarz und unbeliebt: Warum Wespen völlig zu Unrecht so einen schlechten Ruf haben
- Invasion der Fruchtfliegen: Wie eine eingeschleppte Fliegenart den Obstbauern das Leben schwer macht - und was Gießener Forscher unternehmen, um die Schädlinge mit ihren eigenen Waffen zu schlagen
- Verbockt und zugenäht: Warum der Asiatische Laubholzbockkäfer Förster und Umweltschützer auf die Bäume treibt
- Zwangsräumung im Wald: Wenn Ameisenvölker durch Bau- und Infrastrukturprojekte bedroht sind, ist das ein Fall für die Umzugskolonne
(Wdh. übermorgen 6.50-7.20 Uhr)



Am 13.05.17 13:10 - 14:00 Uhr auf 

n-tv: Hautnah - Bären greifen an

Grizzlybären haben eine gewaltige Kraft. Mit nur einem einzigen Schlag strecken sie ihre Gegner und jedes Beutetier zu Boden. Auch Menschen können Opfer ihres Angriffs werden. Denn der Geruch von Lebensmitteln lockt die sonst scheuen Waldbewohner zu ihren Camping- und Lagerplätzen. Um mehr über das Leben und Treiben der großen Landräuber zu erfahren, folgt die Dokumentation gemeinsam mit Forschern den Grizzlys in die nordamerikanische Wildnis. Wie nah wird das Team den Tieren kommen?



Am 13.05.17 13:20 - 14:10 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Redwood Treetop Escape

Wenn es nach den Treehouse Guys geht, sollten alle Kinder die Möglichkeit haben, in den Genuss eines Baumhauses zu kommen. Deshalb wollen die Jungs für die Kinder des Sunshine Campus in Rochester, New York, ein Baumhaus bauen. Dabei helfen sogar Ortsansässige freiwillig mit.
(Weitere Folge heute 20.15-21.10 Uhr)



Am 13.05.17 16:30 - 16:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Leises Artensterben - Wie Tierarten unbemerkt verschwinden

Der Steinbock wurde durch intensive Jagd in Europa fast ausgerottet. In den Pyrenäen ist er verschwunden, in den Alpen aber tragen intensive Schutzmaßnahmen dazu bei, dass es wieder einige Tiere gibt. Die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner sind in den Allgäuer Alpen, um mehr über den Steinbock zu erfahren. Denn trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern verschwinden immer mehr Tierarten in Europa. Woran liegt das? Und was können wir dagegen tun? Für den drastischen Rückgang der Amphibien machen Forscher Pestizide verantwortlich. Windkraftanlagen töten allein in Deutschland etwa 200.000 Fledermäuse und 12.000 Mäusebussarde jährlich. Auf Dauer müssen Pestizidhersteller, Landwirte und Windkraftanlagen-Betreiber umdenken. Eine Erfolgsgeschichte ist die Rettung der Störe. Biologen haben letztes Jahr 650.000 Störe in der Oder ausgesetzt. Dank ihrer Bemühungen wandern die Störe wieder: Ein ausgesetzter, markierter Stör wurde von einem Fischer in der Loire-Mündung gemeldet. Das heißt, er hat fast zweieinhalbtausend Kilometer Wanderstrecke hinter sich gebracht.



Am 13.05.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 

BR: Die letzten Krokodile Venezuelas

Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang wird das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier. In den letzten Jahren hat der Bestand weiter deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, wo versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern. Das Orinoco-Krokodil gehört zu den größten und am wenigsten erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über die bis zu sechs Meter langen Tiere herausgefunden. Der Bestand der Tiere in Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen. Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Jungtiere gezüchtet und aufgezogen, bis sie allein in der Wildnis überleben können. Das Filmteam hat den "Krokodil-Kindergarten" besucht.



Am 13.05.17 20:15 - 21:10 Uhr auf 

kabel1doku: Unter Gorillas - Überleben in der Horde

Tief in den Wäldern des Kongo macht Gordon Buchanan Bekanntschaft mit der Familienbande einer seltenen Affenrasse, den Grauergorillas. Langsam gewinnt er das Vertrauen des imposanten Anführers Chimanuka. Er beobachtet hautnah die Entwicklung zweier Gorillajungen und eines einsamen Waisenkindes.



Am 13.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Kolibris - Flugkünstler der Extreme

Farbenprächtiges Gefieder, faszinierende Flugkünste, extreme Leistungen - Kolibris fallen auf. Sie leben ständig am Limit wegen des enorm hohen Energieverbrauchs und wegen ihrer winzigen Körpergröße. Modernste Kameratechnik mit Extremzeitlupe und Wärmebildern zeigt die Akrobaten der Lüfte bei ihrer Nahrungssuche und nebenbei beim Bestäuben von Pflanzen in ihrer Heimat auf dem amerikanischen Kontinent.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)



Am 13.05.17 22:00 - 22:50 Uhr auf 

arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur

Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?



Am 14.05.17 02:10 - 02:40 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Zapfensteiger vom Thüringer Wald

Wir beobachten den Arbeitsalltag der Zapfensteiger bis zur Aufbereitung der Samen in der Darre von Fischbach bei Gotha. Was im Fachjargon heute hochtrabend "Erhaltung forstlicher Genressourcen für eine aktive Walderneuerung" genannt wird, ist für den angehenden Rentner Delle dessen Lebenswerk.



Am 14.05.17 04:30 - 04:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Sägemeister vom Gampenpaß

Die Kraft der Bergwasser und eine Mechanik, die wie ein riesiges Ungetüm wirkt, aber im kleinstem Detail vom Meister beherrscht wird, schaffen aus Fichten und Tannen, Bretter und Balken.



Am 14.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 

ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten

Die Schlagzeile in der Alaskanischen Anchorage Daily News verschlug mir den Atem: "Giant Grizzly Skeleton found on Aleutian Islands". Goldsucher hatten an einer der entlegensten Küstenregionen Westalaskas ein Bärenskelett von unglaublicher Größe gefunden. Immer wieder gab es Gerüchte über besonders riesige Bären, die in abgelegenen Gebieten Alaskas überlebt haben sollen. Indianer erzählen von ihnen, Jäger haben sie gefährtet und Buschpiloten vom Flugzeug aus gesehen. Der Gedanke, einen solchen Bären vor die Filmkamera zu bekommen ließ mich nicht mehr los. Existieren sie immer noch? Ich musste es herausfinden!



Am 14.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Sturmwarnung

Bobby Goodsons Pechsträhne reißt nicht ab. Das Sägewerk nimmt dem Holzfäller-Veteran aufgrund der schlechten Marktlage nur noch 13 Fuhren Holz pro Tag ab. Diese Menge deckt nicht einmal die Unkosten! Außerdem muss der Firmen-Boss jetzt auch noch auf seinen besten Mann verzichten, da Simitrio Visa-Probleme für seine Eltern in Mexiko regeln muss. Die Stimmung ist so schlecht, dass Goodson und seine Jungs ganz dringend ein Erfolgserlebnis brauchen. Doch es kommt noch schlimmer: Von Westen her nähert sich ein heftiges Sturmtief, das schlimmste Folgen befürchten lässt.
(Weitere Folgen heute 10.15-11.15 Uhr und 11.15-12.15 Uhr)



Am 14.05.17 06:50 - 07:35 Uhr auf 

ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia

Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.



Am 14.05.17 10:40 - 11:25 Uhr auf 

3sat: Der wilde Wald der Kaiserin

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Die Dokumentation porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Sie sind in "Der wilde Wald der Kaiserin" so zu sehen, wie sie wohl auch die naturverliebte Kaiserin Elisabeth beobachten konnte. Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden - er erzählt von Eichprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder von vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen.



Am 14.05.17 14:30 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Die Retter der Koalas

Australien ist eines der wenigen Länder, das Frank Elstner bisher noch nicht bereist hat. Für die Dokumentation war er zusammen mit seinem Freund, dem Biologen Matthias Reinschmidt, drei Wochen an der Ostküste des fünften Kontinents unterwegs. Sein besonderes Interesse galt dabei den Koalas in Queensland, denn sie könnten, laut Schätzungen von Experten, in zehn bis 20 Jahren ausgestorben sein. Die holländische Auswanderin Anika Lehmann ist seit vielen Jahren im Koala-Schutz tätig und nimmt den berühmten Gast aus Deutschland mit zu ihren Rettungsaktionen. Weitere Stationen der Reise sind der älteste Regenwald der Welt und Tasmanien.



Am 14.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt (1/2)

Brillante Tierbilder und grandiose Landschaftsaufnahmen - erneut bricht Tierfilmer Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In zwei Folgen reist er zu den schönsten Naturparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: Die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und Australiens Unterwasserwelt sind die Schauplätze der neuen Expeditionen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.00-16.45 Uhr)



Am 14.05.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Pumas auf der Flucht

Die hellen Lichter der Großstadt, die sich im Wasser spiegeln, ziehen nachts Tintenfische an. Deshalb ist das Hafenbecken von Seattle bei Hobby-Anglern sehr beliebt. Doch Sergeant Eric Olsen hat mit der Wärmebildkamera einen Verdächtigen im Visier, der sich beim Fischen nicht an die geltenden Gesetze hält. Im Norden von Washington State machen die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service" zudem Jagd auf junge Pumas. Die ausgehungerten Raubkatzen haben sich bei der Nahrungssuche in ein Wohngebiet verirrt.



Am 14.05.17 18:45 - 19:40 Uhr auf 

ZDFinfo: Tiere für die Herrenmenschen

Die Dokumentation erzählt von den Genexperimenten der Nationalsozialisten, um eine wilde "arische" Natur zu erschaffen. Unter der Schirmherrschaft von Reichsjägermeister Hermann Göring wurde versucht, das prähistorische Ur-Rind nachzuzüchten. Nach der Eroberung Polens wurde das Gebiet des heutigen Nationalparks Bialowieza auserkoren, um den ersten "arischen" Urwald zu schaffen. Die im Wald wohnende Bevölkerung wurde vertrieben oder in Massenerschießungen getötet. Die Population von Ur-Rindern verliert sich gegen Kriegsende, die entvölkerte Waldregion wurde die Basis für den heutigen Nationalpark. Ein Blick in dieses weitgehend unbekannte Kapitel der Geschichte.



Am 15.05.17 03:20 - 04:05 Uhr auf 

arte: China - Der Kampf gegen den "Gelben Drachen"

China ist bedroht. Seine uralten, vor langer Zeit im Norden und in der Mitte des Landes entstandenen Wüsten wachsen unaufhörlich. Und neue bilden sich. Aride und semiaride Gebiete bedecken mittlerweile die Hälfte des Landes. Die Wüsten breiten sich in besiedeltem Gebiet aus und verdrängen dort wertvolles Ackerland in dramatischer Weise. Die natürlichen Vegetationsbarrieren am Rande der Wüsten reichen nicht aus und können den Sandstaub, der sich auf Peking niederlässt, nicht mehr aufhalten. Jedes Frühjahr verschwindet die chinesische Hauptstadt samt Umland tagelang in Sandstürmen, die 270 Millionen Menschen die Luft zum Atmen nehmen. Untersuchungen zufolge gingen im Jahr 2010 über Peking mehr als 1.300.000 Tonnen Sandstaub nieder. Die Sandstürme kommen aus Regionen, die aus vier Gründen verwüstet sind: Raubbau, Entwaldung, Wassermangel und zunehmende Urbarmachung für die Viehzucht. China kämpft gegen diesen "Gelben Drachen", der das Land zu verschlingen droht. Eine Armee von 32.000 Regenmachern kämpft tagtäglich an der Front und baut eine "Grüne Mauer", so lang wie die Chinesische Mauer, die den Feind in Schach halten soll. Durch die Analyse des Staubs, der regelmäßig über Peking niedergeht, haben die Forscher erfahren, dass dieser aus Wüsten stammt, die sich mehrere Hundert Kilometer von der Stadt entfernt befinden. Die latente Gefahr beunruhigt die chinesischen Behörden so sehr, dass sie die Wüsten unter strenge Überwachung gestellt haben.



Am 15.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - In der Gefahrenzone(

Corbett Swamp, Waldstück 4-21, ist eine unter den Holzfällern Nordamerikas gefürchtete Region. Das Gebiet umfasst etwa 1200 Hektar Sumpfland, direkt am Black River. Der einzige Zufahrtsweg, ein schmaler künstlicher Damm, ist von 10 Meter tiefem Wasser umgeben. Viele Firmen machen um diesen Landstrich einen großen Bogen, doch Bobby Goodson hat keine Wahl: Da sein Unternehmen finanziell stark angeschlagen ist, braucht der Holzfäller-Veteran die Einnahmen dringend. Aus diesem Grund müssen seine Männer mit ihrem schweren Arbeitsgerät mitten in die Gefahrenzone hinein.
(Weitere Folgen bis nächste Woche Mittwoch und Freitag um dieselbe Zeit)



Am 15.05.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 

arte: Die Mutter der Bonobos

Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. Unweit der Hauptstadt Kinshasa liegt die von Claudine André gegründete Schutzstation Lola ya Bonobo ("Paradies der Bonobos"). Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen." Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur.



Am 15.05.17 08:30 - 09:30 Uhr auf 

WDR: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume

Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?
(Wdh. heute 14.15-15.15 Uhr auf rbb)



Am 15.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Ostseeparadies Rügen

Die Ostseeinsel Rügen zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Die aufwendige Naturdokumentation zeigt in opulenten Bildern eine der schönsten Regionen Deutschlands im Wechsel der Jahreszeiten. Die Ostseeinsel Rügen ist ein Ort, der seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller inspiriert hat: Die markanten Kreidefelsen mit ihren schroffen Zacken wurden durch Caspar David Friedrich weltberühmt. Dichte Buchenwälder, durch die das Blau des Meeres schimmert, zeichnen den Nationalpark Jasmund aus. Die Feuersteinfelder im Nordosten schließlich bieten einen bizarren und kargen Anblick mit einer ganz eigenen Tier - und Pflanzenwelt. Rügen ist Rastplatz für Zehntausende von Kranichen, Lebensraum für Damhirsche, Dachse, Marderhunde und den seltenen Seeadler.



Am 15.05.17 12:15 - 12:50 Uhr auf 

arte: Die Nilgänse kommen - Europas ungebetene Gäste

Sie verfolgen Jogger und Radfahrer, hinterlassen ihren Kot in öffentlichen Grünanlagen, verunreinigen Badeseen und bevölkern zu Hunderten Äcker und Parks. Nilgänse kommen aus Afrika und breiten sich ungehindert in Europa aus. Sie sind robust und anpassungsfähig. Landwirte und Spaziergänger sind machtlos gegen die Invasion. In einigen Bundesländern sind die renitenten Vögel bereits zum Abschuss freigegeben. Tierschützer schlagen Alarm. Bedrohen die Gänse heimische Arten, machen ihnen den Lebensraum streitig? Der Streit um die Einwanderer droht zu eskalieren. Gibt es eine Lösung im Gänsestreit?



Am 15.05.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Bienenstaat

Der Film bietet Einsicht in die Formen des Zusammenlebens am Beispiel eines Bienenstaates. Ferner zeigt er die Organisation des Staates, Individuen im Staat wie z.B. die Königin, Drohn und Arbeitsbienen, sowie die einzelnen Tätigkeiten. Man erhält auch einen sehr guten Einblick in den Aktivitätsrhythmus der Bienen im Jahresablauf, beginnend mit der Frühjahrstracht und Larvenaufzucht, neue Königinnen, Schwarmbildung und Drohnenschlacht, ebenso wie über das Vorräte sammeln für den Winter, und die Traubenbildung im Bienenstock als Überorganismus zum Überleben. Die Sprache der Bienen wird interpretiert hinsichtlich ihrer Aussagen über Art und Menge der Nahrung, Richtung und Entfernung der Nahrungsquelle. Aufgezeigt wird auch die Tanzsprache mit den verschiedenen Tanzfiguren.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)



Am 15.05.17 14:15 - 14:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Keine Angst vor großen Brummern - Hornissen

Hornissen haben von jeher einen schlechten Leumund. Ihr "Biss" gilt als extrem gefährlich. Zu unrecht. Er ist zwar schmerzhafter, aber nicht giftiger als ein Bienen- oder Wespenstich. Auch sonst sind die verkannten – und übrigens geschützten – Insekten für manche Überraschung gut. Wir zeigen, warum.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)



Am 15.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Eine Schule für Bären

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von Bären-Waisen, die wieder lernen müssen, in der Wildnis zu überleben. Die jungen Bären Kasian und Kusa haben ihre Mutter verloren, haben aber trotzdem Glück im Unglück: Sie kommen in einer Bären-Schule unter und werden von Professor Valentin Pazhetnov unterrichtet. Der Professor stapft mit ihnen durch den Wald, die Kapuze tief in sein Gesicht gezogen, die Hände verhüllt: So „verkleidet“ ähnelt er zumindest ein bisschen Mutter Bär und die beiden Bärenkinder folgen ihm brav. Er ist den Kleinen Mutter und Feind gleichzeitig. Er bringt ihnen alles bei, was ein wilder Bär wissen muss – auch die Angst vor den Menschen. Im Herbst werden die kleinen Waisen dann in die Freiheit zurückgeführt, in die Wildnis, wo sie hingehören.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)



Am 15.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald

Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)



Am 15.05.17 19:00 - 19:30 Uhr auf 

BR: Artenschutz daheim: Was bringt ein Öko-Garten?

Der Einsatz chemischer Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und Pestiziden hat fatale Auswirkungen auf Umwelt und Artenvielfalt. So sind etwa Amphibien und Igel davon bedroht. Moderatorin Karin Kekulé ist diesmal im Botanischen Garten von München. Dabei schaut sie den Gärtnern über die Schulter, wie sie nachhaltig arbeiten und stellt ein neues Wildbienenforschungsprojekt vor. So schürt sie Freude auf "natürliches" Gärtnern.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr)



Am 15.05.17 20:15 - 21:30 Uhr auf 

3sat: Abenteuer Yukon - Leben in der Wildnis Kanadas

Kim Pasche lebt fast das ganze Jahr über im Yukon, dem äußersten Nordwesten Kanadas. Er ernährt sich von Beeren und Kräutern und jagt mit Pfeil und Bogen. Monatelang erforscht er im Urwald die Ursprünge unseres menschlichen Lebens. Eine Reise durch Raum und Zeit.



Am 16.05.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 

arte: Fort McMurray - Kanada im Ölfieber

In den letzten Jahrzehnten hat sich Kanada zu einem der größten Förderer von Ölsand entwickelt. Besonders in der Stadt Fort McMurray ist der Boom zu spüren. Nirgendwo im Land ist das Einkommen der Menschen höher. Doch die Ölsandförderung hat extreme Auswirkungen: Gigantische Waldflächen werden abgeholzt, Ölsand wird ausgebaggert, Teer in einem energieintensiven Prozess aus dem Erdreich geätzt, um schließlich zu synthetischem Rohöl raffiniert zu werden. Zurück bleiben Klärbecken und zerstörtes Land. "360o Geo Reportage" hat sich in der Stadt umgesehen und Gewinner und Verlierer der Ölsandgewinnung getroffen.



Am 16.05.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 

arte: Die Taiga

Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.



Am 16.05.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Gegen den Strom - Die ewige Reise der Lachse

Die gemäßigten Regenwälder von British Columbia in Kanada gewähren mehr Lebewesen Unterschlupf, als jeder andere Regenwald der Welt. Außerdem verfügen die Regenwälder in British Columbia über die höchsten Bäume des Planeten. Hier haben sich die letzten großen Raubtiere Nordamerikas angesiedelt: der Grizzlybär und der Wolf. Ihr Überleben hängt jedoch von einem großen Naturereignis ab. Einmal im Jahr wandern die Lachse stromaufwärts zu ihrer Brutstätte und bieten dabei den Bären und Wölfen ein Festmahl.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.40 Uhr)



Am 16.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Muriqui – die friedlichsten Affen der Welt

Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf. Nicht einmal in Brasilien kennt man die milchkaffeefarbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern, obwohl sie zu den Primaten gehören. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)



Am 16.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark

Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)



Am 16.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

rbb: Indiens Reich der großen Tiere

Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Die Nordgrenze des Kaziranga-Nationalparks bildet der Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten im Fluss leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen geben besonders wertvolle Milch. Doch Tiger bedrohen die Existenzgrundlage der Farmer. Sie schwimmen immer wieder durch den Fluss und reißen die Nutztiere.



Am 16.05.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Grauspechte - Meister des Versteckspiels

Grauspechte sind Meister der Heimlichkeit. Sie zeigen sich äußerst selten und ihre Rufe sind nur im zeitigen Frühjahr zu hören. Ungestörte, bunte Mischwälder mit alten Bäumen und viel totem Holz sind der ideale Lebensraum des grauen Versteckspielers. Die Göttinger Biologin Mareike Schneider kommt dem Grauspecht dennoch auf die Spur und erforscht seine Lebensweise. NaturNah hat die Specht-Expertin begleitet. Mit viel Ausdauer und Glück sind dabei faszinierende Tieraufnahmen gelungen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)



Am 16.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Everglades

Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.



Am 16.05.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Wie bauen Spinnen ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen?

Es ist ein Wunder der Natur: das Spinnennetz. Doch wie schafft es die Spinne eigentlich, ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen zu spinnen? Auch Spinnenphobiker sollten sich diese Antwort nicht entgehen lassen, bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 16.05.17 22:00 - 22:30 Uhr auf 

BR: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still

Weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild - und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Das Team von "Faszination Wissen" befasst sich mit den Folgen des Insektensterbens. "Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson. Soweit ist es noch nicht, aber weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild - und Honigbienen sowie Schmetterlinge.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-4.50 Uhr)



Am 17.05.17 05:50 - 06:40 Uhr auf 

arte: Insekten - Superhelden auf sechs Beinen

Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.



Am 17.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Der Inn - Grüner Fluss aus den Alpen

Verfolgung des Flusslaufs des Inn von der Quelle am Lunghinpass bis zur Mündung in die Donau Der Inn - einer der längsten und mächtigsten Alpenflüsse: Über 500 Kilometer weit schlängelt er sich durch die Alpen und durch drei Länder von seiner Quelle im Schweizer Engadin bis zur Mündung in Passau. Filmautor Franz Hafner folgt dem Fluss durch markante Orte seines Laufs. Die Reise entlang des Inns beginnt im Engadin, im Spätwinter, wenn Schnee und Eis zu schmelzen beginnen, und endet am Ende des Sommers in Passau, wo sich der Inn mit der Donau zu einem großen Strom vereint. Es ist eine Reise durch Naturparadiese und Kulturregionen, an die schönsten und interessantesten Orte des Inns, der als längster Nebenfluss der Donau auf 520 Kilometern die Schweiz, Österreich und Bayern durchfließt. So folgt die Kamera zunächst im Engadiner Quellgebiet den Steinböcken und Schneehühnern. In den dunklen Schluchtwäldern stehen Uhu und Wasserfledermaus im Mittelpunkt. Biber, Fischotter und die großen Kolonien der Lachmöwen rücken in den Fokus, wenn die Reise in Schilfwälder und Auen voller Sandinseln und Weidendickichte führt. Franz Hafner thematisiert auch die Eingriffe durch den Menschen: die Regulierungen und Veränderungen des Flusslaufes sowie die Kraftwerke und ihren Einfluss auf die Tier - und Pflanzenwelt.



Am 17.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 

WDR: Die Freizeitforscher kommen!

Käfer bestimmen, Kunstwerke einordnen, dem Klimawandel nachspüren: Forschen kann jeder! Viele Laien tun dies bereits mit Leidenschaft und fundierter Fachkenntnis und schaffen neues Wissen. Lange wurden diese "Amateurforscher" von den "echten" Wissenschaftlern nicht ernst genommen. Doch langsam verlässt die Wissenschaft ihren Elfenbeinturm, denn dieses Bürgerwissen ist sehr umfangreich und ein wertvoller Schatz, den es zu heben gilt. Rollt da eine neue Bürgerbewegung heran? "Planet Wissen" ergründet die Chancen von Bürgerforschung für Wissenschaft und Gesellschaft - und prüft, wie sicher die Daten sind.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)



Am 17.05.17 13:45 - 14:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Raubtiere des Waldes

Wolfsgehaule im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere unserer Wälder systematisch verfolgt - Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört und der Mensch muss regulierend eingreifen - Jäger als Wolfersatz. Die Sendung stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor - Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Sie erzählen auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)



Am 17.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen

Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)



Am 17.05.17 17:10 - 17:40 Uhr auf 

arte: Holz - Baustoff der Zukunft?

Im Alpenraum haben Holzhäuser Tradition. Nur hoch oben auf den Bergen, in Lagen, die extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, sind die Hütten und Häuser meistens aus Stein. Das ist dem Holzbauarchitekten Hermann Kaufmann aus Vorarlberg jedoch egal. Er baut selbst auf über 2.000 Meter Höhe am liebsten mit Holz. Auch in der Stadt errichtet er Holzhäuser, denn er ist davon überzeugt: Holz ist der Baustoff der Zukunft - vorausgesetzt, die großen Bauteile werden in der Fabrik industriell vorgefertigt. Selbst Hochhäuser aus Holz sind seiner Ansicht nach dann kein Problem mehr. "Xenius" besucht eine Holzbaufirma in Bayern, die zu den wenigen gehört, die sich bereits auf das moderne Bauen mit Holz spezialisiert haben. In einer Halle werden dort ganze Wände für die neuen Holzhäuser vorgefertigt. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren, dass dabei sowohl Hightech als auch traditionelles Schreiner- und Zimmererhandwerk eingesetzt werden.
(Wdh. morgen 7.20-7.45 Uhr)



Am 17.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains

"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.



Am 17.05.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 

3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume

Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.



Am 17.05.17 21:05 - 21:50 Uhr auf 

3sat: Auf dem Holzweg - Wie erneuerbar sind unsere Wälder?

Sauber, CO2-neutral, erneuerbar soll unsere Energie sein. Doch der EU-weit propagierte Umstieg auf Biomasse aus Holz hat die Grenzen der Nachhaltigkeit vielerorts überschritten. Um den Klimawandel zu stoppen, fordert die EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Seither hat Holz in Form von Pellets oder Hackschnitzeln einen Siegeszug angetreten - mit unerwarteten Konsequenzen. Für Pellets, die früher aus Holzabfällen gewonnen wurden, werden jetzt ganze Wälder abgeholzt. In der Slowakei beklagen Umweltschützer, dass bis hinein in Nationalparks geschlägert wird. In Europas größtem Kohlekraftwerk - in Nordengland - wurden zwei Blöcke mit staatlichen Förderungen in Millionenhöhe auf Pellet-Betrieb umgestellt. Der enorme Pellet-Verbrauch in Großbritannien führt zur Abholzung ganzer Wälder im Südosten der USA. Riesige Schiffsladungen mit Pellets überqueren regelmäßig den Atlantik. In Russland beginnt Holz zur Energiegewinnung gerade ein Thema zu werden. Im Pellet-Werk Vyborg werden allein 900.000 Tonnen für den Export in die EU produziert. Burgit Bock geht in ihrer Reportage "Auf dem Holzweg" der Frage nach, ob wir im Namen von CO2-Reduktion und einer grüneren Zukunft gerade dabei sind, unsere Wälder zu verheizen.



Am 18.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern

Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Idee, hier einzelne Biotope anzulegen und so die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben, stammt von Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe. So simpel wie eindrücklich fordert er: "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.



Am 18.05.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 

ServusTV: Singapur - Urbaner Urwald

David Attenborough geht dem Mysterium des Großstadtdschungels im Inselstaat Singapur nach: Ein üppiges, tropisches Paradies, aus dem eine Metropole hervorwuchs - Singapur gehört zu den am dichtest besiedelten Staaten der Erde – und doch verfügt die Insel auch über eine erstaunlich reiche Flora und Fauna. Wie passen sich diese an ihre sich ständig wandelnde Umwelt an? Und welche Maßnahmen trifft Singapur zum Erhalt der letzten Grünflächen? Der größte Teil der Inseloberflächen ist heute bereits verstädtert; nur ein Viertel des Gebietes ist noch unbebaut. 90 Prozent des Urwaldes mussten im Laufe der letzten Jahre landwirtschaftlichen Nutzflächen und der galoppierenden Verstädterung weichen. Der westliche Teil der Hauptinsel Pulau Ujong wurde jetzt bewusst unter Schutz gestellt: Zehn Prozent der Inselfläche wurden zum Naturschutzreservat erklärt – sogar zum Preis der Umsiedlung langjähriger Einwohner.



Am 18.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 

WDR: Mücken-Alarm - Drohen Tropenkrankheiten?

Spätestens seit der Zika-Epidemie in Süd- und Nordamerika sind exotische Stechmücken wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Sie verbreiten gefährliche Viren und Erreger. Tropenkrankheiten wie Malaria, das Dengue- oder Chikungunya-Fieber töten jährlich weltweit hunderttausende Menschen. Bislang kamen solche Tropenkrankheiten in der Regel mit Fernreisenden zu uns. Das könnte sich in Zukunft ändern. Durch die Globalisierung im Warenverkehr und den Klimawandel werden in Deutschland immer öfter Exoten wie die japanische Buchmücke oder der asiatische Tigermoskito beobachtet. Sie könnten auch bei uns Erreger von Dengue-, Chikungunya-, oder West-Nil-Fieber übertragen. Planet Wissen nimmt diese ungeliebten Insekten genauer in den Blick und hinterfragt, inwieweit uns solche tropischen Infektionen wirklich gefährden.
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr auf ARD-alpha)



Am 18.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

rbb: Thailands abenteuerlicher Süden

Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.



Am 18.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald

Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)



Am 18.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.15-5.25 Uhr)



Am 18.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.15-5.25 Uhr)



Am 18.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Yellowstone

Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan. Dadurch bietet er weltberühmte Naturphänomene wie den Old Faithful Geysir oder die Grand Prismatic Spring, eine Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet.



Am 18.05.17 19:30 - 20:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still

Wissenschaftler warnen vor einem dramatischen Insektensterben. Ist das schlimm und wenn ja, wie schlimm?
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)



Am 19.05.17 01:20 - 01:45 Uhr auf 

arte: Die mit dem Wolf tanzen

Vor Jahrtausenden wurde der Wolf aufgrund seiner Fähigkeiten von den Menschen bewundert, wie zahlreichen Höhlenmalereien zu entnehmen ist. Wölfe wurden zu zahmen Beschützern erzogen und wurden als Hund so zum besten Freund des Menschen. Mit der Zeit schlug die Bewunderung für die Wölfe jedoch in Angst und Misstrauen umgeschlagen. In Fabeln und Märchen wurde der Wolf oftmals zum Bösewicht. Die Wölfe wurden zunehmend zurückgedrängt. Seit dem neuen Jahrtausend lässt sich die Rückkehr des Wolfes in die heimischen Wälder beobachten. In Deutschland und Frankreich sollen es bereits einige hundert Exemplare sein. Doch der Rückkehr des Wolfes wird in den beiden Ländern unterschiedlich begegnet. Während in Deutschland nach Umfragen 80 Prozent der Bevölkerung der Rückkehr der Wölfe gegenüber aufgeschlossen sind, stufen in Frankreich sogar die Naturschützer diese Entwicklung als bedrohlich ein.
(Wdh. morgen 6.55-7.20 Uhr)



Am 19.05.17 06:15 - 07:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Tiere für die Herrenmenschen

Die Dokumentation erzählt von den Genexperimenten der Nationalsozialisten, um eine wilde "arische" Natur zu erschaffen. Unter der Schirmherrschaft von Reichsjägermeister Hermann Göring wurde versucht, das prähistorische Ur-Rind nachzuzüchten. Nach der Eroberung Polens wurde das Gebiet des heutigen Nationalparks Bialowieza auserkoren, um den ersten "arischen" Urwald zu schaffen. Die im Wald wohnende Bevölkerung wurde vertrieben oder in Massenerschießungen getötet. Die Population von Ur-Rindern verliert sich gegen Kriegsende, die entvölkerte Waldregion wurde die Basis für den heutigen Nationalpark. Ein Blick in dieses weitgehend unbekannte Kapitel der Geschichte.



Am 19.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen

Das Leben der Libellen ist voller Geheimnisse. Im Film zeigen spektakuläre Superzeitlupen und aufwendige Computeranimationen erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen, und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven. Libellen bevölkerten die Erde schon lange vor den Dinosauriern und haben sich dabei seit Jahrmillionen kaum verändert. Den Großteil ihres Lebens verbringen sie unter Wasser. Wo ihnen ihre außergewöhnlichen Fangwerkzeuge helfen, reiche Beute zu machen und gleichzeitig ein so fremdartiges Aussehen verleihen, dass sie in Science-Fiction-Filmen als Vorlage für Aliens dienten.



Am 19.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Katzen des Dschungels

Diesmal ist Felix nach Mittelamerika gereist, nach Costa Rica. In diesem Land gibt es zwei besondere Projekte: Das Erste dient der Arthaltung stark gefährdeter, kleinerer Dschungelkatzen, wie z B., Ozelot, Margay und Jaguarundi . Obwohl es längst per Gesetz verboten ist, diese Tiere zu fangen, werden sie doch immer noch gejagt. Denn die Jungen bringen als kuschelige Haustiere einen guten Preis. Einmal ausgewachsen, sind sie als unberechenbare Wildtiere natürlich schwierige Mitbewohner und man will sie wieder los werden. Um diese ehemaligen Haustiere, die allein im Dschungel schnell kläglich zugrunde gehen würden, kümmern sich Tierschützer. Man macht die Katzen fit für das Überleben in der Freiheit, um sie dann auszuwildern. Das zweite Projekt in Costa Rica dient dem bedrohten Urwald. Der Biologe Donald Perry hat ein riesiges Stück unberührten Regenwald gekauft und darin eine Seilbahn für Touristen gebaut. Die Bahn fährt Besucher in fast drei Kilometern Länge durch das Kronendach des Dschungels . Die Wipfel-Bewohner, z. B., Affen, Schlangen, farbenprächtige Tropenvögel und Faultiere, fühlen sich von der langsam und geräuschlos dahingleitenden Gondel nicht gestört, wie sich bald herausstellte. Noch eine Besonderheit des Projekts: die Schüler und Studenten Costa Ricas dürfen umsonst mit der Gondel durch den Urwald fahren, um die Tiere zu beobachten. Man hofft, dass sie nach diesem einzigartigen Erlebnis sich für den Erhalt der bedrohten Regenwälder intensiv einsetzen werden.
(Wdh. kommenden Montag 7.00-7.25 Uhr)



Am 19.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald

Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)



Am 19.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

rbb: Chinas wilde Berge

Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.



Am 19.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Olympic

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.



Am 20.05.17 05:45 - 06:30 Uhr auf 

phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.



Am 20.05.17 06:30 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.



Am 20.05.17 06:55 - 07:40 Uhr auf 

ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia

Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.



Am 20.05.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Im Wald des Nashornvogels

Der Nashornvogel hat nicht nur ein seltsames Aussehen, sondern auch sein Verhalten ist erwähnenswert. Die Paare ziehen sich zum Brüten in Baumspalten zurück. Das Männchen verschließt die Bruthöhle fast vollständig, um die Familie vor Angriffen von Feinden zu schützen. Erst wenn die Küken geschlüpft sind, erweitert das Weibchen den Spalt, so dass wieder ein Verlassen der Bruthöhle möglich wird. Für den Dulungan, wie die Einheimischen den Nashornvogel nennen, ist das Überleben schwierig geworden. Sein Lebensraum besteht nur noch aus ein paar kläglichen Resten Regenwald, der auf der philippinischen Insel Panay durch Brandrodung und Holzverkauf um 80 Prozent geschrumpft ist. Die Stämme der Baumriesen dienen den Dulungans als Nisthöhlen, die Früchte der Baumriesen bieten ihnen Nahrung. Auf ihren Flügen verbreiten sie die Samen der Früchte auf brachliegende Flächen und unterstützen damit die Neubewaldung. Aber die Nisthöhlen werden von Jägern ausgeraubt und das Fleisch der Vögel, das gerne zu Fingerfood verarbeitet wird und als Luxussnack gilt, teuer verkauft. So wurde die Zahl der Dulungans jährlich um die Hälfte dezimiert. Aber glücklicherweise haben Naturschützer aus Deutschland ein Konzept entwickelt, mit dem die einstigen Jäger zu Hütern werden sollen. Wenn ehemalige Nesträuber dafür sorgen, Nashornvögel in ihren Nisthöhlen ungestört brüten zu lassen, um Junge aufzuziehen, und die Bemühungen um die Gründung von Nationalparks weiterhin unterstützt werden, nimmt die Hoffnung zu, dass eines der letzten intakten Waldgebiete der Philippinen noch nicht verloren ist und sich die komplexe Arbeit der Naturschützer, eine Zusammenführung von Entwicklungshilfe und Artenschutz, durchsetzt.



Am 20.05.17 10:40 - 11:35 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Alaska entschließt sich Mike Papac Dinge zu verändern und bringt einen jahrelangen Freund der Familie mit, der ihn bei der Arbeit unterstützen soll; in Florida geht der Kampf um die Fluss-Vorherrschaft weiter.
(Weitere Folge heute 23.00-23.55 Uhr)



Am 20.05.17 13:20 - 14:15 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Geheimversteck in den Baumwipfeln

Das Team reist nach Old Town, Florida, um für Sara, Jamie und ihre Söhne ein Baumhaus zu bauen. Auch Sara, die Tochter eines Unternehmers ist, hat keine Scheu davor, den Hammer zu schwingen.
(Weitere Folge heute 20.15-21.05 Uhr)



Am 20.05.17 14:45 - 15:15 Uhr auf 

phoenix: Die Nordwest-Territorien - Sommer am Polarkreis

Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. Wir machen Station in Yellowknife, mit 19.000 Einwohnern die größte Stadt der Territorien, und besuchen das Wildcat-Café. Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es in den Nahanni National Park. Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich hier Schwarzbären, Weißkopfseeadler und Kraniche. Am Polarmeer weit im Norden endet unsere Reise. In dem Dorf Ulukhaktok leben Inuits. Wir begleiten sie in die Tundra, wo sie auf die Jagd nach Moschusochsen gehen.
(Wdh. morgen 8.45-9.15 Uhr)



Am 20.05.17 15:10 - 15:55 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Everglades

Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.



Am 20.05.17 15:15 - 15:45 Uhr auf 

phoenix: Ontario - Land des schönen Wassers

Ontario - Land des schönen Wassers. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen einszeitliche Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der 12 Millionen Einwohner Ontarios. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken, Algonquin. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)



Am 20.05.17 15:55 - 16:40 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains

"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.



Am 20.05.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 

BR: Die Rhön

Die Rhön ist ein Biosphärenreservat, in dem man Schwarzstörche und seltene Greifvögel finden kann. Ein Naturporträt dieses deutschen Mittelgebirges. Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.



Am 20.05.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 

SWR: Unsere schönsten Naturparks

Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der gerade zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, der 2015 Nationalpark wird, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Durch die Sendung führen zwei Naturexperten, die sich tagtäglich mit Herz und Seele für die Wälder und den Naturschutz einsetzen: Ulrike Abel, Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, und Achim Laber, der Feldberg-Ranger, seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.



Am 20.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Die Krone Nordamerikas - Der Waterton Glacier National Park

An der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten. Der Waterton Glacier National Park ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen. Seit 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte. Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton Lakes National Park und des US-amerikanischen Glacier National Park, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff National Park zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit vorprogrammiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet die Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 20.05.17 20:15 - 21:10 Uhr auf 

kabel1doku: Unter Gorillas - Überleben in der Horde

Gordon Buchanan ist zurück im Dschungel bei seiner Gorilla-Familie. Vor seiner Abreise war die Familie unter Anführer Chimanuka von einem Rivalen bedroht. Nun ist die Familie erneut in Gefahr, denn Wilderer schleichen durch den Wald. Gordon und die Ranger geben ihr Bestes, um die Gorillas zu schützen.



Am 20.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park

Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Der Grizzlybär ist die Nummer eins der "Big Five" des Parks. Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe tummeln sich zahlreich in dem Gebiet, das mit seinen rund 25 000 Quadratkilometern größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Die hohe Tierdichte, die Mischung aus Wäldern, Tundra und Gletschergebieten locken pro Jahr fast 400 000 Besucher. So auch Frank Stelges aus Essen, der hier den "Big Five" auf der Spur ist. Der Denali, Alaskas Majestät, hat nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft, vor allem für junge Abenteurer. Sie fasziniert die tragische Geschichte von Millionärssohn Christopher McCandless, der 1992 die Wildnis suchte - und dessen Schicksal im Hollywood-Film "Into the Wild" verewigt wurde.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 21.05.17 03:55 - 04:40 Uhr auf 

NDR: Zuhause in der Wildnis - Mein indianisches Leben

Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler hierzulande unterscheidet.



Am 21.05.17 06:05 - 06:50 Uhr auf 

ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)

Jeden Sommer kann man in Alaskas Wildnis ein atemberaubendes Spektakel beobachten. Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung den Weg zurück zu den Quellen nehmen, drängen sich an den Stromschnellen und Wasserfällen hunderte von Grizzlybären, weil ihnen dort die Fische in verschwenderischer Fülle fast in die Mäuler und Tatzen fliegen. Ein alljährliches Ereignis im Katmai-Nationalpark, das natürlich schon einige Filmteams dokumentiert haben. Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25 mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.50-7.30 Uhr)



Am 21.05.17 06:10 - 06:55 Uhr auf 

ServusTV: Gegen den Strom - Die ewige Reise der Lachse

Die gemäßigten Regenwälder von British Columbia in Kanada gewähren mehr Lebewesen Unterschlupf, als jeder andere Regenwald der Welt. Außerdem verfügen die Regenwälder in British Columbia über die höchsten Bäume des Planeten. Hier haben sich die letzten großen Raubtiere Nordamerikas angesiedelt: der Grizzlybär und der Wolf. Ihr Überleben hängt jedoch von einem großen Naturereignis ab. Einmal im Jahr wandern die Lachse stromaufwärts zu ihrer Brutstätte und bieten dabei den Bären und Wölfen ein Festmahl.



Am 21.05.17 11:30 - 13:00 Uhr auf 

NDR: Wild, grün und atemberaubend - Mecklenburg-Vorpommern natürlich

Die spannendsten Geschichten schreibt die Natur: In den Lagunen der Vorpommerschen Boddenlandschaft, in den drei Nationalparks oder in den Weiten der Seen-, Wald- und Wiesenlandschaften von Mecklenburg-Vorpommern. Wenn im Herbst bis zu 70.000 Kraniche an der Küste Rast machen, sucht der Naturfotograf Jürgen Reich den besten Ort für sein Versteck, um das grandiose Naturschauspiel hautnah zu erleben. Zehn Jahre hat es gedauert bis ihm jetzt die perfekten Aufnahmen gelingen. Ganz leise und immer gegen den Wind pirscht sich im Nationalpark Müritz Revierförster Wolfgang Schröder an. Gleich mehrere kapitale Hirsche kommen jedes Jahr in der Brunftzeit zu diesem geheimen Platz. Nach kräftezehrenden Wochen sind sie völlig erschöpft. Einige hundert Kilometer entfernt versucht der Wolfsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Norman Stier, den besenderten Wolf "Arno" wiederzufinden. Er hat vor, auch weiteren Tieren einen Sender umlegen. So will er mehr über das Verhalten der Tiere erfahren. Ein schwieriges Vorhaben. Doch Norman Stier gelingen sensationelle Aufnahmen.



Am 21.05.17 12:40 - 13:25 Uhr auf 

ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)

Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 13.25-14.05 Uhr)



Am 21.05.17 13:05 - 13:30 Uhr auf 

3sat: Jagdfieber in Salzburg

Das Thema "Jagd" boomt in Salzburg. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern auch massiv umstritten. Besonders an Jagdreisen, beispielsweise nach Südafrika, gibt es weltweit Kritik. Aber nicht nur: Ausgerechnet Naturschutzorganisationen und Wildbiologen vertreten die Auffassung, dass ein Teil der Millionenbeträge der Großwildjäger in Afrika auch gegen Wilderei und somit für den Artenschutz eingesetzt wird. Jedes Jahr steigen die Besucherzahlen auf der Salzburger Jagdmesse "Hohe Jagd", eine der größten in Europa. Und auch die Zahl jener, die die Jagdprüfung ablegen, ist in Salzburg besonders hoch: Insgesamt gibt es in diesem Bundesland 10 100 Jägerinnen und Jäger, der Anteil der Frauen steigt ständig. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern vor allem auch massiv umstritten. So ist im vergangenen Jahr ein Streit zwischen Tierschützern und dem Salzburger Jagdbesitzer Max Mayr-Melnhof wegen dessen Wildschwein-Gatterjagd im Salzburger Anthering völlig eskaliert. Dass es bei der Jagd nicht nur um notwendige Hege und Pflege, sondern natürlich auch um Trophäen geht, belegt neben den guten Geschäften der Tierpräparatoren und abertausenden Geweihen an heimischen Wänden vor allem auch das florierende Millionengeschäft mit der fernen Großwildjagd. Zahlreiche Salzburger Jäger leisten sich teure Jagdreisen beispielsweise nach Südafrika, um dort, gut organisiert von Luxus-Lodges aus, afrikanisches Großwild zu schießen.



Am 21.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?

1492 prallten zwei Welten aufeinander: Kolumbus entdeckte Amerika. Die Neue Welt war so anders als die Alte Welt - mit Tieren und Pflanzen, die die Seefahrer nicht kannten. Die Eroberung des Kontinents durch die Weißen veränderte die Lebensbedingungen auf der Welt für immer. Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp - Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)



Am 21.05.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer

Mit der Ankunft der Weißen in Amerika 1492 prallten nicht nur zwei Welten aufeinander. Die Europäer veränderten Natur und Leben der Neuen Welt - auch zu ihrem eigenen Profit. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Mit Ankunft der weißen Eroberer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit - und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.30 Uhr)



Am 21.05.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAXX: Die Wildlife-Cops - Bock in der Falle

Reißangeln ist im Bundesstaat Washington verboten, denn bei dieser Fangmethode müssen die Fische unnötig leiden. Zudem hat der verdächtige Delinquent schon des Öfteren gegen geltende Fischereigesetze verstoßen und die fälligen Bußgelder nicht bezahlt. Offenbar ist der Mann unbelehrbar, deshalb droht ihm jetzt eine Gefängnisstrafe. Am Rande der Kleinstadt Dupont befreien die Wildhüter des "United States Fish and Wildlife Service" zudem einen Schwarzwedelhirsch aus einem eingezäunten Lagerplatz für ausrangierte Wohnmobile.



Am 21.05.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDF: Schlangenhäute für den Luxus

500 000 Riesenschlangen werden jährlich zu Modeartikeln verarbeitet. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. In einigen Regionen ist die Python selten geworden. Besonders illegale Wildfänge sind ein Problem. Deutschland spielt in diesem Geschäft eine wichtige Rolle. Der Biologe Mark Auliya sucht Lösungen, kämpft für mehr Kontrolle. Dafür entwickelt er den "Python-Code". Auliya und sein Team wollen den genetischen Fingerabdruck des Erbgutes der Pythons nutzen. Über die nächsten Jahre soll eine Art "Barcode für die Schlange", der "Python-Code", entstehen. Erste Erfolge können sie nun aufweisen. Mark Auliya ist kein Umweltschützer der klassischen Art. Er versucht, auch die Interessen der Industrie zu wahren, wagt einen Spagat zwischen Naturschutz und Wirtschaft. Dabei geht er in Gebiete, die auch für ihn lebensgefährlich werden können. Trotz teils krimineller Strukturen wagt er sich in den Dunstkreis der Fänger und Händler, besucht Schlachthäuser und Lagerräume, in denen Python-Häute im Wert von mehreren Millionen Euro lagern. "planet.e." hat ihn auf einer dieser gefährlichen Reisen nach Singapur und Malaysia begleitet.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)



Am 22.05.17 08:20 - 08:30 Uhr auf 

WDR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?

Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 kg Papier, eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg. Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz - deshalb fragt sich Robert: Müssen für unseren Papierbedarf etwa komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht er eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würden wir eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht.



Am 22.05.17 09:35 - 10:30 Uhr auf 

arte: Laetitia, allein unter Wölfen

In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen ist seit jeher erlaubt. Laetitia Becker, eine junge Französin, und Wladimir Bologow, ein russischer Biologe, möchten die Einstellung zu den geächteten Tieren ändern. Wladimir ist der Leiter einer Forschungs- und Auswilderungsstation mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen von russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere, die zwar von Laetitia versorgt werden, sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen dürfen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen, und Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen - sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Wladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, das für russische Jäger pro Pelz eine Gratifikation vorsieht, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Wladimir bis heute auswildern. In Kürze sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer und harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."



Am 22.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren.



Am 22.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Abenteuer Yukon - Durchs wilde Herz Kanadas

Seit Jahrzehnten zieht es Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder nach Alaska. Doch dieses Mal stellt er sich einer besonderen Herausforderung. Er will den Yukon erkunden - über 3000 Kilometer, von den Quellen bis zur Mündung in die Beringsee. Der Höhepunkt der ersten Etappe der Reise: An einem Seitenfluss kann Andreas sich einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern.



Am 22.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Ein Herz für den Nerz

Felix Heidinger beschäftigt sich in seinen Filmen immer wieder mit bedrohten Tierarten. Diesmal geht es ihm um den europäischen Nerz: Seit Alters her wurde er wegen seines schönen Pelzes gejagt, bis er in Europa nahezu ausgerottet war. Dann nahte Rettung: Für die begehrten Nerzmäntel wurde um 1920 als Pelzlieferant der nordamerikanische Vetter des Nerzes, der Mink, nach Europa importiert. Die Minks, als Zuchttiere in Farmen gehalten, bewirkten, dass sich der europäische Nerz allmählich wieder vermehren konnte. Doch in den 80er Jahren befreiten radikale Tierschützer in nächtlichen Aktionen viele Zucht-Minks aus den Käfigen. Seither sind es die freigelassenen Minks, die den europäischen Nerz bedrohen. Denn die Minks vermehrten sich rasch, und weil sie kräftiger und aggressiver sind als die europäische Art, vertreiben sie die Nerze aus deren Revieren und rauben ihnen damit auch die Nahrungsgrundlage. So ist der europäische Nerz bereits wieder vom Aussterben bedroht. Versuche, diese Nerzart im Zoo zu züchten, waren gescheitert, doch unlängst ist es dem Biologen Tiit Maran gelungen: 50 kräftige, junge Nerze hat Maran im Zoo von Tallinn/Estland aufgezogen. Er setzt sie in einem eigens für sie von Minks befreiten Lebensraum aus – auf der estischen Ostsee-Insel Hiiumaa. Das Innere dieser Insel ist eine menschenleere Wildnis. Das Rettungsprojekt „Europäischer Nerz“ wird von Tiit Maran und einer internationalen Studentengruppe begleitet, die das Leben der ausgewilderten Nerze auf Hiiumaa erforschen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)



Am 22.05.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Der Wolf vor der Haustür - Ein Raubtier kehrt zurück

Der Wolf darf nicht gejagt werden - er ist streng geschützt. Vor 150 Jahren wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet, erst seit dem Fall der Mauer ist er wieder da. Er kam aus Polen und siedelte zunächst in der Lausitz, auf Truppenübungsplätzen und in ehemaligen Braunkohle-Tagebau-Gebieten. Heute ist der Wolf schon in fünf Bundesländern wieder heimisch, und die Wölfe vermehren sich: Zur Zeit sind es geschätzt 350 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Die Wolfs-Gegner würden die Raubtiere am liebsten erschießen. Die Wolfs-Freunde dagegen plädieren für eine tierische Willkommenskultur, freuen sich über jedes neue Wolfsrudel und fordern mehr Lebensraum für den Rückkehrer. Matthias und Birgit Vogelsang leben und arbeiten mit Wölfen. Die "ZDF.reportage" begleitet geplagte Landwirte und Schäfer, die den Abschuss der Wölfe fordern. Sind ihr Ärger und ihre Probleme nur Gejammer, oder ist der Schaden tatsächlich enorm? Und - ist ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Raubtier möglich?



Am 22.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Amerikas Naturwunder - Yosemite

Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, wie der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen sind weit über tausend Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist jedoch nicht weniger faszinierend: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern.



Am 22.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies

Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in das neuseeländische Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen im natürlichen Gleichgewicht die Lebensbedingungen komplett ändern? Wie kann die besondere ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben und wer wird den Kampf gewinnen? Die Dokumentation "Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies" gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen und neue, Hoffnung gebende Allianzen. Sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.



Am 22.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Wer hat Angst vor Wild und Wolf?

Herbstzeit ist Wildzeit - aber leider nicht nur auf der Speisekarte, sondern immer öfter auch direkt vor unseren Autos. Kollisionen mit Wildtieren nehmen zu: jeder 5. Unfall in Bayern ist ein Wildunfall, über 60000 im letzten Jahr, so Zahlen aus dem Innenministerium. Oft bleibt es nicht bei Blechschäden. Ein Reh auf der Windschutzscheibe führt häufig auch zu schweren Verletzungen bei den Insassen... bis hin zu tödlichen Unfällen von Autofahrern, die nach einem Ausweichmanöver am Baum landen. Moderatorin Vivian Perkovic will herausfinden, warum es immer mehr Wildunfälle gibt und wie man sich als Autofahrer richtig verhält. Sie lässt sich von einem Fahrsicherheitstrainer zeigen, wie man am besten reagiert, wenn Rehe oder Wildschweine plötzlich von rechts kommen. Außerdem ist sie unterwegs mit der Polizei im niederbayerischen Pfarrkirchen, wo besonders häufig Wildunfälle passieren. An den gefährlichsten Straßen werden hier Schutzzäune und Reflektoren getestet. Ob solche Schutzmaßnahmen ausreichen, diskutiert sie nicht nur mit Polizei und Bauern, sondern auch mit Jägern, denen immer wieder vorgeworfen wird, zu wenig Wild zu schießen.
Doch nicht nur Wildsau, Reh und Hirsch machen den bayerischen Behörden Probleme, auch die Rückkehr der großen Beutegreifer. Nach Bär Bruno streifen nun auch Luchs und Wolf durch Bayerns Wälder. Und sie hinterlassen Spuren: gerissene Hirsche, Rehe und Schafe, was bei vielen Betroffenen Hass und Wut auslöst. Der unter strengem Artenschutz stehende Wolf wurde in diesem Jahr in Bayern bereits mehrmals gesichtet und im Nachbarland Sachsen sind schon 11 Rudel heimisch. Bayern gilt offiziell als "Wolferwartungsland" und Experten meinen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch bei uns Isegrim wieder sesshaft wird. Aber darf man dem Wolf die Alpen überlassen? Verträgt unsere Kulturlandschaft die Rückkehr des Wolfes? Können Herdenschutzhunde helfen? Vivian Perkovic trifft Wolfskenner, Berufsjäger und Schafhalter und fragt nach, ob Bayern auf den Wolf vorbereitet ist.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 23.05.17 08:40 - 09:35 Uhr auf 

arte: Adnan unter wilden Tieren

"Wenn wir nicht genug für ihren Schutz tun, wird es in 50 Jahren an der Elfenbeinküste keine Schimpansen mehr geben." So düster seine Prognose auch ist, umso entschiedener kämpft Tobias Deschner für das Überleben seiner Schützlinge. Seit 15 Jahren kommt der Primatologe vom Leipziger Max-Planck-Institut regelmäßig in den Dschungel des Taï-Nationalparks und sammelt dort neue Erkenntnisse über "seine" Schimpansen: Kuba, das Alphamännchen, und seinen Harem. Nur unter Einhaltung strengster Schutzmaßnahmen darf Adnan Maral deshalb den Forscher zu den Affen begleiten. Schon der kleinste Infekt kann die Schimpansen töten. So sind vor einigen Jahren 14 Affen einem vermeintlich harmlosen Erkältungsvirus zum Opfer gefallen. Erst nach mehreren Tagen Quarantäne und ausgestattet mit einem Mundschutz darf Adnan in die Nähe der Affen. Das Team muss zurückbleiben. Adnan und Tobias filmen sich selbst bei dieser Expedition. Das Erlebnis im Busch entschädigt für alle Strapazen - Adnan sieht Schimpansen aus nächster Nähe in ihrem natürlichen Lebensraum, wie es bislang nur wenigen Menschen zuteil wurde. Bushmeat ist über die Grenzen Afrikas hinaus beliebt. Für viele sind die Wildtiere aus dem Busch aber auch tatsächlich die einzigen Fleischlieferanten. Deshalb bringt die Wild Chimpanzee Foundation den Menschen in den umliegenden Dörfern bei, wie sie stattdessen Schnecken oder Agutis züchten können. Die Organisation, mit der Tobias und seine Kollegen eng zusammenarbeiten, wird unter anderem vom Leipziger Zoo finanziert und leistet wertvolle Aufklärungsarbeit in den Dörfern um den Taï-Park.



Am 23.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten

Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Filmautor Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere. Mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf stellt Bernhard Rübe in seinem Film vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen. Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben.



Am 23.05.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Milos und die Luchse

Zwei kleine Luchse aus dem Tierpark sollen in die Heimat ihrer Vorfahren, in die Wälder der Malá Fatra im Herzen der Slowakei zurückkehren. Der Film begleitet den Weg zurück in die Wildnis. Zwei Jahre lang verfolgen Milos Majda, ein stiller Naturbursche und Ranger im Malá Fatra Nationalpark, und der Biologe und Tierfilmer Tomas Hulik den Weg der Luchsgeschwister. Dabei ist die Geschichte einer hart erkämpften Freundschaft entstanden.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)



Am 23.05.17 13:45 - 14:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Bauberufe des Mittelalters - Berufe im Wald

Holz war neben dem Stein das wichtigste Bau- und Konstruktionsmaterial des Mittelalters. Wir verfolgen den Weg des Holzes vom Wald über die verschiedenen Werkstätten bis hin zu seinen vielfältigen Einsatzorten.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)



Am 23.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Affen mit den lustigen Nasen

Felix berichtet von einer Affenart, die ausschließlich auf der Insel Borneo vorkommt: Die großen Männchen haben riesige Zinken im Gesicht, deshalb nennt man sie Nasenaffen. Sie leben in den Mangroven-Wäldern am Pazifik oder an den Ufern von Urwaldflüssen und ernähren sich von bitteren Früchten. Eigentlich haben sie ein geregeltes Familienleben: Ein Clan-Chef führt mehrere Weibchen und deren Junge an. Doch es ist wahrhaftig keine leichte Aufgabe, einen Harem zusammenzuhalten. Das muss Johnny, erst seit einem Jahr Sippenoberhaupt, erfahren.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)



Am 23.05.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Das Jahr des Igels

Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Er zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten und nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch sehr lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Populationen bisher nicht ernsthaft gefährden konnte. Kurt Mündl hat für diesen Film eine Igelfamilie durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter begleitet und einzigartige Einblicke in ihre Verhaltensweise gewinnen können.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)



Am 23.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur

Wie kann sich tierisches Leben angesichts der vielen Bedrohungen auf diesem Planeten immer wieder durchsetzen? Trotz der Gegenwart von Fressfeinden, Klimaveränderungen und verschwindenden Lebensräumen? Die Antwort: In jedem Fall einfallsreich und vielfältig - mit einer Fülle von unglaublichen Verhaltensweisen. Kurt Mündls "Universum"-Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" eröffnet faszinierende Einblicke in die verblüffenden und manchmal sogar skurril anmutenden Überlebenstricks von Lebewesen. Regisseur Kurt Mündl zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film ist eine kleine Evolutionsgeschichte - sie zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)



Am 23.05.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Wenn Tiere sich verlieben

Wenn Tiere sich verlieben, erbringen sie die erstaunlichsten Höchstleistungen, um ihre Partner zu beeindrucken. Während das Weibchen meist Balz und Buhlen als Publikum genießen, bedeutet es für die männlichen Tiere eine Leistungsschau, bei der alles aufgeboten wird, was verfügbar ist - das lauteste Röhren, der bunteste Federschmuck, die grazilsten Tänze, die brutalsten Kämpfe. Ob Eisbären oder Eidechsen, Gorillas oder Paradiesvögel - sie alle bewegt im Frühling nur eines: die genetisch bedingte Sehnsucht nach einem paarungswilligen Artgenossen.



Am 23.05.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Die Spur der Schweine

Im Schweriner Schlossgarten hat sich eine Rotte Wildschweine festgesetzt. Ihre Spur führt in liebevoll gepflegte Gemüsegärten, Blumenbeete und Rasenflächen. Hier bietet sich ein Bild der Verwüstung! Einige Anwohner sind verzweifelt, schützen sich mit Elektrozäunen und Betonplatten gegen die Schweinebande. Vergeblich! Irgendwie wühlen sich die Wildschweine immer wieder durch. Andere freuen sich, dass die Wildschweine da sind. Diethard Gajek, der sein Grundstück mitten in ihrem Revier hat, meint, sie seien eine Bereicherung für die Natur. Er ist verärgert über die Entscheidung der Stadt, die jetzt einen Jäger mit einer Sondergenehmigung beauftragt hat, einige Wildschweine abzuschießen. Fachlich beraten wird die Stadt von Kreisjägermeister Hans Hovemann (83). Er kennt das Schwarzwild genau und hat auch schon eine Idee, wie man es wieder loswird. "Es kann saugefährlich werden, wenn die Bache Frischlinge hat", so Hovemann. Er sieht aber auch, dass es schwierig ist, in einem Wohngebiet zu jagen. Die Natur rund um das Villenviertel ist ein wahres Paradies. Hier leben Waschbären, Marder, Dachse, Rehe, Grün- und Schwarzspechte .Und jetzt auch schlaue Wildschweine. Wie lange noch?



Am 23.05.17 19:25 - 20:15 Uhr auf 

kabel1doku: Holz

Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.



Am 23.05.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Selbstverteidigung bei Pflanzen

Stacheln und Dornen - die Waffen der Pflanzen, natürlich nur zur Selbstverteidigung, versteht sich. Thomas D zeigt, wie Pflanzen diese einsetzen - bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 23.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Wolfsfrau

Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahegekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger. Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Gudruns Studien sollen dazu beitragen, mehr über das Verhalten der scheuen Jäger zu erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 24.05.17 06:10 - 06:55 Uhr auf 

ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)

Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.55-7.35 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr bzw. 4.25-5-05 Uhr)



Am 24.05.17 08:40 - 09:45 Uhr auf 

arte: Adnan unter wilden Tieren - Elefanten in Sri Lanka

An der Seite von Brian Batstone reist Adnan Maral nach Sri Lanka. Elefanten werden hier seit Jahrtausenden als heilige Tiere verehrt und genießen eine besondere Wertschätzung. 6.000 wildlebende Tiere gibt es noch auf der Insel. Fast 20.000 waren es noch bis zur Kolonialzeit. Heute ist das größte Problem, dass sich Mensch und Tier auf enger werdendem Raum immer häufiger in die Quere kommen. Hungrige Elefanten plündern die Plantagen und Felder. Sowohl Menschen als auch Tiere kommen in dem Konflikt zu Schaden.



Am 24.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Rio

Rio de Janeiro - inmitten der pulsierenden City schlägt das wilde Herz Brasiliens. Filmemacher Christian Baumeister zeichnet ein prächtiges Bild der brasilianischen Metropole mit ihren Wildtieren und dem weltberühmten Karneval. Traumstadt Rio de Janeiro - die Zehnmillionenmetropole ist auch die Heimat exotischer Wildtiere. Der Tropenwald reicht fast bis ins Stadtzentrum. Begegnungen mit Kaimanen im Swimmingpool und plündernden Affenbanden, die sogar in Hochhausappartements eindringen, sind hier an der Tagesordnung.



Am 24.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 

WDR: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?

Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt: Viele halten das für den richtigen Weg zum Klimaschutz. Andere warnen davor, für die Energieerzeugung den Umwelt- und Gewässerschutz zu opfern. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln daher Ansätze, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind. In "Planet Wissen" zeigen sie, wie solche Kraftwerke funktionieren.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)



Am 24.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Das Emsland - Niedersachsens wilder Westen

Das Emsland ist "Niedersachsens wilder Westen", denn dort gibt es Deutschlands seltenste Tiere und die größten Moore Westeuropas. In keinem anderen Landkreis der Bundesrepublik Deutschland leben mehr Säugetierarten. Seine Vielfalt macht das Emsland so einzigartig: wilde Flüsse und weite Wälder, eingebettet in eine traditionelle Kulturlandschaft, die noch Platz lässt für Menschen und Tiere. Der Film begleitet die Natur des Emslandes im Jahresverlauf und gewährt hautnahe Einblicke in das Verhalten und Familienleben der heimischen Tiere.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)



Am 24.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Ulrich Wotschikowsky - Wildbiologe und Wolfsexperte

Ulrich Wotschikowsky ist Förster, nach seinen Erfolgen in der Rehwildforschung wurde er zu einem der bekanntesten deutschen Wolfs- und Luchsexperten. Ulrich Wotschikowsky betreibt auch die Online-Plattform "Wolfsite - Forum Isegrim".
(Wdh. übermorgen 13.00-13.45 Uhr)



Am 24.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind

Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine solche Ordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Der Film "Deutschlands wilde Wölfe" zeigt, wie ähnlich sich die Sozialstrukturen von Menschen und Wölfen sind.
(Wdh. übermorgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 24.05.17 23:45 - 00:15 Uhr auf 

NDR: 7 Tage... Überleben im Wald

Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen; der ständige Kampf gegen Kälte, Hunger und den inneren Schweinhund. Was macht der andauernde Ausnahmezustand mit einer Gruppe zusammengewürfelter Fremder? Wie kommen die Teilnehmer mit den ganzen Entbehrungen zurecht? Und was können sie dabei lernen?



Am 25.05.17 02:00 - 03:00 Uhr auf 

3sat: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume

Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?



Am 25.05.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 

SWR: Retter der Wildblumen - Ernst Rieger und seine blühenden Landschaften

Gänseblümchen liebt Ernst Rieger am meisten. Vor 30 Jahren begann der Landwirt, die Blumen auszugraben und sie in Reihen auf dem Acker zu pflanzen. Die Samen des Liebesorakels brachten ihm Glück und gutes Geld. Damals belächelte man ihn dafür. Doch inzwischen weiß man, dass es an Naturwiesen fehlt. Sie sind wichtig für Wildbienen, Hummeln und andere Tierarten. Heute vermehrt Ernst Rieger auf seinem Hof in Blaufelden mehr als 200 Arten von Wildblumen und Wildgräsern. Seine Samenmischungen werden deutschlandweit ausgesät. Internationale Delegationen führt er über seinen Hof. Angefangen hat Ernst Rieger mit zwölf Ar und einer Praktikantin. Heute produziert die Firma auf 1.500 Hektar Ackerschlägen 400 verschiedene Wildarten. Der 56-jährige Landwirt hat sich über Jahre ein Know-how angeeignet, das in Paris und Brüssel gefragt ist. Zusammen mit Biologen entwickelt er maßgeschneiderte Blühmischungen für Autobahnen, Obstwiesen oder Feuchtgebiete. Vor zehn Jahren wollte ihn die Industrie der Zuchtsamenhersteller vom Markt verdrängen und prozessierte gegen den vermeintlichen Wildwuchs. Doch Ernst Rieger kämpfte zäh gegen die Konzernriesen und bekam Recht.



Am 25.05.17 07:00 - 07:45 Uhr auf 

3sat: Geschichten aus dem Wienerwald

Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven.



Am 25.05.17 09:45 - 11:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Karen in Action - Abenteuer Brasilien

Reporterin Karen Markwardt reist nach Rio de Janeiro – der zweitgrößten Stadt Brasiliens, mit mehr als sechs Millionen Einwohnern. Weiter geht die Reise in den Südosten, nach Minas Gerais, einem Bundesstaat Brasiliens, der zu den weltweit größten Edelsteinvorkommen zählt. Nach schönen und glitzernden Steinen geht es weiter ins Amazonasgebiet und Karen trifft auf Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr so gut wie unberührtes Gebiet durchqueren wird. Nach dringend erforderlichen Survival-Trainig geht es schließlich direkt hinein in den Dschungel. Karen erfährt alles, was sie über den tropischen Regenwald wissen muss und trifft auf unzählige Tiere – von der Tucandera Ameise, über Kaimane, bis hin zu Skeletten von Piranhas. Doch das Beste kommt zum Schluss. Eije führt Karen an den Amazonas-Fluss, wo sie mit Flussdelfinen schwimmen geht … trotz Piranhas und Kaimane.



Am 25.05.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 

3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele

Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht, allgegenwärtig und für viele selbstverständlich. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen.



Am 25.05.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 

SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb

Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Überall auf der Alb ist der Eichelhäher unterwegs. Er nimmt die Zuschauer mit in einen besonderen Lebensraum, die Wacholderheide. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Die vielen Schafe, die vor 50 - 150 Jahren die Alb besiedelten und die Wacholderheiden pflegten, gibt es vielerorts nicht mehr. Daher drängt heute der Wald mit seinen Bewohnern in die Wacholderheiden. Vor allem der Eichelhäher mit seinen Tricks trägt maßgeblich dazu bei. Die Erdhummelkönigin wiederum braucht die bunte Pflanzenvielfalt auf der Heide für den Aufbau ihres Volkes und wird durch den Häher bedroht. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)



Am 25.05.17 17:45 - 18:40 Uhr auf 

3sat: Wiener Gstettn

"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück.Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.55 Uhr)



Am 25.05.17 18:40 - 19:25 Uhr auf 

3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber

Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume. Obwohl die meisten sogar zusammenhängen, sind sie sehr verschieden.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)



Am 26.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 

arte: Holz - Baustoff der Zukunft?

Im Alpenraum haben Holzhäuser Tradition. Nur hoch oben auf den Bergen, in Lagen, die extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, sind die Hütten und Häuser meistens aus Stein. Das ist dem Holzbauarchitekten Hermann Kaufmann aus Vorarlberg jedoch egal. Er baut selbst auf über 2.000 Meter Höhe am liebsten mit Holz. Auch in der Stadt errichtet er Holzhäuser, denn er ist davon überzeugt: Holz ist der Baustoff der Zukunft - vorausgesetzt, die großen Bauteile werden in der Fabrik industriell vorgefertigt. Selbst Hochhäuser aus Holz sind seiner Ansicht nach dann kein Problem mehr. "Xenius" besucht eine Holzbaufirma in Bayern, die zu den wenigen gehört, die sich bereits auf das moderne Bauen mit Holz spezialisiert haben. In einer Halle werden dort ganze Wände für die neuen Holzhäuser vorgefertigt. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren, dass dabei sowohl Hightech als auch traditionelles Schreiner- und Zimmererhandwerk eingesetzt werden.



Am 26.05.17 08:40 - 09:40 Uhr auf 

arte: Bären in Rumänien

In den Karpaten gibt es die größte Braunbärenpopulation Europas. Nirgendwo sonst kann sich das größte Landraubtier auf unserem Kontinent noch so ungestört bewegen. Allerdings kollidieren auch hier die Interessen von Mensch und Tier. Sie kommen sich in die Quere, weil die Menschen immer mehr vom Lebensraum der Tiere beanspruchen. Braunbären reißen Schafe, plündern den Müll in den Dörfern oder greifen Menschen an. Die Organisation Carnivore Mari tut alles, um das Verhältnis zwischen den Bären und den Menschen zu entspannen und so die Bären vor möglichen Abschüssen zu bewahren. Die deutsche Biologin Alexandra Sallay arbeitet seit Jahren für Carnivore Mari und forscht über die Müllbären in den Karpaten. Sie und ihre Kollegen klären die Dorfbewohner auch darüber auf, wie sie sich effektiv vor Bären schützen können. Um einen besseren Überblick über die Population der Bären zu haben, sammelt sie regelmäßig Fellproben für Gentests in den Wäldern Rumäniens. An ihrer Seite bereist Adnan Maral das Bärenland.



Am 26.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel

London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause.



Am 26.05.17 11:35 - 12:20 Uhr auf 

arte: Die Taiga

Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.



Am 26.05.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 

ARD-alpha: TELEKOLLEG Volkswirtschaftslehre - Ökonomie und Ökologie

Dozent im Studio: Prof. Dr. Gerhard Mammen von der Fachhochschule Ansbach zum Thema "Umweltpolitik und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft".



Am 26.05.17 19:05 - 20:00 Uhr auf 

n-tv: Rohstoff-Wunder - Holz

Ob als Brennstoff, Papier oder Verpackungsmaterial - seit jeher setzen wir auf das natürliche Multitalent Holz. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst Holz nach. Das macht das Material in Zeiten der Ressourcenknappheit umso begehrter. Die n-tv Dokumentation schaut hinter die Kulissen des flexiblen Alleskönners und begleitet den spannenden Weg vom Fällen eines Baums über die Fertigung im Sägewerk bis hin zu Alltagsprodukten.



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24.06.2017

Anfängerkurs Hobbyimkerei
(53567 Asbach-Schöneberg)
Aktuelle Geschehnisse im Bienenstock. Veranstaltung in Kooperation mit dem Forstamt Dierdorf
Details


24.06.2017

Seeadler, Wolf und Co. auf der Spur
(02694 Malschwitz OT Wartha)
Safari durch das Reservat mit Oberlausitz- Ranger Gisbert Hiller
Details


24.06.2017

Vater-Kind-Wildnistag
(76131 Karlsruhe)

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24.06.2017

Rangertour Rurberg
(52152 Simmerath-Rurberg)
Kostenfreie und wöchentliche Ranger-tour im Nationalpark Eifel
Details


24.06.2017

Rangertour Gemünd
(53937 Schleiden-Gemünd)
Kostenfreie und wöchentliche Rangertour im Nationalpark Eifel
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    Zwei Jahrzehnte Waldpädagogik
    Zehntausend Kinder und Jugendliche haben in Siedenholz bei Unterlüß den Wald und seine Geschichte erlebt
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    Waldjugendspielsaison 2016 erfolgreich beendet
    In 23 Jahren haben Thüringens Förster rund 153.900 Schülerinnen und Schülern einen Unterrichtstag im „Klassenzimmer Wald“ geschenkt.
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  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
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