Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

TV Tipps vom 20.-23.10.2020

Am 20.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Kanadas Nationalparks - Wood Buffalo
Im äußersten Norden der kanadischen Provinz Alberta liegt der Wood-Buffalo-Nationalpark. Der größte kanadische Nationalpark umfasst neben endlosen grünen Nadelwäldern, weiter Tundra und sumpfigem Torfmoor mit dem Peace-Athabasca-Delta eines der größten Frischwasserdeltas der Erde, das durch den industriellen Ölsandabbau bedroht ist. Nicht nur die letzten Nistplätze des vom Aussterben bedrohten Schreikranichs liegen dort, sondern auch die letzte freilebende Waldbisonherde der Welt.

Am 20.10.20 09:30 - 10:00 Uhr auf
phoenix: Wald in Not
In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. Der BUND zeigt in Köln-Dellbrück, wie er sich den stadtnahen Wald der Zukunft vorstellt: mit einer anderen Form der Bewirtschaftung, die der Artenvielfalt dient. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein.

Am 20.10.20 09:35 - 10:15 Uhr auf
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis - Herbst
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen. Der Herbst steht für den Wandel des wilden Kanadas - während die Tiere im Süden noch in der Sonne baden, müssen die Streifenhörnchen schon Wintervorräte sammeln.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 11.45 Uhr, letzte Folge kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)

Am 20.10.20 10:15 - 11:00 Uhr auf
3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan
Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu. Doch in den Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine vielfältige Tierwelt erhalten.

Am 20.10.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Der Miramichi, einer der lachsreichsten Flüsse der Welt, entspringt in New Brunswick und fließt schließlich in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster.

Am 20.10.20 11:00 - 11:45 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Auch heute gibt es Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er widmet sich dem Tasmanischen Teufel. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich um kranke Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder.

Am 20.10.20 13:15 - 14:00 Uhr auf
3sat: Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab
Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 20.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen
Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
(Wdh. kommende Nacht 0.40-1.25 Uhr)

Am 20.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada (2/4) - Der wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen - dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod - und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten - aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes.

Am 20.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Roseggers Waldheimat - Ein Jahr im Zauberwald
Im Winter eine Märchenlandschaft, im Sommer eine Region, um Geist und Seele zu erfrischen: So hat der Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) seine "Waldheimat" in seinen Werken verewigt. Die steirische Region in den Fischbacher Alpen, die Rosegger beschrieb, zählt noch heute zu den waldreichsten Gebieten Österreichs. Hier, inmitten unberührter Natur und großen Tierreichtums, führt der Film durch alle vier Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 20.10.20 16:30 - 17:25 Uhr auf
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (1/2)
Von den majestätischen Sibirischen Tigern zu den agilen, baumkletternden Ozelots: Katzen haben durch die Evolution unterschiedliche Formen, Farben und Größen angenommen. Momentan existieren 37 verschiedene Katzenarten, die im Dschungel, in den Bergen, in den Wüsten oder in der Savanne leben. Sie können höher springen, schneller laufen und besser klettern als jede andere Spezies auf der Welt.Biologe Patrick Aryee reist rund um die Welt zu einigen der abgelegensten Orte unserer Erde, um den reichen und vielfältigen Familienbaum der Katzen zu erforschen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 20.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trockengelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)

Am 20.10.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Ein Jahr in Irlands Natur - Frühling
"Ein Jahr in Irlands Natur" zeigt in eindrucksvollen Bildern die Naturgewalten Irlands. Egal welche Jahreszeit gerade ist - die Wetterwechsel auf der wildromantischen grünen Insel im Atlantik sind extrem. Die unterschiedlichsten Tiere haben sich an diese Bedingungen angepasst. Das Kamerateam hat für die vierteilige Dokumentationsreihe ein Jahr lang gefilmt und zeigt Irlands Tierwelt im Laufe von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 20.10.20 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Mikroben - die wahren Herrscher der Welt
Welche Rolle spielen Mikroben beim Klimawandel? Forscher zeigen sich alarmiert: Die Mini-Lebewesen sind viel zu lange ignoriert worden. Denn: Etwa 90 Prozent der gesamten Biomasse in den Ozeanen besteht aus Mikroben. Thomas D widmet sich den talentierten Mikroorganismen bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 20.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit
Plüschige Nerze, skurrile Waldrappe und stämmige Przewalskipferde haben eins gemeinsam: Sie überlebten nur in Zoos. Ihre Vorfahren waren in der Natur ausgestorben. Doch nun erhalten diese Arten inmitten Europas eine neue Chance. Mit Hilfe von Tiergärten werden die seltenen Tiere wieder ausgewildert. Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Auch Theo Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Doch das klingt leichter als es ist.

Am 20.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Retter der Raubtiere
In "Retter der Raubtiere" aus der Serie "Auf Leben und Tod" vom Planet-Erde-Produzenten Alastair Fothergill erleben wir die Welt der Raubtiere durch die Augen von Forschern, die an vorderster Front für den Schutz der großen Jäger kämpfen und erfahren viel über den uralten Konflikt zwischen Mensch und Natur. David Attenborough fragt zu Recht: "Wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, die Tiere zu schützen, die uns so faszinieren, hat die Natur dann überhaupt noch eine Chance?"
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)

Am 21.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Kanadas Nationalparks - Wapusk
Das Wort Wapusk bedeutet in der Sprache der Cree "weißer Bär". Im Wapusk-Nationalpark und der angrenzenden Kleinstadt Churchill dreht sich fast alles um diesen weißen Bären. Der Park liegt im Nordosten der Provinz Manitoba und nirgendwo leben das ganze Jahr über so viele Eisbären wie dort. Mit einer Größe von 11.000 Quadratkilometern bildet der Wapusk die Übergangszone zwischen den weitläufigen Nadelwäldern im Süden Manitobas und der arktischen Tundra von Nunavut im Norden. Wegen seines empfindlichen Ökosystems und der vielen Eisbären dürfen Besucher den Wapusk-Nationalpark nicht ohne einen Führer betreten. Mitarbeiter von Parks Canada arbeiten im Wapusk an ihren Langzeitstudien zum Klimawandel, denn die Natur am Rande der Arktis gilt als ein Indikator für bevorstehende Veränderungen auf der ganzen Erde.

Am 21.10.20 11:00 - 11:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 21.10.20 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Schutzprojekt Erde (1/5) - Papua
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

Am 21.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada (3/4) - Die endlose Weite
Die dritte Folge dieser vierteiligen Serie führt in die Mitte Kanadas - einem Gebiet mit dichten Wäldern, Millionen von Seen und einem scheinbar grenzenlosen Grasland - der Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man - wie in diesem Film - das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten - wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen.

Am 21.10.20 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Schutzprojekt Erde (2/5) - Honduras
Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.00 Uhr)

Am 21.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Schutzprojekt Erde (3/5) - Kanada
Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

Am 21.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: La Réunion - Feuerinsel und Tropenparadies
Mitten im Indischen Ozean liegt eine tropische Insel voller Kontraste - auf der einen Seite einer der aktivsten Vulkane der Erde und auf der anderen vielfältige tropische Wälder, bizarre Schluchten und traumhafte Strände: das französische Überseedepartement La Réunion. Zwei Drittel der Insel mit Wäldern, Seen und Vulkan werden durch einen Nationalpark geschützt. Kurz nach Eröffnung des Parks ist der aktive Vulkan der Insel, der Piton de La Fournaise, mit einer Gewalt ausgebrochen, die selbst Experten überraschte.

Am 21.10.20 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Schutzprojekt Erde (4/5) - Südafrika
Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

Am 21.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Schutzprojekt Erde (5/5) - Polynesien
Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens.Die Reihe "Schutzprojekt Erde" beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)

Am 21.10.20 16:50 - 17:20 Uhr auf
arte: Eichhörnchen - Keine rosige Zukunft
Die Zukunft der Europäischen Eichhörnchen sieht nicht gerade rosig aus. Während in Frankreich und Deutschland die Bestände noch stabil bleiben, sind sie in Großbritannien und anderen Teilen Europas bereits gefährdet. Die aus Nordamerika importierten Grauhörnchen machen den europäischen Artgenossen nicht nur die Nahrung streitig. Sie bringen auch eine weitere Gefahr mit: einen speziellen Pockenvirus. Die "Xenius" und Wildtierforschung diese Viren genauer an.
(Wdh. morgen 6.45-7.10 Uhr)

Am 21.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (1/2)
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)

Am 21.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (1/2)
Die Tierfilmer Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz unternehmen mit Kameramann Yung Sandy eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet hat sich das Filmteam aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)

Am 21.10.20 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Tief im Regenwald (2/2)
Die Filmemacher überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.
(Wdh. morgen 11.05-11.50 Uhr)

Am 21.10.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Das geheime Leben der Rothirsche
Majestätisch, machtvoll, stolz: Der Rothirsch hat definitiv kein Image-Problem. Schon oft wurde der "König der Wälder" gefilmt. Meist als röhrender Brunfthirsch, der im Herbst um die Weibchen kämpft. Doch wie der Rothirsch den Rest des Jahres "tickt", wird selten gezeigt. Dabei sind Rothirsche viel mehr als liebestolle Wiederkäuer. Sie sind sehr sozial und fürsorglich, ausgelassen und verletzlich. Versteckte Kameras geben ungewöhnliche Einblicke in das geheime Leben der Rothirsche.

Am 21.10.20 18:45 - 19:30 Uhr auf
ZDFinfo: Das Soja-Imperium - Hoher Preis für billiges Fleisch
Immer weniger große Firmen beherrschen den Markt für Fleisch und Futtermittel. Chinesische Konzerne schlucken ihre amerikanischen Konkurrenten und übernehmen deren rücksichtslose Produktionsmethoden. Experten warnen vor den Konsequenzen dieser Fehlentwicklung. Multinationale Firmen lassen in Brasilien Soja anbauen, das als Futtermittel für Schweine in die ganze Welt verschifft wird. Das schadet sowohl dem Regenwald als auch einheimischen Kleinbauern, die aufgeben müssen und ihr Land an die Konzerne verlieren. Die Dokumentation geht der Produktionskette vom Soja-Anbau über die Tierfabriken in den USA bis zum Konsumenten in China und Amerika nach und zeigt deren Problematik auf.

Am 21.10.20 20:45 - 21:15 Uhr auf
mdr: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Ein Film mit überraschenden Einsichten und einzigartigen, zum Teil noch nie im Fernsehen gezeigten Bildern von wilden Wölfen in Deutschland.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-1.55 Uhr)

Am 21.10.20 21:15 - 21:45 Uhr auf
mdr: Gefährlicher Nachbar - Wölfe, wie nah sind sie uns schon?
Für die einen: Grund zu feiern, für die anderen hingegen ein äußerst problematisches Jubiläum - Vor 20 Jahren wanderten die ersten Wölfe wieder in Deutschland ein. Schon bald gab es in der Oberlausitz Nachwuchs: den ersten seit 150 Jahren. Das bundesweite Wolfsmonitoring weist für das Jahr 2018/19 insgesamt 105 Rudel, 29 Paare, 11 Einzeltiere nach. Und es könnten noch viel mehr werden. Doch geht das überhaupt in unserer Kulturlandschaft. Eine Studie des Bundesamtes für Naturschutz sagt: Ja. Demnach könnte der Wolf hierzulande fast überall sesshaft werden - und uns Menschen damit zwangsläufig immer näher kommen. Denkbar sind zwischen 700 und 1.400 Reviere - theoretisch wohlgemerkt. Eine Zahl, die extrem polarisiert und Ängste weckt. Wohin mit all den Wölfen, sofern sie denn kommen an die reich gedeckten Tische unserer Kulturlandschaft mit reichlich Rot- und Schwarzwild?
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.25 Uhr)

Am 22.10.20 02:00 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?

Am 22.10.20 02:55 - 03:50 Uhr auf
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich.
Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.

Am 22.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Im Regenwald der Geisterbären
Im nördlichsten Teil der Küste Britisch-Kolumbiens, kurz vor Alaska: Aus der Luft zeigt sich eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren, und viele andere außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Der Name Kaltregenwald scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Es ist eine Geschichte, die vor Jahrtausenden begann, aber damals wie heute einzig von einem Ereignis im Jahr abhängt, und die nicht nur das Land und seine Lebewesen betrifft, sondern bis in die Tiefen des Meeres reicht. Denn der "Regenwald der Geisterbären" nährt sogar das Meer, schenkt seinen Lebewesen, vom Buckelwal bis zum Riff, Kraft. Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt, und der nur einmal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Nur zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für ihre Reise ins Winterquartier zugelegt, selbst die Bäume sind gestärkt.

Am 22.10.20 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Waldbrände in Deutschland - Eine unterschätzte Gefahr?
Man kennt die Schreckensmeldungen aus Australien, Kalifornien und Südeuropa. Doch auch in Deutschland werden sie zu einer immer größeren Gefahr: Waldbrände, die im Zuge des Klimawandels große Flächen vernichten und eine ungeheure Intensität entwickeln können. Doch sind auch Feuerwehren in Deutschland dafür gerüstet angesichts immer häufiger auftretenden Vegetationsbränden? Und welche Lösch-Strategien sind angebracht?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 22.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
arte: Die Wildnis der USA - Vier Jahreszeiten
Frühling in den USA: Nach langer Winterstarre erwacht die Natur zu neuem Leben. Es ist die Zeit des Balzens und des Neuanfangs. Die Weideflächen South Dakotas erstrahlen in saftigem Grün und liefern wichtige Nährstoffe für die Bisonkühe und ihre Kälber. Die regenerfrischte Wüste Arizonas ist mit einem Blütenmeer überzogen, das hungrige Kolibris anzieht. In Hawaii kehren daumengroße Klettergrundeln aus dem Meer zu ihren Geburtsorten im Süßwasser zurück. Dabei kämpfen sie sich die schlüpfrigen Steigungen empor, an denen der Fluss als Wasserfall herunterschießt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

Am 22.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: In Thailands Norden - Kampfkäfer, Riesenschaukeln und Bergvölker
Der Norden Thailands ist eine Welt für sich: zwischen weiten Berglandschaften, smaragdgrünen Reisterrassen und dichtem Urwald liegen alte Königsstädte und Bergdörfer. Dies sei das ursprüngliche Thailand, sagen die Menschen hier stolz, denn im Norden sind die ersten thailändischen Königreiche entstanden. Die kulturelle und landschaftliche Vielfalt macht Nordthailand zu einer der besonders authentischen und spannenden Regionen Asiens. Die Nachbarschaft zu Birma, China und Laos prägt den Norden Thailands bis heute.

Am 22.10.20 22:00 - 22:45 Uhr auf
SWR: Axel Wagner & Der Notfall Natur
Der Wald vertrocknet, es mangelt an Grundwasser, Tiere sterben aus, Landschaften werden zerstört und vergiftet: Die Natur ist auch im Südwesten zum Notfall geworden. Die Bedrohungen für die belebte Umwelt haben ein atemberaubendes Ausmaß angenommen, daher muss nun an allen Fronten gehandelt werden. Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner geht dramatischen lokalen Ereignissen auf den Grund und prüft, wo was getan wird, um der Natur wirklich zu helfen. Er zeigt, wo menschlicher Aktionismus, wie die Bekämpfung von Stechmücken, der Natur enormen Schaden zufügt, welche ökologischen Folgen die Ausrottungsversuche angeblich extrem allergieauslösender Pflanzen haben, warum das Auerhuhn durch eine profitorientierte Forstwirtschaft nun im Schwarzwald vor dem Aussterben steht und was konkret gegen solche Missstände unternommen wird. Was ist sinnvoll, was nicht. Kann etwa ein politisch verordneter Aktionsplan den größten Waldvogel Mitteleuropas noch retten? Sind Baumarten aus dem Mittelmeerraum oder Nordamerika sinnvoll für die Aufforstung der Wälder und welche Folgen haben solche Eingriffe für das Ökosystem? Was muss man tun, wenn bedrohte Tiere und Pflanzen eine Überlebens-Chance haben sollen?
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

Am 23.10.20 04:45 - 05:15 Uhr auf
phoenix: Mystischer Südschwarzwald
Der Südschwarzwald ist von mystischen Orten, Kraftorten und geheimnisvollen Plätzen durchzogen. Oft ranken sich geheimnisvolle Geschichten um diese Orte. Sie üben eine ungeahnte Anziehungskraft auf die Menschen aus, die sie besuchen. Die Heidenkirche auf dem Löcherberg in der Ortenau ist solch ein Kraftort - riesige Sandsteinfelsen, gewaltige Steinblöcke. Vermutlich war es früher ein Ort heidnischer Riten. Genau an dieser Stelle verbindet sich der Schwarzwaldschamane Konrad Stiefvater mit den Kräften der Natur und des Waldes. Der mystische und geheimnisvolle Platz im Wald ist für ihn der perfekte Ort für schamanische Rituale. Der Wald birgt auch andere keltische Kultstätten wie den Siebenfelsen in Yach am Fuße des Rothardsbergs oder den spitzen Stein im Simonswäldertal. Die Gesteinsformationen wirken, als hätten einst Riesen Murmeln gespielt. Auf dem Kandel sollen die Kelten ihren Sonnengott verehrt haben. Der Kandel wurde zum Hexenberg des Schwarzwaldes. Mit seinem riesigen, aus dem Wald herausragenden Felsen galt er im Mittelalter gar als Sitz des Teufels. Eine in eine Wildbuche eingewachsene Christusfigur, der Balzer Herrgott bei St. Märgen, ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für Wanderinnen und Wanderer. Vielen gilt der Baum als Wallfahrtsort.

Am 23.10.20 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder - heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in ganz Mitteleuropa zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel - von der Aufzucht der Jungen im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter. Wildkatzen sind Waldkatzen: Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl.

Am 23.10.20 06:00 - 06:30 Uhr auf
phoenix: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten - Pflanzen! Im Wald treffen wir auf die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.

Am 23.10.20 06:30 - 07:15 Uhr auf
phoenix: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell
Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Anderthalb Jahre lang hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens diesen Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Und an ein Drehbuch wollte sich die gewaltige Natur schon gar nicht halten. So hat sie das Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.

Am 23.10.20 07:15 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Der Wald - Ein Ort voller Mythen und Wunder
Deutschland steckt voller Wunder. Mit der Biologin Jasmina Neudecker geht es auf einen Abenteuertrip - zum Beispiel in den Wald. Deutschland steckt voller rätselhafter Landschaften. Der Harzer Wald: Der Ort, an dem sich Mythen rund um Hexen ranken, ist bedroht. Ein Feind breitet sich hier aus, der diese sagenhafte Region zerstören könnte. Oder ist der Schädling am Ende nicht doch Teil des Spiels der Natur? Die Superkräfte des Waldes Was können wir von unserem Wald lernen? Manche sprechen ihm Superkräfte zu. Kann er uns am Ende vielleicht sogar heilen? Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Experimente und Erkenntnissen begreifen wir die Wunder unserer Heimat auf eine neue spannende Art und Weise.

Am 23.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Kanadas Nationalparks - Grasslands
Ein Meer aus hüfthohem Gras und das Heulen der Präriehunde: Eine der letzten intakten Prärielandschaften Kanadas liegt im Grasslands National Park, direkt an der Grenze zu den USA. Die Prärie gehört zu den am stärksten bedrohten Habitaten der Erde, was den Grasslands National Park zu einem wichtigen Lebensraum für viele Tierarten macht. Die im Park liegenden Badlands sind nicht nur ein Hotspot für Paläontologen wie Emily Bamforth, die hier nach Dinosaurierknochen gräbt, sondern auch historisches Indianergebiet. Mitglieder der Cree First Nation führen durch das frühere Jagdterritorium ihrer Vorfahren.

Am 23.10.20 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Blasrohre gegen Bulldozer
Der Urwald Sarawaks im malaysischen Teil Borneos ist einer der ältesten Regenwälder der Erde: Er ist 130 Millionen Jahre alt. Bis vor wenigen Jahren bedeckte der Urwald hier noch eine Fläche, die halb so groß war wie die Bundesrepublik. 90 Prozent davon haben Holzfirmen inzwischen gerodet. In diesen Restwäldern leben noch 40 Stämme und ethnische Gruppen, wie das Naturvolk der Penan. Sie haben sich von allen Urvölkern Borneos am längsten der modernen Lebensweise widersetzt. "Tong Tana" nennen sie ihre Heimat, das bedeutet Wald und Welt zugleich. Doch die Lebenswelt der Penan ist bedroht. Riesige Palmölplantagen fressen sich immer weiter in den Urwald vor und zerstören die Regenwälder. Der Regenwald ist für die Penan zentraler Bestandteil ihrer Identität, die letzte Ruhestätte ihrer Ahnen, das Zentrum ihrer Spiritualität, Kultur und Geschichte. Es ist ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Die Jagd bringt das Essen auf den Tisch, der Wald liefert alles Lebensnotwendige. Die Lebensweise der Penan hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark verändert. Sie leben noch im Wald, sind aber, bis auf wenige Ausnahmen, keine Nomaden mehr. Die Dokumentation zeigt Vertreter dreier Penan-Sippen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrer Lebenswirklichkeit umgehen: Peng Megut, der als einer der letzten Waldnomaden noch mit Blasrohr durch die Wälder streift, seinen Onkel Selai Sega, den ein Schicksalsschlag dazu zwang, sesshaft zu werden, und eine kleine Schar von Halbnomaden, die sich erfolgreich gegen eine Palmölplantage gewehrt haben, die unerlaubt in ihr Land eingedrungen ist.

Am 23.10.20 12:00 - 12:45 Uhr auf
WDR: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit
Plüschige Nerze, skurrile Waldrappe und stämmige Przewalskipferde haben eins gemeinsam: Sie überlebten nur in Zoos. Ihre Vorfahren waren in der Natur ausgestorben. Doch nun erhalten diese Arten inmitten Europas eine neue Chance. Mit Hilfe von Tiergärten werden die seltenen Tiere wieder ausgewildert. Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Auch Theo Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Doch das klingt leichter als es ist.

Am 23.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten
Wenn die Nacht beginnt und der Nebel sich über die Ostkarpaten senkt, zerreißt manchmal das Heulen eines Wolfes die Stille. Dann hallt das Echo in den Bergen wider und unten im Tal ziehen sich die Tiere eilig in den Wald zurück. Wisente und Hirsche suchen den Schutz der Bäume und des Dickichts, ein Biber schwimmt in sein Versteck. Nur ein Bär harrt aus und wartet auf die Reste der Wolfsbeute. Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláz durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten auf der Suche nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind.

Am 23.10.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. In der Folge "Dschungel" begegnet das Team höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigt deren Strategien im täglichen Überlebenskampf.

Am 23.10.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge
Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele Spezialisten. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen den vulkanischen Ursprung des Gebirges. Wie auch die Basaltsäulen am Scheibenberg oder die Granitfelsen der Greifensteine, die durch tektonische Verschiebungen auf Gebirgshöhe gehoben und vom Zahn der Zeit freigelegt und geschliffen wurden. Dazwischen ein überraschender Artenreichtum in Fauna und Flora. Die Dokumentation offenbart das Wechselspiel von Geologie und Biologie. In einem faszinierenden Gebirge, das verschiedene Naturschutzgebiete in Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet.

Am 23.10.20 18:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2020
Seit 1993 verleiht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) den mit 500 000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas. Die Verleihung findet voraussichtlich am Sonntag, 25. Oktober 2020, in Hannover statt. Die Preisträger:
- Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, PIK), einer der weltweit einflussreichsten Pioniere der Ökonomie des Klimawandels.
- Annika und Hugo Trappmann (Geschäftsführer der Blechwarenfabrik Limburg), stehen für Energie- und Ressourceneffizienz im Klimaschutz durch Hightech-Digitalisierung.
- Dr. Martin Sorg (Entomologischer Verein Krefeld), der Insektenkundler war maßgeblich an Untersuchungen beteiligt, die vor dem Verlust der Artenvielfalt warnten.

Veranstaltungen


23.10.2020

Rangertour Erkensruhr - ABGESAGT
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details


23.10.2020

Rangertour Kloster-Route - ABGESAGT
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
Details


23.10.2020

Rangertour Erkensruhr - ABGESAGT
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
Details


23.10.2020

Schnitzwerkstatt mit Taschenmesser - ABGESAGT
(70597 Stuttgart)
Kreativ
Details


23.10.2020

Krisenzeiten: Schwächelnde Buchenwälder und absterbende Fichtenbestände
(64807 Dieburg)
Exkursion des Forstvereins Rheinland-Pfalz - Saarland e. V. in die beiden hessischen Forstämter Dieburg und Michelstadt
Details

Weitere Termine über die Suche...

  • Aktuelles
    Veranstaltungen in Corona-Zeiten
    In der aktuellen Corona Zeit ist es leider unmöglich abzusehen, welche Veranstaltungen durchgeführt werden können. Es kann kurzfristig immer zu Absagen kommen!
    Wir sind bemüht den Veranstaltungskalender möglichst aktuell zu halten. Da dies allerdings vollständig nicht möglich ist, vergewissern Sie sich bitte vor einer Teilnahme, ob die Veranstaltung stattfindet. Die Kontaktdaten des Veranstalters finden Sie in der Detailansicht der Meldung.

    Bleiben Sie gesund!
    Ihr TreffpunktWALD-Team
    Details
    Deutschland zeigt sein grünes Herz für den Wald
    Vom 18. bis 20. September finden auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Deutschen Waldtage 2020 statt. Unter dem Motto „Gemeinsam! Für den Wald“ wird es bundesweit mehr als 300 Veranstaltungen geben. Schon jetzt gestartet ist die „Grüne Herz Aktion“: Menschen in ganz Deutschland sind aufgerufen, ab sofort ihr Grünes Herz für den Wald zu zeigen.
    Details
    Waldpädagogik vermittelt spielerisch den Wert des Waldes
    Kaniber beim Festakt zum 50. Bestehen der Waldjugendspiele
    Details
    „Wald bewegt“ ganz Deutschland im September
    Forstwirtschaft und Sport laden vom 13. bis 16. September 2018 gemeinsam zu bundesweiten Aktionstagen in den Wald ein
    Details
    Deutsche Waldtage...
    ... vom 13.-16.09.2018
    Details
  • TV-Tipps
    Hier finden Sie die aktuellen TV-Tipps rund um den Wald
  • Sonstiges
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren