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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 19.01.-02.02.18

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 19.01.18 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. kommenden Montag 15.05-16.00 Uhr)

Am 19.01.18 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen seinen Namensvetter: den Kleinen oder Roten Panda, der sicher zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalayas führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Die Dokumentation folgt einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und erlebt mit der jungen Mutter die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim. Es ist das erste intime Porträt über die Kleinen Pandas.

Am 19.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Kyrill - ein Orkan fegt durchs Land
Meteorologen warnten schon Tage zuvor - Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Doch die Katastrophe war nicht zu verhindern. Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen. 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. Die wirtschaftliche Grundlage der Familie ist weg. Die neu gepflanzten Bäume brauchen 80 Jahre. Für die Söhne ist das zu spät, sie mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker.
(Wdh. übermorgen 13.45-14.30 Uhr)

Am 19.01.18 21:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Fischotter und Kormorane im Jagdfieber
Über Nacht fressen sie ganze Fischteiche leer: Kormorane und Fischotter. Seitdem beide Spezies unter Naturschutz stehen, ist die ostdeutsche Seenlandschaft zu ihrem bevorzugten Lebensraum geworden. Doch während sich die Naturschützer über die wachsenden Populationen freuen und weitere Maßnahmen zu ihrem Schutz ergreifen, ist die Situation für Fisch und Fischer existenzbedrohend. Immer mehr Fischer in der Lausitz und Mecklenburg-Vorpommern geben ihre Teiche auf. Diese Reportage zeigt ihren mühsamen Kampf gegen die tierischen Räuber und die Mühlen der Bürokratie.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)

Am 20.01.18 06:00 - 06:05 Uhr auf
SWR: Fleischfressende Pflanzen
Klebrige Drüsenhaare, zuklappende Fangblasen - die Natur hat sich Erstaunliches ausgedacht. Und lässt harmlos aussehende Pflanzen zu wahren "Raubpflanzen" werden.

Am 20.01.18 06:10 - 06:55 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.55-7.40 Uhr)

Am 20.01.18 07:15 - 07:40 Uhr auf
ARD: Die Feueraugen der Plumplori
In Indonesien macht Anna diesmal Bekanntschaft mit einem der süßesten Affen überhaupt: dem Plumplori. Aber Achtung, dieses Tier ist giftig! Bei Gefahr vermischt der Plumplori ein Sekret mit seinem Speichel und beißt dann zu. Das kann für den Angreifer tödliche Folgen haben. Die Tierreporterin ist also stets auf der Hut und hält sich an die Anweisungen von Tierschützer Roel, der ihr die Nachtaffen zeigt. Leider sind die Plumploris vom Aussterben bedroht: Sie werden gejagt, gefangen, bekommen die Zähne gezogen und fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen. Denn viele Menschen wünschen sich einen so niedlichen Affen als Haustier. Dabei gehören sie in die Natur und nicht in ein Wohnzimmer. In einer Rettungsstation für wilde Tiere kommt Anna gerade rechtzeitig: ein Plumplori wird gerade versorgt. Anschließend darf die Reporterin die anderen Nachtaffen der Station füttern. Dann nimmt Roel sie mit in das Dorf Cipaganti. Dort beobachtet ein Forscherteam die Plumploris in der Wildnis. Im roten Schein der Taschenlampe leuchten ihre Feueraugen aus der Ferne. Die Nacht endet mit einer spektakulären Aktion: Die Forscher holen ein junges Tier vom Baum, um es zu untersuchen.

Am 20.01.18 07:45 - 08:10 Uhr auf
arte: Tschernobyl - Welche Lebensmittel sind heute noch belastet?
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist der bislang folgenschwerste Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Selbst drei Jahrzehnte nach der Katastrophe - und Tausende Kilometer von der Unglücksstelle entfernt - zeigen sich noch heute belastende Spuren des Unglücks. Vor allem in Pilzen und dem Fleisch von Wildschweinen finden sich immer noch hohe Konzentrationen.Gemeinsam mit Forschern des Bundesamtes für Strahlenschutz testet "Xenius" Lebensmittel aus bayerischen Regionen, die besonders vom Fallout betroffen sind.

Am 20.01.18 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Bruno und der Bär
Vielleicht 50 Abruzzenbären - eine Unterart der Braunbären, die nur im italienischen Nationalpark Abruzzen-Latium-Molise und seiner Umgebung vorkommt - gibt es mittlerweile wieder. Das ist trotzdem zu wenig, um eine sichere Zukunft für das Wahrzeichen dieser Region zu garantieren. Fast die Hälfte des Bärennachwuchses überlebt das erste Jahr nicht. Das soll sich jetzt mithilfe eines engagierten Wildtierfotografen und der Rewilding Europe Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2.000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden. Der preisgekrönte Wildlifefotograf Bruno D'Amicis hat dort seine Wurzeln und unterstützt die "rewilding Apennines"-Initiative. Jedes Jahr im Frühsommer, wenn fast alle wilden Tiere Nachwuchs bekommen haben, ist Bruno D'Amicis mit seiner Kamera in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Filmautorin Andrea Rüthlein und ihr Team begleiten Bruno D'Amicis bei seinen Streifzügen durch die wilden Abruzzen.

Am 20.01.18 13:40 - 14:25 Uhr auf
arte: Wilde Arktis - Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Am 20.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (2)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.

Am 20.01.18 18:00 - 18:30 Uhr auf
ARD-alpha: Bärenträume
Im Oktober, wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen die Farben des Laubes in der russischen Tundra zum Leuchten bringen, werden Bären müde. Vor Ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: Graben, Polstern und vor allem Dickwerden, Dickwerden, Dickwerden.

Am 20.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Regen als Segen - Indische Dörfer im Kampf gegen die Dürre
In dem kleinen Dorf Javele Baleshwar im indischen Bundesstaat Maharashtra arbeiten die Bewohner an einem Projekt, das den Monsunregen besser nutzbar machen will. Sie wollen den Kreislauf aus Dürre, Überschwemmungen, Verschuldung und Elend durchbrechen. Das Ziel ist, die Hänge mit Wasser zu versorgen und dadurch eine traditionelle, landwirtschaftliche Lebensweise zu erhalten. Die Dokumentation zeigt, wie die in mühevoller Handarbeit gezogenen Gräben und aus Steinen aufgeschütteten Dämme die Aufforstung einst kahler Hänge ermöglichen und so den Bauern auch in der Trockenzeit gefüllte Brunnen verschaffen.

Am 20.01.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Durch die unzugänglichen Wälder Rumäniens streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens. Seit etwa 800 Jahren sind hier die "Siebenbürger Sachsen" zu Hause, in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die von Rhein und Mosel stammenden Menschen wirtschaften noch heute nach bewährter Tradition, viele sind Selbstversorger. Die meiste Feldarbeit wird von Hand erledigt, Pferde- und Ochsengespanne helfen dabei. Die legendenumwobenen Karpaten umgeben Siebenbürgen - über 2.000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären; große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten. Abseits der Alm tummeln sich Murmeltiere. Während des kurzen Sommers im Hochgebirge sind sie vor allem damit beschäftigt, sich so viel Speck wie möglich für den nächsten Winterschlaf anzufressen. Doch für die Jüngsten zählt nicht nur Fressen - jede freie Minute nutzen die kleinen Murmler auch zum Spielen und Balgen. Auch die Bären in den dichten Wäldern finden zu dieser Jahreszeit reichlich Pilze und Beeren, um sich satt zu fressen. Mit leuchtenden Farben kehrt der Herbst in Rumänien ein - in dieses außergewöhnliche Land, in dem es noch so viel zu entdecken gibt.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)

Am 20.01.18 22:10 - 00:00 Uhr auf
ServusTV: Der Bär
Spielfilm. Sechs Jahre Vorbereitungszeit benötigte der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose", "Sieben Jahre in Tibet"), um sein ungewöhnlich realistisches Tierdrama "Der Bär" verwirklichen zu können. Allein vier Jahre für die Dressur der Bären, bei denen es sich um einen jungen Grizzly und einen ausgewachsenen Kodiakbären handelt. Am Ende konnte Annauds Mischung aus Tier- und Abenteuerfilm, Western und Drama sowohl Publikum als auch Kritiker überzeugen, und spielte weltweit über 100 Millionen US-Dollar ein. Gedreht wurde der Film in der Gebirgskette der Dolomiten bei Lienz. Aufsehen erregten nicht nur die atemberaubenden Naturaufnahmen von Kameramann Philippe Rousselot ("Phantastische Tierwesen"), sondern auch die mit Hilfe von witzig-ironischen Trickfilmsequenzen realisierten Albträume und Halluzinationen des kleinen Bären.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-3.10 Uhr)

Am 20.01.18 22:35 - 23:20 Uhr auf
arte: Grizzlys hautnah - Bärenhunger
Die Katmai-Küste Alaskas ist eine Landschaft von rauer und ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Paradies für Bären. Wegen der üppigen Nahrungsquellen kommen in dieser Region jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Außerdem sind sie dort geschützt und haben keinerlei Scheu vor Menschen. Es ist also ein idealer Ort, um das Verhalten der Raubtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen - an guten wie auch an schlechten Tagen. Es kann nämlich sehr gefährlich werden, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen. Das Leben der Bären ist sowohl aufregend, atemberaubend und dramatisch als auch drollig und humorvoll - und Chris Morgan bewegt sich mitten unter ihnen.

Am 21.01.18 05:55 - 06:15 Uhr auf
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.

Am 21.01.18 05:55 - 06:40 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlies - Das Abenteuer beginnt
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.40-7.25 Uhr)

Am 21.01.18 13:45 - 14:30 Uhr auf
WDR: Kyrill - ein Orkan fegt durchs Land
Meteorologen warnten schon Tage zuvor - Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden. Nachmittags sollte niemand mehr das Haus verlassen. Doch die Katastrophe war nicht zu verhindern. Am 18. Januar 2007 starben allein in Nordrhein-Westfalen 6 Menschen. 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten. Kyrill veränderte Landschaften, nahm vielen die Existenz und auch ein Stück Heimat. Forstwirtschaft ist ein Geschäft über Generationen. Friedrich Stehling aus Bestwig im Sauerland hat im Orkan dreiviertel seines Waldes verloren. Die wirtschaftliche Grundlage der Familie ist weg. Die neu gepflanzten Bäume brauchen 80 Jahre. Für die Söhne ist das zu spät, sie mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker.

Am 21.01.18 14:00 - 14:45 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Am 21.01.18 15:55 - 16:55 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado
Preisgekrönter Dokumentarfilm über die Tierwelt Brasiliens. Der Cerrado im Herzen Brasiliens ist eine ausgedehnte Savannenlandschaft mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.

Am 21.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos. Bonobos leben in den Wäldern südlich des Kongo und verhalten sich ganz anders als Schimpansen. Ihre Anführer sind Weibchen – es herrscht „Frauenpower“. Wenn es in der Gruppe Konflikte gibt, lösen sie die Bonobos auf eine ganz eigene Art – mit Sex. Sie gelten als die Hippies unter den Primaten. Warum verhalten sich Schimpansen aggressiv und Bonobos friedlich? Tief im Urwald, neun Stunden Fußmarsch von der Zivilisation entfernt, befindet sich die Forschungsstation der Max-Planck-Gesellschaft. Mit den Bonobo-Forschern begibt sich Dirk Steffens auf eine Expedition in den abgelegenen Dschungel des Kongobeckens, um den Verhaltensunterschieden auf die Spur zu kommen.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)

Am 21.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
tagesschau24: Warum sterben die Bienen?
Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 Prozent. In Deutschland sogar bei bis zu 30 Prozent. Verluste in dieser Höhe seien besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald, und schlagen Alarm. Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)

Am 21.01.18 21:47 - 22:17 Uhr auf
tagesschau24: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst, wie die Autorinnen Maren Schibilsky und Iduna Wünschmann herausfanden.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.20 Uhr)

Am 22.01.18 02:35 - 03:20 Uhr auf
ZDF: Der geheime Kontinent
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 3.20-4.05 Uhr)

Am 22.01.18 11:55 - 12:40 Uhr auf
BR: Urlaubsparadiese - Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba. Aber auch der Joshua Tree National Park in Kalifornien mit seiner traumhafte Wüstenlandschaft und der Mulu Nationalpark in Malaysia mit seinem artenreichen Dschungel und den weit verzweigten Kalksteinhöhlen haben viel zu bieten.

Am 22.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Alaskan Bush People - Aufgewachsen in der Wildnis
In der Wildnis Alaskas lebt eine ganz besondere Familie: Billy und Ami Brown bestreiten ihren Alltag mit sieben Kindern weitab der Zivilisation. Manchmal sieht die Familie ganze neun Monate keinen Außenstehenden. Die Browns versorgen sich selbst, entwickelten einen eigenen Dialekt und bezeichnen sich selbst als "Wolfsrudel". Seit 30 Jahren leben sie ohne fließendes Wasser und Strom und teilen sich ihren Lebensraum mit gefährlichen Tieren. Selbst ihre neunjährige Tochter verlässt das Haus nicht ohne Gewehr. Diese Dokumentarserie zeigt das Leben einer außergewöhnlichen Familie, die sich seit Jahrzehnten eine Hütte mit nur einem einzigen Raum teilt und deren Kinder noch nie etwas von Smartphones oder Baseball gehört haben.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 22.01.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
arte: Magie der Moore
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze.

Am 22.01.18 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (3)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.

Am 22.01.18 22:30 - 23:15 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens "Sasquatch" oder "Bigfoot" – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.

Am 23.01.18 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Die Stadtfüchse von London
London ist nicht nur das Revier einer Meute gieriger Broker, sondern auch ein angestammtes Gebiet der Rotfüchse. Laut einer Studie von Professor Stephen Harris von der Universität Bristol - der einzigen zu diesem Phänomen - leben in Großbritannien schätzungsweise 33.000 "Stadtfüchse", davon 10.000 in der Hauptstadt. Marie Schneider und Guillaume Mazille gehen diesen Füchsen heute mit der Kamera auf die Spur.

Am 23.01.18 09:25 - 10:10 Uhr auf
arte: Wilde Arktis - Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Am 23.01.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die Hildesheimer Börde
Die Hildesheimer Börde ist eine Landschaft der krassen Gegensätze. Wegen der besten Ackerböden Norddeutschlands ist sie zum einen ein Zentrum der Landwirtschaft, zum anderen finden sich gerade hier wilde ökologische Nischen für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie den Feldhamster oder den Blauen Enzian. Die Dokumentation zeigt, wie wichtig der Erhalt von Naturräumen in der modernen Kulturlandschaft ist und begleitet Naturforscher, Naturschützer und Archäologen bei ihren Streifzügen.

Am 24.01.18 06:45 - 07:10 Uhr auf
arte: Der Grizzlybär in Kanada
Auf der Suche nach dem berühmten Grizzlybär treffen Guillaume und Marie in den kanadischen Feuchtwäldern von British Columbia den Bärenliebhaber Keith Scott. Der 78-Jährige lebt förmlich in seinem Auto und reist auf den Spuren seiner Grizzlybär-Freunde von Motel zu Motel. Er vermittelt Guillaume und Marie den Kontakt zum Ureinwohner James Heinz vom Stamm der Nuxalk. James besitzt eine Hütte im Herzen eines Indianerreservats, zu dem Touristen keinen Zutritt haben. James ist quasi der Passierschein für den Zugang zu dieser streng reglementierten Zone, die für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist. Am Bella Coola River gehen die Tierfotografen auf Motivsuche. Bella Coola heißt auch das 600-Seelen-Dorf an der Mündung des Flusses. Der kanadische Forscher Alexander MacKenzie entdeckte dieses Gebiet im Juli 1792 - auf der Suche nach der berühmten Nordwestpassage, der Brücke zum Pazifik. Und dann ist es endlich soweit: Eine Bärenmutter durchquert mit ihren drei Jungen direkt vor James und Guillaume den Fluss. In nur wenigen Metern Entfernung von dem beeindruckenden Tier verlangt es großes Geschick, das Boot ruhig durch die Strömung zu steuern - eine sehr aufregende Begegnung.

Am 24.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Die Letzten Europas - Wildpferde im Münsterland
Im Herzen Westfalens verbirgt sich eine Sensation: die letzten Wildpferde Europas - ursprünglich, ungezähmt und nahezu frei. Jahrhundertelang überstanden sie den Wandel von Wildnis in Kulturland und leben noch immer bei jeder Witterung mitten im Münsterland - Seite an Seite mit anderen seltenen Tieren und Pflanzen. Einst war ganz Westfalen von sumpfigen Wäldern bedeckt. Zu jener Zeit streiften noch vielerorts wilde Pferdeherden durch das Land. Überlebt hat davon nur eine einzige. Die letzten 20 Tiere flohen vor den Menschen, die alle Wildpferde als unwillkommene Weidekonkurrenten vernichten wollten, in ein Sumpfgebiet nahe der Stadt Dülmen. Das Land gehörte den Herzögen von Croy. Sie stellten es Mitte des 19. Jahrhunderts kurzentschlossen unter Schutz und sicherten so das Überleben dieser letzten Wildpferde Europas. Inzwischen ist die Herde auf über 350 Tiere angewachsen. Sie leben bis heute nahezu unbeeinflusst vom Menschen und suchen sich ihre Nahrung das ganze Jahr über selbst. Sie werden draußen geboren - und sie sterben draußen. Stall und tierärztliche Betreuung kennen sie nicht. So haben sich viele ihrer ursprünglichen Instinkte erhalten können.

Am 24.01.18 11:10 - 11:55 Uhr auf
BR: Chinas wilder Fluss - An den Ufern des Mekong
Der Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das Südchinesische Meer erreicht. Was kaum jemand weiß: Fast die Hälfte des Mekong verläuft auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er Lancang Jiang - "wilder Fluss". Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. Steile Hänge fallen fast 1.000 Meter in die Tiefe. Das Leben ist hier hart und entbehrungsreich. Die Bauern leben von Mais, Weizen und Kartoffeln. Im Bezirk Lincang ist die Landschaft lieblicher. Tee, Tabak und Heilkräuter wachsen an den Hängen. Wild und reißend ist der Lancang Jiang hier nicht mehr - Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Der alte Teehandelsweg und seine Brücken wurden hier genauso geflutet wie die Dörfer. Tief im Süden wandelt sich die Landschaft abermals: subtropischer Regenwald säumt das Flussufer, im Dickicht leben die letzten wilden Elefanten Chinas, viele Affen und wohl noch der eine oder andere Tiger. Ein Refugium der Natur - und die Heimat der Dai-Minderheit.

Am 24.01.18 12:05 - 12:30 Uhr auf
3sat: Besuch in der Geisterwelt - Der Schamane Charles Rüttimann
Der Schamane Charles Rüttimann ist per Du mit Elfen, Faunen und Zwergen. Reporter Patrick Schellenberg begleitete ihn ein Jahr lang auf seinen Streifzügen durch die feinstoffliche Welt. Selbstverständlich hat Charles Rüttimann keine Beweise für die Existenz dieser Wesen. Aber ist es wirklich wichtig, ob sie existieren oder nicht? Ist nicht die Frage viel interessanter, was einen dazu bringt, Geisterwesen zur Realität zu erklären? Zart streichelt Charles Rüttimann das Moos auf einem Felsbrocken. Der 59-Jährige steht oft am Gambach-Wasserfall, einem Kraft-Ort nah seiner Heimat im Schwarzenburgerland. Er deutet durch die Gischt auf einen Felsvorsprung. Dort wohne die Fee, mit der er sich regelmäßig unterhalte. Der Biologielaborant arbeitet als Bakterienspezialist in der Lebensmittelindustrie. Während er sich beruflich an streng wissenschaftliche Regeln hält, streift er in seiner Freizeit durch eine Geisterwelt, die den meisten Menschen völlig verschlossen bleibt. Gewöhnlich stempeln wir Menschen wie Charles Rüttimann als Spinner ab. Doch was können wir entdecken, wenn wir uns auf seine Geisterwelt einlassen?

Am 24.01.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Die Reihe begleitet Artenschützer, die bis in die entlegensten Winkel der Erde daran arbeiten, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Teil eins führt in die großen Wälder weltweit. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. übermorgen 2.00-2.45 Uhr)

Am 24.01.18 14:00 - 15:05 Uhr auf
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.
(Wdh. morgen 7.05-8.05 Uhr)

Am 24.01.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 24.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite wurde das Hochgebirge 1967 auf einem Viertel seiner Länge zum Nationalpark erklärt. In dem 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiet erheben sich die Bergwipfel bis auf 3.000 Meter. Der Nationalpark Pyrenäen dient zum Erhalt der großartigen Landschaft sowie dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Die Pyrenäen bilden die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite wurde das Hochgebirge 1967 auf einem Viertel seiner Länge zum Nationalpark erklärt. In dem 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiet erheben sich die Bergwipfel bis auf 3.000 Meter. Der Nationalpark Pyrenäen dient zum Erhalt der großartigen Landschaft sowie dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. In den Tälern leben die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen und in den Sommermonaten lassen sich Pyrenäen-Gämsen auf den Bergwiesen oberhalb der Baumgrenze beobachten. Der Nationalpark Pyrenäen bewahrt die Natur und fördert zugleich die Menschen, die hier noch traditionell wirtschaften und somit zum Erhalt dieser einmaligen Bergwelt beitragen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 25.01.18 06:15 - 06:40 Uhr auf
arte: Die Lemuren von Madagaskar
Die biologische Vielfalt Madagaskars ist eine der höchsten der Erde. Von rund 200.000 bekannten Arten sind mehr als 150.000 endemisch - das heißt, sie existieren nirgendwo anders. Auf der Insel Madagaskar gibt es mehr als 50 Lemuren-Arten. Ihr angestammter Lebensraum, der Wald, wird durch Abholzung allmählich zerstört. Jedes Jahr steht rund ein Drittel von Madagaskar in Flammen. Brände, die für Landrodung- und Weidelanderzeugung gelegt wurden, greifen auf angrenzende ursprüngliche Landschaften über und schädigen das einzigartige Ökosystem der Insel. Zwar sind die meisten Lemuren durch den Verlust ihres natürlichen Habitats gefährdet, aber die Primatenart Katta - unverwechselbar durch ihren geringelten Schwanz - konnte sich anpassen und für ihre Spezies untypisch trockene Lebensräume besiedeln. Um die Kattas zu finden, folgt Guillaume Mazille den Ratschlägen des Primatologen und Lemuren-Spezialisten Roger Ramarokoto. Er begleitet Guillaume in den Anja-Park im Süden der Insel, wo majestätische Granitberge das Hochland Madagaskars prägen. Mit seiner Fotoreportage will Guillaume die Anpassungsfähigkeit der Katta-Lemuren an die Umweltveränderungen zeigen.

Am 25.01.18 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Die Biber der Ardèche
Oft fahren Marie Schneider und Guillaume Mazille in ferne Länder, um seltene Tiere zu fotografieren, dabei gibt es sie auch direkt vor ihrer Haustür. Sie wohnen in einem kleinen Steinhaus mitten im Wald, nicht weit vom südfranzösischen Dorf Montclus. Seit Jahren beobachten sie schon Biberspuren an den Ufern der dortigen Wasserläufe, doch bis auf einige Schnappschüsse aus großer Entfernung sind ihnen noch keine guten Aufnahmen gelungen. Und das hat einen Grund: Biber sind nachtaktiv und vor allem ziemlich scheu. Nun haben sie beschlossen, den Nagern eine Fotoreportage zu widmen und ihnen ein bisschen näher auf den Pelz zu rücken. Die Biber, die größten Nagetiere Europas, spielen eine wichtige Rolle für unsere Landschaften und Ökosysteme. Das Cèze-Tal mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen bietet den Tieren einen idealen Lebensraum: seichtes Wasser mit schwacher Strömung, dicht bewachsene Böschungen für ihre Wohnhöhlen und Nahrung in Hülle und Fülle. Lionel Jacob ist ein Naturkenner und begeistert sich ganz besonders für die Wassernager. Er gibt Guillaume und Marie wertvolle Tipps, damit sie die Biber beim Dammbau aus der Nähe beobachten können.

Am 25.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Eisbären können nicht weinen
Biologen und Klimaforscher beobachten, wie sich das Leben der Eisbären und Kegelrobben im hohen Norden durch die Erwärmung verändert. Denn das "ewige Eis" schmilzt seit Jahren: Der Klimawandel bedroht besonders die Polarregionen. Tierfilmer Thomas Behrend erlebt, wie eine Eisbärmutter mit ihrem Nachwuchs ums Überleben kämpft. Naturfilmer Thomas Behrend hat über Jahre das Leben von Eisbären und Ringelrobben in der Arktis dokumentiert und erschüttert miterlebt, wie dramatisch sich die Erderwärmung schon jetzt auf die Tierwelt des Nordens auswirkt.

Am 25.01.18 11:10 - 12:15 Uhr auf
arte: Lachse, Bären, Liebestänze - Bei den Itelmenen auf Kamtschatka
Am äußersten Rand des riesigen russischen Herrschaftsgebietes erstreckt sich von Norden nach Süden über 1.200 Kilometer die Halbinsel Kamtschatka, im Osten vom Pazifik, im Westen vom Ochotskischen Meer begrenzt. Hoch aufragende, teils immer wieder tätige Vulkane, undurchdringliche Wälder, mit Beerensträuchern bedeckte Ebenen und unzählige Flüsse prägen die faszinierende Landschaft. Riesige Lachsschwärme laichen hier und gut 16.000 Braunbären bevölkern Kamtschatka. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Zutritt fast ausschließlich beim Militär beschäftigten Personen vorbehalten. Heute ist es zwar mühsam, aber immerhin wieder möglich, die Halbinsel zu erkunden. Georg Wilhelm Steller war im frühen 18. Jahrhundert einer der ersten Forscher, denen es gelang, nach jahrelangen Strapazen Kamtschatka zu erreichen. Neben der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt galt sein Interesse den Itelmenen, den Ureinwohnern des südlichen Teils der Halbinsel. Durch teilnehmende Beobachtung konnte er ein umfassendes Bild der Lebensweise und Kultur dieses Naturvolkes gewinnen. Stellers umfangreiche Aufzeichnungen ermöglichen den indigenen Nachfahren der Itelmenen, Teile ihrer in Vergessenheit geratenen Kultur heute wiederaufleben zu lassen. Der Filmemacher Christoph Boekel hat sich auf die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturforschers begeben.

Am 25.01.18 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der vierte Teil führt in den Regenwald.Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)

Am 25.01.18 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 25.01.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)

Am 25.01.18 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Kälte - Braucht unsere Umwelt Minusgrade?
Seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 wurde es im Jahresdurchschnitt in Deutschland und Frankreich mehr als ein Grad wärmer. Die Tendenz ist weiter steigend. Viele Kulturpflanzen, wie das Wintergetreide, brauchen mehrere Wochen Kälte und Schnee für ein optimales Wachstum im Frühling. Bei Apfelbäumen ist das Gegenteil der Fall: Eine Kälteperiode während der Blüte macht die Ernte zunichte. Wie reagiert unsere Umwelt auf mehr Wärme und weniger Frost im Winter?

Am 26.01.18 05:15 - 06:10 Uhr auf
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

Am 26.01.18 11:10 - 12:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mexiko
"Naturschützer im Einsatz" präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Mexiko ist eine von 17 Nationen, die als Megadiversity-Länder bezeichnet werden, und zählt damit zu den artenreichsten Staaten der Welt. Die Dokumentation zeigt, wie sich eine Maya-Gemeinde um Klammeraffen kümmert. Wissenschaftler erforschen die Cenoten. Das sind die Unterwasserhöhlen auf der Yucatán-Halbinsel. Im Ria Lagartos Schutzgebiet werden Nistplätze von Flamingos rehabilitiert. Zahlreiche Tierarten leben zudem in den vielfältigen Wäldern Mexikos.
(Wdh. morgen 13.50-14.55 Uhr)

Am 26.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Kragenbären im Tigerwald
Kragenbären gibt es in Russland nur im äußersten Südosten des Landes. Aber ihr Bestand schrumpft. Jagd und Abholzung bedrohen die Bären und ihre Lebensräume in Sibirien. Als der Biologe Alex Sedow auch in seinem Pachtwald keine Kragenbären mehr findet, befürchtet er, dass sie abgewandert sind. Sowohl Futtermangel als auch ihr natürlicher Feind, der Amur-Tiger, könnten sie von hier vertrieben haben. Auf der Suche nach den geschickten Kletterern startet Sedow eine mühsame und auch gefährliche Expedition in die Taiga Ussuriens.

Am 26.01.18 15:30 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe. Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind einzigartige Regionen, die einer großen Artenvielfalt Lebensraum bieten. Der Film stellt diese Nationalparks vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.

Am 26.01.18 16:50 - 17:20 Uhr auf
arte: Bambus - Baumaterial mit Zukunft
In Südamerika und Asien wird Bambus seit Jahrhunderten eingesetzt, um Häuser zu bauen. In Europa hingegen ist das Süßgras als Baumaterial kaum bekannt. Dabei kann sich Bambus in Sachen Zugkraft mit Beton und im Bereich Tragfähigkeit mit Beton messen. Wo liegen die Stärken und Schwächen von Bambus als Baustoff? Von den zahlreichen alternativen Werkstoffen, an denen derzeit geforscht wird, hat sich Bambus als besonders erfolgsversprechend erwiesen. Am Karlsruher Institut für Technologie, kurz KIT, arbeitet man an einem neuen Verfahren, das Bambusfasern zu einem äußerst robusten Verbundstoff machen soll. Gerade für Regionen mit großen natürlichen Bambusvorkommen kann sich diese Methode als nachhaltige und kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Baustoffen erweisen. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug sind zu Besuch in der Werkstatt des KIT, um zu erfahren, wie der Bambusverbundstoff hergestellt wird und wie er sich im direkten Vergleich mit Stahl schlägt.

Am 26.01.18 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wildes Allgäu - Hohe Berge, tiefe Schluchten
Eine überbordende Vielfalt macht das Allgäu reizvoll und wertvoll: Ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, bunte Blumenwiesen, blühende Alpweiden, Bauerngärten und flaschengrüne Bergseen. Das Filmteam begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr und hält die Jahreszeiten in ihren buntesten Farben fest.

Am 26.01.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Vogelnest
Da wird jeder Vogel neidisch! Pete Nelson errichtet mit seiner Truppe an einem See in Arkansas ein überdimensionales Baumhaus, das den Nistplätzen der Silberreiher nachempfunden ist. Das Domizil dient als Beobachtungsposten für passionierte Ornithologen. Die zweistöckige Konstruktion im Südstaatenstil verfügt über eine 360- Grad-Veranda und eine komfortable Aussichtsplattform im Baumwipfel, inklusive Speiseaufzug.

Am 27.01.18 06:00 - 06:05 Uhr auf
SWR: Das Gänseblümchen
Es ist ein "Allerweltsblümchen" und fast allgegenwärtig: das Gänseblümchen. Man meint, es zu kennen. Der Film betrachtet es aus der Nähe betrachtet und verrät sein Geheimnis.

Am 27.01.18 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlies - Das Abenteuer beginnt
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.00-7.45 Uhr)

Am 27.01.18 07:15 - 07:40 Uhr auf
ARD: Der Gesang der Gibbons
Anna hat schon viele Menschaffen gesehen: Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, alles "Große Menschenaffen". Doch es gibt auch die "Kleinen Menschenaffen", die Gibbons mit insgesamt 16 Arten. Gibbons haben so einiges drauf. Mit ihren langen Armen und Händen hangeln sie sich in einem Affenzahn durch die Baumkronen, dabei sind 15-Meter-Sprünge überhaupt kein Problem für sie. Mit ihrem besonderen Gesang vertreiben sie Feinde, sie markieren ihr Revier und die Männchen trällern sich in die Herzen der Weibchen. In nur wenigen Jahren jedoch könnte der Gesang der Gibbons verstummen. Denn durch illegale Wilderer sind die Tiere stark gefährdet. Die kleine Amank, die Anna in einer Rettungsstation besucht, wurde von Jägern angeschossen. Und wegen der gigantischen Abholzung der Wälder finden die Affen keine Nahrung mehr. Der Hunger treibt sie in die Nähe der Menschen, wo sie dann nach Futter suchen. Doch das ist keine Lösung für das Überleben unserer kleinen, wilden Verwandten aus dem Tierreich.

Am 27.01.18 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Kraftprotze im Urwald - europäische Bisons
Während des Sommers sind sie im dichten Urwald kaum zu entdecken, obwohl sie die größten Tiere sind, die in Europa leben: europäische Bisons - Wisente. Sie sind noch höher gewachsen als ihre amerikanischen Verwandten. Wisente sind Wildrinder, aber in ihrem Verhalten und in ihrer Scheu ähneln sie mehr dem Rotwild. Sie leben im Schutz eines Urwaldes an der polnisch-weißrussischen Grenze. Das Filmteam macht sich auf die Suche nach ihnen, denn nachdem die Jagd auf sie verboten und auch ihr Lebensraum geschützt wurde, ist eine neue Bedrohung aufgetaucht: Eine geheimnisvolle Krankheit befällt die Stiere und macht sie zeugungsunfähig.

Am 27.01.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Im Tal der Adler
Im Februar 2010 fanden in Vancouver und dem Bergort Whistler die Olympischen Winterspiele statt. Genau zwischen diesen beiden Orten liegt das Tal des Squamish River, und hier spielt sich Ende Januar alljährlich ein besonderes Naturschauspiel ab: Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika treffen sich in Brackendale, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Um 1960 waren die Weißkopfseeadler beinahe ausgerottet. Jäger und vor allem der Gebrauch von DDT hatten diese nur in Nordamerika vorkommende Adlerart fast ausgelöscht. Dabei tragen die imposanten Vögel gerade für Amerika besondere Symbolkraft: Der Weißkopfseeadler ist das Wappentier der USA. Der Verzicht auf DDT und strikter Schutz haben den Adlern mittlerweile ein Comeback beschert, und sie sind in ihrem wichtigsten Verbreitungsgebiet in der Fjordwelt am Pazifik zwischen British Columbia, Kanada und Alaska wieder zahlreich zu finden. Seit gut 30 Jahren kümmert sich der Tierschützer und Künstler Thor Froslev im kleinen Ort Brackendale um den Erhalt der Adler. 3.769 Adler wurden im Rekordjahr 1994 gezählt. Doch die spärlicher werdenden Lachse und in manchen Jahren auch Kälte und Blizzards bedrohen das Treffen der Adler. Seit Jahrtausenden war dieses Schauspiel für die Indianer der Region ein wichtiges Ereignis und prägte die Kultur der Squamish-Indianer. Wie lange werden die Adler noch den Squamish River anfliegen?

Am 27.01.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (3)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.

Am 27.01.18 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Am 27.01.18 17:20 - 18:00 Uhr auf
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen.

Am 27.01.18 18:00 - 18:45 Uhr auf
ZDFneo: Costa Rica – Wild und weltbewegend
Als sich vor drei Millionen Jahren die mittelamerikanische Landbrücke schloss, begann eine Migration der Superlative: Im heutigen Costa Rica trafen die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander. Sie mussten nicht nur einen neuen Lebensraum erobern, sondern sich auch gegen unbekannte Konkurrenten durchsetzen. Doch die Einwanderer aus dem Norden konnten sich im Süden vergleichsweise gut behaupten, während nur wenige Arten aus dem Süden langfristig im Norden erfolgreich waren. Die Bilanz des Großen Amerikanischen Faunenaustauschs zeigt ein krasses Ungleichgewicht: 60 Prozent aller heute im Süden lebenden Arten sind Migranten aus dem Norden. Ein Blick in die Frühgeschichte der Kontinente hilft, das Phänomen zu erklären. Südamerika war seit 100 Millionen Jahren isoliert von allen anderen Erdteilen. Dagegen hatte Nordamerika über verschiedene Landbrücken immer wieder einen Austausch mit Asien, Europa und sogar Afrika. Der Wettstreit mit Einwanderern hat die Tiere Nordamerikas für Herausforderungen gewappnet. Costa Rica bescherte diese Massenwanderung eine extrem hohe Artenvielfalt. Einwanderer von beiden Seiten haben ein Gleichgewicht gefunden. Wer heute hier lebt, hat sich als „Erfolgsmodell“ erwiesen.

Am 27.01.18 19:00 - 19:30 Uhr auf
BR: Blaues Band - Renaturierung von Flüssen, Bächen und Auen
Idyllische Auenwälder, sprudelnde Bäche und majestätisch mäandernde Flüsse. So könnte die Wasserlandschaft in Deutschland aussehen, wenn Flüsse nicht auch wichtige Verkehrswege wären, die man seit Jahrhunderten in mehr oder weniger gerade Betten zwingt. 7.300 Kilometer lang ist das deutsche Bundeswasserstraßennetz heute, rund 2.800 Kilometer von ihnen werden schon seit Jahrzehnten nicht mehr für den Güterverkehr genutzt, es sind sogenannte "Nebenwasserstraßen". Die Bundesregierung hat im Februar 2017 beschlossen, diese Nebenwasserstraßen und Teile des sogenannten "Kernnetzes" zu renaturieren, als "Blaues Band". Zum Kernnetz gehören zum Beispiel der Rhein, die Elbe, der Main und die Donau, zum Nebennetz die Saale, die Pegnitz, die Fulda und die Isar.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)

Am 27.01.18 21:00 - 21:40 Uhr auf
hr: Kurt und seine Wölfe
Zwölf Wölfe, 17 Hunde: Mit diesen Tieren arbeiten die Forscher im Wolf Science Center in Ernstbrunn bei Wien, um herauszufinden, worin sich Hunde und Wölfe unterscheiden, und wo ihre Gemeinsamkeiten liegen. Als Vorfahren der Hunde übten Wölfe schon immer eine Faszination auf den Menschen aus. Die einen lieben sie, die anderen fürchten sie. Richtig erforscht sind diese Tiere bis heute nicht. Das Wolf Science Center stellt sich dieser Aufgabe. Hier werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Wölfen und Hunden untersucht und unter anderem erforscht, wie sehr der Wolf dem Menschen in seinem Sozialverhalten ähnelt.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)

Am 28.01.18 07:30 - 08:00 Uhr auf
arte: Costa Rica - Das Biosphäre-Experiment
Costa Rica ist ein verhältnismäßig kleines Land, das jedoch über atemberaubende Landschaften und eine unglaubliche Artenvielfalt verfügt. Wissenschaftler haben die tropischen Regenwälder zum Freiluftlabor umfunktioniert, um die Auswirkungen der Erderwärmung zu erforschen. Die Ergebnisse werden mit denen des Projekts "Biosphäre 2" verglichen, einem Anfang der 90er Jahre in Arizona errichteten geschlossenen Ökosystem zur Erforschung des Klimawandels in verschiedenen Biotopen, darunter auch ein Regenwald.

Am 28.01.18 08:15 - 09:00 Uhr auf
phoenix: Bulgarien - Durch den wilden Balkan
Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa: am Abend Musik, feurige Tänze und farbenfrohe Trachten - das ist Balkanklischee pur! Doch Bulgarien hat mehr zu bieten: über 2.500 Meter hohe Berge, schroffe Felsformationen sowie die malerische Donautiefebene. Das alles macht den anderen, eher unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten.

Am 28.01.18 09:40 - 10:25 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel – Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das „Grab des weißen Mannes“ berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur.

Am 28.01.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 28.01.18 12:50 - 13:35 Uhr auf
arte: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen seinen Namensvetter: den Kleinen oder Roten Panda, der sicher zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalayas führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Die Dokumentation folgt einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und erlebt mit der jungen Mutter die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim. Es ist das erste intime Porträt über die Kleinen Pandas.

Am 28.01.18 13:40 - 14:20 Uhr auf
3sat: Die Lena und der Ruf der Taiga
Die Lena ist ein mächtiger Strom im Osten Sibiriens. Die Abenteurer Vasili Sarana und Riho Västrik haben sich vorgenommen, einige der Landschaften entlang des Flusses zu erkunden. Auf ihrer Reise durch Wälder, Sümpfe und die menschenleere Taiga bis zur Quelle der Lena lernen sie, mit dem zu überleben, was die Wildnis ihnen bietet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.20-15.05 Uhr)

Am 28.01.18 15:05 - 15:50 Uhr auf
3sat: Im Reich der Zwergmenschen
Die kleinsten Menschen der Welt leben in Neuguinea. Die Kimyal werden höchstens 140 Zentimeter groß. Sie leben in Dorfgemeinschaften von 40 bis 150 Bewohnern. Insgesamt gibt es etwa 1.000 Clanmitglieder. In den höher gelegenen Gebirgsregionen leben sie noch streng traditionell. Schweine spielen eine wichtige Rolle bei den Kimyal. Junge Männer dürfen beispielsweise erst heiraten, wenn sie Schweine besitzen. Der Film begleitet einen Besuch der beiden deutschen Brüder Roland und Rainer Garve in einem Dorf der Kimyal und gewährt einen faszinierenden Einblick in den Alltag und die Bräuche dieses zurückgezogen lebenden Volkes.

Am 28.01.18 15:50 - 18:30 Uhr auf
3sat: Dschungelkind
Spielfilm nach einer Autobiografie. Der deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler beschließt 1979, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris, und seinen heranwachsenden Kindern in den Dschungel von West-Papua zu ziehen.Er möchte die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden Eingeborenenstammes der Fayu studieren. Am Rande des Eingeborenendorfes beziehen die Kueglers ein Haus. Doch nicht jedes Familienmitglied ist von den neuen Lebensumständen angetan.Während die achtjährige Sabine ihren Vater für seinen Mut bewundert, das Unbekannte zu erforschen, tut sich Judith, Sabines ältere Schwester, schwer mit einem Leben "wie in der Steinzeit".

Am 28.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Bisons, die sanften Riesen von Montana
Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden.

Am 28.01.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam hat lange, schwere Kriegsjahre hinter sich und ist doch voller überraschender Schönheit. Dirk Steffens zeigt die andere, wilde Seite des Landes: atemberaubende Landschaften und exotische Tierarten, die erst in jüngster Zeit entdeckt wurden. Immer wieder werden in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Arten entdeckt, etwa 2005 die Laotische Felsenratte oder 2010 der Nördliche Gelbwangen-Schopfgibbon. Vietnam ist ein Arten-Hotspot, doch viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Im Norden Vietnams kämpfen Forscher um das Überleben der Rotschenkeligen Kleideraffen, die ihren Namen einem außergewöhnlich bunten Fell verdanken. Gibbons prägen mit ihren Gesängen den charakteristischen „Sound“ der Wälder Vietnams. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Gibbonpaare im Duett singen. Dadurch stärken sie vermutlich ihre Bindung, die oft lebenslang dauert. Der Regenwald Vietnams ist schon rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Mit dem Vietnamkrieg änderte sich alles. Durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange wurden große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört. Die Kleideraffen zählten zu den größten Verlierern des Krieges, da sie sich überwiegend von Blättern ernähren. Das massenhafte Entlauben von Wäldern entzog ihnen vielerorts die Lebensgrundlage. Aber ausgerechnet auf einen ehemaligen Militärstützpunkt, der Halbinsel bei Da Nang, überlebte eine große Population.
(Wdh, kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)

Am 29.01.18 04:00 - 05:00 Uhr auf
arte: Ecuador - Ureinwohner trifft auf Ölbaron
Die Einnahmen aus der Ölförderung im Amazonasgebiet sind für viele Ecuadorianer eine Quelle des Wohlstands. Doch profitieren auch die indigenen Völker davon? Die Methoden der chinesischer Konzerne, die in den Waorani-Gebieten nach dem schwarzen Gold suchen, werden kontrovers diskutiert - denn die Ölmagnaten zerstören das empfindliche Gleichgewicht des Regenwaldes und seiner Bewohner.

Am 29.01.18 05:45 - 06:15 Uhr auf
arte: Bambus - Baumaterial mit Zukunft
In Südamerika und Asien wird Bambus seit Jahrhunderten eingesetzt, um Häuser zu bauen. In Europa hingegen ist das Süßgras als Baumaterial kaum bekannt. Dabei kann sich Bambus in Sachen Zugkraft mit Beton und im Bereich Tragfähigkeit mit Beton messen. Wo liegen die Stärken und Schwächen von Bambus als Baustoff? Von den zahlreichen alternativen Werkstoffen, an denen derzeit geforscht wird, hat sich Bambus als besonders erfolgsversprechend erwiesen. Am Karlsruher Institut für Technologie, kurz KIT, arbeitet man an einem neuen Verfahren, das Bambusfasern zu einem äußerst robusten Verbundstoff machen soll. Gerade für Regionen mit großen natürlichen Bambusvorkommen kann sich diese Methode als nachhaltige und kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Baustoffen erweisen. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug sind zu Besuch in der Werkstatt des KIT, um zu erfahren, wie der Bambusverbundstoff hergestellt wird und wie er sich im direkten Vergleich mit Stahl schlägt.

Am 29.01.18 11:55 - 12:40 Uhr auf
BR: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West-Kanada
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist das Cariboo-Gebiet in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren hier im Westen Kanadas die Farben. Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo-Region, um dort zu laichen und zu sterben - ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.

Am 29.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja - Auf der Fährte der Tiger
Verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Team Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die Großkatzen eine Zukunft.

Am 29.01.18 22:15 - 23:15 Uhr auf
D-MAX: Land Rover Experience Tour 2017 - Abenteuer Peru (4)
Berge, Dschungel, Wüste und Geschichte: Die Teilnehmer der Land Rover Experience Tour 2017 machen sich im Andenstaat Peru startklar für eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. In den Qualifikationscamps haben die sechs glücklichen Gewinner ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, aber in Südamerika erwarten die Kandidaten ungleich härtere Aufgaben. Denn auf der 2000 Kilometer langen Tour müssen die Fahrer im Geländewagen riesige Dünen, undurchdringliche Regenwälder und abgelegene Hochgebirgsregionen bezwingen. Spannende Storys und faszinierende Aufnahmen: DMAX hat das spektakuläre Offroad-Abenteuer mit der Kamera begleitet.

Am 30.01.18 08:40 - 09:40 Uhr auf
arte: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.

Am 30.01.18 14:05 - 15:00 Uhr auf
WELT: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Am 30.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja - Im Dschungel der Raubkatzen
In der dritten Folge weiten sie ihre Suche ins Hochgebirge des Himalajas aus. Gerüchten zu Folge soll es auch dort auf über 3.000 Meter Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten daraufhin, dass die Raubkatzen sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Am Beginn der Expedition hat der englische Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind in den letzten 6 Wochen Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen oder leben sie ständig dort oben?

Am 30.01.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Waldläufer - Über Leben in der Wildnis
Draußen in der freien Natur leben, ohne Herd, Heizung oder ein ordentliches Dach über dem Kopf, das kann im Sommer vielleicht romantisch sein. Aber geht das auch im kalten Hamburger Herbst? Im Wald auf jeden Fall! Das behauptet Kai de Graaf, Leiter der Waldläufer Akademie. Mit ihm zusammen erleben fünf Naturbegeisterte, wie es sich anfühlt, bei Temperaturen um null Grad in einer Laubhütte zu übernachten, wie man ohne Kochplatte eine heiße Mahlzeit zubereitet und für ein bisschen Wärme zu sorgen. Während der zwei Wochenenden im Wald lernen die Teilnehmer, mit immer weniger normalen Alltagsgegenständen auszukommen. Selbst gemachte Feuersteinbeile ersetzen nach wenigen Tagen die mitgebrachten Sägen und Messer, eine Lehmkuhle den Kochtopf und Körbe aus Birkenrinde die Plastiktüte. Materialien aus der Natur können fast alles ersetzen, was heute für unverzichtbar gehalten wird. Kai de Graaf weiß genau, wo sie zu finden sind. Trockene Farnbüschel werden zu Dämmmaterial, Steine zum Wasserkocher und biegsame Äste zum Rucksackgestell. Mit dem Wissen der Waldläufer wird das Leben im Wald selbst im nasskalten norddeutschen Herbst mehr als erträglich.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 30.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Unbekannter Seulingswald
Ein früher Herbstabend im Seulingswald. Jungförster Johannes Thomas und der "alte Fuchs" Wilhelm Weber wollen gleich Hirsche beobachten, sich anschleichen, ganz dicht ran. Es ist Brunftzeit des Rotwildes und Hochsaison für die Jagd. "Auf die Pirsch" gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Johannes Thomas, der Forsteleve, stammt vom Meißner, er möchte später auch gern im Hessischen arbeiten. Viel Theorie hat er von der Universität mitgebracht, jetzt "lernt er Wald": Bäume markieren, geschlagenes Holz aufmessen, protokollieren und elektronisch weitergeben, Hochsitze kontrollieren, Pläne erstellen für Wirtschaftsmaßnahmen. Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete. Dabei kam schon Martin Luther hier durch, auf dem Weg nach Worms, mittendrin fand man jüngst eine von überhaupt nur zwei in Hessen dokumentierten Wolfsgruben, in denen früher Wölfe gefangen wurden, hier findet man noch einige der selten erhaltenen Hohlwege, über die früher die Kutschen auf den alten Fernwegen fuhren. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

Am 30.01.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wilde Schweiz
Grandiose Bergkulissen, vor denen der Steinbock auftritt. Bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. Bilder, die viele mit der Schweiz verbinden. Doch das kleine Land hat mehr zu bieten. Hier entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen. Wasserschloss Europas wird die Schweiz deshalb auch gern genannt. Für den Wolf, der seit 1995 aus Italien in die Schweiz zurückkehrt, sind die Wildziegen keine leichte Beute. Der Rothirsch, der noch Mitte des 19. Jahrhunderts in der ganzen Schweiz ausgerottet war, bevorzugt dagegen eher die niedrigeren Lagen. Dem Alpenschneehuhn, das sich im Winter in schlichtes Weiß kleidet, macht der Klimawandel zu schaffen. Denn die Schneegrenze steigt stetig an, und die Vögel müssen ihr immer höher hinauf folgen, um ihre Tarnung nicht zu verlieren. Der Film gibt einen Eindruck von den vielfältigen Lebensräumen der Schweiz: von den eisigen Höhen der insgesamt 48 Viertausendern bis zum Luganer See mit seinem mediterranen Flair.

Am 31.01.18 05:45 - 06:30 Uhr auf
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.30-7.15 Uhr)

Am 31.01.18 07:32 - 07:35 Uhr auf
SWR: Warum ist der Regenwurm ein heimlicher Star?
Der Regenwurm führt ein Leben im Verborgenen. Man bekommt ihn nur selten zu Gesicht. Und wenn, dann meistens - wie der Name schon sagt - bei Regen. Aber eigentlich fühlt er sich nur unterirdisch so richtig wohl. Denn dort - im Boden - ist sein Zuhause. Aber was macht so ein Regenwurm eigentlich den lieben langen Tag und warum ist er so wichtig für fruchtbaren Boden?

Am 31.01.18 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Die Welt der Düfte - Die Tonkabohne Venezuelas
Das vanilleähnliche, warmwürzige Aroma der Tonkabohne macht sie zu einem begehrten Duftbaustein edler Parfüms. Die Tonkafrucht mit dem mandelförmigen Samen wächst auf dem Kumaru, einem im Amazonasgebiet beheimateten Tropenbaum. Da der Kumaru in schlecht zugänglichem Gebiet wächst, müssen die herabgefallenen Früchte von Einheimischen per Hand aufgelesen werden. In Venezuela erledigen diese Arbeit die Aripaenos, Nachkommen aufständischer Sklaven. Die erschwerten Erntebedingungen und der geringe Ertrag sind Gründe für den hohen Preis des begehrten Gewürzes. Hinzu kommt, dass das Ökosystem Venezuelas in Gefahr ist. Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen ist der Regenwald akut bedroht. Illegale Abholzung, Brandrodung, Wilderei und illegale Goldschürfer setzen ihm immer mehr zu. Die Region ist zu riesig, als dass sie lückenlos überwacht werden könnte. Vor etwa einem Jahrzehnt gaben die Aripaenos die traditionelle Tonka-Ernte auf. Ihr jahrhundertealtes Wissen drohte in Vergessenheit zu geraten. Die Nachfrage der Hersteller edler Duftwässer nach dem Gewürz konnte das Schlimmste verhindern. Sie versprachen den einheimischen Arbeitern einen auskömmlichen Lohn und sorgten so für die Wiederaufnahme der traditionellen Handernte, die keine Gefahr für den Bestand des Regenwaldes bedeutet.

Am 31.01.18 10:50 - 11:30 Uhr auf
arte: Grizzlys hautnah - Bärenhunger
Die Katmai-Küste Alaskas ist eine Landschaft von rauer und ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Paradies für Bären. Wegen der üppigen Nahrungsquellen kommen in dieser Region jedes Jahr so viele Bären zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Außerdem sind sie dort geschützt und haben keinerlei Scheu vor Menschen. Es ist also ein idealer Ort, um das Verhalten der Raubtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen - an guten wie auch an schlechten Tagen. Es kann nämlich sehr gefährlich werden, wenn sich die notorischen Einzelgänger begegnen. Sei es weil sie Hunger haben, ihre Jungen beschützen oder einen Paarungspartner suchen. Das Leben der Bären ist sowohl aufregend, atemberaubend und dramatisch als auch drollig und humorvoll - und Chris Morgan bewegt sich mitten unter ihnen.

Am 31.01.18 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Grizzlys hautnah - Bären wie wir
An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan ist das eine besondere Gelegenheit, um das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten. Das Leben der Bären ist alles andere als einfach. Schon allein die Werbung um die Weibchen ist kompliziert und nicht immer erfolgreich. Wenn ausgewachsene Bären mit ihren Nebenbuhlern kämpfen, wirkt das bedrohlich, aber oft auch unfreiwillig komisch. Eine Bärenmutter muss viel Erfahrung mitbringen, um sich gegen andere Bären zu behaupten. Jungbären, die zum ersten Mal alleine unterwegs sind, suchen Anschluss bei Familien und müssen lernen, den Gefahren zu trotzen. Chris Morgan zeigt die nicht ungefährlichen Raubtiere hautnah, die nicht nur groß und stark, sondern auch anpassungsfähig und clever sind. Und eines haben sie mit uns Menschen gemeinsam: Sie sind Individualisten.

Am 31.01.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
NDR: Iguazu - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben. Naturfotograf Marcos Labanca versucht, den seltenen Jaguar vor die Linse zu bekommen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die mit Gesängen und Tänzen Tier- und Pflanzengötter ehren.

Am 31.01.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Expedition Himalaja - Die Spur führt zum Tigerberg
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan.

Am 31.01.18 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Alpen in Gefahr - Der Klimawandel in den Schweizer Bergen
Der Klimawandel in den Schweizer Alpen schafft Gewinner und Verlierer: Während die einen an spektakulären Pisten-Projekten arbeiten und künstlich einen Winter erschaffen, der schon länger keiner mehr ist, kämpfen andere mit den Folgen schmelzender Gletscher und gewaltiger Bergstürze, die ihre Existenzgrundlage bedrohen.

Am 01.02.18 02:55 - 03:20 Uhr auf
arte: Der Grizzlybär in Kanada

Auf der Suche nach dem berühmten Grizzlybär treffen Guillaume und Marie in den kanadischen Feuchtwäldern von British Columbia den Bärenliebhaber Keith Scott. Der 78-Jährige lebt förmlich in seinem Auto und reist auf den Spuren seiner Grizzlybär-Freunde von Motel zu Motel. Er vermittelt Guillaume und Marie den Kontakt zum Ureinwohner James Heinz vom Stamm der Nuxalk. James besitzt eine Hütte im Herzen eines Indianerreservats, zu dem Touristen keinen Zutritt haben. James ist quasi der Passierschein für den Zugang zu dieser streng reglementierten Zone, die für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist. Am Bella Coola River gehen die Tierfotografen auf Motivsuche. Bella Coola heißt auch das 600-Seelen-Dorf an der Mündung des Flusses. Der kanadische Forscher Alexander MacKenzie entdeckte dieses Gebiet im Juli 1792 - auf der Suche nach der berühmten Nordwestpassage, der Brücke zum Pazifik. Und dann ist es endlich soweit: Eine Bärenmutter durchquert mit ihren drei Jungen direkt vor James und Guillaume den Fluss. In nur wenigen Metern Entfernung von dem beeindruckenden Tier verlangt es großes Geschick, das Boot ruhig durch die Strömung zu steuern - eine sehr aufregende Begegnung.

Am 01.02.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wisente und Wölfe
In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten frei lebenden Wisente der Welt durch die weiten Wälder. Ein Filmteam war dabei, als das Wisentkalb Marisha geboren wurde, und hat es über zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Wisente sind die Giganten Osteuropas. Durch die Jagd wurde diese Art beinahe ausgerottet, und nur intensive Züchtungsprogramme haben die Erhaltung dieser charismatischen Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten frei lebenden Wisente der Welt durch die weiten Wälder.

Am 01.02.18 11:10 - 11:55 Uhr auf
BR: New Brunswick - Am Lachsfluss
Sonne, Kälte, minus 16 Grad: typisches Wetter im Nordosten Kanadas. Trucker Delton Curtis wagt sich mit seinem 25 Jahre alten Laster in die Wälder, um Holz zu holen. Micmac-Indianer Howard Augustin macht sich auf den alten Schneeschuhen seines Vaters auf den Weg in den Wald, er sucht Cranberrys. Marylin und Basil Kryrvin wiederum leben im Wald in einer Siedlerhütte ohne Strom. Ihr wichtigstes Utensil ist eine Kettensäge, um genügend Holz für den Winter schlagen zu können. In seinem Film schildert Pepe Grasser ein Jahr im Leben der Menschen von New Brunswick inmitten atemberaubend schöner Natur - ein Leben zwischen Fliegenfischen am Lachsfluss, Wigwam-Bau in der Tradition der Alten und viel Improvisationstalent, wenn mal was kaputtgeht.

Am 01.02.18 11:50 - 12:15 Uhr auf
arte: Die Biber der Ardèche
Oft fahren Marie Schneider und Guillaume Mazille in ferne Länder, um seltene Tiere zu fotografieren, dabei gibt es sie auch direkt vor ihrer Haustür. Sie wohnen in einem kleinen Steinhaus mitten im Wald, nicht weit vom südfranzösischen Dorf Montclus. Seit Jahren beobachten sie schon Biberspuren an den Ufern der dortigen Wasserläufe, doch bis auf einige Schnappschüsse aus großer Entfernung sind ihnen noch keine guten Aufnahmen gelungen. Und das hat einen Grund: Biber sind nachtaktiv und vor allem ziemlich scheu. Nun haben sie beschlossen, den Nagern eine Fotoreportage zu widmen und ihnen ein bisschen näher auf den Pelz zu rücken. Die Biber, die größten Nagetiere Europas, spielen eine wichtige Rolle für unsere Landschaften und Ökosysteme. Das Cèze-Tal mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen bietet den Tieren einen idealen Lebensraum: seichtes Wasser mit schwacher Strömung, dicht bewachsene Böschungen für ihre Wohnhöhlen und Nahrung in Hülle und Fülle. Lionel Jacob ist ein Naturkenner und begeistert sich ganz besonders für die Wassernager. Er gibt Guillaume und Marie wertvolle Tipps, damit sie die Biber beim Dammbau aus der Nähe beobachten können.

Am 01.02.18 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Australien (1/2) - Der giftige Kontinent
In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen. Einige können sogar für die Menschen nützlich sein.

Am 01.02.18 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Australien (2/2) - Eldorado der Natur
Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ist, wird sein Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere? An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort. Dirk Steffens trifft Ernie, einen gelehrten Aborigine, der ein Meister im Aufspüren der Tiere ist.

Am 01.02.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Rocky Mountains - Heimat der Bären
Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren.

Am 01.02.18 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Amazonien
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.

Am 01.02.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Vernetzte Pflanzenwelt
Reden Bäume? Tuscheln Pilze? Können Pflanzen ihre Feinde riechen? Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen kommunizieren. Haben Pflanzen dafür Sinnesorgane? Gibt es "grüne Intelligenz"? Die meisten Pflanzen sind über Wurzeln unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke - ein "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen symbiotisch miteinander in Kontakt stehen. Dass verschiedene Pflanzen sich gegenseitig durch Verströmen von speziellen Düften vor Fressfeinden warnen, ist schon länger bekannt. Ein Beispiel sind Bohnenpflanzen, die ihrer Verwandtschaft signalisieren, wenn sie von Blattläusen heimgesucht werden. Doch welche molekularbiologischen Abläufe stecken hinter diesen Fähigkeiten? Ein Gehirn haben Pflanzen nicht, das wäre evolutionär nicht vorteilhaft, da sie am Boden verwurzelt sind und nicht weglaufen können. Doch sie haben Licht - und Geruchsrezeptoren, die Informationen über die Umwelt sammeln. Gleichzeitig produzieren viele Pflanzen Düfte, durch die sie Informationen übermitteln. Und über ihre Wurzelspitzen können sie chemisch-physikalische Parameter im Boden erfassen: winzige Mineralstoffmengen aufspüren, den Feuchtigkeitsgehalt messen. Mit atemberaubenden Zeitrafferaufnahmen und spannenden Experimenten zeigen Wissenschaftler die geheime Welt der Pflanzen: Wie sie sich gegenseitig belauschen, mit ihren Verbündeten sprechen, Insekten als Söldner anheuern und für ihren Nachwuchs sorgen. Es ist eine Welt pulsierender Aktivität, in der Pflanzen kommunizieren, kooperieren und manchmal sogar Krieg führen. Pflanzen sind viel weniger passiv, als wir bislang dachten, und sie sind viel intelligenter, als wir es ihnen jemals zugetraut haben.

Am 02.02.18 05:20 - 05:50 Uhr auf
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang.Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

Am 02.02.18 11:50 - 12:15 Uhr auf
arte: Die Lemuren von Madagaskar
Die biologische Vielfalt Madagaskars ist eine der höchsten der Erde. Von rund 200.000 bekannten Arten sind mehr als 150.000 endemisch - das heißt, sie existieren nirgendwo anders. Auf der Insel Madagaskar gibt es mehr als 50 Lemuren-Arten. Ihr angestammter Lebensraum, der Wald, wird durch Abholzung allmählich zerstört. Jedes Jahr steht rund ein Drittel von Madagaskar in Flammen. Brände, die für Landrodung- und Weidelanderzeugung gelegt wurden, greifen auf angrenzende ursprüngliche Landschaften über und schädigen das einzigartige Ökosystem der Insel. Zwar sind die meisten Lemuren durch den Verlust ihres natürlichen Habitats gefährdet, aber die Primatenart Katta - unverwechselbar durch ihren geringelten Schwanz - konnte sich anpassen und für ihre Spezies untypisch trockene Lebensräume besiedeln. Um die Kattas zu finden, folgt Guillaume Mazille den Ratschlägen des Primatologen und Lemuren-Spezialisten Roger Ramarokoto. Er begleitet Guillaume in den Anja-Park im Süden der Insel, wo majestätische Granitberge das Hochland Madagaskars prägen. Mit seiner Fotoreportage will Guillaume die Anpassungsfähigkeit der Katta-Lemuren an die Umweltveränderungen zeigen.

Am 02.02.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Der Bärenmann - Vater und Sohn unter Grizzlys in Alaska
Bären wecken Emotionen wie kaum ein anderes Tier. Für die einen sind sie harmlose "Teddys", andere sehen in ihnen unberechenbare Bestien. Andreas Kieling ist mit den großen Grizzlys Alaskas so vertraut wie kaum ein anderer. Mit viel Geduld gelang ihm, was nur wenige für möglich hielten: Einige Bären tolerierten seine Nähe, bauten sogar ein Vertrauensverhältnis zu ihrem "Schatten auf zwei Beinen" auf. Im Laufe der letzten Jahre traf er viele "Bärenpersönlichkeiten" immer wieder und dokumentierte ihr Verhalten und sein Leben mit ihnen in sensationellen Bildern.

Am 02.02.18 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Wilde Schweiz
Grandiose Bergkulissen, vor denen der Steinbock auftritt. Bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. Bilder, die viele mit der Schweiz verbinden. Doch das kleine Land hat mehr zu bieten. Hier entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen. Wasserschloss Europas wird die Schweiz deshalb auch gern genannt. Für den Wolf, der seit 1995 aus Italien in die Schweiz zurückkehrt, sind die Wildziegen keine leichte Beute. Der Rothirsch, der noch Mitte des 19. Jahrhunderts in der ganzen Schweiz ausgerottet war, bevorzugt dagegen eher die niedrigeren Lagen. Dem Alpenschneehuhn, das sich im Winter in schlichtes Weiß kleidet, macht der Klimawandel zu schaffen. Denn die Schneegrenze steigt stetig an, und die Vögel müssen ihr immer höher hinauf folgen, um ihre Tarnung nicht zu verlieren. Der Film gibt einen Eindruck von den vielfältigen Lebensräumen der Schweiz: von den eisigen Höhen der insgesamt 48 Viertausendern bis zum Luganer See mit seinem mediterranen Flair.

Am 02.02.18 14:50 - 15:45 Uhr auf
3sat: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter "König" in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Die nordstory begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man den Liebestanz der Rehe. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt zum Beispiel darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird. Höhepunkt im Herbst ist die anstehende Brunft im Hirschrudel und die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron. Die Dokumentation begleitet Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten, und fasziniert durch aufwändige Tieraufnahmen.

Am 02.02.18 15:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Ein Jahr unter Kranichen
Ein Kranich-Jahr in Mecklenburg-Vorpommern - und zwei engagierte Naturschützer auf ihren Spuren: eine Begegnung mit den "Vögeln des Glücks". Im Frühjahr beobachten die Naturschützer, wie die Tiere vom späten Wintereinbruch überrascht werden. Sie sind dabei, als während der Brutsaison das Hochwasser hereinbricht. Im Herbst sammeln sich rund 70 000 Kraniche in den Bodengewässern, um gen Süden zu ziehen.

Am 02.02.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Madagaskar ist zwar ein Teil Afrikas, aber Lebensraum einer völlig andersartigen Flora und Fauna. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben sich Tiere und Pflanzen, isoliert vom Rest der Welt, ungestört weiterentwickeln können. So hausen in den uralten Dornenwäldern im Südwesten Madagaskars Lemuren, Halbaffen, die nur dort vorkommen. Auch dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und eierfressende Schlangen bewohnen die Trockenwälder der Insel. Längst ist der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Wo man vor 20 Jahren nur mit Kompass unterwegs sein konnte, durchschneiden heute gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Um den Brennstoffbedarf der Menschen zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen. Die Dokumentation "Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren" stellt die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Insel vor.

Veranstaltungen


21.01.2018

Rangertour Wilder Kermeter
(53937 Schleiden-Wolfgarten)
Kostenfreie und wöchentliche Rangertour im Nationalpark Eifel
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21.01.2018

Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route
(53937 Schleiden)
Kostenfreie und wöchentliche Rangertour im Nationalpark Eifel
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21.01.2018

Fleisch
(31832 Springe)
Jäger, Fischer Fallensteller in der Eiszeit
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21.01.2018

TriloChi® im Winter
(93161 Sinzing)
TriloChi® im Winter: Die Energie nähren und bewahren
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21.01.2018

Wickie und die Drachen .
(93161 Sinzing)
Wickie und die Drachen – für Familien mit Kindern zwischen 5 und 11 J.
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